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Linsentausch bei Katarakt – was ist wichtig?

Katarakt, auch bekannt als Grauer Star, ist eine schleichende Sehverschlechterung, die meist im Alter beginnt

Linsentausch bei Katarakt - was ist wichtig?

Was sollte beim Linsentausch beachtet werden? (Bildquelle: © kaptn – Fotolia.com)

Die Katarakt äußert sich durch eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit, hervorgerufen durch die Lichtstreuung in den getrübten Linsenbereichen. Auch eine permanente Lichtempfindlichkeit bedingt durch die Reflexion der Sonne durch Wasser oder Schnee kann auf diesen Altersstar hinweisen. Die Umwelt wird zunehmend wie durch einen Nebelschleier wahrgenommen, Kontraste lösen sich allmählich auf und die Farbpalette besteht im Endstadium fast nur noch aus Hell und Dunkel. Ein Grauer Star kann nur operativ behandelt werden. Aber keine Angst! Die Augen-Operation gilt seit vielen Jahren als eine der sichersten chirurgischen Eingriffe überhaupt. Dank der modernen Medizin gibt es in der Augenheilkunde heute die Möglichkeit, den Altersstar zu beseitigen und gleichzeitig das Sehvermögen zu verbessern bzw. wieder herzustellen.

Grauer Star – welche Linse passt zu mir?

Es ist Aufgabe des behandelnden Augenarztes, ein Aufklärungsgespräch über den Grauen Star und seine Folgen durchzuführen. Dieses sollte in einem angemessenen Zeitraum und ohne Zeitdruck vor dem eigentlichen Eingriff stattfinden, sodass der Patient die vielen Informationen aufnehmen und verarbeiten kann. Dazu gehört vor allem eine eingehende Untersuchung, damit in deren Ergebnis die entsprechende Kunstlinse ausgewählt werden kann. Durch die moderne Medizin besteht die Chance, mit Standard-Kunstlinsen oder neuartigen Kunstlinsen mit Zusatznutzen, sogenannte Premiumlinsen, nicht nur die durch den Grauen Star getrübte Augenlinse zu ersetzen, sondern dabei auch verschiedenartige Sehfehler auszugleichen.

Bei der Augen-Operation unterscheidet man Standard-Kunstlinsen von Premiumlinsen wie der Multifokallinse.

Monofokale Standard-Kunstlinse (Ein-Stärke-Linse)

– Ermöglicht scharfes Sehen meist nur in einer Entfernung.
– Eine Brille kann nach Implantation nach wie vor notwendig sein.

Die Standard-Kunstlinse stellt den Lichteinfall ins Auge wieder her, der bei der eigenen getrübten Linse nicht mehr möglich war. Mit der Standard-Kunstlinse, die nur einen Brennpunkt besitzt, ist somit für das Sehen in der Nähe das Tragen einer Brille oder Gleitsichtbrille weiterhin erforderlich.
Premiumlinsen mit Zusatzfunktionen bietet weitere nachhaltige Verbesserung. An dieser Stelle ist besonders die Multifokallinse zu empfehlen.
Multifokallinse (Mehr-Stärke-Linse)

– Scharfes Sehen in Nähe und Ferne durch mehrere Brennpunkte.
– Korrigiert gleichzeitig die Alterssichtigkeit.
– Asphärische und torische Funktion (schärferes Kontrastsehen und Korrektur von Astigmatismus).
– Auf zusätzliche Sehhilfen kann verzichtet werden.

Die Multifokallinse macht unabhängig von Lese- oder Gleitsichtbrille und kann als torische Version zur Korrektur der Hornhautverkrümmung eingesetzt werden. Für schärferes Sehen bei Nacht oder schlechten Lichtverhältnissen kann man eine asphärische Version wählen.

FAZIT – Ein Leben ohne Brille

Unabhängigkeit und Sicherheit im Alltag – der Einsatz verschiedener Premiumlinsen bringt wieder Lebensfreude und visuelle Lebensqualität zurück – und das auf Dauer!
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich beraten, welcher Typ Linse zu Ihren Lebensgewohnheiten am besten passt!

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Elke Vogt
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Grauer Star – was ist bei der OP-Nachsorge wichtig?

Die operative Beseitigung des Grauen Stars bringt nur wenige Einschränkungen mit sich

Grauer Star - was ist bei der OP-Nachsorge wichtig?

Die Nachsorge nach der Grauen Star Operation. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com)

Grauer Star, also die Eintrübung der Linse des Auges, lässt sich durch einen operativen Eingriff unkompliziert beheben. Bei dieser OP wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Entscheidend ist die Auswahl der Kunstlinse, die eingesetzt werden soll und die der Patient aus einem breiten Angebot auswählen kann. Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie der sogenannten Multifokallinse ist vieles möglich. Multifokallinsen verhelfen zu einer optimalen Sehschärfe auf allen Distanzen, was durch mehrere Brennpunkte erreicht wird. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. Durch eine lokale Betäubung über Augentropfen spürt der Patient während der Operation keinerlei Schmerzen. Doch was ist im Anschluss an den Eingriff zu beachten?

Nach der OP am Grauen Star: Augen schonen und Anstrengungen vermeiden

Im Anschluss an die Operation erhält der Patient einen Verband, der das Auge schützt. Dieser sollte über den vom Arzt empfohlenen Zeitraum getragen und nicht eigenmächtig entfernt werden. Das Entfernen des Verbandes sollte durch den behandelnden Arzt erfolgen. Generell ist zu empfehlen, in den ersten 24 Stunden nach der Augenoperation gewisse Tätigkeiten zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem die aktive Teilnahme am Straßenverkehr und das Bedienen von Maschinen. Der behandelnde Arzt bespricht alle Maßnahmen nach der Operation mit seinem Patienten.

Duschen, Baden und Haarwaschen sind problemlos möglich, Shampoo sollte jedoch nicht in das operierte Auge gelangen. Körperliche Anstrengung, insbesondere Sport, ist in der ersten Zeit zu vermeiden. Den genauen Zeitraum legt der Arzt individuell fest. Auch Sauna- und Schwimmbadbesuche sollten in der ersten Zeit nach der OP unterbleiben.

Nicht reiben und kratzen nach der Grauer Star Operation

Es gilt also, das Auge zu schonen. Das bedeutet konkret: Nicht reiben oder kratzen. Verschwommenes Sehen, ein Fremdkörpergefühl und ein schnelles Ermüden beim Lesen, Fernsehen und Sehen allgemein sind normale Nachwirkungen der Operation. Bei Fragen ist der behandelnde Augenarzt immer die richtige Ansprechperson. Auch eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit zählt zu den üblichen Begleiterscheinungen des Eingriffs. Alle diese Beschwerden verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Außerdem ist es normal, dass sich nicht direkt nach der Operation die volle Sehstärke einstellt. In der Regel ist das erst einige Zeit nach der Operation der Fall.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Katarakt und Multifokallinsen

Kunstlinsen bei Grauem Star und ihr Beitrag zu einem neuen visuellen Lebensgefühl

Katarakt und Multifokallinsen

Im Brennpunkt: Die Multifokallinse. (Bildquelle: © CrazyCloud – Fotolia.com)

Bei der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) sind viele Patienten zunächst beunruhigt, ist der operative Eingriff am Auge auch keinesfalls eine angenehme Vorstellung. Doch der Graue Star führt unbehandelt fortschreitend zu Beeinträchtigungen im Bereich des Sehens. Die Sehschärfe nimmt mit der Zeit immer weiter ab, Kontraste und Farben werden nicht mehr korrekt wahrgenommen und auch das Lesen bereitet Probleme. Einige Patienten müssen sogar die aktive Teilnahme am Straßenverkehr aufgeben.

Wie ein Grauer Star entsteht und wie er entfernt werden kann

Stellt der Augenarzt den Grauen Star fest, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Bei der Katarakt handelt es sich um eine Trübung der Linse des Auges durch eine Ablagerung von Stoffwechselprodukten infolge des Alterns. Fast jeder Mensch über 60 Jahren ist mehr oder minder stark davon betroffen. Zudem gibt es heutzutage gute Möglichkeiten, die Katarakt zu beheben und den Patienten ihre Lebensqualität zurückzugeben. Die Therapie erfolgt durch einen operativen Eingriff, bei dem die Linse des Auges durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Es steht eine breite Palette an Kunstlinsen zur Verfügung, verbunden mit Vorteilen für das Sehvermögen.

Standardlinsen oder Premiumlinsen – die optimale Kunstlinse bei der Katarakt finden

Der Begriff „Multifokallinse“ lässt sich mit „Mehr-Stärken-Linse“ übersetzen. Diese Linsen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sie – im Gegensatz zu den klassischen Standardlinsen – eine optimale Sehschärfe auf alle Distanzen ermöglichen. Erreicht wird dies über mehrere Brennpunkte in der Multifokallinse, die zu scharfem Sehen in alle Distanzen verhelfen. Das Gehirn muss sich, ähnlich wie bei einer Gleitsichtbrille, zunächst an die Linse und die verschiedenen Brennpunkte sowie den Wechsel zwischen diesen gewöhnen. Dann allerdings sind Brillen oder Kontaktlinsen in der Regel nicht mehr nötig. Zudem halten die Kunstlinsen meist ein Leben lang. Der Eingriff selbst ist einer der am häufigsten durchgeführten in Deutschland. Er verläuft ohne Schmerzen und dauert nur ein paar Minuten. Die Operation wird unter örtlicher Betäubung durch lokalanästhetisch wirksame Augentropfen durchgeführt. Die Katarakt lässt sich also problemlos beheben. Durch das Einsetzen von Multifokallinsen wird neuer visueller Komfort erreicht.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star Therapie für Patienten aus Frankfurt / Rhein-Main

Die Mainzer Augenärzte sind kompetente Ansprechpartner für Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet

Grauer Star Therapie für Patienten aus Frankfurt / Rhein-Main

Eine Operation, die zum Routineeingriff geworden ist: Die Graue Star Operation. (Bildquelle: TobiasD – pixabay.com)

MAINZ / FRANKFURT. Fast jeder achte Deutsche leidet unter dem Grauen Star ( Katarakt). Aktuellen Zahlen zufolge werden Jahr für Jahr werden allein in Deutschland rund 900.000 Grauer Star Operationen durchgeführt. Keine Operation wird häufiger durchgeführt; Tendenz steigend in einer alternden Gesellschaft. Obwohl es sich bei der Katarakt-Operation um einen Routineeingriff handelt, suchen Patienten für den Eingriff einen Augenarzt auf, der sich auf die Katarakt-Chirurgie spezialisiert hat und eine langjährige Erfahrung vorweisen kann. Die Mainzer Augenärzte Dr. med. Stefan Breitkopf, Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Thomas Kauffmann sind in Sachen Grauer Star / Katarakt Ansprechpartner für Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die Patienten kommen aus Mainz, Wiesbaden, Darmstadt oder Frankfurt am Main. Zunächst jedoch werden Betroffene in einem ersten Schritt über die individuellen Möglichkeiten einer Katarakt-Operation informiert.

Grauer Star: Patienten kommen aus Mainz, Wiesbaden, Darmstadt oder Frankfurt

Dabei spielt auch der richtige Zeitpunkt für den operativen Eingriff eine wesentliche Rolle. Die Operation des Grauen Star gilt als einzig erfolgreiche Therapieform. Im Rahmen des Eingriffs wird die eingetrübte natürliche Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Viele Betroffene fragen nach den Ursachen des Grauen Star. „Etwa ab dem 60. Lebensjahr droht jedem die Diagnose Grauer Star. Neben genetischen Faktoren spielt beim Grauen Star auch der persönliche Lebensstil eine gewichtige Rolle. Wer im Umkehrschluss Risikofaktoren vermeidet, der kann seine Augen gesund halten und Augenerkrankungen wie den Grauen Star zumindest hinauszögern“, so der in Mainz niedergelassene Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann. Risikofaktoren, die den Grauen Star begünstigen:

– Zigarettenrauch,
– Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus,
– einseitige, ungesunde Ernährung,
– die Einnahme bestimmter Medikamente wie beispielsweise Cortison,
– starkes Übergewicht.

Positiv wirkt sich sportlich- aktive Lebensweise und ausgewogene Ernährung aus

Wer sich viel bewegt und ausgewogen ernährt, der erweist auch der Gesundheit seiner Augen einen wichtigen Dienst. Auch die Augen unterliegen einem Alterungsprozess. „Überspitzt kann man durchaus sagen, dass die Linsen unserer Augen klassische Verschleißteile sind. Schon ab dem 40. Lebensjahr verliert die Linse nach und nach an Elastizität. Die Bereiche, auf die sich das Auge scharf stellt, rücken immer weiter in die Ferne. Kommt eine Eintrübung hinzu, ist es Zeit für den Linsenwechsel“, so Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
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Mainz / Wiesbaden: Augenarzt rät, Grauen Star ernst zu nehmen

Linsenaustausch: Grauer Star ist die häufigste Operation in der westlichen Welt

Mainz / Wiesbaden: Augenarzt rät, Grauen Star ernst zu nehmen

Katarakt Operation im Raum Mainz. (Bildquelle: PublicDomainPictures – pixabay.com)

MAINZ / WIESBADEN. Eigentlich ist der Graue Star, medizinisch Katarakt, nicht mehr und nicht weniger als eine Alterserscheinung. Auch unsere Augen unterliegen einem Alterungsprozess. Schon im 4. Lebensjahrzehnt macht sich die schwindende Elastizität der Augenlinse bemerkbar. Die beginnende Trübung der Linse beginnt oft schon ab dem Alter von 50 bis 60 Jahren. Zunächst bleibt der Graue Star unbemerkt, die Eintrübung ist ein langsamer Prozess. Sehen Betroffene wie durch eine trübe Glasscheibe oder durch einen Schleier, ist der Graue Star deutlich fortgeschritten. Erste Sehstörungen sind

– eine verminderte Kontrastwahrnehmung,
– eine erhöhte Blendeigenschaft, die vor allem beim Autofahren bemerkt wird,
– Störungen des Farbensehens.

„Auf keinen Fall sollte man diese Symptome auf die leichte Schulter nehmen. Eine erhöhte Blendempfindlichkeit stellt die Tauglichkeit im Straßenverkehr infrage. Unbedingt sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen. Nach einer eingehenden Untersuchung entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten, wann der Graue Star behandelt werden sollte“, so Dr. Thomas Kauffmann, der als niedergelassener Augenarzt Patienten aus Mainz, Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main Gebiet behandelt. Wann die eingetrübte Linse entfernt werden sollte, hängt auch von der Lebenssituation des Patienten ab. Der Graue Star ist heute vor allem in Entwicklungsländern die häufigste Erblindungsursache.

Grauer Star Operation ist für eine geübte Hand sehr sicher und erfolgreich

Für erfahrene Augenärzte ist die Katarakt Operation sehr sicher und erfolgreich durchzuführen. „Die Operation ermöglicht unseren Patienten ungetrübtes Sehen. Betroffene, die vorher stark kurzsichtig waren, können nach dem Eingriff mit der individuell angepassten Kunstlinse weitgehend auf eine Sehhilfe verzichten. Spezielle Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie die Multifokallinse können im Idealfall ein uneingeschränktes scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne ermöglichen“, so der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der seine Patienten vor der Grauer Star Operation auch über die individuellen Möglichkeiten der Multifokallinse informiert. Mit den sogenannten Sonderlinsen können zudem weitere Fehlsichtigkeiten erfolgreich ausgeglichen werden.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Ist die Kurzsichtigkeit ein Anzeichen für den Grauen Star?

Ein verändertes Sehvermögen in der Nähe kann ein Hinweis auf die Katarakt sein

Ist die Kurzsichtigkeit ein Anzeichen für den Grauen Star?

Symptome des Grauen Stars beim Augenarzt abklären. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Der Graue Star ( Katarakt) ist ein Alterungsprozess und trifft fast jeden Mensch im Alter von über 60 Jahren. Die Sehschärfe nimmt immer weiter ab. Unbehandelt endet der Graue Star irgendwann in der Erblindung. In den Industrienationen gehört die Entfernung des Grauen Stars zu den häufigsten Operationen. Eine ambulante und schmerzlose Operation entfernt die Katarakt, bei der es zu einer zunehmenden Trübung der Linse des Auges kommt. Ohne Operation würde die Trübung immer weiter fortschreiten und den Alltag des Patienten immer mehr beeinträchtigen.

Ist Kurzsichtigkeit ein Warnsignal für den Grauen Star?

Tatsächlich stellt eine zunehmende Kurzsichtigkeit ein Warnsignal der Katarakt dar. Beim Altersstar (Cataracta senilis) tritt häufig eine Verstärkung der Kurzsichtigkeit auf. Beim Grauen Star lässt sich die Kurzsichtigkeit auch bei Anpassung der Brillenwerte nicht zufriedenstellend ausgleichen, da diese durch die Verhärtung und die Trübung der Linse bedingt ist. Dann ist es Aufgabe des Augenarztes, den Grauen Star als Grund der zunehmenden Kurzsichtigkeit zu diagnostizieren. Mit Hilfe einer Spaltlampenuntersuchung der Linse werden die für den Grauen Star typischen Ablagerungen sichtbar. Wer eine Kurzsichtigkeit feststellt, sollte den Augenarzt aufzusuchen, um abzuklären ob sie ein Symptom für den Grauen Star ist.

Weitere Symptome des Grauen Stars

Zu den weiteren typischen Anzeichen der Katarakt zählen eine immer weiter abnehmende Sehschärfe, eine gestörte bzw. verminderte Kontrastwahrnehmung sowie eine verminderte Farbwahrnehmung bzw. -intensität. Auch eine erhöhte Blendungs- und Lichtempfindlichkeit sind typische Anzeichen des Grauen Stars.

Therapie der Katarakt

Die Katarakt lässt sich durch einen kurzen und schmerzfreien operativen Eingriff am Auge behandeln. Hierbei wird unter lokaler Betäubung mit Hilfe von Augentropfen die eingetrübte Linse des Auges durch eine künstliche Linse ausgetauscht. Wird als Kunstlinse eine Multifokallinse verwendet, kann zudem eine optimale Sehkraft auf allen Distanzen ermöglicht werden, was Brille oder Kontaktlinsen weitgehend überflüssig macht. Fazit: Grauer Star ist einfach zu behandeln. Eine zunehmende Kurzsichtigkeit kann auf das Vorliegen einer Katarakt hindeuten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Patienten-Info zum Grauen Star

Grauer Star – was ist das eigentlich?

Patienten-Info zum Grauen Star

Grauer Star und seine Behandlungsmethode. (Bildquelle: © Maksim Šmeljov – Fotolia.com)

Beim Grauen Star, auch Katarakt genannt, spricht man von einer Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Anfangs nehmen die Betroffenen Symptome wie allgemeine Sehverschlechterung oder einen leichten Grauschleier wahr. Erhöhte Blendungsempfindlichkeit bei Sonnenlicht, abnehmendes Kontrastsehen und Probleme beim Autofahren in der Nacht sind weitere Folgen. Einige Betroffene klagen über das Sehen von Doppelbildern. Im späteren Stadium verstärkt sich der Grauschleier und kann sich auf das gesamte Gesichtsfeld ausbreiten. Alltagssituationen wie Lesen oder Autofahren werden dann zunehmend schwieriger, die Lebensqualität nimmt ab. Meist tritt die Linsentrübung im Alter ab ca. 60 Jahren auf, daher spricht man auch von einer sogenannten Alterskatarakt.

Grauer Star – Behandlungsoptionen

Bei fortgeschrittener Linsentrübung und deutlich schlechtem Sehvermögen ist eine Operation die einzige Behandlungsoption. Die durchschnittliche Operationszeit ist mit 20 Minuten vergleichsweise kurz. Zudem haben die Operateure heute eine große Routine bei dem ambulant durchführbaren Eingriff. Operiert wird meist dann, wenn sich der Patient durch den Grauen Star stark beeinträchtigt fühlt. Mittels eines kleinen Schnitts wird bei der Katarakt Operation die Linsenkapsel geöffnet und die getrübte Linse entfernt. Sie wird durch eine künstliche Linse, man spricht auch von einer Intraokularlinse, ersetzt. Es wird in der Regel jeweils nur ein Auge operiert. Ein zweiter Eingriff am anderen Auge kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Welche Linsen stehen zur Auswahl?

Patienten haben die Wahl zwischen Standard-Kunstlinsen wie die Monofokallinse und Premiumlinsen wie z.B. die Multifokallinse. Monofokallinsen erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, d.h. man kann nur in einem bestimmten Entfernungsbereich, z.B. in der Ferne, wieder „scharf“ sehen. So muss der Patient nach der Operation für den anderen Bereich, z.B. „Nähe“, weiterhin auf herkömmliche Sehhilfen zurückgreifen.

Bei der Multifokallinse handelt es sich um eine Mehrstärkenlinse. Sie verfügt über mehrere Brennpunkte. Dem Träger dieser Linsen ist es somit wieder möglich, sowohl in der Nähe, als auch in mittleren und ferneren Reichweiten klar und deutlich zu sehen. Ähnlich wie beim Tragen einer Gleitsichtbrille muss sich das Gehirn nach der Operation erst an die neue Linse gewöhnen, um den Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht umsetzen zu können. Dann aber steht der freien Sicht nichts mehr im Wege. Auf Brillen kann in der Regel ganz verzichtet werden. Implantierte Linsen halten meist ein Leben lang.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Übersicht über wissenswerte Fakten zum Grauen Star

Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Das Symptom bei Grauem Star: Das Nachlassen der Sehschärfe. (Bildquelle: © Sergii Mostovyi – Fotolia.com)

1. Der Graue Star ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne

Der Graue Star ist ein normaler Alterungsprozess und keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Beim Grauen Star liegt eine Eintrübung der Linse des Auges durch Ablagerung von Stoffwechselprodukten vor. In den allermeisten Fällen ist diese Entwicklung altersbedingt. Fachsprachlich wird der „Altersstar“ als „Cataracta senilis“ bezeichnet. Die Auswirkungen der Katarakt sind durchaus belastend und beeinträchtigen den Patienten im Alltag, weshalb diese Alterserscheinung durchaus „individuellen Krankheitswert“ hat.

2. Fast jeder Mensch über 60 Jahre ist betroffen

Bei fast allen Menschen, die älter als 60 Jahre sind, kann eine Trübung der Linse festgestellt werden. Dies muss nicht zwingend mit Symptomen einhergehen. Ist die Trübung nur schwach ausgeprägt, fällt der Graue Star nicht unbedingt auf.

3. Nachlassende Sehschärfe ist das Hauptsymptom

Bevor die Diagnose „Grauer Star“ gestellt wird, suchen die Betroffenen häufig aufgrund einer immer weiter nachlassenden Sehschärfe einen Augenarzt auf. Diese ist das Hauptsymptom der Katarakt. Weiterhin kann es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit, einer gestörten Kontrastwahrnehmung und einem veränderten Farbensehen kommen.

4. Grauer Star – eine graue Trübung hinter der Linse

Der Name des Grauen Stars leitet sich aus der hinter der Linse sichtbar werdenden grauen Eintrübung ab. Die lateinische Bezeichnung „Katarakt“ bedeutet „Wasserfall“ und beschreibt die Tatsache, dass beim Grauen Star das Sehen wie beim Blick durch einen Wasserfall eingeschränkt ist.

5. Der Graue Star kann relativ einfach und schnell behandelt werden

In früheren Zeiten wurde der Graue Star durch die brachiale Praktik des Starstechens behandelt. Diese schmerzhafte und gefährliche Methode gehört der Vergangenheit an. Heute ist die Therapie schmerzfrei durch einen kurzen operativen Eingriff möglich. Hierbei wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diverse Linsen stehen zur Verfügung: Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Multifokallinsen existiert eine breite Auswahl. Multifokallinsen haben den Vorteil, eine gute Sehschärfe auf allen Distanzen zu gewährleisten. Sie machen Brillen und Kontaktlinsen daher weitgehend überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gesund leben – Katarakt vorbeugen?

Vorbeugung bei Grauem Star – geht das überhaupt? Welche Rolle spielt ein ungesunder Lebensstil?

Gesund leben - Katarakt vorbeugen?

Gesunder Lebensstil gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © GordonGrand – Fotolia.com)

Der Graue Star ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Bei fast jedem Menschen über 60 Jahren lässt sich eine Trübung der Linse des Auges und Beeinträchtigungen des Sehvermögens feststellen – in unterschiedlicher Ausprägung. Ist Vorbeugung mit Blick auf die Entstehung von Grauem Star eine Option? Festzuhalten ist: Das Auftreten der Katarakt lässt sich nicht verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig am Grauen Star zu erkranken, lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Es macht also Sinn und kann sich positiv auf den Verlauf des Altersstars auswirken, Lebensweisen, die das Augenleiden begünstigen, abzustellen bzw. zu vermeiden.

Rauchen begünstigt den Grauen Star

Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Katarakt zu erleiden. Wer fünfzehn Zigaretten oder mehr pro Tag raucht, erhöht das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln gegenüber einem lebenslangen Nichtraucher um etwa 40 Prozent – und das schon deutlich früher als Personen, die nicht rauchen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, reduziert sich das Risiko wieder, ist jedoch auch nach 20 Jahren noch nicht wieder auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers. Dennoch lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Linsentrübung ist bei Rauchern signifikant erhöht.

Starke UV-Strahlung erhöht das Risiko

Starke UV-Strahlung schädigt das Auge. Sie erhöht zudem das Risiko, eine Trübung der Linse zu erleiden. Besonders hoher UV-Strahlung sind die Augen bei starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Vorbeugen kann man vor allem durch das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille im Sommer. Diese reduziert die auf das Auge eintreffende UV-Strahlung effektiv.

Röteln-Infektion bei Frauen als Risikofaktor für angeboren Grauen Star

Beim Ungeborenen kann Grauer Star die Folge einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft sein. Der Graue Star ist in diesem Fall angeboren. Dieser Ursache von Grauem Star kann mit einer Röteln-Schutzimpfung vor der Schwangerschaft begegnet werden.

Grauer Star: Vorsorge-Tipps

Der Schutz des Auges ist das A und O. Verletzungen am Auge können in der Folge zu Grauem Star führen. Darüber hinaus ist ein insgesamt gesunder, aktiver Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen und starken Alkoholkonsum zu empfehlen. Definitiv nicht hilfreich sind angebliche Wundermittel, die versprechen, die Katarakt verhindern zu können – dies ist nicht möglich.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Fragen und Antworten

Was Sie über den Grauen Star und seine Behandlung wissen sollten

Grauer Star: Fragen und Antworten

Katarakt: Was der Patient wissen sollte. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

Was genau ist der Graue Star?

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Eintrübung der Linse des Auges. Diese tritt in den meisten Fällen altersbedingt auf. Durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Linse kommt es vordergründig zu einer fortschreitenden Eintrübung der Sicht. Die Bezeichnung „Grauer Star“ bezieht sich auf die im Verlauf sichtbar werdende Verfärbung der Augenlinse. Es handelt sich bei der Katarakt zwar meistens um eine Alterserscheinung, da diese das Leben der Betroffenen jedoch einschränkt, ist Behandlungsbedarf angezeigt.

Welche Symptome treten auf?

Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) kommt es in erster Linie zu einem schleichenden, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Auch die Farbwahrnehmung kann durch den Grauen Star gestört sein. Zudem berichten viele Patienten über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Kann man durch den Grauen Star erblinden?

Unbehandelt kann die Katarakt durchaus zur Erblindung führen. Es handelt sich hierbei jedoch um einen schleichenden Prozess. Der Patient erblindet also nicht von heute auf morgen. Die Sehschärfe nimmt über einen längeren Zeitraum hinweg immer mehr ab, was unbehandelt letztendlich zur Erblindung führen kann. In den Ländern der „Dritten Welt“ ist der Graue Star die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Kann der Graue Star behandelt werden?

Die Katarakt kann relativ unkompliziert durch eine Operation behoben werden. Dieser operative Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Das Auge wird mit lokalanästhetischen Augentropfen betäubt. Anschließend wird mit einem winzigen Schnitt die vordere Linsenkapsel geöffnet. Die Linse des Auges wird mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Welche Linsen sind am besten geeignet?

Zu empfehlen sind sogenannte Multifokallinsen. Diese Premiumlinsen garantieren ein gute Sehstärke und -schärfe auf allen Distanzen, also in Nähe und Ferne. Aus diesem Grund können Patienten nach dem Einsetzen von Multifokallinsen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Bei der Auswahl der passenden Linse hilft der Augenarzt.

Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen, z. B. Infektionen, kann es zum Auftreten des Nachstars kommen. Hierbei wachsen nach einigen Monaten oder Jahren Linsenepithelzellen hinter der Kunstlinse. In diesem Fall treten meist die gleichen Symptome wie beim Grauen Star auf. Der Nachstar lässt sich operativ beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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