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VAA-Umfrage zur Chancengleichheit: Frauen benachteiligt

Frauen sind seltener in Führungspositionen vertreten als Männer, weil sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Dies stellt die VAA-Chancengleichheitsumfrage fest.

(Mynewsdesk) An der Chancengleichheitsumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA haben mehr als 2.000 Führungskräfte aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie teilgenommen. Ihr zufolge sind trotz vergleichbarer Alters- und Qualifikationsverteilung nur 26 Prozent der befragten Frauen, aber 36 Prozent der Männer als leitende Angestellte in ihren Unternehmen tätig.

Besonders deutlich ist der Geschlechterunterschied bei höheren Funktionen wie Bereichsleitung, Geschäftsführung oder Vorstand: Während nur vier Prozent der Frauen eine solche Tätigkeit ausüben, liegt dieser Anteil bei den Männern mit neun Prozent mehr als doppelt so hoch. Abgefragt und methodisch kontrolliert wurden bei der Umfrage auch Variablen wie das Alter, die Höhe des Ausbildungsabschlusses sowie die Dauer und der Umfang der Berufstätigkeit. Sie können deshalb als Erklärung für die Nachteile von Frauen bei der Karriereentwicklung in der chemischen Industrie ausgeschlossen werden.

„Die Umfrageergebnisse belegen, dass wir von echter Chancengleichheit bei der beruflichen Entwicklung nach wie vor weit entfernt sind“, betont VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. „Es gibt positive Entwicklungen, aber die Unternehmen müssen ihre Anstrengungen in diesem Bereich noch deutlich verstärken.“

Positive Entwicklungen zeigen sich im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2010 im Bereich der Elternzeit, deren Inanspruchnahme ebenfalls abgefragt wird. Zwar nehmen Frauen noch immer mehr als doppelt so häufig und mehr als dreimal so lange Elternzeit in Anspruch wie Männer. Allerdings ist der Anteil der Männer, die Elternzeit genommen haben, im Vergleich zur vorherigen Befragung von zwei auf fast 15 Prozent deutlich angestiegen. Dabei zeigt sich eine Veränderung zwischen den Generationen: Je jünger die Befragten, desto eher gleichen sich die Geschlechterunterschiede an.

Bereits seit 1990 führt der VAA alle fünf Jahre seine Chancengleichheitsumfrage durch. Wegen der langen Zeitreihe und der regelmäßig hohen Teilnehmerzahl ist sie ein wichtiges Barometer für die berufliche Situation weiblicher und männlicher Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Equal Pay Day: Führungskräfte sind optimistisch

Bei Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern liegt Deutschland im EU-Vergleich weit hinten. Dies gilt auch für Führungspositionen, so die die Führungskräftevereinigung ULA.

(Mynewsdesk) Trotzdem blicken Deutschlands Führungskräfte anlässlich des Equal Pay Days optimistisch in die Zukunft. „Das wird sich künftig schneller ändern“, so ULA-Hauptgeschäftsführer Ludger Ramme. „Grundsätzlich ist es wichtig, das Bewusstsein für die Ursachen der Gehaltsunterschiede zu schärfen. Wir müssen deshalb hochqualifizierte Frauen dazu ermutigen, selbstbewusster in die Gehaltsverhandlungen zu gehen.“ Es sei anerkanntermaßen unerheblich, ob die Leistung von einem Mann oder von einer Frau erbracht wird, betont Ramme. „Wo Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern bei gleichen Aufgaben und gleicher Qualifikation nicht durch objektive sachliche Kriterien zu erklären sind, darf und soll gehandelt werden.“

Unter den Kampagnenmottos „Was ist meine Arbeit wert?“ und „Berufe mit Zukunft“ befasst sich der Equal Pay Day am 19. März 2016 mit dem Thema der Berufswahl sowie mit der Frage, wie man das Ziel eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses in allen Branchen erreichen kann. Das Hauptanliegen des Aktionstages ist jedoch die Schließung der Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland bis zu 21,6 Prozent liegt.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e. V. erstmals in Deutschland durchgeführt. BPW Germany ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen und Mitglied der ULA.

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Zweite Gesprächsrunde Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika

Führungskräfte diskutieren Herausforderungen und Chancen in von Männern dominierten Branchen

(NL/4095451543) Frankfurt/Berlin, 2. September 2014 Zur zweiten Gesprächsrunde Frauen in der Wirtschaft in Deutschland und Südafrika haben sich am Donnerstag, 28. August, 25 weibliche Führungskräfte aus Deutschland und Südafrika in Berlin getroffen. Sie diskutierten über die Rolle von Frauen sowie ihre Chancen und Herausforderungen in von Männern dominierten Bereichen.

Südafrika begeht seit 1995 den National Womens Day, den Feiertag speziell für Frauen: Immer am 9. August erinnert das Land an die Demonstrationen im Jahr 1956, als zehntausende Frauen gegen Gesetze protestierten, die Schwarzen vor-schrieben, jederzeit einen speziellen Ausweis bei sich zu tragen. Während der Apartheid sollte so die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt werden.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen bleibt weiterhin ein wichtiges Thema für das Land. Bei seiner Rede zum Womens Day betonte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma die Fortschritte, die Südafrika seit 1956 erreicht hat: Der Anteil der Frauen in der Nationalversammlung ist von nur 2,7 Prozent vor 1994 auf aktuell 41 Prozent gestiegen. Wir sind zudem näher an unserem Ziel, mehr Frauen im Kabinett und der nationalen Exekutiven generell zu beschäftigen. Im Mai dieses Jahres hatten wir 20 männliche und 15 weibliche Minister sowie 20 Männer und 17 Frauen als stellvertretende Minister.

In Südafrika haben wir schon viel erreicht. Auf dem Weg zu einer Gleichberechtigung von Männern und Frauen haben wir allerdings noch viel vor uns, sagte Dr. Nonceba Mashalaba, Chief Director im südafrikanischen Department of Trade and Industry, in ihrer Rede während der Gesprächsrunde.

Um mehr Frauen in die Selbstständigkeit und in Führungspositionen zu bringen, unterstützt insbesondere das Department of Trade and Industry seine Mitbürgerinnen mit speziellen Förderprogrammen unter anderem im Exportbereich, aber auch in der Land- und Forstwirtschaft oder dem Fischerei-Sektor. Zudem setzt sich die Regierung besonders für die (Weiter-)Bildung von Frauen ein.

Gastgeber der Gesprächsrunde waren das südafrikanische Ministerium für Handel und Industrie, Brand South Africa sowie die Südliches Afrika Initiative der Deut-schen Wirtschaft SAFRI.

Über Brand South Africa
Brand South Africa ist die offizielle Marketingagentur von Südafrika und damit beauftragt, die Mar-kenreputation des Landes aufzubauen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas in der Welt zu verbessern. Ihr Ziel ist es außerdem, Stolz und Patriotismus unter den Südafrikanern zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Einwohner mit ihrem Land zu verbessern.

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Politik Recht Gesellschaft

Führungskraft ist weiblich. Jedenfalls das Wort.

Der internationale Weltfrauentag begeht am 8. März seinen 103. Geburtstag. Ein Grund zum Feiern? Eher nicht. Dass es ihn immer noch gibt, beweist seine enttäuschende Notwendigkeit.
service94 über die Gleichstellung von Mann und Frau in Deutschland.

Als der erste internationale Weltfrauentag begangen wurde, war das Frauenwahlrecht das bestimmende Thema. (Auf die Idee, dass Frauen jemals für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen bekommen würden, kam 1911 noch niemand.)
Das Wahlrecht für Frauen wurde jedoch in Deutschland wenige Jahre später, am 30. November 1918 eingeführt. Deutschland zählte damals zu den Vorreitern, erst viel später folgten Länder wie Griechenland (1952), Portugal (1974) und Liechtenstein (1984).
Das zweite große Thema des Weltfrauentags ist die Gleichstellung der Geschlechter als Ausdruck der sozialen Gerechtigkeit. Von einer Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Frauen im Hinblick auf die weibliche Karriere kann bis heute keine Rede sein, auch nicht in Deutschland.

Karriere
Nicht nur die deutschen Führungsetagen sind absolut männerdominiert – gerade einmal 12,9 Prozent der Aufsichtsräte in den größten börsennotierten Unternehmen sind weiblich (in den Vorständen findet man sogar nur 4 Prozent) – auch in kleinen und mittleren Betrieben regiert fast immer der Chef.
Als großer Schritt in Richtung Gleichstellung gilt der Beschluss der Regierungskoalition im November 2013.
Union und SPD beschlossen in ihren Koalitionsverhandlungen die Einführung einer Frauenquote von 30 Prozent für die Aufsichtsräte börsennotierter deutscher Unternehmen ab 2016.
Hiermit verbunden ist die Hoffnung, dass sich auch die mittelständischen Unternehmen in der Verantwortung sehen und dazu übergehen, Führungspositionen weiblich zu besetzen.

Bezahlung
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Mitnichten. Immer noch verdienen Frauen überall in Europa weniger als Männer. 2008 wurde deshalb der „Equal Pay Day“, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seither vom Bundesfamilienministerium gefördert. (Womit die Zeiten, in denen ein Bundeskanzler das Familienministerium als „zuständig für Frauen und das ganze andere Gedöns“ titulierte, endlich Geschichte sind.)
Hintergrund des Aktionstags sind die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland seit Jahren nahezu unverändert bei insgesamt 22 Prozent liegen. Die Bundesrepublik bildet damit eines der Schlusslichter in der Europäischen Union, in der Frauen nach jüngsten Statistiken im Durchschnitt 17 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Das Datum des Aktionstags markiert übrigens den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Der Equal Pay Day findet in diesem Jahr am 21. März statt. (equalpayday.de)

Maßnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter in Betrieben
Welche Maßnahmen können und sollten Betriebe ergreifen, um die gesetzlich verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau umzusetzen?
Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit sollte selbstverständlich sein. Ebenso sollte das Angebot von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in gleichem Umgang an alle Beschäftigten gerichtet sein.
Maßnahmen wie Frauenförderpläne oder Quoten schaffen eine strukturelle Basis für die Gleichstellung der Geschlechter. Angebote, die die speziellen Lebenssituationen von Frauen berücksichtigen, ermöglichen ihnen nicht nur einen schnellen Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Geburt eines Kindes sondern auch berufliche Aufstiegschancen. Zu diesen Angeboten zählen zum Beispiel eine Betriebskita, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, bestimmte Arbeiten von zu Hause aus zu erledigen.
Weiterhin sollten Führungspositionen nicht nach dem Geschlecht sondern nach der Eignung vergeben werden.
Für die service94 GmbH in Burgwedel in Hannover ist die Gleichstellung von Männern und Frauen eine Selbstverständlichkeit. Die Führungskräfte sind in der Mehrzahl weiblich, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein fester Grundsatz.
In unserem Betriebskindergarten arbeitet übrigens an der Seite einer Erzieherin ein Mann. Für das gleiche Gehalt wie seine Kollegin, versteht sich.
Bildquelle: 

Die service94 GmbH in Burgwedel bei Hannover betreibt seit 1984 Sozialmarketing, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren die Menschen in der Öffentlichkeit über die Ziele von karitativen Vereinen, Natur- und Tierschutzorganisationen

service94 GmbH
Anja Knäpper
Raiffeisenstraße 2
30938 Burgwedel
05139 402250
knaepper@service94.de
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Politik Recht Gesellschaft

FREIE WÄHLER kritisieren geringen Frauenanteil in Führungsebenen von Ministerien und Unternehmen des Freistaats

Streibl: Staatsregierung muss gezielte Fortbildung für weibliche Führungskräfte anbieten

(ddp direct) München. Frauen sind in den Führungsetagen des Freistaats noch immer unterrepräsentiert. Das ergaben zwei schriftliche Anfragen des Parlamentarischen Geschäftsführers der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, MdL Florian Streibl, an die Bayerische Staatsregierung. Der Abgeordnete wollte wissen, wie viele der 2012 neu besetzten Führungspositionen in Ministerien, Schulen, Staatsbetrieben und Unternehmen mit staatlicher Mehrheitsbeteiligung an Frauen vergeben wurden. Das Ergebnis fällt, mit Ausnahme der neu besetzten Schulleiter-Positionen, schwach aus.

So fiel die Wahl bei immerhin 224 der 373 neu ernannten Schulleiter auf Frauen; alle sieben neu ernannten Abteilungsleiter in Ministerien waren jedoch Männer, ebenso 34 der 50 neu ernannten Referatsleiter. Damit haben die Stellenneubesetzungen in Ministerien im Jahr 2012 auf der Ebene der Amtschefs, Abteilungs- und Referatsleiter nicht dazu geführt, mehr Frauen den Weg in Führungsaufgaben zu ebnen. Ein ähnlich düsteres Bild zeichnet sich auch für die Unternehmen ab, die mehrheitlich dem Freistaat Bayern gehören. Bei den 61 Neubesetzungen von Führungspositionen seit 2008 kamen gerade einmal in zehn Fällen Frauen zum Zug.

Enttäuscht zeigte sich Streibl auch darüber, dass die Staatsregierung keine belastbare Aussage darüber treffen kann, ob und in welchem Umfang Haushaltsmittel für Führungskräftefortbildungen speziell für Frauen zur Verfügung gestellt wurden. „Künftig müssen gezielte Fortbildungen für weibliche Führungskräfte angeboten werden, um entsprechendem Führungskräftenachwuchs den Weg nach oben zu bahnen. Hier schwächelt der Männer-Hort Staatsregierung noch gewaltig“, so der Abgeordnete. Darüber hinaus müssten die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert werden, damit mehr Frauen eine Führungsposition anstreben können. „Herr Ministerpräsident, wir brauchen Frauen in Führungspositionen an verantwortlicher Stelle im Staat. Das Ergebnis Ihrer diesbezüglichen Bemühungen hat nichts mit ‚Champions-League‘, sondern vielmehr mit ‚Kreisklasse‘ zu tun“, kommentierte Streibl die Antworten der Staatsregierung auf seine Anfragen.

Diese Pressemitteilung und Material zu den Anfagen zum Speichern und Drucken:

PM_Gleichstellung_FREIE_WÄHLER_Streibl.pdf
Dokumentation_Gleichstellung_Ministerien_FREIE_WÄHLER_Streibl.pdf
Dokumentation_Gleichstellung_Unternehmen_FREIE_WÄHLER_Streibl.pdf

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Bei der Landtagswahl am 28. September 2008 haben die FREIEN WÄHLER mit einem Stimmenanteil von 10,2 Prozent erstmals den Einzug in ein Landesparlament geschafft. Mit 21 Abgeordneten stellen sie seitdem die drittstärkste Fraktion im Bayerischen Landtag.

Die Fraktion besteht aus einer guten Mischung von erfahrenen Kommunalpolitikern und Vertretern unterschiedlicher Berufe. Damit ist frischer Wind genauso garantiert wie Sachkompetenz und Kontinuität in der politischen Arbeit. Übrigens ist auch der einzige Handwerksmeister im Bayerischen Landtag Mitglied der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.

Die FREIEN WÄHLER sind zudem eine große Bürgerbewegung. Ideologische Konzepte sind ihnen fremd. Bei der politischen Arbeit stehen pragmatische Überlegungen im Mittelpunkt. Schwerpunktthemen sind Regionalität, Bildung und Hochschule, Mittelstand und Handwerk, erneuerbare Energien und Landwirtschaft sowie kommunale Angelegenheiten.

Das höchste Entscheidungsgremium der Fraktion ist die Fraktionsversammlung. Hier werden die wichtigsten politischen Fragen diskutiert und abgestimmt. Fraktionsvorsitzender ist Hubert Aiwanger. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Eva Gottstein, Alexander Muthmann und Bernhard Pohl gewählt. Florian Streibl bekleidet das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers.

Kontakt:
FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
Dirk Oberjasper
Maximilianeum, Max-Planck-Straße 1
81627 München
089/ 4126 – 2941
Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
www.fw-landtag.de

Familie Kinder Zuhause

„Mama, ich will nach Hause!“

Die geistig behinderte Victoria (25) will unbedingt zurück zu ihrer Familie doch anstatt das zu erlauben, wird sie im katholischen Behindertenheim der Barmherzigen Brüder mit starken Medikamenten ruhig gestellt, wenn sie ihren Willen äußert. Sie darf keinen Kontakt zu ihrem Verlobten haben, ihren gemeinsamen anderthalbjährigen Sohn darf sie nur einmal im Monat sehen. Auf dem Internetblog Freiheit-fuer-Victoria.de appelliert ihre Mutter an die Grundrechte für ihre Tochter sowie an die Menschlichkeit von Gericht und Jugendamt in Erding – und kämpft für die Entlassung ihrer Tochter aus dem Heim.

(ddp direct) Schwindegg, 5. Oktober 2012. Wenn geistig behinderte Menschen Vater oder Mutter werden, entsteht oft ein großer Berg von Problemen. Patricia Blum kann ein Lied davon singen. Sie ist verzweifelt. Seit mehr als zwei Jahren ringt die 53-Jährige mit Gerichten und Ämtern darum, ihrer geistig behinderten Tochter wieder eine Familie bieten zu können. Seit Victoria 2010 im Alter von 23 Jahren von einem Nicht-Behinderten schwanger wurde und später Sohn Max das Leben schenkte, ist alles anders. Denn seit dieser Zeit, lebt Victoria auf gerichtliche Anordnung hin nicht mehr in der Obhut ihrer Mutter, sondern in einem Heim der katholischen Barmherzigen Brüder für geistig Behinderte im oberbayerischen Algasing. Ihr Sohn Max – inzwischen anderthalb Jahre alt – muss laut Entscheidung des Amtsgerichts Erding bei einer anonymen Pflegefamilie aufwachsen. Nur einmal im Monat darf die Mutter Max für eine Stunde sehen.

Zwangs-Spirale statt Menschenrecht

Victoria will unbedingt zurück zu ihrer Familie. Bei jedem Besuch, bei jedem Telefonat mit mir, fleht mich Victoria an: Mama, ich will nach Hause. Doch anstatt ihr das zu erlauben, wird sie jedes Mal mit starken Medikamenten ruhig gestellt. Zu allem Übel wurde ihr direkt nach der Geburt ihres Sohnes und gegen ihren Willen im Heim der Barmherzigen Brüder eine Zwangs-Spirale eingesetzt. Meine Tochter ist nur noch ein Häuflein Elend. Das Schicksal ihrer Tochter schildert ihre Mutter Patricia Blum auf dem Blog www.freiheit-fuer-victoria.de und appelliert an die Menschlichkeit von Gericht und Jugendamt im oberbayerischen Erding.

Auch den Kontakt mit ihrem Verlobten und Vater von Max, hat Victorias vom Gericht bestellter gesetzlicher Betreuer ihr strikt verboten. Obwohl beide sich lieben und heiraten wollen. Denn der Ex-Flugkapitän, ein ehemaliger Freund von Victorias Mutter, lebte mit ihr und Victoria gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Ihm erlaubt das Jugendamt Erding ebenfalls nur eine Stunde im Monat den Kontakt mit seinem Sohn Max.

Laut Grundgesetz sind geistig Behinderte in Deutschland Nicht-Behinderten gleichgestellt. Nach Artikel 6 des Grundgesetzes stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz des Staates. Auch die UN-Richtlinien über die Rechte geistig Behinderter sind eindeutig: Gleichstellung muss sein! Professor Erhard Fischer, der an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Sonderpädagogik leitet, befürwortet das Recht Behinderter, ebenfalls Kinder zu bekommen. Knapp 2000 Kinder geistig Behinderter leben in Deutschland, Tendenz steigend. Pauschalisieren und Generalisieren nach dem Motto: Das dürft ihr nicht, ist nicht akzeptabel, sagt Professor Fischer.

Das Recht auf Liebe und Familienglück wie alle anderen Menschen auch

Für meine geistig behinderte Tochter gelten Gleichstellung und Menschenrechte offensichtlich nicht, sagt ihre Mutter, die Victoria mit zwei Geschwistern zusammen groß gezogen hat. Doch Victoria hat das gleiche Recht auf Liebe und Familienglück wie alle anderen Menschen auch. Wir wollen als Familie zusammenleben Victoria, ihr Verlobter, Max und ich.

Auch Professor Georg Marckmann, Medizinethiker von der Ludwig-Maximilians-Universität München betont die Bedeutung der Familie im Fall von geistig behinderten Elternteilen. Wenn geistig Behinderte Kinder bekommen, stehen Liebe und Geborgenheit im Vordergrund, die Kinder durch ihre Familie bekommen können, sagt er. Wichtig ist die emotionale Bindung zum Kind. Eventuelle Defizite in der Betreuung müssen durch andere ausgeglichen werden können.

Gegen den Willen der Eltern dürfen Kinder nicht prophylaktisch von der Familie getrennt werden. Auch bei geistiger Behinderung der Eltern nicht, schreibt Professor Joachim Walter von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg in seinem Beitrag Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht im Forum Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach der Erfahrung von Professor Walter sind deutsche Gerichte in moralischen Fragen aber bisweilen noch rückständig. Es fällt Richtern schwer, geistig behinderten Menschen mehr zu glauben als zum Beispiel gut situierten Mitbürgern. Obendrein können sich viele nicht vorstellen, dass so genannte gesunde“ Männer sich mit diesen Krüppeln“ einlassen. Sie glauben, wer das tut, muss selbst psychisch krank sein.

Paradoxe Entscheidungen des Erdinger Amtsrichters

Könnte in Fall von Victoria und ihres Verlobten auch am Amtsgericht Erding eine solche Denkweise geherrscht haben? Einige Dinge würden zumindest dafür sprechen: Der zuständige Amtsrichter und der von ihm bestellte gesetzliche Betreuer Victorias bezichtigten deren Verlobten zu Unrecht des sexuellen Missbrauchs einer widerstandsunfähigen Person. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde inzwischen eingestellt. Paradox: Obwohl Amtsrichter Wolfgang Grimm Victorias Verlobten offensichtlich für den Vater von Max hielt und dies seiner Entscheidung zugrunde legte, Victoria von ihrer Mutter und ihrem Verlobten zu trennen, verweigerte er ihm mehrfach die Anerkennung der Vaterschaft sowie des Sorgerechts – obwohl dieser bei seiner Heimatgemeinde eine Vaterschaftsurkunde für seinen künftigen Sohn beantragt und zahlreiche Eingaben beim Amtsgericht Erding dazu gemacht hatte. Mit diesem Vorgehen verhinderte das Gericht, dass Sohn Max nach der Geburt bei seinem leiblichen Vater leben konnte.

Auf Antrag von Victorias Mutter und ihres juristischen Vertreters setzte das Gericht immerhin einen Rechtspfleger ein, der Victorias Rechte vertreten sollte. Allerdings stimmte dieser Rechtsanwalt in allen Punkten den Entscheidungen von Amtsrichter Grimm und dem von diesem eingesetzten gesetzlichen Betreuer zu, anstatt sich für Victorias Wünsche einzusetzen, die statt im Heim zu leben, sofort nach Hause wollte, schreibt Patricia Blum in ihrem Blog. Möglicherweise eine Reflexhandlung denn der betreffende Rechtsanwalt ist Partner in der Kanzlei von Bernd Grimm, einem direkten Verwandten des Amtsrichters.

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Patricia Blum
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Kinder backen Kekse mit einem Vogel namens Horst

Jede Woche neue Rezepte im Internet

Kinder backen Kekse mit einem Vogel namens Horst

Auf der Suche nach neuen Rezepten? Die kinderleicht zu backen sind? Horst der Specht hilft gern. Jede Woche bietet er auf der Seite horst-der-specht.de neue Rezepte. Viele Zutaten braucht es für das leckere Plätzchen nicht, denn Horst hat den Anspruch, alles einfach zuzubereiten. Wer genau dieser Horst ist? Ein gezeichneter Vogel, der Kinder zum Basteln, Backen und zum kreativen Mitschreiben an seiner Geschichte einlädt. Die Idee ist neu: In jede seiner Illustrationen ist ein real gebackener Keks integriert. Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Rezept, das es auf der Seite kostenfrei zum Downloaden gibt.
Unter der Rubrik Hedis Sonntagsplätzchen serviert er seiner Specht-Frau jedes Wochenende einen neuen Keks, frisch produziert in seiner Vogel-Backstube. Und der Horst kann noch mehr. Er hat einen pädagogischen Anspruch. Horst möchte Kinder in die Welt des Internets hinein führen – und auch wieder hinaus. Alle seine Ideen, die als reale Fotos auf seiner Seite zu sehen sind, sollen auch in der realen Welt entstehen. Passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit bietet er einen Fundus an kreativen Schätzen. Seine Anleitungen sind liebevoll illustriert und mit zahlreichen Fotos versehen. So können sich auch Kinder, die noch nicht lesen können, ein Bild von seiner Welt und seinen Ideen machen.
Die Macherin der Seite ist Diplom-Journalistin und hat viele Jahre für renommierte Zeitungen gearbeitet. Zeichnungen, Texte und Fotos stammen aus ihrer Hand. Neugierig? Dann schauen Sie vorbei auf horst-der-specht.de, der kreativen Seite für Kinder. Horst freut sich über Besuch.

Die kreative Internetseite für Kinder

Kontakt:
Horst der Specht
Michaela Krüger
Riehler Gürtel 62
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Horst-der-specht.de – Die kreative Internetplattform für Kinder geht an den Start

Was kann der Horst?

Horst-der-specht.de - Die kreative Internetplattform für Kinder geht an den Start
Horst steht auf Plätzchen.

Da ist ein Keks im Bild.

Diese Idee ist neu. Horst, der Specht, ist ein virtuelles Bilder- und Backbuch in einem. 35 handgezeichnete Motive erzählen die Geschichte eines Vogels, der seinen Traum verwirklicht und Plätzchenbäcker wird. Die Illustrationen und kurzen Texte könnten für sich allein als Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren stehen. Das sollen sie aber nicht. Da das Buch zugleich als Backbuch für Kinder fungiert, ist in jede Zeichnung das Foto eines real gebackenen Kekses integriert. Thematisch fügt sich das Gebäck in die Geschichte ein – mit einem Klick öffnet sich das zugehörige Rezept. Alle Backanleitungen können kostenfrei heruntergeladen werden. Sie sind kindgerecht erklärt und mit wenigen Zutaten leicht nachzubacken.

Kinder „lesen“ Bilder.

Damit auch Kinder, die noch nicht lesen können, Zugang in die Backwelt finden, gibt es alle Rezepte auch als Fotostrecken. Schritt für Schritt zeigen sie, wie das fertige Plätzchen entsteht. Von den Zutaten, die in den Teig hinein gehören, über das Mischen der Zutaten bis hin zum gebackenen Keks – alle Schritte sind fotografisch festgehalten.

Alle Produkte, die real zu sehen sind, sollen auch in der realen Welt entstehen.

Horst-der-specht.de versteht sich als kreative Seite. Dies gilt für den Keks wie für Bastelideen, die als eigene Rubrik auf der Seite stehen. Horst möchte seine Besucher animieren, in seine virtuelle Welt einzutauchen, seine Ideen aber in der realen Welt zu verwirklichen. Sein Anliegen ist es, Kindern wie Eltern Spaß am gemeinsamen Backen, Basteln und Selbermachen zu vermitteln. Ein Keks lässt sich nicht vor dem Computer backen; eine Pinnwand nicht am PC basteln.
Horst wünscht sich Interaktion. So sollen Kinder an seiner Zukunft mitschreiben. In einer eigens eingerichteten Kinder-Redaktion können sie über den weiteren Verlauf der Geschichte abstimmen und ihre eigenen Vorschläge einbringen. Ob Horst einmal heiraten wird, ob Horst-Küken die Welt erobern werden, er für immer Kekse backt oder demnächst auch Brote – die Zukunft ist frei zur Gestaltung.

Hier backt der Mann.

Horst ist weltoffen und tolerant. Von traditionellen Rollenmustern hält er wenig. Bis er aber so zufrieden war wie heute, hat es ein Weilchen gedauert. In den Jahren vor seiner Küchenkarriere hat er nur gehämmert und den Blick für die Schönheiten dieser Welt verloren. Zuletzt ging es ihm ziemlich fade – so fade, dass er gar nicht mehr fliegen konnte. Eine Specht-Frau namens Hedi hat ihm dabei geholfen, seinen wahren Traum zu erkennen und fortan im Baum zu arbeiten. Sie hämmert. Er backt.
Des Fliegens ist Horst seither auch wieder mächtig. Nun fliegt er los. Passend zu den ersten Lebkuchen im Supermarkt-Regal geht er an den Start – und freut sich vor allem über eines: über Besuch.

Neugierig?

Dann schauen Sie rein:
horst-der-specht.de

Bei Interviewwünschen richten Sie Ihre Anfrage an die Designerin der Seite. Michaela Krüger lebt in Köln. Sie hat Journalistik studiert und arbeitet als Autorin und Illustratorin.
Bis zu drei Horst-Motive dürfen bei einem redaktionellen Abdruck kostenfrei verwendet werden. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
horst-der-specht.de/presse-horst

Die kreative Internetplattform für Kinder

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Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft?

Neu im Buchhandel: „Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft? Die Strategie der weiblichen Vermännlichung“, von Sonja Seirlehner
Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft?
Buchcover: Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft?

Die Autorin und Unternehmerin Sonja Seirlehner veröffentlicht ihr Buch zum Thema: Weiblichkeit in der Wirtschaft, um den Fokus auf das Frausein in der Wirtschaft zu lenken, mit allen Einflussfaktoren.

A-Waldneukirchen, Juni 2012: Sonja Seirlehner, Waldneukirchen, und der Pesermo Verlag – jüngst gegründet – geben die Neuerscheinung des wissenschaftlich fundierten Buches: „Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft? Die Strategie der weiblichen Vermännlichung“, bekannt.

Die Autorin Sonja Seirlehner erforschte die Frage: „Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft tatsächlich?“ Dieses Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung des „Weibes“ in ihrer Gesamtheit. Die Glocke des Klischees wird weitgehend gelüftet. „Der Prozess der weiblichen Bringschuld“ zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden im Versuch, der Schubladisierung ein Ende zu setzen. Gibt es die Strategie um die Festung des Patriarchats in der Wirtschaft einzureißen? Brisante Themen aus Wirtschaft und Politik in Gesellschaft: wissenschaftlicher, philosophischer, humorvoller sowie kritischer Perspektiven setzen einzelne Themenbereiche in einem spannenden Bogen in Bezug zueinander.

„Der Gläserne Schuh“ auf dem Weg nach oben. Anekdoten sowie Persönliches über die Autorin verleihen dem Buch Nähe und Praxisbezug. Sexappeal als Handicap? „Hierarchischer Voyeurismus“ als Karriere-Barriere für das „Weib“ in der Wirtschaft? Viele spannende Antworten erwarten Sie! Das Interview mit der ehemaligen Priorin eines Klosters lässt Sie hinter verborgene Mauern blicken. Gibt es den Narzissmus unter Frauen im Namen des Herrn? Die Studie von Pesermo zur Weiblichkeit in der Wirtschaft offenbart das Bild und die Vorstellung weiblicher Führungskräfte. Das Buch ist ein einzigartiger Cocktail aus Vergangenheit und Gegenwart!

Ab sofort im Handel erhältlich!

Das spannend aufgebaute Buch, ist im Handel im DIN A 5-Format, ISBN 978-3-9503380-0-3, 343 Seiten (broschiert), Verlag Pesermo, VK EUR 24,50 erhältlich. Direkt bestellen: www.pesermo-shop.com

(Bildquelle: Fotolia, Design Pesermo)

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Bereicherung oder Provokation?

Neues Fachbuch von Springer VS zeigt, was Jungen, Männer und Väter in der Gleichstellungspolitik stark macht | Buchpräsentation am 24. Mai 2012 im Literaturhaus in Zürich
Bereicherung oder Provokation?
Coverabbildung des Buchs „Männerpolitik“

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 15.05.2012. Die Gleichstellungspolitik entwickelt sich von der Frauenförderung zur Chancengleichheitspolitik. Damit geraten die Männer verstärkt ins Blickfeld – wie beispielsweise die Debatte über die Jungen als Bildungsverlierer zeigt. Nach Meinung von Markus Theunert soll eine kooperative Verzahnung von Männer- und Frauenpolitik in Zukunft neue Chancen eröffnen. Der Herausgeber legt mit seinem jetzt bei Springer VS erschienenen Fachbuch „Männerpolitik“ erstmalig für den deutschen Sprachraum ein Referenzwerk zur Jungen-, Männer- und Väterpolitik vor. Am 24. Mai 2012 ab 15:00 Uhr stellen Theunert und weitere Autoren das Buch im Züricher Literaturhaus Medien und Öffentlichkeit vor und plädieren für mehr Leidenschaft der Männer in Sachen Gleichstellung und Chancengleichheit.

Gleichstellung bedinge auf Seiten der Männer eine „doppelte Emanzipation“ – von einem überholten Anforderungskanon an einen „richtigen Mann“ einerseits und einer appellierend-bevormundend erlebten Erwartungshaltung der frauengeprägten Gleichstellungspolitik andererseits, fordert Psychologe und Soziologe Theunert. Um das Projekt Gleichstellung zu verwirklichen, müssten Männer nicht nur als Zielgruppe, sondern als eigenständige Akteure einbezogen werden. Diese Herausforderung und andere männerpolitische Anliegen diskutieren 20 Autorinnen und Autoren im Sammelband. Während der erste Teil Legitimationsfragen klärt, stellt der zweite Teil die Zielgruppen der Jungen, Väter und älteren Männer in den Vordergrund. Der dritte Teil widmet sich den Themen Schule, Arbeit, Gesundheit, Sexualität und Gewalt, der vierte Teil stellt die Männerpolitiken in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor.

„Jungen-, Männer- und Väterpolitiken sind für die heutige Gleichstellungspolitik Bereicherung und Provokation zugleich. Aber mit rein passiver Duldung des einen Geschlechts ist die tatsächliche Gleichstellung in allen Lebensbereichen einfach nicht zu erreichen.“ erklärt der Herausgeber, der am 01. Juli 2012 sein Amt als erster Männerbeauftragter des Kantons Zürich antritt. Theunert: „Eine aktuelle repräsentative Studie zeigt: 90% der Schweizer Männer haben beispielsweise den Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Trotzdem arbeiten nur 13,4% Teilzeit. Man sieht also – das Potenzial ist da, doch die männliche Zielgruppe geht bisher widersprüchlich mit dieser Herausforderung um.“

Weitere Informationen:
www.springer-vs.de/Buch/978-3-531-18419-7/Maennerpolitik.html

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.springer-vs.de/Pressemitteilung/3754/Bereicherung-oder-Provokation-.html

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