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Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Gesundheitswirtschaft informiert sich über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Potsdam, 15. Januar 2019. Rund 30 Unternehmen der Gesundheitsbranche informieren sich heute in Potsdam über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Treffen haben Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Botschafter der Emirate in Deutschland, S.E. Ali Abdulla Al Ahmed, gemeinsam initiiert.

„Das Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg ist führend in vielen Bereichen, nicht zuletzt in Diagnostik und Medizintechnik“, sagte Minister Steinbach, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Der Markt für solche Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen wachse in den Emiraten sehr stark, „daher ist es vernünftig, wenn die deutsche Hauptstadtregion die Beziehungen des Clusters Gesundheitswirtschaft vor allem in die Emirate Abu Dhabi und Dubai ausbaut“.

„In der gesamten Golfregion macht der Gesundheitssektor heute schon einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar aus“, erklärte S.E., Botschafter Al Ahmed, „und es stehen weitere Investitionen in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar an“. Aufgrund des steigenden Wohlstandes, aber auch wegen der relativen Alterung der einheimischen Bevölkerung stiegen die Ansprüche an die Gesundheitsversorgung. „Wir begrüßen es deshalb sehr, dass das Land Brandenburg gemeinsam mit Berlin sich verstärkt um Wirtschaftskontakte der Gesundheitswirtschaft in mein Heimatland kümmert.“

Die Botschaft hat einen Experten zu dem Treffen in Potsdam eingeladen, Amin Hussain Al Ameeri vom Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Gesundheitsministerium ist die oberste Regulierungsbehörde für den Gesundheitssektor in den VAE.

Das Treffen ist gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) und dem DiagnostikNet-BB – Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg organisiert worden. Sebastian Saule, Geschäftsführer der WFBB, sagte zum Auftakt: „Die Emirate gehören zu den dynamischsten, offensten und verlässlichsten Märkten in der arabischen Welt. Von dort aus können unsere Unternehmen auch einen Markt von über 100 Millionen Menschen im Umkreis von nur 500 Kilometern erreichen.

Jörg-M. Hollidt, Vorstandsvorsitzender des DiagnostikNet-BB ergänzte: „Bereits seit vier Jahren ist das DiagnostikNet-BB in Dubai mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, 2017 erstmals als Berlin-Brandenburger-Ländergemeinschaftsstand. Dies erhöhte die Attraktivität der MedLab – eine der bedeutendsten Leitmessen der In-Vitro-Diagnostik – für die Firmen noch einmal zusätzlich. Wir freuen uns schon jetzt, unsere Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten in den Emiraten zu vertiefen.“

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin

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Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert  Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

(Mynewsdesk) Eine vom Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. breit unterstützte Studie hat ergeben, dass Osteopathie bei den fünf häufigsten Problemen von Säuglingen, mit denen Eltern zu Osteopathen gehen, zu einer Besserung zwischen 50 bis 80 Prozent führt: Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachter Hinterkopf und exzessives Schreien – überaus beeindruckende Ergebnisse einer der weltweit größten Säuglingsosteopathie-Studien. An der multizentrischen Beobachtungsstudie der Akademie für Osteopathie (AFO) und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung nahmen 1196 Säuglinge im ersten Lebensjahr teil, die in 151 Praxen deutscher Osteopathen behandelt wurden.

Bemerkenswert ist, dass bei den insgesamt über 3200 Behandlungen in keinem einzigen Fall eine ernsthafte, für die Gesundheit des Säuglings potenziell relevante und/oder länger andauernde Nebenwirkung beobachtet wurde. Zur Vorbereitung wurde im Februar 2017 eine Umfrage unter 80 erfahrenen Osteopathen mit Schwerpunkt Kinderbehandlung durchgeführt. Dabei ging es darum herauszufinden, welches die häufigsten Gesundheitsstörungen bzw. Probleme/Anliegen sind, mit denen sich Eltern von Säuglingen an eine kinderosteopathische Praxis wenden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden 1196 Säuglinge mit Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachtem Hinterkopf und exzessivem Schreien in den teilnehmenden 151 osteopathischen Praxen mit spezieller Zusatzqualifikation und langjähriger Erfahrung durchschnittlich zwei bis dreimal behandelt. Zentrale Messgröße war die Beurteilung der Eltern, z.B. durch Bewertung der Symptomenstärke mit Hilfe von Numerischen Rating Skalen (NRS 0-10).

Die idiopathische Säuglingsasymmetrie war mit 48 % die am häufigsten behandelte Gesundheitsstörung, gefolgt von den Schreibabys (18%), der Fütterstörung (15%) und der Schädelasymmetrie (Plagiozephalie) (14%). Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Bei der idiopathischen Säuglingsasymmetrie lag die prozentuale Verbesserung zwischen Beginn und Ende der Behandlungen zwischen 78 und 82%. Abgefragt wurden hier die Stärke der Asymmetrie, der Blickkontakt zur bevorzugten Seite, die Drehung zur bevorzugten Seite und die asymmetrische Lage. Die Stärke der Symptome bei Babys mit Fütterstörungen nahm im Laufe der Behandlungen um 77% ab. Die Symptomatik bei „exzessivem“ Schreien verbesserte sich um 70%, was für die Eltern eine erhebliche Erleichterung darstellte. Schlafstörungen verbesserten sich um 56 %. Bei der Plagiozephalie wurde mit einem „Craniometer“ der Kopfumfang des kindlichen Schädels gemessen und daraus der klinisch übliche Cranial Vault Index (CVAI) errechnet. Nach den osteopathischen Behandlungen verbesserte der sich um 56 %.

Zahlenmäßig exakte Ergebnisse zur so genannten OSTINF-STUDIE sollen im Laufe dieses Jahres in einem international renommierten wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden und stehen dann allen als zusätzliche Information und Entscheidungshilfe zur Verfügung. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Beobachtungsstudie sollen perspektivisch sogenannte Interventionsstudien geplant und realisiert werden, voraussichtlich primär mit der jeweiligen Standardtherapie als Vergleichsintervention oder im Vergleich zur Entscheidung gegen andere „typische“ Behandlungen (um Aussagen möglichst nahe an der Realität zu generieren).

Hintergrund: Osteopathie mit ihrer eigenständigen medizinischen Diagnostik und Behandlung betrachtet den Patienten ganzheitlich. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. 

Literatur:

Download der Presseinformation der Akademie für Osteopathie und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung: https://www.osteopathie.de/ostinf

Weitere Informationen:

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4500 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert im Sinne der Patientensicherheit den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen entscheiden sich für eine glutenfreie Ernährung. Während einige glauben, sie würden Gluten nicht vertragen, hören andere, dass das Klebereiweiss z.B. im Brot schädlich sei. Tatsächlich ist die Materie komplex – es gibt viele medizinische Fakten, aber auch viele Halbwahrheiten. Im englischen Sprachraum wird eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakieerkrankung präzise als non-celiac gluten sensitivity definiert – kurz NCGS.

NCGS ist grundverschieden von einer Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Immunzellen die Auskleidung des Dünndarms angreifen. Für Betroffene ist die strikte Vermeidung von Gluten vorgeschrieben. Tatsächlich kann aber auch eine NCGS lästige Reizdarmsymptome, Verstopfungen, Schmerzen im Unterleib, Entzündungen im Darm und Übergewicht hervorrufen oder mit einem Blähbauch in Verbindung stehen.

Der Wunsch der Mediziner nach einem objektiven Schnellverfahren liegt daher nahe. Bisher gab es für die NCGS nur ein vages diagnostisches Kriterium, nämlich ein subjektives „sich besser fühlen“ nach Glutenverzicht. Ärzte bemängeln die eingeschränkte Aussagekraft einer placeboanfälligen Eigendiagnose. Kurz, viele Menschen folgen dieser „Ernährungsmode“ und verzichten ggf. unnötig auf das nahrhafte Grundnahrungsmittel Getreide, zumal Alternativprodukte nicht zwangsläufig gesünder sind.

Jetzt haben Forscher des San Mateo Hospitals der Universität Pavia (Italien) unter der Leitung von Dr. Michele Di Stefano erstmals einen Biomarker validiert. Ihre Studie folgte der doppelt-verblindeten-placebokontrollierten, oralen Provokation – kurz DBPCOC (double blinded -placebo controlled, oral challenge). Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift Cinical Nutrician ESPEN (Dezemberausgabe 2018) veröffentlicht, Titel: „Glutenunverträglichkeit bei Patienten mit starken Bauchschmerzen und Blähungen: Die Genauigkeit des ALCAT 5 (Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5) (1)“. Als Vergleich oder Kontrolle diente der ALCAT-Test®. Mit diesem Zell-Aktivierungstest wurde die Immunzellantwort bei der in vitro Provokation mit 5 glutenhaltigen Getreidekörnern bestimmt.

Die Frage der Forscher: „Spiegelt eine Immunzellreaktion, die beim Alcat Labortest als Reaktion auf eine Glutenbelastung auftritt, eine Immunzellreaktion wider, die im Körper auftritt?“ Die Antwort darauf lautete eindeutig: Ja. In der Studie mit 25 Probanden zeigte sich der Alcat Bluttest bei der doppelblinden placebokontrollierten Provokation mit Gluten oder einem Placebo genauso zuverlässig bei der Diagnose, wie die orale Aufnahme (ebenfalls doppelt verblindet).

Nach Ansicht der Autoren ist die DBPCOC in der klinischen Routine ein langwieriges und umständliches Verfahren mit geringerer Patientencompliance. Der Alcat Test ist einfach durchzuführen und generiert nach dieser Studie messbare Parameter biologischer Prozesse mit sehr hoher prognostischer oder diagnostischer Aussagekraft. Somit könnte der Labortest eine komfortable Alternative sein, um Patienten auf der Suche nach Beschwerdeursachen handfeste Labordaten zu ermöglichen.

Über Cell Science Systems, Corp (CSS):
CSS ist ein medizinisches Labor und eine von der FDA registrierte Produktionseinrichtung für Medizinprodukte, die den Alcat Test für Lebensmittel- und Chemikalienunverträglichkeit sowie weitere Labortestanalysen zur molekularen Diagnostik für Immunologie und Darmgesundheit entwickelt hat. CSS wurde 2016 von Frost & Sullivan als „Company of the Year für Food Intolerance Testing, North America“ ausgezeichnet. Der Alcat Test wurde von Wissenschaftlern der Yale Universität klinisch validiert (2,3). Neue Erkenntnisse über die Pathologie von Lebensmittelunverträglichkeiten wurden aufgedeckt, u.a. die Ausschüttung von „zellfreier DNA“ (cfDNA) bei Zellabwehrreaktionen. CSS beteiligt sich an weiteren translationalen Forschungsprojekten. Eine neue Studie konzentriert sich auf die durch Lebensmittel verursachte Freisetzung der DNA (cfDNA). Diese kann gemäß aktueller Forschung mit chronischen Erkrankungen, Autoimmmunität und Krebs in Verbindung stehen. Der Firmensitz der CSS ist in Deerfield Beach, USA (Florida) und in Europa in Potsdam (Deutschland).

Literaturangaben:

(1) Di Stefano, M. et al; „Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5“; Clin Nutr ESPEN 2018, Dec: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alcat+5+gluten+sensitivity
(2) Wajahat Z. Mehal et al; „Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes“; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
(3) A. Ather et al., „Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf

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Kontakt
Cell Science Systems GmbH
Anja Koch
August-Bebel-Str. 68
14482 Potsdam
+49 331 7400880
info@alcat-europe.com
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Wissenschaft Technik Umwelt

20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Forschung für die Energiewende

20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Brennstoffproben im Test.

Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH begeht in diesem Herbst ihren 20sten Geburtstag. Das gemeinnützige Forschungsinstitut wurde 1998 in Aachen gegründet und ist seit 2007 ein An-Institut der RWTH Aachen University. Nach seiner Gründung erlebte das OWI ein schnelles Wachstum mit einer Ausweitung seiner Forschungsthemen und blickt auf die erfolgreiche Durchführung zahlreicher wichtiger Forschungsprojekte zurück. Beispielsweise unterstützte OWI durch seine Forschung die Markteinführung von schwefelarmem Heizöl. Auch die Markteinführung von Bioheizöl wurde und wird noch wissenschaftlich begleitet. Die Schwerpunkte in der nationalen und internationalen Förderpolitik haben in den letzten Jahren zu einer konsequenten Ausrichtung der Forschungsaktivitäten auf die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende geführt. Heute forscht und arbeitet das OWI gemeinsam mit Partnern an technisch ausgereiften Lösungen für die klima- und umweltschonende Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen. Dabei bringt sich OWI auch in große Forschungscluster ein. Zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende ist das Ziel, flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf Basis zunehmend erneuerbarer Quellen Energien besonders effizient, emissionsarm und sicher nutzbar zu machen.

OWI konzentriert sich dabei auf zwei zentrale Forschungsfelder: zukunftsfähige flüssige Energieträger und Effizienztechnologien. „Beispielsweise untersuchen wir den Einsatz von Brennstoffen aus Abfällen und Reststoffen biogener Herkunft“, erläutert OWI-Geschäftsführer David Diarra. „Auch sogenannte E-Fuels oder Synfuels, die aus regenerativ erzeugtem Strom und einer erneuerbaren Kohlenstoffquelle synthetisch hergestellt werden, sind für uns ein hochaktuelles Forschungsthema.“ Um den wachsenden Forschungs- und Entwicklungsbedarf in Verbindung mit zukunftsfähigen flüssigen Energieträgern zu fokussieren, hat OWI 2016 den Forschungscluster „Future Fuels“ gebildet. Darin sind Projekte rund um die Erforschung neuer Brenn- und Kraftstoffe sowie der Entwicklung von Effizienztechnologien für deren Nutzung zusammengefasst.

Innovative Effizienztechnologien wie Brennstoffzellen, hybride Heizsysteme und die Kraft-Wärme-Kopplung sind wichtige Forschungsthemen im Bereich Energiesysteme. Auch hier geht es um den effizienten Einsatz von Brenn- und Kraftstoffen. „Ein Highlight war die Nominierung für den Energy Award 2017 mit dem Forschungsprojekt Schiffsbrennstoffzellen. Hier arbeitet OWI zusammen mit Forschungspartnern aus der Schifffahrtstechnik an der effizienten Erzeugung von Bordstrom speziell für den emissionsarmen Hafenbetrieb zum Beispiel von Kreuzfahrt- und Containerschiffen“, berichtet David Diarra.

Das dazu am OWI vorhandene wissenschaftliche Know-how in den Bereichen Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe, Energiesystemtechnik, Hochtemperaturtechnik, Materialwissenschaften und numerische Simulationen ist in dieser Kombination einzigartig in Europa. „Mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterstamm sowie einem hervorragenden Netzwerk aus Forschungspartnern in der Industrie, an den Universitäten sowie in Forschungs-einrichtungen sind wir auch für die nächsten Jahre erfolgreicher Forschung bestens gerüstet“, erklärt David Diarra.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
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Sonstiges

Erforschung der Alzheimer-Demenz im Frühstadium: Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt Forschungsförderung aus

Erforschung der Alzheimer-Demenz im Frühstadium:  Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt Forschungsförderung aus

(Mynewsdesk) Berlin, 28. November 2018. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) schreibt 2019 einmalig eine Forschungsförderung in Höhe von 560.000 Euro aus. Die Summe stammt aus einer zweck­gebundenen Erbschaft und soll an ein oder mehrere Projekte vergeben werden, die sich der Erforschung der Demenz vom Alzheimer Typ im Frühstadium widmen. Bevorzugt werden Anträge aus dem Bereich der patientenorientierten Forschung oder der Versorgungsforschung.

In einem ersten Bewerbungsschritt soll eine Antragsskizze des zu fördernden Projekts auf maximal drei Seiten mit einer Kosten­abschätzung eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 8. Februar 2019. Die eingegangenen Antragskizzen werden vom Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gesichtet. Antragsteller von Forschungsthemen, die aus Sicht von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen als besonders interessant erscheinen, werden dann aufgefordert, eine ausführliche Bewerbung einzureichen.

Der Fachliche Beirat beurteilt die nach der Vorauswahl eingegangenen Förderanträge und spricht eine Empfehlung aus. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung von Förderanträgen erfolgt durch den Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Welches Projekt bzw. welche Projekte gefördert werden, wird Anfang Dezember 2019 im Rahmen einer Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Berlin bekannt gegeben.

Mehr Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

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Hintergrund

Die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz. Sie unterstützt deshalb regelmäßig Forschungsvorhaben im Bereich Demenz. In Deutschland leben heute etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

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Computer IT Software

Future Tech Expo 2018 präsentiert Innovationen aus KI und Elektronik

Kostengünstigere, leichtere Handykameras und Roboter mit menschlichem Tastsinn

Future Tech Expo 2018 präsentiert Innovationen aus KI und Elektronik

Future Tech Expo 2018

TAIPEH, Taiwan–Man stelle sich Ideen vor wie flache dünne Linsen, die Größe, Gewicht und Kosten von Handys und Kameras verringern könnten, oder eine weiche, flexible Haut für Roboter, die ihnen einen sanften, menschenähnlichen Tastsinn verleiht, oder einen blockchainbasierten Speicher für Patientenakten, der die medizinischen Kosten senkt, gleichzeitig die Privatsphäre schützt und das Vertrauen zwischen Patienten und Ärzten verbessert. All dies sind Beispiele für die neuesten Entwicklungen und Forschungen in der Künstlichen Intelligenz, Elektronik und Optoelektronik, die in Kürze auf der Future Tech Expo 2018 vorgestellt werden. Die Future Tech Expo 2018 findet vom 13. bis 15. Dezember 2018 im Taipeh World Trade Center, Halle 3, in Taipeh, Taiwan statt. Hauptorganisator ist das taiwanesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie.

Im Mittelpunkt der Future Tech Expo 2018 steht die Erfüllung der Bedürfnisse von Mensch und Industrie. Diese Ausstellung vermittelt Information über die Spitzenforschung, die zudem noch praktisch ist, und sie hilft dem Laien zu verstehen, wie die Wissenschaft sein Leben verändern könnte. Darüber hinaus werden auf der Veranstaltung die Forschungsteams aus Wissenschaft und Einrichtungen gewürdigt und honoriert, die diese entscheidenden Instrumente und Technologien der nahen Zukunft entwickeln. Die Future Tech Expo 2018 präsentiert Taiwans revolutionäre Durchbrüche in den Bereichen Optoelektronik, Elektronik und künstliche Intelligenz.

Dem Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums für 2018 zufolge ist Taiwan in der Kategorie „Innovationsökosysteme“ in Asien die Nummer eins und weltweit die Nummer vier gemessen an seiner Innovationsfähigkeit (nach Deutschland, den USA und der Schweiz).

Heute die Ideen von morgen sehen: flache Linsen, Roboterhaut, sichere medizinische Daten

Forscher der Academia Sinica haben an Metalinsen gearbeitet – vollkommen flache, dünne Linsen, mit denen Größe und Kosten von Kameras und Handys gesenkt werden könnten. Metalinsen können leicht und dünn sein, da sie nicht aus dichtem Glas oder Kunststoff bestehen. Im Gegensatz zu älteren Metalinsenprojekten, bei denen die Farben tendenziell verzerrt wurden, erzeugen diese Linsen bessere vollfarbige Bilder. Inzwischen können winzige Linsen kostengünstig mit den zur Herstellung von Computerchips verwendeten Maschinen produziert werden.

Wissenschaftler der National Chung Hsing University entwickelten eine weiche, flexible Haut für Roboter, die ihnen einen menschenähnlichen Tastsinn verleiht. Diese Forschungsarbeit könnte für viele Einsatzbereiche geeignet sein, bei denen Roboter einen feinen Tastsinn für einen vorsichtigen und sorgfältigen Umgang mit Gegenständen benötigen, darunter auch Arbeiten im Gesundheitswesen, wo Roboter in direkten Kontakt mit Menschen kommen.

Das Pingtung Christian Hospital hat einen blockchainbasierten Speicher für Patientenakten entwickelt, der die medizinischen Kosten senkt, gleichzeitig die Privatsphäre schützt und das Vertrauen zwischen Patienten und medizinischem Personal verbessert. Das System erleichtert den sicheren Austausch von vielen verschiedenen Arten medizinischer und persönlicher Daten.

Weitere Informationen über die Future Tech Expo 2018 erhalten Sie unter: http://www.futuretech.org.tw

Über die Future Tech Expo 2018
Die Future Tech Expo 2018 zeigt Taiwans Innovationen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, grüne Energie, Biotechnologie, Pharmazeutika und Nanomaterialien, die für die Lebensgrundlage der Menschen und die Entwicklung der Gesellschaft und einer industriellen Ökonomie von entscheidender Bedeutung sind. Die alljährliche Veranstaltung fand erstmals 2017 statt und wird vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) organisiert.

Um die Fähigkeit Taiwans in Bezug auf das Beherrschen praktischer Schlüsseltechnologien für die Industrie aufzuzeigen, umfassen die Auswahlkriterien sowohl die industrielle Anwendbarkeit als auch die wissenschaftliche Innovation. Innovationen werden sorgfältig aus Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsparks und vielen anderen Quellen ausgewählt. Durch die Nutzung dieser Ausstellung, um die praktische Kreativität der taiwanesischen Industrie, Wissenschaft und Forschung zu teilen und zu veröffentlichen, verbessert Taiwan seine bereits starke Position als globale Quelle innovativer Wissenschaft und Technologie.

Über das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST)

Wissenschaftliche und technologische Innovationen sind wichtige Impulsgeber für Wirtschaftswachstum und nationalen Fortschritt. Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (Ministry of Science and Technology, MOST) ist führend bei der Erforschung und Entwicklung der neuesten Technologien in Taiwan. Es ist ein Nachfolger des 1967 gegründeten National Science Council (NSC). MOST fördert die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie, unterstützt und fördert zukunftsorientierte akademische Forschung und beaufsichtigt Taiwans Wissenschaftsparks – kritische Impulsgeber für Innovation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, die Taiwan zu einem wichtigen Anbieter von praktischen Technologien gemacht haben, die weltweit von Milliarden von Menschen genutzt werden. Das Ministerium ist bestrebt, Wissenschaft und Technologie mit den Geisteswissenschaften in Einklang zu bringen, um die Originalität und internationale Wettbewerbsfähigkeit Taiwans zu fördern. MOST bietet strategische Leitlinien auf höchster Ebene für die nationale Politik, indem es den Nationalen Wissenschafts- und Technologieentwicklungsplan erstellt.

Taipei Computer Association (TCA), established in 1974, is the leading industrial organization in Taiwan. Its 4,000 members engages various fields such as software, hardware, semiconductors and components, manufacture, sales, network communication service, etc., thereby generating over 80% of the total production value of Taiwan“s Information Communication Technology (ICT). TCA offices are located in Taipei, Taichung and Kaohsiung as well as overseas offices in China, Japan and India.

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3F, Sec.3, Bade Rd. S0nghsan Dist., 2
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Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung

Fraunhofer-Labor zur Unterwasser-Forschung in der Ostsee

Digital Ocean Lab – 1 Forschungsfeld: Umweltüberwachung für Offshore-Öl/Gas-Plattformen & -Windparks (Bildquelle: @Fraunhofer IGD)

Rostock wird zum Zentrum der digitalen Unterwassertechnologie. Ein weltweit einzigartiges Unterwasser-Testfeld führt die Hansestadt in den nächsten Jahren an die Spitze der führenden Technologie-Standorte.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den Weg für eine millionenschwere Förderung der Wissenschaft freigemacht. In Mecklenburg-Vorpommern soll unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD ein Unterwasser-Labor in der Ostsee für Forschung und Entwicklung von Unterwassertechnik in unterschiedlichsten Unterwasser-Szenarien entstehen. Dieses ‚Digital Ocean Lab‘ mit Sitz in Rostock ist ein wichtiges Kernstück und Ausgangspunkt für ein weltweit einmaliges ‚Ocean Technology Center‘ – ein Innovationscampus zur Unterwassertechnik, der eine enge Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglicht und auf die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen abzielt. Damit wird Rostock in den kommenden Jahren zum führenden Standort der technologischen Unterwasserforschung mit internationaler Bedeutung ausgebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat seine finanzielle Unterstützung bereits fest zugesagt, durch die Bewilligung der Bundesgelder kommt ein entscheidender Baustein bei der Realisierung des Infrastruktur-Projekts hinzu.

Bedeutung eines Unterwasser-Testfeldes
Gerade die erschwerten Bedingungen im Meerwasser machen intensive Praxistests für zuverlässige Lösungen zwingend erforderlich. Bisher gibt es allerdings kaum Möglichkeiten, komplexe Systeme der Unterwassertechnik und deren Zusammenspiel in realen Szenarien zu testen. Die neue küstennahe Infrastruktur des ‚Digital Ocean Lab‘ in Anbindung an das künstliche Riff vor Nienhagen ermöglicht die Entwicklung und Erprobung von Unterwassertechnik unter realen Bedingungen im Meer. Vorgesehen sind verschiedene Unterwassertestfelder, mit denen die komplette Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten unter Wasser abgedeckt werden sollen. Testfelder zur Altmunitions-Detektion, Gelände mit Kabelsträngen und Pipelines, nachgebaute Offshore-Anlagen und simulierte Hindernisse gliedern sich in separaten Zonen. Forschungsschwerpunkte des Fraunhofer IGD liegen dabei auf der optimierten Bildverarbeitung unter Wasser sowie der Entwicklung sowohl ferngesteuerter als auch autonomer Unterwasserfahrzeuge. Diese kommen überall dort zum Einsatz, wo der Mensch nur unter sehr erschwerten Bedingungen Zugang erhalten könnte (Offshore-Anlagen, Pipelines) oder gar persönliche Gefahren in Kauf nehmen müsste (Altmunition).

Rostock weltweit führend in Unterwassertechnik-Forschung
Unterwassertechnik und deren Entwicklung und Erforschung ist ein interdisziplinäres High-Tech-Segment mit großen Wachstumschancen. Als international führende Einrichtung für Angewandte Forschung im Visual Computing verfügt das Fraunhofer IGD an seinem Zweit-Standort Rostock über jahrelange Expertise im Bereich der bildbasierten Unterwasserforschung und wertvolle Kontakte in der maritimen wie wissenschaftlichen Landschaft in Deutschlands Norden. In enger Kooperation mit anderen Fraunhofer-Instituten und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern entsteht im ‚Digital Ocean Lab‘ eine interdisziplinäre Projektgruppe mit einmaligem Know-how. ‚Mit dem geplanten Labor schaffen wir optimale Bedingungen für aktuelle sowie zukünftige Forschungsthemen und stärken so das maritime Profil unserer Hansestadt‘, so Prof. Uwe Freiherr von Lukas, Standortleiter des Rostocker Fraunhofer IGD.

Unterwasserforschung und ihre Herausforderungen
Auf den Meeren und unter Wasser herrschen raue Bedingungen, die Mensch und Technik vor besondere Herausforderungen stellen. Unterwassersysteme jeglicher Art müssen losgelöst von WiFi und GPS sehr autonom agieren. Neue Lösungen in Sachen Kommunikation und Sensorik sind gefragt. Die Unterwasserbedingungen an sich – hohe Wasserdrücke, Salzwasser, Biofouling sowie starke und unberechenbare Meeresströmungen – erfordern spezifische und robuste Lösungen und innovative Materialien. Die Detektion von Munitions-Altlasten ist ein wichtiges Anwendungsgebiet der Unterwassertechnik und stellt bei den erschwerten Sichtbedingungen unter Wasser eine große Herausforderung dar. Das Fraunhofer IGD entwickelt dazu am Standort Rostock gemeinsam mit regionalen Partnern anspruchsvolle Algorithmen zur Bildverbesserung von Unterwasser-Aufnahmen, so dass eine Detektion, Segmentierung und Klassifizierung von Objekten wie nicht detonierter Munition gelingen kann. Der nächste Technologieschritt ist bereits in Arbeit: Eine smarte Kamera, bei der echtzeitfähige Bildverbesserung und Objekterkennung mittels Künstlicher Intelligenz direkt in miniaturisierter Digitaltechnik umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/projekte/ocean-technology-center-rostock

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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Am Puls der Paro-Forschung

DG PARO/CP GABA Kooperations-Symposium 2018

Am Puls der Paro-Forschung

Die Preisträger der DG PARO meridol® Forschungsförderung und des DG PARO meridol® Preises 2018 (Bildquelle: Thomas Stratnik / CP GABA)

Fachlicher Dialog auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und die feierliche Prämierung hervorragender Forschungsarbeiten: Mit ihrem Kooperations-Symposium auf dem Deutschen Zahnärztetag 2018 in Frankfurt am Main boten DG PARO und CP GABA einmal mehr ein viel beachtetes Forum für die Parodontologie. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Fachgesellschaft der Parodontologen und dem führenden Unternehmen für Mund- und Zahnpflege besteht bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.

Das Kooperations-Symposium von DG PARO und CP GABA am 10. November 2018 stand unter dem Motto „Wurzeloberflächen nach Parodontitistherapie – Zusammenspiel der Disziplinen?“. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch (Leipzig) widmeten sich die hochkarätigen Referenten der chirurgischen und nicht-chirurgischen Parodontitis-Therapie (Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham), dem Wurzelkariesrisiko nach Parodontitis-Therapie (PD Dr. Falk Schwendicke, Berlin), der gezielten parodontalen Regeneration (Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch) sowie dem Zusammenhang einer Überempfindlichkeit der Wurzeloberflächen mit der Lebensqualität (Dr. Sonja Sälzer, Kiel).

Forschungsförderung und meridol®-Preis

Im Rahmen des Kooperations-Symposiums von DG PARO und CP GABA auf dem Deutschen Zahnärztetag fand auch die Verleihung der DG PARO meridol® Forschungsförderung sowie des DG PARO meridol®-Preises statt. Der erste Platz der Forschungsförderung geht dieses Jahr an Prof. Dr. Arne Schäfer, PhD, aus Berlin für sein Projekt zu „Whole Exome Sequencing of Families Severely-Affected with Early-Onset Aggressive Periodontitis“. Ebenfalls ausgezeichnet wurde PD Dr. Susanne Schulz aus Halle/Saale. Ihr Forschungsvorhaben trägt den Titel „Differentiell exprimierte noncoding sRNAs des subgingivalen Mikrobioms als kardiovaskuläre Prädikatoren“. Beide Projekte werden mit jeweils 10.000 EUR gefördert.
Die besten wissenschaftlichen Publikationen auf dem Gebiet der Parodontologie werden alljährlich mit dem DG PARO meridol®-Preis ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung 2018 in Frankfurt wurden insgesamt fünf Publikationen prämiert. Die Preise werden in den Kategorien „Grundlagenforschung“ und „Klinische Studien“ vergeben. Die vollständige Übersicht aller Gewinner und ihrer Arbeiten finden Sie hier.

Tipp: Der neue Patienten-Ratgeber „Parodontitis – Verstehen, vermeiden und behandeln“, herausgegeben von den Fachgesellschaften für Parodontologie in Deutschland (DG PARO), Österreich (ÖGP) und der Schweiz (SSP), unterstützt vom Kooperationspartner CP GABA, ist ab sofort verfügbar. Kostenfreie Exemplare für die eigene Praxis können per E-Mail oder Fax im Servicecenter von CP GABA bestellt werden:
E-Mail: CSDentalDE@CPGaba.com, Fax: 0180 – 510 129 025

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Neu bei der BELANO medical AG: Dr. Alexander Reiprich (Bildquelle: foto-tham.de)

Berlin, 13. November 2018 – Alexander Reiprich ist neuer Director Clinical Development bei der BELANO medical AG. Der promovierte Biologe kommt von der Berlin Heart GmbH, wo er für die weltweite Koordination und Planung präklinischer und klinischer Entwicklungsprojekte sowie für die Marktüberwachung eingeführter Produkte verantwortlich war.

Reiprich studierte Biologie an der Universität Bielefeld und promovierte unter anderem an der Charite in Berlin. Er hat darüber hinaus epidemiologische und gesundheitsökonomische Zusatzqualifikationen absolviert und arbeitet seit 1998 auf dem Gebiet der klinischen Entwicklung, Zulassung und Nutzenbewertung von Biologika, Arzneimitteln und Medizinprodukten. In den vergangenen 20 Jahren war er für Arbeitgeber wie ICON Clinical Research, Janssen-Cilag GmbH und Depuy Orthopaedics tätig. Bei Biomet Europe Ltd. verantwortete er den Aufbau und die operative Leitung der klinischen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der EMEA-Region. Von 2013 bis 2016 war er als selbständiger Berater bei der der Entwicklung und Konformitätsbewertung von Medizinprodukten und Diagnostika in Europa aktiv.

Bei BELANO ist Alexander Reiprich vor allem für die Entwicklung neuer mikrobiotischer Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika zuständig. Dazu zählen strategische Arbeiten zur Portfolio-Entwicklung, die Planung und Durchführung präklinischer und klinischer Studien sowie die regulatorische Begleitung von Produktzulassungen.

Über die BELANO medical AG:
Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

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16761 Hennigsdorf bei Berlin
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Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Alexander Reiprich wechselt von Berlin Heart zu BELANO medical

Neu bei der BELANO medical AG: Dr. Alexander Reiprich (Bildquelle: foto_thamm.de)

Berlin / Hennigsdorf, 13. November 2018 – Alexander Reiprich (50) ist neuer Director Clinical Development bei der BELANO medical AG. Der promovierte Biologe kommt von der Berlin Heart GmbH, wo er für die weltweite Koordination und Planung präklinischer und klinischer Entwicklungsprojekte sowie für die Marktüberwachung eingeführter Produkte verantwortlich war.

Reiprich studierte Biologie an der Universität Bielefeld und promovierte unter anderem an der Charite in Berlin. Er hat darüber hinaus epidemiologische und gesundheitsökonomische Zusatzqualifikationen absolviert und arbeitet seit 1998 auf dem Gebiet der klinischen Entwicklung, Zulassung und Nutzenbewertung von Biologika, Arzneimitteln und Medizinprodukten.

In den vergangenen 20 Jahren war er für Arbeitgeber wie ICON Clinical Research, Janssen-Cilag GmbH und Depuy Orthopaedics tätig. Bei Biomet Europe Ltd. verantwortete er den Aufbau und die operative Leitung der klinischen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der EMEA-Region. Von 2013 bis 2016 war er als selbständiger Berater bei der der Entwicklung und Konformitätsbewertung von Medizinprodukten und Diagnostika in Europa aktiv.

Bei BELANO ist Alexander Reiprich vor allem für die Entwicklung neuer mikrobiotischer Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika zuständig. Dazu zählen strategische Arbeiten zur Portfolio-Entwicklung, die Planung und Durchführung präklinischer und klinischer Studien sowie die regulatorische Begleitung von Produktzulassungen.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

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