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VEROVACCiNES GmbH erhält 3,1 Mio. Euro Förderung für die Impfstoffentwicklung

Junges Spin-Off der Universität Halle erhält als erstes Unternehmen in Sachsen-Anhalt eine Millionenförderung aus dem renommierten GO-Bio-Programm des Bundes.

VEROVACCiNES GmbH erhält 3,1 Mio. Euro Förderung für die Impfstoffentwicklung

Die VEROVACCiNES GmbH aus Halle (Saale) wurde 2017 als Spin-Off der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet und wird aus dem GO-Bio-Programm (Phase 2) des Bundes für drei Jahre gefördert. Damit sollen innovative Impfstoffe einer neuen Klasse weiterentwickelt werden, die drängende Probleme in der Tiergesundheit angehen.
Vorausgegangen ist die GO-Bio-Phase 1 Förderung an der Universität Halle unter der Projektleitung von Prof. Dr. Sven-Erik Behrens. Dabei wurde eine patentgeschützte Impfstofftechnologie entwickelt und in mehreren Impfstoffprogrammen validiert.
Ziel der gegenwärtigen Phase 2-Förderung der VEROVACCiNES GmbH ist die Erweiterung der Technologie auf eine neue Klasse von Kombinationsimpfstoffen. Dieses innovative Konzept soll sicher validiert, weitere Impfstoffkandidaten generiert und diese bis zu klinischen Wirksamkeitsstudien entwickelt werden. Geschäftsführer Dr. Hanjo Hennemann: „Wir freuen uns über die GO-Bio Phase 2-Förderung, denn sie erlaubt die nahtlose Fortführung der in Phase 1 aufgestellten Entwicklungsprogramme. Durch die Förderung können wir die innovative Kombinationsfähigkeit der Impfstoffe auf breiter Front umsetzen und gelangen somit auf ein neues Level“. Der Nutzen dieser neuartigen Impfstoffe wurde früh vom Markt erkannt, denn die junge VEROVACCiNES GmbH befindet sich bereits in konkreten Kooperationsverhandlungen mit internationalen Pharmaunternehmen.
Zu hefe-basierten Impfstoffen:
Die Impfstoffe der VEROVACCiNES GmbH beruhen auf der Milchhefe Kluyveromyces lactis, sind äußerst preisgünstig herzustellen, hochwirksam, einfach kombinierbar, hitzestabil und sicher in Herstellung und Anwendung. Mit diesen Alleinstellungsmerkmalen auf dem internationalen Impfstoffmarkt bieten sie dringend benötigte Lösungen für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten bei Tieren.
Zur VEROVACCiNES GmbH:
Die VEROVACCiNES GmbH, von Prof. Dr. Sven-Erik Behrens, Dr. Hanjo Hennemann und Dr. Martina Behrens gegründet, verfügt neben den fachlich ausgewiesenen und erfahrenen Gründern über einen Mitarbeiterstab aus jungen Wissenschaftlern mit Expertisen auf den Gebieten der Virologie, der Molekularbiologie, der Veterinärmedizin und der Verfahrenstechnik. Ausgestattet mit dieser fachlichen Expertise führt sie das GO-Bio-geförderte Forschungsprojekt VEROVACCiNES der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Phase 2 fort. www.verovaccines.org
Zum GO-Bio-Förderprogramm:
Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie, kurz: GO-Bio, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2005 Wissenschaftler und Kliniker, die ihre vielversprechenden Ideen im Zuge einer Unternehmensgründung in den Lebenswissenschaften (Life Sciences) zu marktreifen Produkten entwickeln wollen. https://go-bio.de/

Die VEROVACCiNES GmbH in Halle (Saale) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das mit einer neuartigen Technologieplattform Tierimpfstoffe entwickelt. Das Unternehmen wurde 2017 als Spin-Off der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet. Die VEROVACCiNES GmbH entwickelt fünf Impfstoffprogramme und wird durch das renommierte GO-Bio Förderprogramm des Bundes gefördert.

Kontakt
VEROVACCiNES GmbH
Dr. Hanjo Hennemann
Springkrautweg 14
06120 Halle (Saale)
00
info@verovaccines.org
https://www.verovaccines.org

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Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

(Mynewsdesk) München, November 2014 – Jetzt ist es amtlich: In Deutschland bestehen erhebliche Impflücken bei Erwachsenen. Eine Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) stellt zum Beispiel bei Masern und Keuchhusten äußerst niedrige Durchimpfungsraten fest. Vom angepeilten Ziel einer lückenlosen Impfvorsorge ist man in Deutschland weit entfernt.
Im Rahmen einer großen repräsentativen Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen hat das Robert Koch-Institut auch den Impfstatus unter die Lupe genommen.(1) Mehrere tausend Menschen im Alter zwischen 18 und 79 wurden gebeten, Impfpässe und sonstige Impfbescheinigungen vorzulegen, bei fehlenden oder unvollständigen Dokumenten wurden die Betroffenen zu ihrem Impfstatus interviewt. Auf Impfdokumente konnten die Untersucher bei zwei Dritteln der Teilnehmer zurückgreifen, wobei Frauen ihre Unterlagen häufiger greifbar hatten als Männer.

Es hapert bei vielen Infektionskrankheiten

Dabei ergab sich folgendes Bild: Die RKI-Studie deckt beispielsweise bei Masern große Impfdefizite auf. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil derjenigen, die mindestens eine Impfdosis gegen Masern erhalten haben, immer weiter ab. Bei den 18- bis 29-Jährgen ist das bei 79,8 Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen nur noch bei 46,7 Prozent der Fall. Hinzu kommt, dass eine einzelne Impfdosis als unzureichend gilt, vielmehr sind für einen sicheren Schutz zwei Impfungen in Folge erforderlich. Die Krankheit wird von vielen unterschätzt. Komplikationsträchtige Krankheitsverläufe im Erwachsenenalter sind stark angestiegen, wobei vor allem jüngere Erwachsene betroffen sind. Mögliche Komplikationen können hohes Fieber, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, schwere
Durchfälle und in besonders schweren Fällen auch eine Gehirnentzündung sein.

Bei Mumps ist die momentane Situation auch nicht besser. Mindestens eine Impfdosis haben nur 75,8 Prozent der 18- bis 29-Jährigen erhalten, und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es gerade mal 31,3 Prozent. Angesichts dieser bei Männern und Frauen ähnlich schlechten Durchimpfungsrate ist die Zunahme von Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen nicht verwunderlich. Bei Männern besteht dabei durch eine Entzündung der Hoden das Risiko einer bleibenden Unfruchtbarkeit.

Die Erkrankung an Röteln im Erwachsenenalter ist vor allem wegen möglicher embryonaler Schäden im Fall einer Schwangerschaft bedenklich. Entsprechend sind die Durchimpfungsraten bei Frauen höher als bei Männern, aber trotzdem bestehen riesige Impflücken: In der Altersklasse der 30- bis 39-Jährigen – heute ein Alter, in dem Frauen häufig schwanger werden – haben nur etwas mehr als die Hälfte der Frauen (54,5 Prozent) mindestens eine Impfdosis gegen Röteln erhalten. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es immerhin 80,4 Prozent.

Gegen Tetanus fehlt fast einem Drittel (28,6 Prozent) aller erwachsenen Deutschen ein ausreichender Impfschutz, der alle zehn Jahre aufgefrischt werden sollte. Im Hinblick auf diese Erkrankung ist also ein großes Defizit vorhanden, auch wenn die Durchimpfungsrate heute um zehn Prozent höher liegt als noch vor zehn Jahren.

Noch größer sind die Lücken in punkto Diphtherie, obwohl auch hier ein deutlicher Anstieg der Impfungen zu verzeichnen ist. 42,9 Prozent aller Erwachsenen haben jedoch in den letzten Jahren keine Auffrischimpfung erhalten und sind deshalb aktuell nicht ausreichend gegen Diphtherie geschützt.

Bedenklich auch die Durchimpfungsraten bei Keuchhusten (Pertussis), einer hoch ansteckenden bakteriellen Infektionskrankheit: Wie die Studie zeigt, wurden nur 13,7 Prozent der Frauen und 11,4 Prozent der Männer in den letzten zehn Jahren gegen Pertussis geimpft. Angesichts steigender Erkrankungszahlen bei Erwachsenen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 2009 grundsätzlich eine Auffrischimpfung im Erwachsenenalter, die in Kombination mit einer fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung durchgeführt werden soll. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Empfehlung in den nächsten Jahren in steigenden Impfraten niederschlagen wird.

Immer öfter erkranken Erwachsene an „Kinderkrankheiten“

Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland zeigt außerdem, dass ein durchschlagender Erfolg im Kampf gegen die Impfmüdigkeit bislang ausgeblieben ist. So genannte „Kinderkrankheiten“ werden nach wie vor unterschätzt. Viele wissen gar nicht, dass sich immer öfter Erwachsene mit diesen Infektionskrankheiten anstecken. Und das kann sehr bedenklich werden: Masern, Mumps und Co. nehmen nämlich im Erwachsenenalter oft einen schweren Verlauf.

Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sind Infektionen mit Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten durch die Einführung wirksamer Impfstoffe bei den Kindern immer seltener, andererseits fehlt durch die fehlende Sichtbarkeit dieser Krankheiten das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass auch Erwachsene geimpft werden sollten. Da sich weniger erwachsene Menschen impfen lassen, steigen die Chancen der Erreger, auf ungeschützte Personen zu treffen. Weil aber insgesamt weniger Erreger unterwegs sind, gibt es immer mehr Menschen, die erst im Erwachsenenalter zum Beispiel mit Masernviren oder Pertussisbakterien in Kontakt kommen. Deshalb kommt es zur Verschiebung des Erkrankungsalters mit zunehmend schweren Verläufen.

Diese Entwicklung ist ein herber Rückschlag. Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Ziel, die Erreger von Masern, Mumps und anderen Kinderkrankheiten auszurotten, wurde hierzulande immer wieder verfehlt. Die Weltgesundheitsorganisation führt die Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln auf der Liste ihrer Empfehlungen.(2) Bislang haben sich die Erreger nicht geschlagen gegeben. Damit das nachhaltig passiert, sind Durchimpfungsraten in der Nähe von 100 Prozent die unerlässliche Voraussetzung. Hier ist es möglich, durch Kombinationsimpfstoffe, wie der gegen Masern, Mumps und Röteln, gegen mehrere Erreger gleichzeitig zu impfen. Die Krankenkassen übernehmen in diesem Fall die Impfkosten bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr sowie bei allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unzureichendem oder unklarem Impfstatus.

Quellen:
(1) C. Poethko-Müller, R. Schmitz: Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland, Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1), Bundesgesundheitsblatt 2013, 56: 845-857
(2) http://www.who.int/immunization/policy/Immunization_routine_table1.pdf?ua=1

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=== Masernimpfung: In Deutschland gibt es nach wie vor Impflücken bei nach 1970 Geborenen. (Bild) ===

Nach wie vor gibt es große Impflücken in Deutschland. Bei Masern liegt dies daran, dass die Impfung im Jahr 1970 mit zunächst nur einer einmaligen Impfdosis eingeführt wurde. Seit 1991 wird eine zweimalige Impfdosis empfohlen, denn nur diese führt zu einem sicheren Schutz vor Masern. Empfohlen wird ein Kombinationsimpfstoff, der vor Masern, Mumps und Röteln schützt. Dieser wird für Kinder und Jugendliche bis 18 und für nach 1970 Geborene von der Krankenkasse übernommen.

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

PSOaktuell September 2014

Mit Blick auf die kommenden Monate schweifen die Gedanken der Deutschen im Herbst immer öfter in den Urlaub. Gerade Menschen mit Psoriasis suchen sich dann Ziele in sonnenreichen, wärmeren Gefilden, wo sich Seele und Haut gleichermaßen erholen können. Chronisch Kranke sollten jedoch neben den Reiseangeboten immer auch die gesundheitlichen Bedingungen vor Ort und die empfohlenen Impfungen beachten. Das gilt insbesondere für jene, die mit innerlichen Medikamenten wie MTX oder Biologics therapiert werden, denn immer mehr Psoriasis-Patienten werden heute mit Arzneimitteln behandelt, die das Immunsystem schwächen. Dadurch sind sie einerseits anfälliger für Infektionen, andererseits verlaufen diese oft heftiger. Umso dringlicher ist der vorbeugende Schutz, den die gedrosselte Abwehr dann jedoch erschweren kann. Einige Impfstoffe sind gänzlich tabu, andere müssen eventuell mehrmals gegeben werden. Mit dem behandelnden Arzt sollte deshalb so früh wie möglich über eine geplante Reise in ferne Länder gesprochen werden, damit der richtige Impfstoff ausgewählt oder in Therapiepausen geimpft werden kann.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PSOaktuell finden Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte außerdem Informationen über neue Medikamente, die Wirkung von Insulin auf Haut und Körper, Methoden zum Abnehmen oder eine neue Methode zum schnellen und schonenden Ablösen der oft festsitzenden Schuppen.

Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.

PSO aktuell – Der Ratgeber bei Schuppenflechte ist eine Zeitschrift, die seit 1991 im deutschsprachigen Raum erscheint. Wir sprechen alle von der Schuppenflechte (Psoriasis) Betroffene und Interessierte an mit nützlichen Informationen rund um diese chronische Hauterkrankung. Dabei sind Forschung, Therapie, Hautpflege, Kosmetik, Psychologie und Selbsthilfe unsere Kernthemen. Mit PSO aktuell haben wir den Anspruch, einen echten Ratgeber bereitzustellen. Psoriasis ist eine chronische Krankheit, die mit Millionen Betroffenen allein in Deutschland die Bezeichnung „Volkskrankheit“ verdient. Für die Schuppenflechte gibt es bis heute keine Heilung.

PSO aktuell erscheint im Magazin-Format viermal im Jahr und wird von einem engagierten Team aus Betroffenen und Fachleuten produziert. Weitere Informationen über Schuppenflechte finden Sie unter www.psoaktuell.com

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Zeckenstich-Borreliose. Betroffene gingen weltweit am 3. Mai-Wochenende auf die Straße

OnLyme-Aktion.org forderte in fünf deutschen Städten bessere medizinische Versorgung

Zeckenstich-Borreliose. Betroffene gingen weltweit am 3. Mai-Wochenende auf die Straße

OnLyme-Aktion.org

Leverkusen. Im Rahmen der zum zweiten Mal stattfindenden weltweiten Protestaktionen (worldwide Lyme protest) von Borreliose-Patienten hatte das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, am 17. Mai 2014 in Hamburg, Sulingen, Hanau, Köln und Berlin zu Protestkundgebungen aufgerufen.

Wie bereits im letzten Jahr ging OnLyme-Aktion.org gemeinsam mit vielen Betroffenen weltweit auf die Straße, um eine bessere medizinische Versorgung, standardisierte, zuverlässigere Tests, Langzeittherapie-Studien und verstärkte Forschungsanstrengungen zu fordern.

Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, gleichzeitig fehlt es bei dieser Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist. Es fehlen spezialisierte Ärzte, es gibt keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung.

Die Aktion „Worldwide Lyme Protest“ ist eine Graswurzelbewegung, die 2012 in Schweden ihren Anfang nahm. Sie findet jedes Jahr im Mai in mehr als 20 Ländern der Welt statt, in denen Borreliose-Patienten eine bessere medizinische Versorgung fordern.

OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Jedes Jahr infizieren sich, je nach Datenlage, zwischen 214.000 und über 800.000 Menschen neu mit dem häufig durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitserreger Borrelia burgdorferi. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bereits jedes 14. Kind in Deutschland mit Borrelien infiziert. Die Multi-Organ-Erkrankung wird auch als „großer Imitator“ bezeichnet, weil ihr diffuses, wechselndes Krankheitsbild Fehldiagnosen wie Multiple Sklerose, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom, somatoforme Störung und viele mehr verursacht.

Lyme-Borreliose ist eine ernstzunehmende, bakterielle, multisystemische Infektion, die arthritische, muskulo-skeletale, kardiologische, neurologische, ophtalmologische und psychiatrische Krankheitsmanifestationen auslösen kann. Die Wanderröte zeigt sich oft nicht, die Tests sind nicht-standardisiert und unzuverlässig. Daher sind eine frühe klinische Diagnose und eine angemessene Therapie notwendig, um eine chronische Lyme-Borreliose zu vermeiden.

Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Erregers gibt es immer noch keinen schützenden Impfstoff und keine sicher heilende Therapie für die Lyme-Borreliose.

OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
Sürderstraße 4 a
51375 Leverkusen
015774446896
vorstand@onlyme-aktion.org
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Sechs auf einen Streich! Eine Impfung gegen sechs Keime, ein Standard bei Säuglingen

Sechs auf einen Streich! Eine Impfung gegen sechs Keime, ein Standard bei Säuglingen

Sechs auf einen Streich! Eine Impfung gegen sechs Keime, ein Standard bei Säuglingen

(Mynewsdesk) Heute ist die Forschung so weit fortgeschritten, dass mit einem Piekser gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig geimpft werden kann. Dies erfolgt mit so genannten Kombinationsimpfstoffen: Diese können gegen bis zu sechs Krankheitserreger auf einmal gerichtet sein. So schützt eine Sechsfach-Impfung, die bei fast jedem Säugling und Kleinkind standardmäßig angewendet wird, vor Diphtherie,
Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung,
Hepatitis B und dem Bakterium Haemophilus Influenzae Typ b (Hib), also schwerwiegenden Infektionskrankheiten.

Herr Dr. Hofmann, die Impfung soll relativ früh durchgeführt werden. Warum?

Mit dem vollendeten zweiten Lebensmonat erhält der Säugling die erste Impfung, die zweite und die dritte jeweils nach vier Wochen. Abgeschlossen wird die Grundimmunisierung zu Beginn des zweiten Lebensjahres. Es ist wichtig, dass die Babies möglichst früh geimpft werden, denn im Alter von fünf bis sechs Monaten haben sie die Leihimmunität der Mutter, den sogenannten Nestschutz, vollständig verloren. Die Impfung ist die wirksamste und nachhaltigste medizinische Maßnahme. Dank Impfungen können uns und unseren Kindern viele Infektionskrankheiten erspart bleiben.

Stellt eine Sechsfach-Impfung nicht eine Überbelastung für das kindliche Immunsystem dar?

Da das kindliche Immunsystem problemlos auf tausende von Antigenen reagieren kann, ist die Sorge einer Überlastung unbegründet. Die Belastung für das Kind ist bei einer Sechsfach-Impfung sogar deutlich geringer als bei mehreren entsprechenden Einzelimpfungen. Ohne Kombinationsimpfstoffe müsste man sich im Kindesalter mehr als 30 empfohlenen Einzelimpfungen stellen. Dass Kombinationsimpfstoffe das kindliche Immunsystem nicht schwächen, konnte inzwischen auch in einer Vielzahl von Studien dokumentiert werden.

Wie wichtig ist Ihnen eine umfassende Studienlage bei der Sechsfach-Impfung?

Ein breiter Erfahrungsschatz ist mir sehr wichtig. Ich verwende daher den Impfstoff, mit dem schon langjährige Erfahrungen vorliegen. Ich schätze dabei eine nachgewiesene gute Verträglichkeit und ihre Wirksamkeit. Der Impfstoff kann problemlos im gleichen Zeitfenster mit den üblichen Standard-Kinderimpfstoffen verabreicht werden, zusätzliche Arzttermine und lästige Wege für die Eltern entfallen damit.

Kann die Sechsfach-Impfung auch bei Frühgeborenen gegeben werden?

Zum Teil liegen spezifische Daten zu unterschiedlichen Patientengruppen vor. So kann ich die Impfung mit gutem Gewissen beispielsweise auch bei Frühgeborenen oder kleinen Patienten mit Immunschwäche einsetzen.

Sind nach der Impfung Nebenwirkungen zu erwarten?

Impfreaktionen, wie zum Beispiel Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle, Schmerzen und Fieber können bei über 10 Prozent der Impflinge auftreten. Diese Impfreaktionen sind aber nur ein Hinweis darauf, dass das Immunsystem auf die Impfung anspricht. Daher gibt es keinen Grund zu Besorgnis.

Warum ist der Schutz durch die Impfung so wichtig?

Dank relativ guter Impfraten erkranken heute nur noch wenige Kinder in Deutschland beispielsweise an Kinderlähmung oder Diphtherie. In anderen Ländern sind solche Krankheiten dagegen noch sehr verbreitet. Daher könnte es ohne eine konstant hohe Durchimpfungsrate immer wieder zum Ausbruch einer Epidemie kommen.

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=== Dr. Gerhard Hofmann
ist niedergelassener
Kinderarzt in Würzburg und berät Eltern täglich in allen Fragen zum Thema Kinderimpfung.
(Bild) ===

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Janssen neu im Impfstoffmarkt

Start mit virosomal verstärktem Grippeimpfstoff

(ddp direct) Neuss, 19. April 2012. Ab April tritt die Janssen-Cilag GmbH mit einem virosomal wirkverstärkten Grippeimpfstoff in den deutschen Impfstoffmarkt ein. Nach der Übernahme des niederländischen Vakzine-Spezialisten Crucell im vergangenen Jahr durch Johnson & Johnson, Mutterkonzern von Janssen, erweitert das Unternehmen sein Engagement um den Bereich der Prävention. In den kommenden Jahren will Janssen sein Impfstoff-Portfolio schrittweise ausbauen.
 
Als forschendes Pharmaunternehmen entwickelt Janssen seit mehr als 50 Jahren erfolgreich Medikamente zur Be­handlung schwerwiegender chronischer Erkrankungen und zählt mit zahlreichen Produkt-Neueinführungen zu den füh­renden Arzneimittel-Herstellern in Deutschland. Dr. Thomas Stark, Director Medical & Scientific Affairs von Janssen über den neuen Unternehmensbereich: ?Im Kampf gegen viele schwerwiegende Infektionskrankheiten sind wir seit vielen Jahren führend in der Medikamentenentwicklung und erarbeiten gemeinsam mit Partnern aus dem Gesund­heitswesen bestmögliche Therapielösungen für die Patien­ten. Mit der Erweiterung unserer Kompetenzfelder um den Bereich der Prävention setzen wir unseren Weg zu einer ganzheitlichen Versorgung von Patienten konsequent fort. Der Grippeimpfstoff ist für uns der erste Schritt im Bereich Schutz und Vorsorge und wir arbeiten auch auf diesem Gebiet daran, für die nachhaltige Gesunderhaltung der Menschen individuelle und bedürfnisgerechte Konzepte anzubieten.?
 
2011 war der niederländische Impfstoffspezialist Crucell durch Janssens Mutterkonzern Johnson & Johnson über­nommen worden. Das Impfstoffportfolio soll Schritt für Schritt ausgebaut werden. Im kommenden Jahr 2013 folgt in Deutschland der Einstieg in den Bereich Reisemedizin, unter anderem  mit einem ebenfalls virosomal wirk­verstärkten Impfstoff gegen Hepatitis A.
 
Grippeimpfstoff mit Virosomen-Technologie
Ab sofort bietet Janssen einen virosomal verstärkten Grippeimpfstoff an, der für alle Altersklassen ab dem sechsten Lebensmonat zugelassen ist. Das Präparat beruht auf der Virosomen-Technologie, bei der das Grippevirus in Form eines so genannten Virosoms nachgeahmt wird. Der Impfstoff ist frei von Konservierungsstoffe und Formaldehyd und hat einen hohen Reinheitsgrad. Ärzte können sich bei Fragen direkt an den Janssen-Außendienst oder den Info-Service ?Impfstoffe von Janssen? (Tel. 0800-955 1000 oder E-Mail impfen@its.jnj.com) wenden.
 
Hintergrundinformationen zu Crucell
Crucell N.V. ist ein global agierendes biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und Produktion von Impfstoffen, Proteinen und Antikörpern zum Schutz vor Infektionskrankheiten spezialisiert ist. Im Jahr 2009 hat Crucell mehr als 115 Millionen Impfdosen in mehr als 100 Ländern vertrieben, davon gingen 97 % in Entwicklungsländer. Damit ist Crucell einer der größten Impfstoff-Versorger der UNICEF und der Dritten Welt. Crucell hat neben seinem Sitz im niederländischen Leiden Standorte in China, Großbritannien, Indonesien, Italien, Korea, Malaysia, Spanien, Schweden, Schweiz, den USA und Vietnam. Seit 2011 gehört Crucell zu Johnson & Johnson, Mutterkonzern von Janssen.
 
Über Janssen
Wir bei Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson haben uns dem Ziel verschrieben, die wichtigsten medizinischen Herausforderungen  unserer Zeit anzugehen und zu lösen. Unsere Kompetenzfelder sind Onkologie (z.B. multiples Myelom und Prostatakrebs), Immunologie (z.B. Psoriasis), Neurologie/Psychiatrie (z.B. Schizophrenie, Demenz, Schmerz), Infektiologie und Impfstoffe (z.B. HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, Influenza), sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes). Partnerschaftlich und transparent entwickeln wir gemeinsam mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen nachhaltige, integrierte Versorgungslösungen für Patienten.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.janssen-cilag.de
    www.janssen-deutschland.de
 
+++ Interessierten Redaktionen bieten wir ein fertiges Hintergrund-Interview zum Einstieg Janssens in den Impfstoffmarkt an (4 Fragen an Dr. Thomas Stark, Director Medical & Scientific Affairs bei Janssen). +++
 
 
 
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Pressekontakt:                       
Janssen-Cilag GmbH
Henriette Preiß, Manager Communications
Tel.: 02137-955-4529,
E-Mail: hpreiss@its.jnj.com
 
Circle Comm GmbH – Agentur für Gesundheitskommunikation
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Ober-Ramstädter-Straße 96, Wacker Fabrik, 64367 Mühltal
Tel.: 06151/3608728
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