Tag Archives: homöopathische Mittel

Sonstiges

Die Homöopathie auf dem Prüfstand

Diskussion um Homöopathie in Apotheken lässt aktuelle Studienlage außen vor

Die Homöopathie auf dem Prüfstand

In zahlreichen Studien konnte die Wirksamkeit der Homöopathie nachgewiesen werden. (Bildquelle: © Romolo Tavani – Focolai)

Die Diskussion um den Stellenwert von Homöopathika in Apotheken lässt außen vor, dass die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen werden konnte. Medienwirksam inszenierte Darstellungen von Kritikern teilen mit, keine Homöopathika mehr anbieten zu wollen. Die Begründung: Es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirkung von homöopathischen Mitteln nachweisen. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) und das Homeopathic Research Institute (HRI) dagegen stellen heraus: Nach dem aktuellen Forschungsstand zur Homöopathie lässt sich nachweisen, dass homöopathische Arzneimittel Wirkungen entfalten, die über ein Placebo deutlich hinausgehen. [1][2] Patienten, die Homöopathika nutzen wollen, können sich an jede Apotheke wenden. Denn diese müssen ihrer Versorgungspflicht und dem Wunsch der Patienten nach homöopathischen Arzneimitteln nachkommen.

Die Leitlinienkritik an der Homöopathie ist nicht stringent

Sowohl die Homöopathie als auch die konventionelle Medizin agieren mit dem Bestreben, Menschen zu helfen und deren Gesundheitszustand zu verbessern. Das zugrundeliegende Wirkungsprinzip unterscheidet sich dabei jedoch sehr stark. Homöopathie-Kritiker argumentieren, dass homöopathische Mittel nicht in den Leitlinien auftauchen und lassen dabei außer Acht, dass auch viele konventionelle Mittel nicht darin genannt werden. Bei einigen Krankheitsbildern, beispielsweise einer Rhinosinusitis, wird in den Leitlinien sogar teilweise von einem Medikamenten- bzw. Antibiotikaeinsatz abgeraten, da unter Umständen die Nebenwirkungen der Medikamente gegenüber dem Nutzen überwiegen.

Was ist mit freiverkäuflichen Medikamenten?

Offen bleibt, warum andere freiverkäufliche Medikamente wie Hustensäfte oder andere Präparate dagegen in den Sichtregalen der Apotheken verbleiben. Schließlich ist deren Wirkung auch nicht immer durch wissenschaftliche Studien belegt. In der Debatte um Homöopathie werden zudem Stimmen laut, die befürchten, Patienten würden sich an unsichere Quellen im Internet wenden, wenn ihre Hausapotheke homöopathische Präparate nicht mehr vorrätig habe. Schließlich sei es die Kernkompetenz des Apothekers, Patienten zu beraten. Diese Beratung komme dann mitunter im Blick auf Homöopathie zu kurz, wenn Apotheker nicht mehr im Sinne der Behandlung der Patienten berieten, sondern geprägt durch ihre Voreingenommenheit.

[1] Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) 2016: Der aktueller Stand der Forschung zur Homöopathie. Köthen (Anhalt).
2 https://www.hri-research.org/de/quellen/forschungsdatenbanken/

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Warum homöopathische Arzneimittel in Apotheken gehören

Homöopathische Arzneimittel stehen für therapeutische Vielfalt

Warum homöopathische Arzneimittel in Apotheken gehören

Homöopathische Arzneimittel gehören in die Apotheke. (Bildquelle: © elenabsl – Fotolia)

Die Wellen schlagen wieder einmal hoch: Eine Apotheke in Bayern nimmt medienwirksam ihre homöopathischen Arzneimittel aus den Regalen. Hintergrund dieser Entscheidung sei die fehlende wissenschaftliche Evidenz, erklärt die Apothekerin. Eine Entscheidung, die außer Acht lässt, dass die Wirksamkeit der Homöopathie mittlerweile in zahlreichen Studien erfolgreich nachgewiesen werden konnte. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat dazu einen vielbeachteten Forschungsreader herausgegeben, der sowohl Studien aus der Versorgungsforschung, Meta-Analysen, randomisierte kontrollierte klinische Studien, als auch Grundlagenforschung zusammenfasst [1]. Die Autoren kommen zum Schluss: Die Mehrzahl der Studien weist die Überlegenheit der homöopathischen Arzneimittel gegenüber dem Placebo nach. Zugleich zeigen aktuelle Studien, dass sich Patienten Homöopathie wünschen [2].

Keine Homöopathie in Apotheken – Apotheker befürchten Abwanderung der Patienten ins Internet

Die Entscheidung der Apotheke in Bayern wird im eigenen Berufsstand kontrovers diskutiert. So äußern sich Apotheker besorgt, dass Patienten zunehmend homöopathische Arzneimittel im Internet ohne fachliche Beratung bestellen, sollten sie bei ihrer Hausapotheke keine entsprechenden Präparate vorrätig finden. Damit verbunden sind die Gefahren einer Einnahme von falsch dosierten Medikamenten und eine Selbstmedikation ohne qualifizierte medizinische Begleitung. Darüber hinaus gibt es Stimmen in der Apothekerschaft, die die Herausnahme von homöopathischen Arzneimitteln aus dem Angebot in Apotheken als inkonsequent bezeichnen. Denn dann müssten folglich auch andere freiverkäufliche Präparate wie beispielsweise Hustensaft oder bestimmte Grippemittel aus den Regalen verschwinden. Vor allem wird jedoch kritisiert, dass es sich dabei um eine Bevormundung der Patienten handele, die sich Homöopathie wünschen und gute Erfahrungen damit machen.

Apotheken mit Kompetenz in Homöopathie

Dagegen gibt es viele Apotheken, die ihre Kompetenz in der Kenntnis von homöopathischen Arzneimitteln bewusst ausbauen, weil sie wissen, dass Patienten die Therapie mit Homöopathika wünschen. So hat der Deutsche Apothekerverband ein Weiterbildungsangebot für Homöopathie geschaffen und kommt damit eigenen Angaben zufolge dem steigenden Bedürfnis der Bevölkerung nach, sich über Arzneimittel der komplementären Medizin zu informieren.

Quellen:
[1] Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) 2016: Der aktueller Stand der Forschung zur Homöopathie. Köthen (Anhalt).
[2] [1] De Sombre, Dr. Steffen: Homöopathische Arzneimittel 2014. Bekanntheit, Verwendung und Image. Bonn 2014.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Pharmaverband: Homöopathie steht für Therapievielfalt

Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) positioniert sich pro Homöopathie

Pharmaverband: Homöopathie steht für Therapievielfalt

Homöopathie steht für Therapievielfalt. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia)

Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller bekennt sich in einem Positionspapier zu homöopathischen Arzneimitteln. Der Verband spricht darin von einer hohen pharmazeutischen Qualität und Unbedenklichkeit homöopathischer Arzneimittel und betont zugleich die Bedeutung der Apothekenpflicht. Seit 1976 seien homöopathische und anthroposophische Arzneimittel im Deutschen Arzneimittelgesetz verankert. Ihre Unbedenklichkeit sei durch Kontrollinstanzen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfARM) gewährleistet, das heißt, Homöopathika werden wie konventionelle Medikamente überprüft, bevor sie in Apotheken abgegeben werden dürfen. Dadurch sei ihre Verkehrsfähigkeit gewährleistet und gesetzlich geregelt. Wie andere Arzneimittel würden sie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit geprüft.

Homöopathie – laut BAH für die apothekengestützte Selbstmedikation geeignet

Die Entscheidung einer Apotheke in Bayern, homöopathische Arzneimittel nicht mehr vorrätig im Angebot zu halten, hatte zuletzt ein großes Medienecho gefunden. Der BAH jedoch hatte bereits im vergangenen Jahr betont, dass homöopathische Arzneimittel wie alle anderen Medikamente auch die gesetzlichen Anforderungen an eine hohe pharmazeutische Qualität, an Sicherheit und Unbedenklichkeit erfüllen müssen. Für den BAH sind sie „bewährter Bestandteil der Therapievielfalt“ im Rahmen der Selbstmedikation mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Allein durch die Apothekenpflicht sei sichergestellt, dass eine „sachgerechte und indizierte Anwendung“ gewährleistet sei, weil der Apotheker sie im Rahmen der heilberuflichen Beratung abgebe und dazu berate. So seien homöopathische Arzneimittel dazu geeigneten, im Kontext der apothekengestützten Selbstmedikation zum Beispiel bei Alltagsstörungen oder im Rahmen von leichten Erkrankungen angewendet zu werden. Dazu gehörten beispielsweise grippale Infekte.

BAH betont die „interne Evidenz“ von homöopathischen Arzneimitteln

Zur immer wieder in Frage gestellten Evidenz von homöopathischen Arzneimitteln erklärte der BAH in seinem Papier, dass der Epidemologe David Sackett als Verfechter der evidenzbasierten Medizin zugleich Erfahrungen und Wünsche von Therapeuten und Patienten berücksichtigt habe. Die Homöopathie sei ein individuelles Therapieprinzip: Nach vorgegebenen, systematischen Regeln werde ein auf die Einzelperson abgestimmtes Arzneimittel festgelegt. Die Bildung von Vergleichsgruppen sei folglich schwierig. Der BAH spricht von „interner Evidenz“ in Bezug auf homöopathische Arzneimittel, die auf positiven Therapieerfahrungen beruhe.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Homöopathie nach Schweizer Vorbild?

Im Kantonsstaat ist die Homöopathie seit 2009 im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen fest verankert

Homöopathie nach Schweizer Vorbild?

Durch Volksentscheid zur Homöopathie in der Schweiz. (Bildquelle: © DarwelShots – Fotolia)

Die homöopathisch tätige Ärzteschaft zeigt sich gestärkt: Die Entscheidung des deutschen Ärztetages die Zusatzbezeichnung Homöopathie in der Weiterbildungsverordnung der Ärzte beizubehalten, gibt den Forderungen Rückenwind, die Homöopathie ähnlich wie in der Schweiz in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Für die Verfechter der Homöopathie in der Medizin ist die Schweiz ein gutes Beispiel für die wissenschaftlich belegte, wirksame, zweckmäßige und effiziente Anwendung der Homöopathie im Gesundheitswesen. In Deutschland ist es derzeit noch so, dass die Krankenkassen selbst entscheiden können, ob sie für homöopathische Arzneimittel zahlen oder nicht.

Homöoapathie: Das Schweizer Modell auch in Deutschland?

Die Vergütung von homöopathischen Arzneimitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung ist in der Schweiz die Folge eines Volksentscheids. Im Jahr 2009 votierten die Bürger im Kantonsstaat für die Aufnahme der komplementären Medizin in die Versicherungsleistung. 2017 entschied zudem der Bundesrat, insgesamt fünf alternative Heilmethoden darunter die Homöopathie, definitiv in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die bundesdeutsche Bevölkerung sich in einer Umfrage bzw. einer Volksabstimmung ähnlich wie die Bürger in der Schweiz entscheiden würde, ist relativ hoch. So zeigt sich in unterschiedlichen Befragungen regelmäßig eine hohe Beliebtheit der Homöopathie innerhalb der deutschen Bevölkerung.

Wie begründet die Schweiz die Aufnahme der Homöopathie in den Leistungskatalog der Krankenkasse?

In der Schweiz geht man davon aus, dass homöopathische Behandlungen, solange sie von qualifizierten Ärzten angewandt werden, einen sogenannten Pflichtleistungscharakter haben. Es sei davon auszugehen, dass die erbrachten Gesundheitsleistungen im Rahmen der Homöopathie wirksam, zweckmäßig und wirtschaftlich seien. Und wie steht es um die Kosten? In der Schweiz kostet die Homöopathie im Vergleich zu anderen Gesundheitsleistungen relativ wenig: Nur etwa 7, 8 Millionen der insgesamt rund 30 Milliarden Franken in der Grundversicherung entfallen auf die Erstattung homöopathischer Behandlungen bzw. Medikamente.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Homöopathika bei Nebenwirkung der Chemotherapie

Homöopathische Arzneimittel können zur Linderung der Folgen einer Krebsbehandlung sinnvoll sein

Homöopathika bei Nebenwirkung der Chemotherapie

Begleitung durch Homöopathie möglich. (Bildquelle: © Rawpixel.com – Fotolia)

Die Diagnose Krebs löst bei vielen Patienten große Ängste aus. Die Sorgen umfassen dabei nicht nur die eigene Gesundheit, sondern gehen weit darüber hinaus: Wie nimmt die Familie die Diagnose auf? Wie gestaltet sich der Alltag mit Krebs? Inwiefern beeinflussen die Faktoren Ernährung und Bewegung die Krankheit? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an der Erkrankung zu sterben? Wie lassen sich die Beschwerden bei einer Krebs-Behandlung lindern? Vielen Menschen fällt es nicht leicht, ihre Sorgen zu offenbaren. Schließlich haben Ärzte oftmals nur ein begrenztes Zeitkontingent, und Angehörige sind in einigen Fällen durch die Situation überfordert.

Nebenwirkungen der konventionellen Therapie mit Homöopathika entgegensteuern

Helfen können in dieser Situation Onkologen, die neben notwendiger konventioneller Therapie auch homöopathischen Arzneien nutzen, um die Nebenwirkungen einzudämmen. Während die konventionelle Medizin unter anderem für die Bausteine Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen zuständig ist, konzentriert sich die Homöopathie auf die Linderung der Nebenwirkungen. Krebsbehandlungen sind eine große Belastung für den Körper und die Seele. Ob Übelkeit, Schmerzen oder überdurchschnittliche Müdigkeit, die sogenannte Fatigue – mit einem in Homöopathie erfahrenen Arzt zusammengestellten homöopathischen Behandlungsplan kann man die Nebenwirkungen lindern und gleichermaßen die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung begleiten Betroffene durch die gesamte Krankheitsphase

Generell unterteilt man die Krebserkrankung in drei Phasen. Nach der Diagnose Krebs steht die Überwindung des Schocks an erster Stelle. Gedanken an den Tod, Wut und Kummer liegen in dieser Phase nah beieinander. Nach dem Überwinden des Traumas kann die begleitende Behandlung mit Homöopathika beginnen, um Begleiterscheinungen der konventionellen Therapie zu verringern. In der dritten Phase geht es um die Stabilisierung des strapazierten Organismus. Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung begleiten Patienten durch alle drei Phasen und führen sie bestenfalls zurück in ein gesundes Leben mit neuem Lebensstil.(1)

(1) https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/_man-fuehlt-sich-wie-erschlagen_-24437768.html

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Antibiotikakonsum mit Homöopathie senken

Warum Ärzte prüfen sollten, ob homöopathische Arzneimittel bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt werden können

Antibiotikakonsum mit Homöopathie senken

Homöopathische Arzneimittel können das Immunsystem positiv stimulieren. (Bildquelle: © jd-photodesign – Fotolia)

Patienten, die mit Erkältungen und ähnlichen Symptomen zum Arzt gehen, kommen nicht selten mit einem Rezept für Antibiotika aus der Praxis. Ob aus Unwissen oder anderen Gründen, viele Ärzte greifen schnell zu verschiedenen Antibiotika-Wirkstoffen – was in der Summe zu einem echten Problem führt. Beim Einsatz von Antibiotika können sich Resistenzen gegen die Erreger bilden. Dramatisch wird es, wenn Menschen ernsthaft an einer bakteriellen Infektion leiden und die Einnahme der Antibiotika nicht mehr wirkt. Derzeit gibt es für solche Fälle oftmals noch Reserveantibiotika, doch auch diese werden bereits jetzt zu häufig eingesetzt. Im schlimmsten Fall gibt es bei entsprechenden Erkrankungen kein Hilfsmittel mehr – sämtliche Antibiotika würden nicht mehr wirken.

Behandlung mit nebenwirkungsarmen homöopathischen Arzneimitteln ist vielversprechend

Heutzutage werden bereits weltweit viele Todesfälle registriert, die unmittelbar auf Infektionen mit resistenten Bakterien zurückzuführen sind. Allein in Europa und den USA wird die Zahl auf circa 48.000 Todesfälle pro Jahr geschätzt.(1) Der Einsatz von Antibiotika sollte daher aus ärztlicher Sicht vor jeder Verordnung gewissenhaft überprüft werden. Eine sorgfältige Diagnose und die Abwägung der Nebenwirkungen stehen dabei an erster Stelle. Eine nebenwirkungsarme Alternative bieten homöopathische Medikamente. Insbesondere die Mittel, die eine Stimulation des Immunsystems bewirken, helfen dem Körper bei der Gesundung. Um langfristig gegen Infektionen geschützt zu sein, sind zudem vorbeugende Maßnahmen wichtig.

Schädliche Einsätze von Antibiotika durch homöopathische Behandlungen verringern

Homöopathische Arzneimittel und Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung werden immer beliebter. Patienten legen dabei großen Wert auf eine ganzheitliche Behandlung, die individuelle Hintergründe berücksichtigt. Therapiepläne mit wirksamen Homöopathika können die Gesunderhaltung des Körpers unterstützen – mit der Folge, dass der Einsatz von Antibiotika nur noch sehr selten notwendig wird. Langfristig betrachtet könnte die Homöopathie auf diesem Wege die Anzahl entstehender Antibiotika-Resistenzen im Optimalfall verringern.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Warum Patienten auf Homöopathie setzen

Immer mehr Menschen setzen auf homöopathische Arzneimittel, wie Studien belegen

Warum Patienten auf Homöopathie setzen

Stetiges Wachstum von homöopathischen Therapien. (Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia)

Die Homöopathie verzeichnet seit vielen Jahren große Erfolge sowie eine steigende Nachfrage – nach und nach findet die homöopathische Behandlung als hilfreiche Unterstützung zur konventionellen Medizin ihren festen Platz im Praxisalltag. Die stetig wachsende Anzahl homöopathisch ausgebildeter Ärzte weist auf die hohe Anerkennung in der breiten Gesellschaft hin. Die positiven Auswirkungen einer homöopathischen Behandlung wissen immer mehr Deutsche zu schätzen. Viele Ärzte unterstützen die Heilungserfolge durch eine sinnvolle Ergänzung von homöopathischer und konventioneller Therapie. Insbesondere bei chronisch kranken Menschen sind auch mit rein homöopathischen Therapien gute Erfolge zu verzeichnen.

Die Beliebtheit von Homöopathika steigt stetig

Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2014 ergab, dass bereits 60 Prozent der Deutschen homöopathische Arzneimittel eingenommen haben. Davon war rund die Hälfte der Teilnehmer uneingeschränkt mit der Wirkung zufrieden. Weitere 39 Prozent berichteten von Teilerfolgen mit homöopathischen Heilmitteln. Eine große Mehrheit der Bevölkerung ist der Homöopathie positiv zugewandt. (1)

Positive Therapieeffekte der Homöopathie mittels Studien belegt

Studien aus der Versorgungsforschung weisen ebenfalls gute Noten für Homöopathika auf. So wurde beispielsweise festgestellt, dass die Therapieeffekte in der Homöopathie annähernd so gut sind wie in der konventionellen Medizin. Damit bietet die Homöopathie gute Ergänzungsmöglichkeiten zu anderen Therapien – insbesondere unter der Berücksichtigung der geringen Nebenwirkungen. Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung bieten ihren Patienten individuell abgestimmte Therapiepläne, um langfristig für die Gesundheit vorzusorgen und einer Immunschwächung vorzubeugen. Auch Antibiotika-Einsätze können durch die Behandlung mit Homöopathischen Arzneimitteln verringert werden. Die Berliner Universitätsklinik Charité hat darüber hinaus über acht Jahre eine prospektive Beobachtungsstudie durchgeführt. Diese belegt den Rückgang der klinischen Symptome sowie eine Verbesserung der Lebensqualität beim Einsatz homöopathischer Arzneimittel und Therapien. (1)

(1) http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/homoeopathie-bei-anwendern-beliebt-durch-studien-belegt-20170602279297

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sonstiges

Mit Homöopathie Antibiotikaverbrauch senken

Weltweit steigt der Verbrauch von Antibiotika – was leisten homöopathische Arzneimittel?

Mit Homöopathie Antibiotikaverbrauch senken

Bei wiederkehrenden Atemwegserkrankungen haben sich Mittel der Homöopathie bewährt. (Bildquelle: © vege – Fotolia)

Potenzielle Resistenzen gegen Antibiotika zählen zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit weltweit. In den vergangenen 15 Jahren ist der Antibiotikaverbrauch um rund 65 Prozent gestiegen. In ärmeren und aufstrebenden Ländern ist die Gefahr neuer Resistenzen besonders hoch – doch auch in Deutschland ist ein leichter Zuwachs an Antibiotika-Käufen zu verzeichnen.(1) Umso wichtiger ist es daher, sich der Problematik zu stellen und mögliche Lösungsoptionen zu entwickeln. Gefragt sind hierbei vor allem Ärzte, die vor der Verordnung eines Antibiotikums gewissenhaft feststellen sollten, ob tatsächlich eine mit Antibiotika zu behandelnde, bakterielle Erkrankung oder eine Virusinfektion vorliegt. Antibiotika wirken nicht gegen Virusinfektionen und sind deshalb auch nicht Mittel der Wahl. Für Betroffene können homöopathische Arzneimittel eine gute Alternative sein, um den Heilungsprozess zu fördern.

Echinacea zählt zu den beliebtesten Wirkstoffen in der Homöopathie

Homöopathische Arzneimittel sind zur Vorbeugung besonders beliebt. Vor allem bei Erkrankungen der Atemwege kann der beliebte Wirkstoff in homöopathischen Arzneimitteln hilfreich sein. Bei häufig wiederkehrenden Infekten und schwachem Immunsystem wurden ebenfalls Erfolge verzeichnet, die unter anderem von der kalifornischen University of Stockton belegt wurden. Untersuchungen ergaben darüber hinaus, dass sich die Erkrankungsdauer bei einer Einnahme von Echinacea um ein bis zwei Tage verkürzen kann.(2)

(1) http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/antibiotika-weltweiter-verbrauch-ist-immens-gestiegen-a-1199934.html
(2) https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/naturheilkunde/einstieg-in-die-homoeopathie-arzt-empfiehlt-zwoelf-mittel-gehoeren-in-jede-hausapotheke_id_7694011.html

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Kunst Kultur Gastronomie

Homöopathie für Tiere

Zwei Tierhomöopathinnen aus dem Berchtesgadener Land in Oberbayern schulen Milchbauern, wie sie den Antibiotikum-Einsatz bei ihren Rindern reduzieren können

Homöopathie für Tiere

Die beiden Tierhomöopathinnen Birgit Gnadl und Angela Lamminger-Reith behandeln Rinder auf natürliche Weise

Menschen suchen zunehmend nach alternativen Heilmethoden zur klassischen Schulmedizin. Die Homöopathie eröffnet neue Möglichkeiten, Krankheiten auf natürliche Weise zu behandeln und stößt seit den letzten zehn Jahren auf immer größere Resonanz (1). Unter dem Motto „Was für den Menschen gut ist, hilft auch den Tieren“ gewinnt die Behandlung mit homöopathischen Mitteln auch für Landwirte in der Nutztierhaltung an Bedeutung, so zum Beispiel bei Milchkühen: Über 400 Milchviehbetriebe der Molkerei Berchtesgadener Land setzen erfolgreich auf Rinderhomöopathie, um das Immunsystem der Tiere langfristig zu stärken und den Antibiotikum-Einsatz auf ein Minimum zu reduzieren.
Um das Basiswissen der Homöopathie zu erlernen, bietet die Molkerei Berchtesgadener Land ihren Landwirten Schulungen an. Bereits über 1.000 Teilnehmer haben die Grund- und Aufbauseminare besucht. Die erfahrenen Tierhomöopathinnen Birgit Gnadl und Angela Lamminger-Reith vermitteln dabei, wie sie ihre Rinder im Krankheitsfall selbst behandeln können z.B. mit Arnika bei Euter-Entzündungen oder Aloe bei Durchfall.

(1) GfK Health im August 2013, im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH)

Bildrechte: Molkerei Berchtesgadener Land Bildquelle:Molkerei Berchtesgadener Land

Die Entstehung der Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG reicht in das Jahr 1927 zurück. 54 Bauern gründeten die Molkerei-Genossenschaft mit einer anfänglichen Tagesanlieferung von 700 Kilogramm Milch. Seit 1986 befindet sich der Firmensitz am Hockerfeld in Piding. Die derzeit tägliche Milchanliefermenge von 600.000 Kilogramm wird heute von 1825 Bauern aus dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau, dem Isarwinkel sowie dem Salzburger Land geliefert. Mit einer erfassten Rohstoffmenge von 240 Mio. kg Milch wurde in 2011 ein Umsatz von 189 Millionen EUR inkl. Frischdienst realisiert. Bei den Produkten entwickelte sich Frische Bergbauern-Milch, Bergbauern-Butter und Haltbare Bio-Alpenmilch zu den Rennern in den Premiumsortimenten.

Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
08651 / 7004-1150
barbara.steiner-hainz@molkerei-bgl.de
http://www.molkerei-bgl.de