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Anerkennungsberatung in Bayern: Näher dran an den Ratsuchenden

Anerkennungsberatung in Bayern: Näher dran an den Ratsuchenden

Nürnberg, 27. März 2018: Die Gleichstellung von beruflichen Abschlüssen aus dem Ausland lohnt sich. Dies geht aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017 hervor. Das bfz hat fünf zusätzliche Beratungsstellen in Bayern eingerichtet.

Zahlreiche gut ausgebildete Zuwanderer und Geflüchtete arbeiten in Deutschland als Helfer. Häufiger Grund: Es fehlt die Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses. Dass sich diese lohnt, belegt der BMBF-Bericht zum Anerkennungsgesetz 2017.

Personen, die ihre ausländische Qualifikation hierzulande anerkennen lassen, profitieren mehrfach: Laut des Berichtes sind sie insgesamt häufiger, längerfristig sowie in höheren Positionen und ihren Qualifikationen entsprechender beschäftigt. Auch finanziell macht sich das Verfahren bezahlt. Das monatliche Brutto-Einkommen ist nach erfolgreichem Antrag um durchschnittlich 1.000 Euro höher – ein Anstieg um rund 40 Prozent. Aber auch Arbeitgeber profitieren von der Anerkennung: Sie erhalten auf diese Weise eine wertvolle Hilfe bei der Einschätzung von Berufsabschlüssen ausländischer Bewerberinnen und Bewerber.

In Bayern werden die Antragsteller von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) unterstützt. Gefördert vom bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat das bfz fünf neue Anerkennungsberatungsstellen in Ingolstadt, Bamberg, Landshut, Regensburg und Würzburg eingerichtet und damit das Angebot zur Anerkennungsberatung in Bayern flächendeckend ausgebaut. „Dies ist ein wichtiger Schritt, denn die Nachfrage ist groß. Zwar gab es in Bayern bereits drei Anlaufstellen. Mit den fünf weiteren Standorten sind wir nun deutlich näher an den Ratsuchenden“, sagt Kristin Hecker, Projektkoordinatorin bei der bfz Bildungsforschung.

2017 führte das bfz rund 3.000 Beratungen durch.

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr wurde die „Anerkennungsberatung in Bayern“ inzwischen um zwei Jahre bis Ende August 2019 verlängert.

Pressekontakt bfz Bildungsforschung
Kristin Hecker, Projektkoordinatorin
Rollnerstraße 14, 90408 Nürnberg
Telefon: 0911 27779 67
E-Mail: kristin.hecker@f-bb.de

In der bfz Bildungsforschung und dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) werden Modellversuche und Forschungsprojekte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung durchgeführt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse tragen wesentlich zur Modernisierung des deutschen und europäischen Bildungssystems bei.

Kontakt
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH
Kristin Hecker
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0911 27779 67
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Bilanz zum Weltfrauentag: Frauen beim Entgelt immer noch benachteiligt

Bilanz zum Weltfrauentag: Frauen beim Entgelt immer noch benachteiligt

(Bildquelle: @ Skillsoft)

Seit dem 6. Juli 2017 ist das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Doch hat das Gesetz – abgesehen von einem legitimierten Auskunftsanspruch zu den betrieblichen Entgeltstrukturen seit 2018 – berufstätigen Frauen tatsächlich zu mehr Lohngerechtigkeit und Gleichbehandlung verholfen? Tara O“Sullivan, Top Managerin bei Skillsoft, zieht eine erste Bilanz und zeigt wichtige Maßnahmen für Unternehmen auf.

Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich der Gender Pay Gap (GPG), also die geschlechtsspezifischen Verdienstunterschiede, in den letzten 10 Jahren kaum verändert: 2006 lag der Verdienst von Frauen in Deutschland rund 23 Prozent unter dem von Männern in gleichen Positionen, Ende 2016 waren es noch 21 Prozent. Zum Vergleich: in 33 OECD-Ländern verdienen Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer, wie der aktuelle „Women-in-Work“ Index 2018 von PwC ergab.

Ähnlich eingeschränkt sind die Fortschritte beim Frauenanteil in Führungspositionen: Aus dem Bericht der Europäischen Kommission zum Weltfrauentag 2017 geht hervor, dass Deutschland mit einem Anteil von 22 Prozent von Frauen in Führungspositionen im europäischen Vergleich einen der hintersten Plätze belegt. Hinzu kommt, so der Bericht, dass jene Frauen in Führungspositionen in der EU im Schnitt sogar 23,4 Prozent weniger verdienen als männliche Führungskräfte in gleichen Positionen – eine noch größere Differenz als 2006. Hat das Gesetz versagt? Werden die gesetzlichen Bestimmungen von Unternehmen ignoriert? Oder sind am Ende die Frauen selbst schuld an ihrer Situation?

„Ich glaube, gesetzliche Vorgaben und gesellschaftlicher Druck sind wichtige Kriterien, um das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu bereinigen – aber auch die Unternehmen und die Frauen selbst sind gefragt“, ist Tara O“Sullivan überzeugt. Als Chief Creative Officer von Skillsoft und SumTotal ist sie das kreative Mastermind eines der weltgrößten Anbieter digitaler Lern- & Talent Management-Systeme und damit maßgeblich mitverantwortlich für den globalen Erfolg der Unternehmensgruppe.

„Frauen müssen beispielsweise in Gehaltsfragen besser verhandeln“, gibt die Top-Managerin, die sich seit ihrer Jugend aktiv für Frauenrechte engagiert, zu bedenken. „Frauen neigen dazu, Job- und Gehaltsofferten einfach anzunehmen. Während Männer meist offensiv bei Gehalt, Urlaub und anderen Leistungen verhandeln, glauben viele Frauen absurderweise, sie könnten dadurch zu unverschämt wirken. Dabei ist ein ausgeprägtes Verhandlungsgeschick in vielen Positionen heute eine essenzielle Fähigkeit, die Arbeitgeber bei der Besetzung neuer Stellen einfordern und schätzen.“

Fünf Schritte, die Gleichstellung im Unternehmen fördern
Neben dem gesetzlichen Verbot einer Gehalts-Differenzierung aus geschlechtsspezifischen Gründen sind Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern seit dem 1. Januar 2018 gesetzlich verpflichtet, auf die Gleichstellung von Männern und Frauen im Hinblick auf Entgelt, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten hinzuarbeiten sowie über den Stand der Gleichstellung zu berichten.
Doch was sind geeignete Maßnahmen? Frau O“Sullivan empfiehlt Unternehmen, 5 kritische Punkte besonders zu verfolgen:

1. Ungleichbehandlung analysieren
Unternehmen, die Entgeltstrukturen in ihrer Organisation aktiv offenlegen, können viel gewinnen. Durch Analyse und Quantifizierung geschlechtsspezifischer Lohndifferenzen erlangen Unternehmen ein umfassendes Verständnis über die Ursachen, die zum Lohngefälle beigetragen haben. Auf dieser Grundlage können sie unbewusste Vorurteile oder gar bewusst entwickelten Strategien, die zu Ungleichbehandlung und Lohnungerechtigkeit geführt haben, gezielt entgegentreten.

2. Bewusstsein schärfen
Um das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu verringern, sollten Entscheidungsträger, die in den Lohn- und Beförderungsprozessen involviert sind, Trainings zum Abbau bewusster und unbewusster Vorurteile absolvieren. Die Führungskräfte müssen ein Bewusstsein für Diversität in ihrem Unternehmen entwickeln, einschließlich Frauen in Führungspositionen. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass nicht nur Lohnerhöhungen an diejenigen vergeben werden, die forsch darüber verhandeln – üblicherweise sind das weit mehr Männer.

3. Einstellungspraktiken überdenken
Im Durchschnitt wird Frauen für dieselbe Position weniger Gehalt als Männern angeboten. Um dieses geschlechtsspezifische Lohngefälle abzubauen, müssen Frauen und Männer im Einstellungsprozess von Beginn an gleichgestellt werden. Bei Einstiegsgehältern sollte daher auf variable Gehaltsmodelle verzichtet werden. Vielmehr ist die Gehaltshöhe eines Mitarbeiters einzig auf der Grundlage seiner Fähigkeiten und seines Fachwissens zu berechnen und nicht aufgrund seines bisherigen Gehalts, das möglicherweise durch Verzerrungen oder Ungerechtigkeiten bei früheren Arbeitgebern erzielt wurde.

4. Nachfolge mit weiblichen Führungskräften planen
Laut einem aktuellen Skillsoft Whitepaper beklagen 92 Prozent der berufstätigen Frauen das Fehlen weiblicher Führungskräfte, 71 Prozent beklagen zudem unzureichende Unternehmensstrategien zur Entwicklung weiblicher Führungskräfte. Unternehmen, die anhand ihrer GPG-Analyse feststellen, dass Führungspositionen mehrheitlich von Männern besetzt sind und das Lohngefälle groß ist, sollten unbedingt eine konsequente Strategie zur Nachfolgeplanung entwickeln, um künftig eine bessere Ausgewogenheit in der Besetzung ihrer Führungsriege zu erreichen.

5. Best Practice erfolgreicher Unternehmen adaptieren
Zahlreiche Initiativen, wie z.B. die internationale Paradigm for Parity Bewegung, wurden von Unternehmen initiiert, die hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz eine Vorreiterrolle eingenommen haben. Coca Cola, Bloomberg, Skillsoft und viele andere Pioniere in diesem Umfeld haben die Paradigm for Parity-Richtlinien unterzeichnet. Diese Bewegungen zeigen die Produktivitätsvorteile auf, die Unternehmen mit einer vielfältigeren Belegschaft und Frauen in Führungspositionen erzielen können. Darüber hinaus bieten sie Impulse, Handlungsempfehlungen und Best Practice, wie das geschlechtsspezifische Lohngefälle eingedämmt und wahre Gleichstellung in einem Unternehmen geschaffen werden können.

„Women in Action“ – Aktive Förderung von Frauen mit Lernangeboten
Neben einer Verstärkung der gesetzlichen Vorgaben und entsprechenden Prüfverfahren ist die aktive Förderung aller Mitarbeiter im Unternehmen aus Sicht von Tara O“Sullivan der wichtigste Schritt, um die Ungleichbehandlung von Frauen gegenüber Männern in gleichwertigen Positionen abzuschaffen.

Skillsoft hat zu diesem Zweck beispielsweise das Studienprogramm Women in Action entwickelt. Das Lernangebot besteht aus Videos, Büchern, Leitfäden und Aktivitäten, die Frauen dabei helfen können, in Führungsrollen hineinzuwachsen, ihre Fähigkeiten und Erfolge besser zu vermarkten und Vorurteile in ihren Organisationen zu überwinden.

„Für Frauen bedeuten Jobs und Karrieren in Branchen, die traditionell von Männern dominiert sind, nach wie vor eine große Herausforderung“, resümiert Tara O“Sullivan. „So sind beispielsweise viele Technologieunternehmen designierte Männer-Clubs. Sie neigen dazu, diejenigen anzuwerben, die sie aus stereotypen Identifikationsmustern erkennen, und diese unbewusste Voreingenommenheit behindert Frauen in ihrer gesamten Karriereentwicklung.“

„Es geht bei Gleichstellung nicht darum, mehr wie ein Mann zu sein, sondern mit den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen“, lautet der abschließende Rat der Managerin an alle Frauen im Job.

Über Skillsoft
Skillsoft ist der global führende eLearning-Anbieter. Wir schulen mehr Fachkräfte als jedes andere Unternehmen. Führende Organisationen weltweit vertrauen auf uns, darunter 65 Prozent der Fortune 500. Unsere Motivation bei Skillsoft ist es, elegante Technik mit ansprechenden Inhalten zu verknüpfen. Auf unsere mehr als 165.000+ Kurse, Videos und Bücher wird jeden Monat mehr als 130 Millionen Mal zugegriffen, in 160 Ländern und 29 Sprachen, mit 100% Cloud-Zugang, jederzeit und überall.
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Kanada goes queer!

Als Partner des TEDDY-Awards der Berlinale 2018 präsentiert das Ahornland seine Vielfalt

Kanada goes queer!

(NL/9243005602) Mettmann, 12. Februar 2018 Zum 32. Mal schon wird der TEDDY-Award im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele (15.02. bis 25.02.2018) in Berlin verliehen. Und zum ersten Mal ist Kanada als Partner mit an Bord! Täglich präsentiert Destination Canada im TEDDY-TV die Interviews mit den Filmemacherinnen und Filmemachern, deren Filme 2018 für den TEDDY nominiert sind. Am Donnerstag, den 22.02.2018, findet um 16:00 Uhr in der Kanadischen Botschaft der Diversity Talk zum Thema Diversity und Gender Equality in Beruf und Gesellschaft statt.

Kanada lädt ein

Die Kanadische Botschaft am Leipziger Platz 17 in Berlin lädt am 22.02.2018 um 16:00 Uhr zum Diversity Talk ein. Es diskutieren Harald Christ (Geschäftsmann, SPD-Politiker und Schirmherr bei Future Leaders), Dagmar Kohnen (LGBTQ-Expertin bei Siemens), Nina Schimkus (Change Managerin und Business Coach bei der Axel Springer AG) und Geoff Gartshore (Kanadischer Botschaftsrat für Politische Angelegenheiten) über das Thema Diversity und Gender Equality in Beruf und Gesellschaft. Es könnte wohl kaum einen besseren Gastgeber als Kanada geben, wenn es um eine Veranstaltung und das Engagement für mehr Toleranz, Gleichstellung und Akzeptanz geht. Denn es gibt nur wenige Länder auf der Welt, die politisch und gesellschaftlich so viel Vielfalt leben und gesetzlich stark machen wie Kanada. Multikulturalismus ist dort so unantastbar wie die Menschenwürde, das dritte Geschlecht (Transgender) im Pass verankert und das Staatsoberhaupt, Premierminister Justin Trudeau ein bekennender Feminist. Als Unterstützer der gesamten Festlichkeiten des TEDDY-Awards, des bedeutendsten queeren Filmpreises der Welt, ist Kanada also wie gemacht.

Bunt und queer allen voran der Premierminister

Kanadas Staatsoberhaupt Justin Trudeau hat an seinem Parlamentsgebäude die Regenbogenfahne gehisst als Symbol für die Akzeptanz der LGBTQ-Bewegung. Er hat dafür gesorgt, dass die Nationalhymne alle Menschen miteinbezieht (anstatt: Erwecke die patriotische Liebe in all thy sons, singen die Kanadier nun: Erwecke die Liebe in all of us.) Und Trudeau und sein buntes Parlament setzen sich politisch tiefgreifend für die Gleichberechtigung und die Vielgestaltigkeit ein: Kanadier wissen, dass Vielfalt ihre Stärke ist. Wir wissen, dass Kanada so erfolgreich ist kulturell, politisch, wirtschaftlich , weil wir so unterschiedlich sind, nicht obwohl!, betont Trudeau.

Rockies, Rivers, Regenwald

Kanada ist schon von Natur aus mit Vielfalt gesegnet: Ganz im Norden liegt Nunavut, eisig kalt und wunderschön. Das nördlichste bewohnte Gebiet der Welt. Eisbären im Packeis, spektakuläre Gletscher und Inuit-Kultur. Weiter südlich liegen Inseln sonnig im Pazifik, schlängeln sich Flüsse durch den Regenwald und leben Grizzly-Bären in den dichten Wäldern. Im nördlichen Westen, in Yukon, hat die Vielfalt Kanadas ihren Ursprung: In den Bluefish-Höhlen fand man die ältesten menschlichen Spuren der First Nations. Später kamen die Goldsucher in diese Ecke Kanadas. Abenteurer zieht es bis heute hierhin und weiter südlich hinaus aufs Meer, zur Wal-Beobachtung nach British Columbia. Wer quer durch Kanada gen Osten reist, kommt durch die Rocky Mountains und durch das Grasland mit Bisonweiden und Wildpferdherden bis nach Manitoba, wo in Winnipeg das Kanadische Museum für Menschenrechte steht. In dem faszinierenden Museum gehts auf Entdeckungstour entlang des Weges der Meilensteine der Menschlichkeit, von den kleinen Alltagsgeschichten bis hin zu den großen Geschichten von Mandela bis Martin Luther King. Noch weiter gen Osten landen Reisende im französischen Teil Kanadas. Hier pulsiert in den Metropolen Montréal und Québec City stylisch und romantisch das bunte Leben.

Oh happy gay!

Wer sich auf eine freiheitliche und genderinspirierte Reise ins Land der Vielfalt begibt, sollte die Pride nicht verpassen. Das genderverbindende Spektakel wird in Kanada so fröhlich und umfassend zelebriert wie nirgendwo sonst auf der Welt. Auch Staatsoberhaupt Trudeau ist stets dabei. Der Pride-Monat beginnt in diesem Jahr am 1. Juni 2018 in Toronto und endet dort mit dem großen Straßenparaden-Happening vom 22. bis 24. Juni 2018.

Hinweis für die Redaktion

Seit 32 Jahren ehrt der TEDDY-Award bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Filme und Filmschaffende, die mit queeren Themen einen Beitrag für mehr Toleranz und Vielfalt in der Gesellschaft leisten. Zu der feierlichen Auszeichnung des TEDDY-Awards am 23.02.2018 werden mehr als 1.500 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik erwartet. Mehr Informationen zum TEDDY-Award und TEDDY-TV sowie zum Ticket-Verkauf gibt es hier: http://www.teddyaward.tv/de/

Über Destination Canada

Destination Canada ist das offizielle kanadische Marketing-Unternehmen für den Tourismus. Wir möchten die Welt dazu inspirieren, Kanada zu entdecken. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Tourismusbranche und den Regierungen der Territorien und Provinzen von Kanada bewerben und vermarkten wir Kanada in elf Ländern weltweit, führen Marktforschungen durch und fördern die Entwicklung der Branche und ihrer Produkte.
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Sondierungsgespräche: Frauenverbände mahnen Gleichstellungspolitik an

Berliner Erklärung 2017

Anlässlich der ersten Vorgespräche für eine mögliche Jamaika-Koalition fordern die Frauen der Berliner Erklärung 2017 die beteiligten Parteien auf, sich für eine entschiedene Fortsetzung der Gleichstellungspolitik einzusetzen.

Die 17 führenden Frauenverbände sind in Sorge, dass Frauenpolitik in dieser Legislatur-periode nur einen nachgeordneten Stellenwert haben könnte. Denn in den Wahlprogrammen der verhandelnden Parteien stehe Gleichstellung meist nicht im Fokus, und der Frauenanteil im Bundestag ist mit 30,6% auf den Stand von vor zwanzig Jahren gesunken. Es komme jetzt umso mehr darauf an, in den Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung wirksame Schritte in Richtung Gleichstellung zu verankern.

Im Einzelnen fordern die Verbände eine paritätische Teilhabe nicht nur in den Aufsichtsräten und in den Führungsebenen der Privatwirtschaft, sondern auch in der Politik sowie in den Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien bei Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft.

Eine der Kernforderungen der Berliner Erklärung 2017 ist eine Ausweitung der erprobten Quotenregelung auf die Aufsichtsräte der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen. „Wir nehmen die Bundeskanzlerin und den Fraktions-vorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag, Volker Kauder, beim Wort“, betont Monika Schulz-Strelow vom Verband Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) im Namen der Initiatorinnen. Beide hatten sich vor der Wahl sehr kritisch über die mangelnde Umsetzung der freiwilligen Selbstverpflichtung für mehr Frauen in den Chefetagen geäußert und mögliche weitergehende gesetzliche Schritte angekündigt.

Die Verbände der Berliner Erklärung 2017 fordern zudem weitere Schritte in Richtung Entgeltgleichheit und ein verbindliches Monitoring für alle gleichstellungspolitischen Maßnahmen. Wesentlich sei auch, dass Budget und Zuschnitt des Frauenressorts im Zuge der Verhandlungen bestmöglich ausgestattet werden. Schulz-Strelow kündigt an, die Gespräche weiter kritisch zu begleiten: „Die neue Bundesregierung muss sich daran messen lassen, ob sie zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe beitragen wird, oder ob sie eine Regierung des frauenpolitischen Rückschritts sein will.“

Pressekontakt: Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V., Tel: 030 887 14 47 16

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011. Aktuell gehören ihm 17 Frauenverbände als Initiatorinnen an:

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin www.bpw-germany.de

Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin www.aerztinnenbund.de

Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im DAV, 270 Mitglieder, Silvia Groppler, Vorsitzende http://www.davanwaeltinnen.de

Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende www.frauenrat.de

deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand www.dibev.de

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin www.djb.de

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin www.landfrauen.info

EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende www.eaf-berlin.de

European Women“s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit; Ariane Bischoff, Präsidentin www.ewmd.org

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 700 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin www.fidar.de

Frauen im Management e.V. (FIM), 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand www.fim.de

Journalistinnenbund e.V. (jb), 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende www.journalistinnen.de

ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende www.pro-quote.de

ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin www.pro-quote-medizin.de

ProQuote Regie e.V., 1000 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende www.proquote-regie.de

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin www.vdu.de

Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende Verbandsvorstand www.workingmoms.de

Folgende Verbündete tragen die Forderungen der Berliner Erklärung 2017 mit:

BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen www.frauenbeauftragte.de

bukof – Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen www.bukof.de

Deutscher Akademikerinnenbund e.V. www.dab-ev.org

Fondsfrauen www.fondsfrauen.de

Frauen in der Immobilienwirtschaft www.immofrauen.de

Landesfrauenrat Berlin e.V. www.lfr-berlin.de

Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e.V. www.landesfrauenrat-rlp.de

Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. www.vamv.de

Verband berufstätiger Mütter (VBM) e.V.: www.vbm-online.de

Webgrrls.de www.webgrrls.de

Women in Film and Television Germany (WIFTG): www.wiftg.de

ZONTA www.zonta-berlin.de

Weitere Informationen: www.berlinererklaerung.de

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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Die Berliner Erklärung 2017

Forderungskatalog der 17 Frauenverbände findet überwiegend positives Echo

Zwei Tage führten die 17 Vorsitzenden von Deutschlands größten Frauenverbänden einen intensiven Austausch mit sechs Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der politischen Parteien.

Mit der Berliner Erklärung 2017, die am 30.5. veröffentlicht wurde, wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen an die Politik. http://www.berlinererklaerung.de/

Für die CDU stand stellvertretend für Bundeskanzlerin Angela Merkel die saarländische Ministerpräsidentin und stellvertretende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer den siebzehn Frauenverbänden Rede und Antwort. Sie unterstützte vor allem die Forderung nach funktionierender und systematischer Erfassung der Gleichstellungspolitik und betonte: „Monitoring darf keinesfalls bloße Pflichtübung sein.“

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz bezeichnete sich im Gespräch mit den Frauenverbänden als „entschiedenen Kämpfer“ für die Gleichberechtigung und verwies auf die hohe Übereinstimmung der Frauenforderungen mit den Zielsetzungen der SPD. Das überfällige Pflegeberufegesetz hält Schulz für einen erforderlichen nächsten Schritt. Gleichstellungspolitische Maßnahmen wolle er in einem Aktionsplan bündeln.

Dietmar Bartsch als Spitzenkandidat der Linken betonte, dass die Berliner Erklärung bei seiner Partei „offene Türen einlaufe“ und die Forderungen der Linken teils über die der Verbände hinausgingen; es gehe ihm aber vor allem um die Durchsetzung des „großen Ganzen“ in der Sozialpolitik.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, betonte im Austausch mit den Vertreterinnen der Berliner Erklärung die Notwendigkeit des Neudenkens beim Ehegattensplitting, denn „Chancen, Macht, Geld und Zeit müssen gerecht zwischen Männern und Frauen geteilt werden.“

Die FDP dagegen steht den Forderungen der Berliner Erklärung 2017 kritisch gegenüber, wie Katja Suding, stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen, im Gespräch mit den Frauenverbänden betonte. Nach ihrer Überzeugung solle sich die Politik auf die Rahmenbedingungen konzentrieren wie bessere Betreuungsangebote und Flexibilisierung der Arbeitswelt und auch künftig auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft setzen. Suding: „Quoten lehne ich weiterhin ab.“

Als Vertreter der CSU zeigte sich der bayerische Innenminister und CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann aufgeschlossen für die Anliegen der Frauenverbände. Er stand der Quote nicht mehr ablehnend gegenüber und sagte zu, insbesondere den Vorschlag einer Quotierung von Wahllisten für eine ausgewogenere Gremienbesetzung eingehend zu prüfen.

Unter den angefragten sieben Parteien hatte einzig die AfD keinen Gesprächspartner benannt; sie kündigte inzwischen an, schriftlich zu den übermittelten Forderungen Stellung nehmen zu wollen.

Insgesamt hochzufrieden mit den ersten Ergebnissen ihrer politischen Gespräche mit Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, setzen die Vertreterinnen der Berliner Erklärung 2017 nun auf die konkrete Umsetzung in den Wahlprogrammen. Initiatorin Monika Schulz-Strelow vom Verband Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR): „Wir werden überprüfen, was in die Wahlprogramme konkret aufgenommen wird, fragen erneut nach und machen die Antworten öffentlich. Gemeinsam bleiben wir dran!“

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011.
Aktuell gehören ihm 17 Frauenverbände an:

Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im Deutschen Anwaltverein, 266 Mitglieder, Silvia C. Groppler, Vorsitzende / www.davanwaeltinnen.de

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin / www.bpw-germany.de

Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin / www.aerztinnenbund.de

Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende / www.frauenrat.de

deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand / www.dibev.de

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Ramona Pisal, Präsidentin / www.djb.de

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin / www.landfrauen.info

EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende / www.eaf-berlin.de

European Women“s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit; Sieglinde Schneider, Präsidentin / www.ewmd.org

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 680 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin / www.fidar.de

Frauen im Management e.V. (FIM), 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand / www.fim.de

Journalistinnenbund e.V. (jb), 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende / www.journalistinnen.de

ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende / www.pro-quote.de

ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin / www.pro-quote-medizin.de

ProQuote Regie e.V., 1000 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende / www.proquote-regie.de

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin / www.vdu.de

Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende Verbandsvorstand / www.workingmoms.de

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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Ein neues Miteinander der Geschlechter

Ein neues Miteinander der Geschlechter

(Mynewsdesk) Die Kraft des Weiblichen versöhnt die Gegensätze, damit Frauen und Männer ihr volles Potenzial entfalten und in Frieden mit sich und der Welt leben können Kristina Rumpel erzählt in ihrem neuen Buch die Menschheitsgeschichte als eine Geschichte der Frauen. Die Verdrängung der Weiblichkeit und eine fehlgeleitete Männlichkeit haben demnach zu den Katastrophen dieser Welt geführt. Statt in Gegensätzen zu denken, gilt es diese zu integrieren.Was bedeutet Frau, was bedeutet Mann?
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag wurde Familien- und Frauenpolitik zum Fachgebiet der studierten Soziologin Kristina Rumpel. Die freie Autorin, Trainerin und Mentorin zur Stärkung der Frauenkraft in allen Lebensbereichen erkundet in ihrem zweiten Buch „Die Kraft des Weiblichen“ die Grenzen und Gefahren der bislang als gegensätzlich gedachten Konzepte:
„Unsere Vorstellungen von männlich und weiblich sowie von Frau und Mann sind durch die Verdrehung der Jahrtausende so ins Chaos gestürzt worden, dass wir uns erst einmal klarmachen müssen, worin eigentlich der Unterschied zwischen den Begriffen Mann/Frau, männlich/weiblich liegt und worin bisher die Verdrehung und die Missverständnisse zwischen den Geschlechtern lagen, die eine Aussöhnung verhindert haben.“ Anschließend geht es ihr darum, eine neue Integrationsfähigkeit auszubilden, die es erlaubt, das Gemeinsame in der Vielfalt zu erkennen und die trennenden Aspekte, die allein dem Denken entspringen, hinter uns zu lassen.

Gleichberechtigung und Geschlechterkonstruktion
Das viel gescholtene „Gender-Mainstreaming“, also der Blick, der sich aus der Unterscheidung nach Sex (biologisches Geschlecht) und Gender (sozial konstruiertes Geschlecht) ergibt, eigne sich nach Ansicht der Expertin für eine neue Geburtskultur hervorragend, um strukturelle Ungleichheiten aufzuspüren und sich ihrer bewusst zu werden. Doch sei die Unterscheidung von Gender und Sex einmal mehr ein Gedankenkonstrukt, das auf Teilung und Trennung aus ist, und greife auch deswegen zu kurz, weil die Anbindung an die universelle Lebensenergie fehle.
Daher wird es gerade von jungen Menschen eher belächelt als angenommen – und nicht etwa, weil alle Ungleichheiten schon beseitigt wären. Sie spüren intuitiv, dass Mann und Frau vor allem lebendige, beseelte Wesen sind. Seelen differenzieren nicht zwischen Sex oder Gender – genauso wenig, wie diese Zuschreibungen den im Menschen innewohnenden Qualitäten männlich/weiblich Rechnung tragen. Die Unterschiede formen das Leben als Ganzes, ohne zu trennen.
Durch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau lag der Fokus all die Jahre auf der Befreiung der Frau vom Mann, also von Bevormundung und Rollenfestschreibung. Im Streben nach Emanzipation konstruierte sich die Frau als gleichwertig zum Mann. Sie wollte die gleichen Rechte, die gleichen Freiheiten, die gleichen Aufgaben, die gleiche Macht und so weiter. Und obwohl diese Forderungen alle wichtig und richtig sind, bleiben sie doch hinter dem zurück, um was es eigentlich geht. Es geht um die Befreiung der Weiblichkeit als wesentliche Qualität des Lebens.

Die Polaritäten des Lebens
Auch wenn es körperliche Bedingtheiten gibt und das Weibliche durch die Fähigkeit zu gebären eine natürliche Auszeichnung erfährt, so ist der Mensch doch mehr als sein Körper. Er besitzt wie jedes Lebewesen Seelenqualitäten, die ihn auszeichnen. Die Frage nach weiblichen und männlichen Eigenschaften setzt für Kristina Rumpel auf dieser Ebene an und kann daher nicht ausschließlich körperlich oder sozial-kulturell beantwortet werden. „Männlich und weiblich sind Energien oder Kraftpole, innerhalb derer Leben entsteht und sich fortwährend entwickelt. Im Menschen wirken stets beide Kräfte, männliche wie weibliche.“
Je nachdem, in welcher Qualität diese Kräfte fließen, entwickelt sich die Persönlichkeit eines Menschen, die unabhängig von Geschlecht und Aussehen männlich oder weiblich geprägt sein kann. Für ein erfülltes, ausgeglichenes Leben braucht der Mensch männliche wie weibliche Energien, damit er aus dem Vollen schöpfen kann. Voraussetzung hierfür ist die Wertschätzung beider Lebensenergien und ihre Befreiung von gesellschaftlichen Vorgaben und Meinungen: „Wenn wir uns befreien von Stereotypen und gesellschaftlichen Rollenerwartungen und aufhören, dem Zeitgeist nachzujagen, sondern vielmehr lernen, uns wieder wahrhaftig zu spüren, dann können wir die Qualitäten von weiblich und männlich in uns zum Lehrmeister für das Leben machen.“ Diese Kräfte miteinander auszusöhnen, sei der Schlüssel zum Ausgleich der zerstörerischen Kräfte. Freiheit für die weibliche Kraft bringt Freiheit für Frau und Mann im 21. Jahrhundert – die Voraussetzung für Frieden in der Welt. Buch-Tipp:
Kristina Marita Rumpel: Die Kraft des Weiblichen. Der Schlüssel von Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt. Mankau Verlag GmbH, 1. Aufl. November 2016, Klappenbroschur 16 x 22 cm, durchgehend farbig, 159 S., 15,95 € (D) / 16,40 € (A), ISBN 978-3-86374-302-4.

Link-Empfehlungen:
Mehr Informationen zum Sachbuch „Die Kraft des Weiblichen“
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Mehr zur Autorin Kristina Marita Rumpel
Zum Internetforum mit Kristina Marita Rumpel

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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.

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„Perspektiven für Frauen“: Rajapack startet eigenes Aktionsprogramm für deutsche Hilfsorganisationen

"Perspektiven für Frauen": Rajapack startet eigenes Aktionsprogramm für deutsche Hilfsorganisationen

Ettlingen, 12. September 2016 – Respekt, Solidarität und berufliche Gleichstellung für Frauen: Für diese Werte setzt sich die 2006 von Danièle Kapel-Marcovici, Geschäftsführerin der RAJA-Gruppe , gegründete Stiftung “ RAJA – Danièle Marcovici “ ein. Seit 2006 hat die Stiftung bereits 340 Projekte von 218 Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) gefördert und so rund 55.000 Frauen weltweit unterstützt. Anfang September startete die deutsche Konzerntochter Rajapack GmbH nun ein Aktionsprogramm, das gezielt drei Projekte im Inland unterstützen soll: Vom 1. September 2016 bis zum 28. Februar 2017 spendet Rajapack pro verkaufter Verpackungseinheit von vier besonders nachgefragten Produkten jeweils einen Euro vom Gewinn an das Aktionsprogramm mit dem Titel „Perspektive für Frauen“.

Mit „Perspektiven für Frauen“ übernimmt Rajapack Deutschland ein Konzept, das die RAJA-Gruppe bereits erfolgreich umgesetzt hat. Mit dem gruppenweiten Programm Frauen und Umwelt wurden seit September 2015 knapp 480.000 Euro innerhalb der europäischen RAJA-Gruppe gesammelt, die insgesamt 8 Projekten zu Gute kommen. „Dieser Erfolg sowie die Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren auf lokaler Ebene bei der Unterstützung des Ettlinger Frauen- und Familientreffs effeff e.V. zum Beispiel im Bereich der Sprachförderung gemacht haben, haben uns darin bestärkt, uns auch bundesweit für Frauen zu engagieren. Das ist heute notwendiger denn je“, so Delphine Jean, Direktorin für Marketing und Produktmanagement bei Rajapack Deutschland.

„Das Aktionsprogramm ist daher eine echte Herzensangelegenheit für das gesamte deutsche Team. Mit großem Stolz und großer Sorgfalt haben wir auf Veranlassung von Daniele Kapel, Geschäftsführerin der RAJA-Gruppe und Gründerin der Stiftung RAJA-Daniele Marcovici, drei Organisationen ausgewählt, die den Werten der Stiftung voll und ganz entsprechen“, so Delphine Jean.
Langfristiger Einsatz für Mädchen und Frauen
Die Wahl fiel dabei auf insgesamt drei gemeinnützige Vereine, die sich mit ihren Projekten in den Bereichen berufliche Aus- und Weiterbildung, soziale Integration und Schutz vor Gewalt für Frauen hierzulande einsetzen. Alle drei Organisationen überzeugten nicht nur mit ihrem generellen Ansatz, sondern durch ihre zuverlässige Hilfe für Frauen und Mädchen in unterschiedlichen Lebenslagen – und sie kämpfen mit ihrem Engagement eindrucksvoll für die drei Grundwerte der Stiftung: Respekt, Solidarität und berufliche Gleichstellung. Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl waren eine stabile, langjährige Erfahrung in ihrer Projektarbeit, die Langfristigkeit der von ihnen gebotenen Hilfeleistungen sowie die Erfolge, die sie in ihrer Arbeit bereits vorzuweisen haben.

Die ausgewählten Projekte und deren Schwerpunkte

-Ausbildung und Chancengleichheit
Der Berliner Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. unterstützt Migrantinnen und Mütter ohne abgeschlossene Ausbildung beim beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase. Die Spende von Rajapack kommt rund 25 jungen Frauen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung zugute, die sich derzeit in einem Berufsvorbereitungskurs zur Alten- und Krankenpflege befinden oder bereits eine Ausbildung absolvieren.

-Soziale Integration
Obdachlose Kinder und ihre Mütter stehen im Fokus des Münchner HORIZONT e.V. ( www.horizont-ev.org ) Der von Jutta Speidel gegründete Verein bietet betroffenen Personen ein Obdach auf Zeit und verhilft ihnen mit Betreuungsangeboten zurück zu einem selbstbestimmten Leben. Mit dem Engagement von Rajapack finanziert die Organisation einen von zwei Familiencoaches. Für acht Stunden die Woche helfen diese Müttern dabei, die Beziehung zu ihrem Kind zu festigen.

-Schutz vor Gewalt
Die anonyme Berliner Kriseneinrichtung PAPATYA ( www.papatya.org ) schützt Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund vor den Folgen kultureller und familiärer Konflikte: In einem geschützten Raum finden von ihrer Familie bedrohte Mädchen Ruhe zum Nachdenken und eine sichere Umgebung. Die Spende von Rajapack unterstützt die Online-Beratung „SIBEL“ ( www.sibel-papatya.org ) über die sich Mädchen und Frauen aus dem In- und Ausland anonym an PAPATYA wenden können.

Zukünftig können Kunden mit ihrer Bestellung auch langfristig zu einer besseren Perspektive für Frauen in Deutschland beitragen. Den im Rahmen des Aktionsprogramms „Perspektiven für Frauen“ zusammengekommenen Betrag wird die Rajapack GmbH nächstes Jahr in der Woche des Weltfrauentages (8. März 2017) den drei Organisationen offiziell übergeben. Mehr Informationen über das Programm „Perspektiven für Frauen“ gibt es auf dem Firmenblog unter http://www.rajapack.de/verpackungsnews/ueber-uns/perspektiven-fuer-frauen sowie im aktuellen Katalog.

Über Rajapack
Die Rajapack GmbH ist die deutsche Niederlassung der international tätigen RAJA-Gruppe. Die französische Unternehmensgruppe bietet ihren insgesamt 500.000 Kunden erstklassige Lösungen und zahlreiche Produkte – rund ums Verpacken und Versenden. Zehn Logistikcenter mit über 160.000 Quadratmetern Lagerfläche ermöglichen es, bestellte Waren innerhalb von 24/48 Stunden in fünfzehn Länder Europas zu liefern. Mit ihren rund 1.500 Mitarbeitern erwirtschaftete die RAJA-Gruppe 2014 einen Jahresumsatz von 438 Millionen Euro. Im aktuellen Sortiment finden sich mehr als 6.800 innovative und bewährte Verpackungslösungen mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonderen Wert legt das in Ettlingen angesiedelte Unternehmen auf seinen umfassenden Kundenservice, auf ein klares Bekenntnis zum Umweltschutz sowie eine professionelle Großkunden-Betreuung.

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Die Rajapack GmbH ist die deutsche Niederlassung der international tätigen RAJA-Gruppe. Die französische Unternehmensgruppe bietet ihren insgesamt 500.000 Kunden erstklassige Lösungen und zahlreiche Produkte – rund ums Verpacken und Versenden. Zehn Logistikcenter mit über 160.000 Quadratmetern Lagerfläche ermöglichen es, bestellte Waren innerhalb von 24/48 Stunden in fünfzehn Länder Europas zu liefern. Mit ihren rund 1.500 Mitarbeitern erwirtschaftete die RAJA-Gruppe 2015 einen Jahresumsatz von 475 Millionen Euro. Im aktuellen Sortiment finden sich mehr als 7.000 innovative und bewährte Verpackungslösungen mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonderen Wert legt das in Ettlingen angesiedelte Unternehmen auf seinen umfassenden Kundenservice, auf ein klares Bekenntnis zum Umweltschutz sowie eine professionelle Großkunden-Betreuung.

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VAA-Umfrage zur Chancengleichheit: Frauen benachteiligt

Frauen sind seltener in Führungspositionen vertreten als Männer, weil sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Dies stellt die VAA-Chancengleichheitsumfrage fest.

(Mynewsdesk) An der Chancengleichheitsumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA haben mehr als 2.000 Führungskräfte aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie teilgenommen. Ihr zufolge sind trotz vergleichbarer Alters- und Qualifikationsverteilung nur 26 Prozent der befragten Frauen, aber 36 Prozent der Männer als leitende Angestellte in ihren Unternehmen tätig.

Besonders deutlich ist der Geschlechterunterschied bei höheren Funktionen wie Bereichsleitung, Geschäftsführung oder Vorstand: Während nur vier Prozent der Frauen eine solche Tätigkeit ausüben, liegt dieser Anteil bei den Männern mit neun Prozent mehr als doppelt so hoch. Abgefragt und methodisch kontrolliert wurden bei der Umfrage auch Variablen wie das Alter, die Höhe des Ausbildungsabschlusses sowie die Dauer und der Umfang der Berufstätigkeit. Sie können deshalb als Erklärung für die Nachteile von Frauen bei der Karriereentwicklung in der chemischen Industrie ausgeschlossen werden.

„Die Umfrageergebnisse belegen, dass wir von echter Chancengleichheit bei der beruflichen Entwicklung nach wie vor weit entfernt sind“, betont VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. „Es gibt positive Entwicklungen, aber die Unternehmen müssen ihre Anstrengungen in diesem Bereich noch deutlich verstärken.“

Positive Entwicklungen zeigen sich im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2010 im Bereich der Elternzeit, deren Inanspruchnahme ebenfalls abgefragt wird. Zwar nehmen Frauen noch immer mehr als doppelt so häufig und mehr als dreimal so lange Elternzeit in Anspruch wie Männer. Allerdings ist der Anteil der Männer, die Elternzeit genommen haben, im Vergleich zur vorherigen Befragung von zwei auf fast 15 Prozent deutlich angestiegen. Dabei zeigt sich eine Veränderung zwischen den Generationen: Je jünger die Befragten, desto eher gleichen sich die Geschlechterunterschiede an.

Bereits seit 1990 führt der VAA alle fünf Jahre seine Chancengleichheitsumfrage durch. Wegen der langen Zeitreihe und der regelmäßig hohen Teilnehmerzahl ist sie ein wichtiges Barometer für die berufliche Situation weiblicher und männlicher Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Equal Pay Day: Führungskräfte sind optimistisch

Bei Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern liegt Deutschland im EU-Vergleich weit hinten. Dies gilt auch für Führungspositionen, so die die Führungskräftevereinigung ULA.

(Mynewsdesk) Trotzdem blicken Deutschlands Führungskräfte anlässlich des Equal Pay Days optimistisch in die Zukunft. „Das wird sich künftig schneller ändern“, so ULA-Hauptgeschäftsführer Ludger Ramme. „Grundsätzlich ist es wichtig, das Bewusstsein für die Ursachen der Gehaltsunterschiede zu schärfen. Wir müssen deshalb hochqualifizierte Frauen dazu ermutigen, selbstbewusster in die Gehaltsverhandlungen zu gehen.“ Es sei anerkanntermaßen unerheblich, ob die Leistung von einem Mann oder von einer Frau erbracht wird, betont Ramme. „Wo Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern bei gleichen Aufgaben und gleicher Qualifikation nicht durch objektive sachliche Kriterien zu erklären sind, darf und soll gehandelt werden.“

Unter den Kampagnenmottos „Was ist meine Arbeit wert?“ und „Berufe mit Zukunft“ befasst sich der Equal Pay Day am 19. März 2016 mit dem Thema der Berufswahl sowie mit der Frage, wie man das Ziel eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses in allen Branchen erreichen kann. Das Hauptanliegen des Aktionstages ist jedoch die Schließung der Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland bis zu 21,6 Prozent liegt.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e. V. erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW Germany ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen und Mitglied der ULA.

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Zweite Gesprächsrunde Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika

Führungskräfte diskutieren Herausforderungen und Chancen in von Männern dominierten Branchen

(NL/4095451543) Frankfurt/Berlin, 2. September 2014 Zur zweiten Gesprächsrunde Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika haben sich am Donnerstag, 28. August, 25 weibliche Führungskräfte aus Deutschland und Südafrika in Berlin getroffen. Sie diskutierten über die Rolle von Frauen sowie ihre Chancen und Herausforderungen in von Männern dominierten Bereichen.

Südafrika begeht seit 1995 den National Womens Day, den Feiertag speziell für Frauen: Immer am 9. August erinnert das Land an die Demonstrationen im Jahr 1956, als zehntausende Frauen gegen Gesetze protestierten, die Schwarzen vor-schrieben, jederzeit einen speziellen Ausweis bei sich zu tragen. Während der Apartheid sollte so die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt werden.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen bleibt weiterhin ein wichtiges Thema für das Land. Bei seiner Rede zum Womens Day betonte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma die Fortschritte, die Südafrika seit 1956 erreicht hat: Der Anteil der Frauen in der Nationalversammlung ist von nur 2,7 Prozent vor 1994 auf aktuell 41 Prozent gestiegen. Wir sind zudem näher an unserem Ziel, mehr Frauen im Kabinett und der nationalen Exekutiven generell zu beschäftigen. Im Mai dieses Jahres hatten wir 20 männliche und 15 weibliche Minister sowie 20 Männer und 17 Frauen als stellvertretende Minister.

In Südafrika haben wir schon viel erreicht. Auf dem Weg zu einer Gleichberechtigung von Männern und Frauen haben wir allerdings noch viel vor uns, sagte Dr. Nonceba Mashalaba, Chief Director im südafrikanischen Department of Trade and Industry, in ihrer Rede während der Gesprächsrunde.

Um mehr Frauen in die Selbstständigkeit und in Führungspositionen zu bringen, unterstützt insbesondere das Department of Trade and Industry seine Mitbürgerinnen mit speziellen Förderprogrammen unter anderem im Exportbereich, aber auch in der Land- und Forstwirtschaft oder dem Fischerei-Sektor. Zudem setzt sich die Regierung besonders für die (Weiter-)Bildung von Frauen ein.

Gastgeber der Gesprächsrunde waren das südafrikanische Ministerium für Handel und Industrie, Brand South Africa sowie die Südliches Afrika Initiative der Deut-schen Wirtschaft SAFRI.

Über Brand South Africa
Brand South Africa ist die offizielle Marketingagentur von Südafrika und damit beauftragt, die Mar-kenreputation des Landes aufzubauen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas in der Welt zu verbessern. Ihr Ziel ist es außerdem, Stolz und Patriotismus unter den Südafrikanern zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Einwohner mit ihrem Land zu verbessern.

Kontakt
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Yasmin Akbal
Darmstädter Landstraße 112
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