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Richter+Frenzel senkt Forderungsbestand mit debitorischem Workflow YAMBS

Richter+Frenzel senkt Forderungsbestand mit debitorischem Workflow YAMBS

Stuttgart, 12. Juni 2018 – Richter+Frenzel klärt Zahlungsdifferenzen und Forderungsunklarheiten nun automatisiert mithilfe des debitorischen Workflows YAMBS. Dadurch profitiert der Großhändler für Sanitär-, Haustechnik und Tiefbau von einer Arbeitszeitersparnis von rund 30 Prozent, mehr Transparenz in den Klärungsvorgängen und einer Absenkung des gesamten Forderungsbestands.

Als vertriebsgesteuertes Unternehmen bearbeitet Richter+Frenzel pro Halbjahr rund 10.000 unklare Zahlungseingänge, die eine Abstimmung zwischen Vertrieb und Buchhaltung erfordern und viel Zeit in Anspruch nehmen. Beispielsweise wenn ein Kunde zu viel Skonto abzieht, Frachtkosten anfallen oder eine Reklamation vorliegt. Bereits 2010 führte das Unternehmen zur Klärung der Zahlungsdifferenzen den debitorischen Workflow YAMBS von Software4Professionals ein, jedoch veranlassten interne Änderungen und verbesserte technische Möglichkeiten eine Neuerung des Systems.

Das Projektteam um Andreas Möllerhenn, Teamleiter in der Debitorenbuchhaltung bei Richter+Frenzel, ermittelte gemeinsam mit Software4Professionals die neuen Anforderungen und setzte diese schrittweise im neuen Workflow um, während der bisherige parallel weiterlief, sodass keine Unterbrechungen im Tagesgeschäft entstanden. „Wir wünschten uns eine einfache Handhabung wie auf dem Smartphone, per Knopfdruck direkt ins System und möglichst klare Vorgaben“, beschreibt Andreas Möllerhenn die Ausgangslage. Die wichtigste Neuerung betraf die Hierarchiestufen. Im neuen Workflow sind vordefinierte Genehmigungshierarchiestufen im System festgeschrieben. Diese Maßnahme schafft klare Zuständigkeiten, sodass der Klärungsprozess schneller ablaufen kann.

Eine weitere Neuerung betraf Anpassungen der Differenzgründe. Neben Skonto, Gegenrechnungen, Frachtkosten, Preisdifferenzen und Retouren kamen Spesen und Verzugszinsen neu hinzu und wurden mit hohem Automatisierungsgrad in die Workflowumgebung integriert. So kann der Vertrieb bei einigen Differenzgründen eigenständig handeln. Beispielsweise wird beim Differenzgrund Skonto, nach Freigabe durch den Vertrieb, automatisch ausgebucht, ohne dass die Buchhaltung involviert ist. Bei Preisdifferenzen, Frachtkosten und Gegenrechnungen sendet der Workflow eine Benachrichtigung an den zuständigen Vertriebsmitarbeiter. Nach Erstellung der Gutschriften werden diese Positionen ebenfalls automatisch ausgebucht. Um möglichst wenige Mitarbeiter einzubinden, wurden die Zuständigkeiten im neuen Workflow bewusst eng gehalten.

Das Projekt konnte in Zusammenarbeit von Software4Professionals und dem Projektteam um Andreas Möllerhenn innerhalb von drei Monaten realisiert werden und zeigt deutliche Verbesserungen. Mit dem neuen Workflow konnte der Automatisierungsgrad erhöht und die Buchhaltung und stark entlastet werden, da der Vertrieb nun stärker eingebunden ist. Dank der vordefinierten Hierarchiestufen und der neuen Benachrichtigungsfunktion haben sich die Reaktionszeiten deutlich verbessert. „Gegenüber dem alten Workflow haben wir mittlerweile eine Zeitersparnis von 30 Prozent erreicht“, resümiert Möllerhenn. Zudem kann der Workflow selbstständig in der Buchhaltung gepflegt werden und ist unabhängig von einer Betreuung durch die IT-Abteilung.

Seit 2002 unterstützt die Software4Professionals GmbH & Co. KG Konzerne und mittelständische Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse im Finanz- und Rechnungswesen schneller, effizienter und transparenter zu gestalten. Durch die Kombination von Expertenwissen im Finanz- und Rechnungswesen sowie der SAP-Beratung profitieren Unternehmen von maßgeschneiderten Lösungen zur automatischen Buchung von Belegen in SAP. Die von Software4Professionals entwickelte Standardsoftware-Suite YAMBS umfasst Lösungen für das Electronic Banking, die Avise-Verarbeitung, Eingangsrechnungen und Sammelrechnungs-Belege. Zukünftig wird ein Hauptaugenmerk auf dem Datentransfer und der Verarbeitung von Informationen aus PDF-Dateien jeglicher Art in SAP liegen. Die Software ist in mehr als zehn Sprachen verfügbar und wird weltweit bei über 170 namhaften Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größenklassen mit Erfolg eingesetzt. Software4Professionals hat seinen Hauptsitz in Stuttgart und ein Büro in Wien (Österreich).

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Immobilien Bauen Garten

Tipps für Bauherren: Staatliche Förderprogramme sinnvoll ausschöpfen

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Die Kombination aus den aktuell niedrigen Zinsen für Hypothekendarlehnen und die interessanten staatlichen Förderprogramme machen es Bauherren derzeit leicht, Ihren Traum vom eigenen Zuhause umzusetzen.

Jedoch ist die Realisierung eines solchen Projektes trotzallem eine große Herausforderung und mit einer persönlichen und vor allem finanziellen Tragweite verbunden. Um hier das Beste für sich herauszuholen, ist es sinnvoll, sich vorab fachlich beraten zu lassen.

Einer der führenden Experten im Hausbau ist das Hamburger Bauunternehmen GfG. Geschäftsführer Norbert Lüneburg weiß genau wie wichtig es für Bauherren ist, in dieser bedeutenden Lebensphase professionell unterstützt zu werden. Gemeinsam mit seinem Team berät der erfahrene Bauunternehmer Bauinteressenten deshalb gerne und ausführlich über die verschiedenen Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Zudem erhalten Bauherren von der GfG professionelle Unterlagen, welche alle Fakten berücksichtigen, die Banken für eine positive Entscheidung benötigen. Besonders interessant sind beispielsweise die Förderprogramme der KfW-Bank. Sie unterstützen Bauherren sowohl bei der Schaffung von Wohneigentum als auch beim energieeffizienten Bauen. Die GfG kennt die Anforderungen der Förderinstitute genau und kann deshalb jede Hausplanung und Bauausführung optimal darauf ausrichten.

Auf Wunsch stellt die GfG interessierten Bauherren einen erfahrenen Finanzierungs- und Fördermittelspezialisten zur Seite, der sie von Anfang an unterstützt. Er sorgt für die korrekte Beantragung der Förderungen und stellt somit sicher, dass das Wunschhaus mit der maximal möglichen Förderung gebaut werden kann.

Weitere Informationen zum Thema Förderprogramme für Bauherren erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Immobilien Bauen Garten

Dank Förderprogrammen in die eigenen vier Wände

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Ein eigenes Haus zu bauen ist das Ziel vieler Menschen. Oft scheitert es aber an den finanziellen Möglichkeiten. Um sich den Traum von den eigenen vier Wänden dennoch erfüllen zu können, lohnt es sich sich über mögliche Förderprogramme von Bund, Länder und Kommunen zu informieren.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Werden beispielsweise die Grenzwerte der Energieeinsparungsverordnung (EnEv) unterschritten, kann das Bauvorhaben unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält für Bauherren, die ihr Haus mit einem bestimmten Energiemodell bauen, zinsgünstige Kredite und Förderungen. Zudem bieten manche Kommunen jungen Familien Prämien, wenn sie sich dort ansiedeln.
Aus jahrelanger Erfahrung weiß die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft, worauf es bei der Finanzierung des Eigenheims ankommt. Aus diesem Grund stellt das norddeutsche Bauunternehmen interessierten Bauherren einen Finanzierungs- und Fördermittelexperten zur Seite. Dieser kennt sich nicht nur mit den aktuellsten Fördermöglichkeiten aus und berät jeden Bauherrn individuell, er kümmert sich auch um die korrekte Beantragung, damit Bauherren sich – dank bestmöglicher Förderung – den Traum vom eigenen Haus erfüllen können.

Weitere Informationen erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

decimo erreicht Spitzenbewertung im FinTech-Vergleich von FinCompare

decimo erreicht Spitzenbewertung im FinTech-Vergleich  von FinCompare

(Mynewsdesk) Berlin, 14. Februar 2018 – Die decimo GmbH besteht den Vergleich mit anderen Factoring-Anbietern mit Bestbewertung. Im unabhängigen Finanzierungsvergleich von FinCompare rangiert die decimo GmbH im oberen Drittel.

Das Vergleichsportal für verschiedenste Formen der Unternehmensfinanzierung FinCompare hat auf Basis umfassender Recherche diverser Quellen Ende letzten Jahres eine Einordnung und Positionierung der deutschen FinTech-Landschaft vorgenommen. decimo erreicht in diesem Vergleich eine überdurchschnittliche Bewertung.

FinCompare – das unabhängige Vergleichsportal für Finanzierungen

FinCompare ist eine innovative Finanzierungsplattform, die Unternehmen, speziell auf digitalem Wege aktiv die Auswahl der passenden Finanzierungsform erleichtert und Angebote von mehr als 200 Finanzierungsanbietern vergleicht. Stephan Heller, CEO bei FinCompare, erklärt die Hintergründe des jüngst erschienenen FinTech-Vergleichs im Kontext FinCompare: „Der FinTech-Vergleich von FinCompare soll mittelständischen Unternehmen mit aktuellen und detaillierten Informationen zu neuen Finanzierungsprodukten, alternativen Finanzierungsmöglichkeiten sowie zugehörigen Vorteilen und Eigenschaften zu mehr Transparenz im Finanzierungsmarkt verhelfen. Die Informationen und Bewertungen beruhen auf zusammengetragenen Kundenstimmen und Onlinebewertungen sowie umfassender Eigenrecherche.“

decimo überzeugt mit dem besten Handling und positiver Kundenbewertung

Die decimo GmbH überzeugte im unabhängigen Vergleich mit anderen Factoringanbietern vor allem mit ihrer Einfachheit: Eingereicht werden kann jede Rechnung ohne Mindestumsatz. Das sogenannte „Einzelfactoring“ besticht vor allem durch seine nicht vorhandene Vertragslaufzeit: Der Nutzer entscheidet bei jeder Rechnung aufs Neue, ob er decimo diese zum Kauf anbieten möchte und bekommt dafür eine unschlagbar günstige Factoringgebühr (derzeit ab 0,5% der Rechnungssumme). Insgesamt hat die geringe Prozesskomplexität in Verbindung mit durchgängig guten, unabhängigen Kundenbewertungen dazu geführt, dass decimo den Vergleich mit anderen Factoringanbietern mit Bravour besteht. Andreas Dubrow, Gründer und Geschäftsführer der decimo GmbH, ist von dem Ergebnis des FinCompare-Vergleichs begeistert: „Wir bedanken uns für das positive Feedback und nehmen das gute Ergebnis als Ansporn, unseren Service noch besser und kundenorientierter zu gestalten.“

Über FinCompare

FinCompare, mit Standorten in Berlin und Düsseldorf, ist die führende digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung und richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit Finanzierungsbedarf. Auf www.fincompare.de erreichen Unternehmen über 200 Banken, Leasinggesellschaften, Factoringgesellschaften und innovative Finanzierungspartner. Die Plattform bietet alle gängigen Finanzierungslösungen sowie Zugang zu Förderprogrammen unter einem Dach. Unternehmen werden gezielt und unabhängig beraten und können deutschlandweit Angebote vergleichen und Finanzierungen abschließen. 

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FinCompare, mit Standorten in Berlin und Düsseldorf, ist die führende digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung und richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit Finanzierungsbedarf. Auf www.fincompare.de: http://www.fincompare.de/ erreichen Unternehmen über 200 Banken, Leasinggesellschaften, Factoringgesellschaften und innovative Finanzierungspartner. Die Plattform bietet alle gängigen Finanzierungslösungen sowie Zugang zu Förderprogrammen unter einem Dach. Unternehmen werden gezielt und unabhängig beraten und können deutschlandweit Angebote vergleichen und Finanzierungen abschließen. 

Über decimo

decimo ist ein junges, innovatives FinTech-Unternehmen aus dem Herzen Berlins, das Freiberufler, Selbstständige und kleine bis mittlere Unternehmen im Bereich der Rechnungsvorfinanzierung (Factoring) unterstützt. Der Vorfinanzierer versorgt seine Kunden mit der notwendigen Liquidität, schützt sie vor Forderungsausfall und treibt, wenn nötig, auch überfällige Rechnungsbeträge ein. decimo verfügt über eine Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) und zeichnet sich somit als seriöser Finanzdienstleister aus.

www.decimo.de: http://www.decimo.de/

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Politik Recht Gesellschaft

Wann darf sich der Vermieter der Mietkaution bedienen?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin, zum Urteil des Landgerichts Berlin vom 20.07.2017 – 67 S 111/17.

Wann darf sich der Vermieter der Mietkaution bedienen?

Fachanwalt Bredereck

Die Kaution dient dem Vermieter in erster Linie als Sicherheit für Ansprüche gegen den Mieter, z. B. wegen Beschädigung der Mietsache oder ausbleibender Mietzahlung. Immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten ist die Frage, wann der Vermieter sich der Kaution tatsächlich bedienen darf, um sie mit seinen Forderungen zu verrechnen. Kommt es nach dem Ende des Mietverhältnisses zum Streit mit dem Mieter, ist so mancher Vermieter hier vorschnell unterwegs.

LG Berlin zur Verwendung der Mietkaution: In einem aktuellen Urteil hat sich das Landgericht Berlin mit der Frage beschäftigt, wann der Vermieter zur Verwendung der Mietkaution berechtigt ist. In dem konkreten Fall hatten Vermieter und Mieter über das Bestehen von Ansprüchen der Vermieter gestritten. Die Vermieter wollten daraufhin die geleistete Kaution verwenden. Dagegen wendeten die Mieter sich im Eilverfahren und begehrten Unterlassung.

Verwendung nur bei unstreitigen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen: Nachdem ihr Antrag vom Amtsgericht Berlin-Wedding noch abgelehnt worden war, hatte er vor dem Landgericht Erfolg. Eine Verwendung der Kaution sei für den Vermieter nur möglich, sofern seine Ansprüche rechtskräftig festgestellt oder zwischen ihm und dem Mieter unstreitig seien.

Das Landgericht: Auch nach Beendigung des Mietverhältnisses hat die Kaution grundsätzlich nur eine Sicherungs- und keine Befriedigungsfunktion; deshalb ist der (Wohnraum-)Vermieter nach Vertragsende nur wegen unstreitiger oder rechtskräftig festgestellter Ansprüche zur Inanspruchnahme der Kaution befugt (Landgericht Berlin, Urteil vom 20.07.2017 – 67 S 111/17).

Unterlassungsanspruch des Mieters: Sofern der Vermieter damit droht, sich der Kaution zu bedienen, obwohl die genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, hat der Mieter demnach einen Unterlassungsanspruch, den er auch im Wege der einstweiligen Verfügung durchsetzen kann. Dazu weiter das Landgericht: Droht nach Beendigung des Mietverhältnisses die Inanspruchnahme der Kaution durch den Vermieter wegen streitiger Ansprüche, kann der Mieter im einstweiligen Verfügungsverfahren Unterlassung verlangen. Die drohende Inanspruchnahme der Kaution reicht unabhängig von ihrer Höhe als Verfügungsgrund gemäß §§ 935, 940 ZPO aus, selbst wenn vermieterseits ein konkretes Insolvenzrisiko nicht besteht (Landgericht Berlin, Urteil vom 20.07.2017 – 67 S 111/17).

Erfreuliches Urteil für Mieter: Mieter können sich über die Entscheidung freuen. Sie gibt ihnen ein wirksames Mittel an die Hand, um gegen aus ihrer Sicht fragwürdige Forderungen des Vermieters (z. B. wegen Schönheitsreparaturen) vorzugehen. Um eine gefestigte Rechtsprechung handelt es sich dabei aber nicht.

30.01.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

m27 Finance mit neuer Vertretung in Deutschland

Förderberatung für den Mittelstand in Österreich und Deutschland

Förder- und Finanzierungschancen bilateral nutzen für länderübergreifenden Projekterfolg

m27 Finance mit neuer Vertretung in Deutschland

Dr. Ulrich Albertshauser, Senior Consultant m27 finance

Wien/Nürnberg, 19. Oktober 2017 – Neue Projekte für Forschung und Entwicklung, Ausbaupläne und Innovationsideen oder Expansionswünsche von Mittelstandsunternehmen sind oftmals mit einem erhöhten Finanzierungsaufwand verbunden. Mit Dr. Ulrich Albertshauser verstärkt das internationale Beratungsunternehmen sein Team im Bereich der länderübergreifenden Förderthematik. Die m27 Gruppe ist jetzt auch in Deutschland vertreten.

In Anspruch nehmen kann die Expertise ein österreichisches Unternehmen, das in Deutschland Betriebsstätten/Niederlassung/Tochtergesellschaften unterhält oder dies noch plant. Aber auch deutsche Firmen, die an ihrem Standort weitere Investitionen planen, profitieren von der Förderberatung. Mandanten mit grenzüberschreitenden Aktivitäten erhalten damit einen nachhaltigen Mehrwert.

Albertshauser ist für alle deutschen und europäischen Förderthemen von F&E bis zu Investitionsprojekten der passende Ansprechpartner. m27, auf die Bereiche Corporate Finance (sowohl Projekt- als auch Unternehmensfinanzierung) spezialisiert, bietet das Service/Angebot sowohl an den Standorten Nürnberg als auch in Wien an.

Erfolgreich expandieren oder investieren
Die Berater von m27 stellen für bilaterale Vorhaben den optimalen Finanzierungsmix an (alternativen) Unternehmens- und Projektfinanzierungen zur Realisierung zusammen – inbesondere rund um das große Feld der Förder- und Finanzierungsarten.

„Dr. Albertshauser gilt als der Fördermittelexperte. Wir freuen uns, unseren Kunden/Mandanten nun die langjährige Erfahrung anbieten zu können.“ so Mag. Andreas Reinthaler, Geschäftsführer & Partner der m27 Gruppe.

m27 als Wachstumsbegleiter für Unternehmen zeigt Interessenten die verschiedenen Chancen und Möglichkeiten auf, um erfolgreich zu expandieren oder investieren. Geboten werden Dienstleistungen wie strukturierte, innovative Finanzierungen für gewerbliche Kunden – unabhängig ob für ein einzelnes Projekt (Projektfinanzierung) und/oder für das ganze Unternehmen.

Letztmalige Förderchancen in 2017 für Investitionen und Forschung
Aktuell sind 2017 noch einige Förderchancen zu holen. Für „Investitionen in energieeffiziente Produktionsprozesse“ warten Zuschüsse bis zu 1,5 Mio. EUR für Neuinvestitionen, Maßnahmen an vorhandenen Produktionsanlagen oder die Nutzung von Abwärme. Letzter Stichtag für eine Antragstellung ist der 31. Dezember 2017, wobei die Projekte ab 2018 umgesetzt werden können.

Mehr Innovation in KMU – unter dieser Zielsetzung werden in drei Ausschreibungsrunden Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien für anspruchsvolle, risikoreiche F&E-Vorhaben von KMU gefördert. „Eine Pilotförderung, der dem Mittelstand den Einstieg in die Forschung erleichtert“.

Neue Ideen und Forschungsergebnisse werden auf Relevanz und Machbarkeit für die Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsentwicklung im Unternehmen bewertet und die anstehenden Forschungsaktivitäten geplant. Antragsberechtigt sind KMU, die in den letzten fünf Jahren vor Antragstellung keine F&E-Förderung erhalten haben. Zuschuss von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Projektkosten, maximal EUR 50.000,-.

Direkter Kontakt:
Dr. Ulrich Albertshauser
Senior Consultant
ulrich.albertshauser@m27.eu
T +43 (1) 533 1090 21

Über m27
Die Kernkompetenz der m27 als Wachstumsbegleiter für Unternehmen besteht darin, Kunden den bestmöglichen Strukturierungsvorschlag und optimierten Finanzierungsplan für ein Projekt zu erarbeiten und unter Berücksichtigung der strategischen Weichenstellungen das Best-Mögliche Konzept zu realisieren. Über 2000+ erfolgreich durchgeführte Projekte konnte die m27 Gruppe als internationales Beratungsunternehmen für die Bereiche Corporate Finance und Corporate Management, bereits umsetzen.

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m27 Finance GmbH
Peter F. Baumgartner
Stallburggasse 4/2/8
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Berenika PR & Event
Berenika Sterba
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2384 Breitenfurt
+43 (0) 2239 / 345 31
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Wissenschaft Technik Umwelt

Heizungsmodernisierung mit Zukunftsperspektive

Heizungsmodernisierung mit Zukunftsperspektive

Deutschlands Marktführer im Vertrieb, Service, in der Planung und Installation von KWK Anlagen

Häuser werden momentan staatlich subventioniert modernisiert. Je nach Zustand des Altbaus lohnt sich dabei die Dämmung der oberen Geschossdecke, der Kellerdecke, ein Wärmedämmverbundsystem auf Altputz bei umfassender Putzsanierung oder auch die Erneuerung der Fenster, um den Energieverbrauch des Hauses zu senken. Doch wenn es um die Sanierung geht, ist es energetisch sinnvoll, auch an die Heizungsmodernisierung zu denken.

Aus alt mach neu

Der größte Teil der Energiekosten im Privathaushalt fällt auf die Warmwassererzeugung und die Erzeugung von Heizenergie. Moderne Heizungsanlagen sind darauf ausgelegt, dass durch sie die Energieerzeugung umweltschonender und energieeffizienter erfolgt. In deutschen Heizungskellern sieht es bisher jedoch mit nur 10 Prozent erneuerter Heizungstechnologie recht verstaubt aus. Daraus lässt sich ableiten, dass die momentan vorhandenen steigenden Energiepreise durch modernere Heizungstechnik vermeidbar wären. Für viele Hausbesitzer würde sich demzufolge eine Heizungsmodernisierung weg von der alten Heizungsanlage hin zu einer neuen Heizungstechnologie rentieren.

Vorzüge einer Modernisierung der Heiztechnik

Fortschrittliche Heizungstechnologie läuft inzwischen wesentlich wirtschaftlicher als noch vor 15 Jahren. Unabhängig vom Brennstoff wie Öl oder Erdgas, da beide Brennstoffe fast gänzlich effektiv verbraucht werden, liegt die Energieeinsparung bei 30 Prozent. Moderne Heizungstherme benötigen dafür nicht notwendigerweise einen Wechsel des Brennstoffs.

Neuzeitliche Heizungsanlagen sind deutlich platzsparender, da kompakter gefertigt und in Ihrem Heizungskeller weniger Raum einnehmend. Zudem wird bei modernen Heizungsanlagen durch die geradezu vollständige Nutzung des Brennstoffes der CO2-Ausstoss merklich und damit umweltbewusst gemindert. Moderne Heizungsanlagen bieten durch ihre robuste und ausgefeilte Technik geringere Ausfallzeiten. Damit einher geht eine niedrige Anzahl der Wartungen, die sich je nach Anlage auf einen Rhythmus von zwei Jahren reduzieren kann. Damit reduzieren sich die Instandhaltungskosten von modernen Heizungen im Gegensatz zu alten Anlagen. Die Neuanschaffung einer stromerzeugenden Heizungsanlage sorgt zudem für ein verbessertes Raumklima, da die Leistung der Anlage darauf ausgelegt ist, die eingestellte Temperatur zügig abzugeben.

Eine Modernisierung hin zu einer Mikro-KWK-Anlage bringt dem Immobilienbesitzer eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent durch staatliche Förderungen. Insgesamt bedeutet dies, dass eine Heizungsmodernisierung hin zur stromerzeugenden Heizungsanlage die wirtschaftlich effektivste Methode der Modernisierung ist, die zugleich ökologisch nachhaltig ist. Zudem bringt ein Austausch der alten Heizung hin zu einer neuen Heizungstechnologie eine Wertsteigerung der Immobilie mit sich, was somit eine zukunftsträchtige Investition als sichere Kapitalanlage bedeutet.

Gesetzliche Regelung der Heizungsmodernisierung

Seit 2014 schreibt der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, dass Heizungsanlagen, die vor dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden bis heute ausgetauscht werden müssen. Diese Gesetzesänderung unterstützt die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes.

Heizungsanlagen, deren Wirkungsgrad von vornherein bemerkenswert hoch ist, fallen nicht in den Rahmen dieser Richtlinie, dazu zählen u.a. Brennwertkessel. Das Gesetz schließt zudem Immobilienbesitzer aus, deren Immobilie seit Februar 2002 von ihnen bewohnt ist und mit einer 30 Jahre alten Heizung beheizt wird. Wechselt jedoch der Eigentümer der alten Immobilie, so ist dieser innerhalb von zwei Jahren zu einer Modernisierung der Heizungsanlage verpflichtet.

Heizungsanlage erneuern und staatliche Förderung erhalten

Fördermittel für stromerzeugende Heizungsanlagen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und von der KfW-Förderbank bereitgestellt. So wird die umweltbewusste und ökonomisch nutzbringende Heizungsanlage staatlich gefördert. Regional gibt es, je nach Kommune und Bundesland, weitere mögliche Fördersummen.

Erfahren Sie mehr von dem Expertenteam der EW Energy World GmbH zu den stromerzeugenden Heizungsanlagen und über die unterschiedlichen staatlichen Förderungen der Heizungsmodernisierung seitens der Bundesländer und dem Land.

EW ENERGY WORLD GmbH:
Deutschlands Marktführer im Vertrieb und Verbau von Mikro-KWK Anlagen für Ein- bis Zweifamilienhäuser

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Politik Recht Gesellschaft

Brest Tauros: Akteneinsicht offenbart Höhe der Kosten und kein Geld für die Anleger

Brest Tauros GmbH: Immobilienvermögen – Bankguthaben – Forderungen?

Brest Tauros: Akteneinsicht offenbart Höhe der Kosten und kein Geld für die Anleger

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann rät den betroffenen Anlegern sich an die Verantwortlichen zu halten

Eine längst fällige Akteneinsicht in die Insolvenzakte der Brest Tauros GmbH bei dem zuständigen Amtsgericht Leipzig erbrachte leider für die betroffenen Anleger der Gesellschaft nichts Gutes.

In der Insolvenztabelle haben bisher mitsamt der Nachmeldungen 115 Gläubiger ihre Forderungen angemeldet. Das Insolvenzgutachten ergibt, dass die Brest Tauros GmbH von ihren Anlegern, die bei der Gesellschaft das Anlagemodell Ronda 2 gezeichnet haben, Darlehen in Höhe von 1.633.000,00 Euro erhalten hat. Zudem schuldet die Gesellschaft den Anlegern Zinsen in Höhe von ca. 18.000,00 Euro.

Brest Tauros GmbH: Immobilienvermögen – Bankguthaben – Forderungen?

Immobilienvermögen ist bei der Brest Tauros zwar vorhanden, allerdings Großteils belastet, so dass der Insolvenzverwalter mit einem Verkaufserlös in Höhe von etwa 30.601,00 Euro rechnet.

Betroffen sind hier als Immobilien das Objekt Südstraße 9-15 in Neukieritzsch; das Objekt Straße der Freundschaft 2 in Neukieritzsch sowie das Objekt Straße der Freundschaft 5-6 in Neukieritzsch.

Ein angekauftes Objekt in Magdeburg, Raiffeisenstraße 25 wurde durch die Gesellschaft nicht bezahlt. Die Verkäuferin ist daher vom Kaufvertrag zurückgetreten.

Bankguthaben ist lediglich in Höhe von 1.450,00 Euro vorhanden. Offene Forderungen gegen Dritte gab der Insolvenzverwalter in seinem Gutachten mit 46.167,00 Euro an.

Insolvenzgutachten bestätigt: hohe Kosten für Provisionen – Reisen – Räume – Gehälter – Kfz

Insgesamt kommt das Gutachten bezüglich der geschäftlichen Entwicklung zu folgender wenig erfreulicher Bewertung: „Ursächlich für die Verluste sind die erheblichen Kosten für Vertriebsprovisionen, Reisekosten, zudem Raumkosten, Gehälter, Kfz-Kosten etc. Die Geschäfte, mit denen die Schuldnerin Umsatz hätte erwirtschaften können, kamen – wie dargestellt – nicht zustande.“

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Partner in der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB rät den betroffenen Anlegern nun dazu, sich an die verantwortlichen Personen zu halten: „Da im Insolvenzverfahren wohl kaum mit einer hohen Insolvenzquote zu rechnen ist, sollten die Anleger sich nunmehr mit einem Schadensersatzanspruch an die ehemaligen Geschäftsführer der Brest Tauros GmbH wenden. Diese haften aus unserer Sicht wegen des Betreibens eines erlaubnispflichtigen Einlagengeschäfts ohne Erlaubnis der BaFin. Zudem muss auch eine Haftung von Beratern / Vermittlern der Anlage überprüft werden, da diese nach dem Insolvenzgutachten hohe Provisionszahlungen erhalten haben und aus unserer Sicht hätten erkennen müssen, dass es sich bei der Anlageform um ein sog. Einlagengeschäft gehandelt hat.“

Fazit: Wie Ansprüche gegenüber Berater / Vermittlern und den Verantwortlichen geltend machen? – Betroffene Brest Tauros GmbH Anleger suchen Rat.

AdvoAdvice berichtet seit etwa einem Jahr über die zunächst gegen die Brest Tauros erlassene Abwicklungsverfügung der BaFin und das danach notwendige Insolvenzverfahren. Die Kanzlei aus Berlin wird noch einmal alle Anleger in einem Schreiben über den Sachstand des Insolvenzverfahrens informieren. Betroffene Anleger, die Hilfe und eine rechtliche Vertretung benötigen, um Ansprüche gegen die Berater / Vermittler sowie Hintermänner geltend zu machen, müssen allerdings in jedem Fall ein direktes Mandat erteilen. Für weitere Informationen stehen die Experten der AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB unter 030 – 921 000 40 und info@advoadvice.de gerne zur Verfügung.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Die Berliner Erklärung 2017

Forderungskatalog der 17 Frauenverbände findet überwiegend positives Echo

Zwei Tage führten die 17 Vorsitzenden von Deutschlands größten Frauenverbänden einen intensiven Austausch mit sechs Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der politischen Parteien.

Mit der Berliner Erklärung 2017, die am 30.5. veröffentlicht wurde, wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen an die Politik. http://www.berlinererklaerung.de/

Für die CDU stand stellvertretend für Bundeskanzlerin Angela Merkel die saarländische Ministerpräsidentin und stellvertretende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer den siebzehn Frauenverbänden Rede und Antwort. Sie unterstützte vor allem die Forderung nach funktionierender und systematischer Erfassung der Gleichstellungspolitik und betonte: „Monitoring darf keinesfalls bloße Pflichtübung sein.“

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz bezeichnete sich im Gespräch mit den Frauenverbänden als „entschiedenen Kämpfer“ für die Gleichberechtigung und verwies auf die hohe Übereinstimmung der Frauenforderungen mit den Zielsetzungen der SPD. Das überfällige Pflegeberufegesetz hält Schulz für einen erforderlichen nächsten Schritt. Gleichstellungspolitische Maßnahmen wolle er in einem Aktionsplan bündeln.

Dietmar Bartsch als Spitzenkandidat der Linken betonte, dass die Berliner Erklärung bei seiner Partei „offene Türen einlaufe“ und die Forderungen der Linken teils über die der Verbände hinausgingen; es gehe ihm aber vor allem um die Durchsetzung des „großen Ganzen“ in der Sozialpolitik.

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, betonte im Austausch mit den Vertreterinnen der Berliner Erklärung die Notwendigkeit des Neudenkens beim Ehegattensplitting, denn „Chancen, Macht, Geld und Zeit müssen gerecht zwischen Männern und Frauen geteilt werden.“

Die FDP dagegen steht den Forderungen der Berliner Erklärung 2017 kritisch gegenüber, wie Katja Suding, stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen, im Gespräch mit den Frauenverbänden betonte. Nach ihrer Überzeugung solle sich die Politik auf die Rahmenbedingungen konzentrieren wie bessere Betreuungsangebote und Flexibilisierung der Arbeitswelt und auch künftig auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft setzen. Suding: „Quoten lehne ich weiterhin ab.“

Als Vertreter der CSU zeigte sich der bayerische Innenminister und CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann aufgeschlossen für die Anliegen der Frauenverbände. Er stand der Quote nicht mehr ablehnend gegenüber und sagte zu, insbesondere den Vorschlag einer Quotierung von Wahllisten für eine ausgewogenere Gremienbesetzung eingehend zu prüfen.

Unter den angefragten sieben Parteien hatte einzig die AfD keinen Gesprächspartner benannt; sie kündigte inzwischen an, schriftlich zu den übermittelten Forderungen Stellung nehmen zu wollen.

Insgesamt hochzufrieden mit den ersten Ergebnissen ihrer politischen Gespräche mit Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, setzen die Vertreterinnen der Berliner Erklärung 2017 nun auf die konkrete Umsetzung in den Wahlprogrammen. Initiatorin Monika Schulz-Strelow vom Verband Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR): „Wir werden überprüfen, was in die Wahlprogramme konkret aufgenommen wird, fragen erneut nach und machen die Antworten öffentlich. Gemeinsam bleiben wir dran!“

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011.
Aktuell gehören ihm 17 Frauenverbände an:

Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im Deutschen Anwaltverein, 266 Mitglieder, Silvia C. Groppler, Vorsitzende / www.davanwaeltinnen.de

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin / www.bpw-germany.de

Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin / www.aerztinnenbund.de

Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende / www.frauenrat.de

deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand / www.dibev.de

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Ramona Pisal, Präsidentin / www.djb.de

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin / www.landfrauen.info

EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende / www.eaf-berlin.de

European Women“s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit; Sieglinde Schneider, Präsidentin / www.ewmd.org

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 680 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin / www.fidar.de

Frauen im Management e.V. (FIM), 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand / www.fim.de

Journalistinnenbund e.V. (jb), 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende / www.journalistinnen.de

ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende / www.pro-quote.de

ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin / www.pro-quote-medizin.de

ProQuote Regie e.V., 1000 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende / www.proquote-regie.de

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin / www.vdu.de

Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende Verbandsvorstand / www.workingmoms.de

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

Firmenkontakt
EWMD Deutschland e.V.
Sieglinde Schneider
Anklamer Straße 38
10115 Berlin
0611/40 80 6-10
0611/40 80 6-99
sieglinde.schneider@accente.de
http://www.ewmd.org

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10707 Berlin
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Berliner Erklärung 2017

Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

Mit einem Katalog von Forderungen wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen aus 16 Frauenverbänden in der Berliner Erklärung 2017 an die Parteien zur Bundestagswahl. Unter www.berlinererklaerung.de werden die Forderungen am Dienstag, 30. Mai 2017, veröffentlicht – rund vier Monate vor der Wahl am 24. September. Im Mittelpunkt steht das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen. Es geht außerdem um Entgeltgleichheit und darum, die Gleichstellungspolitik verbindlich umzusetzen, sie transparent zu gestalten und die Entwicklung regelmäßig zu prüfen.

Die Unterzeichnerinnen fordern, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der kommenden Legislaturperiode weitere Schritte in Richtung Gleichstellung unternehmen. Es müssen schnell neue Meilensteine mit klaren Vorgaben definiert und erreicht werden, heißt es in der Erklärung der Verbände. Denn nach 100 Jahren Frauenwahlrecht, 70 Jahren Grundgesetz und 25 Jahren aktivem Gleichstellungsauftrag als Ergänzung des Artikels 3, Abs. 2 Grundgesetz haben Frauen in Deutschland lange genug gewartet und Kompromisse gemacht.

Im Einzelnen fordern die Verbände eine paritätische Teilhabe nicht nur in den Aufsichtsräten und in den Führungsebenen der Privatwirtschaft, sondern auch in der Politik sowie in den Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien bei Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft. Um gleiche Bezahlung im Job zu erreichen, ist das neue Gesetz für Entgelttransparenz ein erster Schritt, um geschlechterspezifische Unterschiede bei den Einkommen zu stoppen. Weitere gesetzliche Regelungen und zielführende Maßnahmen wie transparente, umfassende Prüfverfahren zur geschlechterdifferenzierten Entgeltanalyse in allen Betrieben mit Betriebsratspflicht und Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form sind aber notwendig. Außerdem braucht Gleichstellungspolitik Verbindlichkeit, Transparenz und die Kontrolle des Erreichten. Nur dann kann sie gemäß § 2 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien als „durchgängiges Leitprinzip“ erfolgreich sein.

Der Forderungskatalog wird von den Spitzenvertreterinnen des Bündnisses Berliner Erklärung 2017 in einer gemeinsamen Aktion am 31. Mai und 1. Juni 2017 folgenden Repräsentantinnen und Repräsentanten der zur Bundestagswahl antretenden demokratischen Parteien übergeben.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
Martin Schulz (SPD)
Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke)
Katrin Göring-Eckardt (Bündnis90/Die Grünen)
Katja Suding (Vertretung Christian Lindner, FDP)
Joachim Herrmann (CSU)

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011. Aktuell gehören ihm 16 Frauenverbände an:

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin / www.bpw-germany.de

Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin / www.aerztinnenbund.de

Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende / www.frauenrat.de

deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand / www.dibev.de

Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Ramona Pisal, Präsidentin / www.djb.de

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin / www.landfrauen.info

EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende / www.eaf-berlin.de

European Women“s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit; Sieglinde Schneider, Präsidentin / www.ewmd.org

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 680 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin / www.fidar.de

Frauen im Management e.V. (FIM), 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand / www.fim.de

Journalistinnenbund e.V. (jb), 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende / www.journalistinnen.de

ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende / www.pro-quote.de

ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin / www.pro-quote-medizin.de

ProQuote Regie e.V., 1000 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende / www.proquote-regie.de

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin / www.vdu.de

Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende Verbandsvorstand / www.workingmoms.de

Weitere Informationen unter: www.berlinererklaerung.de // #BerlinerErklärung2017

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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65195 Wiesbaden
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