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„Eine Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität im Interesse des Standorts“

Ingenics war Gastgeber einer Veranstaltung von „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis

"Eine Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität im Interesse des Standorts"

Beim „Unternehmensaustausch“ zu „Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor“ bei Ingenics (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Zahlreiche Arbeitgeber folgten der gemeinsamen Einladung von Ingenics, „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ nach Ulm. Beim „Unternehmensaustausch“ über das Thema „Arbeitgeberattraktivität und Qualität als Wettbewerbsfaktor der Zukunft“ am 28. November im Hauptquartier der Ingenics AG standen Fragen zur Arbeitgeber- bzw. Unternehmensattraktivität in Zeiten von Digitalisierung, Social Media und neuer Transparenz im Zusammenhang mit der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt. Manfred Loistl, Vorstand Personal der Ingenics AG, konnte als Gastgeber mehr als 60 Unternehmer begrüßen.

Ihre besonderen Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber bekam die Ingenics AG im zu Ende gehenden Jahr vielfach bescheinigt. Im Februar wurde sie beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb in der Kategorie Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern unter die besten Arbeitgeber in Baden-Württemberg gewählt; ausgezeichnet wurden Unternehmen mit einer überzeugenden Unternehmenskultur, die ihren Beschäftigten besonders attraktive Arbeitsbedingungen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Ebenfalls im Februar war Ingenics im Wettbewerb „Top Arbeitgeber Mittelstand“ des international tätigen Top Employers Institutes erfolgreich. Zwei Monate später folgte die Auszeichnung als einer der besten deutschen Arbeitgeber im Consulting im Bundeswettbewerb „Great Place to Work“. Im Mai durfte sich Ingenics über eine Top-Platzierung bei der Experten- und Klientenbefragung von brand eins Wissen freuen. Im Juli schließlich wurde die Ingenics AG für ihr EFQM Exzellenzprogramm bei der Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises 2017 in der Kategorie „Mittelstand“ berücksichtigt und bekam als erste deutsche Unternehmensberatung das Prädikat Silber im Excellence Index.

Eine derart umfassende Anerkennung weckt natürlich nicht nur das Interesse von Zertifizierern, sondern macht Ingenics auch zum Benchmark für andere Unternehmen, die vergleichbare Ambitionen haben. Dass die Wahl eines ausrichtenden Co-Veranstalters für die gemeinsame Veranstaltung von „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ auf Ingenics fiel, ist insofern kein Zufall.

Alles dreht sich um das Thema „Digitalisierung“

Der gemeinsamen Einladung von Ingenics, „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ zum „Unternehmensaustausch“ über die Themen „Arbeitgeberattraktivität und Qualität als Wettbewerbsfaktor der Zukunft“ folgten denn auch über 60 Unternehmer. Im Mittelpunkt standen die Fragen
– Wie können Unternehmen im Zeichen von Digitalisierung, Social Media und neuer Transparenz durch eine erfolgreiche Arbeitgebermarke wettbewerbsfähiger werden?
– Wie können Unternehmen im Wandel der Digitalen Transformation eine agile Kultur entwickeln, und wie können sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Weg mitnehmen?
– Wie können Unternehmen durch eine hohe Qualität ihrer Prozesse und Leistungen sowohl die Kundenbindung steigern als auch gezielt ihre Arbeitgeberattraktivität fördern?

Die Gruppe von Experten, die das Programm bestritten, war beeindruckend. Nach der Begrüßung durch Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer folgte der erste Praxisvortrag von Andreas Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter von Great Place to Work, zum Thema „Nachhaltige Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor in der Digitalisierung – Unternehmensbeispiele aus den Siegern bei ,Deutschlands Beste Arbeitgeber““. Dr. Andre Moll, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, musste zwar krankheitsbeding absagen, an seiner Stelle gab aber Volker David, ehrenamtlicher Lead-Assessor der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, Auskunft über „Mitarbeiterorientierte Organisationsentwicklung im agilen Umfeld“.

Tiefe Einblicke aus der Praxis lieferte Manfred Loistl, Vorstand Personal der Ingenics AG, mit seinem Vortrag „Strategie und Umsetzung von Qualität und Arbeitgeberattraktivität bei der Ingenics AG“. Zum abschließenden Expertengespräch über die „Strategien der Zukunft für nachhaltige Arbeitgeberattraktivität und Qualität“ komplettierte Ingrid Marold, Geschäftsführerin Profile bei der SMK Süddeutsche Medien KG, die Expertenrunde.

Nicht nur aus der Sicht des Gastgebers war die Veranstaltung mehr als eine interessante Erfahrung. „Dieses Format war für uns völlig neu, in der Regel wenden sich unsere Veranstaltungen ja an Kunden und Interessenten und haben das Ziel, neue Produkte und Strategien zu präsentieren und zu diskutieren“, sagt Manfred Loistl. „Eine solche Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität muss im Interesse des Standorts liegen. Aus der Idee, Arbeitgeber mit anderen Arbeitgebern über Organisationsentwicklung und insbesondere die Entwicklung einer nachhaltigen attraktiven Arbeitgebermarke diskutieren zu lassen, ist eine wirklich spannende Veranstaltung geworden.“ Zweifellos gewinne das Thema Human Resources weiter an Bedeutung. „Gemeinsam mit dem Thema Digitalisierung entscheidet es heute schon über den Unternehmenserfolg.“

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Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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Ingenics präsentiert sich erfolgreich auf der ersten expoAIR in München

„Diese Messe hat das Potenzial, DIE Zuliefermesse der Luft- und Raumfahrtindustrie mit dem Schwerpunkt Supply Chain and Technology in Süddeutschland zu werden.“

Ingenics präsentiert sich erfolgreich auf der ersten expoAIR in München

Stephan Großfuss, Ingenics Manager Industry (rechts), im Gespräch auf der expoAIR (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/München) – Auf der neuen Messe „expoAIR – International Aerospace Supply Chain and Technology“ hat sich die Ingenics AG mit ihrer Luftfahrtkompetenz als globaler Partner für die spezifischen Herausforderungen zum strategischen und detaillierten Prozessdesign bei Fabrik- und Fertigungsgestaltung sowie Logistik- und E2E-Supply Chain Optimierungen präsentiert. Die Gesprächspartner interessierten sich insbesondere für das Modell der integralen Unternehmensentwicklung, das einen Ansatz liefert, um z. B. Veränderungen durch die Digitale Transformation im ganzheitlichen Kontext zu begegnen.

Als neue internationale Fachmesse für innovative Entwicklungs- und Fertigungslösungen in der mittelständischen Zulieferkette der Luft-und Raumfahrtindustrie feierte die expoAIR ihre erfolgreiche Premiere. Die Ingenics AG beteiligte sich als Mitglied des bayerischen Clusters bavAIRia e.V. mit 19 weiteren Clustermitgliedern, die rund 70 Mitarbeiter aufboten, am Gemeinschaftsstand.

Ingenics Aviation-Experte Stephan Großfuss war über die gesamte Messedauer vom 20. bis 22. November 2017 vor Ort und lobt nicht nur die „sehr gute Organisation“ der Veranstalter, sondern auch die Auswahl der Vorträge. „In einer so überschaubaren Branche sind über 60 Aussteller und mehr als 1.000 registrierte Fachbesucher ein guter Start für diese neue Messe“, so Großfuss. „Mindestens ebenso wichtig wie die Ausstellung selbst waren die Fachvorträge und Keynotes von namhaften Vertretern aus Industrie und Forschung, die thematisch von 3D/additiven Fertigungstechnologien bis zum hybrid-elektrischen bzw. elektrischen Fliegen reichten und sehr positiv zum Austausch über Trends, Fertigungstechniken und Fortschritte der Informationstechnologie in der Luft- und Raumfahrt beitrugen.“

Aufgrund des Ratenhochlaufes und neuer Chancen gewinnen Lieferantenqualifizierung und Supply Chain Absicherung an Bedeutung

Wie groß in der Luft- und Raumfahrtindustrie der Bedarf an kosten- und prozessoptimierenden Lösungen ist, weiß man bei Ingenics auch schon aus der Erfahrung vieler Beratungsprojekte in der Branche. „Aufgrund des Ratenhochlaufes spezifischer Programme und neuer Chancen einzelner Lieferanten, sich in der Lieferkette zu etablieren, spielt die Lieferantenqualifizierung und Supply Chain Absicherung neben der Fertigungsoptimierung eine immer wichtigere Rolle“, sagt Stephan Großfuss – und weist auch auf die zunehmende Bedeutung von Trends und neuen Technologien wie der additiven Fertigung (3D-Druck) mit ihren Einsparpotenzialen bei Gewicht, Durchlaufzeit und Kosten hin.

So sieht man bei Ingenics die expoAIR als weitere gute Chance, sich als Partner mit überragender Expertise für die luftfahrtspezifischen Herausforderungen des strategischen Prozessdesigns sowie für alle Aspekte der Fabrik- und Fertigungsgestaltung, der Logistik und des E2E Supply Chain Managements zu profilieren. „Wir erarbeiten mit unseren Kunden die Analyse und Konzeption partnerschaftlich, geleiten sie mithilfe von Coaching und Change Management durch das jeweilige Digitalisierungsvorhaben, übernehmen die Projektimplementierung bis zum erfolgreichen Projektabschluss und sorgen für die nachhaltige Absicherung der erreichten Optimierungsziele“, erklärt Stephan Großfuss.

Intralogistics Cockpit 4.0 bietet alle Vorteile eines Werkzeugs zur Überwachung, Analyse und Steuerung von Logistikprozessen

Die Kontakte sowohl zu großen europäischen OEMs als auch zu Vertretern des Mittelstands seien sehr vielversprechend gewesen; es gebe konkretes Interesse an Projekten zu den Themen Fertigungsoptimierung, Supply Chain Excellence und zur werksinternen Logistik. „Mit dem Intralogistics Cockpit 4.0, das als modular aufgebautes Visualisierungs- und Steuerungs-Tool den Kunden alle Vorteile eines anwenderorientierten Werkzeugs zur Überwachung, Analyse und Steuerung von Intralogistikprozessen bietet, ist Ingenics bei den Besuchern auf offene Ohren gestoßen“, so Großfuss. Dass sich bei einer Messepremiere der Ansturm von Ausstellern und Besuchern aus dem überseeischen Ausland in Grenzen halten würde, sei zu erwarten gewesen. Dass aber neben den wichtigen mittelständischen Unternehmen aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz auch ein großer regionaler OEM als Aussteller dabei war und weitere wichtige OEMs als Besucher erschienen, sieht er als sehr deutliches Interesse und Bekenntnis zu der Notwendigkeit einer solchen Messe in Süddeutschland. „Für uns und die anderen Aussteller, mit denen ich sprechen konnte, hat diese Messe das Potenzial, DIE Zuliefermesse der Luft- und Raumfahrtindustrie mit dem Schwerpunkt Supply Chain and Technology in Süddeutschland zu werden.“

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„Konkrete Handlungsanleitungen aus der Zukunftswerkstatt“

17. Ulmer Gespräche der Ingenics AG zu „Arbeitsorganisation 4.0“

"Konkrete Handlungsanleitungen aus der Zukunftswerkstatt"

Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R + D (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Der Umzug der Ulmer Gespräche der Ingenics AG hat sich gelohnt. Im Congress Centrum Ulm genossen am 28. September 2017 rund 250 Gäste sowie zahlreiche Ingenics Mitarbeiter die hochkarätige Veranstaltung zum Thema „Arbeitsorganisation 4.0 – Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial“ mit Vorträgen und Diskussionen, angeregten Unterhaltungen und einer erweiterten Partnerausstellung in einem entspannten Rahmen. Die Redebeiträge beleuchteten unterschiedlichste Aspekte der Zukunft der Produktionsarbeit.

Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer konnte die Bühne in der Gewissheit betreten, dass das neue Format der Ulmer Gespräche, die 2017 bereits ihre 17. Auflage erlebten, gut ankommen würde. Das Congress Centrum Ulm bot den 250 Entscheidern aus großen und kleinen Industrieunternehmen verschiedenster Branchen genügend Raum für Vorträge, Rahmenprogramm und intensiven Meinungsaustausch – untereinander und mit den zahlreich anwesenden Ingenics Mitarbeitern.

Es geht nicht darum, dass sich etwas verändern wird, sondern wie Unternehmen den Veränderungsprozess positiv managen

Im Interview mit Moderatorin Stefanie Anhalt (SWR 1) wurde zunächst der thematische Schwerpunkt – Industrie 4.0 und die Folgen für die Arbeitswelt – abgesteckt. Da sich Ingenics seit mehreren Jahren mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigt, das auch schon in den vergangenen drei Jahren die Agenda der Ulmer Gespräche bestimmt hatte, war es nur konsequent, nun die Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation in den Fokus zu stellen und Visionen für die Arbeit der Zukunft zu entwickeln. Prof. Herkommer konnte darauf verweisen, dass Ingenics in über 5.000 Projekten bei unterschiedlichsten Herausforderungen eine umfassende Expertise für die Generierung unternehmerischen Erfolgs erarbeitet hat und alle Voraussetzungen dafür erfüllt, zu dieser Art „Zukunftswerkstatt“ einzuladen.

Dass er die Schwerpunkte auf Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung legt, ist die logische Konsequenz aus den Geschäftsfeldern des Beratungsunternehmens. „Unser Know-how ist durchweg erfahrungsbasiert, was unsere Kunden aus der Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Chemischen und Pharmaindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie aus Verwaltungen gleichermaßen schätzen“, so Prof. Herkommer. „Unser übergeordnetes Ziel ist es jeweils, einen nachhaltigen Unternehmenserfolg sicherzustellen.“

Bei allen Projekten gehe es über eine klare Analyse der Prozesse und Strukturen um die enge Einbindung aller handelnden und betroffenen Personen. „Bei Prozessänderungen, Changes, spielt der Mensch bei uns die zentrale Rolle, auch wenn es um Digitalisierung geht.“ Deshalb habe man auch bei der Beschäftigung mit der Arbeitsorganisation 4.0 von Anfang an konsequent auf wissenschaftliche Begleitung durch Institute der Fraunhofer Gesellschaft gesetzt, die sich mit diesen Themen beschäftigen. „Es geht nicht darum, zu sagen, dass sich hier etwas verändern wird, sondern darum, wie die Unternehmen den Veränderungsprozess erkennen, verstehen und für sich positiv managen können,“ so Prof. Herkommer. Leider sei bei den Verantwortlichen vieler Unternehmen die Problematik der sich verändernden Arbeitsorganisation durch das Fortschreiten der Digitalisierung noch nicht angekommen. „So werden Entwicklungen in Unternehmen und Organisationen antizipiert und wir geben konkrete Handlungsanleitungen, wie man sich auf diese Entwicklungen einstellen muss, um erfolgreicher zu werden.“

Versöhnung von Mensch und Maschine

Als erster Referent sprach der Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling, Gründer und Geschäftsführer von re:publik, Institut für Zukunftspolitik in Frankfurt am Main und Wien über das „Ende der Arbeit“. Seine nicht ganz überraschende These: Nicht die Arbeit endet, sondern die Form der Arbeit verändert sich. Und vor diesem Hintergrund muss sich u. a. die Berufsausbildung verändern. „Hierarchische Großorganisationen, in denen immer top-down entschieden wurde, werden sich wandeln müssen“, so Dr. Dettling. Er empfiehlt zur Orientierung, sich mit dem Arbeiten bei Start-ups oder in „Co-Working Spaces“ zu beschäftigen. „Große Unternehmen müssen disrupieren, also sich selbst radikal infrage stellen können, um neue Freiräume zu schaffen, jede erfolgreiche Organisation muss künftig klein und zugleich groß sein können.“

Was z. B. künstliche Intelligenz betrifft, rät er zu Geduld: „Wir werden KI in vielen Varianten erleben, aber bis wir eine wirklich professionelle Intelligenz haben, dauert es noch. Vorläufig werden Roboter Menschen nicht überlegen sein, weil sie noch nicht zu Empathie, Schmerz und Emotionen fähig sind.“ Spätere Generationen von „Robotic Natives“ würden aber voraussichtlich die „Versöhnung von Mensch und Maschine“ erleben.

Arbeit 4.0 findet an variablen Orten zu variablen Zeiten in veränderlichen Arbeitsstrukturen statt. Experimentieren erlaubt!

Als zweiter Referent schlug Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Arbeitswissenschaftler und Direktor des Düsseldorfer Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft ifaa, eines u. a. von den Arbeitgebern geförderten Think Tanks, vor, die Digitalisierung als einen von mehreren Faktoren zu betrachten, die den Wandel der Arbeitswelt treiben. Weitere Faktoren seien z. B. Strategieorientierung und Globalisierung.

So sieht Prof. Stowasser die Digitalisierung als „viele Jahre dauernde, nicht umkehrbare Weiterentwicklung gegenwärtiger Systeme und Geschäftsmodelle“, wobei er keinen Anhaltspunkt für die Entstehung von Massenarbeitslosigkeit sieht. Der These „Fortschritt macht arbeitslos“, wie sie in einer Spiegel-Titelgeschichte schon 1978 prognostiziert worden war, kann er nichts abgewinnen. Gerade durch die zunehmende Variantenvielfalt „wird der Mensch noch gebraucht“, ist Prof. Stowasser überzeugt. Die Beispiele von hocheffizienten „kleinen digitalen Fabriken“ (Local Motors, USA; Wittenstein, Stuttgart; adidas speedfactory, Ansbach) sind beeindruckend und zeigen, welche Bedeutung die Flexibilität als „zentrales Moment der Digitalisierung“ hat. „Die Lösungen sind so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst, wir müssen neue Führungsrollen entwickeln und dabei mehr führen als steuern, Beschäftigten mehr Kompetenzen zubilligen und akzeptieren, dass Arbeit 4.0 an variablen Orten zu variablen Zeiten in veränderlichen Arbeitsstrukturen stattfindet.“

Deshalb sei Industrie 4.0 auch die konsequente Weiterentwicklung des Lean Managements; welchen Reifegrad man jeweils vorfinde, bestimme letztlich die Digitalisierungsfunktion. „Flexibles Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt 4.0 benötigt eine Unternehmensstrategie, klare Strukturen, verbindliche Regeln, eine technisierte Infrastruktur, neue Kompetenzen für Führungskräfte und Beschäftigte, eine alles umfassende Unternehmenskultur“, fasst Prof. Stowasser zusammen und fordert: „Experimentieren muss erlaubt sein, Schulen müssen sich radikal verändern, Industrie 4.0 ist vor allem Komplexitätsbewältigung, die Geschäftsmodelle müssen neu definiert werden.“

Erst die Kombination von „Lean“ und Digitalisierung führt zu mehr Operational Excellence

Womit sich Ingenics täglich beschäftigt, vermittelte der viel beachtete Vortrag von Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R + D, „Wie Arbeit 4.0 in der Praxis zum Erfolgsfaktor wird – MyCPS, Industrial Engineering und der Ingenics Ansatz der integralen Unternehmensentwicklung.“ Auch er ließ es sich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass die Digitalisierung, die Prozesse optimieren und effizienter gestalten soll, eine umfassende Lean-Strategie nicht ersetzen kann, sondern auf einer solchen aufsetzen muss: „Erst die Kombination führt sicher zu mehr Operational Excellence“, stellte er klar. „Sie als Führungskraft treiben den Wandel, nur eine Technologie einzuführen ist nicht die Lösung, das nutzt nur, wenn ich das Ganze im Blick habe, wenn eine Strategie und das Bewusstsein für die Digitalisierung im Unternehmen vorhanden sind.“ Wenn Dr. Nitsche postuliert, der Mensch müsse im Fokus stehen, ist das Ausdruck der Überzeugung, dass die „Zukunft weder Zufall noch Schicksal ist, sondern von innovativen und veränderungsbereiten Menschen gestaltet“ wird. Nicht alles was technisch machbar sei, müsse wirtschaftlich sinnvoll sein. Menschzentrierung in der Industrie 4.0 könne immer auch die Entscheidung für den Menschen und gegen einen möglichen Automatisierungsschritt bedeuten. „Das muss kein Widerspruch sein, in der Praxis steht die Wettbewerbsfähigkeit im Fokus.“

Dr. Nitsches Erkenntnisse beruhen nicht zuletzt auf der Beteiligung am Förderprojekt „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in dem er Ingenics vertritt. In diesem Rahmen wurden 383 Industrie-4.0-Anwendungsfälle ausgewertet, wobei der „Menschbezug“ im Fokus stand. Effizienzsteigerung, Komplexitätsbewältigung und mehr Flexibilität seien nicht nur in der Produktionsarbeit, sondern auch in administrativen Bereichen anzuraten, so Dr. Nitsche. Interessant sei, dass selbst da, wo der Mensch bezüglich der Zielstellung nicht im Fokus stehe, der Nutzen von Industrie 4.0 nachweisbar sei. „Und zwar auch der Nutzen für den Menschen, z. B. im Zuge einer Verbesserung der OEE (Overall Equipment Effectiveness; Gesamtanlageneffektivität) und bei der Ergonomie“, sagt Dr. Nitsche. „Aber ein Arbeitsplatzentfall kann stattfinden, auch wenn er vielleicht mittelfristig durch neue Jobs ausgeglichen wird.“ Die Technik treibe die Veränderungen auch in der Arbeitsorganisation oft schneller voran als erwartet. „Durch Verschiebung von Rollen und Inhalten entfallen Arbeitsplätze, während andere entstehen, mit diesem Thema müssen wir uns ehrlich auseinandersetzen.“

Als Beispiele für signifikante Veränderungen der Arbeitsorganisation nannte Dr. Nitsche App-gesteuerte „Schicht-Doodles“, mit deren Hilfe Mitarbeiter selbständig den Personaleinsatz organisieren, digitale Fertigungspapiere über iPad, den Einsatz von Produktionscockpits für das digitale Shopfloor Management auf der Basis von Echtzeitinformationen und selbststeuernde Systeme, z. B. in der Schwarmmontage. „Alle Beispiele zeigen, dass die Technik massiven Einfluss auf die Arbeitsgestaltung hat und aktiv gestaltet werden muss, um positiv zu wirken.“

Das Anstoßen des Veränderungsprozesses ist Chefsache

Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Digitalisierung nicht aus der Technik heraus zum Erfolg führen kann, sondern „ein Thema ist, das über die Führung massiv gesteuert werden muss.“ Das Anstoßen des konsequenten Veränderungsprozesses sei eindeutig Chefsache. Ebenso wichtig sei dann allerdings die Einbindung der Beteiligten, wobei die Elemente zur erfolgreichen Mitarbeiterpartizipation im Sinne des Ingenics Rollenmodells zu beachten seien. Im Sinnes des im Rahmen von MyCPS erarbeiteten Beteiligungsmodells müsse man sich klarmachen, welche Veränderung man anstoße und wie man die Mitarbeiter am Veränderungsprozess partizipieren lasse. Für die konkrete Bearbeitung stellte Dr. Nitsche ein Fünf-Säulen-Modell für die Realisierung von integrierten Mensch-Technologie-Projekten vor:
-„Strategy“ für die Willensbildung im Top-Management und die Formulierung der Strategie (mit Quick Check Zukunftsfähigkeit)
-„Attractivity“ zur Sicherstellung der Produkt- und Serviceattraktivität (mit Quick Check Product Attractivity)
-„Agility“ zur Sicherstellung der Agilität bei Arbeitsteilung und Aufgabenerledigung (mit Quick Check Organization Agility)
-„Digitality“ zur Digitalisierung der Arbeitsteilung und der Aufgabenerledigung (mit Quick Check Corporate Digitality)
-„Personality“ zur Entwicklung der Persönlichkeit von Fach- und Führungskräften (mit Quick Check Leaders Personality).

„Arbeit 4.0 erfordert eine Neubewertung der Rollen über alle Funktionen“, fasste Dr. Nitsche zusammen. „Wir müssen an erster Stelle das Thema Führung in den Blick nehmen, denn der Kopf geht der Bewegung voraus, setzt die Impulse und gestaltet die Rahmenbedingungen sowie die Kultur für die Veränderung. Deshalb sind Digitalisierung und Industrie 4.0 Chefsache. Die Einführung von Soft- und Hardware bringt uns nicht weiter, wenn wir nicht auf den Menschen eingehen; der Veränderungsbedarf und die erforderlichen Maßnahmen lassen sich aus einem strukturiertes Rollenmodell ableiten, die frühzeitige Einbindung von Mitarbeitern und Interessenvertretern sind unverzichtbar.“

„Enabler der Digitalisierung“ lädt zum Innovation Circle nach München ein

Nach dem mit viel Beifall bedachten Vortrag von Dr. Nitsche übernahm es Ingenics Vertriebsvorstand Andreas Hoberg, die Höhepunkte der Veranstaltung zusammenzufassen, den Beteiligten für inspirierende Vorträge und angeregte Gespräche zu danken. Mit der Conclusio „Ingenics versteht sich als Enabler der Digitalisierung, wir sehen in ihr deutlich mehr Chancen als Risiken, vor allen Dingen aber Notwendigkeiten, die vielen Unternehmen immer noch nicht klar sind“ sowie den Erkenntnissen: „Lean wird nicht abgelöst, sondern in die neue digitale Welt überführt“ und: „Flexibilität herzustellen, sicherzustellen und zu managen, auch in Bezug auf neue Arbeitsmodelle, ist jetzt eine zentrale Aufgabe“ präsentierte sich Andreas Hoberg einmal mehr als Freund klarer Worte. Ehe er die Gäste ins abschließende „Get-together“ entließ, versäumte er nicht, zur nächsten Ingenics Veranstaltung – im kleineren Format mit Workshop-Komponente – einzuladen: dem Innovation Circle am 9. November 2017 in München mit dem Psychologen und Inhaber des Lehrstuhls für Human Resources Management der Fakultät Wirtschaft an der Hochschule Furtwangen, Prof. Dr. Armin Trost.

In den Pausen sowie nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung bot eine kleine Ausstellung den Besuchern Gelegenheit, sich über die Angebote wichtiger Ingenics Partner zu informieren. Vertreten waren: ACP IT (München u. a.), artiso Software (Blaustein), Bossard Fachseminare (Illerrieden u. a.), Conclurer Software (Heidenheim), Elabo Software (Crailsheim), immersight Virtual Showroom (Ulm), iTiZZiMO Datenbrillen für Augmented Reality (Würzburg), Loriot IT-Lösungen (Thalwil).

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

„Technologieunternehmen in Deutschland brauchen sich nicht zu verstecken“

Ingenics CEO besucht Start-up-Hotspots Silicon Valley und Tel Aviv

"Technologieunternehmen in Deutschland brauchen sich nicht zu verstecken"

Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Deutsche Technologieunternehmen brauchen sich vor internationalen Start-up-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv nicht zu verstecken. Zu dieser Erkenntnis ist Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG, auf seinen jüngsten Reisen nach Kalifornien und Israel gelangt. Deutsche Unternehmen lägen bei der Anwendung von digitalen Lösungen in der Industrie vorne und auch die Start-up-Kultur sei auf einem guten Weg, obwohl die Venture-Capital-Geber noch immer vergleichsweise zurückhaltend seien.

Der boomende Technologiestandort Tel Aviv – die Region zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird gelegentlich auch schon „Silicon Wadi“ genannt – habe zwar erst mit dem iPhone seine heutige Dynamik zu entwickeln begonnen, sagt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. Durch Technologien, die auf der Forschung von Militär und Geheimdiensten aufsetzten, sei aber eine breite Basis da gewesen. „In dem vergleichsweise isolierten Land konnten höchst erfahrene Softwareexperten das iPhone nutzen, um eine zweite technologische Innovationsphase zu zünden.“ Trotz des Fehlens einer nennenswerten Investitionsgüterindustrie habe Israel, das seit vielen Jahren auf die Wissensgesellschaft gesetzt habe, die Chance genutzt, durch App- und Cloud-Entwicklung exportierbare Produkte für den Weltmarkt zu schaffen.

Mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten

Während also der Hightech- und Start-up-Standort Tel Aviv erst seit einem Jahrzehnt international relevante Produkte jenseits des Militärischen entwickelt, ist im kalifornischen Silicon Valley die erste Gründergeneration – Apple wurde 1976 gegründet, Hewlett-Packard sogar schon 1939 – längst abgetreten.

An beiden Standorten gibt es viele gut ausgebildeten Menschen jeden Alters, die die nahegelegenen Universitäten – Tel Aviv und Stanford – in großer Zahl hervorbringen. Dennoch gibt es große Unterschiede:

Gründer in Israel haben außer ihrem Studium mindestens ihren Grundwehrdienst, oft eine längere Dienstzeit absolviert, sind zum Zeitpunkt der Entscheidung etwa 30 Jahre alt und haben nicht selten schon Familien gegründet. Unter diesen Umständen bleibt wenig Spielraum für allzu riskante Unternehmungen, sodass eher markt- und bedarfsorientierte Innovationen im Mittelpunkt stehen, von denen sich viele an andere Unternehmen wenden. Von ihren militärischen Erfahrungen profitieren spätere Gründer insofern, als der obligatorische Eignungstest eine für das ganze Leben relevante Analyse spezifischer Fähigkeiten liefert. Die Protagonisten der Start-up-Szene bringen oft erhebliches IT-Know-how – beispielsweise aus dem Drohnenprogramm – mit und wissen es zu nutzen.

Beim Risikokapital, das ins Silicon Valley fließt, gibt es beispiellose Streuverluste

Natürlich wollen auch amerikanische Gründer Geld verdienen. Aber weil die Hochschulabsolventen viel jünger und in der Regel zunächst ungebunden sind, sind sie häufig bereit, auch für wenig Geld in den legendären „Garagenfirmen“ an Projekten zu arbeiten, die zwar fast immer den Endkonsumenten im Blick haben, aber in vielen Fällen erfolglos bleiben. Unter diesen Umständen – und weil im Silicon Valley kein Mangel an Risikokapital herrscht – gilt Scheitern weniger als Makel, denn als Voraussetzung für späteren Erfolg. „Ich habe einen Gründer getroffen, der sich als Internet-of-things-Start-up bezeichnete und ohne Mühe 20 Mio. USD bekommen hatte, obwohl er nur die noch wenig konkrete Idee verfolgte, auf dem Weg vom CAD-Entwurf zur Fertigung den Prototypenbau einzusparen. Damit beschäftigen sich deutsche Maschinenbauer und Softwarehersteller seit Jahrzehnten, jeder zweite Mittelständler in Oberschwaben kann das wesentlich besser“, sagt Prof. Herkommer. „Wir haben einen solideren technischen Background, und was beispielsweise die Trumpf-Tochter Axoon oder Siemens mit der Digitalen Fabrik machen, ist nachhaltiger und kraftvoller.“ Bei den weltweit beispiellosen Summen Risikokapital, die ins Silicon Valley fließen, gebe es ebenso beispiellose Streuverluste.

Zum Know-how aus militärischen Entwicklungen, das in Tel Aviv in die Privatwirtschaft transferiert wird, um Wirtschaftswachstum zu generieren, gehören Themen wie das autonome Fahren. Die israelischen Lidar-Lösungen – eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung – sind ein faszinierendes Beispiel. „Das spricht sich herum, deshalb sind in Tel Aviv heute alle wichtigen internationalen Technologie-Konzerne vertreten, weshalb auch das Lohnniveau zuletzt stark gestiegen ist“, so Prof. Herkommer.

Im Silicon Valley spielen, selbst wenn die eine oder andere Start-up-Technologie auch militärisch von Interesse ist, strategische Aspekte eher eine nachgeordnete Rolle. Ein gutes Beispiel ist eine kleine Firma, die durch die Auswertung von Satellitenbildern beurteilen kann, wie voll die Ölläger sind – und die Ölreserven anderer Länder sind gewiss auch für Militärs interessant. Generell spielt der Patriotismus in den USA eine weniger wichtige Rolle, als in Israel, wo der Kampf ums Überleben immer präsent ist.

„Wenn wir hier die Verdichtung anschauen, haben wir ganz sicher die Nase vorn“

„Für mich ist es sehr interessant, zu wissen, welche Rolle die Digitalisierung in den Brennpunkten der Entwicklung spielt und was das für unser Geschäftsmodell bedeuten kann“, erklärt Prof. Herkommer, warum solche Informationsreisen für ihn unverzichtbar sind. „Ich will die Strategien und Ergebnisse sehen, um zu verstehen, was man hier unternehmen kann, um die Innovationskultur voranzutreiben.“ Für sein Unternehmen sieht er die größte Herausforderung darin, immer wieder neue Fachleute zu rekrutieren, um Aufgaben wie Big-Data-Analysen zu bewältigen, die seine Kunden in zunehmendem Maße an sein Haus vergeben. „Aber auch im Silicon Valley ist der Wettbewerb um die Fachkräfte so hoch, dass inzwischen alle bedeutenden Unternehmen Dependancen in San Francisco aufmachen, um Talente bei Laune zu halten, die keine Lust haben, in einem Unternehmen mit zehntausenden von Mitarbeitern 40 Meilen außerhalb der Stadt zu arbeiten.“

Die Erlebnisse in Tel Aviv und Kalifornien haben Prof. Herkommer in seiner Meinung bestärkt, dass sich deutsche Start-up-Zentren nicht zu verstecken brauchen. „Die Deutschen sind, vor allem was Fertigungs- oder Produktionstechnik und den Maschinenbau anbelangt, nachhaltig unterwegs und werden sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Ich sehe hier auch reichlich Potenzial für die Zukunft.“ Standford biete einen technologischen Background, der in den USA seinesgleichen suche, sei aber trotzdem nicht zu vergleichen mit der Universität Stuttgart, die heute eine technische Hochschule mit weltweiter Ausstrahlung sei. „Auch die Universität München muss den Vergleich nicht scheuen. Wenn wir hier die ganze Verdichtung anschauen, haben wir ganz sicher die Nase vorn.“

Die in den vergangenen Jahren entstandene deutsche Start-up-Kultur macht Prof. Herkommer sogar große Hoffnung. „In Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und sogar in Ulm gibt es sehr interessante Entwicklungen, Berlin hat vielleicht sogar das Potenzial, an Attraktivität mit dem Silicon Valley gleichzuziehen. Bei den Rahmenbedingungen und beim Risikokapital haben wir aber noch immer erheblichen Nachholbedarf.“

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Die wesentlichen Dienstleistungen in der Automobilwirtschaft sind
-Planung und Optimierung von Automobilfabriken und Zulieferbetrieben
-Planung und Optimierung von Logistik und Supply Chain
-Lieferantenentwicklung und Lieferantenbefähigung
-Beratungsleistung zum Thema Digitalisierung/Big Data/MRK
-Management Beratung für Entscheider in der Automobilindustrie

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Auto Verkehr Logistik

„Wir brauchen jetzt den Mut, neue Konzepte kompromisslos umzusetzen“

Statement des Vertriebsvorstands der Ingenics AG Andreas Hoberg zur Einordnung der IAA 2017

"Wir brauchen jetzt den Mut, neue Konzepte kompromisslos umzusetzen"

Andreas Hoberg, Vertriebsvorstand der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

Die 67. IAA 2017 steht unter dem Motto „Zukunft erleben“. Die Entwicklung der Aussteller- und Besucherzahlen kann damit nicht gemeint sein, denn mit 994 Ausstellern meldeten sich rund 100 weniger an, als zwei Jahre zuvor. Das Fehlen von Tesla macht den Innovationsführer zum heimlichen Star dieser Messe. Denn was die anwesenden Hersteller im Bereich Elektroantrieb zu bieten haben, geht nur in wenigen Fällen über Modellstudien hinaus. Nun müssen die 40 Milliarden Euro, die sie bis 2020 in alternative Antriebe investieren wollen, klug eingesetzt werden.

Ingenics ist seit über 30 Jahren mit der Automobilindustrie verflochten. Wir haben neue Produktionsstätten im Ausland konzipiert, bestehende Fabriken „lean“ gemacht, „Lean Logistics“ implementiert – und haben heute mehr zu tun denn je. Was allerdings nicht immer einfach ist, da es – aus der Innensicht – weniger überzeugende Umsetzungsszenarien für den Wandel gibt, als es von außen den Anschein hat.

Wieder einmal könnte eine IAA einen Wendepunkt markieren. Ich halte es für sehr gut möglich, dass wir uns an die IAA Pkw 2017 einmal genau so erinnern werden. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Premiumhersteller in zwei Jahren noch einmal ihre schwersten Verbrenner-Modelle mit schlechten Energieeffizienzgraden in der ersten Reihe präsentieren, als habe sich die Welt nicht weitergedreht. Man sollte die Bedeutung der IAA als Konjunkturbarometer nicht unterschätzen: 1931 läutete die 22. IAA den Aufschwung nach der Weltwirtschaftskrise ein, die 35. IAA bedeutete 1951 den Abschied von Berlin am Beginn des westdeutschen Wirtschaftswunders und die IAA Nutzfahrzeug 2010 markierte die Wende nach dem verheerenden Krisenjahr 2009.

Das Interesse an der E-Mobility in der Bevölkerung wächst. Eine gefühlte Vertrauenskrise gegenüber vielen Herstellern schafft den Nährboden nicht nur für eine massive politische Willensbildung, sondern auch für die richtungsweisende Kompromisslosigkeit einer Gründerzeit. Jetzt entscheiden die „Industriekapitäne“ des 21. Jahrhunderts: „hopp oder top“.

Was sind nun die Leitfragen? Wir gehen davon aus, dass sie um die flexible Fabrik der Zukunft kreisen. Welche Varianten integrieren wir? Mit welchen Produkten wollen wir morgen auf welchen Märkten bestehen? Nachdem wir in den 1990er und 2000er Jahren die Effizienz im Ganzen in den Fokus genommen haben, folgt nun die Frage nach einer speziellen flexiblen Effizienz, die in den digitalisierten Autofabriken eine ganze neue Bedeutung gewinnen wird. Ingenics wird alle Erfahrungen, strategisches wie technisches Know-how aufbieten, um als „Enabler“ die richtigen Weichenstellungen zu unterstützen.

Was mir in Frankfurt besonders aufgefallen ist: Viele Besucher finden die Ideen von kleineren Zulieferern und Dienstleistern rund um die Mobilität besonders interessant. Während Branchenprimus Bosch die langfristige „friedliche“ Koexistenz von (zunehmend emissionsarmen) Elektro- und Verbrennungsmotoren beschwört, verzichten Unternehmen, die nicht zum Heer der klassischen Automobilzulieferer gehören, konsequent auf Bekenntnisse zu Technologien aus der Vergangenheit. Es sind die Aussteller der „New Mobility World“ in Halle 3.1, die mit Begriffen und Slogans wie „Urban Mobility“, „Connectivity“, „Mobilität 4.0 – elektrisch, vernetzt, automatisiert“ oder „Elevating a connected life“ aufzeigen, wohin der Trip geht. Für die IAA dürfte es die Reise von der Automobil-Show zur Mobilitätsmesse sein.

Auch für uns ist es eine existenzielle Frage, ob die Branche aus ihren Fehlern lernen und die richtigen Konsequenzen ziehen wird. Ich bin da sehr optimistisch und überzeugt davon, dass gerade die deutsche Automobilindustrie auch diesen Wandel bewältigen wird. Die Phase der Verunsicherung geht spürbar zu Ende, wir erleben es im Rahmen unserer Beratungsmandate zunehmend, dass die Bereitschaft zur kompromisslosen Veränderung an die Stelle der Unsicherheit tritt. Die Innovationskraft ist da – spätestens zur nächsten IAA Pkw werden wir den Mentalitätswechsel vollzogen haben, der die Voraussetzung für den Technologiewechsel ist.

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Management Beratung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.
Die wesentlichen Dienstleistungen in der Automobilwirtschaft sind
-Planung und Optimierung von Automobilfabriken und Zulieferbetrieben
-Planung und Optimierung von Logistik und Supply Chain
-Lieferantenentwicklung und Lieferantenbefähigung
-Beratungsleistung zum Thema Digitalisierung/Big Data/MRK
-Management Beratung für Entscheider in der Automobilindustrie

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Lieferantenentwicklung auf den Punkt

Neues Audi-Werk in Mexiko: Ingenics profiliert sich auf mehreren Ebenen

Lieferantenentwicklung auf den Punkt

Neue Audi-Fabrik in San José Chiapa, Puebla, Mexiko (Bildquelle: Audi AG.)

(Ulm/ San Jose Chiapa, Puebla, Mexiko) – Die Audi AG hat in Mexiko ihr erstes Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. Ingenics konnte auf mehreren Ebenen zum erfolgreichen Produktionsstart beitragen. Von besonderer Bedeutung war die Aufgabe der Lieferantenentwicklung: In 18 Monaten wurden über 40 Zulieferer bei der Errichtung neuer Werke im unmittelbaren Umfeld der neuen Audi-Fabrik und rund 20 Zulieferer bei der Ertüchtigung bestehender Fabriken begleitet. Künftig werden hier jährlich 150.000 SUVs gebaut.

Im Zusammenhang mit der Entstehung des ersten eigenständigen Audi-Produktionswerks in Nordamerika war Ingenics auf mehreren Ebenen beteiligt – zum einen in der Fabrik- und Produktionsplanung und zum anderen bei der Lieferantenentwicklung.

In San Jose Chiapa im Bundesstaat Puebla produziert Audi Mexico mit dem SUV Q5 seit Anfang 2017 eines der erfolgreichsten Modelle der vergangenen Jahre für den gesamten Weltmarkt. Dank der günstigen geografischen Lage, der vergleichsweise günstigen Produktionskosten und einer qualifizierten Zuliefererkette hat der Standort Mexiko zunehmend an Attraktivität gewonnen. Die angepeilten 150.000 SUVs werden auf einem neu erschlossenen Gelände hergestellt, das mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Montagehallen und Logistik-Park gut 460 Hektar umfasst.

Der Lieferantenentwicklung kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, als bis zu 16.000 der rund 20.000 neuen Arbeitsplätzen auf zahlreiche Zulieferer entfallen, die zum großen Teil in der unmittelbaren Umgebung des neuen Audi-Werks angesiedelt wurden. Die Strategie des deutschen Premium-Herstellers war es von Anfang an, optimale Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass zum Start of Production (SOP) nicht nur die eigene Produktion bereitstand. Auch sämtliche Zulieferteile sollten von Anfang an im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen. Dafür mussten alle Lieferanten ihre Produktion mit hoher Synchronität starten können.

Einige der potenziellen Zulieferer betrieben bereits Fabriken in Mexiko

Um abzusichern, dass die Zulieferunternehmen zu dem von Audi vorgegebenen SOP im Herbst 2016 in der Lage sein würden, in der gewünschten Qualität und im erforderlichen Umfang zu liefern, wurde ein mehrteiliges Programm zur Lieferantenentwicklung aufgesetzt. Angesichts der Erfahrungen in der weltweiten Fabrikplanung wurden zwei der Bausteine Ingenics übertragen. Neben der Planung der Montage und der logistischen Versorgung mit den entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen (erster Baustein) handelte es sich um die Aufgabe der Lieferantenentwicklung (zweiter Baustein). Diese war zunächst und in der Theorie als reine Greenfield-Planung gedacht gewesen. Es erwies sich jedoch, dass einige der wichtigeren potenziellen Zulieferer bereits Fabriken in Mexiko betrieben, die im Kern den Anforderungen genügten, jedoch nicht über die erforderlichen Kapazitäten verfügten. „Es hat sich gezeigt, dass eine ganze Reihe der infrage kommenden Unternehmen vor der Herausforderung standen, dass sie nicht genügend Flächen und Ressourcen hatten, um das zusätzliche Volumen Audi abzubilden und deshalb ihre bestehenden Fabriken erweitern mussten“, erklärt der verantwortliche Projektleiter TobiasKatai, Associate Partner und Key Account Manager bei der Ingenics AG. „So kam dann auch noch eine Brownfield-Komponente dazu.“

Die bestmögliche Absicherung der Lieferkette sah vor, dass von Anfang an die Mehrzahl der Teile durch die zahlreichen Zulieferbetriebe, die rund um das Werk angesiedelt wurden, vor Ort gefertigt würden; langfristig soll der Lokalisierungsgrad noch weiter ausgebaut werden. Alle Zulieferer unterliegen einem Monitoring-Prozess auf der Basis der von Audi und Ingenics gemeinsam entwickelten Verfahren.

Projektphasen und Checklisten

Audi hatte Ingenics als bewährtem Partner im Bereich der internationalen Fabrikplanung ein Grundkonzept vorgegeben, auf welches das Tracking der Fabrikentstehung bei den künftigen Lieferanten aufbauen sollte. Dementsprechend lotste Ingenics die potenziellen Zulieferer über Meilensteine wie „Genehmigungsverfahren durchgeführt“ oder „Halle ist wetterfest“. Insgesamt waren nach den Vorgaben 17 Projektphasen zu bewältigen und mindestens mittels Checklisten als Prüfpunkte nachweislich erfolgreich abzuschließen.

Ab Frühjahr 2015 hat Ingenics mehr als 60 Zulieferer, von denen jeder einzelne vor Millionen teuren Investitionen stand, auf dem Weg nach Mexiko begleitet. In jedem Fall wurde zunächst im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung die Systematik erklärt und die potenziellen Lieferanten auf die 17 Meilensteine verpflichtet. Jeder erreichte Schritt musste fristgerecht – z. B. durch Fotos – belegt und durch Planungsunterlagen bestätigt oder durch einen Vor-Ort-Besuch von Ingenics verifiziert werden.

„Wir haben gemeinsam mit den Zulieferern alle Informationen zusammengetragen und ein wöchentliches Reporting eingerichtet, das zu Anfang unter meiner Leitung in Ingolstadt stattfand und später vor Ort in Mexiko von meinem Kollegen zu Ende gebracht wurde“, so Tobias Katai. Die regelmäßig erstellten und aktualisierten Präsentationen habe man anlässlich der Statusreports bei Audi vorgestellt. Wichtig sei stets gewesen, den kritischen Punkt im Blick zu behalten, an dem beim Zulieferer die Verantwortung vom Akquisitionsverantwortlichen an die Fabrikplanung übergeben wurde. „Von diesem Punkt an hat man es dann entweder mit der Standortplanung oder mit der Zentralplanung zu tun, die nicht immer ohne Weiteres ansprechbar ist. Die sitzt bei den koreanischen Zulieferern in Korea, bei den mexikanischen in Mexiko und bei den deutschen in Deutschland.“

Dann übernehmen die Kaufteilemanager

Vor Ort überwachte das Ingenics Team in Mexiko den Aufbau der Fabrikstrukturen, nahm eine ganze Reihe von Meilensteinen persönlich ab und dokumentierte sie. Mit den von Ingenics entwickelten Methoden konnte eine umfassende und ganzheitliche Analyse mit Visualisierungs-Tools durchgeführt werden. Auf der Basis von objektiven Daten und detaillierten Analysen konnte der Fortschritt im Fabrikaufbau bei den Zulieferern durchweg transparent dargestellt werden. Um sicherzustellen, dass neben der Infrastruktur die richtige Anzahl an Mitarbeitern in den entsprechenden Qualifikationsprofilen rechtzeitig verfügbar waren, erweiterte Ingenics, initiiert von Audi Production Readiness, den Baustein „Greenfield“ um den Aspekt „Personal- und Qualifikations-Tracking“.

„Sowohl für die Greenfield Lieferanten als auch für die Brownfield Lieferanten konnten wir auf eine von Audi initiierte Methodik aufsetzen“, so Tobias Katai. „Die Herausforderung bestand letztlich darin, eine Systematik zu entwickeln, mit der man, ähnlich wie im Bereich Werkzeuge, den Fabrikentstehungsprozess beim Lieferanten visualisieren und somit ,tracken“ sowie potenzielle Risiken identifizieren und bearbeiten konnte.“

So ist sichergestellt worden, dass die Zulieferer ihre Lieferzusagen zum Produktionsstart gemäß Zeitplan einhalten konnten, wobei Audi nach dem SOP die Beziehungen zu den einzelnen Zulieferern komplett übernahm. „Für Audi war es besonders wichtig, dass wir jederzeit über den Status bei jedem einzelnen Zulieferer Auskunft geben konnten“, so Tobias Katai weiter. „Ein solches Projekt ist abgeschlossen, wenn der Reifegrad der Fabrik und der Infrastruktur soweit gediehen ist, dass die Anlagen aufgestellt werden können.“ Dann übernehmen die Verantwortlichen für die Kaufteile, die den konkreten Anlagenaufbau und -inbetriebnahme organisieren.

Da man sich bei Audi im Klaren darüber war, dass der erfolgreiche Produktionsstart nicht unwesentlich vom Funktionieren der Zuliefererfabrik abhängen würde, setzte der Premium-Hersteller auch in Mexiko auf das Know-how der Ingenics AG mit ihrer großen Erfahrung in den Bereichen Internationalisierung, Standortentwicklung, Fabrikplanung und Lieferantenentwicklung.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in den Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für hocheffiziente Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Supply Chain – von der Planung bis zur Realisierung.
Derzeit beschäftigt Ingenics 515 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Logistik 4.0 – Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport und Logistik

Erfolgreich mit neuem Veranstaltungsformat: 1. Ingenics Innovation Circle

Logistik 4.0 - Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport und Logistik

Prof. Witten, M.-B. Pohlmann, Prof. Hausladen, C. Schmidt (Mitgl. GL Log. Init.), A. Hoberg (vlnr) (Bildquelle: Ingenics AG/Ulrike Schacht)

(Hamburg/Ulm) – Am 13. Juli hatte in Hamburg ein neues Veranstaltungsformat der Ingenics AG Premiere. In konzentrierter Arbeitsatmosphäre trafen sich geladene Gäste und Branchenexperten aus Konzernen und KMU, um über die Entwicklung von Transport und Logistik in Zeiten der Industrie 4.0 zu diskutieren und sich ein Bild davon zu machen, was die laufenden – oder bevorstehenden – Veränderungen für ihr Unternehmen bedeuten. Die zentralen Erkenntnisse: Vor der weiteren Technologisierung eines Unternehmens sollte immer eine Systembefähigung stehen und im Rahmen von Business Intelligence Lösungen können mit bereits vorhandenen Daten große Nutzenpotenziale realisiert werden. Dabei ist es fundamental wichtig, bei jeder Implementierung „die Menschen mitzunehmen“. Als Partner war die Logistik-Initiative Hamburg, eine Clusterinitiative für die logistik- und logistiknahe Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg, mit im Boot.

Mehr Arbeitsatmosphäre, weniger Event – das signalisierten bereits die Veranstaltungsräume in den Design Offices am Hamburger Domplatz. Und das Format kam an: Vom Start weg stellte sich die gewünschte Konzentration auf das Thema „Logistik 4.0 – Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport & Logistik“ ein, die sich später in den beiden Workshops noch einmal verdichtete. Selbst die Pausen wurden intensiv für den fachlichen Austausch genutzt.

Ingenics habe sich von jeher mit den Themen Logistik und Transport beschäftigen müssen, sagte Vertriebsvorstand (CSO) Andreas Hoberg in seiner Begrüßung. „Heute ist es unsere Aufgabe, dieses Thema im Zeichen von Industrie 4.0 so mit der IT zusammenzubringen, dass der maximale Nutzen entsteht.“

Logistik-Initiative Hamburg bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und befähigt Unternehmen für die Zukunft

Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der als Co-Veranstalter engagierten Logistik-Initiative Hamburg, eine von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufene Clusterinitiative zur Stärkung der Logistik in der Metropolregion Hamburg, betonte die Rolle des Netzwerks bei der Entwicklung einer Zukunftswerkstatt, als die er die Veranstaltung verstanden haben wollte. „Logistik schafft Lösungen, deshalb wollen wir Befähiger, Enabler, sein und als Partner der Digitalisierungsinitiative der Bundesregierung die Initiativen aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus Forschung, etablierten Unternehmen und der Start-up-Szene zusammenbringen.“ Selbstverständlich dürfe dabei der „Faktor Mensch“ nicht vergessen werden; vielmehr müsse gezielt und IT-getrieben die Mensch-Maschine-Interaktion gefördert werden.

Zwei ebenso spannende wie informative Vorträge aus Wissenschaft und Praxis gaben Impulse für die abschließenden Workshops, in denen die teilnehmenden Branchenexperten in den persönlichen Austausch gingen und zu zwei konkreten Themengebieten gemeinsam ihre Vision der Logistik 4.0-Zukunft entwickelten.

„Lean“ als zwingende Voraussetzung für Digitalisierung

Zunächst übernahm Prof. Dr. Iris Hausladen, Inhaberin des Heinz-Nixdorf-Lehrstuhls für IT-gestützte Logistik an der HHL Leipzig Graduate School of Management, die Aufgabe, das Thema „Logistik im Zeitalter von Industrie 4.0“ zu beschreiben und auf den Punkt zu bringen. An ausgewählten Beispielen aus der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik machte sie deutlich, welche umwälzenden Veränderungen Internet of Things & Everything, Industrie 4.0, Smart Factory und Logistik 4.0 mit der daraus resultierenden symbiotischen Vernetzung intelligenter Industrie-, Produktions- und Logistikkonzepte zur Folge haben werden. Allein die Nutzung und Aufarbeitung bereits verfügbarer Daten zur Generierung von Business Intelligence haben gewaltige Potenziale, die Idee der sich selbst organisierenden und optimierenden Maschinen ist real geworden. „Die Digitalisierung soll dort genutzt werden, wo sie klare Vorteile bringt, je nach Industrie wird der Automatisierungsgrad aber auch in der Zukunft bei höchstens 70 bis 90 Prozent liegen, die Rolle des Menschen wird sich ändern, aber sie wird nicht entfallen“, so Prof. Hausladen. Als bedeutendes Beispiel für die künftige Zusammenarbeit verweist sie auf die derzeitige rasante Entwicklung in der Mensch-Roboter-Kollaboration und betont: „Ohne die Anstrengungen der vergangenen 20 Jahre, schlanke Prozesse zu etablieren, würde die Digitalisierung heute nicht so gut vorankommen, ,Lean“ ist sogar eine zwingende Voraussetzung.“ Das meiste, was zur Realisierung von Logistik 4.0 erforderlich sei – Sensoren, Barcode, RFID etc. -, stehe tatsächlich längst zur Verfügung. So gehe es jetzt hauptsächlich um den intelligent koordinierten, vernetzten Einsatz. „Wichtige Zukunftsthemen sind die Instandhaltungslogistik und die letzte Meile, für die beispielsweise Crowd-Lösungen attraktiv werden.“

Jede Logistik 4.0 Umsetzung sollte mit einer Statusbestimmung des Unternehmens und einer Befähigung der Systeme starten

Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry, betreut die Logistik 4.0-Entwicklungen bei Ingenics. In Ihrem Vortrag „Logistik 4.0 in der Praxis – Transparenzdurch Cockpitlösungen“ ging sie auf den derzeitigen Umsetzungsgradvon Industrie 4.0 ein und skizzierte eine „Zukunftsvision Logistik 4.0“. Weil die Frage „Wie kann ich starten?“ von zentraler Bedeutung ist und der Fokus auf der Umsetzung der Vision in die Praxis liegen soll, wurden Stufen der Implementierung aufgezeigt. Das Praxisbeispiel kam aus dem Bereich der Cockpitlösungen, da schnell klar wurde, welche Potenziale dieser Ansatz hat und dass die Transparenz der Wertschöpfungskette ein Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierung ist.

Aktuell schafft der Großteil der Unternehmen die Voraussetzungen für Digitalisierung und Modularisierung: Sie befinden sich in der Phase der Systembefähigung. Auf der intelligenteren Bereitstellung von Daten aufbauend, werden dann in etwa fünf Jahren die Mehrheit der Unternehmen die Transparenzstufe erreichen. Durch horizontale und vertikale Informationsintegration können die Früchte der Befähigungsarbeit geerntet werden, in dem sowohl die Intralogistik als auch die Supply Chain transparent überwacht und gesteuert werden. In zehn Jahren soll eine weitgehende Autonomie von Logistikprozessen realisiert sein, in 15 Jahren schließlich die intelligente integrierte Kooperation dezentralisierter Lösungen – sprich: autonomer Systeme – durch die sich selbst steuernde Produkte und Materialien agil durch die Wertschöpfungskette bewegt werden.

Was sind aber nun die ersten Schritte der Umsetzung für Unternehmen? „Jede Logistik 4.0 Umsetzung sollte mit einer Statusbestimmung des Unternehmens hinsichtlich IT und Technologie sowie einer davon abgeleiteten strategischen Zielrichtung begonnen werden“, macht Maj-Britt Pohlmann deutlich. „Anschließend ist eine Befähigung der Systeme Voraussetzung dafür, die weiteren Entwicklungsstufen zu erreichen.“

„Quick-Wins“ können kurzfristig realisiert werden

Die hohe Bedeutung einer nachhaltigen Befähigung der Systeme bedeutet keinesfalls, dass nicht schon heute „Quick-Wins“ bei der Entwicklung von Logistik 4.0-Lösungen realisiert werden könnten. Um Transparenz bezüglich der Materialflüsse, Durchsätze und Engpässe zu erhalten, bieten sich Business Intelligence Cockpit-Lösungen an. „Alle Unternehmen haben heute schon Datenschätze, die sie aktuell nicht nutzen, da sie nicht als intelligent aufbereitete Informationen vorliegen“, so Maj-Britt Pohlmann. „Bisher werden Daten oft dezentral genutzt, manuell verkettet und nur für einen eingeschränkten Adressatenkreis aufbereitet. Die Cockpit-Lösung ermöglicht die zielgerichtete Anwendung von Business Intelligence, etwa indem allen betroffenen Instanzen, also Management, Führungskraft und Werker, die Tools über ihre Boards oder Smartphones zur Verfügung stehen, natürlich nur mit den jeweils für ihre Funktion relevanten Informationen.“ Auch hier sei einer kurzfristigen Realisierung von Pilotanwendungen der Vorzug vor komplexen Gesamtlösungen zu geben, da schnelle Erfolge für die weitere Motivierung wichtig seien.

Die Zukunft im Blick – aus allen Perspektiven betrachtet

Nach den hochkarätigen Impulsvorträgen teilten sich die Teilnehmer für die angekündigten Workshops in zwei Gruppen auf. Maj-Britt Pohlmann übernahm die Gruppe „Perfekte Informationsbereitstellung“, Ingenics Manager Industry Ulf Jochymski die Gruppe, die den „Faktor Mensch“ im Zeitalter von Logistik 4.0 erfassen wollte. Beiden erfahrenen Workshop-Leitern gelang es aus dem Stand, eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu schaffen und – angesichts der kurzen Zeit von 45 Minuten – zu verblüffend umfassenden Ergebnissen einschließlich Visualisierung zu gelangen.

Am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung – die meisten Gäste folgten gerne der abschließenden Einladung zum entspannten Get-together – stand die Erkenntnis, dass es genügend Ansätze für den Start in Logistik 4.0-Projekte gibt, wobei es für alle Beteiligten hilfreich ist, klare Visionen und Zielvorgaben zu formulieren und diese systematisch zu bearbeiten. Dass auf dem Weg hin und wieder Perspektivwechsel sinnvoll sind, damit niemand auf der Strecke bleibt, ist zwar keine neue, aber eine umso wichtigere Erkenntnis, die durch die Methodik der Workshops bekräftigt wurde.

„Wir haben erlebt, dass das neue Format ,Innovation Circle“ gut gestartet ist und sehr positiv aufgenommen wird“, sagt Andreas Hoberg. „Wir planen, bedarfsorientiert weitere Veranstaltungen in verschiedenen Städten durchzuführen.“ In diesem Jahr soll noch mindestens eine weitere folgen.

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für hocheffiziente Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Supply Chain – von der Planung bis zur Realisierung.
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Ingenics AG in der Kategorie „Mittelstand“ ausgezeichnet

Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises 2017

Ingenics AG in der Kategorie "Mittelstand" ausgezeichnet

Ingenics CFO C. Schmidt (2. v.r.) und Director Center of Competence B. Hutter (2. v.l.) mit Urkunde. (Bildquelle: Ludwig-Erhard-Stiftung)

(Ulm/Berlin) – Bei der Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises 2017 wurde die Ingenics AG für ihr EFQM Exzellenzprogramm in der Kategorie „Mittelstand“ ausgezeichnet. Finanzvorstand (CFO) Carlos Schmidt und Director Center of Competence Bernd Hutter nahmen in Berlin die Urkunde entgegen.

Die Ingenics AG aus Ulm hat es beim Ludwig-Erhard-Preis 2017 ins Finale geschafft und wurde in Berlin in der Kategorie „Mittelstand“ ausgezeichnet. Damit erreichte sie als erste deutsche Unternehmensberatung das Prädikat Silber im Excellence Index.

In Kooperation mit der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ lobt die Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V. den Ludwig-Erhard-Preis aus. Dieser Deutsche Excellence Preis wird für unternehmerische Spitzenleistungen „made in Germany“ vergeben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, bewerben können sich Organisationen und Unternehmen, die sich durch ein ganzheitliches Managementsystem und den nachhaltigen Erfolg ihrer Geschäftstätigkeit auszeichnen und dabei nach Spitzenleistungen streben. Kernelemente des Excellence-Gedankens sind eine nachhaltige Kundenorientierung, Qualität und Innovation.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung sprach der bekannte Autor Dr. Dr. Cay von Fournier („Hidden Champions des Mittelstands“) über die Werteorientierung deutscher Unternehmen; die Urkunden übergab der als langjähriger Chefredakteur der „Wirtschaftswoche“ bekannte 1. Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung, Roland Tichy. In ihrer Laudatio würdigte die Jury die gleichbleibend hohen professionellen Leistungen der Ingenics AG, insbesondere in den Bereichen Strategie, Mitarbeiter und Partner: Bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung sowie bei der aktiven Beteiligung an der Hochschul- und Universitätsausbildung spiele das Unternehmen eine Vorreiterrolle, sodass die Einführung und Entwicklung von Innovationen umfangreich gefördert würden.

Der Finanzvorstand der Ingenics AG, Carlos Schmidt, freute sich über die hervorragende Platzierung, die das Unternehmen bereits im ersten Jahr nach Einführung des EFQM Exzellenzprogramms erreichte. Die Auszeichnung sei für Ingenics auch deshalb eine nachdrückliche Bestätigung, weil deutlich werde, wie sich die „interne Exzellenz“ unmittelbar auf die Qualität der Beratung und zum Nutzen der Kunden auswirke: „Die Verpflichtung auf Exzellenz und Best Practice nehmen wir nicht nur ernst; sie wird so auch von Kunden, Mitarbeitern und der Jury wahrgenommen.“ Bernd Hutter, Director Center of Competence, ergänzt: „Da wir intern lean und digital arbeiten, ist bei Ingenics auch in dieser Hinsicht die kontinuierliche Verbesserung aller Geschäftsprozesse Programm.“

Der EFQM Excellence Ansatz ist eine bekannte Methode der strategischen Organisationsentwicklung, den über 3.000 Organisationen in Deutschland zur systematischen Unternehmensentwicklung anwenden. Diese Organisationen sollen dauerhaft herausragende Ergebnisse erzielen und einen hohen Nutzen für die Kunden schaffen, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die Zukunft gestalten und mit Vision, Inspiration und Integrität geführt werden. Veränderungen sollen aktiv gesteuert, Innovation sowie Kreativität gefördert werden, wobei die Fähigkeiten laufend weiterzuentwickeln sind und die Zukunft nachhaltig zu gestalten ist.

In Deutschland vertritt die Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V. (ILEP) diesen auf Selbst- bzw. Fremdreflexion der eigenen Leistung im Kontext der Situation und der strategischen Ausrichtung basierenden Ansatz, dessen Umsetzung mit einem Set von Maßnahmen gefördert wird.

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Praxisorientierte Industrie 4.0-Toolbox für den Mittelstand wird ab Sommer 2017 zur Verfügung stehen

Ingenics und MyCPS-Projektpartner bieten Orientierung und Hilfestellung

Praxisorientierte Industrie 4.0-Toolbox für den Mittelstand wird ab Sommer 2017 zur Verfügung stehen

MyCPS-Toolbox bringt Industrie 4.0 in den Mittelstand (Bildquelle: MyCPS/Ingenics)

(Ulm/Schwerin) – Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ (MyCPS) entwickeln die Projektpartner Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin, und Ingenics AG, Ulm, ein Instrument zur umfassenden Orientierung und Hilfestellung bei der Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen im Mittelstand. Diese „Industrie 4.0-Toolbox“ wird mit der Freischaltung einer neuen Webseite ab Sommer 2017 verfügbar sein.

Seit 2016 arbeitet die Ingenics AG an einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur nachhaltigen Stärkung des deutschen Mittelstands im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ mit. Im Rahmen des Projekts „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ (MyCPS) werden systematische Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung digitalisierter Produktionsprozesse hin zu cyber-physischen Systemen entwickelt und pilothaft erprobt.

Die von Trebing & Himstedt Prozeßautomation und Ingenics neu geschaffene Toolbox, die ab Sommer 2017 mit der Freischaltung der neuen Webseite www.mycps40.de verfügbar sein wird, richtet sich gezielt an kleine und mittelgroße Unternehmen. Sie enthält verschiedene Werkzeuge zur Orientierung und Anleitung bei der Einführung von Industrie 4.0 Projekten. „Im Vordergrund stehen Praxisnähe und einfache Anwendbarkeit“, betont der für Ingenics federführend Verantwortliche, Dr. Jens Nitsche, Partner und Director Research & Development. „Dies wird durch Best-Practice-Beispiele flankiert und durch Handlungsanleitungen, Checklisten und FAQs ergänzt.“

Wie profitieren Mittelständler von der neuen MyCPS-Toolbox?

Ein Reifegradmodell mit Fokus auf Mensch, Technik und Organisation wird eine erste Einschätzung im Selbstcheck erlauben.
-Der Anwender lernt, mit der Toolbox den aktuellen Reifegrad seiner Organisation/seines Unternehmens für Industrie 4.0 einzuordnen.
-Mit weiteren Werkzeugen aus der Toolbox wird der Anwender in die Lage versetzt, seine Industrie 4.0-Projekte strukturiert und zielgerichtet zum Erfolg zu führen.
-Der Nutzen wird dadurch optimiert, dass für die individuellen Fragen vergleichbare Fälle von anderen Nutzern anonymisiert zur Verfügung stehen – insgesamt wurden über 300 Anwendungsfälle analysiert.

Über die Freischaltung der Webseite www.mycps40.de werden Trebing & Himstedt Prozeßautomation und Ingenics noch einmal informieren. Nach dem Start werden die Inhalte durch die im Forschungsprojekt angesiedelten Anwendungsbeispiele laufend aktualisiert und ergänzt.

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Einer der besten Arbeitgeber im Consulting

Ingenics AG gewinnt auch bundesweit beim Wettbewerb „Great Place to Work“

Einer der besten Arbeitgeber im Consulting

Ingenics Vorstand v. l. n. r. Carlos Schmidt, Prof. Oliver Herkommer, Manfred Loistl, Andreas Hoberg (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Die Ingenics AG gehört zu den besten deutschen Arbeitgebern im Consulting. Beim „Great Place to Work“ Bundeswettbewerb wurden Unternehmen mit einer überzeugenden Unternehmenskultur ausgezeichnet, die ihren Beschäftigten besonders attraktive Arbeitsbedingungen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Für ihre Qualitäten als Arbeitgeber wurde die Ingenics AG nun auch beim „Great Place to Work“ Bundeswettbewerb „Beste Arbeitgeber im Consulting“ in der Kategorie Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern zertifiziert.

„Great Place to Work“ ist ein internationales Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das in rund 50 Ländern Unternehmen bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur unterstützt. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Vertrauen, Begeisterung und Teamgeist. Neben unternehmensspezifischen Analyse- und Beratungsangeboten zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, werden im Rahmen überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Arbeitgeberwettbewerbe und in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber ermittelt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die ihren Beschäftigten eine besonders gute Unternehmenskultur und attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Gewürdigt wurden auch Authentizität und Kontinuität sowie die wertschätzende nachhaltige Personalentwicklung. Bewertungsgrundlage war eine ausführliche anonyme Befragung der Mitarbeitenden zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Partizipation, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance. Darüber hinaus wurde das Management zu förderlichen Maßnahmen und Angeboten der Personalarbeit im Unternehmen befragt. Die Ergebnisse der international bewährten Untersuchungsinstrumente wurden im Verhältnis von 2:1 gewichtet; die Bewertung der Beschäftigten steht also im Vordergrund.

Für den aktuellen Branchenwettbewerb „Beste Arbeitgeber im Consulting 2017“ stellten sich insgesamt 54 Unternehmen aus ganz Deutschland einer freiwilligen Prüfung der Qualität und Attraktivität ihrer Arbeitsplatzkultur durch das unabhängige Great Place to Work Institut und dem Urteil der eigenen Mitarbeiter.

Auch wenn die Ingenics AG für ihre Personalarbeit seit Jahren regelmäßig ausgezeichnet wird – ein Selbstläufer ist eine solche Anerkennung ganz und gar nicht. Manfred Loistl, Ingenics Vorstand Personal, weiß, wie viel Energie und Engagement hinter einem solchen Erfolg stehen: „Die Ingenics AG investiert kontinuierlich in ihre Mitarbeiter und wir sind stolz, dass diese Anstrengung auch auf diese Weise anerkannt wird.“ Gerade, dass in diesem Wettbewerb die Befragung der Mitarbeiter das entscheidende Gewicht hat, mache ihn so wertvoll.

Partner des erstmalig durchgeführten Branchenwettbewerbs Consulting sind der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. (BDU) und consulting.de. Dachwettbewerb ist der bundesweite Great Place to Work Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ (jährlich seit 2002).
„Die Auszeichnung steht für ein glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Mitarbeitern zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Beschäftigten und für einen starken Teamgeist“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work Institut. „Attraktive Arbeitsbedingungen und eine förderliche Kultur der Zusammenarbeit sind ein zentraler Schlüssel für die Mitarbeiterbindung und den Unternehmenserfolg.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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