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Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht – Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Aktuelle Entwicklung BWF-Goldskandal: Gutachten, kein Eigentum am Gold für BWF Kunden – Wem gehört das Gold?

Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht - Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Wem gehört das Gold? Welcher Weg ist richtig zur Geltendmachung von Ansprüchen?

Für die gebeutelten Anleger der BWF-Stiftung werden die Alternativen zur Schadenskompensation immer geringer. Viele betroffene BWF-Gold Anleger haben ihre Hoffnung in eine Klage gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin gesetzt, nach Rat anderer Rechtsanwaltskanzleien. Diese haftet aber den Anlegern nicht auf Schadenersatz, befand das Landgericht Köln. Andere betroffene Anleger hatten gehofft, ihr angebliches Eigentum am Gold der BWF aus der Insolvenz aussondern zu können. Funktioniert das?

Insolvenzverwalter holt Gutachten ein – Haftung – Schadensersatzanspruch

Ein aktuelles Gutachten, welches der Insolvenzverwalter Laboga eingeholt hat, geht allerdings davon aus, dass den Anlegern kein Gold zusteht. Die große Ernüchterung für die Betroffenen. Positive Nachrichten gibt es daher wie gehabt nur von Klagen gegen die Kapitalanlagenvermittler zu berichten, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Der Berliner Anwalt vertritt eine Vielzahl geschädigter BWF-Kunden und teilt mit: „Wie bereits vermutet und nun bestätigt, hat das Landgericht Köln nunmehr sämtliche Klagen gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin abgewiesen, da diese weder aus einem sogenannten Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter noch aus einer erweiterten Prospekt- oder Garantenhaftung Schadenersatz leisten muss. Damit dürften mehrere hundert Klageverfahren geschädigter Anleger kostenpflichtig abgewiesen werden. Schlecht beraten waren auch diejenigen Anleger, die im Rahmen der Insolvenz versuchten, ihr Gold auszusondern. Wie auf der ersten Gläubigerversammlung mitgeteilt, hat Insolvenzverwalter Laboga ein Gutachten in Auftrag gegeben, wem das Gold eigentlich zusteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur Eines gesagt werden: den Anlegern steht das Gold wahrscheinlich nicht zu. Jedenfalls aber ist es nahezu ausgeschlossen, dass die Anleger einen Eigentumsübergang beweisen können. Ob das Gold überhaupt der BWF-Stiftung, also tatsächlich der BDT e. V. , gehört oder aber nach wie vor der TMS GmbH oder gar der EVVE e. V., die das Gold verkauft haben oder sich mit der BWF den Tresorraum geteilt, ist ebenfalls noch vollkommen unklar. Fakt ist, dass alle drei Unternehmungen inzwischen insolvent sind. Gestritten wird auch, die Insolvenzverwalter streiten sich um das Gold.“

Betroffene Anleger und ihre Familien suchen fairen Rat – Wie geht es weiter?

Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Röhlke sieht den von Anfang an von ihr angeratenen Weg daher als bestätigt an: geschädigte Anleger, die von Anfang an konsequent auf eine Inanspruchnahme der Vermittler gesetzt haben, haben in nahezu allen bekannt gewordenen und von Röhlke vertretenen Fällen ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise zurückbekommen. Die betroffenen Vermittler haben teilweise ohne gerichtliche Verhandlung vollständig Schadenersatz geleistet oder aber großzügigen Vergleichen zugestimmt. Quer durch die Republik werden Urteile bekannt, in welchen Vermittler zu Schadenersatz verurteilt werden.

Die von einigen Rechtsanwälten unmittelbar im Zusammenhang mit dem Beginn der Insolvenz der BWF vertretenen Meinung, die Vermittler hafteten nicht für Schäden und hätten die Unplausibilität des Geschäftsmodells nicht erkennen können, erweist sich damit als fehlerhaft.

Fazit: Das Gegenteil ist der Fall – nur die Inanspruchnahme der Vermittler ist ein gangbarer Weg, in angemessener Zeit eine Schadenskompensation überhaupt erhalten zu können.

Es bleibt dabei, so der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: „Geschädigte Anleger, die ihren Schaden ersetzt bekommen möchten, sollten zu einem unabhängigen und spezialisierten Anwalt gehen, ich über die Vermittlerhaftung informieren und fair beraten lassen.“

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Canada Gold Trust Skandal: Urteil auf Schadensersatz

Landgericht Konstanz verurteilt Treuhänderin Xolaris Service GmbH und Hinterleute – deliktische Prospektverantwortung festgestellt – Geltendmachung von Schadensersatzansprüche?

Canada Gold Trust Skandal: Urteil auf Schadensersatz

Landgericht Konstanz verurteilt Treuhänderin Xolaris Service GmbH und Hinterleute – deliktische Pros

Mit 2 Urteilen vom 17.02.2017 hat das Landgericht Konstanz die Treuhänderin der Canada Gold Trust II KG, die Xolaris Service GmbH aus Konstanz, sowie die verantwortlichen Hinterleute des Fonds zu Schadenersatz verurteilt. In einem Fall wurde auch der Kapitalanlagenberater zu Schadenersatz gegenüber dem getäuschten Anleger verurteilt. Die Hintergründe erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Konzept der Canada Gold Trust Fonds

„Die Canada Gold Trust Fonds haben auf dem deutschen Markt ca. 60 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt, von denen ca. 40 von den Fondgesellschaften darlehensweise an kanadische Goldsuchgesellschaften verliehen werden sollten. Diese sollten die Gelder in drei bis vier Jahren mit hohen Zinsen zurückzahlen. Das Konzept scheiterte, weil die auszubeutenden Suchgebiete nicht genügend Gold aufwiesen und auch das Geld der Anleger zu einem großen Teil nicht in Kanada ankam“, erklärt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Schürferwartungen: Ertragserwartungen – Minenaktivität – Gutachten?

„Im Verlaufe der für unsere Mandanten geführten Schadneersatzprozesses zeigte sich, wieso das so ist: mehrere deutsche Vertriebe haben offensichtlich doppelt Provision kassiert und Rechnungen nicht nur an die deutsche Vertriebstochter der Canada Gold Trust Fonds gestellt, sondern auch bei den kanadischen Zielgesellschaften eifrig abgerechnet. Zudem zeigte sich im Verlaufe des Prozesses, dass den Verantwortlichen der Canada Gold Trust Gruppe bereits seit 2011 klar gewesen sein muss, dass die von ihnen ins Auge gefasste Gegend nicht die Ertragserwartungen rechtfertigte, die zu einem wirtschaftlichen Betrieb einer Mine erforderlich sind. Ein Gutachten aus dem Jahre 2011 besagt, dass das aufzufindende Gold mit Schwerkraftsystemen kaum zu gewinnen ist, da es zu feinkörnig ist. Die ganze Gegend um Quesnel weise kaum nennenswerte Minenaktivität auf, was als Indiz für fehlende Schürferwartungen zu werten ist. Entsprechend konnte die Henning Gold Mines auch zu keinem Zeitpunkt wirtschaftlich ausbeutbare Goldreserven nachweisen“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit, der die Anleger in den Verfahren betreut hat.

Urteile: Prospekthaftung der Hinterleute – Geschäftsführer – Treuhänderin Xolaris Service GmbH – Vertrieb

Trotzdem wurde insbesondere beim Fond Canada Gold Trust 2 die Ertragserwartung als besonders gut dargestellt und gerade auf genau dieses Gutachten verwiesen, welches jedoch das Gegenteil besagt. Diesen Umstand nahmen die Landrichter in Konstanz in den ausführlich begründeten Urteilen zum Anlass, eine Prospekthaftung der Hinterleute, also des Geschäftsführers der deutschen Emissionsgesellschaft Canada Gold Trust GmbH und eines weiteren Hintermannes anzunehmen. Für die Fehler des Prospekts haftet nach Ansicht des Landgerichts auch die Treuhandgesellschaft Xolaris Service GmbH, die die Aufklärung der Anleger vor Abschluss des Treuhandvertrags an die Vertriebsgesellschaft Canada Gold Trust GmbH unter Leitung eines der übrigen Verurteilten gelegt hatte. Das Wissen dieses Geschäftsführers muss sich die Xolaris Service GmbH zurechnen lassen. In einem Falle haftet zudem der Vertrieb, der die Beteiligung als besonders sicher angepriesen und verkauft hatte.

Fazit: Urteile ermöglichen für betroffene Anleger konkrete Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

„Mit diesen Urteilen kommt die juristische Aufarbeitung des Canada Gold Trust Skandals langsam voran. Nachdem nunmehr die Forderungen der Fondgesellschaft gegen die Anleger auf Wiedereinzahlung der Entnahmen von einigen Gerichten für unberechtigt angesehen wurden, öffnen sich nun konkrete Schadenersatzansprüche für die Anleger. Wie weit die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles durch die Behörden ist, ist derzeit allerdings noch unbekannt“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der allen betroffenen Anlegern den Gang zum spezialisierten Anwalt empfiehlt.

Für weitere Informationen stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 und office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters

Potenzielle Mieter werden aus gewissen Gründen abgelehnt. Dabei spielen negative Schufa-Einträge häufiger eine Rolle.

Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters

Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Nahezu jeder Wohnungsanbieter trifft im Vorfeld von möglichen Neuvermietungen auf unterschiedlichste Menschen. Ein Mieter sollte trotz negativer Schufa-Einträge in vielen Fällen nicht pauschal abgelehnt werden. Es empfiehlt sich eine intensive Überprüfung, um möglicherweise trotz Negativeinträgen einen verlässlichen Mieter zu finden.

Hintergrund: Schufa-Auskunft – Bonitätsbewertung – Vertrauenswürdigkeit

Viele Vermieter verlangen von künftigen Mietern eine Schufa-Auskunft, um deren Bonität zu überprüfen. Die meisten Vermieter wissen mit den dort aufgeführten Daten wenig anzufangen. Insbesondere wenn Privatpersonen ein Haus oder eine Wohnung vermieten, können diese häufig keine sachgerechte Bewertung der Schufa-Auskunft vornehmen. Auch kleine Hausverwaltungen und Genossenschaften tun sich mit der richtigen Einordnung der Bonitätsbewertung schwer.

Die Schufa Holding AG berücksichtigt nur einen Teil der Informationen, welche für die Bonität und Vertrauenswürdigkeit von Mietern ausschlaggebend sind. Dabei werden lediglich Daten verwendet, welche die Vertragspartner der Schufa zur Verfügung stellen. Viele Informationen die einem Vermieter eingereicht werden, kann die Schufa Holding AG mangels Kenntnis nicht berücksichtigen. Grundlegend ist hier zum Beispiel eine Bescheinigung über die Freiheit von Mietschulden (sog. Mietschuldenfreiheitsbescheinigung), welche die Schufa nicht kennt.

Aus den gespeicherten Daten bei der Schufa, wird sodann ein Scorewert berechnet, welcher die Bonität des Betroffenen darstellen soll. Gerade dieser Scorewert ist für viele Vermieter ausschlaggebend, ob ein Mieter angenommen wird oder nicht.

Schufa-Recht: Worin liegt das Problem?

Einfach ausgedrückt liegt das Problem darin, dass die Schufa nur über einen gewissen Teil der Informationen verfügt, die für eine vollständige Bonitätsbewertung ausschlaggebend sind. Die Schufa-Auskunft oder ein Negativeintrag sind lediglich ein Indiz dafür, dass ein Mieter ggf. die Miete schuldig bleiben könnte.

Problematisch ist, dass viele Menschen, die aufgrund einer Schufa-Auskunft als „schlechte Schuldner“ dastehen, genau das Gegenteil sind. Es gibt unzählige Sachverhalte, wie der Negativeintrag entstanden sein kann. Und unabhängig von der Frage, ob diese Einträge rechtmäßig oder unrechtmäßig erfolgt sind, ergibt sich eine verlässliche Bonitätseinschätzung meist erst nach einer genaueren und persönlichen Überprüfung der wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse.

Handlungsempfehlung – Wie könnte eine Lösung aussehen?

Die Experten der Kanzlei AdvoAdvice haben langjährige Erfahrungen im Schufa-Recht und sind mittlerweile mit unglaublich vielen verschiedenen Sachverhalten rund um das Thema Schufa und Scoring vertraut. Gerade von dieser Erfahrung können auch Vermieter, Hausverwaltungen und Genossenschaften profitieren, indem sie ein Gutachten über potenzielle Mieter, deren finanzielle Situation und ihr Scoring in Auftrag geben. Nach einer Durchsicht aller dem Vermieter zur Verfügung stehenden Dokumente über einen potenziellen Mieter, wird eine detaillierte Analyse mit Handlungsempfehlung entworfen.

Interessierte Vermieter können sich gerne an die AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB wenden und sich eine qualifizierte Einschätzung hinsichtlich ihrer potenziellen Mieter geben lassen. Weitere Informationen unter 030 921 000 40 oder unter info@advoadvice.de für Ihre Anfragen.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisiert:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten die Mandanten vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Computer verraten ihren kriminellen Nutzer

Mit der SSD Forensik kann man sowohl auf der Dateisystem- als auch auf Chipebene Beweise suchen. Die Auswertung kann überraschendes liefern.

Computer verraten ihren kriminellen Nutzer

SSD Forensik findet überall Beweise

Immer mehr Computer und Server werden bereits mit SSD Festplatten ausgeliefert. Fast jeder heute verkaufte MacBook oder iMac enthält proprietäre SSD Laufwerke. Auch bei Netbooks und Notebooks mit Windows Betriebssystem sieht es kaum anders aus. Selbst ein Tablet kann einen recht großen Flashspeicher beinhalten.

Die Forensik setzt ihre Mittel zur Ermittlung von Tätern und Beweisen. Ist ein Unternehmen in Konkurs geraten, so ist es üblich, dass ein EDV Sachverständiger den Wert der vorhandenen Geräte ermittelt. Zur Sicherung von digitalen Beweisen ist er jedoch üblicherweise aufgrund der fehlenden Zertifizierungen nicht qualifiziert. Der EDV Sachverständiger hat einen anderen Fokus. Dennoch können von Fall zu Fall EDV Sachverständiger mit einem Computer Forensiker auch an einem Fall gemeinsam arbeiten.

Es ist wichtig, dass ein Sachverständiger für IT Forensik Kenntnis über die wichtigen Regeln zur Einhaltung des Datenschutzes kennt. Es geht dabei nicht um Auswendiglernen, sondern für den Auftraggeber eine tragbare Vorgehensweise vorzugeben. Ein ausufern von Kosten und Risiken sollte vermieden werden.

Dennoch hat die SSD Forensik seine Grenzen, denn manche SSD Festplatten haben eingebaute Verschlüsselung. Diese von Hersteller hardwarebasierend eingerichtete Schutzmaßnahme erlaubt in vielen Fällen keine forensische Untersuchung auf sehr tiefer Ebene.

Bei den unverschlüsselten SSD Laufwerken kann man jedoch selbst durch herauslöten von Chips versuchen Daten die sonst nicht mehr sichtbar sind, zu finden. Auch vorsätzlich manipulierte SSD Festplatten können von aggressiven ausländischen Konkurrenten eingesetzt werden, um Betriebsgeheimnisse eines inländischen Unternehmens zu stehen. Diese besondere Form der heimtückischen Wirtschaftsspionage wird immer mehr zu einem Problem, da die meisten Konzerne nicht auf diese Form des Angriffs vorbereitet sind.

Die Prävention und Erkennung von bereits laufenden angriffen gehört immer mehr zur Aufgabe von Cyber Threat Abteilungen. Dennoch verfügen diese internen Abteilungen nicht über die spezielle Laborausrüstung mit der die ACATO GmbH seine Kunden unterstützen kann. Selbst bei der Untersuchung von großen email Servern lassen sich kontinuierlich gestohlene Daten erkennen. Dieser häufig versteckte Vorgang nutzt die Arglosigkeit von Unternehmen, da man sich diese Form des Datenabflusses nicht vorstellen kann.

Somit bestehen für Unternehmen immer mehr gefahren, die über Umwege ihren Zugang ins interne Netzwerk finden. Da hilft eine klassische Firewall nicht mehr. Daher bietet die ACATO GmbH ihren Konzernkunden eine besondere Form der Intelligence Forensics an. Damit wird die Infrastruktur nach Datenlecks und kompromittierten Systemen durchforstet. Auch ungewöhnliche Ereignisse werden durch Interviews in Unternehmen abgefragt und so ein weitreichendes Lagebild erstellt.

Die ACATO GmbH ist Hersteller von IT Forensik Lösungen und bietet dabei seinen Mandanten die Unterstützung bei der Bewältigung von Wirtschaftsdelikten. Die Forensik Spezialisten sind zertifizierte Experten (CFE, EnCase, DSB TÜV, CPA, etc.) mit mehrjähriger Berufserfahrung und diversen namhaften Mandanten.

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Brandschutz-Forum-München feierte Jubiläum:

Bereits zum fünften Mal fand die renommierte Veranstaltung im mondänen Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski statt

Brandschutz-Forum-München feierte Jubiläum:

(Dipl.-Ing. Bernd Sacher und Dipl.-Ing. Dr. Rainer Jaspers – Kooperationspartner von Anfang an)

(München, Nov. 2016). Alfred Sauter, Günther Beckstein und Florian Streibl hießen die prominenten Key-Note-Speaker, die in den letzten Jahren die anerkannte Fortbildungsveranstaltung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau schon offiziell eröffnet hatten. Aber zum kleinen Jubiläum sollte keine politische Größe das Grußwort sprechen, sondern ein anerkannter Brandschutz-Experte. Deshalb begrüßte Prof. Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Ronald Goertz, Bergische Universität Wuppertal, die zahlreichen Gäste. Als ehemaliger leitender Branddirektor weiß er auch heute noch genau, wo im Brandschutz-Alltag die Probleme liegen. Anschließend zeigten die eloquenten Referenten vor den rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eindrucksvoll, warum sie zu den Koryphäen in ihrem Bereich gehören: Fachtheoretisch „on top“ und gleichzeitig immer den praxisbezogenen Wissenstransfer im Blick.

Vom Sicherheitstreppenraum über die Notwendigkeit der Funkkommunikation aus Sicht der Feuerwehr in den unterschiedlichen Gebäudeklassen bzw. Sonderbauten bis hin zur erheblichen Gefahr als Grenze für den Bestandsschutz von baulichen Anlagen: So vielschichtig wie der vorbeugende bauliche Brandschutz waren auch die Vortragsthemen in diesem Jahr. Und als besonderes Highlight gab es Aktuelles von der Obersten Baubehörde – vorgetragen von Herrn Ministerialrat Martin van Hazebrouck. Top-Infos aus erster Hand! Zudem konnten Fragen nicht nur unmittelbar vor Ort mündlich, sondern bereits auch im Vorfeld schriftlich gestellt werden. Darüber hinaus wurde erneut engagiert und manchmal auch sehr emotional über die entscheidenden Themen des Brandschutzes diskutiert. Übereinstimmung bestand darin, dass die bundesweit bekannten „Problem-Baustellen“ ein Indiz dafür seien, dass der bauliche Brandschutz mehr denn je praxisorientierter Lösungsansätze bedürfe, wobei die Sicherheitskultur in diesem Zusammenhang selbstredend nicht aus den Augen verloren werden könne. Bevor man sich zum fundierten Meinungs-austausch beim ersten „After Forum-Networking“ traf, wurde als Abschluss des offiziellen Teils verkündet, dass die „ZÜNDENDE IDEE 2017“ am 17.11.17 verliehen werde. Der neue Award für den vorbeugenden baulichen Brandschutz in Deutschland wird mit 4.000 EUR (Platz 1), 2.000 EUR (Platz 2) und 1.000 EUR (Platz 3) dotiert sein. Schön zu wissen, dass Innovationen in diesem Bereich auch monetär adäquat gewürdigt werden. Man darf schon heute auf die ersten Preisträger gespannt sein.

Brandschutz-Forum-München

Das im Juli 2012 ins Leben gerufene Brandschutz-Forum-München wird von der Siegestor Ideen & Strategien GmbH in Kooperation mit www.sacher-gmbh.com und www.oekotec-gruppe.de veranstaltet. Das Münchner Brandschutz-Forum hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Treffen dieser Art in Deutschland entwickelt. Hier wird einmal jährlich über die jeweils aktuellen brandschutztechnischen Herausforderungen im Baubereich debattiert und anschließend fachlich sachlich analysiert. Zudem werden auf der Internetplattform www.brandschutz-forum-muenchen.de mehrmals monatlich aktuelle Themen und Produkte aus der vielschichtigen Welt des vorbeugenden Brandschutzes beleuchtet.

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Geheimnisse sind für Unternehmen erfolgsrelevant. Daten aber auch.

Wenn Unternehmen Daten verlieren können Konkurrenten einen Vorsprung gewinnen. Daher sind geheimnisse wie Telefonate, Dokumente und etc. wichtig

Geheimnisse sind für Unternehmen erfolgsrelevant. Daten aber auch.

blackberry verbogen

Der schutz von Daten wird immer wieder unterschiedlich bemessen. Manchen Unternehmen sind ihre Daten wichtig, behandeln sie aber als ob sie jederzeit wertlos sind. Sie vergesen dabei wie schnell Unternehmensdaten abfliessen können. Vertrauliche Baupläne neu entwickelter Geräte, Kundenlisten, Software code oder gar Sicherheitslücken in den Produkten haben eine kritische Bedeutung.

Die Forensik Sachverständige der ACATO GmbH müssen sich mit den unterschiedlichsten Situationen auseinandersetzen. Geschäftskunden erwarten eine Empfehlung zur Risikominimierung als auch zum Umgang mit dem nun eingetroffenen Problemfall. Das spezielle Briefing für betroffene Führungskräfte hilft Fehlverhalten im eingetretenen Ernstfall zu vermeiden. Datenschutz zertifizierte IT Forensik Experten helfen dabei Beweise zu sichern und die Datenschutzrechte Dritter zu bewahren.

Die Themen rund um den Datenschutz sind aber nicht zu vernachlässigen. Egal ob es gerade darum geht eine defekte Festplatte zu retten oder vorsätzlich gelöschte Daten wiederherzustellen, Datenschutz ist immer als Wolke über all diesen Aktivitäten.

Was können aber Unternehmen vornehmen, um ihre existenziellen Daten zu schützen? Im Bereich der Abhörsicherheit und dem Datenabfluss gibt es verschiedene Sicherheitslösungen. Das Smartphone mit Tarnkappenmodus bietet einige interessante Möglichkeiten. Als Spezialdienstleister im Bereich Smartphone Forensik wird das Unternehmen bald seinen speziellen Kunden entsprechende Lösung präsentieren können. Die Entwicklung eines Kooperationspartners hat die Experten der ACATO GmbH begeistert. Die Schutzmechanismen gegen Chipoff waren jedoch eher abschreckend. Das dürfte aber so manchen schutzsuchenden Geschäftskunden erfreuen, denn das Gerät ist vor Angriffen intelligent geschützt.

Wenn man sich schon vor Wirtschaftsspionage schützen möchte, dann aber richtig.

Die ACATO GmbH bietet eigene Produkte und Dienstleistungen für das Thema Datenschutz an. Sie verfügt über TÜV zertifizierte Datenschutzexperten und eine eigene Datenschutz Management Lösung für die Betreuung mehrerer komplexer Organisationen. Das Familienunternehmen entwickelt seine workflow-basierende Software am Hauptstandort München. Die eigenen IT Forensik Experten helfen im Ernstfall mit Problemfällen umzugehen, um einen Informationsleck zu schliessen und täter zu identifizieren

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Wenn Handies über Schuld und Unschuld entscheiden

In der digitalen Welt sind Nutzer gläsern geworden. Ein paar Tage ohne Smartphone? Man ist prompt in den 80er. Wenn das Handy zum Tatwerkzeug wird?

Wenn Handies über Schuld und Unschuld entscheiden

Samsung Galaxy Ace 2 Chipoff Vorbereitung

In der digitalen Welt, kann man sich ohne Computer kaum noch eine Reise buchen oder seine Bankgeschäfte tätigen. Immer mehr Daten sind auf den intelligenten Geräten gespeichert. So können unsere Lebensweisen durch Dritte ausspioniert werden.

Es ist verständlich, dass so viele Menschen immer noch nicht der Cloud trauen. Für diese Herausforderung hat die ACATO GmbH nun eine passende Lösung. Die private Cloud als Powerbank und nicht mit einem fremden Serverspeicher? Ja, das geht. Mit dem Produkt NextCube hat das Unternehmen iCamba die Experten der ACATO GmbH begeistert.

Dennoch muss man sich bewusst sein, dass man in der heutigen Welt der totalen Vernetzung seine Daten sicher vor Dritten schützen muss und zugleich bei Verlust des Smartphones (z.B. Diebstahl) sich in Sicherheit wiegen muss.

In einer geopolitischen Chaossituation muss man heute weitaus mehr mit denken. Das zeigen die Sonderfällen mit denen die Forensik Experten der ACATO beschäftigen müssen. Die Aufträge für das spezialisierte Unternehmen kommen aus verschiedenen Teilen der Welt. Die Kunden des Forensiklabors kommen etwa aus der Türkei, Canada oder Deutschland.

Dabei können Daten auf einem Handy, Smartphone, iPad, Computer oder Notebook darüber entscheiden, über die Existenz mancher Unternehmen fortbestehen wird. Fremdeingriffe durch Verstaatlichung und Abverkauf sind durch entsprechende Maßnahmen in manchen Ländern möglich. Auch Verwürfe in Bezug zur Nutzung bestimmter Apps (z.B. WhatsApp, byLock, Threema, Signal, Eagle, Telegram) können darüber entscheiden, ob ein Geschäftsführer oder Gesellschafter in einem Gefängnis verweilen muss, bis sein Unternehmen zwangsverstaatlicht wird.

Daher ist die Aufgabenstellung eines jeden Mandanten immer wieder auf das neue einzigartig und herausfordernd. Daher entwickelt das Unternehmen für seine IT Forensik im Bereich Computer, Handy, Verschlüsselung, Mail und Kommunikation eigene Software Werkzeuge.

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Email Daten sind entscheidend für Kunden und Problemfälle

Wenn man über eine e-Mail streitet kann es schon recht unerfreulich werden. Da gehen dann die Meinungen auseinander was echt oder falsch ist.

Email Daten sind entscheidend für Kunden und Problemfälle

16 Festplatten Storage in der Datenrettung

Wenn sich 2 streiten, freut sich ein Dritter und Vierter. Meist sind das die Rechtsanwälte. Aber was wenn man nicht an die Originaldaten herankommt? Streitparteien beziehen sich auf eine Datei, die sich in einem defekten Gerät gespeichert ist, dann wird es problematisch. Schnell ist der Vorwurf im raum, die Datei oder e-Mail sei gefälscht. Der Streit eskalliert und verbraucht viele Staatsressourcen. Was aber wenn sich das genauer klären lässt?

Dafür gibt es ja Sachverständige. Das Angebot im Internet ist aber vielfältig. Es gibt Bausachverständige, EDV Sachverständige und Sachverständige für IT Forensik. Wer ist jetzt für gefälschte E-Mails am besten geeignet? der EDV Sachverständige beschreibt häufig als teil seiner Tätigkeit auch die IT Forensik. Das ist aber nicht sein Fachgebiet, denn in der Ausbildung fokussiert man sich auf Bewertung, Problemanalyse und Problemlösung. Der Sachverständige für IT Forensik kann ein Gutachten für gefälschte e-Mails erstellen. Oder nicht?

Wenn das Unternehmen im Bereich IT Forensik sowohl über Spezialausrüstung für Auswertung von Beweisen als auch für den Umgang mit defekten Datenträgern (Datenrettung) verfügt, so hat man bessere Karten. Die eigene Wntwicklung spezialisierter Software eröffnet besondere Möglichkeiten. Damit Fremde keinen Zugriff auf solche Spezialentwicklungen, erfolgt die Programmierung inhouse.

Dennoch am Ende des Tages, geht es für den Kunden stets um seine Daten die er für einen Streitfall oder einen Kundenauftrag benötigt.

Die ACATO GmbH bietet eigene Produkte und Dienstleistungen für die Branchen Audit, Compliance und Forensik an. Sie verfügt über einen eigenen Reinraum und Flashlabor (bekannt aus Galileo 2012/2013 TV-Sendungen). Daher beauftragen auch Behörden (Zollfahndung, Militär) und internationale Wirtschaftsprüfer die ACATO GmbH mit Beweissicherungen aus beschädigten Datenträgern.

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Immobilien Bauen Garten

Schäden nach Starkregen und Hochwasser – Trocknung reicht nicht aus

Schäden nach Starkregen und Hochwasser - Trocknung reicht nicht aus

Feuchter Fußboden I Quelle: peridomus.de

Wasser geht, Schimmel kommt. Bei Wasserschäden nach Starkregen und Hochwasser liegen oftmals die Nerven blank. Eine schnelle Lösung wird gesucht. Die Gefahr fehlerhafter Sanierungen ist groß. Experten warnen daher: Trocknung alleine ist nicht ausreichend. Gerade fehlerhafte Sanierungen gefährden die Gesundheit der Betroffenen und verursachen enorme Folgekosten.

Grundlage für Schimmel und Bakterien

Unzählige Haushalte, Unternehmen und Organisationen wurden Opfer der jüngsten Hochwasserkatastrophen. Nasse Keller, feuchte oder sogar durchnässte Hauswände, Fußböden und Möbel sind die Folge der Überschwemmungen. Die Probleme scheinen mit dem Rückgang des Hochwassers, Trocknungsmaßnahmen, Reinigungsarbeiten und Schönheitsreparaturen gelöst. Doch häufig können trotz der Nutzung von Bautrocknungsgeräten Böden und Wände nicht schnell genug durchtrocknen. Innerhalb weniger Tage bilden sich Mikroorganismen, wenn sie nicht schon direkt durch verschmutztes (Hoch)Wasser eingetragen wurden. Feuchtigkeit ist die Grundlage für das Wachstum von gesundheitsgefährdenden Schimmelpilzen und Bakterien. Dabei benötigen diese keine Nässe – ausreichend ist schon eine gewisse Materialfeuchte.

Mikrobielle Belastungen

Problematisch sind schwer einsehbare Hohlräume wie beispielsweise Installationsschächte oder die Dämmebene der Fußbodenkonstruktion unter dem Estrich. Die Trocknung kann hier Wochen bis Monate dauern. „Sichtbarer Schimmel ist häufig nur die Spitze des Eisberges“, warnt Dr. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen . „Diese offensichtlichen Schäden sind regelmäßig mit nicht sichtbaren mikrobiellen Belastungen vergesellschaftet. Verdeckte Schimmelschäden sind weitaus gefährlicher, da sie selten entdeckt und in ihrer Auswirkung unterschätzt werden.“ Und obwohl die für viele Schimmelpilzarten typischen grau-schwarzen Verfärbungen mit pelzigen Strukturen an den Oberflächen (noch) gar nicht zu sehen sind, liegt ein massives Schimmelpilz- oder Bakterienproblem vor.

Kosmetische Schnellsanierung – überteuerte Falschsanierung

Die Mitarbeiter des peridomus Instituts verfügen über zahlreiche Erfahrungen: Einerseits auf der fachlichen Ebene bezüglich Trocknungszeiten und Schimmelwachstum, andererseits auch über die Vorgehensweisen von Schadensregulierern und vermeintlichen Fachleuten. In diesen Kreisen setzt nach jedem Hochwasser quasi eine „Goldgräberstimmung“ ein. Kosmetische Schnellsanierungen, überteuerte Falschsanierungen und sinnlose Maßnahmenpakete sind die Regel.

Die Gesundheit ist gefährdet

Schimmelpilze können krank machen. Das belegen viele Studien. Häufig treten Atemwegserkrankungen, allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit auf. Eine sachgerechte Sanierung ist daher dringend erforderlich.

Doch Experten gehen davon aus, dass bundesweit mindestens jede zweite Sanierung bei einer Schimmelpilzbelastung nicht fachgerecht ausgeführt wird und erneut saniert werden muss. So das Ergebnis einer Expertenbefragung im Rahmen des Würzburger Schimmelpilz Forums, einer jährlich stattfindenden internationalen Fachtagung. Dreiviertel der Befragten gehen sogar davon aus, dass 70 Prozent der Sanierungen fehlerhaft sind. Enorme Folgekosten für die Sanierung der Sanierung und eine erneute Minderung der Lebensqualität der Bewohner sind die Folge. Kosten und Unannehmlichkeiten, die vermeidbar wären. Eine Begutachtung mit mikrobiologischer Bestandsaufnahme vor der Sanierung würde wichtige Erkenntnisse liefern, Hinweise auf die auszuführenden Arbeiten geben und letztendlich einer Folgesanierung vorbeugen.

Fachgutachten vor der Sanierung

Dr. Gerhard Führer ist spezialisiert auf Schimmelpilzbelastungen und kennt die Problematik der Betroffenen sehr gut. Häufig ist im Vorfeld einer Folgesanierung der Rat seines Instituts gefragt. Führer empfiehlt bereits im Vorfeld der Erstsanierung einen Fachgutachter zu Rate zu ziehen, der sich auf Schimmelpilzbelastungen oder Schadstoffe spezialisiert hat. Diese verfügen über das fachspezifische Know-how, das bei derart komplexen Sachverhalten erforderlich ist. Oftmals werden im Expertengespräch auch wertvolle Tipps und kostengünstige Sanierungsalternativen aufgezeigt, wie beispielsweise bei der Sanierung der Dämmebene von Fußböden. Hier kann der Einsatz eines diffusionsoffenen Estrichfugensystems den kosten- und zeitintensiven Komplettrückbau der gesamten Fußbodenkonstruktion ersetzen.

> Checkliste
> Wichtig zu wissen und wichtig zu tun

1. Die Trocknung betroffener Bauteile bzw. Räume sollte kurzfristig starten.

2. Trocknung beseitigt Feuchtigkeit, nicht aber vorliegenden Schimmel.

3. Schimmelpilze sind gesundheitlich relevant und deshalb nicht im Innenraum zu tolerieren.

4. Betroffene Räume sind im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge lufttechnisch (z. B. durch eine Folienschleuse) von bewohnten Räumen zu trennen.

5. Verdeckte, nicht sichtbare Schimmelschäden (z. B. in Fußbodenkonstruktionen) müssen erkannt und fachgerecht saniert werden, denn über die Randfuge am Übergang von Fußboden zu Wand wird die Raumluft belastet.

6. Mit Schimmelpilzen und Bakterien belastete Bauteile sind vollständig zu beseitigen oder fachgerecht von der Raumluft abzutrennen.

7. Desinfektionsmaßnahmen sind bei Feuchte-/ Schimmelschäden in Innenräumen zu vermeiden (sagt das deutsche Umweltbundesamt als zuständige Oberbehörde für diesen Fachbereich). Die Hauptgründe dafür
sind, dass die Mikroorganismen nicht beseitigt werden und durch die chemischen Verbindungen des Desinfektionsmittels zusätzliche Schadfaktoren in die Räume eingebracht werden können.

8. Expertenumfragen und die Erkenntnisse aus früheren Hochwasser-/ Starkregengebieten legen nahe, dass die Mehrzahl der Schimmelsanierungen nicht fachgerecht oder nicht vollständig durchgeführt wird. Deshalb: Nach einer Sanierung ist zu überprüfen, dass keine Schimmelpilz-/Bakterienbelastungen in den Räumen mehr vorliegen.

9. Besser: Im Vorfeld einer Sanierung fachkundigen Rat einholen, um eine „Sanierung der Sanierung“ zu vermeiden.

10. Beim Verkauf der Immobilie ist auf einen ehemaligen (Hoch-) Wasserschaden hinzuweisen (wenn keine Gefahr der Rückabwicklung eingegangen werden soll). Ist kein Gutachten über die Sanierungsmaßnahmen und deren fachgerechter Umsetzung vorhanden, führt dies regelmäßig zu einer (deutlichen) Verminderung des Verkaufspreises. Auch deshalb sind Schimmelschäden richtig und vollständig zu beseitigen.

11. Im Extremfall bei Falschberatungen und Falschsanierungen: Gutachterlichen und juristischen Beistand hinzuziehen.

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Dr. Gerhard Führer beschäftigt sich seit seinem Studium der Biologie und Chemie an der Universität in Würzburg mit Schadstoffen in Innenräumen und die praxisnahe Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Unmittelbar nach dem Studium war er in München bei der Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit (GSF) in der Umweltforschung tätig. Das von ihm 1993 gegründete Institut Peridomus führt bundesweit „Innenraumchecks“ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen. Im Rahmen seiner Sachverständigentätigkeit zeigt Führer Lösungen für sachgerechte Sanierungen auf. Er ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich und unterrichtet an der dortigen Fakultät „Bauen und Umwelt“. Führer ist Lehrbeauftragter an der Hochschule Mainz und als Dozent u. a. für die Bayerische Architektenkammer tätig. Er ist Herausgeber des Loseblattwerkes „Schimmelbildung in Gebäuden“. Neben Veröffentlichungen in verschiedenen Fachmedien zur Schadstoffproblematik initiiert und organisiert Führer Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema „Schadstoffe in Innenräumen“.
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Torsten Seibt – Sachverständiger für das Fliesenlegerhandwerk

Der Ingenieur für Hochbau, Torsten Seibt, ist Sachverständiger für das Fliesenlegerhandwerk

Torsten Seibt - Sachverständiger für das Fliesenlegerhandwerk

Rund angeordnete Fliesen (Bildquelle: Creative Commons CC0)

Der Ingenieur für Hochbau und Sachverständige für das Fliesenlegerhandwerk, Torsten Seibt, fertigt unterschiedliche Gutachten an, wie etwa Ober- und Gerichtsgutachten. Letzteres ist ausschließlich möglich, da Herr Seibt ein von der Handwerkskammer Potsdam öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk ist. In der Bundesrepublik Deutschland ist es nämlich nur öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen möglich, Gutachten zu erstellen, die auch vom Gericht anerkannt werden und somit einen Einfluss auf das jeweilige Gerichtsverfahren haben könnten.

Der Fokus der Arbeit des Gutachters Torsten Seibt liegt auf der Ursachenermittlung und Schadensanalyse bei den unterschiedlichsten Bauschäden. Unter Zuhilfenahme verschiedener Mess- und Analyseverfahren werden die Schadensabläufe präzise ermittelt und in entsprechenden Gutachten dokumentiert.
Zu den Auftraggebern des Sachverständigen gehören, neben den Gerichten, beispielsweise Architekten, Bauträger, Bauherren und Baufirmen. Im Rahmen des Fliesen-Consultings erbringt Herr Seibt zahlreiche Beratungsleistungen, zum Beispiel in Bezug auf die Fugenplanung, verschiedene Materialien für Fliesen oder auch die Kombination von Fliesen und Fußbodenheizungen. Durch eine fachkundige Beratung können Bauschäden im Vorhinein vermieden und die vorhandenen Kapazitäten möglichst effektiv eingesetzt werden. Werden mehrere Gewerke in ein Bauvorhaben involviert, kann der Ingenieur für Hochbau und Sachverständige für das Fliesenlegerhandwerk, Torsten Seibt, bei Bedarf auch die Schnittstellenkoordination übernehmen.

Torsten Seibt ist ein von der Handwerkskammer Potsdam öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk sowie zudem noch Hochbau-Ingenieur. Nach erfolgreichem Studium folgte die Tätigkeit als Bauingenieur in der Projektvorbereitung und Projektdurchführung. Bereits zu dieser Zeit Begann Herr Seibt, nebenberuflich, seine Tätigkeit als Sachverständiger, in der Funktion des staatlich zugelassenen Holzschutzfachmanns. Anschließend erlernte er zusätzlich einen Zweitberuf und erlangte im Zuge dessen den Gesellenbrief „Fliesen-, Platten- und Mosaikleger“. Nach Beschäftigung in und Mitinhaberschaft von einer Fliesenlegerfirma, startete die Sachverständigentätigkeit im Fliesenlegerhandwerk. Es folgte die Mitarbeit im Vorstand der Fliesenlegerinnung (Land Brandenburg), die Alleininhaberschaft des Fliesenlegerbetriebs sowie die Mitgliedschaft im „Sachverständigenverband EURO FEN Schloss Raesfeld (NRW)“ und im „Technischen Ausschuss der Fachgruppe Fliesen im ZDB für das Bundesland Brandenburg“.

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