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Science Research Technology

World“s largest scale alkaline water electrolysis system with power of 10 Megawatt from Asahi Kasei selected for Fukushima Hydrogen Research Center

Düsseldorf, August 14, 2018 – Asahi Kasei and its subsidiary Asahi Kasei Engineering Corp. have received an order from Toshiba Energy Systems & Solutions Corp. for an alkaline water electrolysis system of the world-leading scale of 10 MW in a single unit to be installed at the Fukushima Hydrogen Research Field in Namie, Futaba, Fukushima, Japan.

The development of a large-scale alkaline water electrolysis system featuring high energy efficiency and outstanding responsiveness with fluctuating output was achieved based on Asahi Kasei“s world-leading chlor-alkali electrolysis technology. The project is being supported by Japan“s New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO).

Toshiba Energy Systems & Solutions was commissioned by NEDO to implement a „Hydrogen from Renewable Energy Project“ in Namie, as a technological development project.

Integrated with a large-scale solar power generation plant, the electrolysis system will form a core part of the Fukushima Hydrogen Research Field scheduled for test operation in the autumn of 2019 and start-up in the summer of 2020.

Asahi Kasei“s alkaline water electrolysis system is an example of „power-to-gas“ technology to convert renewable energy into clean hydrogen which is expected to be widely utilized in transportation and industrial applications as a substitute for fossil fuel. The market is expected to grow significantly with the shift to a low-carbon society.

Participation in this project accords with Asahi Kasei“s medium-term strategic objective of providing solutions to society in the area of clean environmental energy.

About Asahi Kasei
Asahi Kasei Corporation is a globally active diversified technology company with operations in the Material, Homes, and Health Care business. The Material division encompasses fibers & textiles, petrochemicals, performance polymers, performance materials, consumables, battery separators, and electronic devices. The Homes division provides housing and construction materials to the Japanese market. The Health Care division includes pharmaceuticals, medical devices, and acute critical care devices and systems. With approximately 34,000 employees around the world, the Asahi Kasei Group serves customers in more than 100 countries.

Asahi Kasei is „Creating for Tomorrow“ with all operations sharing a common mission of contributing to life and living for people around the world. For more information, visit

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The Asahi Kasei Group is a diversified group of companies led by Asahi Kasei Corp., with operations in the Material, Homes, and Health Care business sectors. Asahi Kasei distributes its innovative technologies and unique materials on markets worldwide.
With more than 30,000 employees around the world, the Asahi Kasei Group serves customers in more than 100 countries. Asahi Kasei is „Creating for Tomorrow“ with all operations sharing a common mission of contributing to life and living for people around the world.

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Wissenschaft Technik Umwelt

GS Yuasa liefert Notstromversorgung für Fukushima-Bahnhof

Lithium-Ionen-Batterien helfen beim Katastrophenschutz

GS Yuasa liefert Notstromversorgung für Fukushima-Bahnhof

GS YUASA stattete die JR Fukushima Railway Station mit einer Li-Ionen Notstromversorgung aus.

Düsseldorf, August 2016 – Die GS YUASA Corporation hat eine zweiteilige Li-Ionen Batterieanlage inklusive USV-System an die JR Fukushima Railway Station in Japan geliefert. Die Anlage liefert circa 500kWh und ist in der Lage, bei einem Ausfall des Hauptnetzes den Bahnhof zwölf Stunden lang mit Strom zu versorgen.

Durch die Bereitstellung dieses neuen Systems durch GS YUASA wird JR Fukushima zum Vorzeigebahnhof für die sogenannte East Japan Railway Initiative „Ecoste“. Diese umfasst die Anwendung verschiedener Technologien zur Erhaltung der Umwelt, inklusive Energieeinsparung und Nutzung von erneuerbaren Energien, wie z. B. der Sonnenenergie. Dank eines Stromversorgungssystems, geliefert vom Partnerunternehmen Mitsubishi Electric Corporation, können 23 Prozent des vom Bahnhof benötigten Stromverbrauchs nun selbst produziert werden. Mit Installation dieser Anlage wird nicht nur die Stromversorgung bei „normalen“ Stromausfällen, sondern auch bei einem durch eine Naturkatastrophe herbeigeführten Netzzusammenbruch sichergestellt.

Das Energiespeichersystem von GS YUASA besteht aus Batteriemodulen der Baureihe LIM50E-12G, die mit jeweils 12 Zellen à 47,5Ah bei 3,7V Nennspannung pro Zelle bestückt sind. Das leistungsfähige Batteriemanagementsystem, das speziell für Smart Grid-Speicherlösungen konstruiert wurde, überwacht fortlaufend die Spannung, Temperatur und Strom der einzelnen Zellen. GS YUASA kombiniert erfolgreich die Lithium-Ionen Technologie mit USV-Systemen und leistet so einen Beitrag zur Errichtung von Katastrophenschutzeinrichtungen und zur Erhaltung der Umwelt.

YUASA ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit und einem weitreichenden Marketing- und Distributionsnetzwerk in Europa. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien von YUASA deckt die meisten bekannten Applikationen, wie Sicherheits- und Alarmsysteme, USV-Systeme, Notlichtsysteme und OEM-Ausrüstung, ab.

Die YUASA Battery (Europe) GmbH in Düsseldorf wurde 1983 gegründet. Von hier aus erfolgt die Betreuung von 15 Ländern innerhalb Europas. Mit ihren drei Geschäftsbereichen Automotive (Automobil-Starterbatterien), Motorcycle (Motorrad-Starterbatterien) und Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen) deckt sie die wichtigsten Marktsegmente für Batterieanwendungen ab.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

Mensch-und-Atom.org

Die Webseite www.mensch-und-atom.org pflegt die journalistische Vertiefung zum Thema Atomkraft und stellt die Menschen in den Mittelpunkt

Atomkraft geht uns alle an. Wir müssen mit ihr leben, ob wir das wollen oder nicht – auch nach dem Ausstieg. Zu kaum einem Thema ist das Spektrum der Meinungen so breit gefächert, bei kaum einem Thema hat die Wahrheit so viele Gesichter. Mit dem Buch „Die strahlende Wahrheit. Vom Wesen der Atomkraft“ haben die Journalisten Martin Arnold und Urs Fitze dieses Meinungsspektrum aufgefächert.

Nun haben sie weiter recherchiert und lancieren mit der Webseite www.mensch-und-atom.org die Fortsetzung ihres Buches im Internet. Die Betreiber wollen damit Leserinnen und Leser aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten die Betreiber einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und sie möchten dazu beitragen, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle kommen zu Wort, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Dazu kommen Reportagen und Hintergrundberichte von Schauplätzen aus aller Welt.

Zur Lancierung von www.mensch-und-atom.org präsentieren die Journalisten ein Dossier zu den grössten anzunehmenden Unfällen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Sie haben sich vor Ort ein Bild gemacht, lassen zum Thema Tschernobyl 16 Menschen, vom ehemaligen Liquidator bis Bäuerin, die sich auf verstrahltem Boden zurechtfinden muss, in eigenen Statements zu Wort kommen, und sie zeigen auf, wie die Natur in der Sperrzone leidet und wie der Mensch auf verstrahltem Boden eine neue Normalität zu leben sucht. www.mensch-und-atom.org wird das Thema Atomkraft weiter mit Schwerpunkten vertiefen, im Sommer zur Wiederaufbereitung, im Herbst zum Uranbergbau.

Links zu Beiträgen im Dossier Tschernobyl:

Leben auf verstrahltem Boden: Was bleibt uns denn anderes übrig?“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/tschernobyl/item/96-leben-auf-verstrahltem-boden-was-bleibt-uns-denn-anderes-uebrig

30 Jahre nach Tschernobyl scheint das Leben in den verstrahlten Gebieten im Süden Weissrusslands wieder weitgehend normalisiert. Doch die Abgründe sind nah.

„Fauna und Flora in der Sperrzone macht die Strahlung enorm zu schaffen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/191-timothy-mousseau-biologe

Timothy Mousseau ist Biologe an der Universität South Carolina in den USA. Er erforscht die Folgen der Verstrahlung auf die Natur in der Sperrzone von Tschernobyl.

„Alle sind tot.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/151-iwan-grisch

Liawon Grischuk wurde nach dem Super-Gau von Tschernobyl als Reservist eingezogen und während rund eines Monats für Dekontaminierungsarbeiten eingesetzt. Zweimal war er für je zwei Minuten auf dem Dach des zerstörten Reaktors.

„Ich wünsche meinen Kindern, dass sie von hier wegkommen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/157-tatjana-char

Tatjana Chartonowitsch ist Verkäuferin in einem Geschäft für Türen. Die 38-jährige lebt mit ihrer Familie in Djatlowitschi in Weissrussland.

www.mensch-und-atom.org will aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren zu einem Thema, das uns alle angeht: Atomkraft. Es ist ein Thema, das polarisiert, das Gegner und Befürworter zu Ideologen ihrer Sache macht. Und es ist ein Thema, das Wissende und Unwissende in einer Weise trennt, die gewollte und ungewollte Abhängigkeiten schafft. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Das zweite Ziel des Buches: die vielen Facetten der Wahrheit zu ergründen – und wie empfänglich wir für jene sind, die es uns bequem machen wollen.

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Mensch und Atom
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Politik Recht Gesellschaft

EU-Parlament übernimmt die Schirmherrschaft

Europäische Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ mahnen zum Lernen aus der Geschichte

EU-Parlament übernimmt die Schirmherrschaft

Mehr als 100 Partner aus 13 Ländern trafen sich am Wochenende in Geseke.

Die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ stehen im kommenden Jahr unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments. „Das Ziel Ihrer Initiative wird vom Europäischen Parlament sehr geschätzt“, ließ EU-Parlamentspräsident Martin Schulz das IBB Dortmund und die rund 100 Teilnehmer an der Planungskonferenz in Geseke (vom 29. Oktober bis 1. November) wissen.

Im Zeitraum vom 11. März bis 1. Mai 2016 erinnern Aktive in mehr als 200
Städten in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien, Japan, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, der Türkei und der
Ukraine an den 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und
den fünften Jahrestag der Katastrophe von Fukushima.

Erstmals werden neben Zeitzeugen aus der Ukraine und Belarus auch
Liquidatoren aus Russland eingeladen, um vor Schulklassen und
interessierten Erwachsenen zu berichten, wie das Unglück in Tschernobyl
ihr Leben verändert hat. „Tschernobyl ist leider auch ein Beweis dafür,
dass Reaktorkatastrophen nicht an Grenzen haltmachen“, sagt Peter
Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund, das die Konferenz
organisiert hatte. „Wir möchten mit der Einladung an russische
Liquidatoren auch einen Dialog ermöglichen zwischen Menschen in
inzwischen verfeindeten Ländern.“ Die Europäischen Aktionswochen „Für
eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ verbinden die Erinnerung an
die Reaktorkatastrophen konsequent mit einem Ruf nach neuen Energien:
Und dieses Konzept überzeugte den EU-Parlamentspräsidenten, erfuhren die
Konferenzteilnehmer.

„Unser Organ ist im Hinblick auf die Frage der Sicherheit im Bereich der
Kernenergie zutiefst besorgt“, schreibt EU-Parlamentspräsident Martin
Schulz in einem Brief an das IBB Dortmund. Das Parlament habe konsequent
darauf hingewiesen, dass die Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen
verbessert werden müssen. Zudem fordert das EU-Parlament, dass
regelmäßige Risiko- und Sicherheitsbewertungen von Kernkraftwerken
innerhalb und außerhalb der EU vorgenommen werden müssen. Außerdem mache
sich das Parlament nachdrücklich für erneuerbare Energien stark.

„Wir müssen aus der Geschichte lernen für eine gemeinsame Zukunft und
die Energiewende engagiert vorantreiben in ganz Europa“, mahnt Peter
Junge-Wentrup. Deshalb richteten die Konferenzteilnehmer auch ihren
Blick nach vorn: Im Rahmen von drei Exkursionen hatten Gäste aus 13
Ländern Gelegenheit, im Klimapark Rietberg, im Bioenergiedorf Ebbinghof
in Schmallenberg und im Energiedorf Herbram-Wald in Lichtenau gelungene
Beispiele der Energiewende kennenzulernen.

Weitere Themen der Konferenz waren die Anti-Atomkraft-Bewegung in
Frankreich und die Energiewende in Polen, Modelle zur
Energieselbstversorgung in Belarus, Klimaschutz-Kampagnen der Stadt
Dortmund und eine Erfinderwerkstatt in der Ukraine.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de .

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Internationalen Tschernobyl-Netzwerk (ICN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

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Europäisches Tschernobyl-Netzwerk tagt in Polen

Vorbereitung der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“

Europäisches Tschernobyl-Netzwerk tagt in Polen

Der Atomenergie-Experte Mycle Schneider, Träger des Alternativen Nobelpreises, referiert beim Treffen des Europäischen Tschernobyl-Netzwerks vom 22. bis 26. Oktober 2014 im polnischen Kreisau. Die Gastgeber – das IBB Dortmund, das IBB Kiew und die IBB „Johannes Rau“ Minsk – erwarten mehr als 220 Teilnehmer aus 14 Ländern, darunter auch 30 Liquidatoren aus der Ukraine sowie Gäste aus Japan.

Zentrales Thema des Netzwerktreffens ist die Vorbereitung der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ in den Jahren 2015 und 2016. Mit großem Interesse werden daneben aber auch die Berichte der Partner aus der Ukraine erwartet, unter ihnen 30 Liquidatoren. Sie waren 1986 als Ersthelfer im Einsatz am havarierten Atomkraftwerk von Tschernobyl. „Wir beobachten mit großer Sorge, dass in der Ukraine-Krise alte Feindbilder reaktiviert werden“, schildert Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Als Vertreter einer europäischen Zivilgesellschaft erheben wir unsere Stimme gegen die destruktive Logik des Krieges und gegen eine Politik der Aufrüstung.“

Die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ erinnern seit 2012 jedes Jahr in vielen Ländern Europas und der Türkei an die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl 1986 und von Fukushima 2011. Mit Zeitzeugen-Gesprächen, Kerzenaktionen und Vortragsveranstaltungen geben sie jeweils zu den Jahrestagen im März und April Impulse zu einem Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame Zukunft. Zum Netzwerktreffen werden Partner erwartet aus Belarus, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kasachstan, Italien, Irland, Norwegen, Polen, Spanien, den Niederlanden, der Türkei und der Ukraine.

In Kreisau tagt das Europäische Tschernobyl-Netzwerk zum ersten Mal. „Wir erinnern am authentischen Ort in der heutigen Jugendbildungsstätte auch an die Arbeit des Kreisauer Kreises“, sagt Peter Junge-Wentrup. Der Kreis der Widerstandskämpfer um Graf von Moltke gründete sich 1940 und schmiedete Pläne für ein gemeinsames Europa, das die nationalstaatlichen Grenzen überwindet.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de .

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Nicht ganz ernst zu nehmen, aber dennoch die reine Wahrheit.

Die Kanzlerin auf dem Klima- und Energietrip.

*Ein Essay zum Klima ( http://www.wolfgang-brune.eu/wasser_wolken.html )
Meerwasser und Wolken – sie machen das Klima der Erde.
Oder wie die Kanzlerin das Klima rettet.
Die Kanzlerin als Eiserne Lady, wie sie das Kohlenstoffdioxid bekämpft und beharrlich das Wasser übersieht.

*Ein Essay zur Energiewende ( http://www.wolfgang-brune.eu/essay_Energiewende.html )
Mit der Sonne fing alles an. Mit der Sonne hört alles auf?
Oder wie die Kanzlerin die Energiewende erfunden hat.
Wie die Kanzlerin die Energiewende erfunden hat, als der Tsunami 2011 das Kernkraftwerk Fukushima zerstörte, und sie dabei eine gute Lösung übersehen hat, die in Blickweite ihres Rügenschen Wahlkreises liegt und die man den japanischen Partnern hätte demonstrieren können.

http://www.wolfgang-brune.eu

©by Wolfgang Brune, 2014. Nachdruck nach Freigabe unentgeltlich möglich.
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Wolfgang Brune
Grüner Steg 2
Ostseebad 18586
03830385541
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Politik Recht Gesellschaft

1000 weiße Origami-Kraniche „landen“ in Dortmund

Eröffnung der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ am Freitag – Bürgermeisterin Birgit Jörder übernimmt die Schirmherrschaft

1000 weiße Origami-Kraniche "landen" in Dortmund

Einen Kranich überreichte Peter Junge-Wentrup (IBB Dortmund) an Birgit Jörder, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund.

Birgit Jörder, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, übernimmt die Schirmherrschaft für die Dortmunder Veranstaltungen im Rahmen der dritten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. „Was haben wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt und wie können wir unseren Energiebedarf nachhaltig decken? Dies sind Fragen, die für uns – und besonders für die jungen Menschen – von existenzieller Bedeutung für die Zukunft sind“, sagte Bürgermeisterin Jörder bei einem Pressegespräch am heutigen Mittwoch (5. März) im Rathaus.

Origami-Kranich greift japanische Legende auf

Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund, überreichte der Schirmherrin wenige Tage vor dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima einen von 1000 weißen Papier-Kranichen. Sie werden am Freitag (7.März) im Bürgersaal des Rathauses „landen“ zur Begrüßung der Gäste. „Der Origami-Kranich ist ein Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen Atomkraft geworden“, sagte Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Nach allem, was wir aus Japan erfahren, ist die globale Gefahr noch immer nicht abgewendet. Unsere Initiative zur Erinnerung an das unermessliche menschliche Leid zielt auf ein Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame Zukunft. Fukushima und Tschernobyl führen uns schmerzhaft vor Augen, dass eben nicht nur der Einsatz von Atomwaffen gefährlich ist, sondern auch die friedliche Nutzung der Atomenergie. Wir brauchen die Energiewende europaweit“, so Peter Junge-Wentrup.

Drei Gäste aus Japan berichten über die Situation in Fukushima

Zur Eröffnung der Europäischen Aktionswochen am Freitag, 7. März 2014, um 15 Uhr erwartet das IBB Dortmund drei Gäste aus Japan. Yukimi Hagiwara, eine betroffene Mutter aus der Region, die eine Initiative gegründet hat, den Kinderarzt Dr. Isamu Takamatsu und den Schriftsteller und Blogger Toshiya Morita. Sie werden über die Not der Betroffenen in der verstrahlten Region in Fukushima berichten. Über die weitreichenden Folgen für die japanische Gesellschaft referiert Prof. Dr. Steffi Richter, Japanologin der Universität Leipzig und Gründerin der „Textinitiative Fukushima“. Daneben wird der Wissenschaftsjournalist Thomas Dersee von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. erwartet.

Im Mittelpunkt der Europäischen Aktionswochen in neun Ländern stehen Diskussionsveranstal-tungen zu Energiethemen und Zeitzeugengespräche, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund) ermöglicht.

Veranstaltungen sind in folgenden Städten in Deutschland geplant:

Bad Sassendorf, Bochum, Braunschweig, Döbeln, Dortmund, Fürth, Gelsenkirchen, Goslar, Hagen, Herzogenaurach, Ibbenbüren, Kiel, Lippstadt, Münster, Nürnberg, in mehreren Städten der Oder-Region, Oelde, Schwerte, Soest, Wittmar und Wolfenbüttel.

Veranstaltungen sind darüber hinaus in folgenden Ländern geplant:

In Belarus, Großbritannien, Österreich, Polen, Spanien, Tschechien, in der Türkei und in der Ukraine.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de ,
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Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

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Politik Recht Gesellschaft

Informationen aus erster Hand zur Lage in Fukushima

Europäische Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ werden am 7. März 2014 in Dortmund eröffnet

Informationen aus erster Hand zur Lage in Fukushima

Das Logo der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“.

Die dritten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ werden am Freitag, 7. März 2014, um 15 Uhr im Dortmunder Rathaus offiziell eröffnet. „Vier Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe in Japan am 11. März 2011 möchten wir Begegnungen mit Betroffenen aus Japan ermöglichen und besonders auf die Not der Mütter und Kinder aus Fukushima aufmerksam machen“, sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. Außerdem werden im Zeitraum vom 7. bis 14. März und vom 26. April bis 5. Mai 2014 auch wieder Liquidatoren aus der Ukraine und aus Belarus über ihren Einsatz unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl berichten. Initiativen in neun Ländern beteiligen sich an den Europäischen Aktionswochen mit Zeitzeugengesprächen, Kerzenaktionen und Veranstaltungen, die Alternativen zur Atomenergie aufzeigen.

Drei Gäste aus Japan berichten über Folgen der Verstrahlung

Zur Eröffnungsveranstaltung in Dortmund erwartet das IBB Dortmund drei Gäste aus Japan: Yukimi Hagiwara, eine betroffene Mutter aus der Region, die eine Initiative gegründet hat, den Kinderarzt Dr. Isamu Takamatsu und den Schriftsteller und Blogger Toshiya Morita. Sie werden über die Lage der Betroffenen in der verstrahlten Region in Fukushima berichten. Über die weitreichenden Folgen für die japanische Gesellschaft referiert Prof. Dr. Steffi Richter, Japanologin der Universität Leipzig und Gründerin der „Textinitiative Fukushima“. Daneben wird der Wissenschaftsjournalist Thomas Dersee von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. erwartet.

„Die Bergung der Brennstäbe wird noch Monate dauern und die gefährliche Situation ist noch keineswegs unter Kontrolle“, erinnert Peter Junge-Wentrup, der die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ in Dortmund eröffnet. „Wir wollen im Netzwerk der Tschernobyl- und Umweltgruppen in Europa einen Beitrag leisten gegen das Verdrängen und Vergessen und für die Energiewende, die dringend notwendig ist.“

Veranstaltungen sind in folgenden Städten in Deutschland geplant:
Bad Sassendorf, Bochum, Braunschweig, Döbeln, Dortmund, Fürth, Gelsenkirchen, Goslar, Hagen, Herzogenaurach, Ibbenbüren, Kiel, Lippstadt, Münster, Nürnberg, in mehreren Städten der Oder-Region, Oelde, Schwerte, Soest, Wittmar und Wolfenbüttel.

Veranstaltungen sind darüber hinaus in folgenden Ländern geplant:
In Belarus, Großbritannien, Österreich, Polen, Spanien, Tschechien, in der Türkei und in der Ukraine.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de,

Bildrechte: IBB Dortmund Bildquelle:IBB Dortmund

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Wissenschaft Technik Umwelt

Was der Katastrophenschutz von Fukushima lernen kann

Mario König war 2011 als Sachverständiger vor Ort | Im Interview mit Springer für Professionals schildert der Springer Vieweg-Autor jetzt seine Eindrücke und zieht den Vergleich zum Katastrophenschutz in Deutschland

Was der Katastrophenschutz von Fukushima lernen kann

Bild: Coverabbildung des Hommel, dem Handbuch der gefährlichen Güter von Springer Vieweg | © Springer

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 27. Februar 2014. Drei Jahre nach Fukushima sind nach wie vor negative Folgen für Mensch und Tier nachweisbar. „Ein Ende ist nicht in Sicht“, lautet das Fazit von Mario König, Mitherausgeber des „Hommel“, dem „Handbuch der gefährlichen Güter“ von Springer Vieweg. Der Oberbrandrat und Strahlenschutzbeauftragte der Feuerwehr Mannheim, der 2011 mit dem Team des Technischen Hilfswerks (THW) in Japan im Einsatz war, sieht im Interview mit Springer für Professionals die Notwendigkeit der vollständigen Bergung der Brennstäbe, der sicheren Einhausung des Reaktorkerns sowie der nachhaltigen Entsorgung der radioaktiven Verunreinigung. Zugleich zeigt König auf, was der deutsche Katastrophenschutz aus Fukushima gelernt hat.

Der Schwerpunkt von Mario Königs Arbeit in Japan im Jahr 2011 lag im Strahlenschutz. Die aktuelle Lage zu beurteilen sei mit dem ihm zur Verfügung stehenden Material schwierig, so König. Einige Punkte aber sind für ihn unstrittig: „Die Kommunikation der japanischen Behörden mit der Bevölkerung während des akuten Schadensfalles, aber auch danach, ist nicht als optimal zu bezeichnen, was zu einem erheblichen Vertrauensverlust der Bevölkerung geführt hat.“ Darüber hinaus sei die Lage in den beschädigten Reaktorblöcken und der Umgang mit der radioaktiven Kontamination durch den Kraftwerksbetreiber unsicher und unbefriedigend. Nach Meinung des Springer Vieweg-Autors ist eine vollständige Bergung der Brennstäbe unverzichtbar, um sicherzustellen, dass von den beschädigten Reaktorkernen keine Gefahr mehr ausgehen kann. Anschließend sollte der Reaktorkern sicher eingehaust und die radioaktive Verunreinigung nachhaltig entsorgt werden. Darüber hinaus fordert König eine engmaschige medizinische Beobachtung: „Diese muss insbesondere bei der jungen Bevölkerung im betroffenen Gebiet stattfinden, um möglichst frühzeitig einen Einfluss der radioaktiven Belastung erkennen zu können.“

Der beste Katastrophenschutz ist für den Strahlenschutzexperten allerdings immer noch die Vorbeugung. Dieses komplexe und mehrstufige Thema habe man seit Fukushima hierzulande weiter forciert: „In Deutschland wurde die Analytische Task Force (ATF) geschaffen, deren Aufgabenschwerpunkt in der chemischen Analytik liegt. Die ATF besteht aus sechs operativen Einheiten an den Standorten Berlin, Dortmund, Hamburg, Köln, Mannheim und München, die von den dortigen Berufsfeuerwehren beziehungsweise in Berlin von der Polizei gestellt werden.“ Die Standorte, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit technischer Ausstattung, finanziellen Mitteln und organisatorisch unterstützt würden, seien so über Deutschland verteilt, dass jeder Punkt des Bundesgebietes innerhalb von zwei bis maximal drei Stunden erreicht werden könne. Die Gefahrenabwehr im Bereich ABC-Schutz sei in Deutschland in einem vierstufigen System aufgebaut. Die ATF stelle dabei die vierte Stufe dar, mit der Einheiten der Kommunen, der Kreise und der Länder durch den Bund unterstützt werden könnten. Die Teams seien so aufgestellt, dass sie unter maximaler Schutzstufe die verschiedenen Proben nehmen und unmittelbar vor Ort einer Analyse unterziehen können. Anschließend erfolge anhand der Untersuchungsergebnisse eine Beratung der eingesetzten Feuerwehr, der Mediziner oder auch der Umweltbehörden.

Dipl.-Chem. Mario König ist Oberbrandrat und Strahlenschutzbeauftragter bei der Feuerwehr Mannheim. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber des „Hommel“, dem „Handbuch der gefährlichen Güter“ von Springer Vieweg. Das Standardwerk für den Transport von Gefahrgütern bietet auf 2.900 Merkblättern Informationen zu nationalen und internationalen Transportvorschriften und zu Notfallmaßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern sowie Hinweise für die ärztliche Erstbehandlung von Personen. Die Version V13 der „Hommel interaktiv“ CD-ROM entspricht der aktuellen 28. Auflage des Gesamtwerks und ist jetzt erstmals auch als Einzelplatzversion separat beziehbar. Für Käufer der gedruckten Ausgabe ist die Einzelplatzversion im Preis enthalten.

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www.springerprofessional.de/4949558.html | Springer für Professionals: Interview mit Mario König
www.springer.com/hommel | Informationen zum „Hommel“

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Hebesysteme: Gerüstet für den Kriseneinsatz

haacon dehnt Geschäft mit Flugverladesystemen nach Japan aus

Hebesysteme: Gerüstet für den Kriseneinsatz

Deutsch-japanische Kooperation: Thomas Lotz, CEO haacon (re.) daneben Minoru Arakawa, Fusoh. Bild: haacon

Freudenberg, 16. Oktober 2013 – Die haacon hebetechnik gmbh liefert ab sofort Flugverladesysteme an die japanische Fusoh Aviation Co., Ltd. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten der unterfränkische Spezialist für Hebesysteme und das japanische Unternehmen.

Seit der Katastrophe von Fukushima im März 2011 reifte bei den Verantwortlichen in Japan die Erkenntnis, dass das Land mit luftgestützten Kriseneinsatzkräften vollkommen ungenügend ausgestattet ist. Daher habe die japanische Regierung Medienberichten zufolge beschlossen, sechs C-130 R Flugzeuge zum Ausbau der Transportkapazitäten zu beschaffen. Eine erste Maschine soll Ende 2013 zur Verfügung stehen, weitere sollen 2014 und 2015 folgen. Denn immerhin soll die durchschnittliche Lufttransportkapazität einer Industrienation bei 90 Stück C-130 Flugzeugen liegen.

Aus diesem Grund hat die Fusoh Aviation Co., Ltd. eigenen Angaben nach ein starkes Interesse an den Flugverladesystemen der haacon Gruppe. Bislang, so das japanische Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio, habe man noch keine ISO-Container in Flugzeuge verladen, auch verfüge man diesbezüglich über keine Erfahrung. Allerdings seien entsprechende Flugverladesysteme weltweit der Standard für den Transport von Hilfsgütern. Demzufolge erwarte Fusoh Aviation erste Flugverladeprojekte innerhalb von zwei bis drei Jahren, wie ein Unternehmenssprecher im Rahmen eines Besuchs in der unterfränkischen Zentrale von haacon in Freudenberg betonte.

Die Fusoh Aviation Co., Ltd., 1976 gegründet, beschäftigt 40 Mitarbeiter. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet Produkte und Service. Hierzu zählen der Import von Rohstoffen, Ausrüstungen und Ersatzteilen für die Luft- und Raumfahrt aber auch andere Branchen (hauptsächlich Flughelme, MSA GALLET), Rettungsausrüstung, Leuchtpaneele für Flugzeuge). Zu den Kunden von Fusoh Aviation zählen u.a. Kawasaki Heavy Industries, Mitsubishi Electric Corporation, Toshiba Corporation, das japanische Verteidigungsministerium und die Küstenwache.

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Bildrechte: haacon

Die haacon Gruppe ist ein führender Unternehmensverbund mit Spezialisierung auf Hebesysteme für mobile Anwendungen. Geschäftsfelder sind die Bereiche Nutzfahrzeugtechnik, Industriehebetechnik, Hebesysteme und Lifte. Entwickelt und produziert werden neben den Stützen u. a. Seilwinden, Nivelliervorrichtungen, Verladesysteme, Verstelleinrichtungen und Personenlifte. Mit rund 220 Beschäftigten in drei Werken und ihrem umfangreichen Produktportfolio setzte die haacon-Gruppe im Jahr 2011 über 29 Mio. Euro um.

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