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Bakterielle Meningitis ist selten aber gefährlich

Kampagne sensibilisiert für die Gefahren von Meningokokken

Bakterielle Meningitis ist selten aber gefährlich

(Mynewsdesk) München, April 2018 – Am 24. April 2018 findet der zehnte Welt-Meningitis-Tag statt. Zu diesem Anlass weist die bundesweite Kampagne MENINGITIS BEWEGT. Schwangere und Eltern besonders auf die bakterielle Meningitis hin, an der meist Säuglinge und Kleinkinder erkranken. Die durch Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung ist vielen unbekannt, schreitet jedoch wesentlich schneller voran als eine virale Meningitis. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome, kann bereits akute Lebensgefahr bestehen (1). Aufklärung über die Symptome und eine frühzeitige Impfung können schützen.

Infektionen mit Meningokokken führen häufig zu Folgeschäden
Im Vergleich zu anderen Kinderkrankheiten ist die Anzahl der Meningokokken-Fälle gering. Im vergangenen Jahr gab es deutschlandweit 278 Meningokokken-Erkrankungen (2). Für die betroffenen Familien ist dies jedoch kein Trost. Für sie bedeutet eine Meningokokken-Infektion oftmals eine lebenslange Beeinträchtigung. Ein Drittel der Meningokokken-Fälle führt zu einer Blutvergiftung (Sepsis). In zwei Dritteln der Infektionen kommt es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) (3). Trotz ärztlicher Behandlung endet für bis zu einen von zehn Patienten eine Meningokokken-Infektion tödlich. Überlebende kämpfen unter anderem mit Spätfolgen wie Taubheit, Lernschwächen oder anderen kognitiven Problemen (4). „Ein Kleinkind mit einer Meningokokken-Infektion kämpfen zu sehen, ist ein Bild, das man als Arzt nie wieder vergisst“, erklärt Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst. Er hat einen Meningokokken-Fall selbst miterlebt und unterstützt die Kampagne MENINGITIS BEWEGT. als Experte.

Eltern können ihre Kinder gegen Meningokokken impfen lassen
Gegen alle fünf in Deutschland vorkommenden Serogruppen – A, B, C, W135 und Y – sind Impfstoffe verfügbar. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem zwölften Lebensmonat. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion oder engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B. Eine generelle Empfehlung steht zurzeit noch aus. In den Bundesländern Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, Thüringen und Bayern wird die Meningokokken-B-Impfung jedoch öffentlich empfohlen. Mehr als 60 % der Krankenkassen erstatten die Kosten daher mittlerweile auf Anfrage (5). Eine Impfung gegen die vergleichsweise selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y wird bei gesundheitlicher Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen (6).

Website bietet Eltern weitere Informationsmöglichkeit
„Wenn die Gesundheit der Kleinsten auf dem Spiel steht, ist das eine große Herausforderung für alle“, verdeutlicht TV-Moderatorin Shary Reeves, die sich als Botschafterin für die Kampagne einsetzt. Um bei einer Infektion schnell reagieren zu können, sollten Eltern, Großeltern und Kita-Mitarbeiter die Symptome einer Meningokokken-Infektion wie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Nackensteifigkeit richtig deuten können. Das Online-Portal http://www.meningitis-bewegt.de bietet dazu umfangreiche Informationen und eine praktische Symptom-Check-Karte zum Download für den Geldbeutel.

Weitere Informationen zur Kampagne MENINGITIS BEWEGT. unter:
• www.facebook.com/meningitisbewegt
• www.twitter.com/menbewegt
• www.instagram.com/meningitisbewegt
• www.youtube.com: MENINGITIS BEWEGT.

(1) Thompson, M.J. et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. 2006. Lancet, 367: 397-403. Available at: http://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(06)67932-4.pdf

(2) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/03_18.pdf?__blob=publicationFile (Stand Januar 2018)

(3) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html#doc2374538bodyText7 (Stand Dezember 2017)

(4) Centers for Disease Control and Prevention (CDC). https://www.cdc.gov/meningococcal/about/diagnosis-treatment.html (Stand Dezember 2017)

(5) https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/Meningokokken_B_-_Krankassenliste/UEbersicht_Kostenuebernahme_Meningokokken-B-Impfstoff_-_letzter_Stand.pdf (Stand Janaur 2018)

(6) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html;jsessionid=25D2DD68B94A62F89A7E544BD3FF31A2.2_cid290#doc2374538bodyText14 (Stand Dezember 2017)

DE/BEX/0006/18; 02/2018

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=== Grippeähnliche Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen sind typisch für eine bakterielle Meningitis. (Bild) ===

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So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst im Interview

So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

(Mynewsdesk) Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) kann nicht nur viral, beispielsweise durch Zecken, sondern auch durch Bakterien ausgelöst werden. Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland ca. 250 – 350 Menschen mit den sogenannten Meningokokken-Bakterien. Besonders betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder. Viele tragen lebenslange Folgeschäden durch die Infektion davon.

Herr Dr. von Landwüst, durchschnittlich 315 Meningokokken-Fälle im Jahr(1) klingt nach sehr wenig. Warum sollten sich Eltern trotzdem mit Symptomen und Schutzmöglichkeiten auseinandersetzen?
Eine Infektion ist zum Glück sehr selten. Bei den betroffenen Familien stellt eine Meningokokken-Infektion des Kindes jedoch oftmals das komplette Leben auf den Kopf, denn die Infektion kann bereits innerhalb von wenigen Stunden lebensbedrohlich werden.(2) Mögliche Folgeschäden reichen von Taubheit und Entwicklungsstörungen bis hin zu notwendigen Amputationen und in seltenen Fällen dem Tod des kleinen Patienten.(2) Eltern sollten daher typische Symptome wie Fieber, Erbrechen, Reizbarkeit oder auch Schläfrigkeit und Krämpfe frühzeitig erkennen können und sich im Vorfeld über Schutzmöglichkeiten informieren.

Haben Sie persönlich schon Meningokokken-Fälle erlebt?
Ich selbst habe einen Fall erlebt, bei dem der Säugling glücklicherweise überlebt hat. Ich kenne aber auch einen Kollegen in der Klinik, bei dem mehrere Patienten an Meningokokken gestorben sind. Da die ersten Symptome sehr unspezifisch sind, ist eine Infektion in frühem Stadium sehr schwer zu erkennen. Wartet man jedoch auf klinisch eindeutige Symptome, ist es meist zu spät. Das ist das tückische an Meningokokken. Solche Schicksale möchte man als Arzt nicht miterleben. Deswegen setze ich mich für die Aufklärung über Schutzmöglichkeiten ein.

Wie kann ich mein Kind davor schützen?
Meningokokken werden unbewusst über Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen übertragen. Eine vorbeugende Impfung bietet den einzig wirksamen Schutz. Eltern sollten beachten, dass es in Deutschland fünf verschiedene Serogruppen gibt, gegen die man impfen kann. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder von Meningokokken-Infektionen betroffen sind, empfehle ich, den Kinderarzt frühzeitig auf die Impfungen anzusprechen.

Werden die Impfungen gegen Meningokokken von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen?
Für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen Meningokokken C. Für Meningokokken B gibt es bisher eine eingeschränkte STIKO-Empfehlung für gesundheitlich gefährdete Personen mit spezifischen Grundkrankheiten. Eine generelle STIKO-Empfehlung steht bislang noch aus. Die Impfung wird jedoch von einigen Bundesländern bereits öffentlich empfohlen und über 60% der gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Impfung auf Anfrage.(3) Einen Impfschutz vor den nur selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y empfiehlt die STIKO bei Reisen in Risikogebiete.

Wo kann ich mich ausführlicher über das Thema informieren?
Auf der Website der Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. (www.meningitis-bewegt.de) finden Eltern viele Informationen rund um Ansteckungswege, Symptome, Folgen und Schutzmöglichkeiten einer Meningokokken-Infektion. Außerdem kann man dort eine praktische Symptom-Check-Karte für den Geldbeutel downloaden.

(1) Epidemiologisches Bulletin, Nr. 3/2018, (Stand 17.01.2018).
(2) http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/, April 2016. Letzter Zugriff Januar 2018.
(3) https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/Meningokokken_B_-_Krankassenliste/UEbersicht_Kostenuebernahme_Meningokokken-B-Impfstoff_-_letzter_Stand.pdf (Stand: 22.01.2018)

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=== Dr. Stephan von Landwüst (Bild) ===

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„Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison“ – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können

"Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison" - Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Bei einem Waldspaziergang können Zecken im Unterholz lauern.
Quelle: ERGO Group

Wenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen“, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. „Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten“, so der Gesundheitsexperte. „An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein“, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. „Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig“, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.
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Windpocken: Zahl der Erkrankungen immer noch zu hoch

Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die zweimalige Windpocken-Impfung für alle Kinder

Windpocken: Zahl der Erkrankungen immer noch zu hoch

(Mynewsdesk) München, Februar 2018 – Mehr als 21.778 Windpocken-Erkrankungen wurden im Jahr 2017 gemeldet,(1) dabei wird eine Standardimpfung für Säuglinge und Kinder bereits seit 2004 von der STIKO empfohlen. Windpocken können in seltenen Fällen ähnlich schwere Folgen hervorrufen wie Masern, (2) von denen für das vergangene Jahr 926 Krankheitsfälle gemeldet wurden.(1) Neben der Masern-Impfung sollte daher auch die Windpocken-Impfung nicht vergessen werden. Vier Impf-Komponenten in einer Kombinations-Impfung können gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken schützen.

Optimaler Impfschutz durch zwei Impfdosen
Windpocken (Varizellen) sind hochansteckend und gehören zu den häufigsten impfpräventablen Kinderkrankheiten. Sie werden hauptsächlich durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Die Impfung mit zwei Impfdosen gegen Windpocken wird von der STIKO seit 2009 für alle Kinder empfohlen. Die erste Dosis wird standardmäßig in einem Alter von 11 bis 14 Monaten verabreicht, in besonderen Fällen kann die erste Windpocken-Impfung auch bereits ab dem vollendeten
9. Lebensmonat gegeben werden. Ein optimaler Schutz wird durch die zweite Impfung erreicht, die Kinder im Alter von 15 bis 23 Monaten erhalten. Wenn die zweite Impfdosis vergessen wurde, sollte diese unbedingt nachgeholt werden – auch noch im Jugend- oder Erwachsenen-Alter.

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DE/PRIT/0001/18; 01/18

(1) Epidemiologisches Bulletin, Nr. 3/2018, (Stand 17.01.2018).
(2) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html#doc2374554bodyText7 (Stand 29.08.2017)

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=== Der Verlauf einer Windpocken-Erkrankung (Bild) ===

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Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung

Seit Mai ist es per Gesetz vorgesehen, dass die Krankenkassen auch die Kosten für den Vierfach-Impfstoff übernehmen.

Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung

(Mynewsdesk) München, November 2017 – Hohes Fieber, starker Husten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen als typische Symptome: Die Grippesaison steht vor der Tür. An der echten Virusgrippe (Influenza) könnten in diesem Jahr wieder Millionen Menschen in Deutschland erkranken. Gefürchtet sind Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung, die schwerwiegend verlaufen können. Als wirksamste Prävention gegen Influenza gilt die Grippeimpfung. Auch Kassenpatienten können sich nun besser schützen: Aufgrund einer Gesetzesänderung mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Grippeimpfstoffen zu verbessern, ist es vorgesehen, dass die Krankenkassen die Kosten für den Piks mit dem breiteren Vierfach-Impfstoff für alle gefährdeten Personen erstatten.

Vier schützen breiter als drei
Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in jeder Grippesaison die Impfstoffe neu zusammengesetzt. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach- Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Kassenpatienten erhielten dagegen die herkömmlichen Grippeimpfstoffe mit nur drei Komponenten. Nach einer Gesetzesänderung können in dieser Grippesaison nun gesetzlich Krankenversicherte ebenfalls die Vierfach-Grippeimpfung für einen breiteren Schutz erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Dreifach-Impfstoffe abgeschafft sind. Ärzte sind dazu angehalten, diese weiterhin zu verwenden. Patienten müssen daher entschieden bei ihrem Arzt nach der Vierfach-Impfung fragen.

Was die echte Grippe von einer Erkältung unterscheidet
Der Unterschied zwischen der echten Grippe (Influenza) und einer Erkältung (grippaler Infekt) zeigt sich in Verlauf und Schwere der Erkrankung. Bei der Virusgrippe fühlen Infizierte sich schlagartig krank, klagen über hohes Fieber bis zu 40 °C, starke Kopf- und Gliederschmerzen. Typisch für Grippe-Erkrankungen können auch ein trockener Husten, ein Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein sein (1, 2). Eine Erkältung hingegen beginnt meist eher schleichend, der Erkrankte fühlt sich unwohl, der Hals beginnt zu kratzen, gefolgt von Heiserkeit und Schnupfen. Während sich bei einer Erkältung im Regelfall innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung einstellt, kann eine Grippe langwieriger verlaufen. In einigen Fällen dauert die Genesungsphase mehrere Wochen. Vor allem vorhandene Risikofaktoren können zu einer schwereren und längeren Erkrankung beitragen (2).

Komplikationen sind möglich
Die echte Grippe kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen – und ist daher insbesondere für Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen, chronischen Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten und älteren Menschen über 60 Jahre gefährlich (1). Im Zuge einer Influenza können Lungenentzündungen, Mittelohrenentzündungen sowie eine Bronchitis auftreten.1 Darüber hinaus kann eine bedrohliche Herzmuskelentzündung die Folge einer Grippe sein. Durch die Schwächung der Abwehrkräfte aufgrund der Grippeinfektion kann es zusätzlich zu folgenschweren bakteriellen Infektionen (Superinfektionen) kommen (2). Eine Grippe-Erkrankung kann tödlich verlaufen.

Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahre, Schwangere sowie Personen jeden Alters (auch Kinder) mit Grunderkrankungen, wie z.B. chronischen Lungenerkrankungen (Asthma, COPD), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten, sollten sich impfen lassen.

Weitere Informationen zu Grippe sowie den Impfempfehlungen für Kinder, Erwachsene und Reisende können unter www.impfen.de eingesehen werden. Sehenswert sind auch die Filme auf www.youtube.de: „ Grippe – warum jährlich impfen?“, „ Grippe-Mythen“ und
Die Fiesen 4“.

Quellen:
1 https://www.impfen.de/reiseimpfung/reiseindikationen/virusgrippe-influenza/
2 http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html#FAQId2436726

DE/QIV1/0008/17g; 10/17

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=== Die Impfung gegen Grippe schützt in der Regel für eine Saison und sollte daher jährlich aufgefrischt werden. (Bild) ===

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„Grippeviren im Anmarsch“ – Verbraucherinformation der DKV

Tipps zum Schutz vor Ansteckung

Jedes Jahr aufs Neue rollen gegen Ende des Jahres die ersten Grippewellen an: Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und zehn Millionen Menschen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zu Schutzmaßnahmen gegen Grippeviren.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Doch die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen und den Betroffenen zum Arzt führen sollten: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft über 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf die Influenza. Ältere, Kinder und Personen mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Selbst wenn die Symptome nicht eindeutig sind.

Ansteckung vermeiden

„Meist überträgt sich die echte Grippe über Tröpfcheninfektion“, erklärt der DKV Experte. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“ Wer bereits an der Influenza erkrankt oder für eine Infektion besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden. Dazu gehören beispielsweise voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Grippezeit das A und O. Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen zum Beispiel in Treppenhäusern können sich die Viren festsetzen. Schnell wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund – und schon ist es passiert. „Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht, insbesondere den Schleimhäuten an Mund und Nase, bleiben.“ Es empfiehlt sich, während der Grippewelle auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

Abwehrkräfte stärken: Frische Luft und warme Kleidung

Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade in der kalten Jahreszeit ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten. „Wer den Viren Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Saunagänge und Wechselduschen können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Häufiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte. Auch Luftbefeuchter können dazu beitragen, ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

Der beste Schutz: Rechtzeitig impfen lassen

Damit es gar nicht erst zu einer schweren Grippeerkrankung kommt, sollten besonders gefährdete oder anfällige Personen wie Senioren, chronisch Kranke oder Menschen mit Immunerkrankungen sowie Schwangere rechtzeitig mit einer Grippeschutzimpfung vorsorgen. Besonders gefährdet sind außerdem alle, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, wie beispielsweise medizinisches und Pflegepersonal, Lehrer und Verkäufer. Bei der Impfung erhält der Körper einen sogenannten Totimpfstoff. Das Immunsystem erkennt ihn als Krankheitserreger und bildet deshalb Antikörper. Steckt sich ein Geimpfter später tatsächlich mit dem Virus an, reagiert das bereits „vorgewarnte“ Immunsystem sofort und verhindert so den Ausbruch der Krankheit – oder schwächt ihn zumindest erheblich ab. „Da das Grippevirus jedoch häufig seine Erscheinung ändert, reicht der Impfschutz nur für ein Jahr im Voraus. Danach wird eine neuerliche Impfung, meist mit einem neuen Impfstoff, nötig“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Die beste Zeit für eine Impfung sind die Monate Oktober und November. Dann ist der Impfschutz wirksam, wenn meist zum Jahreswechsel die ersten Grippewellen starten.
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Grippe-Impfung nicht verpassen

Rechtzeitig vorbeugen, hilft Krankheitstage vermeiden

Grippe-Impfung nicht verpassen

Gegen Grippe: Schwangere sollten sich impfen lassen. (Bildquelle: Pexels/Pixabay.de)

Stuttgart – Mit der echten Grippe, der Influenza, ist nicht zu spaßen: Betroffene sind innerhalb weniger Stunden schwer krank. Sie leiden unter plötzlich auftretendem hohem Fieber begleitet von sehr starken Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, trockenem Husten und Halsschmerzen. Wer an der echten Grippe erkrankt, fällt für einige Zeit aus. Denn die Influenza dauert bis zu drei Wochen, bis sie ausgeheilt ist. Nicht zu unterschätzen ist, dass eine Grippeerkrankung manchmal auch einen sehr schweren – bis lebensbedrohlichen – Verlauf nehmen kann. Gerade darum ruft der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) jedes Jahr erneut dazu auf, sich gegen die echte Grippe impfen zu lassen. Die Monate Oktober und November sind die beste Zeit, um sich impfen zu lassen. Da Grippewellen häufig zum Jahresbeginn auftreten, bleibt so genügend Zeit, dass sich der Impfschutz in der benötigten Zeit von etwa 14 Tagen aufbauen kann.
Die Grippeimpfung sollte von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden, wünscht sich Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Ba-den-Württemberg: „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen. Wenn viele Menschen geimpft sind, können sich Krankheiten wie die Grippe schlechter ausbreiten. Aber es gibt Risikogruppen, für die eine Impfung besonders angezeigt ist. Dazu gehören Ältere, Kinder und Schwangere, weil deren Abwehrkräfte eher geschwächt sind. Auch Menschen, die chronisch an Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, gehören zur Risikogruppe bei einer echten Grippe.“
Pro Grippesaison werden laut Schätzungen durchschnittlich eine bis fünf Millionen Menschen zusätzlich ärztlich behandelt. Manche Fälle verlaufen so schwer, dass Betroffene sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Eine breite Durchimpfung in der Bevölkerung hilft, diese Zahlen zu senken. „Leider sind die Impfzahlen rückläufig“, erklärt LAV-Vize Gulde. „Darum ist die Erinnerung über öffentlichkeitswirksame Kampagnen immer wieder nötig. Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der gemeinsamen Aktion mit den Ärzten und Krankenkassen im Land. Mit Plakaten, Postkarten und auf der Webseite www.Lass-dich-impfen.de klären wir über die Vorteile der Grippeimpfung auf.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

(Mynewsdesk) München, September 2017 – Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen – typische Anzeichen einer Grippe. Doch diese Symptome sind auch für eine Infektion mit Meningokokken charakteristisch. Da letztere im Vergleich zur Grippe eher selten vorkommt, wird sie oft erst erkannt, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Die Bakterien können sowohl eine Meningitis (Hirnhautentzündung) als auch eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen.(1) Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass nahezu zwei Drittel der erkrankten Säuglinge eine Sepsis entwickeln.(2) Bei einer Meningokokken-Sepsis stirbt bis zu jeder Zehnte, bei schwerem Verlauf fast jeder Dritte.(1,2) Am 13. September findet der jährliche Welt-Sepsis-Tag statt, der auf die hohen Erkrankungszahlen und Todesfälle von Blutvergiftungen aufmerksam machen soll.

Meningokokken werden oft durch Erwachsene übertragen
Etwa jeder zehnte Erwachsene trägt Meningokokken im Nasen-Rachen-Raum und ist somit potenzieller Überträger.(3) Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind von einer Ansteckung mit den Bakterien betroffen, da ihr Immunsystem im jungen Alter noch nicht vollständig ausgereift ist.(4) So kann es sein, dass Eltern, Großeltern oder andere Personen im Umgang mit Kindern diese unwissentlich anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome aufweisen. Die Erreger werden durch engen Kontakt als Tröpfchen über die Luft beim Küssen, Husten oder Niesen übertragen.(1)

Unspezifische Symptome erschweren frühzeitige Diagnose
Meningokokken-Infektionen können innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.(1) In den ersten Stunden beginnen sie oft mit Fieber, Kopf- sowie Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund der Seltenheit – 336 Fälle(5) in Deutschland im Jahr 2016 – und den grippeähnlichen Symptome werden Meningokokken-Erkrankungen oft erst erkannt, wenn sie schon stark fortgeschritten sind. Im weiteren Verlauf können Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, eine veränderte Hautfarbe sowie kalte Hände und Füße hinzukommen.(6)

Bei einer Meningokokken-Sepsis sind manchmal Amputationen notwendig
Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Erreger mit dem Blut in den gesamten Körper ausgeschwemmt. So kann es zu einer Blutgerinnungs-störung und flächenhaften Einblutungen der Haut kommen. Bei zehn bis 15 Prozent der Erkrankten erfolgen diese Einblutungen auch in die Nebennierenrinden und es kommt zum septischen Schock, dem sogenannten „Waterhouse-Friderichsen-Syndrom“.(3) Dadurch können Gliedmaßen ab-sterben, was Amputationen erfordert, um das Leben der Betroffenen zu retten.(1) „Für Betroffene und Familien kippt das Leben nach solchen Operationen im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen“, so Andrea Vogt-Bolm, Leiterin Institut AMPU VITA e.V. / AMPU KIDS, das Amputierte und deren Angehörige unterstützt.
Eine Meningokokken-Sepsis endet in bis zu 13 Prozent der Fälle tödlich, bei einem auftretenden Waterhouse-Friderichsen-Syndrom in bis zu 33 Prozent.(3) Die Idee eines Welt-Sepsis-Tages entstand aus den Reihen von Betroffenen, die sich in der Deutsche Sepsis-Hilfe zusammengeschlossen haben, mit aktiver Unterstützung der Deutschen Sepsis-Gesellschaft.(7)

Nach Meningokokken-Meningitis können Entwicklungsstörungen bei Kindern auftreten
Nach einer Meningokokken-Meningitis können in zehn bis 20 Prozent der Fälle Komplikationen wie Krampfanfälle oder Taubheit auftreten. Bei Kindern sind auch Entwicklungsstörungen möglich. Etwa ein Prozent der Erkrankten sterben.(1)

Eltern können ihre Kinder vor Meningokokken-Erkrankungen schützen
Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Meningokokken-Serogruppen. Fünf davon sind in Deutschland vertreten (A, B, C, W135 und Y). Gegen jede dieser Serogruppen sind Impfstoffe verfügbar.(3) Eine frühzeitige Impfung kann gegen Meningokokken schützen. Sollte es dennoch zu einer Infektion gekommen sein, müssen Betroffene bei erstem Verdacht sofort ins Krankenhaus. Dort erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika.(1) Bei einer Meningokokken-Erkrankung zählt jede Minute.

Weitere Information über Meningokokken und zur Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. finden Sie unter www.meningitis-bewegt.de sowie Facebook, Twitter und Instagram und YouTube.

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Tel.: 089 36044-8620, E-Mail: andreas.x.krause@gsk.com
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DE/BEX/0036/17a; 06/2017

Referenzen

1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).
2 Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin Nr. 43/2016, DOI 10.17886/EpiBull-2016-064.2.
3 RKI-Ratgeber für Ärzte: Meningokokken-Erkrankungen: www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html (Stand: 06/2017).
4 http://www.medizinfo.de/kinder/entwicklung/immunsystem.htm (Stand: 06/2017).
5 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 03/2017, DOI 10.17886/EpiBull-2017-003.
6 Thompson, et. Al: “Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents“. Lancet 2006; 367: 397–403. Published Online, January 11, 2006.
7 http://www.sepsis-gesellschaft.de/dsg/deutsch/welt-sepsis-tag (Stand: 06/2017).

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=== Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen (Bild) ===

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Shary Reeves im Interview

über ihr Engagement als Kampagnenbotschafterin für MENINGITIS BEWEGT.

Shary Reeves im Interview

(Mynewsdesk) Seit November 2016 ist sie Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. – eine Initiative zur Aufklärung über Meningokokken. Bekannt wurde Shary Reeves vor allem als Moderatorin der WDR-Sendung Wissen macht Ah!. Kinder liegen ihr besonders am Herzen und für ihr Engagement wurde Shary Reeves 2016 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Interview erzählt sie uns mehr über ihre Arbeit als Kampagnenbotschafterin und warum sie Aufklärung über Meningokokken für so wichtig erachtet.

Shary, was sind Meningokokken und wie gefährlich können sie werden?
Sehr gefährlich. Meningokokken sind Bakterien, die im Falle einer Infektion zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Sepsis (Blutvergiftung) führen können. Eine Ansteckung kommt zwar in Deutschland selten vor (2016 waren es 336 Fälle) (1), aber eine Infektion kann sich im Körper schnell ausbreiten und manchmal innerhalb weniger Stunden sogar tödlich enden. (2) Jede Minute zählt – daher sollten Eltern die Symptome früh erkennen.

Also betrifft eine Infektion hauptsächlich Kinder?
Genau, am häufigsten sind Säuglinge und Kleinkinder in den ersten beiden Lebensjahren betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. (3)

Warum setzt Du Dich als Botschafterin für die Kampagne MENINGITIS BEWEGT. ein?
Vor dem Start der Kampagne hatte ich zwar schon mal etwas über Meningokokken gehört, wusste aber – wie vermutlich die meisten – eigentlich kaum etwas darüber. Es ist daher so unglaublich wichtig, junge und werdende Eltern auf dieses Thema aufmerksam zu machen und aufzuklären. Dazu möchte ich mit meinem Engagement beitragen.

Kennst Du selbst Betroffene im Bekanntenkreis?
In meinem eigenen Bekanntenkreis zum Glück nicht. Aber nach einem unserer Eltern-Info-Events traf ich an einer Bushaltestelle eine Frau, die mich aus dem Fernsehen kannte und ansprach. Ich erzählte ihr dann auch von unserer Kampagne. Erstaunlicherweise berichtete sie, selbst als Kind an Meningokokken erkrankt gewesen zu sein. Daher fände sie es super, dass es jetzt mehr Aufklärung, u.a. zu Schutzmöglichkeiten, gibt und ich mich dafür einsetze.
Auch in unserer MENINGITIS BEWEGT. Facebook-Community sind einige Menschen dabei, die ihre Kinder durch eine Meningokokken-Erkrankung verloren haben oder selbst betroffen waren. Viele begrüßen es sehr, dass es endlich mehr Aufklärung zu diesem Thema gibt.

Was erhoffst Du Dir durch diese Kampagne?
Ich wünsche mir, dass jeder da draußen zum Botschafter wird und mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten über dieses wichtige Thema spricht. Eltern und auch Großeltern sollen die Kinderärzte auf Meningokokken und Schutzmöglichkeiten ansprechen oder sich weitere Informationen holen – denn es gibt verschiedene Serogruppen und gegen alle in Deutschland vorkommenden sind Impfstoffe verfügbar.

Bietet Ihr auch eine Plattform für weitere Informationen an?
Auf unserer Kampagnenseite www.meningitis-bewegt.de kann sich jeder Interessierte alle wichtigen Informationen zu Ansteckungswegen, Symptomen und Schutzmöglichkeiten holen. Diese sind leicht verständlich mit ansprechenden Videos und Abbildungen aufbereitet. Aktuelles posten wir auf Facebook.

Quellen:
1 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 03/2017, DOI 10.17886/EpiBull-2017-003.
2 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).
3 http://www.medizinfo.de/kinder/entwicklung/immunsystem.htm (Stand: 06/2017).

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=== Shary Reeves setzt sich als Kampagnen-Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. ein. (Bild) ===

Shary Reeves setzt sich als Kampagnen-Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. ein.

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„Masern auf dem Vormarsch“ – Expertengespräch der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation zum Ziel gesetzt. Doch das Virus erlebt gerade ein Revival: Bereits im April 2017 meldete das Robert -Koch-Institut (RKI) mehr Masern-Fälle als im ganzen Jahr 2016. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Durch die massive Schwächung des Immunsystems können sich Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln.

Gibt es wirksame Medikamente oder hilfreiche Therapien?

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Aber auch Selbstdisziplin ist ratsam: Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen. Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Wie können Verbraucher Masern am besten vorbeugen? Gibt es eine Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

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