Tag Archives: Fuhrparkmanagement

Auto Verkehr Logistik

Autoindustrie: Überhöhte Verbrauchswerte – unbekannte Wahrheit?

Stellungnahme des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement

Der aktuelle Spiegel-Beitrag grenzt nahezu an Realsatire: „Staatssekretäre im Bundesverkehrs- und Finanzministerium klagen über ihre Plug-In-Hybride von BMW. Die Limousinen mit teilweisem Elektrobetrieb entpuppen sich als Spritfresser.“ ( http://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-ministerien-beschweren-sich-ueber-hybrid-dienstwagen-a-1177341.html). Da kann man nur sagen: Willkommen im wahren Leben! Hier „entpuppt““ sich überhaupt nichts! Jeder, der auch nur annähernd darüber Bescheid wissen wollte, wusste um dieses „Phänomen“. Schlimmer noch: Seit Jahren setzt sich jeder, der darauf hingewiesen hat, dass nicht jede Form des Elektroantriebs nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll ist, dem Vorwurf der Ewiggestrigkeit und der Technologiefeindlichkeit aus. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, kommt aus der Politik stetig der Vorwurf, dass Unternehmen mit ihren Fuhrparks sich der Elektrifizierung widersetzen würden. Vielleicht wäre es sinnvoller, genau dieser Nutzergruppe zuzuhören und deren Bedenken ernst zu nehmen.

Die einfache Wahrheit, dass die Hersteller an den überhöhten Verbrauchswerten schuldig sind, lässt sich vielleicht in den Medien der ahnungs- und interesselosen Öffentlichkeit gut verkaufen. Fakt ist aber, dass die völlig realitätsfremden, von der Politik verabschiedeten, Messzyklen (Stichwort „NEFZ“) den wahren Grund für die Abweichung zur Realität darstellen. Der hilflose Versuch dies mit dem etwas weniger realitätsfremden neuen Verfahren (WLTP) zu heilen ruft in diesem Zusammenhang fast schon Mitleid hervor. Da lässt die neueste „Sensationsmeldung“ der Umweltorganisation ICCT, dass Fahrzeuge über 40% mehr verbrauchen, als von Herstellerseite aus angegeben ( https://www.swr.de/marktcheck/icct-studie-zu-spritverbrauch-bei-neuwagen-deutlich-durstiger-als-angegeben/-/id=100834/did=20580930/nid=100834/hnr1vo/index.html) bestenfalls die Frage aufkommen, ob wir nicht langsam aufhören sollten, uns in die eigene Tasche zu lügen.

Das eigentliche Problem sind hier nicht die Hersteller. Es scheint vielmehr so zu sein, dass fehlender Sachverstand und parteipolitische Interessen zu komplett falschen Richtungsangaben in Form von Verboten und Subventionen führen. Wie könnte sich sonst eine Förderpolitik erklären, die Taxiunternehmen mit einem 15.000 Euro-Zuschuss für 2-Tonnen Plug-In-Hybriden belohnt, wenn diese in einer emissionsgeplagten Innenstadt eingesetzt werden ( https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/50-e-taxi-in-stuttgart-gefoerdert/).

Nicht die Abweichung vom Normverbrauch sind ein Skandal, sondern die Unwissenheit der Verantwortlichen in der Politik und die dankbare Aufnahme solcher „Skandalmeldungen“ in den Medien. Beide sollten es besser wissen! Ein Vorschlag an die Politik: Fragen Sie doch mal die Experten, nämlich Unternehmen, die Fuhrparks betreiben, was Sinn macht und wo Unterstützung in Form von zielgerichteten Subventionen zu einem nachhaltigen Wandel in unsere automobilen Mobilität führen würden!

Wir freuen uns auf ihren Anruf!

Mit besten Grüßen

Marc-Oliver Prinzing
Vorstandsvorsitzender Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Auto Verkehr Logistik

FLOTTENMANAGER SCHAUEN WEITERHIN AUF DIE GESAMTKOSTEN

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 beleuchtet Gegenwart und Zukunft von Fahrzeugen mit Dieselantrieb und alternativen Technologien

Die öffentliche Diskussion um Fahrzeuge mit Dieselmotoren hat auch unter Flottenmanagern eine rege Debatte angestoßen. Die Kernfrage ist dabei, ob der Dieselantrieb noch eine Zukunft hat und welche alternativen Technologien an Bedeutung hinzugewinnen werden. Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017, die jährlich erscheinende Studie von Arval zu Status Quo und Zukunftsperspektiven der Mobilität, bestätigt in diesem Zusammenhang eines deutlich: Nach wie vor achten Flottenmanager vor allem auf die Kosteneffizienz und geben zu einem großen Teil auch weiterhin dem Diesel den Vorzug bei der Fahrzeugauswahl. So geben insgesamt 94 Prozent der befragten Fuhrparkverantwortlichen an, dass die öffentliche Debatte um diese Antriebsform keine oder nur geringe Auswirkungen auf ihre Dienstwagenpolitik hatte. Nichtsdestotrotz spielen alternative Antriebe zunehmend eine Rolle im Fuhrpark: 26 Prozent aller deutschen Unternehmen haben bereits mindestens eine alternative Technologie im Fuhrpark implementiert oder planen dies für die nächsten drei Jahre. Die gesamte Studie kann kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Der richtige Antrieb für Flottenfahrzeuge will durchdacht sein – schließlich ist der Fuhrpark einer der maßgeblichen Faktoren für die laufenden Unterhaltskosten eines Unternehmens. Der Diesel ist seit langem die vorherrschende Antriebsform. Dies liegt an den Gesamtkosten (TCO, Total Cost of Ownership), die bis jetzt bei keiner alternativen Technologie ähnlich niedrig sind. Die aktuelle und zukünftige Rolle des Diesels in Unternehmensflotten wird allerdings im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Abgaswerte des Diesels immer wieder thematisiert. Das aktuelle CVO Fuhrpark-Barometer 2017 zeichnet im Blick auf die derzeitige Stimmungslage deutscher und europäischer Flottenmanager bei diesem Thema ein klares Bild: Die Fuhrparkbranche ist von der bisweilen hitzig geführten Diskussion wenig beeindruckt und beurteilt den Einsatz von Dieselfahrzeugen weiterhin rational und pragmatisch.

Diesel weiterhin bevorzugte Antriebsform
Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Januar und Februar 2017 insgesamt 3.847 Unternehmen aus allen Branchen mit mindestens einem Firmenfahrzeug befragt, 300 davon aus Deutschland. 83 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass die öffentliche Diskussion um den Diesel keine Folgen für ihre Dienstwagenpolitik hinsichtlich Modellen und CO2-Grenzwerten hatte, für 11 Prozent hatte sie „wenige Folgen“. Für 6 Prozent hatten die Ereignisse der Vergangenheit „viele Folgen“. Aus gesamteuropäischer Sicht reagieren Flottenverantwortliche sogar noch gelassener: Hier rechnen lediglich 3 Prozent mit „vielen Folgen“ und für 89 Prozent hat dieses Thema keinerlei Nachwirkungen.

„Der Diesel spielt nach wie vor eine zentrale Rolle in Firmenfuhrparks“, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval. „Die Schlagzeilen der letzten Monate haben sich auf die Fahrzeugbestellungen eines Großteils der deutschen Unternehmen nicht ausgewirkt. Hier wird weiter nachvollziehbar nach wirtschaftlichen Kriterien entschieden, und der Diesel ist immer noch deutlich im Preisvorteil gegenüber Benzinern oder alternativen Antrieben. Er profitiert vor allem von den niedrigeren Treibstoffkosten.“

Flotten fit für die Zukunft machen
Unabhängig von der Diesel-Thematik richten viele deutsche Fuhrparkverantwortliche jedoch naturgemäß ihren Blick in die Zukunft: Über ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hat bereits alternative Antriebe im Einsatz oder plant dies für die nächsten drei Jahre. Vor allem sehr große Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern nehmen hier eine Vorreiterrolle ein: Von ihnen hat bereits fast die Hälfte (47 Prozent) alternative Technologien im Fuhrpark vorgesehen oder bereits implementiert. „Die Ergebnisse der Studie belegen: Je differenzierter eine Flotte hinsichtlich ihrer Anforderungsprofile angelegt ist, desto offener sind die Fuhrparkverantwortlichen für alternative Technologien. Dies ist vor allem bei großen Unternehmen mit vielen Firmenfahrzeugen der Fall“, sagt Katharina Schmidt.

Im Vergleich hinkt Deutschland dennoch etwas hinterher. Alternative Antriebe sind auf gesamteuropäischer Ebene bereits deutlich stärker in Fuhrparks vertreten. 40 Prozent der Befragten denken hier über die Einführung neuer Technologien nach, über die Hälfte von ihnen (21 Prozent) hat bereits mindestens eine implementiert. Während sich die Überlegungen in Deutschland vor allem auf Elektrofahrzeuge und Hybridantriebe konzentrieren, zieht aus gesamteuropäischer Sicht zudem jeder fünfte Fuhrparkverantwortliche auch den Plugin-Hybrid mit ins Kalkül. CNG-, LPG- sowie Brennstoffzellen-Antriebe spielen sowohl in Deutschland als auch im Rest Europas bislang untergeordnete Rollen.

Energiemix als Weg der Zukunft
Doch von welcher Technologie wird die Flotte der Zukunft nun angetrieben? Diese Frage stellt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Studienergebnisse. „Der Weg der Zukunft ist ein Energiemix“, sagt Katharina Schmidt. „Fuhrparkmanager haben zwar zunehmend den Anspruch, eine umweltfreundliche Flotte zu betreiben. Doch vor allem auf Langstrecken ist der Diesel derzeit noch unverzichtbar – nicht nur aus Kostengründen. Elektrofahrzeuge erfüllen noch nicht alle Ansprüche der beruflichen und auch privaten Flexibilität. So wird es darauf hinauslaufen, dass Unternehmen die Antriebswahl zunehmend bedarfsgerecht und abhängig vom jeweiligen Zweck gestalten: Diesel für Langstrecken, neue Energien vor allem die elektrifizierten Antriebe in der Stadt – das ist ein typisches Zukunftsszenario, aus dem wir zudem einen klaren Trend ableiten: Flotten werden durch die aktuelle Thematik und Diskussion genauer analysiert und bewertet werden. In vielen Fällen wird es notwendig werden, ein sogenanntes „Firmenwagen Profiling“ durchzuführen, um das passgenaue Dienstfahrzeug zum jeweiligen Nutzungsprofil zu finden.“

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100-prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 28 Ländern mit mehr als 6.400 Mitarbeitern vertreten. Arvals gesamte Leasingflotte umfasst 1.028.124 Leasing-Fahrzeuge weltweit (Dezember 2016). Arval ein Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am längsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement für Unternehmen und weltweit führend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 Ländern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking.
www.arval.com

Über BNP Paribas
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 192.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. Die Gruppe belegt Schlüsselpositionen in den drei Geschäftsfeldern Domestic Markets, International Financial Services (Privatkundengeschäft und Financial Services werden im Bereich Retail Banking & Services zusammengefasst) und Corporate & Institutional Banking, das sich auf Unternehmens- und institutionelle Kunden konzentriert. Die Gruppe begleitet ihre Kunden (Privatpersonen, Verbände, Unternehmer, KMU, Großunternehmen und institutionelle Anleger), um sie bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben mit Finanz , Anlage , Spar und Absicherungsdienstleistungen zu unterstützen. In Europa hat die Gruppe vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg) und BNP Paribas Personal Finance ist Marktführer bei Finanzierungsmöglichkeiten für Privatpersonen BNP Paribas baut derzeit ihr Geschäftsmodell einer integrierten Privatkundenbank in den Mittelmeerländern, in der Türkei und in Osteuropa aus und verfügt zudem über ein umfangreiches Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Institutional Banking sowie der Sparte International Financial Services ist BNP Paribas führend in Europa, hat eine starke Präsenz in Nord- und Südamerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum im Asien-Pazifik-Raum.
www.bnpparibas.com

Firmenkontakt
Arval Deutschland GmbH
Tamara Meier
Bajuwarenring 5
82041 Oberhaching
+49 (0)89 74423 0
tamara.meier@arval.de
https://www.arval.de

Pressekontakt
Maisberger, Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH
Holger Haushahn
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89 41 95 99-36
arval@maisberger.com
http://www.maisberger.com

Sport Vereine Freizeit Events

Do’s and don’ts im Fuhrpark

19. Verbandsmeeting in Augsburg / Machbares und Grenzen / Von der Unfallabwicklung über Wirtschaftlichkeitsvergleiche bis hin zu Trends

Do

Diesmal treffen sich die Fuhrparkverantwortlichen im schönen Augsburg.

Der Bundesverbands Fuhrparkmanagement (BVF) lädt am 14./15. November zu seinem 19. offenen Verbandsmeeting nach Augsburg ein. „Es geht diesmal um Do“s and Don“ts – wo gibt es Grenzen und wie sehen gangbare Wege im Fuhrparkmanagement aus“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des BVF. Es sind oft Feinheiten und Details, die die machbaren vom unmöglichen Entscheidungen trennen. Fachwissen und Erfahrungen sind daher wertvoller denn je. Eingeladen zu einem intensiven Austausch sind Mitglieder des Verbandes, aber auch Nicht-Mitglieder, die sich um das Flottenmanagement ihres Arbeitgebers kümmern.

Der Fuhrparkverband hat wieder ein spannendes Programm zusammengestellt mit genügend Raum für Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Inhaltlich geht es beispielsweise um einen Wirtschaftlichkeitsvergleich verschiedener Antriebsarten, den der Vorstandsvorsitzende des BVF, Marc-Oliver Prinzing, vorstellen wird. Zuvor präsentiert Markus Falk, Fuhrparkleiter von SAP SE, Tipps und Praxisbeispiele zum Thema Elektromobilität im Fuhrpark bzw. dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Die rechtlichen Aspekte beim Laden von Elektrofahrzeugen skizziert Rechtsanwalt Dr. Christian de Wyl.

Am zweiten Tag geht es aktuelle Themen, aber auch um die Zukunft und Trends. Rechtsanwalt Roman Kasten referiert beispielsweise darüber, worauf man bei Mietwagen im Rahmen der Unfallabwicklung achten sollte. Und die Fachreferenten des BVF stellen Neuigkeiten aus ihrem Themengebiet vor. Abschließend geht es um Compliance-Fragen und wie man Tricksereien und Betrügereien von Fahrzeugnutzern erkennen kann. „Wir werden aber auch über Führungsthemen, Zusammenarbeit und Konfliktmanagement sprechen“, so Schäfer.

Das Verbandsmeeting in Augsburg ist für Mitglieder des BVF und Fuhrparkmanager offen, beginnt am 14.11. um 12 Uhr und wird am 15.11.2017 gegen 13 Uhr enden. Im direkten Anschluss findet die Mitgliederversammlung statt. Am Vormittag des 14.11. treffen sich vor der Veranstaltung außerdem die Kolleginnen und Kollegen des Fachkreises „Kommunales Fuhrparkmanagement“. Mitglieder aus kommunalen Betrieben oder Vertreter kommunaler Fuhrparks, die noch nicht Mitglied sind, sind auch hier herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Das Programm, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zur Anreise und Übernachtung finden Sie hier: Zur Veranstaltung.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Sport Vereine Freizeit Events

Europäische Fuhrparkverbände vernetzen sich

Länderspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede / Zusammenarbeit sinnvoll und geplant / Viele Fuhrparks über Landesgrenzen unterwegs

Europäische Fuhrparkverbände vernetzen sich

Wollen sich zukünftig regelmäßig austauschen: Vertreter der Fuhrparkvberbände aus der DACH-Region.

Eine Kernaufgabe eines Verbandes ist der Wissensaustausch und Vernetzung der Mitglieder, um zum einen die Interessen zu vertreten, Know-how zu bündeln, Doppelarbeit zu vermeiden und bei der Bewältigung der Aufgaben zu unterstützen. Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) setzt das seit 2010 für deutsche Fuhrparkmanager um. „Auch zu Flottenbetreibern in Österreich und der Schweiz gab es bereits zahlreiche Kontakte, doch das soll zukünftig deutlich intensiviert werden“, sagt BVF-Vorstandsvorsitzender Marc-Oliver Prinzing anlässlich der ersten gemeinsamen Tagung in Stuttgart, bei der Vorstandsmitglieder der drei führenden Fuhrparkverbände der DACH-Region zusammenkamen.

Mit dabei waren der Schweizerischen Fahrzeugflottenbesitzer-Verband SFFV, der vor wenigen Monaten gegründete Fuhrparkverband Austria und der Bundesverband Fuhrparkmanagement aus Deutschland. Ziel der Tagung war es, die internationale Vernetzung durch einen intensiven Aus-tausch zwischen den Schwester-Verbänden voran zu treiben und die Organisation der zukünftigen Zusammenarbeit zu besprechen. „Es war spannend zu hören, welche Themen in den jeweiligen Ländern gerade ganz oben auf der Agenda stehen und festzustellen, dass es viele Gemeinsam-keiten gibt“, sagt Prinzing. „Vor unserer Gründung hatten wir bereits intensiven Kontakt nach Deutschland, wo man uns mit Rat und Tat zur Seite stand, was die Verbandsgründung schluss-endlich auch spürbar beschleunigt hat“, berichtet Henning Heise, Obmann des Fuhrparkverbands Austria.

Flottenbetreiber stehen in der DACH-Region in vielen Fällen vor ähnlichen Herausforderungen. Auf der anderen Seite gibt es viele länderspezifische Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen. „Das ist ein Grund, warum die Zusammenarbeit so wichtig ist. Hier können wir uns ideal ergänzen und austauschen, denn unsere Mitglieder haben oft Fahrzeuge, die auch grenzüber-schreitend eingesetzt werden“, sagt Ralf Käser, Vorstandsmitglied des SFFV.

Viele Aufgabenstellungen sind also ähnlich, auch wenn Sie durch unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen ggf. anders zu behandeln und zu lösen sind. Eindeutiges Fazit: Eine Zu-sammenarbeit über die Grenzen hinweg ist sinnvoll. Zukünftig sollen die Mitglieder der Verbände von dem Austausch und dem länderspezifischen Wissen der Kollegen profitieren.

Bildunterschrift:
Wollen sich zukünftig regelmäßig austauschen und europäische Themen voranbringen: Vertreter der Fuhrparkverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Foto von links nach rechts: Marc-Oliver Prinzing (BVF), Dieter Grün (BVF), Henning Heise (FVA), Ernst Schäfer (SFFV), Axel Schäfer (BVF), Bernd Kullmann (BVF), Ralf Käser (SFFV), Zbynek Fristensky (SFFV)

Über den Schweizerischen Fahrzeugflottenbesitzer Verband sffv
Im Jahre 1975 wurde die Interessengemeinschaft von Fahrzeugflottenbesitzern (iff) als Folge der Ölkrise gegründet. Der iff wurde bald umbenannt in Schweizerischer Fahrzeugflottenbesitzerverband (sffv). Präsident ist Patrick Bünzli, Allianz Schweiz. Der Verband dient der Wahrung von Interessen, dem Informationsaustausch und der Beantwortung von aktuellen Fragen. Im Vordergrund des Verbandes steht der Wissensaustausch unter den Flottenbesitzern und damit die Optimierung des Kostenmanagements im Flottenbereich.

Über den Fuhrparkverband Austria
Der österreichische Fuhrparkverband wurde Mitte 2017 gegründet. Der Fuhrparkverband Austria möchte die Interessen der Mitglieder vertreten und sieht sich als neutrale Plattform zum Austausch von Informationen, darüber hinaus hat man sich auf die Fahnen geheftet, die guten Beziehungen in die Industrie – unter Berücksichtigung der immer strengeren Compliance-Richtlinien – zu fördern, aber auch mit anderen Verbänden im Ausland zu kooperieren. Seminare und Schulungen zu speziellen Themen sind geplant und auch das Lobbying sieht der Verband als seine Aufgabe.
:

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Auto Verkehr Logistik

Kosten im Fuhrpark senken: Auf Leichtbau-Chassis und -koffer setzen

AL-KO Fahrzeugtechnik stellt innovative und ökonomische Lösungen zur Fuhrpark-Optimierung auf der NUFAM vor

Kosten im Fuhrpark senken: Auf Leichtbau-Chassis und -koffer setzen

AL-KO Fahrzeugtechnik – Kosten im Fuhrpark senken

Ein optimiertes Fuhrparkmanagement ist für Fuhrpark-Betreiber essentiell. Die naheliegende Lösung besteht in der Minimierung der Flotte und einer damit verbundenen Kostensenkung. Damit das Transportvolumen der Flotte weiterhin erreicht wird, gibt es die perfekte Lösung: das innovative Leichtbau-Chassis-Konzept von AL-KO Fahrzeugtechnik. Wer sich live davon überzeugen will, kann dies vom 28. September bis 01. Oktober auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM Karlsruhe tun. An drei Ständen stellen die Kötzer Fahrwerkspezialisten zusammen mit branchenübergreifenden Partnern Fahrzeuge mit Leichtbau-Niederflur-Chassis vor und beraten interessierte Besucher hinsichtlich Fuhrpark-Optimierung: Messestand IVECO Südwest (Halle 1, Stand A 114), Messestand VanSelect (Halle 1, Stand C109) und Messestand TBV Kühlfahrzeuge (Halle 2, Stand B 222).

Informationen und Fakten sind das A und O eines erfolgreichen Fuhrparkmanagements, denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht müssen alle anfallenden Kosten bewertet werden. Daher empfiehlt es sich für jeden Fuhrparkmanager, regelmäßig eine Total Cost of Ownership-Rechnung aufzustellen, um Einsparpotenzial zu erkennen und Ausgaben langfristig zu senken. Nutzfahrzeuge müssen unter verschiedenen Aspekten miteinander verglichen werden: Nutzmasse und Nutzvolumen sowie Anschaffungs- und Betriebskosten . Die Gegenüberstellung handelsüblicher Kastenwagen zu Fahrzeugen mit OEM-Zugkopf mit Leichtbau-Chassis und -koffer (Kofferfahrzeug) ergibt ein klares Bild.

Das zulässige Gesamtgewicht beider Fahrzeugtypen beträgt 3.500 kg. Dem Leergewicht des Kastenwagens von 2.393 kg stehen beim Kofferfahrzeug 2.239 kg gegenüber. Bezogen auf die verbleibende Nutzmasse ergeben sich für den Kastenwagen 1.107 kg, für das Kofferfahrzeug 1.261 kg. Daraus ergibt sich ein Nutzmasse-Vorteil von 154 kg. Ebenso überzeugt das Kofferfahrzeug mit einem Nutzvolumen von 20,3 m3 gegenüber den 15 m3 eines Kastenwagens. In einer Beispielrechnung, in der eine reine Kastenwagenflotte für ein Unternehmen täglich zweimal Güter mit ca. 165 m3 Transportvolumen ausliefert, werden dafür insgesamt elf Kastenwagen benötigt (165 m3/ 15 m3 = 11) . Bei einer Flotte mit Kofferfahrzeugen sind es gerade einmal acht (165 m3 / 20 m3 = 8).

Auch beim Gesamtkostenvergleich geht das Leichtbau-Chassis-Konzept als Sieger hervor. Der Listenpreis eines Kastenwagens beträgt 35.000 EUR, die Betriebskosten machen in etwa 46.868 EUR pro Jahr aus. Ein Kofferfahrzeug kostet zwar 45.000 EUR, dafür fallen jährlich nur 46.494 EUR Betriebskosten an. Umgerechnet auf die Flottenstärke ergeben sich 515.551 EUR für die Kastenwagen und 371.952 EUR für die Kofferfahrzeuge – und das pro Jahr. Subtrahiert man also die Betriebskosten bei einem Kastenwagen-Fuhrpark mit 515.551 EUR von den 371.952 EUR Betriebskosten pro Jahr eines optimierten Fuhrparks mit Kofferfahrzeug, beträgt die Ersparnis 143.599 EUR und 717.995 EUR im Nutzungszeitraum von fünf Jahren.

Die ALOIS KOBER GMBH
1931 gegründet, ist die AL-KO Fahrzeugtechnik heute ein global agierendes Technologie-Unternehmen mit mehr als 40 Standorten in Europa, Südamerika, Asien und Australien. Mit hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeitfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge steht AL-KO für beste Ergonomie und Funktionalität, höchsten Komfort sowie Innovationen für mehr Fahrsicherheit. Ausgefeilte Innovationsprozesse prägen das Unternehmen, das diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet wurde.
Die AL-KO Fahrzeugtechnik und Dexter Axle sind vereinigt unter DexKo Global Inc. (USA). Diese Kombination ist weltweit größter Hersteller von Anhängerachsen und Chassis-Komponenten im leichten Segment. DexKo Global Inc. erwirtschaftet einen Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar.

Firmenkontakt
Alois Kober GmbH
Thomas Lützel
Ichenhauser Str. 14
89359 Kötz
+49 8221 97-8239
thomas.luetzel@al-ko.de
http://www.alko-tech.com

Pressekontakt
kiecom GmbH
Michael Schneider
Rosental 10
80331 München
0892323620
schneider@kiecom.de
http://www.kiecom.de

Auto Verkehr Logistik

Fuhrpark-Wissen: Fuhrparkmedia bietet interessante Video-Beiträge

Fachvorträge zu fuhrparkrelevanten Themen ab sofort online / Kostenfrei auch für Nicht-Mitglieder / Weiteres exklusives Material im Mitgliederbereich

Fuhrpark-Wissen: Fuhrparkmedia bietet interessante Video-Beiträge

Fuhrparkverband bietet Fachvorträge online

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) hat eine neue Rubrik auf seiner Homepage freigeschaltet: „Fuhrparkmedia“. Dort werden ab sofort auch für Nicht-Mitglieder Video-Mitschnitte von Fachvorträgen zu sehen sein, die bei Veranstaltungen des Verbandes aufgezeichnet wurden. Aktuell beispielsweise das Referat von Prof. Dr. Volker Lüdemann „Warum lieben Google, Apple & Co. auf einmal Autos“, das er im Rahmen eines Verbandsmeetings vorstellte.

Für Mitglieder gibt es im geschlossenen Bereich der Homepage bereits einige Schulungs- und Informationsvideos. Zum Beispiel von den Verbandsjuristen zu spezifischen Fragestellungen oder Themenexperten wie dem Fachreferenten des Verbandes Michael Schulz, der sich um „Berufsgenossenschaftliche Vorschriften/UVV“ kümmert. „Alle Videos werden zunächst exklusiv für unsere Mitglieder da sein, ein ausgewählter Teil wird dann nach einer gewissen Zeit auch einer breiteren, interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, sagt BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer. Damit wolle der Verband einen kleinen Einblick geben in fachlich relevante Themen. Ergänzt wird das durch Interviews, die bei Fuhrparkradio zu hören sind. Noch detailliertere Informationen gibt es im Fuhrparkcockpit mit thematisch sortierten Fachartikeln, Formularen, Arbeitshilfen, Checklisten und Verlinkungen – allerdings nur für Mitglieder.
www.fuhrparkverband.de/der-verband/ fuhrparkmedia.html

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Auto Verkehr Logistik

Leasing mit Kilometervertrag so beliebt wie noch nie

Studie „CVO Fuhrpark-Barometer 2017“ zeigt aktuelle Trends im Flottenmanagement

Das aktuelle CVO Fuhrpark-Barometer 2017 bestätigt es deutlich: Leasing mit Kilometervertrag wird für das Fuhrparkmanagement immer wichtiger. Das gilt insbesondere für den deutschen Markt. Die Vorteile für Fuhrparkmanager liegen dabei auf der Hand: mehr Flexibilität bei der Vertragsgestaltung, volle Kostentransparenz, messbare Einsparpotentiale. Durch Outsourcing des Flottenmanagements bietet sich vielen Firmen zudem die Chance, die administrativen Strukturen des Unternehmens weiter zu verschlanken. Damit können Unternehmen sich noch stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Mehraufwand vermeiden. Denn: Neben den klassischen Dienstleistungen wie Wartungs- und Reifenservices bieten Leasingunternehmen auch Online Reporting-Tools und flexible Mietmodelle an. Damit setzt sich ein Trend fort, der nun bereits seit mehreren Jahren anhält. Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland im Januar und Februar 2017 3.632 Fuhrparkentscheider in zwölf europäischen Ländern sowie der Türkei befragt – davon 300 in Deutschland. Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 nimmt Branchen in den Fokus, für die das Thema Flottenmanagement besonders wichtig ist: Baugewerbe, Industrie, Dienstleistung und Handel. Die Größe der befragten Firmen reicht dabei von weniger als zehn bis hin zu mehr als 1.000 Mitarbeitern. Für die Studie wurden folgende Fuhrparkgrößen in den Blick genommen: kleiner Fuhrpark (1 bis 9 Fahrzeuge), mittlerer Fuhrpark (10 bis 49 Fahrzeuge), großer Fuhrpark (ab 50 Fahrzeuge). „Mit dem CVO Fuhrpark-Barometer 2017 haben wir es erneut geschafft, einen umfassenden Überblick über den Status quo und die Zukunftsperspektiven der beruflichen Mobilität in Deutschland und Europa zu geben“, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval Deutschland und Sprecherin für den CVO in Deutschland. Neben klassischen Managementthemen wie Fuhrparkmerkmale und Finanzierungsformen nimmt die Studie in ihrer neuesten Ausgabe auch wieder technologische Zukunftsthemen in den Blick. Hierzu zählen, wie schon in den vergangenen Jahren, Telematik und alternative Antriebslösungen.

Leasing mit Kilometervertrag in Deutschland so beliebt wie keine andere Finanzierungsmethode
Bei der Frage nach der Finanzierungsmethode, welche deutsche Flottenmanager bevorzugt nutzen, favorisieren fast die Hälfte der Befragten (47%) Leasing mit Kilometervertrag. Damit ist dies die hierzulande mit Abstand am häufigsten verwendete Finanzierungsmethode für Fahrzeugflotten – gefolgt vom Kauf (30%), dem Leasing mit Restwertvertrag (17%) und dem Autokredit (6%). Deutschland übernimmt damit eine Ausnahmestellung, greifen doch im gesamteuropäischen Vergleich nur 28% der Fuhrparkverantwortlichen auf Leasing mit Kilometervertrag zurück. 39% bevorzugen europaweit gesehen im Flottenmanagement nach wie vor den Kauf. Mit steigender Mitarbeiterzahl des Unternehmens bzw. mit wachsender Größe des Fuhrparks wächst aber auch in Europa die Bereitschaft, auf Leasing mit Kilometervertrag zurückzugreifen. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern entscheiden sich bereits mehr als die Hälfte der Fuhrparkmanager (52%) dafür. In Deutschland allein sind es 67%. Insgesamt hat sich in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in den letzten Jahren die Bereitschaft, Flotten durch Leasing mit Kilometervertrag zu finanzieren, spürbar erhöht. Lag die Zustimmungsrate für diese Finanzierungsmethode 2013 noch bei 40%, so sind es 2017 bereits 58%. „Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot an individuell kombinierbaren Dienstleistungen für die Flotte den Nerv der Branche treffen. Durch unsere jahrelange Erfahrung und Recherche sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig zu erkennen, diese entsprechend zu beraten und mit passgenauen Services, wie dem Langzeitmietmodell Arval Mid-Term Rental und dem Kundenportal My Arval Community, aber auch mit digitalen Konzepten wie e-Learning oder Clear Drive, einem webbasierten Spritspartraining, darauf zu reagieren“, sagt Katharina Schmidt.

Hybrid, Elektromobilität und Co. – Wachsendes Interesse für Nutzung alternativer Antriebstechnologien in Deutschland
Bei der Nutzung neuer und alternativer Antriebstechnologien sind deutsche Fuhrparkmanager zwar nach wie vor skeptischer als ihre europäischen Kollegen. Im gesamteuropäischen Vergleich liegt Deutschland immer noch im hinteren Feld und belegt vor Portugal und Tschechien den drittletzten Platz, was auf die mangelnde finanzielle Förderung von Seiten des Staates zurückzuführen ist. Allerdings wächst die Akzeptanz im deutschen Markt für Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor. Dabei gilt: Je größer das Unternehmen, desto größer die Offenheit für Hybridtechnologien, Elektromobilität, Gas- und Brennstoffzellenantriebe. In Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern denkt mit 47% der Verantwortlichen bereits fast die Hälfte darüber nach, alternative Technologien einzusetzen – Tendenz steigend. Waren es 2015 noch 23% der Flottenmanager größerer Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in Deutschland, die angaben, mindestens eine alternative Antriebstechnologie bereits implementiert zu haben, so ist für 2017 mit 24% ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Hybrid- und Elektroantriebe werden in diesem Zusammenhang mit Abstand am stärksten bevorzugt. Alternativen auf Gas- oder Brennstoffzellenbasis spielen nahezu keine Rolle. Dies gilt sowohl für den deutschen als auch für den gesamteuropäischen Markt.

Telematik und Mobilitätsalternativen: Deutsche Flottenmanager bleiben konservativ
Ähnlich wie bei alternativen Antriebstechnologien verhält sich der deutsche Markt auch beim Thema Telematik vergleichsweise konservativ. In Deutschland antworten lediglich 8% der Fuhrparkverantwortlichen auf die Frage, ob sie in einem Teil ihres Fuhrparks Telematik nutzen, mit „Ja“. Auf gesamteuropäischer Ebene sind es 20%. Bezogen auf die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens ist die Tendenz bei Telematik ähnlich wie bei den Antriebstechnologien: je größer das Unternehmen, desto größer die Akzeptanz. Bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern setzt bereits jeder fünfte Flottenmanager auf Telematik. Erstmals wurde in diesem Jahr für das CVO Fuhrpark-Barometer abgefragt, aus welchen Gründen Unternehmen diese Technologie verwenden. Für deutsche Flottenmanager ist es am wichtigsten, ihre Fuhrparkkosten zu reduzieren. Die Ortung der Fahrzeuge ist hierfür ein wichtiger Hebel. Denn im Flottenmanagement spielt als elementarer Kostenfaktor die perfekte Disposition und Allokation der Fahrzeuge eine bedeutende Rolle. De facto nutzen damit deutsche Fuhrparkmananger aus den gleichen Gründen Telematik wie ihre europäischen Kollegen, die allerdings auf die entsprechende Frage hin direkt die Ortung der Fahrzeuge als vornehmlichsten Grund für den Einsatz dieser Techologie nennen. Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden darüber hinaus zum ersten Mal Zahlen zum Thema Mobilitätsalternativen, wie Carsharing, Fahrgemeinschaften und Mobilitätsbudget/-karten erhoben. Auch hier reagieren deutsche Fuhrparkmanager konservativer als ihre europäischen Kollegen: Nur jeder vierte Verantwortliche in Deutschland (26%) überlegt, eine der Alternativen in den kommenden drei Jahren in seinem Unternehmen einzuführen. Aus gesamteuropäischer Sicht ist es fast jeder zweite Flottenmanager (45%). Dabei stoßen Fahrgemeinschaften auf die größte Zustimmung wenn es darum geht, über Mobilitätsalternativen nachzudenken. Und auch hier gilt: je größer das Unternehmen, desto größer die Akzeptanz für Carsharing, Fahrgemeinschaften und Mobilitätsbudget/-karten. Kaum ein Unterschied zwischen Deutschland und Gesamteuropa besteht bei der Frage, ob es denkbar wäre, dass alternative Mobilitätsansätze den klassischen Fuhrpark komplett ablösen. Flottenmanager schließen dies gegenwärtig nahezu geschlossen aus. Einzig in Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern sieht man hierfür eine gewisse Wahrscheinlichkeit.

Öffentliche Diskussion um den Diesel: Deutsche Unternehmen überwiegend unbeeindruckt
Ein Thema, welches seit Herbst 2015 die Automobilbranche wie kein anderes prägt und das Vertrauen von Verbrauchern tief erschüttert hat, ist die öffentliche Diskussion um den Diesel. Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden Fuhrparkmanager gefragt, welche Folgen dies für sie hat. Deutsche Unternehmen reagieren jedoch weitgehend besonnen darauf. 83% geben an, dass sich dadurch keine Konsequenzen für ihre Dienstwagenpolitik im Blick auf Modelle oder CO2-Grenzwerte ergeben. Damit liegt Deutschland fast gleichauf mit dem europäischen Durchschnitt (89%). Einzig deutsche Unternehmen mit Fuhrparks über 50 Fahrzeugen sind skeptischer. Hier geben lediglich 73% an, dass die öffentliche Diskussion um den Diesel keine Auswirkungen auf ihr Fuhrparkmanagement haben wird – 10 Prozentpunkte weniger als im gesamteuropäischen Schnitt.

Die Studie sowie hochauflösendes Bildmaterial erhalten Sie via arval@maisberger.com

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100Prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 28 Ländern mit mehr als 6.000 Mitarbeitern vertreten. Die Leasingflotte umfasst eine Million Leasing-Fahrzeuge weltweit. Arval ist ein Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am längsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement für Unternehmen und weltweit führend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 Ländern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking.
www.arval.de

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut.
www.bnpparibas.de

Firmenkontakt
Arval Deutschland GmbH
Tamara Meier
Bajuwarenring 5
82041 Oberhaching
+49 (0)89 74423 0
tamara.meier@arval.de
https://www.arval.de

Pressekontakt
Maisberger, Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH
Holger Haushahn
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49 (0)89 41 95 99-36
arval@maisberger.com
http://www.maisberger.com

Auto Verkehr Logistik

Gunter Glück verstärkt Fuhrparkverband

Erfahrener Experte kümmert sich um Zukunftsthemen

Gunter Glück verstärkt Fuhrparkverband

Gunter Glück bringt sich in die Verbandsarbeit ein.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) baut sein Kompetenzteam weiter aus. Gunter Glück wird sich als Fachreferent in die Verbandsarbeit einbringen und sich um „Mobilitätsmanagement und Zukunftsstrategien“ kümmern. „Wir freuen uns, mit Gunter Glück einen erfahrenen Mitstreiter gewonnen zu haben, der sich seit mehr als 20 Jahren im Fuhrparkmarkt einen Namen gemacht hat“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Fuhrparkverbands. Weitere Fachreferenten des Verbandes sind Michael Schulz (Berufsgenossenschaftliche Vorschriften/UVV), Sebastian Johanning (Nutzfahrzeuge und Grundsatzfragen) und Dr. Andreas Frenzke (Qualifizierungsfragen).

Gunter Glück ist gelernter Speditionskaufmann und Betriebswirt. An der Universität St. Gallen hat er General Management studiert. Seine beruflichen Stationen hatten immer mit Fahrzeugen zu tun, unter anderem war er über 22 Jahre bei LeasePlan Deutschland und dort zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung. Aktuell ist Glück freiberuflich tätig und begleitet für den Fuhrparkverband auch die Szenarien-Entwicklung für den Einsatz der Dieseltechnologie in deutschen Fuhrparks. Gemeinsam mit erfahrenen Fuhrparkmanagern aus dem Kreis der Verbandsmitglieder wird eine dezidierte Stellungnahme für politische Entscheidungsträger und eine erste Empfehlung für Fuhrparkbetreiber erarbeitet werden, die differenziert auf die verschiedenen Problematiken und Fragestellungen der unterschiedlichen Fuhrpark-Arten eingeht.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Auto Verkehr Logistik

Fuhrparkmanager im Gespräch: Neuer RegioTreff am Bodensee

Regionaler Erfahrungsaustausch nun auch am Bodensee / Fuhrparkverantwortliche treffen ortsnahe Kolleginnen und Kollegen aller Branchen

Fuhrparkmanager im Gespräch: Neuer RegioTreff am Bodensee

Intensiver Austausch mit Fachkolleginnen und -kollegen im kleineren Kreis – dies ist das Erfolgskonzept der RegioTreffs des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Nachdem regelmäßige Veranstaltungen sich unter anderem in den Regionen Süd (München), Ost, Rhein-Main/Rhein-Neckar, Rheinland und in Berlin, Hamburg, Stuttgart sowie Ulm etabliert haben, kommt jetzt eine neue Möglichkeit für Kolleginnen und Kollegen aus dem Bodenseeraum hinzu.
„Wir freuen uns, dass wir den Wunsch vieler Mitglieder aus der Bodenseeregion nun erfüllen können und auch hier eine neutrale Plattform für Erfahrungsaustausch bieten“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des BVF. „Die RegioTreffs für Fuhrparkverantwortliche sind zu 100 Prozent Anbieter- und werbefrei“. Die erste Veranstaltung wird Ende September stattfinden.

Auch Fuhrparkleiter aus der Bodenseeregion in Österreich und der Schweiz sind herzlich eingeladen. „Wichtig ist uns, dass wir hier ein echtes Netzwerktreffen unter Fachkollegen haben wollen“, sagt Roland Wiggenhauser, der den RegioTreff am Bodensee leiten wird. Wiggenhauser ist Teamleiter Corporate Fleetmanagement der MTU Friedrichshafen GmbH in Friedrichshafen und Gründungsmitglied des BVF.

Kostenfrei teilnehmen können Mitglieder und Nichtmitglieder, sofern Sie für das Fuhrparkmanagement zuständig sind. Dienstleister und Anbieter von Produkten sind nicht teilnahmeberechtigt. Weiteren Informationen, eine Übersicht zu den feststehenden Terminen und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte auf der Homepage des Verbandes. Nach der Anmeldung erhält man eine Bestätigung mit der genauen Ortsangabe.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Auto Verkehr Logistik

Diesel: VMF nimmt Stellung zur Zukunft des Dieselantriebs

Verbot und „Einbruch“ der Zulassungszahlen nicht in Sicht / Gebrauchtwagenpreise noch relativ stabil / Expertise und Feedback der herstellerunabhängigen Gesellschaften wichtig /

Diesel: VMF nimmt Stellung zur Zukunft des Dieselantriebs

Michael Velte: „Zum Diesel gibt es noch keine wirkliche, marktreife Alternative für lange Strecken“

Private und gewerbliche Dieselkunden, aber auch alle anderen Marktteilnehmer, sind seit September 2015 beunruhigt und aktuell häufen sich die Presseanfragen, wie es mit dem Diesel weitergeht. Das nimmt der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) zum Anlass, sich die Entwicklung noch einmal genauer anzusehen und ein Resümee zu ziehen.

Der Dieselskandal war ein Schock für alle. „Made in Germany“ hat dadurch einen Imageschaden davongetragen, Hersteller, Leasinggesellschaften und vor allem auch die Kunden sind verunsichert. Die VMF-Gesellschaften versuchen diese Verunsicherung und sämtliche weiteren Negativauswirkungen wie Restwertabsenkung, einen möglichen höheren Treibstoffverbrauch nach dem Update der Software etc. durch intensive Beratung in Kundengesprächen und Aufklärung abzufedern.

VMF sieht aktuell keinen Einbruch von Diesel-Fahrzeugen in Fuhrparks
In deutschen Fuhrparks ist der Diesel überproportional hoch vertreten. Trotz der weiter unklaren Gemengelage und da bisher noch keine Erfahrungswerte vorliegen, sind die Chancen für den Diesel derzeit nicht schlecht. 45,9 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge waren 2016 mit Dieselantrieb ausgestattet. Das waren laut Kraftfahrtbundesamt zwei Prozentpunkte weniger als 2015. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis vor dem Hintergrund der damals herrschenden Dieselskandale verschiedener Hersteller“, so Velte. Inwiefern es in 2017 speziell in Firmenfuhrparks zu weiteren spürbaren Rückgängen kommt, bleibt noch abzuwarten. Bekanntlich hat dieser Teilmarkt ganz andere Gesetzmäßigkeiten als der Privatmarkt. Dort ist die aktuelle Verunsicherung schon deutlich an Zulassungszahlen des Diesels abzulesen. Auf der anderen Seite gibt es auch noch keine wirkliche, marktreife Alternative für lange Strecken, die den Diesel unter betriebswirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten ablösen könnte. Dieselantriebe sind nach wie vor die Leistungsstärksten, nicht nur bei Transportern und Lkw. Elektrofahrzeuge sind bisher einfach noch nicht so weit – weder was die Reichweite, die Wirtschaftlichkeit, noch die flächendeckenden Lademöglichkeiten betrifft. Auch ein generelles, regionales Dieselverbot sieht der VMF bisher nicht. „Wichtig ist, dass die Politik Rahmenbedingungen für echte Alternativen schafft. Elektromobilität ist nur eine Alternative, aber langfristig müsste es weitere Möglichkeiten und Technologien geben. Alleine auf die E-Mobilität zu setzen ist zu kurz gegriffen“, sagt Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF.

Softwareupdate und Restwerte
Die Informationen durch Volkswagen über den Abgasskandal an die Kunden und die Nachrüstungen liefen schleppend. Doch nun sind diese Wogen wieder geglättet, wenn man nur die Technik um den Dieselskandal betrachtet. „Allerdings waren daraufhin die Gebrauchtwagenpreise bei den vom Skandal betroffenen Dieselfahrzeugen aus dem VW Konzern um einige Prozentpunkte abgesackt und werden sich aus unserer Sicht auf diesem niedrigeren Niveau jetzt stabilisieren“, so Velte. Insofern ist ein möglicher Wertverlust alleine durch die negative Diskussion um den Diesel bei diesen Fahrzeugen schon vorweggenommen. Inwiefern die Restwerte für Dieselfahrzeuge und speziell für Leasingrückläufer auch von anderen Herstellern mittelfristig nachgeben werden, bleibt noch abzuwarten. Wenn der DAT auch mit seiner Umfrage bei 700 Autohändlern im Mai 2017 feststellt, dass gebrauchte Dieselfahrzeuge aktuell wegen der Kundenverunsicherung zwar im Durchschnitt 12 Tage länger auf dem Hof stehen, aber ansonsten kein tatsächlich spürbarer Wertverlust eingetreten ist, sollte man die täglichen Standkosten von circa EUR 24,– pro Tag nicht außer Acht lassen. Wichtig ist, potenziellen Käufern wieder Sicherheit in die Dieseltechnologie zu geben. Denn nach jetzigem Stand wird es entsprechende Möglichkeiten der Nachrüstung von EU 5 auf EU 6 geben.

Zwischenfazit zur Dieseldiskussion
Fuhrparkbetreibern und ihren Beratern aus den Leasing- und Fuhrparkmanagementgesellschaften wird Flexibilität abverlangt und eine regelmäßige Marktbeobachtung ist unerlässlich – besonders bei einigen Modellen. Die Car Policies müssen ggf. an die Situation angepasst werden. Jeder sollte vor allem schauen, welche Schritte die Politik auf Betreiben der Hersteller unternimmt und an welchen Stellschrauben gedreht wird. „Zurzeit wird Elektromobilität gepuscht und dabei kann man sich fragen, ob die angestrebte Stückzahl von Fahrzeugen auf Deutschlands Straßen politisch nicht auf Kosten des Dieselantriebs erreicht werden soll“, hinterfragt Velte die aktuellen Nachrichten aus Berlin und Brüssel. Zumindest ist es der Politik gelungen, erheblichen Druck bei den Herstellern aufzubauen. Nun gilt es für die Politik ebenso, diese Diskussion wieder zu entschleunigen. Welcher Politiker will schon – und das auch noch vor einer Bundestagswahl – massive volkswirtschaftliche Verwerfungen riskieren. Denn an dieser Technologie hängen eine ganze Menge Arbeitsplätze.

Entscheidend für Flottenbetreiber ist jetzt einmal mehr, dem richtigen Leasinggeber bei seiner Beratung in der Auswahl der Fahrzeuge zu vertrauen. Er trägt nicht nur das spätere Vermarktungsrisiko, sondern hat auch langjährige Erfahrungswerte und wird adäquate Vorkehrungen treffen.

Der VMF, der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften, fokussiert sich auf Qualitäts- und Zukunftssicherung. Er versteht sich als Kompetenzzentrum für Fuhrparkmanagement. Ihm gehören die bedeutendsten herstellerunabhängigen Flottenleasinggesellschaften mit langjähriger Erfahrung an. Mit ihrer gemeinsamen Arbeit setzen sie Branchenstandards, um dem anspruchsvollen Flottenbetreiber, Sicherheit und Transparenz beim Management seines Fuhrparks zu bieten. Sie sind objektive Berater zu Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Fuhrpark durch eine alleine auf die Bedürfnisse des Fuhrparks abgestimmte Fahrzeugleasing-Service Kombination. Gerade für Fuhrparkneulinge sind sie erste Anlaufstelle.

Firmenkontakt
VMF – Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V.
Lea Blohmann
Frölingstraße 15-31
61352 Bad Homburg v.d.H.
06 172 – 88 23 97
info@vmf-fuhrparkmanagement.de
http://www.vmf-fuhrparkmanagement.de

Pressekontakt
eckpunkte Kommunikationsberatung
Wolfgang Eck
Bahnhofstraße 23
35781 Weilburg
06471-5073440
wolfgang.eck@eckpunkte.com
http://www.eckpunkte.com