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Europa Konsumbarometer 2015 – Konsum: Der Zeitfaktor

Europa Konsumbarometer 2015 - Konsum: Der Zeitfaktor

Die Europäer nehmen sich mehr Zeit, bevor sie kaufen – vor allem im Internet. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

München, 5. Mai 2015: Grundsätzlich nimmt die investierte Zeit für Käufe zu. 49 Prozent der Europäer stöbern für ihre Käufe ausführlicher im Internet. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Zu diesem Ergebnis kommt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. 44 Prozent der Europäer haben heute noch genauso viel Freizeit wie vor fünf Jahren. Zugleich steht gut vier von zehn Verbrauchern (41 %) weniger freie Zeit zur Verfügung. „Der Faktor Zeit beeinflusst im Wesentlichen das Verbraucherverhalten“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Die Verbraucher sind nicht nur bereit, sich Zeit für Käufe zu nehmen. Sie würden sich gerne noch länger umsehen und informieren. Dies gilt sowohl für den stationären Handel als auch für das Internet.“

Online-Shopping bietet Zeitvorteil
Fast jeder dritte Verbraucher (31 %) gibt an, grundsätzlich mehr Zeit für Käufe zu investieren als 2009. Das gilt besonders für das Internet. Knapp jeder Zweite recherchiert vor dem Kauf ausgiebig online. Mehr als jeder dritte Europäer (37 %) verbringt dagegen weniger Zeit in Geschäften. Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“

Selbstbestimmter Konsum – Europäer informieren sich
Obwohl die Verbraucher mehr Informationen zu den Produkten recherchieren, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Verbraucher, die angeben, sie haben sich beim letzten Kauf schneller entschieden als zuvor, führen dies vor allem auf den Preis und besondere Angebote zurück. Für eine langsamere Entscheidung sind der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, und das Warten auf besondere Angebote ausschlaggebend.
Zeitersparnis ist besonders beim „Click & Collect“ und bei Käufen im Internet neben finanziellen Aspekten die wichtigste Motivation. Über 40 Prozent der Verbraucher nutzen diese Konsumoptionen für einen schnellen Kauf. Der stationäre Handel bietet dagegen die Möglichkeit, sich vor Ort von der Qualität der Produkte zu überzeugen. Als zweitwichtigsten Grund für Neukäufe in Geschäften nennen die Europäer die Freude am Konsum.

Zeitmanagement verschiedener Konsumtypen
Die verschiedenen Konsumtypen teilen ihre Zeit für den Einkauf unterschiedlich ein. Verbraucher, die heute
– weniger als vor fünf Jahren konsumieren, zeichnen sich durch zwei Kaufstrategien aus: Entweder investieren sie weniger Zeit in Käufe, oder sie gehen auf Schnäppchenjagd, vor allem im Internet.
– genauso viel konsumieren, nehmen sich einerseits mehr Zeit. So bereitet jeder Zweite die Kaufentscheidung online länger vor als zuvor. Andererseits nimmt die im stationären Handel verbrachte Zeit ab.
– mehr kaufen, nutzen verstärkt das Internet. Zwei von drei Verbrauchern geben an, länger als früher online zu recherchieren.

Produktwahl beeinflusst Einkaufsdauer
Die Europäer treffen je nach Produkt ihre Kaufentscheidung unterschiedlich schnell. 1,5 bis zwei Stunden benötigen sie für Kleidung, Heimwerker- oder Gartengeräte. Deutlich mehr Zeit nehmen sich die Verbraucher für Einrichtungsgegenstände (2,5 Stunden) oder Elektrohaushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik (über 3 Stunden). Vor allem deutsche Verbraucher prüfen TV-, HiFi- und Videogeräte vor dem Kauf ganz genau. Für Recherche und Kauf benötigen sie über fünf Stunden. Am schnellsten entscheiden sie sich dagegen bei Heimwerker- oder Gartengeräten. Nach knapp einer Stunde ist der Kauf abgeschlossen.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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(Studie) Europa Konsumbarometer 2015: Neue Kaufpraktiken

Tauschen, Teilen, Leihen – welche Kaufpraktiken liegen im Trend?

(Studie) Europa Konsumbarometer 2015: Neue Kaufpraktiken

Die Verbraucher denken um – Internet- und Secondhand-Käufe sind beliebt. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

München, 28. April 2015: Nach Meinung der Europäer nehmen die Neukäufe im Internet weiter stark zu. Deutsche Verbraucher shoppen besonders gerne online. 78 Prozent tätigen genauso viele oder mehr Neukäufe im Internet wie vor fünf Jahren. Der stationäre Handel verliert dagegen an Bedeutung. Sowohl die Neukäufe als auch die in Geschäften verbrachte Zeit nehmen weiter ab. Neben diesen klassischen Formen des Einkaufens rücken andere Konsumpraktiken stärker in den Fokus: Gebrauchtkäufe, „Click & Collect“ oder das Ausleihen, Tauschen oder Teilen von Produkten. Zu diesem Ergebnis kommt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ). Für die aktuelle Studie hat die Commerz Finanz GmbH mehr als 8.700 Europäer nach ihren Konsumgewohnheiten gefragt. Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborativen Konsum werden vor allem finanzielle Gründe angeführt. 40 bis 60 Prozent der europäischen Verbraucher sehen einen Zusammenhang zwischen ihren Konsumpraktiken und der Wirtschaftslage. „Allerdings lässt sich der Konsum nicht vollständig durch wirtschaftliche Faktoren erklären“, erläutert Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Das Ausleihen oder Tauschen von Gütern bringt zwei Vorteile mit sich: Der Verbraucher spart zum einen Geld, zum anderen verschwendet er keinen Platz für Dinge, die er nur selten braucht. Die Europäer denken beim Konsum um.“

Art des Einkaufens hat sich verändert
Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Ein Großteil greift dabei stärker auf das Internet und mobile Technologien zurück (73 %). Lediglich 15 Prozent der Europäer bestellen keine Neuwaren online. Bei „Click & Collect“ und Neukäufen im Internet ist der Zeitgewinn der entscheidende Grund für die Wahl dieser Konsumoptionen – noch vor oder gleichauf mit dem Preis. Kaufen die Verbraucher im stationären Handel, möchten sie sich vor Ort von der Qualität des Produkts überzeugen. In diesem Punkt heben sich die Geschäfte von anderen Konsumkanälen ab. Nur sieben Prozent der Europäer shoppen aus Qualitätsgründen im Internet. Hinsichtlich der Komplementarität von Online- und Offline-Handel ist dies eine gute Nachricht. Vor allem die unter 45-Jährigen wollen das Internet künftig stärker für Gebrauchtkäufe, „Click & Collect“, das Ausleihen, Tauschen oder Teilen von Produkten nutzen.
Mit dem Kauf im Geschäft verbinden die Europäer auch Konsumlust. Die Freude am Kauf scheint nach wie vor fest mit dem Shopping im traditionellen Handel verankert zu sein und wird als zweitwichtigster Konsumgrund genannt.

Produkte aus zweiter Hand beliebt
Der Secondhand-Markt als Weiterverkaufs- oder Einkaufsmöglichkeit gewinnt deutlich an Reichweite. Drei von fünf Europäern beteiligen sich als Verkäufer, zwei von drei Europäern als Käufer. Ein gutes Viertel (27 %) bestätigt, „häufiger als früher“ auf gebrauchte Produkte zurückzugreifen. Der Verkauf gebrauchter Gegenstände im Internet ist vor allem bei den unter 45-Jährigen beliebt. Etwa jeder Zweite verkauft gebrauchte Gegenstände oder Bekleidung online. Hauptmotive für die Wahl dieser Konsumoption sind in erster Linie wirtschaftliche Gründe, gefolgt von Platzmangel oder einer seltenen Nutzung. Ein weiterer Aspekt sind häufige Modellwechsel sowie Produktinnovationen. „Das zunehmende Bedürfnis nach Abwechslung und ein schnell wechselndes Angebot im Handel führen zu immer kürzeren Wiederkaufszyklen. Viele Konsumenten haben daher selbst für hochwertige Produkte in gutem Zustand keine Verwendung mehr“, kommentiert Prof. Dr. Susanne Wigger-Spintig. „Das ist wiederum für diejenigen interessant, die sich mit dem Qualitätsniveau der Secondhand-Ware zufriedengeben und sich entweder nicht mehr leisten können oder wollen.“
Nicht alle Konsumpraktiken sind gleich beliebt. Das Leihen von Geräten oder der Tausch von Immobilien, Haushaltsgeräten oder Kleidung wird vergleichsweise seltener praktiziert. Auch Gruppenkäufe stoßen auf geringes Interesse. Zwei von drei Europäern haben diese Option bisher noch nicht genutzt. Die „Click & Collect“-Methode ist eine innovative Art, einzukaufen. Sie ist zwar in einigen westeuropäischen Ländern noch wenig verbreitet, erfreut sich insgesamt aber immer größerer Beliebtheit. 15 Prozent der Europäer nutzen diese Möglichkeit heute bereits häufiger als vor fünf Jahren.

Forderungen der Verbraucher
Jedem dritten Europäer würden ein größeres Dienstleistungsangebot auf den Websites (32 %) das Einkaufen erleichtern. Gefragt sind auch eine bessere Erreichbarkeit durch Carsharing-Angebote oder öffentliche Verkehrsmittel (21 %), eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) und eine optimierte Gestaltung des Kundenlaufs im Geschäft/in der Struktur im Internet (23 %). Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

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Kunst Kultur Gastronomie

Europa Konsumbarometer 2015: Lebensmittel

Lebensmittel: Herkunft und Zutaten gewinnen an Relevanz

– Qualität als Einkaufskriterium bei Lebensmitteln nimmt zu
– Lebensmitteleinkauf wird besonders schnell erledigt
– Konsumenten richten sich beim Kauf nach dem Preis

München, 24. April 2015: Die Europäer achten verstärkt auf die Qualität von Lebensmitteln. Zwei von drei Europäern interessieren sich mehr als vor fünf Jahren dafür, woher ein Produkt stammt und welche Bestandteile es enthält. Dies bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Viele Verbraucher wünschen sich nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für ihre Kinder gesunde und rückstandsarme Lebensmittel“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Die Konsumenten recherchieren ausgiebiger. Sie möchten wissen, wie die Nahrungsmittel hergestellt werden und welche Inhaltsstoffe sie enthalten.“

Gesteigertes Konsumbewusstsein
Die europäischen Verbraucher konsumieren bewusster. 67 Prozent achten zunehmend auf Herkunft und Zusammensetzung der Produkte. In Deutschland gilt dies für mehr als jeden zweiten Konsumenten (53 %). Eine erhöhte Nachfrage nach Nahrungsmitteln ohne bestimmte Zutaten wie Gluten, Weizen oder Laktose spricht für ein gestiegenes Gesundheits- und Konsumbewusstsein. Biolebensmittel sind weiter auf dem Vormarsch. Die Ursprünglichkeit natürlicher Erzeugnisse und ihre Vorteile für die Gesundheit entsprechen dem allgemeinen Trend hin zum bewussten Konsumieren. „Eine gesunde Ernährung und körperliche Fitness haben heute einen hohen Stellenwert im Alltag. Diskussionen über genmanipulierte Waren, Massentierhaltung und Umweltskandale sorgen für ein Umdenken bei den Verbrauchern“, so Prof. Dr. Susanne Wigger-Spintig von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. „Der Verbraucher hat heute mehr Möglichkeiten, sich zu informieren. Dies führt zu bewussteren Einkaufsprozessen.“ Das Europa Konsumbarometer bestätigt, dass heute deutlich mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Auch die Umweltauswirkungen der gekauften Produkte rücken zunehmend in den Fokus. 60 Prozent der Europäer geben an, mehr auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte zu achten als vor fünf Jahren. Bei den deutschen Verbrauchern ist es nur jeder Zweite (49 %).

Rund 1,5 Stunden Zeit für den Lebensmitteleinkauf
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Bei dem Kauf von Lebensmitteln und Getränken sind die Europäer besonders schnell. Nach einer Stunde und 23 Minuten ist der Lebensmitteleinkauf abgeschlossen. Mit einer Stunde und 20 Minuten liegen deutsche Verbraucher leicht unter dem europäischen Durchschnitt. Deutlich langsamer entscheiden sich die Verbraucher bei Einrichtungsgegenständen (etwa 2,5 Stunden) sowie Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik (über 3 Stunden).

Clevere und bewusste Käufe
Vor allem der Preis führt zu einer schnellen Entscheidungsfindung. Mehr als ein Drittel (37 %) der Konsumenten gibt an, sich beim Kauf nur nach dem Preis zu richten. Das Warten auf spezielle Angebote und Rabattverkäufe (private Verkäufe, Flash Sales, Ausverkauf) dagegen verlangsamt die Kaufentscheidung. 40 Prozent der Europäer hoffen auf reduzierte Ware im Ausverkauf. Hinzu kommt das gestiegene Gesundheits- und Konsumbewusstsein der Verbraucher. 33 Prozent achten verstärkt auf Herkunft und Qualität der Produkte. Dies trifft auch auf den Kauf von Lebensmitteln zu.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Mode Trends Lifestyle

Europa Konsumbarometer 2015: Bekleidung

Bekleidung: Käufe aus zweiter Hand sind weiter im Kommen

– Europäer achten bei Bekleidung auf die Qualität
– Schnelle Entscheidung: Kauf nach zwei Stunden abgeschlossen
– Besondere Angebote beschleunigen Kaufentscheidung
– Secondhand-Markt gewinnt an Bedeutung

München, 23. April 2015: Die Europäer achten verstärkt auf die Qualität der Bekleidung. 67 Prozent der Verbraucher informieren sich über die Herkunft und Zusammensetzung von Produkten. Dies bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Das Konsumverhalten der Europäer verändert sich. Die Verbraucher sind selbstbestimmter geworden“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Vor dem Kauf recherchieren sie intensiver. Sie möchten nicht nur wissen, woher ein Produkt stammt, sondern auch welche Bestandteile es enthält.“

Gesteigertes Konsumbewusstsein
Herkunft und Zusammensetzung von Produkten gewinnen an Relevanz. Die Mehrheit der Verbraucher (67 %) achtet verstärkt auf Produktionsort und Bestandteile der Ware. Dies gilt auch für rund jeden zweiten Deutschen (53 %).

Kauf und Verkauf gebrauchter Kleidung nimmt zu
Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, häufiger als vor fünf Jahren gebrauchte Kleidung und andere Produkte zu kaufen oder weiterzuverkaufen. Bei den Deutschen ist der Kauf von Gebrauchtwaren nicht so weit verbreitet. Nur knapp jeder Fünfte (19 %) entscheidet sich häufiger als früher für Waren aus zweiter Hand. Mehr als ein Drittel der Deutschen (35 %) kauft keine Secondhand-Produkte (Europa: 34 %). Vor allem jüngere Verbraucher praktizieren den Weiterverkauf von Gegenständen oder Kleidung. Dies gilt für rund jeden zweiten 18- bis 30-Jährigen (52 %) und 46- bis 60-Jährigen (45 %). Mehr als jeder zweite Europäer gibt wirtschaftliche Gründe an, gebrauchte Gegenstände oder Kleidung zu kaufen (61 %) oder zu verkaufen (51 %). Andere Motive für den Weiterverkauf sind ein geringer Nutzungsbedarf (27 %) und Platzmangel (25 %).
Das Leihen und Tauschen von Kleidung sowie Gruppenkäufe sind dagegen eher weniger beliebt. Nur jeder zehnte Europäer gibt an, diese Konsumpraktiken häufiger als früher zu nutzen. Für rund zwei Drittel der Verbraucher ist dies keine Option.

Bekleidung: Kauf ist schnell entschieden
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Bei dem Kauf von Bekleidung sind die Europäer besonders schnell. Im Durchschnitt benötigen sie zwischen 1,5 bis 2 Stunden. Deutlich langsamer entscheiden sich die Verbraucher bei Einrichtungsgegenständen (ca. 2,5 Stunden) und Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik (mehr als 3 Stunden). Deutschen Verbrauchern fällt die Entscheidung bei Bekleidungsartikeln im europäischen Vergleich am schwersten. Mit 2 Stunden und 7 Minuten Zeitaufwand liegen sie deutlich über dem europäischen Mittelwert (1h 44 min).

Schnellere Kaufentscheidung durch Online-Angebote
Spezielle Angebote und Schnäppchen beschleunigen die Entscheidungsfindung. Das trifft auch für den Kauf von Bekleidungsartikeln zu. Etwa jeder dritte Europäer (34 %) gibt an, besondere Angebote zu verfolgen. Jeder fünfte Verbraucher (20 %) führt einen schnelleren Entschluss beim letzten Kauf auf steigende Online-Käufe zurück, die ihm lange Wege ersparen. Bei Bekleidung und Textilien bestätigen dies bis zu 40 Prozent der Europäer. Zudem beschleunigt eine kundenfreundliche Abwicklung inklusive kostenloser Lieferung und Rücksendung den Kauf im Internet (16 %).

Warten auf spezielle Angebote verlängert Kaufentscheidung
Das Mehr an Informationen verlängert den Kaufprozess. Der Wunsch, „die richtige Wahl“ zu treffen, verzögert den Kaufprozess maßgeblich (43 %). Vor dem Kauf prüfen die Verbraucher sorgfältig ihre Entscheidung (16 %) und warten auf spezielle Angebote und Rabattverkäufe (private Verkäufe, Flash Sales, Ausverkauf). 40 Prozent der Europäer hoffen auf Schnäppchen im Ausverkauf oder über private Verkäufe und Flash Sales. Hinzu kommt das gestiegene Gesundheits- und Konsumbewusstsein der Verbraucher. 33 Prozent achten verstärkt auf Herkunft und Qualität der Produkte. Dies trifft in besonderem Maße auf den Kauf von Bekleidung zu.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

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Immobilien Bauen Garten

Europa Konsumbarometer 2015: Immobilien

Immobilienkauf bei jüngeren Europäern beliebt

München, 22. April 2015: Europa erholt sich von der Wirtschaftskrise. Allerdings hat die Krise tiefe Spuren hinterlassen. Über 70 Prozent der Verbraucher nehmen ihre Kaufkraft als eingeschränkt wahr. Mehr als jeder zweite Europäer gibt an, dass seine finanzielle Situation schwieriger ist als vor fünf Jahren. Ein Blick auf den Immobilienmarkt verdeutlicht dies: 35 Prozent der deutschen Verbraucher bestätigen, dass ihre Miete oder die Rückzahlungen für den Immobilienkredit im Vergleich zu vor fünf Jahren gestiegen sind. Der europäische Durchschnitt liegt sogar bei 40 Prozent. Zugleich plant jeder zehnte Europäer, 2015 eine Immobilie zu erwerben. Damit steigen die Kaufabsichten um einen Prozentpunkt. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Wie auch in den Vorjahren liegen die Kaufabsichten der Deutschen für Immobilien unter dem europäischen Durchschnitt“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Mit sieben Prozent verzeichnen sie ein leichtes Plus von einem Prozentpunkt. Vor allem bei den jüngeren Europäern ist der Kauf eines Eigenheims beliebt.“ Während 17 Prozent der 18- bis 30-Jährigen den Erwerb einer Immobilie planen, sind es unter den 31- bis 45-Jährigen zwölf Prozent. Bei den 46- bis 60-Jährigen und den über 60-Jährigen sinkt das Interesse auf sechs beziehungsweise fünf Prozent.

Beim Kauf von Gebrauchsgütern verändern finanzielle Gründe die Konsumpraktiken der Verbraucher. Die Shareconomy ist auf dem Vormarsch. Produkte werden immer häufiger gebraucht gekauft, getauscht, geliehen oder gemietet. Online-Plattformen für den Wohnungstausch im Internet gibt es schon lange. Dennoch gibt ein Großteil der Europäer an, das Teilen oder Tauschen noch nicht praktiziert zu haben (64 %). Deutsche Verbraucher liegen mit 68 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Nur neun Prozent der europäischen Verbraucher teilen oder tauschen häufiger als früher. Diese Aussagen gelten auch für die eigenen vier Wände.

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Europa Konsumbarometer 2015: Motorräder

Motorräder und Motorroller bei jungen Europäern beliebt

München, 22. April 2015: Fünf Prozent der Europäer haben 2015 vor, ein Motorrad oder einen Motorroller zu kaufen. Das bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Die deutschen Konsumenten liegen mit vier Prozent etwas unter dem europäischen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgabeabsichten der Europäer konstant. Die Verbraucher bevorzugen weiterhin vier statt zwei Räder: Neuwagen (13 %) und Gebrauchtwagen (16 %) sind im Vergleich deutlich gefragter.

Besonders jüngere Verbraucher interessieren sich für den Kauf eines motorisierten Zweirades. Zehn Prozent der 18- bis 30-Jährigen planen eine Anschaffung in diesem Bereich. Die 31- bis 45-Jährigen folgen mit nur drei Prozentpunkten Abstand (7 %). Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf drei Prozent. Mit nur einem Prozent sind Motorrad und -roller für die über 60-Jährigen nicht attraktiv.

Zeichen: 926

Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Sport Vereine Freizeit Events

Europa Konsumbarometer 2015: Sportausrüstung

Sportartikel: leicht gesunkene Kaufabsichten

München, 22. April 2015: Sportartikel liegen weiter im Trend, auch wenn die Konsumabsichten leicht sinken. 15 Prozent der Europäer planen, 2015 in ihre Sportausrüstung zu investieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kaufabsichten um drei Prozentpunkte gesunken. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Freizeitaktivitäten sind für die Europäer besonders wichtig“, erklärt Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Beim Sport legen die Verbraucher großen Wert darauf, durch die richtige Ausrüstung oder funktionale Bekleidung gut ausgestattet zu sein.“

Ausgabensenkung bei Sportartikeln
Die Ausgaben für Sportartikel sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Deutsche Konsumenten liegen mit 16 Prozent knapp über dem Durchschnitt (Europa: 15 %). Gleichzeitig kaufen die Europäer zunehmend bewusster ein. Die Mehrheit der Verbraucher (67 %) erkundigt sich nach Herkunft und Zusammensetzung von Produkten. Diese Entwicklung ist nicht nur bei Gütern des alltäglichen Bedarfs zu beobachten, sondern auch im Bereich des Sports. Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Die unterschiedlichen Wellnesstrends beeinflussen die Lebensstile der Konsumenten. Eine gesunde Ernährung und körperliche Fitness haben heute einen hohen Stellenwert im Alltag. Der Verbraucher hat heute mehr Möglichkeiten, sich zu informieren. Dies führt zu bewussteren Einkaufsprozessen.“

Sportartikel besonders bei jungen Verbrauchern beliebt
Den Kauf einer Sportausrüstung planen vor allem junge Europäer. Besonders 18- bis 30-Jährige (26 %) und 31- bis 45-Jährige (20 %) interessieren sich für eine Anschaffung in diesem Bereich. Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Konsumabsichten auf elf Prozent. Mit nur sechs Prozent bei den über 60-Jährigen rückt dieser Ausgabeposten in den Hintergrund.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Online-Shops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

Zeichen: 5.767

Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangenen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären und onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015: Elektrohaushaltsgeräte

Elektrohaushaltsgeräte bei jungen Europäern beliebt

Europa Konsumbarometer 2015: Elektrohaushaltsgeräte

Für den Kauf von Elektrohaushaltsgeräten nehmen sich die Verbraucher mehr als drei Stunden Zeit. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

– Elektrische Haushaltsgeräte auf Platz drei der Kaufabsichten
– 35 Prozent der Deutschen möchten in Elektrohaushaltsgeräte investieren
– Kaufentscheidung dauert über drei Stunden

München, 21. April 2015: Ausgaben für elektrische Haushaltsgeräte sind weiterhin beliebt – auch wenn die Kaufabsichten mit Platz drei im Vergleich zum Vorjahr einen Rang einbüßen. 35 Prozent der Deutschen planen, in diesem Jahr ein Produkt in dieser Kategorie zu erwerben. Die deutschen Verbraucher liegen damit knapp unter dem europäischen Durchschnitt (36 %). Dies bestätigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Elektrische Haushaltsgeräte erleichtern die Arbeit, erhöhen den Komfort im Alltag und sparen Zeit“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Vor allem bei den jüngeren Verbrauchern sind Ausgaben für Haushaltsgeräte ein zentraler Bestandteil im Budget.“

Platz drei auf der Einkaufsliste
Bei den Kaufabsichten belegen Elektrohaushaltsartikel den dritten Platz – knapp hinter Ausgaben für Hausumbau und Renovierung und dem Spitzenreiter Reisen und Freizeit. 36 Prozent der Europäer planen, 2015 in elektrische Haushaltsgeräte zu investieren. Auch mehr als jeder dritte Deutsche beabsichtigt eine Anschaffung in diesem Segment (35 %). Gegenüber dem Vorjahr sind die Ausgabeabsichten der Deutschen leicht gesunken (minus drei Prozentpunkte). Elektrohaushaltsgeräte sind vor allem bei jungen Verbrauchern beliebt. In der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen belegen sie Platz zwei auf der Einkaufsliste. 44 Prozent interessieren sich für den Kauf. Mit jeweils fünf Prozentpunkten Abstand folgen die 31- bis 45-Jährigen (39 %) und die 46- bis 60-Jährigen (34 %). Bei den über 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf 26 Prozent.

Kaufentscheidung dauert mehr als drei Stunden
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Über drei Stunden benötigen sie bei Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik. Deutlich schneller fällt die Entscheidung bei Heimwerker- und Gartengeräten (1,5 bis 2 Stunden) und Einrichtungsgegenständen (ca. 2,5 Stunden). Deutsche Verbraucher lassen sich mit 3 Stunden und 47 Minuten besonders viel Zeit, bis sie sich für ein Elektrohaushaltsgerät entscheiden.

Online-Angebote beschleunigen die Kaufentscheidung
Das Internet beschleunigt die Entscheidungsfindung. 40 Prozent der Europäer geben an, dass ihnen digitale Plattformen helfen, sich über Elektrohaushaltsgeräte zu informieren. Einen schnelleren Entschluss im Rahmen des letzten Kaufs führen die Verbraucher vor allem auf steigende Online-Käufe zurück, die lange Wege ersparen (20 %). Zudem empfinden es die Europäer als Erleichterung, sich im Internet über Produkte zu informieren (16 %). Den Online-Kauf beschleunigt vor allem eine kundenfreundliche Abwicklung mit kostenloser Lieferung und Rücksendung (16 %). Beim Kauf von Elektrohaushaltsgeräten werden diese Faktoren besonders häufig genannt.

Motiv „richtige Kaufentscheidung“ verlängert den Kaufprozess
Beim Kauf wollen die Europäer sicher sein, die richtige Wahl zu treffen (43 %). Dabei kostet die Informationssuche Zeit und verlangsamt den Prozess der Kaufentscheidung (16 %). Dies gilt vor allem bei der Auswahl des neuen Elektrohaushaltsgerätes.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Onlineshops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

Zeichen: 6.998

Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären als auch onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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(Studie) Veränderte Konsummuster – Spuren der Krise

(Studie) Veränderte Konsummuster - Spuren der Krise

Die Krise sorgt für veränderte Konsummuster. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

– Stimmungsaufschwung bei europäischen Verbrauchern
– Die Konsummuster haben sich durch die Krise verändert
– Europäer konsumieren für ihr eigenes Wohlergehen

München, 21. April 2015: 2015 erholt sich der Konsum in Europa. Die europäischen Verbraucher beurteilen die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Die deutschen Konsumenten vergeben dabei Bestnoten. Sowohl die ökonomische Gesamtsituation als auch ihre persönliche Lage sehen die Deutschen positiver als der Durchschnitt der Europäer. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Zu diesen Ergebnissen kommt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen erneut Ausgaben für Reisen oder Freizeit, für Hausumbau- oder Renovierungsarbeiten sowie Elektrohaushaltsgeräte. „Die wirtschaftliche Situation der europäischen Verbraucher verbessert sich. Zwischen den Ländern gibt es jedoch erhebliche Unterschiede bei der Kaufkraft“, analysiert Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. „Insgesamt kaufen die Konsumenten überlegter ein. Dabei achten sie verstärkt auf Preis und Angebote. Gleichzeitig behalten sie Qualität und Herkunft der Waren im Blick.“

Aufmerksame und reife Konsumenten
Die Krise hat tiefe Spuren hinterlassen. Für Europas Verbraucher sind die Folgen noch deutlich spürbar. So sehen sich 73 Prozent in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. Innerhalb und zwischen den Ländern nimmt die ökonomische Ungleichheit zu. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Konsummuster der Europäer. Über die Hälfte gibt an, weniger zu kaufen als vor fünf Jahren (52 %). Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Den europäischen Verbrauchern kann eine gewisse Reife attestiert werden. Nicht allein der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität, Herkunft und Zusammensetzung der Produkte gewinnen an Relevanz. Zwei von drei Europäern interessieren sich stärker als vor fünf Jahren dafür, woher ein Produkt stammt (67 %) und wie umweltverträglich es ist (60 %).

Art des Einkaufens hat sich verändert
Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Praktiken des kollaborativen Konsums sind weiter auf dem Vormarsch. Produkte werden häufiger nicht mehr gekauft, sondern getauscht, geliehen oder gemietet. Mehr als jeder vierte Europäer gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen (27 %). Verbraucher entdecken außerdem neue Konsumformen wie „Click & Collect“ oder Gruppenkäufe. Dem Internet und mobilen Technologien kommt beim Konsum inzwischen eine wesentliche Bedeutung zu. Daraus resultieren neue Herausforderungen für die Händler. „Der stationäre Handel wird in Zukunft auf interaktive Konzepte zurückgreifen müssen, um den Gewohnheiten der Konsumenten zu entsprechen“, erklärt Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. „Nur wenn Offline- und Online-Handel zusammenwachsen, werden moderne Konsumbedürfnisse befriedigt.“

Die kleinen Freuden des Alltags
Die Studienergebnisse offenbaren ein breites Spektrum an Konsumgründen. Ein Großteil der Verbraucher nennt Freude als Argument für einen Gebraucht- oder Neukauf. Ein Vergleich mit den Studienergebnissen von 2004 zeigt: 86 Prozent der Europäer konsumieren, um „sich ab und zu etwas zu gönnen“. Angesichts der eingeschränkten Kaufkraft bedeutet Konsum für 66 Prozent der Verbraucher auch, „überflüssige Ausgaben zu vermeiden“. Die Zustimmung zu dieser Aussage stieg im Vergleich zu 2004 um 15 Prozentpunkte. Dies ist ein weiteres Indiz für die Rationalisierung der Käufe durch die Konsumenten. Konsum bedeutet für die Europäer im Jahr 2015 weniger eine Demonstration der eigenen Identität, als vielmehr eine Möglichkeit, den Alltag zu meistern – und ihm gelegentlich zu entfliehen.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären als auch onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Europa Konsumbarometer 2015: Möbel

Möbelkäufe bei jüngeren Europäern beliebt

Europa Konsumbarometer 2015: Möbel

Möbel: Europäer kaufen preisgünstig und überlegt. (Bildquelle: Commerz Finanz GmbH)

– Möbel weiterhin auf Platz vier der Kaufabsichten
– 35 Prozent der Deutschen planen, in Dekorations- und Einrichtungsgegenstände zu investieren
– Kaufentscheidung dauert über zwei Stunden

München, 21. April 2015: Ausgaben für Dekorations- und Einrichtungsgegenstände haben ihren festen Platz im Haushaltsbudget der Europäer. 35 Prozent der Deutschen planen, in diesem Jahr Möbel zu erwerben. Die deutschen Verbraucher liegen damit über dem europäischen Durchschnitt (31 %). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgabeabsichten der Europäer konstant. Dies zeigt das Europa Konsumbarometer 2015 ( http://www.europa-konsumbarometer.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. „Im Kaufprozess kommt dem Internet eine steigende Bedeutung zu“, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement. „Das Mehr an Informationen führt aber auch dazu, dass die Entscheidungsfindung viel Zeit erfordert. Dies gilt besonders für den Kauf von Dekorations- und Einrichtungsgegenständen.“

Möbel: feste Größe im Haushaltsbudget
Ausgaben für Möbel und Dekoration sind nach wie vor ein zentraler Bestandteil im Haushaltsbudget der Europäer. 31 Prozent haben 2015 vor, in ihre Inneneinrichtung zu investieren. Überdurchschnittlich viele Deutsche möchten sich neu einrichten: Mehr als jeder Dritte (35 %) plant eine Anschaffung in diesem Bereich. Damit sind den Deutschen Investitionen für Möbel genauso wichtig wie Ausgaben für Elektrohaushaltsgeräte (35 %).
Der Erwerb einer Wohnungseinrichtung ist vor allem für junge Verbraucher relevant. Besonders 18- bis 30-Jährige (42 %) und 31- bis 45-Jährige (38 %) interessieren sich für den Kauf. Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf 26 Prozent. Mit nur 18 Prozent rücken bei den über 60-Jährigen Kaufvorhaben für Möbel in den Hintergrund.

Möbelkauf: Die Europäer nehmen sich Zeit
Je nach Produkt nehmen sich die europäischen Verbraucher für den Recherche- und Kaufprozess unterschiedlich viel Zeit. Über zwei Stunden benötigen sie bei Dekorations- und Einrichtungsgegenständen. Schneller entscheiden sich die Europäer bei Baumarktartikeln (etwa 1,5 Stunden), langsamer dagegen bei Elektrohaushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik (über 3 Stunden). Mit 2 Stunden und 22 Minuten Zeitaufwand für den Kauf von Möbeln liegen die deutschen Verbraucher leicht über dem europäischen Durchschnitt (2 Stunden, 14 Minuten).

Informationsrecherche verlangsamt Kaufprozess
Die Kaufentscheidung bei Dekorations- und Einrichtungsgegenständen nimmt heute mehr Zeit in Anspruch als vor fünf Jahren. Das Warten auf besondere Angebote (private Verkäufe, Flash Sales, Ausverkauf) verlangsamt die Entscheidung. 40 Prozent der Europäer hoffen auf Schnäppchen. Beim Kauf von Möbeln und Mitnahmeartikeln sind die Europäer besonders interessiert, Geld zu sparen. Zudem investieren die Konsumenten viel Zeit in die Recherche nach Produktinformationen im Internet und Geschäft. 16 Prozent der Europäer geben an, die Informationssuche habe ihren letzten Kauf verzögert. Dies gilt vor allem bei der Auswahl neuer Einrichtungsgegenstände.

Konsum in Europa: 2009-2014 – fünf Jahre der Veränderung

Europas Verbraucher konsumieren wieder stärker
2015 erholt sich der Konsum in Europa. In neun von zwölf Ländern überwiegen die Ausgabenpläne die Sparabsichten. Bei den europäischen Verbrauchern steigt die Stimmung. So beurteilen sie die allgemeine Situation ihres Landes und ihre persönliche Situation positiver als im Vorjahr. Gleichzeitig sind die Folgen der Krise für Europas Verbraucher noch deutlich spürbar. 73 Prozent sehen sich in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Mehr als jeder zweite Europäer empfindet seine finanzielle Situation schwieriger als vor fünf Jahren. 52 Prozent der Konsumenten geben an, weniger als vor fünf Jahren zu kaufen. Auch die Zahl an Spontankäufen nimmt deutlich ab, 56 Prozent haben ihre Impulskäufe reduziert. Die Konsumenten vergleichen die Preise stärker (83 %) und warten auf spezielle Angebote (79 %). Insgesamt nimmt der Konsum in seiner Bedeutung als sozialer Marker und Identitätsmerkmal ab. Er ist nun vielmehr ein Mittel zur Steigerung des persönlichen Wohlergehens.

Neue Konsumpraktiken
Die Mehrheit der Europäer (73 %) greift beim Kauf häufiger als vor fünf Jahren auf das Internet und mobile Technologien zurück. Der Konsument ist insgesamt reifer geworden. Fast jeder dritte Verbraucher (62 %) ist überzeugt, dass sich seine Art des Kaufens in den vergangenen fünf Jahren weiterentwickelt hat. Nicht nur der Preis entscheidet, sondern auch die Qualität der Produkte gewinnt an Relevanz. Die Verbraucher achten stärker auf Herkunft und Zusammensetzung der Ware. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt an Bedeutung. Mehr als jeder vierte Europäer (27 %) gibt an, verstärkt auf gebrauchte Artikel zurückzugreifen. Das Leihen oder der Tausch von Geräten ist im Vergleich nicht so beliebt. Weniger als einer von zehn Verbrauchern nutzt diese Option.
Als Hauptmotiv für Online-Käufe, Gebrauchtkäufe und kollaborative Konsumpraktiken werden in erster Linie finanzielle Gründe angeführt. Jedem dritten Europäer würde ein größeres Serviceangebot im Internet (32 %) und eine persönliche Betreuung vor Ort (28 %) das Einkaufen erleichtern. Rund die Hälfte der Verbraucher wünscht sich verlängerte Öffnungszeiten an Sonntagen, abends oder früh am Morgen (49 %). Deutsche Verbraucher sind mit dem Konsumangebot weitestgehend zufrieden. Trotz der Krise assoziieren sie Konsum mit Vergnügen (89 %).

Mehr Zeit im Netz, weniger in den Geschäften
Die Studienergebnisse zeigen, dass heute mehr Zeit in Käufe investiert wird als vor fünf Jahren. Dies ist vor allem auf das Internet zurückzuführen. Jeder Zweite recherchiert noch ausgiebiger vor dem Kauf. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften zu verbringen (37 %). Dr. Susanne Wigger-Spintig, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München, erklärt: „Das Stöbern in Onlineshops hat sich zu einer Art digitaler Freizeitbeschäftigung entwickelt. Hersteller und Händler vermarkten nicht mehr nur ihre Produkte, sondern auch dazugehörige Hintergrundinformationen. Mit steigendem Konsumbewusstsein gehen demzufolge auch zeitlich intensivere Such- und Bewertungsprozesse einher.“ Der Preis und besondere Angebote wie Schnäppchen oder Rabattverkäufe beschleunigen die Kaufentscheidung. Das Warten auf besondere Angebote und der Wunsch, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, verlangsamen dagegen den Prozess. Obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 %) als auch im Geschäft (61 %). Besonders beim „Click & Collect“ und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.

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Über die Studie:
Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Traditionell befasst sich die Studie mit dem Verbraucherverhalten in Europa sowie den Entwicklungen und Trends in verschiedenen Konsumgüterbranchen. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im November 2014 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert.
Die aktuelle Ausgabe richtet den Fokus auf die Auswirkungen der Krise seit 2009 und wie sich parallel dazu die Konsummuster der Europäer verändert haben. Zentrale Studienfrage: Welche Rolle spielt der Faktor Zeit beim Einkaufen? Die Verbraucher wurden nach der Bedeutung des Konsums und ihren Kaufgewohnheiten in den vergangen fünf Jahren befragt. Einschätzungen der Konsumenten zu neuen Praktiken wie kollaborativer Konsum oder „Click & Collect“ sowie zu Serviceleistungen im stationären als auch onlinebasierten Handel runden die Studienergebnisse ab.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 8.700 Europäern (über 18 Jahre) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU). Das Europa Konsumbarometer 2015 kann über www.markt-studie.de erworben werden.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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