Tag Archives: German Graduate School of Management and Law

Bildung Karriere Schulungen

GGS: Quarterly 03/ 17

Schwerpunktthema Zukunft der Arbeit

GGS: Quarterly 03/ 17

Heilbronn, 9. November 2017

Was macht gute Arbeit aus? Welche Potenziale, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen gibt es heute und in Zukunft? Die neue Ausgabe des GGS-Magazins Quarterly zur Zukunft der Arbeit möchte diese Fragen beantworten. Das Themenheft gibt Denkanstöße, stellt innovative Beispiele für Mitarbeiterbindung vor und zeigt anhand der Glücksdiagramme von vier Persönlichkeiten, wie wichtig es ist, eine gute Work-Life-Balance zu finden.

Weitere Themen sind unter anderem:
– Interview mit Burnout-Experte Jürgen Loga
– Gamification im Recruiting
– Gesichter der GGS
– Unternehmerische Resilienz

Link zur Online-Ausgabe:
https://www.ggs.de/medien/ggs-quarterly/
https://www.ggs.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/GGS-Quarterly/GGS_Quarterly_2017_03.pdf

Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert wird. Sie ist international ausgerichtet und arbeitet weltweit mit führenden Universitäten in Forschung und Lehre zusammen. Im Zentrum von Lehre und Forschung steht die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit und die Gestaltung von Innovationsprozessen. Die German Graduate School of Management and Law konzentriert sich auf berufsbegleitende Studienprogramme für Führungstalente und bietet Weiterbildungsprogramme für Führungsteams an.

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Arbeitsmarktforum am 10. November |GGS

Denkanstöße für die Arbeitswelt 2.0

Arbeitsmarktforum am 10. November |GGS

Heilbronn, 23. Oktober 2017

Bereits zum fünften Mal findet am 10. November das deutsche Arbeitsmarktforum statt. Der gemeinsam vom Personaldienstleister BERA und der German Graduate School of Management and Law (GGS) organisierte Kongress steht unter dem Motto „Visionen vermitteln – Austausch fördern“. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, präsentieren hochkarätige Referenten Denkanstöße und praxisnahe Lösungen, die helfen, den Wandel in Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft besser zu meistern.

Erfolgsfaktoren der Zukunft

GGS-Vorstand Prof. Dr. Tomás Bayon verspricht: „Lernen Sie auf dem Arbeitsmarktforum innovative Denkansätze kennen und nutzen Sie die Expertise für Ihren Unternehmenserfolg. Spannende Referenten und Praxisbeispiele fördern die Fähigkeit, neue Sichtweisen einzunehmen, und sorgen für einen hohen Wissenstransfer.“ Mit seiner Keynote zum Thema Neugier eröffnet der Autor und Pädagoge Dr. Carl Naughton den Kongresstag und möchte Lust auf Neues und Veränderungen machen. Es folgen ein Generationentalk und der Auftritt von Poetry Slamer Nikita Gorbunov, der provokant einen Blick auf die moderne Arbeitswelt wirft. Im anschließenden Forum berichtet der HR-Spezialist Joachim Schledt, der den Personalbereich beim Biolebensmittelhändler Alnatura leitet, wie mit Sozialorganik die Zusammenarbeit neu und effizienter gestaltet werden kann. Zeitgleich geht Professor Heinz-Theo Wagner zukünftigen Erfolgsfaktoren auf den Grund. Der GGS-Managementexperte schildert anhand neuester Forschungserkenntnisse, wie mithilfe von Kreativität und Innovation Transformationsprozesse produktiv begleitet werden können. Nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch inspirierende Erkenntnisse verspricht ein weiteres Forum am Nachmittag: Hier stehen der Vortrag „Energie und Vitalität – neue Werte für den Arbeitsmarkt“ von Schauspielerin Tara Marie Linke und Trainer Alexander Feil sowie die Vorstellung der Forschungsergebnisse zum Thema Führungskonzepte und flexible Arbeitsformen von Dr. Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation zur Auswahl. Mit einer Diskussionsrunde zur Rekrutierung internationaler Talente und dem Impulsvortrag „Recruitainment-Konzepte“ von Blogger und Unternehmensberater Jo Diercks endet das Arbeitsmarktforum.

Branchentreff mit Mehrwert

Das Arbeitsmarktforum, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Organisationen und Verbänden richtet, bietet eine hohe Dichte an Informationen und Innovationen. Im Mittelpunkt stehen der branchenübergreifende Austausch und der Wissenstransfer zwischen Referenten und Teilnehmern. Veranstaltungsort ist das Audi Forum Neckarsulm, die Teilnahme kostet 490 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.arbeitsmarktforum.com

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Semesterstart an der GGS

Studierendenzahl erreicht neue Bestmarke

Semesterstart an der GGS

Semesterstart an der GGS

Heilbronn, 13. Oktober 2017

Ganz im Zeichen der Einführungswoche steht der Semesterstart an der German Graduate School of Management and Law (GGS). Am 9. Oktober begannen 56 Studierende im berufsbegleitenden Masterprogramm M.Sc. in Management, wovon ein Drittel den neuen Schwerpunkt Vertriebsmanagement belegt. Bereits am 6. Oktober startete der englischsprachige Master of Business Administration (MBA) mit 18 Teilnehmern. Ab 21. Oktober werden 27 Studierende im LL.M. in Business Law die juristische Denk- und Arbeitsweise sowie zentrale Bereiche des Wirtschaftsrechts kennenlernen, bevor im Januar 2018 mit 25 Teilnehmern im MSc in Buisiness Management der Semester-Intake endet. Insgesamt werden sich dann 319 Studierende an der GGS fortbilden – so viele wie noch nie.

Verantwortungsvolles Denken und Handeln

„In einer Welt, die von Komplexität und Dynamik geprägt ist, fördert die GGS verantwortungsvolles Denken und Handeln. Nehmen Sie diese Chance wahr, nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch an unserer Business School und vernetzen Sie sich. Die GGS bietet Ihnen die ideale Plattform, um fachlich besser und persönlich stärker zu werden“, erläuterte Vorstand Prof. Dr. Tomás Bayon in seiner Semesteransprache die Vorteile eines GGS-Studiums. Durch die forschungsbasierte Lehre und den intensiven Praxistransfer profitierten nicht nur die Studierenden, sondern auch die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken mit ihren vielen mittelständischen Unternehmen, so Bayon weiter.

Sales Management auf Top-Niveau: M.Sc. in Vertriebsmanagement

Seine Premiere feierte der neue Schwerpunkt Vertriebsmanagement im Studiengang M.Sc. in Management, der internationale Trends aus dem Sales Management genauso aufgreift wie die Themen Digitalisierung und Vertragsrecht. Ziel ist es, die Studierenden für die Übernahme verantwortungsvoller Führungspositionen im Vertrieb fit zu machen. Damit es mit der Mehrwerterzielung für die Kunden und der Abgrenzung des eigenen Unternehmens vom Wettbewerb im Berufsleben klappt, hat sich die GGS Verstärkung an Bord geholt. Dr. Michael Hartmann betreut mit seiner Vertretungsprofessur für Industriegütermarketing und Vertrieb die neue Vertiefungsrichtung Vertriebsmanagement. Der 35-Jährige verfügt über reichlich Praxiserfahrung als Key Account Manager in der Automotive-Industrie und Divisional Manager im Direktvertrieb. Außerdem kennt er die GGS bereits bestens: Schließlich hat er im gemeinsamen Graduiertenkolleg mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) promoviert.

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GGS: Life Science Kongress am 22. November

Kommerzialisierung von Life Science-Technologien

GGS: Life Science Kongress am 22. November

Life Science Kongress

Heilbronn, 9. Oktober 2017

Wie sich aus wissenschaftlichen Ideen ein vitales Geschäftsmodell entwickeln kann, beleuchtet der Life Science Kongress am 22. November in Heilbronn. Die von der German Graduate School of Management and Law (GGS) und dem Zukunftsfonds Heilbronn organisierte und mit hochkarätigen Referenten besetzte Veranstaltung bietet jungen Wissenschaftlern, Gründern und etablierten Unternehmen aus dem Life Science-Bereich eine Plattform zum Austausch und ermöglicht Einblicke in wichtige Zukunftstrends der Branche. Eine weitere wichtige Rolle spielen die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Kommerzialisierung von Life Science-Technologien.

Vorträge und Diskussionsrunden geben Impulse

„Heilbronn hat sich in wenigen Jahren zu einem national bedeutenden Standort für die Life Science-Branche, insbesondere für die Medizintechnik, entwickelt. Mit dem dritten Life Science Kongress bieten wir wieder ein interdisziplinäres Format an, bei dem sich spannende Vorträge mit Diskussionsrunden zu aktuellen Trends abwechseln“, erklärt GGS-Vorstand Prof. Dr. Tomás Bayon das Konzept der Veranstaltung.

Der Kongresstag startet mit dem Vortrag „Big Data / Transformationsprozess“ von Klaus-Peter Fett, Head of Innovation and Collaboration beim Internetdienstleister Google. Welche Herausforderungen die Regularien bei Life Science-Technologien für Gründer darstellen, erläutert Christian Lautner, Managing Partner bei Flying Health Incubator, einem Gründerzentrum für Digital Health Start-ups. Spannende Erkenntnisse aus der Onkologie stellen Prof. Dr. Uwe Martens und Prof. Dr. Christian Fegeler vom Institut für personalisierte Medizin MOLIT in ihrem Beitrag „From Bench to Bedside“ vor. Hochkarätig besetzt ist die anschließende Podiumsdiskussion, in der Joachim Wilke von Resuscitec, Urs Christen von Fumnedica und Moderatorin Emilie Hofstetter über die Höhen und Tiefen bei der Kommerzialisierung medizintechnischer Innovationen debattieren. Die kanadischen XOR Labs sorgen derzeit für viel Aufsehen im Bereich der personalisierten Medizin. Wie aus einem medizinischen Bedarf ein Produkt zur Therapieanwendung werden kann, schildern am Nachmittag CEO Thomas K. Waddell, CFO Shaf Keshavjee und Chris Begley von der kanadischen Botschaft in Berlin. Der Kongresstag endet mit einer Talkrunde, in der die drei Investoren Enno Spillner (Evotec), Dr. Hubert Birner (TVM Capital Life Science) und Jared Sebhatu (German Accelerator) Partnermodelle für Life Science-Technologieunternehmen vorstellen.

AppLab und Kamingespräch am Vortag

Zwei besondere Formate finden bereits am Vortag des Life Science Kongresses statt. Während beim Kamingespräch am Abend die gesellschaftlichen Herausforderungen der Life Science-Industrie im Mittelpunkt stehen, können sich im AppLab alle Interessierten kostenfrei über technologisch innovative Ansätze im Gesundheitswesen informieren. Organisator Dr. Jochen Becker vom Investment Lab Heilbronn erklärt den Ansatz dahinter: „Der Quantensprung in der Informationstechnologie hat auch einen großen Einfluss auf den Life Science-Bereich. Durch telemedizinische Lösungen und Ansätze zur künstlichen Intelligenz können die Arzt-Patienten-Interaktionen zielgerichteter und effizienter gestaltet werden. Trotz dieser offensichtlichen Vorteile bestehen aber auch berechtigte Vorbehalte gegenüber den neuen Lösungsansätzen. Im AppLab können die Teilnehmer die Vor- und Nachteile abwägen und sich mit den beteiligten Gruppen wie Ärzten, Patienten und Anbietern austauschen.“

Der Life Science-Kongress richtet sich an Personen, die in das Management von Organisationen wie Kliniken oder Forschungszentren, Unternehmen und Teams im Life Science-Bereich involviert sind. Dazu gehören beispielsweise Geschäftsführer, Wissenschaftler, Venture Capitalists oder Pharmamanager. Veranstaltungsort ist die Aula auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.life-science.management.

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Online-Kurs MOOC startet am 1. Oktober

Digitalisierung des Personalmanagements

Online-Kurs MOOC startet am 1. Oktober

Heilbronn, 5. September 2017

Nach der Premiere im letzten Jahr findet der englischsprachige MOOC (Massive Open Online Course) „Human Resource Management in the Digital Age“ ab 1. Oktober zum zweiten Mal statt. In dem von der German Graduate School of Management and Law (GGS) konzipierten Online-Format für Fach- und Führungskräfte erfahren die Teilnehmer, wie die digitale Transformation wesentliche Funktionen im Personalmanagement verändert, und erhöhen durch praxisorientierte Gruppenarbeit zusätzlich ihre eigene digitale Kompetenz. Sie tauschen sich in virtuellen Gruppen sowie mit den Dozenten aus, diskutieren und können aktuelle HR-Themen in der Tiefe analysieren. „Die Teilnehmer erleben in unserem MOOC die Vorzüge eines GGS-Studiums wie intensive Betreuung und schnelles Feedback durch Dozenten und Community Manager. Sie bekommen Einblicke in ein aktuelles Thema des Personalmanagements und können sich und ihr Unternehmen für die digitale Zukunft präparieren und aufstellen“, erläutert Andreas Eckhardt, Professor für Personalmanagement, die Besonderheit des Kurs-Konzepts.

Renommierte Plattform und hochkarätige Experten

Mit der an der Stanford University entwickelten Plattform NovoEd besitzt die GGS einen kompetenten Partner für den Betrieb des MOOCs, der über viel Erfahrung im Bereich Social Learning verfügt. Der elfwöchige MOOC ist in fünf Module aufgeteilt, die von HR-Experten führender Unternehmen im Praxistransfer begleitet werden. Im ersten Modul beispielsweise gibt Janina Kugel, Leiterin des Personalwesens und Vorstandsmitglied bei der Siemens AG, einen Einblick in die Herausforderungen der Digitalisierung bei Siemens. Als Experte für organisatorische Veränderungsprozesse begleitet Harald Schirmer, Manager Digital Transformation & Change bei der Continental AG, das zweite Modul „Workforce Planning & Change“. Gero Hesse, CEO Embrace Medienfabrik der Bertelsmann AG, unterstützt die Teilnehmer beim Thema „Recruiting & Retention“ mit seinem Know-how. Weitere HR-Experten, die als Dozenten des MOOCs den Einfluss der digitalen Transformation auf das Personalmanagement schildern, sind Dr. Jeanny Wildi-Yune, Senior Manager der KPMG AG, im Modul „Human Resource Development“ und Philippe Bopp, CEO der machtfit GmbH, im Modul „Health & Risk Management“.

Für Studierende der GGS ist die Teilnahme am MOOC „Human Resource Management in the Digital Age“ kostenfrei, alle anderen Teilnehmer bezahlen 199 US-Dollar. Mehr Informationen zum Online-Kurs sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter: https://novoed.com/ggs-digihrm.

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Best Reviewer Award

Prof. Wagner zum 5. Mal in Folge ausgezeichnet

Best Reviewer Award

Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner

Heilbronn, 9. August 2017

Mittlerweile ist es schon eine schöne Tradition: Beim 77. Jahrestreffen der renommierten Academy of Management (AoM), das vom 4. bis 8. August in Atlanta stattfand, erhielt Prof. Heinz-Theo Wagner von der German Graduate School of Management and Law (GGS) erneut einen Best Reviewer Award. Nach drei Best Reviewer Awards und einem Outstanding Associate Editor Award in den letzten Jahren, ist es bereits der fünfte Preis in Folge für hervorragende Leistungen im Begutachtungsprozess. Glücklich nahm der Professor für Management und Innovation die Auszeichnung der Technology and Innovation Management (TIM) Division entgegen: „Es ist eine Ehre für mich, diese Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Ich freue mich besonders, dass meine Arbeit zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt.“ Für die Konferenz der AoM sind 1871 Reviews von 841 Gutachtern verfasst worden.

Gutachter sichern Qualität der Beiträge

Für wissenschaftliche Konferenzen und Fachzeitschriften bewerten in der Regel mindestens zwei Gutachter die eingereichten Artikel, Papers und Symposium-Beiträge, um daraus die besten auszuwählen. Mit ihren detaillierten und aussagefähigen Reviews sichern die Gutachter die hohen Qualitätsstandards, die an wissenschaftliche Veröffentlichungen gestellt werden. Weil die Autoren Kopien der konstruktiven Reviews erhalten, können sie danach ihre Erkenntnisse besser herausarbeiten und die wissenschaftliche Qualität ihrer Beiträge verbessern.

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Faculty Days an der GGS

Master-Studierende feiern ihren Abschluss

Faculty Days an der GGS

Heilbronn, 24. Juni 2017

In einer feierlichen Zeremonie erhielten gestern Abend 63 Studierende der German Graduate School of Management and Law (GGS) ihr Abschlusszeugnis in der Aula auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn. Mit dem Werfen ihrer Hüte zelebrierten die Absolventen der Studiengänge MBA in Management, LL.M. in Business Law und – erstmalig – M.Sc. in Management vor rund 300 Gästen ihren bestandenen Masterabschluss und markierten den Auftakt für eine lange Feiernacht. Offiziell verabschiedet wurden außerdem noch 16 MSc-Studenten, die ihre Urkunden bereits im Dezember 2016 an der Leeds University Business School erhalten haben.

Wertegemeinschaft

GGS-Vorstand Prof. Tomás Bayon hob in seiner Eröffnungsrede die außergewöhnliche Leistung der Graduierten hervor: „Sie haben hart gearbeitet, während andere ihren Hobbies nachgingen und ihre Freizeit mit Familie und Freunden verbrachten. Für das Durchhalten bis zum Masterabschluss verdienen Sie unseren großen Respekt. Sie sind nun Teil der GGS-Gemeinschaft, die über gemeinsame Werte verbunden ist. Diese Werte schweißen gerade in anspruchsvollen Situationen, die nur schwer zu meistern sind, zusammen. Ich wünsche Ihnen, dass die Zeit an der GGS, Ihnen sowohl in der Arbeit als auch privat viele erfolgreiche Momente beschert.“

Ausgezeichnete Leistung

Über eine Auszeichnung als Jahrgangsbeste ihres Studiengangs durften sich drei Studierende freuen: Im MBA erzielte Dr. Stephan Hartmann die beste Abschlussnote, im M.Sc. in Management mit dem Schwerpunkt Handelslogistik wurde Sebastian Traub prämiert. Den Preis für den besten Abschluss im Bereich Recht nahm LL.M. in Business Law-Studentin Jennifer Pfitzer entgegen. Den Alumni Award für außergewöhnliche Leistungen bei der Masterthesis erhielten Dr. Sandra Enewoldsen im Bereich Recht und Dr. Stephan Hartmann im Bereich Wirtschaft. Enewoldsen betrachtet in ihrer Arbeit die Eindeutigkeit von Patientenverfügungen gemäß § 1901a BGB aus unterschiedlichen Perspektiven, während Hartman in seiner Arbeit „The Impact of CSR on Product Competitiveness in Retail Business“ untersucht, inwieweit Corporate Social Responsibility genutzt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit von Gebrauchsgütern im Handel zu verbessern.

GGS-Familie trifft sich

Es ist schon Tradition, dass sich am Tag nach der Graduierungsfeier die GGS-Familie bestehend aus Studierenden, Alumni, Fakultätsmitgliedern und Mitarbeitern zum Netzwerken trifft. Den Auftakt bildete am Samstag der Vortrag „Gedankenlesen im Business? Empathie – Verstehen ohne Worte“ mit Bodo Lorenzen. Bei der vom Alumni-Verein organisierten Veranstaltung zeigte der Redner und Mentalist eindrucksvoll auf, wie Motivation oder Demotivation das Denken und Handeln beeinflusst. In den anschließenden Workshops präsentierten Doktoranden und Alumni ihre Forschungsprojekte „Innovation and Behavior“, „Relational Dynamics in Management“ und „Mobilität und Recht“. Den krönenden Abschluss der Faculty Days bildet die legendäre Party am Samstagabend auf Burg Stettenfels.

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Unternehmerisch in die Zukunft

TUM Campus Heilbronn bietet viele Chancen

Unternehmerisch in die Zukunft

Heilbronn, 6. Juni 2017

Die Entscheidung der Dieter Schwarz Stiftung (DSS), mit der Technischen Universität München (TUM) und ihrer TUM School of Management am Standort Heilbronn eine eigene Lehr- und Forschungseinheit aufzubauen, bietet für die German Graduate School of Management and Law (GGS) viele Chancen. Beide Hochschulen eint ihr unternehmerisches Engagement, ihre Leidenschaft für Innovation und die Unterstützung junger Talente im Bereich Entrepreneurship. Mit der langfristigen Integration der GGS in den TUM Campus Heilbronn können vorhandene Synergien genutzt, der wissenschaftliche Nachwuchs optimal unterstützt und neue Impulse für eine der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands gesetzt werden.

Gemeinsame Basis für Zusammenarbeit

„Als Spezialist für berufsbegleitende Masterstudiengänge in Management und Wirtschaftsrecht hat sich die GGS überregional fest etabliert und genießt als Anbieter innovativer Weiterbildungskonzepte sowie in der Forschung hohes Ansehen“, erklärt Vorstand Prof. Dr. Tomás Bayon das Portfolio der Business School. „Mit unseren Profilthemen Innovation, Unternehmertum und Compliance sind wir gut aufgestellt und bieten viele Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen der TUM“, so Bayon weiter.

Studienbetrieb sichergestellt

Im Herbst 2017 starten an der GGS die neuen Kurse der Masterstudiengänge MBA in Management und LL.M. in Business Law. Außerdem beginnt die neue Kohorte des M.Sc. in Management, der mit seinen Vertiefungsrichtungen Innovations- und Technologiemanagement, Handelslogistik und Dienstleistungsmanagement General Management-Themen mit zukunftsorientiertem Fachwissen verknüpft. Zudem wird erstmals der Schwerpunkt Vertriebsmanagement angeboten, der das nötige Know-how für einen professionellen Vertrieb und systematisches Kundenmanagement vermittelt. Alle Studierenden können ihr Studium in der gewohnt hohen Qualität an der GGS abschließen. Nach der Integration der GGS in den TUM Campus Heilbronn, voraussichtlich ab 2021, erhält jeder Absolvent ein Dokument der TUM, das den Übergang der GGS in den TUM Campus Heilbronn bestätigt.

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GGS in Heilbronn: LL.M. for a Day

Einen Tag lang LL.M. in Business Law studieren

GGS in Heilbronn: LL.M. for a Day

LL.M. for a Day

Heilbronn, 1. Juni 2017

Für alle, die einen Einblick in den berufsbegleitenden Masterstudiengang LL.M. in Business Law gewinnen möchten, bietet die German Graduate School of Management and Law (GGS) am 7. Juli einen Schnupper-Nachmittag an. Der kostenfreie LL.M. for a Day richtet sich an Führungskräfte aller Fachrichtungen mit Hochschulabschluss und mindestens einem Jahr Berufserfahrung. Das Programm umfasst drei Lehreinheiten, die ähnlich den Vorlesungen im LL.M.-Studium aufgebaut sind.

Richtiger Umgang mit unternehmerischen Chancen und Risiken

Im heutigen Berufsalltag ist ein Grundverständnis für rechtliche Fragen unerlässlich. Besonders Führungskräfte sind gefordert, rechtliche Chancen und Risiken zu steuern und zu lenken. Hier setzt der Studiengang LL.M. in Business Law an und vermittelt fundierte Rechtskenntnisse, insbesondere im Wirtschaftsrecht. Prof. Martin Schulz, Akademischer Direktor des Studiengangs, erklärt die Inhalte des Programms: „Der LL.M. in Business Law vermittelt Recht für Nicht-Juristen und transportiert dabei relevante Kompetenzen für Vertragsgestaltung, Rechts- und Compliance Management sowie Verhandlungsführung. Er ist damit die richtige Wahl für alle, die in ihrer Berufspraxis mit rechtlichen Fragestellungen konfrontiert werden.“

Interaktives Lernerlebnis

Die Teilnehmer am LL.M. for a Day erhalten einen Überblick über das Studium an der GGS, können sich mit Dozenten und Mitarbeitern austauschen und erleben so hautnah die besondere Atmosphäre an der Business School. Zum interaktiven Lernerlebnis tragen auch die praxisbezogenen Vorträge „Sprechen Sie Jura? Warum Rechtskenntnisse die Karriere fördern“ von Prof. Martin Schulz, „Dos and Dont´s bei Verträgen im unternehmerischen Geschäftsverkehr“ von Prof. Benjamin von Bodungen sowie „Fallstricke beim Arbeitsvertrag – Tipps für das Personalmanagement“ von Prof. Daniel Benkert bei.

Der LL.M. for a Day beginnt am 7. Juli um 13:30 Uhr und endet gegen 19:00 Uhr. Um eine gute Betreuung zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter www.ggs.de/llm-day.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Interview Compliance-Management mit Prof. Dr. Martin Schulz

Die Unternehmensleitung hat eine besondere Verantwortung

Interview Compliance-Management mit Prof. Dr. Martin Schulz

Prof. Dr. Martin Schulz

Compliance-Management gewinnt für Unternehmen und ihre relevanten Interessengruppen immer größere Bedeutung. Neben Grundfragen der Unternehmensorganisation stellen sich dabei auch zentrale Fragen des Unternehmensrechts, der Unternehmensethik sowie der Verantwortung für die Gesellschaft. Martin Schulz, Professor für deutsches und internationales Privat- und Unternehmensrecht an der German Graduate School of Management and Law (GGS), erläutert im Interview die Zusammenhänge.

Warum ist ein Compliance-Management in Unternehmen heutzutage so wichtig?

Compliance und Compliance-Management haben sich zu zentralen Fragen der Unternehmensführung entwickelt. Denn sie betreffen die Grundfragen regelkonformen und integren Verhaltens im Unternehmen. Wie lassen sich Unternehmen so führen und organisieren, dass sich die Mitarbeiter regelkonform und redlich verhalten? Was sind die Rahmenbedingungen für ein integres Verhalten? Wie lassen sich die Risiken der „Non-Compliance“ bestmöglich erfassen und steuern? Angesichts der zahlreichen Compliance-Risiken betreffen diese zentralen Fragen einer rechtssicheren und zugleich werteorientierten Führung alle Unternehmen.

Rechtskonformes Handeln sollte selbstverständlich sein. Wie erklären Sie sich die zunehmende Zahl an Compliance-Verstößen?

Einerseits gibt es in jedem Unternehmen ein gewisses Maß an krimineller Energie, was beispielsweise zahlreiche Korruptionsfälle zeigen. Andererseits gibt es neben der vorsätzlichen Rechtsverletzung viele Fälle, bei denen rechtliche Vorgaben einfach aus Unkenntnis nicht beachtet werden. Recht ist sehr komplex und wandelt sich häufig. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Mitarbeiter über Regeln und den richtigen Umgang mit Rechtsrisiken regelmäßig informiert und geschult werden, um Verständnis für deren Sinn und Zweck zu entwickeln.

Compliance-Management ist in der Praxis nicht immer einfach…

Ursache ist die Verrechtlichung vieler Lebensbereiche. Die Anzahl der rechtlichen Anforderungen und Pflichten steigt ständig an. Nach Schätzungen sind pro Unternehmen rund 900 Vorschriften zu beachten, und diese Normenflut betrifft alle Unternehmensbereiche. Dies führt zu einer Ausweitung der Haftungsrisiken für die Unternehmen und deren Leitung. Nicht nur bei der Haftung können Regelverstöße gravierende Folgen haben: Die Konsequenzen reichen von der Unwirksamkeit von Verträgen über den Ausschluss von der Vergabe öffentlicher Aufträge bis hin zu Strafen, Geldbußen und Schadensersatzrisiken. Häufig noch schlimmer ist der drohende Imageschaden und Reputationsverlust in der Öffentlichkeit.

Ist das Compliance-Risiko in Großkonzernen größer als in kleinen und mittelständischen Unternehmen?

Kleinere und mittelständische Unternehmen sind den Risiken aus „Non-Compliance“ und Rechtsverstößen genauso ausgesetzt wie andere Unternehmen. Allerdings sind die Wahrnehmung und Umsetzung von Compliance-Themen in mittelständischen Unternehmen nach wie vor sehr unterschiedlich. Während viele Konzerne über umfangreiche Compliance-Programme verfügen, fehlt es in mittelständischen Unternehmen häufig an vergleichbaren Strukturen und Prozessen. Zudem mangelt es teilweise an der Sensibilisierung für die Bedeutung der Risiken und dem Erfordernis eines systematischen Compliance-Managements.

Wie lassen sich Compliance-Risiken steuern und welche Funktionen übernimmt das Compliance-Management dabei?

Die rechtssichere Unternehmensorganisation, insbesondere die systematische Prävention von Regelverletzungen, bildet die Basis eines funktionierenden Compliance-Management-Systems. An erster Stelle steht deshalb die Schutzfunktion. Bei der Risikomanagementfunktion geht es darum, relevante Rechtsrisiken zu identifizieren und diese im Unternehmen wirksam zu steuern. Hinzu kommt die Beratungs- und Informationsfunktion, welche die mit Compliance-Aufgaben betrauten Mitarbeiter gegenüber der Unternehmensleitung wahrnehmen. Mit der Überwachungsfunktion wird schließlich sichergestellt, dass bestehende Regelungen auch eingehalten werden.

Rechtsabteilung oder Führungsebene – wo ist Compliance-Management idealerweise aufgehängt?

Zunächst ist zu betonen, dass Compliance im Sinne eines regeltreuen und integren Verhaltens eine Aufgabe für jeden Mitarbeiter ist. Was das Compliance-Management, also die Organisation der Rahmenbedingungen für ein solches Verhalten betrifft, hat die Unternehmensleitung allerdings eine besondere Verantwortung. Sie muss dafür sorgen, dass eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche für Compliance-Maßnahmen bestehen und Compliance-Risiken systematisch erfasst werden. Die Mitarbeiter sind ausreichend zu informieren und im Umgang mit Compliance-Risiken zu schulen. In größeren Unternehmen werden Compliance-Aufgaben häufig an Compliance-Officer oder andere Unternehmenseinheiten wie etwa die Rechtsabteilung oder das Risikomanagement delegiert. Das führt allerdings nicht zu einer vollständigen Pflichtbefreiung, vielmehr muss die Geschäftsleitung stets sicherstellen, dass sie die richtigen Personen zur Aufgabenwahrnehmung auswählt, diese richtig einweist und die Aufgabenerfüllung kontrolliert.

Warum ist eine gelebte Compliance-Kultur so wichtig?

Die Compliance-Kultur steht für die Bedeutung, die die Unternehmensangehörigen der Beachtung von Regelungen beimessen. Darin spiegeln sich auch die Bereitschaft zu regelkonformen Verhalten und das Ausmaß der Toleranz gegenüber Regelverstößen wider. In der Verankerung einer nachhaltigen Compliance-Kultur liegt der wichtigste Erfolgsfaktor, aber auch die größte Herausforderung im Unternehmen. Sie wird maßgeblich geprägt durch die Grundeinstellungen und das Verhalten der Unternehmensleitung. Das Management muss sich unmissverständlich zur Einhaltung relevanter Regeln und Werte bekennen. Dazu gehört auch im Sinne eines werteorientierten Verhaltens, in bestimmten Situationen wirtschaftliche Einbußen in Kauf zu nehmen. Für eine funktionierende Compliance-Kultur ist es außerdem wichtig, dass Regelverletzungen konsequent verfolgt und sanktioniert werden.

Zur Person:
Martin Schulz ist Professor für deutsches und internationales Privat- und Unternehmensrecht und Leiter des Instituts für Compliance und Unternehmensrecht an der GGS in Heilbronn. In seiner Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen der Managerhaftung, dem Thema Recht und Compliance im Unternehmen sowie dem Wissensmanagement für Juristen. Außerdem ist er Herausgeber des Handbuchs „Compliance-Management im Unternehmen – Strategie und praktische Umsetzung“, das 2017 im Deutschen Fachverlag erschienen ist.

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