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Novozymes und Organobalance führend bei Patent-Statistik

192 Patente im Jahr 2018 – unter anderem für Enzyme, die CO2-Ausstoß reduzieren

Novozymes und Organobalance führend bei Patent-Statistik

Berlin, 14. März 2019 – Das Europäische Patentamt hat aktuell die Patent-Statistik des Jahres 2018 veröffentlicht. Demnach haben Unternehmen aus Dänemark 14,4 Prozent mehr Patente beantragt als im Vorjahr – das ist das größte Wachstum unter allen europäischen Staaten. Zu dieser Statistik hat unter anderem der auch in Deutschland aktive Biotechnologie-Konzern Novozymes S/A mit 192 Patentanmeldungen beigetragen. Insbesondere im Bereich Biotechnologie hat das Unternehmen, zu dem die Organobalance GmbH in Berlin gehört, Patente beantragt.

„Patente sind ein wesentliches Element unserer Strategie“, kommentiert Lise Abildgaard Ryberg, Vice President Patentschutz bei Novozymes, die aktuelle Statistik. „Mit Patenten können wir die umfangreichen Investitionen in unsere Forschung und Entwicklung absichern, mit denen wir biologische Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit suchen.“ Eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln, die Sicherung von Trinkwasser und die signifikante Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßes sind nur einige dieser Themen.

So hat Novozymes nach einem umfangreichen Forschungs- und Screening-Prozess unter anderem ein Patent für ein Enzym erhalten, das die Darmgesundheit von Hühnern verbessert und deren Nahrungsaufnahme effizienter macht. Dadurch können negative Umweltauswirkungen der internationalen Nahrungsmittel-Produktion verringert werden. Allein in Lateinamerika und den USA, wo das Produkt mit dem Namen Balancius zuerst auf den Markt kam, könnten so die Treibhausgas-Emissionen um 4,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden.

In Berlin arbeiten Novozymes und Organobalance unter anderem an der Erforschung und Entwicklung von biobasierten Wirkstoffen für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Dafür verfügen die Unternehmen hier über eine Sammlung mit mehreren Tausend natürlichen Bakterien- und Hefestämmen.

Über Novozymes:
Novozymes ist weltweit die Nummer eins für biologische Lösungen. Gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und der globalen Gemeinschaft steigern wir die Leistungsfähigkeit der Industrie, erhalten dabei gleichzeitig die natürlichen Vorkommen der Erde und helfen, die Lebensbedingungen für alle zu verbessern. Als weltweit größter Anbieter von Technologien im Bereich der Enzyme und Mikroorganismen ermöglichen wir mit unseren Bioinnovationen höhere Erträge in der Landwirtschaft, die Reinigung bei niedrigen Temperaturen, eine energieeffiziente Produktion, erneuerbare Kraftstoffe sowie eine große Vielfalt weiterer positiver Entwicklungen, auf die wir heute und in Zukunft setzen.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürliches Milchsäurebakterium, das spezifisch an den Magenkeim Helicobacter pylori bindet. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

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„Frag dich!“ – Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“

Am 21. Februar 2019 im Fraunhofer IGD in Darmstadt

"Frag dich!" - Auftakt zur 54. Wettbewerbsrunde von "Jugend forscht"

Jugend forscht – Frag dich!. Such selbst nach den Antworten auf Deine Frage und zeig, was Du kannst.

Kinder und Jugendliche aus Südhessen, mit Interesse an den verschiedenen MINT-Fächern, präsentieren auch im Jahr 2019 ihre kreativen und innovativen Forschungsprojekte beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Hessen-Süd am 21. Februar im Fraunhofer IGD in Darmstadt.

Wer mitmachen will, muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jungforscher sollen ermuntert werden, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Passend dazu lautet das diesjährige Motto des Regionalwettbewerbs Jugend forscht „Frag dich!“. Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter.

Schon zwölf Jahre in Folge unterschützen die Darmstädter Fraunhofer Institute für Graphische Datenverarbeitung IGD, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und für Sichere Informationstechnologie SIT den Nachwuchswettbewerb. Wie die Jahre zuvor wird die Veranstaltung auch dieses Jahr im Fraunhofer IGD stattfinden und von Dr. Paul Schlöder, Lehrer für Biologie und Chemie an der Dreieichschule in Langen, sowie Stefan Daun, Qualitätsmanager am Fraunhofer IGD, geführt. Zur Feierstunde hält Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch ein Grußwort. Darauf folgt ein Impulsvortrag von Christoph Kröll, Mitarbeiter der ATG Europe for ESA – European Space Agency.

Die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd treten in den beiden Sparten „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) an. Dieses Jahr nehmen 73 Schülerinnen und Schüler teil, die 35 unterschiedliche Projekte präsentieren. Die jungen Forscher wetteifern in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik um die Anerkennung ihrer Projekte.

„Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht spielen bei der künftigen Ausgestaltung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Deutschland eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines stringenten, aufeinander abgestimmten MINT-Fördersystems entlang der gesamten Bildungskette sind sie ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Der Wettbewerb findet bundesweit auf drei Ebenen statt. In der ersten Runde, den Regionalwettbewerben, qualifizieren sich die Siegerinnen und Sieger für den jeweiligen Landeswettbewerb. Wer an den kreativen Ideen der Jungforscher interessiert ist, ist zur öffentlichen Präsentation am 21. Februar 2019 ab 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IGD herzlich eingeladen. Die Besten aus den jeweiligen Bundesländern dürfen sich in der letzten Ausscheidungsrunde, dem Bundeswettbewerb, mit den übrigen Landessiegern messen.

Programm:

– 14.00 – 15.30 Uhr öffentliche Präsentation der Projekte
– 15.30 – 16.00 Uhr Empfang zur Feierstunde
– 16.00 – 18.00 Uhr Feierstunde mit Siegerehrung
– 18.00 Uhr Ausklang

Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-forscht-hessen-sued.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Index bestätigt: Menschen schieben Verantwortung verstärkt auf andere ab

Index bestätigt: Menschen schieben Verantwortung verstärkt auf andere ab

Verantwortungsindex 2018: Wir schieben Verantwortung verstärkt auf andere ab

– Ergebnisse der zweiten Befragung
– Selbstverantwortung nach wie vor schwach
– Wir erkennen Verantwortung bei anderen besser
– Verantwortung wird gesehen, aber nicht gelebt
– Grundl Leadership Institut appelliert: „Weniger über andere reden, mehr selbst machen!“

Es fehlt an Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft. Das belegen die Zahlen zum Verantwortungsindex 2018 des Grundl Leadership Institut (GLI). Dabei übertreffen die aktuellen Ergebnisse sogar noch die Vorjahres-Werte: Die Mehrheit der etwa 1.000 Teilnehmer der zweiten repräsentativ erhobenen Studie erkennt Verantwortung noch stärker bei anderen als bei sich selbst. Bereits 2017 legten 62 Prozent der Befragten den schärferen Fokus auf ihre Umgebung als auf sich selbst. Der Wert ist 2018 um vier Prozentpunkte gestiegen. Die Schlussfolgerung des GLI: Das ist der Grund, warum Menschen Verantwortung schneller auf andere abschieben.

Paradox erscheint dabei, dass Verantwortung als Prinzip in der Gesellschaft im Gegensatz zu 2017 noch wichtiger geworden ist (Anstieg um drei Prozentpunkte). Die Fähigkeit, zu erkennen, auf welche Weise Menschen in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen, hat sich demnach verbessert. Den Sinn der eigenen Verantwortung erkennen zu können und wie man diese bewusst lebt, ist jedoch noch immer deutlich schwächer ausgeprägt. Zwar sind die Befragten in der Lage, die eigene Verantwortung zu sehen, fokussieren sich aber eher auf ihre Umgebung als auf sich selbst. Somit hat sich die 2017 bereits schwach ausgeprägte Selbstverantwortung in der Gesellschaft auch 2018 nicht verbessert (stagniert bei rund 48 Prozent).

„Diskussionen in Medien und Politik zeigen diese Entwicklung jeden Tag“, erklärt Boris Grundl, Management-Trainer und Inhaber des GLI. „Menschen konzentrieren sich gerne auf große gesellschaftliche Themen, die außerhalb ihres eigenen Einflussbereichs liegen. Sie thematisieren und fordern immer wieder Verantwortung, werden aber selbst zu wenig aktiv. Besser als diese Konzentration nach außen wäre, bei sich selbst anzufangen. Und aktiv Verantwortung dort zu übernehmen, wo man wirklich etwas ausrichten kann.“ Die Gründe für dieses Verhalten sieht das Institut unter anderem in der herrschenden Fehlerkultur.

„Schaut jemand der eigenen Verantwortung ins Auge, muss er sich mit sich selbst auseinandersetzen – sich seinen eigenen Entscheidungen stellen. Gleichzeitig muss er bereit sein, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen. Doch solange in unserer heutigen Welt der Kritiker mehr Bewunderung als der Erschaffer erntet, ist dieser Rückzug aus der Verantwortungsübernahme kaum verwunderlich. Hier müssen wir ansetzen“, sagt Grundl.

Die 20-jährige Erfahrung des GLI zeigt, dass ein bewusster Umgang mit Verantwortung der Kern menschlicher Entwicklung ist. Aus diesem Grund hat das Institut den Verantwortungsindex ins Leben gerufen: um Verantwortung tiefer zu verstehen, ein einheitliches Verständnis zu ermöglichen, Werkzeuge für die Praxis zu schaffen und Lust auf Verantwortung zu machen. „Lust auf Verantwortung entsteht, wenn ich durch Verantwortungsübernahme in meinem Einflussbereich Sinn erfahre“, erklärt Grundl. Im Hinblick auf die Ergebnisse appelliert das Weiterbildungsteam an Selbstverantwortung: „Wir müssen unsere Aufmerksamkeit beim Thema Verantwortung mehr auf uns selbst legen. Nur so können Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft sich weiterentwickeln und die Besten werden, die sie sein können.“

Die ausführlichen Ergebnisse der Befragung werden in Kürze auf www.verantwortungsindex.de veröffentlicht. Weitere Infos erhalten Sie beim Grundl Leadership Institut ( www.grundl-institut.de).

Über den Verantwortungsindex:
Der Verantwortungsindex misst die Qualität von Verantwortung, sprich, wie deutlich die Befragten Verantwortung in den drei Dimensionen menschlich (Wer ist in der Verantwortung?), faktisch (Was ist in der Verantwortlichkeit?) und prinzipiell (Wofür ist die Verantwortung?) bei sich und bei anderen erkennen. Der jeweilige Wert der „Verantwortungsqualität“ zeigt, inwiefern wir als Gesellschaft die Fähigkeit zur jeweiligen Dimension besitzen oder wie ausgewogen unsere Aufmerksamkeit auf das Thema ist. 100 Prozent steht für eine Verantwortungs-Utopie. Jedes Mitglied unserer Gesellschaft kann seine eigene Verantwortung und die seiner Mitmenschen perfekt einschätzen und handelt dementsprechend. Bei 0 Prozent erleben wir das genaue Gegenteil – also eine Dystopie, in der niemand die eigene oder die Verantwortung anderer wahrnimmt oder im eigenen Handeln berücksichtigt. Der Index wird in regelmäßigen Abständen den aktuellen gesellschaftlichen Stand zum Thema Verantwortung repräsentativ messen, abbilden und publizieren. www.verantwortungsindex.de

Das Grundl Leadership Institut befähigt Menschen, ihrer Führungsverantwortung gerecht zu werden. Es entwickelt Menschen dort systematisch weiter, wo die meisten Managementlehren aufhören. Leadership bedeutet, Menschen zu Verantwortung zu befähigen und das durch Ergebnisse sichtbar zu machen. Durch Vorträge, Intensiv-Seminare und eine aktive Umsetzungsbegleitung sorgt das Grundl Leadership Institut für Klarheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Führung. Ein erfahrenes Trainerteam garantiert den Transfer in die Praxis. Keinem Institut wird eine so hohe Transformationsfähigkeit von Führungsteams bescheinigt. Menschliche Entwicklung und wirtschaftlicher Gewinn gehen Hand in Hand. Leadership: Alles aus einer Hand.

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Nationale Dekade gegen Krebs bindet Patientensicht ein

Gemeinsame PM von BAG SELBSTHILFE und HKSH-BV

Nationale Dekade gegen Krebs bindet Patientensicht ein

Die Selbsthilfe plädiert für eine frühe Einbindung bei der Krebs-Forschung. (Bildquelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

(Düsseldorf und Bonn, 29.01.2019)
Eine langfristige Forschungsstrategie im Kampf gegen den Krebs. Eine schnelle und nachhaltige Umsetzung in der Versorgung. Das will die Nationale Dekade gegen Krebs. Und das wollen die von Krebs betroffenen Menschen – Erkrankte und Angehörige, heute und in Zukunft.

Deswegen unterstützen BAG SELBSTHILFE und Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Neue diagnostische Verfahren, neue Behandlungsmethoden und innovative Arzneimittel und Medizinprodukte sind für den Kampf gegen Krebs genauso wichtig wie gut ausgestattete Versorgungseinrichtungen und gut qualifizierte Ärztinnen, Ärzte und Pflegende. Seit vielen Jahren wirkt die Selbsthilfe in den Verfahren zur Bewertung des Nutzens neuer Behandlungsoptionen und bei der Ausgestaltung der Versorgung mit. Oftmals zeigen sich dabei Erkenntnislücken oder Defizite bei der Studienplanung und
-durchführung. Dies betrifft insbesondere die oftmals fehlende Einbindung der Patientenperspektive in die Forschung. „Wir werden in der Dekade gegen Krebs unser Wissen und das Netzwerk unserer Kontakte nutzen, um zu einer optimierten Ausrichtung der Forschung zu kommen“, betont Renate Pfeifer, Vorstandsmitglied der BAG SELBSTHILFE. Sie ist Mitglied im Strategiekreis.

Ernst-Günther Carl, Vorstand im HKSH-BV unterstreicht die Bedeutung der Patientenperspektive: „Für die Forschung bedeutet dies allem voran eine Ausrichtung an der komplexen Lebensrealität an Krebs erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen sowie an patientenrelevanten Endpunkten. Das wiederum heißt, Patientinnen und Patienten nicht erst bei der Bewertung neuer Therapien oder Methoden zu beteiligen, sondern bereits bei deren Entwicklung.“ Die Krebs-Selbsthilfe bringt ihre Erfahrungen mit einer frühen Einbindung in Studienkonzepte und der Mitwirkung in Patientenbeiräten in die Dekade gegen Krebs ein.

Wichtig ist uns dabei, dass die Sicht der Patientinnen und Patienten in die Dekade eingebracht wird, um die Versorgung an Krebs erkrankter Menschen und deren Angehörigen ständig zu verbessen. Dafür stehen BAG SELBSTHILFE und HKSH-BV.

Weitere Informationen zur Nationalen Dekade gegen Krebs:
www.dekade-gegen-krebs.de
#XgegenKrebs

Über das HKSH-BV:
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von 78 Prozent der über vier Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Das HKSH-BV vertritt bei Interessen von gemeinsamer Bedeutung seine Mitgliedsverbände national und international gegenüber Entscheidern in der Gesundheitspolitik. Es fördert die Ziele und Aufgaben der Krebs-Selbsthilfe und unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedsverbände. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft es steht. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens..

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Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Gesundheitswirtschaft informiert sich über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Potsdam, 15. Januar 2019. Rund 30 Unternehmen der Gesundheitsbranche informieren sich heute in Potsdam über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Treffen haben Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Botschafter der Emirate in Deutschland, S.E. Ali Abdulla Al Ahmed, gemeinsam initiiert.

„Das Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg ist führend in vielen Bereichen, nicht zuletzt in Diagnostik und Medizintechnik“, sagte Minister Steinbach, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Der Markt für solche Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen wachse in den Emiraten sehr stark, „daher ist es vernünftig, wenn die deutsche Hauptstadtregion die Beziehungen des Clusters Gesundheitswirtschaft vor allem in die Emirate Abu Dhabi und Dubai ausbaut“.

„In der gesamten Golfregion macht der Gesundheitssektor heute schon einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar aus“, erklärte S.E., Botschafter Al Ahmed, „und es stehen weitere Investitionen in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar an“. Aufgrund des steigenden Wohlstandes, aber auch wegen der relativen Alterung der einheimischen Bevölkerung stiegen die Ansprüche an die Gesundheitsversorgung. „Wir begrüßen es deshalb sehr, dass das Land Brandenburg gemeinsam mit Berlin sich verstärkt um Wirtschaftskontakte der Gesundheitswirtschaft in mein Heimatland kümmert.“

Die Botschaft hat einen Experten zu dem Treffen in Potsdam eingeladen, Amin Hussain Al Ameeri vom Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Gesundheitsministerium ist die oberste Regulierungsbehörde für den Gesundheitssektor in den VAE.

Das Treffen ist gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) und dem DiagnostikNet-BB – Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg organisiert worden. Sebastian Saule, Geschäftsführer der WFBB, sagte zum Auftakt: „Die Emirate gehören zu den dynamischsten, offensten und verlässlichsten Märkten in der arabischen Welt. Von dort aus können unsere Unternehmen auch einen Markt von über 100 Millionen Menschen im Umkreis von nur 500 Kilometern erreichen.

Jörg-M. Hollidt, Vorstandsvorsitzender des DiagnostikNet-BB ergänzte: „Bereits seit vier Jahren ist das DiagnostikNet-BB in Dubai mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, 2017 erstmals als Berlin-Brandenburger-Ländergemeinschaftsstand. Dies erhöhte die Attraktivität der MedLab – eine der bedeutendsten Leitmessen der In-Vitro-Diagnostik – für die Firmen noch einmal zusätzlich. Wir freuen uns schon jetzt, unsere Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten in den Emiraten zu vertiefen.“

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin

Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

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Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Ahmed Ali
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10785 berlin
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Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

Osteopathie hilft Säuglingen nebenwirkungsfrei / Forschungsgelder sinnvoll investiert  Ergebnisse einer der weltweit größten Osteopathie-Studien zur osteopathischen Behandlung von Säuglingen

(Mynewsdesk) Eine vom Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. breit unterstützte Studie hat ergeben, dass Osteopathie bei den fünf häufigsten Problemen von Säuglingen, mit denen Eltern zu Osteopathen gehen, zu einer Besserung zwischen 50 bis 80 Prozent führt: Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachter Hinterkopf und exzessives Schreien – überaus beeindruckende Ergebnisse einer der weltweit größten Säuglingsosteopathie-Studien. An der multizentrischen Beobachtungsstudie der Akademie für Osteopathie (AFO) und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung nahmen 1196 Säuglinge im ersten Lebensjahr teil, die in 151 Praxen deutscher Osteopathen behandelt wurden.

Bemerkenswert ist, dass bei den insgesamt über 3200 Behandlungen in keinem einzigen Fall eine ernsthafte, für die Gesundheit des Säuglings potenziell relevante und/oder länger andauernde Nebenwirkung beobachtet wurde. Zur Vorbereitung wurde im Februar 2017 eine Umfrage unter 80 erfahrenen Osteopathen mit Schwerpunkt Kinderbehandlung durchgeführt. Dabei ging es darum herauszufinden, welches die häufigsten Gesundheitsstörungen bzw. Probleme/Anliegen sind, mit denen sich Eltern von Säuglingen an eine kinderosteopathische Praxis wenden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden 1196 Säuglinge mit Säuglingsasymmetrie, Schlaf- und Fütterungsstörungen, abgeflachtem Hinterkopf und exzessivem Schreien in den teilnehmenden 151 osteopathischen Praxen mit spezieller Zusatzqualifikation und langjähriger Erfahrung durchschnittlich zwei bis dreimal behandelt. Zentrale Messgröße war die Beurteilung der Eltern, z.B. durch Bewertung der Symptomenstärke mit Hilfe von Numerischen Rating Skalen (NRS 0-10).

Die idiopathische Säuglingsasymmetrie war mit 48 % die am häufigsten behandelte Gesundheitsstörung, gefolgt von den Schreibabys (18%), der Fütterstörung (15%) und der Schädelasymmetrie (Plagiozephalie) (14%). Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Bei der idiopathischen Säuglingsasymmetrie lag die prozentuale Verbesserung zwischen Beginn und Ende der Behandlungen zwischen 78 und 82%. Abgefragt wurden hier die Stärke der Asymmetrie, der Blickkontakt zur bevorzugten Seite, die Drehung zur bevorzugten Seite und die asymmetrische Lage. Die Stärke der Symptome bei Babys mit Fütterstörungen nahm im Laufe der Behandlungen um 77% ab. Die Symptomatik bei „exzessivem“ Schreien verbesserte sich um 70%, was für die Eltern eine erhebliche Erleichterung darstellte. Schlafstörungen verbesserten sich um 56 %. Bei der Plagiozephalie wurde mit einem „Craniometer“ der Kopfumfang des kindlichen Schädels gemessen und daraus der klinisch übliche Cranial Vault Index (CVAI) errechnet. Nach den osteopathischen Behandlungen verbesserte der sich um 56 %.

Zahlenmäßig exakte Ergebnisse zur so genannten OSTINF-STUDIE sollen im Laufe dieses Jahres in einem international renommierten wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden und stehen dann allen als zusätzliche Information und Entscheidungshilfe zur Verfügung. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Beobachtungsstudie sollen perspektivisch sogenannte Interventionsstudien geplant und realisiert werden, voraussichtlich primär mit der jeweiligen Standardtherapie als Vergleichsintervention oder im Vergleich zur Entscheidung gegen andere „typische“ Behandlungen (um Aussagen möglichst nahe an der Realität zu generieren).

Hintergrund: Osteopathie mit ihrer eigenständigen medizinischen Diagnostik und Behandlung betrachtet den Patienten ganzheitlich. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. 

Literatur:

Download der Presseinformation der Akademie für Osteopathie und des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung: https://www.osteopathie.de/ostinf

Weitere Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Untere Albrechtstraße 15

65185 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4500 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert im Sinne der Patientensicherheit den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen entscheiden sich für eine glutenfreie Ernährung. Während einige glauben, sie würden Gluten nicht vertragen, hören andere, dass das Klebereiweiss z.B. im Brot schädlich sei. Tatsächlich ist die Materie komplex – es gibt viele medizinische Fakten, aber auch viele Halbwahrheiten. Im englischen Sprachraum wird eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakieerkrankung präzise als non-celiac gluten sensitivity definiert – kurz NCGS.

NCGS ist grundverschieden von einer Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Immunzellen die Auskleidung des Dünndarms angreifen. Für Betroffene ist die strikte Vermeidung von Gluten vorgeschrieben. Tatsächlich kann aber auch eine NCGS lästige Reizdarmsymptome, Verstopfungen, Schmerzen im Unterleib, Entzündungen im Darm und Übergewicht hervorrufen oder mit einem Blähbauch in Verbindung stehen.

Der Wunsch der Mediziner nach einem objektiven Schnellverfahren liegt daher nahe. Bisher gab es für die NCGS nur ein vages diagnostisches Kriterium, nämlich ein subjektives „sich besser fühlen“ nach Glutenverzicht. Ärzte bemängeln die eingeschränkte Aussagekraft einer placeboanfälligen Eigendiagnose. Kurz, viele Menschen folgen dieser „Ernährungsmode“ und verzichten ggf. unnötig auf das nahrhafte Grundnahrungsmittel Getreide, zumal Alternativprodukte nicht zwangsläufig gesünder sind.

Jetzt haben Forscher des San Mateo Hospitals der Universität Pavia (Italien) unter der Leitung von Dr. Michele Di Stefano erstmals einen Biomarker validiert. Ihre Studie folgte der doppelt-verblindeten-placebokontrollierten, oralen Provokation – kurz DBPCOC (double blinded -placebo controlled, oral challenge). Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift Cinical Nutrician ESPEN (Dezemberausgabe 2018) veröffentlicht, Titel: „Glutenunverträglichkeit bei Patienten mit starken Bauchschmerzen und Blähungen: Die Genauigkeit des ALCAT 5 (Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5) (1)“. Als Vergleich oder Kontrolle diente der ALCAT-Test®. Mit diesem Zell-Aktivierungstest wurde die Immunzellantwort bei der in vitro Provokation mit 5 glutenhaltigen Getreidekörnern bestimmt.

Die Frage der Forscher: „Spiegelt eine Immunzellreaktion, die beim Alcat Labortest als Reaktion auf eine Glutenbelastung auftritt, eine Immunzellreaktion wider, die im Körper auftritt?“ Die Antwort darauf lautete eindeutig: Ja. In der Studie mit 25 Probanden zeigte sich der Alcat Bluttest bei der doppelblinden placebokontrollierten Provokation mit Gluten oder einem Placebo genauso zuverlässig bei der Diagnose, wie die orale Aufnahme (ebenfalls doppelt verblindet).

Nach Ansicht der Autoren ist die DBPCOC in der klinischen Routine ein langwieriges und umständliches Verfahren mit geringerer Patientencompliance. Der Alcat Test ist einfach durchzuführen und generiert nach dieser Studie messbare Parameter biologischer Prozesse mit sehr hoher prognostischer oder diagnostischer Aussagekraft. Somit könnte der Labortest eine komfortable Alternative sein, um Patienten auf der Suche nach Beschwerdeursachen handfeste Labordaten zu ermöglichen.

Über Cell Science Systems, Corp (CSS):
CSS ist ein medizinisches Labor und eine von der FDA registrierte Produktionseinrichtung für Medizinprodukte, die den Alcat Test für Lebensmittel- und Chemikalienunverträglichkeit sowie weitere Labortestanalysen zur molekularen Diagnostik für Immunologie und Darmgesundheit entwickelt hat. CSS wurde 2016 von Frost & Sullivan als „Company of the Year für Food Intolerance Testing, North America“ ausgezeichnet. Der Alcat Test wurde von Wissenschaftlern der Yale Universität klinisch validiert (2,3). Neue Erkenntnisse über die Pathologie von Lebensmittelunverträglichkeiten wurden aufgedeckt, u.a. die Ausschüttung von „zellfreier DNA“ (cfDNA) bei Zellabwehrreaktionen. CSS beteiligt sich an weiteren translationalen Forschungsprojekten. Eine neue Studie konzentriert sich auf die durch Lebensmittel verursachte Freisetzung der DNA (cfDNA). Diese kann gemäß aktueller Forschung mit chronischen Erkrankungen, Autoimmmunität und Krebs in Verbindung stehen. Der Firmensitz der CSS ist in Deerfield Beach, USA (Florida) und in Europa in Potsdam (Deutschland).

Literaturangaben:

(1) Di Stefano, M. et al; „Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5“; Clin Nutr ESPEN 2018, Dec: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alcat+5+gluten+sensitivity
(2) Wajahat Z. Mehal et al; „Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes“; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
(3) A. Ather et al., „Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf

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Anja Koch
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20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Forschung für die Energiewende

20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Brennstoffproben im Test.

Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH begeht in diesem Herbst ihren 20sten Geburtstag. Das gemeinnützige Forschungsinstitut wurde 1998 in Aachen gegründet und ist seit 2007 ein An-Institut der RWTH Aachen University. Nach seiner Gründung erlebte das OWI ein schnelles Wachstum mit einer Ausweitung seiner Forschungsthemen und blickt auf die erfolgreiche Durchführung zahlreicher wichtiger Forschungsprojekte zurück. Beispielsweise unterstützte OWI durch seine Forschung die Markteinführung von schwefelarmem Heizöl. Auch die Markteinführung von Bioheizöl wurde und wird noch wissenschaftlich begleitet. Die Schwerpunkte in der nationalen und internationalen Förderpolitik haben in den letzten Jahren zu einer konsequenten Ausrichtung der Forschungsaktivitäten auf die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende geführt. Heute forscht und arbeitet das OWI gemeinsam mit Partnern an technisch ausgereiften Lösungen für die klima- und umweltschonende Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen. Dabei bringt sich OWI auch in große Forschungscluster ein. Zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende ist das Ziel, flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf Basis zunehmend erneuerbarer Quellen Energien besonders effizient, emissionsarm und sicher nutzbar zu machen.

OWI konzentriert sich dabei auf zwei zentrale Forschungsfelder: zukunftsfähige flüssige Energieträger und Effizienztechnologien. „Beispielsweise untersuchen wir den Einsatz von Brennstoffen aus Abfällen und Reststoffen biogener Herkunft“, erläutert OWI-Geschäftsführer David Diarra. „Auch sogenannte E-Fuels oder Synfuels, die aus regenerativ erzeugtem Strom und einer erneuerbaren Kohlenstoffquelle synthetisch hergestellt werden, sind für uns ein hochaktuelles Forschungsthema.“ Um den wachsenden Forschungs- und Entwicklungsbedarf in Verbindung mit zukunftsfähigen flüssigen Energieträgern zu fokussieren, hat OWI 2016 den Forschungscluster „Future Fuels“ gebildet. Darin sind Projekte rund um die Erforschung neuer Brenn- und Kraftstoffe sowie der Entwicklung von Effizienztechnologien für deren Nutzung zusammengefasst.

Innovative Effizienztechnologien wie Brennstoffzellen, hybride Heizsysteme und die Kraft-Wärme-Kopplung sind wichtige Forschungsthemen im Bereich Energiesysteme. Auch hier geht es um den effizienten Einsatz von Brenn- und Kraftstoffen. „Ein Highlight war die Nominierung für den Energy Award 2017 mit dem Forschungsprojekt Schiffsbrennstoffzellen. Hier arbeitet OWI zusammen mit Forschungspartnern aus der Schifffahrtstechnik an der effizienten Erzeugung von Bordstrom speziell für den emissionsarmen Hafenbetrieb zum Beispiel von Kreuzfahrt- und Containerschiffen“, berichtet David Diarra.

Das dazu am OWI vorhandene wissenschaftliche Know-how in den Bereichen Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe, Energiesystemtechnik, Hochtemperaturtechnik, Materialwissenschaften und numerische Simulationen ist in dieser Kombination einzigartig in Europa. „Mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterstamm sowie einem hervorragenden Netzwerk aus Forschungspartnern in der Industrie, an den Universitäten sowie in Forschungs-einrichtungen sind wir auch für die nächsten Jahre erfolgreicher Forschung bestens gerüstet“, erklärt David Diarra.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
Michael Ehring
Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
m.ehring@owi-aachen.de
https://www.owi-aachen.de

Sonstiges

Erforschung der Alzheimer-Demenz im Frühstadium: Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt Forschungsförderung aus

Erforschung der Alzheimer-Demenz im Frühstadium:  Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt Forschungsförderung aus

(Mynewsdesk) Berlin, 28. November 2018. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) schreibt 2019 einmalig eine Forschungsförderung in Höhe von 560.000 Euro aus. Die Summe stammt aus einer zweck­gebundenen Erbschaft und soll an ein oder mehrere Projekte vergeben werden, die sich der Erforschung der Demenz vom Alzheimer Typ im Frühstadium widmen. Bevorzugt werden Anträge aus dem Bereich der patientenorientierten Forschung oder der Versorgungsforschung.

In einem ersten Bewerbungsschritt soll eine Antragsskizze des zu fördernden Projekts auf maximal drei Seiten mit einer Kosten­abschätzung eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 8. Februar 2019. Die eingegangenen Antragskizzen werden vom Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gesichtet. Antragsteller von Forschungsthemen, die aus Sicht von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen als besonders interessant erscheinen, werden dann aufgefordert, eine ausführliche Bewerbung einzureichen.

Der Fachliche Beirat beurteilt die nach der Vorauswahl eingegangenen Förderanträge und spricht eine Empfehlung aus. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung von Förderanträgen erfolgt durch den Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Welches Projekt bzw. welche Projekte gefördert werden, wird Anfang Dezember 2019 im Rahmen einer Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Berlin bekannt gegeben.

Mehr Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

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Hintergrund

Die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz. Sie unterstützt deshalb regelmäßig Forschungsvorhaben im Bereich Demenz. In Deutschland leben heute etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

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Computer IT Software

Future Tech Expo 2018 präsentiert Innovationen aus KI und Elektronik

Kostengünstigere, leichtere Handykameras und Roboter mit menschlichem Tastsinn

Future Tech Expo 2018 präsentiert Innovationen aus KI und Elektronik

Future Tech Expo 2018

TAIPEH, Taiwan–Man stelle sich Ideen vor wie flache dünne Linsen, die Größe, Gewicht und Kosten von Handys und Kameras verringern könnten, oder eine weiche, flexible Haut für Roboter, die ihnen einen sanften, menschenähnlichen Tastsinn verleiht, oder einen blockchainbasierten Speicher für Patientenakten, der die medizinischen Kosten senkt, gleichzeitig die Privatsphäre schützt und das Vertrauen zwischen Patienten und Ärzten verbessert. All dies sind Beispiele für die neuesten Entwicklungen und Forschungen in der Künstlichen Intelligenz, Elektronik und Optoelektronik, die in Kürze auf der Future Tech Expo 2018 vorgestellt werden. Die Future Tech Expo 2018 findet vom 13. bis 15. Dezember 2018 im Taipeh World Trade Center, Halle 3, in Taipeh, Taiwan statt. Hauptorganisator ist das taiwanesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie.

Im Mittelpunkt der Future Tech Expo 2018 steht die Erfüllung der Bedürfnisse von Mensch und Industrie. Diese Ausstellung vermittelt Information über die Spitzenforschung, die zudem noch praktisch ist, und sie hilft dem Laien zu verstehen, wie die Wissenschaft sein Leben verändern könnte. Darüber hinaus werden auf der Veranstaltung die Forschungsteams aus Wissenschaft und Einrichtungen gewürdigt und honoriert, die diese entscheidenden Instrumente und Technologien der nahen Zukunft entwickeln. Die Future Tech Expo 2018 präsentiert Taiwans revolutionäre Durchbrüche in den Bereichen Optoelektronik, Elektronik und künstliche Intelligenz.

Dem Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums für 2018 zufolge ist Taiwan in der Kategorie „Innovationsökosysteme“ in Asien die Nummer eins und weltweit die Nummer vier gemessen an seiner Innovationsfähigkeit (nach Deutschland, den USA und der Schweiz).

Heute die Ideen von morgen sehen: flache Linsen, Roboterhaut, sichere medizinische Daten

Forscher der Academia Sinica haben an Metalinsen gearbeitet – vollkommen flache, dünne Linsen, mit denen Größe und Kosten von Kameras und Handys gesenkt werden könnten. Metalinsen können leicht und dünn sein, da sie nicht aus dichtem Glas oder Kunststoff bestehen. Im Gegensatz zu älteren Metalinsenprojekten, bei denen die Farben tendenziell verzerrt wurden, erzeugen diese Linsen bessere vollfarbige Bilder. Inzwischen können winzige Linsen kostengünstig mit den zur Herstellung von Computerchips verwendeten Maschinen produziert werden.

Wissenschaftler der National Chung Hsing University entwickelten eine weiche, flexible Haut für Roboter, die ihnen einen menschenähnlichen Tastsinn verleiht. Diese Forschungsarbeit könnte für viele Einsatzbereiche geeignet sein, bei denen Roboter einen feinen Tastsinn für einen vorsichtigen und sorgfältigen Umgang mit Gegenständen benötigen, darunter auch Arbeiten im Gesundheitswesen, wo Roboter in direkten Kontakt mit Menschen kommen.

Das Pingtung Christian Hospital hat einen blockchainbasierten Speicher für Patientenakten entwickelt, der die medizinischen Kosten senkt, gleichzeitig die Privatsphäre schützt und das Vertrauen zwischen Patienten und medizinischem Personal verbessert. Das System erleichtert den sicheren Austausch von vielen verschiedenen Arten medizinischer und persönlicher Daten.

Weitere Informationen über die Future Tech Expo 2018 erhalten Sie unter: http://www.futuretech.org.tw

Über die Future Tech Expo 2018
Die Future Tech Expo 2018 zeigt Taiwans Innovationen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, grüne Energie, Biotechnologie, Pharmazeutika und Nanomaterialien, die für die Lebensgrundlage der Menschen und die Entwicklung der Gesellschaft und einer industriellen Ökonomie von entscheidender Bedeutung sind. Die alljährliche Veranstaltung fand erstmals 2017 statt und wird vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) organisiert.

Um die Fähigkeit Taiwans in Bezug auf das Beherrschen praktischer Schlüsseltechnologien für die Industrie aufzuzeigen, umfassen die Auswahlkriterien sowohl die industrielle Anwendbarkeit als auch die wissenschaftliche Innovation. Innovationen werden sorgfältig aus Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsparks und vielen anderen Quellen ausgewählt. Durch die Nutzung dieser Ausstellung, um die praktische Kreativität der taiwanesischen Industrie, Wissenschaft und Forschung zu teilen und zu veröffentlichen, verbessert Taiwan seine bereits starke Position als globale Quelle innovativer Wissenschaft und Technologie.

Über das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST)

Wissenschaftliche und technologische Innovationen sind wichtige Impulsgeber für Wirtschaftswachstum und nationalen Fortschritt. Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (Ministry of Science and Technology, MOST) ist führend bei der Erforschung und Entwicklung der neuesten Technologien in Taiwan. Es ist ein Nachfolger des 1967 gegründeten National Science Council (NSC). MOST fördert die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie, unterstützt und fördert zukunftsorientierte akademische Forschung und beaufsichtigt Taiwans Wissenschaftsparks – kritische Impulsgeber für Innovation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, die Taiwan zu einem wichtigen Anbieter von praktischen Technologien gemacht haben, die weltweit von Milliarden von Menschen genutzt werden. Das Ministerium ist bestrebt, Wissenschaft und Technologie mit den Geisteswissenschaften in Einklang zu bringen, um die Originalität und internationale Wettbewerbsfähigkeit Taiwans zu fördern. MOST bietet strategische Leitlinien auf höchster Ebene für die nationale Politik, indem es den Nationalen Wissenschafts- und Technologieentwicklungsplan erstellt.

Taipei Computer Association (TCA), established in 1974, is the leading industrial organization in Taiwan. Its 4,000 members engages various fields such as software, hardware, semiconductors and components, manufacture, sales, network communication service, etc., thereby generating over 80% of the total production value of Taiwan“s Information Communication Technology (ICT). TCA offices are located in Taipei, Taichung and Kaohsiung as well as overseas offices in China, Japan and India.

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