Tag Archives: Ingenieurpsychologie

Bildung Karriere Schulungen

Ingenieurpsychologie ist Studiengang des Monats Juli 2018

Ingenieurpsychologie ist Studiengang des Monats Juli 2018

Misere Fahrkartenautomat: Ingenieurpsychologen gestalten technische Systeme einfacher und intuitiver

Der Ingenieurpsychologie-Studiengang der Fakultät Industrial Technologies am Hochschulcampus Tuttlingen wurde von der Ingenieurnachwuchs-Initiative think ING. zum „Studiengang des Monats Juli 2018“ gekürt.

Durch die Verbindung von Psychologie mit Technik hat der Studiengang eine außergewöhnliche Ausrichtung. Aus unserer Sicht ist das Ingenieurpsychologie-Studium für Schülerinnen und Schüler daher und wegen der Interdisziplinarität spannend. Ich könnte mir vorstellen, viele sind überrascht, dass es so was gibt“, begründet think ING. Redakteurin Daniela Thiel die Wahl. think ING. ist ein Netzwerk für Schüler und Studierende. Auf der Online-Plattform bietet die Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge und Wissenswertes rund um das Ingenieurstudium an. „Das ist klasse für uns. Wir sind in der Tat deutschlandweit die erste Hochschule, die den Bachelor-Studiengang Ingenieurpsychologie in dieser Form anbietet“, dankt Studiendekan Professor Dr. Stephan Messner vom Tuttlinger Campus der Hochschule Furtwangen (HFU).

Das Ingenieurpsychologie-Studium verbindet die rationale Welt der Technik mit dem Erleben und Verhalten des Menschen. So entstehen Produkte, die technisch ausgereift und intuitiv bedienbar sind. Ingenieurpsychologen gestalten, planen und verändern die Mensch-Maschine-Interaktion unter Berücksichtigung menschlicher Bedürfnisse. Denn Produkte sollen Anwender während der Bedienung emotional ansprechen. Sie sollen Spaß an der Nutzung eines Systems haben. „Die Arbeit mit den Studierenden am Hochschulcampus Tuttlingen ist vor allem durch die enge Kooperation mit der Industrie besonders“, erklärt die Psychologin Professorin Wagner-Hartl.

Jetzt bis 15. Juli bewerben!
Bewerbungsschluss für das Ingenieurpsychologie-Studium sowie für die Bachelor-Studiengänge Medizintechnik, Mechatronik, Produktionstechnik und Werkstofftechnik ist der 15. Juli.

www.hfu-campus-tuttlingen.de

Seit Oktober 2009 ist Tuttlingen Hochschulstadt mit Vorbildfunktion. Gemeinsam mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen (HFU) und dem Land Baden-Württemberg entstand hier ein neuer, einzigartiger Hochschulstandort mit Modellcharakter. Basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership (PPP) stellt der Hochschulcampus Tuttlingen eine Neuerung in der deutschen Hochschullandschaft dar.

Kontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Petra Riesemann
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-6310
petra.riesemann@hs-furtwangen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de

Bildung Karriere Schulungen

Grazer Psychologin nimmt Ruf der Hochschule Furtwangen an

Professorin baut neuen Studiengang Ingenieurpsychologie am Hochschulcampus Tuttlingen mit auf

Grazer Psychologin nimmt Ruf der Hochschule Furtwangen an

Dr. Verena Wagner arbeitet seit April als Professorin für „Ingenieurpsychologie“ am Hochschulcampus.

Seit April arbeitet Dr. Verena Wagner als Professorin am Hochschulcampus Tuttlingen. Die Österreicherin folgt damit dem Ruf der Hochschule Furtwangen (HFU) für das Feld Ingenieurpsychologie. Gemeinsam mit Prodekan Professor Dr. Stephan Messner zeichnet sie für den Aufbau des Ingenieurpsychologie-Studiengangs an der Fakultät Industrial Technologies (ITE) verantwortlich.

Die Entscheidung für den Campus Tuttlingen fiel Verena Wagner leicht: „Die enge Kooperation mit der Industrie am Hochschulstandort und die Möglichkeit den Ingenieurpsychologie-Studiengang von Anfang an mitgestalten zu können, reizen mich besonders“, gibt die Psychologin und Instrumental-Pädagogin an. Musik und Psychologie – diese Felder prägen ihren beruflichen Werdegang maßgeblich. So beschäftigte sich Wagner beispielsweise in ihrer Doktorarbeit mit der „Hochwertigkeit von Geräuschen im Fahrzeuginnenraum“. Dabei untersuchte sie verschiedene Wahrnehmungsdimensionen von Geräuschen und ihren Einfluss auf die empfundene Hochwertigkeit von Fahrzeugen. Die Ingenieurpsychologie als interdisziplinäre Wissenschaft ist für sie daher Passion. Denn Ingenieurpsychologie bietet Raum für Forschungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen dem Menschen und industriellen Produkten oder Systemen. „Hier kann ich meine Kompetenzen bündeln, Innovationen schaffen und mich selbst verwirklichen.“ Vor allem möchte sie junge Menschen für das Grenzgebiet zwischen Psychologie und Technik begeistern.

Psychologin trifft auf Automobilindustrie
Bislang arbeitete Verena Wagner am Institut für Psychologie an der Universität Graz sowie am Institut für Begleitforschung (IfB), Österreich. „Meine Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen Geräuschwahrnehmung und Sound Design, Human Factors und Mensch-System-Interaktion, dem Einsatz psychophysiologischer Methoden in Ergonomie und Produktgestaltung sowie der Arbeitspsychologie; dabei vor allem dem Einfluss von milder Hörbeeinträchtigung auf die (Gedächtnis-)Leistung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, erklärt die HFU-Professorin. Bei der Daimler AG (Böblingen) forschte sie im Bereich der Produktakzeptanz. Bei der Ford Werke GmbH (Köln-Merkenich) lag der Fokus ihrer Arbeit auf der Mensch-Maschine-Interaktion.

Kontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Prof. Dr. Verena Wagner
Kronenstraße 16 . 78532 Tuttlingen
Fon +49.7461.1502-6636 . verena.wagner@hs-furtwangen.de
www.hfu-campus-tuttlingen.de/campus/team

Seit Oktober 2009 ist Tuttlingen Hochschulstadt mit Vorbildfunktion. Gemeinsam mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen (HFU) und dem Land Baden-Württemberg entstand hier ein neuer, einzigartiger Hochschulstandort mit Modellcharakter. Basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership (PPP) stellt der Hochschulcampus Tuttlingen eine Neuerung in der deutschen Hochschullandschaft dar.

Firmenkontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Silke Steidle
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-0
info@hfu-campus-tuttlingen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de

Pressekontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Petra Riesemann
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-6310
petra.riesemann@hs-furtwangen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de

Bildung Karriere Schulungen

Technik menschlich machen mit Ingenieurpsychologie

Technik menschlich machen mit Ingenieurpsychologie

Vertreter der HFU sowie der Aesculap AG beim Kick-Off.

Zum Wintersemester 2017 führt der dritte Standort der Hochschule Furtwangen (HFU) den Studiengang Ingenieurpsychologie ein. Das interdisziplinäre Studium verbindet Psychologie mit Technik. Neben den Bereichen Gesundheits- und Ingenieurwissenschaften beschreitet die Fakultät Industrial Technologies (ITE) am Hochschulstandort Tuttlingen damit neue Wege.

Unter dem Motto „Technik menschlich machen“ greift das Ingenieurpsychologie-Studium den Trend in Unternehmen und Gesellschaft hin zur Technisierung auf. Es vermittelt psychologische sowie technische Kenntnisse. „Letztendlich geht es darum, die Bedienung komplexer Produkte einfach zu gestalten: Psychologisches Wissen und der Einsatz psychologischer Methoden sind deshalb unabdingbar“, so Professor Dr. Stephan Messner. Er ist verantwortlich für den Aufbau des Studiengangs Ingenieurpsychologie am Hochschulcampus Tuttlingen. Denn ob Mobiltelefone, Fahrkartenautomat oder Produktionsanlagen: Menschen interagieren privat und beruflich stetig mit Geräten und Maschinen. Je intuitiver diese zu bedienen sind, desto besser. „Absolventinnen und Absolventen dieses wegweisenden und neuartigen Studiengangs Ingenieurpsychologie werden in Wirtschaft und Gesellschaft wesentlich dazubeitragen, für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion intelligente Konzepte zu entwickeln. Gleichzeitig öffnen wir unsere Hochschule für einen erweiterten Kreis an Bewerberinnen und Bewerbern“, erklärt Hochschulrektor Professor Dr. Rolf Schofer.

Dr. Joachim Schulz ist Mitglied des Vorstands des Medizintechnik-Unternehmens Aesculap in Tuttlingen. Er wirkt beim Aufbau des Studiengangs Ingenieurpsychologie mit. „Die Psychologie begleitet uns auf allen Ebenen der Arbeitssystemgestaltung. Sie nimmt vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung des Arbeitsumfelds unserer Medizintechnik-Kunden, wie beispielsweise im Operationssaal, an Bedeutung zu. Aber auch die Produktion von Medizintechnik mit komplexen, automatisierten Anlagen erfordert ausgeklügelte Mensch-Maschine-Schnittstellen. So liegt es nahe, Experten mit interdisziplinärem Wissen bereits bei der Produktentwicklung und bei der Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen einzubinden“.

Das Studium der Ingenieurpsychologie geht auf den Faktor „Mensch“, dessen Verhalten und kognitive Fähigkeiten bei der Entwicklung und Gestaltung von Produkten ein. Es definiert die Anforderungen, Grenzen und Zuständigkeiten zwischen Mensch und Maschine. Der Studiengang berücksichtigt psychologische, kognitive, soziale und ergonomische Aspekte im technischen Gestaltungsprozess. Studierende lernen menschliche Eigenschaften im Umgang mit Maschinen und die Herausforderungen bei der Realisierung soziotechnischer Systeme kennen. Dabei haben sie neben der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität ein positives Nutzungserlebnis im Blick. Denn ob in der Medizintechnik, im Automotive-Sektor, bei Industrierobotern oder multimedialen Geräten – Technik muss für Benutzer intuitiv bedienbar sein.

Studienschwerpunkte und Praxisnähe
Studienschwerpunkte bei der Ingenieurpsychologie sind allgemeine und kognitive Psychologie, psychologische Methodenlehre sowie Arbeitspsychologie. Mensch-Maschine-Systeme, Gebrauchstauglichkeit, Ergonomie, Technik, Management- und Kommunikationsmethoden decken weitere Kernkompetenzen eines Ingenieurpsychologen ab. Abschluss nach dem siebensemestrigen Studium ist der Bachelor of Science.

Basierend auf dem Hochschulkonzept des Modellcampus Tuttlingen wirken die Unternehmen der Region bei der Ausgestaltung und Durchführung des Studiengangs Ingenieurpsychologie mit. Die Ausbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Industrie. Das Studium ist praxisnah und topaktuell: So finden Exkursionen und studentische Projekte in verschiedenen Unternehmen statt.

Studienberatung, Bewerbung und Zulassung
Der Hochschulcampus Tuttlingen nimmt zum Oktober 2017 erstmals Studierende für Ingenieurpsychologie auf. 40 Studienanfängerplätze sind verfügbar. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Informationen über das Ingenieurpsychologie-Studium erhalten Interessierte am 14. Mai beim Tag der offenen Tür, bei einer persönlichen Studienberatung, auf Bildungsmessen oder in Schulen. Weitere Infos unter www.hfu-campus-tuttlingen.de/infocenter/termine.

www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge/ingenieurpsychologie

Seit Oktober 2009 ist Tuttlingen Hochschulstadt mit Vorbildfunktion. Gemeinsam mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen (HFU) und dem Land Baden-Württemberg entstand hier ein neuer, einzigartiger Hochschulstandort mit Modellcharakter. Basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership (PPP) stellt der Hochschulcampus Tuttlingen eine Neuerung in der deutschen Hochschullandschaft dar.

Firmenkontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Silke Steidle
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-0
info@hfu-campus-tuttlingen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de

Pressekontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Petra Riesemann
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-6310
petra.riesemann@hs-furtwangen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de