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Auto Verkehr Logistik

Der ultimative Roadtrip auf der Route 66 in Illinois

Der ultimative Roadtrip auf der Route 66 in Illinois

In Odell steht eine der am besten erhaltenen historischen Tankstellen an der Route 66 in Illinois.

Zahlreiche Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, historische Tankstellen, Leuchtreklamen und klassische Diners lassen in Illinois den nostalgischen Geist der „Mother Road“ aufleben. Sie machen den nicht nur bei Bikern und Oldtimer-Fans beliebten Roadtrip zu einem echten Erlebnis. 484 Kilometer der legendären Route 66, der ehemals wichtigsten Verbindung zwischen Chicago sowie dem Mittleren Westen und der US-Westküste, führen durch Illinois. Viele Teile der Originalstrecke sind hier erhalten, befahrbar und werden gesäumt von charmanten Städtchen, viel Nostalgie und Kuriositäten.

Easy Rider, Cruiser und Fans starten in Chicago

Los geht die Reise im Herzen von Downtown Chicago. Ein unscheinbares, aber berühmtes „Route 66 Begin“-Schild auf der Adam Street und gegenüber dem Art Institute of Chicago markiert den Startpunkt. Der Weg führt durch beeindruckende Wolkenkratzerschluchten und vorbei an Chicagos Warenterminbörse, der Chicago Board of Trade. Wer noch nicht gefrühstückt hat, kann dies im kultigen Diner Lou Mitchell’s nachholen, dessen Küche schon in den 1920er Jahren so manchen Trucker mit einem herzhaften Frühstück fit gemacht hat für die Fahrt auf der Route 66. Ansonsten lädt auf dem Weg nach Südwesten Dell Rhea“s Chicken Basket in Willowbrook Reisende zu köstlich gebratenen Hühnchen ein.

Nostalgische Attraktionen für Roadtripper in Joliet

Das Joliet Area Museum und das Route 66 Welcome Center präsentieren erstaunliche interaktive Exponate und zahlreiche Informationen für die Weiterreise. So findet sich in Joliet eine der schönsten Bühnen des Landes, das opulent verzierte Rialto-Theater von 1926. Daneben bietet das ehemalige Staatsgefängnis Old Joliet Prison spannende Touren für Besucher an. Es erreichte weltweite Bekanntheit durch die Eröffnungsszene des Filmklassikers „Blues Brothers“ sowie Teile der US-Serie „Prison Break“, die hier gedreht wurden.

Gigantische Muffler Men säumen den Weg

Interessante Stopps für Fastfood-Fans sind der poppige Polk-A-Dot Drive-In in Braidwood oder kurz zuvor Launching Pad Drive-In in Wilmington. Dort grüßt ein riesiger Glasfaser-Astronaut vor dem 2018 wieder eröffneten Diner mit Welcome Center und Route-66-Fanshop. Es ist der zu den bekanntesten Muffler Men zählende Gemini Giant, der nach dem Gemini-Raumfahrtprogramm benannt wurde. Muffler Men sind überlebensgroße, bunte Fiberglas-Statuen, die vorwiegend in den 1960er Jahren als Werbeträger aufgestellt wurden und heute typische Route 66-Attraktionen sind. Weitere sehenswerte Muffler Men grüßen auf der Weiterfahrt in Atlanta vor The Palms Grill Cafe mit der Statue des Holzfällers Paul Bunyon und in Springfield mit dem Lauterbach Tire Man.

Historische Tankstellen entlang der Mother Road

Beliebte Haltepunkte entlang der Route 66 sind zahlreiche, schön restaurierte historische Tankstellen wie die Ambler-Becker Texaco Gas Station in Dwight mit dem typisch weiß-roten Texaco Schild. Sie verkauft zwar kein Benzin mehr, beherbergt jedoch eine Raststätte, ein Informationszentrum sowie Ladestationen für Elektroautos. Etwas weiter führt die Route 66 zur historischen Standard Oil Gas Station in Odell, die mit allerlei original Autowerkzeug und anderen Memorabilien nostalgischen Charme besitzt.

Pontiac: Klassiker im Museum und bunte Häuserwände

Zu den sehenswertesten Orten an der Route 66 gehört das Städtchen Pontiac. Hier lockt das Pontiac-Oakland Museum and Resource Center mit einer ausgesuchten Sammlung von Pontiac-Automodellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zapfsäulen, Werbeschilder für Motels, Fotos, Karten und mehr gibt es in der Route 66 Association Hall of Fame and Museum zu sehen, die in einer rund 100 Jahre alten Feuerwache untergebracht ist. Auch der Bus der Route-66-Ikone Bob Waldmire, der die Straße wie kein anderer zeichnerisch verewigt hat, ist hier ausgestellt. Zahlreiche beeindruckende Wandmalereien ermöglichen den Reisenden zudem in Pontiac, das perfekte Roadtrip-Foto aufzunehmen – vom größten Schild der Route 66 bis hin zum Lincoln-Mural und vielen anderen Kunstwerken auf Häuserwänden. Weiter auf dem Weg Richtung Süden lohnt der berühmte Dixi Truck Stop in McLean einen Abstecher. Seit 1928 ist er ein Treffpunkt von Truckern – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Roadside-Kuriositäten und Kultur in und um Springfield

In Lincoln befindet sich mit dem Railsplitter Covered Wagon der laut Guinness-Buch der Rekorde größte Planwagen der Welt. Auf dem Kutschersitz des zwölf Meter langen und fünf Tonnen schweren Wagens thront ein in ein Buch vertiefter Abraham Lincoln. Auf den späteren US-Präsidenten treffen Besucher in Springfield nahezu auf Schritt und Tritt. Die Hauptstadt von Illinois war lange seine Heimat, und hier begann er auch seine politische Karriere. So sind in Springfield die bartlose Abraham Lincoln Rail Splitter Statue, das exzellente Abraham Lincoln Presidential Library & Museum, sein früheres Wohnhaus, seine Grabstätte sowie das Pionierdorf zu entdecken, in dem er einige Jahre als junger Mann lebte. Nach einer Stärkung im Cozy Dog Drive In mit in Maismehlteig frittierten Hotdogs am Stiel, den so genannten Corn Dogs, geht es weiter nach Auburn, das noch mit 2.250 Metern originaler Route 66, einer handverlegten Ziegelsteinstraße, aufwarten kann. In Litchfield gibt es das Autokino Sky View Drive-In, eines der allerletzten verbliebenen Drive-In-Theater auf der Route 66. Zudem steht hier das Ariston Cafe, das wohl älteste Restaurant entlang der Route 66.

Abstecher zu kurioser Ranch und Alton

Weiter Richtung Südwesten stoßen Besucher in Staunton auf Henry“s Rabbit Ranch. Dort gibt es neben echten Hasen auch zahlreiche amerikanische „Rabbits“ auf vier Rädern, nämlich alte VW Golf in verschiedensten Ausführungen. Bevor die Überquerung des mächtigen Mississippi ansteht, ist eine Fahrt nach Alton angesagt. Das Flussstädtchen ist bei Fans von Vogelbeobachtungen beliebt, zumal dort im Winter unzählige Weißkopfseeadler zu sehen sind. Auch lässt sich hier eine mächtige Schleusenanlage besichtigen. Zudem war Alton der Ausgangspunkt der berühmten Lewis & Clark-Expedition, die Anfang des 19. Jahrhunderts das damals weitestgehend unbekannte Land westlich des Mississippi erkundete.

Abschluss der Tour auf der unvergesslichen Route 66

Zurück auf der Route 66 ragt in Collinsville die weltgrößte Ketchupflasche in den Himmel, in der sich eigentlich ein Wasserturm verbirgt. Danach endet der Teil der Route 66, der durch Illinois führt, an der Chain of Rocks Bridge über den Mississippi River, die heute nur noch für Fußgänger und Fahrräder zugänglich ist. Autofahrer müssen hier die originale Route verlassen und auf der New Chain of Rocks Bridge den Ol“ Man River überqueren. Wer zurück nach Chicago möchte, dreht einfach um oder nimmt die Great River Road Illinois, die sehenswerte Ferienstraße entlang des Mississippi-Ufers, in Richtung Norden.

Weitere Informationen zur Route 66 in Illinois gibt es unter www.enjoyillinois.de.

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Tourismus Reisen

365 Tage Geisterstunde: Gruselspaß im Mittleren Westen

Hobbyhistorikerin sammelt Gruselgeschichten über Rockford in Illinois – Führungen zu Schauplätzen und Friedhöfen

365 Tage Geisterstunde: Gruselspaß im Mittleren Westen

Kathi Kresol führt die Besucher auf ihren Gruseltouren auch auf den Greenwood-Friedhof in Rockford (Bildquelle: Haunted Rockford)

In Rockford in Illinois gibt es unzählige Geistergeschichten und unerklärliche Mysterien. Mit großer Leidenschaft sammelt und veröffentlicht die Hobbyhistorikerin Kathi Kresol die Geschichten nicht nur, sondern führt interessierte Besucher auch durch ihre Heimatstadt zu den Schauplätzen ihrer rätselhaften und mitunter abgründigen Erzählungen. Wer einen gruseligen Schauer auf dem Rücken als wohlig empfindet, wird mit Kathi Kresols Blick auf Rockfords Vergangenheit seine helle, wenn nicht gar dunkle Freude haben.

Orgelmusik von Geisterhand
Schon einige Einwohner Rockfords hatten der Polizei von einem flackernden Licht in der Kirche Ecke South Church und Chestnut Street berichtet. Jede Überprüfung, jede Suche nach Einbrechern blieb jedoch erfolglos. Bis sich Officer Cavanaugh am Abend des 3. Juni 1891 vornahm, dem mysteriösen Treiben ein Ende zu setzen. Alle 15 Minuten kontrollierte er die Kirche, ohne Ergebnis – bis plötzlich, er war schon kurz davor gewesen aufzugeben, tatsächlich ein flackerndes Licht im Fenster erschien. Als er sich der mächtigen Kirchentüre näherte, hörte er Orgelmusik aus dem Innern dringen. Geleitet von dem unerklärlichen Licht drang er in den Kirchenraum hinein, bis er sich mit einem Mal in vollkommener Dunkelheit befand. Mühsam und im Schein der Streichhölzer, die er bei sich hatte, fand er den Lichtschalter. Er durchsuchte alles, fand aber nichts.

Er suchte seinen Kollegen Sullivan auf und kehrte mit ihm zurück. Sie mussten nicht lange warten, bis das geisterhafte Licht erneut erschien. Von zwei Seiten betraten sie die Kirche, und wieder verschwand das Licht urplötzlich. Doch dieses Mal war Cavanaugh vorbereitet: Mit seiner Taschenlampe leuchtete er durch den Raum. Und dieses Mal spielte nicht nur die Musik weiter. Als der Lichtkegel über die Empore streifte, gefror ihm das Blut in den Adern: an der Orgel sah er eine junge Frau im Trauergewand sitzen. Als sie seinen Blick bemerkte hörte die Musik auf – und die Frau war verschwunden. Auch mit vereinten Kräften konnten die Polizisten keine Spur von ihr finden. Obwohl beide schworen, nicht an Geister zu glauben, konnten sie keine andere Erklärung finden, als einem begegnet zu sein.

Die schlafende Tote
Alles hatte sehr vielversprechend ausgesehen für Carrie Brown. 1880 hatte sie die Highschool in Rockford abgeschlossen und ihren Verlobten Fred wollte sie heiraten, sobald sie das weiterführende Mädchenpensionat beendet haben würde. Eine tragische Nacht sollte ihr Leben jedoch jäh ändern. Schlafwandelnd und vermutlich getrieben vom Druck des angesehenen Internats stürzte sie aus dem Fenster ihres Schlafsaals im zweiten Stock. Dass ihr Nachthemd am Fahnenmast hängen blieb konnte ihren Sturz nur abmildern aber nicht aufhalten. Heftig schlug sie auf dem Boden auf und verletzte sich schwer. Erst Wochen später konnte sie allmählich ihre Gliedmaßen wieder bewegen, ohne sich jemals vollständig zu erholen. Auch von der Depression, die sie nun anfing zu plagen, erholte sie sich nie mehr. Ihr Leid war so groß, dass sie am Abend des 9. April 1885 – ihre Eltern waren bereits zu Bett gegangen – verschwand.

Ihre Mutter fand am nächsten Morgen lediglich zwei Briefe, die mit der Bemerkung endeten: „Heute Nacht wird das Flussbett meine Ruhestätte.“ Sofort rannte ihr Mann zum Fluss vor dem Haus, fand dort jedoch lediglich Carries Schal. Es benötigte fast einen Monat intensiver Suche (unter anderem wurde eine Kanone im Fluss abgefeuert, um ihren womöglich festgekeilten Körper mittels des Drucks zu befreien), bevor ihr Leichnam weit mehr als 50 Kilometer flussabwärts gefunden wurde. Den Fährmann, der sie fand, schockierte jedoch nicht ihr Tod, sondern die Tatsache, dass nach so langer Zeit im Wasser ihr Gesicht noch genauso schien, als sei sie gerade erst eingeschlafen. Antworten auf die zahlreichen Fragen um ihren Tod nahm Carrie Brown mit in ihr Grab, das bis heute in Rockford an sie erinnert.

Auf Geisterjagd in Rockford
Dies sind nur zwei der Geschichten, die Hobbyhistorikerin Kathi Kresol auf ihrer Website versammelt hat. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen von der öffentlichen Bibliothek Rockford sammelt und veröffentlicht sie nicht nur mysteriöse, gruselige und paranormale Geschichten über ihre Region, sondern führt Besucher auch zu Rockfords geisterhaftesten Orten und Friedhöfen, organisiert Geisterjagden sowie weitere Veranstaltungen mit Gruselfaktor. Wer mehr über Rockfords Geheimnisse erfahren und die leidenschaftliche Geisterexpertin persönlich erleben möchte findet aktuelle Termine auf www.HauntedRockford.com.

Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3.000 Hotelzimmer.

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Kunst Kultur Gastronomie

Auf Entdeckungsreise zu Illinois“ verborgenen Schätzen

In Illinois locken außergewöhnliche und skurrile Sammlungen mit Promi-Autos, „Toby Jugs“ und bedeutenden Superhelden

Auf Entdeckungsreise zu Illinois" verborgenen Schätzen

Krüge mit den unterschiedlichsten Motiven präsentiert das Toby Jug Museum in Chicago / Illinois. (Bildquelle: American Toby Jug Museum)

Besucher treffen in Chicago auf berühmte Museen wie das Art Institute of Chicago und das Field Museum. Doch lassen sich in Illinois nicht nur in der Metropole am Michigansee sondern auch an vielen weiteren Orten manche Sammlungsschätze entdecken, die so auf der Welt einmalig sind. Die Bandbreite reicht von Historischem über Popkultur bis zu den Automobilen berühmter Zeitgenossen.

Charakterköpfe auf Bierkrügen in Chicago

Versteckt in einem Keller in Evanston, nördlich von Chicago, beherbergt das American Toby Jug Museum über 8.000 Toby- und Charakterkrüge aus aller Welt und damit die wohl größte Sammlung seiner Art. Besucher können hier ursprüngliche Toby-Jugs mit der kompletten Gestalt eines sitzenden Mannes aus dem 18. Jahrhundert wie auch die später nach historischen, fiktiven oder ausgedachten Figuren gestalteten Keramikkrüge entdecken. Daneben finden in den Vitrinen der Sammlung unzählige satirische oder karikierende Charakterkrüge Platz, die nur aus dem Kopf der Figuren bestehen. In dem höhlenartigen Raum fühlen sich die Museumsbesucher gleich von den unzähligen Augen der Krüge beobachtet, doch sorgen geführte Rundgänge schnell für Wohlbefinden und einige Lacher. Die kuriose Sammlung steht mittwochs bis freitags sowie jeden ersten und dritten Samstag Besuchern von 10 bis 17 Uhr offen.

Schlafwagenschaffner schreiben Gewerkschaftsgeschichte

Als in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA luxuriöses Reisen per Zug untrennbar mit dem Namen Pullman und den Pullman Schlafwagen verbunden war, sorgten dort die sogenannten Pullman Porter für den notwendigen Komfort. Dabei handelte es sich um die Schlafwagenschaffner afroamerikanischer Abstammung, die zuvor als Sklaven im Süden des Landes gearbeitet hatten. Ihre Geschichte erzählt das A. Philip Randolph Pullman Porter Museum im Chicagoer Stadtteil Pullman, das interessante Einblicke in den Komfort der Schlafwagen von damals gewährt. Die Geschichte der Pullman Porter ist aber auch eng mit der amerikanischen Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegung verknüpft. Namensgeber des Museums ist der Bürgerrechtler Asa Philip Randolph, der 1925 mit der Brotherhood of Sleeping Car Porters die erste von Schwarzen geführte Gewerkschaft organisierte. Das Museum ist saisonal von April bis Anfang Dezember jeweils donnerstags bis samstags von 11 bis 16 Uhr sowie darüber hinaus auf Anfrage geöffnet.

Kultautos in Rockford

Selbst vielen Leuten in der Umgebung ist das ausgefallene Historic Auto Attractions in Roscoe, einem Vorort von Rockford, etwa 90 Autominuten westlich von Chicago, noch unbekannt. Dabei ist es dem früheren Rennfahrer Wayne Lensing gelungen, einige der außergewöhnlichsten Raritäten der Automobilgeschichte zusammenzutragen. So finden sich hier die Sonderanfertigung eines Daimlers aus dem Jahr 1948, in dem die königliche Familie von England gefahren wurde, Fahrzeuge aus dem Kennedy-Konvoi 1963 in Dallas und der kugelsichere Rolls Royce des argentinischen Präsidenten und seiner Frau Evita Peron. Zu den Automobilen, die Stars aus dem Showbusiness gehörten oder Kinogeschichte schrieben, zählen mehrere Originale von Filmsets wie verschiedene Batmobile, der Ecto-1 der „Ghostbusters“, der DeLorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“ sowie das mit unzähligen Einschusslöchern versehene „Bonnie & Clyde“-Filmauto. Daneben beherbergt Historic Auto Attractions eine unglaubliche Sammlung an Artefakten und Erinnerungsstücken wie James Deans Karopullover, die Zuckerverzierung von JFKs Geburtstagskuchen und Möbelstücke aus dem Weißen Haus. Das Museum ist von Memorial Day (Ende Mai) bis Labor Day (Anfang September) jeweils dienstags bis samstags ab 10 bis 17 Uhr, sonntags ab 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Interaktive Präsidentengeschichte in Springfield

Unterhaltsam und lehrreich zugleich ist das Abraham Lincoln Presidential Library and Museum in Springfield, das gleich einen ganzen Häuserblock im Zentrum der Hauptstadt von Illinois einnimmt. In dem Komplex wird das Leben des 16. US-Präsidenten auf über 4.500 Quadratmetern spektakulär und eindrucksvoll dargestellt. Besucher erfahren anhand zahlreicher original erhaltener Exponate, an interaktiven Stationen und in Shows mit holographischen Effektanimationen viel über das Leben dieses außergewöhnlichen Autodidakten von seiner frühesten Kindheit bis zu seiner Ermordung 1865 in einem Theater. Sie erleben ihn im Wahlkampf, bei politischen Debatten und bei seinen wichtigsten Entscheidungen, die Auswirkungen bis in die Gegenwart haben. Das mit modernster Technik ausgestattete Museum ist täglich von 9 bis 17 zugänglich.

Superman in Metropolis und Plano

Seit 1972 ist Metropolis im Süden von Illinois „Home of Superman“. Eine 4,5 Meter große Superman-Bronzestatue, ein Museum, Gemälde an Hauswänden sowie ein jährliches großes Sommerfest im Juni, die „Superman Celebration“, zeugen davon, dass der rot-blau gewandete Held hier zu Hause ist. Im Super Museum finden Fans täglich von 8 bis 18 Uhr unter anderem die Figuren der Hauptdarsteller Lois und Clark, von Superman und seinen Gegenspielern sowie Original-Requisiten.

Plano in der Nähe von Aurora kennen viele Fans der Superman-Filme – wenn vielleicht auch unter anderem Namen. Der kleine Ort diente nämlich den Superman-Verfilmungen „Man of Steel“ und „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ als Kulisse und ist dort als Smallville zu sehen. Entsprechend gibt es in Plano das Smallville Museum, in dem Besucher eine Vielzahl von Requisiten und anderen Gegenständen in Augenschein nehmen können, die bei den Dreharbeiten eingesetzt wurden. Unter der Woche gewährt das Museum seinen Gästen morgens von 8 bis 9:30 Uhr und abends von 18 bis 21 Uhr sowie samstags durchgängig von 8 bis 15 Uhr Zutritt.

Popeye-Mania in Chester

Chester, ein malerisches Städtchen am Ufer des Mississippi im Süden von Illinois steht ganz im Zeichen der Popeye-Nostalgie. Neben 14 überlebensgroßen Bronze- und Granitfiguren des spinatessenden Helden und seiner Freunde sowie bunten Comic-Szenen an den Hauswänden stoßen Besucher im örtlichen Opernhaus auf das Popeye Museum. Es ist Teil des Geschäfts „Spinat Can Collectibles“ mit Sammlerstücken aus über 40 Jahren Popeye-Geschichte und einem bezaubernden Store mit Fanartikeln. Chester ist damit offiziell die Heimat von Popeye, zumal dessen Schöpfer, der Karikaturist Elzie Segar, aus Chester stammte. Er hatte obendrein seine berühmtesten Figuren in Anlehnung an real lebende Personen geschaffen. Das Museum hat montags bis freitags von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 15 Uhr.

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Deutsche Weihnachtstradition in Illinois

Deutsche Weihnachtsmärkte begeistern mit stimmungsvoller Atmosphäre, langjähriger Tradition, Kunsthandwerk und kulinarischen Leckereien die Menschen auch im Mittleren Westen der USA.

Deutsche Weihnachtstradition in Illinois

Der Christkindlmarket gehört in Chicago zu den beliebtesten Traditionen der Vorweihnachtszeit. (Bildquelle: True Shot Studios)

Seit 1996 besuchen Menschen aus aller Welt in Chicago einen echten Christkindlmarkt, der zu den beliebtesten vorweihnachtlichen Traditionen in der Metropole am Michigansee zählt. Ganz nach seinem Nürnberger Vorbild lockt der Christkindlmarket in Chicago die Gäste auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit bis zum 24. Dezember 2018 in Chicagos Innenstadt. Auf dem Daley Plaza im Herzen des Loop-Einkaufsviertels werden Nussknacker, Kuckucksuhren, Christbaumschmuck sowie andere Holzschnitzereien und Glasbläserkunst angeboten. Daneben genießen die Besucher typische Weihnachtsmarkt-Spezialitäten wie Lebkuchen, Bratäpfel, Rostbratwürste, Butterbretzeln, deutsche Biere und Glühwein. Sogar das Christkind schaut ab und zu vorbei.

2016 eröffnete der Christkindlmarket einen weiteren Standort in der Metropolregion Chicago: In Naperville, Illinois viertgrößter Stadt in der Nähe von Aurora. Hier findet der Budenzauber auch dieses Jahr wieder bis zum 24. Dezember 2018 statt. Doch auch ganz im Süden von Illinois lässt sich die deutsche Tradition wiederfinden: Der Belleville´s Christkindlmarkt lädt bis 23. Dezember 2018 zum einzigartigen Open-Air-Weihnachtsmarkt in der Tradition deutscher Weihnachtsmärkte ein. Anbieter aus Deutschland, Russland, Polen, Irland, Ägypten, Kenia, Nepal und vielen anderen Ländern sowie regionale Kunsthandwerker bieten in der schönen Innenstadt von Belleville, rund um den Public Square, ihre liebevoll gestalteten Ornamente, handgeschnitzte Krippen und viele andere Geschenkideen an. Neben den Weihnachtsmarktklassikern werden hier Kekse und Kuchen aus Deutschland sowie internationale Speisen und Getränke angeboten.

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Vielseitige und aufregende Winterattraktionen in Illinois: Lichtspektakel, Adler, Wintersport- und Outdoor-Spaß

Besucher im US-Bundesstaat Illinois können in den Wintermonaten weihnachtliche Lichtspektakel und stolze Weißkopfseeadler erleben, dem Wintersport frönen und verschiedenen Outdoor-Aktivitäten nachgehen.

Vielseitige und aufregende Winterattraktionen in Illinois: Lichtspektakel, Adler, Wintersport- und Outdoor-Spaß

Eisklettern im Ottawa Canyon in Illinois

Zur Winterzeit leuchten im Herzen der USA nicht nur die Sterne: Viele Städte in ganz Illinois feiern die Saison mit grandioser Festbeleuchtung: So startet Chicago beispielsweise mit dem Magnificent Mile Lights Festival am 16. und 17. November in die Weihnachtszeit. Dazu werden auf der Magnificent Mile, der legendären Einkaufsstraße der Stadt, über 200 Bäume mit Millionen von Lichtern geschmückt. Durch sie führt eine schillernde Parade, die mit einem Feuerwerk über dem Chicago River seinen Abschluss findet. Ein besonderes Erlebnis ist es, inmitten der beleuchteten winterlichen Metropole am Lake Michigan Schlittschuh zu laufen, zum Beispiel auf der McCormick Tribune Eisbahn oder im Maggie Daley Park. Aber auch andernorts wird die Zeit vor Weihnachten wie im Christmas Wonderland in Alton und im East Peoria Festival of Lights Winter Wonderland mit beeindruckenden Lichtinstallationen zelebriert und bietet Besuchern eine glänzende Auszeit.

Wintersport mit Aussicht

Gerade der bergige Nordwesten von Illinois ermöglicht Wintersportlern, ihre Skills beim Alpinski- und Snowboardfahren zu verbessern. Dabei ist die Region mit ihrem Mittelgebirgs-Charakter in der Nähe des malerischen, historischen Städtchens Galena nur rund drei Autostunden von Chicago entfernt. Das gesamte Gebiet des Chestnut Mountain Resort verteilt sich auf 144 Höhenmetern, die für diesen Teil der USA beeindruckend sind, und bietet fantastische Ausblicke auf den Mississippi. Mit einer Ski- und Snowboardschule sowie passendem Verleih können sich Freunde des Wintersports unkompliziert auf über 20 attraktiven Pisten austoben. Zudem bietet ein großer Terrain Park mit Halfpipes, Rails und Jumps alles, was das Freestyler-Herz begehrt. Skilanglauf oder Wanderungen und Spaziergänge durch die winterliche Berglandschaft sind ebenfalls möglich. Besondere Langlaufevents hat sich Crystal Lake in der Metropolregion Chicago ausgedacht: Im Januar und Februar kann dort beim „Candlelight Ski Event“ auf einer nur von Kerzenlicht beleuchteten Langlaufloipe die Schönheit eines kalten Winterabends entdeckt werden, um sich anschließend bei einem gemütlichen Lagerfeuer aufzuwärmen.

Adlersaison am Mississippi und Illinois River

In Illinois überwintern jedes Jahr von Dezember bis März tausende Weißkopfseeadler an den Ufern des Mississippi und des Illinois River. Sie bauen dort ihre Nester und ziehen ihre Jungen auf. Am nördlichen Mississippi ist Amerikas Wappentier besonders häufig zu beobachten, so zum Beispiel im Mississippi Palisades State Park bei Savanna mit seinen Klippen und interessanten Felsformationen oder am Illinois River bei Beobachtungsfahrten im Pere Marquette State Park in Grafton. Da der Mississippi im Winter an den Schleusen nicht zufriert, verweilen dort die Weißkopfseeadler, um Fische zu jagen, etwa an der großen Schleuse des Melvin Price Locks & Dam in Alton oder am Lock & Dam 21 in Quincy. Auch am Illinois River stehen die Chancen gut, die Giganten der Lüfte zu erspähen: Beim offiziellen Eagle Watch Weekend im Starved Rock State Park vom 26. bis 27. Januar 2019 können Besucher mit einem Ranger an einer geführten Adlerbeobachtungstour teilnehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall, Fernglas und Kamera, am besten mit Teleobjektiv, im Gepäck zu haben. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten, Adler und andere Vögel zu beobachten, gibt es unter www.enjoyillinois.com/bird-and-eagle-watching-in-illinois.

Outdoor-Abenteuer in der winterlichen Natur von Illinois

Für Sportarten wie Winterwandern oder Eisklettern ist der Starved Rock State Park in Utica westlich von Chicago ein beliebtes Ziel. Frisch gefallener Schnee auf zahlreichen Wanderwegen, gefrorene Wasserfälle, raue Canyons und die Steilküste laden zur Erkundung des Parks ein und belohnen mit wunderschönen Ausblicken. Eine schöne Zeit in den Bergen können Besucher auch in Harrisburg erleben: Der Shawnee National Forest lockt mit Wanderwegen von insgesamt 640 Kilometern Länge durch den Nationalforst mit einzigartigen Sandstein-Formationen, die sich während der Eiszeit formten. Hier können auch winterliche Reitausflüge unternommen werden. Anschließend bieten rustikale Hotelzimmer, Blockhütten und einzigartige Baumhäuser im Wald authentische Übernachtungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zu Illinois erteilt das Fremdenverkehrsbüro Illinois in München unter Telefon +49 (0)89 6890638-51 und gibt es außerdem online auf www.enjoyillinois.de.

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In Illinois auf Spurensuche gehen und dem Weg von vier US-Präsidenten folgen

In Illinois auf Spurensuche gehen und dem Weg von vier US-Präsidenten folgen

Abraham Lincoln ist in Springfield, der Hauptstadt von Illinois, allgegenwärtig.

Vier amerikanische Präsidenten haben eine enge Beziehung zu Illinois im Mittleren Westen der USA: Abraham Lincoln, Ulysses S. Grant, Ronald Reagan und Barack Obama. Der Prairie State bietet seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, um sich auf die Spuren dieser bedeutenden Präsidenten zu begeben und zu erfahren, welche Erlebnisse und Erfahrungen diese vier Männer ins Weiße Haus führten. Einblicke in ihr ganz privates Leben vermitteln beispielsweise die hergerichteten Häuser, in denen die späteren Präsidenten lebten. Anhand von faszinierenden Fotos, Videos, historischen Dokumenten und privaten Ausstellungsstücken lässt sich ihr Werdegang nachzeichnen. Illinois hat anlässlich seines 200-jährigen Jubiläums sogar eine eigene Ausstellung „From Illinois to the White House: Lincoln, Grant, Reagan, Obama“ in seiner Hauptstadt Springfield zusammengetragen, die noch bis Ende des Jahres im Abraham Lincoln Presidential Library and Museum zu besichtigen ist.

Der allgegenwärtige Präsident Abraham Lincoln (1809-1865)

Seine Präsidentschaft gilt als eine der bedeutendsten in der US-Geschichte. So verwundert es nicht, dass Lincolns Spuren in Illinois auch heute noch allgegenwärtig sind: Seit 1954 ziert der Slogan „Land of Lincoln“ die Kfz-Kennzeichen des Bundesstaates. Zudem erinnern zahlreiche Skulpturen und Gedenkstätten an den wohl berühmtesten Bürger von Illinois. In Springfield, an der historischen Route 66, wird im Abraham Lincoln Presidential Library and Museum unterhaltsam und lehrreich das Leben des 16. US-Präsidenten dargestellt. Besucher erleben ihn bei politischen Debatten und begleiten ihn durch sein Präsidentenamt bis hin zu seiner Ermordung. Nur wenige Gehminuten entfernt, befindet sich die Lincoln Home National Historic Site mit dem einzigen Haus, das Abraham Lincoln je besaß, sowie einem angrenzenden Areal aus vier Häuserblöcken. Hier wird ein intimer Blick auf Lincoln als Ehemann, Vater, Nachbar und Politiker gewährt. Der Oak Ridge Friedhof in Springfield beherbergt ein majestätisches Denkmal ( Lincoln Tomb State Historic Site), das die letzte Ruhestätte für den 16. Präsidenten, seine Frau und drei ihrer vier Kinder ist. Etwas weiter nördlich, in Petersburg, können Interessierte in einem Freilichtmuseum durch die Straßen eines wiederaufgebauten Pionierdorfes ( Lincoln’s New Salem State Historic Site) gehen, in dem Lincoln als junger Mann lebte und arbeitete. Das Gelände umfasst 23 rekonstruierte Blockhäuser sowie ein Besucherzentrum mit Museum und Theater. New Salem war in den 1830er Jahren ein Handelsstützpunkt und ermöglichte es einem jungen Mann wie Lincoln, Akzeptanz zu gewinnen und verschiedene Berufe auszuüben, bevor er sich auf die Rechtswissenschaften und Politik konzentrierte. Als junger Anwalt machte der spätere Präsident erstmals landesweit auf sich aufmerksam, als er 1856 vor dem U.S. Supreme Court die Rock Island Railroad Company erfolgreich gegen die Klage des Dampfschiffkapitäns John Hurd verteidigte. Die Mississippi-Städte Quincy und Alton waren zudem Schauplätze der legendären Rededuelle zwischen Abraham Lincoln und Stephen Douglas für die Zwischenwahlen in Illinois 1858. Sie erregten großes Aufsehen, weil es bei ihnen weniger um die Belange des US-Bundesstaates als vielmehr um die Sklaverei ging. Zudem gelten die Debatten als die ersten öffentlichen Rededuelle in den USA, denen in Charleston sogar ein kleines Museum gewidmet ist, das Lincoln Douglas Debate Museum.

Der mit 46 Jahren bislang jüngste Präsident Ulysses S. Grant (1822-1885)

Nach kurzen Stationen in der Immobilien- und Landwirtschaft im Raum St. Louis zog Grant 1860 mit Frau und vier Kindern nach Galena, Illinois, um das Angebot seines Vaters anzunehmen und als Angestellter im Gerbereibetrieb der Familie zu arbeiten. Bei ihrer Ankunft mietete die Familie für 100 Dollar pro Jahr ein rotes Backsteinhaus mit smaragdgrünen Fensterläden in der Bouthillier Street. Als Grant als erfolgreicher Oberbefehlshaber der Nordstaatenarmee während des Sezessionskrieges der USA nach Kriegsende 1865 nach Galena zurückkehrte, bereitete die Stadt dem späteren US-Präsidenten einen triumphalen Empfang und schenkte ihm das Anwesen, das heute nahezu unverändert ist und besichtigt werden kann ( Ulysses S. Grant Home Galena). In Galena können Besucher zudem einen einstündigen Spaziergang durch die historische Main Street mit authentisch gekleideten Fremdenführern ( Galena Main Street Walking Tours with General Grant) unternehmen und den faszinierenden Geschichten zum Bleibergbau, zur Dampfschifffahrt und General Grants Rolle im Bürgerkrieg lauschen. Unweit der Hauptstraße grüßen Grant und seine Frau die Gäste als Hologramm im Galena & U.S. Grant Museum.

Ein Filmstar wird Präsident: Ronald W. Reagan (1911-2004)

Ronald Wilson Reagan wurde in Tampico im Bundesstaat Illinois als jüngstes von vier Kindern geboren. Die restaurierte Wohnung mit Möbeln der frühen 1900er Jahre ist im Ronald Reagan Birthplace & Museum zu besichtigen. Dem Ort seiner späteren Kindheit kann in Dixon im Ronald Reagan Boyhood Home and Visitors Center nachgespürt werden. Das ist das Haus, in dem die Familie Reagan von 1920 bis1923 wohnte. Nach der Highschool studierte Reagan auf dem Eureka-College in Dixon, Illinois, Wirtschaft, Soziologie und Theaterwissenschaft, wo sich heute auch das Ronald Reagan Museum and Peace Garden befindet. Die dort untergebrachte Sammlung umfasst über 10.000 Gegenstände aus den Studententagen von Präsident Reagan am Eureka College, seiner Film- und Fernsehkarriere, seines Gouverneurspostens in Kalifornien und seiner zwei Amtszeiten als Präsident der Vereinigten Staaten. Im Reagan Peace Garden auf dem historischen Campus steht eine Büste des 40. Präsidenten und ein Teil der Berliner Mauer.

Der erste afroamerikanische Präsident Barack Obama (geb. 1961)

Barack Obama führte sein Studium der Politik und der internationalen Beziehungen erstmals nach Chicago. Dort lebte er in den späten 1980er Jahren im Stadtteil Hyde Park. Nach seinem Jurastudium in Cambridge Massachusetts kehrte er nach Chicago zurück und wurde von 1992 bis 2004 Lehrbeauftragter für Verfassungsrecht an der University of Chicago Law School. Besucher können dort an einer Audioführung teilnehmen und einen interessanten Tag damit verbringen, die Privatresidenz von Barack Obama und seiner Familie sowie einige der beliebtesten lokalen Treffpunkte des 44. Präsidenten zu erkunden, wie den Friseur seines Vertrauens im Hyde Park Hair Salon & Barber Shop.

Das Illinois Department of Commerce and Economic Opportunity, Office of Tourism ist für die Förderung des Tourismus nach Illinois verantwortlich. Damit trägt es nachhaltig und in bedeutendem wirtschaftlichem Maß zum Wohl des Bundesstaates und seiner Bewohner bei.

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Scary Illinois: Nicht nur an Halloween lässt es sich im Mittleren Westen herrlich gruseln

Zahlreiche Events zum Schaudern erwarten die Halloween-Fans und so mancher Spuk die Geisterjäger

Scary Illinois: Nicht nur an Halloween lässt es sich im Mittleren Westen herrlich gruseln

Gruselige Gestalten warten im Statesville Haunted Prison in Illinois auf mutige Besucher.

Halloween wird traditionell am Vorabend von Allerheiligen gefeiert. Irische Einwanderer brachten ihren im katholischen Irland verbreiteten Brauch mit in die USA, wo er immer mehr Fans fand und einen ganz eigenen Wirtschaftszweig begründete. In Illinois können Reisende in diesem Herbst eine schaurige Vielfalt erleben: Gruselevents, verrückte Kostüme, düsteres Make-up, wütende Kürbis-, Gespenster- und Skelett-Dekorationen sowie spezielle Halloween-Leckereien und Geisterstätten im ganzen Bundesstaat lassen die Herzen der Horrorfans schneller schlagen.

Großer Halloween-Ball und Geistertouren in Chicago

Auf Chicagos größter Halloween-Party tanzen tausende kostümierte Gäste zu dunklen Beats. Der Haunted Halloween Ball findet im Congress Plaza Hotel statt, das sich für diese Nacht in ein verlassenes, von Zombies geführtes Hotel verwandelt. In den Ballsälen kommt es zu schaurigen Begegnungen mit Vampir-Pagen, Zombie-Cocktail-Serviermädchen und sexy kostümierten Go-Go-Tänzern ( Haunted Halloween Ball 2018). Noch mehr ungeheuerliche und bizarre Begegnungen in und um Chicago gibt es in verschiedenen Escape Rooms, in denen Räume durchsucht, Rätsel gelöst, Schlösser geöffnet werden müssen, um rechtzeitig zu entkommen. In ihnen wird es gerade an Halloween immer besonders gruselig und so mancher Hartgesottene verbringt die schaurigste Nacht des Jahres mit einem regelrechten Escape Room-Marathon.

Die berühmtesten Geistergeschichten der Stadt erfahren Gäste auf geführten 2- bis 2,5- stündigen Geistertouren von Chicago Hauntings. Sie führen von den Schauplätzen echter Tragödien – wie der gekenterten Eastland und dem Iroqouis-Theaterbrand – bis zur Todesstätte von Chicagos berühmtesten Geist „Resurrection Mary“ und an die Stelle des alten Stadtfriedhofs.

Gurnee: Geister und Zombies treiben ihr Unwesen

Beim Six Flags Fright Fest in Gurnee, nördlich von Chicago gelegen, übernehmen bis Ende Oktober Geister und Zombies den Freizeitpark und treiben in Spukhäusern und Schreckenszonen ihr Unwesen. Furchterregende Gestalten lauern an jeder Ecke, während man sich den Weg zu den verschiedenen Fahrgeschäften bahnt, und nicht selten fahren sogar einige von ihnen mit ( Sixflags Fright-Fest 2018).

Halloweenparaden in Chicago und Galena

Chicago ist bekannt für seine Halloweenparade am 31. Oktober 2018. Die wilde und gruselige Northalsted Halloween Parade findet jedes Jahr in Boystown statt. Dort trifft sich das bunte Leben Chicagos – von Drag Queens über Kinder bis hin zu Haustieren in kreativen Kostümen. Ganz im Nordwesten von Illinois liegt, umgeben von sanften Hügeln, Galena. Galenas pittoreske Innenstadt, direkt am Galena River, bietet mit seinen wunderschönen historischen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert eine stilvolle Kulisse für eine der längsten und gespenstischsten Paraden der Region. Bereits zum 40sten Mal lockt am 27. Oktober 2018 die Galena Chambers Halloween Parade Besucher in das Städtchen, um sie mit spektakulären Wagen, Marschkapellen, kostümierten Teilnehmern und leuchtenden Heißluftballons zu unterhalten. Geisterjäger werden vielleicht im DeSoto House Hotel, dem ältesten Hotel der Stadt, fündig, in dem so mancher Gast scheinbar nie ausgecheckt wurde und heute als Geist sein Unwesen treibt.

Geistererscheinungen in Alton und Decatur

Alton, etwas weiter südlich im Bundesstaat Illinois, hat so viele verbürgte Geistererscheinungen und parapsychologische Phänomene vorzuweisen wie kaum eine andere Kleinstadt Nordamerikas. Hier können sich Gäste nicht nur an Halloween bei einer Alton Hauntings Tour unter fachkundiger Führung auf die Spuren solcher Spukerscheinungen begeben. Der wohl bekannteste Ort Altons, an dem immer wieder von der Sichtung von Geistern berichtet wird, ist McPike Mansion. Teilnehmer können hier Erkundungstouren durch das Areal mit der verfallenen Villa unternehmen. Anschließend geht es in den ehemaligen Weinkeller, wo ein Medium bei einer so genannten „Dark Session“- Seance versucht, für die Gruppe Kontakt zu den ehemaligen Bewohnern des einst prachtvollen Anwesens von 1869 aufzunehmen. Informationen zu öffentlichen Touren und privaten Führungen gibt es unter www.mcpikemansion.com. Auch in Decatur, westlich von Springfield, soll es spuken. So wurde von einer Geisternonne im Krankenhaus, von körperlosen Stimmen, Applaus und Lachen im Avon Theater und einer gespenstisch weinenden jungen Braut und irrlichternden Geistern am Friedhof berichtet. Verschiedene Geistertouren inklusive Friedhof und Theater sind über Haunted Ghost Tour buchbar.

An Halloween spukt das Gefängnis

Im Gefängnis Old Joliet Prison, in Joliet abseits der Route 66 gelegen, fand einst die erste Hinrichtung mit dem elektrischen Stuhl in Illinois statt. Nach seiner Schließung wurden hier auch die Eröffnungsszene des Filmklassikers „The Blues Brothers“ und Staffeln der US-Serie „Prison Break“ gedreht. Nun können spannende Touren durch das Gefängnis mit ehemals über 1.200 Insassen unternommen werden.

Spukhäuser in Illinois bieten rund ums Jahr Horrorerlebnisse

Wenn Reisende den puren Nervenkitzel suchen und sich einmal so richtig erschrecken lassen möchten, so können sie eines der zahlreichen Haunted Houses in Illinois aufsuchen, die ganzjährig geöffnet aber an Halloween natürlich besonders beliebt sind. Eine dieser Attraktionen befindet sich beispielsweise 35 Meilen westlich von Chicago in Aurora. Im Basement of the Dead begleiten talentierte Schauspieler und eine Vielfalt von Spezialeffekten die Besucher durch ein Labyrinth aus Schreckensräumen und grausigen Sets. Auch das Statesville Haunted Prison, nur 50 Minuten südwestlich von Chicago in Crest Hill gelegen, kann mit 23 Zellen verrückter „Gefangener“ und der Stadt der Toten überzeugen. Der Grusel in vielen dieser Häuser ist so überzeugend, dass jüngere Kinder zu diesen kommerziellen Spukhäusern oftmals keinen Zutritt haben. Da bietet sich dann eher das familienfreundliche Halloweenprogramm in Haunted Trails im Joliet an, wo beispielsweise der „Monster Hop“ Besucher im freien Fall erschauern lässt.

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Illinois lädt ein, sich in den Themenlabyrinthen der Farmen zur 200-Jahr-Feier zu verlieren

Zahlreiche Bauernhöfe und Obstgärten haben kunstvolle Labyrinthe entstehen lassen, in denen Besucher ihren Orientierungssinn testen können

Illinois lädt ein, sich in den Themenlabyrinthen der Farmen zur 200-Jahr-Feier zu verlieren

Das Maislabyrinth der Richardson Adventure Farm erinnert an das 200-jährige Jubiläum von Illinois.

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Bundesstaates Illinois arbeitet das Illinois Office of Tourism mit 17 Farmen und Obstgärten im ganzen Land zusammen, um für Gäste passend zum Jahrestag gestaltete Mais- und Apfelbaum-Labyrinthe zugänglich zu machen. Speziell für das zweihundertjährige Jubiläum entworfen und angebaut, sollen die Labyrinthe ein Sinnbild für die vielfältige landwirtschaftliche Geschichte und die reichen Erträge des Präriestaates im Mittleren Westen sein.

„Eine Reise zu einer der Farmen oder Obstgärten ist eine der besten Möglichkeiten, um einen Herbsttag in Illinois zu verbringen“, sagte Cory Jobe, Direktor des Illinois Office of Tourism. „Jedes Labyrinth ist ein einzigartiger Entwurf, der die 200-jährige Geschichte unseres Landes darstellt und gleichzeitig Unterhaltung für Jung und Alt ist.“

Die Labyrinthe stellen Menschen, Ereignisse und Sehenswürdigkeiten dar, die eine wichtige Rolle in der Geschichte von Illinois spielten, darunter Abraham Lincoln, die Skyline von Chicago, das Illinois Capitol Building und die Route 66. Einige Farmen bieten auch Illinois-Quizfragen und Spiele mit Preisen an.

„Die Formen unseres Labyrinths jedes Jahr neu zu entwerfen, ist immer ein Abenteuer“, sagte George Richardson, von der Richardson Adventure Farm in Spring Grove, die sich rühmt, das „World’s Largest Corn Maze“ zu präsentieren. „Wir haben uns von jeder Region des Bundesstaates und von Persönlichkeiten und Orten aus der 200-jährigen Geschichte Illinois inspirieren lassen, um unser Labyrinth für die Besucher noch aufregender zu machen.“

Neben dem Erkunden der Labyrinthe können die Besucher auch andere Herbstaktivitäten genießen: So bietet Bomke’s Patch in Springfield Wagenfahrten und einen Streichelzoo. Wer Äpfel pflücken und Cidre-Donuts probieren möchte, kann dies auf der Royal Oak Farm Orchard in Harvard tun. Zum Kürbis-Pflücken und Entspannen am Lagerfeuer ruft die Richardson Adventure Farm in Spring Grove auf.

Weitere Informationen unter: EnjoyIllinois.com/Illinois-bicentennial-corn-mazes

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Zwischen herbstlicher Laubfärbung und Flussromantik: Ein Roadtrip am Mississippi

Entlang der Great River Road Illinois verbindet sich die Freiheit der Straße mit der Schönheit der Natur zu einem zutiefst amerikanischen Erlebnis.

Zwischen herbstlicher Laubfärbung und Flussromantik: Ein Roadtrip am Mississippi

Galena in Illinois präsentiert sich im Herbst besonders pittoresk.

Wenige Wintervorkehrungen sind so stimmungsvoll wie das Naturschauspiel, das sich Mitte bis Ende Oktober entlang des Mississippi Rivers entfaltet. Das tiefe Blau des „Ol‘ Man River“ wird dann nicht gesäumt vom Grün der Wälder, sondern von kilometerlangen Bändern aus strahlenden Rot-, Gelb- und Brauntönen. „Fall Foliage“ nennen die Amerikaner die herbstliche Färbung des Laubes, die zahlreiche Besucher regelmäßig als Anlass für einen Ausflug in die Natur nutzen. Ein Roadtrip durch die Weite des Mittleren Westens gewinnt dadurch einen ganz besonderen Reiz, der nur für wenige Tage im Jahr erlebbar ist. Verbunden mit dem Kleinstadtcharme zahlreicher Orte entlang der Great River Road Illinois, die den großen Fluss fast 900 Kilometer weit begleitet, ergibt sich ein tiefgehender Einblick in die Seele von Small Town America.

Herbstlicher Kleinstadt-Charme

Saftig grüne Täler, goldgelbe Maisfelder und naturnahe Weideflächen – schon das Umland von Galena, einem beschaulichen Städtchen ganz im Norden von Illinois etwa drei Stunden westlich von Chicago, wirkt wie die Verkörperung amerikanischer Landidylle. Beim Betreten des Ortes wird dies noch weiter verstärkt, wenn die herbstlichen Sonnenstrahlen des Indian Summers die Main Street mit ihren inhabergeführten Geschäften, Bioläden und charmanten Cafes in warmes Licht tauchen. Am 6. und 7. Oktober 2018 bildet der Ort die perfekte Kulisse für die Galena Country Fair, auf der an mehr als 150 Ständen unterschiedlichste Erzeugnisse aus der Region verkauft werden. Von Holzschnitzereien, Glasarbeiten und handgefertigten Möbeln über lokale Spezialitäten wie Ahornsirup, Honig und Kürbisse bis hin zu leckeren Essensständen, die für das leibliche Wohl sorgen, tauchen Besucher tief in das Landleben Illinois“ ein. Authentische Live-Musik sorgt an beiden Tagen für das nötige „Country Flair“.

Farbenpracht mit Mississippi-Flair

Wer dem Mississippi rund zwei Autostunden in Richtung Süden folgt, gelangt nach Moline. Die Stadt am großen Fluss ist der Heimathafen der „Celebration Belle“, eines waschechten Mississippi-Schaufelraddampfers. Zahlreiche ein- und mehrtägige Flusskreuzfahrten bietet das familiengeführte Unternehmen mit dem urigen Schiff an, die Ausflüge stehen zudem unter verschiedenen Themen. So gibt es im Oktober spezielle Fall-Foliage-Touren, auf denen sich die bunt gefärbten Laubwälder am Flussufer von einer ganz besonderen Perspektive aus erleben lassen. Auch ein umfangreiches Buffet wird während der Fahrt angeboten. Zahlreiche State Parks im Umland von Moline wie etwa der direkt am Flussufer gelegene Big River State Forest laden zu weiteren Erkundungstouren in die farbenprächtige Natur ein.

Mächtige Flüsse und luftige Action

Im Süden des Bundesstaates, kurz vor St. Louis, fließen zwei ebenfalls mächtige Ströme in den Mississippi – ein Flussabschnitt, der vielen als schönster des gesamten Mississippi gilt. Bei Alton ist es der Missouri River, der auf den „Ol‘ Man River“ trifft. Die spektakulären Steilküsten aus Kalkstein, die hier das Ufer des Flusses säumen, sind nicht nur eindrucksvoll, sondern auch optimale Nistplätze für Weißkopfseeadler. Zahlreiche Trails sind rund um die Stadt angelegt und laden dazu ein, die herbstlichen Wälder zu Fuß oder per Mountainbike zu erkunden. Einen spektakulären Ausblick auf den Zusammenfluss von Mississippi und Illinois River wiederum bietet zwischen bewaldeten Hügeln das Aerie’s Resort, wenige Kilometer nördlich von Alton. Beim Ziplining zwischen bunt gefärbten Baumkronen, das bei Aerie’s neben feinen Weinen und idyllischen Unterkünften angeboten wird, mischt sich die Schönheit der Natur mit adrenalingefüllter Ausgelassenheit.

Weitere Informationen gibt es unter www.GreatRiverRoad-Illinois.org.

Die Great River Road in Illinois präsentiert auf rund 800 Kilometern entlang des Mississippi von East Dubuque bis Cairo faszinierende alte Städte mit viel Charme und eine großartige Natur. Die Strecke gehört zu den großartigen „Scenic Byways“ Amerikas.

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Klehm Arboretum & Botanic Garden: Ein Juwel botanischer Vielfalt

Mehr als 500 Baum- und Pflanzenarten in Rockford/Illinois erlebbar – Herbstfest im Oktober in bunter Naturkulisse

Klehm Arboretum & Botanic Garden: Ein Juwel botanischer Vielfalt

Der botanische Garten im Klehm Arboretum & Botanical Garden

Bezaubernde Gärten, gepflegte Parkanlagen und die gelassene Ruhe des Waldes – Besuchern der lebhaften Stadt Rockford bietet das Klehm Arboretum & Botanic Garden einen erholsamen Rückzugsort. Im Norden von Illinois, rund 90 Kilometer nordwestlich von Chicago, lässt sich hier die große und mitunter exotische Vielfalt der Natur auf überschaubarem Raum entdecken. In dem Arboretum (von lateinisch arbor – der Baum) werden schon seit über 100 Jahren Bäume und Gehölze kultiviert und gepflegt, um als „lebendes Museum“ die Besucher zu inspirieren und zu informieren. Ziel des Klehm Arboretum ist es zudem, gefährdete Pflanzen und Bäume zu schützen, um die biologische Vielfalt der Erde zu erhalten.

Inzwischen sind im Arboretum über 500 Bäume und Gehölze angesiedelt – in einem normalen Wald des Mittleren Westens der USA kommen lediglich etwa 50 Arten vor. Im Botanischen Garten der Anlage sprechen zudem die Kollektionen von 75 verschiedenen Hostas, 90 Taglilien und über 70 Pfingstrosen für sich. Im Herbst locken die rötlich bunt gefärbten Bäume, farbenfrohe Früchte, blühende Astern und Chrysanthemen sowie Ziergrasfelder in Rockfords Kleinod.

Großes Familienfest im Rausch der Herbstfarben
Am Sonntag den 14. Oktober 2018 bildet Klehm Arboretum & Botanic Garden die perfekte Kulisse für ein großes Herbstevent: Von 10 bis 15 Uhr findet wieder das beliebte Familienfest „Autumn @ the Arboretum“ inmitten des bunten Herbstlaubes der historischen Baumschule statt. Zahlreiche Aktivitäten wie der Bau einer Vogelscheuche, die Herstellung von Kürbisdekoration, die Gestaltung fantasiereicher Gesichtsbemalungen oder nostalgische Pferdekutschenfahrten laden zum Mitmachen ein. Zusätzlich erwarten Zaubershows, lebende Märchenprinzessinnen und Superhelden die Besucher. Daneben lässt ein Streichelzoo Jung und Alt die Zeit vergessen. Der Eintritt und alle Aktivitäten sind kostenlos. Leckere Speisen und Getränke werden zum Kauf angeboten.

Bewahrer seltener Bäume und Pflanzen seit 1910
Die knapp 63 Hektar große Anlage wurde 1910 als Rockford Nursery durch den Landschaftsarchitekten William Lincoln Taylor gegründet. Gemeinsam mit seinem Bruder betrieb er die Anlage. Die Geschwister führten Pflanzen aus aller Welt ein und viele der heute noch zu sehenden seltenen Bäume auf dem Gelände sind das Ergebnis der damaligen Versuchspflanzungen. 1968 kaufte die Familie Klehm die Baumschule und pflegte das Gelände bis 1985. Danach vermachte sie das Land dem Winnebago County Forest Preserve District mit der Auflage, es als Arboretum zu erhalten. Seitdem wird Klehm Arboretum & Botanic Garden beständig weiterentwickelt. Ein besonderes Anliegen ist dabei, den Bedürfnissen der Besucher noch mehr entgegen zu kommen. So wird beispielsweise im Herbst ein interaktives Wasserspiel mit naturnahen Spiel- und Lernmöglichkeiten für Kinder aller Altersklassen eröffnet.

Ab dem 3. September 2018 (Labor Day) bis 27. Mai 2019 (Memorial Day) ist Klehm Arboretum & Botanic Garden täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Von Dezember bis Februar bleibt die Anlage sonntags geschlossen. Ab Memorial Day 2019 sind die Öffnungszeiten wieder täglich von 9 bis 20 Uhr. Jeden ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei. Ansonsten kostet er für Erwachsene 6 US-Dollar und für Senioren, Studenten sowie Kinder unter 18 Jahren 3 US-Dollar. Kinder bis zwei Jahren dürfen kostenlos hinein. www.klehm.org

Weitere Informationen zu Rockford/Illinois beim Fremdenverkehrsbüro Rockford, Frankfurt am Main, Telefon 069 – 255 38 280, info@gorockford.de, www.gorockford.de (deutsch), www.gorockford.com (englisch).

Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3.000 Hotelzimmer.

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61101-1102 Rockford, IL
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