Tag Archives: homöopathische Mittel

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Zur Evidenzdebatte um die Homöopathie

Die Forschung zur Homöopathie ist noch ein relativ junges Feld – Placebo-kontrollierte Studien liegen vor

Zur Evidenzdebatte um die Homöopathie

Relativ neues Forschungsfeld: Homöopathie. (Bildquelle: © eyetronic – Fotolia)

Die wohl am häufigsten von Homöopathie-Skeptikern vorgebrachte Kritik lautet, es gäbe keine oder nur methodisch schlechte wissenschaftliche Nachweise darüber, dass Homöopathie wirksam ist. Kurz gesagt: Der Homöopathie fehle es an Evidenz. Was Kritiker dabei regelmäßig außer Acht lassen ist die Tatsache, dass es sich bei der Homöopathie-Forschung um ein noch relativ neues Forschungsfeld handelt. Es ist also durchaus richtig, dass es noch vergleichsweise wenige Studien zur Homöopathie gibt. Dennoch zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studien die Evidenz der Wirkung homöopathischer Arzneimittel, wie Vertreter des Homeopathic Research Institut (HRI), das renommierte internationale wissenschaftliche Forschungsinstitut zur Homöopathie, betonen.

Übersicht über vorliegende Studien bis 2014

Das HRI verweist auf 189 randomisierte kontrollierte Studien zur Homöopathie in Bezug zu über 100 verschiedenen Erkrankungen, die bis Ende 2014 in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. 104 dieser Studien waren Placebo-kontrolliert und für eine Überprüfung geeignet. In 43 Studien (41 Prozent) konnte nachgewiesen werden, dass die Homöopathie wirksam war. Nur fünf Prozent zeigten keine nachweisbare Wirksamkeit. 54 Prozent kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Vergleicht man diese Bilanz mit Metastudien zur konventionellen Medizin, zeigen sich auffallend ähnliche Ergebnisse. 44 Prozent der Studien in der konventionellen Medizin wiesen positive Wirkungseffekte, sieben Prozent negative und 49 Prozent keine eindeutigen Ergebnisse nach.

HRI: Forschungslücke zur Homöopathie schließen

Zwar ähneln sich die Studienergebnisse mit Blick auf die Ergebnisse. Doch liegen der Auswertung über die Schulmedizin weitaus mehr Studien zu Grunde. Für das HRI verdeutlicht das die große Forschungslücke im Bereich der Homöopathie und unterstreicht, wie wichtig mehr Forschungsaufwand in diesem Bereich ist. Vor allem groß angelegte, qualitativ hochwertige Reproduktionen von vielversprechenden positiven Studien seien wichtig. Gleichzeitig erkläre sich der Mengenunterschied in den Forschungsarbeiten zur konventionellen und komplementären Medizin mit der ungleichen Mittelverteilung in der Forschung. Das medizinische Forschungsbudgets werde bisher nicht für Forschung zu komplementären Behandlungen aufgewendet, zu denen auch die Homöopathie gehört.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Was leistet Homöopathie beim Reizdarmsyndrom?

Forschung: Homöopathische Arzneimittel als Ergänzung der konventionellen Therapie bei Reizdarm

Was leistet Homöopathie beim Reizdarmsyndrom?

Homöopathie wird häufig zu der konventionellen Therapie mit eingesetzt. (Bildquelle: © j-mel – Fotolia)

Das Homeopathic Research Institut (HRI) berichtet auf seinen Internetseiten über interessante Forschungsprojekte zu Einsatzbereichen der Homöopathie bei verschiedenen Krankheiten und ruft zu Crowdfunding auf. Unter den aktuellen Forschungsvorhaben ist auch ein Projekt, das sich mit der Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln im Rahmen von individuellen Therapien bei Reizdarmsyndrom befasst.

Positive Erfahrungen am Barnsley Hospital mit Homöopathie bei Reizdarmsyndrom

Die Studie will die Erfahrungen von Dr. Kapil Kapur am Barnsley Hospital wissenschaftlich untermauern. Der Gastroenterologe war beeindruckt von den erzielten Behandlungsergebnissen, wenn Patienten mit Reizdarmsyndrom in seiner Abteilung von einem professionellen Homöopathen individuell behandelt wurden. Geplant ist dazu eine einjährige prospektive Evaluation der Behandlung, die den Fortschritt der Patienten mit Reizdarmsyndrom unter einer homöopathischen Mitbehandlung anhand von anerkannten wissenschaftlichen Methoden dokumentiert. Sie soll dazu dienen, eine Evidenzbasis aufzubauen, um die Einbeziehung von Homöopathie im Rahmen der Therapie von Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom zu untermauern. Von der Studie zum Reizdarmsyndrom und Homöopathie erhofft sich die Studienleiterin Jackie Raw eine Leistungsbeurteilung, die aufzeigt, wie nützlich eine Kombination von Schulmedizin und Homöopathie vor allem für Patienten sein kann, die nicht gut auf konventionelle Behandlung ansprechen.

Was ist das Reizdarmsyndrom und wie wird Homöopathie dabei eingesetzt?

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung, bei der bestimmte Vorgänge im Verdauungstrakt nicht ohne Einschränkungen abzulaufen scheinen. Die Beschwerden treten häufig über einen längeren Zeitraum auf und können chronisch werden. Meist zeigen sich erste Symptome im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Etwa zehn bis 20 Personen von 100 weisen ein Reizdarmsyndrom auf. Dabei können Bauschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang, schmerzende Blähungen, Druck und schleimiger Ausfluss auftreten. Bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom werden homöopathische Arzneimittel meist als Add-on zur konventionellen Therapie eingesetzt.

IBS Service Evaluation at Barnsley Hospital

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Bekenntnis zur Homöopathie

FC Bayern München Teamarzt Müller-Wohlfahrt behandelt mit homöopathischen Arzneimitteln

Bekenntnis zur Homöopathie

Beeindruckende Ergebnisse mit Homöopathie. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia)

Er gilt als der Inbegriff der Sportmedizin und gehört seit Jahrzehnten zum medizinischen Inventar des FC Bayern München und ist zudem Teamarzt der deutschen Fußballnationalmannschaft: Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. In der Behandlung seiner Patienten setzt der Mediziner auf homöopathische und biologische Mittel, bekennt er in seiner Autobiografie „Mit den Händen sehen.“ Über seine Arbeit mit den Patienten sagt der Arzt, er erhalte oft von Patienten ein Dankeschön. Eine Erklärung dafür hat er auch: Das liege daran, dass er sich den Patienten mit Einfühlungsvermögen, quasi „mit Haut und Haaren hingebe“ und sich ganz seinen Patienten zuwende. Sein Ziel sei es, ihnen zu vermitteln, sie seien das Wichtigste auf der Welt und er setze sich mit Leidenschaft für die Linderung ihrer Beschwerden und die richtige Diagnose ein. Zudem setzt Müller-Wohlfahrt eigenen Schilderungen zufolge ausschließlich auf homöopathische und biologische Mittel und dagegen nicht auf Kortison oder nur selten auf Schmerzmittel. Der Mediziner ist davon überzeugt, dass die Behandlung in erster Linie seinen Patienten nicht schaden, sondern helfen soll. Mit seiner homöopathischen Behandlung erzielt er nicht nur beeindruckende Behandlungsergebnisse, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Sportler.

Homöopathie bedeutet auch aktive Zuwendung – das wünschen sich viele Patienten

Dass es vor allem auf die aktive Zuwendung des Arztes in Richtung Patient ankommt, zeigt auch eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, der Gesundheitsmonitor aus dem Jahr 2014. Danach erhalten homöopathisch tätige Ärzte durchweg bessere Bewertungen als ihre nicht homöopathisch tätigen Kollegen. Nach Angaben der Autoren des Gesundheitsmonitors zeigen die Antworten der Befragten, dass nicht allein die Therapie, sondern auch das Gespräch mit dem Arzt im Blick auf die Zufriedenheit der Patienten eine wichtige Rolle spielt.

Warum suchen Patienten Ärzte mit Fachkenntnis in Homöopathie auf?

Als Gründe für einen Termin bei einem homöopathisch tätigen Arzt nannten die meisten Patienten, dass anderswo keine Besserung ihrer Beschwerden erreicht werden konnte. Zudem wünschten sie sich von ihrem Arzt mehr Zeit oder sie gaben an, diese Form der Behandlung einmal ausprobieren zu wollen. Häufig ist es also die Unzufriedenheit mit der konventionellen Medizin, die Patienten dazu bewegt, einen homöopathisch tätigen Arzt aufzusuchen. So waren 90 Prozent der im Rahmen des Gesundheitsmonotors befragten Patienten mit ihrem homöopathisch tätigen Arzt zufrieden. Beim nicht-homöopathisch tätigen Hausarzt waren das nur etwas mehr als 70 Prozent der Befragten.

Quelle u.a.: https://www.profil.at/gesellschaft/mueller-wohlfahrt-interview-9622333

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ADHS und Homöopathie

Klinische Studie zum Einfluss der ergänzenden homöopathischen Behandlung von Kindern mit ADHS

ADHS und Homöopathie

Individuelle homöopathische Therapien. (Bildquelle: © megakunstfoto – Fotolia)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen von Kindern. Die Fallzahlen steigen kontinuierlich an. Eine klinische Langzeitstudie [1] beschäftigt sich jetzt mit der ergänzenden Behandlung dieser Patienten mit Homöopathie. Bisherige Studien konnten „signifikante Verbesserungen“ der Symptomatik nachweisen. Die Autoren der Langzeitstudie betonen, ADHS verursache hohe Kosten im Gesundheitssystem und könne zu negativen Verhaltensweisen wie früher Kriminalität, Schulabbruch und unsozialem Verhalten führen. In der Regel werde pharmakologisch oder verhaltenstherapeutisch interveniert. Solche Therapien jedoch seien teuer und mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Die langfristigen Krankheitsfolgen würden zudem durch die Therapie kaum beeinflusst.

Langzeitstudie stellt verschiedene Behandlungsformen bei ADHS, u.a. mit Homöopathie, gegenüber

Mit Hilfe des Projekts von Sheffield Treatments for ADHS Research (STAR) sollen im Rahmen einer Langzeitstudie vergleichende Informationen in Bezug auf die Wirksamkeit, die Kosten wie die Akzeptanz unterschiedlicher Therapien bei ADHS gewonnen werden. Dazu wird eine dreiarmige Pilotstudie durchgeführt, die neue Behandlungsformen durch Ernährungstherapeuten oder Homöopathen mit der konventionellen Behandlung von Kindern mit ADHS vergleicht. Die Studie bezieht mindestens 140 Kinder im Alter von fünf bis 18 Jahren mit der Diagnose ADHS und Begleiterkrankungen ein. Die Ergebnisse der jeweiligen Behandlung werden alle sechs Monate über Fragebogen gemessen, die von professionellen Betreuern ausgefüllt werden. Die Betreuer der Kinder waren zudem in das Setting des Fragebogens mit einbezogen.

Bisherige Studien zeigen Wirksamkeit individueller homöopathischer Therapien

Die Autoren der Studie beziehen sich auf bisher veröffentliche Nachweise für die homöopathische Behandlung von Patienten mit ADHS und verweisen auf sieben randomisierte klinische Studien, die sich mit der Wirkung spezifischer homöopathischer Präparate beschäftigten. Die Ergebnisse dieser Studien zeigen: Alle Studien zur Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel – außer einer Studie zur individualisierten homöopathischen Behandlung – dokumentierten signifikante Verbesserungen der ADHS-Symptome bei Kindern, wenngleich in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlicher Qualität. In der neuen Langzeitstudie soll zudem der Einfluss gesunder Ernährung auf ADHS-Symptome geprüft werden.

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Jens Spahn: Jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung über die Homöopathie

Jens Spahn: Jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen

Therapievielfalt auch in Deutschland. (Bildquelle: © Boggy – Fotolia)

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zur Übernahme der Kosten für Homöopathie durch die Kassen geäußert. Spahn plädiert für die Wahlfreiheit der Patienten in ihrer medizinischen Therapie. Aus Sicht von Jens Spahn sollten die Kassen ihren Versicherten Homöopathie als zusätzliche Satzungsleistung oder über Wahltarife anbieten können. Jens Spahn: „Grundsätzlich ist es jedem unbenommen, homöopathische Mittel zu kaufen. Es muss nur sichergestellt sein, dass sie nicht schaden.“

Die klinischen Effekte von Homöopathika sind nachgewiesen

Auch in der Schweiz setzen Therapeuten und Patienten auf Therapievielfalt mit Homöopathie. Auch hier spielt die Frage der Evidenz eine ganz wesentliche Rolle. In der Schweiz ist die Behandlung mit homöopathischen Arzneimittel ein fester Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen. Um eine Fortführung dieser Praxis zu ermöglichen, wurden Schweizer Wissenschaftler beauftragt, den Nachweis zu erbringen, dass die Homöopathie eine wertvolle Ergänzung der konventionellen Medizin darstellt. Die Frage, ob Homöopathie einen festen Platz in medizinischen Praxis haben soll, konnte in der Schweiz eindeutig mit Ja beantwortet werden. 1

Wirksamkeit der Homöopathie im klinischen Bereich belegt

Die Wissenschaftler konnten die Wirksamkeit der Homöopathie „hinreichend belegen“, auch wenn sich die wissenschaftliche Nachweisbarkeit für Homöopathie anders gestaltet als in der konventionellen Medizin. Da wundert es nicht, dass Patienten auf Homöopathie setzen. Werden sie gefragt, ob Homöopathie wirkt, dann fällt die Antwort eindeutig aus: Die überwiegende Zahl der Deutschen hat mit Homöopathie bereits gute Erfahrungen gemacht. Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach kam im Jahr 2014 zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent homöopathischen Arzneien verwendet haben. Neun von zehn Nutzern konnten von einer erfolgreichen Anwendung berichten, 48 Prozent hat die Homöopathie nach eigenen Angaben ohne Einschränkung geholfen, 39 Prozent zumindest in manchen Fällen.

Quellen:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.spahn-zum-umgang-mit-valsartan-wir-haben-unverzueglich-informiert-page1.04a31683-0ab5-4ff1-ad75-3b633569d377.html

1 „Homöopathie in der Krankenversorgung –
Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit“
Prof. Dr. Peter F. Matthiessen, Dr. Gudrun Bornhöft (Hrsg.),
Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt 2006

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Die Homöopathie auf dem Prüfstand

Diskussion um Homöopathie in Apotheken lässt aktuelle Studienlage außen vor

Die Homöopathie auf dem Prüfstand

In zahlreichen Studien konnte die Wirksamkeit der Homöopathie nachgewiesen werden. (Bildquelle: © Romolo Tavani – Focolai)

Die Diskussion um den Stellenwert von Homöopathika in Apotheken lässt außen vor, dass die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen werden konnte. Medienwirksam inszenierte Darstellungen von Kritikern teilen mit, keine Homöopathika mehr anbieten zu wollen. Die Begründung: Es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirkung von homöopathischen Mitteln nachweisen. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) und das Homeopathic Research Institute (HRI) dagegen stellen heraus: Nach dem aktuellen Forschungsstand zur Homöopathie lässt sich nachweisen, dass homöopathische Arzneimittel Wirkungen entfalten, die über ein Placebo deutlich hinausgehen. [1][2] Patienten, die Homöopathika nutzen wollen, können sich an jede Apotheke wenden. Denn diese müssen ihrer Versorgungspflicht und dem Wunsch der Patienten nach homöopathischen Arzneimitteln nachkommen.

Die Leitlinienkritik an der Homöopathie ist nicht stringent

Sowohl die Homöopathie als auch die konventionelle Medizin agieren mit dem Bestreben, Menschen zu helfen und deren Gesundheitszustand zu verbessern. Das zugrundeliegende Wirkungsprinzip unterscheidet sich dabei jedoch sehr stark. Homöopathie-Kritiker argumentieren, dass homöopathische Mittel nicht in den Leitlinien auftauchen und lassen dabei außer Acht, dass auch viele konventionelle Mittel nicht darin genannt werden. Bei einigen Krankheitsbildern, beispielsweise einer Rhinosinusitis, wird in den Leitlinien sogar teilweise von einem Medikamenten- bzw. Antibiotikaeinsatz abgeraten, da unter Umständen die Nebenwirkungen der Medikamente gegenüber dem Nutzen überwiegen.

Was ist mit freiverkäuflichen Medikamenten?

Offen bleibt, warum andere freiverkäufliche Medikamente wie Hustensäfte oder andere Präparate dagegen in den Sichtregalen der Apotheken verbleiben. Schließlich ist deren Wirkung auch nicht immer durch wissenschaftliche Studien belegt. In der Debatte um Homöopathie werden zudem Stimmen laut, die befürchten, Patienten würden sich an unsichere Quellen im Internet wenden, wenn ihre Hausapotheke homöopathische Präparate nicht mehr vorrätig habe. Schließlich sei es die Kernkompetenz des Apothekers, Patienten zu beraten. Diese Beratung komme dann mitunter im Blick auf Homöopathie zu kurz, wenn Apotheker nicht mehr im Sinne der Behandlung der Patienten berieten, sondern geprägt durch ihre Voreingenommenheit.

[1] Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) 2016: Der aktueller Stand der Forschung zur Homöopathie. Köthen (Anhalt).
2 https://www.hri-research.org/de/quellen/forschungsdatenbanken/

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Warum homöopathische Arzneimittel in Apotheken gehören

Homöopathische Arzneimittel stehen für therapeutische Vielfalt

Warum homöopathische Arzneimittel in Apotheken gehören

Homöopathische Arzneimittel gehören in die Apotheke. (Bildquelle: © elenabsl – Fotolia)

Die Wellen schlagen wieder einmal hoch: Eine Apotheke in Bayern nimmt medienwirksam ihre homöopathischen Arzneimittel aus den Regalen. Hintergrund dieser Entscheidung sei die fehlende wissenschaftliche Evidenz, erklärt die Apothekerin. Eine Entscheidung, die außer Acht lässt, dass die Wirksamkeit der Homöopathie mittlerweile in zahlreichen Studien erfolgreich nachgewiesen werden konnte. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat dazu einen vielbeachteten Forschungsreader herausgegeben, der sowohl Studien aus der Versorgungsforschung, Meta-Analysen, randomisierte kontrollierte klinische Studien, als auch Grundlagenforschung zusammenfasst [1]. Die Autoren kommen zum Schluss: Die Mehrzahl der Studien weist die Überlegenheit der homöopathischen Arzneimittel gegenüber dem Placebo nach. Zugleich zeigen aktuelle Studien, dass sich Patienten Homöopathie wünschen [2].

Keine Homöopathie in Apotheken – Apotheker befürchten Abwanderung der Patienten ins Internet

Die Entscheidung der Apotheke in Bayern wird im eigenen Berufsstand kontrovers diskutiert. So äußern sich Apotheker besorgt, dass Patienten zunehmend homöopathische Arzneimittel im Internet ohne fachliche Beratung bestellen, sollten sie bei ihrer Hausapotheke keine entsprechenden Präparate vorrätig finden. Damit verbunden sind die Gefahren einer Einnahme von falsch dosierten Medikamenten und eine Selbstmedikation ohne qualifizierte medizinische Begleitung. Darüber hinaus gibt es Stimmen in der Apothekerschaft, die die Herausnahme von homöopathischen Arzneimitteln aus dem Angebot in Apotheken als inkonsequent bezeichnen. Denn dann müssten folglich auch andere freiverkäufliche Präparate wie beispielsweise Hustensaft oder bestimmte Grippemittel aus den Regalen verschwinden. Vor allem wird jedoch kritisiert, dass es sich dabei um eine Bevormundung der Patienten handele, die sich Homöopathie wünschen und gute Erfahrungen damit machen.

Apotheken mit Kompetenz in Homöopathie

Dagegen gibt es viele Apotheken, die ihre Kompetenz in der Kenntnis von homöopathischen Arzneimitteln bewusst ausbauen, weil sie wissen, dass Patienten die Therapie mit Homöopathika wünschen. So hat der Deutsche Apothekerverband ein Weiterbildungsangebot für Homöopathie geschaffen und kommt damit eigenen Angaben zufolge dem steigenden Bedürfnis der Bevölkerung nach, sich über Arzneimittel der komplementären Medizin zu informieren.

Quellen:
[1] Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) 2016: Der aktueller Stand der Forschung zur Homöopathie. Köthen (Anhalt).
[2] [1] De Sombre, Dr. Steffen: Homöopathische Arzneimittel 2014. Bekanntheit, Verwendung und Image. Bonn 2014.

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Pharmaverband: Homöopathie steht für Therapievielfalt

Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) positioniert sich pro Homöopathie

Pharmaverband: Homöopathie steht für Therapievielfalt

Homöopathie steht für Therapievielfalt. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia)

Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller bekennt sich in einem Positionspapier zu homöopathischen Arzneimitteln. Der Verband spricht darin von einer hohen pharmazeutischen Qualität und Unbedenklichkeit homöopathischer Arzneimittel und betont zugleich die Bedeutung der Apothekenpflicht. Seit 1976 seien homöopathische und anthroposophische Arzneimittel im Deutschen Arzneimittelgesetz verankert. Ihre Unbedenklichkeit sei durch Kontrollinstanzen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfARM) gewährleistet, das heißt, Homöopathika werden wie konventionelle Medikamente überprüft, bevor sie in Apotheken abgegeben werden dürfen. Dadurch sei ihre Verkehrsfähigkeit gewährleistet und gesetzlich geregelt. Wie andere Arzneimittel würden sie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit geprüft.

Homöopathie – laut BAH für die apothekengestützte Selbstmedikation geeignet

Die Entscheidung einer Apotheke in Bayern, homöopathische Arzneimittel nicht mehr vorrätig im Angebot zu halten, hatte zuletzt ein großes Medienecho gefunden. Der BAH jedoch hatte bereits im vergangenen Jahr betont, dass homöopathische Arzneimittel wie alle anderen Medikamente auch die gesetzlichen Anforderungen an eine hohe pharmazeutische Qualität, an Sicherheit und Unbedenklichkeit erfüllen müssen. Für den BAH sind sie „bewährter Bestandteil der Therapievielfalt“ im Rahmen der Selbstmedikation mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln. Allein durch die Apothekenpflicht sei sichergestellt, dass eine „sachgerechte und indizierte Anwendung“ gewährleistet sei, weil der Apotheker sie im Rahmen der heilberuflichen Beratung abgebe und dazu berate. So seien homöopathische Arzneimittel dazu geeigneten, im Kontext der apothekengestützten Selbstmedikation zum Beispiel bei Alltagsstörungen oder im Rahmen von leichten Erkrankungen angewendet zu werden. Dazu gehörten beispielsweise grippale Infekte.

BAH betont die „interne Evidenz“ von homöopathischen Arzneimitteln

Zur immer wieder in Frage gestellten Evidenz von homöopathischen Arzneimitteln erklärte der BAH in seinem Papier, dass der Epidemologe David Sackett als Verfechter der evidenzbasierten Medizin zugleich Erfahrungen und Wünsche von Therapeuten und Patienten berücksichtigt habe. Die Homöopathie sei ein individuelles Therapieprinzip: Nach vorgegebenen, systematischen Regeln werde ein auf die Einzelperson abgestimmtes Arzneimittel festgelegt. Die Bildung von Vergleichsgruppen sei folglich schwierig. Der BAH spricht von „interner Evidenz“ in Bezug auf homöopathische Arzneimittel, die auf positiven Therapieerfahrungen beruhe.

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Homöopathie nach Schweizer Vorbild?

Im Kantonsstaat ist die Homöopathie seit 2009 im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen fest verankert

Homöopathie nach Schweizer Vorbild?

Durch Volksentscheid zur Homöopathie in der Schweiz. (Bildquelle: © DarwelShots – Fotolia)

Die homöopathisch tätige Ärzteschaft zeigt sich gestärkt: Die Entscheidung des deutschen Ärztetages die Zusatzbezeichnung Homöopathie in der Weiterbildungsverordnung der Ärzte beizubehalten, gibt den Forderungen Rückenwind, die Homöopathie ähnlich wie in der Schweiz in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Für die Verfechter der Homöopathie in der Medizin ist die Schweiz ein gutes Beispiel für die wissenschaftlich belegte, wirksame, zweckmäßige und effiziente Anwendung der Homöopathie im Gesundheitswesen. In Deutschland ist es derzeit noch so, dass die Krankenkassen selbst entscheiden können, ob sie für homöopathische Arzneimittel zahlen oder nicht.

Homöoapathie: Das Schweizer Modell auch in Deutschland?

Die Vergütung von homöopathischen Arzneimitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung ist in der Schweiz die Folge eines Volksentscheids. Im Jahr 2009 votierten die Bürger im Kantonsstaat für die Aufnahme der komplementären Medizin in die Versicherungsleistung. 2017 entschied zudem der Bundesrat, insgesamt fünf alternative Heilmethoden darunter die Homöopathie, definitiv in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die bundesdeutsche Bevölkerung sich in einer Umfrage bzw. einer Volksabstimmung ähnlich wie die Bürger in der Schweiz entscheiden würde, ist relativ hoch. So zeigt sich in unterschiedlichen Befragungen regelmäßig eine hohe Beliebtheit der Homöopathie innerhalb der deutschen Bevölkerung.

Wie begründet die Schweiz die Aufnahme der Homöopathie in den Leistungskatalog der Krankenkasse?

In der Schweiz geht man davon aus, dass homöopathische Behandlungen, solange sie von qualifizierten Ärzten angewandt werden, einen sogenannten Pflichtleistungscharakter haben. Es sei davon auszugehen, dass die erbrachten Gesundheitsleistungen im Rahmen der Homöopathie wirksam, zweckmäßig und wirtschaftlich seien. Und wie steht es um die Kosten? In der Schweiz kostet die Homöopathie im Vergleich zu anderen Gesundheitsleistungen relativ wenig: Nur etwa 7, 8 Millionen der insgesamt rund 30 Milliarden Franken in der Grundversicherung entfallen auf die Erstattung homöopathischer Behandlungen bzw. Medikamente.

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Homöopathika bei Nebenwirkung der Chemotherapie

Homöopathische Arzneimittel können zur Linderung der Folgen einer Krebsbehandlung sinnvoll sein

Homöopathika bei Nebenwirkung der Chemotherapie

Begleitung durch Homöopathie möglich. (Bildquelle: © Rawpixel.com – Fotolia)

Die Diagnose Krebs löst bei vielen Patienten große Ängste aus. Die Sorgen umfassen dabei nicht nur die eigene Gesundheit, sondern gehen weit darüber hinaus: Wie nimmt die Familie die Diagnose auf? Wie gestaltet sich der Alltag mit Krebs? Inwiefern beeinflussen die Faktoren Ernährung und Bewegung die Krankheit? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an der Erkrankung zu sterben? Wie lassen sich die Beschwerden bei einer Krebs-Behandlung lindern? Vielen Menschen fällt es nicht leicht, ihre Sorgen zu offenbaren. Schließlich haben Ärzte oftmals nur ein begrenztes Zeitkontingent, und Angehörige sind in einigen Fällen durch die Situation überfordert.

Nebenwirkungen der konventionellen Therapie mit Homöopathika entgegensteuern

Helfen können in dieser Situation Onkologen, die neben notwendiger konventioneller Therapie auch homöopathischen Arzneien nutzen, um die Nebenwirkungen einzudämmen. Während die konventionelle Medizin unter anderem für die Bausteine Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen zuständig ist, konzentriert sich die Homöopathie auf die Linderung der Nebenwirkungen. Krebsbehandlungen sind eine große Belastung für den Körper und die Seele. Ob Übelkeit, Schmerzen oder überdurchschnittliche Müdigkeit, die sogenannte Fatigue – mit einem in Homöopathie erfahrenen Arzt zusammengestellten homöopathischen Behandlungsplan kann man die Nebenwirkungen lindern und gleichermaßen die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung begleiten Betroffene durch die gesamte Krankheitsphase

Generell unterteilt man die Krebserkrankung in drei Phasen. Nach der Diagnose Krebs steht die Überwindung des Schocks an erster Stelle. Gedanken an den Tod, Wut und Kummer liegen in dieser Phase nah beieinander. Nach dem Überwinden des Traumas kann die begleitende Behandlung mit Homöopathika beginnen, um Begleiterscheinungen der konventionellen Therapie zu verringern. In der dritten Phase geht es um die Stabilisierung des strapazierten Organismus. Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung begleiten Patienten durch alle drei Phasen und führen sie bestenfalls zurück in ein gesundes Leben mit neuem Lebensstil.(1)

(1) https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/_man-fuehlt-sich-wie-erschlagen_-24437768.html

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