Tag Archives: Homoeopathie

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Homöopathie: Vielfalt in der Medizin gesetzlich garantiert

Dialogforum Pluralismus in der Medizin: Der Staat darf nicht contra Homöopathie Position beziehen

Homöopathie: Vielfalt in der Medizin gesetzlich garantiert

Gezielte Fehlinformationen zu Homöopathie.

In einem Beitrag für die Deutsche Zeitschrift für Onkologie[1] schlägt Prof. Dr. Peter F. Matthiessen ein neues Kapitel in der Debatte um die Evidenz komplementärmedizinischer Verfahren wie der Homöopathie auf. Der Mediziner und Vorsitzender des Sprecherkreises des „Dialogforums Pluralismus in der Medizin“ (DPM) führt ein rechtliches Problem an: Nach §5 Absatz 3 des Grundgesetzes sei es dem Gesetzgeber untersagt, im Sinne einer Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma Position zu beziehen. Nichts anderes aber – so Matthiessens Argumentation – sei ein Verkaufsverbot der Homöopathie in den Apotheken oder ein Verbot der Finanzierung homöopathischer Behandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Beides wird wiederkehrend von homöopathiekritischen Kreisen gefordert.

Gefahr totalitärer Denkstrukturen in der Debatte um die Homöopathie

Matthiessen geht noch einen Schritt weiter: Durch die bewusste Stimmungsmache gegen die Homöopathie und die gezielte Verbreitung von Fehlinformationen durch Homöopathie-Gegner, machten sich totalitäre Denkstrukturen in der Debatte breit. Eine öffentliche Gesundheitsversorgung müsse den unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben der Bevölkerung entsprechen, die sich mehrheitlich eine integrative Medizin wünsche. In diesem Sinne sollte die konventionelle Medizin mit der Komplementärmedizin sinnvoll kombiniert werden. Für beide Richtungen gilt dem „Dialogforum Pluralismus in der Medizin“ zufolge die Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit. Gleichzeitig dürfe sich der Staat nicht auf die Seite eines bestimmten Paradigmas stellen, auch wenn den Autoren Ludwig Fleck und Thomas Kuhn zufolge Anhänger einer bestimmten Denkrichtung bestrebt seien, ihr Paradigma durch den Staat privilegieren zu lassen.[2]

Unhaltbare Pauschalangriffe gegen die Homöopathie und Komplementärmedizin

Das „Dialogforum Pluralismus in der Medizin“ spricht sich vor diesem Hintergrund für eine evidenzbasierte integrative Medizin aus, deren verfassungsrechtliche Stellung im Deutschen Grundgesetz verankert sei. Dies geschehe vor dem Hintergrund „zahlreicher unhaltbarer nationaler und internationaler Pauschalangriffe auf die Komplementärmedizin“, begründet der DPM. Der Zusammenschluss verschiedener Ärzteorganisationen hebt hervor, dass die therapeutische Wirksamkeit der Homöopathie durch hochwertige Studien belegt sei. Um auf ihre Unwirksamkeit schlusszufolgern, müssten 90 Prozent der klinischen Studien zur Homöopathie außer Acht gelassen werden. In ärztlicher Hand sei die Homöopathie ein wichtiger Teil der integrativen Medizin als Verbindung zwischen konventioneller Medizin und ärztlicher Homöopathie.

[1] Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme. In: Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018; 50: 172-177.
[2] Kuhn TS. Die Entstehung des Neuen. Frankfurt a. Main: Suhrkamp; 1977 sowie Fleck L. Die Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache. Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv. Frankfurt a. Main.: Suhrkamp: 1993.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Homöopathie: Kritiker lancieren Fehlinformationen

„Dialogforums Pluralismus in der Medizin“ zweifelt an Redlichkeit von Aussagen zur Homöopathie

Homöopathie: Kritiker lancieren Fehlinformationen

Die Vielfalt in der Medizin ist durch das Grundgesetz geschützt.

Mit deutlichen Worten wendet sich ein Kreis von wissenschaftlichen Institutionen und Medizinern in einer Deklaration gegen die Kritiker an der Homöopathie. Sie habe eine Stellungnahme von Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen unterzeichnet, die in der Deutschen Zeitschrift für Onkologie[1] veröffentlicht wurde. Matthiessen bewertet es als einen Ausdruck von Ignoranz oder Stimmungsmache, dass bewusste Fehlinformationen gegen die Homöopathie verbreitet würden. Im Zentrum seiner Kritik stehen eine Meinungsäußerung von Edzard Ernst, veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung[2], und die Aktivitäten des Münsteraner Kreises. Matthiessen spricht den Beiträgen die Seriosität ab und setzt sich für eine kritische, aber unvoreingenommene integrative Medizin ein. Zudem wehren sich die Unterzeichner mit ihrem Beitrag gegen totalitäre Denkstrukturen in der Medizin, die eine Bevorzugung eines bestimmten Paradigmas durch den Staat einfordern.

Literaturrecherche lässt positive Studien zur Homöopathie außen vor

Die Vorwürfe von Prof. Matthiessen, der nicht nur dem Sprecherkreis des „Dialogforums Pluralismus in der Medizin“ vorsitzt, sondern die Abteilung für Methodenpluralität in der Medizin am Institut für Integrative Medizin leitet, wiegen schwer. Im Zentrum seiner Kritik:

– Eine häufig zitierte australische Studie sei unwissenschaftlich und sogar manipuliert. Es handele sich keinesfalls um eine Metaanalyse, sondern um eine Literaturrecherche.
– Zudem seien bewusst Studien bei der Auswertung unberücksichtigt geblieben, deren Ergebnisse positiv mit Blick auf die Wirkungseise der Homöopathie zu interpretieren seien.
– Dieser Studie käme folglich keine valide Aussagekraft zu.

Homöopathie und Mainstream-Medizin: Vielfalt in der Medizin ist durch das Grundgesetz geschützt

Zugleich betont Matthiessen die Bedeutung der Integrativen Medizin, die auch die Homöopathie berücksichtigt. Sie sei einer Definition des US-amerikanischen „Academic Consortium for Integrative Medicine and Health“ zufolge eine Medizin, die sich auf die ganze Person richte, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Therapien nutzt, um Gesundheit und Heilung zu erreichen. Die Hälfte der Ärzte in Deutschland habe Komplementärmedizin in der ärztlichen Praxis integriert. Diese Vielfalt sei durch das Grundgesetz geschützt, das dem Staat verfassungsrechtlich untersage, einen bestimmten Wissenschaftsansatz oder ein bestimmtes medizinisches Paradigma zu privilegieren. Forderungen in diese Richtung, wie zum Beispiel die Herausnahme von homöopathischen Arzneimitteln aus den Apotheken, führten zu Ende gedacht in die Richtung einer totalitären Ideologie, an der es an Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht der Bürger genauso mangele, wie an Toleranz gegenüber anderen Denk- und Praxisansätzen.

[1] Matthiessen PF. Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme. In: Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018; 50: 172-177.
[2] Ernst E.: Homöopathie raus aus den Apotheken. In: Süddeutsche Zeitung. Außenansicht, 10.08.2018

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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Für Patienten zählt die Zuwendung eines Arztes.

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Für Patienten zählt die Zuwendung eines Arztes. (Bildquelle: © Alexander Raths / Fotolia)

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

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Wahlpflichtfach Homöopathie: Plädoyer für Freiheit der Lehre

Ärztegesellschaft reagiert auf Streichung des Wahlpflichtfaches Homöopathie an der MUW

Wahlpflichtfach Homöopathie: Plädoyer für Freiheit der Lehre

Universität in Wien streicht das Wahlfach Homöopathie. (Bildquelle: © Thomas Bethge / Fotolia)

Für die Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie (ÄKH) ist die ersatzlose Streichung des Wahlfaches „Homöopathie“ an der Medizinischen Universität in Wien (MUW) mit der Freiheit der Lehre nicht vereinbar. In einem Schreiben an den Rektor der Universität, Prof. Dr. Markus Müller, wenden sich hochrangige Vertreter der ÄKH gegen die Entscheidung der Universität, das Wahlfach vom Curriculum der MUW auszuschließen. Die Universität begründete diesen Entschluss mit der fehlenden Wissenschaftlichkeit der Homöopathie. Diesem Argument treten die ÄKH-Vertreter entgegen und machen der Universität ein Gesprächsangebot, „um die Lehre komplementärmedizinischer Grundlagen im Sinne einer Integrativen Medizin an der MUW weiter zu entwickeln.“

ÄKH: Homöopathie erfüllt die Kriterien der evidenzbasierten Medizin

Wissenschaft sei stets in Bewegung, betonen die Unterzeichner des Briefs, zu denen auch die Sprecherin der „StudentInnen Initiative Homöopathie“, Johanna Köllensperger, und die Präsidenten verschiedener Vereinigungen homöopathisch tätiger Ärzte auf nationaler und europäischer Ebene gehören, darunter Ilse Muchitsch vom European Committee for Homeopathy. Für die Veränderungen in der Wissenschaft sei die jahrhundertelange Geschichte der universitären ärztlichen Ausbildung in Wien selbst ein Beleg. Die Mediziner betonen, dass die Homöopathie den Kriterien der „Evidence Based Medicine“, also dem Goldstandard innerhalb der Medizin, gerecht werde. Den drei Säulen dieser Evidenz folgend, zeigten homöopathische Behandlungen eine deutliche Wirksamkeit. Homöopathisch tätige Ärzte handelten den gängigen Standards folgend evidenzbasiert. Daher sei eine Disqualifizierung der Grundlagenvermittlung in Homöopathie in der universitären Lehre „haltlos“. Aufgabe der Forschung sei es vielmehr, mehr im Bereich der Homöopathie zu forschen.

ÄKH bietet Mitarbeit bei Evaluation des Wahlfachs Homöopathie an

Unterstützung findet die Forderung nach der Beibehaltung des Wahlpflichtfachs auch unter den Studierenden. Die Streichung wurde vielfach bedauert. Studierende wünschten sich einen Austausch auf wissenschaftlichem Niveau, der jedoch auf die Kenntnis komplementärmedizinischer Verfahren wie der Homöopathie angewiesen sei. Für die ÄKH-Vertreter ist ein wissenschaftlicher Diskurs unterschiedlicher Therapieformen wichtig, damit die Medizin den Herausforderungen der Zukunft begegnen könne. Sie bieten zudem ihre Mitarbeit für eine Überarbeitung des Vorlesungskonzeptes, eine Evaluation und eine neue Schwerpunktsetzung zugunsten „Integrativer Medizin“ nach dem Vorbild renommierter amerikanischer Universitäten an.

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VHS bieten weiter Informationskurse zu Homöopathie an

Gesundheitskurse der VHS zu Homöopathie und komplementärmedizinischen Verfahren

VHS bieten weiter Informationskurse zu Homöopathie an

Es wird weiterhin Kurse zur Homöopathie bei der Volkshochschule geben. (Bildquelle: © stylefoto24 / Fotolia)

Der Deutsche Volkshochschul-Verband wird auch weiterhin Gesundheitskurse anbieten, die sich unter anderem mit der Homöopathie auseinandersetzen. Das bestätigte der Verband auf Nachfrage des Bundesverbands „Patienten für Homöopathie„. Die VHS-Vertreter reagieren damit auf die polemische Kritik von Prof. Edzard Ernst, der den Volkshochschulen im Magazin „Der Spiegel“ unter anderem „Volksverdummung“ vorgeworfen hat. Ungeachtet dieser Kritik wollen die Volkshochschulen im Land an ihren über 900 Standorten der gesamten Bevölkerung ein Weiterbildungsangebot mit Blick auf verschiedene medizinische Verfahren machen.

Volkshochschulen wollen über Homöopathie und gesundheitsrelevante Themen sprechen

Auf diesem Weg wollen sie das Gesundheitsbewusstsein der Kursteilnehmer schulen und sie zu Kompetenz und Eigenverantwortung mit Blick auf die Gesundheit befähigen. Es gehe um eine Stärkung der Urteilsfähigkeit und die Information über die gesamte Bandbreite gesundheitsrelevanter Themen, heißt es in einer Mitteilung des Bundesverbands der Volkshochschulen, aus dem der Bundesverband Patienten für Homöopathie zitiert. Die Volkshochschulen hielten sich dabei an bestimmte Standards der Kommunikation: Heilsversprechen sollen unterbleiben, wissenschaftliche Kontroversen über die Wirksamkeit angemessen dargestellt werden. Solange diese Voraussetzungen gegeben seien, unterliege die Gesundheitsbildung an den Volkshochschulen mit Blick auf Informationsangebote zu alternativmedizinischen Verfahren keinen thematischen Einschränkungen.

BHP begrüßt Bekenntnis der VHS zu Informationsangeboten rund um Homöopathie und Komplementärmedizin

Für den BPH bringt der Verband der Volkshochschulen damit eine Haltung zum Ausdruck, die den informierten und mündigen Bürger und seine Fähigkeit zur Gesundung in den Vordergrund stellt. Unterstützt werde diese Sichtweise durch aktuelle Studien wie des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS. Darin gab die Mehrheit der Befragten an:

– bei der Wahl ihrer Therapie und Arzneimitteln mitentscheiden zu wollen.
– Schul- und Komplementärmedizin sollen sich ergänzen.

Die Volkshochschulen bildeten demnach einen wichtigen Pfeiler der Gesundheitsbildung in Deutschland. Zugleich würden sie dem wachsenden Interesse der Bevölkerung an komplementärmedizinischen Verfahren gerecht.

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Neue Studie zur Homöopathie verblüfft Kritiker

Doppelblinde Placebo kontrollierte Studie zeigt Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln

Neue Studie zur Homöopathie verblüfft Kritiker

Positiven Wirkungsnachweis bei Schlaflosigkeit mit Homöopathie. (Bildquelle: © Zerbor / Fotolia)

Prof. Edzard Ernst gilt als einer der größten Kritiker der Homöopathie. Der ehemalige Professor für Alternativmedizin stellt immer wieder die Evidenz homöopathischer Behandlungen in Frage. Jetzt hat Prof. Ernst einen Kommentar zu einer Studie veröffentlicht, in dem er über deren positive Ergebnisse rätselt und eine Erklärung für die darin nachgewiesene Wirkung von Homöopathie bei Schlafstörungen sucht. Die doppelblinde, Placebo-kontrollierte randomisierte klinische Studie (RCT) wurde in der Zeitschrift „Complementary Therapies in Medicine“[1] veröffentlicht.

Studie zeigt methodisch einwandfrei die Wirksamkeit von Homöopathie bei Schlafstörungen

An der Studie nahmen insgesamt 60 Patienten teil. Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass sich unter der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln ein statistisch signifikanter Unterschied in Bezug auf die Schlafeffizienz, die Gesamtschlafzeit und die Zeit im Bett messen ließ, im Vergleich zu Placebo. Die Patienten sollten ihr Schlafverhalten im Studienverlauf in einem Schlaftagebuch notieren. Zugleich kam der Insomnia Severity Index (ISI) als anerkanntes Messinstrument in der Studie zum Einsatz. Das Ergebnis:

– Homöopathische Arzneimittel haben bei der Behandlung von Schlaflosigkeit eine dem Placebo überlegene signifikante Wirkung.

Kritiker der Homöopathie wundert sich über positiven Wirkungsnachweis

Edzard Ernst lobt die Methodik der Originalarbeit, die „schön und ausführlich“ beschrieben sei. Zu seinem Erstaunen könne der Homöopathie-Kritiker keine nennenswerten Fehler finden. Auch wenn neben anderen anzumerkenden Punkten die Stichprobe eher klein sei, die Behandlungszeit kurz und die Ergebnisse aus einer subjektiven Wahrnehmung heraus beschrieben worden seien, könne keine dieser Einschränkungen das positive Ergebnis erklären. Die jetzt publizierte Studie sei methodisch nicht zu beanstanden.

[1] James Michael, Subhas Singh, Satarupa Sadhukhan, Arunava Nath, Nivedita Kundu, Nitin Magotra, Susmit Dutta, Maneet Parewa, Munmun Koley, Subhranil Saha: „Efficacy of individualized homeopathic treatment of insomnia: Double-blind, randomized, placebo-controlled clinical trial“. In: Complementary Therapies in Medicine Volume 43, April 2019, Pages 53-59.

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Allgemeinmediziner: Homöopathie stellt Patienten in den Fokus

Wie der Arzt und Wissenschaftler Thomas Bonath den Weg in die Homöopathie fand

Allgemeinmediziner: Homöopathie stellt Patienten in den Fokus

Mediziner bewertet Studienlage zur Homöopathie positiv. (Bildquelle: © Thaut Images / Fotolia)

In einem Interview schildert der Arzt und Psychotherapeut Dr. med. Thomas Bonath, warum er nach vielen Jahren als Forschungsleiter in der medizinischen Forschung den Weg in die Homöopathie gefunden hat. Bonath arbeitet heute als niedergelassener, klassisch homöopathisch tätiger Arzt, nachdem er zehn Jahre in der klinischen Forschung beschäftigt war. Am Beginn seines Weges zur Homöopathie standen Zweifel am Ansatz klinischer Studien und ihrem konkreten Nutzen für die Patienten. Seiner Schilderung nach lässt sich mit diesen Studien alleine nur bedingt vorhersagen, welche Patienten einen Nutzen haben und bei wem Nebenwirkungen auftauchen.

Forscher und Homöopathie Arzt Bonath zweifelt an der Aussagekraft placebo-kontrollierter Studien

Bonath beschreibt den Ansatz klinischer Studien. Danach werde in der Regel die Wirkung von Medikamenten mit Hilfe von zwei Patientengruppen verglichen. Dabei wissen weder der behandelnde Arzt noch die Patienten, wer ein Medikament mit einem bestimmen Wirkstoff und wer ein Scheinmedikament, also ein Placebo erhält. Bonath hat selbst über Jahre hinweg solche Studien durchgeführt und machte dabei immer wieder eine Erfahrung, die ihn zum Nachdenken gebracht hat. Denn dabei geschehe Bonaths Schilderungen zufolge häufig etwas „Seltsames“, wie zum Beispiel bei einer Studie mit einem blutdrucksenkenden Medikament. Oftmals zeige sich bei 55 bis 65 Prozent der Patienten, die den Wirkstoff und nicht das Placebo erhalten haben eine ausreichend blutdrucksenkende Wirkung. Die gleiche Wirkung kann jedoch auch bei 40 bis 50 Prozent der Patienten mit dem Placebo nachgewiesen werden. Der therapeutische Vorteil liege also lediglich bei zehn bis fünfzehn Prozent. Zugleich müssten jedoch Patienten, die den tatsächlichen Wirkstoff erhalten, mit teils erheblichen Nebenwirkungen rechnen. Und ob diese Nebenwirkungen eintreten oder nicht, das sei eben nur bedingt oder gar nicht vorhersehbar. Die Frage bleibe folglich offen, welche Patienten vom Medikament einen Nutzen haben und wer welche Nebenwirkungen bekommt.

Bonath bewertet die Studienlage zur Wirksamkeit der Homöopathie positiv

Die Wirksamkeit der Homöopathie sei durch viele Studien gut belegt. Seine Kritik an den Aussagen der Skeptiker ist, dass sie die Doppelblind-Studien als einzig gültigen wissenschaftlichen Maßstab setzen. Nach zehn Jahren Forschungsarbeit kam Dr. med. Bonath zu der Erkenntnis, dass die Aussagekraft dieser Studienmethode sehr begrenzt ist. Der Mensch sei ein viel zu komplexes System und immer wieder ganz persönlichen Einflüssen ausgesetzt, so dass sich mit Doppelblind-Studien nur sehr wenig über den Nutzen des getesteten Medikaments für den einzelnen Patienten aussagen lässt. Dr. med. Thomas Bonath zog aus dieser Einsicht die Konsequenz und suchte sich eine Therapieform, die nicht die Krankheit, sondern den Patienten in den Fokus stellt. Nach anfänglichen Berührungsängsten des Wissenschaftlers mit der sehr individualisierten Herangehensweise und der detaillierten Anamnese in der homöopathischen Behandlung überzeugten ihn die guten Heilverläufe von Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen sowie die Erfahrungen, die er in seiner Familie mit Homöopathie machte. Die Studienlage zur Wirksamkeit der Homöopathie bewertet der Mediziner positiv. Wer die Doppelblind-Studien als einzig gültigen Maßstab ansetze, vertrete eine selektive Wahrnehmung. Aus seiner Forschungserfahrung heraus hätten diese Studien eine nur begrenzte Aussagekraft.

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Neue Website der Heilpraktikerin Inge Barth

Als Expertin für Entgiftung und Ernährung online noch bekannter werden

Neue Website der Heilpraktikerin Inge Barth

Heilpraktikerin Inge Barth aus Wain

Heilpraktikerin Inge Barth geht mit einer neuen Website online. Die Erstellung erfolgte durch die Internet-Agentur 0711-Netz.

Beim Erstellen der neuen Website galt es zunächst aus einer Vielzahl von Angeboten und Möglichkeiten die wichtigsten herauszufiltern und sich darauf zu fokussieren, damit das Ganze nicht unübersichtlich und für potentielle Klienten nicht mehr nachvollziehbar wird.

Der Aufbau erfolgte anschließend mit WordPress – natürlich mobiltauglich in Responsive Design. Nach dem ersten Entwurf wurde gemeinsam an der Optimierung gearbeitet, Bilder und Texte getauscht bzw. verändert, bis das Ergebnis im Feintuning erstellt werden konnte. Ein Blog wurde eingerichtet und mit neuen und bereits vorhandenen Blogposts bestückt, um den Website-Besuchern möglichst hochwertige Informationen zu bieten. Eine On-Page Suchmaschinenoptimierung rundete die Arbeiten schließlich ab. So konnte die neue Website in Februar 2019 online gehen.

Frau Barth ist Heilpraktikerin und Expertin für Entgiftung. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von der klassischen Homöopathie, über die Colon-Hydro-Therapie bis hin zum Ernährungscoaching und der Chelat-Therapie. Gerade im Bereich Ernährung war es ihr wichtig, die entsprechenden Veranstaltungen in der Umgebung ihrer Praxis in Wain, das zwischen Biberach und Ulm liegt, zu bewerben und potentielle Klienten auf ihr Angebot aufmerksam zu machen.

Die neue Website ist online unter:
https://www.inge-barth.de

Thomas Issler ist seit mehr als 18 Jahren erfolgreicher Internet Unternehmer. Als Fachinformatiker für Systemintegration kennt er die Technik und die betriebswirtschaftliche Seite. Seine wahre Liebe gilt jedoch dem Internet-Marketing.

Bei Macromedia in München gewann Thomas Issler Einblicke in die Arbeitsweise von großen Internet Agenturen. Wie man eine kleine Internet Agentur zu einem etablierten Unternehmen entwickelt, zeigte er mit dem Aufbau seiner im Jahr 2000 gegründeten Firma 0711-Netz, die heute Büros in Stuttgart und München unterhält.

Die reichhaltigen Praxis-Erfahrungen wurden in seinem Internet Marketing College zu einem eigenen effizienten Schulungskonzept gebündelt. Gemeinsam mit seinem Trainerteam vermittelt Thomas Issler wertvolles Internet-Marketing und Technik Wissen.

In zahlreichen Vorträgen und Seminaren hat Thomas Issler das Publikum mit seinen charmanten und humorvollen Reden gefesselt. Dabei glänzt er durch sein Fachwissen und die spontane Art das Publikum einzubeziehen. Komplizierte Inhalte werden durch Fußball Analogien allgemeinverständlich dargestellt und begeistern immer wieder das Publikum.

Zusätzlich arbeitet Thomas Issler als Buchautor und veröffentlicht Fachartikel für diverse Verlage.

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Homöopathie: Bundesrat befürwortet Komplementärmedizin

Patientenverband und Landesregierung von BaWü setzen sich für Wahltarife mit Homöopathie ein

Homöopathie: Bundesrat befürwortet Komplementärmedizin

Erstattung von Kosten wie Homöopathie. (Bildquelle: © fotogestoeber / Fotolia)

Kosten für Komplementärarzneimittel wie die Homöopathie können derzeit im Rahmen von Krankenkassen-Wahltarifen erstattet werden. Die Krankenkassen finanzieren Versicherten, die dieses Tarifmodell anbieten, die Kosten u.a. für homöopathische Arzneimittel. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant, den Krankenkassen-Wahltarif im Rahmen des sogenannten Terminservice- und Versorgungsgesetztes (TSVG) abzuschaffen. Für eine Beibehaltung der Wahltarife setzt sich der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) ein. Zudem hat sich die schwarz-grüne Landesregierung von Baden-Württemberg für die Wahltarife ausgesprochen. Eine entsprechende Bundesratsinitiative fand im November die Zustimmung der Länder. Ihre Argumentation: Vor allem für Menschen mit höherem Bedarf, wie chronisch Kranke oder Patienten mit Krebserkrankungen, seien die Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen nicht ausreichend.

Wahltarife mit Homöopathie sind vor allem für chronisch Kranke wichtig

Der Wahltarif basiert auf dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V). Er wurde im Jahr 2007 eingeführt und sieht eine Kostenübernahme für Arzneimittel aus besonderen Therapiebereichen vor. Das Bundesministerium begründet seine Pläne für eine Abschaffung mit einer geringen Nachfrage nach diesem Tarifmodell. Mit Rücksicht auf chronisch kranke oder krebskranke Patienten setzt sich der Bundesrat für den Erhalt der Wahltarife ein. Gerade diese Patientengruppe nutze die Wahltarife stärker.

Mit Wahltarifen Sicherheit für die Erstattung homöopathischer Arzneimittel erhalten

Auch Meinolf Stromberg, erster Vorsitzender des BPH, sieht vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen betroffen. Diese würden durch eine Abschaffung der Wahltarife benachteiligt, befürchtet der Patientenvertreter. Denn gerade diese Patienten sicherten über diesen Tarif ihre homöopathischen Arzneimittel ab. Nicht nachvollziehbar ist Stromberg zufolge auch die Begründung des Bundesgesundheitsministeriums, die Wahltarife würden nicht nachgefragt. Für Stromberg müssen diese Versorgungsinstrumente bestehen bleiben, um den Patienten Sicherheit zu geben. Denn eine gesetzliche Garantie für die Erstattung von Arzneimitteln oder Therapien, etwa aus der Homöopathie, gebe es zurzeit nicht. Auch die Satzungsleistungen, die Spahn als Alternative ins Gespräch bringt, seien freiwillige Leistungen der Krankenkassen.

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