Tag Archives: Feuerverzinkung

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Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Dr. Klaus Seppeler Preis 2017 vergeben

Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Ali Soleimani-Dorcheh (li.) erhält den Stiftungspreis aus den Händen von Prof. Dr. Ralf Feser.

Hochtemperaturlegierungen werden in Gasturbinen in Kraftwerken und in Flugzeugen eingesetzt. Die Anwendungstemperatur liegt bei 1150 °C. Dr.-Ing. Ali Soleimani-Dorcheh hat im Rahmen seiner Dissertation an der RWTH Aachen nach Legierungen geforscht, die auch höheren Temperaturen standhalten. Dafür hat er nun den Stiftungspreis der Dr. Klaus Seppeler Stiftung erhalten, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal vergeben wurde.

„Eine Arbeit, die zur sicheren und effizienten Energienutzung beiträgt“, wie Prof. Dr. Ralf Feser, Vorsitzender der Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. (GFKORR) in seiner Begrüßung hervorhob. Hierzu hat Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh das Oxidations- und Nitrierungsverhalten von Chrom-Legierungen untersucht, eine experimentell sehr aufwändige Arbeit, wie Prof. Dr. Feser betont. Im Verlauf seiner Forschung hat der Preisträger auch selbst Modellegierungen hergestellt, die eine entscheidende Verbesserung der Beständigkeit der Chromlegierungen erreichten und die Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh in zahlreichen Untersuchungen nachweisen konnte. Die Ergebnisse seiner Arbeit stoßen auf großes Interesse bei der Industrie.

Seit Gründung 2003 fördert die Dr. Klaus Seppeler Stiftung unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung sowie kulturelle Aktivitäten insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Eine Fachjury, besetzt aus Mitgliedern des Fachbeirates der GFKORR, hat sich aus zahleichen eingereichten Arbeiten für die Dissertation von Dr.-Ing. Ali Soleiman-Dorcheh entschieden. Prof. Dr. Feser: „Wir sind für diesen Preis sehr dankbar, ermöglicht er uns doch, jungen, aufstrebenden Ingenieuren und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit ihrer Forschungsarbeiten honoriert zu bekommen und sie gleichzeitig für dieses zukunftsträchtige Arbeitsgebiet weiter zu motivieren und zu begeistern.“

Der Dr. Klaus Seppeler Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Best practice zur Energieeffizienz aus erster Hand

IHK-Arbeitskreis Energie und ERFA-Gruppe Umwelt zu Gast bei den Rietbergwerken

Best practice zur Energieeffizienz aus erster Hand

Großes Interesse beim Besuch der Rietbergwerke des IHK-Arbeitskreises Energie sowie der ERFA-Gruppe

Wie ein Unternehmen durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung bis zu rund 70% Energie einsparen kann, erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises Energie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Lippe sowie der ERFA-Gruppe Umwelt bei den Rietbergwerken, einem Unternehmen der Seppeler Gruppe. Neben nachhaltiger Energieeinsparung gelang es dem Team um Geschäftsbereichsleiter Feuerverzinkung und Beschichtung, Michael Pauleickhoff, mit der neuen Beleuchtung etwas für die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter am Standort zu tun.

„Energieeffizienz ist für uns ein extrem wichtiges Thema“, berichtete Michael Pauleickhoff bei seiner Begrüßung. Große Mengen an Stahl werden unter großem Energieaufwand jedes Jahr bei den Rietbergwerken feuerverzinkt. Neben Strom wird dazu auch viel Gas benötigt. Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe beschäftigen sich in ihren Unternehmen intensiv mit Energiethemen und nutzten die Gelegenheit, aus erster Hand von den Erfahrungen bei den Rietbergwerken zu lernen und sich direkt auszutauschen.

Jürgen Wintermayr von der Wintermayr Energiekonzepte Systemtechnik GmbH aus Ulm erläuterte, worauf es bei der Lichtoptimierung ankommt und zu welchem Ergebnis die Lichtoptimierung führt: „Wir konnten mehr als 70% (740.000 kWh) an Energie einsparen. Dies bedeutet eine Reduzierung von 414 Tonnen CO2 jährlich, was dem Jahresverbrauch von rund 200 Einfamilienhäusern entspricht.“

Ina Kuhlmann, Energie- und Qualitätsmanagementbeauftragte der Seppeler Gruppe, stellt die Systematisierung der internen Prozesse vor. Dazu nutzt sie eine spezielle Software: „218 Zähler erfassen seit Anfang dieses Jahres an allen Standorten in Deutschland und Polen unsere Energieverbräuche. Wir können dadurch direkte Vergleiche herstellen, die Geschäftsbereichs- und Betriebsleiter ganz praktisch unterstützen und Optimierungspotenziale aufzeigen.“

Ehe die Veranstaltung mit einer ausführlichen Betriebsbesichtigung endete, stellte Karl-Ernst Vathauer, Geschäftsführer MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co KG aus Detmold, anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis die Vorteile moderner dezentraler Antriebsautomatisierung vor.

Ulrich Tepper, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, freute sich über die zahlreichen Informationen und den lebhaften Austausch: „Für uns und unsere Mitgliedsunternehmen ist der Besuch vor Ort von unschätzbarem Wert. Ich danke Herrn Pauleickhoff und den Rietbergwerken sehr für die Einblicke in das Unternehmen und für die Informationen zu dem erfolgreichen LED-Projekt.“

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Seppeler Gruppe expandiert

Neuer Standort in Polen in der Nähe von Breslau

Seppeler Gruppe expandiert

v.r.: Kai Seppeler, Nina Seppeler, Grzegorz Kowalik, Jacek Chalusiak vor dem Standort Świdnica

Seit Anfang Juli 2017 ist die Seppeler Gruppe um einen weiteren Standort gewachsen: in Polen wurde das Unternehmen Antikor in Świdnica nahe Breslau übernommen. Damit hat die Gruppe ihre Marktführerschaft in Polen weiter ausgebaut und das Produktspektrum um eine Hochtemperaturanlage erweitert.
Seit mehr als 15 Jahren ist die Seppeler Gruppe in Polen aktiv, bislang an drei Standorten. in Chrzanow liegt der Fokus auf der Verzinkung langer Bauteile, das Highlight in Kluczbork ist der breiteste Kessel Europas für anspruchsvolle Teile bis zu 2,80 m Breite und in Czstochowa können typische Stahlbau- und Serienteile bis zu 13 m Länge verzinkt und damit sicher vor Korrosion geschützt werden. Ein bekanntes Beispiel ist die gigantische Sarkophag-Kuppel in Tschernobyl, deren Teile bereits in den Standorten der Seppeler Gruppe verzinkt wurden.
Die Verzinkerei in Świdnica ergänzt dieses Angbot und Netzwerk innerhalb der Seppeler Gruppe ideal. Die Anlage verfügt über eine Stückverzinkungsanlage mit den Arbeitsmaßen 5m x 1,3m x 2,7m sowie über eine Hochtemperaturanlage mit den Maßen 3m x 1m x 1m für Schleuderware und Stückverzinkung bei 605°C. Es werden hier z. B. Schlosserware, Gerüstteile, Zugstangen sowie auch Elemente für Fahrgestelle vor Korrosion geschützt.

44 Mitarbeiter sind derzeit in Świdnica beschäftigt. Alle Mitarbeiter sind übernommen worden.

Kai Seppeler, geschäftsführender Gesellschafter der Seppeler Gruppe, freut sich über den Ausbau der Aktivitäten in Polen: „Wir garantieren hier die hohe Qualität, für die die Seppeler Gruppe bekannt ist.“ Seppeler plant den zeitnahen Ausbau des Standortes wie neue Filteranlagen und eine Modernisierung des Betriebes, um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu verbessern und einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 15 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Kolpingsfamilie Rietberg zu Gast bei Seppeler

Ein Blick hinter die Kulissen

Sascha Pülke (h.l.) und Rainer Austerjost (h.r.) und ihre Gäste der Kolpingsfamilie Rietberg (Bildquelle: Seppeler Gruppe)

Die Kolpingsfamilie Rietberg ist immer wieder ein gern gesehener Gast bei der Seppeler Gruppe. Bereits zum dritten Mal besuchten Mitglieder die Rietbergwerke und informierten sich über die Vorzüge und die technischen Abläufe der Feuerverzinkung.

Betriebsleiter Sascha Pülke und Rainer Austerjost, tätig im Bereich der Anlagentechnik und Paint Inspector, führten die neugierigen Gäste durch den Betrieb. Die Kolpingsfamilie Rietberg gehört zum Kolpingwerk Deutschland, einem Verband mit rund 270.000 Mitgliedern. Das katholische soziale Netzwerk stellt die Fürsorge und das Miteinander der Mitglieder in den Mittelpunkt seiner Arbeit und ist vielfältig engagiert. Betriebsbesichtigungen sind für die Kolpingsfamilie in Rietberg eine wichtige und willkommene Gelegenheit, mehr über die Unternehmen der Region und die spezifischen Aufgaben und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfahren. „Wir freuen uns über das stetig große Interesse der Kolpingsfamilie an unserem Unternehmen und unserer Arbeit. Derartige Betriebsführungen bieten wir gern an. Es ist immer wieder interessant für uns zu erleben, wie positiv das Thema Feuerverzinkung und alles, was dazu gehört, bei den Gästen aufgenommen wird“, berichtet Sascha Pülke.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Einen Tag Arbeitsluft bei Seppeler schnuppern

Beim Girls‘ & Boys‘ Day die Zukunft erleben

Einen Tag Arbeitsluft bei Seppeler schnuppern

Schülerinnen und Schüler durften bei Seppeler erste praktische Erfahrungen sammeln (Bildquelle: Seppeler Gruppe)

Die Berufswahl ist für junge Menschen heutzutage gar nicht mehr so leicht – schließlich gibt es unzählige Möglichkeiten und Ausrichtungen. Ganz nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ öffneten die zur Seppeler Gruppe gehörenden Rietbergwerke gestern im Rahmen des Girls‘ & Boys‘ Day die Türen und ließen neugierige Schülerinnen und Schüler einen Tag Arbeitsluft in der Feuerverzinkerei schnuppern.

Das bundesweite Orientierungsprojekt wird auch „Zukunftstag“ genannt. In den Rietbergwerken durften die Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse deshalb gestern einen Tag lang ihre potenzielle Zukunft erleben und in die Rolle eines typischen Ausbildungsberufes in der Feuerverzinkerei schlüpfen, wie dem Industriemechaniker oder der Fachkraft für Metalltechnik. Die begeisterten Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, zusammen mit Ausbildungsleiter Joachim Vennewald im Laufe des Tages das Unternehmen hautnah kennenzulernen und in verschiedene Bereiche reinzuschnuppern. In der Lehrwerkstatt konnten die Schulkinder anschließend auch erste eigene praktische Erfahrungen sammeln. Gemeinsam mit Auszubildenden der Rietbergwerke bauten sie unter Anleitung eine eigene kleine Dampflok. Dafür mussten die Kleinen auch selbst Hand anlegen: Die Teile wurden gefeilt, geschnitten, gebohrt, gebogen und anschließend montiert. Die Dampfloks Marke Eigenbau durften natürlich als Andenken mit nach Hause genommen werden.
Joachim Vennewald war nach dem spannenden Tag sehr zufrieden: „Man hat den Kindern angesehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat – das ist das wichtigste für uns. Ich denke dieser besondere Tag ist eine super Chance den Kindern einen Einblick in unsere Welt zu geben und ihnen zu helfen sich zu orientieren. Und wer weiß – vielleicht konnten wir in dem ein oder anderen ja die Leidenschaft für das Feuerverzinken wecken.“

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Mark Hrdina nimmt Platz von Jürgen Stegen ein

Mitgliedschaftswechsel bei Seppeler im IHK-Ausschuss für Industrie und Forschung

Mark Hrdina nimmt Platz von Jürgen Stegen ein

Folgt Jürgen Stegen im IHK-Ausschuss: Mark Hrdina (Bildquelle: Seppeler Gruppe)

Mark Hrdina, technischer Betriebsleiter und Leiter Forschung und Entwicklung von der Feuerverzinkung Hannover, nimmt zukünftig den Platz von Jürgen Stegen im IHK-Ausschuss für Industrie und Forschung ein. Jürgen Stegen, langjähriger Geschäftsbereichsleiter der Feuerverzinkung Hannover, tritt nach fünf Jahren engagierter Mitgliedschaft den Ruhestand an.

Bei der letzten Sitzung des IHK-Ausschusses für Industrie und Forschung hat Jürgen Stegen seinen Rücktritt bekannt gegeben und Mark Hrdina als seinen Nachfolger vorgestellt. Die Entscheidung für Mark Hrdina war naheliegend. 1999 stieg der heute 46-jährige in der Seppeler Gruppe ein. 2003 wurde er zum Betriebsleiter der Feuerverzinkung Hannover ernannt und übernahm den Bereich Forschung und Entwicklung für die gesamte Gruppe. Seither leitet er diverse erfolgreiche Projekte in diesem Gebiet.
Mark Hrdina will die Themen des IHK-Ausschusses für Industrie und Forschung erstmal auf sich zukommen lassen. „Ich werde schauen wie ich mich einbringen kann und werde natürlich immer ein Auge darauf haben wie man die Kompetenzen des Ausschusses für die Feuerverzinkung nutzen kann“, so Mark Hrdina. In erster Linie will er wichtige Kontakte im Bereich Industrie und Forschung knüpfen und die Verbindung zu wesentlichen Behörden halten.

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Neuer Chef bei der Feuerverzinkung Hannover

Christoph Echtermann folgt auf Jürgen Stegen

Neuer Chef bei der Feuerverzinkung Hannover

Neuer Geschäftsbereichsleiter der Feuerverzinkung Hannover: Christoph Echtermann (Bildquelle: Seppeler Gruppe)

Christoph Echtermann übernimmt als neuer Geschäftsbereichsleiter der Feuerverzinkung Hannover, einem Unternehmen der Seppeler Gruppe, zum 1. Februar 2017 ein gut bestelltes Feld von seinem Vorgänger Jürgen Stegen, der in den Ruhestand geht. Erst im Frühjahr vergangenen Jahres wurde der Standort in Langenhagen nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt nach umfangreichem Umbau feierlich eingeweiht.

Der 33jährige Echtermann ist bereits seit 2011 für die Seppeler Gruppe tätig. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Management, Information und Marketing“ an der Universität Bielefeld startete der „Master of Science“ als Assistent der Geschäftsleitung bei Seppeler. Während dieser Zeit hat Christoph Echtermann eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte im kaufmännischen wie technischen Bereich innerhalb der Seppeler Gruppe betreut und erfolgreich abgeschlossen. Eines der zentralen Projekte war die Einführung eines Energie-Managementsystems für alle Unternehmen der Seppeler Gruppe unter seiner Leitung.
Ende 2014 übernahm der gebürtige Ahlener die Projektleitung für den Neubau der Feuerverzinkung Holdorf, die Anfang dieses Jahres erfolgreich an den Start gegangen ist.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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Zink Körner liefert effizienten und umweltfreundlichen Verzinkungsofen an Wiegel

Die Schonung von Ressourcen stand beim Entwurf im Vordergrund

Zink Körner liefert effizienten und umweltfreundlichen Verzinkungsofen an Wiegel

Feuerverzinkungsofen mit den seitlich angeordneten Flachflammenbrennern

Zink Körner hat den Auftrag über den Ofen für die Stückverzinkung im neuen Werk Neuwied der Wiegel Neuwied Feuerverzinken GmbH & Co KG erfolgreich abgeschlossen. Mit stufenlos regelbaren Flachflammenbrennern, einem Wandaufbau mit niedrigem Wärmedurchgang und einem neuen feuerfesten Reflexionscoating erhöht Zink Körner die Energieausbeute beim Stückverzinken deutlich. Der neue Ofen ist montiert und seit dem 5. Mai 2013 „flüssig“. Die gesamte Verzinkungslinie hat Wiegel Anfang Juni im neuen Werk in Betrieb genommen.

Aufgrund des steigenden Bedarfs für feuerverzinkte Bauteile hat Wiegel in Neuwied eine neue Feuerverzinkungsanlage gebaut; sie ist die modernste und umweltfreundlichste Anlage der Wiegel-Gruppe. Den Verzinkungsofen hat Wiegel bei Zink Körner in Auftrag gegeben.

Im neuen Ofen werden vorwiegend Metall- und Stahlkonstruktionen verzinkt. Der Kessel ist 15,5 m lang, 3,2 m tief und 1,8 m breit. In seinem Zinkbad können Teile von bis zu 15,3 m Länge verzinkt werden. Die Anlage ist für einen Durchsatz von bis zu 16,5 t/h ausgelegt.

Schonende Erwärmung
Der Ofen verfügt über 14 Flächenbrenner vom Typ FL 20/50, die Körner eigens für die Stückverzinkung entwickelt hat. Sie ermöglichen die gleichmäßige und schonende Erwärmung, die vorher nur von elektrisch beheizten Öfen erreicht wurde, nutzen aber das vergleichsweise günstige Erdgas.

Die Brenner erzielen einen Wirkungsgrad von >72 Prozent, damit zählt Zink Körner auch in Bezug auf Energieeffizienz zu den Branchenführern. Sie arbeiten im Gegensatz zu bisher üblichen modulierend und sind in einer Spanne von 1:10 stufenlos regelbar.

Diffusorplatten an den Brennern leiten den Gasstrom entlang der Innenwand des Ofens. Aufgrund der so entstehenden Kombination von Strahlungs- und Konvektionswärme übertragen die Öfen bei relativ geringen mittleren Temperaturen eine hohe Heizleistung in das flüssige Zink.

Peter Kordt, der Geschäftsführende Gesellschafter von Zink Körner, erklärt, warum die Öfen außergewöhnlich effizient arbeiten: „Wir nutzen konsequent alle Möglichkeiten, Energie sehr sparsam zu verwenden. Ein Beispiel sind die Flachflammenbrenner, die wir eigens für die Stückverzinkung entwickelt haben: Ein Vergleich mit getakteten Brennern zeigt, dass Öfen mit unseren Flachflammenbrennern beispielsweise bei einem Durchsatz von 10 bis 15 t/h bei zweischichtigem Betrieb mit 4.000 Stunden pro Jahr rund 500.000 kWh an Energie sparen. Bei einem Preis von 5 Cent pro kWh ergibt sich eine Kostenreduktion von 25.000 Euro pro Jahr.“

Eine stufenlose Regelung passt die Leistung der Brenner kontinuierlich an den Durchsatz des Ofens an. Dadurch sinkt die Temperatur des Zinkbades beim Eintauchen einer Charge nur minimal ab und es entfallen Wartezeiten vor der nächsten Tauchung. Außerdem verbraucht der Ofen immer nur so viel Energie, wie gerade benötigt wird. Darüber hinaus vermeidet die Regelung extreme Temperatursprünge und somit unnötige Spannungen am Verzinkungskessel. So erzielen die Öfen von Körner lange Standzeiten.

Die Regelung des Überdrucks im Ofenraum gewährleistet die gleichmäßige Verteilung der Wärme in jeden Bereich des Ofeninneren sowie eine optimale Energieausnutzung.

Hohe Energieeffizienz
Der mehrlagige, 300 mm dicke Isolieraufbau reduziert Wärmeverluste. Zusätzlich ist der Ofen auf den Innenflächen mit einem feuerfesten Reflexions-Coating beschichtet. Es schützt die Ofenisolierung vor Erosion und führt zu einer deutlichen Absenkung der Wärmeverluste. Dadurch ergeben sich niedrigere Temperaturen der Ofenwände, eine niedrigere Abgastemperatur und daraus resultierend eine Erhöhung des Wirkungsgrades.

Die Abgaskanäle sind im Ofen installiert und tragen so zur gleichmäßigen, flächendeckenden und schonenden Beheizung des Kessels bei. Außerdem nutzt Körner die Abwärme des Ofens, um die Zuluft zu erwärmen.

Das vollständige System erzielt feuerungstechnische Wirkungsgrade von mehr als 72 Prozent, die im Bereich Feuerverzinkung nur von der deutlich teureren Elektrobeheizung erreicht werden.

Dr.-Ing. Thomas Happle, der technische Geschäftsführer der Wiegel-Gruppe erläutert seine Entscheidung: „Unser Unternehmen ist bekannt für den bewussten Umgang mit Ressourcen, den wir mit einer Vielzahl einzelner Projekte immer wieder untermauert haben. Der neue Ofen für das Werk in Neuwied stellt mit effizienten Brennern, einer ausgeklügelten Regelung, konsequenter Dämmung und der Rückgewinnung von Wärme das Optimum dessen dar, was zurzeit am Markt verfügbar ist.“

Über Wiegel
Die Wiegel-Gruppe zählt mit fast 30 Werken in Deutschland, Österreich, der Slowakei und Tschechien zu den führenden Feuerverzinkern Europas. Die systematischen und kontinuierlichen Anstrengungen des 1948 in Franken gegründeten Familienunternehmens führen zur Einsparung von Energie, von wertvollen Ressourcen und zur Minderung von CO2.

Mit geschlossenen Stoffkreisläufen und modernster Filtertechnik sorgt Wiegel dafür, dass die Umwelt bei der Produktion möglichst wenig belastet und die eingesetzte Energie optimal genutzt wird.

Über Zink Körner
Die Zink Körner GmbH konstruiert und fertigt Anlagen für die Feuerverzinkung von Stückgut und Rohren, Kleinteilen und Schleuderware.

Das Lieferspektrum umfasst vollständige Anlagen für die Verzinkung einschließlich der Vorbehandlung und des Handlings. Das Unternehmen übernimmt Planung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Kundendienst. Über Vertretungen und Lizenznehmer ist Zink Körner weltweit präsent.

Mit neuen Entwicklungen hat Zink Körner immer wieder Pionierarbeit geleistet. So hat das Unternehmen beispielsweise schon zu Anfang der 70er Jahre die ersten automatisierten Schleuderverzinkungsanlagen gebaut, die die Qualität der Endprodukte steigern und zur effizienten Nutzung von Energie beitragen. Auch mit der Entwicklung eigener Brenner für die Feuerverzinkung hat das Unternehmen neue Wege beschritten.

Zink Körner ist ein Unternehmen der Körner Gruppe, deren Wurzeln auf das Jahr 1928 zurückgehen – so bietet die Gruppe ihren Kunden mehr als 80 Jahre Erfahrung mit Industrieöfen und Zusatzeinrichtungen.

Kontakt
Zink Körner GmbH
Dipl.-Ing. Peter Kordt
Profilstraße 9
58093 Hagen
+49.2331.8006-0
info@koerner-hagen.com
http://www.koerner-hagen.com

Pressekontakt:
VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
Süsterfeldstraße 83
52072 Aachen
+49.241.89468-24
reinhardt@vip-kommunikation.de
http://www.vip-kommunikation.de

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Zink Körner schickt Ofen für das Feuerverzinken auf eine 5.000 km lange Reise

29 Tonnen schwerer Ofen ist auf dem Weg nach Omsk.
Zink Körner schickt Ofen für das Feuerverzinken auf eine 5.000 km lange Reise
Der Ofen ist so schwer, dass für die Verladung zwei Kräne erforderlich sind.

Zink Körner hat einen Verzinkungsofen für die Omsk Electromechanical Factory im russischen Omsk versandt. Es ist bereits der sechste Verzinkungsofen, den Zink Körner nach Russland liefert. Somit hat das Unternehmen jeden fünften der in den letzten 10 Jahren in Russland gebauten Verzinkungsöfen hergestellt.

Der neue Ofen, dessen Zinkbad 13 m lang, 1,7 m breit und 3 m tief ist, wird vorwiegend Masten für Hochspannungsleitungen und Polygonmasten durch Feuerverzinken mit einer Schutzschicht aus Zink versehen, die die Bauteile über Jahrzehnte vor Rost schützt. Der Ofen heizt rund 450 t Zink auf eine Temperatur von 460 °C auf. Die bis zu 12,5 m langen Masten werden in das dann flüssige Zink eingetaucht.

Mit einem Gewicht von 29 t benötigt der Ofen einen Schwertransporter für die 5.100 km lange Reise in das russische Omsk, das von Hagen aus gesehen fast 1.000 km hinter dem Ural liegt. Die Reise soll 10 Tage dauern. Der Ofen ist so schwer, dass für die Verladung zwei Kräne erforderlich sind.

Insgesamt existieren in Russland 55 Öfen für die Stückverzinkung, davon wurden etwa 30 in den letzten zehn Jahren gebaut. Trotz der großen Entfernung hat Zink Körner sechs dieser Öfen – fast 20 Prozent – geliefert.

Peter Kordt, der Geschäftsführende Gesellschafter von Zink Körner, erklärt den Erfolg: „Wir nutzen konsequent alle Möglichkeiten, Öfen zu bauen, die Energie sehr effizient nutzen und umweltfreundlich arbeiten. Das ist nicht nur in Westeuropa wichtig, auch russische Unternehmen arbeiten heute sehr umweltbewusst. Die hohe Anzahl der Aufträge beweist, dass die russischen Kunden unsere Vorreiterrolle bei der effizienten Nutzung von Energie anerkennen. Außerdem hat „Engineering made in Germany“ auch in Russland einen guten Ruf.“

Mit stufenlos regelbaren Flachflammenbrennern, einem Wandaufbau mit niedrigem Wärmedurchgang und einem neuen feuerfesten Reflexionscoating erhöht Zink Körner die Energieausbeute beim Stückverzinken deutlich. Alles in allem senkt Zink Körner die Energiekosten eines üblichen Ofens um rund 25.000 Euro pro Jahr.

Die Anlage ist für einen Durchsatz von bis zu 10 t/h ausgelegt. Der Ofen verfügt über 10 Flachflammenbrenner FL 20/50, die Zink Körner speziell für die Stückverzinkung entwickelt hat. Sie ermöglichen die gleichmäßige und schonende Erwärmung, die vorher nur von elektrisch beheizten Öfen erreicht wurde, nutzen aber das vergleichsweise günstige Erdgas.

Die Brenner erzielen einen Wirkungsgrad von 75 Prozent, damit zählt Zink Körner zu den Branchenführern in Bezug auf Energieeffizienz. Im Gegensatz zu bisher üblichen arbeiten die Brenner modulierend und sind in einem Regelbereich von 1:10 stufenlos regelbar. So wird die Leistung kontinuierlich an den Durchsatz des Ofens angepasst – der Ofen verbraucht immer nur so viel Energie, wie gerade benötigt wird. Die Regelung vermeidet außerdem extreme Temperatursprünge und somit unnötige Spannungen am Verzinkungskessel.

Deutliches Indiz für die effiziente Energienutzung ist die niedrige Abgastemperatur: In einem kürzlich realisierten Projekt mit einem Ofen für einen Durchsatz von 10 t/h beträgt sie lediglich 507 °C, während sie in konventionellen Anlagen oft über 625 °C liegt.

Ein Vergleich mit getakteten Brennern zeigt, dass Öfen mit den Flachflammenbrennern von Zink Körner beispielsweise bei einem Durchsatz von 10 bis 15 t/h bei zweischichtigem Betrieb mit 4.000 h pro Jahr rund 500.000 kWh an Energie sparen.

Ein Bündel weiterer Maßnahmen trägt darüber hinaus zur Effizienzsteigerung bei. Diffusorplatten an den Brennern leiten den Gasstrom entlang der Innenwand des Ofens. Aufgrund der so entstehenden Kombination von Strahlungs- und Konvektionswärme übertragen die Öfen bei relativ geringen mittleren Temperaturen eine hohe Heizleistung auf den Kessel. Der mehrlagige, 300 mm dicke Isolieraufbau reduziert Wärmeverluste; zusätzlich reflektiert das neue keramische Coating der Faserisolierung die Wärmestrahlung in das Ofeninnere. Außerdem nutzen die Hagener die Abwärme des Ofens, um die Zuluft zu erwärmen.

Über Zink Körner

Die Zink Körner GmbH konstruiert und fertigt Anlagen für das gesamte Spektrum der Feuerverzinkung von Stückgut und Rohren, Kleinteilen und Schleuderware.

Das Lieferspektrum umfasst vollständige Anlagen für die Verzinkung einschließlich der Vorbehandlung und des Handlings. Das Unternehmen übernimmt Planung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Kundendienst. Über Vertretungen und Lizenznehmer ist Zink Körner weltweit präsent.

Mit neuen Entwicklungen hat Zink Körner immer wieder Pionierarbeit geleistet. So hat das Unternehmen beispielsweise schon zu Anfang der 70er Jahre die ersten automatisierten Schleuderverzinkungsanlagen gebaut, die die Qualität der Endprodukte steigern und zur effizienten Nutzung von Energie beitragen. Auch mit der Entwicklung eigener Brenner für die Feuerverzinkung hat das Unternehmen neue Wege beschritten.

Zink Körner ist ein Unternehmen der Körner Gruppe, deren Wurzeln auf das Jahr 1928 zurückgehen – so bietet die Gruppe ihren Kunden mehr als 80 Jahre Erfahrung mit Industrieöfen und Zusatzeinrichtungen.

Innerhalb der Gruppe konstruiert die Wire Körner GmbH Wärmebehandlungsanlagen für Schmalband und Draht. Die TVT Kordt GmbH entwickelt Anlagen für die Thermische Verfahrenstechnik, insbesondere Industrieöfen für die Wärmebehandlung von Stahl, Edelstahl und Nichteisenmetallen.

Zink Körner GmbH
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Feuerverzinkung der Superlative bei der Seppeler Gruppe

Deutschland breitester Kessel zur Feuerverzinkung
Feuerverzinkung der Superlative bei der Seppeler Gruppe
Feuerverzinkung bei der Seppeler Gruppe

Feuerverzinkung bei der Seppeler Gruppe – seit Aufnahme der Verzinkerei Holdorf nun auch deutschlandweit im breitesten Feuerverzinkungskessel des Landes. Europaweit gilt dies mit dem 3,00 m breiten Kessel in der Seppeler Feuerverzinkerei im polnischen Kluczbork bereits seit 2009.

Mit einem Kesselarbeitsmaß von 2,20 m Breite bekommen im niedersächsischen Holdorf breite Konstruktionen aus Stahl wie Mulden, Fässer (u.a. für Biogasanlagen) und Spindeltreppen in einem einzigen Tauchgang ihren nahezu lebenslangen Schutz vor Rost. Ein Produktspektrum, das auch für viele Kunden aus den benachbarten Niederlanden attraktiv ist. Stahlteile, die noch breiter und sperriger sind, erhalten in dem 3,00 m breiten Verzinkungskessel in Kluczbork ihre vor Korrosion schützende Zinkschicht.

Neben Containern, die auch 40 Fuß lang sein können, Drucklufttanks und bis zu 30.000 Litern großen Fässern sind es vor allem Hochspannungs- und Seilbahnmasten, für die sich dieser Kessel im Südwesten Polens als optimal dimensioniert erwiesen hat. Ein einzelner Schuss so eines Masts kann mit seinem schweren Schraubflansch bis zu 2,8 m breit und 12 m lang sein und selbst bei diesen Maßen ist das erforderliche Minimum an Bewegungsspielraum im Verzinkungskessel noch gegeben.

Doch nicht nur die Breite oder die Länge des Feuerverzinkungskessels sind für eine erfolgreiche Abwicklung solch überdimensionaler Aufträge relevant. Das Handling und der Transport der Bauteile sind genauso entscheidend. So gibt es zusätzlich zu den in Feuerverzinkereien üblichen Traversen in der Seppeler Feuerverzinkerei in Kluczbork sogenannte Schwerlastbügel zum Transportieren der „Schwergewichte“. Stückgewichte von bis zu 15 Tonnen werden so routiniert bewegt. Und dieses Gewicht kann schon ein einzelnes Segment eines 400kV Masten je nach Wandstärke des Stahls fast erreichen. Damit das Feuerverzinken breiter und sperriger Bauteile reibungslos klappt, beraten die Seppeler Verzinkungsexperten gerne schon in der Planungsphase zu allen Aspekten des feuerverzinkungsgerechten Konstruierens.

Die europaweiten Normen DIN EN ISO 1461, DIN EN ISO 14713 und die Anforderungen der DASt-Richtlinie 022 zählen selbstverständlich dazu. Während des Verzinkungsprozesses werden alle Verfahrensabläufe präzise und lückenlos nachvollziehbar dokumentiert. Höchste Prozess-Sicherheit und beste Verzinkungsqualität sind so gewährleistet. Dass ein frisch verzinktes Bauteil anschließend unbeschädigt zu seinem Bestimmungsort gelangt, auch dafür tragen auf Kundenwunsch die Seppeler Verzinkereien Sorge. Gerade bei sehr breiten und sperrigen Stahlteilen kann dies besondere Maßnahmen wie spezielle Tieflader oder in der Breite ausziehbare und mit Plane versehene Sattelauflieger erfordern.

Alle Verzinkereien der Seppeler Gruppe mit Standorten auf http://www.seppeler.de
Als starker und flexibler Unternehmensverbund agiert die Seppeler Gruppe in den Kerngebieten Korrosionsschutz (Verzinkereien), Behältertechnik und Gitterrostfertigung. Zwölf operativ eigenständige Unternehmen setzen unterschiedliche Technologieschwerpunkte, die jeweils für sich und in Verbindung nutzbar sind. Diese Struktur ermöglicht schnelle Reaktionen und eine breite wie spezialisierte Leistungsvielfalt.

Seppeler Verwaltungs GmbH & Co. KG
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