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Wichtige Expertentipps für die Anschaffung einer modernen Feuerstätte

Vor der Anschaffung: Schornsteinfeger, Kaminbauer und Vermieter zu Rate ziehen

Wichtige Expertentipps für die Anschaffung einer modernen Feuerstätte

Guter Rat vom Fachmann ist die beste Grundlage für die Anschaffung einer modernen Feuerstätte

Wichtige Expertentipps für die Anschaffung einer modernen Feuerstätte

Frankfurt am Main. – Wenn man die aktuelle Heizöl- oder Gasrechnung vor Augen hat und an den letzten langen Winter mit seiner nasskalten Witterung zurückdenkt, sehnt man sich schnell nach der behaglichen Wärme eines flackernden Kaminfeuers. So werden auch in diesem Jahr etwa 300.000 Feuerstätten modernisiert oder neu errichtet. Da die Anschaffung eines Kaminofens, Heizkamins oder Kachelofens sorgfältig geplant sein sollte, hat der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. die wesentlichen Schritte kurz zusammengefasst.

Vor der Anschaffung: Schornsteinfeger, Kaminbauer und Vermieter zu Rate ziehen

Erster Ansprechpartner vor der Anschaffung ist der zuständige, bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger. Er kann sagen, ob ein vorhandener Schornstein für den Anschluss einer Feuerstätte geeignet ist oder saniert bzw. erneuert werden muss. In Mietwohnungen ist ferner die schriftliche Zustimmung des Vermieters einzuholen. Die Feuerstätte sollte grundsätzlich von einem Fachbetrieb installiert werden. Dieser hält sich an die verbindlichen Anleitungen der Hersteller und beachtet die detaillierten Bestimmungen zum Brandschutz.

Kamin- oder Pelletofen, Heizkamin oder Kachelofen?

In Deutschland bieten rund 50 Hersteller über 1.000 unterschiedliche Geräte und Varianten an. Während Kamin- und Pelletöfen freistehende Einzelfeuerungen sind und schnell auf- und abgebaut werden können, handelt es sich bei Heizkaminen und Kachelöfen um individuell gestaltete Anlagen, die vom Ofenbauer in Handarbeit gesetzt werden. Eine umfangreiche Liste – aufgeteilt nach den unterschiedlichen Feuerstätten – kann im Internet auf der Verbraucherseite www.ratgeber-ofen.de unter dem Stichwort „Herstellersuche“ aufgerufen werden.

Heizleistung ist abhängig von Raumgröße und Wärmedämmung

Besonders wichtig: Die Heizleistung muss an den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst sein. Dieser richtet sich nach der Größe des Aufstellraumes, der zu beheizenden Wohnfläche und der Gebäudeart bzw. Wärmedämmung. Wobei folgende Richtwerte gelten: Bei einem Altbau mit mittlerem Dämmstandard rechnet man mit 1,2 kW Heizleistung pro zehn Quadratmeter Wohnfläche und bei einem Neubau mit guter Wärmedämmung mit 0,7 kW. Um diesem geringen Wärmebedarf gerecht zu werden, bieten viele Hersteller mittlerweile auch Geräte mit geringer Heizleistung an. Bei diesen regelt eine elektronische Abbrandsteuerung das Zusammenspiel von Luftzufuhr, Brennstoff und Abbrandphase, sodass auch bei einem geringen Wärmebedarf stets wenig Emissionen entstehen.

Nach dem Einbau: Der Schornsteinfeger erteilt die offizielle Betriebserlaubnis

Ist die Feuerstätte an den Schornstein angeschlossen, überprüft der zuständige Schornsteinfeger die sichere Abführung der Abgase und die Einhaltung sicherheitstechnischer Vorgaben wie zum Beispiel die Abstände der Feuerstätte zu brennbaren Bauteilen oder Einrichtungsgegenständen. Ist alles in Ordnung, erteilt er die offizielle Betriebserlaubnis.

Weitere Informationen zu Anschaffung, Einbau und Betrieb moderner Feuerstätten unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Sonne, Luft und Holz: Die drei Pfeiler des ökologischen Heizens

Wärmepumpe und Holzfeuer in Kombination

Sonne, Luft und Holz: Die drei Pfeiler des ökologischen Heizens

Heizen mit Holz macht unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Heizöl und Gas

Die Sonne scheint das ganze Jahr. Ausreichend warme Luft steht für rund neun Monate zur Verfügung. Und Scheitholz oder Holzpellets sind regional verfügbar und stets deutlich günstiger als Öl und Gas. Angesichts ständig steigender Heizkosten ist die Kombination einer Wärmepumpe und Solaranlage mit einer modernen Feuerstelle die preisgünstige Energiewende in den eigenen vier Wänden. Denn so speisen sich das ganze Jahr Raumheizung und Warmwasser aus erneuerbaren und CO2-neutralen Energien. Hierauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., aufmerksam.

Solarthermie und wasserführendes Festbrennstoffgerät

In unseren Breitengraden kann eine Solarthermie-Anlage von Mai bis September den kompletten Warmwasserbedarf decken. Zu den anderen Zeitpunkten muss auf ein zusätzliches Heizsystem zurückgegriffen werden. Hier bietet sich ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät mit Wärmetauscher an. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie dem Heizungskreislauf zugeführt und steht als Raumheizung sowie zur Warmwasseraufbereitung zur Verfügung.

Wärmepumpe und Holzfeuer in Kombination

Strombetriebene Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft die vorhandene Wärme und wandeln sie in Heizenergie um. Dabei hängt die Effizienz von der Umgebungs- und der gewünschten Heiztemperatur ab. Bei starkem Frost – wenn der Wärmebedarf am größten ist – können Luftwärmepumpen nicht mehr effizient arbeiten. In diesem Fall schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, der Wasser und Heizung erwärmt, dabei aber zu höheren Stromkosten führt. Bei kalten Außentemperaturen ist es daher ökologisch und wirtschaftlich besonders sinnvoll, mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen das Heizsystem zu unterstützen.

Wasserführender Pelletofen, Wärmepumpe und Solaranlage werden gefördert

Weil das Heizen mit regenerativen Energien, anders als das Verbrennen fossiler Brennstoffe, nicht zur Erderwärmung beiträgt, leistet ein ökologisches Heizungssystem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und wird deshalb bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden staatlich gefördert: 2.000 Euro für einen wasserführenden Pelletofen und einen Kombinationsbonus von 500 Euro, wenn zusätzlich eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe eingebaut wird. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de

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Heizkosten senken mit Geld vom Staat: Wasserführende Pelletöfen werden mit 2.000 Euro gefördert

Holzpellets rund 60 Prozent preiswerter als Heizöl

Heizkosten senken mit Geld vom Staat: Wasserführende Pelletöfen werden mit 2.000 Euro gefördert

Der Staat fördert die Anschaffung eines wasserführenden Pelletofens

Angesichts der Preissteigerungen für Öl und Gas rückt Holz als Brennstoff wieder in den Blickpunkt der kosten- und umweltbewussten Verbraucher. Als regenerative Energie erfüllt Brennholz den Anspruch der Nachhaltigkeit, wobei Holzpellets noch weitere Vorteile bieten und heute als ein biogener Brennstoff der Zukunft gelten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst daher weiterhin den Kauf von Pelletöfen mit Wassertasche. Darauf verweist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.

Wer sein Bestandsgebäude – kein Neubau – mit einem solchen Gerät nachrüstet, erhält dafür 2.000 Euro als Basisförderung. Bei einem wasserführenden Ofen wird über einen Wärmetauscher Wasser erhitzt und über einen Pufferspeicher in die Heizungsanlage eingespeist. So wärmt das Feuer nicht nur das Wohnzimmer, sondern auch noch weitere Räume und sorgt für warmes Wasser in Küche und Bad. Wer den wasserführenden Pelletofen mit einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe kombiniert, erhält einen zusätzlichen Kombinationsbonus von 500 Euro.

Holzpellets fast 40 Prozent preiswerter als Heizöl

Holzpellets sind ein genormter, ökologischer Brennstoff und werden aus Holzspänen oder Sägemehl unter hohem Druck gepresst. Durch ihre geringe Restfeuchte und die hohe Energiedichte verbrennen sie emissionsarm und erzielen hohe Heizwerte. Eine Tonne Holzpellets hat den Energiegehalt von ca. 480 Litern Heizöl. Bezogen auf den Heizwert sind Pellets aktuell um fast 40 Prozent preiswerter als Heizöl mit 72 Cent pro Liter (Stand Mai 2018). Zudem sind die Pelletpreise seit zehn Jahren relativ konstant.

Neben den Kostenvorteilen überzeugen sie zudem durch ökologische Aspekte: Bei der Verbrennung von Holz wird grundsätzlich nur so viel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat und bei der natürlichen Zersetzung im Wald auch wieder abgeben würde. Somit wird das Klima nicht zusätzlich durch CO2 belastet. Zudem punkten sie als regionaler Brennstoff aus Deutschland, sodass lange Transportwege entfallen.

Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinien und Antragsformulare sind online unter www.bafa.de erhältlich. Dort findet sich auch – sortiert nach Herstellern – eine vollständige Liste aller förderbarer Heizgeräte. Und wer sich über klimagerechtes und effizientes Heizen mit einer modernen Feuerstätte informieren will, findet Informationen unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Wichtige Frist endet in zwei Jahren: Raus mit dem alten Ofen!

Im Sommer handeln

Wichtige Frist endet in zwei Jahren: Raus mit dem alten Ofen!

Da die Holzfeuerung in der warmen Jahreszeit nicht genutzt wird, ist jetzt der optimale Zeitpunkt di

Vom Gesetz her müssen bis Ende 2020 alle alten Feuerstätten mit einer Zulassung vor dem 1. Januar 1995 stillgelegt, nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV nicht entsprechen. Die betroffenen Geräte sind zum Stichtag über 26 Jahre alt. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Die Frist läuft zwar noch gut zweieinhalb Jahre, aber je früher man handelt, desto besser für die Umwelt: Denn neue Holzfeuerungen – hierzu zählen Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen – verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als viele Geräte aus dem letzten Jahrhundert.

Im Sommer handeln

Da die Holzfeuerung in der warmen Jahreszeit nicht genutzt wird, ist jetzt der optimale Zeitpunkt, sich mit dem örtlichen Kachelofenbauer oder Ofenstudio in Verbindung zu setzen und die anstehende Modernisierung durchzuführen. Zudem haben die Handwerker in den Sommermonaten mehr Termine frei als im Herbst und Winter, wenn die Heizsaison auf Hochtouren läuft.

Rot, Gelb oder Grün: Feuerstättenampel gibt das klare Signal

Bei der Einordung der eigenen Holzfeuerung kann die „Feuerstättenampel“ als hilfreiches Instrument herangezogen werden, die auf www.ratgeber-ofen.de unter „Downloads“ zu finden ist. Anhand des Typenschildes am Ofen und den Ampelfarben wird das technische Alter bestimmt. Rot steht für „Das Gerät ist bereits überfällig“. Abgestufte Orangetöne zeigen die Fristen an und weisen den Besitzer darauf hin, bis wann er die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen hat. Und wessen Ampel auf Grün steht, der kann sein Gerät auch in Zukunft mit gutem Gewissen befeuern.

Frisches Design peppt die Wohnung auf

Beim Kachelofen wird der Austausch des Heizeinsatzes vom Ofenbauer durchgeführt und dauert in der Regel nur wenige Stunden. Eine Gelegenheit, dem Ofen auf Wunsch auch gleich eine neue Verkleidung zu gönnen. Wer einen Kaminofen besitzt, kann mit dem Neugerät ebenfalls auch optisch für frischen Wind in der Wohnstube sorgen. Denn alte Feuerungen sind nicht nur technisch von gestern, sie entsprechen auch oft nicht mehr dem Anspruch an zeitgemäßes Design – denn hier ist ein Vierteljahrhundert eine verdammt lange Zeit.

Ob klassisch, rustikal oder modern, ob mit Stahlblech, Naturstein oder Keramik verkleidet – im Fachhandel, beim Ofenbauer oder in Baumärkten findet sich für jeden Geschmack das passende Modell. Schließlich sind Kaminöfen heutzutage nicht mehr nur reine Heizgeräte, sie sind Ausdruck von Gemütlichkeit und individuellem Lebensstil.

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Stromkosten senken – Wärmepumpe mit Kaminofen kombinieren

Stromkosten senken - Wärmepumpe mit Kaminofen kombinieren

Wärmepumpe und Kaminofen – Die moderne Energiekombination

Auf den frostigen Februar folgte in diesem Jahr auch ein stark unterkühlter März. Insgesamt betrug die Durchschnittstemperatur in Deutschland zwischen Dezember 2017 und März 2018 lediglich 2,5 Grad Celsius – ein Bereich, in dem Luftwärmepumpen an ihre Grenzen stoßen und die Gebäude zusätzlich über einen elektrischen Heizstab mit der erforderlichen Wärmeenergie versorgt werden. Aus diesem Grund dürften in diesem Jahr die Stromkosten für viele Besitzer steigen.

Da Luftwärmepumpen ihre höchste Effizienz an Heiztagen mit 2 bis 15 Grad Celsius Außentemperatur haben, lohnt sich die Kombination mit einer modernen Holzfeuerung. Auf diesen Sachverhalt macht der in Europa führende Fachverband, der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., aufmerksam.

In jedem dritten Neubau arbeitet eine Luftwärmepumpe

In Deutschland wird mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Luftwärmepumpe eingesetzt. Der Grund: Mit einem Kilowatt elektrischen Strom erzeugen sie im Jahresmittel rund das Vierfache an Wärmeenergie. Strombetriebene Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft die vorhandene Wärme und wandeln sie in Heizenergie um. Dabei hängt die Effizienz von der Umgebungs- und der gewünschten Heiztemperatur ab. Bei starkem Frost – wenn der Wärmebedarf am größten ist – können Luftwärmepumpen nicht mehr effizient arbeiten. In diesem Fall schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, der Wasser und Heizung erwärmt, dabei aber zu höheren Stromkosten führt.

Kaminfeuer unterstützt Wärmepumpe

Bei kalten Außentemperaturen ist es ökologisch und wirtschaftlich besonders sinnvoll mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen das Heizsystem zu unterstützen. Durch die Kombination beider Techniken lassen sich Haus und Wohnung das ganze Jahr über mit regenerativen Energien erwärmen.

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der installiert ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät mit Wärmetauscher. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie dem Heizungskreislauf zugeführt und steht als Raumheizung sowie Warmwasser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Anschaffung, Einbau und Betrieb moderner Feuerstätten unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Emissionen von Holzfeuerungen seit 2010 um rund ein Drittel gesunken

Austausch alter Feuerstätten im Sinne der Umwelt

Emissionen von Holzfeuerungen seit 2010 um rund ein Drittel gesunken

– In seiner letzten Emissionsberichterstattung zeigt das Umweltbundesamt auf, dass die Emissionen der rund elf Millionen Holzfeuerstätten in Deutschland seit dem Jahr 2010 um rund ein Drittel gesunken sind. Auf diese positive Entwicklung macht der HKI Industrieverband Haus, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam.

Der stetige Rückgang basiert insbesondere auf dem Erfolg der im Jahr 2010 in Kraft getretenen Novelle der 1. BImSchV. Aufgrund der Verordnung werden seit dem Jahr 2010 mehrere Millionen technisch veraltete Holzfeuerstätten schrittweise bis zum Jahr 2024 stillgelegt, nachgerüstet oder gegen moderne Festbrennstoffgeräte ausgetauscht. Daher ist auch für die Zukunft eine weitere Verringerung der Feinstaubemissionen durch Holzfeuerungen zu erwarten, denn moderne Festbrennstoffgeräte verursachen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als ihre Vorgänger aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Verhalten des Ofenbesitzers wichtig für den Umweltschutz

Bei dem Betrieb ist auch das Heizverhalten des Ofenbesitzers von entscheidender Bedeutung. Durch sachkundiges Heizen kann er dazu beitragen, unnötige Emissionen zu vermeiden. Besonders wichtig ist hier die Wahl des Brennmaterials. Neben Holz- und Braunkohlenbriketts dürfen ausschließlich trockene, unbehandelte Holzscheite eingesetzt werden. Frisch geschlagenes und gespaltenes Brennholz wird am besten getrocknet, indem man es an einem vor Witterung geschützten, aber luftigen Ort für rund zwei Jahre lagert. In dieser Zeit sinkt der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes auf unter 20 Prozent, sodass es umweltgerecht zum Heizen eingesetzt werden kann.

Wichtiges Standbein der Erneuerbaren Energien

Gut zu wissen: Neben Sonnenkollektoren, Windrädern, Wärmepumpen und Wasserkraftwerken, zählt auch Holz zu den Erneuerbaren Energien. Bei der Verbrennung von Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später ohnehin wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt nicht zur Erderwärmung bei.

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Brennholz: Leicht zunehmende Nachfrage bei konstanten Preisen

Brennholz: Leicht zunehmende Nachfrage bei konstanten Preisen

Bevor das Brennholz genutzt werden kann, muss es gespalten werden und rund zwei Jahre lagern

Während die Nachfrage in den letzten zwei Jahren rückläufig war, ist jetzt eine leicht zunehmende Nachfrage nach Brennholz bei den Forstämtern zu verzeichnen. Dieses liegt im Wesentlichen an der kalten Witterung im Februar. Bundesweit liegt der reguläre Preis für Holz zur Selbstabholung aus dem Wald zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter. Dieses entspricht in etwa einem Preis für den Festmeter zwischen 50 und 65 Euro. Der ermittelte Preis für Brennholz ist seit Jahren weitgehend konstant. Aufgrund der unterschiedlichen Größen ist bei einem Preisvergleich immer auf die Maßeinheit zu achten. Die Holzmenge von einem Raummeter entspricht 0,7 Festmetern.

Die Umfrage wurde Anfang März vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. durchgeführt. Bei der jährlichen Erhebung werden 30 staatliche Forstämter in ganz Deutschland zur Einschätzung der Versorgungslage und Preissituation von Brennholz befragt. Ein weiteres Ergebnis: Der Brennholzpreis ist seit Jahren konstant. Lediglich drei der befragten Forstämter haben die Preise leicht erhöht, wobei diese zuvor das Brennholz in der unteren Hälfte der Preisspanne angeboten hatten.

Holzverkauf bei den meisten Forstämtern noch bis Ende April

Die Hauptverkaufsmonate sind zwischen Dezember und Ende April. Der Brennholzbezug beim Forstamt erfolgt über den sogenannten „Holzleseschein“. In der Regel weist der Forstbeamte dem Selbstabholer markierte Holzstämme am Wegesrand zu, die als „Polter“ bezeichnet werden. Kommt bei der Verarbeitung eine Motorsäge zum Einsatz, ist ein entsprechender Motorsägen-Führerschein vorzuweisen. Zudem sind sachgemäße Kleidung wie Helm mit Sichtschutz, Gehörschutz, Handschuhe, Gummistiefel sowie Jacke und Hose mit Schnittschutz zu tragen.

Holz muss rund zwei Jahre ablagern

Wichtig zu wissen: Um eine umweltgerechte Verbrennung zu gewährleisten, müssen die gespaltenen Holzscheite rund zwei Jahre an einem vor Witterung geschützten Ort lagern. Nach diesem Zeitraum erreicht das Holz die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent und kann als Brennmaterial verwendet werden. Brennholz, das in diesem Sommer aufbereitet wird, kann also erst im übernächsten Winter verbrannt werden. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de

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INTERVIEW – „Energielabel zeigt Leistung und Wirtschaftlichkeit einer Feuerstätte auf den ersten Blick“

Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., im Gespräch

INTERVIEW - "Energielabel zeigt Leistung und Wirtschaftlichkeit einer Feuerstätte auf den ersten Blick"

Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.

Redaktion: Seit dem 1. Januar 2018 muss jede industriell gefertigte Feuerstätte mit dem Energielabel versehen werden. Welche Geräte sind dieses konkret?

Christiane Wodtke: Unter die Verordnung fallen alle Wohnraumfeuerstätten mit einer Nennwärmeleistung unter 50 kW, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Hierzu zählen Kaminöfen, Heizkamine, Kachelöfen mit Heizeinsätzen und Pelletöfen.

Redaktion: Wie sieht das Energielabel aus?

Christiane Wodtke: Wir alle kennen das Label bereits von Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Elektrogeräten. Es zeigt auf einen Blick, was ein Haushaltsgerät leistet, welchen Energieverbrauch es hat und ob es die Umwelt entlastet. Unterhalb der Farb-Skala – absteigend von Grün über Gelb und Orange bis Rot – ist zudem die Nennwärmeleistung angeben.

Redaktion: Das Energielabel verdeutlicht also Leistung und Effizienz einer Feuerstätte auf den ersten Blick. Doch was steckt dahinter?

Christiane Wodtke: Die wesentliche Berechnungsgrundlage ist der Wirkungsgrad auf Basis des bevorzugt verwendeten Brennstoffes. Je höher der Wirkungsgrad eines Gerätes ist, desto besser ist seine Gesamtbewertung. Kaminöfen und Heizeinsätze erreichen die Maximalnote A+. Pelletöfen können technisch bedingt sogar bis A++ eingestuft werden. Dabei werden Brennstoffe wie Holz und Pellets besonders positiv bewertet, da es sich um nachwachsende, biologische Brennstoffe handelt.

Redaktion: Reicht das Label also als alleinige Entscheidungsgrundlage für den Kauf einer Feuerstätte oder hat der Verbraucher weitere Dinge zu beachten?

Christiane Wodtke: Bei der Auswahl ist nicht unbedingt die beste Energieklasse entscheidend, sondern dass die Wohnraumfeuerstätte optimal zu den individuellen Ansprüchen passt. Hier ist besonders wichtig, dass die Wärmeleistung mit den räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen harmonisiert. Zu groß dimensionierte Geräte können den Aufstellraum überheizen, bei zu geringer Wärmeleistung muss die Zentralheizung angeschaltet bleiben. Für den gelegentlichen Betrieb, um hin und wieder das schöne Flammenbild zu genießen, ist der Wirkungsgrad auch nicht das einzig maßgebliche Kaufkriterium. Technisch hochwertige und ästhetisch anspruchsvolle Wohnraumfeuerstätten finden sich in allen Energieklassen von C bis A.

Redaktion: Frau Wodtke, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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Fünf gute Gründe für ein heimisches Kaminfeuer

Fünf gute Gründe für ein heimisches Kaminfeuer

Heizen mit Holz – natürliche Wärme zum Wohlfühlen

In Deutschland lodert es in rund zehn Millionen Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen. Sie beleben die Wohnzimmer ihrer Besitzer. Wie in den Jahren zuvor werden auch in diesem Jahr etwa 300.000 Feuerstätten modernisiert oder neu errichtet. Die wichtigsten Gründe für die Anschaffung einer Wohnraumfeuerstätte hat der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. zusammengestellt.

Gemütlich
Kamin- und Kachelöfen beeindrucken nicht nur mit ihrem Flammenspiel, sondern geben zusätzlich Strahlungswärme ab, die als besonders wohltuend empfunden wird. Sie ist mit den Strahlen der Sonne vergleichbar und sorgt daher für eine besonders behagliche Wohnatmosphäre.

Natürlich
Bei der Verbrennung von Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später ohnehin wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt nicht zur Erderwärmung bei.

Wirtschaftlich
Bezogen auf den Heizwert ist Holz in der Regel günstiger als Heizöl und Erdgas. Während die fossilen Brennstoffe teuer importiert werden müssen, steht der heimische Energieträger zeitlich unbegrenzt und in ausreichender Menge zur Verfügung. In Deutschland wächst jährlich mehr Holz nach, als tatsächlich benötigt wird. Heizen mit Holz macht somit unabhängig von Importen und sichert Arbeitsplätze in ländlichen Regionen.

Sicher
Brennholz lässt sich bequem zu Hause lagern und ist schnell zur Hand, wenn es zu einem Stromausfall kommen sollte oder die Gasversorgung unterbrochen ist. Heizen mit Holz stellt so die Grundversorgung sicher.

Innovativ
Spendet eine Wohnraumfeuerstätte an kühlen Abenden und in der Übergangszeit wohlige Wärme, kann die Zentralheizung ausgeschaltet oder heruntergedreht werden. In Kombination mit modernen Zentralheizungssystemen, also in Verbindung mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe, kann sogar komplett auf fossile Energien verzichtet werden. Und in hocheffizienten Neubauten können Einzelraumfeuerstätten den geringen Wärmebedarf kostengünstig decken.

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Feueranzünden von oben – die umweltschonende Methode

Heizen mit modernen Feuerstätten

Feueranzünden von oben - die umweltschonende Methode

Bei dem „Feuer von oben“ strömen die entstehenden Gase direkt durch die heißen Flammen

Energiesparen und Klimaschutz sind das Gebot der Stunde. Schon beim Anzünden des Kaminfeuers können Ofenbesitzer hierzu ihren Beitrag leisten. Es ist erwiesen, dass das „Anzünden von oben“ besonders umweltgerecht ist. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam.

Diese Methode verhindert, dass flüchtige Bestandteile und Holzgase aufgrund der zunehmenden Temperatur vorzeitig aus dem Holz entweichen und nicht vollständig verbrennen. Bei dem „Feuer von oben“ strömen die entstehenden Gase hingegen direkt durch die heißen Flammen und werden so vollständig verbrannt. Zwar ist diese Vorgehensweise anfänglich gewöhnungsbedürftig, da sich das Feuer langsamer als bei den herkömmlichen Methoden entwickelt. Aber bereits nach wenigen Minuten ist das Feuer rauchfrei und verbrennt besonders umweltschonend.

Feuer von oben – so geht“s

Luftschieber ganz öffnen, da das Holz in der Anzündphase viel Sauerstoff benötigt. Danach die größeren Holzscheite kreuzweise unten in den Feuerraum legen. Oben auf dem Stapel werden Anzünder platziert und mit ein paar Anzündhölzchen bedeckt. Einmal entflammt, brennt das Feuer von oben nach unten durch.

Wichtig ist auch der richtige Zeitpunkt der Brennstoffzugabe. Dieser ist erreicht, wenn im Feuerraum nur noch ein Glutbett vorhanden ist. Jetzt gilt es, die Tür langsam zu öffnen, sodass der Luftstrom im Ofen erhalten bleibt. Hierdurch wird verhindert, dass beim Öffnen der Feuerraumtür der Luftstrom unterbrochen wird und Rauch aus dem Ofen austritt.

Nur zugelassene Brennstoffe gehören in den Ofen

Zugelassene Brennstoffe sind in der Regel Brennholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts. Genaue Angaben zum richtigen Heizen und zugelassenen Brennstoffen finden sich in der Bedienungsanleitung des Geräteherstellers, die man unbedingt genau durchlesen und beachten sollte. Grundsätzlich darf nur gut getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von unter 20 Prozent verbrannt werden, um unnötige Emissionen zu vermeiden und einen hohen Heizwert zu erreichen. Frisch geschlagene Holzscheite müssen daher ein bis zwei Jahre an einem vor Witterung geschützten, gut belüfteten Ort gelagert werden.

Und eines sollte selbstverständlich sein: Lackiertes oder beschichtetes Holz sowie Spanplatten, Kunststoff oder Abfälle gehören nicht in den Kaminofen, sondern ordnungsgemäß entsorgt.

Weitere Informationen im Internet unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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