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Jobmesse offeriert Arbeit für Geflüchtete und Migranten

Zweite Jobbörse findet am 25. Januar 2017 im Estrel Berlin statt / Würdigung durch Bundespräsident Joachim Gauck

Jobmesse offeriert Arbeit für Geflüchtete und Migranten

Die Jobbörse für Geflüchtete und Migranten findet am 25. Januar 2017 im Estrel Berlin statt.

Das Estrel Berlin veranstaltet am 25. Januar 2017 zum zweiten Mal eine Jobbörse für Geflüchtete und Migranten. Bereits die Erstauflage im Februar dieses Jahres war ein Erfolg. Mit über 5.000 Teilnehmern und 211 Ausstellern war die Veranstaltung im Estrel ausgebucht. Mehr als 1.000 Stellen waren zu besetzen. „Aufgrund der positiven Resonanz von Arbeitgebern und Messebesuchern wollen wir Anfang kommenden Jahres erneut im Schulterschluss mit der Berliner Wirtschaft eine Integrationsplattform für Ausbildung und Arbeit schaffen. Wir sehen dies als unsere gesamtgesellschaftliche Verpflichtung für eine zukunftsfähige Wirtschaft und ein tolerantes Miteinander“, erläutert Ekkehard Streletzki, Initiator der größten Veranstaltung dieser Art in Deutschland und Eigentümer des Estrel Berlin.

Die vom Estrel Berlin ausgerichtete Jobbörse für Geflüchtete wurde diesen September von Bundespräsident Joachim Gauck, im Rahmen einer Veranstaltung der Initiative „Wir zusammen“ gewürdigt. „Wir zusammen“ bündelt das Engagement von über 100 Wirtschaftsunternehmen, um Zuwanderern durch Integration in den Arbeitsmarkt eine Perspektive für ein eigenständiges Leben in Deutschland zu geben.

Die Jobbörse, die vom Estrel Berlin im Januar 2017 wieder mit der Agentur für Arbeit Berlin Süd und Berlin Partner initiiert wird, möchte arbeitsberechtigte Geflüchtete in einen direkten Dialog mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen bringen. Die Messebesucher können sich sowohl über Ausbildungsangebote und Jobchancen informieren, als auch Auskünfte zu Arbeits- und Ausbildungsstrukturen erhalten.

„Viele Migranten und Menschen mit Flüchtlingshintergrund verfügen über die Potentiale, die Unternehmen in Berlin-Brandenburg nachfragen. Beide Seiten zusammenzubringen und möglichst vielen Flüchtlingen, die eine gesicherte Bleibeperspektive haben, eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle zu vermitteln – das ist unsere Aufgabe“, sagt Mario Lehwald, stellvertretend für die Geschäftsführungen der Berliner Jobcenter sowie Arbeitsagenturen und fügt hinzu: „Darum beteiligen sich die Berliner Arbeitsagenturen und Jobcenter auch im Jahr 2017 an der Jobbörse mit einem eigenen Stand und werden mit einem vielsprachigen Team vor Ort sein.“ Andrea Joras, Geschäftsführerin von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, ergänzt: „Die Jobbörse ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie stark sich Berliner Unternehmen für Geflüchtete und Migranten engagieren und die Integration von Menschen durch gemeinsames Arbeiten voranbringen.“

Besonderes Augenmerk liegt bei der Neuauflage auf den Branchen Gastgewerbe, Gesundheit und Handwerk, deren Berufsfelder praxisnah vorgestellt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Berlin Süd und zahlreichen Vereinen können vor Ort Fragen zu rechtlichen Konstellationen sowie zur Anerkennung von Qualifikationen und Zeugnissen geklärt werden. Unternehmen die Geflüchteten Einstiegsmöglichkeiten oder freie Stellen anbieten möchten, finden unter www.jobboerse-estrel.de weitere Informationen.

Jobbörse für Geflüchtete und Migranten
Mittwoch, 25. Januar 2017, von 10 bis 16 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.
Estrel Hotel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Infos unter www.jobboerse-estrel.de

Unter dem Motto „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ bietet das Estrel Berlin, Europas größtes Hotel-, Congress- & Entertainment-Center, auf 25.000 qm Veranstaltungsfläche Platz für 12.000 Besucher, Unterhaltung mit Berlins erfolgreichster Show „Stars in Concert“ und einen 4-Sterne plus Service im Estrel Hotel, das mit 1.125 Zimmern Deutschlands größtes Hotel ist. Das Estrel Berlin gehört keiner Hotelkette an, sondern befindet sich im Privatbesitz des Bauunternehmers Ekkehard Streletzki, der für das Projekt Estrel den Branchenpreis Hotelier des Jahres 2000 erhielt. Insgesamt beschäftigt das Estrel Berlin 550 festangestellte Mitarbeiter und erwirtschafte 2015 einen Gesamtumsatz von 61,8 Mio. Euro.

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IHOFMANN ist Ideen-Botschafterin der Bildungsinitiative Kiron

7 Monate nach Gründung ermöglicht Kiron bereits 1.250 Flüchtlingen ein Studium

Die inhabergeführte Full-Service PR-Agentur IHOFMANN mit Sitz in Wiesbaden ist seit kurzem Mitglied im Kompetenzpool des Start-up Kiron und unterstützt das 2015 neu gegründete Unternehmen, die Botschaft der Initiative schneller in Umlauf zu bringen. Vernetzt in der Welt der Technik und textiler Strukturen ist die Agentur seit über zehn Jahren Experte für Public Relations, Content Marketing und Konferenz-Management.

Dr. Isa Hofmann M. A., Geschäftsführerin IHOFMANN: „Ich bin über einen Bericht in „Die Zeit“ auf Kiron aufmerksam geworden und war mir sofort sicher, da will ich mit meinem Netzwerk und meinen Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Die zunehmende digitale Vernetzung wird einen Paradigmenwechsel im gesamten Bildungsszenario einleiten und sicher auch neue flexible auf zielgruppenrelevante Bedürfnisse zugeschnittene Strukturen schaffen. Digitale Plattformen und Lernportale mit dem Ziel, sich bestimmte Fachkenntnisse anzueignen oder Sachgebiete zu erarbeiten, gibt es ja mittlerweile eine ganze Menge, aber die sind natürlich kein Ersatz für ein anerkanntes Studium. Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als die Hälfte dieser Flüchtlinge sind Jugendliche unter 18 Jahren. Wenn wir diesen jungen Menschen Zugang zu Bildung verschaffen, erhöhen wir ihre Lebensqualität und geben ihnen die Chance, sich sinnerfüllt in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Bildung ist ein wesentliches Bindeglied für nachhaltige Integration.“

Sophie Marquitan, Head of Business Development, Kiron zu der neuen Partnerschaft mit IHOFMANN: „Kiron versteht sich als Plattform, die existierende Ressourcen bündelt, um ambitionierte Ziele zu erreichen. Bereits sieben Monate nach Gründung konnten wir das Bildungsangebot den ersten
1.250 Studierenden zugänglich machen – dies war nur möglich durch starke Partner und Unterstützer, sowie engagierte Ehrenamtliche und Experten. Dieses Netzwerk ist für den Erfolg von Kiron unerlässlich, und umso mehr freuen wir uns über die Partnerschaft mit IHOFMANN. IHOFMANN unterstützt Kiron sowohl mit Expertise im Bereich Public Relations, als auch als Botschafter mit einem breit aufgestellten Netzwerk und Kontakten in die Wirtschaft, um Kräfte zu vereinen und gemeinsam das Bildungsangebot Kirons für immer mehr Menschen zugänglich machen zu können.“

Kiron Open Higher Education ist eine gemeinnützige Organisation mit der Mission, Hochschulbildung für Geflüchtete unbürokratisch zugänglich zu machen. Durch ein innovatives Blended-Learning Modell können Geflüchtete ohne geklärten Aufenthaltsstatus und deutsche Sprachkenntnisse kostenlos Massive Open Online Courses belegen, die über Partnerschaften mit renommierten Hochschulen im Rahmen einer Präsenzphase akkreditiert werden, und zu einem weltweit anerkannten Bachelor-Abschluss führen.

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Trofil engagiert sich für Flüchtlinge

Kunstrasen schützt Wiese bei der Erstaufnahmestelle

Dass sich Kunstrasen nicht nur für Sport- und Spielplätze eignet, hat die Trofil Sportbodensysteme GmbH & Co. KG aus Hennef bewiesen. Seit einiger Zeit dient eine Dreifachturnhalle in Hennef als Erstaufnahmestelle für geflüchtete Frauen, Männer und Kinder. In der Halle finden bis zu 250 Personen Schutz bis sie woanders untergebracht werden. Damit sie sich in der Sportstätte von der Flucht erholen können und sich willkommen fühlen, wurden die Sportgeräte aus der Halle hinausgeräumt und Feldbetten sowie Sichtschutzwände aufgestellt. Die Vielzahl an Personen, Betten und Wänden stellt aber nicht nur die Mitarbeiter vor Herausforderungen, sondern wirkt sich auch auf den Hallenboden aus. Aus diesem Grund wurde dieser mit einer Plane geschützt. Aber nicht nur im Inneren der Halle macht die Situation dem Boden zu schaffen. Auch die Wiese an der Turnhalle leidet, vor allem im Herbst und Winter, unter der starken Belastung. Damit die Wiese nicht zu stark strapaziert wird und die Geflüchteten nicht so viel Schmutz in die Halle tragen, hat der Kunstrasenspezialist Trofil die Wiese mit Kunstrasen abgedeckt. „Die Turnhalle liegt nur etwa zehn Autominuten von unserem Firmensitz entfernt. Als wir die Anfrage bekommen haben, ob wir dort Kunstrasen verlegen können, haben wir nicht gezögert. Wir möchten, dass sich die Menschen so wohl wie möglich fühlen“, sagte Trofil Geschäftsführer Eike Wedell.

Die Geschichte der TROFIL Sportbodensysteme GmbH & Co. KG beginnt mit der Gründung des Mutterunternehmens, der MONOFIL-TECHNIK Gesellschaft für Synthese Monofile mbH, die seit 1984 in der Produktion hochqualitativer Monofilamente ab Haaresstärke tätig ist. Im Jahr 1996 nahm das Unternehmen die Fertigung monofiler Kunstrasenfäden auf. Vom Granulat bis zur Veredelung setzte die MONOFIL-TECHNIK dabei immer auf höchste Qualität. Mit der Gründung der TROFIL Sportbodensysteme GmbH & Co. KG im Jahr 2007 kamen die Bereiche Tuftung und Beschichtung hinzu. Seitdem fertigt und liefert TROFIL Kunstrasenprodukte für höchste Ansprüche aus einer Hand. So wird den Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Produktgestaltung und damit verbunden die direkte Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen garantiert. Im unternehmenseigenen Labor findet eine konsequente Forschung und Entwicklung statt, um stets den neuesten Stand der Technik sowie Qualität erster Güte bieten zu können. Von Beginn an setzt das Unternehmen daher auf das Qualitätsmerkmal \\\\\\\\\\\\\\\“Made in Germany – made by TROFIL\\\\\\\\\\\\\\\“.

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„Als Geflüchtete*r in Deutschland aufgenommen …und was nun?“

Engagement statt Ausgrenzung – Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst

"Als Geflüchtete*r in Deutschland aufgenommen ...und was nun?"

Freiwillige des ICJA

Über 1 Millionen geflüchtete Menschen haben 2015 in Deutschland Schutz gesucht und benötigen selbst-verständlich zunächst Notfallhilfen wie Unterkünfte, Verpflegung und Kleidung. Doch wie können sie sich im Anschluss in ihrer neuen Umgebung einbringen? Wie erlangen sie die Fähigkeit in der Aufnahmege-sellschaft auch ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Bewegungsfreiheit, als eigenständig handeln-de politische Subjekte auszuüben? Diesen Fragen nähert sich der ICJA Freiwilligenaustausch weltweit auf seine eigene Weise.
Die sich in der Zivilgesellschaft entwickelnde Willkommenskultur, in unserem Land, ist beeindruckend. Ein weiterer wesentlicher Schritt, sowohl für die geflüchteten als auch für die hier ansässigen Menschen, ist das alltägliche Miteinanderarbeiten. Es bietet Möglichkeiten sich kennen und verstehen zu lernen und zu erfahren, wie wir uns gegenseitig bereichern können. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen in der Aufnahme und Begleitung internationaler Freiwilliger, begann der ICJA bereits 2014, im Kontakt mit Geflüchteten und Beratungsstellen, ein Konzept für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst zu erarbeiten. In den Einsatzstellen leisten die Freiwilligen bundesweit ihren Freiwilligendienst in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten. Ziel ist es, Geflüchtete als Bundesfreiwilligendienstleistende in Projekte des Non-Profit-Bereichs in Berlin zu vermitteln und alle Akteure während des Dienstes zu begleiten.
Im November 2015 beschloss die Bundesregierung ein BFD-Sonderprogramm (Bundesfreiwilligendienst) für geflüchtete Menschen und für Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten. Der Verein ICJA Freiwilli-genaustausch weltweit, der seit über 65 Jahren Freiwilligendienst sowohl in Deutschland wie auch in 45 Ländern auf allen Kontinenten organisiert, wird in diesem Jahr unter dem Titel:
Engagement statt Ausgrenzung – Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst
Die Förderung soll geflüchtete Menschen in Deutschland in seine Bildungsprogramme aufnehmen und in Einsatzstellen vermitteln. Damit wird Integration von beiden Seiten erst möglich gemacht. Die Teilnahme ist möglich für Menschen, die bereits 3 Monate im Land sind, sich im Asylverfahren befinden und von der Gestattung eines dauerhaften Aufenthalts ausgehen können. Weiterhin für Menschen mit internationalem Schutz (Richtlinie 2011/95/EU) sowie für jene, deren Asylantrag bewilligt wurde. Mögliche Einsatzstellen sind Kindergärten, Schulen, Jugendzentren, Anti-Gewalt-, Umwelt-, Bildungs- und Theaterprojekte, Frau-enprojekte, Einrichtungen für Menschen mit seelischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen, Seniorenheime, Sportvereine, Nachbarschaftshäuser, und weitere gemeinwohlorientierte Initiativen und Einrichtungen.
Der ICJA möchte mit diesem Engagement konkrete Möglichkeiten der Integration befördern und natürlich Nachahmende bestärken. Denn dass die Aufnahme dieser hohen Anzahl an Menschen gelingt und sie einen konstruktiven Beitrag leisten können, ist ebenso die Aufgabe unserer Gesellschaft, wie die grund-legenden existenziellen Bedürfnisse jeder einzelnen Person zu erfüllen. Wir freuen uns, dass wir nun mit-hilfe vielseitiger immaterieller und materieller Unterstützung diese Arbeit angehen können.
Das Projekt wird zusätzlich finanziell
gefördert von

Weitere Informationen zum Projekt: Christiane Brückner, Referentin Freiwilligendienst für geflüchtete Menschen, Telefon: 030 200071629, E-Mail: cbrueckner@icja.de
Anfragen und Interviews: Dr. Andrea Schwieger Hiepko, Tel: 030 200071623, E-Mail: aschwieger@icja.de,
Umfassende Daten und Informationen zum Herausgeber auf www.icja.de

Wer ist der ICJA?
Der ICJA wurde 1949 als ein Jugendaustauschprogramm zwischen den USA und Deutschland gegründet. In seiner 60jährigen Geschichte hat der ICJA Freiwilligendienst-Programme für junge und ältere Menschen aufgebaut. Die Basis seiner Arbeit ist ehrenamtliches Engagement, das von der Geschäftsstelle in Berlin unterstützt wird. ICJA ist Mitglied im Dachverband International Cultural Youth Exchange (ICYE). Er unterhält Kontakte zu Kooperationspartnern aus über 45 Ländern.

ICJA Freiwilligenaustausch weltweit leistet durch internationale Begegnungen und interkulturelle Bildung praktische Friedensarbeit und fördert gesellschaftspolitisches Engagement.

Was sind die Aufgaben und Ziele des ICJA?
ICJA entsendet junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren und auch ältere Freiwillige zu seinen Partnerkomitees und nimmt gleichzeitig Menschen aus diesen Ländern auf. ICJA sieht in Freiwilligendiensten einen hervorragenden Weg, um mit- und voneinander zu lernen: Mit unseren internationalen Freiwilligendiensten bieten wir eine besondere Möglichkeit für direkte, interkulturelle Lernerfahrungen. Das unbekannte Lebensumfeld, in das sich unsere Freiwilligen begeben, schafft Räume, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst führen.
Allen Interessierten steht die Teilnahme am Programm des ICJA offen. Ihr müsst keine guten Abschlüsse haben, sondern euch auf eine andere Kultur einlassen wollen. Alle Teilnehmenden werden in Seminaren auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet, während des Dienstes begleitet und nehmen an Auswertungsseminaren teil. Ein Austausch ist für 6 Monate oder ein Jahr, für Freiwillige ab 26 Jahren auch für drei Monate möglich. Der Aufenthalt ist verbunden mit einem Freiwilligendienst in sozialen, politischen oder ökologischen Projekten.

Kontakt
ICJA Freiwillgenaustausch weltweit
Andrea Schwieger
Stralauer Allee 20e
10245 Berlin
030 200071623
aschwieger@icja.de
http://www.icja.de

Sonstiges

#aufstehen – Kampagne für Solidarität mit Geflüchteten

Olaf Schubert, Benno Fürmann und Ulrike Frank setzen ein Zeichen

#aufstehen - Kampagne für Solidarität mit Geflüchteten

(Bildquelle: ©RTL Rolf Baumgartner, ©Anja Limbrunner)

„Aufstehen und Solidarität mit Geflüchteten zeigen!“, dazu rufen derzeit die Filmemacherin Kerstin Höckel und der Unterstützer_ innenkreis der Erstaufnahme Straßburger Straße auf. Ziel ihrer Kampagne „#aufstehen – Solidarität mit Geflüchteten“ ist es, Interesse für die Schicksale und Belange Geflüchteter zu wecken und möglichst viele Menschen zum aufstehen zu begeistern. Mitmachen ist dabei ganz einfach: Interessierte zeigen ihre Solidarität, indem sie sich beim Aufstehen filmen, den kurzen Videoclip im Internet teilen und mit dem Hashtag „#aufstehen“ taggen. Auch Olaf Schubert, Benno Fürmann, Ulrike Frank und Nina Petri haben so bereits ein Zeichen gesetzt.

Die Idee zur Kampagne hatte die Berliner Filmemacherin Kerstin Höckel während der Produktion ihres Kurzfilms „Die Bürgschaft“ , ein modernes Flüchtlingsdrama. In der Schlüsselszene verhindern Flugreisende die Abschiebung eines Flüchtlingsmädchens, indem sie von ihren Plätzen aufstehen und so den Start der Maschine verhindern.

„Aufstehen ist ein starkes Symbol. Erst recht, wenn es viele tun. Wir wünschen uns, dass die Zivilcourage aus dem Film in der Realität Schule macht und auf die ganze Republik übergreift“, so Kerstin Höckel.

Für die Kampagne hat sich ein Team zusammengefunden, das sich rein ehrenamtlich engagiert. Mitinitiatorin Ines Stürmer vom Unterstützer_innenkreis der Erstaufnahme Straßburger Straße beschreibt das Credo des Teams: „Wir wollen ein Zeichen setzen für Menschen, die in Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, Schutz und Frieden suchen. Wir wollen die Zivilgesellschaft mobilisieren und beweisen, dass wir viele sind!“.

Ebenfalls ehrenamtlich beteiligen sich Olaf Schubert , Benno Fürmann und Ulrike Frank sowie Nina Petri . Sie alle zeigen mit ihren #aufstehen-Clips ihre Solidarität mit Geflüchteten und zeigen die herzliche Willkommenskultur Deutschlands.

Musikalisch wird die Kampagne begleitet von den Rappern MC Nuri und MC Trelos, bekannt aus dem Film „Can’t be silent“ (autofocus Videowerkstatt). Ihr eingängiger, eigens geschriebener „#aufstehen Rap“ begleitet alle Aktionen und liefert der Kampagne ihren Slogan: „Nur ein Mensch, der aufsteht, kann aufrecht geh“n!“

Der Kurzfilm DIE BÜRGSCHAFT mitsamt der #aufstehen-Kampagne ist unser Gesellenstück. Es folgen weitere, vom Aussterben bedrohte Balladen: Der Gott und die Bajadere, Die Kraniche des Ibykus, Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Daneben drängen bereits ein, zwei Langfilmideen und ein mysteriöses Serienkonzept ihrer Verwirklichung entgegen. Es gibt sehr viel zu tun…

Kontakt
GEIST&BLITZE Filmproduktion
Patrick Schoedel
Saarbrücker Str. 24
10405 Berlin
+49 30 51691719
patrick@geistundblitze.de
http://geistundblitze.de