Tag Archives: Führerschein

Auto Verkehr Logistik

Fahrstunden im Tesla: Die Zukunft ist elektrisch

Bei der 123FAHRSCHULE können Schüler Erfahrung im Tesla Model S sammeln

Fahrstunden im Tesla: Die Zukunft ist elektrisch

Tesla Model S der 123FAHRSCHULE

E-Mobilität, elektronische Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren: Was heute zum Teil noch nach Science-Fiction klingt, wird für junge Fahrer, die aktuell ihren Führerschein machen, irgendwann Realität werden. Da die heutigen Fahranfänger auch in einigen Jahrzehnten noch auf unseren Straßen unterwegs sein werden, will die 123FAHRSCHULE mit rein elektrisch betriebenen Tesla Model S schon heute auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

Alternative Antriebe sowie innovative und autonome Fahrassistenzsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Da diese Art der Fortbewegung den Fahrer vor neue Herausforderungen stellt, hat die 123FAHRSCHULE beschlossen, ihre Schüler schon jetzt mit einem der innovativsten Autos unserer Zeit – dem Tesla Model S – darauf vorzubereiten. Daher kann jeder Fahrschüler, der eins der 123FAHRSCHULE-Sparpakete gebucht hat, ohne Mehrkosten für zwei Fahrstunden einen Tesla fahren.

„Die Fahrstunden im Tesla gliedern sich in unser innovatives Ausbildungskonzept mit zeitgemäßen Fahrsimulatoren und starkem Online-Fokus hervorragend ein. Sie sollen unsere Fahrschüler mit den Besonderheiten von Elektroautos vertraut machen“, erklärt der verantwortliche Fahrschulleiter David Borsch. Vor allem Fahrverhalten und Aufbau dieser Autos unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Da bei einem Elektromotor direkt das maximale Drehmoment zur Verfügung steht, ist die Beschleunigung deutlich stärker als bei anderen Antriebsarten. Auch der Umgang mit dem veränderten Bremsverhalten durch die Energierückgewinnung bei Elektroautos will geübt sein. Die Fahrlehrer möchten ihre Schützlinge außerdem für die Herausforderungen durch das geräuschlose Anfahren und Rangieren sensibilisieren. Aufgrund der fehlenden Geräusche muss in einem E-Auto besondere Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer genommen werden.

Durch die Fahrstunden im Tesla soll auch ein Bewusstsein für umweltschonenden, emissionsarmen Individualverkehr geschaffen werden. Wer einmal die Vorzüge eines Elektroautos kennengelernt und Vorurteile abgelegt hat, wird später schneller bereit sein, auch privat auf E-Mobilität umzusteigen, so die Überzeugung des Fahrschulteams. Dadurch könnte ein noch größerer Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Großstädten geleistet werden, als es aktuell durch den Einsatz der Elektroautos im Fahrschulunterricht bereits der Fall ist. Aufgrund des fehlenden Schaltgetriebes bei Elektrofahrzeugen, kann der Tesla derzeit jedoch nur bei Automatik-Schülern für die komplette Praxisausbildung – inklusive der Fahrprüfung – eingesetzt werden.

Die 123fahrschule Holding GmbH ist der Kopf der 2016 gegründeten Fahrschulgruppe – 123FAHRSCHULE -, welche sich auf eine online- & App-gestützte Führerscheinausbildung für die Klassen B und BF17 spezialisiert hat. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrschulwesen, moderne Kommunikationsmittel und das Internet miteinander zu verbinden. Das Team aus engagierten Fahrlehrern und ausgewiesenen Internet- und Marketingexperten digitalisiert die Führerscheinausbildung. Dadurch wird Fahrschülern ein bequemerer und effizienterer Weg zum Führerscheinerwerb geebnet. Mit aktuell 9 Standorten – in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Herne, Köln, Marl, Pulheim und Recklinghausen – ist die Fahrschulgruppe eine der größten in der Region. Ein besonderes Highlight der Fahrschule sind die Tesla Model S, welche für einzelne Fahrstunden sowie die Automatikausbildung zur Verfügung stehen.

Kontakt
123fahrschule Holding GmbH
Dennis Ommer
Kattenbug 2
50667 köln
01752927179
dommer@123fahrschule.de
https://www.123fahrschule.de

Auto Verkehr Logistik

Digitaler Wandel: Eine Fahrschule im Aufbruch

Die 123FAHRSCHULE hat es sich zur Aufgabe gemacht die Fahrschul-Branche zu digitalisieren

Dass Digitalisierung und Fahrschule durchaus zusammenpassen, beweisen die Gründer der 123FAHRSCHULE. 2016 wagten sie den Einstieg in eine Branche, in welcher der digitale Wandel bisher eher stockend anlief. Das neue Konzept findet sowohl bei den Fahrlehrern als auch bei den Schülern großen Anklang.

Die beiden Gründer Boris Polenske und Daniel Radziwon erkannten, dass in der Fahrschulbranche ein großes Digitalisierungspotenzial steckt, das bis dato jedoch kaum genutzt wurde. Daher entschieden sie sich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und eine online-affine Fahrschule zu gründen, bei der das Fahrschulwesen mit modernen Kommunikationsmitteln und dem Internet verbunden wird.

Die 123FAHRSCHULE setzt auf eine komplette Online-Abwicklung der Buchung und Verwaltung von Theorie und Praxis sowie den Einsatz eigener Apps. Durch die neuen, innovativen Ansätze wird die Führerscheinausbildung modernisiert, wovon Schüler und Fahrlehrer gleichermaßen profitieren. Die Schüler erhalten beispielsweise maximale Transparenz in puncto Ausbildungsfortschritt und -kosten und gewinnen an zeitlicher sowie räumlicher Flexibilität. Die Fahrlehrer wiederum sparen viel Zeit dank der papierlosen Verwaltung.

Im Gegensatz zu klassischen Fahrschulen erfolgt die Anmeldung zur 123FAHRSCHULE online. Auch die Zahlungen werden über die Website der Fahrschule vorgenommen. Die Schüler müssen sich zudem nicht unbedingt persönlich bei der Fahrschule über die Zeiten des Theorieunterrichts informieren, sondern können diese alternativ auch ganz einfach online einsehen und direkt buchen. Das Fahrschul-Team aus gestandenen Fahrlehrer/innen sowie ausgewiesenen Online- und Marketingexperten hat neue Apps entwickelt, die den Schülern die Fahrschulausbildung erleichtern. Über die 123FAHRSCHULE-App können Theorie-, Simulator- und Fahrstunden gebucht und jederzeit der aktuelle Lernstand eingesehen werden. In der 123FÜHRERSCHEIN-App werden alle Theoriefragen zur Verfügung gestellt, wobei das Theoriewissen durch ein innovatives 6-Level-Lernsystem auf einfache Weise vermittelt wird. Der theoretische Unterricht findet in modernen Unterrichtsräumen mit guter technischer Ausstattung statt. So ist z. B. freies WLAN für die Fahrschüler jederzeit verfügbar.

Außerdem setzt das neue Konzept auf den Einsatzs von Fahrsimulatoren. Mit deren Hilfe lernen die Schüler bereits vor der ersten Fahrstunde das Lenken, Schalten, Kuppeln, Bremsen und Gasgeben kennen. Ein besonderes Highlight ist aber die Fahrschulausbildung im Tesla. Um die Fahrschüler auch auf zukünftige Herausforderungen des modernen Fahrens vorzubereiten, dürfen alle, die ein Sparpaket gebucht haben, eine Doppelstunde im Tesla Model S absolvieren.

Nicht nur für die Schüler hat sich einiges verändert, auch den Fahrlehrern wird die Arbeit durch technische Neuerungen erleichtert. Sämtliche Verwaltungsaufgaben, wie z. B. die Buchhaltung, werden nun automatisch vom Computer erledigt. Auch mit der Terminkoordination für Fahr- und Theoriestunden muss sich bei der 123FAHRSCHULE kein Fahrlehrer mehr beschäftigen – das alles übernimmt die App. Dadurch kann viel Zeit gespart werden, die stattdessen in die Ausbildung der Schüler investiert werden kann.

Die 123fahrschule Holding GmbH ist der Kopf der 2016 gegründeten Fahrschulgruppe – 123FAHRSCHULE -, welche sich auf eine online- & App-gestützte Führerscheinausbildung für die Klassen B und BF17 spezialisiert hat. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrschulwesen, moderne Kommunikationsmittel und das Internet miteinander zu verbinden. Das Team aus engagierten Fahrlehrern und ausgewiesenen Internet- und Marketingexperten digitalisiert die Führerscheinausbildung. Dadurch wird Fahrschülern ein bequemerer und effizienterer Weg zum Führerscheinerwerb geebnet. Mit aktuell 9 Standorten – in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Herne, Köln, Marl, Pulheim und Recklinghausen – ist die Fahrschulgruppe eine der größten in der Region. Ein besonderes Highlight der Fahrschule sind die Tesla Model S, welche für einzelne Fahrstunden sowie die Automatikausbildung zur Verfügung stehen.

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Bildung Karriere Schulungen

Seminare inklusive Führerschein

Fortbildungen mit Führerscheinerwerb bei der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH

Seminare inklusive Führerschein

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH in Witten bietet die Chance, im Rahmen von hochwertigen Qualifizierungsmaßnahmen einen Führerschein zu erlangen.

Für viele Berufe ist heutzutage ein Führerschein notwendig, um überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Der Erwerb eines Führerscheins ist für viele Arbeitnehmer allerdings schlicht zu teuer. Damit bewegt sich der Bewerber in einem Teufelskreis: Kein Führerschein- kein ausreichend bezahlter Arbeitsplatz- kein Geld für einen Führerschein usw.
Zum ganzheitlichen Ansatz der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH gehört es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Sie bietet Fortbildungen an, die den Erwerb eines Führerscheins beinhalten, und für die eine Kostenübernahme über einen Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter beantragt werden kann.
Dazu gehört die Weiterbildung zum „Kurierfahrer“ bis 3,5 t inklusive Führerschein Kl. B und berufsbezogenem Deutschkurs B1:
Die Aufgaben des Kurierfahrers sind umfangreich und erfordern Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen. Kurierfahrer erstellen bzw. planen ihre Routen eigenständig und beladen bzw. entladen ihr Fahrzeug. Dabei sichern sie die Ladung und achten auf eine bestmögliche Ausnutzung des Frachtraumes. Die Qualifizierung bereitet die Teilnehmer/innen auf alle anfallenden Aufgaben und Situationen bestmöglich vor. Die Inhalte des Kurses sind breit gefächert und zugleich konkret an der bevorstehenden Tätigkeit ausgerichtet. Das Schulungskonzept bietet alle nötigen Inhalte und Zusatzqualifikationen, um den Beruf des Kurierfahrers fachgerecht ausüben zu können. Die Teilnehmer/innen werden auf die Besonderheiten im Umgang mit Kunden vorbereitet und lernen alle wichtigen Kenntnisse über den Transport von Gütern.
Die Weiterbildung ist geeignet für ungelernte Kräfte, die als Kurierfahrer in der Logistikbranche Fußfassen möchten. Sie spricht motivierte Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten sowie Arbeitssuchende über 50 mit oder ohne Berufsabschluss an, die keinen Führerschein der Klasse B besitzen und über keine der erforderlichen Kenntnisse bzw. Zusatzqualifikationen verfügen. Zudem richtet sich der vorbereitende Deutschsprachkurs an Migranten, die im Bereich der Citylogistik tätig werden möchten, denen aber wichtige Fachsprachkenntnisse noch fehlen und die sich mit den entsprechenden sprachlichen Anforderungen vertraut machen möchten. Voraussetzungen sind: Die Teilnehmer/innen müssen körperlich belastbar sein und sind nicht im Besitz eines PKW-Führerscheins der Klasse B. Zudem werden Grundkenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Logistikbereich sind nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. In einem Vorgespräch wird zudem die Eignung der Teilnehmer/innen geprüft sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Bei Anstreben einer inkludierten PKW-Führerscheinausbildung müssen die Teilnehmer/innen neben dem erforderlichen Mindestalter ihren ordentlichen Wohnsitz während mindestens 185 Tagen im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland haben. Außerdem müssen bei Anmeldung ein aktueller Sehtest, ein aktueller Lebenslauf und ein aktuelles Passfoto vorgelegt werden. Der nächste Kurs beginnt am 04.06.2018!

Oder auch die Weiterbildung „Mobile/r zertifizierte/r Pflegeassistent/in inkl. Behandlungspflege LG 1 und 2 und Betreuungskraft §§43b,53c SGB XI mit PKW-Führerschein“:
Die Qualifizierung zum Pflege- und Betreuungsassistenten inklusive PKW-Führerscheinausbildung ist eine umfangreiche Weiterbildung für ungelernte Kräfte ohne PKW-Führerschein, die sich als Pfleghilfskräfte und Betreuungskräfte in der Altenpflege etablieren möchten, um in pflegerische und betreuerische Abläufe stationär oder vor allem auch ambulant eingesetzt zu werden. Die Weiterbildung ist konsequent an der Praxis und dem Alltag der Versorgung im Pflegeheim, in der ambulanten Pflege oder der teilstationären Pflege ausgerichtet. Es werden grundlegende Kenntnisse in der Grundpflege, in der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen bei unterschiedlichen Demenz- und neurologischen Erkrankungen sowie Kenntnisse in der Betreuung nach § 43b Abs.3 SGB XI vermittelt. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Interesse an einer pflegerischen und betreuerischen Tätigkeit in der ambulanten oder stationären Pflege von Senioren haben, an Berufsrückkehrerinnen, Wieder- oder Quereinsteiger ohne PKW-Führerschein. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 5-tätiges Orientierungspraktikum und Grundkenntnisse der deutschen Sprache (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Pflegebereich sind grundsätzlich nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Der nächste Kurs beginnt am 24.05.2018

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH oder der Telefonnummer: 02302/ 9836123.

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH ist seit 2016 ein staatlich anerkannter und nach AZAV und DIN ISO 9001 zertifizierter Bildungsträger.

Das umfassende Schulungsprogramm richtet sich an interne und externe Teilnehmer und beinhaltet umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen, die durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

Kontakt
Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH
Olivia Aschke
Ruhrstr. 22
58452 Witten
02302 9836123
02302 7075418
info@aschke-seminare.de
http://www.aschke-seminare.de/

Computer IT Software

Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent mit PKW-Führerschein

Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent mit PKW-Führerschein

Seminarraum der Aschke Seminare und Qualifizierung

Mehr Mobilität in der Pflege, mehr Einsatzmöglichkeiten!

Am 26.03.2018 startet unsere neue Qualifizierung „Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent inkl. Behandlungspflege LG1 und 2 und Betreuungskraft §§43b, 53c SGB XI mit PKW-Führerschein“

Die Qualifizierung zum Pflege- und Betreuungsassistenten inklusive PKW-Führerscheinausbildung ist eine breitgefächerte und umfangreiche Weiterbildung für ungelernte Kräfte ohne PKW-Führerschein, die sich als Pfleghilfskräfte und Betreuungskräfte in der Altenpflege etablieren möchten, um in pflegerische und betreuerische Abläufe stationär oder vor allem auch ambulant eingesetzt zu werden.

Die Weiterbildung ist konsequent an der Praxis und dem Alltag der Versorgung im Pflegeheim, in der ambulanten Pflege oder der teilstationären Pflege ausgerichtet. Es werden grundlegende Kenntnisse in der Grundpflege, in der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen bei unterschiedlichen Demenz- und neurologischen Erkrankungen sowie Kenntnisse in der Betreuung nach § 43b Abs.3 SGB XI vermittelt.

Insgesamt dauert die Qualifizierung 49 Wochen/ca.11,25 Monate inkl. Praktika, Führerscheinausbildung und gesetzlicher Urlaubsansprüche. Die Weiterbildung findet montags bis freitags von 08:00- 14:00 Uhr (7 UE) statt. Darüberhinaus stehen unseren Teilnehmern unsere Räume täglich zur Vorbereitung auf die theoretische Fahrprüfung zur Verfügung. Ein modularer Einstieg ist möglich!

Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Interesse an einer pflegerischen und betreuerischen Tätigkeit in der ambulanten oder stationären Pflege von Senioren haben, an Berufsrückkehrerinnen, Wieder- oder Quereinsteiger ohne PKW-Führerschein. Dazu zählen junge Menschen aber auch Zugewanderte mit guten Deutschkenntnissen mind. A2. In dieser Qualifizierung werden speziell auch Frauen angesprochen, die wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, aber keine Pflegeausbildung aufweisen, jedoch eine Affinität und Interesse an der pflegerischen Ausübung haben.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 5-tätiges Orientierungspraktikum, das sicherstellen soll, dass wirkliches Interesse am Inhalt der Qualifizierung besteht. Zudem werden Grundkenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Pflegebereich sind grundsätzlich nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Weitere Voraussetzungen sind eine körperliche und psychische Belastbarkeit sowie eine gesundheitliche Eignung. Die allgemeine Eignungsfeststellung erfolgt durch ein persönliches Gespräch.

Bei Anstreben einer inkludierten PKW-Führerscheinausbildung müssen die Teilnehmer neben dem erforderlichen Mindestalter ihren ordentlichen Wohnsitz während mindestens 185 Tagen im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland haben. Außerdem müssen bei Anmeldung ein aktueller Sehtest, ein aktueller Lebenslauf, ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis und ein aktuelles Passfoto vorgelegt werden.
Die Qualifizierung besteht aus 7 Modulen und einer begleitenden PKW-Führerscheinausbildung:
Modul 1: Basisqualifikation (616UE)
Modul 2: Praktikum
Modul 3: Behandlungspflege LG 1und 2 (210 UE)
Modul 4: Gerontopsychiatrische Pflege (189 UE)
Modul 5: Praktikum
Modul 6: Betreuung nach § § 43b, 53c SGB XI (350 UE)
Modul 7: Praktikum
PKW-Führerscheinausbildung (80UE)

Die Praktika werden jeweils in voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtungen im Bereich der Pflege und Betreuung absolviert.

Nach erfolgreicher Teilnahme können die Absolventen in der Pflege und in der Betreuung, in der Altersbegleitung nach §43b Abs.3 SGB XI sowie in pflegerischen Abläufen speziell für gerontropsychiatrische Pflege und Betreuung eingesetzt werden.

Durch den zusätzlich erworbenen PKW-Führerschein haben die Absolventen höhere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem kann die ambulante Versorgung von Patienten besser gewährleistet werden.
Lehrgangsabschluss

Die Qualifizierung endet mit einer schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung und wird mit der Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Voraussetzung ist die regelmäßige Teilnahme sowie die engagierte Beteiligung im Unterricht.

Nach erfolgreicher Teilnahme an der theoretischen und praktischen Fahrprüfung erhalten die Teilnehmer zudem die Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse B.
Fördermöglichkeiten

Die Weiterbildung ist durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit/ des Jobcenters förderbar. Arbeitgeber können die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter über das Programm „WeGebAU“ der Agentur für Arbeit finanzieren. Gerne beraten und unterstützen wir Sie.

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH ist seit 2016 ein staatlich anerkannter und nach AZAV und DIN ISO 9001 zertifizierter Bildungsträger.

Das umfassende Schulungsprogramm richtet sich an interne und externe Teilnehmer und beinhaltet umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen, die durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

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Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH
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Auto Verkehr Logistik

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Begleitetes Fahren ohne Begleiter: Führerschein weg

Beim „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ muss eine der Personen mit im Auto sitzen, die als Begleitperson in der amtlichen Bescheinigung des Fahrers angegeben sind. Fährt eine andere Person mit, reicht dies nicht aus – und die Fahrerlaubnis des jungen Fahrers wird widerrufen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.
VGH Baden-Württemberg, Az. 10 S 1404/16

Hintergrundinformation:
Seit 2011 dürfen Fahranfänger bereits mit dem vollendeten 17. Lebensjahr Auto fahren. Beim sogenannten „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ erhalten die jungen Fahrer keine Fahrerlaubnis im Kartenformat, sondern eine Prüfungsbescheinigung. Mit Erreichen der Volljährigkeit können sie diese in einen Führerschein in üblicher Form eintauschen. Begleitetes Fahren ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Wie der Name schon sagt, muss immer ein Begleiter mit im Auto sitzen. Es muss sich um eine mindestens 30-jährige Person handeln, die seit mindestens fünf Jahren den Führerschein besitzt. Den Führerschein muss der Begleiter mit sich führen. Der Fall: Ein 17-Jähriger hatte die Fahrerlaubnis für das „Begleitete Fahren ab 17“ mit der Auflage bekommen, nur in Begleitung von seiner Mutter oder seinem Vater zu fahren. Diese Auflage war wie üblich in seiner Prüfungsbescheinigung vermerkt. 14 Tage vor seinem 18. Geburtstag wurde er kontrolliert – doch außer ihm saß nur seine Schwester im Auto. Er musste daraufhin eine Geldbuße von 50 Euro zahlen. Außerdem widerrief die Führerscheinstelle seine Fahrerlaubnis. Der 17-Jährige wehrte sich und zog gegen diese Entscheidung vor Gericht. Unter anderem bestritt er, vorsätzlich gehandelt zu haben. Er habe geglaubt, es handle sich nicht um eine öffentliche Straße. Das Urteil: Die Argumente des jungen Autofahrers stießen beim Gericht auf taube Ohren. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigte die Entscheidung der Behörde. Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice berief sich das Gericht auf die gesetzliche Regelung in § 6e Abs. 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Diese besage eindeutig, dass beim „Begleiteten Fahren“ unbedingt eine der Personen als Begleiter dabei sein müsse, die in der Prüfungsbescheinigung namentlich genannt seien. Sei der 17-Jährige ohne diese Personen unterwegs, sei seine Fahrerlaubnis laut Gesetz zu widerrufen. Andere Personen zählten nicht. Warum er geglaubt haben sollte, dass die Straße, auf der er fuhr, nicht öffentlich gewesen sei, erschloss sich dem Gericht nicht. Es komme auch nicht darauf an, ob er andere Verkehrsteilnehmer gefährdet habe. Der junge Mann muss nun eine neue Fahrerlaubnis erwerben.
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 6. September 2016, Az. 10 S 1404/16

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Auto Verkehr Logistik

„Mit 17 hinters Steuer“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Was Jugendliche über die Fahrerlaubnis für begleitetes Fahren wissen sollten

"Mit 17 hinters Steuer" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Das Begleitete Fahren ab 17 bringt viele Vorteile mit sich.
Quelle: ERGO Group

Abschied vom „Mama-Taxi“ und selber hinters Steuer – für die meisten Jugendlichen ein Traum. Daher nutzen viele die Möglichkeit, schon mit knapp 17 die Fahrschule zu besuchen. In den Sommerferien beispielsweise ist Zeit für einen Intensiv-Theoriekurs sowie für ausreichend viele Fahrstunden. Nach erfolgreicher Fahrprüfung dürfen die Teilnehmer dann mit einer Begleitperson Auto fahren. Was Jugendliche bei der Anmeldung zum begleiteten Fahren wissen sollten, wer sie beim Fahren begleiten darf und wie die Haftung bei einem Unfall geregelt ist, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Seit Deutschland 2008 den Führerschein mit 17 eingeführt hat, können Jugendliche bereits im Alter von 16-einhalb Jahren Fahrstunden nehmen. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erhalten sie mit 17 Jahren die sogenannte „Prüfungsbescheinigung“. Sie gilt als Fahrerlaubnis und muss zusammen mit dem Personalausweis beim Autofahren stets dabei sein. Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen die Jugendlichen dann in Begleitung der Personen fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen sind. Nach dem 18. Geburtstag erhalten sie den Führerschein. „Hintergrund für diese Regelung sind die vielen Unfälle in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. Als Benutzer eines Pkw verunglücken sie häufiger als andere Altersgruppen“, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. „Seit der Einführung des begleiteten Fahrens sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen.“

Wie funktioniert die Anmeldung?

Wer bereits mit 16-einhalb mit der Ausbildung zum begleiteten Fahren beginnen möchte, muss sich zuerst dafür anmelden. Die notwendigen Antragsformulare erhalten Jugendliche in der Fahrschule, bei der zuständigen Führerscheinstelle oder auf den Internetseiten von Städten und Landkreisen. „Da sich die Formulare von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar innerhalb der Landkreise unterscheiden, sollten die Antragsteller darauf achten, dass sie das richtige Formular für ihren Wohnort haben“, ergänzt der Kfz-Experte. Schon beim Antrag muss der zukünftige Fahrer seine Begleitpersonen eintragen. Diese müssen auch schriftlich zustimmen. „Eine Obergrenze für die Anzahl der Beifahrer gibt es nicht“, so Frank Mauelshagen. „Je mehr Personen den jugendlichen Fahrer begleiten können, desto mehr Fahrgelegenheiten hat er. Zwar entstehen pro eingetragener Person Kosten, sie sind aber gering.“ Da der Jugendliche bei der Antragstellung noch nicht volljährig ist, ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig. Zur Abgabe des Antrags bei der Führerscheinstelle sind weitere Unterlagen mitzubringen: Der Personalweis oder Reisepass, ein biometrisches Passbild, ein Sehtest, der nicht älter ist als zwei Jahre, sowie ein Nachweis, dass der Antragsteller an einer Erste-Hilfe-Schulung teilgenommen hat. Wichtig zu wissen: Der Führerschein mit 17 ist nur in Deutschland gültig. Bei einer geplanten Fahrt nach Österreich beispielsweise sollten Fahrer und Begleitperson rechtzeitig die Plätze tauschen.

Wer darf Begleitperson sein?

Die Begleitpersonen sollen die Fahranfänger mit ihrer Erfahrung im Straßenverkehr unterstützen. Es gilt: Sie müssen mindestens 30 Jahre alt sein, seit fünf Jahren ununterbrochen die Fahrerlaubnis Klasse B haben und dürfen mit höchstens einem Punkt im Flensburger Fahrerlaubnisregister stehen. Außerdem dürfen die Begleitpersonen während der Fahrt mit einem 17-Jährigen nur höchstens 0,5 Promille Alkohol im Blut haben.

Haftung und Versicherung

So schwer es vielleicht manchmal fällt: Eine Begleitperson darf einem jugendlichen Fahrer auf keinen Fall in das Lenkrad greifen! Denn im Gegensatz zu einem Fahrlehrer gilt der Begleiter nicht als Fahrzeugführer (§2 Abs. 15 Straßenverkehrsgesetz), sondern nur der Fahrer. Kommt es zu einem Unfall, haftet daher auch ausschließlich der Fahrer, nicht die Begleitperson. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Fahrer noch minderjährig ist, denn er ist haftungsrechtlich einem volljährigen Fahrer gleichgestellt. Daher sollte er sich vor der ersten Fahrt über den Versicherungsschutz informieren. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. „Wenn der Führerscheinneuling beispielsweise das Auto der Eltern nutzt, müssen diese ihre Versicherung darüber in Kenntnis setzen“, so Frank Mauelshagen. „Denn falls im Versicherungsvertrag ein Mindestalter oder ein bestimmter Fahrerkreis festgelegt ist, kann das im Schadenfall zu Schwierigkeiten führen.“ Einige Versicherungen bieten an, das begleitete Fahren ohne Aufpreis in den Versicherungsschutz miteinzuschließen. Dann fährt der Nachwuchs mit vollem Versicherungsschutz und kann diesen auch nach dem 18. Geburtstag weiter nutzen.

Endlich 18!

Die Prüfbescheinigung gilt nach dem 18. Geburtstag noch für weitere drei Monate. Binnen dieser Zeit müssen die frischgebackenen Volljährigen die Bescheinigung bei der Führerscheinstelle gegen den „echten“ Führerschein eintauschen. Häufig stellen die Zulassungsbehörden diesen automatisch aus und er liegt zur Abholung bereit. Unter Umständen müssen die Betroffenen aber auch einen Antrag stellen. Daher sollten sie sich frühzeitig erkundigen, wie die jeweils zuständige Behörde die Ausgabe handhabt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.166

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Auto Verkehr Logistik

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Rote Ampel überfahren: Kein Fahrverbot im Härtefall?

Bei Missachtung einer roten Ampel zählen keine Ausreden. Übliche Konsequenz ist ein vorübergehendes Fahrverbot. Aber: In bestimmten Härtefällen, etwa wenn dringende Arztbesuche ohne Führerschein nachweislich nicht möglich sind, ist eine Ausnahme denkbar. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Bamberg.
OLG Bamberg, Az. 3 Ss OWi 1620/16

Hintergrundinformation:
Wer weiterfährt, obwohl die Ampel rot zeigt, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der Fahrer muss also seinen Führerschein für diesen Zeitraum abgeben. Dieses sogenannte „Regelfahrverbot“, das Richter in solchen Fällen üblicherweise verhängen, kennt jedoch auch Ausnahmen. Zumal Richter immer auch einen gewissen Ermessensspielraum haben. Der Fall: Ein Autofahrer war über eine rote Ampel gefahren. Die Straßenverkehrsbehörde reagierte wie üblich – mit Bußgeld und Regelfahrverbot. Der Fahrer wollte dies aber nicht hinnehmen. Er begründete seinen Einspruch gegen die Entscheidung damit, dass er lungenkrank sei und zweimal in der Woche einen Facharzt in der nächsten Stadt aufsuchen müsse. Die 15 Kilometer lange Strecke könne er nur mit dem Auto bewältigen. Zwar existiere in zwei Kilometern Entfernung zu seiner Wohnung eine Bushaltestelle. Diese Strecke schaffe er aber wegen seiner Krankheit nicht zu Fuß. Verwandte oder Bekannte, die ihn tagsüber fahren könnten, habe er nicht. Seine Finanzlage sei mit 588 Euro Krankengeld im Monat angespannt und erlaube keine längeren Taxifahrten. Das Amtsgericht erhöhte daraufhin das Bußgeld auf 500 Euro und verzichtete auf das Fahrverbot. Die Staatsanwaltschaft legte Rechtsmittel ein. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Bamberg hob das Urteil des Amtsgerichts auf. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erklärte das Gericht, dass eine Ausnahme vom Fahrverbot wegen eines außergewöhnlichen Härtefalles durchaus möglich sei. Das Amtsgericht habe aber sämtliche Aussagen des Autofahrers ungeprüft übernommen und geglaubt – von seinem Einkommen über seine Erkrankung bis hin zu den Arztbesuchen. Es hätte sich aber zunächst versichern müssen, dass diese Angaben auch der Wahrheit entsprachen, etwa durch ein ärztliches Gutachten oder eine Vernehmung des Lungenfacharztes. Auch die wirtschaftliche Situation des Autofahrers, der immerhin trotz geringen Einkommens ein Auto unterhalte, hätte das Amtsgericht prüfen müssen. Es habe auch versäumt, alternative Beförderungsvarianten zu prüfen, beispielsweise, ob der Mann sich nicht von einem Bekannten oder Verwandten die zwei Kilometer zur Bushaltestelle fahren lassen könne. Unlogisch empfand das Oberlandesgericht auch, dass die Geldbuße erhöht worden sei. Denn für die Differenz zur Regelgeldbuße könne sich der Mann einige Taxifahrten leisten. Hier lehnte das Oberlandesgericht eine Aufhebung des Fahrverbots ab.
Oberlandesgericht Bamberg, Beschluss vom 17. Januar 2017, Az. 3 Ss OWi 1620/16

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Auto Verkehr Logistik

Immer mehr Private in der Geschwindigkeitsüberwachung: „Der Staat verliert die Kontrolle“

Immer mehr Private in der Geschwindigkeitsüberwachung: "Der Staat verliert die Kontrolle"

Verkehrsanwalt Jens Dötsch, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V

Ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit ist ärgerlich. Gut zu wissen: Wurde die Kontrolle nicht korrekt durchgeführt, hat sie vor Gericht keinen Bestand. Das gilt zum Beispiel, wenn der Staat eine Privatfirma mit der Messung beauftragt und diese zu viel Einfluss genommen hat. Verkehrsanwalt Jens Dötsch, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V., klärt im Interview über die aktuelle Rechtslage sowie damit verbundene Risiken auf und gibt Tipps, wie man als betroffener Autofahrer eine Strafe abwenden kann.

Aus Zeit- und Kostengründen beauftragen die Kommunen immer häufiger private Dienstleister mit der Tempomessung auf deutschen Straßen. Wie muss man sich eine Zusammenarbeit zwischen Privaten und Kommunen vorstellen, Herr Dötsch?

Bestimmte Bereiche der Geschwindigkeitsüberwachung können von privaten Dienstleistern übernommen werden. In einigen Bundesländern statten Privatunternehmen aber die Kommunen mit Messgeräten aus, betreiben die Anlagen, bereiten die Daten auf und beraten die Kommunen sogar bei der Standortwahl. Eine vollständige Auslagerung der Geschwindigkeitsüberwachung ist jedoch rechtlich nicht zulässig. Im Einzelfall muss die Kontrolle immer beim Staat liegen.

Wie viel Einfluss haben Private dadurch auf die Kontrollen und den Bußgeldprozess?

Man kann schon von einer erheblichen Einflussnahme durch die Privaten sprechen. Leider gibt es rechtlich aber keine eindeutige Regelung darüber, was genau ein Dienstleister machen darf. Es ist jedoch klar festgelegt, dass der Staat die Hoheit über das Verfahren behalten muss. Das heißt: Private Dienstleister dürfen die Behörden nur unterstützen, aber beispielsweise nicht die komplette Auswertung übernehmen. Im Einzelfall ist das jedoch nur schwer nachvollziehbar. Insgesamt erhöht die Auslagerung definitiv die Gefahr, dass der Staat die Kontrolle verliert. In solchen Fällen ist ein Bußgeldbescheid nicht wirksam.

Ist das Geschäft mit den Blitzern für private Firmen und die Kommunen lukrativ?

Ja, denn jeder ertappte Temposünder beschert den Kommunen Einnahmen, an denen die Privaten zum Teil mitverdienen – von jedem verhängten Bußgeld behalten sie eine „Gebühr“ ein. Das rentiert sich für die Privaten sowie für die Kommunen, die Personal für den Betrieb der Anlagen einsparen.

Erhöhen die Kontrollen denn die Sicherheit im Straßenverkehr?

Meiner Meinung nach werden insbesondere bei einer „Gewinnbeteiligung“ von Privaten die Radarfallen eher dort aufgestellt, wo die Erfolgswahrscheinlichkeit höher ist, also zum Beispiel an vielbefahrenen Ausfallstraßen. In meiner Kanzlei hatte ich noch nie den Fall, dass jemand vor einem Kindergarten, einer Schule oder einem Krankenhaus geblitzt wurde, weil da – so vermute ich – ohnehin langsam gefahren wird. Blitzer sind so vor allem eine zusätzliche Einnahmequelle für die Kommunen. Ein Beispiel ist auch der alljährliche Blitzermarathon. Dieser verbessert meiner Meinung nach die Sicherheit nicht. Sinnvoller wäre es, nachts oder am Wochenende mehr Kontrollen durchzuführen. Das ist nämlich die Zeit, in der es laut Statistik die meisten Unfälle gibt, besonders betroffen sind zum Beispiel junge Leute, die von der Disco nach Hause fahren.

Wie genau sind die Geschwindigkeitsmessungen und wie hoch ist die Fehlerquote?

Rund 56 Prozent aller Messungen sind fehlerhaft – und damit mehr als jeder zweite Bußgedbescheid! [1] Das liegt vor allem an der ungenauen Bedienung der Messgeräte, denn generell arbeiten die Geräte sehr genau, sofern das Messgerät vorschriftsmäßig bedient wird. Pauschal kann man sagen, dass mobile Blitzer ungenauer sind als stationäre, denn gerade beim Standortwechsel kommt es häufig zu Bedien- und Aufbaufehlern.

Wie schützt man sich am besten davor, in eine Radarfalle zu geraten?

Der beste Schutz ist natürlich, nicht zu schnell zu fahren (lacht). Bei sogenannten Blitzer-Apps, die vor Radarkontrollen warnen, rate ich zur Vorsicht, denn das Handy am Steuer ist verboten – und auch die Nutzung solcher Apps. So kann es passieren, dass bei einer Kontrolle das Smartphone eingezogen wird. Hinzu können ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld kommen.

Wie sollten sich Autofahrer im Falle eines Bußgeldbescheids verhalten?

Generell empfehle ich Betroffenen, von ihrem Schweigerecht Gebrauch und der Polizei gegenüber keinerlei Aussage zu machen. Die Gefahr ist sonst groß, sich unbedacht selbst zu belasten. Sobald der Anhörungsbogen vorliegt, sollte man sich an einen Verkehrsanwalt wenden und das weitere Vorgehen besprechen. Idealerweise hat man für solche Fälle eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, die die Anwaltskosten trägt. Oft lohnt sich das, denn ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt weiß genau, was im jeweiligen Fall zu tun ist. Er kennt auch die Blitzer vor Ort und kann einschätzen, wie wahrscheinlich eine Fehlmessung ist. So lässt sich eine Strafe oft umgehen. Wenn der Bußgeldbescheid schon eine Weile zurückliegt, kann ein Anwalt in vielen Fällen ebenfalls ein Fahrverbot verhindern, sofern man sich in der Zwischenzeit unauffällig gezeigt hat.

[1] Studie der Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft mbH (VUT) von 2013

Zur Person: Jens Dötsch, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht
Jens Dötsch (41) studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Lausanne und ist als Rechtsanwalt und Mitinhaber der Kanzlei Görgen & Dötsch in Andernach tätig. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Neben dem Verkehrsrecht gehört das Versicherungsrecht zu seinen Spezialgebieten.

Über die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören knapp 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts – zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

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Auto Verkehr Logistik

„Schadenfreiheitsklasse übertragen“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Lukas G. aus Monheim:
Meine Oma fährt aus Altersgründen kein Auto mehr und hat mir deshalb ihr Fahrzeug überlassen. Kann ich auch ihre Schadenfreiheitsklasse übernehmen?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Wer aus Altersgründen nicht mehr Auto fahren möchte und sein Fahrzeug an ein Familienmitglied abgibt, kann auch seine Schadenfreiheitsklasse (SFK) an Verwandte ersten oder zweiten Grades weitergeben. Dazu gehören beispielsweise Kinder und Enkelkinder. Entscheidet sich der Enkel für einen anderen Versicherer als seine Großmutter, stellt er dort zunächst einen Antrag auf eine Kfz-Versicherung. Um die SFK der Großmutter übernehmen zu können, muss er ein Formular zur SFK-Übertragung auf Dritte ausfüllen. Dies erhält er von seinem Versicherer. Darin gibt er an, dass er das Auto der Oma regelmäßig gefahren hat, und legt eine Kopie seines Führerscheins bei. Die Großmutter bestätigt ihren Verzicht auf ihre SFK durch ihre Unterschrift auf diesem Formular. Handelt es sich um verschiedene Versicherer, fragt der neue Versicherer die SFK dann beim alten Versicherer ab. Wichtig: Der Enkel sollte bereits einige Jahre eine Fahrerlaubnis haben. Denn er darf nur so viele schadenfreie Jahre übernehmen, wie er tatsächlich nach Erhalt seines Führerscheins hätte selbst erfahren können. Ist die SFK der Großmutter höher, verfällt der Rest. Daher lohnt sich eine SFK-Übertragung bei Fahranfängern nicht. Übrigens: Nur bei Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherung ist eine Übertragung möglich – bei der Teilkaskoversicherung gibt es keine SFK.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.334

Die Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Auto Verkehr Logistik

Kein Pardon: Fahren ohne Führerschein ist eine Straftat – auch zu Übungszwecken

R+V-Infocenter: auf spezielle Verkehrsübungsplätze oder private Gelände auszuweichen

Kein Pardon: Fahren ohne Führerschein ist eine Straftat - auch zu Übungszwecken

Wer ohne Führerschein eine Spritztour im Auto unternimmt, macht sich strafbar. Das gilt auch für Jugendliche, die mit den Eltern Autofahren üben – auf einer öffentlichen Straße genauso wie auf einem Supermarktparkplatz. Das Infocenter der R+V Versicherung rät, auf spezielle Verkehrsübungsplätze oder private Gelände auszuweichen.

Gang einlegen, Kupplung kommen lassen, Gas geben: Viele Jugendliche können es kaum erwarten, endlich selbst Auto zu fahren. Allerdings ist es verboten, auf der Straße oder einem Feldweg für die Führerscheinprüfung zu üben. Und was viele nicht wissen: „Das gilt auch für private Parkplätze von Einkaufsmärkten, weil in der Regel alle Verkehrsteilnehmer sie nutzen können“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter.

Drastische Strafen möglich
Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr rechnen. Und obendrein kann der Gesetzgeber dem Führerscheinanwärter verbieten, zur Prüfung anzutreten – sogar für mehrere Jahre. Auch der Fahrzeughalter muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen: Ihm droht neben einer Geldstrafe auch der Entzug seines Führerscheins, wenn er zulässt, dass jemand ohne Fahrerlaubnis sein Fahrzeug fährt – auch wenn es nur zu Übungszwecken ist.

Hohe Kosten für Unfall
Bei einem Unfall wird die Situation noch kritischer. „Die Haftpflichtversicherung kommt zwar in der Regel für die Schäden am anderen Fahrzeug auf. Sie kann aber vom Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen zurückfordern“, betont Karl Walter. Anders sieht es bei der Kaskoversicherung aus, die Schäden am eigenen Fahrzeug deckt. Sie braucht gar nicht zahlen, wenn jemand ohne Fahrerlaubnis gefahren ist. Der Halter bleibt also unter Umständen auf diesen Kosten sitzen.

Auf privatem Gelände erlaubt
Erlaubt ist die praktische Fahrübung auf ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen. Dazu muss der Fahranfänger je nach Anbieter mindestens 16 oder 17 Jahre alt sein und der Begleiter einen gültigen Führerschein besitzen. Wichtiger Tipp des Experten: „Eltern sollten sich vor dem Besuch des Übungsplatzes erkundigen, ob eine sogenannte Tageshaftpflichtversicherung und eine Vollkaskoversicherung im Preis eingeschlossen sind oder ob sie diese zusätzlich abschließen können“, so Karl Walter. Dadurch vermeiden sie, dass sie bei einem Unfall in der eigenen Kfz-Versicherung höhergestuft werden.

Auch auf einem Privatgelände können Fahranfänger üben, sofern der Besitzer damit einverstanden ist. Entscheidend ist dabei, dass das Grundstück nicht für jeden zugänglich und zum Beispiel durch einen Zaun klar abgegrenzt ist.

www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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