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Flexible Arbeitszeit, rechtssicher umgesetzt

Kanzlei HSK informierte über Möglichkeiten und Fehltritte.

Flexible Arbeitszeit, rechtssicher umgesetzt

Arbeitsrechtsexperte Prof. Dr. Bernd Sandmann bei der „Strategie-Runde für Arbeitgeber“ (Bildquelle: Friends Media Group/I. Erne)

Teil vier der monatlichen Strategie-Runde für Arbeitgeber und Personalverantwortliche in der Augsburger Kanzlei HSK behandelte im Februar die verschiedenen Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeit.

Von den im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelten Grenzen bis zu Umfang und Lage der Arbeitszeit, von Arbeitszeitkonten bis zur Abrufarbeit: Prof. Dr. Bernd Sandmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, beleuchtete die flexible Arbeitszeit aus sämtlichen Blickwinkeln. Viele Nachfragen gab es beim Thema Überstunden und bei der Frage, was als Arbeitszeit zu verstehen ist.

Reisezeit muss nicht generell vergütet werden
Muss Reisezeit vergütet werden, wenn sie außerhalb der Arbeitszeit stattfindet? „Nicht generell“, erklärt Professor Sandmann, „es kommt auf die Art des Fortbewegungsmittels an.“ Ordnet der Arbeitgeber an, dass der Arbeitnehmer auf einer Dienstreise mit dem Pkw fährt, gilt dies auch außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeit als Arbeit und muss bezahlt werden. Gleiches gilt für den Beifahrer, auch wenn sich dieser während der Fahrt ausruhen kann und es sich deshalb um keine Arbeitszeit im Sinne des ArbZG handelt. Keine Vergütung gibt es dagegen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sofern der Arbeitnehmer während der Reise nicht arbeitet, z.B. weil er Nachbereitungen verfasst. Entscheidet sich der Arbeitnehmer aus freien Stücken für den Pkw, kann er dies nicht als Arbeitszeit geltend machen. Auch Hotelaufenthalte am Reiseziel oder Leerläufe zwischen Terminen sind als Ruhezeiten/Pausen zu betrachten.

Mails nach Feierabend – Arbeitszeit?
Und was ist mit der permanenten Erreichbarkeit im digitalen Zeitalter – wenn Arbeitnehmer nach Feierabend geschäftliche E-Mails lesen oder noch ein kurzes Telefonat erledigen? „Im Grunde ist dies eine Unterbrechung der Ruhezeit, die laut ArbZG mindestens elf Stunden betragen muss“, so Professor Sandmann. „Manche Unternehmen lassen ihre Server deshalb E-Mails außerhalb der Arbeitszeit erst am nächsten Morgen zustellen.“

Sind Überstunden Pflicht?
Flexibilität erreicht man u.a. mit Überstunden. Sind Arbeitnehmer dazu verpflichtet? „Nur wenn es vertraglich transparent geregelt ist“, weiß der Arbeitsrechtsexperte. Dabei muss der Vertrag eine zeitliche Begrenzung nennen, z.B. „wöchentlich bis zu 8 Stunden über die vertraglich geregelte Wochenarbeitszeit hinaus“. Was die Vergütung betrifft, so hat der Arbeitgeber verschiedene Möglichkeiten – je nachdem, ob Überstunden gewünscht sind oder nicht. So kann er Zuschläge für Überstunden gewähren (wozu er nicht verpflichtet ist, es sei denn, es ist tarifvertraglich geregelt oder es handelt sich um Nachtarbeit). Er kann aber auch festlegen, dass Überstunden bis zu einer bestimmten Grenze mit dem normalen Gehalt abgegolten sind. Überstunden durch Freizeit ausgleichen kann der Arbeitgeber nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers.

Flexibilität durch Arbeitszeitkonten
Wer Arbeitnehmer zeitlich flexibel einsetzen möchte, kann ein Arbeitszeitkonto in Form eines sog. Flexikontos einrichten. Damit können auch über einen Lohnabrechnungszeitraum hinaus Plus- und Minusstunden verrechnet werden. Flexikonten dienen so der flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit bei kontinuierlichem Lohn. Die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos bedarf der Schriftform. Mit dem Flexikonto vermeiden Arbeitgeber den gefürchteten Annahmeverzug: Er entsteht, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter aufgrund fehlender Arbeit nach Hause schickt. Ohne vereinbartes Flexikonto muss der Arbeitnehmer diese Ausfallzeit später nicht nachholen. Dagegen erklärt der Arbeitnehmer durch sein Einverständnis mit dem Arbeitszeitkonto auch seine Bereitschaft zur Nacharbeit. „Erst bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses können Minusstunden auf dem Flexikonto ein Problem sein.“ Professor Sandmann rät deshalb, das Arbeitszeitkonto möglichst im Plus zu führen bzw. Minusstunden eng zu begrenzen. Auch sollte das Konto innerhalb eines vereinbarten Zeitraums von einem Jahr ausgeglichen werden. Will der Arbeitgeber bestimmen können, dass Guthaben unterjährig abgebaut wird, muss er dies eigens vertraglich regeln.

Arbeit auf Abruf – rechtzeitig ankündigen!
Auch eine Abrufarbeit mit flexibler Dauer und Lage der Arbeitszeit kann Arbeitgebern Freiräume verschaffen. In der Regel ist es hierfür erforderlich, eine Mindeststundenzahl zu vereinbaren, ansonsten gelten 10 Wochenstunden und mindestens drei Stunden pro Einsatztag als vereinbart. Nach aktueller Rechtsprechung darf die vereinbarte Mindestarbeitszeit um maximal 25 Prozent überschritten werden, andernfalls kann das Gericht die (vereinbarte) Mindeststundenzahl hochsetzen. Wichtig für den Arbeitgeber: Er muss den Arbeitseinsatz mindestens vier Tage vorher ankündigen; andernfalls kann der Arbeitnehmer die Leistung verweigern. Nach dem Koalitionsvertrag der GroKo soll das Recht der Arbeit auf Abruf geringfügig geändert werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass ohne Vereinbarung eine wöchentliche Mindest-Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart gilt.

Zu ihren monatlichen Veranstaltungen der „Strategie-Runde für Arbeitgeber“ lädt die auf das Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei HSK gemeinsam mit dem Bund der Steuerzahler Bayern ein. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht geben praxisnahe Tipps und beantworten Fragen. Über die nächsten Themen und Termine können sich Interessierte auf der Website unter www.hsk-arbeitsrecht.de informieren und anmelden.

HSK Holz Sandmann Kühn ist eine auf Arbeits- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzlei in Augsburg. Sechs erfahrene Spezialisten für Arbeitsrecht sind kompetente Ansprechpartner in allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Darüber hinaus beraten und vertreten sie Unternehmen in sämtlichen Belangen des Wirtschaftsrechts. Das Fachwissen an arbeits- und wirtschaftsrechtlicher Kompetenz speist sich sowohl aus langjähriger Berufspraxis als auch aus wissenschaftlicher Tätigkeit.

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Personalarbeit der Zukunft: „Human Digitalisation“ – SSZ Beratung schnürt Beratungspaket „Start in die Digitalisierung“

Künstliche Intelligenz erfordert veränderte Denkweisen und veränderte Organisationsstrukturen. Wie sich Unternehmen bereits jetzt darauf einstellen können, dabei unterstützt SSZ Beratung mit dem Beratungspaket „Start in die Digitalisierung“.

Personalarbeit der Zukunft: "Human Digitalisation" - SSZ Beratung schnürt Beratungspaket "Start in die Digitalisierung"

Guido Zander und Burkhard Scherf, geschäftsführende Gesellschafter der SSZ Beratung

Aus Erfahrung wissen die Arbeitszeitexperten, wie wichtig die Anpassung in den Bereichen der Arbeitszeitgestaltung und Personaleinsatzplanung für die Unternehmen ist. „Häufig übersehen wird hierbei jedoch: Die Digitalisierung erfordert nicht nur veränderte Technik, in Form von Hardware oder Software, sondern auch daran angepasste Organisationen und Denkweisen,“ erläutert Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der SSZ Beratung, Feldkirchen bei München.

Die Berater wissen aus ihren mehr als 15 Jahren am Markt, dass gerade Veränderungen in der Organisation sehr früh begonnen werden müssen. „Nicht selten haben wir erlebt, dass technische Neuerungen schneller eingeführt waren als organisatorische“, betont Dr. Burkhard Scherf, ebenfalls geschäftsführender Partner der SSZ Beratung. Unternehmen müssen früh anfangen, wollen sie den Anschluss an die digitale Transformation nicht verlieren. “ Gerade organisatorische Veränderungen sind meist sehr viel langwieriger als die Anschaffung moderner Technologien“, macht Scherf deutlich.

Und genau diese Erfahrung haben die Berater in das Beratungspaket „Start in die Digitalisierung“ einfließen lassen. Zander und Scherf haben vor allen Dingen die aktuelle Entwicklung im Blick. Sie verweisen auf die zunehmende Digitalisierung, die flächendeckend orts- und zeitunabhängiges Arbeit in vielen Bereichen ermöglicht. Parallel dazu wächst die Erwartung bei den Mitarbeitern, in größerem Maße als in der Vergangenheit Zeit und Ort der Arbeit selbst wählen zu dürfen. „Aber nur wenige Unternehmen haben ihre Arbeitszeitvereinbarungen daraufhin angepasst, dass solche Freiheiten gewährt und gleichzeitig notwendige Präsenzzeiten im Unternehmen eingefordert werden können“, betont Zander.

Natürlich wird die Digitalisierung auch vor der Schichtarbeit nicht halt machen. Die vernetzten, digitalen Produktionsanlagen der Zukunft werden nicht in menschenleeren Hallen stehen, sondern von sehr gut ausgebildeten und in der Regel im Schichtbetrieb tätigen Mitarbeitern betreut und begleitet. Für diese müssen bereits jetzt attraktive Schichtmodelle geschaffen werden, die Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter in gleichem Maße gerecht werden.

Und genau hier setzen Scherf und Zander mit dem Beratungspaket „Start in die Digitalisierung“ an. Dieses beinhaltet eine erste Überprüfung der Ist-Situation, zeigt erforderliche Stellschrauben auf, die man dann gemeinsam in weiteren Schritten umsetzen kann, wenn das gewünscht wird.

Wichtig ist SSZ, die Unternehmen frühzeitig für die anstehenden Veränderungen zu sensibilisieren und dies geht erfahrungsgemäß mit einem solchen Starterpaket sehr gut, da hier zunächst einmal Bedarfe aufgezeigt werden, hieraus aber keine weitergehenden Verpflichtungen entstehend. Hier tun sich viele Unternehmen noch schwer. Beide Experten wissen, dass die Einführung moderner Arbeitszeitregelungen „ein dickes Brett ist“, aber zu einem unternehmenskritischen Faktor werden wird, will man auch zukünftig über genügend Fachkräfte verfügen.

SSZ Beratung ist als Beratungsgesellschaft spezialisiert auf die Themen bedarfsorientierter Personaleinsatz sowie Arbeitszeitberatung und Personalplanung. Mit innovativen Beratungsansätzen sorgen wir dafür, dass Unternehmen ihre teuerste und wertvollste Ressource nachhaltig und effektiv nutzen: Ihr Personal.

Wir verstehen uns als umsetzungsorientierte Managementberatung mit höchstem Qualitätsanspruch. Das heißt: Neben der Konzeption einer Lösung legen wir vor allem Wert auf deren Umsetzung und Verankerung in der jeweiligen Organisation. Im Thema „Personaleinsatzplanung“ sind wir eine der führenden unabhängigen Unternehmensberatungen im deutschsprachigen Raum.

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Flexible Schichtplanung in Produktion und Logistik – SSZ setzt erfolgreiche Seminarreihe fort

Vom 26.10.-27.10.2017 geht es in München um den Umgang mit schwankender Auslastung und kürzeren Lieferzeiten bei zunehmender Produktvielfalt, von der insbesondere Produktion und Logistik betroffen sind.

Flexible Schichtplanung in Produktion und Logistik - SSZ setzt erfolgreiche Seminarreihe fort

Guido Zander, Geschäftsführender Partner SSZ-Beratung

Wie umgehen mit den sich kontinuierlich ändernden Herausforderungen. Mit traditionellen Schichtsystemen lassen sich derart schwankenden Bedarfe kaum effizient abdecken. Vom 26.10.-27.10.2017 findet in München in diesem Herbst das Seminar statt. Teilnehmen kann jeder, der sich mit Fragestellungen zur Personaleinsatzplanung, Schichtplanungen und Arbeiten 4.0 im Unternehmen beschäftigt. „Personaleinsatzplanung wird in den Unternehmen immer noch nicht konsequent genug umgesetzt. Unterdeckungen sowie Überdeckungen sind an der Tagesordnung und verursachen unnötige Kosten“, erläutert Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der SSZ Beratung, Feldkirchen bei München.

Dies muss nicht sein, wissen die Arbeitszeitberater aus Erfahrung. Aus diesem Grund haben sie auch bereits bevor einigen Jahren diese Seminarreihe aufgelegt, die mit unterschiedlichen Branchenschwerpunkten mehrmals jährlich an wechselnden Standorten stattfindet. Im Oktober 2017 geht es an zwei Tagen um „flexible Schichtplanung in Produktion und Logistik“. Ziel dieses Kompaktseminars ist es, Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, um erste Weichen für einen flexiblen, bedarfsgerechten Personaleinsatz im Schichtbetrieb zu stellen. „Schichtpläne müssen verlässlich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sein und das ist gar nicht so einfach“, weiß Zander.

Praxisorientiertes und direkt umsetzbares Wissen über Personalbedarfsermittlung und innovative, flexible Konzepte der Schicht- und Einsatzplanung sind nur einige Inhalte, die auf der Agenda stehen. Die Gruppengröße ist begrenzt, so dass konkrete Beispielfälle der Teilnehmer besprochen und Lösungsoptionen aufgezeigt werden können. Das Seminar richtet sich in erster Linie an Geschäftsführer, Personal-mitarbeiter, Führungskräfte sowie Planungsverantwortliche aus produzierenden Unternehmen und Logistik, die konkrete Lösungen für einen optimierten Personaleinsatz in ihrer Organisation suchen.
Durch bessere Personalbedarfsprognosen, auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Schichtzeiten und Besetzungsstärken ergänzt durch flexible Reservekonzepte lassen sich in der Regel Anteile von 5% oder mehr an den Personalkosten einsparen. „Dies erfolgt zumeist ohne Stellenabbau, sondern durch die Reduktion vermeidbarer Mehrarbeit sowie dem Verzicht auf den Einsatz von Leiharbeitnehmern oder Aushilfen“, schließt der Arbeitszeitberater Zander.

Seminar „Flexible Schichtplanung in Produktion & Logistik“
vom 26.-27.10.2017 in München
weitere Infos unter: https://www.ssz-beratung.de/veranstaltungen/

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Starre Schichtmodell bedingen „Guerilla-Flexibilität“

Während eine geplante Arbeitszeitflexibilität Freiräume für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber schafft und hilft, Belastungen auf beiden Seiten spürbar zu reduzieren, gefährden starre Schichtmodelle die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und können zu

Starre Schichtmodell bedingen "Guerilla-Flexibilität"

Guido Zander, SSZ Beratung

In der Literatur findet man zahlreiche Hinweise darauf, dass flexible Arbeitszeiten negative Auswirkungen auf Gesundheit und Sozialleben der Arbeitnehmer haben können. Dies gilt allerdings nur bei einseitiger Auslegung des Begriffs. „Flexibilität muss nicht einseitig zu Lasten der Mitarbeiter gehen, wenn diese vom Unternehmen ganzheitlich und systematisch geplant wird“, erläutert Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der SSZ Beratung, Feldkirchen bei München.

Die Beobachtung der erfahrenen Arbeitszeitberater gerade aus Branchen, in denen die Unternehmen zu flexiblem Handeln von der Kundenseite gefordert sind, sprechen für sich. Insbesondere dort, wo keine flexible Arbeitszeitgestaltung zugrunde liegt, kommt es immer wieder zu einer Ungleichbehandlung vermeintlich Freiwilliger. „Wir nennen dies „Guerilla-Flexibilität“, schmunzelt Zander. „Mangels entsprechender Vereinbarungen sucht man nach Freiwilligen, um kurzfristig entstehende Bedarfe zu decken. Da es keine Regeln gibt, wird oft mehr bzw. kurzfristiger Flexibilität abgerufen, als in einem gesteuerten Prozess notwendig wäre“, ergänzt Zander.

Für die Unternehmen sind die Folgen meist gravierend. Die Belastung für Mitarbeiter ist meistens höher, als wenn die Flexibilität in klar definierten Grenzen geplant und abgerufen wird. Denn ungeplante Flexibilität bedeutet in der Regel kurzfristige Schichtabsagen oder Anberaumungen von Zusatzschichten, wodurch gesundheitlich belastende Schichtfolgen entstehen können. Die Folge ist häufig ein höherer Krankenstand, als dies bei einer geplanten Arbeitszeitflexibilität der Fall wäre. Die Führungskräfte sind ständig damit beschäftigt, sich Flexibilität zu erbetteln oder sich eine Machtposition aufzubauen, indem sie z.B. Anträge auf freie Tage nur gewähren, wenn die Mitarbeiter entsprechend „freiwillig“ für Zusatzschichten zur Verfügung stehen. Dies führt zu einer Belastung des Verhältnisses zu ihren Mitarbeitern.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass es besser ist, erforderliche Flexibilität im Voraus zu planen“, macht der Arbeitszeitexperte deutlich. Auf Basis einer Analyse und Prognose des Bedarfsverlaufs werden notwendige Flexibilitätsspielräume ermittelt und entsprechende Arbeitszeitmodelle bzw. Personaleinsatzplanungsprozesse definiert, in denen Umfang aber auch Grenzen der Flexibilität klar definiert sind. Wenn beide Seiten von Beginn an wissen, was geht und was nicht mehr geht, lässt sich die Arbeitszeit gesundheitsverträglich gestalten, ohne auf flexible Arbeitszeitvereinbarungen zu verzichten, oder diese auf eine rein freiwillige Flexibilität zu beschränken.

Nur so können die Unternehmen auch morgen noch wettbewerbsfähig und gleichzeitig für Mitarbeiter attraktiv sein. „Wenn starre Arbeitszeitmodelle auf einen für das Unternehmen überlebensnotwendigen Flexibilitätsbedarf treffen, entsteht zwangläufig eine für Mitarbeiter nachteilige Guerilla-Flexibilität. Denn Wasser sucht sich seinen Weg“, schließt Zander.

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Mitarbeitergewinnung durch flexible Arbeitszeiten – der Weg im Mittelstand

Guido Zander diskutiert über Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung auf der IT & Business 2015 in Stuttgart über mögliche Chancen und Risiken unter Moderation des Personalmagazins

Mitarbeitergewinnung durch flexible Arbeitszeiten - der Weg im Mittelstand

Auf dem Podium ITB 2014 – G.Zander, A.Kayser, F.Langecker

„Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung sind zwei wichtige Herausforderungen, gerade für den Mittelstand. Hier können die Arbeitgeber mit einem Angebot von flexiblen Arbeitszeitregelungen ganz klar punkten“, erläutert Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Scherf, Schütt und Zander GmbH (SSZ), Feldkirchen bei München.

Doch gerade mit flexiblen Arbeitszeitangeboten tun sich viele Mittelständler sehr schwer. Um diese zum Umdenken anzuregen, treten die auf effektives Ressourcenmanagement spezialisierten Beratungsexperten an. Das Interview findet auf der IT & Business am 30. September, um 14.15 Uhr in Halle 1 auf dem Forum Planung, Personal und Produktion statt.

„Arbeitskräfte und Arbeitgeber sind unsicher, ob und wie die Arbeitszeit flexibilisiert werden kann, ohne dass dies zu einer Belastung wird“, weiß Zander. Gerade Arbeitnehmer verbinden mit Flexibilität große Nachteile, befürchten eine Verfügbarkeit von 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche. Arbeitgeber wissen nicht, welche Arbeitszeitmodell sie anbieten sollen.

Beiden Seiten sollte jedoch klar sein, dass flexible Arbeitszeiten zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für beide Seiten bieten. So lassen sich z.B. auf Basis flexibler Arbeitszeitregelungen Teilzeitangebote viel leichter umsetzen, der Wunsch nach Familienzeiten besser realisieren und auch konkrete Angebote für ältere Mitarbeiter schaffen. „Dies sind alles wichtige Faktoren, will man neue Mitarbeiter gewinnen und diese langfristig ans Unternehmen binden“, fasst Zander zusammen.

Da die Berater wissen, wie wichtig flexible Arbeitszeitangebote sind, haben SSZ die Einladung zum Interview auf der IT & Business 2015 gerne angenommen. Auf die Fragen von Rainer Straub, Personalmagazin, ist der Arbeitszeitexperte Zander gespannt. Sein Ziel ist es, den Mittelstand zu überzeugen, flexible Arbeitszeit-regelungen flächendeckend einzuführen. „Gerade im Mittelstand ist man viel flexibler, man kennt sich, vertraut sich. Da ist es hin zu einer flexiblen Arbeitszeitregelung doch eigentlich nur ein kleiner Schritt“, schließt Zander.

Die Diskussion findet statt: Forum Planung, Personal und Organisation, Halle 1 – am 30.9.2015, um 14.40 Uhr!

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Warum die 40 Stunden-Woche nicht mehr zeitgemäß ist!

SSZ vertritt vehement die These, dass flexible Schichtmodelle der einzige Weg sind, die Produktion sicherzustellen und ältere Mitarbeiter lange im Arbeitsprozess zu halten.

Warum die 40 Stunden-Woche nicht mehr zeitgemäß ist!

Guido Zander

„40 Stunden sind unflexibel, verhindern ergonomische Schichtpläne und führen tendenziell zu höheren Krankenquoten durch höhere Belastung, so unsere Erfahrung“, erläutert Guido Zander, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Scherf, Schütt und Zander GmbH (SSZ) , Feldkirchen bei München.

„Aus Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, Mitarbeiter möglichst individuell einzuplanen, sie aktiv mitzunehmen, wenn es um die Arbeitszeit geht. Und hier stößt die Vorgabe der 40-Stunden-Woche schnell an ihre Grenzen“, Zander weiter.

Gerade das Argument der Wirtschaftlichkeit, das gerne für die 40-Stunden-Woche gebracht wird, ist ein Scheinargument, weil flexible Anpassungen im Bedarfsfall nur sehr begrenzt möglich sind. Hinzu kommt, dass gerade ältere Mitarbeiter in der Fertigung stärker entlastet werden müssen, um bis zum Renteneintrittsalter arbeitsfähig zu sein. Mitarbeiter mit einer reduzierten Arbeitszeit lassen sich in klassischen Schichtsystemen mit einer 40-Stunden-Woche jedoch kaum einplanen. In der Praxis bedeutet dies, die Mitarbeiter fehlen öfter krankheitsbedingt, was im Einzelfall sogar Auswirkungen auf die gesamte Produktion haben kann. Hier kann und muss man vorbeugen, betrachtet man dies vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung.

Die Erfahrung der Berater aus München ist, dass die Unternehmen mit einer 40-Stunden-Woche und entsprechenden Schichtplänen genau analysieren sollten, ob der vermeintliche Kostenvorteil wirklich existiert oder man durch Absenkung der Wochenarbeitszeit und der damit einhergehenden größeren Flexibilität die Produktivität steigern und Mitarbeiter gleichzeitig durch ergonomische Schichtpläne entlasten kann, wodurch zusätzlich Lohnfortzahlungskosten im Krankheitsfall eingespart werden können.

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Sonstiges

Effizienter arbeiten, um mehr vom Sommer zu haben

Effizienter arbeiten, um mehr vom Sommer zu haben

Sommerfeeling

Berlin, 24.07.2014 – Endlich ist er da: der Super-Sommer. Wir haben uns lange danach gesehnt, doch schon werden erste Stimmen laut, die sich über die warmen Temperaturen bei der Arbeit beschweren. Sicherlich ist es alles andere als angenehm, bei über 30 Grad Celsius im Büro zu schwitzen und dann noch mit klarem Kopf anfallende Aufgaben zu bearbeiten. Was klassische Unternehmen von den jungen und flexiblen Start-ups lernen können, um effizient zu arbeiten und dem heißen Büro zu entfliehen, zeigt Eva Missling, General Manager Europe von 99designs . Egal ob Home-Office, flexible Arbeitszeiten oder gemeinsames Brainstorming am Badesee – gerade Start-ups sind bei den hohen Temperaturen besonders kreativ.

1. Frei einteilbare Arbeitszeit wird in Start-ups groß geschrieben: So können die Mitarbeiter im Sommer bereits in den frühen Morgenstunden anstehende Aufgaben erledigen. Die noch niedrigen Temperaturen sorgen für einen kühlen Kopf, mit dem schnell dringende Tätigkeiten erledigt werden. Und: Wer früher kommt, kann dann auch früher gehen.

2. Kleine Apps wie zum Beispiel Wunderlist, mit denen man seinen Arbeitstag und anstehende Aufgaben effizient planen kann, sind ein willkommenes Tool im digitalen (Arbeits-)Zeitalter. Technik affine Mitarbeiter in Start-ups nutzen diese Helferlein schon lange. Sie erinnern zuverlässig, was wann, wie und wo erledigt werden muss. So spart man sich viel Zeit und die ohnehin von der Hitze angeschlagenen Nerven.

3. Kaum ein Mensch, der nicht dann und wann gerne mal eine unangenehme Aufgabe aufschiebt – das warme Wetter ist da eine willkommene Ausrede. Um den inneren Schweinehund zu überlisten, sollte man sich darum jeden Morgen ein motivierendes Credo ins Gedächtnis rufen: „Man who waits for roast duck to fly into mouth must wait very, very long time.“ – Guy Kawasaki, Unternehmer und Risikokapitalgeber.

4. Bei allem Arbeitseifer sollte man nicht auf Pausen verzichten, um den rauchenden Kopf freizubekommen und danach wieder frisch durchzustarten. Ob man bei einem Green Smoothie im Straßencafe oder beim Yoga im Schatten eines Baumes regeneriert, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

5. Gerade in Start-ups ist das Arbeiten von Zuhause (Home-Office) oft möglich. Der große Vorteil besteht darin, dass man sich die Aufgaben so aufteilen kann, wie es der individuellen Leistungskurve am ehesten entspricht. Aber Vorsicht: Wer die Arbeit auf den Abend verlegt, um den Tag in der Sonne verbringen zu können, muss in den späten Stunden ran, damit anstehende Tätigkeiten geschafft werden.

Die für 99designs tätigen Freelancer zeigen, dass die Ergebnisse, die aus selbstbestimmter Arbeit in einem frei gewählten Umfeld entstehen, in den meisten Fällen qualitativ hochwertiger und überzeugender sind, als diejenigen, die unter Druck in einem unkreativen Rahmen erbracht werden.

Macht der Chef einem einen Strich durch die Rechnung, bleibt nichts anderes übrig, als sich die Zeit im Büro so angenehm wie möglich zu gestalten. Ein Behälter mit kaltem Wasser unter dem Schreibtisch entspannt nicht nur die Füße, sondern sorgt auch für einen kühlen Kopf. Eine Palmendekoration sowie ein schöner Strand als Desktop-Hintergrund lassen Urlaubsfeeling ins Büro einziehen. Wenn das immer noch nicht reicht, hilft in der Mittagspause nur noch ein Abstecher ins Freibad und ein Sprung ins erfrischende Nass.

„Junge Unternehmen zeigen sich von ihrer kreativen Seite, wenn es darum geht, effizient zu arbeiten, aber dennoch den Sommer zu genießen und den heißen Temperaturen zu entfliehen. Unser Team in Rio hat zum Beispiel sein Büro in ein Zelt an der Copa Cabana verlagert. Dies steigert nachweislich die Motivation aller“, so Missling.
Bildquelle:kein externes Copyright

Über 99designs
99designs ist der weltweit größte Online-Marktplatz für Grafikdesign basierend auf dem Crowdsourcing-Prinzip. Designer können Entwürfe für Logos, Webseiten & Co. nach den Briefing-Anforderungen eines Kunden gestalten und im Wettbewerb vorschlagen – der Gewinner bekommt das Preisgeld für sein Design und einen neuen Kunden. Bislang wurden in mehr 300.000 Design-Wettbewerben über 60 Millionen Euro an die Community ausgezahlt. Unternehmen bekommen so schnell und kostengünstig ein passendes Design.

Mehr Informationen zu 99designs finden Sie unter www.99designs.de.

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Bildung Karriere Schulungen

ePunkt: Hand in Hand mit Kind und Karriere

Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle für berufstätige Mütter

ePunkt: Hand in Hand mit Kind und Karriere

Working Moms sind bei ePunkt herzlich willkommen.

Die Karenz stellt für viele, wenn nicht sogar für die meisten, erwerbstätigen Frauen einen Karriereknick dar. Nicht so bei ePunkt , einem der Top 3 Personalberater in Österreich und Great Place to Work 2012 und 2013. Das Unternehmen bietet Frauen nicht nur vor der Karenz eine Karriere, sondern ganz selbstverständlich auch danach. Möglich ist das durch verschiedene Teilzeitmodelle, flexible Arbeitszeiten und vor allem durch die offene Einstellung des Unternehmens zu diesem Thema.

Die Klagen sind bekannt und durch etliche Studien belegt: Die Rückkehr in eine erfolgreiche Karriere ist vielen Frauen nach der Karenz verwehrt. Sie müssen sich entweder mit einem geringer bezahlten Job zufrieden geben oder werden in ihrer Funktion degradiert und sehen sich meistens gezwungen, sich von jeglicher Hoffnung, beruflich auch in Teilzeitbeschäftigung weiter zu kommen, zu verabschieden. ePunkt gehört zu den positiven Ausnahmen was den Umgang mit Wiedereinsteigerinnen betrifft. Das Unternehmen fördert die Rückkehr seiner Mitarbeiterinnen mit adäquaten Jobangeboten, flexiblen Arbeitszeitmodellen und verschiedensten Teilzeitmodellen. Ein aktuelles Beispiel für ein gelungenes Job-Comeback ist Brigitte Zibuschka (1 Kind), seit 2008 Mitarbeiterin mit Leitungsfunktion. Sie kam im Juli 2012 aus der Karenz in das Unternehmen zurück – mit einer 3-Tage-Woche in ihrem alten Job. Jetzt hat sie die Führung der Salzburger Niederlassung des Unternehmens übernommen und verbringt zwei Tage pro Woche in Salzburg. Zudem leitet sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Ronald Mühleder ein großes IT-Recruiting Team in Linz.

Working Moms herzlich willkommen
„Bei uns sind Mütter, die nach der Babypause wieder beruflich aktiv sein wollen, nicht nur herzlich willkommen, wir fördern den Wiedereinstieg gezielt – unabhängig von der Position. Die arbeitenden Mütter sind eine Bereicherung für unser Unternehmen – natürlich auch die aus der Karenz zurückkommenden Väter“, erklärt Daniel Marwan, Geschäftsführer ePunkt. Die Flexibilität des Unternehmens findet regen Anklang. Veronika Wieser (1 Kind) etwa arbeitet bereits seit zehn Jahren als Personalberaterin bei ePunkt. Sie steigt im Oktober wieder bei ePunkt ein – für 13 Stunden pro Woche. Wieser: „Während meiner Karenzzeit habe ich Kontakt zum Unternehmen gehalten und habe schließlich in Abstimmung mit der Personalabteilung die ideale Lösung gefunden, um arbeiten und mein Kind betreuen zu können.“ Ihre Kollegin Bernarda Stagl-Klingler (2 Kinder) kam im Januar zurück und arbeitet seither 8 Stunden die Woche. Petra Schädle (1 Kind) ist seit eineinhalb Jahren wieder dabei, mit 15 Wochenstunden. Sabine Steiner (2 Kinder), die Marketingleiterin des Unternehmens, kommt ihren Aufgaben in einer 30-Stunden-Woche teils im Home Office, teils im Büro und teils in den verschiedenen ePunkt Standorten nach. Die Aufzählung ließe sich mit weiteren Beispielen und Teilzeitmodellen noch fortsetzen. Von Vorteil ist der Einsatz der Working Moms bei ePunkt nicht nur für diese selbst und für das Unternehmen. Auch Kunden und Partner schätzen es, wenn ihnen ihre bekannten Ansprechpartner wieder zur Verfügung stehen.

Über ePunkt Internet Recruiting GmbH
ePunkt zählt zu den Top 3 Personalberatern in Österreich und ist spezialisiert auf die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften, vor allem im kaufmännischen, technischen und im IT-Bereich. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und gehört heute zu 67,2 Prozent Daniel Marwan sowie drei weiteren Gesellschaftern. Die ePunkt Gruppe (inklusive ePunkt Talentor International GmbH) beschäftigt aktuell rund 170 Mitarbeiter in 17 west-, nord- und osteuropäischen Ländern. In Österreich erwirtschaftete ePunkt 2012 mit 75 Mitarbeitern 10,8 Mio. Euro. Für 2013 sind für die ePunkt Gruppe 22 Mio. Euro Umsatz geplant.

Kontakt:
ePunkt Internet Recruiting GmbH
Sabine Steiner
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Kürzungen umgehen

Elterngeldanspruch – frühzeitig informieren

Kürzungen umgehen

txn. Rechtzeitige Information zum Elterngeld schützt vor Überraschungen.

txn. Seit Jahresbeginn müssen sich werdende Eltern mit neuen Regelungen im Bundeselterngeldgesetz (BEEG) beschäftigen. Denn die Art, wie das Elterngeld berechnet wird, hat sich verändert. Um das Erwerbseinkommen zu ermitteln, wird jetzt vom Bruttoverdienst ein einheitlicher Pauschalsatz für die Sozialversicherung abgezogen. Das Ergebnis dieser Berechnung ist ein „fiktives“ und tendenziell niedrigeres Nettoeinkommen – das jedoch Basis für die Berechnung des Elterngeldes ist. Im Ergebnis fällt dieses daher ebenfalls niedriger aus.
Außerdem wichtig zu wissen, so Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland: „Für das Elterngeld werden grundsätzlich keine Steuern oder Sozialabgaben fällig. Allerdings unterliegt es dem Progressionsvorbehalt, das heißt, es wird dem zu versteuernden Familien-Einkommen hinzugerechnet. Dadurch erhöht sich der Satz für die Einkommensteuer, wodurch das verfügbare Familien-Nettoeinkommen geringer wird.“
Neben dem Netto-Einkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt eines Kindes können Faktoren wie die Steuerklasse die Höhe des Elterngeldes beeinflussen. Werdende Eltern sollten sich daher im Vorfeld umfassend informieren und eine Beratung in Anspruch nehmen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beispielsweise bietet auf der Seite www.familien-wegweiser.de hilfreiche Details sowie einen Online-Rechner an.
Meist sind es die jungen Mütter, die ihre Kinder in den ersten Lebensmonaten betreuen und eine entsprechende Auszeit vom Beruf nehmen. Die finanzielle Unterstützung für diese Zeit durch das Elterngeld wird maximal für zwei Jahre und vier Monate gewährt, wenn jeden Monat nur die Hälfte der Bezüge beansprucht wird. Eine gute Möglichkeit für die Frau danach wieder ins Erwerbsleben einzusteigen, bietet die Vermittlung durch einen Personaldienstleister wie Randstad. Was viele nicht wissen: In renommierten Zeitarbeitsunternehmen werden flexible Arbeitszeitmodelle immer wichtiger. Denn eine ausgewogene Balance von Familie und Beruf ist insbesondere für berufstätige Mütter von großer Bedeutung.

Bildrechte: Randstad/Fotolia

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Flexibilität gewinnt

Gleitzeit, Jahresarbeitszeitkonten oder Telearbeit – Alternativen zum 8 bis 17 Uhr Job gibt es viele. Sunny7 hat eine Expertin gefragt, wie ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen von flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren.

Flexibilität gewinnt

Immer schön flexibel sein!

Von Doris Oberleiter auf www.sunny7.at

Ein Job, in dem man von 8 bis 17 Uhr im Büro sitzt, ist noch durchaus üblich. Viele wollen und brauchen allerdings etwas anderes. Flexible Arbeitszeitmodelle sind immer stärker im Kommen. In den USA wird der Trend „Workshifting“ genannt. Dort gibt es zu dem Thema schon zahlreiche Untersuchungen. Die Ergebnisse sprechen für sich: MitarbeiterInnen mit flexibler Arbeitsgestaltung legen demnach rund 55 Prozent mehr Engagement und Einsatz an den Tag als Kollegen mit festen Vorgaben. Daneben steigt auch die Produktivität, die Stressbelastung hingegen sinkt.

Für jeden interessant
In Österreich sind flexible Arbeitszeitmodelle ebenfalls ein Thema. Dafür setzt sich unter anderem auch das Social-Profit-Unternehmen abz*austria ein. Gemeinsam mit der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA57) hat die Organisation vor einiger Zeit auch ein Handbuch zu dem Thema herausgegeben. abz*austria-Geschäftsführerin Manuela Vollmann ist überzeugt: „Flexible Arbeitsmodelle sind für Frauen und Männer interessant.“ Ihr zur Folge werden in Zukunft immer mehr Menschen gezielt nach flexibleren Modellen suchen. „Die neue Generation, die gerade in den Arbeitsmarkt eintritt, sieht das Thema Vereinbarkeit nicht mehr nur als Frauenthema. Auch die jungen Männer streben eine bessere Verbindung von Beruf, Familie und Privatleben an“, so Vollmann, „und auch ältere ArbeitnehmerInnen, die zum Beispiel Angehörige pflegen, brauchen flexiblere Möglichkeiten.“

Win-Win-Win
Von Gleitzeit, Telearbeit oder Jahresarbeitszeitkonten profitieren allerdings nicht nur die ArbeitnehmerInnen – auch die ArbeitgeberInnen haben Vorteile. „Unternehmen, die auf Flexibilität setzten, profitieren von der Mund zu Mund Werbung und sichern sich qualifizierte, motivierte Arbeitskräfte“, sagt Vollmann. Der gute Ruf, den sich ein Unternehmen aufbaut, sorgt nämlich dafür, dass das Recruiting einfacher wird und die Fluktuation geringer. „Ziel ist immer eine Win-Win-Situation. Ich würde sogar von einer Win-Win-Win Situation sprechen, denn auch die KundInnen sollen nicht zu kurz kommen. Alle Seiten müssen von der Flexibilität profitieren“, ist sich die Expertin sicher. „Wird Flexibilität richtig eingesetzt, gibt es viele Vorteile. Wer hingegen in Zukunft nicht auf Flexibilisierung setzt, bleibt auf der Strecke.“ Die Umsetzung von flexiblen Modellen sei ein ständiger Prozess, ein tolles Pilotprojekt alleine reiche nicht aus.

Mehr über die Vorteile und Schattenseiten flexibler Arbeitszeitmodelle lesen Sie auf sunny7

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