Tag Archives: Homoeopathie

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Homöopathie in der Intensivmedizin

Internist und Intensivmediziner über das Potential von Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie kann chronisch kranke Personen unterstützen. (Bildquelle: © TTstudio – Fotolia)

Prof. Dr. med. Michael Frass ist Internist und internistischer Intensivmediziner. Er arbeitet an der Klinik für Innere Medizin I am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien. Zudem leitet er die Wiener Spezialambulanz “ Homöopathie bei malignen Erkrankungen“. In einem Interview mit dem Internetblog „Homöopathie natürlich“ schildert der Facharzt seine Erfahrungen mit Homöopathie in der Intensivmedizin. Zudem berichtet er von Studien zur Anwendung in seiner Arbeit. Frass schildert, Patienten mit Organausfall auf der Intensivstation könnten mit Homöopathie konstitutionell gut unterstützt werden. Darüber hinaus habe er gute Erfahrung in der Therapie von Patienten gemacht, die eine Infektion haben und trotz Antibiotika nur schwer am Leben erhalten werden können. Mit Homöopathie könne man diese Patienten begleitend unterstützen. Der Mediziner trägt das Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Komplementäre Medizin.

Studie zur Homöopathie bei Patienten mit Sepsis

Der Internist und Universitätsprofessor Michael Frass berichtet von Studien mit Intensivpatienten, bei denen homöopathische Arzneimittel zum Einsatz kamen.

– Homöopathie bei Sepsis
– Homöopathie chronischer Lungenerkrankung

In einer Untersuchung wurden Patienten im künstlichen Tiefschlaf mit einer schweren Sepsis untersucht. Eine Sepsis ist eine lebensbedrohliche Entzündungsreaktion. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen wurden mit der konventionellen Medizin in Kombination mit Homöopathie behandelt. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Die Patienten befanden sich nicht bei Bewusstsein. Frass zufolge könne folglich ein Placebo-Effekt oder Suggestion ausgeschlossen werden. Das Ergebnis der Studie: Patienten, die homöopathisch behandelt wurden, zeigten eine bessere Überlebenschance als diejenigen mit dem Placebo.

Mit Homöopathie schneller vom Beatmungsgerät befreit

In einer weiteren Studie wurden Patienten mit Homöopathie mit einer erhöhten Schleimbildung in der Luftröhre behandelt. Diese hatte ihre Ursache in einer chronischen Lungenerkrankung und Nikotinmissbrauch. Unter Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln konnten diese Patienten im Gegensatz zur Vergleichsgruppe viel früher von der Beatmung befreit werden. Sie konnten zudem früher aus der Intensivstation entlassen werden. Darüber hinaus habe Frass in einer weitere Studie zeigen könnten, dass die begleitende homöopathische Behandlung bei Krebspatienten die Lebensqualität steigern kann. Außerdem könne sie die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie minimieren. Sein Fazit mit Blick auf die Evidenz ist positiv. Die Studienlage spreche eindeutig zu Gunsten der Homöopathie.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Wie können Homöopathika die Krebstherapie sinnvoll ergänzen?

Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Homöopathie kann die konventionelle Therapie ergänzen. (Bildquelle: © Olha Rohulya – Fotolia)

Schon immer sind pflanzliche Arzneien ein fester Bestandteil in der Pharmazie. Sogar Chemotherapeutika haben zum Teil ihren Ursprung in pflanzlichen Inhaltsstoffen. So stammen etwa die in der Krebstherapie eingesetzten Texane aus der pazifischen Eibe. Onkologen setzen bei Krebspatienten auf Homöopathie, um die Nebenwirkung der schulmedizinischen Therapie abzumildern und – wie zum Beispiel Kinderonkologen an der Charite in Berlin berichten – um einen aktiven Beitrag zur Therapie zu leisten und damit die psychische Widerstandskraft der Patienten zu stärken. Ungefähr 50.000 bis 70.000 Pflanzenarten werden in der Medizin als Heilmittel genutzt. Die Komplementärmedizin, zu der auch die Homöopathie gezählt wird, macht sich die Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen gezielt zunutze. Was leistet sie in der Krebstherapie?

Komplementärmedizin und Homöopathie in der Onkologie

Bei Tumorpatienten werden Homöopathika angewandt, um die konventionellen Therapien zu ergänzen. Eine Feldstudie zum „Mamma-Karzinom“ zeigte zum Beispiel, dass über 84 Prozent der befragten Brustkrebspatientinnen Therapien aus der Komplementärmedizin nutzten. Im Rahmen der onkologischen Behandlung begleitend eingesetzte komplementäre Methoden sind häufig nicht auf ein bestimmtes Symptom gerichtet, sondern verstehen sich als ergänzende Behandlung im Sinne einer integrativen Medizin. Konnte in Studien die Evidenz von Methoden der Naturheilkunde bzw. Komplementärmedizin nachgewiesen werden, finden sie sogar Eingang in die Leitlinien der Krebsmedizin – Beispiel Misteltherapie. Sie wird u.a. zur Appetitsteigerung, zur psychischen Stabilisierung und zur Schmerztherapie eingesetzt.

Mit Homöopathie die Selbstheilungskräfte von Krebspatienten unterstützen

Der begleitende Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln in der onkologischen Therapie zielt darauf, Nebenwirkungen abzumindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Die Minderung von Nebenwirkungen und die Steigerung der Lebensqualität zählen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten und Ärzte unter den Bedingungen einer Krebsbehandlung begleitend Homöopathika einsetzen. Hierzu gibt es bereits viele Forschungsarbeiten. Auch ein neuer Lehrstuhl an der Universität Tübingen richtet sein Augenmerk insbesondere auf diesen Anwendungsbereich komplementärer Methoden.

Quellen:
Frank, Matthias: Begleitende Phytotherapie nach Krebs. In: Der Hausarzt. 20.10.2018.
Kassab S, Cummings M, Berkovitz S, van Haselen R, Fisher P: Homeopathic medicines for adverse effects of cancer treatments. Cochrane Database Syst Rev 2009:CD004845

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Homöopathie wird wieder stärker nachgefragt

Apotheken verzeichnen wachsende Umsätze mit Homöopathika

Homöopathie wird wieder stärker nachgefragt

Homöopathie wird immer beliebter. (Bildquelle: © kasto – Fotolia)

Vergleicht man das erste Halbjahr 2018 mit dem Vorjahreszeitraum, zeigt sich: Der Umsatz mit Homöopathika ist um fünf Prozent auf 338 Millionen Euro gestiegen. Auch der Absatz entwickelte sich nach Daten des Pharma-Marktforschungsunternehmens IQVIA positiv. Die Zahlen zeigen: Menschen setzen auf Homöopathie und verbinden die konventionelle Medizin im Sinne einer integrativen Medizin mit komplementären Heilmethoden. Die Zahlen aus der Marktforschung machen deutlich, dass sich die Absatzzahlen von homöopathischen Arzneimitteln in den vergangenen Jahren stabil entwickelt haben. Von 2014 auf 2015 gab es einen deutlichen Anstieg. Die Schweiz hat den Trend hin zur Integrativen Medizin erkannt. Hier werden die Kosten konventioneller, als auch ergänzender Therapien durch die solidarisch finanzierte Grundversicherung gedeckt.

Umfragen belegen den Trend pro Homöopathie

Ungeachtet der in den zurückliegenden zwei Jahren verschärft geführten Debatte gegen Naturheilverfahren und Homöopathie wenden Ärzte und Patienten homöopathische Behandlungen an. Neben den guten Erfahrungen, die auch die Versorgungsforschung belegt, zeigen Umfragen den Trend pro Homöopathie. Es ist vor allem der mündige, gut informierte Patient, der auf Integrative Medizin setzt. Zudem stehen zunehmend Ärzte den naturheilkundlichen Therapierichtungen offen gegenüber. Sie realisieren, dass schulmedizinische Behandlungen mit Homöopathie sehr gut unterstützt und ergänzt werden können. Auch die Politik fördert die Integration der Komplementärmedizin in die ärztliche Praxis. Aus diesem Grund hat die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg in ihrem Koalitionsvertrag die Zielvereinbarung aufgenommen, eine „Vorreiterrolle in der Erforschung der Komplementärmedizin“ einzunehmen.

Homöopathie und Naturheilverfahren universitär verankern

Im kommenden Jahr 2019 wird an der Universität Tübingen ein Lehrstuhl für integrative Medizin und Naturheilkunde geschaffen. Ziel ist die universitäre Ausbildung von Medizinern mit der fachlichen Qualifikation in komplementären Heilverfahren. Die Finanzierung des neuen Lehrstuhls ist gesichert. In den ersten fünf Jahren stehen rund zwei Millionen Euro aus dem Fonds der Robert-Bosch-Stiftung zur Verfügung. Der Fonds speist sich aus Privatspenden. Danach übernimmt der Staat die weitere Finanzierung.

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Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Universität Tübingen richtet neue Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin ein

Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Mehr Forschung zur Homöopathie und Naturheilkunde. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia)

Mit der Einrichtung einer Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin, der ersten dieser Art in Deutschland, stellen das Land Baden-Württemberg, die Robert Bosch Stiftung GmbH, das Robert-Bosch-Krankenhaus und die Universität die Weichen in der Forschung neu. Die Kosten für die neue Professur wird in den ersten fünf Jahren die Robert Bosch Stiftung übernehmen, langfristig ist die Finanzierung über das Land Baden-Württemberg gesichert. Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg setzt damit eine Entscheidung aus dem Koalitionsvertrag um. Ziel der neuen Professur ist nach Angaben des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Verfahren und Methoden der Naturheilkunde, zu der auch die Homöopathie zählt, sowie der Integrativen Medizin zu erforschen. Sie soll einen Beitrag dazu leisten „Potentiale zu heben“, wie Ministerin Theresia Bauer (Grüne) betont.

Im Sinne der Patientensicherheit mehr Forschung zur Naturheilkunde und Homöopathie

Die Ministerin zeigte sich davon überzeugt, dass viele Menschen Naturheilkunde und komplementäre Behandlungsmethoden ganz selbstverständlich nutzen, zum Beispiel als Ergänzung konventioneller Verfahren. Auch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) begrüßte die Einrichtung des neuen Lehrstuhls: Verstärkte Forschungsanstrengungen in diesem Bereich sollen zum einen zur Patientensicherheit, zum anderen zu einer Verankerung der Therapieangebote in der Patientenversorgung beitragen. Der neue Lehrstuhl etabliert Naturheilkunde und Integrative Medizin damit als festen Bestandteil des Studienangebotes an der Medizinischen Fakultät der Uni Tübingen.

Integrative Medizin in der Therapie für Tumorpatienten soll erforscht werden

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Prof. Dr. Joachim Rogall, ist die Einrichtung der Professur ganz im Sinne des Stifters Robert Bosch als Verfechter der integrativen Medizin. Insofern soll am Robert Koch Krankenhaus in Stuttgart der Nutzen gemeinsamer Therapien aus Naturheilkunde und konventioneller Medizin weiter erforscht werden. In dem Stuttgarter Krankenhaus gibt es seit 2016 das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen und seit 2015 eine klinische Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin. Ein Forschungsbereich soll folglich der Nutzen naturheilkundlicher Verfahren in der ergänzenden Behandlung von Tumorpatienten sein, um deren Lebensqualität zu verbessern und Therapiefolgen zu lindern.

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Homöopathie: Die andere Seite der Evidenz-Debatte

Naturheilkundler Prof. Dr. med. Michalsen hinterfragt, was an der Schulmedizin evidenzbasiert ist

Homöopathie: Die andere Seite der Evidenz-Debatte

Homöopathie und die konventionelle Medizin. (Bildquelle: © by paul – Fotolia)

Als „hochproblematisch“ kennzeichnet der Berliner Professor Dr. med. Andreas Michalsen, der als Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charite arbeitet, die Tatsache, dass 90 Prozent aller Studien zur Wirkungsweise von Medikamenten von der Pharmaindustrie finanziert werden. Zugleich betont der Mediziner, dass auch Bereiche der Schulmedizin keinesfalls lückenlos wissenschaftlich abgesichert seien. Michalsen leistet damit einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Wirkungsweise der Homöopathie, in der die Gegner dieser Heilmethode vor allem die mangelnde Evidenz in den Vordergrund rücken. Dafür hat Professor Michalsen eine einleuchtende Erklärung.

Homöopathie: Scheitert die Evidenz am Geldbeutel?

Nach Einschätzung des Berliner Medizin-Professors ist es einfach zu erklären, warum es über die Wirkung von naturheilkundlichen Verfahren im Vergleich zur konventionellen Medizin wenig wissenschaftlich gesicherte Belege gibt. Die Evidenz falle nicht vom Himmel, stellt Michaelsen im Interview mit dem Hauptstadtnetzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“ heraus. Denn 90 Prozent der Studien im Bereich der Medizin würden von der Pharmaindustrie bezahlt. In der Naturheilkunde falle die finanzielle Förderung gering aus, weil sich hier nichts patentieren lasse. Der Professor verweist dazu auf die Behandlung der Volkskrankheit „Arthrose“. Solange an einer Endoprothese aus Titan Industrie, Ärzte und Krankenhaus gut verdienen, gebe es keinen Anlass, darüber zu forschen, ob alternative Methoden helfen können. Die Evidenz sei dort am größten, wo es die meisten bezahlten Studien gibt.

Homöopathie und Evidenz – auch die konventionelle Medizin ist nicht durchgängig evidenzbasiert

Evidenz ist nicht nur in der Homöopathie und anderen Bereichen der Naturheilkunde nicht lückenlos nachgewiesen. Auch darauf weist Prof. Michalsen hin. Er nennt als Beispiel eine Untersuchung aus dem Jahr 2013, die sich mit den Leitlinien der Onkologie befasst. Ihr Ergebnis zeige, dass nur sechs Prozent der Empfehlungen in den Leitlinien ein Evidenz-Level von 1 aufweisen und folglich gute randomisierte Studien zur Verfügung stehen. Der weitaus größere Anteil, nämlich 94 Prozent, basieren Michalsen zufolge auf geringer Evidenz oder Meinung von Experten.

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Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Autor und Arzt Prof. Dr. med. Andreas Michalsen plädiert für die integrative Medizin

Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Homöopathie zählt zur Naturheilkunde. (Bildquelle: © JenkoAtaman – Fotolia)

Die konventionelle Medizin ist ein Segen für die Menschheit – daran lässt Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charite, keinen Zweifel. Dennoch betonte er in einem Interview mit dem Hauptstadtnetzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“, die konventionelle Medizin könne von der Naturheilkunde im Sinne einer integrativen Medizin profitieren. Zu den naturheilkundlichen Verfahren wird auch die Homöopathie gezählt.

Was ist der Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde wie Homöopathie?

Zum Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde sagt der Mediziner: Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin absolut segensreich. Ein Herzinfarkt brauche eine notärztliche Versorgung und ein Herzkatheterlabor. Gleichzeitig stoße die konventionelle Medizin bei den chronischen Erkrankungen an ihre Grenzen. In diesem Bereich könne die vergleichsweise junge Schulmedizin viel von dem jahrtausendealten Wissen aus der Naturheilkunde lernen. Er beobachte, schildert Prof. Michalsen, viele seiner medizinisch tätigen Kollegen hätten dies zwischenzeitlich verstanden. Für ihn sei es mittlerweile offensichtlich, dass der Erfolg der Schulmedizin sich in vielen Fällen auf das „Reparieren“ beschränke. Chronische Erkrankungen könne die Schulmedizin zumeist nicht heilen.

Prof. Michalsen zum Imageproblem von Naturheilkunde und Homöopathie

Auf die Frage, ob die Skepsis seiner Kollegen gegenüber Verfahren der Naturheilkunde und Homöopathie nicht doch ein wenig begründet sei, antwortet Prof. Andreas Michalsen, es handele sich dabei um ein Kernproblem. Seiner Einschätzung nach habe es seinen Ursprung in der Tatsache, dass man versäumt hätte, naturheilkundliche Verfahren an den Universitäten zu etablieren und durch einen wissenschaftlichen Status die Spreu vom Weizen zu trennen. Er kritisierte zugleich das Fehlen einer ordentlichen staatlichen Heilpraktikerprüfung. Es sei Aufgabe des Staates, zum Schutz der Patient Wildwuchs bei den Heilmethoden zu unterbinden.

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Welt-Psoriasistag 2018: Homöopathie bei Schuppenflechte

Welt-Psoriasistag 2018: Homöopathie bei Schuppenflechte

VKHD

25.10.2018, Ulm – In Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen von Schuppenflechte (Psoriasis) betroffen. Sie leiden häufig stark unter der chronischen Erkrankung und den quälenden Symptomen. Der Verband Klassischer Homöopathen Deutschland e.V. (VKHD) erinnert anlässlich des Welt-Psoriasistages am 29. Oktober 2018 daran, dass die Homöopathie erfahrungsgemäß im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung die Symptome einer Psoriasis lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern kann.

Rund 1,5-2 % der Menschen in westlichen Industrienationen leiden unter Psoriasis, der sogenannten Schuppenflechte, die meisten davon unter der sogenannten Psoriasis vulgaris (80 %). Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die mit der Entzündung bestimmter Hautstellen und einer beschleunigten Produktion von Hautzellen einhergeht. Die scharf begrenzten und schuppenden Hautrötungen werden häufig von starkem Juckreiz begleitet. Die Herde treten meistens am Kopf, an den Ellenbogen, Kniekehlen, hinter den Ohren, am Bauchnabel und am Gesäß auf. Es können aber auch Hände und Füße betroffen sein. Die Veranlagung zur Psoriasis wird vererbt. Häufig lösen Faktoren wie Infekte, Verletzungen der Haut, Stressbelastungen, Alkohol oder Medikamente die Krankheitsschübe aus. Die Lebensqualität der Betroffenen ist durch die Schuppenflechte massiv beeinträchtigt und der Leidensdruck ist oft sehr hoch, zumal es nicht selten aufgrund der Hauterscheinung zu einer psychosozialen Stigmatisierung kommt.

Patienten auf der Suche nach verträglichen Therapien
Psoriasis an sich gilt als unheilbar und die Standardtherapie zielt daher darauf ab, die belastenden Symptome einzudämmen. Allerdings sind viele Patienten mit den gängigen Therapien nicht zufrieden. Entweder zeigen diese nicht den gewünschten Effekt, oder sie werden von zum Teil starken Nebenwirkungen begleitet. Das hat Einfluss auf die Therapietreue der Patienten: Viele setzen ihre Medikation frühzeitig ab. Patienten suchen daher nach nebenwirkungsarmen und gut verträglichen Therapieoptionen, und viele von ihnen wenden sich der Homöopathie zu. Diese stellt tatsächlich in vielen Fällen eine geeignete Behandlungsoption bei Schuppenflechte dar. „Aufgrund der vielfältigen Hauterscheinungen und begleitenden Symptome brauchen Patienten mit Schuppenflechte einen individuellen Therapieansatz „, erklärt der Heilpraktiker Stefan Reis aus Mülheim an der Ruhr. Er behandelt viele Patientinnen und Patienten mit Einzelmittel-Homöopathie, die sich aufgrund ihres individualisierenden Ansatzes sehr gut zur Behandlung bei Psoriasis eignet. Allerdings weist Reis aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung auch darauf hin, dass im Falle einer homöopathischen Therapie allen Beteiligten klar sein muss, dass die Homöopathie diese Krankheit ebenfalls nicht ursächlich heilen kann. „Vielmehr kann die homöopathische Behandlung erfahrungsgemäß in der Mehrzahl der Fälle zu einer Verbesserung der Symptome und Beschwerden beitragen oder Latenzphasen bewirken. Doch es kann immer wieder zu Rückschlägen kommen. Die Behandlung eines an Psoriasis leidenden Menschen ist in der Regel eine langfristige Angelegenheit. Patient wie Therapeut müssen sich dieser Tatsache bewusst sein, dann bleiben ihnen viele Enttäuschungen erspart“, meint Stefan Reis.

Die Symptomkonstellation führt zum passenden homöopathischen Arzneimittel
Charakteristisch für die homöopathische Behandlung ist, dass Patienten mit derselben Erkrankung ganz unterschiedliche homöopathische Arzneien zur Behandlung erhalten. Das liegt daran, dass Homöopathen sich an den individuellen Symptomen der Patienten orientieren. Bei Menschen mit Schuppenflechte gibt es z.B. solche, die stark unter Juckreiz leiden. Manchmal brennen die betroffenen Hautstellen nach dem Kratzen, bei anderen Patienten tun sie das nicht. Wiederum andere Betroffene haben gar keinen Juckreiz. Der Homöopath fragt deshalb sehr genau nach Symptomen, Beschwerden, Vorlieben, Gemütsverfassung und weiteren Veränderungen. Diese Informationen führen ihn zum passenden homöopathischen Arzneimittel.

Die hohe Kunst der Mittelwahl
Die Psoriasis-Therapie ist anspruchsvoll, erläutert Reis an einem Beispiel. „Einige Psoriasis-Patienten leiden unter Gelenk- oder auch Augenentzündungen, die sich nach meiner Erfahrung ebenfalls gut homöopathisch behandeln lassen. Ich benötige dazu jedoch häufig sogenannte „Zwischenmittel“. Konkret heißt das, ich muss das für den chronischen Zustand ausgewählte Arzneimittel absetzen und ein für den akuten Zustand, also in diesem Fall die akute Entzündung des Gelenks oder der Augen, passendes Arzneimittel verabreichen. Nach Abklingen der akuten Entzündung kann ich für die Behandlung der chronischen Schuppenflechte auch nicht einfach wieder das „chronische“ Mittel verwenden. Vielmehr muss ich die Symptomatik des Patienten noch einmal genau erfragen. Auch in Phasen akuter Verschlimmerung der Psoriasis-Symptomatik können andere homöopathische Arzneimittel, als die für die „chronische“ Behandlung, angezeigt sein. Manchmal brauche ich dann einfach etwas Zeit, um diese homöopathischen Arzneien zu finden. Dann finde ich es verständlich, wenn Patienten in diesen Situationen Kortikoide in Form von Salben oder Cremes anwenden. Der Schub ebbt dann rasch ab und ich kann zur Behandlung des chronischen Leidens zurückkehren.“

Psyche und Hautpflege werden mit berücksichtigt
Studien bestätigen einen Zusammenhang zwischen der Psyche und körperlichen Erkrankungen. Stefan Reis kann das bestätigen: „Bei Psoriasis-Patienten kann ich regelmäßig beobachten, dass das Hautbild stark von der psychischen Verfassung der Patienten beeinflusst wird, und zwar in negativer wie positiver Hinsicht. So versuche ich neben der homöopathischen Behandlung, die diesen Umstand berücksichtigt, die Patienten u.a. in Hinblick auf eine Stressreduktion oder den Umgang mit Stress anzuleiten.“ Dafür bieten sich psychotherapeutische Verfahren an, die sich hervorragend mit der Homöopathie kombinieren lassen.

Die Hautpflege spielt bei Patienten mit Schuppenflechte eine wichtige Rolle, daher berät Stefan Reis seinen Patienten auch zu diesem Thema. Die Auswahl an Pflegeprodukten auf dem Markt ist groß, und was dem einen Patienten hilft, muss einem anderen keineswegs auch gut tun. „Ich habe beobachtet, dass mineralölfreie Produkte, möglichst mit einem BIO-Zertifikat, verträglicher sind als andere“, sagt Reis.

Keine homöopathische Selbstmedikation bei Psoriasis
„Wie geschildert, schauen sich Homöopathen den ganzen Menschen an und behandeln die individuellen Beschwerden und Symptome der Kranken – auch bei Schuppenflechte“, erklärt Dr. Birgit Weyel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD). „Das braucht im Regelfall Zeit, eine entsprechende Ausbildung und ist auch nicht mit der Gabe eines einzigen Mittels getan. Der VKHD rät deshalb ausdrücklich von Selbstbehandlungen mit Homöopathie bei Schuppenflechte ab. Bei chronischen Erkrankungen wie der Psoriasis müssen versierte und gut ausgebildete Homöopathen die Behandlung begleiten“, betont Weyel die Position des Verbandes.

Weitere Informationen
– Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD e.V.: https://www.vkhd.de
– Therapeutenlisten mit zertifizierten Homöopathen finden Sie unter https://www.homoeopathie-zertifikat.de/index.php/therapeutensuche-menu und unter https://homoeopathie-qualitaet.de/therapeuten/

Diese „Pressemitteilung“ ist eine unverbindliche Information und Meinungsäußerung des Verbands Klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (VKHD) ist der einzige Berufsverband für klassisch homöopathisch therapierende Heilpraktiker in Deutschland mit derzeit 1400 aktiven Mitgliedern. Der Verband vertritt seit 1997 die berufsspezifischen Interessen von homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern.

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Homöopathie: Plädoyer für andere Sichtweise

Arzt kontert Kritik an der Homöopathie mit seiner Praxiserfahrung

Homöopathie: Plädoyer für andere Sichtweise

Positive Erfahrungen eines Kinderarztes mit der Homöopathie. (Bildquelle: © Pierre-Olivier – Fotolia)

Eine Berichterstattung in der Badischen Zeitung mit dem Titel „Krieg um die Kügelchen“ zur Debatte um die Homöopathie hat eine Welle an Leserbriefen an die Zeitung ausgelöst. In einem der Leserbriefe bekennt sich ein Kinderarzt zur Homöopathie und berichtet von sehr vielen positiven Erfahrungen über die Wirkung homöopathischer Arzneimittel, die er von seinen Patienten und deren Eltern gehört habe. Zugleich pflichtet er bei, dass der homöopathische Therapieansatz nicht für sich alleine, sondern integriert mit der Schulmedizin angewendet werden solle. Einen Armbruch behandele er eben vor allem chirurgisch, und insofern sei es gut, dass es die Schulmedizin gebe.

Kinderarzt fordert andere Sichtweise auf die Homöopathie

Zur Wirkungsweise der Homöopathie führt der Kinderarzt eine interessante Parallele an. Eine wissenschaftliche Erklärung für die Wirkung der Homöopathie stehe noch aus. Doch vielleicht sei die Wirkungsweise vergleichbar mit der der Musik. Er nennt ein Beispiel: „Haben Sie schon einmal Musik gewogen?“, fragt der Kinderarzt und ergänzt, dass eine CD mit Beethoven sich vom Gewicht her nicht ein Milligramm von einer CD mit ACDC unterscheide – und dennoch bewirke die Musik eine ganze Menge beim Zuhörer.

Berichte über Besserung bei homöopathisch behandelten Patienten ernst nehmen

Für den Kinderarzt ist die Forderung nach wissenschaftlich messbarer Wirksamkeit eine einseitige Betrachtungsweise. Er fordert eine neue Sichtweise. Mit den bisherigen Beweismethoden nach dem Motto: „Da ist kein Wirkstoff drin“, habe man noch nicht beweisen können, dass da tatsächlich nichts wirke. Für eine Erklärung brauche es unter Umständen eine völlig neue Herangehensweise, eine neue Brille, wie der Arzt es ausdrückt. Für die Behandlung seiner Patienten sei das letztlich aber einerlei. Denn Berichte über Besserung und Heilung bei seinen homöopathisch behandelten Patienten dürfe man durchaus ernst nehmen. Insofern sei es gut, dass es die Homöopathie gebe.

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Homöopathie als Teil der integrativen Medizin anerkennen

BPI fordert Beibehaltung der Erstattung durch die GKV und der Apothekenpflicht

Homöopathie als Teil der integrativen Medizin anerkennen

Für die Therapievielfalt und Einsatz von der Homöopathie. (Bildquelle: © denisismagilov – Fotolia)

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Hennig Fahrenkamp, hat sich in die Evidenzdebatte um die Homöopathie eingeschaltet und fordert zum einen, die gesetzlichen Krankenkassen sollten auch in Zukunft Kosten für Homöopathika erstatten dürfen. Zum anderen setzt er sich für die Beibehaltung der Apothekenpflicht ein. Fahrenkamp reagiert damit auf Forderungen des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken, der sich dafür ausgesprochen hatte, aufgrund fehlender Evidenz homöopathische Therapien aus den freiwilligen Leistungen der GKV zu streichen. Hennig Fahrenkamp sieht darin eine Bevormundung der Patienten und ein Beschneiden der Therapievielfalt, von der Patienten profitieren können, wie er in einer Pressemitteilung betont.

Versorgungsforschung zur Homöopathie zeige den Nutzen für die Patienten

Bei vielen Erkrankungen werden nach Darstellung Fahrenkamps homöopathische Arzneimittel erfolgreich eingesetzt. Der BPI-Präsident verweist auf die Ergebnisse der Versorgungsforschung, die übereinstimmend zeigten, Homöopathie sei mit einem Nutzen für die Patienten verbunden. Klinische Studien hätten überdies belegt, dass sich die Symptomatik bei verschiedenen Indikationen durch eine homöopathische Behandlung verbessert hätte. Voraussetzung sei der richtige und verantwortungsvolle Einsatz. Dann könnten Homöopathika den Erfolg der Therapie unterstützen, und somit sei eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen gerechtfertigt.

Homöopathika werden als Arzneimittel streng kontrolliert und überwacht

Darüber hinaus betont Fahrenkamp, homöopathische Arzneimittel unterliegen den strengen Kontroll- und Überwachungsmechanismen für Arzneimittel auf deutscher und europäischer Ebene. Zudem gelte das Heilmittelwerberecht. Arzneimittel und Medizinprodukte dürften erst dann in Umlauf gebracht werden, wenn sie durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen seien. Die Standards in der Herstellung, in Bezug auf Qualität und Sicherheit würden geprüft. Zudem würden Homöopathika auch nach Inverkehrbringen systematisch überwacht – für Fahrenkamp ein Garant für die Arzneimittel- und Patientensicherheit. In Deutschland gelte die Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel. Patienten stehe damit eine pharmazeutisch qualifizierte Beratung zur Verfügung.

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In Österreich ist die Homöopathie sehr beliebt

Neue GfK-Studie zeigt: So stark nachgefragt war die Homöopathie in Österreich noch nie

In Österreich ist die Homöopathie sehr beliebt

Homöopathie kommt vielfältig zum Einsatz. (Bildquelle: © MEISTERFOTO – Fotolia)

Eine Studie des Markforschungsinstituts GfK kommt zu dem Ergebnis, dass 62 Prozent – das sind zwei von drei Österreichern – im Jahr 2017 auf homöopathische Arzneimittel zurückgegriffen haben. In den Jahren zuvor lag diese Zahl bei etwa 50 Prozent. Die Homöopathie als komplementäre Behandlungsmethode ist damit in Österreich so beliebt wie noch nie. In der Studie wurden insgesamt 2.000 Personen ab einem Alter von 15 Jahren zum Thema „Homöopathie und pflanzliche Arzneimittel“ befragt.

Patienten in Österreich wenden Homöopathie bei vielfältigen Beschwerden an

Die in der Studie befragten Patienten gaben an, dass sie homöopathische Arzneimittel vorwiegend bei grippalen Infekten, Schnupfen, Husten sowie zur Stärkung der Abwehrkräfte einsetzen. Bei Säuglingen mit Zahnungsbeschwerden, Unruhezuständen und Schlafproblemen kommen Homöopathika auch bei Kindern zum Einsatz. Viele Patienten empfehlen die Anwendung der homöopathischen Arzneimittel auch weiter. In der Studie gaben 86 Prozent der Befragten an, Freunden und Familienmitgliedern eine geeignete homöopathische Therapie auf Basis ausreichenden Wissens empfehlen zu wollen. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung wendet der Studie zufolge homöopathische Arzneimittel an.

Hohes Ansehen der Homöopathie in der Bevölkerung Österreichs

Der GfK-Studie zufolge ist die Homöopathie nicht nur die bekannteste komplementär-medizinische Behandlungsform. Sie wird auch von allen komplementären Verfahren am häufigsten angewendet. In der österreichischen Bevölkerung habe die Homöopathie ein konstant hohes Ansehen. So sind 91 Prozent der Befragten in der Studie der Meinung, homöopathische Arzneimittel hätten wenige Nebenwirkungen. Von einer guten Wirksamkeit gehen 72 Prozent aus. 82 Prozent stimmten der Aussage zu, homöopathische Arzneimittel unterstützten den Körper bei der Heilung und zielten nicht nur auf die Symptome. Gegen ein Entweder-Oder in der Medizin sprechen sich 88 Prozent aus: Homöopathie und konventionelle Medizin sollten im Sinne einer integrativen Medizin kombiniert werden. Zudem soll Homöopathie nach Meinung von 62 Prozent der Befragten von Ärzten angewendet werden. Mehr als die Hälfte der Befragten würden bei Erkrankungen, die sowohl konventionell, als auch homöopathisch behandelt werden können, der Homöopathie den Vorzug geben.

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