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Kündigungsschutzklage: Welche Frist gilt? Was, wenn man sie versäumt?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungsschutzklage: Welche Frist gilt? Was, wenn man sie versäumt?

Fachanwalt Bredereck

Gegen die Kündigung wehrt man sich vor dem Arbeitsgericht mit einer Kündigungsschutzklage innerhalb einer Frist von drei Wochen. Wer diese Frist versäumt, kann die nachträgliche Zulassung der Klage beantragen – theoretisch. Wann beginnt und wann endet die dreiwöchige Klagefrist? Unter welchen Umständen bewilligt das Gericht die nachträgliche Zulassung der Klage? Antworten hat Arbeitsrechtler und Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Die Klagefrist beginnt mit dem Zugang des Kündigungsschreibens in den „Empfangsbereich“ des Arbeitnehmers, regelmäßig ist das der Briefkasten, jedenfalls aber ein Ort und ein Zeitpunkt, an dem man typischerweise damit rechnen kann, dass der Arbeitnehmer das Schreiben erhält. Wirft ein Bote das Kündigungsschreiben um 23:00 Uhr in den Briefkasten, gilt die Kündigung regelmäßig erst am nächsten Tag als zugegangen. Und mit dem Zugang an diesem Tag beginnt die Dreiwochenfrist.

Das Ende der Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage berechnet man wie folgt: Drei Kalenderwochen nach dem Zugangsdatum endet die Frist um 24:00 Uhr. Wenn die Kündigung beispielsweise am 26.06.2018 zugeht, endet die Klagefrist am 17.07.2018 um 24:00 Uhr. Fällt das Fristende auf einen gesetzlichen Feiertag, einen Samstag oder einen Sonntag, gilt die Ausnahmeregel, dass man die Kündigungsschutzklage noch am nächsten Werktag (Montag-Freitag) bis 24:00 Uhr einreichen kann – genauer: bis 23:59:59 Uhr.

Die Klage muss vor 24:00 Uhr bei Gericht eingehen, entweder vorab per Fax oder als unterschriebenes Original, eingeworfen in den Gerichtsbriefkasten. Achtung: Im Gerichtsbriefkasten gibt es einen Mechanismus, der um 00:00 Uhr umklappt. Wer sich da nur um Sekunden verspätet, hat Pech.

Was kann man tun, wenn man die Frist versäumt? Ist die Fristsäumnis unverschuldet, kann man die nachträgliche Zulassung der Klage beim Arbeitsgericht innerhalb einer Frist von zwei Wochen erreichen. Meistens stimmen die Arbeitsgerichte einem solchen Antrag allerdings nicht zu, etwa wenn man die Klage wegen eines Staus oder Unfalls verspätet im Gerichtsbriefkasten einwirft; oder wenn einen die Kündigung nicht erreicht, weil man bei Freund oder Freundin übernachtet hat, etc. Unverschuldet ist die Fristsäumnis, wenn man im genehmigten Erholungsurlaub war oder im Krankenhaus wegen eines Unfalls.

Ist die Fristsäumnis unverschuldet, kann man innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach dem Urlaub oder dem Krankenhausaufenthalt die nachträgliche Zulassung der Klage erwirken. Wer auch diese Frist versäumt, verpasst endgültig seine Chance auf Arbeitsplatzerhalt oder auf eine Abfindung.

Zusammengefasst: Sorgen Sie dafür, dass Sie Postsendungen tatsächlich erhalten! Gehen Sie Ihre Post immer sorgfältig durch, besonders nach einer längeren Abwesenheit. Haben Sie eine Kündigung erhalten, rate ich dringend dazu, die Frist nicht auszureizen. Rufen Sie am besten noch am selben Tag oder am nächsten bei einem Arbeitsrechtler an, am besten bei einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht, und erkundigen Sie sich nach den Chancen einer Kündigungsschutzklage. In fast allen Fällen enden Kündigungsschutzklagen mit einem Abfindungsvergleich, der Ihnen häufig eine unerwartet hohe Abfindung einbringen kann.

Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht oder unter meiner Kündigungshotline. In einer kostenlosen und unverbindlichen telefonischen Ersteinschätzung kläre ich auf über Klagechancen und die Aussichten auf eine Abfindung.

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26.06.2018

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„Mein Kanada Studium“ bereitet auf Auslandsaufenthalt vor

Die neue Webseite unterstützt bei der Vorbereitung eines Auslandssemesters in Kanada dank fundierter Informationen und persönlicher Erfahrungen.

"Mein Kanada Studium" bereitet auf Auslandsaufenthalt vor

Ein Studium in Kanada ist ein einmaliges Erlebnis und verbessert die Karrierechancen

Mit kaum einem anderen Land wird derart Freiheit und Wildnis assoziiert, wie dies bei Kanada der Fall ist. Das Studium ist wohl der Lebensabschnitt, in dem man sich am meisten ausprobieren, ausleben und neu erfinden kann. Ein Auslandssemester stellt oft den Höhepunkt dieser Unabhängigkeit dar. Was liegt da näher als beide Dinge zu verbinden und ein Land voller spannender Möglichkeiten auf eine einzigartige Art zu entdecken? Wirklich vor Ort zu leben und zu studieren?

Es gibt tausend gute Gründe für einen Auslandsaufenthalt in Kanada. Zum einen die Qualität der Universitäten und die Tatsache, dass es sich hervorragend im Lebenslauf macht, auf Englisch oder Französisch studiert zu haben. Wer seinen Horizont erweitern möchte, etwas von der gelungenen kanadischen Immigrationspolitik lernen möchte oder einfach nicht genug von Natur bekommen kann, ist hier goldrichtig! Zum anderen der spannende Aspekt, dass in einem Land viele verschiedene Kulturen und Mentalitäten zusammen leben.

Viele Studierende schwärmen von Kanada, aber der Schritt vom unkonkreten Traum zum reellen Auslandsaufenthalt ist nicht immer einfach. Die Vorbereitung ist wesentlich komplexer, als dies bei einem Erasmussemester in Europa der Fall ist. Durch die unterschiedlichen Hochschulsysteme, die fremde Sprache, die organisatorischen Hürden und die begrenzten Plätze ergeben sich zahlreiche Herausforderungen, um den Wunsch vom Studium in Kanada wirklich zu realisieren. Von wichtigen Fristen über Studienfinanzierung, Lebenshaltungskosten in Kanada bis hin zur erfolgreichen Wohnungssuche, der Krankenversicherung oder Tipps für Allergikern: „Mein Kanada Studium“ informiert rundum und versorgt alle Interessierten mit wertvollen Tipps und Tricks. Wer Fragen zu alltäglichen Dingen wie typischem kanadischem Essen hat ist hier ebenso richtig wie Studierende, die sich schon immer für den Alltag an kanadischen Universitäten interessiert haben.

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Kündigungsschutzklage: Welche Fristen gelten und wie berechnet man sie?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungsschutzklage: Welche Fristen gelten und wie berechnet man sie?

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Sie haben die Kündigung erhalten und wollen sich dagegen wehren? Das geht mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Was Sie dafür tun müssen und vor allem: Welche Fristen jetzt wichtig sind, sagt Ihnen Anwalt Alexander Bredereck, Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte.

Eine Kündigungsschutzklage kann man nur innerhalb von 3 Wochen beim Arbeitsgericht einreichen. So steht es im Gesetz. Sie Frist beginnt mit „Zugang“ des Kündigungsschreibens beim Arbeitnehmer. Was bedeutet das? Das Schreiben geht dem Arbeitnehmer zu, wenn man es ihm entweder persönlich überreicht, oder: das Schreiben muss den Arbeitnehmer auf eine Art erreichen, bei der er üblicherweise Kenntnis davon erlangt. Typischer Fall: Das Kündigungsschreiben gelangt per Post oder per Boten in den Briefkasten des Arbeitnehmers.

Die Frist einer Kündigungsschutzklage beginnt an dem Tag, an dem das Kündigungsschreiben beim Arbeitnehmer zugeht und endet 3 Kalenderwochen später um 24 Uhr. Wenn man das Kündigungsschreiben beispielsweise an einem Donnerstag erhält, dann endet die Frist 3 Wochen später am Donnerstag um 24 Uhr. Die Kündigungsschutzklage kann man bis 24 Uhr beim Arbeitsgericht einreichen. Fällt dieser Donnerstag auf einen gesetzlichen Feiertag, läuft die Frist am darauffolgenden Werktag, in dem Fall am Freitag um 24 Uhr ab.

Die 3-Wochen-Frist der Kündigungsschutzklage sollte man nicht ausreizen. Vielmehr sollte man gleich nach Zugang des Kündigungsschreibens zu einem Arbeitsrechtler gehen und sich beraten lassen. Zum Anwalt sollte man innerhalb von ein bis zwei Tagen gehen, nicht später. Denn es gibt noch mehr Fristen, an die man sich halten sollte. Nicht selten macht der Arbeitgeber nämlich Formfehler bei der Kündigung. Möglich ist dann gegebenenfalls die sogenannte „sofortige Zurückweisung“ der Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung, mit der sich der Arbeitnehmer regelmäßig Vorteile im Kündigungsschutzverfahren sichert.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Gekündigten Mitarbeitern biete ich folgendes an: Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht unter 030.40004999. Kostenlos und unverbindlich schildere ich Ihnen meine Sicht auf Ihre Kündigung und sage Ihnen, ob sich eine Kündigungsschutzklage für Sie lohnt und wie ich Ihre Abfindungs-Chancen einschätze. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Air Berlin-Kündigungen: Welche Fristen laufen für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Jedenfalls wer rechtsschutzversichert ist, tut gut daran, gegen die Kündigung vorzugehen und diese nicht wirksam werden zu lassen. Dafür laufen einige wichtige Fristen, die ein sofortiges Handeln der Arbeitnehmer erforderlich machen.

Meldung bei der Bundesagentur für Arbeit

Zunächst sollten sich Mitarbeiter, die eine Kündigung erhalten haben, noch am selben oder am nächsten Werktag bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos melden. Entscheidend ist, eine Sperrzeit zu vermeiden, die bei einer verspäteten Meldung drohen kann.

Zurückweisung der Kündigung

Ebenfalls unverzüglich ist zu prüfen, ob die Kündigung möglicherweise wegen Fehlern bei der Bevollmächtigung zurückgewiesen werden kann. Unverzüglich meinte dabei ohne schuldhaftes Zögern, darunter sind nach der Rechtsprechung wenige Tage (regelmäßig maximal drei) zu verstehen. Dieses Vorgehen kann sinnvoll sein, wenn jemand die Kündigung unterschrieben hat, der dazu gar nicht berechtigt ist, oder aber keine ordnungsgemäße Vollmacht beigefügt wurde. Dadurch lässt sich dann Zeit gewinnen, da der Arbeitgeber die Kündigung erneut aussprechen muss.

Erhebung der Kündigungsschutzklage

Bekannt ist den meisten Arbeitnehmern die Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Innerhalb von drei Wochen muss diese beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Dazu ist Arbeitnehmern in aller Regel zu raten, auch wenn, wie im Fall von Air Berlin möglich, ein Sozialplan besteht. Wer die Frist nicht einhält, kann regelmäßig nichts mehr gegen die Kündigung unternehmen.

Geltendmachung offener Ansprüche

Oftmals haben Arbeitnehmer im Fall der Kündigung noch einige Ansprüche gegen den Arbeitgeber offen (Urlaubsabgeltung, Überstundenvergütung etc.). Aufgrund von sog. Ausschlussfristen, die häufig in Arbeits- oder Tarifverträgen enthalten sind, müssen sie diese Ansprüche unter Umständen innerhalb eines Monats geltend machen. Auch das gilt es für Mitarbeiter von Air Berlin überprüfen zu lassen.

Fristen nicht ausreizen

Arbeitnehmer von Air Berlin sind gut beraten, die beschriebenen Fristen nicht auszureizen, sondern sich direkt nach Erhalt einer Kündigung in rechtliche Beratung zu begeben und von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht die genannten Punkte überprüfen zu lassen.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an

Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter

Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall
Schreiben an den Arbeitgeber
Fertigung der Kündigungsschutzklage
Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

12.10.2017

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Kündigung erhalten – größter Fehler von Arbeitnehmern

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kündigung erhalten - größter Fehler von Arbeitnehmern

Arbeitsrecht

Maximilian Renger

Zum Thema Kündigung – was ist eigentlich der größte Fehler, den Arbeitnehmer machen können, wenn sie eine Kündigung erhalten haben?

Fachanwalt Bredereck

Die Frage wird mir recht häufig gestellt, speziell von Journalisten. Ich sage immer, der größte Fehler ist in dieser Situation nicht sofort zu reagieren. Verständlicherweise ist man zunächst frustriert und enttäuscht über die Kündigung, gerade das ist aber leider sehr hinderlich. Was man braucht, ist ein kühler Kopf, der es einem erlaubt, direkt zu prüfen, wie man wirtschaftlich aus der Kündigung noch Kapital schlagen, sprich eine Abfindung erzielen kann. Dafür ist es eben wichtig, sofort aktiv zu werden, um wichtige Fristen nicht zu versäumen.

Maximilian Renger

Von welchen Fristen reden wir denn dabei?

Fachanwalt Bredereck

Zentrale Frist ist natürlich die von drei Wochen zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage. Die ist auch fast allen Arbeitnehmern bekannt. Ohne Erhebung der Kündigungsschutzklage gibt es in der Regel keine Möglichkeit an eine Abfindung zu kommen. In diesem Zusammenhang gilt deshalb also wirklich der Satz „Zeit ist Geld“.

Maximilian Renger

Du sprachst von mehreren Fristen, welche anderen gibt es denn zu beachten?

Fachanwalt Bredereck:

Weitaus weniger bekannt als die Dreiwochenfrist ist nach meiner Erfahrung die Möglichkeit, eine Kündigung zurückzuweisen. Die Möglichkeit kann z. B. dann bestehen, wenn ein vom Arbeitgeber Bevollmächtigter gekündigt hat und es etwas mit der Vollmacht nicht stimmt. Eine Zurückweisung muss allerdings unverzüglich erfolgen, das bedeutet regelmäßig innerhalb von zwei bis drei Tagen.

Maximilian Renger

Wie ist denn aber für einen Laien erkennbar, ob eine Vollmacht nun eventuell fehlerhaft ist?

Fachanwalt Bredereck

Das dürfte tatsächlich in der Regel schwer sein. Deshalb würde ich Arbeitnehmern immer empfehlen, noch am selben Tag, an dem ihnen die Kündigung zugegangen ist, spätestens aber ein oder zwei Tage später, einen Fachmann aufzusuchen, möglichst einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, und die Kündigung von diesem zunächst auf formelle Mängel überprüfen lassen. Sofern solche entdeckt werden, kann man dann nämlich mit einer Zurückweisung der Kündigung bereits wertvolle bezahlte Zeit gewinnen, jedenfalls aber schon mal eine Unsicherheit beim Arbeitgeber hervorrufen, die sich dann auch später in Form einer höheren Abfindung widerspiegeln kann. Daneben muss dann natürlich auch noch Kündigungsschutzklage in die Wege geleitet werden. Wichtig ist mir aber vor allem, auf die Möglichkeit der Zurückweisung hinzuweisen, weil ich immer wieder erleben, dass hier auf Arbeitnehmerseite leider wertvolle Zeit verschenkt wird.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

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Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter der nebenstehenden Nummer oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

18.5.2017

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Fehlende Kündigungsbefugnis – worauf sollten Arbeitnehmer bei einer Kündigung achten?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fehlende Kündigungsbefugnis - worauf sollten Arbeitnehmer bei einer Kündigung achten?

Arbeitsrecht

Was, wenn der Chef nicht kündigen durfte? Und worauf der Arbeitnehmer nach einer Kündigung als Erstes achten sollte.

Wenn externe Manager einen Betrieb leiten, oder wenn Outsourcing ganze Arbeitsbereiche betrifft, dann kann sie unklar sein: die Kündigungsbefugnis. Beispielsweise im Hotelgewerbe, wo ein Hoteldirektor Mitarbeitern gekündigt hat, obwohl er dazu nicht befugt war, wie in einem Fall vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Az. 8 Sa 643/14, besprochen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung am 30.04.2017. Das Urteil zeigt, dass ein Chef nicht immer kündigen darf; es zeigt aber auch, worauf der Arbeitnehmer achten muss, wenn er das für sich nutzen will: nämlich auf Fristen.

Nach einer Kündigung gelten im Arbeitsrecht strenge Fristen, so wie die „unverzügliche“ Zurückweisung einer Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung, um die es ging im Fall vor dem Landesarbeitsgericht, und die man am einfachsten vielleicht so beschreiben kann: Wenn jemand eine Kündigung ohne Befugnis unterschriebt, dann ist sie formell unwirksam, wenn der Arbeitnehmer das rechtzeitig bemerkt und dem Arbeitgeber sofort zurückschreibt und diesen Formmangel rügt. Für die Gerichte reicht es regelmäßig aus, wenn dieses Schreiben innerhalb von 2-3 Tagen aufgesetzt wird; wer das erst nach 1-2 Wochen bemerkt, kann die Kündigung nicht mehr unverzüglich wegen dieses Formfehlers zurückweisen.

Eine bekanntere Frist im Arbeitsrecht ist die 3-Wochen-Frist der Kündigungsschutzklage: Wer sich gegen eine Kündigung wehren will, hat dafür nur 3 Wochen Zeit nach dem Zugang des Kündigungsschreibens.

Wer diese Fristen verstreichen lässt, nutzt seine Rechte nicht! Der vom Hoteldirektor gekündigte Hotel-Angestellte hat in diesem Fall alles richtig gemacht: Er hat die Kündigung fristgemäß wegen fehlender Bevollmächtigung zurückgewiesen, und dann fristgemäß Kündigungsschutzklage eingereicht.

Nur deshalb hat sich das Landesarbeitsgericht mit der Frage beschäftigt, ob der Hoteldirektor die Kündigung unterschreiben durfte, oder nicht: Er durfte es nicht, der Chef des Hauses gehörte nicht zum „Vertragsarbeitgeber“ des Hotel-Angestellten, und in seiner Eigenschaft als Hoteldirektor hatte er keine Kündigungsbefugnis, so die Richter. Für eine wirksame Kündigung hätte der Hoteldirektor dem Kündigungsschreiben eine Originalvollmacht des Arbeitgebers beilegen müssen; eine solche Originalvollmacht lag der Kündigung nicht bei, der Mitarbeiter durfte die Kündigung sofort zurückweisen, was er auch tat, und zwar fristgemäß: Seine Kündigungsschutzklage hatte Erfolg!

Wer eine Kündigung erhalten hat, sollte noch am selben Tag rechtlichen Rat einholen, zu viel steht auf dem Spiel im Arbeitsrecht, wenn Fristen versäumt werden. Rufen Sie nach einer Kündigung sofort Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an: Kostenfrei informiert er Sie über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, über die Höhe der Abfindung, die er in Ihrem Fall für realistisch hält, und ob es sich lohnen würde, die Kündigungsschutzklage anwaltlich zu führen.

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Von der Kündigung zur Abfindung

Arbeitsrecht

Wie verhalte ich mich, wenn mein Arbeitgeber mich kündigt? Unter welchen Umständen bekomme ich eine Abfindung? Diese Fragen beschäftigen Arbeitnehmer, die kurz vor der Kündigung stehen. Was jetzt wichtig ist, sagt Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Nach einer Kündigung sollte sich jeder Arbeitnehmer bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend oder arbeitslos melden, um eine Sperrzeit zu vermeiden, und zwar persönlich und am selben Tag, an dem man das Kündigungsschreiben erhalten hat.

Wer eine Abfindung will, sollte sich früh einen Anwalt suchen, möglichst noch am Tag der Kündigung oder schon vorher, wenn einem klar ist, dass die Kündigung kommt. Warum das so ist, zeigen bereits die kurzen Fristen, die im Arbeitsrecht nach einer Kündigung gelten.

Frist Nummer 1: Eine Kündigung kann man sofort zurückweisen, wenn sie bestimmte Formmängel hat, zum Beispiel, wenn sie jemand unterschrieben hat, der dafür nicht bevollmächtigt ist. Für diese „sofortige Zurückweisung“ hat der Arbeitnehmer etwa 3 Tage Zeit.

Frist Nummer 2: Die Frist für die Kündigungsschutzklage, nur 3 Wochen hat man dafür Zeit, die Frist beginnt nach Zugang des Kündigungsschreibens. Wer eine Abfindung sichern will, oder wer eine höhere Abfindung anstrebt, kommt um eine Kündigungsschutzklage meist nicht herum; nur bei entsprechendem Druck sind Arbeitgeber geneigt, eine Abfindung zu zahlen.

Weitere Fristen finden sich im Arbeitsvertrag, in Betriebsvereinbarungen oder in Tarifverträgen, sie gelten meist für noch offene Lohnansprüche, Ansprüche wegen Urlaubs oder Überstunden, Prämien oder Sonderzahlungen.

Diese Fristen muss man unbedingt einhalten, das Gesetz nimmt grundsätzlich keine Rücksicht darauf, warum man eine Frist versäumt hat. Wer einen erfahrenen Anwalt an seiner Seite hat, braucht sich um Fristen keine Sorgen zu machen, und man hat im Fall des Falles jemanden, den man in Haftung nehmen kann: Anwälte sind verpflichtet, auf Fristen zu achten.

In den meisten Fällen zahlt sich ein Anwalt aus, vor allem bei Verhandlungen vor Gericht, wenn es um die Abfindungshöhe geht: Mit einem erfahrenen Prozesstaktiker kann man oft deutlich höhere Abfindungen erreichen, als ein Arbeitnehmer, der allein vor Gericht prozessiert oder den ein eher unerfahrenen Beistand vertritt. Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck informiert in einem kostenlosen Erstgespräch über die Chancen einer Kündigungsschutzklage und über die Höhe der Abfindung, die er für realistisch hält.

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Internet E-Commerce Marketing

„Wunschzettel@Internet“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Worauf Verbraucher beim Online-Shoppen von Weihnachtsgeschenken achten sollten

"Wunschzettel@Internet" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Augen auf beim Online-Shoppen!
Quelle: ERGO Group

Gedränge in der Fußgängerzone, Schlangen vor den Kassen, keine freien Parkplätze – statt sich den Weihnachtsstress in der Stadt anzutun, ordern immer mehr Deutsche ihre Geschenke vom Sofa aus übers Internet. Wie Verbraucher sich dabei vor Betrug und teuren Reinfällen schützen können, weiß ERGO Direkt Experte Dieter Sprott. Was es bei den Lieferzeiten der Webshops zu beachten gibt, erklärt Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Draußen nieselt es, ein eiskalter Wind pfeift um die Häuser und auf den Straßen staut sich der Verkehr. Ein guter Moment für Weihnachtseinkäufe? Ja: Rauf aufs Sofa, dazu ein heißer Tee, das Laptop aufgeklappt, und schon kann es losgehen. „Zu den Vorteilen des Online-Shoppings zählt, dass es schnell, bequem und auch sicher ist – wenn der Kunde ein paar Punkte beachtet“, sagt Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen. Die einfachste Regel gilt im Netz ebenso wie in der Innenstadt: Verbraucher sollten nur bei Händlern kaufen, die einen vertrauenswürdigen Eindruck machen. Wirkt die Website lieblos zusammengeschustert, fallen Rechtschreibfehler auf oder ist gar das Impressum unvollständig? Dann ist Vorsicht angebracht, meint der ERGO Direkt Experte: „Das Impressum muss alle Angaben zur Identität des Unternehmers enthalten, dazu gehört auch eine vollständige Postadresse. Steht da nur eine E-Mail-Adresse oder ein Postfach, handelt es sich nicht um einen seriösen Anbieter.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich an Prüfzeichen orientieren: Anerkannte Siegel wie TUV Sud, Trusted Shops oder EHI belegen, dass sich der Händler einer Prüfung unterzogen hat und bestimmte Qualitätsstandards erfüllt.

Vorsicht vor schwarzen Schafen

Wertvolle Dienste leisten auch Bewertungsplattformen im Netz: Es schadet nicht, sich dort vor dem Kauf umzuschauen und nachzulesen, welche Erfahrungen andere Kunden mit dem Webshop gemacht haben. „Schwarze Schafe sind zum Beispiel auch an sehr niedrigen Preisen zu erkennen“, weiß Dieter Sprott. „Zwar sind einige Waren im Internet günstiger als im Einzelhandel vor Ort. Doch bei Händlern, die Markenprodukte weit unter dem üblichen Niveau anbieten, stimmt etwas nicht.“ Ratsam ist ebenso, Webshops zu meiden, die auf Vorauskasse bestehen. Sichere Zahlungsarten sind Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte, verlässlichen Kundenschutz bieten auch Bezahldienste wie Paypal oder Clickandbuy. „Allerdings sollte der Kunde darauf achten, dass die Übertragung seiner Daten über eine verschlüsselte Verbindung läuft „, rät der Experte der ERGO Direkt. „Dies ist der Fall, wenn in der Adresszeile des Browsers „https“ statt „http“ steht; oft erscheint daneben ein kleines Vorhängeschloss.“ Wichtig ist auch, dass Kunden sich mit einem sicheren Passwort im Webshop einloggen: Namen oder Wörter, die im Lexikon stehen, lassen sich leicht knacken. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen, darunter Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen.

Unverbindliche Lieferfristen

Viele Menschen verschieben den Geschenkekauf auf die letzte Minute. Um sicher zu gehen, dass das Präsent noch rechtzeitig ankommt, empfiehlt sich ein Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Versandhändlers, sagt Michaela Rassat von der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice). „Zwar haben Onlinehändler die Pflicht, gut erkennbar einen Lieferzeitraum zu nennen, zum Beispiel drei bis fünf Werktage. Allerdings relativieren einige Anbieter diese Angabe durch eine Klausel wie, „Lieferfristen sind unverbindlich“.“ Unabhängig davon garantieren manche Onlineshops bis zu einem bestimmten Bestelldatum eine Lieferung vor Heiligabend. „Wenn das Paket trotzdem zu spät kommt, hat der Kunde zwar theoretisch einen Anspruch auf Schadenersatz“, weiß die D.A.S. Juristin, „dazu müsste er aber nachweisen, dass ihm ein ersatzfähiger Schaden entstanden ist. Bei einer Verspätung ist dies oft nicht so einfach.“ Haften müsste der Händler zudem nur, wenn er selbst für die Verspätung verantwortlich ist – bei plötzlicher Eisglätte oder Streik beim Zusteller könnte der Kunde ihn daher nicht zur Kasse bitten. „Ansonsten besteht die Möglichkeit, vom Widerrufsrecht Gebrauch zu machen“, so Michaela Rassat. Wer online einkauft, kann die Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt widerrufen. Es bleibt also zumindest keiner auf nicht mehr benötigten Geschenken sitzen.
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Wichtige Fristen für Arbeitnehmer nach erhaltener Kündigung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Arbeitnehmer, die eine Kündigung von ihrem Arbeitgeber erhalten haben, müssen schnell darauf reagieren. Wichtige Fristen beginnen mit Zugang der Kündigung zu laufen. Wenn der Arbeitnehmer diese Fristen nicht einhält, kann das vor allem in finanzieller Hinsicht sehr ärgerlich sein. In der Folge erläutere ich einige der wichtigsten Fristen.

Zurückweisung der Kündigung innerhalb weniger Tage:

Wenn der Arbeitgeber einen Vertreter zur Kündigung bevollmächtigt hat, aber die Bevollmächtigung nicht ordnungsgemäß erfolgt ist, können Arbeitnehmer unter Umständen die Kündigung aus diesem Grund zurückweisen. Das muss allerdings unverzüglich geschehen. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass eine Zurückweisung innerhalb von wenigen Tagen gegenüber dem Arbeitgeber zu erfolgen hat. Eine Woche ist damit unter Umständen schon zu lange.

Kündigungsschutzklage – Dreiwochenfrist:

Der Arbeitnehmer muss innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen, damit das Gericht die Kündigung auf ihre Wirksamkeit überprüft. Wenn diese Frist nicht eingehalten wird, lässt sich gegen die Kündigung in der Regel nicht mehr vorgehen. Auch eine Abmahnung werden Arbeitnehmer dann meist nicht mehr erzielen können.

Ausschlussfristen berücksichtigen:

Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben, wollen oftmals auch noch ausstehende Ansprüche, wie etwa Überstundenvergütung, geltend machen. Enthält der Arbeitsvertrag sog. Ausschlussfristen, müssen sich Arbeitnehmer unter Umständen auch damit beeilen. Abhängig von der Formulierung im konkreten Fall müssen solche Ansprüche dann nämlich innerhalb der entsprechenden Fristen geltend gemacht bzw. eingeklagt werden.

Ärgerlichen Anspruchsverlust vermeiden:

Einen Anspruch allein aufgrund von Fristversäumung zu verlieren, ist wahnsinnig ärgerlich. Im Arbeitsrecht empfiehlt es sich daher, immer unverzüglich tätig zu werden. Arbeitnehmer sollten daher sofort, wenn sie eine Kündigung erhalten haben, einen spezialisierten Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, am besten einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, anrufen, um zu klären, welche Ansprüche bestehen und wie, bzw. wann diese geltend gemacht werden müssen.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern in Kündigungsfällen

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage. Hierbei können Sie auch die Kosten, bzw. das Kostenrisiko im Verhältnis zu der zu erwartenden Abfindung besprechen.

Wer wir sind. Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst.

11.5.2016

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Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

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Computer IT Software

SynoREAL: Gebäudetechnik mit dem Tablet verwalten

Hausverwalter können mit SynoREAL die gesamte Gebäudetechnik erfassen, die einzelnen Komponenten mit Aufgaben und Fristen versehen und die Daten für Berichte nutzen. Das Programm ist über Standard-Browser verfügbar und lässt sich auf stationären PCs oder mobil über Tablet und Smartphone einsetzen.

SynoREAL: Gebäudetechnik mit dem Tablet verwalten

SynoREAL – Hausverwalter Software für die technische Immobilienverwaltung

Hausverwalter können mit SynoREAL die gesamte Gebäudetechnik erfassen, die einzelnen Komponenten mit Aufgaben und Fristen versehen und die Daten für Berichte nutzen. Das Programm ist über Standard-Browser verfügbar und lässt sich auf stationären PCs oder mobil über Tablet und Smartphone einsetzen.

SynoREAL wurde von der New Solutions GmbH entwickelt und richtet sich an kleine und mittelständische Hausverwaltungen, die bei der Gebäudetechnik jede Menge Prüf-, Wartungs- und Gewährleistungsfristen einhalten müssen. Mit SynoREAL können Hausverwalter alle technischen Komponenten einer Liegenschaft effizient und zuverlässig verwalten – und zwar einschließlich der für den Betrieb notwendigen Aufgaben und Fristen.

„Jeder Hausverwalter hat heutzutage zwar eine kaufmännische Softwarelösung, mit der er seine Buchhaltung und den Schriftverkehr durchführt. Bei der technischen Immobilienverwaltung behelfen sich viele aber mit selbstgestrickten Excel-Sheets, da die großen Facility Management Programme häufig überdimensioniert sind. SynoREAL schließt hier eine Lücke für kleinere und mittelständische Immobilienverwalter“, weiß Markus Jugan, Geschäftsführer der Immobilien Jugan GmbH und Vorsitzender des Fachreferats Immobilienverwalter beim Immobilienverband Deutschland (IVD).

Effiziente Objektbetreuung
Gebäudedaten und Ansprechpartner werden in SynoREAL erfasst und zentral gespeichert. Objektverantwortliche können die Informationen dann auch von unterwegs, zum Beispiel bei Objektbegehungen, über ihr Tablet oder ein Smartphone nutzen. Der Zugriff auf die Daten ist durch Berechtigungen sicherheitsbeschränkt. Alle Daten, die sich auf eine Liegenschaft beziehen, sind revisionssicher archiviert.

Mit SynoREAL werden die Daten nicht nur erfasst, sondern auch für Berichte und Checklisten verwendet. Hausverwalter können zum Beispiel fällige Aufgaben abrufen, um sich ein Jahresangebot von einem Handwerker erstellen zu lassen.Um Instandhaltungsetats zu erstellen, lassen sich notwendige Arbeiten auswerten. Um eine langfristige Planung der Finanzmittel zu erstellen, können Hausverwalter auch den Lebenszyklus der technischen Gewerke einer Liegenschaft betrachten.

Weitere Infos unter www.synoreal.com
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Die New Solutions GmbH mit Büros in Burghausen und München ist Spezialist für prozessbasierte Softwarelösungen. Der IT-Dienstleister erzielt mit modernsten Entwicklungsmethoden und Werkzeugen zur Qualitätssicherung eine überdurchschnittlich hohe Softwarequalität. In der Kundenbetreuung überzeugt das Systemhaus mit langjähriger Erfahrung in Projektmanagement und Support.

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