Tag Archives: Grauer Star

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Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Übersicht über wissenswerte Fakten zum Grauen Star

Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Das Symptom bei Grauem Star: Das Nachlassen der Sehschärfe. (Bildquelle: © Sergii Mostovyi – Fotolia.com)

1. Der Graue Star ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne

Der Graue Star ist ein normaler Alterungsprozess und keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Beim Grauen Star liegt eine Eintrübung der Linse des Auges durch Ablagerung von Stoffwechselprodukten vor. In den allermeisten Fällen ist diese Entwicklung altersbedingt. Fachsprachlich wird der „Altersstar“ als „Cataracta senilis“ bezeichnet. Die Auswirkungen der Katarakt sind durchaus belastend und beeinträchtigen den Patienten im Alltag, weshalb diese Alterserscheinung durchaus „individuellen Krankheitswert“ hat.

2. Fast jeder Mensch über 60 Jahre ist betroffen

Bei fast allen Menschen, die älter als 60 Jahre sind, kann eine Trübung der Linse festgestellt werden. Dies muss nicht zwingend mit Symptomen einhergehen. Ist die Trübung nur schwach ausgeprägt, fällt der Graue Star nicht unbedingt auf.

3. Nachlassende Sehschärfe ist das Hauptsymptom

Bevor die Diagnose „Grauer Star“ gestellt wird, suchen die Betroffenen häufig aufgrund einer immer weiter nachlassenden Sehschärfe einen Augenarzt auf. Diese ist das Hauptsymptom der Katarakt. Weiterhin kann es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit, einer gestörten Kontrastwahrnehmung und einem veränderten Farbensehen kommen.

4. Grauer Star – eine graue Trübung hinter der Linse

Der Name des Grauen Stars leitet sich aus der hinter der Linse sichtbar werdenden grauen Eintrübung ab. Die lateinische Bezeichnung „Katarakt“ bedeutet „Wasserfall“ und beschreibt die Tatsache, dass beim Grauen Star das Sehen wie beim Blick durch einen Wasserfall eingeschränkt ist.

5. Der Graue Star kann relativ einfach und schnell behandelt werden

In früheren Zeiten wurde der Graue Star durch die brachiale Praktik des Starstechens behandelt. Diese schmerzhafte und gefährliche Methode gehört der Vergangenheit an. Heute ist die Therapie schmerzfrei durch einen kurzen operativen Eingriff möglich. Hierbei wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diverse Linsen stehen zur Verfügung: Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Multifokallinsen existiert eine breite Auswahl. Multifokallinsen haben den Vorteil, eine gute Sehschärfe auf allen Distanzen zu gewährleisten. Sie machen Brillen und Kontaktlinsen daher weitgehend überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gesund leben – Katarakt vorbeugen?

Vorbeugung bei Grauem Star – geht das überhaupt? Welche Rolle spielt ein ungesunder Lebensstil?

Gesund leben - Katarakt vorbeugen?

Gesunder Lebensstil gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © GordonGrand – Fotolia.com)

Der Graue Star ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Bei fast jedem Menschen über 60 Jahren lässt sich eine Trübung der Linse des Auges und Beeinträchtigungen des Sehvermögens feststellen – in unterschiedlicher Ausprägung. Ist Vorbeugung mit Blick auf die Entstehung von Grauem Star eine Option? Festzuhalten ist: Das Auftreten der Katarakt lässt sich nicht verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig am Grauen Star zu erkranken, lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Es macht also Sinn und kann sich positiv auf den Verlauf des Altersstars auswirken, Lebensweisen, die das Augenleiden begünstigen, abzustellen bzw. zu vermeiden.

Rauchen begünstigt den Grauen Star

Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Katarakt zu erleiden. Wer fünfzehn Zigaretten oder mehr pro Tag raucht, erhöht das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln gegenüber einem lebenslangen Nichtraucher um etwa 40 Prozent – und das schon deutlich früher als Personen, die nicht rauchen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, reduziert sich das Risiko wieder, ist jedoch auch nach 20 Jahren noch nicht wieder auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers. Dennoch lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Linsentrübung ist bei Rauchern signifikant erhöht.

Starke UV-Strahlung erhöht das Risiko

Starke UV-Strahlung schädigt das Auge. Sie erhöht zudem das Risiko, eine Trübung der Linse zu erleiden. Besonders hoher UV-Strahlung sind die Augen bei starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Vorbeugen kann man vor allem durch das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille im Sommer. Diese reduziert die auf das Auge eintreffende UV-Strahlung effektiv.

Röteln-Infektion bei Frauen als Risikofaktor für angeboren Grauen Star

Beim Ungeborenen kann Grauer Star die Folge einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft sein. Der Graue Star ist in diesem Fall angeboren. Dieser Ursache von Grauem Star kann mit einer Röteln-Schutzimpfung vor der Schwangerschaft begegnet werden.

Grauer Star: Vorsorge-Tipps

Der Schutz des Auges ist das A und O. Verletzungen am Auge können in der Folge zu Grauem Star führen. Darüber hinaus ist ein insgesamt gesunder, aktiver Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen und starken Alkoholkonsum zu empfehlen. Definitiv nicht hilfreich sind angebliche Wundermittel, die versprechen, die Katarakt verhindern zu können – dies ist nicht möglich.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Fragen und Antworten

Was Sie über den Grauen Star und seine Behandlung wissen sollten

Grauer Star: Fragen und Antworten

Katarakt: Was der Patient wissen sollte. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

Was genau ist der Graue Star?

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Eintrübung der Linse des Auges. Diese tritt in den meisten Fällen altersbedingt auf. Durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Linse kommt es vordergründig zu einer fortschreitenden Eintrübung der Sicht. Die Bezeichnung „Grauer Star“ bezieht sich auf die im Verlauf sichtbar werdende Verfärbung der Augenlinse. Es handelt sich bei der Katarakt zwar meistens um eine Alterserscheinung, da diese das Leben der Betroffenen jedoch einschränkt, ist Behandlungsbedarf angezeigt.

Welche Symptome treten auf?

Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) kommt es in erster Linie zu einem schleichenden, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Auch die Farbwahrnehmung kann durch den Grauen Star gestört sein. Zudem berichten viele Patienten über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Kann man durch den Grauen Star erblinden?

Unbehandelt kann die Katarakt durchaus zur Erblindung führen. Es handelt sich hierbei jedoch um einen schleichenden Prozess. Der Patient erblindet also nicht von heute auf morgen. Die Sehschärfe nimmt über einen längeren Zeitraum hinweg immer mehr ab, was unbehandelt letztendlich zur Erblindung führen kann. In den Ländern der „Dritten Welt“ ist der Graue Star die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Kann der Graue Star behandelt werden?

Die Katarakt kann relativ unkompliziert durch eine Operation behoben werden. Dieser operative Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Das Auge wird mit lokalanästhetischen Augentropfen betäubt. Anschließend wird mit einem winzigen Schnitt die vordere Linsenkapsel geöffnet. Die Linse des Auges wird mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Welche Linsen sind am besten geeignet?

Zu empfehlen sind sogenannte Multifokallinsen. Diese Premiumlinsen garantieren ein gute Sehstärke und -schärfe auf allen Distanzen, also in Nähe und Ferne. Aus diesem Grund können Patienten nach dem Einsetzen von Multifokallinsen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Bei der Auswahl der passenden Linse hilft der Augenarzt.

Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen, z. B. Infektionen, kann es zum Auftreten des Nachstars kommen. Hierbei wachsen nach einigen Monaten oder Jahren Linsenepithelzellen hinter der Kunstlinse. In diesem Fall treten meist die gleichen Symptome wie beim Grauen Star auf. Der Nachstar lässt sich operativ beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Was ist der Nachstar?

Was tun, wenn sich die Linse nach der Operation des Grauen Star erneut eintrübt?

Grauer Star: Was ist der Nachstar?

Nachwirkung bei einer Grauen Star Operation: Nachstar. (Bildquelle: © rfvectors.com – Fotolia.com)

Für die meisten Menschen sind vor der Entscheidung für oder gegen eine Augenoperation zur Beseitigung der Katarakt (medizinisch die Bezeichnung für Grauer Star) natürlich auch die möglichen Nebenwirkungen von Bedeutung. Einen echten Grund zur Skepsis gibt es dabei jedoch nicht, denn die operative Entfernung der getrübten Augenlinse ist ein modernes und ausgereiftes Verfahren auf medizintechnisch hohem Niveau. Die Operation, bei der die Augenlinse durch eine künstliche Linse ersetzt wird, ist die am häufigsten ausgeführte Operation in Deutschland. Sie gilt als unkompliziert und sehr sicher.

In seltenen Fällen entwickelt sich nach der Grauer Star OP der sogenannte „Nachstar“

Wie bei jeder Operation sind auch bei der OP am Grauen Star Neben- bzw. Nachwirkungen nicht ausgeschlossen. Zu den unerwünschten Effekten nach einem operativen Linsentausch gehört der sogenannte „Nachstar“. Der Nachstar tritt nicht unmittelbar nach dem operativen Eingriff auf, sondern entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Er kann dabei an Ausprägung zunehmen. In der Symptomatik sind sich die Katarakt und der Nachstar ähnlich, die Ursachen sind jedoch verschieden.

Nach der OP am Grauen Star: Was ist der Nachstar?

Der Nachstar wird meistens einige Monate bis Jahre nach der erfolgreichen Operation bemerkt. Wie auch beim Grauen Star fällt eine schmerzlose Verschlechterung des Sehens auf, die mit der Zeit zunehmen kann. Die Symptome erinnern meistens an die der Katarakt. Zur Entstehung des Nachstars ist zu sagen, dass die Linsenhinterkapsel bei der Operation erhalten bleibt, da die neue Kunstlinse in diese eingesetzt wird. Beim Nachstar handelt es sich um eine Eintrübung dieser Linsenhinterkapsel. Sie entsteht durch die „Wucherung“ von Zellen oder Bindegewebe wodurch sich die Linsenhinterkapsel eintrübt. Dies ist auf den operativen Eingriff zurückzuführen. Da die natürliche Linse fehlt, können die Linsenepithelzellen relativ ungestört wachsen und bis ins optische Zentrum der künstlichen Linse vordringen. Es hat sich herausgestellt, dass der Nachstar zumeist umso ausgeprägter ist, desto jünger der Patient ist. Der Nachstar tritt jedoch eher selten auf.

Wie wird der Nachstar nach der Kataraktoperation behandelt?

Der Nachstar wird behandelt, sobald er vom Patienten als störend empfunden wird oder sobald die Sehschärfe und/oder Kontrastwahrnehmung deutlich eingeschränkt sind. Die Behandlung kann sowohl durch eine Laserung der Linsenepithelzellen als auch chirurgisch durch einen Linsentausch erfolgen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Zwischen Starstich und Laser-OP

Die Operation des Grauen Star hat eine lange Geschichte

Grauer Star: Zwischen Starstich und Laser-OP

Heute eine der häufigsten Augen Operation in Deutschland: Die Katarakt OP. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Die Katarakt, also die charakteristische Eintrübung der Augenlinse, ist bereits seit sehr langer Zeit bekannt. Im alten Ägypten wurden zwar Erkrankungen des Auges beschrieben und Behandlungsvorschläge schriftlich dokumentiert, über die Behandlung der Katarakt finden sich jedoch keine Dokumente. Aus dem Altertum, dem Mittelalter und der frühen Neuzeit ist hingegen die Praktik des „Starstechens“ bekannt, die zur Behandlung der Katarakt angewendet wurde. Der sogenannte Starstich wurde seit der vorchristlichen Zeit in Babylonien bis ins Mittelalter durchgeführt.

Rabiat und wenig erfolgreich: Das Starstechen bei Grauem Star

Das Prinzip beim Starstich war relativ simpel: Durch den Stich einer Nadel wurde die Linse des Auges auf den Boden des Augapfels gedrückt. Dies hatte zur Folge, dass Licht ohne Hindernisse auf die Netzhaut einfallen konnte. Aufgrund mangelnder Hygiene führte der Starstich in vielen Fällen zu Infektionen und damit zur vollständigen Erblindung oder sogar zum Tod. Oftmals entstand in der Folge des Starstichs eine starke Weitsichtigkeit. Durchgeführt wurde der Eingriff durch die sogenannten Starstecher, die häufig Wundärzte waren. Die Praxis des Starstechens war recht brachial: Der Kopf des Patienten wurde durch einen Helfer festgehalten und an die Brust gedrückt. Der Starstecher stach dem Patienten eine Nadel in den Augapfel, durchtrennte die Zonulafasern und drückte die Linse auf den Grund des Glaskörpers. Dort hielt er sie noch einige Zeit fest, um das Aufsteigen der Linse zu verhindern. Nach dem Eingriff wurden beide Augen verbunden.

Entwicklung moderner Therapien zur Behandlung von Grauem Star

Gegen 1750 entstand die Idee, den Grauen Star durch das Einsetzen einer Glaslinse zu behandeln, der erste Eingriff fand 1766 statt. Die Idee, die Augenlinse gegen eine Kunstlinse auszutauschen, war ein Meilenstein in der Therapie des Grauen Stars. Heute wird der Graue Star durch das Einsetzen künstlicher Linsen therapiert. Hierbei werden jedoch keine Glaslinsen verwendet. Der Eingriff ist simpel und für den Patienten schmerzlos. Dabei kommt moderne Lasertechnologie unter Lokalanästhesie über Augentropfen zum Einsatz: Es wird ein ca. 2,5 mm großer Schnitt durchgeführt, durch den die Augenlinse zunächst mit Ultraschall oder Laserpulsen zerkleinert und dann entfernt wird. Danach wird die Kunstlinse eingesetzt. Der Eingriff ist kurz und schmerzfrei. Durch die Verwendung von Premiumlinsen, z. B. Multifokallinsen, kann gleichzeitig eine optimale Sehstärke erreicht werden, so dass Brillen oder Kontaktlinsen nicht mehr getragen werden müssen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die komfortable Linsenlösung für Sie – Die implantierte „Kontaktlinse“

Intraokularlinsen zur Behandlung des Grauen Star

Die komfortable Linsenlösung für Sie - Die implantierte "Kontaktlinse"

Katarakt? Presbyopie? – Patientenerklärvideo zur LENTIS Comfort

Intraokularlinsen für anspruchsvolle Kataraktpatienten

Durch die Behandlung mit einer LENTIS Comfort Intraokularlinse kann ein neuer Sehkomfort erreicht werden, der über die Standardlösung weit hinausgeht!

Natürlich erhalten Sie heutzutage auch mit einer Standard-Linse eine qualitativ hochwertige Therapie, jedoch kann die LENTIS Comfort den Wunsch nach mehr Sehqualität in Alltagssituationen, wie der täglichen Computerarbeit, beim Einkaufen oder beim Autofahren, besser erfüllen.

Kurz: Die Komfortlösung für Sie, wenn Sie keine Premium-Behandlung in Anspruch nehmen möchten.

Die komfortable Linsenlösung für Sie

Eine Standard-Linse (Monofokallinse) behandelt zwar den Grauen Star optimal, wird jedoch den Wunsch nach erhöhter Brillenunabhängigkeit nicht erfüllen. Eine normale Lesebrille wiederum ist meist auf ca. 40 cm Sehentfernung ausgerichtet und nicht ideal bei einer Bildschirmentfernung von ca. 60-80 cm. Daraus folgt, dass Sie, trotz Katarakt-OP weiterhin auf spezielle und kostenintensive Brillengläser angewiesen sind. Gleitsichtbrillen besitzen zwar einen Zwischenbereich, doch dieser ist meist zu klein um längere Zeit am Bildschirm damit arbeiten zu können, was übermüdete Augen oder sogar Kopfschmerzen verursachen kann.

Die LENTIS Comfort bietet hier eine optimale Kompromisslösung zwischen Standard- und Premium-Behandlung für Sie: Ohne direkt auf eine kostenintensive Premium-IOL zugreifen zu müssen, bietet diese Linse die Möglichkeit neben der standardmäßig wieder hergestellten Fernsicht auch die sog. Intermediärsicht, d.h. der Bereich hinter dem Leseabstand, langfristig brillenunabhängiger zu therapieren.

Um die Vorteile der LENTIS Comfort im Vergleich zu einer Standard-IOL für den Patienten einfach und anschaulich zu erklären, haben wir ein kurzes Patientenvideo produziert. Dieses knapp 2-minütige Erklärvideo zeichnet sich durch ein sog. „Storytelling“ aus, also das Erzählen einer Geschichte, welches dafür sorgt, dass die im Video erklärten Sachverhalte wesentlich schneller verstanden werden. Durch die einfache Aufnahme selbst komplexer Sachverhalte im Comic-Stil steigern wir das Verständnis auf Seiten der potentiellen Comfort-Patienten, minimieren Hemmschwellen, beseitigen Ängste und zeigen klare Vorteile auf.

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Schauen Sie es sich an! www.youtube.com/oculentis

Bitte berücksichtigen sie, dass in allen Fällen immer die Anweisungen Ihres behandelnden Augenspezialisten maßgeblich sind und sie diesen entsprechend folgen sollten. Ihr Augenarzt wird Sie im Detail zu allen medizinischen Indikationen ausführlich beraten!

Visionen entwickeln, Zukunftskonzepte realisieren

Zusammen mit der Oculentis BV (Eerbeek, Niederlande) bildet die Oculentis GmbH (Berlin, Deutschland) eine enge Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsgemeinschaft und ist somit einer der wenigen unabhängigen IOL-Hersteller mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung weltweit.

LENTIS Intraokularlinsen bilden den Kern des Produktportfolios der Oculentis GmbH. Wir bieten für jeden Patienten und jeden Arzt die optimale Intraokularlinse, um den individuellen Ansprüchen und persönlichen Präferenzen an das Sehergebnis gerecht zu werden. Die intraokularen Acryllinsen aus der LENTIS Serie werden aus dem speziellen HydroSmart-Material hergestellt. Das HydroSmart-Material bietet hohen Komfort und beste Funktionalität durch die Kombination von hydrophilem Material und hydrophob wirkender Oberfläche. Die Linsen sind faltbar wie hydrophile Linsen, haben aber zusätzlich das bessere Nachstarverhalten durch die hydrophob wirkende Oberfläche und die echten scharfen 360° Kanten, auch im Haptikbereich.

Sind zertifizierte Standardprodukte für einen ganz besonderen Fall einmal nicht die optimale Lösung, dann entwickelt Oculentis nach Vorgaben von Arzt und Kunden individuelle Maßanfertigungen und Design-Produkte. Diese bedienen alle Sicherheits- und Qualitätsansprüche auf höchstem Niveau und versorgen Arzt und Patient mit der bestmöglichen Lösung für eine optimierte Therapie.

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Trübe Sicht als Hinweis auf den Grauen Star

Stoffwechselprodukte in der Augenlinse verändern die Sehfähigkeit bei der Katarakt

Trübe Sicht als Hinweis auf den Grauen Star

Diagnose: Grauer Star / Katarakt (Bildquelle: © Edler von Rabenstein – Fotolia.com)

Eine trübe Sicht ist ein klassischer Hinweise auf das Vorliegen des Grauen Star ( Katarakt). Bei der Katarakt trübt die Linse des Auges durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten ein, was im Verlauf zu einem immer stärkeren Abnehmen der Sehschärfe führt. Nehmen Betroffene eine Trübung ihrer Sicht war, kann das also ein klarer Hinweis auf das Vorliegen einer Katarakt sein.

Der Graue Star wird auch als Altersstar bezeichnet

Besonders Menschen ab dem 60. Lebensjahr sind davon betroffen. Dennoch können auch andere Ursachen hinter einer getrübten Sicht stehen. Aus diesem Grund sollte immer eine augenärztliche Abklärung erfolgen. Der Graue Star tritt sehr häufig als sogenannter Altersstar auf. Dies bedeutet, die Eintrübung der Linse tritt als Begleiterscheinung des Alterns auf. Trotz dieses Umstandes ist eine Behandlung sinnvoll, da ein Grauer Star unbehandelt auf lange Sicht zum Verlust des Augenlichtes führt. Dies lässt sich durch eine operative Therapie leicht verhindern.

Wie wird der Graue Star erkannt und behandelt?

Das Aufsuchen eines Augenarztes ist bei einer getrübten Sicht unbedingt anzuraten. Dieser kann diagnostisch mit Hilfe einer sogenannten Spaltlampenuntersuchung feststellen, ob eine Katarakt die Ursache der Beschwerden ist. Sollte dies der Fall sein, wird der Augenarzt mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer operativen Therapie raten. Eine konservative Therapiemöglichkeit existiert nicht. Die operative Therapie des Grauen Stars besteht im Austausch der eingetrübten Linse durch eine klare künstliche Linse. Mehrere unterschiedliche Linsentypen stehen zur Verfügung, darunter Premiumlinsen wie z. B. Multifokallinsen. Ihr Vorzug ist, dass diese Linsen Brillen und Kontaktlinsen unnötig machen, da sie zu einem scharfen Sehen in alle Distanzen verhelfen. Die Augen-Operation wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die Lebensqualität ist nach einer Operation wieder vollständig gegeben und das Augenlicht bleibt erhalten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grüner und Grauer Star – kann nur die Operation helfen?

Ähnlicher Name, unterschiedliche Ursachen und verschiedene Behandlungsformen

Grüner und Grauer Star - kann nur die Operation helfen?

Eine übliche Alterserscheinung: Grauer Star. (Bildquelle: © lpictures – Fotolia.com)

Der Grüne und der Graue Star gefährden auf unterschiedliche Weise das Sehvermögen – besonders älterer Menschen. Während beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) die natürliche Augenlinse allmählich milchig trüb wird, steigt beim Grünen Star (medizinisch Glaukom) der Augendruck an und vermindert zunehmend das Sehfeld. Beiden Leiden ist gemeinsam, dass jeweils spezielle Operationen Abhilfe schaffen können. Allerdings ist beim Grauen Star die OP die Methode der Wahl. Beim Glaukom kommt eine OP nur dann zum Einsatz, wenn der Augeninnendruck nicht auf die Behandlung mit Medikamenten anspricht. Zwar ist der Grüne Star im Gegensatz zum Altersstar durchaus in gewissen Umfang medikamentös beeinflussbar. Dennoch ist bei zu hohem Augendruck vielfach eine Operation unumgänglich.

Grauer Star – besser sehen mit innovativen Kunstlinsen

Die Katarakt wird als übliche Alterserscheinung angesehen. Dennoch kann sie das Leben im fortgeschrittenen Alter sehr belasten und das Sehvermögen stark beeinträchtigen. Künstliche Linsen befreien Betroffene vom Grauen Star. Dabei machen es innovative Linsenimplantate – sogenannte multifokale Intraokularlinsen – möglich, andere Sehfehler gleich mit zu korrigieren. Ursprünglich mussten sich Patienten bei einer Kunstlinse für gutes Nah- oder Fernsehen entscheiden, die früheren Linsen waren monofokal. Die heutigen Premiumlinsen perfektionieren sowohl das Sehen in der Ferne als auch in der Nähe. Im Idealfall sind die Patienten nach einer 20-minütigen, ambulanten Grauer Star OP pro Auge bei geringstem Operationsrisiko vom Grauen Star und ihrer Brille gleichermaßen befreit.

Der Grüne Star – wie sieht die typische Behandlung aus?

Das Glaukom, wie der Grüne Star auch bezeichnet wird, ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Augeninnendruck. Ausgelöst wird diese Erscheinung durch ein Ansteigen des Drucks im Wasser der sich vor der Augenlinse befindlichen Kammern. Dabei kann im Ernstfall der Sehnerv geschädigt werden, und das betroffene Auge wird blind. Das Glaukom hat verschiedene Ursachen. Menschen ab dem mittleren Lebensalter sind ähnlich wie beim Grauen Star überdurchschnittlich häufig betroffen. Dabei bekommt allerdings nicht jeder ein Glaukom, während ein Grauer Star eine nahezu unvermeidliche Alterserscheinung ist. Neben der Behandlung mit Augentropfen existieren unterschiedliche Operationstechniken, um den Druck im Auge dauerhaft zu senken.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Augenarzt aus Worms rät zur Vorsorge ab 40

Bei Grauer Star, Grüner Star & Co.: Frühe Diagnose hilft!

Augenarzt aus Worms rät zur Vorsorge ab 40

Behandlung beim Augenarzt Dr. Hierschbiel. (Bildquelle: © nmann77 – Fotolia.com)

Der in Worms niedergelassene Augenarzt Dr. med. Gregor Vitus Hierschbiel rät seinen Patienten aus der Region Rhein-Neckar zu augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr. „Nehmen wir die altersbedingte Makuladegeneration. Die zentrale Sehschärfe nimmt schleichend immer mehr ab. Nur regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und den Krankheitsverlauf zu stoppen. Das Risiko, dass sich eine Makuladegeneration entwickelt, steigt mit zunehmendem Lebensalter“, so Dr. med. Gregor Vitus Hierschbiel aus Worms.

Der Augenarzt macht deutlich, dass bei der heutigen Augenheilkunde kaum noch jemand das Schicksal hinnehmen muss, im Alter schlecht zu sehen. „Gutes Sehen im Alter bedeutet Selbstständigkeit und Lebensqualität“, so Augenarzt Dr. Hierschbiel.

Augenarzt aus Worms: „Gutes Sehen bedeutet Lebensqualität“

Gleiches gilt für den Grauen Star, in der medizinischen Fachsprache Katarakt genannt. Vom Grauen Star ist irgendwann jeder Mensch betroffen – eine ganz normale Alterserscheinung. Gut ist es, wenn er frühzeitig erkannt wird. Den richtigen Zeitpunkt für eine Operation legt der behandelnde Augenarzt zusammen mit seinem Patienten fest. Dabei werden die eingetrübten natürlichen Linsen entfernt und durch klare Kunstlinsen ersetzt. Diese halten ein Leben lang. Die Operation ist ein Routineeingriff, der mit einem sehr geringen Risiko behaftet ist. Aktuellen Zahlen zufolge (Bundesverband Medizintechnologie (BVMed)) wird der Eingriff allein in Deutschland rund 800.000 Mal pro Jahr durchgeführt. Die Grauer Star – Operation ist auch im hohen Alter sinnvoll. Die Möglichkeiten, die moderne Kunstlinsen bieten, sind vielseitig. So können neben dem Grauen Star weitere Fehlsichtigkeiten wie eine Hornhautverkrümmung behoben werden. Der Augenarzt berät individuell, welcher Linsentyp geeignet ist.

Die Praxis von Augenarzt Dr. med. Gregor Hierschbiel in Worms hat sich auf Augenoperationen und Laserbehandlungen spezialisiert. Operationen am Grauen Star (Katarakt) sowie am Grünen Star (Glaukom) bietet die Praxis von Dr. Hierschbiel. Der Augenarzt aus Worms arbeitet mit modernster Lasertechnik bei Augenoperationen. Auch die Makuladegeneration (AMD) sowie Netzhauterkrankungen werden effektiv mit dem Laser behandelt.

Kontakt
Augenarzt Worms
Dr. med. Gregor Vitus Hierschbiel
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Bei Alterssichtigkeit: Multifokallinsen bieten Vorteile

Die Multifokallinse ist für viele Menschen mit Alterssichtigkeit (Presbyopie) eine sehr gute Lösung

Bei Alterssichtigkeit: Multifokallinsen bieten Vorteile

Multifokale Kunstlinsen haben Vorteile. (Bildquelle: © Rido – Fotolia.com)

Bei vielen Menschen setzt ab dem 40. Lebensjahr die Alterssichtigkeit ein. Vor allem das Lesen in der Nähe wird immer schwieriger. Eine Lesebrille wird nötig, um die Alterssichtigkeit, die in der Augenheilkunde „Presbyopie“ genannt wird, auszugleichen. Für immer mehr Menschen, die neben der Alterssichtigkeit weitere, bereits bestehende Fehlsichtigkeiten mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen und die unter einer Katarakt (Grauer Star) leiden, können Multifokallinsen eine sehr gute und unkomplizierte Lösung sein. Die multifokale Kunstlinse ist in hohem Maße auf den Patienten zugeschnitten. Im Rahmen einer ausführlichen Untersuchung werden notwendige Parameter festgestellt. Neben der Fehlsichtigkeit sind der Pupillendurchmesser, die Krümmung der Hornhaut sowie die Baulänge des Auges von Bedeutung. Zusammen mit dem Patienten bespricht der Arzt den richtigen Zeitpunkt für den Eingriff, die Einzelheiten der Therapie sowie den Linsentyp.

Multifokale Kunstlinse ist in hohem Maße auf den Patienten zugeschnitten

Die Multifokallinse kommt auch dann zum Einsatz, wenn allein die Unabhängigkeit von einer Lesebrille ein großer Wunsch ist. Der Austausch der natürlichen Linse gegen eine künstliche Multifokallinse erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten. Der Eingriff ist dank Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) schmerzfrei. Zur örtlichen Betäubung werden Augentropfen eingesetzt. Beide Augen werden zeitlich versetzt operiert.

Multifokallinsen bei Fehlsichtigkeiten und Katarakt (Grauer Star)

Die Multifokallinse erhält dieselbe Position wie die entnommene körpereigene Augenlinse. Nach dem Eingriff schließt sich die kleine Operationswunde meist von selbst und heilt aus. Die einfallenden Lichtstrahlen werden dann wie bei einem ganz normalen, voll funktionsfähigen Auge auf der Netzhaut gebündelt. Patienten verfügen oft schon am Tag des Eingriffs über ein gutes Sehvermögen. Die endgültige Sehkraft stellt sich nach sechs bis etwa zwölf Wochen ein. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass die Patienten nach dem Eingriff bestimmte Regeln beachten. So sollten in den ersten Tagen nach der OP die Augen möglichst nicht gerieben werden. Sollte es zu Schmerzen oder Sehverschlechterungen kommen, sollte schnell ein Augenarzt aufgesucht werden. Auch sollten die Augentropfen oder Salben wie vom Arzt verordnet regelmäßig angewendet werden. Besonders wichtig sind die Kontrolluntersuchungen durch den Augenarzt.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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