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Kunst Kultur Gastronomie

Kulinarische Entdeckungsreise zu besonderen Spezialitäten in Illinois

Kulinarische Entdeckungsreise zu besonderen Spezialitäten in Illinois

Die Deep Dish Pizza ist eine leckere Kreation aus Chicago.

Eine Reise durch Illinois im Herzen der USA bietet viel Überraschendes, auch aus kulinarischer Sicht. Fantasievolle Varianten typisch amerikanischer Speisen und besondere Spezialitäten machen den Geschmack des Präriestaates aus und wurden im Laufe der Jahre nicht unwesentlich von den zahlreichen Einwanderern beeinflusst, die ihre Küchentraditionen mit den Zutaten aus dem Mittleren Westen zu neuen Geschmackserlebnissen zusammenführten.

Chicago Deep Dish: Pizza verkehrt herum

Die Deep Dish Pizza ist die Chicago-Variante der klassischen Pizza. Sie geht auf den Einfluss neapolitanischer Immigranten zurück und wurde erstmals 1943 in der Pizzeria Uno serviert. Bei dieser Spezialität bildet der Boden eine Schale mit hohem Rand, die dann mit Käse, Gemüse, Wurst und zum Abschluss mit Tomatensoße gefüllt wird. Diese umgekehrte Reihenfolge verhindert, dass der Käse während der einstündigen Backzeit verbrennt. Häufig wird zudem der dicke Rand extra mit Käse gefüllt. Noch weiter geht die Stuffed Deep Dish Pizza: Bei ihr liegt eine zweite Teigschicht über der ersten Füllung, die erneut mit Soße bedeckt wird. Sie ist zum Beispiel bei Gino“s East oder bei Giordano“s zu bekommen. Daneben gibt es noch die Thin-Crust Pizza, die sich mit einem dünnen, knusprigen Boden präsentiert. Diese wird zum Verzehr in Viertel geschnitten und kann neben der klassischen Deep Dish Pizza unter anderem im Pizza-Paradies Lou Malnati“s bestellt werden. Zudem hat sich die Pan Pizza etabliert. Sie wird in einer Pfanne zubereitet, und ihr Belag überrascht beispielsweise bei Pequod“s Pizza mit einer knusprigen Kruste. Wer mehrere Varianten der Pizzakreationen in Chicago kosten möchte, kann an einer geführten Pizza-Tour durch die Stadt teilnehmen, etwa von Chicago Pizza Tour. Dabei werden verschiedene Pizzabäcker besucht, um deren Kreationen zu probieren und um beim Blick hinter die Kulissen das eine oder andere Küchengeheimnis zu entdecken.

Hotdog à la Chicago, natürlich ohne Ketchup

Ketchup ist bei einem echten Chicago Hotdog tabu. Stattdessen sorgen neben der Wurst aus Rindfleisch Tomatenscheiben, Relish, Zwiebeln, Senf, saure Gurken, eingelegte Peperoni und Selleriesalz sowie ein Mohnbrötchen für den typischen Geschmack. Auch bei der Entstehung des Chicago Hotdog sind zahlreiche Einflüsse vereint. Den Grundstein legten deutsche Einwanderer in den 1840er Jahren mit den Frankfurter Würstchen. Jüdische Einwanderer führten mit ihrer Vorliebe für Rindfleisch zum heutigen Rinder-Hotdog. Das mit Mohn verzierte Brötchen geht auf den gebürtigen Polen Sam Rosen zurück. Im Laufe der Zeit kamen noch verschiedene Gewürze und Beläge hinzu und vollendeten somit den Chicago Hotdog, wie er beispielsweise bei Portillo’s Hot Dogs Chicago oder bei Gene & Jude’s zu probieren ist.

Cozy Dogs von der Route 66

Während seiner Zeit beim Militär entwickelte Ed Waldmire Jr. eine besondere Variante des Corn Dog, den Cozy Dog. Seit 1946, dem Jahr, als er die ersten Cozy Dogs in Illinois“ Hauptstadt Springfield verkaufte, haben sich Rezeptur und Zubereitung nicht verändert. Dabei kommt das Würstchen auf einen kleinen Holzspieß und wird in einen dickflüssigen Teig aus Maismehl getaucht sowie anschließend frittiert. Verzehrt wird der fertige Cozy Dog zusammen mit Ketchup oder einer Soße sowie Pommes Frites. Das Original gibt es bis heute ausschließlich im Cozy Dog Drive In. Das Diner befindet sich im Besitz der Nachkommen von Ed Waldmire Jr. und liegt in Springfield direkt an der legendären Route 66.

Vom Brathuhn bis zu getoasteten Ravioli

Gerade in den ländlichen Regionen von Illinois erfreuen sich panierte und frittierte Hühnchenteile großer Beliebtheit. Sie dürfen bei keinem echten Midwest-Buffet fehlen. Eine sehr populäre Variante dieser Brathühnchen mit dem Namen „Talk-N-Chic“ finden Genießer bei Castelli’s Restaurant at 255 in Alton, im Südwesten von Illinois. Das seit rund 80 Jahren im Familienbesitz befindliche Restaurant hat ein eigenes, geschütztes Rezept für die Panade entwickelt und legt die Hühnchenteile vor der Zubereitung in Buttermilch ein. Ursprünglich ein Imbiss, bei dem sich Arbeiter aus den Bergwerken stärkten, ist Castelli“s heute ein modernes Restaurant, das, entsprechend der Herkunft seiner Gründer, auch viele italienische Speisen serviert. Eine besondere Kreation sind die hausgemachten, getoasteten Ravioli, die zusammen mit einer Bolognese-Soße als Vorspeise serviert werden.

Ein Hufeisen wird zur Spezialität in Springfield

Legendär ist die Delikatesse, die Joe Schweska in den 1920er Jahren als Küchenchef des Leland Hotels in Springfield kreierte: das Horseshoe Sandwich. Hierbei werden zwei geröstete Scheiben Brot großzügig mit geschnetzeltem Fleisch und Pommes Frites belegt, bevor eine mächtige Portion Käsesoße das Horseshoe Sandwich vollendet. Beim Fleisch können die Gäste aus Angus-Rind, Schinken, Huhn, Corned Beef, Pute, Schwein oder Lamm auswählen. Mittlerweile wird es in zahlreichen Lokalen der Stadt wie Maldaner“s Restaurant, Obed & Isaac“s Microbrewery & Eatery, D’Arcy’s Pint, Boones Saloon and Charlie Parker“s Diner serviert.

Um das Beste des Bundesstaates Illinois zu probieren, finden Genussmenschen unter www.enjoyillinois.com/de/illinois-geschmacklich-erleben viele Einkehrtipps von Feinschmeckerlokalen bis hin zu Pizzerien sowie kreativen Imbissbuden.

Das Illinois Department of Commerce and Economic Opportunity, Office of Tourism ist für die Förderung des Tourismus nach Illinois verantwortlich. Damit trägt es nachhaltig und in bedeutendem wirtschaftlichem Maß zum Wohl des Bundesstaates und seiner Bewohner bei.

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Bierverkostung vom Feinsten: Rockford präsentiert 125 verschiedene Sorten Craft Beer

Bier-Festival GR8-1-5 am 18. Mai 2019 gibt schmackhaften Einblick in Braukunst

Bierverkostung vom Feinsten: Rockford präsentiert 125 verschiedene Sorten Craft Beer

Am 18. Mai 2019 findet das Bierfestival GR8-1-5 in Rockford, Illinois zum zweiten Mal statt (Bildquelle: BMO Harris Bank Center)

Kleine, unabhängige Brauereien sind in Rockford schon lange etabliert. Am Samstag, dem 18. Mai 2019 findet in der drittgrößten Stadt Illinois“ nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal das GR8-1-5 Beer Festival statt, bei dem sich alles rund um die kreativen Brauerzeugnisse dreht. Ab 14 Uhr versammeln sich Bierliebhaber im BMO Harris Bank Center in der rund anderthalb Stunden von Chicago entfernten Stadt, um ihre Geschmacksknospen mit dem einzigartigen Geschmack von Craft Beer so richtig zu verwöhnen. Auf dem Festival warten mehr als 125 verschiedene Biersorten von über zwei Dutzend Brauereien darauf, verkostet zu werden. Viele vertretene Brauereien kommen aus der Region, wie das Prairie Street Brewhouse aus Rockford, aber es reisen auch Brauer aus dem ganzen Land an, um ihre Kreationen anzubieten.

Auch Wein, Whiskey und Zigarren im Angebot

Neben Bier stehen dieses Jahr auch Wein und Whiskey auf der Karte, so dass Liebhaber dieser Getränke ebenfalls voll auf ihre Kosten kommen. Die Besucher werden außerdem von mehreren Food Trucks, die ihre Leckereien sonst in der Metropole Chicago anbieten, verköstigt. Neben dem Umsorgen des leiblichen Wohls gibt es die Möglichkeit, sich an Outdoor-Aktivitäten zu beteiligen und an Verlosungen teilzunehmen. Das lokal verwurzelte Geschäft Rudy“s Cigars wird auf dem Festival ebenfalls vor Ort sein und Interessenten mit hochwertigen Zigarren versorgen. Die Tickets für das Festival sind über www.1.ticketmaster.com/gr815-beer-festival/event/04005587E9877342 zu erwerben und kosten im Vorverkauf ab 35 US-Dollar. Vor Ort sind die Eintrittskarten jeweils 5 US-Dollar teurer und werden nur noch nach Verfügbarkeit verkauft.

Ein Siegel der Unabhängigkeit

Viele der auf dem Festival vertretenen Brauereien tragen das Siegel „Independent Craft Beer“, welches 2017 ins Leben gerufen wurde, um unabhängige Brauer aus den Vereinigten Staaten auszuzeichnen. Diese Unternehmen dürfen unter anderem eine Produktionsmenge von sieben Hektolitern pro Jahr nicht überschreiten und müssen wirtschaftlich unabhängig von industriellen Getränkeherstellern sein, die selbst keine Craft-Beer-Brauerei sind. Ende 2018 hatten über 4.000 Brauereien in den USA das Siegel erhalten. Erste Schritte in Richtung des heutigen Craft Beers wurden in den USA schon in den 1970er Jahren unternommen. Kleine Brauer fingen an, ihre Produkte durch traditionelle, handwerkliche Zubereitungsmethoden sowie innovative Zutaten von den kommerziellen Produkten der wenigen großen Industrieunternehmen abzugrenzen, die die Zeit der Prohibition in den USA überlebt hatten. In den vergangenen Jahren nahm der Trend immer weiter Fahrt auf, so dass heute mehr als 23 Prozent des Bierumsatzes mit Craft Beer erzielt werden.

Weitere Informationen zu Rockford/Illinois sowie dem GR8-1-5 Beer Festival gibt es online unter www.gorockford.com

Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3.000 Hotelzimmer.

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Tourismus Reisen

Wanderungen durch die ursprüngliche Naturlandschaft von Illinois

Naturschutzgebiet in der Nähe von Godfrey präsentiert die Vielfalt der Prärie – Heimat von mehr als 370 Pflanzen- und rund 150 Vogelarten – Stimmungsvolle Vollmondwanderungen

Wanderungen durch die ursprüngliche Naturlandschaft von Illinois

Naturliebhaber können in Illinois prachtvolle State Parks, dichte Wälder, kilometerlange Rad- und Wanderwege sowie imposante Flussläufe entdecken. Ein besonderes Kleinod ist das 119 Hektar große John M. Olin Nature Preserve. Dieses Naturschutzgebiet befindet sich nahe der Orte Godfrey und Alton – und damit inmitten des „Great Rivers Country“, wo der Missouri und der Illinois River in den mächtigen Mississippi münden. Durch seine Lage oberhalb der Steilklippen, die an dieser Stelle das Flussufer säumen, bietet das Areal einen fantastischen Ausblick auf diesen Abschnitt des „Ol“ Man River“ und die Great River Road Illinois.

Daneben prägen Schluchten, Felsvorsprünge, kleine Bäche, ein Wasserfall und ein Hochlandwald das John M. Olin Nature Preserve. Mehr als 370 Pflanzen- und rund 150 Vogelarten leben in dem privat geführten Naturschutzgebiet. Viele davon sind klassische Präriebewohner, die in weiten Teilen des Mittleren Westens zu finden waren, bevor die Landwirtschaft große Flächen für sich beanspruchte. Besucher treffen bei einem Spaziergang unter anderem auf verschiedene Präriegräser sowie alte Baumbestände. Auch das amerikanische Wappentier, der Weißkopfseeadler, ist hier zuhause. Insbesondere während der Wintermonate lassen sich viele dieser majestätischen Vögel beim Brüten und bei der Jagd beobachten.

Das John M. Olin Nature Preserve ist bei freiem Eintritt täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang für Besucher geöffnet. Zahlreiche Wanderwege stehen für die Erkundung der üppigen Tier- und Pflanzenwelt zur Wahl. Empfehlenswert sind auch die Informationsprogramme und geführten Rundgänge von The Nature Institute ( www.thenatureinstitute.org). Die gemeinnützige Organisation ist für die Bewahrung dieser außergewöhnlichen Landschaft verantwortlich und bietet auch Nachtwanderungen bei Vollmond an, in deren Verlauf die Teilnehmer die Natur ganz anders als während des Tages erleben können (5 US-Dollar Teilnahmegebühr, Anmeldung vorab notwendig).

Das John M. Olin Nature Preserve bei Godfrey liegt in der Region der Great River Road Illinois. Weiteres dazu gibt es unter www.GreatRiverRoad-Illinois.org und www.greatriverroad-illinois.de sowie bei Claasen Communication unter der Telefonnummer +49 – (0) 6257 – 68781. Dort ist auch eine kostenlose deutschsprachige Broschüre mit vielen Reisetipps zur Great River Road in Illinois erhältlich.

Die Great River Road in Illinois präsentiert auf rund 800 Kilometern entlang des Mississippi von East Dubuque bis Cairo faszinierende alte Städte mit viel Charme und eine großartige Natur. Die Strecke gehört zu den großartigen „Scenic Byways“ Amerikas.

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In Illinois architektonische Meisterwerke von Frank Lloyd Wright entdecken

In Illinois architektonische Meisterwerke von Frank Lloyd Wright entdecken

Das Dana Thomas House in Springfield / Illinois gehört zu den Meisterwerken von Frank Lloyd Wright.

Frank Lloyd Wright (1867 – 1959) war ein innovativer amerikanischer Architekt, dem die Harmonie von Gebäude und Landschaft am Herzen lag. Er verbrachte die ersten zwanzig Jahre seiner Karriere in Illinois, im Mittleren Westen der USA, wo er mit seinem „Prairie Style“, der Verbindung von Architektur, Wohnen und Landschaft, auf sich aufmerksam machte. Seit Kurzem können Besucher des Prärie-Staates auf einem eigenen Illinois Frank Lloyd Wright Trail 13 seiner aufsehenerregenden Gebäude kennenlernen und faszinierende Einblicke in die Arbeit des eigenwilligen Ausnahmekünstlers gewinnen. Nirgendwo sonst in den USA gibt es so viele Bauten von Frank Lloyd Wright wie in Illinois.

Trails zu den architektonischen Highlights

Der Frank Lloyd Wright Trail in Illinois bietet ein selbstgeführtes Architekturabenteuer mit 13 von Wright entworfenen Gebäuden, die für Besucher zugänglich sind. Darunter auch Wrights Unity Temple in Oak Park, einem Vorort von Chicago, und Frederick C. Robie House in Chicago, über deren Aufnahme als UNESCO-Weltkulturerbe – neben sechs weiteren seiner Bauten – noch im Sommer 2019 entschieden wird. Das Illinois Office of Tourism hat für den Frank Lloyd Wright Trail zwei Tourenvorschläge für Selbstfahrer mit praktischen Einkehrtipps und zusätzlichen Sehenswürdigkeiten erstellt.

Tour von Chicago nach Rockford

Die erste Route führt Interessierte auf einer Strecke von knapp 180 Kilometern von Chicago und Oak Park nach Rockford, mit Stopps in Geneva, Hampshire und Belvidere. Sie beginnt in Chicago mit dem Emil Bach Haus, einem Beispiel aus Wrights später „Prairie Style“-Periode, das für Veranstaltungen und Ferienaufenthalte zur Verfügung steht. Weitere Stationen sind The Rookery, ein Hochhaus mit einer von Wright entworfenen Lobby samt frei tragender Treppe, das Charnley-Persky House Museum, das er in frühen Jahren als Louis Sullivans Assistent mitgestaltete, sowie sein ausgezeichnetes Frederick C. Robie House, dessen überhängende Flachdächer den Bewohnern ausreichend Privatsphäre vor der vorbeiführenden Straße bieten. Ende März 2019 ist das Gebäude nach großer Innenrestaurierung wieder vollständig in Wrights Originalversion von 1910 zu besichtigen. Im Anschluss an einer Pause bei Revolution Brewing und einer Architekturbootsfahrt auf dem Chicago River geht es weiter nach Oak Park. Dort gehören unter anderem das Frank Lloyd Wright Home & Studio, seine private Residenz und Arbeitsstätte von 1889 bis 1909, sowie der Unity Temple, eine öffentliche Kirche aus Wrights „Prairie Style“-Periode, zu den Besichtigungspunkten. Ein leckeres mediterranes Essen im Citrine Cafe und ein Cocktail in der Quincy Street Destillery im nahegelegenen Riverside, Illinois, stärken die Reisenden für ihre Weiterfahrt nach Geneva. In dem Örtchen lockt die Colonel George Fabyan Villa, eine idyllisch im Park gelegene Residenz im „Prairie Style“. In Hampshire geht die Tour zum Muirhead Farmhouse, dem einzigen bekannten landwirtschaftlichen Gehöft, das von Wright entworfen und gebaut wurde. Nach der kleinen Friedhofskapelle Pettit Memorial Chapel in Belvidere folgt das innovative Highlight: das Laurent House in Rockford. Da der Eigentümer Kenneth Laurent an den Rollstuhl gebunden war, wurde das gleichnamige Haus barrierefrei konzipiert und war so seiner Zeit weit voraus. Zum Abschluss lohnt es sich, noch einen Espresso bei Rockford Roasting Company zu trinken und mit einem Besuch der Anderson Japanese Gardens den Tag in Rockford entspannt ausklingen zu lassen.

Tour von Chicago nach Springfield

Auch die zweite Tour startet in Chicago und Oak Park und endet nach rund 385 Kilometern sowie Stopps in Kankakee und Dwight in Springfield, der Hauptstadt des Bundesstaates. In Oak Park bietet sich bei dieser Tour noch eine Besichtigung des Geburtshauses von Ernest Hemingway und die Einkehr bei Carnivore, einem lokalen Farm-to-Table-Metzger, oder Hemmingway“s Bistro mit frischem Seafood an. In Kankakee steht der Besuch des B. Harley Bradley House an, welches als wichtiges Übergangswerk gilt und den Beginn von Wrights „Prairie Style“ markiert. Hier findet sich auch die stylische Brickstone Brewery mit preisgekröntem Craft-Bier und typisch amerikanischem Essen. In Dwight lernen Besucher die einfache, würdevolle Ästhetik der Frank L. Smith Bank kennen. In Springfield ist ein Stopp am Dana Thomas House ein Muss. Es ist mit 35 Zimmern eines der größten „Prairie Style“-Häuser, die Wright entworfen hat, und zudem originale Einrichtungsgegenstände enthält. Auch hier ergänzen Tipps wie das Maldaner“s Restaurant, die Obed & Isaacs Brewery sowie das historische Illinois Governor’s Mansion in Springfield das Programm.

Wrights Erfolgsgeschichte in Illinois

Heute gilt Frank Lloyd Wright als Stararchitekt. Aber als er 1887 mit 20 Jahren in die pulsierende Metropole Chicago ankam, war er nur ein junger Zeichner, der sein Studium abgebrochen hatte. Doch schnell fand er seinen Meister im progressiven Architekten Louis Sullivan, der heute als anerkannter Vater der Wolkenkratzer gilt. Es dauerte nicht lange und der moderne Freigeist Wright entwickelte eigene Konzepte. Im Alter von nur 22 Jahren und frisch verheiratet baute er außerhalb Chicagos im ruhigeren Oak Park ein Haus für seine zukünftige Familie: Das Frank Lloyd Wright Home & Studio war damit das erste Bauwerk, über das Wright die volle künstlerische Kontrolle hatte. Als er sich 1893 nach einem Bruch mit seinem Mentor Sullivan selbständig machte, arbeitete er auch fortan in Oak Park und entwickelte seine Ideen von der organischen Architektur weiter, bis es ihn 1909 nach Europa zog.

Frank Lloyd Wright prägte den US-Landhaus-Stil

Während Wrights Zeit in Illinois entstanden rund 50 seiner bahnbrechenden Wohnhäuser im „Prairie Style“, die sich abseits des Großstadttrubels harmonisch in ihre Umgebung einfügten und ein modernes Leben im Einklang mit der Natur ermöglichten. Wright war der Meinung, dass jedes Gebäude seiner Umgebung schmeicheln sollte und setzte für die amerikanischen Eigenheime gerne Baustoffe aus dem Umland ein. Die Landhäuser fielen durch großzügige horizontale Fensterbänder, eine sehr offene Raumgestaltung sowie weit überstehende Flach- und Walmdächer auf. Der Wohnbereich konnte zudem durch direkt anschließende Terrassen eine Verbindung mit der Natur eingehen. Es ist beachtlich, wie sehr diese Häuser beispielsweise durch ihre Energieeffizienz schon damals einiges vorwegnahmen, was heute als nachhaltige und innovative Architektur gilt.

Termin: Von Wright entworfene Privathäuser öffnen im Mai 2019 ihre Türen in Oak Park

Am Samstag, 18. Mai 2019, haben Besucher die Möglichkeit, am renommierten Wright Plus Housewalk im Chicagoer Vorort Oak Park teilzunehmen. Bei der seltenen Innenbesichtigung von acht Privathäusern und zwei denkmalgeschützten Gebäuden, die von Frank Lloyd Wright und seinen Zeitgenossen entworfen wurden, gibt es Führungen durch beeindruckende Residenzen wie die von Wright gestalteten Wohnhäuser Francis J. Woolley House, William G. Fricke House und William E. Martin House.

Unter www.enjoyillinois.com/history/frank-lloyd-wright-trail stehen die kuratierten Frank Lloyd Wright Trail Reiserouten in Illinois zum Herunterladen bereit. Hier können weitere Informationen zu den Wright-Architekturikonen abgerufen werden.

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Der ultimative Roadtrip auf der Route 66 in Illinois

Der ultimative Roadtrip auf der Route 66 in Illinois

In Odell steht eine der am besten erhaltenen historischen Tankstellen an der Route 66 in Illinois.

Zahlreiche Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, historische Tankstellen, Leuchtreklamen und klassische Diners lassen in Illinois den nostalgischen Geist der „Mother Road“ aufleben. Sie machen den nicht nur bei Bikern und Oldtimer-Fans beliebten Roadtrip zu einem echten Erlebnis. 484 Kilometer der legendären Route 66, der ehemals wichtigsten Verbindung zwischen Chicago sowie dem Mittleren Westen und der US-Westküste, führen durch Illinois. Viele Teile der Originalstrecke sind hier erhalten, befahrbar und werden gesäumt von charmanten Städtchen, viel Nostalgie und Kuriositäten.

Easy Rider, Cruiser und Fans starten in Chicago

Los geht die Reise im Herzen von Downtown Chicago. Ein unscheinbares, aber berühmtes „Route 66 Begin“-Schild auf der Adam Street und gegenüber dem Art Institute of Chicago markiert den Startpunkt. Der Weg führt durch beeindruckende Wolkenkratzerschluchten und vorbei an Chicagos Warenterminbörse, der Chicago Board of Trade. Wer noch nicht gefrühstückt hat, kann dies im kultigen Diner Lou Mitchell’s nachholen, dessen Küche schon in den 1920er Jahren so manchen Trucker mit einem herzhaften Frühstück fit gemacht hat für die Fahrt auf der Route 66. Ansonsten lädt auf dem Weg nach Südwesten Dell Rhea“s Chicken Basket in Willowbrook Reisende zu köstlich gebratenen Hühnchen ein.

Nostalgische Attraktionen für Roadtripper in Joliet

Das Joliet Area Museum und das Route 66 Welcome Center präsentieren erstaunliche interaktive Exponate und zahlreiche Informationen für die Weiterreise. So findet sich in Joliet eine der schönsten Bühnen des Landes, das opulent verzierte Rialto-Theater von 1926. Daneben bietet das ehemalige Staatsgefängnis Old Joliet Prison spannende Touren für Besucher an. Es erreichte weltweite Bekanntheit durch die Eröffnungsszene des Filmklassikers „Blues Brothers“ sowie Teile der US-Serie „Prison Break“, die hier gedreht wurden.

Gigantische Muffler Men säumen den Weg

Interessante Stopps für Fastfood-Fans sind der poppige Polk-A-Dot Drive-In in Braidwood oder kurz zuvor Launching Pad Drive-In in Wilmington. Dort grüßt ein riesiger Glasfaser-Astronaut vor dem 2018 wieder eröffneten Diner mit Welcome Center und Route-66-Fanshop. Es ist der zu den bekanntesten Muffler Men zählende Gemini Giant, der nach dem Gemini-Raumfahrtprogramm benannt wurde. Muffler Men sind überlebensgroße, bunte Fiberglas-Statuen, die vorwiegend in den 1960er Jahren als Werbeträger aufgestellt wurden und heute typische Route 66-Attraktionen sind. Weitere sehenswerte Muffler Men grüßen auf der Weiterfahrt in Atlanta vor The Palms Grill Cafe mit der Statue des Holzfällers Paul Bunyon und in Springfield mit dem Lauterbach Tire Man.

Historische Tankstellen entlang der Mother Road

Beliebte Haltepunkte entlang der Route 66 sind zahlreiche, schön restaurierte historische Tankstellen wie die Ambler-Becker Texaco Gas Station in Dwight mit dem typisch weiß-roten Texaco Schild. Sie verkauft zwar kein Benzin mehr, beherbergt jedoch eine Raststätte, ein Informationszentrum sowie Ladestationen für Elektroautos. Etwas weiter führt die Route 66 zur historischen Standard Oil Gas Station in Odell, die mit allerlei original Autowerkzeug und anderen Memorabilien nostalgischen Charme besitzt.

Pontiac: Klassiker im Museum und bunte Häuserwände

Zu den sehenswertesten Orten an der Route 66 gehört das Städtchen Pontiac. Hier lockt das Pontiac-Oakland Museum and Resource Center mit einer ausgesuchten Sammlung von Pontiac-Automodellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zapfsäulen, Werbeschilder für Motels, Fotos, Karten und mehr gibt es in der Route 66 Association Hall of Fame and Museum zu sehen, die in einer rund 100 Jahre alten Feuerwache untergebracht ist. Auch der Bus der Route-66-Ikone Bob Waldmire, der die Straße wie kein anderer zeichnerisch verewigt hat, ist hier ausgestellt. Zahlreiche beeindruckende Wandmalereien ermöglichen den Reisenden zudem in Pontiac, das perfekte Roadtrip-Foto aufzunehmen – vom größten Schild der Route 66 bis hin zum Lincoln-Mural und vielen anderen Kunstwerken auf Häuserwänden. Weiter auf dem Weg Richtung Süden lohnt der berühmte Dixi Truck Stop in McLean einen Abstecher. Seit 1928 ist er ein Treffpunkt von Truckern – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Roadside-Kuriositäten und Kultur in und um Springfield

In Lincoln befindet sich mit dem Railsplitter Covered Wagon der laut Guinness-Buch der Rekorde größte Planwagen der Welt. Auf dem Kutschersitz des zwölf Meter langen und fünf Tonnen schweren Wagens thront ein in ein Buch vertiefter Abraham Lincoln. Auf den späteren US-Präsidenten treffen Besucher in Springfield nahezu auf Schritt und Tritt. Die Hauptstadt von Illinois war lange seine Heimat, und hier begann er auch seine politische Karriere. So sind in Springfield die bartlose Abraham Lincoln Rail Splitter Statue, das exzellente Abraham Lincoln Presidential Library & Museum, sein früheres Wohnhaus, seine Grabstätte sowie das Pionierdorf zu entdecken, in dem er einige Jahre als junger Mann lebte. Nach einer Stärkung im Cozy Dog Drive In mit in Maismehlteig frittierten Hotdogs am Stiel, den so genannten Corn Dogs, geht es weiter nach Auburn, das noch mit 2.250 Metern originaler Route 66, einer handverlegten Ziegelsteinstraße, aufwarten kann. In Litchfield gibt es das Autokino Sky View Drive-In, eines der allerletzten verbliebenen Drive-In-Theater auf der Route 66. Zudem steht hier das Ariston Cafe, das wohl älteste Restaurant entlang der Route 66.

Abstecher zu kurioser Ranch und Alton

Weiter Richtung Südwesten stoßen Besucher in Staunton auf Henry“s Rabbit Ranch. Dort gibt es neben echten Hasen auch zahlreiche amerikanische „Rabbits“ auf vier Rädern, nämlich alte VW Golf in verschiedensten Ausführungen. Bevor die Überquerung des mächtigen Mississippi ansteht, ist eine Fahrt nach Alton angesagt. Das Flussstädtchen ist bei Fans von Vogelbeobachtungen beliebt, zumal dort im Winter unzählige Weißkopfseeadler zu sehen sind. Auch lässt sich hier eine mächtige Schleusenanlage besichtigen. Zudem war Alton der Ausgangspunkt der berühmten Lewis & Clark-Expedition, die Anfang des 19. Jahrhunderts das damals weitestgehend unbekannte Land westlich des Mississippi erkundete.

Abschluss der Tour auf der unvergesslichen Route 66

Zurück auf der Route 66 ragt in Collinsville die weltgrößte Ketchupflasche in den Himmel, in der sich eigentlich ein Wasserturm verbirgt. Danach endet der Teil der Route 66, der durch Illinois führt, an der Chain of Rocks Bridge über den Mississippi River, die heute nur noch für Fußgänger und Fahrräder zugänglich ist. Autofahrer müssen hier die originale Route verlassen und auf der New Chain of Rocks Bridge den Ol“ Man River überqueren. Wer zurück nach Chicago möchte, dreht einfach um oder nimmt die Great River Road Illinois, die sehenswerte Ferienstraße entlang des Mississippi-Ufers, in Richtung Norden.

Weitere Informationen zur Route 66 in Illinois gibt es unter www.enjoyillinois.de.

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365 Tage Geisterstunde: Gruselspaß im Mittleren Westen

Hobbyhistorikerin sammelt Gruselgeschichten über Rockford in Illinois – Führungen zu Schauplätzen und Friedhöfen

365 Tage Geisterstunde: Gruselspaß im Mittleren Westen

Kathi Kresol führt die Besucher auf ihren Gruseltouren auch auf den Greenwood-Friedhof in Rockford (Bildquelle: Haunted Rockford)

In Rockford in Illinois gibt es unzählige Geistergeschichten und unerklärliche Mysterien. Mit großer Leidenschaft sammelt und veröffentlicht die Hobbyhistorikerin Kathi Kresol die Geschichten nicht nur, sondern führt interessierte Besucher auch durch ihre Heimatstadt zu den Schauplätzen ihrer rätselhaften und mitunter abgründigen Erzählungen. Wer einen gruseligen Schauer auf dem Rücken als wohlig empfindet, wird mit Kathi Kresols Blick auf Rockfords Vergangenheit seine helle, wenn nicht gar dunkle Freude haben.

Orgelmusik von Geisterhand
Schon einige Einwohner Rockfords hatten der Polizei von einem flackernden Licht in der Kirche Ecke South Church und Chestnut Street berichtet. Jede Überprüfung, jede Suche nach Einbrechern blieb jedoch erfolglos. Bis sich Officer Cavanaugh am Abend des 3. Juni 1891 vornahm, dem mysteriösen Treiben ein Ende zu setzen. Alle 15 Minuten kontrollierte er die Kirche, ohne Ergebnis – bis plötzlich, er war schon kurz davor gewesen aufzugeben, tatsächlich ein flackerndes Licht im Fenster erschien. Als er sich der mächtigen Kirchentüre näherte, hörte er Orgelmusik aus dem Innern dringen. Geleitet von dem unerklärlichen Licht drang er in den Kirchenraum hinein, bis er sich mit einem Mal in vollkommener Dunkelheit befand. Mühsam und im Schein der Streichhölzer, die er bei sich hatte, fand er den Lichtschalter. Er durchsuchte alles, fand aber nichts.

Er suchte seinen Kollegen Sullivan auf und kehrte mit ihm zurück. Sie mussten nicht lange warten, bis das geisterhafte Licht erneut erschien. Von zwei Seiten betraten sie die Kirche, und wieder verschwand das Licht urplötzlich. Doch dieses Mal war Cavanaugh vorbereitet: Mit seiner Taschenlampe leuchtete er durch den Raum. Und dieses Mal spielte nicht nur die Musik weiter. Als der Lichtkegel über die Empore streifte, gefror ihm das Blut in den Adern: an der Orgel sah er eine junge Frau im Trauergewand sitzen. Als sie seinen Blick bemerkte hörte die Musik auf – und die Frau war verschwunden. Auch mit vereinten Kräften konnten die Polizisten keine Spur von ihr finden. Obwohl beide schworen, nicht an Geister zu glauben, konnten sie keine andere Erklärung finden, als einem begegnet zu sein.

Die schlafende Tote
Alles hatte sehr vielversprechend ausgesehen für Carrie Brown. 1880 hatte sie die Highschool in Rockford abgeschlossen und ihren Verlobten Fred wollte sie heiraten, sobald sie das weiterführende Mädchenpensionat beendet haben würde. Eine tragische Nacht sollte ihr Leben jedoch jäh ändern. Schlafwandelnd und vermutlich getrieben vom Druck des angesehenen Internats stürzte sie aus dem Fenster ihres Schlafsaals im zweiten Stock. Dass ihr Nachthemd am Fahnenmast hängen blieb konnte ihren Sturz nur abmildern aber nicht aufhalten. Heftig schlug sie auf dem Boden auf und verletzte sich schwer. Erst Wochen später konnte sie allmählich ihre Gliedmaßen wieder bewegen, ohne sich jemals vollständig zu erholen. Auch von der Depression, die sie nun anfing zu plagen, erholte sie sich nie mehr. Ihr Leid war so groß, dass sie am Abend des 9. April 1885 – ihre Eltern waren bereits zu Bett gegangen – verschwand.

Ihre Mutter fand am nächsten Morgen lediglich zwei Briefe, die mit der Bemerkung endeten: „Heute Nacht wird das Flussbett meine Ruhestätte.“ Sofort rannte ihr Mann zum Fluss vor dem Haus, fand dort jedoch lediglich Carries Schal. Es benötigte fast einen Monat intensiver Suche (unter anderem wurde eine Kanone im Fluss abgefeuert, um ihren womöglich festgekeilten Körper mittels des Drucks zu befreien), bevor ihr Leichnam weit mehr als 50 Kilometer flussabwärts gefunden wurde. Den Fährmann, der sie fand, schockierte jedoch nicht ihr Tod, sondern die Tatsache, dass nach so langer Zeit im Wasser ihr Gesicht noch genauso schien, als sei sie gerade erst eingeschlafen. Antworten auf die zahlreichen Fragen um ihren Tod nahm Carrie Brown mit in ihr Grab, das bis heute in Rockford an sie erinnert.

Auf Geisterjagd in Rockford
Dies sind nur zwei der Geschichten, die Hobbyhistorikerin Kathi Kresol auf ihrer Website versammelt hat. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen von der öffentlichen Bibliothek Rockford sammelt und veröffentlicht sie nicht nur mysteriöse, gruselige und paranormale Geschichten über ihre Region, sondern führt Besucher auch zu Rockfords geisterhaftesten Orten und Friedhöfen, organisiert Geisterjagden sowie weitere Veranstaltungen mit Gruselfaktor. Wer mehr über Rockfords Geheimnisse erfahren und die leidenschaftliche Geisterexpertin persönlich erleben möchte findet aktuelle Termine auf www.HauntedRockford.com.

Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3.000 Hotelzimmer.

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Kunst Kultur Gastronomie

Auf Entdeckungsreise zu Illinois“ verborgenen Schätzen

In Illinois locken außergewöhnliche und skurrile Sammlungen mit Promi-Autos, „Toby Jugs“ und bedeutenden Superhelden

Auf Entdeckungsreise zu Illinois" verborgenen Schätzen

Krüge mit den unterschiedlichsten Motiven präsentiert das Toby Jug Museum in Chicago / Illinois. (Bildquelle: American Toby Jug Museum)

Besucher treffen in Chicago auf berühmte Museen wie das Art Institute of Chicago und das Field Museum. Doch lassen sich in Illinois nicht nur in der Metropole am Michigansee sondern auch an vielen weiteren Orten manche Sammlungsschätze entdecken, die so auf der Welt einmalig sind. Die Bandbreite reicht von Historischem über Popkultur bis zu den Automobilen berühmter Zeitgenossen.

Charakterköpfe auf Bierkrügen in Chicago

Versteckt in einem Keller in Evanston, nördlich von Chicago, beherbergt das American Toby Jug Museum über 8.000 Toby- und Charakterkrüge aus aller Welt und damit die wohl größte Sammlung seiner Art. Besucher können hier ursprüngliche Toby-Jugs mit der kompletten Gestalt eines sitzenden Mannes aus dem 18. Jahrhundert wie auch die später nach historischen, fiktiven oder ausgedachten Figuren gestalteten Keramikkrüge entdecken. Daneben finden in den Vitrinen der Sammlung unzählige satirische oder karikierende Charakterkrüge Platz, die nur aus dem Kopf der Figuren bestehen. In dem höhlenartigen Raum fühlen sich die Museumsbesucher gleich von den unzähligen Augen der Krüge beobachtet, doch sorgen geführte Rundgänge schnell für Wohlbefinden und einige Lacher. Die kuriose Sammlung steht mittwochs bis freitags sowie jeden ersten und dritten Samstag Besuchern von 10 bis 17 Uhr offen.

Schlafwagenschaffner schreiben Gewerkschaftsgeschichte

Als in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA luxuriöses Reisen per Zug untrennbar mit dem Namen Pullman und den Pullman Schlafwagen verbunden war, sorgten dort die sogenannten Pullman Porter für den notwendigen Komfort. Dabei handelte es sich um die Schlafwagenschaffner afroamerikanischer Abstammung, die zuvor als Sklaven im Süden des Landes gearbeitet hatten. Ihre Geschichte erzählt das A. Philip Randolph Pullman Porter Museum im Chicagoer Stadtteil Pullman, das interessante Einblicke in den Komfort der Schlafwagen von damals gewährt. Die Geschichte der Pullman Porter ist aber auch eng mit der amerikanischen Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegung verknüpft. Namensgeber des Museums ist der Bürgerrechtler Asa Philip Randolph, der 1925 mit der Brotherhood of Sleeping Car Porters die erste von Schwarzen geführte Gewerkschaft organisierte. Das Museum ist saisonal von April bis Anfang Dezember jeweils donnerstags bis samstags von 11 bis 16 Uhr sowie darüber hinaus auf Anfrage geöffnet.

Kultautos in Rockford

Selbst vielen Leuten in der Umgebung ist das ausgefallene Historic Auto Attractions in Roscoe, einem Vorort von Rockford, etwa 90 Autominuten westlich von Chicago, noch unbekannt. Dabei ist es dem früheren Rennfahrer Wayne Lensing gelungen, einige der außergewöhnlichsten Raritäten der Automobilgeschichte zusammenzutragen. So finden sich hier die Sonderanfertigung eines Daimlers aus dem Jahr 1948, in dem die königliche Familie von England gefahren wurde, Fahrzeuge aus dem Kennedy-Konvoi 1963 in Dallas und der kugelsichere Rolls Royce des argentinischen Präsidenten und seiner Frau Evita Peron. Zu den Automobilen, die Stars aus dem Showbusiness gehörten oder Kinogeschichte schrieben, zählen mehrere Originale von Filmsets wie verschiedene Batmobile, der Ecto-1 der „Ghostbusters“, der DeLorean DMC-12 aus „Zurück in die Zukunft“ sowie das mit unzähligen Einschusslöchern versehene „Bonnie & Clyde“-Filmauto. Daneben beherbergt Historic Auto Attractions eine unglaubliche Sammlung an Artefakten und Erinnerungsstücken wie James Deans Karopullover, die Zuckerverzierung von JFKs Geburtstagskuchen und Möbelstücke aus dem Weißen Haus. Das Museum ist von Memorial Day (Ende Mai) bis Labor Day (Anfang September) jeweils dienstags bis samstags ab 10 bis 17 Uhr, sonntags ab 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Interaktive Präsidentengeschichte in Springfield

Unterhaltsam und lehrreich zugleich ist das Abraham Lincoln Presidential Library and Museum in Springfield, das gleich einen ganzen Häuserblock im Zentrum der Hauptstadt von Illinois einnimmt. In dem Komplex wird das Leben des 16. US-Präsidenten auf über 4.500 Quadratmetern spektakulär und eindrucksvoll dargestellt. Besucher erfahren anhand zahlreicher original erhaltener Exponate, an interaktiven Stationen und in Shows mit holographischen Effektanimationen viel über das Leben dieses außergewöhnlichen Autodidakten von seiner frühesten Kindheit bis zu seiner Ermordung 1865 in einem Theater. Sie erleben ihn im Wahlkampf, bei politischen Debatten und bei seinen wichtigsten Entscheidungen, die Auswirkungen bis in die Gegenwart haben. Das mit modernster Technik ausgestattete Museum ist täglich von 9 bis 17 zugänglich.

Superman in Metropolis und Plano

Seit 1972 ist Metropolis im Süden von Illinois „Home of Superman“. Eine 4,5 Meter große Superman-Bronzestatue, ein Museum, Gemälde an Hauswänden sowie ein jährliches großes Sommerfest im Juni, die „Superman Celebration“, zeugen davon, dass der rot-blau gewandete Held hier zu Hause ist. Im Super Museum finden Fans täglich von 8 bis 18 Uhr unter anderem die Figuren der Hauptdarsteller Lois und Clark, von Superman und seinen Gegenspielern sowie Original-Requisiten.

Plano in der Nähe von Aurora kennen viele Fans der Superman-Filme – wenn vielleicht auch unter anderem Namen. Der kleine Ort diente nämlich den Superman-Verfilmungen „Man of Steel“ und „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ als Kulisse und ist dort als Smallville zu sehen. Entsprechend gibt es in Plano das Smallville Museum, in dem Besucher eine Vielzahl von Requisiten und anderen Gegenständen in Augenschein nehmen können, die bei den Dreharbeiten eingesetzt wurden. Unter der Woche gewährt das Museum seinen Gästen morgens von 8 bis 9:30 Uhr und abends von 18 bis 21 Uhr sowie samstags durchgängig von 8 bis 15 Uhr Zutritt.

Popeye-Mania in Chester

Chester, ein malerisches Städtchen am Ufer des Mississippi im Süden von Illinois steht ganz im Zeichen der Popeye-Nostalgie. Neben 14 überlebensgroßen Bronze- und Granitfiguren des spinatessenden Helden und seiner Freunde sowie bunten Comic-Szenen an den Hauswänden stoßen Besucher im örtlichen Opernhaus auf das Popeye Museum. Es ist Teil des Geschäfts „Spinat Can Collectibles“ mit Sammlerstücken aus über 40 Jahren Popeye-Geschichte und einem bezaubernden Store mit Fanartikeln. Chester ist damit offiziell die Heimat von Popeye, zumal dessen Schöpfer, der Karikaturist Elzie Segar, aus Chester stammte. Er hatte obendrein seine berühmtesten Figuren in Anlehnung an real lebende Personen geschaffen. Das Museum hat montags bis freitags von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 15 Uhr.

Das Illinois Department of Commerce and Economic Opportunity, Office of Tourism ist für die Förderung des Tourismus nach Illinois verantwortlich. Damit trägt es nachhaltig und in bedeutendem wirtschaftlichem Maß zum Wohl des Bundesstaates und seiner Bewohner bei.

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Deutsche Weihnachtstradition in Illinois

Deutsche Weihnachtsmärkte begeistern mit stimmungsvoller Atmosphäre, langjähriger Tradition, Kunsthandwerk und kulinarischen Leckereien die Menschen auch im Mittleren Westen der USA.

Deutsche Weihnachtstradition in Illinois

Der Christkindlmarket gehört in Chicago zu den beliebtesten Traditionen der Vorweihnachtszeit. (Bildquelle: True Shot Studios)

Seit 1996 besuchen Menschen aus aller Welt in Chicago einen echten Christkindlmarkt, der zu den beliebtesten vorweihnachtlichen Traditionen in der Metropole am Michigansee zählt. Ganz nach seinem Nürnberger Vorbild lockt der Christkindlmarket in Chicago die Gäste auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit bis zum 24. Dezember 2018 in Chicagos Innenstadt. Auf dem Daley Plaza im Herzen des Loop-Einkaufsviertels werden Nussknacker, Kuckucksuhren, Christbaumschmuck sowie andere Holzschnitzereien und Glasbläserkunst angeboten. Daneben genießen die Besucher typische Weihnachtsmarkt-Spezialitäten wie Lebkuchen, Bratäpfel, Rostbratwürste, Butterbretzeln, deutsche Biere und Glühwein. Sogar das Christkind schaut ab und zu vorbei.

2016 eröffnete der Christkindlmarket einen weiteren Standort in der Metropolregion Chicago: In Naperville, Illinois viertgrößter Stadt in der Nähe von Aurora. Hier findet der Budenzauber auch dieses Jahr wieder bis zum 24. Dezember 2018 statt. Doch auch ganz im Süden von Illinois lässt sich die deutsche Tradition wiederfinden: Der Belleville´s Christkindlmarkt lädt bis 23. Dezember 2018 zum einzigartigen Open-Air-Weihnachtsmarkt in der Tradition deutscher Weihnachtsmärkte ein. Anbieter aus Deutschland, Russland, Polen, Irland, Ägypten, Kenia, Nepal und vielen anderen Ländern sowie regionale Kunsthandwerker bieten in der schönen Innenstadt von Belleville, rund um den Public Square, ihre liebevoll gestalteten Ornamente, handgeschnitzte Krippen und viele andere Geschenkideen an. Neben den Weihnachtsmarktklassikern werden hier Kekse und Kuchen aus Deutschland sowie internationale Speisen und Getränke angeboten.

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Vielseitige und aufregende Winterattraktionen in Illinois: Lichtspektakel, Adler, Wintersport- und Outdoor-Spaß

Besucher im US-Bundesstaat Illinois können in den Wintermonaten weihnachtliche Lichtspektakel und stolze Weißkopfseeadler erleben, dem Wintersport frönen und verschiedenen Outdoor-Aktivitäten nachgehen.

Vielseitige und aufregende Winterattraktionen in Illinois: Lichtspektakel, Adler, Wintersport- und Outdoor-Spaß

Eisklettern im Ottawa Canyon in Illinois

Zur Winterzeit leuchten im Herzen der USA nicht nur die Sterne: Viele Städte in ganz Illinois feiern die Saison mit grandioser Festbeleuchtung: So startet Chicago beispielsweise mit dem Magnificent Mile Lights Festival am 16. und 17. November in die Weihnachtszeit. Dazu werden auf der Magnificent Mile, der legendären Einkaufsstraße der Stadt, über 200 Bäume mit Millionen von Lichtern geschmückt. Durch sie führt eine schillernde Parade, die mit einem Feuerwerk über dem Chicago River seinen Abschluss findet. Ein besonderes Erlebnis ist es, inmitten der beleuchteten winterlichen Metropole am Lake Michigan Schlittschuh zu laufen, zum Beispiel auf der McCormick Tribune Eisbahn oder im Maggie Daley Park. Aber auch andernorts wird die Zeit vor Weihnachten wie im Christmas Wonderland in Alton und im East Peoria Festival of Lights Winter Wonderland mit beeindruckenden Lichtinstallationen zelebriert und bietet Besuchern eine glänzende Auszeit.

Wintersport mit Aussicht

Gerade der bergige Nordwesten von Illinois ermöglicht Wintersportlern, ihre Skills beim Alpinski- und Snowboardfahren zu verbessern. Dabei ist die Region mit ihrem Mittelgebirgs-Charakter in der Nähe des malerischen, historischen Städtchens Galena nur rund drei Autostunden von Chicago entfernt. Das gesamte Gebiet des Chestnut Mountain Resort verteilt sich auf 144 Höhenmetern, die für diesen Teil der USA beeindruckend sind, und bietet fantastische Ausblicke auf den Mississippi. Mit einer Ski- und Snowboardschule sowie passendem Verleih können sich Freunde des Wintersports unkompliziert auf über 20 attraktiven Pisten austoben. Zudem bietet ein großer Terrain Park mit Halfpipes, Rails und Jumps alles, was das Freestyler-Herz begehrt. Skilanglauf oder Wanderungen und Spaziergänge durch die winterliche Berglandschaft sind ebenfalls möglich. Besondere Langlaufevents hat sich Crystal Lake in der Metropolregion Chicago ausgedacht: Im Januar und Februar kann dort beim „Candlelight Ski Event“ auf einer nur von Kerzenlicht beleuchteten Langlaufloipe die Schönheit eines kalten Winterabends entdeckt werden, um sich anschließend bei einem gemütlichen Lagerfeuer aufzuwärmen.

Adlersaison am Mississippi und Illinois River

In Illinois überwintern jedes Jahr von Dezember bis März tausende Weißkopfseeadler an den Ufern des Mississippi und des Illinois River. Sie bauen dort ihre Nester und ziehen ihre Jungen auf. Am nördlichen Mississippi ist Amerikas Wappentier besonders häufig zu beobachten, so zum Beispiel im Mississippi Palisades State Park bei Savanna mit seinen Klippen und interessanten Felsformationen oder am Illinois River bei Beobachtungsfahrten im Pere Marquette State Park in Grafton. Da der Mississippi im Winter an den Schleusen nicht zufriert, verweilen dort die Weißkopfseeadler, um Fische zu jagen, etwa an der großen Schleuse des Melvin Price Locks & Dam in Alton oder am Lock & Dam 21 in Quincy. Auch am Illinois River stehen die Chancen gut, die Giganten der Lüfte zu erspähen: Beim offiziellen Eagle Watch Weekend im Starved Rock State Park vom 26. bis 27. Januar 2019 können Besucher mit einem Ranger an einer geführten Adlerbeobachtungstour teilnehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall, Fernglas und Kamera, am besten mit Teleobjektiv, im Gepäck zu haben. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten, Adler und andere Vögel zu beobachten, gibt es unter www.enjoyillinois.com/bird-and-eagle-watching-in-illinois.

Outdoor-Abenteuer in der winterlichen Natur von Illinois

Für Sportarten wie Winterwandern oder Eisklettern ist der Starved Rock State Park in Utica westlich von Chicago ein beliebtes Ziel. Frisch gefallener Schnee auf zahlreichen Wanderwegen, gefrorene Wasserfälle, raue Canyons und die Steilküste laden zur Erkundung des Parks ein und belohnen mit wunderschönen Ausblicken. Eine schöne Zeit in den Bergen können Besucher auch in Harrisburg erleben: Der Shawnee National Forest lockt mit Wanderwegen von insgesamt 640 Kilometern Länge durch den Nationalforst mit einzigartigen Sandstein-Formationen, die sich während der Eiszeit formten. Hier können auch winterliche Reitausflüge unternommen werden. Anschließend bieten rustikale Hotelzimmer, Blockhütten und einzigartige Baumhäuser im Wald authentische Übernachtungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zu Illinois erteilt das Fremdenverkehrsbüro Illinois in München unter Telefon +49 (0)89 6890638-51 und gibt es außerdem online auf www.enjoyillinois.de.

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Tourismus Reisen

In Illinois auf Spurensuche gehen und dem Weg von vier US-Präsidenten folgen

In Illinois auf Spurensuche gehen und dem Weg von vier US-Präsidenten folgen

Abraham Lincoln ist in Springfield, der Hauptstadt von Illinois, allgegenwärtig.

Vier amerikanische Präsidenten haben eine enge Beziehung zu Illinois im Mittleren Westen der USA: Abraham Lincoln, Ulysses S. Grant, Ronald Reagan und Barack Obama. Der Prairie State bietet seinen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, um sich auf die Spuren dieser bedeutenden Präsidenten zu begeben und zu erfahren, welche Erlebnisse und Erfahrungen diese vier Männer ins Weiße Haus führten. Einblicke in ihr ganz privates Leben vermitteln beispielsweise die hergerichteten Häuser, in denen die späteren Präsidenten lebten. Anhand von faszinierenden Fotos, Videos, historischen Dokumenten und privaten Ausstellungsstücken lässt sich ihr Werdegang nachzeichnen. Illinois hat anlässlich seines 200-jährigen Jubiläums sogar eine eigene Ausstellung „From Illinois to the White House: Lincoln, Grant, Reagan, Obama“ in seiner Hauptstadt Springfield zusammengetragen, die noch bis Ende des Jahres im Abraham Lincoln Presidential Library and Museum zu besichtigen ist.

Der allgegenwärtige Präsident Abraham Lincoln (1809-1865)

Seine Präsidentschaft gilt als eine der bedeutendsten in der US-Geschichte. So verwundert es nicht, dass Lincolns Spuren in Illinois auch heute noch allgegenwärtig sind: Seit 1954 ziert der Slogan „Land of Lincoln“ die Kfz-Kennzeichen des Bundesstaates. Zudem erinnern zahlreiche Skulpturen und Gedenkstätten an den wohl berühmtesten Bürger von Illinois. In Springfield, an der historischen Route 66, wird im Abraham Lincoln Presidential Library and Museum unterhaltsam und lehrreich das Leben des 16. US-Präsidenten dargestellt. Besucher erleben ihn bei politischen Debatten und begleiten ihn durch sein Präsidentenamt bis hin zu seiner Ermordung. Nur wenige Gehminuten entfernt, befindet sich die Lincoln Home National Historic Site mit dem einzigen Haus, das Abraham Lincoln je besaß, sowie einem angrenzenden Areal aus vier Häuserblöcken. Hier wird ein intimer Blick auf Lincoln als Ehemann, Vater, Nachbar und Politiker gewährt. Der Oak Ridge Friedhof in Springfield beherbergt ein majestätisches Denkmal ( Lincoln Tomb State Historic Site), das die letzte Ruhestätte für den 16. Präsidenten, seine Frau und drei ihrer vier Kinder ist. Etwas weiter nördlich, in Petersburg, können Interessierte in einem Freilichtmuseum durch die Straßen eines wiederaufgebauten Pionierdorfes ( Lincoln’s New Salem State Historic Site) gehen, in dem Lincoln als junger Mann lebte und arbeitete. Das Gelände umfasst 23 rekonstruierte Blockhäuser sowie ein Besucherzentrum mit Museum und Theater. New Salem war in den 1830er Jahren ein Handelsstützpunkt und ermöglichte es einem jungen Mann wie Lincoln, Akzeptanz zu gewinnen und verschiedene Berufe auszuüben, bevor er sich auf die Rechtswissenschaften und Politik konzentrierte. Als junger Anwalt machte der spätere Präsident erstmals landesweit auf sich aufmerksam, als er 1856 vor dem U.S. Supreme Court die Rock Island Railroad Company erfolgreich gegen die Klage des Dampfschiffkapitäns John Hurd verteidigte. Die Mississippi-Städte Quincy und Alton waren zudem Schauplätze der legendären Rededuelle zwischen Abraham Lincoln und Stephen Douglas für die Zwischenwahlen in Illinois 1858. Sie erregten großes Aufsehen, weil es bei ihnen weniger um die Belange des US-Bundesstaates als vielmehr um die Sklaverei ging. Zudem gelten die Debatten als die ersten öffentlichen Rededuelle in den USA, denen in Charleston sogar ein kleines Museum gewidmet ist, das Lincoln Douglas Debate Museum.

Der mit 46 Jahren bislang jüngste Präsident Ulysses S. Grant (1822-1885)

Nach kurzen Stationen in der Immobilien- und Landwirtschaft im Raum St. Louis zog Grant 1860 mit Frau und vier Kindern nach Galena, Illinois, um das Angebot seines Vaters anzunehmen und als Angestellter im Gerbereibetrieb der Familie zu arbeiten. Bei ihrer Ankunft mietete die Familie für 100 Dollar pro Jahr ein rotes Backsteinhaus mit smaragdgrünen Fensterläden in der Bouthillier Street. Als Grant als erfolgreicher Oberbefehlshaber der Nordstaatenarmee während des Sezessionskrieges der USA nach Kriegsende 1865 nach Galena zurückkehrte, bereitete die Stadt dem späteren US-Präsidenten einen triumphalen Empfang und schenkte ihm das Anwesen, das heute nahezu unverändert ist und besichtigt werden kann ( Ulysses S. Grant Home Galena). In Galena können Besucher zudem einen einstündigen Spaziergang durch die historische Main Street mit authentisch gekleideten Fremdenführern ( Galena Main Street Walking Tours with General Grant) unternehmen und den faszinierenden Geschichten zum Bleibergbau, zur Dampfschifffahrt und General Grants Rolle im Bürgerkrieg lauschen. Unweit der Hauptstraße grüßen Grant und seine Frau die Gäste als Hologramm im Galena & U.S. Grant Museum.

Ein Filmstar wird Präsident: Ronald W. Reagan (1911-2004)

Ronald Wilson Reagan wurde in Tampico im Bundesstaat Illinois als jüngstes von vier Kindern geboren. Die restaurierte Wohnung mit Möbeln der frühen 1900er Jahre ist im Ronald Reagan Birthplace & Museum zu besichtigen. Dem Ort seiner späteren Kindheit kann in Dixon im Ronald Reagan Boyhood Home and Visitors Center nachgespürt werden. Das ist das Haus, in dem die Familie Reagan von 1920 bis1923 wohnte. Nach der Highschool studierte Reagan auf dem Eureka-College in Dixon, Illinois, Wirtschaft, Soziologie und Theaterwissenschaft, wo sich heute auch das Ronald Reagan Museum and Peace Garden befindet. Die dort untergebrachte Sammlung umfasst über 10.000 Gegenstände aus den Studententagen von Präsident Reagan am Eureka College, seiner Film- und Fernsehkarriere, seines Gouverneurspostens in Kalifornien und seiner zwei Amtszeiten als Präsident der Vereinigten Staaten. Im Reagan Peace Garden auf dem historischen Campus steht eine Büste des 40. Präsidenten und ein Teil der Berliner Mauer.

Der erste afroamerikanische Präsident Barack Obama (geb. 1961)

Barack Obama führte sein Studium der Politik und der internationalen Beziehungen erstmals nach Chicago. Dort lebte er in den späten 1980er Jahren im Stadtteil Hyde Park. Nach seinem Jurastudium in Cambridge Massachusetts kehrte er nach Chicago zurück und wurde von 1992 bis 2004 Lehrbeauftragter für Verfassungsrecht an der University of Chicago Law School. Besucher können dort an einer Audioführung teilnehmen und einen interessanten Tag damit verbringen, die Privatresidenz von Barack Obama und seiner Familie sowie einige der beliebtesten lokalen Treffpunkte des 44. Präsidenten zu erkunden, wie den Friseur seines Vertrauens im Hyde Park Hair Salon & Barber Shop.

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