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Bessere Behandlungsqualität dank Zentralisierung medizinischen Wissens

Digital gestützte klinische Entscheidungsfindung – einfach zu implementieren und zu handhaben, berichtet der CIO von Asklepios

Bessere Behandlungsqualität dank Zentralisierung medizinischen Wissens

Henning Schneider, CIO der Asklepios-Gruppe

Die Asklepios-Gruppe will durchgängig höchste medizinische Qualität gewährleisten – auch in den ländlichen Regionen. Hierzu ist die Zentralisierung und Standardisierung des Wissens erforderlich. UpToDate, das System zur klinischen Entscheidungsunterstützung, ermöglicht die Erreichung dieses ambitionierten Ziels.

„Aus meiner Sicht ist bei Asklepios spannend, dass wir stark in ländlichen Umgebungen aktiv sind – mit der Herausforderung, dieselbe medizinische Qualität zu gewährleisten, wie wir sie beispielsweise in Hamburg mit unseren Maximalversorgungskrankenhäusern erzielen“, betont Henning Schneider, CIO der Asklepios-Gruppe. „Digitalisierung kann hier einen enorm wichtigen Beitrag leisten. Mit IT bringen wir das in unserer Gruppe verfügbare Wissen transparent immer an den Point of Care“, so der CIO weiter. „Unsere Ärzte benötigen es am Ort der Behandlung – für Diagnose und Therapiestellung. UpToDate bietet für alle Behandler von Asklepios denselben Bestand an hoch qualifizierten Informationen für diesen Zweck.“

Die Behandlungsqualität steigern

Henning Schneider glaubt ganz stark daran, dass sich durch Bereitstellung der richtigen Informationen zur richtigen Zeit die Qualität der Behandlung verbessern lässt. Auch für ihn persönlich spielt dies eine wichtige Rolle: „Das ist der Hauptgrund, warum ich IT im Krankenhaus mache. Ich möchte genau dieses Ziel erreichen.“ Dabei sollte das Wissen schon auf die jeweilige Situation, auf den Patientenfall hin gefiltert sein. Solche Filtermöglichkeiten lassen sich in digitaler Form deutlich einfacher realisieren, als wenn man versucht, sie beispielsweise auf Papier abzubilden.

Unkomplizierte, zügige Implementierung

„Das Tolle an UpToDate ist – mit diesem System kann das IT-Team einfach mal glänzen!“, so der CIO der Klinikgruppe begeistert. „Der Grund hierfür ist, dass es super einfach zu implementieren und zu betreiben ist. Anders als viele Softwareprodukte, die im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, erzeugt es keine nennenswerten Wartungsaufwendungen.“ So erfolgte die Implementierung in nur drei Wochen; beteiligt waren seitens der IT lediglich drei Mitarbeiter für die Firewall, für Client-Einstellungen und die KIS -Integration. Das Wissenstool ist innerhalb der Netzwerkinfrastruktur flächendeckend in allen Asklepios-Häusern aufrufbar – von allen Computern aus und über App von jedem Smartphone und Tablet. Der CIO weiter: „Die einfache Integration in das KIS ist derzeit für 18 Häuser umgesetzt; für alle anderen 19.000 Endgeräte haben wir den Start von UpToDate im Frontend als Desktop-Icon realisiert, alternativ als „Favorit“ im Internet-Explorer und als Programmaufruf aus dem Windows-Menü.“

IT hat auch die Aufgabe, einen unkomplizierten Zugriff sicherzustellen. „Der Dialog mit den Anwendern ist dabei für uns sehr hilfreich“, erklärt Henning Schneider. „Bei UpToDate ist die Auseinandersetzung mit der Applikation so einfach, dass von uns kaum Unterstützung gefordert wird.“

Zusatzvorteil Mobilität

Zudem schätzt er noch eine zweite positive Komponente am Wissenstool – nämlich die mobile Version: „Besonders attraktiv wird UpToDate aus meiner Sicht also dadurch, dass der Zugriff auch hervorragend über die App funktioniert. Diese mobile Nutzung streben wir allgemein für Applikationen an. So wird die Affinität“, fährt der CIO fort, „weiter erhöht. Wenn ich als Arzt UpToDate auf meinem Smartphone habe, kann ich auch im Kollegengespräch mal eben bequem evidenzbasierte Informationen nachschlagen. Auch das ist aus meiner Sicht ein echter Mehrwert.“

Darüber hinaus sichert man bei Asklepios die Akzeptanz für das System zur klinischen Entscheidungsfindung mit folgenden Maßnahmen: den Bekanntheitsgrad durch interne Kommunikationsmittel bzw. -aktivitäten steigern, das Bewusstsein schärfen durch Schulungen – aber auch dadurch, dass man schlicht alle andere Quellen „abschaltet“.

UpToDate und die Digitalisierungsstrategie

„Diese Lösung ist ein hervorragendes Beispiel für die enormen Vorteile digitaler Ansätze im Gesundheitswesen, weil es einfach von vorne herein gut funktioniert. Wer dieses Tool im Alltag einsetzt, bringt ihm auch eine hohe Akzeptanz entgegen. Darum sollte bestrebt sein, immer mehr Mediziner zum Einsatz zu motivieren und diese Erfahrungen selbst zu machen. So schafft man den Fortschritt hin zur Wissensvermittlung an den Point of care. Mit Leuchttürmen wie UpToDate lassen sich unsere Mitarbeiter auch vom Vorteil des Einsatzes von weiteren digitalen Tools und Lösungen in ihrem Alltag überzeugen.“

Weitere Informationen unter www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein globaler Anbieter von professionellen Informationen, Softwarelösungen und Dienstleistungen für Ärzte, Krankenschwestern, Buchhalter, Rechtsanwälte, Steuerspezialisten sowie für die Bereiche Finanzen, Audit, Compliance und Regulierung.

Das Unternehmen bietet Expertenlösungen – eine Kombination aus tiefem Fachwissen mit spezialisierten Technologien und Dienstleistungen -, die Fachleuten helfen, Veränderungen zu meistern, komplexe Probleme zu lösen und auf ihre jeweiligen Bereiche einzuwirken.

Wolters Kluwer mit Hauptsitz in Alphen aan den Rijn, Niederlande, ist in 40 Ländern weltweit unter den Marktführern, hat Kunden in 180 Ländern und beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 4,4 Milliarden Euro.

Wolters Kluwer setzt auf bewährte klinische Technologie und evidenzbasierte Lösungen, die Klinikern, Patienten, Forschern und Studenten fortschrittliche klinische Entscheidungsunterstützung, Lernen und Forschung sowie klinische Informationen bietet. Für weitere Informationen über unsere Lösungen besuchen Sie http://healthclarity.wolterskluwer.com und folgen uns auf LinkedIn und Twitter @WKHealth.

Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.wolterskluwer.com oder folgen Sie uns @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, LinkedIn und YouTube (WoltersKluwerComms).

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RTI erhält Global Product Leadership Award 2019 von Frost & Sullivan

Für Produktführerschaft im Gesundheitswesen ausgezeichnet

RTI erhält Global Product Leadership Award 2019 von Frost & Sullivan

RTI hat den Global Product Leadership Award 2019 von Frost & Sullivan erhalten.

Sunnyvale (USA)/München, März 2019 – Real-Time Innovations (RTI) hat den Global Product Leadership Award 2019 von der renommierten Analystenfirma Frost & Sullivan erhalten. Ausgezeichnet wurde RTI für seine globale Produktführerschaft im Bereich IIoT-Konnektivität im Gesundheitswesen – insbesondere für seine innovative Technologie, den kundenorientierten Ansatz und die Marktführerschaft.

Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden und fortlaufenden Analyse der globalen IIoT-Konnektivität in der Gesundheitsbranche, die von den Analysten Frost & Sullivan durchgeführt wurde. Für diese wurden unabhängig voneinander zwei Schlüsselfaktoren bewertet: Eigenschaften der Produktfamilie und Auswirkung auf den Markt. In seinem Bericht geht Frost & Sullivan davon aus, dass ein Unternehmen, das sowohl die breiten Branchentrends als auch die Herausforderungen der Kunden kennt, gut positioniert ist, um die Marktführerschaft zu erreichen. Durch außergewöhnliche Produktqualität und das Eingehen auf Innovationen kommt die unabhängige Analyse zu dem Schluss, dass RTI diese Herausforderungen meistert, um den besten Nutzen für seine Kunden zu erzielen.

Connext DDS von RTI ist das erste Konnektivitäts-Framework, das für die hohen IIoT-Anforderungen entwickelt wurde. Basierend auf dem Data Distribution Service (DDS) Standard optimiert die Software Konnektivität über eine komplexe Systemarchitektur hinweg. Zum Einsatz kommt sie in verschiedenen geschäftskritischen Systemen, darunter autonome Fahrzeuge, Windkraftanlagen, chirurgische Robotik, Marineschiffe, unbemannte Flugzeuge und vieles mehr. DDS wird von führenden Industriestandards spezifiziert, wie ICE (Integrierte klinische Umgebung), AUTOSAR (AUTomotive Open Systems ARchitecture) und ROS (Robotic Operating System). Zudem bietet Connext DDS einen Sicherheitszertifizierungspfad, um Risiko, Zeit und Projektkosten zu reduzieren.

Im Gesundheitswesen ermöglicht das RTI-Konnektivitäts-Framework moderne IIoT-Gesundheitssysteme mit der ersten medizinischen Konnektivitätssoftware der Branche. Connext DDS verbindet Systeme verteilter Geräte sowie intelligente Algorithmen miteinander – für eine verbundene Versorgung rund um die Uhr, schnellere Notfallversorgung und weniger medizinische Fehler.

Details zum Report:
Der Analystenreport von Frost & Sullivan hält fest, dass die Bedeutung der Datenkonnektivität im Gesundheitswesen mit der steigenden Anzahl verbundener Geräte immer weiter zunehmen wird. In einer klinischen Umgebung müssen medizinische Systeme kritische Informationen schneller und genauer verarbeiten, um bessere Ergebnisse für die Patienten zu erzielen. Der einzige Weg dorthin besteht darin, Geräte und Algorithmen so zu verbinden, dass sie Daten teilen und zusammenarbeiten können. Solch eine Umgebung lässt komplexe Systeme wie medizinische Roboter, Bildgebungsgeräte und intelligente Patientenmonitore als ein einziges System zusammenarbeiten und schafft gleichzeitig die Grundlage für ein vernetztes Gesundheitssystem. Der Schlüssel dazu ist eine schnelle und flexible Konnektivitätsarchitektur. Frost & Sullivan hat erkannt, dass diese Technologie die Zukunft der vernetzten Gesundheitsversorgung vorantreiben wird.

Weitere Details im vollständigen Report zum Best Practices Award von Frost & Sullivan: https://www.rti.com/resources/analyst-reports/frost-sullivan-2019-report

Real-Time Innovations (RTI) bietet die Konnektivitätsplattform für das Industrielle Internet der Dinge (IIoT). Der RTI Connext® Datenbus ist ein Software-Framework, das Informationen in Echtzeit teilt und Applikationen als ein integriertes System zusammenarbeiten lässt. Es verbindet sich über Feld, Fog und Cloud. Seine Zuverlässigkeit, Security, Leistung und Skalierbarkeit haben sich bereits in den anspruchsvollsten industriellen Systemen bewiesen. Diese umfassen u. a. Medizintechnik, Automotive, Energie, Luft- und Raumfahrt, Industrieautomatisierung, Transport, SCADA, Marinesysteme sowie Wissenschaft und Forschung.
RTI zählt zu den innovativsten Anbietern von Produkten, die auf dem Data Distribution Service™ (DDS) der Object Management Group (OMG) basieren. Das privat geführte Unternehmen hat seinen Sitz in Sunnyvale, Kalifornien.

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Ergotron und Software-Entwickler UV Partners stellen Pläne zur Reduzierung von Krankheitserregern im Gesundheitswesen vor

Ergotron integriert UV-C-Desinfektionslösung von UV Partners in zahlreiche Produktlinien

Ergotron und Software-Entwickler UV Partners stellen Pläne zur Reduzierung von Krankheitserregern im Gesundheitswesen vor

Medizin- Visitenwagen mit automatischem Desinfektionssystem,Ergotron & UV Partners

Ergotron, das Unternehmen für Bewegungsfreiheit, das Menschen hilft, indem es Einschränkungen im Arbeitsalltag beseitigt, und UV Partners, Entwickler des automatischen Desinfektionssystems UV Angel, stellen Pläne für eine Zusammenarbeit vor. Die UV-Angel-Technologie wird in zahlreiche Produktlinien von Ergotron integriert werden, angefangen mit CareFit Pro und StyleView, Medizinwagen, die von medizinischen Fachkräften weltweit eingesetzt werden.

Berührungsintensive, schwer zu reinigende Oberflächen, wie die von Tastaturen, Mäusen und Computerarbeitsplätzen, zählen zu den gefährlichsten Überträgern von Krankheitserregern. Ergotron und UV Partners werden gemeinsam integrierte präventive Desinfektionslösungen bereitstellen, die die Menge dieser Erreger rund um die Uhr reduzieren, ohne die Arbeitsabläufe des Pflegepersonals zu unterbrechen.

UV Partners proprietäre Technologie UV Angel ist ein intelligentes, automatisiertes UV-C Lichtdesinfektionssystem. Es überwacht Oberflächen kontinuierlich um zu ermitteln wann sie genutzt werden und desinfiziert sie automatisch mehrere hundert Mal am Tag, ohne Zutun vom Personal. Der Bakteriengehalt auf mit der UV-Angel-Technologie bearbeiteten Oberflächen wird um mehr als 99 % reduziert.

Die UV-Angel-Technologie kann nachträglich in vorhandene StyleView Medizinwagen und Wandarbeitsplätze integriert oder als Zubehör in Neubestellungen ergänzt werden. Zertifizierte Service-Spezialisten von Ergotron übernehmen die Installation der UV-Angel-Technologie beim Kunden.

„Die Integration von UV-Angel-Technologie in die CareFit-ProMedizinwagen von Ergotron ist das jüngste Beispiel für unsere Bemühungen, den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und Einschränkungen zu beseitigen“, so Charles Christ, CTO und Senior VP der Produktentwicklung bei Ergotron. „Die gemeinsame Initiative unterstützt Krankenhäuser, Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen im Kampf gegen Krankheitserreger, die schwerwiegende und sogar tödliche Infektionen verursachen können. Mit der UV-Angel-Technologie bringen wir Gesundheitswesen und Gesundheitsdienstleister voran. Diese zukunftsweisende Lösung reduziert die Bedrohung von im Krankenhaus übertragenen Infektionen erheblich und ermöglicht es dem Pflegepersonal, sich voll und ganz auf ihre Patienten zu konzentrieren.“

„UV Partners ist stolz darauf, mit Ergotron zusammenzuarbeiten“, so Tom Byrne, CEO bei UV Partners. „Unser Ziel ist es, die Entwicklung unserer Technologieplattform für den Kampf gegen bakterielle Infektionen weiter voranzutreiben, um sichere und gesunde Umgebungen für Patienten, Kunden, Mitarbeiter und Familien zur gestalten. Diese Initiative ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir mit Unternehmen zusammenarbeiten, um durch die nahtlose Integration unserer UV-Angel-Technologie Produkte für geschäftskritische Aspekte im Gesundheitswesen und anderen Umgebungen bereitzustellen.“

Ergotron Inc. ist ein globales Unternehmen, welches dynamische Arbeitsumgebungen entwirft und gestaltet und Menschen dabei unterstützt sich beim Arbeiten, Lernen und Pflegen zu entfalten. Die Art und Weise, auf die wir mit Technologie interagieren, mit anderen zusammenarbeiten und unser Potential entwickeln, ist im Wandel. Ergotron unterstützt diese Evolution mit innovativen Lösungen, um Bewegungsmangel im Gesundheitswesen, Bildungswesen und in Büroumgebungen entgegenzuwirken. Durch das hauseigene Team für maßgeschneiderte Lösungen, bietet Ergotron einzigartige Produktangebote für Unternehmen wie Amazon, HermanMiller, GE Healthcare und Cisco Systems. Ergotron hat eine 35-jährige Erfolgsgeschichte, die von Innovation zeugt, mit mehr als 200 Patenten und einem wachsenden Portfolio preisgekrönter Marken, einschließlich WorkFit™, CareFit™, LearnFit®, JUV™ und OmniMount®.
Ergotron hat seinen Hauptsitz in Saint Paul, Minnesota USA, mit einer weltweiten Vertriebs- und Marketingpräsenz in Nord Amerika, Europa und im Asiatisch-Pazifischen Raum, sowie eine EMEA-Niederlassung in Amersfoort, Niederlande. Alle Produkte werden in den Vereinigten Staaten entworfen und in Ergotron Fabriken in Oregon und China hergestellt. Weiterführende Informationen zu Ergotron unter www.ergotron.com/de-de/

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Wolters Kluwer – Schneller zu einer Antwort auf eine klinische Fragestellung

Und: „Evidence-based“ statt „eminence-based medicine“

Wolters Kluwer - Schneller zu einer Antwort auf eine klinische Fragestellung

Priv. Doz. Dr. med. Holger Maul, Chefarzt für Spezielle Geburtshilfe & Perinatologie

Priv. Doz. Dr. med. Holger Maul ist Chefarzt für Spezielle Geburtshilfe & Perinatologie an der Klinik Asklepios Barmbek. Seit mehr als 17 Jahren arbeitet er mit UpToDate. Das System zur klinischen Entscheidungsfindung („clinical decision support“, abgek. CDS) schätzt er, weil es hoch aktuelles Wissen bietet und Themen strukturiert aufbereitet, so dass man schnell zur benötigten Information gelangt. Mit der mobilen Version für Tablet und Smartphone ist das Wissenstool aus seiner Sicht noch attraktiver geworden.

„Evidence-based“ statt „eminence-based“

Schätzungen gehen davon aus, dass sich bis 2020 das quantitative medizinische Wissen alle 73 Tage verdoppeln wird (Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3116346/ ). Wer hat Zeit, das alles zu lesen? Trotzdem gibt es keinen Grund am „Haben wir schon immer so gemacht“ festzuhalten: „Das CDS-System stellt für mich eine maßgebende Quelle evidenzbasierter Informationen dar. Mir ist kein Wissenstool bekannt, das brandneue Studien so scharf analysiert und kritisch evaluiert inkl. Beurteilung der Auswirkungen auf die klinische Praxis – und zwar rasant schnell (Anmerkung: i. d. R. innerhalb von zehn Tagen)“, so der Chefarzt. Dabei enthalten die Beiträge immer eine kritische Evaluation – pro und contra. Und: „Änderungsvorschläge, die man an Wolters Kluwer rückmeldet oder an die Kollegen, die die Artikel geschrieben haben, werden berücksichtigt. Die Studien sind sauber recherchiert, sauber analysiert, kritisch bewertet. Ich finde das einfach großartig“, fährt der Priv. Doz. Dr. med. Maul fort.

Der Schwerpunkt seiner Nutzung liegt dabei auf Reviews, die er bei der Erarbeitung von Vorträgen und Material für die Weiterbildung ärztlichen Personals einsetzt. Ausländische Leitlinien und Summaries in UpToDate erweisen sich hierbei ebenfalls als wertvoll; „wobei gute Medizin auch darin besteht, dass der Arzt den Standard kennt und im konkreten Fall auf Basis medizinischen Wissens abweichend entscheidet … wie im Fall der indizierten Gabe von Progesteron bei der Vermeidung von Frühgeburten“.

Symptome und Therapieoptionen rasch und präzise einordnen

Dank der qualifizierten Lektorierung findet sich auch leicht die Wahrheit hinter weit verbreiteten Falschannahmen zu Tokolyse, Blasensprung und Lungenreifung. „Daher mahne ich kontinuierlich bei den Kollegen an, dass sie stringent diese enorm wertvolle, leicht zugreifbare Quelle in ihrem klinischen Ablauf nutzen.“ Auch in schwierigen Fällen wie dem Auftreten einer Niereninsuffizienz im Rahmen der Geburt erweist sich UpToDate laut Priv.-Doz. Dr.med. Maul als gute Unterstützung – inklusive Informationen zur kardialen Problematik und Medikamentierung.

Zeitersparnis schafft Akzeptanz

Warum ist die Akzeptanz für UpToDate unter den Ärzten so positiv? „Durch die strukturierte Aufbereitung spart mir UpToDate enorm Zeit, da ich nicht so viel mühsam nachschlagen und die einzelnen Quellen überprüfen muss“, fügt der Chefgeburtshelfer hinzu. Ein Thema – wie die Behandlung der Endomyometritis, Einleitung der Geburt oder Lebererkrankungen in der Schwangerschaft – lässt sich innerhalb weniger Minuten mit UpToDate klar einordnen, während die Analyse über andere Suchoptionen auf Basis der aktuellen Datenlage schon für ein einziges Thema zwei Tage in Anspruch nehmen kann. „Diese Zeit haben wir heute nicht mehr“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Maul.

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Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein globaler Anbieter von professionellen Informationen, Softwarelösungen und Dienstleistungen für Ärzte, Krankenschwestern, Buchhalter, Rechtsanwälte, Steuerspezialisten sowie für die Bereiche Finanzen, Audit, Compliance und Regulierung.

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Wolters Kluwer mit Hauptsitz in Alphen aan den Rijn, Niederlande, ist in 40 Ländern weltweit unter den Marktführern, hat Kunden in 180 Ländern und beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 4,4 Milliarden Euro.

Wolters Kluwer setzt auf bewährte klinische Technologie und evidenzbasierte Lösungen, die Klinikern, Patienten, Forschern und Studenten fortschrittliche klinische Entscheidungsunterstützung, Lernen und Forschung sowie klinische Informationen bietet. Für weitere Informationen über unsere Lösungen besuchen Sie http://healthclarity.wolterskluwer.com und folgen uns auf LinkedIn und Twitter @WKHealth.

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RTI stellt erstes Konnektivitäts-Framework für die Medizintechnik vor

RTI Connext 6 senkt IIoT-Systemkosten und erhöht die Sicherheit

RTI stellt erstes Konnektivitäts-Framework für die Medizintechnik vor

RTI Connext DDS unterstützt bei der Entwicklung sicherer, interoperabler Medizingeräte.

Sunnyvale (USA)/München, Februar 2019 – Real-Time Innovations (RTI) stellt eine Reihe neuer Funktionen für die Konnektivitätssoftware RTI Connext DDS vor, um die Entwicklung komplexer medizinischer Systeme voranzutreiben. Die neue Produktversion Connext 6, basierend auf dem Data Distribution Service (DDS) Standard, bietet Herstellern medizinischer Geräte eine Konnektivitätstechnologie zur Bewältigung kritischer Designanforderungen bei der Entwicklung sicherer, interoperabler Medizingeräte für moderne Gesundheitssysteme.

Medizinische Systeme, die nahtlos und sicher kommunizieren, leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse, zur Reduzierung medizinischer Fehler und zur Senkung der Kosten im Gesundheitssystem. Dafür muss die Gesundheitsindustrie beispiellose Datenmengen in Echtzeit über eine Vielzahl verschiedener Geräte sammeln und transportieren. In einem modernen vernetzten Krankenhaus beispielsweise werden nicht nur Daten zur Analyse an einen proprietären Server vor Ort oder eine Cloud gesendet, sondern die Geräte teilen auch Echtzeitdaten sicher und zuverlässig untereinander und bilden so die Grundlage für KI und klinische Entscheidungshilfe (CDS).

IoT-Systeme für das Gesundheitswesen und vernetzte medizinische Geräte sind hochkomplex und stehen im gesamten Designprozess vor einer Reihe an Herausforderungen. Entwickler medizinischer Produkte müssen sich fünf großen Designherausforderungen stellen:
1. Bereitstellen einer syntaktischen Interoperabilität, um die Grundlage für eine neue standardbasierte semantische Interoperabilität zu schaffen (z. B. ein Datenmodell).
2. Gewährleisten eines sicheren Systems gemäß den Auflagen der Aufsichtsbehörden, z. B. den Richtlinien der FDA zur Cybersicherheit.
3. Einrichten eines Zugangs zu Echtzeit-Patientendaten von verschiedenen medizinischen Geräten aus.
4. Ermöglichen von vernetzten Gesundheitslösungen, um Tausende von Knoten zu skalieren und die kritische Infrastruktur für Gerätehersteller und -anbieter bereitzustellen.
5. Schaffen einer Grundlage für ein sehr zuverlässiges Netzwerk von Geräten und Anwendungen ohne Single Point of Failure.

RTI Connext 6 ist die erste Lösung auf dem Markt, die all diese komplexen Anforderungen auf Systemebene gleichzeitig erfüllt und keine Kompromisse erforderlich macht. Entwickler können zum Beispiel ihre Systeme beliebig groß skalieren, ohne dabei Sicherheitsrisiken eingehen zu müssen. Auf diese Weise lassen sich Produkte schneller entwickeln, Kosten senken und Entwickler können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren – Systementwicklung, Datenanalyse und Nutzererfahrung.

Die neuen Leistungen von Connext 6 umfassen:
Erhöhte Sicherheit: In jeder Art von medizinischer Umgebung steht das Einhalten der höchsten Sicherheitsstandards an erster Stelle. Mit dem Connext DDS-Konnektivitäts-Framework können Hersteller von Medizinprodukten die verwendeten Daten bis auf die Datentyp-Ebene sichern. Damit erfüllen sie die Richtlinien der FDA-Cybersicherheit und minimieren Auswirkungen auf die Systemleistung.

Verkürzte Time-to-Market: Für das Design einer Konnektivitätssoftware speziell für medizinische Systeme haben Gerätehersteller die Wahl, die Software im eigenen Haus zu entwickeln (teuer, schwierig und zeitaufwändig) oder eine Standardlösung zu nutzen. Mit der Entscheidung für ein gut dokumentiertes, standardisiertes Konnektivitäts-Framework wie Connext DDS lassen sich Entwicklungs- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, spezifische Designherausforderungen lösen und die Markteinführung beschleunigen.

Verteilung großer Datenmengen: Ermöglicht das Streamen von Daten vieler unterschiedlicher Quellen und Sensoren mit hoher Bandbreite, was sowohl für die 3D-Bildgebung als auch für die IoT-Anwendung im Gesundheitswesen entscheidend ist.

Erweiterbarkeit von Daten: Unterstützt die Langlebigkeit und Weiterentwicklung großer, teurer medizinischer Geräte, u. a. große CT-Scanner, und erlaubt die Interoperabilität zwischen Produktgenerationen.

Datenzentrierte Gateways: Bietet intelligentes Datenrouting für mehr Effizienz und Unterstützung bei der Integration und Skalierung verteilter medizinischer Systeme. Das vereinfacht die Integration älterer medizinischer Geräte und Betriebe.

Verbesserte Leistung: Reduziert den CPU-Overhead und die Ende-zu-Ende-Latenz in verteilten Anwendungen – eine Notwendigkeit für haptische Regelkreise in der chirurgischen Robotik sowie für die Entwicklung der klinischen Entscheidungshilfe (CDS), z. B. in Systemen der Roboterchirurgie.

Skalierbarkeit für Connext-Produktfamilie: Die neuen Funktionen sind kompatibel und interoperabel mit der gesamten RTI Connext-Produktfamilie: Connext DDS Secure, Professional, Micro und Cert.
Verfügbarkeit: Die neuen Leistungen und Eigenschaften sind mit Connext 6 im ersten Quartal 2019 verfügbar. RTI-Kunden können bei ihrem lokalen Vertriebsmitarbeiter eine Preview-Version anfordern.

Weitere Informationen zu Connext DDS und eine vollständige Liste der neuen Funktionen gibt es hier: https://www.rti.com/products/connext-6

Real-Time Innovations (RTI) bietet die Konnektivitätsplattform für das Industrielle Internet der Dinge (IIoT). Der RTI Connext® Datenbus ist ein Software-Framework, das Informationen in Echtzeit teilt und Applikationen als ein integriertes System zusammenarbeiten lässt. Es verbindet sich über Feld, Fog und Cloud. Seine Zuverlässigkeit, Security, Leistung und Skalierbarkeit haben sich bereits in den anspruchsvollsten industriellen Systemen bewiesen. Diese umfassen u. a. Medizintechnik, Automotive, Energie, Luft- und Raumfahrt, Industrieautomatisierung, Transport, SCADA, Marinesysteme sowie Wissenschaft und Forschung.
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Jamf ermöglicht Multi-User-Einsatz von Apple-Geräten

– Selbständiges Einrichten und Zurücksetzen von Profilen durch den Nutzer
– Datenschutzkonformer Zugriff auf sensible Patientendaten

München, 11.2.2019 – Apple-Geräte ohne die Hilfe von IT-Administratoren konfigurieren und wieder zurücksetzen zu können, ist vor allem dann gefragt, wenn ein Gerät von mehreren Nutzern verwendet wird. Denn vertrauliche Informationen, die für ein Benutzerprofil zugänglich sind, müssen vor dem Zugriff durch nichtautorisierte Nutzer geschützt werden. Jamf, der Experte für Apple-Gerätemanagement, ermöglicht mit den neuen Apps „Jamf Reset“ und „Jamf Setup“ die sichere, gemeinsame Nutzung mobiler Apple-Geräte. So können Anwender mit unterschiedlichen Benutzerprofilen – im Gesundheitswesen etwa Ärzte, Pfleger oder Verwaltungspersonal – schnell und einfach mit demselben Gerät arbeiten, ohne auf die Hilfe von IT-Administratoren angewiesen zu sein.

Kliniken und Pflegeeinrichtungen stellen ihrem Personal zunehmend mobile Geräte zur Verfügung, damit diese schnell und sicher auf Informationen zugreifen zu können. Damit sensible Informationen nicht in falsche Hände gelangen, benötigen Fachärzte, Studenten, Pfleger und sonstige Mitarbeiter individuelle Benutzerprofile, um Geräte gemeinsam nutzen zu können. Zudem muss sichergestellt sein, dass ein Gerät nach der Nutzung zuverlässig zurückgesetzt wird.
Einfache Konfiguration durch den Benutzer mit Jamf Setup

Mit der Jamf Setup App können Nutzer ihr iPad oder iPhone selbständig individuell konfigurieren und beispielsweise bevorzugte Apps, Bildschirmhintergründe oder Wallpaper auswählen. Die vorgenommenen Einstellungen werden im Hintergrund an die Verwaltungslösung Jamf Pro übermittelt, mit der IT-Administratoren Rollen und Rechte der Nutzer zentral verwalten können. Da die Einrichtung der Geräte mittels eines Over-the-Air-Workflows erfolgt, ist keine zusätzliche Hard- oder Software, kein Nutzername oder Passwort und kein Verzeichnisdienst erforderlich. So wird dank Jamf Setup auch eine einmalige sichere Nutzung, etwa durch einen Gast, möglich. Damit ist Jamf Setup eine echte Alternative zu einer generischen Konfiguration und zu Apples Shared iPad.
Zuverlässiges Zurücksetzen aller Einstellungen mit Jamf Reset

Jamf Reset ermöglicht ein einfaches und sicheres Zurücksetzen aller Einstellungen, wenn der Nutzer das Gerät wieder aus der Hand legt. Anstatt alle Einstellungen einzeln an verschiedenen Stellen im Menü zurückzusetzen, können Benutzer einfach die Jamf Reset App auf der Startseite auswählen. Das Gerät wird dann in einem einzigen Schritt komplett zurückgesetzt und ist sofort für den nächsten Nutzer bereit.

Von den neuen Apps Jamf Setup und Jamf Reset profitieren zum Beispiel Krankenhausmitarbeiter, die kurzfristig und zeitlich begrenzt mobil arbeiten müssen, beispielsweise bei Notfalleinsätzen. Auch Schichtarbeiter, die Patienten im Rotationsbetrieb versorgen, oder Gäste, die sich zu Sprech- oder Öffnungszeiten bestimmter Abteilungen in der Klinik informieren wollen, können schnell ein Profil einrichten und ein freies Gerät kurzfristig nutzen. IT-Administratoren profitieren von einem automatisierten und skalierbaren (Wieder-)Bereitstellungsprozess, der es ihnen ermöglicht, auch einen kleineren Gerätepool bestmöglich einzusetzen.

„Immer mehr Kliniken in Deutschland steigen im Zuge der Digitalisierung auf elektronische Patientenakten um. Sollen diese über mobile Geräte eingesehen werden können, muss der Zugriff auf die Datenquellen klar geregelt sein und den rechtlichen Datensicherheitsanforderungen zu entsprechen“, sagt Oliver Hillegaart, Regional Sales Manager DACH bei Jamf. „Mit Jamf Setup und Jamf Reset haben wir Lösungen entwickelt, die den Arbeitsalltag im Gesundheitswesen leichter machen, da sie maximale Selbständigkeit mit minimalem Administrationsaufwand verbinden.“

Die neuen Apps sind für Jamf Pro-Kunden im App Store verfügbar:

Jamf Setup:
https://itunes.apple.com/de/app/jamf-setup/id1391310596?mt=8

Jamf Reset:
https://itunes.apple.com/de/app/jamf-reset/id1438242417

Jamf ist die führende Lösung für Apple Device Management. Mit den Produkten Jamf Pro und Jamf Now hat sich das gleichnamige Unternehmen darauf spezialisiert, Unternehmen und Organisationen bei der Verwaltung von Apple Geräten zu unterstützen. Bei Jamf Nation, dem weltweit größten Apple Community-Forum, tauschen sich über 75.000 IT-Experten zu Ideen und Best Practices aus. Aktuell vertrauen weltweit mehr als 26.000 Kunden auf Jamf, um mehr als 13 Millionen Apple Geräte erfolgreich zu verwalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jamf.com/de

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Medizin Gesundheit Wellness

Neue IHO Desinfektionsmittelliste online

Umfangreichste Übersicht wirksamer Desinfektionsmittel für Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Lebensmittelindustrie und Tierhaltung in Europa

Neue IHO Desinfektionsmittelliste online

IHO Desinfektionsmittelliste

Seit 1. Februar 2019 veröffentlicht der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) kostenfrei die umfangreichste Übersicht wirksamer Desinfektionsmittel in Europa. Die IHO Desinfektionsmittelliste ( www.desinfektionsmittelliste.de) bietet Fachkräften aus dem Berufsfeld Professionelle Reinigung und Hygiene dank nutzerfreundlicher Sortierfunktion eine schnelle Übersicht von Desinfektionsmitteln und deren Wirksamkeit für die Anwendungsbereiche Gesundheitswesen, Lebensmittelindustrie und Tierhaltung.

Angaben zu viruswirksamen Produkten im Bereich Gesundheitswesen wurden bisher auf einer separaten Liste geführt. Mit Februar 2019 dient die IHO Desinfektionsmittelliste als zentrale Plattform und erste Anlaufstelle für die Online-Produkterecherche. Sie unterstützt Fachkräfte, die Eigenschaften relevanter Produkte einfach und transparent zu bewerten. Hygieneexperten aus der Praxis finden alle relevanten Informationen zur Wirksamkeit von über 1.100 Desinfektionsmitteln. Jährlich greifen mehrere zehntausend User auf die stetig wachsende Produktübersicht zu.

In den derzeit drei Anwendungsbereichen gibt es damit keine vergleichbare Liste, die interessierten Nutzern Informationen zu Wirkstoffen, Konzentration, Anwendungsdauer oder Wirksamkeit derart vieler Produkte und Hersteller gibt. Für die frei zugängliche Onlineplattform ist kein Account zur Nutzung notwendig, auch ist sie in englischer Sprache verfügbar. Die Wirksamkeit der Produkte ist von akkreditierten Prüflaboren bestätigt. Die Desinfektionsprodukte in der IHO Desinfektionsmittelliste werden gemäß der Wirksamkeit nach aktuellen europäischen Normen gelistet.

Der IHO ist der deutsche Branchenverband der Reinigungs- und Desinfektionsmittelhersteller für den Großverbrauch in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 53 Mitgliedsunternehmen gehören die Bereiche Gesundheitswesen, Großküchenhygiene, Gebäudereinigung, Lebensmittelindustrie, Großwäschereien und auch Metallindustrie. Die Branche der professionellen Reinigungsindustrie setzt in Deutschland über 1,1 Milliarden Euro und Europa etwa 7,3 Milliarden Euro um. Die zumeist kleinen und mittelständischen Unternehmen weisen eine überdurchschnittliche Forschungs- und Innovationsquote auf.

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Fit für die digitale Transformation im Gesundheitswesen?

eHealth Health Fortbildungskurs in der Schweiz

Fit für die digitale Transformation im Gesundheitswesen?

Der Fortbildungskurs eHealth – Gesundheit digital, der im März 2019 zum neunten Mal startet, beleuchtet die digitale Transformation und künftige Entwicklungen, Märkte und Prozesse im Gesundheitswesen.

Themen sind:
-Digitale Transformation im Gesundheitswesen – Connecetd Healthcare,
-eHealth – politische Vorgaben, technische Grundlagen und kantonale Umsetzungen
-Innovatives Geschäftsmodelldesign im Gesundheitswesen
-mHealth – Von Gesundheitsapps über Wearables bis Biohacking
-Power tot he Patient: ePatienten-Bewegung und Gesundheitscommunities, Consumer Driven Health & Care
-Personalisierte und Partizipative Medizin, Shared Decision Making
-Daten & Gesundheit, Cybersecurity & Digital Health
-Trusted Networks und Blockchain, Smart Data und Analytics, IoT im Gesundheitswesen
-Telemedizin, eBeratung und online Consulting
-Digital Healthcare Marketing
-Design Thinking im Gesundheitswesen u.v.m.
Der Zertifikatskurs richtet sich an:
-Health Care Professionals (Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Leitungspersonen in Pflege- und anderen Berufen des Gesundheitswesens),
-Personen mit Tätigkeitsfeldern bei Krankenkassen, Versicherungen, dem Pharmabereich und der Medizinaltechnik.
-Personen aus öffentlichen Verwaltungen, Spital- und Heimverwaltung,
-Personen in Bildung, Verwaltung und Wirtschaft, welche Fach- und Führungsfunktionen im Bereich Gesundheitssystem und -management innehaben.
-Beraterinnen und Berater, Managerinnen und Manager sowie Projektleiterinnen und Projektleiter von (e)Health-Projekten,
-Fachpersonen und Entscheidungsträger in den vielfältigen Bereichen von Health Care Infrastruktur und Dienstleistungen.

Der CAS eHealth ist anerkannt durch das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF-FMH als Fortbildungsveranstaltung mit 25 Credits

Dauer: 10 Tage (5 Blöcke Freitag/Samstag)
Daten: 29.3.2019 – 29.6.2019
Kosten: 7000 CHF
Kursort: IKF am MAZ Die Schweizer Journalistenschule (direkt beim Bahnhof Luzern)
Freie Plätze: 6
Lehrplan und weitere Information: info@ikf.ch (041 210 72 70)

Das IKF ist der schweizweit grösste Anbieter für tertiäre Weiterbildungen in den Bereichen eLearning, Wissensmanagement, eHealth, interkulturelle Kommunikation und Personal Leadership. Am IKF sind zurzeit 8 Mitarbeitende in residence und weit über 100 Dozierende aus dem In- und Ausland tätig. Pro Jahr studieren über 200 Studierende am IKF.

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Bessere digitale Performance verbessert Erfahrung und Zufriedenheit der Patienten

Bessere digitale Performance verbessert Erfahrung und Zufriedenheit der Patienten

Oliver Burgstaller, Director Advanced Business Solutions, Riverbed (Bildquelle: @Riverbed)

Die Riverbed Digital Performance Global Survey 2018 enthält Antworten von 1.000 Entscheidungsträgern aus Unternehmen aus neun Ländern und einer Reihe von Branchen mit einem Umsatz von 500 Millionen US-Dollar oder mehr. Die Umfrage hat ergeben, dass 75 Prozent der Befragten aus dem Gesundheitssektor es für wichtig erachten, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate in die Verbesserung der digitalen Erfahrung für Patienten und Mitarbeitende investiert.

Gleichzeitig halten fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten das aktuelle Tempo der übergreifenden digitalen Strategie innerhalb ihres Unternehmens für zu langsam. Die Haupthindernisse für die Bewältigung dieser Probleme sind übermäßig komplexe oder veraltete IT-Infrastrukturen (60 Prozent) und Budgetrestriktionen (59 Prozent).

Aufgrund der schlechten Qualität und Leistung kritischer digitaler Dienstleistungen erachtet die überwiegende Mehrheit (84 Prozent) der Befragten ihre Produktivität mindestens dreimal im Monat als beeinträchtigt. „Gerade im Gesundheitswesen, wo jede Sekunde zählen kann, hat ein solches Hindernis große Auswirkungen. Hier geht es längst nicht nur um Umsätze und Ansehen, sondern um Menschenleben“, sagt Oliver Burgstaller, Director Advanced Business Solutions bei Riverbed Technology. Dieses Verständnis von Dringlichkeit wird von 69 Prozent der Befragten geteilt – sie halten es für unerlässlich, dass IT-bezogene Probleme von kritischen Diensten innerhalb einer Stunde gelöst werden können.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen des Gesundheitssektors in Bezug auf die digitale Performance eine Modernisierung der Netzwerke und Infrastrukturen in den nächsten 12 Monaten erfordern würde. Davon versprechen sich die Befragten mehr Agilität (60 Prozent), eine Verbesserung der Service-Desk-Funktionen (58 Prozent) und ein besseres Verständnis und Monitoring der digitalen Erfahrung des Endverbrauchers (58 Prozent). Zusätzlich zur Erfüllung der aktuellen Erwartungen würden Investitionen in diese Technologiebereiche es den Gesundheitseinrichtungen ermöglichen, digital gesteuerte Dienstleistungen, wie z. B. Remote Healthcare, anzubieten, wodurch Komfort, Effizienz und die Rentabilität der Patientenversorgung erhöht würden.

Auf die Frage, in welche Technologien ihre Unternehmen am ehesten investieren sollten, um sie zu implementieren, waren Data Analytics (64 Prozent) und das Internet der Dinge (58 Prozent) die wichtigsten Prioritäten. „Angesichts des Potenzials dieser Technologien, die Patientenversorgung verändern zu können, ist dies nicht überraschend. Eine bessere Interpretation der bereits erfassten Datenmengen kann zu einer schnelleren und genaueren Diagnose führen. Zudem können Analytics dazu beitragen, neue Wege zur Steigerung der betrieblichen Effizienz aufzuzeigen, beispielsweise durch eine bessere Nutzung der Ressourcen und die Verwaltung der Personaleinsatzpläne. Das Internet der Dinge ist besonders vielversprechend für den Gesundheitssektor und ebnet den Weg für Verbesserungen in der Remote-Patientenversorgung, der Zusammenarbeit und der Mitarbeiterbefähigung“, erklärt Oliver Burgstaller.

Die Anreize für Gesundheitseinrichtungen, die Performance ihrer digitalen Dienste zu verbessern, sind ebenfalls klar. Zu den Vorteilen zählen eine verbesserte Kundenzufriedenheit (53 Prozent), eine höhere Mitarbeiterproduktivität (47 Prozent) und eine größere Marktflexibilität (43 Prozent).

„Die digitale Transformation kann nicht nur das Ziel der Pioniere sein. Sie wird sowohl von außen, von den Kunden, als auch von innen, von den Mitarbeitenden, vorwärtsgetrieben. Gesundheitseinrichtungen müssen einen sogenannten Outside-In-Ansatz verfolgen, um ihre digitalen Strategien voranzutreiben und innovative Dienstleistungen anzubieten. Ziel muss sein, den Komfort und die Bequemlichkeit der Patienten zu erhöhen. Dies ist nur möglich, wenn die Plattformen, auf denen eine solche Innovation eingesetzt wird, grundsolide sind“, so die Schlussfolgerung von Oliver Burgstaller.

Riverbed®, The Digital Performance Company™, erlaubt es Unternehmen, ihre digitale Performance über sämtliche geschäftlichen Aspekte ihres Unternehmens hinweg zu maximieren und neue Wege zu gehen . Die einheitliche und integrierte Digital Performance Platform™ ist eine leistungsstarke Kombination aus Lösungen für Digital Experience Management, Cloud Networking und Cloud Edge. Sie stellt damit digitalen Unternehmen eine moderne IT-Architektur zur Verfügung, die ungekannte, operative Flexibilität liefert und sowohl die Business-Performance als auch die unternehmerischen Ergebnisse beschleunigt. Riverbed erzielt jährlich mehr als $1 Milliarde Umsatz. Zu den mehr als 30.000 Kunden zählen 98 Prozent der Fortune 100 und 100 Prozent der Forbes Global 100. Weitere Informationen zu Riverbed unter Riverbed.com.

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GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Care 2025: Innovate, Orchestrate, and Elevate

GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Hochkarätige Fachbesucher informierten sich auf dem Global Clinical + Care Coordination Forum

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) steht für eine holistische Herangehensweise an die notwendige Transformation der Gesundheitsversorgung. Im November hatte das GCCCF mehr als 100 Gesundheitsexperten aus aller Welt ins Hamburger Hotel Fontenay eingeladen. Dem Kongress vorangegangen waren seit 2017 sechs Roundtables in Moskau, London, Warschau, Bukarest, Belgrad und Hamburg; diese widmeten sich innovativen Themen rund um die künftigen Herausforderungen in allen gesundheitlichen Disziplinen.

Das GCCCF stellte die Vorträge unter das Kongressthema: „Care 2025 – Innovate, Orchestrate and Elevate“. Ljubisav Matejevic, Präsident des GCCCF, erklärte in Hamburg, die Koordination und Integration der Versorgung seien der Schlüsselfaktor für den Fortschritt. Er schließe sämtliche Stakeholder und auch die Industrie mit ihren Geräten, Software und sonstigen Lösungen ein. Bei allen Diskussionen müsse klar sein, dass dem Pflegepersonal – und auch den ehrenamtlich tätigen Familienmitgliedern – großer Respekt gebühre, sie seien die Helden des Alltags, sowohl in Kliniken als auch im häuslichen Umfeld. Deshalb müssen auch sie mit einbezogen werden. Die Digitalisierung funktioniere nur durch Berücksichtigung des Faktors Mensch.

Dr. Cristian Grasu, Staatssekretär im rumänischen Gesundheitsministerium, versicherte, Interoperabilität sei eine wichtige Grundvoraussetzung für alle Aktivitäten, insbesondere hinsichtlich der Semantik. Er hob die hervorragende Organisation des Forums hervor und die vielen Best-Practice Beispiele wie das Thema Schlaganfall unter dem Präventionsaspekt, die Vorträge rund um das Krankenhaus der Zukunft etc. Seiner Meinung nach sind dies effiziente Wege, um die Gesundheit weltweit und mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern.

Unabwendbar: Künstliche Intelligenz bringt Veränderungen

So stellte Dr. Fried-Michael Dahlweid, Inselgruppe Schweiz, klar: Künstliche Intelligenz ist kein Hype. Sie macht Ärzte auch nicht überflüssig, verändert aber ihre Rolle. Viele Studien und Beispiele in Dermatologie, Pathologie oder Radiologie zeigen eine höhere Genauigkeit, wenn man die Ergebnisse der Algorithmen mit den Gedächtnisleistungen des Menschen vergleicht. Deshalb ist nach klinischer Validierung der Einsatz in Routine und Ausbildung hervorragend geeignet. Durch „Deep Learning“ lässt sich Ausbildung schneller und kostengünstiger absolvieren, gerade auch in Bereichen wie der Intensivmedizin und Kardiologie, wo qualifiziertes Personal Mangelware ist.

Dr. Eric Liederman, Direktor der Medizininformatik bei Kaiser Permanente, referierte über Regeln und Gesetze im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt auf Datenschutz. Er zeigte grundlegende Unterschiede zwischen (1) HIPAA und (2) DSGVO auf. So gibt es beispielsweise in HIPAA kein Recht auf Vergessen – dagegen besteht ein Recht darauf in der DSGVO … Wie soll man sich verhalten, wenn man in der Praxis unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden will?

„Ist Digitalisierung eine Lösung?“ fragte Holger Cordes. Laut dem Geschäftsführer der Ascom bieten nur patientenzentrierte Workflows echten Mehrwert, die die Informationen sämtlicher erhobener Daten (nicht nur aus Gesundheit!) zur Verfügung stellen, wann und wo sie gebraucht werden. Deshalb liegt das nächste Level der Effizienz in einem gut entwickelten und nachhaltigen Workflow-Management.

Schlaganfallvorsorge mit Wearables

Jeder vierte Mensch wird im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Die Schlaganfallvorsorge war Thema eines Vortrages sowie eines Workshops.
Prof. Dr. Marcus Dörr, Universitätsmedizin Greifswald, erklärte die bisher übliche Früherkennung und ein mögliches Screening. Schwierigkeiten bestehen beispielsweise dadurch, dass Vorhofflimmern (Atrial Fibrillation, AF) in drei Typen auftritt und nicht immer gut zu erkennen ist.

Ein aussagekräftiges Screening muss über viele Tage stattfinden, weil die Geräte dann mehr Anomalien erkennen. Weil die bisherigen Screeningmassnahmen sehr kostenaufwendig sind, gibt es heute das „Pulse Photoplethysmography“ (PPG)-Verfahren mit Smartphone-Kameras oder Smartwatches. Der Nutzen ist laut Studien der Uni Greifswald und Uni Basel belegt. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Hübner, CEO Preventicus Heartbeat GmbH. Neue Technologien auf Wearables seien heute sehr gut und kostengünstig zu erwerben. Fast jeder habe ein Smartphone mit Kamera zu Hause, das ein permanentes oder wöchentliches Screening ermögliche.

Best Practice-Beispiele aus Dänemark und Litauen

Wie Litauen versucht, sinnvolle Wertschöpfungsketten in der Gesundheit durch gesundheitsrelevante Daten zu erzielen, stellte Justina Januseviciene, Universität Litauen, vor. Das Land habe ein nationales eHealth-System über sieben Schritte entwickelt. Dabei spielten die Gesetzgebung, die Festsetzung von relevanten Daten und wichtigen Komponenten verfügbarer Gesundheitsinformationen, eine EPA-basierte Informationsarchitektur, Standards wie HL7, FHIR, DICOM und ISO, sowie Terminologien eine wichtige Rolle. Innerhalb einiger Jahre sei das System entwickelt worden.

Nadja Kronenberger, Healthcare Dänemark, stellte das „Future-Hospital“-Konzept des nordischen Nachbarn vor – in einem dezentralen Gesundheitssystem. Die wenigen „Super Hospitals“ sorgen laut nationalem Programm für schnellere Diagnosen und bieten eine hohe Qualität. Sie sind staatlich finanziert und daher von jedem Bürger nutzbar. Die niedrige Anzahl der Kliniken mit weniger Betten zeigt statistisch die beste Rate in Europa im Verhältnis“ Pflegende pro Bett“. Denn nicht die reine Anzahl der Betten, sondern die Zahl der Ärzte und Pflegenden sei relevant.

Dänemarks Kliniken ermöglichen zudem deutlich mehr Ambulanzleistungen, die an die „Super Hospitals“ angegliedert sind. Dabei werden diese übrigens alle nur noch mit Ein-Bett-Zimmern ausgestattet. Dies dient der schnelleren Genesung und dem persönlichen Komfort – und bewirkt niedrigere Infektionsraten.

Die Überbrückung herkömmlicher Informationslücken ermöglicht die Optimierung klinischer Arbeitsabläufe, indem umsetzbare Erkenntnisse geschaffen und fundierte klinische Entscheidungen ermöglicht werden, erläuterte Francis Schmeer. Die integrierte Ascom Healthcare-Plattform soll dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen – durch mehrere modulare Lösungen, eine unübertroffene Tiefe an Hardware und Software sowie durch die Interoperabilität mit vorhandenen Krankenhausinformationssystemen und -geräten. So werden die Anforderungen in der klinischen Versorgung durch Flexibilität, Skalierbarkeit und Anpassbarkeit erfüllt.

Abschließend versicherte Matthew R. Watson (Neoqua), die wichtigen globalen Investitionstrends der künftigen Gesundheitsversorgung seien Telemedizin, Robotik, KI, Biotechnologie und Versorgungs-Infrastrukturen. Eine Plattform zur Diskussion dieser Technologietrends – auf Basis neu konzipierter Workflows und Kommunikationsstrukturen – bot der gut besuchte Kongress.

Die Teilnehmer waren beeindruckt vom enormen Potenzial zur Verbesserung der Versorgung durch eine bessere Koordination und Zusammenarbeit mit der IT als „Enabler“. Matejevic motivierte die beteiligten Interessengruppen dazu, „dies in den kommenden Roundtables und der Konferenz 2019 des GCCCF auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben!“

(1) HIPAA = Health Insurance Portability and Accountability Act
(2) GDPR = General Data Protection Regulation

Weitere Informationen unter www.gcccf.net

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) bietet eine ganzheitliche Sicht auf die notwendige Transformation der Versorgung.

Der demografische Wandel und steigende Patientenerwartungen in Verbindung mit begrenzten Budgets für das Gesundheits- und Sozialwesen erfordern innovative Lösungen. Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir bezüglich des Care Continuum weltweit stehen, liegt es auf der Hand, dass nachhaltige Lösungen nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt werden können.

Mit dem GCCCF wurde eine Plattform geschaffen, auf der Entscheidungsträger, Multiplikatoren und vor allem Leistungserbringer Erfahrungen, Ansichten und Visionen austauschen und Ansätze diskutieren, die die Qualität der Behandlung verbessern und die Patientensicherheit und -zufriedenheit dauerhaft gewährleisten.

Kontakt
GCCCF
Sabine Schuetzmann
Lilienstr. 11
20095 Hamburg
+49 40 / 209 321 058
sabine.schuetzmann@gcccf.net
http://www.gcccf.net