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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI

Maschinenbau und Produktion – Herausforderungen und Innovationen. Auswirkungen technologischer Umbrüche kurzfristige und langfristige Chancen für Unternehmen, ein Beitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. Kg

Der Maschinenbau befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen. Maschinenbau Hahn Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Im Jahre 2018 waren über 1.000.000 Menschen in Deutschland im Bereich Maschinenbau beruflich tätig.“ Von der Erfindung des Rades vor 4.000 Jahren bis zur rasanten Weiterentwicklung heute hat der Maschinenbau menschliches Leben vereinfacht, Wohlstand und Lebensqualität gebracht. Für die Volkswirtschaft ist der Maschinenbau eine wichtige Stütze, im Jahre 2017 lag der Umsatz bei 225 Milliarden Euro. Wolbert Hahn: „Die Entwicklung geht weiter. Maschinenbau – einst mehr oder minder – verstanden als eisengeprägter Industriemaschinenbau, ist facettenreicher als dieses Verständnis.“

Megatrends der nächsten Jahre im Maschinenbau

Die Trends im Maschinenbau entspringen einer Betrachtung der technischen Innovationen, die in Forschungseinrichtungen und ersten Anwendungen entwickelt wurden. „Nicht das ob, sondern das wie und wann ist nicht deutlich. Maschinenbau Hahn beobachtet die Trends der technologischen Entwicklung im Maschinenbau, um Erneuerungen aufzugreifen und in die Praxis umzusetzen. Innovationsfreude und Geschwindigkeit sind in unserem Team wichtig“, verdeutlicht Wolbert Hahn.

Trend: Nanotechnologie/ Materialien

Neue Materialien, die teils auf kleinste Größen erstellt werden, bestimmen die Zukunft. In Laboren ist es gelungen, Maschinen zu konstruieren, die Nanogröße haben. Die neuen Materialien gegenüber früher sind billiger, härter und flexibler. Sie verändern sich, leiten Strom oder nicht, Informationen speichern oder weitergeben. Vom Gusseisen zu hochfesten Werkstoffen war es ein weiter Weg. Die Werkstoffkunde weist den Weg zu neuen Innovationen. Neue Analysemethoden helfen bei der Weiterentwicklung. Die Tendenz zur Einfachheit und Kosteneffizienz sind maßgebliche Ziele.

Trend: Globalisierung / 3D Druck

Die Globalisierung schreitet in die nächste Stufe, eine Triebfeder ist der 3D Druck. Was heute in der Öffentlichkeit als Kinderspielzeug wahrgenommen wird, eröffnet zukünftig neue und unglaubliche Herstellungsmöglichkeiten im Bereich Maschinenbau: dezentrale Fertigung, hochkomplexe Gestaltungen und Kostenersparnis bei der Fertigung. Die Entwicklung des 3D Drucks steht am Anfang. Die Geräte werden schneller, besser, größer und kosteneffizienter.

Trend: Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit

Die Zahl der Kunden, die Zahl der Maschinenbauunternehmen, die Zahl der Forscher und die Menge an technischen Innovationen haben sich seit der Industrialisierung vor 200 Jahren potenziert, erläutert Wolbert Hahn. Folge dieser Steigerung ist, dass der technische Fortschritt im Maschinenbau rasant ist. Diese Entwicklung bietet den deutschen Unternehmen Chancen und Risiken. Gerade Disruptive Innovationen bringen erhebliche Verwerfungen. Beispiel ist der Dieselmotor. Von Rudolf Diesel erfunden, in Jahrzehnten weiter verbessert worden und ein klassisches Beispiel eines deutschen Maschinenbauprodukts mit einer kontinuierlichen Verbesserung. Im Raum, dass dieser Weg durch die Elektromobilität endet.

Trend: Energieeffizienz / Umweltverträglichkeit

Sinn von neuen Maschinen ist die Effektivitätssteigerung. Die verbrauchte Energie zum Betrieb und zur Herstellung als wichtiger Zukunftsfaktor. Solange die Faktoren der Produktion und des Betriebes beschränkt sind, ist der Trend: billiger und umweltschonender in der Herstellung. Im Betrieb gilt es die Betriebsdauer und die Energieeffizienz zu steigern.

Trend: KI und Internet der Dinge

Maschinenbau und Elektronik stehen in keinerlei Widerspruch. Der Maschinenbau ist durch das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz verzahnt. Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln Maschinen weiter, machen die Produktion effizienter und besser.

Fazit: Veränderung ist ständig – Lebenslanges Lernen, Weiterentwicklung, Innovation

Lebenslange Lernbereitschaft, Offenheit und Neugierde für neue Technologien und deren Anwendung fordern Unternehmen und Mitarbeiter. Vergessen wird, dass für die Massenfertigung die menschliche Arbeitskraft maschinenähnlicher wurde. In Zukunft verschleißen dank neuer Technologien Maschinenteile durch Eintönigkeit und nicht der Mensch, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Das Familienunternehmen Maschinenbau Hahn nimmt diese Chancen wahr und blickt erwartungsvoll in die Zukunft.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
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Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Prüfungszeit im Handwerk – Verteilung von Gesellenbriefen – Feierliche Lossprechung und Start in den Ernst des Lebens für Auszubildende deutschlandweit. Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg / Niedersachsen

Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg / Ausbildung

Los- und Freisprechungszeit im Februar – Auszubildende erhalten in diesen Wochen ihren Gesellenbrief. Vom Auszubildenden des dualen Ausbildungssystems starten die bestandenen Prüflinge in den „Ernst des Lebens“ als Geselle. Eine einzigartige Auszeichnung mit Tradition, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH bildet jährlich neue Fachkräfte im Rahmen des dualen Ausbildungssystems aus. Die Berufsbilder Feinwerkmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Technischer Produktdesigner Maschinen und Anlagenkonstruktion und Kauffrau/-mann für Büromanagement gehören zu den aktuellen Ausbildungsberufen des Unternehmens. Die qualifizierte Ausbildung stellt die Säulen des Mittelstandes. Die Stärkung von Nachwuchsfachkräften ist eine Investition in die Unternehmenszukunft, erläutert Norbert Hahn die Firmenphilosophie. Als verantwortungsvolles Unternehmen übernehmen wir als Ausbildungsbetrieb die sozial-gesellschaftliche Verantwortung jungen Erwachsenen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Duales Ausbildungssystem Deutschland

Die Wurzeln des dualen Ausbildungssystems entstanden im vorindustriellen Zeitalter. In den ersten Städten schlossen sich Zusammenkünfte von Berufsvereinigungen, die Zünfte zusammen. Die Zünfte als Berufsvereinigung von Handwerkern, wie Schmied, Schlosser, Schuster, Bäcker, Tischler, Weber, die eine praktische Ausbildung mit Abschlussprüfung regelten. Junge Menschen machten eine Lehre und wurden durch Meister in den jeweiligen Berufen ausgebildet. Der Lehrling lebte und arbeitete mit seinem Lehrherrn, erhielt eine umfassende Berufserziehung. Mitglieder der jeweiligen Zunft waren befähigt den Beruf auszuüben. Für Handwerker, Handwerksbetriebe, Meister, Gesellen, Lehrlinge war die Zunftzugehörigkeit eine Auszeichnung, brachte Stolz, Erfolg und Selbstbewusstsein. Qualifizierte Fachkräfte und Innovation erwuchsen. Gefahren und Druck für Handwerksbetriebe entstanden durch Manufakturen, Industrialisierung und dem erforderlichen Produktivitätsanstieg. Ideen vom freien Wettbewerb, die Prinzipien der Berufs- und Gewerbefreiheit brachten das starre Zunftwesen zu Fall. 1897 reagierte Deutschland mit dem Handwerkerschutzgesetz. Die Handwerkskammern erhielten den Auftrag die Regelung der Ausbildung von Lehrlingen zu übernehmen. An diesem Ausbildungsmodell orientierte sich die deutsche Industrie.

Die Handwerksordnung (HwO) entstand 1953. Mit dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) von 1969 tritt der Staat als Akteur in die Berufsausbildung gemeinsam mit der Wirtschaft. Einheitliche Regelungen von Betrieb und der Berufsschule als Lernort wurden juristisch verankert.

Erfolgsmodell aus Deutschland – mit internationalem Ruf

Das einzigartige Wesensmerkmal der dualen Ausbildung im Handwerk kennzeichnen zwei Lernorte: Handwerksbetrieb und Berufsschule. Als Feinwerkmechaniker/in dauert die Berufsausbildung nach der Handwerksordnung (HwO) bundesweit 3,5 Jahre. Feinwerkmechaniker (m/w/d) stellen Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte her, Reparatur und Montage gehören zum Ausbildungsberuf. Jeder Millimeter zählt in der Feinwerktechnik. Computergesteuerte Werkzeugmaschinen unterstützen die spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Bei der feierlichen Los- bzw. Freisprechung nach bestandener Gesellenprüfung erhalten die Auszubildenden ihren Gesellenbrief. Der weitere Arbeitsweg ist frei wählbar oder eine Übernahme vom Ausbildungsbetrieb als Geselle folgt.

Fazit: Duale Ausbildung als Zukunftsmodell – Qualitätsstandard und Kompetenzen – Karrierechancen

Norbert Hahn ist vom dualen Ausbildungsmodell überzeugt. Langjährige Erfahrungen als Ausbildungsbetrieb von jungen Erwachsenen, die zu Gesellen, Meistern und Ingenieuren ausgebildet werden, bestätigen, dass Aufwand, Zeit und Investitionen lohnen. Dank klarer Regelung unter Einbezug der Wirtschaft wird sichergestellt, dass die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen im Fokus stehen, die für das Arbeitsleben relevant sind, Visionen und Innovationen hervor bringen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk

Stolzes Handwerk – Tradition und Moderne der Ausbildung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg. Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule ist das Erfolgsmodell in Deutschland, von Wolbert Hahn

Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg durchlaufen die Auszubildenden das duale System. Was ist duale Ausbildung? Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Die duale Berufsausbildung besteht aus einer bewährten Kombination von beruflicher und schulischer Ausbildung. Sie zählt zum Bereich der sogenannten fortgeschrittenen Sekundarbildung. Nach Abschluss der Schulpflicht an einer Haupt- oder Realschule beginnen junge Erwachsene in Deutschland mit der dualen Berufsausbildung“. Die Lehrstelle ist Voraussetzung. Der Arbeitgeber stellt den jungen Auszubildenden für die Berufsschule frei. In der Berufsschule erfolgt der Fachunterricht.

Wolbert Hahn: „Durch die Zusammenarbeit mit den Betrieben und Berufsschulen entsteht Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Wir nehmen die Ausbildung unserer jungen Teammitglieder ernst!“ Mit dem erfolgreichen Abschluss der dualen Ausbildung erhalten die Absolventen einen offiziellen Berufsstatus. Damit sind die Berufsabschlüsse bundesweit vergleichbar. Die Mitarbeiter sind Gesellen und erhalten den Gesellenbrief in einer feierlichen Lossprechungsfeier.

Die duale Ausbildung als Schritt einer weiteren Qualifikation

Für die bestandenen Prüflinge, die Gesellen besteht die Möglichkeit zur Fortbildung zum Meister oder zu einem Studium an einer Fachhochschule. Für ein Studium an einer Universität ohne die allgemeine Hochschulreife sind weitere Qualifikationen nötig. Die jeweiligen Bundesländer z.B. Niedersachsen bestimmen diese, erläutert Wolbert Hahn.

Gesetzliche Vorgaben und Struktur der Ausbildung

Seit 1969 wird die Berufsausbildung in Deutschland durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Dieses legt die Rahmenbedingungen der Ausbildung fest und definiert die Ausbildungsform als „Duales System“. Durch das Gesetz wird garantiert, dass die Ausbildungen zu staatlich anerkannten Abschlüssen führen und nach verbindlichen Ausbildungsordnungen durchgeführt werden. Das BBiG regelt die Zahlung einer Ausbildungsvergütung. Wolbert Hahn: „Ohne Moos nichts los, das wissen die jungen Leute!“. Der Gesetzgeber hat die Industrie- und Handwerkskammer gestärkt und ein zentrales System geschaffen, zugleich auf den Lokalfaktor gesetzt. Vor Ort wird in den Berufsschulen und Betrieben gelernt und ausgebildet. Die Prüfung findet in den Berufsschulen statt.

Näheres zum Dualen System

Das „Duale System“ in der Berufsausbildung kombiniert die praktische Ausbildung im Betrieb mit theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung nimmt Zweidrittel der Zeit ein. Drei bis vier Tage in der Woche arbeiten die Auszubildenden im Betrieb; ein bis zwei Tage werden sie für den Besuch der staatlich finanzierten Berufsschule freigestellt. Der Schulbesuch ist für die Auszubildenden kostenfrei und vermittelt sowohl fachbezogenes Wissen und Allgemeinbildung im Sinne des lebenslangen Lernens. Im Jahr 2018 gab es 1,3 Millionen Auszubildende in Deutschland. Von 1,1 Millionen Schulabsolventen waren rund 500.000 Einsteiger (46,3 Prozent) in eine duale Berufsausbildung.

Der Blick über die Grenze Deutschlands

Das System der dualen Berufsausbildung gilt als einer der Gründe, dass Deutschland mit die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat. Gleichwohl ist das duale System nicht ohne Hindernisse und Probleme. Wolbert Hahn: „Natürlich gibt es die Problematik, dass Stellen in Betrieben unbesetzt bleiben. Der Grund sind regionale Unterschiede und der Umstand der Attraktivität der Ausbildungsberufe“. Ein Weg aus dieser Gasse: Öffentlichkeitsarbeit, Praktika und attraktive Informationsmaßnahmen um die Bekanntheit der Berufe ins richtige Licht zu stellen. Im Emsland profitieren Ausbildungsbetriebe von Programmen, die ausländischen Jugendlichen z.B. aus Spanien die Möglichkeit geben in Deutschland das Ausbildungssystem zu durchlaufen.

Fazit Ausbildung: Blick in die Zukunft

Die bestehenden Ausbildungsordnungen werden laufend an die neuen Anforderungen des digitalen Zeitalters angepasst und reformiert (z. B. Mechatronik/ Fachinformatik) oder neue Ausbildungsordnungen (z. B. Kaufmann/ Kauffrau im E-Commerce) ergänzt. Um den zukünftigen Herausforderungen an das deutsche Berufsbildungssystem, wie der Digitalisierung der Berufswelt zu begegnen, wurde im September 2018 beim Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ eingerichtet. Sie untersucht, welche neuen Anforderungen die Berufsausbildung in Deutschland zukünftig erfüllt. Welche rechtlichen, organisatorischen und politischen Maßnahmen notwendig sind. „Das Erfolgssystem duale Ausbildung wird in Zukunft Bestand haben“, ist Wolbert Hahn überzeugt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Das archimedische Prinzip seit über 2.000 Jahren im Einsatz – Ein Denkmal für den Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes – größtes Lob, weil seine technische Erfindung heute up to date ist – Zwischenruf von Wolbert Hahn aus Papenburg

Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Erbe Archimedes – heute Schnecken- und Spiralförderung

Die als Archimede bezeichnete Wasserschraube gilt als Entdeckung des Archimedes, der im Italien des zweiten Jahrhunderts nach Christus lebte. Archimedes entwickelte das Hebelgesetz, erkannte das spezifische Gewicht und entdeckte die Kreisberechnungszahl Pi. Mathematiker, Ingenieur und Physiker Archimedes hinterließ neben mechanischen und mathematischen Studien die Idee der Wasserschraube. Das archimedische Prinzip war als Wasserpumpmühle, Wasserschöpfmühle, Schreckmühle oder Schraubenmühle bekannt. Dieses Prinzip hat sich bis heute erhalten. Die Schnecke im Wasserbau ist die Archimedische Wasserschraube, deren Röhre in einem Schraubengange um eine Achse geführt ist. Zahlreiche Wasserpumpmühlen trugen zur Entwässerung von Teilen, die unter dem Meeresspiegel liegenden Niederungen bei. Dabei würden die Mühlen von Hand in den Wind gedreht, den Antrieb und sie standen erhöht auf einem Ständer (Pfahl). Das archimedische Prinzip fand Anwendung im Bereich des Ofenbaus. Eine besondere Art eines Ofens war der in Weimar erfundene Schneckenofen. Über den Ende des 18. Jahrhunderts gesprochen wurde. Die Konstruktion dieses Ofens hatte die archimedische Wasserschnecke zum Grunde.

Fluttermühle – Was ist das?

Ostfriesland und das nahe gelegene Holland kannte in den letzten Jahrhunderten die sogenannte Fluttermühle. Die Fluttermühle ist der kleinste und primitivste Typ einer Mühle. Der Name „Flutter“ ist vom friesichen „fletta“, was Bewegung bedeutet, abgeleitet. „Die archimedischen Schraube (Schnecke) und vier bespannte Flügel zeichnet die Fluttermühle aus. Die Fluttermühle diente als transportable Wasserschöpfmühle in Niederungsgebieten von den Niederlanden bis Schleswig-Holstein. Sie ist eine niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts. In den niedrig gelegenen Poldern Hollands und Ostfrieslands wurde sie als Entwässerungsmühle für Weideland eingesetzt. Mit Hilfe zahlloser Fluttermühlen wurden tief liegende Flächen regelrecht „trocken gemahlen“. Mitte des 20. Jahrhunderts lösen Motorpumpen die Fluttermühle ab. Die Besonderheit der Entwässerung erfolgt durch den senkrechten Wassertransport. Die Besonderheit der Technik ist, dass die Schnecke ohne Übersetzung direkt mit der Antriebswelle gekoppelt ist. Dadurch wird das Grundwasser aus einem tiefergelegenen Gewässer in einen höher gelegenen Abzugsgraben befördert. Die Abschöpfung erfolgt wiederrum per Mühle.

Wandel der Zeit: Fluttermühlen bewässern Naturschutz- und Biotopgebiete – neues Aufgabengebiet Fördertechnik

„Vielleicht war es die Rückbesinnung auf vergangene Zeiten oder weil das archimedische Prinzip weiterhin erfolgreich funktioniert, werden heutzutage zur Wiedervernässerung von Moorbiotopen Fluttermühlen eingesetzt. Heute sind einige Exemplare der Fluttermühle, die mit Wind oder Strom betrieben werden, auf den endlosen Weiten Ostfrieslands, den Niederlanden, im Emsland und des Cloppenburger Landes im Einsatz, um Naturschutz zu betreiben“, erklärt Wolbert Hahn. Zwar wurden die alten Windmühlenpumpen durch moderne elektrisch betriebene Pumpwerke, Schleusen und Siele abgelöst, aber die Technik lebt weiter. Die Technik der archimedischen Schraube findet sich heutzutage in vielen Bereichen der Fördertechnik. Die archimedische Schraube ist eine Förderanlage, deren wesentliches Bauteil die Schnecke ist und unter der Begrifflichkeit Schneckenförderer in modernen Förderanlagen zum Einsatz kommt. Diese Förderanlagen werden an Orten verwendet, wo herkömmliche Pumpen schnell verstopfen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Zum Beispiel verwenden Kläranlagen sogenannte Schraubenpumpen. Verschmutztes Wasser wird mit der Schraubenpumpe zwischen den einzelnen Becken hin und her transportiert. Besonders geeignet ist die archimedische Schraube beim Salztransport in den Salzsilos der Straßenbaumeisterei, erläutert Wolbert Hahn.

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG entwickelt Transportsysteme, um unterschiedliche Güter zu befördern. Verschiedene Anforderungen erfordern vielfältige Möglichkeiten der Fördertechnik. Zu den Stetigförderer zählen Rollen-, Schwing-, Kreisförderer und die Förderschnecken (Archimedische Spirale oder Förderspirale genannt). Wie der Begriff Stetigförderer sagt, werden Güter mit einem kontinuierlich erzeugten Transportstrom befördert. Die Förderschnecke, aus Stahl gefertigt transportiert das Fördergut horizontal, vertikal oder schräg über mehrere Meter. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Erfindung des Archimedes vor über 2.000 Jahren entwickeln zahlreiche Branchen und Wirtschaftszweige neuen technischen Fortschritt. Ein gutes Erbe mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg: Technik prägt unser Leben – Erfindungsreichtum ohne Grenzen – von kleinen Forschern zu Innovationen: Die Räderuhr – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn.

Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg

Die mechanische Räderuhr zählt zur originellsten Erfindung des europäischen Mittelalters. Wann fing Technik an? Welche Motivation steckt hinter dem Begriff, „die Technik erkunden“. Den Begriff „Technik“ im heutigen Bedeutungsumfang gab es im Mittelalter weder im Lateinischen noch in der europäischen Volkssprache. Heute kennzeichnet den Begriff „Technik“ eine typische Doppelbedeutung: Er bezeichnet alle möglichen Gerätschaften, Instrumente und Maschinen, das Wissen und Können, bestimmte komplexe Handlungen auszuführen, erläutert Norbert Hahn. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH – ein Familienunternehmen erarbeitet Lösungen im Bereich der Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen, Schweißen, Spindel- und Zahnradfertigung. Am Beispiel der ersten mechanischen Uhrwerke lässt sich die Motivation für die Erkundung der Technik erklären. Die Baugruppen der mechanischen Uhr sind Aufzug, Antrieb, Räderwerk, Hemmung, Unruh und Zeigerwerk. Bis zur Funktion wurde getüftelt, probiert und studiert – Technik die begeistert bis heute.

Die Erfindung der „Zeitmaschine“

Die mechanische Räderuhr, lässt sich charakterisieren als Messgerät. Ein Messgerät, dass die Zeit nicht über den Stand der Sonne, langsam aus einem Gefäß ablaufendes Wasser oder eine gleichmäßig abbrennende Kerze bestimmte, sondern einen Regelmechanismus, der durch sein Hin- und Herschwingen die Zeit in gleichlange Intervalle einteilt. Faszination und Motivation als Herausforderung zur Weiterentwicklung von Räderwerken, Uhrwerken, die kleiner werden. Das Räderwerk ist eine Baugruppe in jedem mechanischen Uhrwerk und zuständig für die Übertragung der Kraft zum Energiespeicher. Die Entwicklung zu leistungsfähigen und mit neuen Funktionen ausgestatteten Uhrwerken hält bis heute an.

Technik – mechanische Räderuhr 1335

Größe kein Thema, die erstmals urkundlich erwähnte Räderuhr befand sich im Palast der Familie Visconti in Mailand. Das entscheidende technische Detail der mechanischen Räderuhr war die Kombination von Kronrad und Spindelhemmung. Die Spindelhemmung war ein auf einer senkrechten Achse befestigter hin- und herschwingender Waagbalken, an dessen Ende verschiebbare Gewichte angebracht waren. Seine Bewegung wurde durch zwei kleine Eisenblättchen erreicht. Diese waren versetzt an der Achse der Spindelhemmung angeschmiedet und abwechselnd von gegenüberliegenden Zähnen des Kronrads zur Seite gedreht. Anschließend schwangen diese zurück, erläutert Norbert Hahn.

Das Kronrad wurde als Teil des Uhrwerks durch ein an der Hauptachse der Uhr mittels eines Seiles aufgehängtes Gewicht, in Gang gehalten. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass erst die Kombination von Spindelhemmung und Kronrad das Fallen solcher Gewichte in gleichförmige Zeitintervalle einzuteilen ermöglichte. Das Räderwerk setzt sich aus mehreren Getriebestufen zusammen, die jeweils aus einem Zahnrad und einem Trieb bestehen. Im Vordergrund standen Genauigkeit und das zuverlässige Funktionieren der Zeitanzeige. Ein mechanisches Uhrwerk war den bekannten Sonnen-, Wasser- und Standuhren deutlich überlegen, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Turmuhren beschleunigen die Verbreitung der mechanischen Räderuhr

In Form städtischer Turmuhren verbreitete sich die mechanische Räderuhr im Verlauf des 14. Jahrhunderts rasch in Zentraleuropa. Die Größe war kein Thema. Diese Turmuhren waren rein akustische Instrumente. Erst nach einigen Jahrzehnten wurden die Turmuhren mit der uns vertrauten optischen Zeitanzeige über ein Zifferblatt ausgestattet, erläutert Norbert Hahn Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. In wenigen Jahrzehnten war europaweit der Siegeszug der Turmuhr an Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen. Bald darauf hielten aufwendige astronomische Uhren mit Automatenfunktionen Einzug.

Fazit: Das Uhrwerk gilt als ideale Metapher für die technische Ordnung

Im 15. Jahrhundert begannen die Städte nach und nach, ihre Zeitmessung umzustellen. Eine Synchronisierung der Ortszeiten verschiedener Städte wurde erst mit den Anforderungen der Fahrpläne für die Eisenbahn im 19.Jahrhundert erforderlich. Alle Bauteile der Uhr bilden das Uhrwerk, das genau arbeitet. Die Technik macht dies möglich und scheint unerschöpflich. Jüngste Weiterentwicklungen durch Forscher aus Zürich: Sie haben die Energiebilanz rotierender, einander berührender Scheiben analysiert und eine Formel für das perfekte Uhrwerk gefunden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Fluttermühle – das archimedische Prinzip genial einfach umgesetzt – so wurde Norddeutschland entwässert – von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Windenergie und die archimedische Schraube – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Die Siedlungsgeschichte Norddeutschlands ist ein ewiger Kampf gegen das Wasser. Sturmfluten gilt und galt es abzuwehren. Für Siedler heißt das: „Wer nicht will deichen, der muss weichen.“ Katastrophenvorsorge dient der Abwehr dramatischer Ereignisse. Die Nutzung des Landes für Landwirtschafts- und Siedlungszwecke wurde gewährleistet. Der Wasserhaushalt des flachen Landes an der Nordsee zu regulieren und das überschüssige Wasser – sei es Regenwasser, Grundwasser oder Überflutungswasser – abzuführen war die Voraussetzung. „In Ostfriesland und Norddeutschland nutzten unsere Vorfahren ein genial einfaches Wirkungsprinzip, welches heute vergessen ist“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Windenergie und die archimedische Schraube

„Unsere Vorfahren erstellten seit dem 16. Jahrhundert mobile Pumpen, die früher zu Hunderten in der Landschaft genutzt wurden. Die Fluttermühle diente zur Ent- und Bewässerung“, erläutert Wolbert Hahn. Der Wind, in Norddeutschland im Überfluss vorhanden, drehte eine Achse, die aus einer archimedischen Schraube besteht und transportiert das Wasser nach oben, um es abzuleiten. Aus tiefer gelegenem Land wurde überschüssiges Wasser sicher und schnell abgeführt. Auch heute dient in Norddeutschland ein aufwendiges System von Gräben, Kanälen und Flüssen der Entwässerung der Landschaft.

Wolbert Hahn: „Das archimedische Prinzip wird seit Tausenden von Jahren genutzt. Das archimedische Prinzip gilt als Vorlage für heutige Förderschnecken, wie in unserem Unternehmen beispielsweise in Salzsilos genutzt werden. Dem Philosophen und Mathematiker Archimedes wird diese Erfindung ca. 200 Jahre vor Christi Geburt zugerechnet.“

Schneckenförderer heute: bewegen, umschlagen, lagern

Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Sand, Kohle, Streusalz, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog wird konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Zudem besteht die Möglichkeit ein Rohr zu verwenden. Ebenso ist eine doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer möglich, um das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck ist eine Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges wählbar, erläutert Wolbert Hahn. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf die Herstellung von kompletten Konstruktionen, sowie einzelnen Komponenten.

Die Fluttermühle, ein kleiner Windmühlentyp zum Pumpen von Wasser, war um 1950 fast verschwunden. Ursprünglich hatte sich diese Erfindung aus den Niederlanden kommend überall durchgesetzt. Leichte Holzpumpen waren schnell zu transportieren, in den Wind drehbar, einfach zu reparieren und leicht umstellbar. Daher konnte sich diese Kombination zweier Prinzipien – der Windschraube und der archimedischen Schraube Jahrhunderte halten.

Fazit: Das Prinzip der archimedischen Schraube: von der Fluttermühle zum Schneckenförderer – Wir bringen Güter in Bewegung!

Nach 1970 wurden mehrere Mühlen neu gebaut um diese in Museen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Wolbert Hahn: „Die Fluttermühle ermöglichte eine schnelle und preiswerte Entwässerung des Landes und damit die Voraussetzung für eine landwirtschaftliche Nutzung der Felder. Die Wirkungsprinzipien waren genial und einfach. Maschinenbau dient dem Menschen. Deshalb sind wir stolz auf unsere Arbeit!“

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Förderung von Bau- und Rohstoffen, Lebensmittel, Flüssigkeiten, Granulate und Pulver materialschonend und effektiv. Schneckentransport für freifließende oder zusammenhaltende Schüttgüter?

Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Schneckenförderer – Doppeltrogschneckenförderer, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Seminarbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Schüttguttransport nach dem Prinzip der der archimedischen Schraube, die sogenannte „Schnecke“, die Förderschnecke – eine technische Errungenschaft, erfreut sich Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg im Emsland. Wie und wo kommt die Schneckenfördertechnik zum effektiven Einsatz? Was sind Schüttgüter?

Schüttgut: Baustoffe – Rohstoffe

Schüttgüter werden unterschieden in Baustoffe wie beispielsweise Gips, Sand, Kies und Zement und Rohstoffe wie Streusalz, Erz, Schlacke, Pellets, Granulate, pulverförmige Pigmente und Füllstoffe, sowie Lebensmittel wie Salz, Zucker, Mehl, Kaffee, Nüsse und Getreide. Schüttgüter lagern auf Grund ihrer Stoffeigenschaften in Silos oder Bunkern. Schüttgüter sind freifließend oder zusammenhaltend. Die Herausforderung bei der Austragung von kohäsiven, hygrokopischen, entmischenden, schleißenden, nicht fließfähigen bis pastösen Schüttgütern. Freifließende Schüttgüter können beispielsweise mit einer Zellenradschleuse oder einem Schieber ausgetragen werden, erläutert Wolbert Hahn.

Fördertechnik – Qualität, Sicherheit, Leistungsfähigkeit

Bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern erfordert technische und präzise Unterstützung. Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlagen und Prozesse sind die großen Herausforderungen für die technische Entwicklung. Bei der Beförderung wird unterschieden zwischen kontinuierlichem und diskontinuierlichem Transport.

-Zum kontinuierlichen Transportverfahren kommen einfache Einrichtungen wie Schläuche und Rohre, komplexe Systeme wie Bandförderer, Kettenförderer, Schneckenförderer, Becherwerke, Gurtförderer und Rohrkettenförderer zum Einsatz.

-Der diskontinuierlicher Transport erfolgt bei Schüttgut-Silos oder Schüttgut Bunkern, in Mulden- und Hochbordfahrzeugen sowie in Silofahrzeugen, Sattel Auflieger mit Schiebeboden und als Sack Ware oder in BigBags.

Maschinenbau Hahn fertigt von der Planung über die Erstellung bis zur Endmontage komplette Förderanlagen für Schüttgüter wie: Salz, Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. „Fördertechnik für Schüttgüter entwickeln wir für die Nahrungsmittelindustrie, Kraftfutterindustrie, Umschlagsbetriebe sowie die Kunststoffindustrie. Vor allem durch den Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik ist diese Technologie einem ständigen Wandel unterzogen. Die technische EntwicklungDurch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen“, erläutert Wolbert Hahn.

Schneckenförderer – Trogschneckenförderer

Das Fördern von Flüssigkeiten, Granulaten und Pulvern wird mit dem Schneckenförderer beispielsweise in Getreidesilos, Salzsilos oder bei der Pettetherstellung erledigt. In der Kunststoffherstellung spielt der Schneckenförderer als sogenannter Extruder eine wichtige Rolle. Hierbei werden an den Enden die Kunststoffstücke herausgepresst, so wie beim Fleischwolf grobe Fleischstücke zu Hackfleisch verarbeitet werden, erläutert Wolbert Hahn.

„Um Schüttgut sicher zu transportieren ist der Schneckenförderer starr und fest installiert. Dieser besteht aus rotierenden schraubförmigen Förderschnecken, die sich innerhalb des Trogs beziehungsweise des Rohres bewegen. Flexible Förderspiralen kommen zum Einsatz, um Güter schnell und gleichmäßig mit einer hohen Drehzahl durch eine biegsame Spirale zu befördern. Der Antrieb der Förderschnecke erfolgt durch einen Motor. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Die doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer ermöglicht das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird in Horizontal- sowie in Schräglage“, erläutert Wolbert Hahn. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst. Bei einem Doppeltrogschneckenförderer wird das zu transportierende Schüttgut zusätzlich gemischt. Erzeugt wird dieser Effekt durch eine benachbarte Schnecke, deren Wendel spiegelbildlich verläuft und sich entgegengesetzt der ersten Schnecke dreht. Weitere Variante ist der Rohrschneckenförderer, der Schüttgut in Schräg- bis zur Vertikallage fördert.

Segmentförderer für den Schüttgütertransport

Mittels eines Kettenstranges werden keine Restmengen beim Transport hinterlassen. Am Kettenstrang sind halbrunde Schaufeln befestigt, diese sind passend zum runden Trogboden des Segmentförderers angefertigt. Der Kettenstrang verläuft zwischen der Antriebsstation, über die Rundtröge, zur Spannstation. Umgelenkt wird der Kettenstrang über die Kettenräder der Antriebs- und Spannstation. Die Länge des Segmentförderers ist anpassungsfähig. Durch mehrere Rundtröge, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt werden, wird die gewünschte Länge des Segmentförderers erreicht. Gefördert wird in der Horizontal- sowie Schräglage. Der Antrieb der Kette erfolgt durch einen Elektromotor, erläutert Wolbert Hahn.

Fazit: Automatische Fördertechnik auf Wachstumskurs – Prozesskette der Abläufe: Produktion, Bearbeitung, Verteilung – neue Konstruktionswerkstoffe – 3D-Simulationen

Die Fördertechnik ist ein Wirtschaftszweig mit steigender Bedeutung. Fördertechnik kommt überall zur Anwendung. Der Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik führt zum Wandel der Fördertechniktechnologie. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien, neue Konstruktionen und Konstruktionswerkstoffe. Maximale Flexibilität durch High-Tech Lösungen für bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern heißt der Zukunftskurs bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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150 0000 Tonnen Streusalz: Schaufel oder Förderschnecke

Salzsilos: Erleichterung für den Winterdienst – Streufahrzeuge direkt unter dem Salzsilo beladen ohne Verklumpung dank Förderschnecke – Zwischenruf von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

150 0000 Tonnen Streusalz: Schaufel oder Förderschnecke

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Sicherheit geht vor, Angst vor Eis und Schnee in Niedersachsen? 600 Winterdienstfahrzeuge für Autobahnen, Bundes- und Landstraßen stehen für die Saison 2018/2019 in Niedersachsen bereit, sowie 110 Streugutanlagen mit einer Lagerkapazität von rund 150000 Tonnen Streusalz. Über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten den reibungslosen Ablauf, bei Bedarf werden zusätzliche Winterdienstfahrzeuge angemietet. Das ist eine Menge, die für Schneefall, Eis und Glätte den Räum- und Streudienst antreten. „Gut organisierter und funktionierender Winterdienst für eine reibungslose Streu- und Räumpflicht“, dass wünschen sich Gemeinden, Länder und der Bund, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. Ziel in Niedersachsen ist eine Befahrbarkeit der Autobahnen rund um die Uhr, sowie der Bundes- und Landstraßen zwischen 6 und 22 Uhr zu gewährleisten. Deshalb setzt Niedersachsen vermehrt auf Salzsilos.

Die Winterdienstpflicht für das Land Niedersachsen wird im Niedersächsischen Straßengesetz (NStrG) geregelt. Die Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage einschließlich der Ortsdurchfahrten von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind zu reinigen (§ 52 Abs. 1 NStrG). Dazu gehört gemäß § 52 Abs. 1 Satz 2 lit. b) und c) NStrG die Winterdienstpflicht. Das Niedersächsische Straßengesetz regelt den Winterdienstpflichtigen, die Beauftragung durch Dritte, den Umfang des Winterdienstes, das einzusetzende Streumittel und die Folgen der Nichtbeachtung.

Salzsilos: effiziente Salzstreuung – Arbeitserleichterung und Ersparnis

In großen Holzsilos lagert wertvolles Salz für den Winterdienst. Gemeinden, die in Salzsilos investieren sparen Arbeitskraft, Geld und tragen zur Ökologie bei. Das Einfüllen von Streusalz aus Säcken in den Streuer ist arbeits- und kostenintensiver, als mit den Streufahrzeugen direkt unter das Silo zu fahren und den Schieber zu betätigen, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG den Mehrnutzen. Das offene Salz ist trockener, feinkörniger und besser dosierbar für eine gezieltere Streuung. Die wirkt sich positiv auf die Kosten aus.

Die Umstellung bei Streumittel vom Trockensalz zum Feuchtsalz, wird in zahlreichen Gemeinden diskutiert. Durch die Errichtung einer vollautomatischen Soleanlage lassen sich die Salzmengen verringern. Die Soleanlage wird direkt vom Salzsilo beschickt. Eine bessere Haftung und gleichmäßige Verteilung der Streumittel auf der Fahrbahn wird erreicht, sowie die Einsetzung der schnelleren Tauwirkung. Studien haben bewiesen, dass die Feuchtsalzstreuung effektiv und umweltschonend ist, ein Gewinn für Natur, Sicherheit und den Geldbeutel.

Salzmanagement: Beschaffung – Verteilung – Einsatz

Das Salz aus einem Salzsilo ermöglicht eine effizientere Salzstreuung, die Umstellung vom Trockensalz zum Feuchtsalz hilft Sparen und schont die Umwelt. Niedersachsen tut noch mehr: Salzmanagement – von der Bedarfsermittlung, Einkauf, Lagerhaltung, Transportlogistik, Bestandüberwachung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und Weiterentwicklung der Streu-, Räumfahrzeug- und Silotechnik. In der Optimierung der Salzversorgung, Entwicklung und Begleitung von Konzepten zur Streugutlagerhaltung und Erprobung neuer Techniken sieht das Salzmanagement von Niedersachsen seine Aufgaben und Ziele.

Salz zieht Feuchtigkeit an und verklumpt. Dank modernster Silotechnik bleibt das Salz rieselfähig und wird mit dem Schneckenförderer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG aus dem Silo in die Streufahrzeuge gefördert. „Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Salz, Sand, Kohle, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit einer Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wählt der Kunde aus einer Vielzahl an Variationen, z. B. bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges“, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Fördertechnik in den Salzsilos ist die reibungslose und schnelle Befüllung der Winterdienstfahrzeuge gewährleistet und fördert einen effektiven und ökologischen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf allen Straßen.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Emsländischer Fleiß und was sich in Jahrhunderten daraus entwickelt hat – ein Zwischenruf von Norbert Hahn, Papenburg/Emsland in Niedersachsen

Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg

Der Mensch prägt die Landschaft Niedersachsens: Im Emsland die Moore und deren Erschließung. Spuren, wohin der Blick schaut. Wer versucht, die Besonderheiten der Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart nachzuspüren begegnet Menschen, deren Vorfahren, seit Jahrhunderten gestalterisch in der emsländischen Landschaft tätig waren. Wie die Natur den Menschen formt, der in ihr lebt und ihn zum Emsländer macht, hat der Emsländer das Bild der Heimat geformt und geprägt.

Erschließung durch Fleiß und Tatendurst

„Emsland – unberührte Natur, das ist eher ein Trugbild, auch wenn die Idylle, die Urwüchsigkeit der Landschaft gelobt werden. Das moorige, nasse Emsland musste erschlossen werden. Das war Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung“, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg. Die Landwirtschaftsgeschichte des Emslandes bildet die Urbarmachung ab. Irgendwann vor Jahrhunderten trat aus der bäuerlichen Familie, die sich selbst genügte, eine industrielle Revolution hervor. Einzelne Handwerker und Kaufleute sind aus diesen Familien ausgeschieden und haben ihr Gewerbe als Dienstleistungsbetrieb verselbstständigt. Das war ein langer Prozess – mit vielen Übergängen von Lohn-, Nebenerwerbs- oder Saisonbetrieb zu den selbstständigen Zünften, Gilden und in Ämtern eingebundenen Handwerkern oder Kaufleuten bis hin zum modernen Betrieb.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen und steht für die emsländische Tradition. Stetiger Tatendurst nach Weiterentwicklung und Innovation etabliert die Hahn Fertigungstechnik GmbH als Problemlöser im Maschinenbau.

Geschichte des Emslandes

Die industriell-gewerbliche Wirtschaft des Emslandes entwickelte sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts stürmisch. Das Emsland hatte im Jahre 1800 ca. 50.000 Einwohner. Darauf entfielen auf Papenburg im Jahr 1803 circa 2.200 und im Jahre 1807 circa 2.900 Einwohner. Aus den Siedlungen wie Lingen, Meppen, Haselünne entwickelten sich gewerbliche Schwerpunkte. Die Papenburger nutzten die wesentlichen Lebensadern des Emslandes, die schiffbare Ems, die Hase, für eine gewerbliche Entwicklung. Zielstrebig hatten die Kolonisten unter dem Landesherrn Dietrich von Velen im 17. und 18. Jahrhundert den Torfabbau betrieben und gleichzeitig Kanäle ins Moor hinein- und zur Ems hinausgebaut. Auf den Kanälen wurde der Torf über die Ems hinweg transportiert und verkauft, während auf der Rückfracht vor allem Ziegel für den Hausbau und Stalldünger für die Landwirtschaft und Kaufmannsgüter zurückkamen. Auf dem Höhepunkt der Konjunktur gab es in Papenburg 17 Schiffszimmerwerften, auf denen jährlich bis zu 60 Schiffe gebaut wurden. Papenburg war eine Fehnkolonie und entwickelte sich stetig weiter. Während Teile der Bevölkerung z.B. nach den USA auswanderten, versuchten andere ihr Glück im unwirtlichen Emsland, um das Land urbar zu machen. Der Erfolg machte stolz. So schreibt das Universallexikon Oekonomische Encyklopädie von Krünitz 1856: „Jede Pflanze, jeder Strauch, jeder Baum von ihm oder seinem Vorfahr gepflanzt, ist ihm wichtig. Nie hört man einen Vehn=Bewohner anders, als mit Enthusiasmus von seinem Wohnorte reden.“

Das 19. Jahrhundert brachte im weiteren Verlauf einen gewerblichen Aufschwung für das Emsland durch die politische Entwicklung und den Anschluss an das großräumige Verkehrsnetz. Durch die politische Zusammenfassung des ganzen Emslandes einschließlich der Grafschaft Bentheim im Königreich Hannover 1850 fielen die inneren Zollgrenzen weg. Als sich Hannover 1854 endlich dem Deutschen Zollverein anschloss, wuchs der Handel im gesamten Reichsgebiet. Weitere Beschränkungen fielen weg.

Tatendurst nach der Urbarmachung ist typisch für das Emsland

Dieser Geist ist heute noch spürbar: Zukunftsoptimismus, Verwurzelung in der Heimat, Familiensinn und Bautätigkeit. „Hinter dem Erfolg unseres Unternehmens stehen qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Mitarbeiterteam macht aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen unserer Kunden spezifische Problemlösungen. Zerspanungs-, Konstruktionsmechaniker und Teammitstreiter für die Abteilung Instandsetzung und Fertigung sind willkommen, um weiterhin zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens zu zählen. Das Ziel ist täglich und in Zukunft kontinuierlich an der Stärkung des Unternehmens und deren Konzepte zu arbeiten“, erläutert Norbert Hahn seine Motivation. Als Familienbetrieb 1979 gestartet, wurde im Jahr 2000 die Abteilung „Zerspanungstechnik“ als Hahn Fertigungstechnik ausgegliedert und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter.

Papenburg ist bekannt für die Meyer Werft, für riesige weltweit bekannte Schiffe, für seine Industrie- und Gewerbefirmen und für die Möglichkeit, dass sich jeder ein Einfamilienhaus leisten kann. Die Besonderheit der Lebens- und Familienfreundlichkeit im Emsland verdanken die heutigen Generationen dem Fleiß und der Tatkraft der Kolonisten. Papenburg lässt Visionen zur Wirklichkeit werden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Neue Berufe entstehen und lösen traditionelle Berufe ab

Die traditionelle Berufskultur ist im Wandel. Welche Herausforderungen sind gegeben, um die Anpassung der Ausbildung zu erreichen?

Neue Berufe entstehen und lösen traditionelle Berufe ab

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Wandel und kein Stillstand: traditionell qualifizierte Berufskultur ist im Wandel. Jens Hahn über die künftigen Qualifikationsanforderungen an die Arbeitenden – Diskussionsbeitrag Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen

Der Einzug digitaler Techniken verändert das Berufsleben. Die Ausbildungspläne müssen angepasst werden. Es gibt neue Berufe, Alte werden nicht unbedingt abgeschafft. „Mittelfristig werden sich alle Berufe verändern, weil die Digitalisierung Einzug hält“, sagt Jens Hahn, Geschäftsführung Schweißaussicht der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. aber immer neue Berufe entstehen.“ Die Ausbildungspläne, die mit Verbänden, Kammern und Ministerien erarbeitet werden, sind so weit gefasst, dass sie eine gewisse Anpassung zulassen.

Ausbildungsordnungen sind zukunftsoffen formuliert

Damit vermitteln die Betriebe in den Ausbildungen bereits die Qualifikationen, die für sie notwendig sind, gibt Jens Hahn zu bedenken. Dass durch die Digitalisierung eine größere Anzahl der 328 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe abgeschafft wird, glaubt Hahn nicht. Berufe verändern sich stetig. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Aufgabe, in Abstimmung mit Verbänden, Kammern, Betrieben und Gewerkschaften die Ausbildungsordnungen neu zu fassen – und gegebenenfalls auch neue Berufe auf den Markt zu bringen. Zuletzt war das 2013 der Fall mit der „Fachkraft für Metalltechnik“ und dem „Stanz – und Umformmechaniker“. Die Ausbildungspläne wurden modernisiert. Zuletzt betraf es den „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, den Dachdecker, den Fischwirt, den Graveur oder den Hörgeräteakustiker.

Die Berufsstatistik erfasst alle Berufe und deren Qualität. Für alle industrialisierten Länder zeichnet sich ein neuer Trend, durch Technologie und Weiterentwicklung, ab. Jens Hahn verdeutlicht, dass schon von den Sozialwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts der Prozess der Auflösung von traditionell qualifizierten Tätigkeiten nicht zum Stillstand führen wird. Das Bild der traditionellen Berufsstruktur änderte sich im Zuge der rationalisierungsbedingten Arbeitsteilung, wie z.B. beim Schuster, Schneider und Bäcker.

Traditionelles Handwerk wird durch industrielle Herstellung abgelöst – jetzt folgt die Digitalisierung

Die Herstellung von Gütern, die den Kern der alten Handwerksberufe ausmachte, wird mittlerweile industriell ausgeführt. Der Wandel ist besonders in den traditionellen Büroberufen, wie z.B. der des einfachen Buchhalters nachzuvollziehen. Diese Berufe fallen der elektronischen Datenverarbeitung zum Opfer. Die Digitalisierung berührt alle Bereiche in den vielfältigen Branchen. Der Rationalisierungseffekt ist so bedeutend, dass mit jeder Arbeitsplatzverlegung vom Handwerk in die Industrie sich die Produktivität eines Arbeitsplatzes um das Zwei- bis Dreifache erhöht.

Die Entwertung der alten Handwerkslehre und der schnelle Wandel der Berufsstruktur, der die Beschäftigten häufig zum Berufswechsel zwingt, macht eine Neuordnung des Berufsausbildungswesens erforderlich bzw. – so Jens Hahn – erfordert eine Anpassung an die Bedürfnisse. Nach einer Trainingszeit und einer gewissen Einarbeitung sind in den letzten Jahren immer neue Berufsfelder entstanden. Qualitative Ausbildungen werden ermöglicht. Jens Hahn erläutert, dass typische Berufe in der Vergangenheit, wie der Chemiewerker oder Kunststoffverarbeiter, erst erfunden worden, als es nötig war. Die Digitalisierung lässt Stillstand nicht zu. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Aufgabe, in Abstimmung mit Verbänden, Kammern, Betrieben und Gewerkschaften die Ausbildungsordnungen neu zu fassen. Gegebenenfalls neue Berufe auf den Markt zu bringen. Zuletzt war das 2013 der Fall mit der „Fachkraft für Metalltechnik“ und dem „Stanz – und Umformmechaniker“. Als weitere Beispiele nennt Jens Hahn die Berufsbilder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Elektroniker. Hierbei werden weitere Inhalte verändert werden, der Informatikanteil steigt zunächst durch Elektronik, dann durch Echtzeitinformationen aus dem Verkehr. Berufe müssen neu definiert und erkennbar gemacht werden, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Fazit: Herausforderung, die Anpassung der Ausbildung in der Weiterbildung der Mitarbeiter – und Ausbilder.

Die Berufe, die eine herkömmliche Prägung wesentlich auf ganz bestimmte Material- und Werkzeugkenntnisse haben, erfordern neue Weiterbildung. Als Folge der technischen Entwicklung hat die Anzahl relativ hochqualifizierter technischer Fachkräfte, wie Ingenieure und Konstrukteure, sprunghaft zugenommen. Einerseits werden sie für die Konstruktion neuer technischer Anlagen benötigt, andererseits fordert die Ausrichtung auf die hochtechnisierte Apparatur der Betriebe von den Betriebsleitern ein großes Maß an technischem Wissen und technischer Erfahrung. Dies wiederholt sich im digitalen Wirtschaftswunder, indem wir uns wie in der Industrialisierung gerade befinden, so der erfahrene Unternehmer Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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