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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Industrie und Handwerk: Energiebündel aus dem Emsland

Niedersachsen: Das Emsland mit Bodenschätzen, die Energien bündeln – Gas, Erdöl und Torf – endliche Energieträger? Von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Industrie und Handwerk: Energiebündel aus dem Emsland

Industrie und Handwerk: Energiebündel Emsland – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

„Wer auf der Bundesstraße 70 von Norden kommend sich Meppen nähert, sieht über den Wipfeln der Kiefern und Fichten des leicht gewellten Heidesaums sich eine riesige Dampf- und Opferschale moderner Industriearchitektur erheben. Aus dem Niederungsdunst erheben sich mächtige Silhouetten des über 130 m hohen Kühlturms des Kraftwerks. Mögen braucht das niemand. Diese moderne Technik, Betonarchitektur, Industrie und Kraftwerke gehören seit vielen Jahrzehnten ins imponierende Bild dieser Landschaft. Die Dampfwolken waren ein besonderer Akzent“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH. Was wäre das Emsland ohne Energieschätze? Welchen Stellenwert hat das Emsland dank der Energieschätze? Entwicklung und Strukturausbau, Industrie und Infrastruktur dank der fossilen Energieträger?

Fossile Energieträger im Emsland sind neben Erdöl Torf und Gas aus dem Emsland. Torfsoden aus den Mooren links und rechts der Ems. Torf als Brennstoff, dass mühsam abgebaut wurde zur Urbarmachung von Ackerböden. Das Emsland entstand und entwickelte sich. Die Vorkommen fossiler Energieträgen haben sich seit der industriellen Revolution wegen des steigenden Energiebedarfs dezimiert. Das Emsland hat Standortvorteile für Wirtschafts- und Industriebetriebe, dank der Verkehrsadern. Diese Vorteile wirkten positiv auf den Transport und Verschiffung vom Torf und den Torfabbau, erläutert Wolbert Hahn.

Torf als Energieträger

Torf steht im Zusammenhang mit harter Arbeit und schwerster Plackerei. Die Torfgewinnung in der Region ist heute wichtig – entlang der holländischen Grenze und des Küstenkanals. Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH erläutert: „Die Torfgewinnung und die ökologisch gewünschten Grenzen sind in den vergangenen Jahren intensiv diskutiert worden. Naturschutz findet statt, Torfgewinnung und Moorschutz sind vereinbar.“ Fossile Brennstoffe, wie der Torf bildeten sich vor Jahrmillionen, werden laut Bundesumweltamt als „aus Biomasse entstandene Stoffe, die unter Luftabschluss von der Atmosphäre nicht verrotten und damit ihre chemische Energie erhielten“.

Die Torfindustrie hat sich spezialisiert

Schwarztorf wird als Substrat für den Gartenbau, besonders aus dem Bourtanger Moor, industriell verarbeitet. Zum Verbrennen, zur bloßen Wärmegewinnung ist Torf, wie im Grunde auch Erdöl, zu schade, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. „Die Zeiten sind vorbei, da Kraftwerke als Torffresser in die nordwestdeutschen Moore gesetzt wurden, wie im ostfriesischen Wiesmoor und in Rühle zwischen Lingen und Meppen im Emsland.“ Moderne Techniken und Technologien aus dem Maschinenbau erleichtern den Torfabbau, die Aufarbeitung und den Transport.

Das Emsland als Energieträger in der Bundesrepublik

In einem Land der Energie lassen sich Erdöl, Erdgas, Torf und Strom schwer auf einen Nenner bringen. Energiebündel ist zutreffend, erläutert Wolbert Hahn. Erdöl wird wie der Torf aus dem Boden gewonnen und verarbeitet. Erdgas wird überwiegend aus dem benachbarten Holland bezogen und zu Strom verarbeitet. Auch der private Erdgasverbrauch kommt von außerhalb. Kernenergie, aus Standortgründen im Emsland als Energieträger eingesetzt, wird ebenfalls zu elektrischem Strom umgewandelt und geht weitgehend außer Landes. „Ein Gemeinsames lässt sich für jede Art von Energie aus dem Emsland sagen: Sie hat der Region größeres Gewicht gegeben, sie hat sie stärker in die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung integriert, gibt Chancen für die Zukunft“, meint Wolbert Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Werkzeugmaschinen: Wegbereiter der Industrialisierung

Werkzeugmaschinen die Maschinen herstellen. Ausgetüftelte Gerätschaften aus Eisen, Gusseisen und Stahl mit komplizierten Gestängen, Hebeln und Zahnrädern.

Werkzeugmaschinen: Wegbereiter der Industrialisierung

Werkzeugmaschinen – Hahn Fertigungstechnik GmbH Papenburg / Niedersachsen

Zwischenruf von Norbert Hahn, Geschäftsführer Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems, Niedersachsen – Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH sind Experten in der Konstruktion und Fertigung von qualitativ hochwertigen Drehteilen. Moderne Maschinen haben einen Drehdurchmesser bis 1450 mm und eine Drehlänge bis 6 m. Große und kleine Werkstücke werden bis zu einer Größe von 4000 x 2500 mm problemlos mit dem Kreuzbettbohr- und -fräswerk WFT 13 CNC bearbeitet, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Die Geschichte der Entstehungsgeschichte von Werkzeugmaschinen wie Bohr- oder Fräswerk beruht auf zahlreichen Innovationen und Herausforderungen.

Metallische Schönheiten: Werkzeugmaschinen

Metallische Schönheiten wie die Werkzeugmaschinen erleben durch die Industrialisierung einen rasanten Aufschwung. Die darauf spezialisierten Betriebe produzieren, die Nachfrage stieg. Werkzeugmaschinen machten die Bearbeitung von Hartmetallen leichter, präziser und schneller. Schlüsseltechnik des Bohrens war der Bohrer selbst. „Dass der Bohrer, ein Spiral- oder Wendelbohrer in das Bohrfutter eingespannt wird war eine technologische Entwicklung. Spiralbohrer gab es im 18. Jahrhundert für Holzbohrer“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. In Handarbeit wurden diese Werkzeuge angefertigt. Mitte des 19. Jahrhunderts präsentiert der Amerikaner Stephen Morse den Wendelbohrer für Metalle. Eine Sensation im Werkzeugbau. Stephen Morse ist mit neuen Fräsmaschinen gelungen seine Bohrer maschinell herzustellen, schnell und in hoher Stückzahl. Mit Spiralbohrern machte das Bohren Spaß, weil die vom Bohrer abgeschnittenen Späne zeitgleich aus dem entstehenden Bohrloch nach oben geführt wurden.

Bohrer aus dem sogenannten Schnellschnittstahl (HSS High Speed Steel)

Die Härte des Materials garantiert besondere Legierung: Wolfram, Molybdän, Vanadium, Kobalt, Nickel und Titan werden für diese Legierung eingesetzt. Bis zu 30% dieser Elemente enthält der Bohrstahl. Bohrer für Stein und Beton sind mit einem weiteren Hartmetall Versehen das 1926 bei Krupp in Essen entwickelt wurde: WIDIA. Das Kürzel steht für „Wie Diamant“ – Diamanten sind das härteste Material dass wir kennen. Diamanten sind in der Lage Metalle zu schleifen und zu schärfen. WIDIA ist ein Verbundstoff und besteht aus Wolframcarbid und Kobalt – ultraharte Eigenschaften.

Die Geschichte des Bohrens ist beispielhaft für die Entwicklung der Metallverarbeitung. Bohrmaschinen und Maschinen zum Fräsen brauchten Leistungsstärke. Drehbänke entwickelten sich zu aufwendigen konstruierten Werkzeugmaschinen. Das Werkstück wird auf der Drehbank eingespannt und in Drehung versetzt. Mit scharfen Klingen bekommt das Metall die exakte Form. Drehbänken schneiden beispielsweise Schraubgewinde. Die Entwicklung der Drehbänke verlief über Drehmaschinen zu Drehautomaten bis zu Automatisierung. Die Automatisierung dieser Maschinen beschleunigt die Fertigung und Herstellung fertiger präziser Bauteile.

Werkzeugmaschinen: Bohren, drehen, fräsen – Pflug, Hufeisen oder Zahnrad

Das erledigen der Arbeiten durch die Werkzeugmaschinen mit ihrer Präzision war folgenreich, gibt Norbert Hahn zu bedenken. „Die Herstellung von Gewehren, Nähmaschinen und Fahrrädern erlebte durch die Entwicklung einen rasanten Aufschwung. Die technische Weiterentwicklung führte zu einer neuen Art der Produktion: Fließbandarbeit“, erläutert Norbert Hahn. In den USA baute 1910 Henry Ford das erste Automobil am Fließband. Das Model T von Henry Ford entstand in Fabriken mit Fleißband und zog Bewunderung aus aller Welt und Nachahmer für Henry Fords Idee nach sich. Ein Fließbandsystem zur Herstellung für eine komplizierte aus vielen Teilen bestehende Maschine, wie das Auto war revolutionär. Die Montage am Fließband gelang durch die Vielzahl der Werkzeugmaschinen. Bauteile ließen sich millimetergenau gleich herstellen. Jedes Teil war exakt wie das andere. Werkzeugmaschinen ermöglichen die Normierung und Standardisierung.

Fazit: Die Lehre der Metallbearbeitung entwickelt sich durch neue Technologien, Optimierungen und Normierung weiter.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Maschinenbau: Design Baukasten als vorteilhafte Module

Baukasten Lösungen und Innovationsstrategien im Maschinenbau – Konstruktion, Instantsetzung, Fertigung – Zwischenruf Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Maschinenbau: Design Baukasten als vorteilhafte Module

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG – Förderschneckentechnik

Das Baukastenprinzip bietet im Maschinenbau Lösungen für den nächsten Umbruch in der Produktion. Details greifen ineinander; die Produktion, die Nutzung und Reparatur werden vereinfacht. Planung ist alles. Planung bedeutet Mitdenken, das Maschinendesign hat die Herausforderung nachhaltig, flexibel und intelligent zu sein. Modulbau ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden.Typisches Beispiel dieser Herangehensweise ist die „Elektronifizierung“, die Integration von Mechanik und Elektronik, erläutert Geschäftsführer Wolbert Hahn.

Modularität als Konzept

Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhundert ist das Thema der Modularität in aller Munde. Das Maschinenkonzept der Zukunft. Während früher aufwendig am Zeichenbrett Module erarbeitet wurden bietet die elektronische Datenverarbeitung heute umfassende Möglichkeiten der optimierten Erstellung von Modulen. Das bedeutet langlebige und intelligente Produkte im Maschinenbau; preiswert, energiesparend, leistungsstark, geringer Ressourcenverbrauch und einfache Reparatur.

Modularität als Baukasten

Modularität greift die verschiedensten Aspekte der anstehenden Herausforderungen. Eine modulare Maschine ist der optimale Ausgangspunkt für Netzwerke in der Produktion, erläutert Wolbert Hahn. Durch das Baukasten-System werden Maschinen schneller zusammengestellt und in Betrieb genommen. „Wartung, Reparatur, Instandsetzung und Bedienung im alltäglichen Gebrauch – die Baukastentechnik vereinfacht. Das Baukastensystem zwingt zum klaren Vorgehen in der Entwicklung, dem Ablauf und im Maschinendesign, damit es passt. Normierung ist ein Thema, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. „Modularität im Maschinendesign umspannt die Entwicklungslinie von der antiken Fassade der Tempel bis zu den jüngsten Gestaltungsvorschlägen für eine Massenfertigung.“

Beispiele für Modularbauweise im Maschinenbau – Förderschnecke

Eine Maschine zum Abfüllen von in Salz als Tausalz mittels Förderschnecke in die Siloanlagen besteht aus mehreren Funktionseinheiten: Zuführmodule, Befülleinheiten, usw. Konstruiert werden diese Module in Mechanik, Hard- und Software. Eigenständig sind sie für neue Maschinen oder Varianten ohne große Änderungen verwendbar bzw. austauschbar. Außerdem wirkt Modularität der steigenden Maschinenkomplexität entgegen. Die Fehlerdiagnose vereinfacht sich. Insgesamt sinken Konstruktionsaufwand, Inbetriebnahme-Zeiten und ebenso der Aufwand für Reparatur und Instandhaltung.

Fazit: Bedeutung für die eigene Tätigkeit – Fertigung, Konstruktion, Instandsetzung

Wolbert Hahn: „Neue Maschinen werden heute in der Modulbauweise gedacht, erstellt und in Betrieb genommen. Eine großartige Folge der Normierung von Maßen und Gewichten ist, das heute in dem Maschinendesign in der vorteilhaften Modulbauweise gedacht und gearbeitet wird. Globale Herausforderungen durch weitere technische Entwicklung im Bereich Materialien, Industrie 4.0 und individueller Fertigung werden gemeistert und weiterentwickelt.“

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI

Maschinenbau und Produktion – Herausforderungen und Innovationen. Auswirkungen technologischer Umbrüche kurzfristige und langfristige Chancen für Unternehmen, ein Beitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI

Maschinenbau 21. Jahrhundert: Lebenslanges Lernen und KI – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. Kg

Der Maschinenbau befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen. Maschinenbau Hahn Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Im Jahre 2018 waren über 1.000.000 Menschen in Deutschland im Bereich Maschinenbau beruflich tätig.“ Von der Erfindung des Rades vor 4.000 Jahren bis zur rasanten Weiterentwicklung heute hat der Maschinenbau menschliches Leben vereinfacht, Wohlstand und Lebensqualität gebracht. Für die Volkswirtschaft ist der Maschinenbau eine wichtige Stütze, im Jahre 2017 lag der Umsatz bei 225 Milliarden Euro. Wolbert Hahn: „Die Entwicklung geht weiter. Maschinenbau – einst mehr oder minder – verstanden als eisengeprägter Industriemaschinenbau, ist facettenreicher als dieses Verständnis.“

Megatrends der nächsten Jahre im Maschinenbau

Die Trends im Maschinenbau entspringen einer Betrachtung der technischen Innovationen, die in Forschungseinrichtungen und ersten Anwendungen entwickelt wurden. „Nicht das ob, sondern das wie und wann ist nicht deutlich. Maschinenbau Hahn beobachtet die Trends der technologischen Entwicklung im Maschinenbau, um Erneuerungen aufzugreifen und in die Praxis umzusetzen. Innovationsfreude und Geschwindigkeit sind in unserem Team wichtig“, verdeutlicht Wolbert Hahn.

Trend: Nanotechnologie/ Materialien

Neue Materialien, die teils auf kleinste Größen erstellt werden, bestimmen die Zukunft. In Laboren ist es gelungen, Maschinen zu konstruieren, die Nanogröße haben. Die neuen Materialien gegenüber früher sind billiger, härter und flexibler. Sie verändern sich, leiten Strom oder nicht, Informationen speichern oder weitergeben. Vom Gusseisen zu hochfesten Werkstoffen war es ein weiter Weg. Die Werkstoffkunde weist den Weg zu neuen Innovationen. Neue Analysemethoden helfen bei der Weiterentwicklung. Die Tendenz zur Einfachheit und Kosteneffizienz sind maßgebliche Ziele.

Trend: Globalisierung / 3D Druck

Die Globalisierung schreitet in die nächste Stufe, eine Triebfeder ist der 3D Druck. Was heute in der Öffentlichkeit als Kinderspielzeug wahrgenommen wird, eröffnet zukünftig neue und unglaubliche Herstellungsmöglichkeiten im Bereich Maschinenbau: dezentrale Fertigung, hochkomplexe Gestaltungen und Kostenersparnis bei der Fertigung. Die Entwicklung des 3D Drucks steht am Anfang. Die Geräte werden schneller, besser, größer und kosteneffizienter.

Trend: Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit

Die Zahl der Kunden, die Zahl der Maschinenbauunternehmen, die Zahl der Forscher und die Menge an technischen Innovationen haben sich seit der Industrialisierung vor 200 Jahren potenziert, erläutert Wolbert Hahn. Folge dieser Steigerung ist, dass der technische Fortschritt im Maschinenbau rasant ist. Diese Entwicklung bietet den deutschen Unternehmen Chancen und Risiken. Gerade Disruptive Innovationen bringen erhebliche Verwerfungen. Beispiel ist der Dieselmotor. Von Rudolf Diesel erfunden, in Jahrzehnten weiter verbessert worden und ein klassisches Beispiel eines deutschen Maschinenbauprodukts mit einer kontinuierlichen Verbesserung. Im Raum, dass dieser Weg durch die Elektromobilität endet.

Trend: Energieeffizienz / Umweltverträglichkeit

Sinn von neuen Maschinen ist die Effektivitätssteigerung. Die verbrauchte Energie zum Betrieb und zur Herstellung als wichtiger Zukunftsfaktor. Solange die Faktoren der Produktion und des Betriebes beschränkt sind, ist der Trend: billiger und umweltschonender in der Herstellung. Im Betrieb gilt es die Betriebsdauer und die Energieeffizienz zu steigern.

Trend: KI und Internet der Dinge

Maschinenbau und Elektronik stehen in keinerlei Widerspruch. Der Maschinenbau ist durch das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz verzahnt. Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln Maschinen weiter, machen die Produktion effizienter und besser.

Fazit: Veränderung ist ständig – Lebenslanges Lernen, Weiterentwicklung, Innovation

Lebenslange Lernbereitschaft, Offenheit und Neugierde für neue Technologien und deren Anwendung fordern Unternehmen und Mitarbeiter. Vergessen wird, dass für die Massenfertigung die menschliche Arbeitskraft maschinenähnlicher wurde. In Zukunft verschleißen dank neuer Technologien Maschinenteile durch Eintönigkeit und nicht der Mensch, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Das Familienunternehmen Maschinenbau Hahn nimmt diese Chancen wahr und blickt erwartungsvoll in die Zukunft.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Prüfungszeit im Handwerk – Verteilung von Gesellenbriefen – Feierliche Lossprechung und Start in den Ernst des Lebens für Auszubildende deutschlandweit. Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg / Niedersachsen

Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg / Ausbildung

Los- und Freisprechungszeit im Februar – Auszubildende erhalten in diesen Wochen ihren Gesellenbrief. Vom Auszubildenden des dualen Ausbildungssystems starten die bestandenen Prüflinge in den „Ernst des Lebens“ als Geselle. Eine einzigartige Auszeichnung mit Tradition, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH bildet jährlich neue Fachkräfte im Rahmen des dualen Ausbildungssystems aus. Die Berufsbilder Feinwerkmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Technischer Produktdesigner Maschinen und Anlagenkonstruktion und Kauffrau/-mann für Büromanagement gehören zu den aktuellen Ausbildungsberufen des Unternehmens. Die qualifizierte Ausbildung stellt die Säulen des Mittelstandes. Die Stärkung von Nachwuchsfachkräften ist eine Investition in die Unternehmenszukunft, erläutert Norbert Hahn die Firmenphilosophie. Als verantwortungsvolles Unternehmen übernehmen wir als Ausbildungsbetrieb die sozial-gesellschaftliche Verantwortung jungen Erwachsenen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Duales Ausbildungssystem Deutschland

Die Wurzeln des dualen Ausbildungssystems entstanden im vorindustriellen Zeitalter. In den ersten Städten schlossen sich Zusammenkünfte von Berufsvereinigungen, die Zünfte zusammen. Die Zünfte als Berufsvereinigung von Handwerkern, wie Schmied, Schlosser, Schuster, Bäcker, Tischler, Weber, die eine praktische Ausbildung mit Abschlussprüfung regelten. Junge Menschen machten eine Lehre und wurden durch Meister in den jeweiligen Berufen ausgebildet. Der Lehrling lebte und arbeitete mit seinem Lehrherrn, erhielt eine umfassende Berufserziehung. Mitglieder der jeweiligen Zunft waren befähigt den Beruf auszuüben. Für Handwerker, Handwerksbetriebe, Meister, Gesellen, Lehrlinge war die Zunftzugehörigkeit eine Auszeichnung, brachte Stolz, Erfolg und Selbstbewusstsein. Qualifizierte Fachkräfte und Innovation erwuchsen. Gefahren und Druck für Handwerksbetriebe entstanden durch Manufakturen, Industrialisierung und dem erforderlichen Produktivitätsanstieg. Ideen vom freien Wettbewerb, die Prinzipien der Berufs- und Gewerbefreiheit brachten das starre Zunftwesen zu Fall. 1897 reagierte Deutschland mit dem Handwerkerschutzgesetz. Die Handwerkskammern erhielten den Auftrag die Regelung der Ausbildung von Lehrlingen zu übernehmen. An diesem Ausbildungsmodell orientierte sich die deutsche Industrie.

Die Handwerksordnung (HwO) entstand 1953. Mit dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) von 1969 tritt der Staat als Akteur in die Berufsausbildung gemeinsam mit der Wirtschaft. Einheitliche Regelungen von Betrieb und der Berufsschule als Lernort wurden juristisch verankert.

Erfolgsmodell aus Deutschland – mit internationalem Ruf

Das einzigartige Wesensmerkmal der dualen Ausbildung im Handwerk kennzeichnen zwei Lernorte: Handwerksbetrieb und Berufsschule. Als Feinwerkmechaniker/in dauert die Berufsausbildung nach der Handwerksordnung (HwO) bundesweit 3,5 Jahre. Feinwerkmechaniker (m/w/d) stellen Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte her, Reparatur und Montage gehören zum Ausbildungsberuf. Jeder Millimeter zählt in der Feinwerktechnik. Computergesteuerte Werkzeugmaschinen unterstützen die spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Bei der feierlichen Los- bzw. Freisprechung nach bestandener Gesellenprüfung erhalten die Auszubildenden ihren Gesellenbrief. Der weitere Arbeitsweg ist frei wählbar oder eine Übernahme vom Ausbildungsbetrieb als Geselle folgt.

Fazit: Duale Ausbildung als Zukunftsmodell – Qualitätsstandard und Kompetenzen – Karrierechancen

Norbert Hahn ist vom dualen Ausbildungsmodell überzeugt. Langjährige Erfahrungen als Ausbildungsbetrieb von jungen Erwachsenen, die zu Gesellen, Meistern und Ingenieuren ausgebildet werden, bestätigen, dass Aufwand, Zeit und Investitionen lohnen. Dank klarer Regelung unter Einbezug der Wirtschaft wird sichergestellt, dass die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen im Fokus stehen, die für das Arbeitsleben relevant sind, Visionen und Innovationen hervor bringen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk

Stolzes Handwerk – Tradition und Moderne der Ausbildung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg. Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule ist das Erfolgsmodell in Deutschland, von Wolbert Hahn

Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg durchlaufen die Auszubildenden das duale System. Was ist duale Ausbildung? Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Die duale Berufsausbildung besteht aus einer bewährten Kombination von beruflicher und schulischer Ausbildung. Sie zählt zum Bereich der sogenannten fortgeschrittenen Sekundarbildung. Nach Abschluss der Schulpflicht an einer Haupt- oder Realschule beginnen junge Erwachsene in Deutschland mit der dualen Berufsausbildung“. Die Lehrstelle ist Voraussetzung. Der Arbeitgeber stellt den jungen Auszubildenden für die Berufsschule frei. In der Berufsschule erfolgt der Fachunterricht.

Wolbert Hahn: „Durch die Zusammenarbeit mit den Betrieben und Berufsschulen entsteht Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Wir nehmen die Ausbildung unserer jungen Teammitglieder ernst!“ Mit dem erfolgreichen Abschluss der dualen Ausbildung erhalten die Absolventen einen offiziellen Berufsstatus. Damit sind die Berufsabschlüsse bundesweit vergleichbar. Die Mitarbeiter sind Gesellen und erhalten den Gesellenbrief in einer feierlichen Lossprechungsfeier.

Die duale Ausbildung als Schritt einer weiteren Qualifikation

Für die bestandenen Prüflinge, die Gesellen besteht die Möglichkeit zur Fortbildung zum Meister oder zu einem Studium an einer Fachhochschule. Für ein Studium an einer Universität ohne die allgemeine Hochschulreife sind weitere Qualifikationen nötig. Die jeweiligen Bundesländer z.B. Niedersachsen bestimmen diese, erläutert Wolbert Hahn.

Gesetzliche Vorgaben und Struktur der Ausbildung

Seit 1969 wird die Berufsausbildung in Deutschland durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Dieses legt die Rahmenbedingungen der Ausbildung fest und definiert die Ausbildungsform als „Duales System“. Durch das Gesetz wird garantiert, dass die Ausbildungen zu staatlich anerkannten Abschlüssen führen und nach verbindlichen Ausbildungsordnungen durchgeführt werden. Das BBiG regelt die Zahlung einer Ausbildungsvergütung. Wolbert Hahn: „Ohne Moos nichts los, das wissen die jungen Leute!“. Der Gesetzgeber hat die Industrie- und Handwerkskammer gestärkt und ein zentrales System geschaffen, zugleich auf den Lokalfaktor gesetzt. Vor Ort wird in den Berufsschulen und Betrieben gelernt und ausgebildet. Die Prüfung findet in den Berufsschulen statt.

Näheres zum Dualen System

Das „Duale System“ in der Berufsausbildung kombiniert die praktische Ausbildung im Betrieb mit theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung nimmt Zweidrittel der Zeit ein. Drei bis vier Tage in der Woche arbeiten die Auszubildenden im Betrieb; ein bis zwei Tage werden sie für den Besuch der staatlich finanzierten Berufsschule freigestellt. Der Schulbesuch ist für die Auszubildenden kostenfrei und vermittelt sowohl fachbezogenes Wissen und Allgemeinbildung im Sinne des lebenslangen Lernens. Im Jahr 2018 gab es 1,3 Millionen Auszubildende in Deutschland. Von 1,1 Millionen Schulabsolventen waren rund 500.000 Einsteiger (46,3 Prozent) in eine duale Berufsausbildung.

Der Blick über die Grenze Deutschlands

Das System der dualen Berufsausbildung gilt als einer der Gründe, dass Deutschland mit die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat. Gleichwohl ist das duale System nicht ohne Hindernisse und Probleme. Wolbert Hahn: „Natürlich gibt es die Problematik, dass Stellen in Betrieben unbesetzt bleiben. Der Grund sind regionale Unterschiede und der Umstand der Attraktivität der Ausbildungsberufe“. Ein Weg aus dieser Gasse: Öffentlichkeitsarbeit, Praktika und attraktive Informationsmaßnahmen um die Bekanntheit der Berufe ins richtige Licht zu stellen. Im Emsland profitieren Ausbildungsbetriebe von Programmen, die ausländischen Jugendlichen z.B. aus Spanien die Möglichkeit geben in Deutschland das Ausbildungssystem zu durchlaufen.

Fazit Ausbildung: Blick in die Zukunft

Die bestehenden Ausbildungsordnungen werden laufend an die neuen Anforderungen des digitalen Zeitalters angepasst und reformiert (z. B. Mechatronik/ Fachinformatik) oder neue Ausbildungsordnungen (z. B. Kaufmann/ Kauffrau im E-Commerce) ergänzt. Um den zukünftigen Herausforderungen an das deutsche Berufsbildungssystem, wie der Digitalisierung der Berufswelt zu begegnen, wurde im September 2018 beim Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ eingerichtet. Sie untersucht, welche neuen Anforderungen die Berufsausbildung in Deutschland zukünftig erfüllt. Welche rechtlichen, organisatorischen und politischen Maßnahmen notwendig sind. „Das Erfolgssystem duale Ausbildung wird in Zukunft Bestand haben“, ist Wolbert Hahn überzeugt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Das archimedische Prinzip seit über 2.000 Jahren im Einsatz – Ein Denkmal für den Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes – größtes Lob, weil seine technische Erfindung heute up to date ist – Zwischenruf von Wolbert Hahn aus Papenburg

Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Erbe Archimedes – heute Schnecken- und Spiralförderung

Die als Archimede bezeichnete Wasserschraube gilt als Entdeckung des Archimedes, der im Italien des zweiten Jahrhunderts nach Christus lebte. Archimedes entwickelte das Hebelgesetz, erkannte das spezifische Gewicht und entdeckte die Kreisberechnungszahl Pi. Mathematiker, Ingenieur und Physiker Archimedes hinterließ neben mechanischen und mathematischen Studien die Idee der Wasserschraube. Das archimedische Prinzip war als Wasserpumpmühle, Wasserschöpfmühle, Schreckmühle oder Schraubenmühle bekannt. Dieses Prinzip hat sich bis heute erhalten. Die Schnecke im Wasserbau ist die Archimedische Wasserschraube, deren Röhre in einem Schraubengange um eine Achse geführt ist. Zahlreiche Wasserpumpmühlen trugen zur Entwässerung von Teilen, die unter dem Meeresspiegel liegenden Niederungen bei. Dabei würden die Mühlen von Hand in den Wind gedreht, den Antrieb und sie standen erhöht auf einem Ständer (Pfahl). Das archimedische Prinzip fand Anwendung im Bereich des Ofenbaus. Eine besondere Art eines Ofens war der in Weimar erfundene Schneckenofen. Über den Ende des 18. Jahrhunderts gesprochen wurde. Die Konstruktion dieses Ofens hatte die archimedische Wasserschnecke zum Grunde.

Fluttermühle – Was ist das?

Ostfriesland und das nahe gelegene Holland kannte in den letzten Jahrhunderten die sogenannte Fluttermühle. Die Fluttermühle ist der kleinste und primitivste Typ einer Mühle. Der Name „Flutter“ ist vom friesichen „fletta“, was Bewegung bedeutet, abgeleitet. „Die archimedischen Schraube (Schnecke) und vier bespannte Flügel zeichnet die Fluttermühle aus. Die Fluttermühle diente als transportable Wasserschöpfmühle in Niederungsgebieten von den Niederlanden bis Schleswig-Holstein. Sie ist eine niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts. In den niedrig gelegenen Poldern Hollands und Ostfrieslands wurde sie als Entwässerungsmühle für Weideland eingesetzt. Mit Hilfe zahlloser Fluttermühlen wurden tief liegende Flächen regelrecht „trocken gemahlen“. Mitte des 20. Jahrhunderts lösen Motorpumpen die Fluttermühle ab. Die Besonderheit der Entwässerung erfolgt durch den senkrechten Wassertransport. Die Besonderheit der Technik ist, dass die Schnecke ohne Übersetzung direkt mit der Antriebswelle gekoppelt ist. Dadurch wird das Grundwasser aus einem tiefergelegenen Gewässer in einen höher gelegenen Abzugsgraben befördert. Die Abschöpfung erfolgt wiederrum per Mühle.

Wandel der Zeit: Fluttermühlen bewässern Naturschutz- und Biotopgebiete – neues Aufgabengebiet Fördertechnik

„Vielleicht war es die Rückbesinnung auf vergangene Zeiten oder weil das archimedische Prinzip weiterhin erfolgreich funktioniert, werden heutzutage zur Wiedervernässerung von Moorbiotopen Fluttermühlen eingesetzt. Heute sind einige Exemplare der Fluttermühle, die mit Wind oder Strom betrieben werden, auf den endlosen Weiten Ostfrieslands, den Niederlanden, im Emsland und des Cloppenburger Landes im Einsatz, um Naturschutz zu betreiben“, erklärt Wolbert Hahn. Zwar wurden die alten Windmühlenpumpen durch moderne elektrisch betriebene Pumpwerke, Schleusen und Siele abgelöst, aber die Technik lebt weiter. Die Technik der archimedischen Schraube findet sich heutzutage in vielen Bereichen der Fördertechnik. Die archimedische Schraube ist eine Förderanlage, deren wesentliches Bauteil die Schnecke ist und unter der Begrifflichkeit Schneckenförderer in modernen Förderanlagen zum Einsatz kommt. Diese Förderanlagen werden an Orten verwendet, wo herkömmliche Pumpen schnell verstopfen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Zum Beispiel verwenden Kläranlagen sogenannte Schraubenpumpen. Verschmutztes Wasser wird mit der Schraubenpumpe zwischen den einzelnen Becken hin und her transportiert. Besonders geeignet ist die archimedische Schraube beim Salztransport in den Salzsilos der Straßenbaumeisterei, erläutert Wolbert Hahn.

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG entwickelt Transportsysteme, um unterschiedliche Güter zu befördern. Verschiedene Anforderungen erfordern vielfältige Möglichkeiten der Fördertechnik. Zu den Stetigförderer zählen Rollen-, Schwing-, Kreisförderer und die Förderschnecken (Archimedische Spirale oder Förderspirale genannt). Wie der Begriff Stetigförderer sagt, werden Güter mit einem kontinuierlich erzeugten Transportstrom befördert. Die Förderschnecke, aus Stahl gefertigt transportiert das Fördergut horizontal, vertikal oder schräg über mehrere Meter. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Erfindung des Archimedes vor über 2.000 Jahren entwickeln zahlreiche Branchen und Wirtschaftszweige neuen technischen Fortschritt. Ein gutes Erbe mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg: Technik prägt unser Leben – Erfindungsreichtum ohne Grenzen – von kleinen Forschern zu Innovationen: Die Räderuhr – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn.

Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg

Die mechanische Räderuhr zählt zur originellsten Erfindung des europäischen Mittelalters. Wann fing Technik an? Welche Motivation steckt hinter dem Begriff, „die Technik erkunden“. Den Begriff „Technik“ im heutigen Bedeutungsumfang gab es im Mittelalter weder im Lateinischen noch in der europäischen Volkssprache. Heute kennzeichnet den Begriff „Technik“ eine typische Doppelbedeutung: Er bezeichnet alle möglichen Gerätschaften, Instrumente und Maschinen, das Wissen und Können, bestimmte komplexe Handlungen auszuführen, erläutert Norbert Hahn. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH – ein Familienunternehmen erarbeitet Lösungen im Bereich der Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen, Schweißen, Spindel- und Zahnradfertigung. Am Beispiel der ersten mechanischen Uhrwerke lässt sich die Motivation für die Erkundung der Technik erklären. Die Baugruppen der mechanischen Uhr sind Aufzug, Antrieb, Räderwerk, Hemmung, Unruh und Zeigerwerk. Bis zur Funktion wurde getüftelt, probiert und studiert – Technik die begeistert bis heute.

Die Erfindung der „Zeitmaschine“

Die mechanische Räderuhr, lässt sich charakterisieren als Messgerät. Ein Messgerät, dass die Zeit nicht über den Stand der Sonne, langsam aus einem Gefäß ablaufendes Wasser oder eine gleichmäßig abbrennende Kerze bestimmte, sondern einen Regelmechanismus, der durch sein Hin- und Herschwingen die Zeit in gleichlange Intervalle einteilt. Faszination und Motivation als Herausforderung zur Weiterentwicklung von Räderwerken, Uhrwerken, die kleiner werden. Das Räderwerk ist eine Baugruppe in jedem mechanischen Uhrwerk und zuständig für die Übertragung der Kraft zum Energiespeicher. Die Entwicklung zu leistungsfähigen und mit neuen Funktionen ausgestatteten Uhrwerken hält bis heute an.

Technik – mechanische Räderuhr 1335

Größe kein Thema, die erstmals urkundlich erwähnte Räderuhr befand sich im Palast der Familie Visconti in Mailand. Das entscheidende technische Detail der mechanischen Räderuhr war die Kombination von Kronrad und Spindelhemmung. Die Spindelhemmung war ein auf einer senkrechten Achse befestigter hin- und herschwingender Waagbalken, an dessen Ende verschiebbare Gewichte angebracht waren. Seine Bewegung wurde durch zwei kleine Eisenblättchen erreicht. Diese waren versetzt an der Achse der Spindelhemmung angeschmiedet und abwechselnd von gegenüberliegenden Zähnen des Kronrads zur Seite gedreht. Anschließend schwangen diese zurück, erläutert Norbert Hahn.

Das Kronrad wurde als Teil des Uhrwerks durch ein an der Hauptachse der Uhr mittels eines Seiles aufgehängtes Gewicht, in Gang gehalten. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass erst die Kombination von Spindelhemmung und Kronrad das Fallen solcher Gewichte in gleichförmige Zeitintervalle einzuteilen ermöglichte. Das Räderwerk setzt sich aus mehreren Getriebestufen zusammen, die jeweils aus einem Zahnrad und einem Trieb bestehen. Im Vordergrund standen Genauigkeit und das zuverlässige Funktionieren der Zeitanzeige. Ein mechanisches Uhrwerk war den bekannten Sonnen-, Wasser- und Standuhren deutlich überlegen, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Turmuhren beschleunigen die Verbreitung der mechanischen Räderuhr

In Form städtischer Turmuhren verbreitete sich die mechanische Räderuhr im Verlauf des 14. Jahrhunderts rasch in Zentraleuropa. Die Größe war kein Thema. Diese Turmuhren waren rein akustische Instrumente. Erst nach einigen Jahrzehnten wurden die Turmuhren mit der uns vertrauten optischen Zeitanzeige über ein Zifferblatt ausgestattet, erläutert Norbert Hahn Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. In wenigen Jahrzehnten war europaweit der Siegeszug der Turmuhr an Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen. Bald darauf hielten aufwendige astronomische Uhren mit Automatenfunktionen Einzug.

Fazit: Das Uhrwerk gilt als ideale Metapher für die technische Ordnung

Im 15. Jahrhundert begannen die Städte nach und nach, ihre Zeitmessung umzustellen. Eine Synchronisierung der Ortszeiten verschiedener Städte wurde erst mit den Anforderungen der Fahrpläne für die Eisenbahn im 19.Jahrhundert erforderlich. Alle Bauteile der Uhr bilden das Uhrwerk, das genau arbeitet. Die Technik macht dies möglich und scheint unerschöpflich. Jüngste Weiterentwicklungen durch Forscher aus Zürich: Sie haben die Energiebilanz rotierender, einander berührender Scheiben analysiert und eine Formel für das perfekte Uhrwerk gefunden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Fluttermühle – das archimedische Prinzip genial einfach umgesetzt – so wurde Norddeutschland entwässert – von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Windenergie und die archimedische Schraube – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Die Siedlungsgeschichte Norddeutschlands ist ein ewiger Kampf gegen das Wasser. Sturmfluten gilt und galt es abzuwehren. Für Siedler heißt das: „Wer nicht will deichen, der muss weichen.“ Katastrophenvorsorge dient der Abwehr dramatischer Ereignisse. Die Nutzung des Landes für Landwirtschafts- und Siedlungszwecke wurde gewährleistet. Der Wasserhaushalt des flachen Landes an der Nordsee zu regulieren und das überschüssige Wasser – sei es Regenwasser, Grundwasser oder Überflutungswasser – abzuführen war die Voraussetzung. „In Ostfriesland und Norddeutschland nutzten unsere Vorfahren ein genial einfaches Wirkungsprinzip, welches heute vergessen ist“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Windenergie und die archimedische Schraube

„Unsere Vorfahren erstellten seit dem 16. Jahrhundert mobile Pumpen, die früher zu Hunderten in der Landschaft genutzt wurden. Die Fluttermühle diente zur Ent- und Bewässerung“, erläutert Wolbert Hahn. Der Wind, in Norddeutschland im Überfluss vorhanden, drehte eine Achse, die aus einer archimedischen Schraube besteht und transportiert das Wasser nach oben, um es abzuleiten. Aus tiefer gelegenem Land wurde überschüssiges Wasser sicher und schnell abgeführt. Auch heute dient in Norddeutschland ein aufwendiges System von Gräben, Kanälen und Flüssen der Entwässerung der Landschaft.

Wolbert Hahn: „Das archimedische Prinzip wird seit Tausenden von Jahren genutzt. Das archimedische Prinzip gilt als Vorlage für heutige Förderschnecken, wie in unserem Unternehmen beispielsweise in Salzsilos genutzt werden. Dem Philosophen und Mathematiker Archimedes wird diese Erfindung ca. 200 Jahre vor Christi Geburt zugerechnet.“

Schneckenförderer heute: bewegen, umschlagen, lagern

Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Sand, Kohle, Streusalz, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog wird konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Zudem besteht die Möglichkeit ein Rohr zu verwenden. Ebenso ist eine doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer möglich, um das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck ist eine Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges wählbar, erläutert Wolbert Hahn. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf die Herstellung von kompletten Konstruktionen, sowie einzelnen Komponenten.

Die Fluttermühle, ein kleiner Windmühlentyp zum Pumpen von Wasser, war um 1950 fast verschwunden. Ursprünglich hatte sich diese Erfindung aus den Niederlanden kommend überall durchgesetzt. Leichte Holzpumpen waren schnell zu transportieren, in den Wind drehbar, einfach zu reparieren und leicht umstellbar. Daher konnte sich diese Kombination zweier Prinzipien – der Windschraube und der archimedischen Schraube Jahrhunderte halten.

Fazit: Das Prinzip der archimedischen Schraube: von der Fluttermühle zum Schneckenförderer – Wir bringen Güter in Bewegung!

Nach 1970 wurden mehrere Mühlen neu gebaut um diese in Museen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Wolbert Hahn: „Die Fluttermühle ermöglichte eine schnelle und preiswerte Entwässerung des Landes und damit die Voraussetzung für eine landwirtschaftliche Nutzung der Felder. Die Wirkungsprinzipien waren genial und einfach. Maschinenbau dient dem Menschen. Deshalb sind wir stolz auf unsere Arbeit!“

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Förderung von Bau- und Rohstoffen, Lebensmittel, Flüssigkeiten, Granulate und Pulver materialschonend und effektiv. Schneckentransport für freifließende oder zusammenhaltende Schüttgüter?

Maschinenbau Hahn: Schneckentransport für Schüttgüter

Schneckenförderer – Doppeltrogschneckenförderer, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Seminarbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Schüttguttransport nach dem Prinzip der der archimedischen Schraube, die sogenannte „Schnecke“, die Förderschnecke – eine technische Errungenschaft, erfreut sich Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg im Emsland. Wie und wo kommt die Schneckenfördertechnik zum effektiven Einsatz? Was sind Schüttgüter?

Schüttgut: Baustoffe – Rohstoffe

Schüttgüter werden unterschieden in Baustoffe wie beispielsweise Gips, Sand, Kies und Zement und Rohstoffe wie Streusalz, Erz, Schlacke, Pellets, Granulate, pulverförmige Pigmente und Füllstoffe, sowie Lebensmittel wie Salz, Zucker, Mehl, Kaffee, Nüsse und Getreide. Schüttgüter lagern auf Grund ihrer Stoffeigenschaften in Silos oder Bunkern. Schüttgüter sind freifließend oder zusammenhaltend. Die Herausforderung bei der Austragung von kohäsiven, hygrokopischen, entmischenden, schleißenden, nicht fließfähigen bis pastösen Schüttgütern. Freifließende Schüttgüter können beispielsweise mit einer Zellenradschleuse oder einem Schieber ausgetragen werden, erläutert Wolbert Hahn.

Fördertechnik – Qualität, Sicherheit, Leistungsfähigkeit

Bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern erfordert technische und präzise Unterstützung. Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlagen und Prozesse sind die großen Herausforderungen für die technische Entwicklung. Bei der Beförderung wird unterschieden zwischen kontinuierlichem und diskontinuierlichem Transport.

-Zum kontinuierlichen Transportverfahren kommen einfache Einrichtungen wie Schläuche und Rohre, komplexe Systeme wie Bandförderer, Kettenförderer, Schneckenförderer, Becherwerke, Gurtförderer und Rohrkettenförderer zum Einsatz.

-Der diskontinuierlicher Transport erfolgt bei Schüttgut-Silos oder Schüttgut Bunkern, in Mulden- und Hochbordfahrzeugen sowie in Silofahrzeugen, Sattel Auflieger mit Schiebeboden und als Sack Ware oder in BigBags.

Maschinenbau Hahn fertigt von der Planung über die Erstellung bis zur Endmontage komplette Förderanlagen für Schüttgüter wie: Salz, Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. „Fördertechnik für Schüttgüter entwickeln wir für die Nahrungsmittelindustrie, Kraftfutterindustrie, Umschlagsbetriebe sowie die Kunststoffindustrie. Vor allem durch den Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik ist diese Technologie einem ständigen Wandel unterzogen. Die technische EntwicklungDurch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen“, erläutert Wolbert Hahn.

Schneckenförderer – Trogschneckenförderer

Das Fördern von Flüssigkeiten, Granulaten und Pulvern wird mit dem Schneckenförderer beispielsweise in Getreidesilos, Salzsilos oder bei der Pettetherstellung erledigt. In der Kunststoffherstellung spielt der Schneckenförderer als sogenannter Extruder eine wichtige Rolle. Hierbei werden an den Enden die Kunststoffstücke herausgepresst, so wie beim Fleischwolf grobe Fleischstücke zu Hackfleisch verarbeitet werden, erläutert Wolbert Hahn.

„Um Schüttgut sicher zu transportieren ist der Schneckenförderer starr und fest installiert. Dieser besteht aus rotierenden schraubförmigen Förderschnecken, die sich innerhalb des Trogs beziehungsweise des Rohres bewegen. Flexible Förderspiralen kommen zum Einsatz, um Güter schnell und gleichmäßig mit einer hohen Drehzahl durch eine biegsame Spirale zu befördern. Der Antrieb der Förderschnecke erfolgt durch einen Motor. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Die doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer ermöglicht das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird in Horizontal- sowie in Schräglage“, erläutert Wolbert Hahn. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst. Bei einem Doppeltrogschneckenförderer wird das zu transportierende Schüttgut zusätzlich gemischt. Erzeugt wird dieser Effekt durch eine benachbarte Schnecke, deren Wendel spiegelbildlich verläuft und sich entgegengesetzt der ersten Schnecke dreht. Weitere Variante ist der Rohrschneckenförderer, der Schüttgut in Schräg- bis zur Vertikallage fördert.

Segmentförderer für den Schüttgütertransport

Mittels eines Kettenstranges werden keine Restmengen beim Transport hinterlassen. Am Kettenstrang sind halbrunde Schaufeln befestigt, diese sind passend zum runden Trogboden des Segmentförderers angefertigt. Der Kettenstrang verläuft zwischen der Antriebsstation, über die Rundtröge, zur Spannstation. Umgelenkt wird der Kettenstrang über die Kettenräder der Antriebs- und Spannstation. Die Länge des Segmentförderers ist anpassungsfähig. Durch mehrere Rundtröge, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt werden, wird die gewünschte Länge des Segmentförderers erreicht. Gefördert wird in der Horizontal- sowie Schräglage. Der Antrieb der Kette erfolgt durch einen Elektromotor, erläutert Wolbert Hahn.

Fazit: Automatische Fördertechnik auf Wachstumskurs – Prozesskette der Abläufe: Produktion, Bearbeitung, Verteilung – neue Konstruktionswerkstoffe – 3D-Simulationen

Die Fördertechnik ist ein Wirtschaftszweig mit steigender Bedeutung. Fördertechnik kommt überall zur Anwendung. Der Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik führt zum Wandel der Fördertechniktechnologie. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien, neue Konstruktionen und Konstruktionswerkstoffe. Maximale Flexibilität durch High-Tech Lösungen für bewegen, umschlagen und lagern von Schüttgütern heißt der Zukunftskurs bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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