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Auto Verkehr Logistik

So kommt Ihr Fahrzeug gut durch den Winter

Die ARAG Experten geben mit praktischen Tipps Starthilfe für die kalte Jahreszeit

Wenn das Auto plötzlich schlapp macht, liegt es – zumindest wenn genügend Benzin im Tank ist – meistens an der Batterie, die ihren Geist aufgibt. Dabei sind es vor allem die kalten Wintermonate, die insbesondere älteren Batterien zu schaffen machen. Aber auch Gummidichtungen, Reifen und Schlösser können bei Eis und Schnee Probleme bereiten. Die ARAG Experten geben Tipps, wie man das Fahrzeug winterfit macht.

Batterie prüfen – do it yourself oder in die Werkstatt?
Es ist kalt, feucht, man fährt den ganzen Tag mit Licht, die Heizung im Auto läuft auf Hochtouren und womöglich ist die Sitzheizung auch noch an. Der Winter ist nicht die leichteste Jahreszeit für Autobatterien. Daher raten die ARAG Experten, die Batterie vor der ersten klirrenden Kälte auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Typische Schwäche-Symptome können sich schon beim Kaltstart zeigen: Springt der Motor beim Anlassen nicht sofort an oder hat z. B. das Autoradio einige Aussetzer beim Start, kann das auf eine schwächelnde Batterie hindeuten. Wer seine Batterie selbst prüfen möchte, benötigt ein so genanntes Multimeter. Mit diesem Messgerät kann man die Spannung der Batterie messen, indem man das rote Kabel an den Pluspol und das schwarze Kabel an den Minuspol hält. Der Test sollte am besten gemacht werden, wenn das Auto einige Stunden gestanden hat. Beträgt die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt, ist die Batterie in Ordnung. Liegt sie unter 12 Volt, sollte eine Werkstatt aufgesucht und unter Umständen die Batterie ausgetauscht werden. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass nicht alle Batterietester zuverlässige Informationen liefern. Der Profi in der Werkstatt meist schon.

Schwächelnde Batterien aufladen?
Grundsätzlich ist es kein Problem, Autobatterien wieder aufzuladen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Batterien in modernen Autos in der Regel nur noch etwa fünf Jahre halten. Durch hohe Standard-Ausstattungen der Fahrzeuge mit Sitzheizung, Klimaanlage etc. werden sie enorm beansprucht. Ein Blick auf die Batterie hilft: Dort kann man am so genannten Frischedatum ablesen, wie alt das gute Stück ist und ob ein Aufladen überhaupt sinnvoll ist.

Besonders zu empfehlen sind Geräte, die zusätzlich auch noch eine Regenerierungsfunktion für altersschlappe Akkus haben und AGM-Batterien laden können, wie sie häufig in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik genutzt werden. Vom abendlichen Ausbau der Batterie, um sie im Warmen übernachten zu lassen, raten ARAG Experten unbedingt ab. Wer dem Auto mit moderner Elektronik den Strom abklemmt, bringt die Technik durcheinander. Das Radio muss am nächsten Morgen neu codiert werden, im schlimmsten Fall wird ein Steuergerät beschädigt.

Türschlösser schützen
Ein Tröpfchen Öl in den Scharnieren der Türen macht sie leichtgängiger und im Türschloss verhindert Fett, dass sich Eis bildet. Doch die ARAG Experten warnen: In manchen Türscharnieren ist Teflon eingebaut, und da ist Öl schädlich. Für diese Scharniere gibt es spezielles Trocken-Schmier-Spray im Fachhandel. Ob Ihr Pkw Scharniere mit Teflon hat, weiß im Zweifel der Autohändler. Auch Grafitspray kann Schlösser vor dem Zufrieren schützen. Im Gegensatz zu Öl wird es bei Kälte nicht dickflüssig und verharzt nicht. Ein Tipp der ARAG Experten für die winterliche Autowäsche in der Waschanlage: Einfach die Türschlösser vor der Einfahrt mit Klebeband abdichten, damit kein Wasser hineingelangt.

Türdichtungen schützen
Auch die Gummidichtungen der Autotüren benötigen im Winter Pflege, damit sich dort kein Wasser festsetzt, das sich nachts in Eis verwandelt und die Türen festhält. Die Dichtungen sollten mit Hirschtalg, einer speziellen Gummipflege oder Glycerin aus der Apotheke eingerieben werden. Zur Vorsicht raten die ARAG Experten bei dem gängigen Kälteschutz Vaseline: Dieses Fett enthält Mineralöl, das die Dichtungen angreifen kann.

Kühlwasser und Scheibenwischanlage prüfen
Ist genügend Frostschutzmittel im Kühlwasser enthalten? Mit einem Frostschutzprüfer können Autofahrer den Zustand des Kühlwassers selbst überprüfen. Der Frostschutz sollte zwischen minus 20 und minus 30 Grad Celsius liegen. Dann ist der Motor vor Eisbildung, aber auch vor Rost und Kalkablagerungen ausreichend geschützt. Die ARAG Experten raten, Schutzhandschuhe während der Messung zu tragen, um den Kontakt mit der Kühlflüssigkeit zu vermeiden. Wenn Kühlwasser nachgefüllt werden muss, hilft ein Blick in die Unterlagen des Fahrzeugs. Dort steht, welches Mittel für den Motor geeignet ist.

Frostschutz ist auch für die Wasseranlage des Scheibenwischers unbedingt nötig. Hier schützt das Mittel nicht nur vor einem Vereisen des Wischwassers, sondern hat auch reinigende Funktion. Ein Frostschutz von minus 20 Grad Celsius reicht für die hiesigen Winterverhältnisse aus. Und wenn man schon dabei ist: Auch die Wischblätter der Scheibenwischer sollten kontrolliert und eventuell gereinigt werden.

Mehr zum Thema unter:
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Defekte Dichtungen – warum oft der Fachmann ran muss

Eine fast unendliche Vielfalt von Dichtungen

Defekte Dichtungen - warum oft der Fachmann ran muss

Wenn die Dichtung defekt ist…

Es gibt fast eine unendliche Vielzahl unterschiedlicher Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten sowie von Werkstoffen, aus welchen Dichtungen hergestellt werden können. Um genau abzuschließen, muss die Größe und der Durchmesser bis auf den Millimeter genau stimmen. In kaum einem anderen Bereich gibt es eine derartige Menge von Möglichkeiten, auch der Möglichkeit es falsch zu machen.

Dichtungen im Haushalt, dem Gewerbe und der Industrie sind sehr oft hohen mechanischen Belastungen, Zugkräften sowie wechselnden Temperaturen ausgesetzt. Geht aber einmal eine relativ preiswerte Dichtung kaputt, kann daraus sehr schnell ein teurer Schaden oder sogar der Totalverlust eines für Ihren Betriebsablauf wichtigen Gerätes entstehen.

Im Industriebereich gibt es statische Dichtungen im Apparatebau, für Abdeckungen im Maschinebau und bei Flanschverbindungen. Noch mehr Dichtungen finden wir in der Automobil- sowie in der Textil-, als auch in der Elektronikindustrie. Außerdem gibt es dynamische Dichtungen für die Abdichtung von Wellen, Pumpen, Spindeln, sowie Rührwerken, etc. Im Haushalt finden wir Dichtungen im Bad, bei Türen und Fenstern und in allen Arten von Haushaltsgeräten.

Der wichtigste Punkt hinsichtlich der Sicherheit von Dichtungen liegt bei der Materialbeschaffenheit und in der Fertigungsqualität. Bei der Herstellung von Dichtungen ist es deswegen notwendig zu wissen, welche Drücke und Temperaturen im späteren Betrieb auftreten. Dies wird dann bei der Herstellung und der Materialauswahl entsprechend berücksichtigt.

Sehr oft ist gerade der normale Anwender beim Dichtungskauf überfordert. Er muss den Defekt erkennen, die kaputte Dichtung ausbauen, den richtigen Ort für einen Neukauf finden und dann noch das auszutauschende Teil richtig benennen und bestellen können.

Sollten Sie also einmal mit einem Problem durch defekte Dichtungen in Berührung kommen, sollten Sie unbedingt einen Fachmann einschalten, der Sie bei der Wahl der richtigen Dichtung beraten wird. Eine falsch gekaufte und eingesetzte Dichtung kann Ihre Geräte zerstören und je nach Betriebsart auch für Mensch und Maschine gefährlich werden.

Dichtungstechnik Wolfgang Habermann ist mit 25 Jahren Berufserfahrung Ihr Profi für alle Fragen rund um das Thema Dichtungen. Ob Flach- Wellen-, Stangen- oder Kolbendichtungen, ob Abstreif- oder Gammaringe oder individuelle Maßlösungen. Eine eigene Serviceabteilung hilft Ihnen bei Ihren individuellen Fragen und Problemen.

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Sonstiges

Defekte Dichtungen – ein unterschätztes Problem im Alltag

Dichtungen sind überall wichtige Helfer

Defekte Dichtungen - ein unterschätztes Problem im Alltag

Dichtungen in ihrer Vielfalt

Dichtungen finden Sie heute überall. Zum Beispiel in Autos, Maschinen, Luftpumpen, Küchengeräten, in Bädern und Duschen, in Kraftstoffsystemen, Hydrauliksystemen und in vielen anderen Bereichen. Es gibt fast kein technisches Produkt, das ohne das Element „Dichtung“ auskommt. Eine Dichtung hat primär die Aufgabe, zwei funktionsmäßig unterschiedliche Räume so zu trennen, dass kein oder nur ein zulässiger Stoffaustausch zwischen ihnen stattfinden kann. Dichtungen sollen verhindern, dass Gase oder Flüssigkeiten unerwünscht aus Maschinen, Aggregaten und Anlagen austreten.

Wenn zum Beispiel ein Wasserhahn tropft, ist dessen Dichtung defekt. Bei Gasen soll neben dem ungewollten Austreten oder Vermischen ein Druckabfall verhindert werden. Beispiel ist ein luftgefüllter Fahrzeugreifen, bei dem sich die Ventildichtung, nachdem Luft hineingepumpt wurde, schließen muss. Dichtungen sind in unserem Alltagsleben selbstverständlich geworden, dass wir – außer sie sind defekt – keine Gedanken an sie und ihre Funktionalität verschwenden. Oftmals unterschätzt, kann das Funktionieren oder das Nichtfunktionieren von Dichtungen die Lebensdauer von Produkten und deren Betriebssicherheit erheblich beeinflussen. Es gibt viele Faktoren, die bei der Wahl der richtigen Dichtung eine Rolle spielen. Es muss unter anderem berücksichtigt werden, daß sich Ausgangsfaktoren während des Betriebes unter Umständen durch z.B. Temperatur oder Verschleiß ändern können.

Man teilt grob ein in berührende und berührungslose Dichtungen und nach der Art der Bewegung der gegeneinander abzudichtenden Teile. Sie können zwischen statische (keine Bewegung), translatorische (geradlinige Bewegung) und rotatorische (drehende Bewegung) unterscheiden. Dichtungen bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien wie z.B. Gummi, Silikon, Kunststoffen und den verschiedensten Metallen. Dichtungen im Alltag haben eine für den Laien schier unübersichtliche Anzahl vom unterschiedlichsten Formen und Funktionen.

Sollten Sie also einmal mit einem Problem durch defekte Dichtungen in Berührung kommen, sollten Sie unbedingt einen Fachmann einschalten, der Sie bei der Wahl der richtigen Dichtung beraten wird. Eine falsch gekaufte und eingesetzte Dichtung kann Ihre Geräte zerstören und je nach Betriebsart auch für Mensch und Maschine gefährlich werden.

Dichtungstechnik Wolfgang Habermann ist mit 25 Jahren Berufserfahrung Ihr Profi für alle Fragen rund um das Thema Dichtungen. Ob Flach- Wellen-, Stangen- oder Kolbendichtungen, ob Abstreif- oder Gammaringe oder individuelle Maßlösungen. Eine eigene Serviceabteilung hilft Ihnen bei Ihren individuellen Fragen und Problemen.

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Auto Verkehr Logistik

Ist das Auto fit für den Winter?

ARAG Experten erklären, wie Sie Ihren Pkw fit für den Winter machen.

November! Der Winter schickt seine ersten Vorboten. Pannendienste haben jetzt Hochkonjunktur, denn gerade ältere Autos sind in der nasskalten Jahreszeit anfällig für allerlei Ausfälle. Was Sie im Vorfeld schon tun können und wie Sie Ihren Pkw fit für den Winter machen, sagen ARAG Experten.

Die Batterie – der Klassiker der Winterpannen
Wenn die Batterie vier bis sechs Jahre alt ist, sollte sie vor dem Winter in einer Werkstatt oder an einer Tankstelle gecheckt werden. Ein Alarmzeichen ist es, wenn das Auto nur noch lustlos startet. Besonders wichtig ist, dass Sie beim Startvorgang alle Stromverbraucher (Radio, Gebläse, Sitzheizung) ausschalten. Sie können auch mit einem Ladegerät (ca. 50 bis 80 Euro) der müden Batterie wieder auf die Sprünge helfen. Besonders zu empfehlen sind Geräte die zusätzlich auch noch eine Regenerierungsfunktion für altersschlappe Akkus haben und AGM-Batterien laden können, wie sie häufig in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik genutzt werden. Früher haben viele Autobesitzer die Batterie abends ausgebaut und sie im Warmen übernachten lassen. Davon raten ARAG Experten heutzutage aber ab. Wer dem Auto mit moderner Elektronik den Strom abklemmt, bringt die Technik durcheinander. Das Radio muss am nächsten Morgen neu codiert werden, im schlimmsten Fall wird ein Steuergerät beschädigt.

Der Bremstest: Sicherheit geht vor!
Auf herbstnassen Straßen verlängert sich der Bremsweg. Sind die Bremsklötze abgenutzt, wird es schnell gefährlich. Prüfen Sie darum die Beläge! Auf dem Bremssattel liegt die Trägerplatte mit den Belägen. Zwischen Trägerplatte und Bremsscheiben sollte noch ein ausreichend dicker, meist schwarzer Belag zu sehen sein. Quietscht die Bremse, ist es zu spät, um die Beläge zu wechseln. Dann muss wahrscheinlich die Bremsscheibe runter. Das Auswechseln der Bremsen gehört allerdings in die Hand von Fachleuten. Laien und Bastler sollten im Sinne der Fahrsicherheit besser die Finger davon lassen. Nur, wer wirklich Ahnung davon hat, sollte Bremsen selber wechseln.

Ölwechsel vor dem Winter
Wenn ein Ölwechsel bei Ihrem Auto ansteht, lassen Sie ihn vor dem Winter machen. Kälte macht das Öl zähflüssig, Rückstände von den Verbrennungen im Motor fördern diesen Prozess, das Öl schmiert schlechter. Frisches Öl fließt besser, der Motor läuft runder.

Spröden Türdichtungen vorbeugen
Eine unangenehme Begleiterscheinung des Winters kennen fast alle: Spröde Lippen! Aber nicht nur die zarte Haut um unseren Mund wird in der kalten Winterluft trocken und rissig. Auch die Gummidichtungen der Autotüren benötigen Pflege, damit sich dort kein Wasser festsetzt, das sich nachts in Eis verwandelt und die Türen festhält. Die Dichtungen sollten mit Vaseline, Hirschtalg oder speziellen Pflegemitteln eingecremt werden.

Scharniere und Türschloss ölen
Ein Tröpfchen Öl in den Scharnieren der Türen macht sie leichtgängiger, und im Türschloss verhindert es, dass sich Eis bildet. Vorsicht allerdings: In manchen Türscharnieren ist Teflon eingebaut, und da ist Öl schädlich. Für diese Scharniere gibt es spezielles Trocken-Schmier-Spray im Fachhandel. Ob Ihr Pkw Scharniere mit Teflon hat, weiß im Zweifel der Autohändler.

Download des Textes und verwandte Themen:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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