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Auto Verkehr Logistik

Neue Liefertreue kommt gut an

Qualitätsprojekt der Ingenics AG beim polnischen Bushersteller Solaris Bus & Coach S.A. greift

Neue Liefertreue kommt gut an

Produktion bei Solaris Bus & Coach S.A. (Bildquelle: Solaris Bus & Coach S.A.)

(Ulm/Hamburg/Bolechowo, PL) – Auch auf dem Omnibusmarkt gibt es den Trend zum individuell ausgestatteten Produkt. Um seinen Kunden aus 32 Ländern „maßgeschneiderte“ hochwertige Busse auch in Zukunft termingerecht liefern zu können, hat der polnische Hersteller Solaris Bus & Coach S.A. die I ngenics AG mit der Entwicklung einer nachhaltigen Qualitätsstrategie beauftragt. Mit beeindruckenden Erfolgen.

Die Zahl der benötigten Omnibusse steigt sowohl in Großstädten und Ballungsräumen als auch im Fernreisesektor. Während die einen zunehmend auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge setzen, kommen für die Langstreckenanbieter nach wie vor nur Modelle mit Verbrennungsmotoren infrage. Für alle Einsatzzwecke aber machen die Hersteller zunehmend die Erfahrung, dass die Kunden individuell konfigurierte Busse haben wollen. Nutzfahrzeuge „von der Stange“ sind dagegen kaum noch gefragt. Der Trend geht also eindeutig in Richtung „Stückzahl 1“. Für die Produktion bedeutet das erhebliche Herausforderungen bezüglich der Prozess- und Produktqualität. Umso mehr aber lohnen sich Investitionen in Effizienz und Qualität.

Auch der polnische Marktführer Solaris Bus & Coach S.A. beschloss, mit einem umfassenden Qualitätsverbesserungsprojekt auf die wachsenden Ansprüche an die Produktflexibilität zu reagieren. Für Ingenics Projektleiterin Joanna Abram setzen die Strategien zur Qualitätsverbesserung und Effizienzoptimierung sinnvollerweise bei der Analyse des IST-Prozesses an. „Wir kommen über die Ursachenanalyse zur Problemlösung und lernen im gemeinsamen Team mit den Solaris Mitarbeitern aus beobachteten Fehlern“, erklärt Joanna Abram. „Für Qualitätsverbesserung, Qualitätsmanagement, Fehlerreduzierung und Fehlerrückführungsprozesse wird ein Zielbild entwickelt. Aus diesem Zielbild lassen sich sinnvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ableiten.“

Intelligente Optimierung zahlt sich schnell aus

Nachdem der Handlungsbedarf erkannt und formuliert war, folgte zügig die Bearbeitung der wichtigsten Themen. „Um wiederkehrende Fehler in der Endkontrolle zu vermeiden, wurde eine systematische Fehlerbearbeitung etabliert, damit die Fehlerrückführung nun auch für präventive Maßnahmen genutzt werden konnte“, so Vertriebsvorstand Andreas Hoberg. „Auf diese Weise konnte die Termintreue bei den Auslieferungen verbessert werden.“ Eine konsequente Ursachenanalyse habe sich sehr positiv auf das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter ausgewirkt.

Nach der Abstimmung des Zielbilds mit dem Vorstand und der Direktorenebene wurde die Entwicklung des neuen Qualitätssystems für den Fehlerrückführungsprozess einschließlich der Etablierung von Kontroll- bzw. Qualitätskreisen in Angriff genommen. Dazu mussten Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten definiert, die benötigten Dokumente entwickelt und ein regelmäßiges Berichtswesen für die Fehlervermeidung eingeführt werden. Erfahrungsgemäß wirke sich eine veränderte Wahrnehmung unmittelbar auf Verhalten und Engagement der Mitarbeiter aus, erklärt Andreas Hoberg.

Vor allem die Gestaltung und Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) überzeugte das Management der Solaris Bus & Coach S.A. „Wir profitieren bereits erheblich von der intelligenten Optimierung, die Ingenics mit dem Solaris-Team initiiert hat“, sagt Dariusz Michalak, der Vizevorstandsvorsitzende von Solaris. „Das kommt uns natürlich nicht nur auf dem polnischen Markt zugute, sondern vor allem auch im Verhältnis zu unseren Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern, die sehr positiv auf die neue Liefertreue der Solaris reagieren.“

Strukturierte Vorgehensweise überzeugt

Zu den wichtigsten Erfolgen des Projektes, das Anfang des Jahres gestartet wurde, zählen: die Reduzierung der Fehleranzahl in der Endkontrolle um 28 Prozent, die Reduzierung der Montagefehleranzahl im Produktionsprozess des Pilotbereiches um 25 Prozent sowie die allgemeine Verbesserung von Prozess-/Produktqualität und Kundenzufriedenheit. Das Projekt wird aktuell auf weitere Produktionsbereiche ausgerollt.

So ist es der eindeutig erkennbare Nutzen des Projekts, der das Solaris-Management unmittelbar überzeugt hat. „Die strukturierte Vorgehensweise zur Fehlerreduzierung ist nicht nur effektiv und zahlt sich schnell aus“, sagt Dariusz Michalak. „Sie ist auch jederzeit transparent und wird deshalb für die Mitarbeiter nachvollziehbar. Auf diese Weise konnten bereits nach kürzester Zeit erhebliche Verbesserungen in Qualität und dadurch in den Produktionsprozessen erzielt werden.“

Bei der Fehlerbeseitigung sei es eben entscheidend, nicht nur die Symptome zu bearbeiten, sondern sich mit den Ursachen zu beschäftigen und die Experten in den betroffenen Bereichen einzubeziehen, betont Andreas Hoberg. „Um die Ursachen zu analysieren, genügt es nicht, die Fehler an der Stelle zu bearbeiten, wo sie entdeckt wurden; vielmehr müssen sie an die Stelle zurückgeführt werden, wo sie entstehen. Nur da lässt sich zuverlässig ermitteln, was das Problem ist und wo man zu seiner Beseitigung ansetzen muss.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in den Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für hocheffiziente Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Supply Chain – von der Planung bis zur Realisierung.
Derzeit beschäftigt Ingenics 515 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Ingenics AG bekommt es erneut schwarz auf weiß:

In diesem Unternehmen lassen sich Beruf, Familie und Privatleben vereinbaren

Ingenics AG bekommt es erneut schwarz auf weiß:

Manfred Loistl, Vorstand Personal (CHRO) der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Berlin) – Gemeinsam mit weiteren erfolgreichen Arbeitgebern bekam die Ingenics AG am 20. Juni 2017 in Berlin das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ überreicht. Die Auszeichnung übernahmen die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley, der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung sowie der Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

Mehrere hundert Arbeitgeber arbeiten seit Jahren daran, eine Personalpolitik zu etablieren, die Familien und individuelle Lebensphasen ihrer Beschäftigten bestmöglich berücksichtigt. 353 Unternehmen unterzogen sich in den vergangenen zwölf Monaten dem Auditierungsverfahren der berufundfamilie Service GmbH, nun wurden 159 Unternehmen, 153 Institutionen und 41 Hochschulen mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die Urkunden zu dem Qualitätssiegel übergaben Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

Das Audit unterstützt Arbeitgeber darin, maßgeschneiderte und für alle Seiten sinnvolle Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umzusetzen und die Vereinbarkeit in der Unternehmenskultur zu verankern. „Familienfreundlich zu sein und auf Vereinbarkeitsfragen einzugehen, lohnt sich für jeden Arbeitgeber: Die Motivation der Beschäftigten steigt und die Bindung an das Unternehmen wächst“, betonte die Bundesfamilienministerin. „Ich freue mich, dass dies immer mehr Arbeitgeber erkennen. Sie wissen, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute beides wollen – Zeit für die Familie und Zeit für den Beruf.“ Ihr eigenes Haus sei stets bestrebt, mit gutem Beispiel voranzugehen. „Ich bin stolz, dass mein Ministerium heute zum fünften Mal das Zertifikat erhält“, so Dr. Katarina Barley.

Der Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, Oliver Schmitz, lenkte den Blick auf den „Megatrend der Individualisierung“. Führungskräfte befänden sich in einem wachsenden Spannungsfeld zwischen den betrieblichen, persönlichen und Team-Belangen. Für Lösungen, die alle drei Seiten zufriedenstellten, brauche man einen Vereinbarkeits-Trialog: „Ein strukturierter und inhaltlich ausgestalteter Aushandlungsprozess, der die Tätigkeit des Beschäftigten und die betrieblichen Erfordernisse in den Blick nimmt, auf die Belange des Beschäftigten zugeschnitten und auf die Bedarfe des Teams abgestimmt ist.“

74 der in diesem Jahr 353 geehrten Arbeitgeber erhalten – wie Ingenics – das Zertifikat zum zweiten Mal. Alles in allem nutzen 677.900 Beschäftigte und 567.200 Studierende das familien- und lebensphasenbewusste Angebot der diesjährigen Zertifikatsempfänger.

Auch ein Indiz für die Beschaffenheit der Unternehmenskultur

Für Ingenics war, wie die berufundfamilie Service GmbH bescheinigte, die erneute Durchführung des audits berufundfamilie höchst erfolgreich. Dabei ist die Konsequenz wichtiger, als das Zertifikat selbst. „Indem man sich auf das Verfahren einlässt und sich auf die vereinbarten Maßnahmen festlegt, setzt man sich noch intensiver mit den Themen auseinander und achtet akribisch darauf, sich an vereinbarte Maßnahmen und Termine zu halten“, sagt Manfred Loistl, Vorstand Personal (CHRO) der Ingenics AG. „Die regelmäßigen Audits sorgen für eine große Nachhaltigkeit, was für ein Unternehmen, das selbst weltweit als Lieferant von Know-how, Planung und Umsetzung antritt, um exzellente Prozesse zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu optimieren, natürlich extrem wichtig ist.“

Das Ziel, die betrieblichen Erfordernisse und die Belange der Mitarbeiter in eine tragfähige, wirtschaftlich erfolgreiche Balance zu bringen, ist für Personalassistentin Martina Schulz auch ein Indiz für die Beschaffenheit der Unternehmenskultur. „Durch die regelmäßige Re-Auditierung wird das Bewusstsein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Leben immer weiter gestärkt.“ Seit sich Ingenics im Jahr 2012 erstmals bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zur Auditierung und Zertifizierung angemeldet habe, sei Grundlegendes passiert.

Zu den bereits durchgeführten Maßnahmen zählen unter anderen die hohe Arbeitszeitflexibilität, die Möglichkeit unbezahlter Freistellungen, neue Teilzeitmodelle für Beraterinnen und Berater, regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, eine gelebte Kommunikations- und Feedbackkultur, ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie eine sehr gute IT-Ausstattung mit Laptops für alle Mitarbeiter sowie Mobiltelefonen und Zugang zu allen Arbeitsmitteln und Prozessen aus dem Home-Office.

Zu den für die nächste Zukunft geplanten Maßnahmen gehören der Aufbau eines Familienservices mit einem Angebot haushaltsnaher Dienstleistungen, die noch stärkere Sensibilisierung der Führungskräfte, individuelle Lösungen für Mitarbeiter zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Leben und ein verstärkter Kontakt während der Elternzeit mit Einbindung in die Personalentwicklung.

Das Home-Office-Angebot werde von den Beschäftigten sehr gut angenommen, stellt Martina Schulz fest. „In den vergangenen zwölf Monaten haben 165 Führungskräfte, Berater und Verwaltungsmitarbeiter beiderlei Geschlechts einen entsprechenden Antrag gestellt.“

Eine solche Erfolgsgeschichte der Personalpolitik könne ein maßgebliches Argument bei der Rekrutierung sein, so Manfred Loistl. Noch wichtiger allerdings sei sie im Blick auf die bestehende Belegschaft. „Für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen, die in der Familiengründungsphase sind, ist das Thema Teilzeitbeschäftigung und Rückkehr auf die einmal erarbeitete Position unglaublich wichtig.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Liefertermintreue ist ein Schlüssel-Thema

Ingenics Projekt beim Sicherheitsglasexperten GuS GmbH & Co. KG

Liefertermintreue ist ein Schlüssel-Thema

GuS Autoklav (gasdicht verschließbarer Druckbehälter) (Bildquelle: GuS GmbH & Co. KG)

(Ulm/Lübbecke) – Zur Steigerung der Liefertermintreue initiierte die Geschäftsleitung der GuS GmbH & Co. KG im Jahr 2016 ein umfangreiches Optimierungsprojekt. Als Partner für die „zusätzliche Expertise von außen“ wurden Berater der Ingenics AG hinzugezogen.

Die immer wieder auch öffentlich thematisierten erheblichen Verzögerungen bei Großprojekten der Rüstungsindustrie haben die Branche hinsichtlich der Liefertreue erheblich sensibilisiert. Selbstverständlich betrifft dies nicht nur die bekannten eigentlichen Hersteller von Militärausrüstung, sondern auch deren Zulieferer, wie beispielsweise das auf Winkelspiegel und Panzerglas spezialisierte Unternehmen GuS aus Lübbecke in Ostwestfalen.

Als Technologie- und Marktführer für spezielle Sicherheitsgläser hat GuS die zunehmend deutlich formulierten Kundenforderungen schnell aufgenommen und konsequent gehandelt. Als Hersteller und Instandsetzer für verschiedenste Periskope und Panzerglasscheiben, die in Militärfahrzeugen der Bundeswehr, aber auch bei anderen OEMs zum Einsatz kommen, trägt der Mittelständler erhebliche Verantwortung.

Um eine nachhaltige Steigerung der Liefertermintreue zu realisieren, initiierte die GuS-Geschäftsleitung im vergangenen Jahr ein umfangreiches Projekt. Um die methodischen Kompetenzen eines externen Partners zu nutzen, entschied man sich, mit dem Beratungsunternehmen Ingenics zusammenzuarbeiten.

Die Akzeptanz für realistische Fertigungsendtermine stieg schnell und spürbar

Nach den ersten von Ingenics gestalteten Workshops und einer ausführlichen Analysephase wurde beschlossen, über das Lieferantenmanagement hinaus auch maßgebliche Planungs- und Produktionsprozesse zu überarbeiten und zu optimieren. Neben einem gezielten Aufbau der Puffer für „Starkläufer“ lag der Schwerpunkt auf der Optimierung der Abstimmungsprozesse zwischen den Verantwortlichen von Produktion, Arbeitsvorbereitung und Konstruktion. Die Arbeitspläne wurden verbessert, die damit verbundenen Fertigungszeiten und weitere Arbeitsunterlagen aktualisiert. Auch Reports aus dem SAP-System wurden umgestellt und ergänzt. „Ausgehend von der erfolgreichen Überarbeitung der Planungsgrundlagen stieg die Akzeptanz für realistische Fertigungsendtermine bei allen Beteiligten der einzelnen Produktionsbereiche spürbar“, erklärt Marc Stickan, Produktionsleiter bei GuS. Nachdem damit eine verbesserte Basis für die operative Steuerung vor Ort gelegt wurde, habe man erste Bausteine eines GuS-spezifischen Shopfloor Managements eingeführt.

Als wesentliche Neuerung mit Blick auf die Transparenz vor Ort wurden Team- und Bereichsboards bereitwillig angenommen. Im Rahmen der Regelkommunikation der Produktionsteams werden nun an den Team-Boards relevante Themen diskutiert. Im Fokus des Interesses der Beteiligten stehen die Verfügbarkeit der Mitarbeiter, die kurz- und mittelfristig anstehenden Aufträge, die geplante Arbeitszuteilung und die Netto-Kapazitäten sowie die Kennzahlen für Auslastung und Erfüllungsgrade. Die Produktionsverantwortlichen nutzen die Daten und Informationen inzwischen umfassend zur Bereichssteuerung.

Umfassender Überblick für den Produktionsleiter

Am Produktions-Board sorgen verdichtete Informationen über die Situation in den Teams für Transparenz. Der Produktionsleiter hat damit jederzeit den Überblick über seinen kompletten Verantwortungsbereich. Über alles Wesentliche wird zügig gesprochen, sodass Problemlösungsstrategien noch zielgerichteter greifen können. Da alle Besprechungen inzwischen am „Ort des Geschehens“ stattfinden, also in der Produktion, sind bei Klärungsbedarf kurze Wege gewährleistet.

Man habe sich zwar erst einmal an die Veränderungen gewöhnen müssen, räumt Marc Stickan ein, aber inzwischen sei die Skepsis längst einer breiten Akzeptanz gewichen. Die Anzahl derjenigen, die die Zusammenhänge verstünden und die Aktivitäten für die Verbesserung der Liefertermintreue konsequent umsetzten, wachse stetig.

Der gesamte Veränderungsprozess wurde von Ingenics rund ein Jahr lang begleitet. Sukzessive wurden nach einzelnen Erfahrungsphasen noch kleinere Korrekturen vorgenommen. „Verständlicherweise haben sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte zu Beginn einer ausgeprägten Umstellungsphase viele Fragen“, erklärt Roland Horstenkamp, der als Ingenics Senior Projektleiter das Projekt durchgehend begleitet hat. „Die Fragen der Mitarbeiter konnten in aller Regel umgehend vor Ort geklärt werden.“ Es gelte aber wie stets, dass für das Gelingen des Gesamtprozesses ausreichend Zeit benötigt werde. „Das lässt sich nicht im ,Handstreich“ erledigen.“ Ungeduld bei der Umsetzung könne auch deshalb teuer werden, weil im Falle etwa noch bestehender Unklarheiten später zusätzliche Schleifen gedreht werden müssten.

Die zusätzliche Expertise von außen ist unverzichtbar

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Projektes mit dem Ziel, die Liefertermintreue operativ zeitnah und dennoch nachhaltig zu verbessern, war die Schulung der Produktionsführungskräfte in mehreren Qualifizierungsrunden. Im Rahmen dieser teilnehmeraktiven Qualifizierung wurde Wissen aufgefrischt und der Gesamtzusammenhang abgerundet. Im Fokus standen die Themen Führung, Wertschöpfung und Verschwendung, Kommunikation, Problemlösung und Sozialkompetenz. „Diese Qualifizierungsrunden waren mir besonders wichtig, da sie das verantwortungsbewusste Handeln unserer Führungskräfte im Veränderungsprozess unterstützen“, betont GuS-Geschäftsführerin Dr. Tanja Lindermeier-Kuhnke und ergänzt: „Ich halte bei solchen Veränderungen die zusätzliche Expertise von außen für enorm wichtig: Sie bringt fachliche Unterstützung und Objektivität, vermittelt Sicherheit und bietet den eigenen Leuten Orientierung.“

Die Beteiligten sind sich darin einig, dass die bisherigen Ergebnisse des Projekts „Verbesserung der Liefertermintreue“ vielversprechend und sichtbar seien. Deshalb wollen Geschäftsführung und Produktionsleitung weiter „am Ball“ bleiben. Die nächsten Verbesserungsthemen befinden sich bereits in der „Pipeline“.

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Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

Ingenics AG und imk automotive GmbH vereinbaren enge Kooperation im Bereich der MRK-Planung

Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

MRK-Simulation (Bildquelle: imk automotive GmbH)

(Ulm/Chemnitz) – Gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner imk automotive GmbH will die Ingenics AG ihre Methodik zur Untersuchung von Potenzialen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vorantreiben und vor allem auch für den Mittelstand attraktiver machen.

Wie gemeldet, hat die Ingenics AG eine Lösung entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, systematisch zu ermitteln, wann und wo Investitionen in Mensch-Roboter-Kollaborations-Arbeitsplätze Erfolg versprechen. Nachdem bereits einige vielversprechende und – z. B. bei Audi in Ingolstadt – viel beachtete MRK-Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen werden konnten, stehen zunehmend auch mittelständische Unternehmen im Fokus. In der Montage ist das Potenzial enorm, dennoch herrscht noch vielerorts Zurückhaltung. „In der Praxis stellt sich für Unternehmen, die an MRK-Lösungen interessiert sind, zuerst die Frage, ob sich der Einsatz von kollaborierenden Robotern in der Montage lohnt und wie schnell sich die Investition amortisiert“, nennt Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb, einen entscheidenden Grund. Um diese Frage qualifiziert beantworten zu können, entwickelte Ingenics auf Basis der in Pilotprojektengewonnenen Erfahrungen eine detaillierte Checkliste zur systematischen Prüfung und Bewertung der Potenziale.

Diese MRK-Checkliste, die Fragen aus sechs entscheidenden Anwendungsbereichen – vonder Sicherheit über die Art der Materialbereitstellung, die Beschaffenheit des Bauteils und ergonomische Gesichtspunkte bis hin zur Infrastruktur und zum Arbeitszeitmodell – behandelt, liefert theoretisch gute Argumente. Die Brücke zur Praxis schlägt Ingenics nun gemeinsam mit einem neuen Kooperationspartner, der imk automotive GmbH aus Chemnitz. „imk hat ein Simulationstool entwickelt, mit dem MRK-Anwendungsfälle 3D-simulativ abgebildet werden können – einschließlich detaillierter Ergonomie- und Prozesszeitenbewertungen“, erklärt Thomas Kleinbeck, Ingenics SeniorExpert. „Für unsere Kunden ist es ideal, dass wir beide Themen zusammenbringen und beide Effekte – erst Auswahl, dann Simulation der Anwendungsfälle – in einer frühen Phase des Entscheidungsfindungsprozesses darstellen können.“ Bereits die ersten Gespräche mit Kunden hätten das erwartet große Interesse bestätigt.

Der Weg zum Mittelstand muss erst noch geebnet werden

Umgekehrt profitieren imk Kunden davon, dass die Chemnitzer IT-Experten über die Partnerschaft mit Ingenics auch die fundierte datenbasierte Ermittlung von potenziellen Anwendungsfälle anbieten können. „Ingenics hat eine sehr gute Methode, um attraktive Einsatzfälle für MRK-Systemen zu ermitteln, zu bewerten und die Kosten abzuschätzen“, sagt Dr. Jens Trepte, imk Geschäftsführer. „Ingenics identifiziert mithilfe einer klar nachvollziehbaren Methodik den potenziellen MRK-Fall, dann geht es um die konzeptionelle Auslegung eines solchen Systems und wir simulieren die in Betracht gezogene Lösung und ermitteln, ob sie sich auch unter zeitwirtschaftlichen Gesichtspunkten eignet.“

imk habe schon vor mehr als zehn Jahren begonnen, die Rolle des „schwächeren Gliedes“ in der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter simulativ zu untersuchen, so Dr. Trepte. 2013 habe man dann ein Produkt zur Gestaltung von Arbeitsplätzen mithilfe eines selbstentwickelten Menschmodells auf den Markt gebracht. „Diese Planungsmethode, die wir Editor Menschlicher Arbeit, kurz ema, genannt haben, führt eigeninitiativ Arbeitsanweisungen aus, reagiert dank einer wissensbasierten 3D-Softwarelösung mit normalmotorischen Bewegungen, als wäre es ein virtueller Facharbeiter, sodass menschliche Arbeit humanmotorisch valide und mit größtmöglicher Effizienz geplant, simuliert und ausgewertet werden kann“, sagt Dr. Trepte. „Wir sind auf diesem Gebiet Technologieführer und arbeiten permanent an der weiteren Optimierung dieser zu 100 Prozent selbst entwickelten Lösung.“ Bisher kam sie vor allem bei Airbus und in der Automobilindustrie bei allen großen OEMs zum Einsatz, wird von Fraunhofer-Instituten und weltweit an Hochschulen genutzt. Der Weg zum Mittelstand indes muss erst noch geebnet werden.

Für imk ist es selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften früh einzubeziehen

Über die Ideen vieler Unternehmer, „hemdsärmelige MRK-Lösungen“ aufzubauen, die keine Berufsgenossenschaft je akzeptieren würde, hat sich Dr. Trepte schon immer gewundert. „Die Konsequenz ist dann, den Roboter, um ihn zugelassen zu bekommen, soweit abzurüsten, dass er da, wo er dem Menschen schwere Lasten abnehmen könnte, seine Vorzüge gar nicht mehr zur Geltung bringen kann.“ Genau das aber könne man viel besser machen, wenn Bewegungen, Sensorik, Reaktionszeiten etc. simuliert würden. Für imk ist es deshalb selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften in einer frühen Phase mit in die Entwicklung einzubeziehen. „Was wir bisher gemacht haben, ist deshalb auch stets abgenommen worden“, sagt Dr. Trepte. „Aber wir fühlen uns auch immer noch wie Missionare, die immer wieder überzeugen müssen, dass das auch funktioniert.“

Wie unter diesen Umständen aus der Zusammenarbeit von Ingenics und imk Synergien erwachsen, liegt auf der Hand. „Auf der einen Seite identifiziert Ingenics Fälle und überzeugt zögernde Kunden durch imk Simulationen; auf der anderen Seite kann imk Kunden, die zwar grundsätzlich überzeugt sind, aber nicht wissen, an welcher Stelle eine MRK-Lösung besonders vielversprechend ist, mithilfe des Ingenics Tools die besten Ideen vorschlagen“, sagt Andreas Hoberg. „imk kann unter diesen Umständen mit Überzeugung sagen: Das was Ingenics identifiziert hat, wird auch den ermittelten Benefit bringen.“ Und um Missverständnissen über die Tragweite der möglichen Erkenntnisse zuvorzukommen, ergänzt er: „Eine bloße Visualisierung, die wir selbst hinbekommen, unterstützt zwar das Verständnis, ist aber als Entscheidungsgrundlage nur teilweise aussagekräftig. Die echte Simulation durch imk liefert sehr viel weiterreichende Informationen sowohl bezüglich der Sicherheit und Genehmigungsfähigkeit durch die Berufsgenossenschaft als auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit.“

Für Wirtschaftlichkeitsprognosen setzt imk vor allem auf das MTM-Verfahren zur Analyse von Arbeitsabläufen und MTM-Plan- und Vorgabezeitdaten. „Faktisch haben wir hier ein System, mit dem wir den idealen Roboter finden können, wir beraten gemeinsam mit Ingenics vollkommen herstellerneutral, ermitteln auf der Basis der im ema enthaltenen Modelle, ohne größeren Aufwand die bestmögliche Lösung mit dem anthropometrisch perfekten Menschmodell und der Zeitwirtschaft und erhalten alle Daten für die Abstimmung mit den Sozialpartnern“, sagt Dr. Trepte. „Ich bekomme die gesamte Ergonomiebewertung automatisch generiert und kann schon in einer sehr frühen Phase vorhersagen, ob der Planer am Ende einen tiefroten, also ergonomisch unsinnigen, einen gelben oder einen grünen, ergonomisch unbedenklichen Arbeitsplatz gestaltet haben wird.“ Das kombinierte Verfahren ist im Übrigen nicht nur für Neuplanungen interessant, sondern genauso gut, wenn es um die Modernisierung vorhandener Arbeitsplätze geht.

„Viele Mittelständler erleben immer wieder, dass technologische Innovationen scheitern, weil sie von Mitarbeitern nicht akzeptiert werden, also nicht, weil die Technologie schlecht ist, sondern weil sich die Menschen überfahren fühlen; mit der Simulation kann ich den Betroffenen alles wesentlich besser erklären“, sagt Thomas Kleinbeck.

„Was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand“

Bei Ingenics wie bei imk geht man davon aus, dass in Kürze sämtliche Roboterhersteller aus eigenem Antrieb – und im eigenen Interesse – bemüht sein werden, ihre Daten den Systemen zur Verfügung zu stellen, die mit Simulationen Entscheidungshemmnisse beseitigen. „Wir sind heute schon in der Lage, neue Roboterdaten in nur vier Stunden in unsere Bibliotheken zu integrieren“, erklärt Dr. Trepte – und kündigt für die nächste Zeit die Freigabe zusätzlicher Features im Bereich der Kollisionsvermeidung an, die endgültig sicherstellen werden, dass rechtlich unangreifbare Sicherheitsbewertungen durchführen werden können. „Plausibilität und Akzeptanz durch die Berufsgenossenschaften sind ein Riesenthema, an der neuen Lösung zur Kollisionsvermeidung haben wir lange gearbeitet, sie ist revolutionär. Was wir bisher schon konnten, können die meisten schon nicht, aber das, was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand.“

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Herausragende Kontakte und Impulse auf der Weltleitmesse

Ingenics auf der transport logistic 2017 in München

Herausragende Kontakte und Impulse auf der Weltleitmesse

Für Ingenics auf der transport logistic 2017: Maj-Britt Pohlmann (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/München) – Die auf der transport logistic 2017 präsentierten Branchentrends bestätigen die Strategie der Ingenics AG erneut auf der ganzen Linie. In zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten wurde auch deutlich, dass nicht jede Neuausrichtung gleich mit einem alles umfassenden IT-Projekt verbunden sein muss. Oft könne man aus vorhandenen Datenströmen so viel Wissen generieren, dass es zur gezielten Kosten- und Umsatzoptimierung genutzt werden könne, meint Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry bei der Ingenics AG. Längerfristig gebe es allerdings keine Alternative zur durchgängigen Digitalisierung.

„Welche immense Bedeutung die weltweite Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management inzwischen hat, spiegeln nicht nur die Zahlen – über 2.000 Aussteller aus 60 Ländern – wider. Da sie als das Forum für die Branche die gesamte Wertschöpfungskette abbildet, ist sie heute Geschäftsplattform und Impulsgeber zugleich“, sagt Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry bei der Ingenics AG, die den Ingenics Stand betreute. „Die Besucherstruktur war geradezu ideal, wir hatten einen sehr hohen Anteil an Gesprächen mit internationalen Interessenten, an unserem Stand wurde jedes zweite Gespräch in englischer Sprache geführt.“

Digitalisierung in der Praxis – unter Berücksichtigung der Arbeitsorganisation 4.0

Beim Megatrend Digitalisierung, der selbstverständlich auch in München zahlreiche Gespräche bestimmte, sei der Umsetzungsstand sehr uneinheitlich. Dies bestätige auch die im Auftrag der Messe erstellte Studie „Logistic-Trend-Index 2017“. Vor allem mittelständische Transport- und Logistikunternehmen seien bezüglich der richtigen Strategie häufig unsicher. „Ingenics reagiert darauf mit konkreten Ansätzen, beispielsweise im Bereich Business Intelligence, wo aus Daten gezielt Informationen gewonnen und somit zusätzliche Unternehmensmehrwerte generiert werden können“, sagt Maj-Britt Pohlmann. „Wir vertreten die Philosophie, dass es nicht immer gleich das ganz große IT-Projekt sein muss, da man auch aus schon vorhandenen Datenströmen nützliches Wissen generieren kann, das beispielsweise auf Management-Ebene gezielte Kosten- und Umsatzoptimierung erlaubt und auf operativer Ebene eine termingerechte, verlässliche und ressourceneffiziente Abwicklung ermöglicht. Längerfristig wird es allerdings schon zur durchgängigen Digitalisierung kommen müssen.“

Zu diesem Themenkomplex zeigte Ingenics Cockpit-Beispiele aus den Bereichen Intralogistik und Supply Chain Management, die über Prozess- und Kostentransparenz eine effizientere Abwicklung ermöglichen. Der für Ingenics typische ganzheitliche Ansatz unter Berücksichtigung der sich durch Digitalisierung verändernden Arbeitsorganisation reagiert in idealer Weise auf die vielleicht größte Herausforderung in „Change-Projekten“: die Vorbehalte der Mitarbeiter bei der Einführung von digitalen Lösungen. „Auch hier liegen wir mit unseren Konzepten offenbar genau richtig, insbesondere weil für die meisten Kunden und Interessenten Gesamtlösungen aus einer Hand immer attraktiver werden“, stellt Maj-Britt Pohlmann fest. „Wir werden regelmäßig nach Lösungen im Logistikplanungsbereich, kombiniert mit Fabrikplanungsleistungen und IT-Kompetenz gefragt – was exakt unserem ganzheitlich integrierten Ansatz entspricht.“

Ingenics – gefragter Partner für Logistikdienstleister

Auch im Teilmarkt Kontraktlogistik macht sich die gute Auftragslage bemerkbar. Die Tatsache, dass sich der Trend zum Outsourcing der Logistik weiter fortsetzt, führt bei Ingenics zu einem beeindruckenden Anstieg der Projektanfragen, sowohl auf Kundenseite als auch auf der Seite der Logistikdienstleister. Infolge der steigenden Löhne und des zunehmenden Kostendrucks durch die Auftraggeber prüfen Logistikdienstleister offensichtlich immer intensiver umfassende Automatisierungsmöglichkeiten im Lager. „Wir registrieren tatsächlich schon seit einiger Zeit vermehrt Anfragen für die Projektierung hochtechnisierter Anlagen“, so Maj-Britt Pohlmann. Für Ingenics sei die transport logistic über die große Zahl und Qualität von Gesprächen hinaus äußerst erfolgreich verlaufen. „Neben vielen Projektansätzen im Bereich Business Intelligence haben wir mehrere konkrete Anfragen zur Logistik- und Fabrikplanung bei der Realisierung neuer Läger.“

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Ingenics: Lotse für Industrie 4.0 im Mittelstand

Statement des Vorstands zur Hannover Messe 2017

Ingenics:  Lotse für Industrie 4.0 im Mittelstand

Andreas Hoberg, Vorstand Vertrieb der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Hannover) – Auf der Hannover Messe 2017 sieht Andreas Hoberg, Vorstand Vertrieb, viele Positionen bestätigt, mit denen sich die Ingenics AG in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Wort gemeldet hat. Dennoch sieht er dringenden Handlungsbedarf – als Lotse:

„Über 500 Aussteller zum Thema Industrie 4.0 sind für jeden, vor allem aber für Mittelständler eine gewaltige Herausforderung. Selbstverständlich ist Hannover die weltweit wichtigste Messe zum Thema Digitale Transformation der Industrie, für mich ist sie freilich in erster Linie die entscheidende Leitmesse und Leistungsschau für deutsche Innovatoren und Entscheider. Als Vorstand eines Unternehmens mit vielen internationalen Kunden und Niederlassungen ist für mich deutlich wie nie, dass Deutschland, wenn seine Unternehmen es schaffen, ihre Automatisierungs- und Vernetzungsinitiativen in praktikable Anwendungsfälle zu bringen, bei der Digitalen Transformation mit Recht behaupten darf: Germany first. Die spezifisch deutsche Innovationsfähigkeit drückt sich nicht zuletzt in einem Investitionsplus bei Industrie 4.0-Technologien von über 20 Prozent im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automobilindustrie aus. Zu den bisherigen Milliarden-Investitionen in Produktion und Logistik werden weitere massive Investitionen in Sensortechnologie, kollaborierende Roboter, neue Formen der Arbeitsorganisation sowie in die 3D Additive Fertigung, Data Dashboards etc. kommen.

Wir, das heißt in diesem Fall: die ganze Digitalisierungsbranche, können Entscheider, die noch immer zögern, mit einer beachtlichen Zahl von beeindruckenden Anwendungsfällen überzeugen. Fernab der spektakulären Tagesschau-Bilder gibt es Anwendungen, die Experten viel nachhaltiger beeindrucken als Ping Pong spielende Maschinen. Siemens etwa hat sehr stark branchenorientierte Anwendungsfälle vorgestellt, deren Nutzen niemand bezweifeln wird; ebenso Robotik-Anbieter wie Fanuc und Kuka, die nicht nur Lösungen für ihre Hauptkunden, die Automobilindustrie, anbieten. Beeindruckt hat mich die als Plattformlieferant ausgegründete Trumpf-Tochter Axoom, die sich nach weniger als zwei Jahren vor Aufträgen nicht retten kann. Die Profiteure von Industrie 4.0 sind bisher, wie diese Beispiele zeigen, meist Unternehmen, die auch in der analogen Vergangenheit der Automatisierungs-, Sicherheits- und Sensortechnik eine bedeutende Rolle spielten.

Orientierung zum praktischen und wirtschaftlichen Nutzen

Was ich vermisse, sind Strategien zur Orientierung für kleinere Mittelständler. Dieses Manko haben mir zahlreiche Gespräche bestätigt. Für Ingenics leite ich daraus ab, dass auch wir unser Leistungsspektrum noch übersichtlicher ordnen müssen. Weil sich alle Messebesucher für Industrie 4.0 interessieren, viele aber keine Experten sind, die den Markt überblicken, muss unsere Aufgabe als Berater die Orientierung sein: Wir müssen uns als Lotsen im Industrie 4.0-Dschungel anbieten und das allein schon durch seine Größe unübersichtliche Angebot greifbar machen. Natürlich sollen unsere Kunden selbst zur Messe gehen und die Erfahrung machen, unmittelbar am Puls der Zeit zu sein. Die meisten haben ja eine recht klare Vision davon, wo sie hinwollen – aber nicht immer die Erfahrung, aus der Menge der Möglichkeiten die Entscheidungen abzuleiten, die den gewünschten Effekt – einen praktischen und einen wirtschaftlichen Nutzen – bringen. In der Orientierungshilfe sehe ich für die kommenden Jahre eine unserer wichtigsten Aufgaben.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Ingenics AG ist ein „Great Place to Work“

Landeswettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg 2017“

Ingenics AG ist ein "Great Place to Work"

Ingenics Vorstand v. l. n. r. Carlos Schmidt, Prof. Oliver Herkommer, Manfred Loistl, Andreas Hoberg (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Die Ingenics AG gehört zu den besten Arbeitgebern in Baden-Württemberg 2017. Beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb wurden Unternehmen mit einer überzeugenden Unternehmenskultur ausgezeichnet, die ihren Beschäftigten besonders attraktive Arbeitsbedingungen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Für ihre Qualitäten als Arbeitgeber wurde die Ingenics AG beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg 2017“ in der Kategorie Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern zertifiziert.

„Great Place to Work“ ist ein internationales Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das in rund 50 Ländern Unternehmen bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur unterstützt. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Vertrauen, Begeisterung und Teamgeist. Neben unternehmensspezifischen Analyse- und Beratungsangeboten zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, werden im Rahmen überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Arbeitgeberwettbewerbe und in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber ermittelt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Belohnt werden auch Authentizität und Kontinuität sowie die wertschätzende nachhaltige Personalentwicklung

Auch wenn die Ingenics AG für ihre Personalarbeit seit Jahren regelmäßig ausgezeichnet wird – ein Selbstläufer ist eine solche Anerkennung ganz und gar nicht. Manfred Loistl, Ingenics Vorstand Personal, weiß, wie viel Energie und Engagement hinter einem solchen Erfolg stehen: „Die Ingenics AG investiert kontinuierlich in ihre Mitarbeiter und wir sind stolz, dass diese Anstrengung auch auf diese Weise anerkannt wird.“ Dass in diesem Wettbewerb die Befragung der Mitarbeiter das entscheidende Gewicht hat, mache ihn so wertvoll.

Die beim Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg“ zertifizierten Unternehmen erhalten das international anerkannte „Great Place to Work“ Qualitätssiegel und dürfen dies auch zur Mitarbeitergewinnung nutzen. Beim aktuellen Audit standen Arbeitsplatzthemen wie
-Vertrauen in die Führungskräfte
-Identifikation mit dem Unternehmen
-berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
-Vergütung
-Gesundheitsförderung
-Work-Life-Balance
im Mittelpunkt. Zudem wurde die Qualität der Maßnahmen und Angebote der Personalarbeit im Unternehmen detailliert bewertet.

Partner des Landeswettbewerbs „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg“ sind der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Demographie Netzwerk e.V. (ddn) sowie die „Wirtschaftswoche“ und das „Handelsblatt“ als Medienpartner. „Die Auszeichnung steht für eine gute und authentische Unternehmenskultur, die von Werten wie Vertrauen, Wertschätzung und Teamgeist geprägt ist“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work Institut. „Attraktive Arbeitsbedingungen und eine förderliche Kultur der Zusammenarbeit sind ein zentraler Schlüssel für Mitarbeiterbindung und Unternehmenserfolg.“

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
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Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt

Internationale Zuliefererbörse IZB 2016 ganz im Zeichen der Digitalisierung – Ingenics als gefragter Partner

Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt

Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb (Bildquelle: Ulrike Schacht)

(Ulm/Wolfsburg) – Ingenics ist mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB 2016 in Wolfsburg vertreten. Angesichts des großen Interesses an den entsprechenden Tools sieht CSO Andreas Hoberg die Strategie der Ingenics AG im Bereich der Digitalisierung, insbesondere bei der Mensch-Roboter-Kollaboration, umfassend bestätigt.

„Wahrscheinlich stand noch nie eine Automobilzulieferermesse so voll und ganz im Zeichen der Digitalisierung“, sagte Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB 2016 in Wolfsburg. Genau diese – für Experten durchaus absehbare – Entwicklung war es, die Ingenics bewogen hatte, sich als Aussteller mit eigenem Stand zu präsentieren. Die Digitalisierung sei aber nicht nur hier omnipräsent, so Andreas Hoberg, es gebe inzwischen immer mehr konkrete Anwendungsbeispiele – vor allem aus der Montage. „Die digitalisierte Mensch-Roboter-Kollaboration im Zeichen von Industrie 4.0 ist in der Automobilindustrie ganz stark im Kommen.“

Die schon vor Jahren beschlossene Strategie, die Digitale Transformation sowohl durch Aktivitäten in Forschung und Entwicklung als auch mit neuen Produkten voranzutreiben, hat sich längst als richtig und erfolgreich erwiesen. „Mit unseren Tools zur Optimierung der MRK, insbesondere auch mit der MRK-Checkliste zur Ermittlung der potenziellen Rentabilität von MRK-Lösungen in der Montage, spielt Ingenics gerade im Zuliefererumfeld eine zunehmend wichtige Rolle“, so Andreas Hoberg. „Die Gespräche auf der IZB haben uns einmal mehr bestätigt, dass wir im Zuliefererumfeld zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt haben, sodass wir heute als kompetenter, innovativer und verlässlicher Partner angesprochen werden.“

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Engagement für Entwicklung und Innovation wird belohnt

Ausgezeichnet: Ingenics AG erhält Forschungssiegel 2016/2017 „Innovativ durch Forschung“ des Stifterverbands für die Deutsche Wirtschaft

Engagement für Entwicklung und Innovation wird belohnt

Forschungssiegel „Innovativ durch Forschung“ (Bildquelle: Stifterverband)

(Ulm) – Der in Essen und Berlin ansässige Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft hat der Ingenics AG das Forschungssiegel 2016/2017 „Innovativ durch Forschung“ verliehen. Mit Studien zu Industrie 4.0 und der Mitwirkung am Projekt „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“ als BMBF-Partner habe Ingenics in besonderem Maße Verantwortung für Entwicklung und Innovation übernommen, so die Begründung. Auch Ingenics Kunden sollen von dem zusätzlichen Know-how aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten, das direkt in Beratungsangebote einfließt, profitieren.

Als einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen für ihre Bereitschaft, Verantwortung für Staat und Gesellschaft zu übernehmen, mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“. Lediglich ein Prozent der rund 3,5 Millionen deutschen Unternehmen betreibe selbst Forschung, so eine Information des Stifterverbands. Nur wer zu diesen Innovationsführern gehört, hat überhaupt eine Chance, das alle zwei Jahre vergebene Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ zu bekommen.

Die Vergabe erfolgt auf der Grundlage von regelmäßigen Befragungen der Unternehmen, mit denen der Stifterverband Daten über „Forschung und Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland“ generiert – unter anderem im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das die Resultate für die Wirtschafts-, Innovations- und Technologiepolitik der Bundesregierung nutzt. Diese Daten stehen aber auch Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten als Grundlage für Entscheidungen zur Verfügung.

Die Ingenics Studie zu Industrie 4.0 hatte – sowohl bei den Medien als auch in der Politik – sehr viel Aufmerksamkeit erregt, eine weitere Industrie 4.0-Studie wird in diesen Tagen abgeschlossen; außerdem beteiligt sich Ingenics seit Jahresbeginn als BMBF-Partner am Forschungsprojekt „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“. „Die Wertschätzung, die in der Begründung, Ingenics habe in besonderem Maße Verantwortung für Entwicklung und Innovation übernommen, zum Ausdruck kommt, wissen wir sehr zu schätzen“, so Ingenics Partner und Director Research & Development Dr. Jens Nitsche. „Noch wichtiger ist uns, dass unsere Kunden von dem zusätzlichen Know-how, das wir in Forschungs- und Entwicklungsprojekten aufbauen und das direkt in unsere Beratungsleistungen einfließt, in erheblichem Maß profitieren. Wir werden auch in Zukunft Ressourcen in die Forschung stecken und die Öffentlichkeit an unseren Erkenntnissen teilhaben lassen.“

Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft e. V.

Im Jahr 1920 mit dem Ziel, Geld für Forschung und Lehre zu beschaffen, als „Stifterverband der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft“ gegründet, gilt diese Institution bis heute als bedeutender Pfeiler der Wissenschaftsförderung in Deutschland.

Der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft ist eine unabhängige, selbstverwaltete, konzeptionell arbeitende Organisation mit der Aufgabe, die Lösung struktureller Probleme in Wissenschaft und Lehre zu unterstützen. Er übernimmt vor allem die Rolle des Ideengebers und unterstützt entsprechende Lösungsansätze am Schnittpunkt von Wirtschaft und Wissenschaft. Darüber hinaus ist er Treuhänder für rund 400 wissenschaftsfördernde Stiftungen.

Als gemeinnütziger Verein finanziert sich der Stifterverband aus den Spenden von rund 3.000 Mitgliedern, unter denen Konzerne, Mittelständler und Privatpersonen sind. Derzeit investiert der Stifterverband rund 20 Mio. Euro pro Jahr in Förderprogramme, die Hälfte davon in Stiftungsprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen. Die betreuten Stiftungen unterstützten die Wissenschaft mit rund 100 Mio. Euro jährlich. Wichtige Partner sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Studienstiftung des deutschen Volkes. Auf Antrag bewilligt der Stifterverband Stipendien, Projektmittel, Druck- und Reisebeihilfen.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch] 3. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Zuerst die „Quick Wins“, dann die langfristige Perspektive

Ingenics AG kann Handlungsdruck bei König Metall GmbH & Co. KG auflösen

Zuerst die "Quick Wins", dann die langfristige Perspektive

Bei König Metall (Bildquelle: König Metall GmbH & Co. KG)

(Ulm/Gaggenau) – Die König Metall GmbH & Co. KG war dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter Handlungsdruck geraten. Den Beratern der Ingenics AG gelang es in sehr kurzer Zeit, die Potenziale – Transparenz, Prozessrisiken, Logistikeffizienz – zu identifizieren, durch Sofortmaßnahmen für schnelle Entlastung zu sorgen sowie eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Für König Metall bedeutet das sowohl „Quick Wins“ als auch eine langfristige Perspektive.

Als die Verlagerung von Produktionsumfängen eines Großkunden zu König Metall eine Neuausrichtung von Produktion und Logistik am Standort Gaggenau verlangte, hatte das Management der König Metall GmbH & Co. KG umgehend begonnen, die Reorganisation der Produktion intern zu planen. Ein neues automatisiertes Blechtafellager war in Beschaffung, der Aufstellort bereits festgelegt worden. Vor unverrückbaren Entscheidungen schien es aber doch geboten, externes Know-how hinzuzuziehen, um die geplanten Maßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren.

Logistische Kapazitäten am Limit

„Die Herausforderungen unter diesen Bedingungen konnten nur durch die enorme Motivation und das Engagement der gesamten Belegschaft einschließlich der Unternehmensführung gemeistert werden“, erklärt der verantwortliche Ingenics Director Center of Competence Matthias Kauffmann, der das Projekt mit seinem Kollegen Stefan Flicke bearbeitete. Was die Geschäftsleitung der König Metall von Ingenics erwartete, war eine ebenso schnelle wie gründliche Analyse der gesamten Materialflüsse und der Logistikprozesse. Zur Aufnahme der Prozesse wurden alle Bereiche der Logistik und der Produktion im Detail erfasst. Zur Analyse der Materialflüsse wurden sämtliche Produktionsschritte sowie Warenein- und -ausgänge genau betrachtet. „Auf Basis der Daten des ERP-Systems ermittelten wir die transportierten Mengen je Ladungsträger zwischen den unterschiedlichen Schritten. Durch die Normierung des Volumens einer transportierten Einheit pro Gitterbox wurden die Volumenströme vergleichbar“, erläutert Stefan Flicke. „Mit Hilfe eines gewichteten Materialflussdiagramms wurden sie auf dem Werkslayout abgebildet, wodurch sich kreuzende Materialflüsse und lange Transportwege zwischen den Schritten erkennbar wurden.“ Das angestrebte Produktionslayout sei als sehr gute Lösung bestätigt worden.

Zusätzlich identifiziert wurden jedoch Materialflüsse im Zusammenhang mit Teilen einer externen Fertigung, die im Stammwerk lediglich zwischengelagert wurden. Da die Lagertechnik den Bedarfen längst nicht mehr entsprach, die Lagerkapazitäten aber bis zum Anschlag ausgereizt waren, entstand regelmäßig unnötiger Handling-Aufwand bei stark eingeschränkter Flexibilität. In dieser Situation kam es darauf an, nach der schnellen, aber gründlichen Analyse in sehr kurzer Zeit Maßnahmen zur kurzfristigen Senkung des akuten Leidensdrucks abzuleiten und gleichzeitig Konzepte für langfristige Maßnahmen zu entwickeln, die für die kommenden Jahre Flexibilität garantieren.

Ein Ergebnis der Analyse war die Erkenntnis, dass es sich als sinnvoll erweisen würde, einige logistische Tätigkeitsbereiche an externe Unternehmen abzugeben. „Dass die Lagerung keine Kernkompetenz von König Metall ist, war uns ja klar, deshalb kam die Vergabe einer Reihe von Aufgaben an Logistikdienstleister durchaus infrage“, sagt Geschäftsführer Hans-Jörg Leuze. „Insbesondere für Teile, die am Stammwerk nur umgeschlagen und gelagert wurden, musste eine neue Lösung gefunden werden; die eigentliche Produktionslogistik wollen wir aber auch in Zukunft selbst in der Hand haben. Allerdings muss sie, wie von Ingenics vorgeschlagen, durch ein System zur Steuerung der Transporte und die direkte Anbindung an das ERP-System optimiert werden.“

Von der ganzheitlichen Betrachtung wird König Metall in Zukunft profitieren

Insbesondere im Blick auf langfristige nachhaltige Lösungen führten die Ingenics Berater Strategie- und Layoutworkshops durch, an denen Geschäftsführung, Produktionsleiter und auch bereits der Architekt teilnahmen. „Im Strategieworkshop standen der prognostizierten Unternehmensentwicklung entsprechende Produktionsflächenbedarfe und die Ermittlung künftiger Kapazitäts- und Flächenbedarfe in Logistik und Lager im Mittelpunkt“, erklärt Produktionsleiter Werner Druml. „Unsere Erkenntnisse wurden unmittelbar zur Grundlage des folgenden Ideal-Layout-Workshops.“ In diesem wurden sämtliche Funktionsflächen so angeordnet, dass sie entlang des optimalen Materialflusses liegen. „All das wurde in das Reallayout und den Lageplan übertragen, wobei wir Wert auf die Option einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung auf dem eigenen Werksgelände legten“, erklärt Hans-Jörg Leuze.

Bei König Metall, das dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter großen Handlungsdruck geraten war, ist es den Ingenics Beratern gelungen, in kurzer Zeit die Schwachpunkte – fehlende Transparenz, mangelnde Prozesssicherheit, ineffiziente Logistikprozesse – zu ermitteln, durch Sofortmaßnahmen für erste Entlastung zu sorgen und außerdem eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch] 3. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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