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Die Entstehung des Wintergartens – Baufehler vermeiden

Im 18. Jahrhundert diente der Wintergarten lediglich als Gewächshaus, zum Schutz gegen Frost. Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin

Die Entstehung des Wintergartens - Baufehler vermeiden

Der Wintergarten – Baufehler vermeiden

Heute zählt der Wintergarten zu lichtdurchfluteten Oasen, der zusätzlichen Wohnraum bereitstellt. Beim Wintergarten werden zahlreiche Fehler gemacht. Warum der Wintergarten zum Problemobjekt mutiert, erläutert Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor.

Die Natur im Haus: Transparenz und Freiheit

Der Wintergarten als wohnlicher Aufenthaltsort schloss sich früher einem der Gesellschaftsräume des Hauses an, beispielsweise an der Bibliothek, dem Herren- oder Damenzimmer. Hier wurde das Verweilen in der wohltemperierten Natur, die je nach Mentalität des Besitzers berauschende Schwüle oder freundliche Sonnigkeit verströmte. „Die Sehnsucht nach der idealen Natur, die sich im Rokoko durch reichlich mit Blumengirlanden bemalten Zimmer artikulierte, besticht das technische Zeitalter in seinem Beherrschen der Natur innerhalb der eigenen vier Wände. Die Einrichtung eines Wintergartens wurde zur gesellschaftlichen Pflicht. Das galt für Hotels und Transatlantikpassagierschiffe, die auf eine künstlich installierte Pflanzenwelt, um das Wohlbefinden der Passagiere sicher zu stellen, nicht verzichteten“, erläutert Eric Mozanowski.

Wintergarten: geschlossenes Bauelement – integrierter Anbau

Zur Zeit der Entstehung hatte der am Privathaus angebaute Wintergarten eine durch die Eisen-Glas- bzw. Holzglaskonstruktion bestimmte Gestalt. Früher galt der Wintergarten als eigenständiges geschlossenes Bauelement, das an das Haus angefügt war. Im ausgedehnten 19. Jahrhundert wurden diese Wintergärten komplett vorgefertigt und waren nach Katalog erhältlich. Das Grundelement war ergänzbar durch Lampen, Treppen und diverse dekorative Attribute. Der gesamte Wintergartenanbau wurde außerhalb eines Hauses an einer vorhandenen Maueröffnung vorgesetzt. Die andere Variante war handwerklich gefertigt, ein kleiner in Baukörper- oder Fassadengestaltung integrierte Wintergarten. Die Abmessungen entsprachen denen eines größeren Balkons. Formal integrierte sich diese Art des Wintergartens dem gewählten historischen Stil des jeweiligen Hauses. Zu finden ist diese Art als vorkragenden Erker eines Holzskelettbaus der Renaissance oder als verglaste Terrasse über dem des Säulenportikus als gestaltenden Sitzplatz. Trotz der räumlichen Verdichtung fing der weniger Begütertete auf diese Weise die Natur ein. Durch den Wintergarten erfüllte sich der Wunsch nach attraktiver Lebensqualität im Einklang mit der Natur.

Pfusch am Wintergarten: Wärmebrücken – Isolierung – Heizung

Hausbesitzen fürchten Wärmebrücken, Energieverlust, Heizkosten, Schimmel, Zugluft, die Liste ist lang. Bei Wintergärten lauern potentielle Schwachstellen, an denen Wärme nach außen dringt. „Erste Fehler entstehen beim Fundament. Hat das Fundament direkten Kontakt zum Untergrund kommt die Kälte von unten hoch. Wärmebrücken vermieden, sie erzeugen erhöhte Kosten, führen zu Feuchtigkeit und Schimmel. Das erste Anzeichen ist Kondenswasser Bildung am Rahmen oder an den Scheiben. Zudem die wahrzunehmende Zugluft als sicheres Zeichen für eine Wärmebrücke. Wärmebrücken entstehen wo Bausteile eines Hauses aufeinandertreffen und an diesen Stellen ungenügend Dämmung vorhanden ist. Die Wärme gelangt schneller nach außen“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Bei Wintergärten mit Alu- oder Kunststoffrahmen ist das Risiko der Wärmebrücke höher als bei Holzrahmen. Alu- und Kunststoffrahmen leiten die Wärme besser als Holz. Wer auf die Qualität des Glases achtet, beugt effektiv vor. Ratsam ist eine Dreifachverglasung, damit wird ein niedriger Wärmedurchgangskoeffizient erreicht. Ziel ist, durch den Wintergartenanbau Energie dazuzugewinnen. Der G-Wert der Verglasung verrät wie viel Sonnenlicht die Scheiben durchdringt.

Baumängel verursachen jährlich Schäden in Milliarden Höhe

Wird ein Wintergarten nicht fachgerecht geplant und gebaut, schlägt die Freude und Freiheit in Ärger um und mutiert zur Last. Einrichtungen wie TÜV, DEKRA, die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Verband Privater Bauherren (VPB) helfen in der Not. Sie leisten Hilfe als baubegleitende Qualitätskontrolle an. Die Experten Prüfen die Bauunterlagen und nehmen stichprobeartige Besuche auf der Baustelle vor. Gutachten werden schriftlich erstellt. Damit werden Baumängel frühzeitig entdeckt und entgegengewirkt. Unabhängige Sachverständige spüren die Mängel auf, bevor es zu spät ist, spart Ärger, Geld und Nerven.

Fazit: Romantik, Designstil und das neue Chic vereint im Wintergarten

Ursprünglich kommt der Wintergarten aus England und geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Unter der Herrschaft von Königin Viktoria kam der Wintergarten in Mode. Der war den Wohlhabenden vorbehalten, da der Baustoff Glas teuer war. Im Jahre 1880 eröffnete das Central-Hotel an der Friedrichsstraße in Berlin einen Wintergarten „Jardin de Plaisanterie“ für die Hotelgäste. Ein 2000 qm großer glaspalastartigen Gartensaal unter freiem Himmel. Die Gäste des feinen Hotels flanieren mit den Berlinerinnen- und Berliner in immergrünen Strauch- und Schlingpflanzen unter Glas.

Ein Schwärmer schrieb 1850 über den Wintergarten von Mathilde Bonaparte, Tochter von Napoleons Bruder und Frau eines russischen Prinzen: „Es liegt ein wunderbarer Reiz darin, mitten im Winter die Fenster des Salons öffnen zu können und statt der rauen Dezember- oder Januarluft einen milden, balsamischen Frühlingshauch zu fühlen. Es regnet vielleicht draußen, oder der Schnee fällt vom schwarzen Himmel in stillen Flocken herab, öffnet die Glastür und befindet sich in einem irdischen Paradies, das des Winterschauers spottet.“

Wintergarten Besitzern ist diese Romantik und Nostalgie ohne Ärger und Stress durch den Pfusch am Bau von ganzem Herzen zu wünschen.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Kitzbühel-Tirol, Bauleitung, Bauschäden, Gutachten, Beweissicherung, vom Profi

Pfusch am Bau, ärgerlich und teuer, professionelle Beweissicherung dringend nötig, Schäden begutachten und die Nerven der Bauherrn schonen, die Rettung naht …

Kitzbühel-Tirol, Bauleitung, Bauschäden, Gutachten, Beweissicherung, vom Profi

(Bildquelle: © Ing. Thomas Seidl)

Kitzbühel/Tirol – Ja, bauen wäre ja eine feine Sache, wenn es „Bob der Baumeister“ kontrolliert und perfekt bis zum fertigen Haus für den Häuslebauer alles optimal erledigen würde. Aber was tun wenn Bob grade mal nicht zur Verfügung steht? Dann kann es ganz schnell sehr ernst werden, Pfusch am Bau kann zu Tragödien führen, da liegen oft die Nerven blank, denn wer vom eigenen Haus träumt oder ein Mehrfamilienhaus plant, der möchte sein Domizil auch gerne so erhalten und in Empfang nehmen wie er sich das gewünscht hat. Bis dahin ist ein langer Weg und da liegen viele Stolpersteine die man am besten umgeht, doch ist das denn einfach – mal so – als private Person möglich? Kann ein Laie abschätzen, auf was es beim Bau ankommt?

Der Baupfusch lebt und erfreut sich bester Gesundheit

Baumeister Ing. Thomas Seidl definiert: Baupfusch ist die Gesamtheit an fahrlässig verursachten Baumängeln.

„Alle anfallenden Mängel sind meist auf das fahrlässiges Verhalten der verantwortlichen, ausführenden Handwerker, der Bauträger und der planenden Architekten zurückzuführen. Von der leckenden Heizung hin zu den häufigsten verursachten Mängeln, wie dauerhaft eindringende Feuchtigkeit aufgrund einer mangelhaften Abdichtung von Keller und Fundament. Die Mängel beginnen im Keller und enden unter dem Dach oder darauf. Das treibt so manchen Bauherrn in eine tiefe Krise, denn zum Pfusch kommt ja noch der Baumangel,“ so der renommierte Baumeister.

„So wie der allseits bekannte Pfusch am Bau zählt der Baumangel zur Gesamtheit aller gravierenden Baumängel an einem Bauobjekt. Allerdings sind Baumängel, nicht auf ein fahrlässig verursachtes Fehlverhalten der verantwortlichen Personen zurückzuführen. Baumängel können einem die Freude am neuen Heim gehörig verdrießen. Manche Baumängel sind auf den ersten Blick ersichtlich, manche erschließen sich nur dem fachkundigen Auge eines Experten. Und es werden in vielen Fällen die Juristen klären wie hoch der Schadensersatzanspruch ist, wie es mit Gewährleistungen aussieht und schon sind wir bei der Beweissicherung und natürlich benötigt es Gutachten um vor Gericht die Mängel und Schäden beweisen zu können, das ist die Aufgabe die dann Bauprofis ausarbeiten um dem Bauherrn bei der Durchsetzung von Ansprüchen zur Seite zu stehen“, erklärt uns Thomas Seidl.

Wie sieht ein optimale Bauplanung aus?

„Jedes Bauprojekt ist nicht nur eine Investition und langwierige Angelegenheit, sondern auch eine sehr komplexe Unternehmung und ein Wagnis. Es ist beinahe unmöglich, sämtliche Probleme, Bauschäden und Mängel ganz zu verhindern. Doch viele Ärgernisse und die meisten Probleme können nur frühzeitig aufgedeckt werden, wenn ein unabhängiger Fachmann, ein Baumeister fortlaufend Baukontrollen durchführt. Eine professionelle Bauleitung ist oftmals der Schlüssel zum Erfolg und bei einem Bauvorhaben egal welcher Größe ist es immer richtig, nicht zu sparen wenn es darum geht größtmögliche Sicherheit für eine ordnungsgemäße Fertigstellung zu erreichen. Denn noch bevor Baumängel großen Schaden anrichten können, werden diese vom Fachmann erkannt und können zu diesem Zeitpunkt oftmals auch noch relativ schnell und einfach behoben werden.

Wenn dann mal alle Fugen verputzt sind und die Beifüllung rund um den Keller erledigt ist, sind Baumängel in der Regel meist nicht mehr so leicht zu erkennen. Doch die Zeit wird diese früher oder später als Mängel sichtbar machen. Das geschieht jedoch oftmals erst, wenn die Bauherren keine Gewährleistungsansprüche mehr haben. Grundsätzlich läuft die Gewährleistung zwar erst nach drei Jahren ab, aber die Beweislast liegt nach erfolgter Bauabnahme beim Bauherrn. Das bedeutet, Bauherren müssen dem Bauunternehmen nachweisen können, dass der Unternehmer den betreffenden Baumangel zu verschulden hat. Hier haben wir nun das Thema Beweissicherung, ein wichtiger Garant für Ansprüche:

‚Begutachtet werden die angrenzenden Objekte, Straßen, Wege und Grundstücke, noch bevor die neue Baustelle beginnt. So kann man mögliche Schäden an diesen Objekten beweisen, sind diese durch die neue Bauführung entstanden sind, oder schon vorher da waren, das erspart viel Geld und Ärger – denn wenn keine gemacht wurde, dürfen sich dann die Juristen auch darum kümmern.‘

Vor einer Bauabnahme, liegt die Beweislast noch beim Bauunternehmer, so muss dieser beweisen, dass er für einen Mangel nicht verantwortlich ist und diesen nicht auf seine eigenen Kosten beheben muss. Das ist ein sehr wichtiger Grund, dass Baumängel so früh wie möglich erkannt und beanstandet werden sollten. Hier geht es um Geld und um die Verhinderung von Ärger und Komplikationen“, so Ing. Thomas Seidl.

Fazit und Tipp

Eine professionelle Baubegleitung zu verpflichten ist keine teure Sonderausgabe, sondern eine effektive Absicherung gegen Pfusch am Bau und Baumängel. Ein Sachverständiger steht dem Bauherren bis zur Schlussabnahme zur Seite und regelt den reibungslosen Ablauf der Planungs- und Bauphase. Gutachten und eine schlüssige Beweisführung sind ab dem ersten Moment der Bauaktivität in den richtigen Händen. Es gilt immer, Schäden zu vermeiden, wenn möglich bevor diese entstehen. Die Kosten für einen Bauprofi sind relativ gering und überschaubar, informieren Sie sich vor dem ersten Spatenstich …

Über den Baumeister Ing. Thomas Seidl

Ing. Thomas Seidl unterstützt Sie mit seinem Team bei Ihrem Bauprojekt und fungiert neben der Funktion als Bauleiter auch als zertifizierter Sachverständiger. Oft ist im Baugewerbe eine fachlich unumstößliche Meinung wichtig – Baumeister Ing. Seidl fungiert dann als Bausachverständiger, wenn ein professionelles Gutachten erforderlich ist. Zusätzlich ist er allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger in den Bereichen Wärmedämmverbundsysteme, Fassaden und Innenputze. Der gebürtige Niederösterreicher ist seit 25 Jahren im Bau-Business tätig, die Stationen führten über Wien, Burgenland nach Kitzbühel in Tirol. Vom Osten nach Westen über NÖ, W, B nach Tirol und auch wieder zurück – egal wo seine Dienste gebraucht werden …

Die Sachverständigen-Tätigkeit beinhaltet neben der Begutachtung und Gutachtenerstellung auch die Sicherung von möglichen Beweisen. Diese Leistung ist wesentlich, da es durch eine mangelhafte Dokumentation vor Gericht unter Umständen sehr teuer werden kann. Mit der Beauftragung eines Gutachters schaffen Sie sich ein klares Bild, das als absolut gesicherte Ausgangssituation vor jedem Gericht standhält.

Ing. Seidl ist auch Ihr Ansprechpartner, wenn es um bestehende Baumängel geht, erstellt Gutachten und berät Sie umfassend in Richtung Schadensbehebung. Damit es erst gar nicht zu Baumängeln kommt ist es nötig, sich im Bereich Baumaterial bestens beraten zu lassen.

Bauleitung und Bauberatung

Zudem werden Bauleitung und Bauberatung für Bauprojekte im Bereich Hochbau mit folgenden Schwerpunkten angeboten:

– Einfamilienhäuser
– Wohnhausanlagen
– Zu- und Umbauten
– Sanierungen

Bauleitung Bauberatung Gutachten

Büro OST
Hortigstrasse 22
2271 Hinterbrühl

Kontakt
Thomas Seidl – Bauleitung
Thomas Seidl
Josef-Pirchl-Strasse 17/2
6370 Kitzbühel
+43 664 4047423
+43 5356 73135
office@svseidl.at
https://www.svseidl.at

Sonstiges

Zeit für den Frühjahrsputz

ARAG Experten mit Tipps zur Ordnung bei Verträgen, Rechnungen und wichtigen Papieren

Für viele ist der Frühjahrsputz mehr als nur gründliches Saubermachen. Da wird entstaubt, geordnet und Platz für Neues geschaffen. Auch der Berg von Papieren in der Schreibtischschublade oder im Schuhkarton ganz hinten im Regal sollte ab und zu geordnet werden. Oft stellt sich dann die Frage „Kann das weg oder muss ich es behalten?“. ARAG Experten kennen die Antworten.

Frühjahrsputz in den Papieren
Täglich flattert Post ins Haus und der private Papierberg wächst und wächst. Da kann es schon mal schwer fallen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Damit die Papierberge nicht zu hoch wachsen, sollte man einmal im Jahr einen Blick in die Ordner werfen und zum Beispiel alte Rechnungen oder Kontoauszüge aussortieren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass einige Unterlagen länger aufbewahrt werden müssen als andere. Also genau hinschauen, was weg kann – und was nicht.

Dokumente nicht einfach in den Hausmüll werfen
Immer wieder nutzen Gauner und Betrüger private Informationen für ihre Machenschaften. Deshalb ist stets Vorsicht geboten: Dokumente mit sensiblen Daten wie Kontonummern oder Kreditkartendaten sollten nicht einfach im Papierkorb entsorgt, sondern zuvor geschreddert werden. Im Büro- und Elektrohandel gibt es Aktenvernichter, die für den privaten Haushalt geeignet sind, schon für wenig Geld.

Warum Handwerkerrechnungen gesammelt werden müssen
Auch für scheinbar Nebensächliches können offizielle Aufbewahrungsfristen bestehen. Auftraggeber von Handwerkerleistungen sind beispielsweise nach § 14b Abs. 1 Satz 5 des Umsatzsteuergesetzes verpflichtet, Rechnungen, Zahlungsbelege oder andere beweiskräftige Unterlagen zwei Jahre lang aufzubewahren. Diese Bestimmung betrifft seit 2004 alle Empfänger der entsprechenden Leistungen – ob Eigentümer oder Mieter – und damit letztendlich jeden Steuerzahler. Das dient der verstärkten Bekämpfung von Schwarzarbeit und der damit zusammenhängenden Steuerhinterziehung.

Die wichtigsten Aufbewahrungsfristen
Auch wenn in Einzelfällen Ausnahmen gelten können, reicht es in der Regel aus, folgende Aufbewahrungsfristen einzuhalten:

Ein Leben lang:
– Standesamtliche Urkunden (z.B. Geburts- oder Heiratsurkunden, Sterbeurkunden von Angehörigen)
– Schul- und Hochschulzeugnisse, Berufsabschlüsse
– Ärztliche Gutachten
– Belege über vorhandenes Wohneigentum

Mindestens bis zur Rente:
– Unterlagen, die den beruflichen Werdegang dokumentieren (z.B. Arbeitsverträge, Kündigungen, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise)

Für die gesamte Laufzeit:
– Versicherungsunterlagen für jegliche Policen
– Unterlagen zu Finanz- und Vorsorgeprodukten (z.B. Tagesgeld, Lebensversicherung oder Sparplan)

Für die gesamte Gebrauchsdauer:
– Nachweise für die Hausratversicherung (z.B. Belege über Möbel, Elektronik oder Schmuck)

30 Jahre:Gerichtsurteile, Mahnbescheide, Kreditunterlagen
4 Jahre: Kontoauszüge oder Überweisungen (Bankunterlagen)
3 Jahre: Alte Mietverträge, Übergabeprotokolle, Kautionsquittungen
2 Jahre: Kassenbelege (Gewährleistungszeit in der Regel zwei Jahre) + Handwerkerrechnungen (ausnahmsweise 5 Jahre bei der Errichtung von Bauwerken)

Praxistipp: Doppelt hält besser
Oft ist es sinnvoll, von wichtigen Dokumenten Kopien anzufertigen und diese getrennt vom Original zu hinterlegen. Um sich für den Fall eines Einbruchs oder Hausbrands abzusichern, lässt sich für die Originale ein Safe oder Bankschließfach nutzen. Gut aufbewahrt werden sollte auch eine Liste mit allen wertvollen Einrichtungsgegenständen. Diese Aufstellung hilft laut ARAG Experten der Hausratversicherung im Schadensfall, die Kosten zu beziffern.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Tipps für Bauherren: Mit gutem Gewissen mit dem Erdaushub beginnen

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Das Hamburger Bauunternehmen GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft empfiehlt seinen Bauherren vor Baubeginn ein Bodengutachten erstellen zu lassen, um bösen Überraschungen beim Erdaushub vorzubeugen. Sinnvoll ist es, wenn dieses Gutachten schon vor dem Kauf des Grundstückes erfolgt.

Durch das Gutachten wird festgestellt, welche Beschaffenheit der Baugrund hat. Kennt man diese im Vorfeld, kommt es nicht zu unerwarteten Verzögerungen, wenn beim Aushub plötzlich festgestellt wird, dass der Untergrund beispielsweise sehr felsig oder stark lehmhaltig ist. Aber nicht nur beim Ausbaggern, sondern auch beim Gießen des Fundaments ist es sinnvoll die geologischen Verhältnisse des Bodens zu kennen. So kann beispielsweise die genaue Lage und Tiefe des Grundwasserverlaufs sowie die Zusammensetzung der einzelnen Bodenschichten bestimmt werden. Aufgrund dieses Gutachtens können dann sichere Aussagen bezüglich der Standsicherheit des Untergrundes getroffen werden. Stellen sich während der Untersuchung schwierige Bodenverhältnisse heraus, ist es noch früh genug, um entsprechende Maßnahmen zur Unterstützung der Bodenverfestigung einzuleiten.

Als einer der führenden Experten für Massivhäuser im Raum Norddeutschland und dank jahrzehntelanger Erfahrung, kennt die GfG die regionalen Besonderheiten der Erdschichten. Das Hamburger Bauunternehmen kennt sich bestens auf dem Gebiet der Projektierung von Bauland und der Entwicklung von Baugrundstücken aus und kann deshalb seine Kunden auch bei schwierigen Bodenverhältnissen optimal beraten und geeignete Lösungen entwickeln. Zudem berät die GfG Interessierte schon vor dem Kauf des Grundstückes bei der Suche nach dem besten Gutachter – völlig kostenfrei.

Weitere Informationen zum Bodengutachten erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

Kontakt
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Tipps für Bauherren: Bodengutachten bringt Sicherheit beim Hausbau

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Für eine maximale Sicherheit bei der Realisierung eines Bauprojektes sollten Bauherren schon bei der Planung darüber nachdenken, ein Bodengutachten erstellen zu lassen, welches in den Bau- oder Kaufvertrag eingebunden wird. In diesem Gutachten werden die geologischen Eigenschaften des Grundstücks festgehalten, die Auskunft darüber geben, wie sich die Bodenschichten zusammensetzen und wo und in welcher Tiefe das Grundwasser verläuft.

Durch ein Bodengutachten erschließt sich die Standsicherheit des Untergrunds für das zu bauende Haus. Unangenehme Überraschungen wie Verzögerungen beim Erdaushub durch felsigen Untergrund und damit verbundene Mehrkosten können vermieden werden. Zudem ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, im Falle von schwierigen Bodenverhältnissen rechtzeitig Maßnahmen zur Verfestigung des Untergrunds zu ergreifen, um den Bau so sicher wie möglich zu machen. Als eines der führenden Unternehmen für massives Bauen im Großraum Hamburg kennt die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft die regionalen Gegebenheiten des Erdreichs. So kann die GfG Bauherren auch bei schwierigem Baugrund optimal beraten und Lösungen erarbeiten, die einen sicheren Hausbau gewährleisten.

Weitere Informationen zum Bodengutachten beim Hausbau erhalten Sie bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Politik Recht Gesellschaft

Brest Tauros: Akteneinsicht offenbart Höhe der Kosten und kein Geld für die Anleger

Brest Tauros GmbH: Immobilienvermögen – Bankguthaben – Forderungen?

Brest Tauros: Akteneinsicht offenbart Höhe der Kosten und kein Geld für die Anleger

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann rät den betroffenen Anlegern sich an die Verantwortlichen zu halten

Eine längst fällige Akteneinsicht in die Insolvenzakte der Brest Tauros GmbH bei dem zuständigen Amtsgericht Leipzig erbrachte leider für die betroffenen Anleger der Gesellschaft nichts Gutes.

In der Insolvenztabelle haben bisher mitsamt der Nachmeldungen 115 Gläubiger ihre Forderungen angemeldet. Das Insolvenzgutachten ergibt, dass die Brest Tauros GmbH von ihren Anlegern, die bei der Gesellschaft das Anlagemodell Ronda 2 gezeichnet haben, Darlehen in Höhe von 1.633.000,00 Euro erhalten hat. Zudem schuldet die Gesellschaft den Anlegern Zinsen in Höhe von ca. 18.000,00 Euro.

Brest Tauros GmbH: Immobilienvermögen – Bankguthaben – Forderungen?

Immobilienvermögen ist bei der Brest Tauros zwar vorhanden, allerdings Großteils belastet, so dass der Insolvenzverwalter mit einem Verkaufserlös in Höhe von etwa 30.601,00 Euro rechnet.

Betroffen sind hier als Immobilien das Objekt Südstraße 9-15 in Neukieritzsch; das Objekt Straße der Freundschaft 2 in Neukieritzsch sowie das Objekt Straße der Freundschaft 5-6 in Neukieritzsch.

Ein angekauftes Objekt in Magdeburg, Raiffeisenstraße 25 wurde durch die Gesellschaft nicht bezahlt. Die Verkäuferin ist daher vom Kaufvertrag zurückgetreten.

Bankguthaben ist lediglich in Höhe von 1.450,00 Euro vorhanden. Offene Forderungen gegen Dritte gab der Insolvenzverwalter in seinem Gutachten mit 46.167,00 Euro an.

Insolvenzgutachten bestätigt: hohe Kosten für Provisionen – Reisen – Räume – Gehälter – Kfz

Insgesamt kommt das Gutachten bezüglich der geschäftlichen Entwicklung zu folgender wenig erfreulicher Bewertung: „Ursächlich für die Verluste sind die erheblichen Kosten für Vertriebsprovisionen, Reisekosten, zudem Raumkosten, Gehälter, Kfz-Kosten etc. Die Geschäfte, mit denen die Schuldnerin Umsatz hätte erwirtschaften können, kamen – wie dargestellt – nicht zustande.“

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Partner in der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB rät den betroffenen Anlegern nun dazu, sich an die verantwortlichen Personen zu halten: „Da im Insolvenzverfahren wohl kaum mit einer hohen Insolvenzquote zu rechnen ist, sollten die Anleger sich nunmehr mit einem Schadensersatzanspruch an die ehemaligen Geschäftsführer der Brest Tauros GmbH wenden. Diese haften aus unserer Sicht wegen des Betreibens eines erlaubnispflichtigen Einlagengeschäfts ohne Erlaubnis der BaFin. Zudem muss auch eine Haftung von Beratern / Vermittlern der Anlage überprüft werden, da diese nach dem Insolvenzgutachten hohe Provisionszahlungen erhalten haben und aus unserer Sicht hätten erkennen müssen, dass es sich bei der Anlageform um ein sog. Einlagengeschäft gehandelt hat.“

Fazit: Wie Ansprüche gegenüber Berater / Vermittlern und den Verantwortlichen geltend machen? – Betroffene Brest Tauros GmbH Anleger suchen Rat.

AdvoAdvice berichtet seit etwa einem Jahr über die zunächst gegen die Brest Tauros erlassene Abwicklungsverfügung der BaFin und das danach notwendige Insolvenzverfahren. Die Kanzlei aus Berlin wird noch einmal alle Anleger in einem Schreiben über den Sachstand des Insolvenzverfahrens informieren. Betroffene Anleger, die Hilfe und eine rechtliche Vertretung benötigen, um Ansprüche gegen die Berater / Vermittler sowie Hintermänner geltend zu machen, müssen allerdings in jedem Fall ein direktes Mandat erteilen. Für weitere Informationen stehen die Experten der AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB unter 030 – 921 000 40 und info@advoadvice.de gerne zur Verfügung.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
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-Privates Baurecht
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-Schufa-Recht
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-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
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-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Baurecht aktuell: Kosten für Gutachter nur bedingt zu erstatten

www.vqc.de

Wenn in einem Rechtsstreit eine Partei ein bauliches Privatgutachten einholt, müssen die Kosten dafür nicht zwangsläufig von der unterlegenen Partei erstattet werden. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Koblenz entschieden*. Nach Überzeugung des Gerichts müssen die Kosten eines privaten Gutachtens nur dann von der unterlegenen Partei erstattet werden, wenn die notwendigen Erkenntnisse der Partei weder durch ein selbstständiges Beweisverfahren noch durch die gerichtliche Beweisaufnahme ermittelt werden konnten. Ob dies der Fall ist, muss demnach im Zweifel die Partei nachweisen, die die Erstattung der Kosten geltend machen möchte.

Nach Überzeugung der Sachverständigen-Organisation VQC (Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V.) kann dieser Richterspruch weitreichende Konsequenzen haben – und das sowohl für Bauherren wie auch für Bauunternehmen, da jetzt ein zusätzliches finanzielles Risiko für die Klagenden entsteht. Der VQC geht davon aus, dass somit in Zukunft deutlich seltener bauliche Privatgutachten eingeholt werden. Werden Häuser bereits während der Bauphase von einem unabhängigen Sachverständigen begleitet und geprüft, sind nachträglich eingeholte zusätzliche Gutachten für die Urteilsfindung nach Überzeugung des VQC ohnehin nur selten nötig.

*Beschluss des OLG Koblenz vom 23. Juni 2016 – 14 W 319/16

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 35 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

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Politik Recht Gesellschaft

Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht – Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Aktuelle Entwicklung BWF-Goldskandal: Gutachten, kein Eigentum am Gold für BWF Kunden – Wem gehört das Gold?

Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht - Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Wem gehört das Gold? Welcher Weg ist richtig zur Geltendmachung von Ansprüchen?

Für die gebeutelten Anleger der BWF-Stiftung werden die Alternativen zur Schadenskompensation immer geringer. Viele betroffene BWF-Gold Anleger haben ihre Hoffnung in eine Klage gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin gesetzt, nach Rat anderer Rechtsanwaltskanzleien. Diese haftet aber den Anlegern nicht auf Schadenersatz, befand das Landgericht Köln. Andere betroffene Anleger hatten gehofft, ihr angebliches Eigentum am Gold der BWF aus der Insolvenz aussondern zu können. Funktioniert das?

Insolvenzverwalter holt Gutachten ein – Haftung – Schadensersatzanspruch

Ein aktuelles Gutachten, welches der Insolvenzverwalter Laboga eingeholt hat, geht allerdings davon aus, dass den Anlegern kein Gold zusteht. Die große Ernüchterung für die Betroffenen. Positive Nachrichten gibt es daher wie gehabt nur von Klagen gegen die Kapitalanlagenvermittler zu berichten, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Der Berliner Anwalt vertritt eine Vielzahl geschädigter BWF-Kunden und teilt mit: „Wie bereits vermutet und nun bestätigt, hat das Landgericht Köln nunmehr sämtliche Klagen gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin abgewiesen, da diese weder aus einem sogenannten Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter noch aus einer erweiterten Prospekt- oder Garantenhaftung Schadenersatz leisten muss. Damit dürften mehrere hundert Klageverfahren geschädigter Anleger kostenpflichtig abgewiesen werden. Schlecht beraten waren auch diejenigen Anleger, die im Rahmen der Insolvenz versuchten, ihr Gold auszusondern. Wie auf der ersten Gläubigerversammlung mitgeteilt, hat Insolvenzverwalter Laboga ein Gutachten in Auftrag gegeben, wem das Gold eigentlich zusteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur Eines gesagt werden: den Anlegern steht das Gold wahrscheinlich nicht zu. Jedenfalls aber ist es nahezu ausgeschlossen, dass die Anleger einen Eigentumsübergang beweisen können. Ob das Gold überhaupt der BWF-Stiftung, also tatsächlich der BDT e. V. , gehört oder aber nach wie vor der TMS GmbH oder gar der EVVE e. V., die das Gold verkauft haben oder sich mit der BWF den Tresorraum geteilt, ist ebenfalls noch vollkommen unklar. Fakt ist, dass alle drei Unternehmungen inzwischen insolvent sind. Gestritten wird auch, die Insolvenzverwalter streiten sich um das Gold.“

Betroffene Anleger und ihre Familien suchen fairen Rat – Wie geht es weiter?

Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Röhlke sieht den von Anfang an von ihr angeratenen Weg daher als bestätigt an: geschädigte Anleger, die von Anfang an konsequent auf eine Inanspruchnahme der Vermittler gesetzt haben, haben in nahezu allen bekannt gewordenen und von Röhlke vertretenen Fällen ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise zurückbekommen. Die betroffenen Vermittler haben teilweise ohne gerichtliche Verhandlung vollständig Schadenersatz geleistet oder aber großzügigen Vergleichen zugestimmt. Quer durch die Republik werden Urteile bekannt, in welchen Vermittler zu Schadenersatz verurteilt werden.

Die von einigen Rechtsanwälten unmittelbar im Zusammenhang mit dem Beginn der Insolvenz der BWF vertretenen Meinung, die Vermittler hafteten nicht für Schäden und hätten die Unplausibilität des Geschäftsmodells nicht erkennen können, erweist sich damit als fehlerhaft.

Fazit: Das Gegenteil ist der Fall – nur die Inanspruchnahme der Vermittler ist ein gangbarer Weg, in angemessener Zeit eine Schadenskompensation überhaupt erhalten zu können.

Es bleibt dabei, so der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: „Geschädigte Anleger, die ihren Schaden ersetzt bekommen möchten, sollten zu einem unabhängigen und spezialisierten Anwalt gehen, ich über die Vermittlerhaftung informieren und fair beraten lassen.“

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
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Canada Gold Trust Skandal: Urteil auf Schadensersatz

Landgericht Konstanz verurteilt Treuhänderin Xolaris Service GmbH und Hinterleute – deliktische Prospektverantwortung festgestellt – Geltendmachung von Schadensersatzansprüche?

Canada Gold Trust Skandal: Urteil auf Schadensersatz

Landgericht Konstanz verurteilt Treuhänderin Xolaris Service GmbH und Hinterleute – deliktische Pros

Mit 2 Urteilen vom 17.02.2017 hat das Landgericht Konstanz die Treuhänderin der Canada Gold Trust II KG, die Xolaris Service GmbH aus Konstanz, sowie die verantwortlichen Hinterleute des Fonds zu Schadenersatz verurteilt. In einem Fall wurde auch der Kapitalanlagenberater zu Schadenersatz gegenüber dem getäuschten Anleger verurteilt. Die Hintergründe erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Konzept der Canada Gold Trust Fonds

„Die Canada Gold Trust Fonds haben auf dem deutschen Markt ca. 60 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt, von denen ca. 40 von den Fondgesellschaften darlehensweise an kanadische Goldsuchgesellschaften verliehen werden sollten. Diese sollten die Gelder in drei bis vier Jahren mit hohen Zinsen zurückzahlen. Das Konzept scheiterte, weil die auszubeutenden Suchgebiete nicht genügend Gold aufwiesen und auch das Geld der Anleger zu einem großen Teil nicht in Kanada ankam“, erklärt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Schürferwartungen: Ertragserwartungen – Minenaktivität – Gutachten?

„Im Verlaufe der für unsere Mandanten geführten Schadneersatzprozesses zeigte sich, wieso das so ist: mehrere deutsche Vertriebe haben offensichtlich doppelt Provision kassiert und Rechnungen nicht nur an die deutsche Vertriebstochter der Canada Gold Trust Fonds gestellt, sondern auch bei den kanadischen Zielgesellschaften eifrig abgerechnet. Zudem zeigte sich im Verlaufe des Prozesses, dass den Verantwortlichen der Canada Gold Trust Gruppe bereits seit 2011 klar gewesen sein muss, dass die von ihnen ins Auge gefasste Gegend nicht die Ertragserwartungen rechtfertigte, die zu einem wirtschaftlichen Betrieb einer Mine erforderlich sind. Ein Gutachten aus dem Jahre 2011 besagt, dass das aufzufindende Gold mit Schwerkraftsystemen kaum zu gewinnen ist, da es zu feinkörnig ist. Die ganze Gegend um Quesnel weise kaum nennenswerte Minenaktivität auf, was als Indiz für fehlende Schürferwartungen zu werten ist. Entsprechend konnte die Henning Gold Mines auch zu keinem Zeitpunkt wirtschaftlich ausbeutbare Goldreserven nachweisen“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit, der die Anleger in den Verfahren betreut hat.

Urteile: Prospekthaftung der Hinterleute – Geschäftsführer – Treuhänderin Xolaris Service GmbH – Vertrieb

Trotzdem wurde insbesondere beim Fond Canada Gold Trust 2 die Ertragserwartung als besonders gut dargestellt und gerade auf genau dieses Gutachten verwiesen, welches jedoch das Gegenteil besagt. Diesen Umstand nahmen die Landrichter in Konstanz in den ausführlich begründeten Urteilen zum Anlass, eine Prospekthaftung der Hinterleute, also des Geschäftsführers der deutschen Emissionsgesellschaft Canada Gold Trust GmbH und eines weiteren Hintermannes anzunehmen. Für die Fehler des Prospekts haftet nach Ansicht des Landgerichts auch die Treuhandgesellschaft Xolaris Service GmbH, die die Aufklärung der Anleger vor Abschluss des Treuhandvertrags an die Vertriebsgesellschaft Canada Gold Trust GmbH unter Leitung eines der übrigen Verurteilten gelegt hatte. Das Wissen dieses Geschäftsführers muss sich die Xolaris Service GmbH zurechnen lassen. In einem Falle haftet zudem der Vertrieb, der die Beteiligung als besonders sicher angepriesen und verkauft hatte.

Fazit: Urteile ermöglichen für betroffene Anleger konkrete Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

„Mit diesen Urteilen kommt die juristische Aufarbeitung des Canada Gold Trust Skandals langsam voran. Nachdem nunmehr die Forderungen der Fondgesellschaft gegen die Anleger auf Wiedereinzahlung der Entnahmen von einigen Gerichten für unberechtigt angesehen wurden, öffnen sich nun konkrete Schadenersatzansprüche für die Anleger. Wie weit die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles durch die Behörden ist, ist derzeit allerdings noch unbekannt“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der allen betroffenen Anlegern den Gang zum spezialisierten Anwalt empfiehlt.

Für weitere Informationen stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 und office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters

Potenzielle Mieter werden aus gewissen Gründen abgelehnt. Dabei spielen negative Schufa-Einträge häufiger eine Rolle.

Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters

Schufa-Recht: Negativeinträge aus der Sicht des Vermieters – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Nahezu jeder Wohnungsanbieter trifft im Vorfeld von möglichen Neuvermietungen auf unterschiedlichste Menschen. Ein Mieter sollte trotz negativer Schufa-Einträge in vielen Fällen nicht pauschal abgelehnt werden. Es empfiehlt sich eine intensive Überprüfung, um möglicherweise trotz Negativeinträgen einen verlässlichen Mieter zu finden.

Hintergrund: Schufa-Auskunft – Bonitätsbewertung – Vertrauenswürdigkeit

Viele Vermieter verlangen von künftigen Mietern eine Schufa-Auskunft, um deren Bonität zu überprüfen. Die meisten Vermieter wissen mit den dort aufgeführten Daten wenig anzufangen. Insbesondere wenn Privatpersonen ein Haus oder eine Wohnung vermieten, können diese häufig keine sachgerechte Bewertung der Schufa-Auskunft vornehmen. Auch kleine Hausverwaltungen und Genossenschaften tun sich mit der richtigen Einordnung der Bonitätsbewertung schwer.

Die Schufa Holding AG berücksichtigt nur einen Teil der Informationen, welche für die Bonität und Vertrauenswürdigkeit von Mietern ausschlaggebend sind. Dabei werden lediglich Daten verwendet, welche die Vertragspartner der Schufa zur Verfügung stellen. Viele Informationen die einem Vermieter eingereicht werden, kann die Schufa Holding AG mangels Kenntnis nicht berücksichtigen. Grundlegend ist hier zum Beispiel eine Bescheinigung über die Freiheit von Mietschulden (sog. Mietschuldenfreiheitsbescheinigung), welche die Schufa nicht kennt.

Aus den gespeicherten Daten bei der Schufa, wird sodann ein Scorewert berechnet, welcher die Bonität des Betroffenen darstellen soll. Gerade dieser Scorewert ist für viele Vermieter ausschlaggebend, ob ein Mieter angenommen wird oder nicht.

Schufa-Recht: Worin liegt das Problem?

Einfach ausgedrückt liegt das Problem darin, dass die Schufa nur über einen gewissen Teil der Informationen verfügt, die für eine vollständige Bonitätsbewertung ausschlaggebend sind. Die Schufa-Auskunft oder ein Negativeintrag sind lediglich ein Indiz dafür, dass ein Mieter ggf. die Miete schuldig bleiben könnte.

Problematisch ist, dass viele Menschen, die aufgrund einer Schufa-Auskunft als „schlechte Schuldner“ dastehen, genau das Gegenteil sind. Es gibt unzählige Sachverhalte, wie der Negativeintrag entstanden sein kann. Und unabhängig von der Frage, ob diese Einträge rechtmäßig oder unrechtmäßig erfolgt sind, ergibt sich eine verlässliche Bonitätseinschätzung meist erst nach einer genaueren und persönlichen Überprüfung der wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse.

Handlungsempfehlung – Wie könnte eine Lösung aussehen?

Die Experten der Kanzlei AdvoAdvice haben langjährige Erfahrungen im Schufa-Recht und sind mittlerweile mit unglaublich vielen verschiedenen Sachverhalten rund um das Thema Schufa und Scoring vertraut. Gerade von dieser Erfahrung können auch Vermieter, Hausverwaltungen und Genossenschaften profitieren, indem sie ein Gutachten über potenzielle Mieter, deren finanzielle Situation und ihr Scoring in Auftrag geben. Nach einer Durchsicht aller dem Vermieter zur Verfügung stehenden Dokumente über einen potenziellen Mieter, wird eine detaillierte Analyse mit Handlungsempfehlung entworfen.

Interessierte Vermieter können sich gerne an die AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB wenden und sich eine qualifizierte Einschätzung hinsichtlich ihrer potenziellen Mieter geben lassen. Weitere Informationen unter 030 921 000 40 oder unter info@advoadvice.de für Ihre Anfragen.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisiert:
-Bankrecht
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-Insolvenzrecht
-Internetrecht
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-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
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ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten die Mandanten vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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