Tag Archives: HyTer-Technologie

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Risse oder Strukturangleichung

Mineralischer Anstrich ist die Lösung

Oftmals stößt man mit normalen Farbbeschichtungen an Grenzen, wenn es um die Sanierung gerissener Putzoberflächen geht. Meist ist bei solchen schützenswerten Untergründen eine Vielzahl von feinen Haarrissen vorhanden, die mit einem normalen Qualitätsanstrich nicht überdeckt werden können, ohne dass sich diese nach kurzer Zeit wieder zeigen. Die Ursache hierfür ist die geringe Füllkraft von Anstrichmitteln, die ein Auffüllen der Risse nicht ermöglicht.

Eine Putzsanierung mit einem neuen Putzaufbau ist zeitweise wegen der höheren Kosten keine wirkliche Option, zumal auch meistens nur kleinere Teilflächen betroffen sind. Oft musste in diesem Fall auf organisch gebundene Materialien zurückgegriffen werden, mit dem Nachteil, dass die Diffusionsoffenheit eines ursprünglich mineralischen Aufbaus stark eingeschränkt wurde.

Eine echte Alternative bietet hier die neue Rajasil SSM (Strukturschlämme mineralisch). Rajasil SSM ist ein anwendungsfertiger, hochgefüllter, mineralischer Schlämmanstrich auf Silikat-Basis nach VOB/C DIN 18363 Abs. 2.4.1 (Dispersionssilikatfarbe). Möglich macht dies der Zusatz von hochwertigen Quarzsanden bis zu einer maximalen Korngröße von 0,5 mm. Dadurch ist es möglich, ruhende Risse (Haarrisse, Schwundrisse) bis zu einer Rissbreite von 0,5 mm zu verschlämmen. Durch den Sd Wert, der mit 0,02 m in einem hervorragenden Bereich liegt, wird die oben beschriebene Diffusionsoffenheit der Baustoffe in keinster Weise eingeschränkt.

Nicht nur das Verschlämmen von Rissen gehört zu den Anwendungsgebieten von Rajasil SSM. Auch die Untergrundegalisierung bzw. der Ausgleich leichter Strukturunterschiede an Fassaden ist damit möglich. Speziell die Übergangsbereiche bei partiellen Putzausbesserungen sind nach Sanierungen vielmals optisch zu erkennen und geben demnach Anlass zu Unstimmigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Dies gehört nun der Vergangenheit an.
Durch das gleiche silikatische Bindemittel bietet sich auch die Möglichkeit, Rajasil SSM mit den Silikatprodukten Rajasil SIF sowie Rajasil SIF Interior zu vermischen und so den Grad der schlämmenden Wirkung selbst einzustellen. Im Innenbereich können so verschiedene Oberflächen (Altputz und Gipskartonplatten) vereinheitlicht werden.

Ein weiterer Vorteil von Rajasil SSM ist die Eigenschaft, das Produkt als Grundbeschichtung auf organischen Altbeschichtungen sowie Mischuntergründen einzusetzen. Sofern diese nicht verseifbar, also anlösbar sind, kann nach der Grundbeschichtung ein mineralischer Anstrichaufbau erfolgen, was bisher nicht machbar war.

Produktinfos und Datenblätter zur Rajasil SSM (Strukturschlämme mineralisch) sind zu finden unter www.wall-systems.com/qr?product=24877

HECK Wall Systems, mit Sitz in Marktredwitz, ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil und HECK einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme und bereits seit über 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen des ROCKWOOL-Konzerns ist HECK Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des weltweit führenden Anbieters von Steinwolleprodukten und -lösungen.

In den modern ausgestatteten, vollautomatischen Produktionsanlagen der HECK Wall Systems werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz, aber auch für Neubauvorhaben, produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

Kontakt
HECK Wall Systems GmbH
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
09231-802500
heiko.faltenbacher@wall-systems.com
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Natürlich Kalkputz: Der Wohlfühlbaustoff

Reizüberflutung, Stress oder Schadstoffbelastung durch Umweltverschmutzung… – diese Faktoren beeinflussen zunehmend unser Wohlbefinden und führen bei vielen Menschen zu einer deutlichen Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.

Natürlich Kalkputz: Der Wohlfühlbaustoff

Der Baustoff Kalk zählt zu den ökologisch und gesundheitlich unbedenklichsten Baustoffen überhaupt.

Gesunde Wände für mehr Lebensqualität

Reizüberflutung, Stress oder Schadstoffbelastung durch Umwelt-verschmutzung… das sind längst nicht mehr nur Schlagwörter – diese Faktoren beeinflussen zunehmend unser Wohlbefinden und führen bei vielen Menschen zu einer deutlichen Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Angesichts der Tatsache, dass Menschen in unseren Breitengraden fast achtzig Prozent ihrer Zeit in Innenräumen verbringen, liegt die Schaffung eines möglichst reizfreien und gesunden Raumklimas nahe.

Der Baustoff Kalk zählt zu den ökologisch und gesundheitlich unbedenklichsten Baustoffen überhaupt und sorgt erwiesenermaßen für stark reduzierte Emissionen in Innenräumen. Sensible Personengruppen wie Kinder und Allergiker profitieren ganz besonders, denn allergieauslösende Substanzen sind im Kalk kaum enthalten. Kalk ist ein Wohlfühlbaustoff, der sich ständig wachsender Nachfrage erfreut. Während Kalkputzsysteme in der Denkmalpflege und in Altbauten immer dazugehörten, entdeckt auch der Neubaubereich zunehmend Kalkinnenputze für sich.

Rohstoffe aus der Natur, Zusammensetzung vom Spezialisten

Für HECK Wall Systems gehört Kalk seit Anbeginn zu den Basismaterialien in der Produktion. Als Marktredwitzer Marmor-Weiß- und Schwarzkalkwerke im Jahre 1906 gegründet, war es Ziel, die auf den Grundstücken sehr hochwertigen Marmorvorkommen zu erschließen und industriell zu verwerten. Der Spezialbaustoffhersteller blickt damit auf über einhundert Jahre Erfahrung mit dem Baumaterial Kalk zurück. Der Tradition geschuldet und dank kontinuierlicher Forschungsarbeit sind die Rajasil Kalkputzsysteme seit Jahrzehnten äußerst wirksame, stets innovative Produkte auf höchstem Qualitätsniveau.

Ohne Lösemittel, Konservierungsstoffe und Weichmacher

Rajasil Kalkputze sind rein mineralische Putze, die fast ausschließlich aus den natürlichen Inhaltsstoffen Kalkstein, Marmor, Quarz und Sand, mit Kalk als mineralischem Bindemittel, bestehen. Sie enthalten keine Lösemittel, Konservierungsstoffe oder Weichmacher, vielmehr binden sie Schadstoffe wie Schwefeldioxid oder das Treibhausgas CO2. Als ökologisch und gesundheitlich völlig unbedenkliche Baustoffe erzeugen Rajasil Kalkputze deutlich weniger Emissionen als andere Baumaterialien, sind diffusionsfähig und wasserdampfdurchlässig. Rajasil Kalkputze balancieren die Feuchtigkeit in der Raumluft regelrecht aus, denn eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit und zu wenig Sauerstoff wirken sich negativ auf das Raumklima aus. Die poröse Oberfläche der Putze nimmt sogar Gerüche auf. Kalkputze überzeugen außerdem durch ihre natürliche Alkalität (hoher ph-Wert), sind dadurch antiseptisch und fungizid, was Schimmelpilzen jeden Nährboden entzieht. Auch in puncto Sicherheit geht es nicht besser: Eingestuft in Brandschutzklasse A1 bieten Rajasil Kalkputzsysteme die höchste Sicherheitsstufe.

Leichte Verarbeitung

Ob als Kalkputz, Kalkglätte, Kalkfilz- oder Kalkfeinputz – Rajasil Kalkputzsysteme bieten durch verschiedene Körnungen und Putzweisen eine einzigartige Strukturierbarkeit und immer die beste Lösung für Alt- und Neubauten. Sowohl rustikaler Altbaucharme oder glatte, moderne Oberflächen in Neubauten… alles ist machbar und die Verarbeitung noch dazu sehr einfach. Als Grundputz wird Rajasil Kalkputz maschinell oder per Hand aufgebracht, abgezogen und aufgeraut. Der Oberflächenputz, entweder Rajasil Kalkglätte, Kalkfeinputz oder Kalkfilzputz, wird per Kelle in gleichmäßiger Putzdicke aufgetragen und entsprechend gefilzt oder geglättet. Fertig!

Farbig oder „pur“

Mit Rajasil SIF INTERIOR (Silikat-Innenfarbe) bietet HECK Wall Systems eine abschließende Farbbeschichtung für die Kalkputzinnenwände an und rundet das Rajasil Kalkputzsystem damit ab. Mit Hilfe einer sehr umfangreichen, klassisch-modernen Farbpalette ist so gut wie jede Idee umsetzbar und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine „pur“ belassene Kalkputzoberfläche ist eine mögliche Variante. Sie lädt sich nicht statisch auf und bleibt deshalb länger sauber. Das Fazit lautet in jedem Fall: Rajasil Kalkputz – Gesunde Wände für mehr Lebensqualität!

Kalk: Ein Exkurs

Mit Kalk hatte jeder schon einmal in irgendeiner Form zu tun, bewusst oder unbewusst: Kein aufrechter Gang ohne Kalk in den Knochen, kein Frühstücksei, kein Muschelsuchen am Strand… Unterschiedliche Kalkgesteine, wie weiche Kreide, reiner Muschelkalk oder auch Marmor bestehen hauptsächlich aus Calciumcarbonat, also Kalk, und kommen in riesigen Mengen fast überall auf der Welt vor, entstanden in der Zeit, als flache Urmeere mit Unmengen von Schalentieren die Erdoberfläche prägten. Da die Kalklagerstätten fast immer in den oberen Erdschichten zu finden sind, gibt es eindrucksvolle landschaftsprägende Beispiele, so die oberitalienischen Marmorfelsen bei Pisa oder die nicht minder bekannten Kreidefelsen auf Rügen.

In die Vergangenheit und in die Ferne geblickt, entstanden die ägyptischen Pyramiden zwischen 2700 und 2550 v. Chr. aus über 2,5 Millionen Blöcken feinem Nummulitenkalk. Das Fundament der fast 9000 Kilometer langen chinesischen Mauer ist aus Kalkmörtel und trägt bis heute eine beispiellose Last an Lehmziegeln und Steinplatten. Auch aus dem Leben der alten Römer war Kalk als Baustoff nicht wegzudenken. Anzuführen sind hier z.B. die noch immer deutlich erkennbaren Reste der römischen Via Appia oder die Aquädukte. Auch bei Gestaltungstechniken, wie Scraffito oder Freskomalerei, bildet Kalk die Grundlage. Es verwundert somit nicht, dass Kalk als Baustoff, aber in all seiner Vielseitigkeit auch in der Industrie und Medizin, die Jahrtausende überdauert hat.

HECK Wall Systems, mit Sitz in Marktredwitz, ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil und HECK einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme und bereits seit über 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen des ROCKWOOL-Konzerns ist HECK Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des weltweit führenden Anbieters von Steinwolleprodukten und -lösungen.

In den modern ausgestatteten, vollautomatischen Produktionsanlagen der HECK Wall Systems werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz, aber auch für Neubauvorhaben, produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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Erfolgreiches 13. Rajasil Forum auf Schloss Auerbach durchgeführt

Brandschutz im Altbau – Anwendungen von Putzen und Mörteln in Grenzbereichen

Erfolgreiches 13. Rajasil Forum auf Schloss Auerbach durchgeführt

Über 100 Architekten und Planer kamen zur 13. Auflage des etablierten Rajasil-Forums.

Am 20./21. Februar 2014 lud HECK Wall Systems Architekten, Planer und Bautenschützer zum 13. Rajasil Forum auf Schloss Auerbach in Bensheim-Auerbach ein. Unter dem Motto „Brandschutz im Altbau – Anwendungen von Putzen und Mörteln in Grenzbereichen“ bot diese besondere Fachtagung über 100 Teilnehmern zahlreiche hochkarätige Vorträge und neue Erkenntnisse.

So ging es von „Brandschutztechnischen Anforderungen an Bauteile im Bestand“ über den „Konstruktiven Brandschutz beim Bauen im Bestand nach brandschutztechnischen Vorgaben“ zu spannenden Beispielen rund um die Vielfalt in der Oberfläche der Fassade, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und handwerkliches Können im Beitrag: „Historische Putzsysteme“. Des Weiteren wurden Hochleistungs-Dämmsysteme beleuchtet und eine „Alternative moderne Dämmung im Bauen im Bestand“ aufgezeigt, wobei insbesondere die Möglichkeiten beim Einsatz von Dämmsystemen auf Aerogelbasis im Mittelpunkt standen. Diese Dämmsysteme erlauben aufgrund ihrer spezifischen Beschaffenheit auch Einsatz an Stellen, die bis dato aus baulichen Gründen nicht für die Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystems in Frage kamen, bspw. an historischen Gebäuden. Es wurde über die „Putzauswahl und -gestaltung beim Bauen im Bestand“ anhand beispielhafter Sanierungen und Schäden bei fehlerhafter Auswahl diskutiert und „Bauschäden nach Hochwasser“ mit Fokus auf Sanierungsmöglichkeiten, aber auch Sanierungsgrenzen, eingehend unter die Lupe genommen.

Teilnehmer und Veranstalter zogen nach zwei intensiven Tagen ein äußerst positives Fazit des mehr als gelungenen 13. Rajasil Forums. Das nächste Rajasil Forum wird rechtzeitig unter http://www.wall-systems.com angekündigt. Bildquelle:kein externes Copyright

HECK Wall Systems, mit Sitz in Marktredwitz, ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil und HECK einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme und bereits seit über 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen des ROCKWOOL-Konzerns ist HECK Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des weltweit führenden Anbieters von Steinwolleprodukten und -lösungen.

In den modern ausgestatteten, vollautomatischen Produktionsanlagen der HECK Wall Systems werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz, aber auch für Neubauvorhaben, produziert.

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Hochwasser-Hilfsfonds

Rajasil Bausanierung schnürt Paket zur Unterstützung Hochwassergeschädigter

Hochwasser-Hilfsfonds

Mit einem Aktionspaket unterstützt Rajasil Bausanierung Hochwassergeschädigte.

Den Betroffenen der jüngsten Hochwasserkatastrophe bietet die BASF Wall Systems ein besonderes Unterstützungspaket an. Damit soll schnell und unkompliziert beim Wiederaufbau der zerstörten oder beschädigten Bausubstanz an Wohn- und Geschäftshäusern sowie allen anderen Gebäuden geholfen werden.

Im Mittelpunkt dieses Hochwasser-Hilfsfonds steht ein Aktionspaket aus Vor-Ort-Beratung, Sanierungsvorschlag sowie Laboruntersuchung, das für Geschädigte komplett kostenlos angeboten wird. Bei der Vor-Ort-Beratung prüft ein Fachberater bzw. Techniker die Schäden am Objekt. Anschließend wird auf dieser Basis ein kompetenter Sanierungsvorschlag erstellt. Im Bedarfsfall werden zudem Untersuchungen und Prüfungen im Labor durchgeführt, um die Ergebnisse in den Sanierungsvorschlag mit einzuarbeiten. Denn nur wenn der Sanierungsvorschlag und die Produkte aufeinander abgestimmt sind, stimmt das Endergebnis. Außerdem werden Betroffenen einmalige Sonderkonditionen auf extra hierfür zur Verfügung gestellte Produkte der Marke Rajasil Bausanierung gewährt. Die Beantragung muss über den jeweils zuständigen Fachberater vor Ort erfolgen (lokale Fachberatersuche unter http://www.wall-systems.com/service/fachberater-suche.html ).

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Architekten von Rajasil überzeugt

Starke Marke der Bausanierung erhält Architects Partner Award

Architekten von Rajasil überzeugt

In der Kategorie \“Bauen im Bestand\“ wurde die Marke Rajasil Bausanierung mit dem Architects Partner

Mit dem Architects Partner Award 2012 in Silber in der Kategorie „Bauen im Bestand“ wurde die Marke Rajasil der BASF Wall Systems ausgezeichnet. Die Auszeichnung begründet sich auf der Vertriebskompetenz im Bereich Bausanierung für die Zielgruppen Architekten und Innenarchitekten.

„Architekten, Planer und ausschreibende Stellen dürfen von uns gern ein bisschen mehr erwarten“, erklärt Heiko Faltenbacher, Leiter Marketing & Communications bei BASF Wall Systems, „umso mehr freuen wir uns dann natürlich im Gegenzug über eine derartige Bestätigung unserer Arbeit.“ Das Serviceangebot für Architekten sieht bei Wall Systems neben umfangreicher Unterstützung mit Unterlagen und technischen Dokumenten auch individuelle Musteranfertigungen, Farbgestaltungen sowie Profi-Beratungen von Experten und praktische Unterstützung vor Ort durch Vorführtechniker vor.

Beim Architects Partner Award prämieren die Architekturfachzeitschriften AIT und xia Deutschlands beste Architektenberater und Vertriebsteams. Basis der aktuellen Award-Verleihung war eine repräsentative Marktbefragung unter 2.780 deutschen Architekten und Innenarchitekten.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

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Bildung Karriere Schulungen

Tradition fortsetzen: 12. Rajasil Forum auf Burg Rabenstein bei Bayreuth

„Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“

Tradition fortsetzen: 12. Rajasil Forum auf Burg Rabenstein bei Bayreuth

Zur 12. Auflage des etablierten Rajasil-Forums lädt BASF Wall Systems am 21. und 22. Februar auf die Burg Rabenstein in Ahorntal bei Bayreuth ein.

Am 21./22. Februar 2013 lädt die BASF Wall Systems alle Interessenten zum 12. Rajasil Forum auf die Burg Rabenstein in Ahorntal bei Bayreuth ein. Unter der Überschrift „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“ bietet diese besondere Fachtagung zwei Tage lang Zeit und Raum für die facettenreichen Vorträge hochqualifizierter, erfahrener Referenten, für interessante Analysen, Fragen, Diskussionen, Erfahrungsaustausch und gemütliches Beisammensein.

Die Betrachtung des Tagungsthemas „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“ geschieht aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Den Auftakt der Veranstaltung macht am 21. Februar das Referat von Dipl.-Ing. Dr. techn. Clemens Hecht über „Feuchte und Salze am Bauwerk“. Hecht ist seit 2009 Leiter der Abteilung Bautechnik, Baustoffprüfung und Bauschadensanalyse an der TVFA Wien. Dr. Michael Auras ist nach langjähriger Tätigkeit im Zentrallabor des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, seit 1993 im Institut für Steinkonservierung e.V. in Mainz tätig und setzt das Programm an diesem Tag mit einem Beitrag über „Kalkputze, Entfeuchtungsputze und Sanierputze“ fort. Mit einem sehr spannenden Beispiel aus der Praxis beendet Frank Eulenstein, Mitarbeiter der Abteilung Bausanierung der BASF Wall Systems, den ersten Vortragstag auf Burg Rabenstein. Gespickt mit viel eigener Erfahrung lautet sein Beitrag: Franckesche Stiftungen zu Halle/Saale – 20 Jahre Instandsetzung eines Denkmals.

Tag 2: Innendämmung im Fokus
Auch der zweite Veranstaltungstag verspricht sehr anspruchsvolle und gezielte Ausführungen, wobei ein Schwerpunkt im Bereich der Innendämmung liegt. Zuvor beleuchtet jedoch Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht, Professor am Institut für Werkstoffe und Bauwesen an der Universität Stuttgart, die „Anforderungen der EnEV in der Wirklichkeit der Denkmal- und Altbausanierung“, wobei insbesondere die Machbarkeit, Risiken und Kompromisse bei der Durchsetzung von wärmetechnischen Anforderungen im Mittelpunkt seiner Ausführungen stehen wird. Danach betrachtet Dipl.-Ing. Uwe Müller, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger mit eigenem Ingenieurbüro für Bauwerks- und Bauschadensdiagnose, die „Risiken und Nebenwirkungen einer Innendämmung speziell bei Holzbalkendecken“. Dipl.-Ing. Heike Pfaff, Bauverfahrenstechnikerin, WTA-Mitglied im Referat Fachwerk und seit 2006 Mitarbeiterin der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, nimmt sich ebenfalls der Innendämm-Thematik an und spricht über die „Beispielhafte Instandsetzung von Gebäuden mit unterschiedlichen Innendämm- und Oberputzvarianten“.

„Die Schlagregensicherheit bei Klinker und Natursteinfassaden“ betrachtet abschließend Bauingenieur Dipl.-Ing. Stefan Weise, der ebenfalls Mitarbeiter der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, ist, nachdem er von 2002 bis 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Diagnostik und Konservierung von Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. tätig war.

Anerkennung als Fortbildung

– Anerkenung als Fortbildungsveranstaltung gemäß § 5.2 der Fortbildungsordnung der Architektenkamer Sachsen
– Anerkennung als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur)

Organisatorisches: Anmeldung, Hotelreservierung
Die Anmeldung zum 12. Rajasil Forum am 21./22. Februar 2013 auf Burg Rabenstein, Rabenstein 33 in 95491 Ahorntal, erfolgt mittels Anmeldeformular per Fax 09231/802-330 oder online im Mehrwert-Login (Rubrik Veranstaltungen) unter www.wall-systems.com. Die Veranstaltung beginnt am 21. Februar ab 12.00 Uhr und endet am darauffolgenden Tag um ca. 12.30 Uhr.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Abdichten und Sanieren mit 75 Jahren Erfahrung

BASF Wall Systems auf der 10. denkmal präsent

Abdichten und Sanieren mit 75 Jahren Erfahrung

Auch in diesem Jahr ist die BASF Wall Systems aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit der starken Bausanierungsmarke Rajasil vertreten.

Wenn vom 22. bis 24. November auf dem Messegelände Leipzig die denkmal – Europas Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung – ihr 10. Jubiläum feiert, ist BASF Wall Systems wieder mit vor Ort. Auch 2012 werden Architekten, Restauratoren, Handwerkern, Denkmalpflegern und privaten Bauherren mit der traditionsreichen Marke Rajasil zahlreiche Facetten der Restaurierung, Sanierung und Modernisierung gezeigt.

Im Mittelpunkt der Messepräsentation von BASF Wall Systems am Stand B02 in Halle 2 stehen die Rajasil-Lösungen zur Bauwerksabdichtung, Mauerwerkssanierung und denkmalgerechte Innendämm- und Fassadendämmlösungen. Mit der geballten Erfahrung aus 75 Jahren Forschung und Entwicklung haben sich Rajasil-Systeme seit Jahrzehnten als technologische Marktführer etabliert. Interessenten soll dies während der denkmal 2012 unter anderem mit den beiden aktuellen Top-Produkten, dem Sanierputzsystem Rajasil SP4 mit HyTer-Technologie sowie Rajasil NIG zur Bauwerksabdichtung, demonstriert werden.

Daneben werden verschiedene weitere Lösungen, etwa zur Innendämmung, Fachwerk- und Natursteinsanierung vorgestellt. Anhand anschaulicher Exponate und im Gespräch mit den Rajasil-Experten vor Ort können sich die Gäste einen intensiven Überblick über die Produktvielfalt und Leistungsfähigkeit der Rajasil Bausanierung verschaffen.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

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Mit Power auf die Mauer!

1. Rajasil LIVe-WORKshop in Hamm
Mit Power auf die Mauer!
Selbst anpacken und Hand anlegen stand beim Rajasil LIVE-WORKshop in Hamm im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Mit Power auf die Mauer“ fand am 01. März in Hamm der erste Rajasil LIVE-WORKshop statt. Das Besondere daran: Hand angelegt wurde in keinem Vorführ- oder Verkaufsraum, sondern direkt auf der Baustelle.

Im ganz eigenen Ambiente einer historischen Industriebrache stellte BASF Wall Systems vor zahlreichen Verarbeitern die neuesten Rajasil-Lösungen in den Bereichen Sanierputz, Innenabdichtung und Bohrlochinjektion vor. Und anstatt nur über die Vorzüge der Produkte zu sprechen, konnten die Gäste gemeinsam mit den Rajasil-Experten die Sache selbst in die Hand nehmen und sich direkt und unmittelbar am Objekt ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit der Sanierungslösungen machen.

Eine ausführliche Fotogalerie zu dieser Veranstaltung finden registrierte Benutzer im MehrWert-Login auf www.wall-systems.com sowie auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/wallsystems!
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In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Stets im Dienste des Menschen

Fachärztezentrum Maximilium hält Einzug in ehemaliges Nobelhotel – BASF Wall Systems maßgeblich an den Sanierungsarbeiten beteiligt
Stets im Dienste des Menschen
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten bietet das ehemalige ?Hotel Krebs? wieder einen prachtvollen Anblick. Im Innern überzeugt modernste Funktionalität.

Gezeichnet von Leerstand, Plünderungen und Feuer verfiel der Prachtbau fast zwei Jahrzehnte lang zu einem Schandfleck, der die Verantwortlichen der Stadt Donauwörth ebenso störte wie seine Bürger und Gäste – das ehemalige Nobelhotel „Krebs“. In exponierter Lage am Ufer der Donau gelegen, bot das lang gestreckte, dreigeschossige Bauwerk mit imposanter klassizistischer Fassade einst ein ehrwürdiges Entree zur damals freien Reichsstadt Donauwörth. Zugleich genutzt als Bahnstation an der Strecke Augsburg – Nürnberg und als Anlegestelle für Donau-Dampfschiffe bescherten Reisende und Prominenz der beliebten Luxusherberge im 18. und 19. Jahrhundert stets Glanz und volles Haus.

Als der Bahnhof der Stadt Donauwörth an seinen heutigen Standort verlegt und wenig später die Dampfschifffahrt eingestellt wurde, nahm die Blütezeit der Nobelherberge im Jahre 1877 ein jähes Ende. Lediglich als Gasthof blieb „Hotel Krebs“ im 19. und 20. Jahrhundert bestehen. Ab 1993 schlossen sich auch diese Türen. Das kulturhistorisch bedeutsame Bauwerk dämmerte fortan vor sich hin und viel Wasser floss die Donau herunter bis endgültig Rettung in Sicht kam. Anfang 2009 öffneten sich die Türen wieder – das Fachärztezentrum Maximilium hatte Einzug in die ehemalige Nobelherberge gehalten.

Keiner wollte aufgeben
Dank privatem Investor und mit tatkräftiger Unterstützung von Kommunal- und Landespolitik gelang es letztlich ein zulässiges, modernes Nutzungskonzept für dieses einmalige historische Baudenkmal zu finden und die Finanzierung für die sehr umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten auf die Beine zu stellen.

Eine ganz entscheidende Rolle spielte bei den vorgesehenen Arbeiten an diesem Denkmal die fachkompetente Instandsetzung der wertvollen klassizistischen Fassade, die als Aushängeschild und Gesicht dieses Bauwerks sogleich im ersten Bauabschnitt festgeschrieben wurde. Der erste Bauabschnitt umfasste außerdem die komplette Sanierung des Dachtragwerks sowie die des erhaltenswerten Treppenhauses im Westflügel. Parallel dazu konzentrierte man sich im zweiten Bauabschnitt auf die gesamte Innensanierung, sprich die Umgestaltung und Anpassung der Innenräume an ihre neue moderne Nutzung als fachärztliches Kompetenzzentrum. Es erfolgten der Anbau eines Treppenhauses mit behindertengerechter Aufzugsanlage auf der Nordseite des Gebäudes, der Abbruch eines Anbaus auf der Ostseite sowie die Gestaltung der Außenanlagen. Bei allen Arbeiten galt es stets den Spagat zu schaffen – einerseits das bedeutende Baudenkmal konsequent seiner neuen Bestimmung zuzuführen und auf der anderen Seite seinen historischen Glanz wieder herzustellen.

Ein trauriger Anblick
Beim Anblick dieser Bauruine war es dem Betrachter kaum mehr vorstellbar, dass das Hotel „Krebs“ hochherrschaftlich den Weg in die Stadt Donauwörth wies und auch zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten zu seinen hohen Gästen zählte, so wie Bayerns König Maximilian II., das österreichische Kaiserpaar oder auch Napoleon. Fast einhundert Jahre lang prägte die ortsansässige Familie Dietrich das stolze Anwesen, das um 1780 erbaut wurde, nachdem das ursprüngliche Gebäude aus dem 16. Jahrhundert dem 30jährigen Krieg zum Opfer fiel. Das heutige Erscheinungsbild des 3400 Quadratmeter großen Baudenkmals aus Ziegelmauerwerk mit plastisch gestalteter, symmetrisch gegliederter Putzfassade lässt sich auf das Jahr 1838 zurück datieren. Seitenrisalite umfassen an der Südfassade einen lang gestreckten Mittelteil. Schon aus frühen Bauphasen stammen die in Kalkstucktechnik hergestellten Trauf- und Gurtgesimse. Der Quaderputz im Erdgeschossbereich lockert die Fassadeflächen weiter auf, nur die Nordseite (Hofseite) beließ man sehr sachlich und fast gänzlich ohne Schmuckelemente. Der bis heute teilweise erhalten gebliebene Fassadenputz aus Romankalkmörtel wurde vermutlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgebracht und erhielt durch eine dezent eingefärbte Putzschlämme aus Kalk und feinem Sand eine monochrome grünlich-graue Farbgebung.

Enorme Schäden
Die Dokumentation der Schadensbilder an der Fassade der einstigen Nobelherberge ist lang. Der Beurteilung offensichtlicher Schäden folgten umfangreiche Probenahmen und Laboruntersuchungen. Ein Auszug: Auf den ersten Blick erkennbar, zeigten die meisten Fensterachsen senkrecht zum Teil über die gesamte Gebäudehöhe verlaufende baudynamische Risse. An den Glattputzflächen aus überwiegend kalkgebundenen unterschiedlich dicken, weichen und sehr harten Putzlagen und einem sandenden Oberputz treten an allen Gebäudeseiten, abhängig vom Durchfeuchtungsgrad der Fassadenflächen, Putzschäden bis hin zu Putzzerstörungen und Hohlstellen auf – dies besonders im Bereich der Ziergiebel an der Südseite, am ehemaligen Schriftzug und an den senkrechten Quaderungen im ersten und zweiten Obergeschoss sowie auf der gesamten Westfassade.

Hohllagigkeit, Spannungen sowie Abplatzungen als Ergebnis von Haftungsstörungen zwischen Oberputz und Untergrund waren typische Schadensbilder auch an Fenstereinfassungen und -bekrönungen sowie an allen Putzanschlussstellen in Zusammen-hang mit Einblechungen. Sehr in Mitleidenschaft gezogen waren auch die Trauf- und Gurtgesimse, in zwei Schichten bestehend aus gipshaltigem Kalkmörtel, der bei Wasserbeaufschlagung stark erweicht. Besondere Aufmerksamkeit galt auch dem Quaderputz im Erdgeschossbereich, der an allen Seiten beträchtliche Feuchte- und Salzbelastungen vermuten ließ. Das Vorhandensein erheblicher Mengen bauschädlicher Salze bestätigten schließlich die im Vorfeld durchgeführten Analysen. Nur etwa 25 Prozent des Altputzes ließen sich insgesamt erhalten, wobei die Nordseite ganz erneuert werden musste.

Gemeinsam sind wir stark
Die Sanierung des ehemaligen „Hotel Krebs“ in Donauwörth erforderte eine sehr differenzierte und individuelle Herangehensweise. Bei einem Projekt dieser Größenordnung gilt es stets vielschichtige Interessen zu vereinbaren, angefangen mit der Erfüllung denkmalpflegerischer Auflagen, über die technische Machbarkeit der vorgesehenen Maßnahmen und nicht zuletzt die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens. Dies erforderte eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den Planern, dem Architekturbüro Zimmermann und Keller aus Donauwörth, der ausführenden Firma Behrend & Petzold aus Glauchau, den Vertretern der ortsansässigen Denkmalpflege und dem Spezialbaustoffhersteller BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz, der angefangen von der Bauzustandsanalyse über das putztechnische Instandsetzungskonzept, die Auswahl der einzusetzenden Produkte sowie bei der Lösung technischer Probleme bis hin zur beratenden Betreuung von Planern und ausführenden Firmen maßgeblich an den Sanierungsarbeiten beteiligt war. Während des gesamten, für die Fassadeninstandsetzung relevanten Zeitraums standen die technischen Mitarbeiter der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG den Planern und Verarbeitern mehrmals pro Woche vor Ort in allen Fragen mit Rat und Tat fachkompetent zur Seite.

Putztechnisches Instandsetzungskonzept: Ergänzen oder erneuern?
Der erste Spatenstich erfolgte schließlich am 14. Juli 2007. Für die Instandsetzungsarbeiten an den Fassadenflächen des zukünftigen fachärztlichen Kompetenzzentrums hieß das zunächst, bei ergänzenden Maßnahmen die nicht tragfähigen Oberputzreste zu beseitigen und bei Neuverputz die betroffenen Bereiche bis zum tragfähigen Mauerwerk zu entfernen. Anschließend galt es das Mauerwerk gründlich, aber schonend zu reinigen und die baudynamischen Risse zu versorgen. Hierzu erfolgte eine Untergrundabkopplung des Putzsystems auf eine Breite von etwa 20 Zentimetern beidseitig des Risses. Mit Trennvlies und Stauss Fassadenmatte wurden die Risse anschließend fachgerecht überbrückt. Der nachfolgende Putzaufbau erhielt zusätzlich im oberen Drittel der oberen Putzlage eine weitere Verstärkung mit Rajasil Armierungsgittergewebe.

Eine besondere Herausforderung stellten im Rahmen der umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen die Entwicklungen der geforderten Putz-Sonderrezepturen dar. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und insbesondere Stuckrestaurator und Bildhauer Thomas Salveter aus Oberbechingen tastete man sich schrittweise an die gewünschte, dem historischen Vorbild weitestgehend entsprechende, Oberputz-Sonderrezeptur heran. Der Anfertigung von Musterplatten folgte die Lieferung kleinerer Materialmengen und erst nachdem sich die Probeachsen am Gebäude bewährt hatte, kamen die Sonderrezepturen Rajasil Spritzputz grob und Rajasil Spritzputz sockelgeeignet am Objekt in Donauwörth zum Einsatz.

Weniger erfreulich: Aufgrund der Analyseergebnisse wurde davon ausgegangen, dass weite Teile des Trauf- und Gurtgesimses erhalten bleiben können und Ausbesserungen zur Instandsetzung ausreichend sein würden. „Stark eindringendes Niederschlagswasser führte jedoch zu deutlich stärker durchfeuchteten Teilbereichen und änderte in dem bereits fortgeschrittenen Stadium der Bauvorhaben das vorgesehene Instandsetzungskonzept für die Gesimse“, erklärt BASF-Bauberater Dieter Schaller. „Wir konnten“, so Schaller, „alle Beteiligten davon überzeugen, dass für die Gesimse in den feuchte- und salzgeschädigten Bereichen Rajasil Sanierputz SP3 das geeignete Material zur Sanierung ist, da es durch seine ausgezeichnete Wirkweise die bauschädlichen Salze speichert und so über einen sehr langen Zeitraum die Ausblühungen an der Oberfläche verhindert“. Mit Rajasil Gesimsziehmörtel grob und fein, einem schnell erhärtenden, leicht zu verarbeitenden Werktrockenmörtel zur Herstellung von Fassadenstuck und zur Reprofilierung bestehender Stuckelemente, gingen die übrigen Arbeiten an den Gesimsen und weiteren Schmuckelementen dieser überaus erhaltenswerten Fassade problemlos voran.

Das Rajasil Sanierputzsystem SP3 versprach auch bei weiteren Instandsetzungsprozessen die richtige Lösung zu sein. Aufgrund des hohen Durchfeuchtungsgrades und der hohen Konzentration bauschädlicher Salze einigte man sich beim Quaderputz im Erdgeschoss auf den SP3 als Unterputz. Auf der gesamten Nordseite (Hofseite) des Bauwerkes fand dieses Sanierputzsystem ausschließlich Verwendung. Im Erdgeschossbereich wurde schließlich die sockelgeeignete Sonderrezeptur Rajasil Spritzputz grob als Oberputz aufgebracht. Die Sonderrezeptur Spritzputz grob (nicht sockelgeeignet) kam als Oberputz an den Fenstereinfassungen und -bekrönungen, an den Gauben, Gesimsen und Bossen zum Einsatz. Wegen seiner weitgehend spannungsfreien Erhärtung, was die Gefahr von Rissbildungen deutlich reduziert, entschied man sich, abgesehen von der Nordseite, auf allen anderen Fassadenseiten für eine Beschichtung der Glattputzflächen mit Rajasil Trasskalkputz mittel als Unterputz und Trasskalkputz fein als Oberputz. Ein Schlussanstrich auf ??-Basis gibt dem Bauwerk am Donau-Ufer heute seine dezente, historisch vorgegebene grünlich-graue Farbgebung zurück. Eine zusätzlich eingebaute Horizontalsperre, oberhalb des erdberührten Bereichs, im Rajasil Mehrstufen-Injektionsverfahren ausgeführt, verhindert fortan aufsteigende Feuchtigkeit und sorgt zusätzlich für ein lange Zeit optisch einwandfreies Erscheinungsbild der Fassadenflächen.

Stets im Dienste des Menschen
Bei den erfolgreichen Sanierungsarbeiten wurde von allen Beteiligten viel Know-how eingebracht, es wurden technische Probleme gelöst, Sonderrezepturen entwickelt und gemeinsam unerwartete Situationen gemeistert: Nur so ist es möglich geworden, dass das ehemalige Nobelhotel „Krebs“ heute als Fachärztezentrum Maximilium das Bild der Stadt Donauwörth wieder wie einst positiv prägt. „Hotel Krebs“ stand als Luxushotel stets im Dienste des Menschen, heute übernimmt diese Funktion das fachärztliche Kompetenzzentrum Maximilium.

Den Objektbericht als bebilderten pdf-Download finden Sie HIER.
Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

BASF Wall Systems GmbH & Co. KG
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
heiko.faltenbacher@basf.com
09231-802500
http://www.rajasil.com

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BASF Wall Systems setzt Tradition fort: 12. Rajasil Forum auf Schloss Mainberg bei Schweinfurt

„Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“
BASF Wall Systems setzt Tradition fort: 12. Rajasil Forum auf Schloss Mainberg bei Schweinfurt
Hochkarätige Referenten und Vorträge mit Tiefgang kennzeichnen die Rajasil Foren seit Jahren. Auch das Forum 2012 verspricht eine spannende Tagung zu werden und das hohe Niveau der letzten Veranstaltung 2010 auf der Marksburg fortzuführen.

Am 8./9. März 2012 lädt die BASF Wall Systems alle Interessenten zum 12. Rajasil Forum auf Schloss Mainberg bei Schweinfurt ein. Unter der Überschrift „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“ bietet diese besondere Fachtagung zwei Tage lang Zeit und Raum für die facettenreichen Vorträge hochqualifizierter, erfahrener Referenten, für interessante Analysen, Fragen, Diskussionen, Erfahrungsaustausch und gemütliches Beisammensein.

Im Jahre 1245 erstmals urkundlich erwähnt, bietet der historische Tagungsort Schloss Mainberg in Schonungen bei Schweinfurt die passende Kulisse zum Tagungsthema „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“. Die Betrachtung der Thematik geschieht aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Den Auftakt der Veranstaltung macht am 8. März das Referat von Dipl.-Ing. Dr. techn. Clemens Hecht über „Feuchte und Salze am Bauwerk“. Hecht ist seit 2009 Leiter der Abteilung Bautechnik, Baustoffprüfung und Bauschadensanalyse an der TVFA Wien. Dr. Michael Auras ist nach langjähriger Tätigkeit im Zentrallabor des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, seit 1993 im Institut für Steinkonservierung e.V. in Mainz tätig und setzt das Programm an diesem Tag mit einem Beitrag über „Kalkputze, Entfeuchtungsputze und Sanierputze“ fort. Mit einem sehr spannenden Beispiel aus der Praxis beendet Frank Eulenstein, Mitarbeiter der Abteilung Bausanierung der BASF Wall Systems, den ersten Vortragstag auf Schloss Mainberg. Gespickt mit viel eigener Erfahrung lautet sein Beitrag: Franckesche Stiftungen zu Halle/Saale – 20 Jahre Instandsetzung eines Denkmals.

Auch der zweite Veranstaltungstag verspricht sehr anspruchsvolle und gezielte Ausführungen, wobei ein Schwerpunkt im Bereich der Innendämmung liegt. Dazu betrachtet Dipl.-Ing. Uwe Müller, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger mit eigenem Ingenieurbüro für Bauwerks- und Bauschadensdiagnose, die „Risiken und Nebenwirkungen einer Innendämmung speziell bei Holzbalkendecken“. Dipl.-Ing. Heike Pfaff, Bauverfahrenstechnikerin, WTA-Mitglied im Referat Fachwerk und seit 2006 Mitarbeiterin der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, nimmt sich ebenfalls der Innendämm-Thematik an und spricht über die „Beispielhafte Instandsetzung von Gebäuden mit unterschiedlichen Innendämm- und Oberputzvarianten“.

„Ist die Entstehung von Schimmel messbar?“ mit dieser Frage wird schließlich Dr. Ing. S. Helbig seine fachkundige Zuhörerschaft auf Schloss Mainberg zu neuen Erkenntnissen führen. Auch mit Dr. Helbig, der seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Materialforschungs und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar ist, konnte die BASF Wall Systems. KG einen sehr erfahrenen Referenten für diese Fachtagung gewinnen.

„Die Schlagregensicherheit bei Klinker und Natursteinfassaden“ betrachtet abschließend Bauingenieur Dipl.-Ing. Stefan Weise, der ebenfalls Mitarbeiter der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, ist, nachdem er von 2002 bis 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Diagnostik und Konservierung von Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. tätig war.

Organisatorisches: Anmeldung, Hotelreservierung
Die Anmeldung zum 12. Rajasil Forum am 8./9. März 2012 auf Schloss Mainberg, Ernst-Sachs-Str.6 in 97453 Schonungen, erfolgt direkt über den Veranstalter, die BASF Wall Systems, Thölauer Straße 25, 95615 Marktredwitz, Tel. + 49 (0)9231/802-0, Fax + 49 (0)9231/802/330 oder auf der Homepage www.wall-systems.com. Die Veranstaltung beginnt am 8. März ab 12.00 Uhr und endet am darauffolgenden Tag um ca. 12.30 Uhr.
Unter genannter Adresse und im Internet ist außerdem ein Flyer erhältlich, samt Anmeldeformular, detailliertem Programmablauf und Vorstellung der Referenten. Auf der Homepage des Veranstalters kann außerdem in Erfahrung gebracht werden, welche Architektenkammern das 12. Rajasil Forum als Weiterbildungsmaßnahme anerkennen.
Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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