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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Zivilrecht

Patient verbrüht sich an heißem Tee: Schmerzensgeld?

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Zivilrecht

Kein Schmerzensgeld für Patient nach Verbrühung. (Bildquelle: ERGO Group)

Eine Verletzung kann unter Umständen zu einem Anspruch auf Schmerzensgeld führen. Verbrüht sich ein Krankenhauspatient, weil er heißes Teewasser eingießen wollte, während sein Bein in einem Massagegerät fixiert war, ist das aber nicht der Fall. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht München entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Mann musste nach einer Operation am Bein einige Zeit im Krankenhaus verbringen. Am Tag nach der Operation war sein Bein abends für etwa zehn Minuten in einem Massagegerät fixiert. Währenddessen musste er halb liegend im Bett bleiben. In dieser Zeit wollte er sich eine Tasse Tee eingießen. Heißes Wasser stand auf seinen Wunsch hin schon für das Abendessen in einer Kanne bereit. Er legte einen Teebeutel in die Tasse, griff nach der Kanne und schüttete dabei heißes Wasser so über sich, dass er eine Verbrühung an der rechten Hüfte erlitt. Der Patient forderte nun vom Krankenhaus Schmerzensgeld. Seine Forderung begründete er damit, dass der Verschluss der Kanne ausgeleiert gewesen sei und sich unerwartet geöffnet habe. Auch sei die Kanne außen nass und glitschig gewesen und damit ungeeignet, um im Liegen Wasser einzuschenken. Das Krankenhaus gab an, alle Kannen regelmäßig zu kontrollieren und defekte Exemplare auszusortieren.

Das Urteil

Das Amtsgericht München gestand dem Patienten keinen Anspruch auf Schmerzensgeld zu, da es die Schuld überwiegend bei ihm selbst sah. Der Mann habe nicht beweisen können, dass mit der Kanne etwas nicht in Ordnung gewesen sei. Der Klinikmitarbeiterin glaubte das Gericht, dass sie keine nassen Kannen ausgebe. Und auch eine Inaugenscheinnahme der Kanne vor Gericht ergab keine Besonderheiten – denn auch bei Nässe ließe sich der Griff noch gut festhalten. „Das Gericht kam daher zu dem Ergebnis, dass die Verbrühung überwiegend die Schuld des Klägers ist“, so Michaela Rassat. Denn dieser habe versucht, im Liegen nach der Kanne zu greifen. Er sei nur für zehn Minuten fixiert gewesen – es sei ihm also durchaus zuzumuten gewesen, ein paar Minuten auf seinen Tee zu warten oder sich helfen zu lassen.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Deutsche Gerichte sind beim Thema Schmerzensgeld weit zurückhaltender als zum Beispiel ihre Kollegen in den USA. „Wer selbst die Möglichkeit hat, eine erkennbare Gefahr ohne große Umstände zu vermeiden, hat in der Regel schlechte Chancen, eine Geldforderung durchzusetzen“, erklärt die D.A.S. Expertin. „Ist es zu einer Verletzung gekommen, sollte der Betroffene schnellstmöglich Beweise sichern und sich die Namen von Zeugen notieren, um vor Gericht nachweisen zu können, was passiert ist.“
Amtsgericht München, Urteil vom 30. Januar 2019, Az. 122 C 6558/18

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Tinnitus: Ursachen und Therapiemöglichkeiten – Verbraucherinformation der DKV

Dauergeräusche im Ohr

Tinnitus: Ursachen und Therapiemöglichkeiten - Verbraucherinformation der DKV

Ein Tinnitus kann in jedem Lebensalter auftreten. (Bildquelle: ERGO Group)

Was genau ist ein Tinnitus?

Das Wort Tinnitus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Klingeln“. „Betroffene können aber auch ein Pfeifen, Rauschen, Hämmern, Zischen, Summen oder Klopfen hören“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Treten solche Geräusche nicht nur für wenige Sekunden oder Minuten auf, sondern dauerhaft oder immer wieder für einen längeren Zeitraum, handelt es sich um einen Tinnitus. Mediziner unterscheiden zwei Arten: Der subjektive Tinnitus ist nur für den Patienten selbst hörbar, den objektiven Tinnitus können auch Dritte wahrnehmen. Er ist deutlich seltener und wird beispielsweise von Gefäßverengungen verursacht. Ein Tinnitus kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei die meisten Betroffenen zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, wenn sie erstmals einen Tinnitus erleben. Aber: „Seit einigen Jahren steigt der Anteil von Patienten bis zum 30. Lebensjahr, vermutlich wegen lärmintensiver Freizeitaktivitäten“, so Reuter. Chronisch wird das Leiden, wenn es länger als drei Monate andauert.

Ursachen

„Die Ursachen für einen Tinnitus können ganz unterschiedlich sein“, weiß der Gesundheitsexperte. „Lärm, Mittelohrentzündungen, ein Hörsturz oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen dazu. Ob auch Stress eine Ursache ist, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Allerdings berichtet etwa die Hälfte der Erkrankten mit einem chronischen Tinnitus von erheblichem Stress in der Vergangenheit oder der Gegenwart.“ Besonders gefährdet ist, wer in einer lauten Umgebung arbeitet, zum Beispiel auf einer Baustelle oder als Barkeeper in einem Nachtclub.

Vorbeugen und behandeln

Die beste Vorsorge ist, Lärm und Stress zu vermeiden. „Wer häufig auf Konzerte oder in Clubs geht, sollte Ohrstöpsel tragen. Musikhören mit Kopfhörern ist nur bei mäßiger Lautstärke und auch nicht stundenlang empfehlenswert. Bei arbeitsbedingtem Lärm ist ein Hörschutz dringend notwendig“, rät der Gesundheitsexperte. Entspannungstechniken und bewusste Entschleunigung können helfen, Stress abzubauen. Die Behandlung eines akuten Tinnitus ist schwierig, da es derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Therapie gibt. „Erfahrungsgemäß hilft es den Patienten, ein wenig Abstand vom Alltag zu gewinnen, mäßig Sport zu treiben und sich zu entspannen“, weiß Reuter. Ist beispielsweise eine Ohrerkrankung die Ursache für die störenden Geräusche, wird sich der Arzt auf die Behandlung dieser Krankheit konzentrieren und so auch den Tinnitus bekämpfen. Patienten mit einem chronischen Tinnitus helfen Therapien, bei denen sie lernen, die ständigen Ohrgeräusche auszublenden oder mit Musik zu überlagern. „Wichtig ist vor allem, dem Quälgeist im Ohr keine allzu große Aufmerksamkeit zu schenken“, schließt Reuter ab.
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Können Tiere erben? – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

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Können Tiere erben? - Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Tierhalter können ihre Lieblinge nicht als Erben einsetzen. (Bildquelle: ERGO Group)

Choupette, die Katze von Karl Lagerfeld, hat schon immer für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat der Modezar ihr angeblich große Teile seines Vermögens vererbt. Auch in Deutschland kommt es immer wieder vor, dass Tierhalter ihre Lieblinge als Erben einsetzen wollen. Aber: Eine Erbschaft bringt sowohl Rechte als auch Pflichten mit sich. Erben kann daher nur, wer rechtsfähig ist. Das trifft auf natürliche oder juristische Personen zu – also Menschen oder bestimmte Organisationen und Unternehmen wie eine GmbH, einen eingetragenen Verein oder eine Gemeinde. Tiere gelten zwar nicht als Sachen, werden aber rechtlich so behandelt (§ 90a Bürgerliches Gesetzbuch). Sie sind daher nicht rechtsfähig und können nicht erben. Der Versuch, ein Haustier als Erbe einzusetzen, wäre also unwirksam. Es käme die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, für ein Haustier Vorsorge zu treffen. So kann der Besitzer per Testament eine Person zum Alleinerben bestimmen und ihr auferlegen, sich um das Tier zu kümmern. Er kann dabei genau festlegen, was er erwartet. Damit der Erbe diese Auflagen auch erfüllt, kann der Erblasser einen Testamentsvollstrecker einsetzen und Sanktionen festlegen. Eine weitere Möglichkeit ist es, neben dem Erben eine Person zu benennen, die das Tier pflegen soll. Der Erbe muss dieser Person dann eine monatliche Vergütung zahlen. Wohlhabende Tierfreunde können auch eine Stiftung einrichten, die das Geld erbt und damit den Unterhalt für das Tier zahlt. Hier ist dann aber genau festzulegen, was nach dem Ableben des Tieres mit dem übrigen Geld passiert. Das gilt übrigens auch in Frankreich – Choupettes Heimat.

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Vertriebserfolg im Internet

So steigerte ein Fachhandel für Medizinprodukte seine Bekanntheit auch ohne Werbemaßnahmen

Vertriebserfolg im Internet

Die optimierten Lagerflächen der Regensburger ConsuMed GmbH & Co. KG (Bildquelle: ConsuMed GmbH & Co. KG)

Nürnberg – Wer ein Unternehmen gründet, dem stehen zu Beginn oft nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung. Kreativität ist gefragt! Die Regensburger ConsuMed GmbH & Co. KG nutzte bei ihrer Gründung vor fünf Jahren zwei umfunktionierte Werkbänke als Packtische und mietete zunächst nur eine Lagerfläche von gerade mal 120 Quadratmetern. Das reichte, um erste Pflegeinstitutionen, Sanitätshäuser, Praxen, Apotheken und private Haushalte mit Medizinprodukten zu beliefern. Um potenzielle Endverbraucher nicht nur über bekannte Verkaufsplattformen zu bedienen, setzten die Gründer von Beginn an auch auf einen eigenen Webshop. Allerdings beschränkte sich der Online-Vertrieb auf anfangs maximal drei bis vier Aussendungen pro Tag. Mittlerweile sieht das Bild anders aus: Mehr als 5.000 Warenpakete verlassen jeden Monat den inzwischen deutlich vergrößerten Unternehmenssitz. Ein hohes Marketingbudget mussten die Gründer dabei nicht in die Hand nehmen. Stattdessen setzten sie auf den Anschluss an Preisvergleichsportale wie apomio.de.

„Wir haben klein angefangen, mit einem schlichten Warenhandel“, blickt Geschäftsführer Matthias Kaiser mit Marketingleiterin Franziska Kilger zurück auf die Anfänge von ConsuMed. Die Warenwirtschaft erfolgte über eine Standardsoftware, die keinerlei Automatisierung ermöglichte. Das hieß auch, dass jeder Bestelleingang ganz ohne Softwareunterstützung von Hand zusammengestellt werden musste. Mit steigender Nachfrage sowohl im Online- als auch im B2B-Vertrieb wuchsen nicht nur der Personal- und Platzbedarf, sondern vor allem auch die Anforderungen an die digitale Infrastruktur des Unternehmens. „Seitdem Frau Kilger auf eine moderne Warenwirtschafts-Software und neues EDV-Equipment umstellte, können wir sowohl unsere Lagerflächen optimieren als auch unsere Pick-Performance deutlich verbessern“, verrät der Geschäftsführer. Und das sieht folgendermaßen aus: Die Picker, also die Lager-Mitarbeiter zum Einsammeln der Waren, werden dank mobiler WMS PC-Scanner auf kürzestem Wege durch das Lager geführt. Anschließend wird die Ware zu den Mitarbeitern an den Packtischen gefahren. Dabei ist nur ein Scannen von tatsächlich bestellten Produkten möglich, wodurch Pickfehler nahezu vollständig vermieden werden können. Und durch weitere Prozessanalysen werden die Abläufe stetig verbessert.

Auf Augenhöhe mit den Kunden
Geschäftsführer Matthias Kaiser ist, ebenso wie sein Gründungspartner Thomas Wanninger, gelernter Krankenpfleger. Das betriebswirtschaftliche und internetspezifische Know-how haben sich die beiden nach und nach selbst angeeignet. Außerdem sammelten sie vor der Gründung von ConsuMed einige Jahre Erfahrung im Vertrieb von namhaften Medizinprodukten. Herr Kaiser stellt immer wieder fest, dass ihm vor allem sein Hintergrund als Krankenpfleger zugutekommt. „Wir sprechen die gleiche Sprache wie unsere Kunden. Diese Nähe schafft Vertrauen“, sagt er.

Preisvergleichsportal erhöht Bekanntheit
Der Webshop von ConsuMed ist an das auf Apothekenprodukte spezialisierte Preisvergleichsportal apomio.de angeschlossen. „Automatisiert über eine Schnittstelle zu unserem Warenwirtschaftssystem“, erklärt Kaiser. Auf apomio.de suchen monatlich mehr als 150.000 User gezielt nach einzelnen Produkten und erhalten eine Empfehlung, welcher Händler für dieses Produkt oder für den gesamten Warenkorb am günstigsten ist. „Das trägt erheblich zur Steigerung unserer Bekanntheit bei“, freut sich der Geschäftsführer: „Über andere Kanäle könnten wir diese Reichweite nur mit einem enormen Marketingbudget erzielen.“

Attraktive Preisgestaltung im Direktvertrieb
Abgerechnet wird auf Cost-per-Click-Basis. Das heißt, den Apotheken und Versandhändlern entstehen nur Kosten, wenn potenzielle Kunden über den Preisvergleich tatsächlich im Webshop landen. Eine Provision im Falle einer Bestellung wird im Gegensatz zu vielen Verkaufsplattformen nicht fällig. „Diesen Vorteil können wir durch attraktive Preise an unsere Kunden weitergeben“, sagt Kaiser, der sich über immer mehr Stammkunden freut.

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Bitte geben Sie bei Veröffentlichung des bereitgestellten Bildmaterials „ConsuMed GmbH & Co. KG“ als Quelle an.

Das digitale Vergleichsportal apomio.de stellt transparent und unabhängig die tagesaktuellen Preise der Produkte von über 90 Versandapotheken gegenüber. Das Portal ist keine Apotheke, sondern vermittelt Kaufinteressenten. Sie erhalten eine Übersicht, welche Apotheke für ihren gesamten Warenkorb am günstigsten ist und werden direkt per Mausklick an die jeweiligen Versandapotheken weitergeleitet. Auf dem Portal werden ausschließlich Apotheken aufgeführt, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und eine Lizenz für den Internet-Verkauf haben. apomio.de finanziert sich über die Abrechnungen mit den Versandapotheken auf cost-per-click-Basis sowie auf cost-per-order-Basis. Für Verbraucher ist die Nutzung des Portals kostenfrei. Kaufinteressenten in Österreich erreichen das Portal unter apomio.at. Das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg wurde 2014 von der Müller Medien-Unternehmensfamilie übernommen.

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Mietrecht

Mietwohnung: Der Hausflur als Abstellraum?

Mietrecht

Mieter dürfen den Hausflur nicht als Abstellraum nutzen. (Bildquelle: ERGO Group)

Ein Vermieter kann von seinen Mietern verlangen, dass sie im Hausflur abgestellte Gegenstände entfernen. Denn zur vertragsgemäßen Nutzung der Mietwohnung gehört nicht der Gebrauch von Treppenhaus und Flur als Abstellfläche. Zudem kann es der Vermieter aus Brandschutzgründen untersagen. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht Berlin-Köpenick entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Die Mieter einer Berliner Wohnung hatten im Hausflur vor ihrer Wohnungstür ein hölzernes Schuhregal und eine Waschmaschine abgestellt. Die Vermieterin forderte sie auf, beides zu entfernen: Die Gegenstände versperrten die Fluchtwege und obendrein erhöhe sich dadurch die Brandgefahr. Die Mieter wollten das nicht einsehen und beriefen sich schließlich darauf, dass sie aus Gesundheitsgründen gar nicht in der Lage seien, die Waschmaschine wegzuschaffen. Daraufhin zog die Vermieterin vor Gericht.

Das Urteil

Das Amtsgericht Berlin-Köpenick stellte sich auf die Seite der Vermieterin. Sie habe einen Anspruch darauf, dass die Mieter die Gegenstände aus dem Hausflur entfernten. „Wie allgemein üblich, hatte die Vermieterin ihren Mietern im Rahmen des Mietvertrages nur die Wohnung zur Nutzung zur Verfügung gestellt“, erläutert Michaela Rassat. „Der Hausflur eines Mehrfamilienhauses gehört nicht zur Wohnung. Das heißt, der Mieter darf dort auch keine Gegenstände abstellen.“ Das Gericht war wie die Vermieterin der Ansicht, dass große Gegenstände im Hausflur die Rettungs- und Fluchtwege versperrten und außerdem die Brandgefahr erhöhten. Letzteres gelte insbesondere für das hölzerne Regal. Die Mieter mussten die Gegenstände also entfernen. Da sie sich auf gesundheitliche Gründe berufen hatten, sollten sie sich kräftigerer Hilfspersonen bedienen.

Was bedeutet das für Mieter?

Um Gegenstände im Hausflur entsteht immer wieder Streit. „Mieter sollten sich klar machen, dass der Flur für alle da ist und kein Abstellplatz für Dinge, die sie nicht in der Wohnung haben möchten“, so die D.A.S. Expertin. Der Mietvertrag erlaubt in aller Regel nur die Nutzung der eigentlichen Wohnräume sowie der im Vertrag genannten Abstellräume wie Keller- oder Dachbodenabteile. „Der Hausflur ist als Abstellraum tabu und muss im Notfall als Rettungsweg zur Verfügung stehen“, fügt Rassat hinzu. Vor Gericht haben Mieter bei dieser Frage daher meist schlechte Chancen, einen Prozess zu gewinnen.
Amtsgericht Berlin-Köpenick, Urteil vom 6. Oktober 2017, Az. 4 C 143/17

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Sonstiges

Unfall bei der Probefahrt

Wer haftet für Schäden am Auto?

Unfall bei der Probefahrt

Vor dem Autokauf kann eine Probefahrt dabei helfen, eventuelle Schäden zu erkennen. (Bildquelle: ERGO Group)

Haftungsumfang hängt vom Verkäufer ab

Auf Hochglanz poliert, aufgeräumt, riecht wie neu und die Eckdaten klingen ebenfalls überzeugend: „Wer ein Auto kaufen möchte, sollte sich nicht nur auf das Erscheinungsbild und die Angaben des Verkäufers verlassen“, weiß Michaela Rassat. „Neben einem gründlichen Check des Fahrzeugs hilft auch eine Probefahrt dabei, eventuelle Schäden zu erkennen. Außerdem sollten Fahrer immer testen, ob das Auto auch zu ihnen passt.“ Leider kommt es während Probefahrten immer mal wieder zu einem Unfall. Die Haftung ist dann davon abhängig, ob der Verkäufer ein Händler oder eine Privatperson ist.

Die Probefahrt beim Autohändler

Um bei einem Schadenfall Streitigkeiten zu vermeiden, verlangen viele Autohändler von Kaufinteressenten, eine sogenannte Probefahrtvereinbarung zu unterschreiben. Sie enthält Regelungen zu Versicherungsschutz und Selbstbeteiligungen, die Fahrzeugdaten sowie die Daten des Fahrers. Autohändler statten die zum Verkauf stehenden Fahrzeuge in der Regel für die Probefahrt mit einem roten Händlerkennzeichen aus. Das Fahrzeug ist damit über den Händler haftpflichtversichert, obwohl es nicht zugelassen ist. Darüber hinaus besteht gerade bei größeren Händlern häufig Vollkaskoschutz. Wichtig für den Probefahrer: Wird nichts weiter vereinbart, gilt eine sogenannte stillschweigende Haftungsfreistellung zu seinen Gunsten. „Verursacht der Probefahrer dann durch leichte Fahrlässigkeit einen Schaden, haftet er nicht dafür. Typisch für Probefahrten sind etwa Bedienfehler oder Fehleinschätzung der Fahrzeugabmessungen.“, erklärt Rassat. Der Händler hat jedoch auch die Möglichkeit, die stillschweigende Haftungsfreistellung aufzuheben. „Dazu muss er den Interessenten aktiv darauf hinweisen, dass kein Kaskoschutz greift oder im Falle eines Schadens eine Selbstbeteiligung fällig wird“, so die Juristin. Hier kann leicht Streit darüber entstehen, wer was wann zu wem gesagt hat. Rassat rät daher, vor Beginn der Probefahrt abzuklären, wer für einen Schaden haftet und ob eine Vollkaskoversicherung besteht.

Probefahrt bei Privatverkäufern

Etwas anders sieht es aus, wenn bei einem Privatverkäufer eine Probefahrt stattfindet. Hier gibt es keine stillschweigende Haftungsfreistellung. Umso wichtiger ist daher die Probefahrtvereinbarung zwischen Kaufinteressent und Verkäufer. Vorgefertigte Musterverträge für Privatpersonen gibt es beispielsweise im Internet. „In der darin enthaltenen Haftungsvereinbarung erklärt sich der Probefahrer unter anderem damit einverstanden, selbstverschuldete Schäden am Fahrzeug zu übernehmen“, weiß die D.A.S. Expertin. „Hat das Fahrzeug Vollkaskoschutz, beschränkt sich das Risiko in der Regel auf die Selbstbeteiligung und auf den steigenden Versicherungsbeitrag.“ Allerdings kommt es hier auf den Vertrag an: In manchen Vollkasko-Verträgen sind nur Unfälle abgedeckt, die ein bestimmter Fahrer verursacht – oder der Versicherungsschutz bezieht sich nur auf Fahrer über 21 Jahren. Auch ein Ausschluss von Probefahrt-Schäden kann im Vertrag stehen.

Grobe Fahrlässigkeit und Verkehrsverstöße

Egal ob es sich um eine Probefahrt bei einem Händler oder einem Privatverkäufer handelt: Kaufinteressenten, die einen Schaden beispielsweise durch stark überhöhte Geschwindigkeit grob fahrlässig verursachen, müssen damit rechnen, dass der Versicherungsschutz nicht greift. „In solchen Fällen bleibt der Probefahrer schlimmstenfalls auf allen Kosten sitzen“, so die Juristin. „Auch sonstige Verkehrsverstöße, wie beispielsweise das Überfahren einer roten Ampel, gehen auf das Konto des Fahrers.“ Privatverkäufern rät sie, zur Sicherheit in der Haftungsvereinbarung festzulegen, dass sie von allen Ansprüchen freigestellt sind, falls Probefahrer gegen Verkehrsregeln verstoßen. Wichtig ist es außerdem, sich Personalausweis und Führerschein zeigen zu lassen und vom Probefahrer ein Pfand zu verlangen, bevor er sich auf den Weg macht. Denn: Der ein oder andere hatte vielleicht vor, nicht wiederzukommen.
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Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratversicherung – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratversicherung - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Beim Kauf eines Hauses spielen Versicherungen eine wichtige Rolle.
Quelle: ERGO Group

Hannes L. aus Bindlach:
Brauchen wir für unser neues Haus neben einer Hausrat- auch noch eine Wohngebäudeversicherung? Was sind die Unterschiede?

Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO:
In der Hausratversicherung geht es um das Inventar, in der Wohngebäudeversicherung um das Gebäude an sich. Die Hausratversicherung übernimmt also Schäden am beweglichen Eigentum im Haus oder in der Wohnung – dazu zählen zum Beispiel Mobiliar, Kleidung, Elektrogeräte oder Teppiche. Auch Gegenstände, die im Keller oder in der Garage lagern, sind in der Regel mitversichert, sei es der Rasenmäher, Werkzeuge oder die Fahrräder. Wird aber die Bausubstanz, also zum Beispiel die Fassade oder das Dach beschädigt, ist das ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Für Hauseigentümer ist diese Police ein Muss, weil sie sonst im Fall von Schäden auf enormen, möglicherweise existenzbedrohenden Kosten sitzen bleiben. Sowohl die Hausrat- als auch die Wohngebäudeversicherung kommen für Schäden durch Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel auf. Die Hausratversicherung bietet zusätzlich Schutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl. Wichtig: In beiden Fällen sollten die Versicherungsnehmer auch „Weitere Naturgefahren“ einschließen. Nur dann sind auch Schäden durch beispielsweise Überschwemmungen und Starkregen abgesichert. Wegen der zunehmenden extremen Niederschläge wird dieses Risiko auch abseits von Flussläufen immer größer. Wichtig ist auch eine ausreichende Versicherungssumme. Als Faustregel gilt: Einmal im Jahr die Policen checken und zum Beispiel nach aufwendigen Sanierungen oder Anbauten sowie kostspieligen Neuanschaffungen die Versicherungssumme anpassen. Übrigens: Wer wertvolle Kunstschätze besitzt, sollte über eine separate Kunstversicherung nachdenken.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.572

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Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
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Quelle: ERGO Group

Wer in einer Broschüre mit einer „Garantie bis zu fünf Jahre“ wirbt, muss in unmittelbarer Nähe dieses Hinweises auch die vollständigen Garantiebedingungen abdrucken – insbesondere dann, wenn sie die tatsächliche Garantie deutlich einschränken. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Landgericht Düsseldorf entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Fahrradhändler hatte auf Seite zwei einer Werbebroschüre für E-Bikes den Hinweis „Garantie bis zu fünf Jahre!“ optisch besonders hervorgehoben. Die vollständigen Garantiebedingungen fanden sich in einer Fußnote auf Seite drei quer zur Leserichtung. Hier erfuhr der Leser, dass eine „landesweite Garantie“ gegeben werde. Käufer bekämen bei normaler Nutzung und Pflege des E-Bikes zwei Jahre Garantie auf Akku und Motor. Außerdem war dort von einem „landesweiten Netzwerk mit E-Bike Servicecentern“ und „Service bei Ihnen zu Hause, in ganz NRW!“ die Rede. Es gab sogar eine Landkarte mit Werkstattsymbolen. Allerdings hatte der aus den Niederlanden stammende Händler in Nordrhein-Westfalen kein einziges Servicecenter für E-Bikes. Ein Wettbewerbsverein mahnte den Händler wegen unlauteren Verhaltens ab und erhob Klage auf Unterlassung dieser Werbeaussagen.

Das Urteil

Das Landgericht Düsseldorf gab dem Wettbewerbsverein recht und erklärte die Werbung für unzulässig. Denn: „Verbraucher verstehen die Aussage „Garantie bis zu fünf Jahren“ in der Regel so, dass der Händler ab dem Kaufdatum fünf Jahre lang Gewährleistung für Mängel an den E-Bikes bietet. Die Garantie war aber gar nicht so umfassend“, so Michaela Rassat. Die Garantiebedingungen hätten vielmehr die Gewährleistung für Akku und Motor – die wichtigsten Teile – auf zwei Jahre verkürzt und schränkten dies auch noch auf Fälle normaler Nutzung und Pflege ein. Die Art der Darstellung sei eine Irreführung des Verbrauchers: Wolle der Händler eine freiwillig gewährte Garantie derart einschränken, müsse dies in unmittelbarem optischen Zusammenhang mit der Garantiezusage geschehen und nicht an anderer Stelle in der Broschüre. „Auch die Aussage über das „landesweite Netzwerk von Servicecentern“ war dem Gericht zufolge eine unzulässige Täuschung, da es diese Center überhaupt nicht gab“, ergänzt Rassat.

Was bedeutet das für Verbraucher?

„Händler dürfen potenziellen Kunden in der Werbung keine Serviceleistungen vorgaukeln. Garantieversprechen dürfen sie nicht im Kleingedruckten an anderer Stelle wieder zurücknehmen. Dies gilt nicht nur für E-Bikes“, erläutert die Rechtsexpertin. „Verbraucher können hier zwar keine direkten Ansprüche geltend machen. Sie können sich jedoch bei Verbraucherverbänden oder Wettbewerbsvereinen beschweren, damit diese Maßnahmen gegen unlautere Werbung einleiten.“ Generell gilt: Verbraucher sollten bei Werbebroschüren genau hinschauen: Werden Werbeaussagen an anderer Stelle widerrufen? Gibt es widersprüchliche Aussagen? Es kann auch nicht schaden, zu prüfen, ob der werbende Unternehmer überhaupt seine Identität preisgibt – mit voller Anschrift und Rechtsform des Unternehmens. Auch dies war im vorliegenden Fall nicht geschehen.
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 5. September 2018, Az. 12 O 204/17

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Praxis-Tipps zur Beseitigung von Winterschäden

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Was Hausbesitzer beachten müssen, um Schäden zu vermeiden
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Der Winter geht zu Ende, die ersten Blumen sprießen. Doch die vergangenen Monate haben an Haus und Garten Spuren hinterlassen. Was Hausbesitzer jetzt reinigen, pflegen oder reparieren sollten, um weitergehende Schäden zu vermeiden, weiß Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO.

Dach überprüfen
Sind Herbst und Winter vorbei, haben sich auf dem Dach und insbesondere in den Regenrinnen häufig Moos, Laub und Dreck angesammelt. Möglicherweise sind durch Stürme oder Kälte auch ein paar Ziegel lose oder kaputt. Über undichte Stellen am Dach kann Feuchtigkeit und als Folge davon Schimmel ins Haus kommen. Solar- und Photovoltaikmodule sind im Frühjahr ebenfalls häufig verschmutzt oder locker. Das bedeutet unter Umständen eine reduzierte Leistung der Solaranlage. „Zeit, das Dach zu überprüfen und gegebenenfalls Reparaturen und eine Reinigung vorzunehmen“, rät Peter Schnitzler. Doch er warnt Hausbesitzer davor, selbst auf die Leiter zu steigen: Besser ist es, einen entsprechend qualifizierten Fachbetrieb zu beauftragen. Denn die Gefahr, auszurutschen, sich zu verletzten oder auf dem Dach etwas zu beschädigen, ist für Heimwerker groß.

Außenwände und Fenster inspizieren
Hat die Kälte Schäden an der Fassade hinterlassen? Sind die Silikondichtungen an Fenstern und Türen noch dicht? Sind die Holzrahmen verzogen? „Selbst kleinste Schäden können sich über die Zeit zu einem größeren Sanierungsfall entwickeln“, weiß Schnitzler. Anzeichen für Frostschäden sind Risse im Putz, Spuren von an der Fassade heruntergelaufenem Wasser, abgeblätterte Farbe und Salzausblühungen am Sockel. Diese weißen „Wölkchen“ sind ein Zeichen für dauerhafte Feuchtigkeit. Daher empfiehlt der ERGO Experte, einen Kontrollgang rund ums Haus zu machen und kleine Mängel entweder selbst zu beseitigen oder von einem Fachmann beheben zu lassen.

Hausbesitzer haben Verkehrssicherungspflicht
Auch in den Garten sollten Hausbesitzer einen prüfenden Blick werfen: Haben Stürme oder Schnee angeknackste Äste hinterlassen, die herunterfallen könnten? Oder hat der Zaun lose Bretter? Der Kontrollgang am Haus und im Garten dient nicht nur dazu, hohen Sanierungskosten vorzubeugen. Hausbesitzer nehmen damit auch ihre sogenannte Verkehrssicherungspflicht wahr. Denn fällt beispielsweise ein loser Dachziegel oder eine Solarplatte auf ein parkendes Auto, haftet der Hausbesitzer. „Gegen die finanziellen Folgen kann er sich mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung schützen“, so Schnitzler.
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Was ist Intervallfasten? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

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Beim Intervallfasten wird tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichtet
Quelle: ERGO Group.

Luise M. aus Aalen:
In meinem Bekanntenkreis höre ich immer häufiger von Intervallfasten. In der anstehenden Fastenzeit möchte ich das gerne mal ausprobieren. Was muss ich dabei beachten?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Intervallfasten ist eine Ernährungsweise, bei der Fastende tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichten. Am beliebtesten ist die sogenannte 16:8-Methode. Dabei verzichten Fastende 16 Stunden lang auf Nahrung, in den übrigen acht Stunden essen sie normal. Wann das 16-stündige Fastenintervall beginnt, kann jeder individuell festlegen. Daneben gibt es noch die 5:2-Variante: An zwei Tagen in der Woche nehmen Frauen maximal 500 Kalorien, Männer 600 Kalorien zu sich, an den restlichen 5 Tagen dürfen sie normal essen. Eine weitere Möglichkeit ist, jeden zweiten Tag auf Essen zu verzichten. Trinken ist übrigens bei jeder Form des Intervallfastens erlaubt – und sogar sehr wichtig! Es sollten jedoch ungesüßte Getränke sein. Kaffee ist erlaubt, aber ohne Milch. Wer Intervallfasten ausprobieren möchte, sollte die Methode wählen, die sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Prinzipiell ist diese Art des Fastens für jeden geeignet. Dennoch sollten zum Beispiel Kinder, Schwangere oder Menschen mit Essstörung darauf verzichten. Eine Beratung beim Arzt ist bei denjenigen sinnvoll, die auf Medikamente wie Blutzucker- oder Blutdrucksenker angewiesen sind. Der Mediziner behält dann die Blutwerte im Blick und kann die Dosierung angleichen, wenn das Fasten Auswirkungen zeigt. Denn Studien zeigen, dass Intervallfasten den Stoffwechsel positiv beeinflusst und sogar unter anderem Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Zum langfristigen Abnehmen ist das Intervallfasten nicht geeignet, da es hierfür vor allem auf die Menge und Auswahl der Lebensmittel ankommt, die jeder Einzelne zu sich nimmt.
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