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Kunst Kultur Gastronomie

Siegerländer Mundart bei Buch-Juwel wieder erweitert

Liste mit „Platt“-Wörtern weiter ergänzt und nun mit vierter Seite/ Fachwerk-Gedicht

Siegerländer Mundart bei Buch-Juwel wieder erweitert

Vor vielen Jahren fotografiert: Fachwerkansicht der Freudenberger Altstadt. (Foto: presseweller)

Siegerland. 26. April 2018 (DiaPrw). Heimat, Tradition und „Sejerlänner Platt“, wie die Siegerländer Mundart in Südwestfalen genannt wird, stehen beim Siegener Verlag Buch-Juwel, www.buch-juwel.de, obenan. Die bereits bisher umfassende Mundartliste hat Autor Georg Hainer wieder einmal ergänzt, außerdem hat der Verlag eine vierte Seite angefügt. Dabei geht es unter anderem um Werkzeuge und Geräte, Bauteile und Material. Die Listen werden nach und nach stetig erweitert. Auf der Gedichte-Seite gibt es in Mundart und Hochdeutsch ein neues Gedicht zur Fachwerkbauweise im Siegerland. Alles kann ohne Anmeldung aufgerufen und frei gelesen werden.

Der kleine Verlag, bekannt auch für seine verschiedenen Siegerland-Büchlein und Magazine, besteht im 20. Jahr. Er hat sich seit Jahren dem Thema Heimat angenommen. Der Begriff ist ein Lebensgefühl, der zugleich für Kultur, Tradition, Erinnerungen und Zuhause steht. Die Mundart gehört dazu, wenn sie auch nach und nach zu verblassen scheint. Deshalb hat Buch-Juwel bereits schon lange eine Online-Mundartliste im Programm. Sie wird ständig erweitert und ist grob nach Themen gegliedert. Da lexikonartig aufgebaut, gibt es stets die Übersetzung, teils mit Erläuterungen, dazu. Autor Georg Hainer hat nun die bisherige Liste nochmals um verschiedene Begriffe erweitert: „Es finden sich immer wieder Anregungen oder Begriffe, die man noch nicht bedacht hat“, sagt der Autor.

Jetzt vier Rubriken-Seiten
Weil Mundart so vielfältig ist, wurde nun eine weitere Seite begonnen. Mit Geräten, Materialien und Co. greift sie neben anderen wieder Begriffe aus dem täglichen Leben auf. Da wird zum Beispiel die kleine Gartenhacke zum „Häckelche“, der „Schewwer“ zum Schiefer. Jeder kann bei Interesse nachschauen. Schließlich verfügt Buch-Juwel über eine große und wahrscheinlich einzig in dieser speziellen Art nach Themen gegliederten Online-Mundartliste, die ohne Anmeldung zugänglich und frei nachzulesen ist! Auf den Verlagsseiten über „Mundart“ aufrufbar.

Siegerland-Fachwerk im Gedicht
Fachwerkhäuser sind im Siegerland in vielen Orten anzutreffen. Überregional bekannt ist die schöne Fachwerkansicht vom Freudenberger „Flecken“. Georg Hainer hat dazu ein Fachwerkgedicht „Zeitlos schön“, verfasst – in Mundart und Hochdeutsch sowie mit Bild. Zu lesen und schauen ist es im Gedichts- und Geschichten-Blog von Buch-Juwel. Der Blog ist über die Seite Magazine/ Videos/ Blogs unter „Blogs“ auf buch-juwel.de ohne Anmeldung aufrufbar. Einfach mal schauen.

Mehr Infos und Themen zum Siegerland: www.buch-juwel.de

Foto: Vor vielen Jahren fotografiert: Fachwerkansicht der Freudenberger Altstadt. (Foto: presseweller)

Der Verlag Buch-Juwel in Siegen gibt Heimatbücher und Poster zum Siegerland heraus, erstellt und veröffentlicht Magazine und Videos mit Siegerland-Themen. Außerdem werden verschiedene Blogs gepflegt. Autor für Gedichte, Geschichten und Mundartbeiträge ist Georg Hainer. Neu ist die Online-Galerie Siegerland, Buch-Juwels Seejerlänner Galerie. Im November 2016 ist das Büchlein „Riewekooche, Glonk un Alldaachsläwe“ erschienen. 2016 erschien ebenfalls der 40-seitige bebilderte Gedichtband „Jahreszeitenträume“ als Online-Magazin und E-Book. Heimat, populär-verständliche Heimatgeschichte und Mundart sowie Alltagskultur und Alltagsleben von früher und heute sind wichtige Pfeiler. Auf der Internetseite findet sich eine umfangreiche Mundart-Wörterliste, Seejerlänner Platt, die immer wieder ergänzt wird. Die Buch-Juwel-Seiten sind ohne Anmeldung zugänglich. Den Autor findet man auch im Kulturhandbuch Siegen-Wittgenstein.
Das Medienbüro + PR DialogPresseweller schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren Texte unterschiedlicher Art und ist im PR-Bereich für Kunden tätig. Presseweller ist überregional bekannt, u. a. für seine Reiseberichte und Praxis-Autotests.

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Süße Versuchungen am Wegesrand

Genießen auf der Radroute Historische Stadtkerne NRW

Süße Versuchungen am Wegesrand

Eine tierisch leckere Spezialität sind die „Warendorfer Pferdeäppel“ – feine Schokoladentrüffel. (Bildquelle: Stadt Warendorf)

„Pferdeäppel“, „Bullenauge“, „Schlürschluck“ und mehr: Entlang der 390 Kilometer langen Radroute Historische Stadtkerne durch das Münsterland und Südwestfalen lauern süße Versuchungen am Wegesrand. Denn hinter Fachwerkgiebeln und historischen Bürgerhausfassaden kreieren traditionsreiche Handwerksbetriebe ortstypische Köstlichkeiten, für die es sich allemal lohnt, vom Fahrrad zu steigen.

So wie gleich zu Beginn der Tour in Warendorf: Die Stadt des Pferdes sollten Besucher nicht verlassen, ohne die original Pferdeäppel probiert zu haben – handgerollte Schokoladentrüffel in Vollmilch und Zartbitter, serviert auf Stroh gebettet im Einmachglas! Genüsslich gestärkt führt die Route weiter nach Rheda-Wiedenbrück, das nicht nur durch sein fantastisches Fachwerk und den Flora-Westfalica-Park besticht, sondern außerdem Heimat des süßen Marillenlikörs mit Namen Schlürschluck ist.

Bullenauge und Burgberg

Über die Stadt der schönen Giebel, Rietberg, wird Lippstadt erreicht. Auch die dortige Confiserie Peters gilt als „Ort der Versuchung“, reich an feinsten Pralinen und Frischschokoladen. Geschichte „atmen“ und dem „Bullenauge“ zuzwinkern heißt es in Soest, berühmt für sein einmaliges Grünsandstein-Ensemble – und das „Bullenauge“: den mit einem Schuss Sahne kunstvoll versetzten Edelmokkalikör. Wie sehr man sich in Südwestfalen auf Süßes versteht, unterstreichen die Wallfahrtsstadt Werl mit ihren bekannten DreiMeister-Pralinen und das facettenreiche Werne, wo das preisgekrönte „Cafe Konditorei Telgmann“ zu Hause ist.

Wem nach so viel Süßem der Sinn nach Deftigem steht, wird im Tourenverlauf über die Domstadt Münster, das geschichtsträchtige Steinfurt und Tecklenburg zurück nach Warendorf ein Freund der münsterländischen Küche werden. Kleiner Tipp: Der liebevoll gepflegte Weinberg in Tecklenburg bringt einen charaktervollen roten „Philosophen“ und den weissen „Burgberg“ hervor.

Wer einen entspannten oder erlebnisreichen Urlaub im Münsterland verbringen möchte, ist in Warendorf goldrichtig. Ob eines von vielen Urlaubsangeboten, Tipps und Informationen für Fahrradtouren im gesamten Münsterland, Adressen von Restaurants und Gaststätten, Tipps zum Einkaufen, eine Orientierung über Freizeitaktivitäten oder Informationen zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten – die Tourist-Information ist der richtige Ansprechpartner!

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Wo sich das Rad der Geschichte dreht

Auf der Radroute Historische Stadtkerne Westfalen entdecken

Wo sich das Rad der Geschichte dreht

Soest mit seinen Fachwerkhäusern ist eine Station auf der Radroute Historische Stadtkerne.

Alles andere als von gestern: Auf der Radroute Historische Stadtkerne erwacht Geschichte zum Leben. Die 390 Kilometer lange Route führt Radler durch die schönsten Städte Südwestfalens und des Münsterlandes. In Warendorf, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Lippstadt, Soest, Werl, Werne, Steinfurt und Tecklenburg reihen sich nicht nur malerische Winkel, schmucke Fachwerkhäuser und imposante Kirchen aneinander – jeder Ort bietet auf seine ganz eigene Art Möglichkeiten, Geschichte zu erleben und zu genießen.

Den Beinamen „Stadt des Pferdes“ trägt Warendorf nicht umsonst: 1826 auf Geheiß des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. gegründet, stellt das Nordrhein-Westfälische Landgestüt noch heute Züchtern qualitätsvolle Hengste zur Verfügung. Auf Führungen erhalten Besucher Einblick in die Ställe des Gestüts. Ein idealer Ort für eine Pause ist der Rosengarten Flora-Westfalica. Diese drei Kilometer lange, grüne Oase zwischen Rheda und Wiedenbrück bietet mit Wasserschloss, Schlossmuseum, Orangerie und Rosengarten viele Möglichkeiten zum Entdecken und Entspannen. In Rietberg – auch bekannt als die „Stadt der schönen Giebel“ – geht es weit zurück in die Vergangenheit: Im Bibeldorf erleben Besucher wie die Menschen zu Zeiten Jesu lebten und arbeiten.

Kunst im Grünen

Lippstadt verfügt nicht nur über zahlreiche historische Gebäude – hier geht Besuchern auch nach Einbruch der Dunkelheit ein Licht auf: 14 Lichtinstallationen lassen das „Venedig Westfalens“ nach Sonnenuntergang erstrahlen. Die Gebäude aus grünem Sandstein in Soest und Umgebung sind einmalig in Deutschland. Woher der Grünsandstein kommt und wie er abgebaut wurde, das verrät das Soester Grünsandsteinmuseum. Raum zum Durchatmen bietet Radlern der Kurpark in Werl mit seiner Saline. Baumrundgang, Teich, Springbrunnen und Kunstobjekte laden zusätzlich zum Staunen und Verweilen ein. Geballte Geschichte erwartet Besucher im Karl-Pollander-Museum in Werne, das auf vier Etagen die Historie der Stadt sowie ihres berühmten Volksfests Sim-Jü beleuchtet.

Nach einem Abstecher nach Münster führt die Tour nach Steinfurt, das mit seinem Schloss die älteste Wasserburganlage Westfalens vorweisen kann. Direkt dahinter befindet sich der Bagno-Park mit seiner außergewöhnlichen Gartenarchitektur. In Tecklenburg schaut das Kopfsteinpflaster zurück: bunte Steine mit Puppenkopf führen vom historischen Marktplatz direkt zum Puppenmuseum, dessen Exponate bis 1875 zurückreichen.

Wer einen entspannten oder erlebnisreichen Urlaub im Münsterland verbringen möchte, ist in Warendorf goldrichtig. Ob eines von vielen Urlaubsangeboten, Tipps und Informationen für Fahrradtouren im gesamten Münsterland, Adressen von Restaurants und Gaststätten, Tipps zum Einkaufen, eine Orientierung über Freizeitaktivitäten oder Informationen zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten – die Tourist-Information ist der richtige Ansprechpartner!

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Kunst Kultur Gastronomie

Altes Siegerland-Schätzchen: Buch Fachwerk, Mäckes …

Bei Buch-Juwel aus kleiner Nachauflage lieferbar/ Neues Buch“Riewekooche“ im Siegerländer Buchhandel

Altes Siegerland-Schätzchen: Buch Fachwerk, Mäckes ...

Fachwerk und „Mäckes“ auf der Titelseite. (Montage: presseweller)

Siegerland. 31. Januar 2017 (DiaPrW). Wie man in den 1950er-Jahren Gemeinschaft pflegte, man mit Volksschulabschluss wie ganz selbstverständlich die Lehre begann und später aufsteigen konnte und wie erlebt wurde, als im Februar 1945 die Bomben an Siegen vorbeizogen, das sind ebenso Themen wie Hauberg und der Köhler im Siegtal, die alten Lieder und einige heitere Episoden im älteren Büchlein „Fachwerk, Mäckes, Heimatzauber“ des Siegener Verlags Buch-Juwel ( www.buch-juwel.de) aus dem Jahre 2006. Das Buch aus der „grünen Reihe“ des Verlages mit Geschichte(n) und Gedichten von Autor Georg Hainer ist nun in einer kleinen Nachauflage wieder verfügbar.

Bei „Fachwerk, Mäckes, Heimatzauber“ aus 2006 (ISBN 3-9808784-7-3; 44 Seiten DIN-A5, schwarz-weiß) steht einmal mehr die Heimat Siegerland in Südwestfalen im Vordergrund, ob für Menschen, die seit jeher hier wohnen oder andere, die ihren Lebensmittelpunkt, ihren Wohnort hier gefunden haben. Buch-Juwel hat den Titel nochmals in einer kleinen Nachauflage für Heimatfreunde aufgegriffen, nachdem das Büchlein „Em Siegerland“ aus 2013 ausverkauft ist: „Vielleicht finden Leser aus den früheren Texten wieder Veränderungen zu heute“. Das wird besonders für das aktuelle Buch „Riewekooche, Glonk un Alldaachsläwe“ gelten.

Riewekooche-Buch weit nachgefragt
Das aktuelle Buch „Riewekooche, Glonk und Alldaachsläwe“ (ISBN 978-3-9818449-0-0) hatte bisher nicht nur im Siegerland gute Nachfrage, sondern ist auch längst außerhalb angekommen. Bestellungen gingen nach Rheinland-Pfalz bis an den Rhein und nach Hessen bis zum Schwalm-Eder -Kreis. Heimatfreunde dort hatten davon gelesen oder erfahren. Zu diesem Kulturthema und der Neuerscheinung hatten nicht alle lokal-regionalen Zeitungen im Siegerland, aber doch einige, berichtet. Aber das Buch war natürlich im Internet ein Thema auf zahlreichen Webportalen sowie in Social Media. „Es ist gut, dass der Siegerländer Buchhandel aktiv ist“, heißt es seitens des Verlags. Das aktuelle „Riewekooche-Buch“ mit den vielen Themen ist auch jetzt noch in vielen Siegerländer Buchhandlungen erhältlich!

Das „alte“ Fachwerk-Büchlein
Das Büchlein „Fachwerk, Mäckes, Heimatzauber“ aus 2006 gibt Einblicke ins Leben früher. Mittlerweile aus der Buchpreisbindung, kann es zu einem vergünstigten Preis nun direkt, nach Vorrat, beim Verlag bestellt werden. Traditionen, Werte, Heimat leben auf. Und damit natürlich so Vieles, bei dem mancher sagt „Ja, so war es. Daran kann ich mich erinnern!“

Mehr dazu direkt unter „Bücher“ bei
buch-juwel: http://www.buch-juwel.de/Bucher/bucher.html

Foto: Ein kombiniertes Hinweis-Bild zum alten Buch. (Foto-Montage: presseweller)

Mehr zum Siegerland bei Buch-Juwel, in Büchern, Magazinen, Blogs und teils Aktuellem zu Kulturellem gibt es hier:
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Der Verlag Buch-Juwel in Siegen ist ein Kleinverlag, der Heimatbücher und Poster zum Siegerland herausgibt sowie Magazine und Videos mit Siegerland-Themen erstellt. Autor ist Georg Hainer. Im November 2016 ist das Büchlein „Riewekooche, Glonk un Alldaachsläwe“ erschienen, Ende 2013 „Em Siegerland“ mit vielen Gedichten und Geschichten sowie dem christlichen Glaubensbekenntnis in Platt. 2016 erschien der 40-seitige bebilderte Gedichtband „Jahreszeitenträume“ als E-Book. Heimat, populär-verständliche Heimatgeschichte und Mundart sowie Alltagskultur und Alltagsleben von früher und heute sind wichtige Pfeiler. Auf der Internetseite findet sich auch eine Mundart-Wörterliste, Sejerlänner Platt, die immer wieder ergänzt wird. Die Buch-Juwel-Seiten sind ohne Anmeldung zugänglich.
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Backes, Kapellenschule und mehr: Siegerland im Blick

Neu bei Buch-Juwel: Backhäuser und Kapellenschulen im Video / Seite „Direktaufruf“ für Magazine und mehr

Backes, Kapellenschule und mehr: Siegerland im Blick

Backes (l.) in Nieder- und ehemalige Kapellschenschule in Obersetzen. Fotos/ Montage: Presseweller

22. Juli 2016. Siegen (DiaPrW). Wälder, Täler und Höhen prägen das Siegerland im südwestlichen Westfalen. Es sind aber auch die Besonderheiten wie Hauberg, Backes und Kapellenschule, die Einheimische zu schätzen wissen und die auch mancher Besucher kennenlernen will. Selbst wer hier lebt, sagt manchmal: „Das in diesem Ort eine so schöne Kapellenschule ist, wusste ich auch noch nicht.“ Der Siegener Verlag Buch-Juwel ( www.buch-juwel.de ) hat deshalb – ganz neu und ohne Anmeldung über die Internetseite des Verlags aufrufbar – ein Video mit einer kleinen Auswahl an Backhäusern (Backes) und ehemaligen Kapellenschulen erstellt: Siegerland: Backhaus und Kapellenschule. Es führt vom Freudenberger Raum bis in den Hickengrund, von Siegener Dörfern bis nach Hilchenbach-Grund. Neben „Geschichten aus alten Zeiten“ setzt der Verlag immer öfter einzelne aktuelle Themen in kurzen Magazinen um, zum Beispiel jetzt zum „Silberdorf“ Burbach-Holzhausen und zur neuen Sieguferumgestaltung in Siegen.

Heimat Siegerland, das ist bei Buch-Juwel ein Hauptthema, das in vielen Facetten umgesetzt wird. „Heimat“ sagt Inhaber Jürgen Weller, „ist ein Lebensgefühl, eine Stätte der Erinnerungen.“ Beim Verlag stellt sich das nicht nur in bebilderten Magazinen, Geschichten und Büchern dar, sondern auch sprachlich wie in der Mundart-Liste mit Begriffen in „Seejerlänner Platt“. Und der eine oder andere schreibt dann: „Ja, daran kann ich mich gut erinnern …“. Ganz neu ist das Video „Siegerland: Backhaus und Kapellenschule“. Es zeigt, mit direkter Erklärung, einige Backhäuser und ehemalige Kapellenschulen, die typisch fürs Siegerland sind. Fachwerk steht zwar vornean, aber es gibt auch andere Bauweisen. Kapellenschulen haben zumeist ein Türmchen auf dem Haus. Zu sehen ist nur ein beispielhafter Überblick aus der Fülle der Gebäude, die meist von rührigen Heimatvereinen wieder hergerichtet wurden.

Aktuelles wie Siegufer in Kleinmagazinen
Vereinzelt greift der Verlag Aktuelles auf und setzt es in Verbindung mit einem passenden Meldungstext in Kleinmagazinen und Blogs um. Dazu gehören neu die Umgestaltung der Siegener Unterstadt mit dem völlig veränderten Siegufer sowie das Magazin zum Dorf Burbach-Holzhausen im Hickengrund, das im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eine Silbermedaille errang. Einfach einmal auf den Buch-Juwel-Internetseiten „Magazine, Videos, Blogs“ anklicken.

Neu mit Direktaufruf und ohne Anmeldung
Damit es Nutzer noch einfacher haben, hat der Verlag die Seite „Direktaufruf“ eingeführt. Über diese Seite können aktuelle Magazine direkt „aufgeblättert“ oder Videos in Szene gesetzt werden. Bei Magazinen empfiehlt es sich, auf „Vergrößern“ zu drücken. Ansonsten sind alle, auch ältere, Magazine, Videos und Blogs bei buch-juwel.de über die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ aufrufbar. Gut zu wissen: Alle Blättermagazine, Blogs und Videos sind ohne Anmeldung und seitens des Verlags zum Anschauen kostenfrei aufrufbar!

Alles lässt sich nur einen Klick entfernt entdecken: http://www.buch-juwel
Zu Anfragen und anderem siehe unten bei Buch-Juwel und Medienbüro DialogPresseweller.

Foto: Backes (l.) in Nieder- und ehemalige Kapellschenschule in Obersetzen. Fotos/ Montage: Presseweller

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Deutsches Fachwerk: konstruktiv , dekorativ und tragendes Gerüst der Gebäude

Fachwerkgebäude prägen das Gesicht von Dörfern und Städten – Fachwerkbau ist elastisch und dadurch langlebig – Diskussionsbeitrag von Lucas Kret, Immobilienfachmann aus Schotten

Deutsches Fachwerk: konstruktiv , dekorativ und tragendes Gerüst der Gebäude

Fachwerk: konstruktiv , dekorativ und tragendes Gerüst – Seminarbeitrag von Lucas Kret

Die Besonderheit bei Fachwerkgebäuden: Das Holz bildet ein tragendes Gerüst, das mit „Gefachen“ aus Stein, Ziegel oder Lehm über einem Gerüst aus Knüppeln gefüllt wird. Alte Baukunst die heute in verschiedenen Regionen Deutschlands Dörfer und Städte prägen. In regelmäßigen Veröffentlichungen von Immobilienkaufmann Lucas Kret werden Themen rund um Denkmalsanierungen, Anforderungen und Herausforderungen für Bauherren und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege veröffentlicht. Lucas Kret hierzu: „Deutschlandweit ist die Sensibilisierung zum Thema Baudenkmal bei den Betroffenen weiter angekommen, partnerschaftlich werden Vorstellungen mit den zuständigen Denkmalbehörden erarbeitet. Als Bestandteil des geschichtlichen Erbes bilden die verschiedenen Arten von Baudenkmälern einen kulturellen und historischen Beitrag. Die Erhaltung von Baudenkmälern baut auf die kulturgeschichtliche Bedeutung und liegt im Interesse der Allgemeinheit. Geschichtlich und historisch zeugt heute beispielsweise ein ehemaliges Zehnthaus mit reichem Zierfachwerk von 1682 in Nordheim v.d. Rhön, Landkreis Rhön-Grabfeld davon.“ (weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Nordheim_vor_der_Rh%C3%B6n )
Schadensuntersuchung beim Fachwerk

Für ein schlüssiges Instandsetzungskonzept sind beim Fachwerk Schadensuntersuchungen und eine bauliche Analyse erforderlich. Zur fachgerechten Untersuchung sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der die Bereiche gerade beim Material Holz erkennt.

Am gefährlichsten ist ein Befall durch Schwämme, insbesondere durch den echten Hausschwamm. Dieser besitzt die Fähigkeit, über große Strecken unbemerkt zu wachsen, und ist zudem sehr widerstandsfähig gegen viele äußere Einflüsse. Besonders häufig findet man Hausschwamm in den ungelüfteten Hohlräumen zwischen den Deckenbalken oder an den Balkenkopfauflagern unter Bädern und Küchen. Wird Hausschwammbefall festgestellt, so hat dies in der Regel eine sehr kostspielige Sanierung der befallenen Bereiche zur Folge.

Pilzbefall: Beseitigung und Bekämpfung

Ist man sich über Art und Umfang des Pilzbefalles nicht hundertprozentig sicher, ist in jedem Fall ein erfahrener Fachmann oder eine erfahrene Fachfirma zu Rate zu ziehen. Denn während das Wachstum anderer Pilze allein schon durch eine geringfügige Temperaturerhöhung oder die Beseitigung der Holzdurchfeuchtung beendet werden kann, erfordert die Beseitigung von echtem Hausschwamm sehr sorgfältige und umfassende Sanierungsarbeiten. Das betroffene Holz muss mindestens auf einer Länge von anderthalb Metern ab dem letzten sichtbaren Befall herausgeschnitten werden. Am Mauerwerk wird Hausschwamm dagegen mit einem Schaumverfahren oder noch besser mit gezielten Giftinjektionen bekämpft. Der Schaum und die Gifte dringen tief in die Mauerwerksoberflächen ein und zerstören den Pilz.

Holzschädling: Larven des Hausbocks

Der neben dem Hausschwamm gefährlichste Holzschädling ist der Hausbock. Wie bei allen Holzbockkäfern ernähren sich die Larven des Hausbockes von Holz, bevorzugt vom jüngeren Splintholz aller gängigen Nadelholzarten. Balken, die älter als 60 Jahre sind, werden in der Regel nicht mehr befallen, ebenso wenig wie das Kernholz der Balken. Besonders gefährdet sind dagegen oberflächliche Risse. Hier legen die Holzbockweibchen in der Regel ihre Eier ab. Daraus entwickeln sich die gefräßigen Larven. Sie brauchen drei bis sechs, manchmal auch bis zu zwölf Jahre für die Entwicklung zum fertigen Vollinsekt. Deutliche Zeichen des Hausbockbefalls sind krampfaderartige Auswölbungen an der Holzoberfläche. In den Sommermonaten sind auch Nagegeräusche hörbar. Durchbricht man die unversehrte Oberfläche, wird ein Gewirr von mit staubendem Bohrmehl gefüllten Gängen mit den typischen Riffelmarken an den Fraßgangwänden sichtbar. Im Ergebnis nimmt der tragende Querschnitt der Balken ab. Das Holz verliert seine Tragfähigkeit, bis es schließlich zu Durchbiegungen oder gar zum Einsturz tragender Bauteile kommt.

Lucas Kret: „Wird ein Befall erkannt, muss zunächst wiederum sorgfältig die Art des Schädlings be-stimmt werden, da auch noch andere Insektenarten in den Holzkonstruktionen von Baudenkmalen vorkommen. Die häufigsten Arten – Nagelkäfer, gemeiner Scheibenbock und Holzwespe – sind jedoch lange nicht so gefährlich wie der Hausbock.“ (weitere Infos: http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/holz-holzbock-14417.html )

Mit der Bekämpfung des Befalls durch den Hausbock muss grundsätzlich eine erfahrene Fachfirma beauftragt werden. Zudem ist der Befall durch den Hausbockkäfer, ebenso wie der mit Haus-schwamm, in nahezu allen Bundesländern anzeige- und meldepflichtig. Ein Befall ist unverzüglich den Bauordnungsbehörden anzuzeigen.

Fazit von Lucas Kret: Die Bedeutung von Baudenkmalen

Denkmäler vermitteln ein breites Spektrum von technischen über künstlerischen bis hin zu städte-baulichen, sowie sozialen und wirtschaftlichen Leistungen in der Vergangenheit. Das Leben wird dadurch bereichert, kulturelle Heimat wird bewahrt.

V.i.S.d.P.:

Lucas Kret
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich Bildquelle:kein externes Copyright

Lucas Kret führt im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreiche zu den Wissensmodulen Investition in Sachwerten, Vorsorge und Sicherheit durch. Unternehmer Lucas Kret besuchte eine renommierte kaufmännische Fachschule mit erfolgreichem Abschluss und gilt als Experte im Bereich Immobilien, Investments und Vertrieb durch langjährige Erfahrungen in der Immobilienwirtschaft. Die Immobilienbranche hat nach der Restrukturierung einen Weg gefunden, mit der neuen sich rasch verändernden Normalität umzugehen. Investoren wählen ausgesuchte Ziele für Investments, die Erträge und Sicherheit versprechen, Lucas Kret beschäftigt sich mit diesen und anderen Entwicklungen. Weitere Informationen und News unter www.kret-info.de

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Denkmalsanierung: Vor Kitten aller Art ist zu warnen!

Instandsetzung von Klinker- und Ziegelfassaden – Behandlung von Rissen an der Oberfläche der Tragwerkshölzer

Eric Mozanowski führt in Berlin / Leipzig und Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Thema Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus dem Kreis der Teilnehmer kam der Wunsch wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 38, welcher sich mit den Rissen an der Oberfläche der Tragwerkshölzer betrug.

Achtung vor Kitten!

Ein weiteres fachwerkspezifisches Problem sind die Risse an der Oberfläche der Tragwerkshölzer. Vor Kitten aller Art ist zu warnen. Die Erfahrung lehrt, dass sie doch immer verspröden und herausfallen und sich außerdem aufgrund ihres (chemisch anders gearteten) Bindemittels nicht mit den Standölfarben vertragen. Größere Risse sollten durch Ausspanen verschlossen werden, kleinere durch das Hineindrücken von Farbe beispielsweise mit einem Rundpinsel. So wird das Holz vor weiterer Verwitterung geschützt. Wenn die Oberfläche dabei rissig bleibt, ist dies eher angenehm als schädlich, denn die natürliche Verwitterung ist in jedem Fall schöner als eine übertriebene Glätte.

Klinker- und Ziegelfassaden

Als besonders aufwendig und teuer erweist sich immer wieder die Instandsetzung von Klinker- und Ziegelfassaden. Ziegelrohbauten finden sich hauptsächlich in den Küstengebieten von Nord- und Ostsee. Ihr Mauerwerk ist an sich sehr widerstandsfähig und erfordert meist keine aufwendige Bauunterhaltung. Selbst das erneute Ausfugen ist hier nur selten erforderlich, da der weiche Fugenmörtel sich mit dem porösen Backstein gut verbindet und damit länger hält als bei Werkstein- oder Bruchsteinwänden. Anders bei Klinkern. Sie sind zwar selbst härter und widerstandsfähiger als Ziegel, aber auch glatter, so dass sich der Fugenmörtel in der Regel nicht so lange hält. Bei einer Sanierung müssen Klinker- und Ziegelfassaden zunächst mit Wasser abgestrahlt werden. Anschließend sind die fehlenden oder beschädigten Steine zu ersetzen. Dann muss die gesamte Fassade in zeitintensiver Kleinarbeit verfugt werden. Alternativ können die Fugen auch verschwemmt werden. Das ist nicht so aufwendig, erzeugt aber ein glattes Fugenbild.

Denkmalpflege und ihre Aufgabe:

Die Denkmalpflege muss sich immer wieder mit der Frage auseinandersetzen: was hätte der Bauherr damals an meiner Stelle mit moderneren Methoden und Möglichkeiten im Hintergrund im Sinne des Bauwerks entschieden. Es wäre vermessen ein Gebäude lediglich „schön“ machen zu wollen, da dieser Begriff nicht objektiv anzuwenden ist und die Wertung historischer Bauten keine Frage des guten Geschmacks sein darf.

Projekte – Interessen – Umsetzung

Weiterhin ist die Tätigkeit der Projektentwickler im Denkmalbereich jedoch keineswegs auf die Interessenvermittlung beschränkt. Oft sind sie es, die ein größeres Sanierungsvorhaben überhaupt erst auf den Weg bringen. Meist beginnt es mit der Anfrage einer Kommune, eines Wohnungsunternehmens oder einer Privatperson. Ihnen fehlt in der Regel das Know-how für größere Sanierungsvorhaben. Für den Fall, dass Interesse an dem angebotenen Projekt besteht, laden sie – zunächst ganz unverbindlich – zu einer Besichtigung ein.

Eric Mozanowski hierzu: „Viele der rund 1,2 Millionen Baudenkmale in Deutschland könnten ohne das Engagement privater Investoren nicht erhalten werden. Wertvolle Gebäude gingen ohne wirtschaftlich tragfähige Sanierungen und eine anschließende ökonomische Nutzung unwiederbringlich verloren und könnten nicht an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Unser kulturelles Erbe verlöre an Wert und die Bevölkerung der Städte und Dörfer einen Teil ihrer Identität. Was wären die Hansestädte ohne ihre Patrizierhäuser, was wären viele Ortschaften zwischen Niedersachsen und Franken und in ganz Mitteldeutschland ohne die Vielfalt ihrer Fachwerkbauten, und was wären die Gemeinden Bayerns ohne das süddeutsche Bauernbarock? Alle diese Kommunen hätten ohne wirksamen Breitendenkmalschutz wohl längst ihren besonderen Charakter verloren.“

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

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Denkmalpflege und Sanierung: Materialien und deren Anwendung

Eric Mozanowski führt in Berlin / Leipzig und Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Thema Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus dem Kreis der Teilnehmer kam der Wunsch wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 37, welcher sich mit der Verwendung von Materialien der Verputzung betrug.

Haltbarkeit und Oberflächenbehandlung von Putz

Neben der Haltbarkeit ist für die Denkmalpflege auch die Oberflächenbehandlung des Putzes von großer Bedeutung. Sie sollte sich am besten nach den Resten des originalen Putzes richten. Fehlen diese, werden für Bauten vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert oft Kellenputze vorgeschrieben, bei denen der Putz allein mit der Maurerkelle so glatt gestrichen wird, wie es geht, ohne ein Reibebrett einzusetzen. Auf diese Weise erhält der Putz eine fein bewegte Oberfläche. Für Gebäude ab dem 19. Jahrhundert kann auch ein Glattputz verwendet werden. Dabei wird über dem Grundputz ein einheitlich dünner Deckputz aufgetragen, der anschließend überstrichen wird.
In der Denkmalsanierung sind noch immer künstlich strukturierte Putze weit verbreitet, bei denen mit der Maurerkelle Halbkreise oder andere Formen eingedrückt werden. Diese werden von den Denkmalbehörden jedoch äußerst kritisch gesehen. Ähnliches gilt für Rau- und Streuselkuchenputze. Bei Bauten des späten 19. und des 20. Jahrhunderts werden diese Verputzungen zuweilen als zeitgemäß erachtet und daher zugelassen. Für ältere Epochen kommen sie hingegen nicht in Frage.

Fachwerksanierung

Die Sanierung von Fachwerk unterscheidet sich grundsätzlich von der Instandsetzung anderer Gebäudekonstruktionen und -fassaden, weil das sichtbare Holztragwerk immer ein unverzichtbarer Bestandteil der Gebäudekonstruktion ist. Um schädliche Fäulnis an den Grundbalken (Schwellen) und Ständerfüßen zu vermeiden, muss zunächst geprüft werden, ob eine Trockenlegung des Sockels erforderlich ist. Die verschiedenen Verfahren werden in einem späteren Abschnitt des Buches erläutert. Besteht der Sockel aus Bruchstein, sollte man ihn am besten nur ausfugen, selbst wenn er ursprünglich verputzt war, da sichtbares Bruchsteinmauerwerk am wenigsten schmutzempfindlich ist und bei Belastungen durch Spritzwasser, Streusalz und Hundeurin nicht so eine aufwendige Bauunterhaltung erfordert wie ein Putzsockel. Ein unansehnliches Mischmauerwerk muss natürlich verputzt werden, wofür sich ein Naturputz ohne Anstrich empfiehlt. Um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Holzkonstruktion zu vermeiden, sollte der Putz nach unten abgeschrägt werden. Keinesfalls sollte der Sockel mit glasierten Fliesen, Kunststoffplatten oder Bitumenpappen verkleidet werden. Dadurch würde die in das Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit nicht schnell genug oder gar nicht verdunsten und es könnten Fäulnisschäden an Schwelle und Ständerfüßen entstehen.

Die Ausfachungen können aus Naturstein, Backstein oder Lehmstakungen bestehen. Oftmals bleiben sie unverputzt, vor allem im Küstengebiet, wo neben einfachen Ziegelausfachungen auch zahlreiche Ziegelmuster vorkommen. Die im Mittelgebirgsgebiet weit verbreiteten Lehmstakungen haben für das Fachwerk eine ideale Elastizität und eine beachtliche Wärmedämmung. Deshalb sollten sie nicht ohne zwingenden Grund entfernt werden. Gänzlich falsch ist es, auf eine bündige Ausfachung ein gerades Putzkissen aufzusetzen. Denn zum einen werden dadurch die Fachwerkstäbe zur Negativform degradiert. Zum anderen begünstigt ein brettartig vorstehendes Putzkissen das Eindringen von Feuchtigkeit in die Holzkonstruktion. Statt den Putz glatt, aber vorstehend aufzubringen, sollte er schräg und zur Mitte der Ausfachung ansteigend aufgetragen werden. Alternativ empfiehlt sich auch eine schachbrettartig eingeritzte oder schindelartig eingedrückte Struktur, die das Ablaufen des Wassers an der Fassade begünstigt.

Früher und Heute – Materialien im Vergleich

Für den Anstrich des Tragwerks wurden früher meist Ölfarben verwendet. Auch in heutiger Zeit bewährt sich Leinöl, das mehrere Jahre abgestanden sein muss und daher auch Standöl genannt wird. Voraussetzung für seine Verwendung ist, dass der Untergrund noch nicht durch Kunstharzfarben verändert worden ist. Standölfarben haben anfangs zwar einen oft unangenehmen Glanz, dieser verliert sich jedoch nach einigen Monaten. Bei richtiger Anwendung halten Anstriche mit Standölfarben außerdem oft sehr viel länger als Farben auf Kunstharzbasis.
Diskussionsbedarf und Erfahrungsaustausch schloss sich unter den Teilnehmern an und Eric Mozanowski referierte in Stuttgart weiterhin über die Zusammenhänge von Früher und Heute und den Möglichkeiten einer sinnvollen Nutzung und die Wichtigkeit der Denkmalerhaltung.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
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Energieberater-Tipp Sanierung: Außenwand von innen dämmen

Gute Planung und exakte Ausführung sind das A und O bei Innenwanddämmung
Energieberater-Tipp Sanierung: Außenwand von innen dämmen
Mit einer Außendämmung würde so manche Altbaufassade ihren Charme verlieren. Hier ist eine Innendämmung der Außenwände das Mittel der Wahl

Auch wenn eine Dämmung der Wände von außen die beste und wirtschaftlichste Variante ist – nicht jedes Haus kann in einen warmen Dämmstoff-Mantel gesteckt werden. Fachwerkhäuser, denkmalgeschützte Bauten oder Altbauten mit erhaltenswerter Fassade stellen ganz besondere Anforderungen an die Dämmung. Kommt eine Außendämmung nicht in Frage, lässt sich der hohe Energieverbrauch mit einer Innendämmung senken. Der Vorteil: Man braucht kein Gerüst und spart damit Kosten. Der Rest ist allerdings alles andere als einfach. Denn wird eine Innendämmung nicht fachgerecht angebracht, sind Feuchteschäden und Schimmelbildung die Folge.

Von einer Innendämmung im do-it-yourself-Verfahren rät Arndt Jänsch, Energieberater beim Ratgeberportal www.Energie-Fachberater.de, deshalb dringend ab: „Viele Schimmelschäden bei einer Innendämmung entstehen dadurch, dass die Dämmung nicht luftdicht angebracht wurde. Wenn dann die feuchte Raumluft hinter die Dämmung gelangt, kühlt sie sich ab, kondensiert und verursacht Feuchteschäden. Das Anbringen der Dämmung ist also auf jeden Fall eine Aufgabe für den Fachmann.“

Gut geplant ist halb gedämmt

„Auch für die Planung der Innendämmung sollten Haus- oder Wohnungseigentümer unbedingt einen Experten hinzuziehen“, rät der Energieberater. Denn jeder Altbau ist anders, so dass es keine pauschale Lösung gibt. Wichtig ist ein individuelles Dämmkonzept, das Bausubstanz und Lebensgewohnheiten der Bewohner berücksichtigt, und zum Beispiel von Energieberatern oder qualifizierten Fachbetrieben erstellt wird. Am Anfang steht eine bauphysikalische Analyse, um die Auswirkung verschiedener Dämm-Maßnahmen auf das Mauerwerk abschätzen zu können. Danach wird dann festgelegt, welche Konstruktion für die Innendämmung in Frage kommt.

Der Energieberater rät: Exakte Ausführung verhindert Schäden

Je nach Material und Konstruktion kann die Dicke der Dämmung zwischen fünf und zehn Zentimetern betragen. Für die Innendämmung der Außenwand schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung vor, dass die Wand nach der Dämmung einen U-Wert (Wärmedurchgangswert) von 0,35 W/(m²K) erreichen muss. Hausbesitzern, die jetzt schon zukunftssicher dämmen wollen, rät Energieberater Arndt Jänsch, möglichst einen U-Wert von 0,25 W/(m²K) anzustreben. Entsprechend der Bausubstanz kann die Innendämmung entweder mit Dampfsperre ausgeführt werden. Dann ist die Konstruktion luftdicht abgeschlossen und verhindert so die Tauwasserbildung. Alternativ kann eine Innendämmung ganz ohne Dampfsperre – dann dienen mineralische Dämmplatten als Dämmung und Feuchtespeicher zugleich – oder mit einer sogenannten variablen Dampfbremse ausgeführt werden. „In dem Fall lässt die Dampfbremse einen gewissen Abtransport der Feuchtigkeit durch die Dämmung nach innen zu“, erklärt Energieberater Jänsch. „Möglich ist auch, dass der Schlagregenschutz verbessert werden muss, damit nicht mehr so viel Feuchtigkeit von außen ins Mauerwerk gelangt. Dazu könnte man zum Beispiel den Dachüberstand verlängern.“ Auf jeden Fall sollten Heizkörpernischen und Fensterlaibungen besonders sorgfältig gedämmt werden, damit keine Wärmebrücken entstehen. Aus dem gleichen Grund wird an angrenzenden Wänden, Decken und Böden die Dämmung über die Ecke hinaus gezogen. Für diese sogenannte Flankendämmung gibt es spezielle Dämmkeile.

Kompetente Beratung vom Energieberater

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Dämmung, Sanierung und Modernisierung finden Hausbesitzer auf dem Ratgeberportal www.Energie-Fachberater.de. Dort können sie nach einem Energieberater in ihrer Nähe suchen. An bundesweit mehr als 1.500 Standorten stehen Energieberater für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.

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Die Brancheninitiative „Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel“ wurde durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit dem Label „Good Practice Energieeffizienz 2010“ ausgezeichnet. An mehr als 1.500 Standorten bieten Energieberater eine kostenlose, unverbindliche Erstberatung sowie auf Wunsch die Erstellung eines bedarfsorientierten Energieausweises an. Hauseigentümer finden auf dem Portal www.energie-fachberater.de umfangreiche Informationen und Tipps rund um Modernisierung, Renovierung und Energiesparen sowie eine bundesweite Fördermittel-Suche. Produktinformationen rund ums Haus sowie die Suche und Kontaktaufnahme zu einem Energieberater vor Ort runden das Angebot ab.

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Fachwerk und Fachwerkhaus

Fachwerk und Fachwerkhaus

(rgz) Das bauliche Grundprinzip des Fachwerks hatte seine erste Blüte schon im Hochmittelalter. Doch auch heute noch hat die Konstruktion aus einem Tragwerk und dazwischen eingefügten Wandelementen ihre Berechtigung – und bis heute wird Holz fürs Fachwerk eingesetzt. Formal hat ein moderner Fachwerkbau dagegen nicht mehr viel mit seinen mittelalterlichen Vorläufern gemein. Nicht nur die Technik hat sich weiterentwickelt, auch die Ansprüche der Bewohner sind heute gewachsen.

Fachwerk heute: Weitläufigkeit und Transparenz statt kleinteiliger Enge

Waren die Fachwerkhäuser von einst gekennzeichnet durch niedrige enge Räume und kleine Fensteröffnungen, dominieren heute große Verglasungen und hohe, weitläufige Raumgestaltungen die Architektur der modernen Holzfachwerkbauten. Basierend auf einem Konstruktionsraster von 1,15 Meter, lässt sich aus senkrechten Stützen und waagerechten Längsbalken, den so genannten Bindern, ein individuell geplantes Holzskelett errichten. Schon bei der Grundform besitzt der Bauherr weitgehende Gestaltungsfreiheit, die sich mit Abschleppungen entlang der Traufseiten noch erweitern lässt.

Planungsfreiheit im Fachwerkraster

Innerhalb des Fachwerkrasters können geschlossene Wandelemente, bodentiefe oder halbhohe Verglasungen mit Fenstern und Drehkipptüren nahezu beliebig eingeplant werden, da die Wandelemente selbst keine tragende, sondern nur eine raumabschließende Funktion haben. Auch in den Innenräumen genügen wenige tragende Stützen, so dass ihre Gestaltung offen und sogar im Nachhinein veränderbar ist. Galerien und große Glasflächen im Dach unterstützen den großzügigen Gesamteindruck.

Schöne Ein- und Aussichten

Einen fließenden Übergang zum Garten stellen Pergolen, Balkone und Dachüberstände, Blumenkästen und Glasfüllungen dar. „Der Garten bestimmt das Lebensgefühl auch in den Innenräumen mit. Die Berücksichtigung der Jahreszeiten ist uns darum bei seiner Anlage besonders wichtig“, sagt Landschaftsarchitekt Hans-Gerd Kleymann von Davinci Haus

Die Gestaltung von Garten und Haus bedingen sich bei dem Hauskonzept gegenseitig. Das flexible Holzfachwerkraster bietet dabei die Freiheit, schöne Ein- und Ausblicke in die Naturlandschaft des Gartens zu realisieren.

Mehr Infos zum Thema „Bauen und Wohnen“ auf den Seiten der RatGeberZentrale im Internetn-und-wohnen

Foto: djd/Davinci Haus
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