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Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Dr. Klaus Seppeler Preis 2017 vergeben

Ein Beitrag zur Energieeffizienz

Ali Soleimani-Dorcheh (li.) erhält den Stiftungspreis aus den Händen von Prof. Dr. Ralf Feser.

Hochtemperaturlegierungen werden in Gasturbinen in Kraftwerken und in Flugzeugen eingesetzt. Die Anwendungstemperatur liegt bei 1150 °C. Dr.-Ing. Ali Soleimani-Dorcheh hat im Rahmen seiner Dissertation an der RWTH Aachen nach Legierungen geforscht, die auch höheren Temperaturen standhalten. Dafür hat er nun den Stiftungspreis der Dr. Klaus Seppeler Stiftung erhalten, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal vergeben wurde.

„Eine Arbeit, die zur sicheren und effizienten Energienutzung beiträgt“, wie Prof. Dr. Ralf Feser, Vorsitzender der Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. (GFKORR) in seiner Begrüßung hervorhob. Hierzu hat Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh das Oxidations- und Nitrierungsverhalten von Chrom-Legierungen untersucht, eine experimentell sehr aufwändige Arbeit, wie Prof. Dr. Feser betont. Im Verlauf seiner Forschung hat der Preisträger auch selbst Modellegierungen hergestellt, die eine entscheidende Verbesserung der Beständigkeit der Chromlegierungen erreichten und die Dr.-Ing. Soleimani-Dorcheh in zahlreichen Untersuchungen nachweisen konnte. Die Ergebnisse seiner Arbeit stoßen auf großes Interesse bei der Industrie.

Seit Gründung 2003 fördert die Dr. Klaus Seppeler Stiftung unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung sowie kulturelle Aktivitäten insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Eine Fachjury, besetzt aus Mitgliedern des Fachbeirates der GFKORR, hat sich aus zahleichen eingereichten Arbeiten für die Dissertation von Dr.-Ing. Ali Soleiman-Dorcheh entschieden. Prof. Dr. Feser: „Wir sind für diesen Preis sehr dankbar, ermöglicht er uns doch, jungen, aufstrebenden Ingenieuren und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit ihrer Forschungsarbeiten honoriert zu bekommen und sie gleichzeitig für dieses zukunftsträchtige Arbeitsgebiet weiter zu motivieren und zu begeistern.“

Der Dr. Klaus Seppeler Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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BTU: Gezielt Bandzug auf- und abbauen

Handling von Band in Walzwerken und Stahl-Service-Centern: Umlauf-Gerüste bringen hohen Bandzug auf – auch bei der Verarbeitung von dicken und hochfesten Bändern.

BTU: Gezielt Bandzug auf- und abbauen

Zwei Umlauf-Gerüste an einer Streckbiegerichtanlage bringen beliebigen Längzug auf

Umlauf-Gerüste der BTU Bridle Technology GmbH fördern Band linear – ohne Umlenkung – durch unterschiedliche Stufen der Bandfertigung. Sie bringen gezielt fast beliebig hohen Bandzug auf – auch bei der Produktion und Verarbeitung dicker Bänder oder solcher aus hochfesten Werkstoffen. Sie bewähren sich in vielen Prozessen der Bandfertigung: beim Beizen, Glühen, Walzen, Besäumen, Verzinken und Richten ebenso wie beim Längs- und Querteilen im Stahl-Service Center.

Umlauf-Gerüste bringen nicht nur Bandzug auf oder reduzieren ihn: Mit ihrer Hilfe werden Restspannungen abgebaut, die Planheit optimiert und die Bandform – zum Beispiel Säbel – korrigiert, ferner der Kopf-, Fuß- und Besäumschrott minimiert. Dabei transportieren die beschichteten Kettenwagen das Band schonend und ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Michael Umlauf, der kaufmännische Geschäftsführer der BTU Bridle Technology, sieht deutliche Kostenvorteile für seine Kunden: „Mit dem gezielten Aufbringen und Abbauen von Bandzug an beliebigen Stellen in Bandanlagen eröffnet die Bridle-Technologie eine Fülle von Möglichkeiten, Anlagen wirtschaftlich zu nutzen. Das Ergebnis: Mehr verkaufte Meter aus jedem Coil!“

Richten ohne Richtrollen

Beim Richten von Band bringt bisher im Wesentlichen die Richtmaschine die Kraft auf, die für den Vorschub des Bandes erforderlich ist. Nachteilig ist dabei, dass die Rollen durchrutschen und Längskratzer verursachen können. Außerdem sind viele Antriebe von Richtrollen nicht leistungsfähig genug, um auch dicke Bänder zu richten, darüber hinaus können Gelenkwellen aufgrund von örtlichen Überlastungen brechen.

Wird jedoch ein Umlauf-Gerüst hinter der Richtmaschine angeordnet, zieht es das Band kontrolliert durch die Richtmaschine und entlastet deren Antriebe. Das kann so weit gehen, dass in der Richtmaschine weniger Richtrollen erforderlich sind oder nur noch ein Hilfsantrieb benötigt wird. Unter Umständen kann vollständig auf angetriebene Rollen verzichtet werden. Die Umlauf-Gerüste können einen so hohen Zug aufbringen, dass auch dicke Bänder und solche aus hochfesten Stählen gerichtet werden können. Da weder die Rollen der Richtmaschine noch die Kettenwagen des Umlauf-Gerüstes durchrutschen, entstehen keine Oberflächenbeschädigungen am Band.

Die Kombination zweier Umlauf-Gerüste erzeugt noch höheren Nutzen. Mit einem Gerüst vor und einem hinter der Richtmaschine kann kontrolliert und präzise geregelt eine Längskraft von mehreren Tausend kN in das Band eingebracht werden. Das eigentliche Richten erfolgt so mit bis zu 90 Prozent aus der Streckung des Bandes und weniger aus der Biegung. Außerdem können in der Richtmaschine größere Rollen eingesetzt werden, was insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung der Restspannungen und somit besserer Bandplanheit führt. Aufgrund des hohen Bandzuges von bis zu 6.000 kN wird erstmals das kontinuierliche Streckrichten von Band möglich, bei dem vollständig auf Richtrollen verzichtet wird. Berechnungen haben ergeben, dass dieser Prozess im Vergleich mit dem konventionellen Streckrichten deutlich wirtschaftlicher ist und zudem zu einer höheren Qualität führt.

Zunderbrechen ohne S-Rollen

Beim Zunderbrechen und Richten vor Beizen können Umlauf-Gerüste die bisher üblichen S-Rollen vollständig ersetzen

Da das Band in den Gerüsten linear geführt und nicht umgelenkt wird, entfällt auch der Energiebedarf für die Formänderungsarbeit, der besonders bei dicken Bändern einen bedeutenden Kostenfaktor darstellen kann. Außerdem ergibt sich eine gleichmäßigere Verteilung der Zugspannung, denn das Umlauf-Gerüst bringt die Zugkraft homogen über die Breite des Bandes verteilt auf.

Norbert Umlauf, der Gründer und Geschäftsführer der BTU: „An einer Richtanlage für Band aus hochfesten Stählen mit höchstem Anspruch an Form und Ebenheit bringen wir mit zwei Umlauf-Gerüsten einen Bandzug von 1.200 kN auf, dabei regeln wir den Streckgrad mit einer Genauigkeit von 0,1 Prozent. In dieser Anlage für Bänder bis zu einer Dicke von etwa 4 mm reduzieren wir gleichzeitig den Säbel. Außerdem messen wir dort die Planheit des Bandes im laufenden Prozess am zuglosen Band.“

Hintergrund: Das Umlauf-Prinzip – mehr verkaufte Meter aus jedem Coil

Umlauf-Gerüste bestehen aus zwei umlaufenden, mit einer elastischen Beschichtung versehenen Kettenwagen, die jeweils über und unter dem Band angeordnet sind. Sie fördern das Band linear – ohne Umlenkung – durch die Bandanlage. Sie sind so kompakt, dass sie an nahezu jeder beliebigen Stelle einer Bandanlage installiert werden können.

Da die Kraft flächig aufgebracht wird und es keine Relativbewegungen zwischen den Kettenwagen und der Bandoberfläche gibt, entstehen keine Oberflächenbeschädigungen – auch Bänder mit empfindlicher Oberfläche können bearbeitet werden.

Ein einzelnes Gerüst kann dazu verwendet werden, große Kräfte einzubringen, beispielsweise um das Band durch Besäumscheren oder Richtmaschinen zu ziehen – ein wichtiger Aspekt besonders bei der Verarbeitung dicker Bänder. Ebenso kann es den Bandzug einzelner Anlagenteile von vorangehenden Prozessen entkoppeln oder ihn gar auf Null abbauen. Auf diese Weise kann beispielsweise die Bandplanheit ohne Störeinflüsse gemessen werden, indem ein Umlauf-Gerüst den Bandzug auf „Null“ herabsetzt.

Da sich die Umlauf-Gerüste in der Bandanlage befinden, bauen sie bereits Bandzug auf, bevor der Kopf des Bandes die Aufhaspelgruppe erreicht. So wird die nutzbare Länge jedes Coils deutlich erhöht, an einigen Bandanlagen um bis zu 20 m pro Coil.

Die Gerüste können gezielt um ihre vertikale Achse gedreht werden. So reduzieren sie beispielsweise den Säbel und regeln beim Besäumen den Bandlauf. Beim Querteilen positionieren sie die Bandkante exakt rechtwinklig zur Schere. Das Resultat: rechtwinklig geschnittene Tafeln.

Über BTU Bridle Technology

BTU wurde im Jahr 1985 von Norbert Umlauf mit dem Ziel gegründet, den Längszug in Bandanlagen gezielt aufzubringen oder ihn zu reduzieren, gleichzeitig den Bandlauf exakt zu regeln und so Effizienz und Flexibilität bei der Bandbehandlung in Kaltwalzwerken und Stahl-Service-Centern zu erhöhen.

Seitdem werden Umlauf-Gerüste bei führenden Herstellern von Band aus Stahl und NE-Metallen weltweit eingesetzt. Sie bewähren sich in Beizen, Feuerverzinkungsanlagen, Glühlinien sowie in der Adjustage, zum Beispiel in Quer-und Längsteilanlagen. Mehr als 30 Anlagen sind weltweit in Betrieb, einige weitere werden zurzeit installiert.

Seit 2016 sind die beiden Söhne von Norbert Umlauf, Christian und Michael, im Unternehmen tätig, das seinen Firmensitz heute in Hagen hat.

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Verzinkerpreis 2013 wird ausgelobt – Einsendeschluss vormerken und bewerben

Verzinkerpreis 2013 wird ausgelobt - Einsendeschluss vormerken und bewerben

Reiser und Partner Architekten erhielten beim Wettbewerb um den Verzinkerpreis 2011 einen der beiden ersten Preise für die feuerverzinkte Fassade der Werner-von-Siemens-Schule in Bochum.

Architekten, Bauingenieure, Stahl- und Metallbauer, Designer und Metallgestalter sind aufgerufen sich am Wettbewerb um den 13. Deutschen Verzinkerpreis für Architektur und Metallgestaltung zu beteiligen. Der Einsendeschluss für den mit 15.000 Euro dotierten Preis ist der 29. März 2013.

In seiner rund 25-jährigen Geschichte hat sich der Verzinkerpreis zu einem in der Fachwelt beachteten Podium für innovative Architektur und Metallgestaltung mit Stahl entwickelt. Namhafte Architekten und Designer stellten sich in der Vergangenheit dem Wettbewerb. Gleichzeitig dient der Verzinkerpreis talentierten, weniger bekannten Architekten und Metallgestaltern als Sprungbrett, da er die Möglichkeit bietet, herausragende Projekte einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Deutsche Verzinkerpreis prämiert innovative Bauwerke, Objekte und Produkte, die im wesentlichen Umfang feuerverzinkt sind oder interessante feuerverzinkte Details enthalten. Eine unabhängige, hochkarätige Jury aus Architekten, Metallgestaltern und Fachpressevertretern entscheidet über die Vergabe des Preises, der in getrennten Kategorien die Bereiche Architektur und Metallgestaltung prämiert.

Bewerbungsformulare für den Deutschen Verzinkerpreis 2013 und die Auslobung mit den Teilnahmebedingungen sind erhältlich beim Industrieverband Feuerverzinken e.V., Graf-Recke-Str. 82, 40239 Düsseldorf, Fon: 0211/6907650, Fax: 0211/690765-28 und im Internet als Download unter www.feuerverzinken.com/verzinkerpreis2013.

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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50 Jahre und mehr – Umweltbundesamt liefert Daten zur Bestimmung der Schutzdauer einer Feuerverzinkung

50 Jahre und mehr - Umweltbundesamt liefert Daten zur Bestimmung der Schutzdauer einer Feuerverzinkung

Mit Hilfe der Zinkkorrosionskarte kann die rechnerische Schutzdauer einer Feuerverzinkung bestimmt werden.

Die Schutzdauer von Zinküberzügen beträgt in Deutschland zumeist 50 Jahre und mehr. Dies zeigt die Zinkkorrosionskarte des Umweltbundesamtes und belegt damit auch die Nachhaltigkeit der Feuerverzinkung. Die auf erhobenen Daten basierende Karte kann zur Bestimmung der regionalen Schutzdauer einer Feuerverzinkung genutzt werden.

Hierzu ist es wichtig, das Korrosionsverhalten von Zinküberzügen zu kennen. Zink ist ein nicht sehr beständiges Metall, das die positive Eigenschaft besitzt infolge atmosphärischer Bewitterung Deckschichten zu bilden. Diese übernehmen den Schutz des Zinks und damit der Stahloberfläche. Die Deckschichten werden im Laufe der Zeit durch Wind und Wetter abgetragen, erneuern sich jedoch ständig durch das darunter befindliche Zink. Zinküberzüge werden also im Zeitverlauf langsam dünner, wobei der Einfluss der Atmosphäre hinsichtlich des jährlich zu erwartenden Abtrags einen entscheidenden Einfluss ausübt. Die Abtragung von Zinküberzügen erfolgt in der Regel linear. So lässt sich aus der Kenntnis der zu erwartenden Korrosionsbelastung des Zinküberzuges, die primär von den Bedingungen am Standort des Objektes abhängig ist, und der Dicke des vorhandenen Zinküberzuges die zu erwartende Dauer der Korrosionsschutzwirkung ermitteln.

Die Zinkkorrosionskarte des Umweltbundesamtes, die für die Bundesrepublik Deutschland den regionalen, jährlichen Zinkabtrag darstellt, zeigt, dass mit Ausnahme weniger Küstenbereiche in Deutschland der Zinkabtrag zwischen 0,5 und 1,7 Mikrometer pro Jahr beträgt. Dies bedeutet, dass ein durchschnittlicher Zinküberzug mit einer Schichtdicke von 85 Mikrometern eine rechnerische Schutzdauer von mindestens 50 Jahre erreicht.

Beispiel: Bestimmung der rechnerischen Schutzdauer
85 Mikrometer Zinkschichtdicke = 50 Jahre Schutzdauer
1,7 Mikrometer Zinkabtrag pro Jahr

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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Zeitschrift Feuerverzinken als iPad- und als Internet-Version – Kostenlos abonnierbar

Zeitschrift Feuerverzinken als iPad- und als Internet-Version - Kostenlos abonnierbar

Die Zeitschrift Feuerverzinken ist als iPad- und Internet-Version sowie als Printversion kostenlos abonnierbar.

In ihrem 41. Erscheinungsjahr wurde die internationale Fachzeitschrift Feuerverzinken umfassend überarbeitet. Das Magazin hat ein neues Format, ein neues Layout und wird zusätzlich als iPad- und als Internetmagazin herausgegeben. Wie bisher richtet sich die Zeitschrift an Architekten und Ingenieure sowie Stahl- und Metallbauer und präsentiert herausragende, feuerverzinkte Projekte aus Architektur, Ingenieurbau und Stahl- und Metallbau und bietet darüber hinaus geballtes Praxiswissen zum Korrosionsschutz.

Als ipad – und als Internet-Onlineversion ist Feuerverzinken auch unterwegs auf mobilen Geräten verfügbar. Die beiden digitalen Versionen der Zeitschrift besitzen alle Features und Möglichkeiten, die man von typischen iPad-Magazinen kennt – Links, mehr Bilder, Zusatzinformationen, Interviews und Videos. Auch die Internet-Version funktioniert wie ein typisches iPad-Magazin. Allerdings muss man mit der Maus und kann nicht wie beim iPad mit den Fingern navigieren.

Die PC-Version ist unter www.feuerverzinken.com/zeitschrift verfügbar. Die iPad-Version gibt es im Apple iTunes-Store. Beide Versionen stehen kostenlos zur Verfügung. Ein kostenloses Abonnement der klassischen Printversion der Zeitschrift Feuerverzinken ist bestellbar beim Industrieverband Feuerverzinken e.V., Graf-Recke-Straße 82, 40239 Düsseldorf, Fax: 0211/69076528, zeitschrift@feuerverzinken.com.

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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50 Plus – Lange Schutzdauer der Feuerverzinkung wurde bestätigt

50 Plus - Lange Schutzdauer der Feuerverzinkung wurde bestätigt
Dimensionen der Nachhaltigkeit

Feuerverzinkte Bauteile an Gebäuden können in der Regel ohne Instandhaltungen mehr als 50 Jahre genutzt werden. Dies belegt die Tabelle „Nutzungsdauern von Bauteilen zur Lebenszyklusanalyse des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB)“.

Die Tabelle ist Teil des „Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude“ (BNB), das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) entwickelt wurde. Das BNB dient als Kriterienkatalog zur ganzheitlichen Betrachtung und quantitativen Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten für Gebäude und ergänzt den Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesbauministeriums.

Das Bundesbauministerium verfolgt das Ziel, mit dem neuartigen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz ein wissenschaftlich fundiertes und planungsbasiertes Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude zu schaffen. Das System betrachtet den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und berücksichtigt deren ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualität sowie technische und prozessuale Aspekte, die transparent und objektiv nachvollziehbar bewertet werden. Es spiegelt damit auch die internationalen Entwicklungen im Bereich Normung zum Nachhaltigen Bauen wieder.

Der Verwendungsbereich des Bewertungssystems beschränkt sich derzeit auf nationale Verwaltungs- und Bürogebäude (Neubau), da die Bewertungsgrundlagen und -methoden in der Regel basierend auf derzeit gültigen deutschen Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen sowie nationalen Normen und Leitfäden für den Nichtwohnungsbau entwickelt wurden. Für eine Anwendung auf andere Gebäudetypen sind die individuellen Randbedingungen entsprechend anzupassen. Mit Einführung des überarbeiteten Leitfadens Nachhaltiges Bauen für den Neubau von zivilen Bundesbaumaßnahmen im Jahr 2011, trat die verbindliche Anwendung des Bewertungssystem für Bundesbaumaßnahmen in Kraft.

Fazit
Auch wenn das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen und die darin enthaltenen Angaben zur Nutzungsdauer von Bauteilen ausschließlich für Bundesgebäude gelten, erfolgt bereits jetzt eine Übernahme des Systems oder von Teilen davon für private und gewerbliche Bauvorhaben. Wichtige Informationen des BNB wie die Nutzungsdauern von Bauteilen können zumeist problemlos auf andere Gebäudetypen übertragen werden. Denn wieso sollte ein feuerverzinktes Balkongeländer an einem privaten Wohnhaus weniger lange halten als an einem Bürogebäude des Bundes?

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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Stahlbauregelwerk EN 1090 – Feuerverzinkereien erfüllen schon jetzt die Anforderungen

Stahlbauregelwerk EN 1090 - Feuerverzinkereien erfüllen schon jetzt die Anforderungen
Metall- und Stahlbauunternehmen müssen sich kurz­fristig auf DIN EN 1090 ff einstellen.

Hersteller tragender Stahlbauteile wie beispielsweise Schlossereien oder Metall- und Stahlbauunternehmen müssen sich kurzfristig auf das neue europäische Stahlbauregelwerk DIN EN 1090 ff einstellen. Hinsichtlich der Vergabe von Korrosionsschutzaufträgen an Verzinkereien besteht diesbezüglich wenig Handlungsbedarf. Feuerverzinkereien, die tragende Stahlbauteile gemäß DASt-Richtlinie 022 verzinken dürfen, erfüllen bereits jetzt die Anforderungen der DIN EN 1090 ff.

Am 30. Juni 2014 endet die sogenannte Koexistenzphase, in der parallel noch die bisherige nationale Normenfamilie DIN 18800 und das neue europäische Stahlbauregelwerk DIN EN 1090 ff gelten. Danach, das heißt ab 1. Juli 2014, ist DIN EN 1090 ff verbindlich anzuwenden. Spätes­tens ab diesem Termin dürfen Hersteller tragender Stahlbauteile diese Bauprodukte in den EU-Mitgliedstaaten nur noch mit CE-Kennzeichnung auf den Markt bringen. Mit dem CE-Zeichen wird die Übereinstimmung (Konformität) eines Produktes mit den jeweils maßgeblichen Richtlinien und den technischen Spezifikationen dokumentiert. Zu den neuen Aufgaben eines Herstellers von Bauprodukten gehört zudem die Einrichtung und Durchführung einer werkseigenen Produktionskontrolle (WPK). Für eine Zertifizierung müssen Hersteller der notifizierten Stelle gegenüber nachweisen, dass sie über das fachlich qualifizierte Personal verfügen, dokumentierte Prozesse und ihr WPK-System anwenden sowie die erforderliche technische Ausstattung besitzen.

Feuerverzinkereien bereits zertifiziert
In der neuen Ausführungsnorm EN 1090-2 „Teil 2: Technische Regeln für die Ausführung von Stahltragwerken“ ist auch der Korrosionsschutz für Stahlbauteile geregelt. Demnach hat der Hersteller, der die Konformität des Produktes mit den technischen Spezifikationen durch Vergabe des CE-Kennzeichens bestätigt, auch für die fachgerechte Ausführung des Korrosionsschutzes endgültig die Verantwortung zu tragen. Korrosionsschutzarbeiten werden üblicherweise im Lohnauftrag von Dritten ausgeführt. Das bedeutet, dass der Hersteller, i. d. R. das ausführende Metall- oder Stahlbauunternehmen, auch die Übereinstimmung der untervergebenen Korrosionsschutzarbeiten mit den dafür geltenden technischen Regeln sicherstellen muss. Dazu muss gewährleistet sein, dass die Unternehmen, die im Auftrag des Herstellers tätig werden, entweder über die WPK des Herstellers abgedeckt und geprüft sind oder eine für die entsprechende Tätigkeit eigene zertifizierte WPK besitzen und die Übereinstimmung damit nachweisen können. Die einfache Bescheinigung eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN 9001 ist für den Nachweis dabei nicht ausreichend. Die Ausführung des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken ist für den bauaufsichtlichen Bereich über die Norm DIN EN ISO 1461 in Verbindung mit der DASt-Richtlinie 022 geregelt. Die DASt-Richtlinie 022 beinhaltet auch den Aufbau einer eigenen WPK im Verzinkungsunternehmen mit jährlicher Fremdüberwachung durch eine durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) anerkannte Prüf-, Überwachungs-, und Zertifizierungstelle (PÜZ-Stelle). Nach erfolgter und bestandener Prüfung erhält die Verzinkerei ein Übereinstimmungszertifikat mit der Berechtigung das Ü-Zeichen auf den Produkten bzw. auf dem Lieferschein zu führen. Feuerverzinkereien können Ihrem Auftraggeber die Übereinstimmung der erbrachten Leistung nach den gültigen technischen Regeln mit dem Ü-Zeichen nach DASt-Richtlinie 022 nachweisen. Dies versetzt den Stahl- und Metallbauer in die Lage hinsichtlich des Korrosionsschutzes ohne nennenswerten Mehraufwand den Anforderungen hinsichtlich des neuen europäischen Stahlbauregelwerkes EN 1090 ff gerecht zu werden. Details zur Ausführung des Korrosionsschutzes und zur Dokumentation sollten individuell zwischen den beteiligten Parteien im Vorfeld vertraglich geregelt werden.

Fazit
Die Untervergabe des Korrosionsschutzes an Feuerverzinkereien, die nach DASt-Richtlinie 022 zertifiziert sind, ist die einfachste und sicherste Variante, den Anforderungen des neuen europäischen Stahlbauregelwerkes gerecht zu werden. Die Zertifizierung nach DASt-Richtlinie 022 stellt eine werkseigene Produktionskontrolle des Verzinkungsunternehmens mit Überwachung durch eine unabhängige und anerkannte Prüfstelle sicher.

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

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Industrieverband Feuerverzinken und bauforumstahl kooperieren

Industrieverband Feuerverzinken und bauforumstahl kooperieren
Feuerverzinkter Stahl ist eine optimale Lösung für viele Einsatzbereiche und trägt nachhaltig zum Ressourcenschutz bei. Das soll auch die durch das bauforumstahl und den Industrieverband Feuerverzinken in Auftrag gegebene Umweltproduktdeklaration belegen,

(Düsseldorf, 18.06.2012) Stahl ist allgegenwärtig und prägt sämtliche Lebensbereiche der Gegenwart. Autos, Brücken und Hochhäuser – kein anderer Werkstoff erreicht annähernd die Spannweiten, Höhen und Zugfestigkeiten von Stahl. Witterungseinflüsse und Luftverunreinigungen lassen Stahl jedoch rosten. Den langlebigsten Schutz vor Korrosion bietet das Feuerverzinken, bei dem Stahlteile einen massiven Zinküberzug erhalten. Bei dieser engen technischen Verbindung ist es nur konsequent, dass die beiden Branchenvertreter – das bauforumstahl und der Industrieverband Feuerverzinken – kooperieren: Die strategische Zusammenarbeit startete bereits im Oktober 2011 und umfasst unter anderem die gemeinsame Interessenvertretung in Fachausschüssen, die Kontaktpflege zu Hochschulen sowie Messebeteiligungen, Seminarreihen und Events.

„Mit der Kooperation werden wir aktuellen Marktentwicklungen gerecht, denn Korrosionsschutzentscheidungen haben nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Konsequenzen. Deshalb ist es so wichtig, beim Bauen mit Stahl ganzheitlich zu denken. Dies zu kommunizieren und zu zeigen, wie beim Korrosionsschutz mit Feuerverzinken CO2, Ressourcen und Energie gespart werden können, wird in unsere gemeinsamen Projekte einfließen. Von der Zusammenarbeit versprechen wir uns neben Synergieeffekten und einem schnelleren inhaltlichen Austausch zudem neue strategische Impulse für unsere Mitgliedsunternehmen“, sagt Gerd Deimel, Hauptgeschäftsführer Industrieverband Feuerverzinken.

Ein Beispiel für die Zusammenarbeit der beiden Organisationen ist das „iforum Industriebau“, eine Vortragsreihe, deren thematischer Schwerpunkt auf Stahlhallen im Industrie- und Gewerbebau liegt. Parallel wird die gemeinsame Präsenz auf der „bau 2013“ – der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme – vorbereitet.

Bis Ende 2012 soll zudem die Umweltproduktdeklaration für feuerverzinkten Baustahl erstellt werden, die das bauforumstahl und der Industrieverband Feuerverzinken gemeinsam in Auftrag gegeben haben: „Umweltproduktdeklarationen bilden heute eine anerkannte Datengrundlage, um sowohl die Umwelteigenschaften eines Produkts als auch eines Gebäudes, das mit diesen Produkten errichtet wurde, ökologisch zu bewerten“, so Gerd Deimel, „durch die gleichzeitige Bewertung von Stahl und Zink durch ein unabhängiges Institut kann einmal mehr belegt werden, dass feuerverzinkter Stahl eine optimale Lösung für viele Einsatzbereiche darstellt und nachhaltig zum Ressourcenschutz beiträgt.“

Im bauforumstahl ist die gesamte Lieferkette für den Stahlbau vertreten, von Stahlherstellern und Stahlhändlern bis zu Stahlbauern einschließlich Planern und Zulieferern. Der Industrieverband Feuerverzinken e. V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland circa zwei Millionen Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind unter anderem Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau.

Bildrechte: Industrieverband Feuerverzinken e. V., Düsseldorf
Die Initiative Zink ist ein Zusammenschluss von Zinkerzeugern, Zinkrecyclern, Halbzeugproduzenten, Herstellern und Verarbeitern von Zinkverbindungen unter dem Dach der WirtschaftsVereinigung Metalle. Sie ist Ansprechpartner für Behörden, Anwender und für die Presse in allen Fragen rund um das Zink. Die Initiative Zink hat ihren Sitz in Düsseldorf und arbeitet in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Zinkverbänden.

Initiative Zink in der WirtschaftsVereinigung Metalle e. V.
Dr.-Ing. Sabina Grund
Am Bonneshof 5
40774 Düsseldorf
0211/4796166

http://www.zink.de
informationen@initiative-zink.de

Pressekontakt:
federworx
Doreen Köstler
Moltkestraße 101
40479 Düsseldorf
doreen.koestler@federworx.de
02 11/28 07 09 56
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Führungskräfte-Lehrgang: mehr Kompetenz für die Führungskräfte für morgen

Führungskräfte-Lehrgang: mehr Kompetenz für die Führungskräfte für morgen
Alle 26 Teilnehmer haben den Führungskräfte-Lehrgang 2012 des Industrieverbands Feuerverzinken, der vom 23. Januar bis zum 23. März in Suhl stattfand, erfolgreich abgeschlossen. (Bildquelle: Institut Feuerverzinken)

(Düsseldorf, 09.05.2012) Die Vermittlung von rohstoff- und verarbeitungsspezifischem Expertenwissen stand im Fokus des Führungskräfte-Lehrgangs 2012 des Industrieverbandes Feuerverzinken, der vom 23. Januar bis zum 23. März in Suhl stattfand. Die vier einwöchigen Präsenzveranstaltungen waren anwendungsorientiert und praxisnah aufgebaut. Thematische Schwerpunkte waren der Korrosionsschutz durch Feuerverzinken, Arbeitsschritte von der Vorbehandlung bis zum Messen und Prüfen, aber auch Normen und Regelwerke zum Feuerverzinken sowie Vertragsrecht, Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

Auf die Bedeutung des lebenswichtigen Spurenelements für Menschen, Tiere und Pflanzen ging Dr.-Ing. Sabina Grund von der Initiative Zink in ihrem Vortrag ein. Informationen zum natürlichen Vorkommen von Zink in Wasser, Luft und Boden, zum Verhalten von Zinkprodukten in der Umwelt und zur Vielfalt der Einsatzbereiche des Werkstoffs Zink ergänzten das Informationspaket der Initiative Zink für die angehenden Führungskräfte der Stückverzinkungsindustrie.

Das Fazit von Sabina Grund: „Wichtig ist, dass Anwender und Behörden die Ergebnisse der zahlreichen Forschungsarbeiten rund um Zink kennen. Gerade der Korrosionsschutz von Stahl durch Verzinken – der wichtigste Einsatzbereich von Zink – ist ein gutes Beispiel für nachgewiesene Umweltverträglichkeit und Ressourceneffizienz. Oft werden die Mitarbeiter der Verzinkereien auf ihren Werkstoff und dessen Eigenschaften angesprochen. In diesem Lehrgang haben wir ihnen das entsprechende Wissen vermittelt, sodass sie diese Fragen künftig kompetent beantworten können.“

Und wie führt und fördert, motiviert und begeistert man seine Mitarbeiter? Auch darauf gab der Lehrgang Antworten, denn: „Für die Aufgaben einer Führungskraft sind Kompetenzen wichtig, die mit den fachlichen Qualifikationen oft nur wenig zu tun haben. Führen heißt, mit Menschen umgehen zu können – und letztendlich entscheidet die soziale Kompetenz in hohem Maß über den Erfolg als Führungskraft“, hebt Gerd Deimel, Industrieverband Feuerverzinken, die Bedeutung sogenannter Social Skills hervor. Der gesamte Lehrgang wurde mit einer Abschlussprüfung beendet, die alle 26 Teilnehmer erfolgreich bestanden haben.

Neben dem Führungskräftelehrgang bietet der Industrieverband Feuerverzinken seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an branchenrelevanten Weiterbildungsmöglichkeiten, unter anderem auch in E-Learning-Form. Zudem gehört der Industrieverband Feuerverzinken zu den Initiatoren der im Jahr 2005 neu geschaffenen Ausbildung zum Oberflächenbeschichter, die auch eine Spezialisierung zum Feuerverzinker beinhaltet. Durch die genannten Maßnahmen wird ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Sicherung der personellen Zukunft der Feuerverzinkungsindustrie gewährleistet.

(Bildquelle: Institut Feuerverzinken)
Die Initiative Zink ist ein Zusammenschluss von Zinkerzeugern, Zinkrecyclern, Halbzeugproduzenten, Herstellern und Verarbeitern von Zinkverbindungen unter dem Dach der WirtschaftsVereinigung Metalle. Sie ist Ansprechpartner für Behörden, Anwender und für die Presse in allen Fragen rund um das Zink. Die Initiative Zink hat ihren Sitz in Düsseldorf und arbeitet in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Zinkverbänden.

Initiative Zink in der WirtschaftsVereinigung Metalle e. V.
Dr.-Ing. Sabina Grund
Am Bonneshof 5
40774 Düsseldorf
0211/4796166

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informationen@initiative-zink.de

Pressekontakt:
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Doreen Köstler
Moltkestraße 101
40479 Düsseldorf
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02 11/28 07 09 56
http://www.federworx.de

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Innovationspreis Feuerverzinken 2012 geht in die heiße Phase: Einsendeschluss am 15. April 2012

Entwickler, Forscher, Designer, Erfinder und innovative Unternehmen können sich bis zum 15. April 2012 um den Innovationspreis Feuerverzinken 2012 bewerben. Prämiert werden herausragende neue Produktanwendungen und innovative Forschungsleistungen rund um den Korrosionsschutz durch Feuerverzinken.

Der Preis wird vergeben für Produkte, die ganz oder hinsichtlich wichtiger Details aus feuerverzinktem Stahl bestehen und neue Anwendungen für das Feuerverzinken eröffnen. Alternativ können Forschungsleistungen für verbesserte oder neue feuerverzinkte Stahlanwendungen ausgezeichnet werden. Der Preis bringt die Innovationskraft des Feuerverzinkens zum Ausdruck und macht das Potenzial dieses einzigartigen Korrosionsschutzes deutlich.

Die Feuerverzinkungsindustrie ehrt mit dem Preis Innovatoren für ihre Leistungen und schafft gleichzeitig Impulse für Innovationen. Der Innovationspreis wird vom Industrieverband Feuerverzinken e.V. zum fünften Mal ausgelobt und im Rahmen eines Festaktes anlässlich des Branchenevents „Feuerverzinken 2012“ verliehen.

Teilnahmeunterlagen für den Innovationspreis 2012 sind beim Industrieverband Feuerverzinken e.V., Postfach 140451, 40074 Düsseldorf, Fax: 0211/690765-28 erhältlich sowie als Download unter www.feuerverzinken.com.

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und seine Serviceorganisation, das Institut Feuerverzinken GmbH, vertreten die deutsche Stückverzinkungsindustrie. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland ca. 2,0 Mio. Tonnen Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u. a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau. Weitere Informationen zum Feuerverzinken unter: www.feuerverzinken.com.

Industrieverband Feuerverzinken e.V.
Holger Glinde
Graf-Recke-Str. 82
40239 Düsseldorf
holger.glinde@feuerverzinken.com
0211/69076514
http://www.feuerverzinken.com