Tag Archives: Familiengericht

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Familienrecht

Unterhalt: Wer Einkünfte verschweigt, bekommt kein Geld

Nach einer Trennung kann der finanziell schwächere Ehepartner vom besser gestellten einen Trennungsunterhalt verlangen. Macht er dabei allerdings falsche Angaben und verschweigt zum Beispiel einen Nebenjob, kann ihm das Gericht jegliche Unterhaltsansprüche absprechen. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg.
OLG Oldenburg, Az. 3 UF 92/17

Hintergrundinformation:
Trennen sich zwei Ehepartner und ist einer finanziell schlechter gestellt, hat dieser gegen den anderen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Mit Rechtskraft der Scheidung besteht unter Umständen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Zwischen den beiden Unterhaltsarten gibt es Unterschiede. So gilt beim nachehelichen Unterhalt der Grundsatz der Eigenverantwortung: Beide müssen sich erst einmal selbst um ihr Einkommen kümmern, Anspruch auf Unterhalt besteht nur, wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist. Beim Trennungsunterhalt gilt diese Einschränkung nicht, hier zählt nur das unterschiedliche Einkommen. Allerdings: Wer Geld will, muss die Wahrheit sagen. Der Fall: Ein Ehepaar hatte sich getrennt. Die Frau forderte vom Mann Trennungsunterhalt und gab an, keine eigenen Einkünfte zu haben. Das Gericht fragte sie, wovon sie denn gerade lebe. Daraufhin erklärte sie, dass sie von Verwandten Geld geliehen bekomme, dieses aber zurückzahlen müsse. Der Mann erklärte dem Familiengericht allerdings, dass sie nach seinem Wissen einer Arbeit nachginge. Er konnte dies auch durch eine Zeugin beweisen. Seine Frau hatte nämlich einen Minijob angenommen. Die Frau korrigierte nun ihre Angaben und gab zu, Einkünfte zu haben. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg sprach der Ehefrau nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice jeden Unterhaltsanspruch ab – auch den Teil, auf den sie wegen ihres geringen Einkommens ein Recht gehabt hätte. Das Gericht wies darauf hin, dass jeder vor Gericht dazu verpflichtet sei, die Wahrheit zu sagen. Außerdem sei gerade beim Thema Unterhalt zwischen Eheleuten das Prinzip von Treu und Glauben besonders wichtig. Es wäre grob unbillig – also ungerecht -, den Mann zur Zahlung von Unterhalt zu verurteilen, wenn die Frau lüge und falsche Angaben zu ihrem Einkommen mache. Die Entscheidung sei für die Frau auch nicht unangemessen hart. Denn sie könne ihre Teilzeitarbeit ausdehnen und so für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 22. August 2017, Az. 3 UF 92/17

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Politik Recht Gesellschaft

Trennung und Scheidung: Worauf müssen Sie achten?

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gibt einen kurzen Überblick über wesentliche Aspekte während einer Trennung und Ehescheidung

Trennung und Scheidung: Worauf müssen Sie achten?

Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwalt für Ehescheidung und Familienrecht in Stuttgart und Frankfurt

Stuttgart, 25. April 2014 – Nicht immer lassen sich Trennung und Ehescheidung vermeiden und meist ist dies für alle Beteiligten eine schwierige Situation. Grundsätzliches Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen erleichtern dann den Umgang miteinander und können helfen zu verhindern, dass aus der Trennung und Scheidung eine persönliche oder finanzielle Katastrophe wird. Angelika Lübke-Ridder beschäftigt sich in ihrer Kanzlei in Stuttgart und Frankfurt seit vielen Jahren als Rechtsanwalt für Ehescheidung und Familienrecht mit dem Thema. In einem aktuellen Blogartikel zeigt sie auf, worauf Paare während der Trennung in jedem Fall achten sollten.

Können die Partner noch miteinander reden, empfiehlt sie, sich frühzeitig über eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung zu informieren. Hierin können der Ehegattenunterhalt, der Kindesunterhalt, die Aufteilung des Hausrats, der Zugewinn sowie eine Einigung über das gemeinsame Hausgrundstück geregelt werden. Da eine solche Vereinbarung weitreichende Konsequenzen hat, sollte ein erfahrener Anwalt im Scheidungsrecht hier beraten. Wichtige Themen, die im Falle einer Trennung und Scheidung kurzfristig geregelt werden müssen, sind zum Beispiel Unterhalt, Versicherungsverträge, Bank und Finanzamt. Was hierbei zu beachten ist, zeigt kurz und leicht verständlich der Blogartikel “ Trennung, Scheidung: Und nun? „. „Die im Rahmen des Artikels angesprochenen Aspekte einer Trennung und Ehescheidung sind natürlich nicht abschließend und können eine anwaltliche Beratung nicht ersetzen“, erklärt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder. „Sie bieten Betroffen jedoch einen guten ersten Überblick, um die nun notwendigen Schritte anzugehen.“

Rechtsanwalt Scheidung, Familienrecht und Erbrecht, Stuttgart und Frankfurt

Die Anwaltskanzlei Lübke-Ridder wurde 1994 von Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gegründet. Schwerpunkte der Anwaltskanzlei Lübke-Ridder liegen auf den Rechtsgebieten Wirtschaftsrecht, Urheber- und Medienrecht, Internetrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht sowie den auf der neuen Homepage vorgestellten Bereichen Familienrecht, Erbrecht und Scheidung – unter anderem auch mit einschlägigen Erfahrungen im internationalen Scheidungsrecht.

Mit einem Team aus erfahrenen Anwälten in den unterschiedlichen Rechtsgebieten und in enger Kooperation mit der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt bietet die Kanzlei Lübke-Ridder eine umfassende Beratung und Vertretung an, sowohl in Stuttgart als auch in Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zur Trennung und Scheidung finden Sie unter:

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Unterhaltsansprüche bei Trennung und Scheidung

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder aus Stuttgart und Frankfurt informiert über Unterhaltsansprüche bei Trennung und Scheidung vom Ehegatten

Unterhaltsansprüche bei Trennung und Scheidung

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder zum Thema Unterhaltsansprüche bei Trennung und Scheidung

Stuttgart, den 11. März 2014 – „Wovon soll ich leben, wenn ich mich von meinem Ehepartner trenne“: So beginnen häufig die Überlegungen, wenn ein Ehepartner die Ehe nicht mehr fortsetzen möchte, er aber kein eigenes Einkommen hat. Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin im Familienrecht zeigt nun in zwei leicht verständlichen Fachartikeln auf Ihrer Website, was es mit Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt auf sich hat, wann Ansprüche entstehen und wie genau die der Unterhaltsberechnung zugrundliegende Bewertung des unterhaltsrechtlichen Einkommens erfolgen.

Wichtig ist zunächst zu unterscheiden, dass die Unterhaltssituation sich grundsätzlich in zwei Phasen gliedert: In den sogenannten Trennungsunterhalt, der während der Trennungsphase zu zahlen ist, und den sogenannten nachehelichen Unterhalt, sobald die Scheidung rechtskräftig ist.

Beim Trennungsunterhalt gilt: Hat ein Ehegatte keine oder nur geringe Einkünfte, muss der andere Ehegatte in der Regel auch während der Trennungszeit für den Unterhalt sorgen soweit er selbst leistungsfähig ist. Der Unterhalt richtet sich hierbei nach den ehelichen Lebensverhältnissen, die Höhe des Unterhalts hängt von den Einkommensverhältnissen der Ehegatten ab. „Der unterhaltsberechtigte Ehepartner ist während der Trennungszeit noch nicht verpflichtet, für seinen eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Ich empfehle aber dennoch, das er sich schon während der Trennungszeit auf die veränderte Lebenssituation einstellt und die eigene Erwerbstätigkeit mittels Bewerbungen vorbereitet oder aufnimmt“, rät Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder. „Denn die rechtliche Bewertung der Unterhaltssituation ändert sich deutlich, sobald die Scheidung rechtskräftig wird.“

Nach der Scheidung muss jeder Ehepartner grundsätzlich für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen. Ausnahmen bilden lediglich spezielle Lebenssituationen wie die Betreuung gemeinsamer Kinder, Unterhalt wegen Alters, Krankheit oder Erwerbslosigkeit bzw. sehr niedrigem Einkommens. Zudem gibt es auch Lebenssituationen, in denen der Unterhaltsanspruch ausgeschlossen ist, z.B. wenn die Ehegatten in einem notariellen Vertrag einen Unterhaltsverzicht vereinbart haben, das Einkommen des erwerbstätigen Ehegatten nur sehr gering ist, eigenes Vermögen besteht oder eine neue Partnerschaft beziehungsweise Wiederheirat in die Bewertung einfließen.

„Aufgrund der vielen Detailfragen ist es in jeder Phase sinnvoll, sich über die möglichen Unterhaltsansprüche zu informieren oder sich beraten zu lassen, sowohl im Vorfeld einer Trennung oder auch während einer Trennung“, empfiehlt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder.

Weitere Informationen zum Thema „Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt“:

http://scheidung-erbrecht.com/aktuelles/34-unterhaltsansprueche-bei-trennung-und-scheidung.html

Weitere Informationen zum Thema „Ermittlung des unterhaltsrechtlichen Einkommens“:

http://scheidung-erbrecht.com/aktuelles/35-ermittlung-des-unterhaltsrechtlichen-einkommens.html

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Weitere Informationen zum Beratungsangebot der Lübke-Ridder Anwaltskanzlei, Stuttgart und Frankfurt, im Bereich Ehescheidung und Unterhalt:

http://www.scheidung-erbrecht.com/ehescheidung.html

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Weitere Informationen zu den Themen Scheidung, Familienrecht und Erbrecht:
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Trennung und Scheidung – worauf scheidungswillige Paare achten sollten

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder aus Stuttgart informiert über Trennung und Ehescheidung mit einer kostenlosen Checkliste

Trennung und Scheidung - worauf scheidungswillige Paare achten sollten

Trennung, Scheidung: Orientierung bietet Checkliste der Rechtsanwaltskanzlei Lübke-Ridder, Stuttgart

Stuttgart, 18. Februar 2014 – „Ich möchte mich scheiden lassen“: So oder ähnlich beginnen häufig die Überlegungen, wenn ein Ehepartner die Ehe nicht mehr fortsetzen möchte. Doch um die Ehescheidung zu vollziehen müssen bestimmte Regularien eingehalten werden. Dies gilt sowohl für eine einvernehmliche Scheidung als auch im Fall der streitigen Scheidung. Erste Orientierung und Hilfestellung bietet Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder von der Kanzlei Lübke-Ridder aus Stuttgart mit einer kostenlosen Checkliste auf ihrer Website.

Um ein Scheidungsverfahren einleiten zu können, muss zunächst eine Rechtsanwältin bzw. ein Rechtsanwalt beauftragt werden. Der Rechtsanwalt reicht dann den Scheidungsantrag bei Gericht ein. Nach geltendem Scheidungsrecht kann eine Ehe durch richterliche Entscheidung geschieden werden, wenn die Ehe gescheitert ist, d.h. wenn die Lebensgemeinschaft der Ehepartner nicht mehr besteht und sie auch nicht mehr hergestellt werden soll.

Bereits 1977 wurde das Verschuldensprinzip im deutschen Scheidungsrecht abgeschafft. Das Gesetz kennt nur einen Scheidungsgrund: das „Scheitern der Ehe“. Bei einer einverständlichen Scheidung kann der Familienrichter die Scheidung aussprechen, wenn die Ehepartner mindestens 1 Jahr getrennt leben.

Ist der Partner mit der Scheidung nicht einverstanden, müssen die Ehepartner drei Jahre getrennt gelebt haben, bevor der Richter die Ehescheidung aussprechen kann. In Ausnahmefällen sieht das Scheidungsrecht auch eine sogenannte Härteklausel vor, z.B. bei häuslicher Gewalt. In diesem Fall ist die gesetzlich vorgeschriebene Trennungszeit nicht erforderlich.

Die Trennung vom Ehepartner vollzieht sich in der Regel durch den Auszug eines Ehepartners aus der Ehewohnung. Möglich ist aber in besonderen Fällen auch die Trennung innerhalb der Ehewohnung. Allerdings muss hier beachtet werden, dass die Trennung von „Tisch und Bett“ auch wirklich vollzogen wird. Es darf kein gemeinsames Wirtschaften der Ehepartner mehr erfolgen.

Viele Fragen stürmen auf einen scheidungswilligen Ehepartner ein. Der Entschluss, die Ehe nicht mehr fortzuführen, bringt einschneidende Veränderungen mit sich. Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin für Familien- und Scheidungsrecht in Stuttgart rät deshalb einem scheidungswilligen Ehepartner, sich bereits im Vorfeld einer Trennung über seine Rechte und Pflichten sowie über die Folgen einer Scheidung zu informieren oder sich von einer kompetenten Anwältin oder einem Anwalt beraten zu lassen.

Denn bereits vor der Trennung können Weichen gestellt werden, die für das spätere Scheidungsverfahren und die weiteren Folgen einer Scheidung wichtig sind. Auch in der Trennungsphase entscheidet sich weiterhin, wie die scheidungswilligen Ehepartner ihre Scheidung gestalten wollen. Je mehr einvernehmliche Regelungen mit dem Ehepartner getroffen werden und Streit vermieden werden kann, umso kostengünstiger wird das Scheidungsverfahren.

Weitere Informationen zur Trennung und Scheidung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage unter:

www.scheidung-erbrecht.com/ehescheidung.html

Eine kostenlose Checkliste zum Thema Trennung und Scheidung finden Sie hier:

www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/32-checkliste-trennung-und-scheidung.html

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Quelle:
www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/33-trennung-und-scheidung-worauf-scheidungswillige-paare-achten-sollten.html Bildquelle:kein externes Copyright

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Anfechtung der Vaterschaft durch biologischen Vater auch im Fall einer Samenspende

Auch ein Samenspender kann als biologischer Vater die rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes anfechten. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 15. Mai 2013 (AZ: XII ZR 49/11) entschieden, wie die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.

Der Mann und die Mutter des Kindes leben jeweils in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Das 2008 geborene Kind ist durch eine von seiner Mutter selbst vorgenommene Insemination mit Samenflüssigkeit des Mannes gezeugt worden. Ob der biologische Vater später die väterliche Verantwortung übernehmen sollte oder ob von vornherein eine Stiefkind-Adoption durch die Partnerin der Mutter beabsichtigt war, stellen die Parteien unterschiedlich dar. Nach der Geburt gab der Samenspender eine Anerkennung seiner Vaterschaft ab. Diese blieb jedoch unwirksam, da die Mutter nicht zustimmte. Stattdessen erkannte ein anderer Mann – mit Zustimmung der Mutter – die Vaterschaft an. Zwischen diesem Mann und dem Kind besteht keine familiäre Beziehung.

Der Kläger hat als biologischer Vater die rechtliche Vaterschaft dieses Mannes angefochten. Das Familiengericht hatte die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht dagegen hatte ihr stattgegeben. Der beklagte Mann legte gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Revision ein.

Ohne Erfolg. Die Anfechtung der Vaterschaft stehe auch dem Mann zu, der an Eides statt versichert, der Mutter in der Empfängniszeit „beigewohnt“ zu haben. Vater müsse auch der sein können, der das Kind, wenn auch ohne Geschlechtsverkehr, gezeugt habe. Schon das Bundesverfassungsgericht habe den Zugang des biologischen Vaters zur rechtlichen Vaterschaft gefordert. Nur eine Samenspende, bei der aufgrund einer entsprechenden Vereinbarung aller Beteiligten von vornherein klar sei, dass ein anderer Mann rechtlicher Vater werden solle, müsse anders behandelt werden.
Der Wunsch der Mutter, auch ihre Lebenspartnerin in der Elternstellung zu sehen, sei nur durch eine Adoption zu erreichen. Dagegen stelle die Anerkennung durch einen anderen Mann, der die Elternstellung nicht anstrebe, einen Missbrauch des Elternrechts dar, der durch die gesetzlich vorgesehene Anfechtung des leiblichen Vaters verhindert werden solle.

Informationen: familienanwaelte-dav.de
Unterhaltsforum: unterhaltsforum.de

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
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Politik Recht Gesellschaft

Im Volk formiert sich der Widerstand! Drei Länder im Kampf gegen Jugendamtswillkür und Familienzerstörung

Drei Länder Demonstration am 7. Juni 2013 in Lindau am Bodensee – „Ein Appell an die Länder – Deutschland, Österreich und Schweiz. „Wir werden laut, weil der Staat uns die Kinder klaut“, heißt das Motto der Aktivisten.

Im Volk formiert sich der Widerstand! Drei Länder im Kampf gegen Jugendamtswillkür und Familienzerstörung

Die Zahl der Kindes- Inobhutnahmen steigen drastisch an

Unter der Leitung von Sylvia März, startet die Vereinigung gegen Ungerechtigkeiten am 7. Juni 2013 in Lindau am Bodensee eine friedliche Protest Demonstration gegen Jugendämter und staatlicher Missachtung von Familienrechten.

Auftakt ist Willkür von Jugendämtern, ungerechtfertigte Kindesentzüge und Familienzerstörungen. Eltern und Betroffene fordern eine Aufsichtsbehörde für Jugendämter und eine familiengerechte Politik! „Jugendämter und Familienjustiz haben mit schweren Verbrechen an Kindern und Familien – jetzt und in der Vergangenheit schon zu viele negativ Schlagzeilen produziert“ sagt Frank Engelen vom Familienverband Väteraufbruch für Kinder e.V. vom Kreisverein Duisburg. Die Protestkampagne ist Teil einer bundesweiten Aktion, die am 7. Juni um 10 Uhr vor dem Jugendamt Stiftsplatz 4 in Lindau am Bodensee beginnt.

Die Lage wäre entspannter wenn Jugendämter gegen das gängige Vorurteil einer Kinderklau“-Behörde endlich etwas unternehmen würden. „Die horrenden Fälle von Kindesinobhutnahmen sind einer Vielzahl von Maßnahmen vorausgegangen, an denen Jugendämter beteiligt waren“ berichtet uns die Elternvereinigung gegen Ungerechtigkeiten. Aktivisten und Betroffene aus ganz Deutschland, Schweiz und Österreich kämpfen gemeinsam für Menschenrechte und werden nicht locker lassen bis die Staaten reagieren. An diesen Fortschritten scheint unser Land nicht bilateral genug und auf der EU- und der UN-Ebene zu wenig beteiligt, da uns noch immer in den Ländern wie Deutschland – Österreich und Schweiz eine ordentliche gefestigte und aktive Menschenrechtspolitik fehlt. Aufgrund der unzähligen Debatten über ungerechtfertigte Kindesentzüge, Justizwillkür und unethisch psychologischen Gutachten, sollten die Länder neben der kritischen Erörterung – für Fortschritte in der Menschenrechtspolitik sorgen.Die Regierungen stehen in der Pflicht endlich die Kinder- und Menschenrechte zu verteidigen und Gemeinsamkeiten über Parteigrenzen hinweg suchen. „Wir kämpfen hier nicht gegeneinander, sondern miteinander“ erklärt uns Dr. Hans Joachim Neuhaus vom Institut für Menschenrechte.

Es ist deshalb nur folgerichtig wenn Eltern und Betroffene auf die Straße gehen, denn die Debatte zur Lage der Jugendämter und Familienjustiz sollte nicht einseitig geführt werden. Im Gegenteil: Es ist sogar die Aufgabe des Volkes auf die Missstände hinzuweisen und gemeinsam mit den Regierungen und Zivilgesellschaften Menschenrechtsverletzungen aufzudecken anstelle sie unter den Tisch zu kehren.
Die Länder werden aufgerufen endlich die Demokratie walten zu lassen – denn Nationen wie Deutschland, Schweiz und Österreich werden auf Dauer keine Erfolge mehr verbuchen können wenn die Kräfte einiger Parteien durch Diktaturpolitik gedämmt werden.
So rufen die Aktivisten der Drei Länder Demo zu einem souveränen Umgang mit den Bürgern und ihren Rechten auf. „Wir appellieren an unsere Regierungen – wir werden laut, weil man uns die Kinder klaut“.

Es bleibt ein wichtiges Anliegen, dass der UN-Charta in allen Ländern Geltung verschafft wird, in der es heißt, dass Verstöße gegen die Menschenrechte strafbar sind. Die Opfer und Betroffene der Familienjustiz und Jugendämter mahnen an: „Wir verteidigen die Freiheit unserer Rechte als Eltern, Großeltern und Kinder, umso mehr fordern wir, dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Menschenrechte geachtet werden“. Wer Familienrechte unterdrückt geht zurück in die Steinzeit. Wer Eltern und Kinder unter Druck setzt, verletzt die UN-Charta.

Wir beobachten weiterhin kritisch, wie die Toleranz der Bundesregierung konkret aussieht. Das betrifft im Übrigen auch die Länder in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, von der Schweiz bis nach Österreich und weiteren Ländern die durch verantwortungslose Kindesentzüge geprägt sind. Die Würde des Menschen bleibt unantastbar und schließt die Missachtung aus. Die Regierungen bleiben aufgefordert, hier nachdrücklich gegen Diskriminierungen von staatlichen Stellen vorzugehen und die Ansprüche der Familienrechte im eigenen Land zu achten und zu fördern, statt sie einzuschränken. Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland für die Diskriminierung von Familienrechten und der schweren Vergehen von ungerechtfertigten Kindesinobhutnahmen und den damit verbundenen Folgen, vielfach verurteilt, gerügt und Änderungen verlangt.

Man kann über die Folgen des Klimawandels diskutieren, sich über die fehlenden Ansätze für eine Förderung der Landwirtschaft beklagen, aber es wird wirklich Zeit das die Regierungen einzelner Länder ihre eigenen familienpolitischen Misststände aufgreifen, denn wer Spannungen und eine latente Eskalation durch alltägliche Verletzungen der Menschenrechte verhindern will, der muss sich mit der Problematik auseinandersetzen.

Die Staaten sind gefordert Mittel bereit zu stellen, um die Katastrophen durch Jugendämter und Familiengerichte abzumildern. Dennoch wird das alleine nicht reichen. Wir alle wissen, dass es keine einfachen Lösungen gibt – da tausende Arbeitsplätze davon abhängen, aber es müssen andere Wege gegangen werden, als nur auf Änderungen zu hoffen. Sind tausende von Kindesinobhutnahmen wirklich noch gerechtfertigt und als Einzelfälle zu degradieren? Sind wir in dieser Problematik noch auf Vermutungen angewiesen?

Viele der Elternbewegungen leisten einen Dienst der Menschlichkeit und appellieren im Namen aller geschädigten Opfer an die Staaten: „Helfen Sie allen die durch Jugendämter und korrupter Familienjustiz zu Schaden gekommen sind, helfen Sie unseren Kindern, euren eigenen Bürgerinnen und Bürger des Landes mit ein wenig Einsatz, damit „WIR als Familien“ wieder sorgenfrei in die Zukunft blicken können!

Die Elternbewegung ruft alle Bürger auf an der Demonstration gegen Jugendämter und willkürliche Familienjustiz am 7. Juni 2013 teilzunehmen.

Reporter kämpfen für Bürger
Sanja Welsch
Journalistin

Reporter kämpfen für Bürger – Journalisten für Menschenrechte

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