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Tiere sind keine Jecken

Pferde haben auf Faschingsumzügen nichts zu suchen – Hunde sind Karnevals- und Faschings-Muffel – Vorsicht beim Gassigehen

Tiere sind keine Jecken

Bund Deutscher Tierfreunde: Tiere sind keine Narren

Karneval ist ein menschlicher Spaß – bei dem Tiere nichts zu suchen haben. Das gilt sowohl für Pferde bei den Umzügen als auch für Hunde als närrische Begleiter. Der Pferdekutschen-Unfall beim Kölner Rosenmontagszug mit mehreren Verletzten im vergangenen Jahr ist ein deutlicher Beweis dafür, dass Pferde bei Straßenumzügen ein unkalkulierbares Risiko sind. Es ist Stress für die Tiere und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Unfälle nicht verhindern. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde forderte deshalb vor Beginn der tollen Tage sowohl die Verantwortlichen für die Umzüge als auch die Zuschauer zur Rücksicht auf Tiere auf.

Es gibt keinen tatsächlichen vernünftigen Grund, Pferden den Stress von derartigen Umzügen an zu tun, außer menschliche Eitelkeit oder das Festhalten an überholten „Traditionen“, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Laute Musik, fliegende Süßigkeiten und die ausgelassenen Menschenmassen setzen die sensiblen Tiere ständigem, hohen Stress aus. Pferde sind Fluchttiere und äußerst schreckhaft und haben deshalb auch wenn sie trainiert sind bei Umzügen nichts zu suchen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

In der jetzigen fünften Jahreszeit sollten Tierfreunde zudem Rücksicht auf Hunde nehmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet alle Hundehalter: Mach deinen Hund nicht zum Narren. Und besonders auf den Straßen sollte jetzt beachtet werden: Viele Hunde mögen keine alkoholisierten Zweibeiner. Sie reagieren ängstlich und manchmal auch aggressiv.

Zu Beginn der närrischen Tage rief der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen alle Tierfreunde auf, ihre Vierbeiner bei Karnevals- und Faschingsumzügen Zuhause zu lassen. Doch auch beim normalen Gassi gehen sollten Hundehalter etwas vorsichtiger sein. Die vielen Menschen, der Lärm und Scherben auf den Straßen können für die Vierbeiner bei Faschingsveranstaltungen gefährlich sein und bedeuten zumindest Stress.

Besonders bei Faschingsveranstaltungen oder Umzügen haben Hunde – kostümiert oder nicht – nichts verloren, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde. Die große Menschenmenge bedeutet viel Stress für das Tier und außerdem besteht eine hohe Gesundheitsgefährdung. Die Tiere können sich leicht an herumliegenden Scherben verletzen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Die laute Musik ist für Hunde zudem eine Belastung und die umherfliegenden Leckereien auf Faschings-Umzügen sind für Hundemäuler und sensible Hundemägen nicht sehr empfehlenswert. Zudem besteht das Risiko, dass ein verschrecktes Tier sich losreißt und wegläuft. Wer sein Tier liebt, sollte es in den närrischen Tagen auf ruhigen Straßen, Plätzen und Gegenden Gassi führen, so die Bitte der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Am Aschermittwoch ist ohnehin wieder alles vorbei und bei einem ausgedehnten Spaziergang mit Hund lässt sich der Kopf bestens „durchlüften“.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Faschingskrapfen von der Steuer absetzen?

Faschingskrapfen von der Steuer absetzen?

Spendiert der Chef in der fünften Jahreszeit seinen ihm unterstellten Mitarbeitern Krapfen, so kann er die Ausgaben für die Krapfen im besten Fall voll als Betriebsausgaben absetzen, sofern das die Firma genehmigt. Ist dies von Firmenseite nicht gewünscht, so kann der angestellte Chef seine privaten Ausgaben wenigstens in vollem Umfang als Werbungskosten geltend machen, da die Kosten beruflich veranlasst sind.

Damit das Finanzamt den Steuerabzug anerkennt, muss der Chef auf alle Fälle die Namen der Teilnehmer, den Ort der Bewirtung, das Datum und den beruflichen Anlass festhalten. Berufliche Gründe können zum Beispiel eine Abteilungsbesprechung, ein Dankeschön für die geleistete Arbeit oder die Motivation für ein besonderes Projekt sein. Eine Rechnung sollte natürlich auch vorliegen.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Hunde sind keine Narren

Viele Hunde mögen keine alkoholisierten Zweibeiner – Hunde sind Karnevals- und Faschings-Muffel – Vorsicht beim Gassigehen

Hunde sind keine Narren

Viele Menschen freuen sich über die närrischen Tage, für viele Hunde bedeuten sie aber einfach nur Stress. In der jetzigen fünften Jahreszeit sollten Tierfreunde Rücksicht auf Hunde nehmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet alle Hundehalter: Mach deinen Hund nicht zum Narren. Und besonders auf den Straßen sollte jetzt beachtet werden: Viele Hunde mögen keine alkoholisierten Zweibeiner. Sie reagieren ängstlich und manchmal auch aggressiv.

Zu Beginn der närrischen Tage rief der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen alle Tierfreunde auf, ihre Vierbeiner bei Karnevals- und Faschingsumzügen Zuhause zu lassen. Doch auch beim normalen Gassi gehen sollten Hundehalter etwas vorsichtiger sein. Die vielen Menschen, der Lärm und Scherben auf den Straßen können für die Vierbeiner bei Faschingsveranstaltungen gefährlich sein und bedeuten zumindest Stress. Beim gegenwärtigen Schmuddelwetter sollten Hunde im Freien zudem immer in Bewegung sein. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. rät Hundehaltern außerdem dazu, auf Kostüme für den Hund zu verzichten – kostümiert oder unkostümiert, sind Hunde keine „Jecken“ und gerade die oft billigen Faschingskostüme schränken die Tiere in der Bewegungsfreiheit ein.

Bei Faschingsveranstaltungen oder Umzügen haben Hunde jedoch – kostümiert oder nicht – nichts verloren, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde. Die große Menschenmenge bedeutet viel Stress für das Tier und außerdem besteht eine hohe Gesundheitsgefährdung. Die Tiere können sich leicht an herumliegenden Scherben verletzen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Zudem empfinden die meisten Hunde alkoholisierte Menschen als eher unangenehm und im Fasching ist nun mal Alkohol allgegenwärtig. Die laute Musik ist für Hunde zudem eine Belastung und die umherfliegenden Leckereien auf Faschings-Umzügen sind für Hundemäuler und sensible Hundemägen nicht sehr empfehlenswert.

Zudem besteht das Risiko, dass ein verschrecktes Tier sich losreißt und wegläuft. In einer großen Menschenmenge ist es kaum wieder zu finden. Wer sein Tier liebt, sollte es in den närrischen Tagen auf ruhigen Straßen, Plätzen und Gegenden Gassi führen, so die Bitte der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Am Aschermittwoch ist ohnehin wieder alles vorbei und bei einem ausgedehnten Spaziergang mit Hund lässt sich der Kopf bestens „durchlüften“.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Ausnahmezustand bei den Narren

Ausnahmezustand bei den Narren

(Mynewsdesk) Ob Weiberfastnacht, Wieverfastelovend oder Weiberfasnet – ab Donnerstag wechseln die Narren auf die Straße. Damit beginnt die heiße Phase des Karnevals und Faschings. In vielen Regionen Deutschlands herrscht dann Ausnahmezustand. Deshalb ist die närrische Zeit auch bei vielen Reisenden sehr beliebt. Die Umzüge locken tausende Besucher in die Karnevals- und Faschingshochburgen.

Höhepunkt des närrischen Treibens sind sicherlich die Rosenmontagsumzüge am 12. Februar. Besonders beliebt ist hier Nordrhein-Westfalen. Egal ob Köln, Düsseldorf, Bonn oder Aachen – die Begeisterung für das närrische Treiben kennt keine Grenzen. Wer es nicht ganz so dichtgedrängt mag, wird in der Umgebung fündig. Denn auch in Ratingen, Krefeld, Duisburg, Wuppertal, Solingen, Münster und vielen anderen Städten stehen Straßenumzüge auf dem Programm.

Reise-Experte David Wagner von Kurzurlaub.de rät: „In den Metropolen sind so kurz vor den Rosenmontagsumzügen schon viele Zimmer vergriffen. Deshalb lohnt sich in Nordrhein-Westfalen sicher auch ein Blick auf die nicht so großen Städte.“ Ähnlich sieht die Situation bei der Mainzer Fastnacht aus. „Hier könnte man bei der Hotelsuche nach Wiesbaden oder Frankfurt ausweichen“, so Wagner. Beide Städte warten auch selbst mit Umzügen für die Narren auf. Außerdem sind Mainz, Wiesbaden und Frankfurt im Nahverkehr gut vernetzt.

Natürlich gibt es in Deutschland auch andere Städte, in denen Fasching, Fastnacht und Karneval hoch im Kurs stehen: Im niedersächsischen Braunschweig findet der große Karnevalsumzug am 11. Februar statt. Gleiches gilt für Cottbus (Brandenburg). Und auch der Fastnachtsumzug in der Frankenmetropole Nürnberg zieht die Menschen am Sonntag in seinen Bann.

Als Faschingshochburg in Mitteldeutschland hat sich Köthen (Umzug am Montag) einen Namen gemacht. Der Höhepunkt des Münchener Faschings ist hingegen der Dienstag. Dann tanzen die Marktweiber in traditionellen Kostümen auf dem Viktualienmarkt. In Stuttgart findet der große Festumzug ebenfalls am Faschingsdienstag statt.

Ausgerechnet in Berlin werden die Narren in diesem Jahr aber nicht so recht froh. „Der Karnevalsumzug auf dem Kurfürstendamm fällt aus“, weiß Reise-Experte Wagner.

Damit ist Berlin in diesen Tagen wohl eher ein Ziel für diejenigen, die dem karnevalistischen Treiben entfliehen wollen.

Städtereisen in Deutschland: www.kurzurlaub.de/staedtereisen.html.

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Verbrauchertipps zu Karneval

ARAG Experten zur rechtlichen Seite der fünften Jahreszeit

Verbrauchertipps zu Karneval

Die Weiber sind los…
Der Karneval beginnt in den Hochburgen am Donnerstag mit Weiberfastnacht. Wer an diesem Tag feiert und fremde Krawatten abschneidet, folgt nicht nur einem alten Brauch – sondern kann von den Herren mit gekürzter Krawatte auch auf Schadensersatz verklagt werden. Also besser nachfragen, bevor die Schere zum Einsatz kommt, raten ARAG Experten. Sonst hat der kurze Schlips unter Umständen ein längeres zivilrechtliches Nachspiel.

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Süßes ist schlecht für die Zähne
Diese dentale Binsenweisheit gilt ganz besonders im Karneval. Dann nämlich, wenn ein Schneidezahn irrfliegendem Zuckerwerk zum Opfer fällt. So geschehen bei einem Karnevalsumzug, bei dem wie üblich kostümierte Werfer kostenlose Leckereien unter das begeisterte Volk brachten. Bei einem der fleißigen Süßigkeitenjäger fand ein solches Bonbon (der Fachmann spricht von einer Kamelle) leider nicht den Weg in den mitgebrachten Sammelbeutel (Büggel), sondern traf besagten Schneidezahn und machte diesem den Garaus. Nicht nur des abgängigen Zahnes wegen war das Geschrei anschließend groß. Nach Angaben von ARAG Experten bestand im konkreten Fall nämlich kein Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, da den Veranstalter kein Verschulden traf. Laut richterlicher Begründung gehören Bonbon-Geschosse eben zum Karnevalsumzug und die Zuschauer müssen sich entsprechend darauf einrichten (LG Trier, Az.: 1 S 150/94). Dies entschied auch das Amtsgericht Köln (AG Köln, Az.: 123 C 254/10) im Fall einer Dame, die von einem Schokoladenriegel am Auge getroffen wurde. Die Geschädigte wähnte die Verkehrssicherungspflicht außer Acht gelassen und forderte 1.500 Euro Schmerzensgeld. Schließlich sei das Werfen von Schokoriegeln nicht sozial üblich und rücksichtslos, so die Dame. Dieser Argumentation konnte das Kölner Gericht naturgemäß nicht folgen.

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Wild pinkeln bleibt verboten!
Zu Karneval fließen die Getränke meist in Strömen. Der reichliche Genuss führt dazu, dass sich so mancher Jeck öfter erleichtern muss, als ihm lieb ist. Doch bitte nicht immer direkt an Ort und Stelle! Denn das „Urinieren in der Öffentlichkeit“ stellt eine Belästigung der Allgemeinheit nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dar. Dafür kann laut ARAG Experten ein Ordnungsgeld von bis zu 1.000 Euro, in seltenen Fällen sogar bis zu 5.000 Euro fällig werden. Wer beim „Wildpinkeln“ die Blicke anderer nicht scheut oder sogar gänzlich ungeniert seine naturgegebene Ausstattung zeigt, muss sogar mit einer Anzeige wegen einer „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ nach § 183a StGB rechnen, die mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft wird.

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Nicht ohne Kostüm?
Ohne Kostüme kein Karneval – und je kreativer das Outfit, desto besser. Fast alles ist erlaubt. Ein paar Grenzen sind den Jecken und Narren bei der Kostümwahl aber dennoch gesetzt: Die Verkleidung darf kein öffentliches Ärgernis erregen, so ARAG Experten. Nimmt das Kostüm exhibitionistische Züge an oder provoziert zu stark, drohen mitunter rechtliche Konsequenzen – wie ein Bußgeld oder eine Anzeige. Aber nicht nur Busen-Blitzer können einen Rechtsverstoß darstellen. Auch das Tragen von Nazi-Emblemen auf Uniformen oder ähnlichem ist zu Karneval strafbar. Die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist ein Verstoß gegen § 86a StGB und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.

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Karneval und Arbeit I
In Karnevalshochburgen führen der Karneval, Fastnacht oder Fasching zu Ausnahmesituationen, auch am Arbeitsplatz, während in anderen Regionen normal gearbeitet wird. Ob und wie gefeiert wird, möglicherweise sogar mit einer eigenen Betriebsfeier, hängt in erster Linie vom einzelnen Unternehmen ab. Generell gilt: Rosenmontag und Faschingsdienstag sind von Gesetzes wegen keine Feiertage, allerdings kann etwas anderes per Tarifvertrag vereinbart sein oder durch langjährige betriebliche Übung gelten. Wer sich im Fasching austoben möchte, muss also eventuell Urlaub nehmen. Das Arbeitsgericht Köln hat entscheiden, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst keinen Anspruch auf Arbeitsbefreiung an Geburtstagen, zur Weiberfastnacht und am Rosenmontag haben (Az.: 2 Ca 6269/09). Genauso hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zum Karnevalsdienstag entschieden (Az.: 17 P 05.3061).

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Karneval und Arbeit II
Weiberfastnacht oder Rosenmontag ist ein kleines Bier mit den Kollegen oder ein Piccolo um 11:11 Uhr doch erlaubt, oder? Der Arbeitnehmer muss grundsätzlich arbeitsfähig sein, erklären ARAG Experten. Einen Rausch sollte man sich deshalb am Arbeitsplatz nicht antrinken. Ob Alkohol generell verboten ist, hängt von den individuellen Vereinbarungen in Unternehmen ab. Besser ist es auf jeden Fall, vorher mit dem Vorgesetzten oder Chef zu sprechen, wenn im Betrieb angestoßen werden soll.

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Politik Recht Gesellschaft

„Narrenfreiheit im Büro?“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Regelungen für Arbeitnehmer in der fünften Jahreszeit

"Narrenfreiheit im Büro?" -  Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wer kostümiert ins Büro kommen möchte, sollte seinen Arbeitgeber vorher fragen.
Quelle: ERGO Group

Kostümiert ins Büro? An Weiberfastnacht den männlichen Kollegen die Krawatte abschneiden? Rosenmontag und Faschingsdienstag sind ja wohl frei? Fragen rund ums Karnevalstreiben am Arbeitsplatz beantwortet Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Matrosen am Schreibtisch?

Ob Pirat, Flamencotänzerin oder Cowboy: In der Karnevalszeit kann es passieren, dass anstatt der Kollegen plötzlich bunt gekleidete Narren mit im Büro sitzen. „Zwar gibt es grundsätzlich keine rechtliche Regelung für die Bekleidung am Arbeitsplatz“, informiert Michaela Rassat. „Allerdings müssen sich Arbeitnehmer an die Arbeitsschutz- und Hygienevorgaben halten. Wer etwa als Handwerker Bewegungsfreiheit braucht, sollte nicht durch ein voluminöses Clowns-Kostüm eingeschränkt sein. Und wer mit Lebensmitteln zu tun hat, sollte kein Pailletten- oder Federkleid tragen. Dazu kommt: Vorgeschriebene Schutzkleidung müssen Arbeitnehmer auch zur Karnevalszeit tragen.“ Außerdem darf der Arbeitgeber – basierend auf seinem Weisungsrecht (§ 106 Gewerbeordnung) – in gewissen Grenzen über das Erscheinungsbild und daher auch über die Kleidung seiner Mitarbeiter bestimmen. So kann in einem Betrieb mit Kundenkontakt wie in einer Bank seriöse Business-Kleidung oder auch ein einheitliches Auftreten der Mitarbeiter gefordert sein. In einer Bäckerei dagegen, die die Narren und Närrinnen mit Berlinern oder Krapfen versorgt, dürfen die Angestellten sicher eher verkleidet hinterm Tresen stehen. Ob sie nur eine rote Clowns-Nase tragen oder eine umfangreiche Kostümierung, sollten sie mit ihrem Vorgesetzten absprechen. Das gilt natürlich auch für die Verkleidung von Büroangestellten.

Schnipp, schnapp, Krawatte ab

Am Donnerstag vor Aschermittwoch übernehmen die Frauen die Macht im Karneval: Es herrscht Weiberfastnacht. Besonders in den Karnevalsmetropolen wie Köln oder Düsseldorf sollten Männer an diesem Tag die Krawatte lieber im Schrank lassen oder sich einen alten Schlips umbinden. Denn zu den Bräuchen der Weiberfastnacht gehört das Abschneiden dieses typisch männlichen Kleidungsstücks. Die D.A.S. Expertin rät Karnevalistinnen jedoch, nicht jeden Schlips ungefragt abzusäbeln, denn: „Wenn der Krawattenträger mit dem Abschneiden nicht einverstanden ist, liegt rein rechtlich gesehen eine Eigentumsverletzung durch vorsätzliche Sachbeschädigung vor. Er kann dann sogar Schadenersatz fordern.“

Recht auf Urlaub an Rosenmontag und Faschingsdienstag?

Sowohl Rosenmontag als auch Faschingsdienstag sind Arbeitstage. Wer sie zum Feiern nutzen will, muss daher Urlaub beantragen. „Einen Rechtsanspruch gibt es allerdings nicht“, ergänzt Rassat. Stehen gerade in der Karnevalszeit wichtige Aufträge an oder drohen Personalengpässe, kann der Chef unter Umständen darum bitten, den Urlaub zu verschieben oder ihn sogar ablehnen. Aber: Hat der Betrieb seinen Mitarbeitern mehrere Jahre lang in einer Art betrieblichem Gewohnheitsrecht ohne Vorbehalte beispielsweise den Rosenmontag als bezahlten freien Tag gewährt, ist eine sogenannte betriebliche Übung entstanden. Arbeitnehmer können daraus den Schluss ziehen, dass dies auch weiterhin so bleibt und haben dann sogar einen Anspruch darauf. Eine solche betriebliche Übung lässt sich nur schwer nachträglich wieder abschaffen. Hat der Chef aber die Freistellung immer nur unter Vorbehalt und für das aktuelle Jahr gewährt, entsteht keine betriebliche Übung und damit auch kein Anspruch auf einen freien Tag (Bundesarbeitsgericht, Az. 9 AZR 672/92). Immerhin gibt es in einigen Betrieben auch Betriebsvereinbarungen oder es gelten Tarifverträge, nach denen die Arbeitnehmer an einem der klassischen Karnevalstage frei haben. Der Arbeit einfach fernbleiben oder schon mittags gehen sollten Arbeitnehmer in keinem Fall. Denn dies kann der Arbeitgeber als Arbeitsverweigerung auslegen, das wäre ein Kündigungsgrund. Wer also unbedingt am Rosenmontag auf den Straßen feiern will, sollte frühzeitig mit Vorgesetzten und Kollegen sprechen und sich über die Regelungen in seinem Betrieb informieren.
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Auch an Karneval auf Nummer sicher gehen: Augen auf beim Kauf von Kinder-Kostümen

R+V-Infocenter: Kostüme vor der närrischen Zeit überprüfen und Gefahrenquellen beseitigen

Auch an Karneval auf Nummer sicher gehen: Augen auf beim Kauf von Kinder-Kostümen

Wiesbaden, 1. Februar 2018. Ob Clown, Prinzessin oder Pirat: Verkleiden macht schon den Kleinsten Spaß. Doch so manche Kostümierung birgt erhebliche Gefahren – etwa durch Bänder und Kordeln. Das Infocenter der R+V Versicherung rät, die Kostüme vor der närrischen Zeit genau zu überprüfen und Gefahrenquellen zu beseitigen.

Gefährliche Kordeln, Bänder und Schnüre
Kostüme für kleine Mädchen und Jungen werden häufig über den Kopf angezogen und am Hals geschlossen. „Ist als Verschluss ein Band vorgesehen, besteht Strangulationsgefahr“, sagt Torben Thorn, Beauftragter für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der R+V Versicherung. Denn ein Band kann sich schnell zusammenziehen, verheddern oder irgendwo hängen bleiben. Dasselbe gilt für Schleifen oder Scherpen, die dekorativ am Kostüm verarbeitet sind. „Besser ist es, bei sehr kleinen Kindern alle Schnüre zu entfernen und durch Klettverschlüsse oder Druckknöpfe zu ersetzen“, so R+V-Experte Thorn.

Vorsicht bei Kleinteilen
Beim Kostüm gilt genauso wie bei jedem anderen Kleidungsstück für Kleinkinder: Vorsicht bei verschluckbaren Kleinteilen. „Pailletten am Prinzessinnenkleid oder goldene Knöpfe am Piratenjäckchen können kleine Kinder mitunter schnell ablösen – und schlimmsten Fall in den Mund stecken“, so Torben Thorn. Ein Anhaltspunkt für kindersichere Kleidung ist das CE-Zeichen auf dem Etikett. „Wer selbst auf Nummer sicher gehen möchte, prüft, ob alles wirklich fest am Kostüm befestigt ist oder entfernt die Kleinteile.“

Kostüme vor Tragen waschen
Kostüme sind häufig aus synthetischen Fasern wie Polyester und Nylon gefertigt. „Der große Nachteil dieser Stoffe ist, dass sie besonders leicht entflammbar sind und oft bedenkliche Weichmacher enthalten“, sagt R+V-Experte Thorn. Sicherer und weniger gesundheitsschädlich ist in der Regel Baumwollstoff. Zudem gilt auch für das Kostüm: Was direkt auf der Haut getragen wird, sollte vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. Nur so lässt sich der Kontakt mit eventuell schädlichen Chemikalien vermeiden.

Gefährliche Substanzen in Masken und Schminke
„Auf eine Maske sollten Eltern bei kleinen Kinder gänzlich verzichten“, rät der Experte. Zu schnell wird die Atmung beeinträchtigt, etwa durch zu kleine Öffnungen für Mund und Nase oder wenn die Maske verrutscht. In vielen Masken sind darüber hinaus gefährliche Weichmacher verarbeitet. „Bei Schminke ist zu beachten, dass Kinderhaut besonders empfindlich ist und schnell mit Hautirritationen reagiert“, so Thorn. Zudem enthalten viele Schminken bedenkliche Inhaltsstoffe. Sein Tipp: Bei Kindern besser gänzlich auf Schminke verzichten.

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„Kostümiert Auto fahren“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Carola M. aus Köln:
Zu Karnevalsveranstaltungen fahre ich manchmal mit dem Auto. Mein Kostüm habe ich dann schon an. Ist es erlaubt, kostümiert Auto zu fahren?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Grundsätzlich ist es erlaubt, kostümiert Auto zu fahren. Karnevalisten sollten aber einige Einschränkungen beachten: So darf das Kostüm Sicht und Gehör des Fahrers nicht beeinträchtigen oder diesen beim Fahren behindern. Gefährdet, schädigt oder behindert der Fahrer andere Verkehrsteilnehmer, drohen ihm Bußgelder zwischen zehn und 35 Euro wegen Verletzung des Rücksichtnahmegebots aus § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Kommt es zu Sach- oder Personenschäden, zum Beispiel weil die Clown-Perücke oder die Piraten-Augenklappe das Sichtfeld eingeschränkt haben, haftet der Unfallverursacher auf Schadenersatz. Versicherungen können das Fahren mit Kostüm als grobe Fahrlässigkeit ansehen und zumindest in der Kaskoversicherung – also für den Schaden am eigenen Pkw – die Auszahlung reduzieren. Auf Masken, die das Gesicht verdecken, sollten Karnevalisten beim Autofahren ganz verzichten: Seit der im Oktober 2017 verabschiedeten Änderung der StVO verbietet § 23 Abs. 4 Fahrzeugführern ausdrücklich, ihr Gesicht so zu verhüllen oder zu verdecken, dass es nicht mehr erkennbar ist. Vermummten Autofahrern droht ein Bußgeld von 60 Euro. Dies gilt natürlich nicht bei Fahrzeugen mit Helmpflicht.
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Bezaubernde Abendmode für viele Anlässe bei Meerweibchen

große Auswahl – gut und günstig – Abendmode

Bezaubernde Abendmode für viele Anlässe bei Meerweibchen

Wer auf der Suche nach einem festlichen Outfit ist sollte unbedingt im Meerweibchen Onlineshop vorbeischauen und das tolle Angebot durchstöbern. Für viele Gelegenheiten, bei denen ein festliches Kleid oder
Kostüm angesagt sind, findet im Shop schnell und einfach das Passende Kleid. Das Angebot reicht vom schlichten Etuikleid in leuchtenden Farben bis hin zum ausgefallenen sexy Kleid mit raffinierten Details. Um das Angebot abzurunden sind tolle Accessoires wie Halsketten, Ohrringe, Armbänder, Strümpfe und Haarschmuck erhältlich. Das alle zu wirklich günstigen Preisen und immer aktuell. Eine weitere Besonderheit des umfangreichen Shops ist die Suche nach bestimmten Farben. Wer also schon genau weiß, welche Farbe das Kleid haben soll, kann hier leicht und schnell selektieren. Wer also für den nächsten Ball, Abiball, Abschlussfeier oder Hochzeit auf der Suche nach
einem tollen Outfit ist, wird mit Sicherheit im Meerweibchen Shop
fündig. Darüber hinaus bietet der Shop für besondere Anlässe wie Fasching, Hochzeit, Oktoberfestzeit usw. immer die passende Mode.

https://www.meerweibchen.de
https://www.meerweibchen.com
http://www.alles-zur-hochzeit-shop.de

Kontakt
Beratung Nagel UG (haftungsbeschränkt)
Thomas Nagel
Charles-de-Gaulle-Str. 11
76829 Landau
06341 936386
Meerweibchen@aol.com
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Faschingskostüme bei Meerweibchen.de

jetzt tolle Kostüme shoppen

Faschingskostüme bei Meerweibchen.de

Die Faschingszeit läuft bereits auf Hochtouren, wer jetzt noch kein passendes Kostüm gefunden hat, sollte schnell im Shop vorbeischauen und sich inspirieren lassen! Hier gibt es alles was das Herz begehrt: Ausgefallene und wirklich originelle Kostüme für jeden Geschmack! Ob Indianer, Stream-Punk, Zombie, Comicfigur, Hexe, Mönch, Pirat oder einfach nur Clown,es gibt nichts, was es nicht gibt! Lassen Sie sich überzeugen und entdecken Sie das große Angebot an Faschingskostümen. Dazu finden Sie natürlich passende Accessoires wie Strümpfe, Kopfbedeckungen, Hüte, Perücken, Schuhe, Engelsflügel, Gürtel, Dolche, Schwerter und vieles mehr.Schauen Sie vorbei und entdecken Sie die Vielfalt und das tolle
Angebot, gerade jetzt zur Faschingszeit!

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