Tag Archives: Erzieherinnen

Bildung Karriere Schulungen

Fachtagung Sprache: Themen der Zukunft begeistern die Teilnehmer/innen

Fachtagung Sprache: Themen der Zukunft begeistern die Teilnehmer/innen

Fachtagung Sprache: Eröffnung am Freitag, 8. Juni 2018 (Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

Die 10. Fachtagung Sprache (8.-9.6.2018) im Congress Centrum in Heidenheim an der Brenz widmete sich in diesem Jahr ganz den Themen der Zukunft: Die Möglichkeiten der Sprachentwicklung durch die Digitalisierung sind heute vielfältiger denn je. Neue digitale Medien können sogar dafür sorgen, dass die Sprache sich vielseitiger entwickelt. Was aber bedeutet diese neue digitale Angebotsvielfalt konkret für die Arbeit der Erzieher/innen, Lehr- und Sprachförderkräfte in den Kommunen, Kitas und Grundschulen? Und welche Risiken und Bedenken gibt es im Umgang mit Medien schon ab dem Kleinkindalter? Das abwechslungsreiche Tagungsprogramm gab unter anderem darauf Antworten: Impulsvorträge, Mitmach-Workshops und Diskussionsrunden griffen in einem best of weitere besonders nachgefragte Themen der Veranstaltungen vergangener Jahre auf. Ergänzt wurde die Tagung durch eine Ausstellung. Hier informierten die ausstellenden Firmen und Institutionen über ihre Dienstleistungen und Produkte zur Sprach- und Leseförderung sowie über Programme und Projekte. Die mehr als 200 interessierten Pädagog/innen und Fachkräfte sammelten in nur anderthalb Tagen reichlich Anregungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für ihren beruflichen Alltag.

Die Tagung wurde am Freitag, 8. Juni um 14:00 Uhr mit einer moderierten Begrüßungsrunde eröffnet, bei der Partnervertreter/innen der diesjährigen Veranstaltung zu Wort kamen. Ihr schloss sich ein bildungspolitisches Statement für den Schirmherrn, vertreten durch Volker Schebesta MdL, Staatssekretär des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg an – der Startschuss für die folgenden anderthalb Tage, in denen mehr als 20 hochqualifizierte Referent/innen die Themen Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Musik und Rhythmik, Bewegung, Kultur, Vorlesen und einiges mehr aufgriffen.
Thematische Höhepunkte setzten die Impulsvorträge zum Thema Digitalisierung. Drei Expert/innen mit ganz verschiedenen beruflichen Hintergründen stellten hierzu unterschiedliche Ansätze vor: Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Deutsches Jugendinstitut München, referierte zum Thema „Digitale Medien“. Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. aus Hannover, widmete sich aktuellen Forschungsbefunden zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. Mediencoach und Ärztin Dr. Tanja Calovini ging auf die Entwicklung digitaler Kompetenzen im Kindes- und Jugendalter ein. Sie stellte dabei die Frage nach den Chancen und Risiken der Digitalisierung. Es zeigte sich erneut, dass die Digitalisierung ein Thema ist, das Gesellschaft und Pädagogik stark bewegt und reichlich Diskussionsstoff bietet.

Interaktive Workshops zeigten Methoden auf, mit denen der Spracherwerb und die Sprachentwicklung von Kindern gezielt gefördert werden kann: Ob mit der Einbindung naturwissenschaftlicher Phänomene, der Fähigkeit gut vorzulesen oder der Idee der mehrdimensionale Sprachförderung – die Unterstützung des kindlichen Spracherwerbs geht einher mit verschiedensten kreativen Ideen und Ansätzen.
Besonders nachgefragt wurden Mitmach-Workshops wie zum Beispiel „Kraft meiner Stimme“ mit Prof. Marc Aisenbrey. Die Teilnehmer/innen bekamen Anregungen, wie sie selber an der Belastbarkeit, Ausdrucksstärke und Kraft der eigenen Stimme arbeiten können. Sie erlebten unmittelbar, wie sich die Stimme in verschiedenen Situationen und „Stimmungen“ verhält. Es galt auszuprobieren, wie man der eigenen Stimme gezielt eine größere Stabilität, Sicherheit und stimmliches Durchsetzungsvermögen geben kann. Die Begeisterung war spürbar.

„Wir haben den Teilnehmer/innen breit gefächerte Möglichkeiten geboten, neue Dinge direkt auszuprobieren. Sie konnten Erfahrungen austauschen und natürlich netzwerken. Neben fachlichem Input haben wir aber auch für genügend entspannende Momente gesorgt. Und die besondere Abendveranstaltung war ein wirklich schöner Abschluss des ersten Tages“, so Veranstalter Peter Sauber.
Der erste Veranstaltungstag endete mit dem außergewöhnlichen unplugged Konzert von Franz Benton und Kiko Pedrozo. Vor sechs Jahren fiel im Rahmen einer ausverkauften Tournee Franz Bentons letzter Vorhang. Nun folgte doch noch eine überraschende Zugabe. Dem ehemaligen Dezernent des Landratsamtes Heidenheim, Dieter Henle, und seiner Hartnäckigkeit war dieses Gastspiel am Freitagabend im Congress Centrum Heidenheim zu verdanken.

Veranstalter der Fachtagung Sprache ist die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH. Sie konnte den Landkreis Heidenheim als ideellen Träger für das Jahr 2018 gewinnen. Der Tagung standen zudem die Partner Ostalbkreis, das Regionale Bündnis für Familie Ostwürttemberg e. V. und der Didacta Verband zur Seite. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd unterstützte inhaltlich bei der Programmgestaltung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL hatte erneut gerne die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen.

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

Kontakt
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
+49 711 656960-59
stefanie.kilian@messe-sauber.de
http://www.messe-sauber.de

Politik Recht Gesellschaft

Zeit, Danke zu sagen!

Tag der Kinderbetreuung am Montag, 15. Mai 2017

Zeit, Danke zu sagen!

(Bildquelle: DKJS)

„Das geht ans Herz.“ „Es tut gut und motiviert.“ Eine kleine – nicht repräsentative – Umfrage zeigt: Erzieherinnen freuen sich über den Tag der Kinderbetreuung am 15. Mai 2017. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ruft dazu auf, sich an diesem Tag bei Betreuungspersonen in Kitas und Kindertagespflege für ihre Arbeit zu bedanken.

Seit 2012 gibt es ihn – den Tag der Kinderbetreuung. Er findet jährlich einen Tag nach dem Muttertag statt. 2017 ist das der 15. Mai. Die Idee hinter der Initiative: Die bundesweit rund 700.000 pädagogischen Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege sollen Anerkennung und ein Dankeschön für ihre wichtige Arbeit erhalten. 2017 koordiniert erstmals die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung den Aktionstag. Den Rahmen bildet das Programm „Qualität vor Ort“.

Wir haben Erzieherinnen aus Kindertagesstätten des Konzept-e-Trägernetzwerks in Stuttgart, Karlsruhe und Friedrichshafen zur Idee des Aktionstages befragt.

Ein Dankeschön kommt an
„Ich finde einen solchen Tag wichtig. Wir arbeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Eine ehrliches Dankeschön, ein begeistertes Kinderlachen, das ist die schönste Art der Wertschätzung, die wir für unsere Arbeit bekommen können. Das geht mir ans Herz. Zwar denken die Eltern nicht oft daran, ein „Danke“ auszusprechen, sie kommen aber lächelnd auf mich zu. Das zeigt mir, dass ich vieles richtig mache“, sagt Stefanie Menck aus dem Karlsruher element-i-Kinderhaus „Sterngucker“ der Kind und Beruf gGmbH. „Ich finde den Tag der Kinderbetreuung auch deshalb gut, weil damit in der Öffentlichkeit deutlich wird, was wir im sozialen Bereich für die Allgemeinheit leisten.“

Ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag
„Wir sind zwar nur kleine Rädchen im Getriebe der Gesellschaft, aber wir tragen viel dazu bei, dass Eltern ihrer Arbeit nachgehen können“, sagt auch Tamara Damstra aus dem Stuttgarter element-i-Kinderhaus „Spatzennest“, einer Einrichtung der Kinder in Stuttgart gGmbH. Dafür hätten Erzieherinnen und Erzieher sicherlich ein „Danke“ verdient. „Der soziale Bereich erhält zu wenig Anerkennung und Wertschätzung in unserer Gesellschaft. Wir sorgen dafür, dass andere Bereiche überhaupt funktionieren können. Ich finde es wichtig, dass das ins öffentliche Bewusstsein rückt. Vielleicht kann mehr öffentliche Wertschätzung auch dazu beitragen, den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiver zu machen – sowohl für Menschen, die ins Berufsleben starten als auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus anderen Bereichen.“

Höchstleistung ist zu oft selbstverständlich
„Oft ist es selbstverständlich, dass hier in der Kita alles toll funktioniert. Mein Team soll möglichst alle Wünsche der Familien erfüllen“, sagt Teamleiterin Gertraud Treftz aus der „Bärcheninsel“, einem element-i-Kinderhaus der Kinder in Stuttgart gGmbH in Stuttgart-Vaihingen. „Ich finde es gut, dass dieser Aktionstag bewusst macht, was das für die Fachkräfte heißt. Sie müssen ständig voll präsent sein und auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingehen. Darüber kommen die eigenen manchmal etwas zu kurz. Es wäre schön, wenn der Aktionstag dazu beitrüge, das stärker ins Bewusstsein zu rücken und gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern.“

Veraltetes Berufsbild verändern
„Ein Tag der Kinderbetreuung? – Das ist eine wirklich schöne Idee“, findet Katrin Manns, Erzieherin im element-i-Kinderhaus Wiki in Friedrichshafen, einer Einrichtung der Kind und Beruf gGmbH. Auch sie denkt vor allem an eine andere Wahrnehmung ihrer Profession in der Gesellschaft. „Ich habe meine Ausbildung 1998 gemacht, und es ist unglaublich, wie sich die Arbeit in der Kita seit damals verändert und weiterentwickelt hat. In der Öffentlichkeit ist das, wie mir scheint, überhaupt nicht angekommen. Im Film „Keinohrhasen“ von Till Schweiger ist dieses völlig veraltete Berufsbild zu „bewundern“: Da sitzt dann eine Erzieherin im selbstgestrickten Bärchenpullover im Gruppenraum und liest Zeitung. Das macht mich unglaublich wütend! Was es bedeutet, jeden Tag auf die Belange und Emotionen von 70 Kindern – und ihren Eltern – einzugehen, machen sich die wenigsten klar. Und Vieles davon geht nicht spurlos an mir vorüber. Das nehme ich dann oft mit in den Feierabend oder ins Wochenende.“

Lob motiviert
Auch Gerhild Vossler und Tamo Gloueli aus dem Stuttgarter element-i-Kinderhaus Bengelbande der Kinder in Stuttgart gGmbH thematisieren das angestaubte Berufsbild, das sich in der Öffentlichkeit hartnäckig hält: „Wir sind nicht die Tanten, die mit Kindern spielen. Die Eltern haben das verstanden. Sie sehen, was wir hier leisten und bringen das auch zum Ausdruck. Sie sagen zum Beispiel, dass sie und ihr Kind sich in der Kita gut aufgehoben fühlen, dass sie die inspirierende Atmosphäre schätzen und miterleben, wie sich ihr Kind toll entwickelt. Bei Elternabenden und Festen erhalten wir regelmäßig ein Dankeschön des Elternbeirats im Namen aller Eltern. Das tut gut und motiviert uns. Es wäre schön, wenn unsere Arbeit in der Öffentlichkeit genauso wahrgenommen würde.“

Weitere Informationen zum Tag der Kinderbetreuung gibt es unter http://www.rund-um-kita.de Einblicke in die element-i-Kinderhäuser im Konzept-e-Netzwerk bietet die Seite http://www.element-i.de

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Beate Brückner
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-6916
beate.brueckner@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

Bildung Karriere Schulungen

Neue Impulse für Kindergarten und Krippe – die kostenlosen Wehrfritz-Fachtage

Kostenlose Fortbildung für Erzieher(innen) und Pädagog(inn)en mit namhaften Referenten (29. – 30. April 2015)

Neue Impulse für Kindergarten und Krippe - die kostenlosen Wehrfritz-Fachtage

Neue Impulse für die Kindergarten- und Krippenarbeit – die kostenlosen Wehrfritz Fachtage

Bad Rodach, 19.03.2015
Die kostenlosen Wehrfritz-Fachtage geben pädagogischen Fachkräften die Gelegenheit, sich in praxisorientierten Seminaren und Workshops zu den wichtigsten Bildungsbereichen zu informieren, weiterzubilden und Erfahrungen mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Neben den Seminaren mit Fachreferenten werden ganztägig ein Kreativ-Workshop sowie eine Ausstellung speziell ausgewählter Produktneuheiten und Möbelprogramme geboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein kleiner Auszug aus dem Programm der Wehrfritz-Fachtage 2015 in Bad Rodach

Den Auftakt macht Heike Drechsler, zweifache Olympiasiegerin, zweifache Weltmeisterin und vierfache Europameisterin im Weitsprung. In Ihrem Vortrag über Motivation und Erfolg stellt sie u.a. Strategien zur Motivation, zum Erreichen von Zielen und zum Umgang mit Druck und Krisen vor. Sie liefert Erfahrungsberichte aus ihrem Sportlerleben und gibt Einblicke in die Tagesabläufe einer Hochleistungssportlerin und überträgt diese vom sportlichen in den beruflichen Bereich. Dabei spielt auch das Thema Gesundheit eine wichtige Rolle, z.B. die Work-Life-Balance, spezielle Handlungstipps, die Prophylaxe und das persönliche Zeitmanagement.

Im Rahmen der pädagogischen Arbeit gehört es auch dazu, nach Wegen zu suchen, um digitale Medien in den Alltag einzubeziehen. Im KitaPad-Workshop werden Ideen aus der Praxis für die Praxis vorgestellt. Der zielgerichtete Einsatz des KitaPads im Kita-Alltag eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, dreidimensionale haptisch-sinnliche Erfahrungen mit den erweiterten Möglichkeiten digitaler Medien zu kombinieren. Erzieher(innen) und Pädagog(inn)en erleben in der Praxis einfach umzusetzende Projektideen.

Zum Thema „Verhaltensauffällige Kinder“ referiert Entspannungstherapeutin und Pädagogin Kathleen Koch. Was versteht man unter „schwierigen“ Kindern und was hat dies mit Ängsten und Gefühlen zu tun? Steckt vielleicht eine Sehnsucht nach Liebe hinter den Verhaltensauffälligkeiten? Neben der Beantwortung dieser und weiterer Fragen zeigt Kathleen Koch Lösungsmöglichkeiten auf, um wieder mehr Harmonie in den pädagogischen Alltag zu bringen.

Dr. Marie Huchthausen hält am 30. April 2015 den Eröffnungsvortrag mit dem Thema „Früh übt sich – Frühe Bildung in Finnland – ein Blick über den Tellerrand“. In diesem Vortrag geht es u.a. um die Erfolgsfaktoren der finnischen Frühbildung, ausgewählte Modelle der Kinderbetreuung wie das „educare-modell“ und die Grundlagen der Rahmencurricula für die frühkindliche Bildung.

Ein detailliertes Programm ist unter wehrfritz.de/fachtage abrufbar.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie unter wehrfritz.de/fachtage .

Seit über 75 Jahren ist Wehrfritz der kompetente Partner, wenn es um die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen geht: von Kinderkrippen und Kindergärten über Schulen, Horte sowie Heime aller Art bis hin zu Mehrgenerationenhäusern und Therapieeinrichtungen. Sie finden bei uns alles für Ihre tägliche Arbeit: Möbel, Lehr- und Lernmaterialien, Spiel- und Arbeitsmittel, Sport- und Bewegungsangebote für drinnen und draußen sowie ein sehr breit gefächertes Angebot an Materialien zum Basteln, Werken und Kreativsein.
Wehrfritz ist ein Unternehmen der HABA-Firmenfamilie. Als HABA-Firmenfamilie vereinen wir vier Unternehmensbereiche unter einem Dach: HABA, JAKO-O, Wehrfritz und Project.
Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wehrfritz im Internet:
www.wehrfritz.de

Wehrfritz auf Facebook:
www.facebook.com/wehrfritz.deutschland

Kontakt
Wehrfritz GmbH
Eva Wohlmann
August-Grosch-Straße 28 – 38
96476 Bad Rodach
095649292523
presse@wehrfritz.de
http://www.wehrfritz.com

Bildung Karriere Schulungen

ÖKOTOPIA Verlag mit aktuellen Neuerscheinungen auf der DIDACTA 2015

ÖKOTOPIA Verlag mit aktuellen Neuerscheinungen auf der DIDACTA 2015

Wie in jedem Jahr präsentierte ÖKOTOPIA auch auf der diesjährigen DIDACTA viele praxisorientierte Neuerscheinungen, in denen Interessierte exklusiv schmökern konnten. Als ein Schwerpunkt wurden verschiedene Buch- und CD-Titel für den U3-Bereich vorgestellt, die sich mit leicht umsetzbaren Ideen und Förderungsvielfalt durch einen hohen Nutzen für den pädagogischen Kindergarten-Alltag auszeichnen. Ebenfalls neu im Programm: die Reihe „Kita-Orga“. Als Auftakt wurden hier ein Gruppentagebuch und ein Wickeltagebuch konzipiert, die den ErzieherInnen künftig organisatorische Abläufe erleichtern sollen und originelle Mehrwerte für den täglichen Bedarf bieten.

Zusätzlich wurde der Verlagskatalog unter dem Motto „Mein Ökotopia“ mit aktuellen Buch- und CD-Titeln sowie dialogorientierten Inhalten präsentiert und an Interessierte verteilt. Wer wollte, konnte zudem ausgewählte Medien direkt auf dem Messestand erwerben. Das kleine Dankeschön zum Kauf: ein kultiger Schlüsselanhänger samt Aufdruck „EntwicklungshelferIn“, der jetzt auch bei jeder Bestellung kostenlos erhältlich ist.

Auch bot der Verlag zahlreiche Veranstaltungen an, die dem Zweck des konstruktiven Austauschs dienten. Neben interessanten Workshops gab es ein Facebook-Treffen, bei dem sich die „Fans“ entspannt mit ÖKOTOPIA MitarbeiterInnen austauschten. Alles in allem: ein erfolgreicher Messeauftritt – mit zahlreichen Besuchern, vielen interessanten Gesprächen und angenehmen Kontakten!

Der Ökotopia Verlag GmbH & Co. KG hat sich seit über 35 Jahren mit interessanten Themen und fundierten Informationen für ErzieherInnen und PädagogInnen erfolgreich am Markt etabliert. Und das nicht ohne Grund, denn von Anfang an standen die Bedürfnisse dieser Zielgruppen bei der Realisierung aller Buch- und CD-Produkte im Mittelpunkt. Als modern aufgestellter Verlag verfolgt Ökotopia dabei seit Jahren eine Multichannel-Strategie: Zweimal im Jahr erscheint der Kundenkatalog und bietet Kunden eine Übersicht vorhandener Titel inklusive Neuerscheinungen. Die Buch- und CD-Titel sind sowohl in Buchhandlungen als auch im ausgesuchten Fachhandel erhältlich. Parallel lassen sich alle Medien über den Online-Shop www.oekotopia-verlag.de beziehen. SocialMedia wie Facebook und Twitter informiert Kunden darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen.

Firmenkontakt
ÖKOTOPIA Verlag
Imke Koch
Hafenweg 26 a
48155 Münster
+49 251/48198-17
imke.koch@oekotopia-verlag.de
www.oekotopia-verlag.de

Pressekontakt
ka:en Die Textagentur in Aachen
Katja Nowak
Oppenhoffallee 41
52066 Aachen
+49 241/531028501
info@ka-en.de
www.ka-en.de

Politik Recht Gesellschaft

Qualifizierungsstart: Quereinstieg in die Kita-Pädagogik

Qualifizierungsstart: Quereinstieg in die Kita-Pädagogik

Wer in Baden-Württemberg einen im Kindertagesbetreuungsgesetz genannten einschlägigen Berufsabschluss besitzt, kann sich im Verlauf eines Jahres für den Einsatz in der Kita-Pädagogik fortbilden lassen. Eine entsprechende Nachqualifizierung beginnt am 26. Januar 2015 an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik in Stuttgart-Vaihingen.

Stuttgart, 12. Dezember 2014. Mit Kindern die Welt entdecken, sie feinfühlig begleiten und ihnen die Geborgenheit und den Rückhalt geben, den sie benötigen, um sich neugierig auf ihr Umfeld einzulassen: Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, für die Kitas – nicht nur im Großraum Stuttgart – dringend qualifizierte Fachkräfte suchen.

In Baden-Württemberg können sich Menschen, die eine der im Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) genannten Berufsausbildungen in einem Gesundheitsberuf oder als Pädagoge bzw. Pädagogin mitbringen, für den Quereinstieg in die Kita-Pädagogik weiterbilden lassen. Am 26. Januar 2015 startet eine entsprechende Nachqualifizierung an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik der Konzept-e für Schulen gGmbH in Stuttgart. Die Fortbildung endet im Dezember 2015 und beinhaltet insgesamt 25 Tage Theorieunterricht. Die Qualifizierung ist von der Agentur für Arbeit anerkannt, so dass die Teilnahmegebühr über einen Bildungsgutschein abgedeckt werden kann. Manche Träger übernehmen auch die Qualifizierungskosten für bei ihnen angestellte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Interessierte finden weitere Informationen, die vollständige Liste der berechtigten Berufsgruppen sowie die Online-Anmeldemaske unter: http://qualifizierung.element-i.de

Wer sich unsicher ist, welcher Weg in den Erzieherinnen- bzw. Erzieherberuf individuell passt, kann sich beraten lassen: Ansprechpartner ist Clemens M. Weegmann, Bereichsleiter Schulpädagogik bei der Konzept-e für Schulen gGmbH, Tel. 0711-656960-911, E-Mail: Clemens.M.Weegmann@konzept-e.de.

Pressekontakt:
eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servissoglou
Löwen-Markt
870499 Stuttgart
Tel.: 0711 65227930
Mobil: 0173 4896569
E-Mail: eos@eoscript.de

Pressestelle Unternehmen:
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 39
E-Mail: desiree.schneider@konzept-e.de

Kontakt Bereichsleitung Schulpädagogik:
Konzept-e für Schulen gGmbH
Clemens M. Weegmann
Wankelstraße 1
D-70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 911
E-Mail: Clemens.M.Weegmann@konzept-e.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

Firmenkontakt
element-i Bildungsstiftung gGmbH
Meike Betz
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-36
meike.betz@konzept-e.de
http://www.element-i-bildungsstiftung.de/

Pressekontakt
eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
0711-65227930
eos@eoscript.de
http://www.eoscript.de

Politik Recht Gesellschaft

Gründungsjahrgang schließt dreijährige praxisintegrierte Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung erfolgreich ab.

Gründungsjahrgang schließt dreijährige praxisintegrierte Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung erfolgreich ab.

Prüfungsjahrgang 2014

Die 2011 in Stuttgart gegründete Freie Duale Fachschule für Pädagogik feiert ihre ersten Absolventen. Neun weibliche und drei männliche Fachschülerinnen und Fachschüler beenden zum 31. August ihre Ausbildung – mit fast ausschließlich guten bzw. sehr guten Prüfungsergebnissen.

Als die Konzept-e für Schulen gGmbH diese Fachschule vor drei Jahren im Rahmen des EU-Projektes „Mehr Männer in Kitas“ in Stuttgart gründete, war Schulleiterin Eva Lang überzeugt vom Erfolg dieser praxisintegrierten Ausbildung. Die Entwicklung gibt ihr Recht: 2012 wurden im Rahmen des Schulversuchs „PIA“ zwei weitere praxisintegrierte Fachschulen in Stuttgart und Karlsruhe gegründet, dieses Mal mit Schwerpunkt Sozialpädagogik. Die Zahl der Bewerbungen übersteigt mit über 200 regelmäßig die Zahl der ca. 40 zur Verfügung stehenden Ausbildungs- und Praxisplätze.

Dieser erste Jahrgang, der nun seine Prüfungen erfolgreich abgelegt hat, war mit 25 Prozent männlichen Absolventen Wegbereiter für die inzwischen sehr hohe Männerquote von 30 bis 40 Prozent. Bereits im Gründungsjahrgang gab es so genannte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem anderen Bereich. Das Alter liegt zwischen Anfang 20 und Anfang 40.

Elf der zwölf Absolventinnen und Absolventen haben ihre praktische Ausbildung in einer element-i-Einrichtung des Trägers, des Konzept-e-Netzwerkes in Stuttgart und Karlsruhe absolviert; neun von ihnen bleiben dem Unternehmen erhalten.

Schulleiterin Eva Lang überreichte den frisch gebackenen Erzieherinnen und Erziehern im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier ihre Zeugnisse. Mit gefeiert haben Trägervertreter Carola Kammerlander und Clemens Matthias Weegmann, die Dozentinnen und Dozenten, Freunde und Familien.

Das Konzept der Freien Dualen Fachschule
Der Abschlüsse an den Freien Dualen Fachschulen ist staatlich anerkannt und gilt in allen Bundesländern. Während der Ausbildung wird von Beginn an über alle drei Jahre ein Ausbildungsgehalt gezahlt (ca. 790 Euro im ersten bis ca. 890 Euro im dritten Ausbildungsjahr).

Moderne Lehr- und Lernmethoden
Während der dreijährigen Vollzeitausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher wechseln Theorie- und Praxisphasen im Rhythmus von mehreren Monaten, ein Blended-Learning-Konzept verbindet Präsenzeinheiten, Blockseminare, Selbststudium, E-Learning und das Lernen in Gruppen. Mit diesem modernen Lehr- und Lernkonzept möchte die Fachschulleitung motivierte Menschen anziehen, die ihr Lernen gerne selbstverantwortlich gestalten.

Pressekontakt:
indivisio kommunikation und public relations
Hannelore Ohle
Hohnerstr. 25
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 75881374
E-Mail: hannelore.ohle@indivisio-pr.de

Pressestelle Unternehmen:
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 39
E-Mail: desiree.schneider@konzept-e.de

Kontakt Fachschule:
Schulleitung Eva Lang
E-Mail: fachschule@konzept-e.de
www.freiedualefachschule.de
Bildquelle:kein externes Copyright

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
desiree.schneider@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
0711-65227930
eos@eoscript.de
http://www.eoscript.de

Politik Recht Gesellschaft

Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Fachschülerinnen und -schüler

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung ist gerade in aller Munde und lässt die Diskussion um Personalmangel und Qualität in deutschen Kitas erneut hochkochen. Laut Bertelsmann fehlen 120.000 Erzieherinnen und Erzieher – eine Investition von fünf Milliarden Euro wäre nötig, um dieses Defizit auszugleichen. Für Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des Konzept-e-Netzwerks, das knapp 40 Kitas in Süddeutschland betreibt, ist diese Entwicklung wenig überraschend. Bereits seit drei Jahren arbeitet das Unternehmen lösungsorientiert genau dieser Entwicklung entgegen.

Mit der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz für U3-Kinder hat der Mangel an pädagogischem Fachpersonal dramatisch zugenommen. „Durch den Personalmangel haben wir einerseits das Problem, nicht genügend Fachkräfte und andererseits nicht genügend gute Fachkräfte zu bekommen. Die gestiegenen und vor allem berechtigten Anforderungen an die Qualität sind damit nur schwer zu erfüllen“, so Waltraud Weegmann. Die logische Konsequenz für die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen war es, im Jahr 2011 am Firmensitz Stuttgart eine eigene Fachschule zu gründen und eigene Erzieherinnen und Erzieher vor Ort auszubilden. Bereits ein Jahr später wurde die zweite „Freie Duale Fachschule für Pädagogik“ in Karlsruhe ins Leben gerufen und eine weitere in Stuttgart eröffnet. Die ersten Fachschul-Absolventen haben in diesem Juli ihre Ausbildung abgeschlossen, fast alle bleiben als Erzieherinnen und Erzieher den Kitas des Konzept-e-Netzwerks erhalten. Wenn im Herbst der nächste Jahrgang startet, sind insgesamt 100 pädagogische Fachkräfte in der Ausbildung, 34 von ihnen machen im nächsten Jahr ihren Abschluss.

„Es mangelt an vielfältig ausgebildeten Bewerbern“

Doch es geht Waltraud Weegmann in erster Linie gar nicht um den Personalmangel. Vielmehr geht es darum, dass Erzieherinnen und Erzieher für eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung weitaus mehr leisten müssen als bisher erwartet wurde. „In Kitas bildet sich die Vielfalt unserer Gesellschaft ab“, erklärt sie. „Deshalb wollen und brauchen wir auch die vielfältigen Kompetenzen anderer Berufe in unseren Kita-Teams.“ Kindertageseinrichtungen sind heute – zu Recht und zum Glück – frühe Bildungseinrichtungen, die, neben der Vermittlung sozialer und kreativer Kompetenzen, den Forscher- und Wissensdrang der Kinder anregen und erfüllen können müssen. Entsprechend sind die Anforderungen an das Kita-Personal vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Die notwendigen Kompetenzen gehen über ein pädagogisches Fachwissen weit hinaus. Doch hierfür sind das Verständnis und dadurch die Anerkennung von qualifizierten, anders ausgebildeten Fachkräften in einem Kita-Team noch nicht vorhanden. Nur mit Pädagogen aber ist die Vermittlung vielfältiger Kompetenzen aus Waltraud Weegmanns Sicht nicht leistbar: „Wir haben einen Engpass an Pädagogen und dürfen andere vielfältig ausgebildete Bewerber mit pädagogischem Interesse nicht als Fachkräfte einstellen“. Pädagogische Fachkräfte mit einer gleichzeitig breiten qualifizierten Ausbildung in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen sind sehr selten. Deshalb müssen für diese Themen auch Chemiker, Biologen oder Handwerker – selbstverständlich mit einer pädagogischen Weiterqualifizierung – in einer Kita arbeiten dürfen.

Die Lösung: multiprofessionelle Teams

Der Weg ist also klar: Kita-Teams brauchen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die – natürlich gekoppelt mit einer fundierten pädagogischen Ausbildung – als Spezialistinnen und Spezialisten für ihr Metier in Kindertagestätten mit den Kindern arbeiten. Bevorzugt will Weegmann Menschen mit naturwissenschaftlich-technischem beruflichem Hintergrund (MINT) für einen Quereinstieg begeistern, denn diese können ein frühes Interesse an MINT-Themen bei den Kindern wecken. „Nur wer selbst Begeisterung für sein Thema mitbringt, kann diese Begeisterung auch weitergeben“, weiß Waltraud Weegmann aus eigener Erfahrung.

Seit dem Frühjahr gibt es mit Carolin Stiefel (Dipl. Pädagogin) eine Person, die, zuständig für das Projekt „element-i macht MINT“, in den Kinderhäusern multiprofessionelle Teams schafft und unterstützt. Sie betont: „Selbstverständlich ist eine pädagogische Ausbildung unerlässlich für eine hochwertige Arbeit mit Kindern. Erzieherinnen und Erzieher mit einer Weiter-Qualifizierung im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten im Tandem zusammen mit einer MINT-Fachkraft, die eine Berufsausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich und eine pädagogische Weiterbildung absolviert hat bzw. diese absolviert“. Diese pädagogische Weiterbildung findet an den Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik statt. Die MINT-Fachkräfte durchlaufen berufsbegleitend eine dreijährige Aus- bzw. Weiterbildung, die mit einer Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten ErzieherIn endet oder zu einer Ausnahmegenehmigung zur Anerkennung als Fachkraft führt.

Das Konzept-e-Netzwerk
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kinderhäuser, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und Mehrgenerationenwohnen. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Der Begriff verbindet das Wort „elementar“ für eine grundlegende frühe Pädagogik mit einem „i“, das für die zentralen Begriffe des Konzeptes steht: Individuen, Interessen und Interaktion. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.
Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Firmensitz ist Stuttgart. Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägervereine Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Konzept-e für Schulen gGmbH, Kind e.V. Stuttgart und der Kind und Beruf e.V. Momentan werden rund 2.500 Kinder in den Einrichtungen des Konzept-e-Netzwerkes gefördert und betreut.

Das Konzept-e-Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 zum Thema „Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland“ in Stuttgart statt.

Pressekontakt:
indivisio kommunikation und public relations
Hannelore Ohle
Hohnerstr. 25
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 75881374
E-Mail: hannelore.ohle@indivisio-pr.de

Pressestelle Unternehmen:
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 39
E-Mail: desiree.schneider@konzept-e.de

Bildquelle:kein externes Copyright

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
desiree.schneider@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
0711-65227930
eos@eoscript.de
http://www.eoscript.de

Politik Recht Gesellschaft

Fachtagung Sprache 2014: Bildung von klein auf! 16. und 17. Mai 2014, Congress Centrum Heidenheim

„Kinder erlernen die Sprache nicht wie das Lesen einer Uhr oder die Namen der größten Flüsse, sie erlernen die Sprache so wie Spinnen Netze weben oder Vögel das Fliegen lernen“, beobachtete der US-amerikanische Experimentalpsychologe und Linguist Steven Arthur Pinker.

Fachtagung Sprache 2014: Bildung von klein auf!  16. und 17. Mai 2014, Congress Centrum Heidenheim

Kleinkinder sind aufmerksame Lauscher, die Gespräche in ihrer Umgebung neugierig verfolgen. Bis zu zehn Wörter lernt ein zweijähriges Kind so pro Tag – unglaublich, wie leistungsstark das Sprachgedächtnis in diesem Alter ist! Fehlt in diesem wichtigen Stadium die nötige Anregung, kommt der Lernprozess aber nur schleppend in Gang. Die Kinder verlieren den Anschluss, hinken in der Schule hinterher und haben oft sogar noch im Berufsleben schlechtere Chancen.

Die frühkindliche Sprachförderung steht daher im Zentrum der Fachtagung Sprache im Congress Centrum Heidenheim. Unter dem Motto „Bildung von klein auf!“ findet der bewährte Fachkongress vom 16. bis 17. Mai 2014 bereits zum siebten Mal statt, veranstaltet von der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH in Kooperation mit der Stadt Heidenheim und den Partnern Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und Baden-Württemberg Stiftung gGmbH.

Praxisnahe Vorträge und interaktive Workshops vermitteln wirksame Methoden der Sprachförderung und bieten Hilfestellung für alle, die sich im Berufsalltag mit frühkindlicher Förderung beschäftigen: Erzieher/innen, Studierende und Auszubildende im Bereich Sozialpädagogik, Sprachförderkräfte sowie Entscheidungsträger in Kommunen, Kindergärten und Schulträgern. In drei „Themenportalen“ zeigt die Fachtagung Sprache, wie der Spracherwerb von Kleinkindern aktiv unterstützt werden kann. Erfahrene Referenten geben Anregungen zur abwechslungsreichen Gestaltung von alltagsintegrierter Sprachförderung und zeigen auf, wie Netzwerke aus Kindergarten, Grundschule, Tagespflege, Elternhaus und Vereinen einen Mehrwert für die Sprachförderung bringen. Ein neuer Aspekt in diesem Jahr: Erstmals werden auch Tagesmütter und -väter gezielt angesprochen.

Das Thema Sprachförderung liegt den Veranstaltern und Kooperationspartnern sehr am Herzen. Mit dem „Heidenheimer Modell“ übernimmt die Stadt Heidenheim bereits seit Jahren eine Vorreiterrolle: In städtischen oder kirchlichen Kindertageseinrichtung erleben Kinder eine gezielte, ganzheitliche Sprachförderung durch ausgebildete Fachkräfte. Die Heidenheimer Akteure wollen ihre Erfahrungen auch an andere Städte und Regionen weitergeben – inzwischen nicht mehr nur im Rahmen der Fachtagung selbst: Dieter Henle und Thorsten Piske haben nun wichtige Tagungsergebnisse auch in einem Buch zusammengefasst und beim Schneider Verlag Hohengehren veröffentlicht. Alle Beiträge sind im Zusammenhang mit der Fachtagung Sprache entstanden und geben einen Abriss der ´Unterschiedlichen Perspektiven zu frühkindlicher Bildung´. „Wir sind auch dieses Jahr gespannt auf die Ideen, welche in den Workshops erarbeitet werden. Wir haben bewusst den Fokus der Tagung auf die frühe Kindheit gelegt, denn es macht im Bildungssystem Sinn, die Kompetenzen zu dieser Zeit zu stärken, wo sie sich entwickeln“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg.

Auch die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, in diesem Jahr als Partner mit im Boot, macht sich stark für die frühkindliche Sprachförderung. Innerhalb des Programms „Sag“ mal was“ unterstützt die Stiftung konkrete Sprachfördermaßnahmen in Kindertageseinrichtung und setzt sich für Aus- und Weiterbildung von Sprachförderkräften sowie die wissenschaftliche Evaluation in diesem Bereich ein. „Die Bedeutung von Sprachkompetenz und Ausdrucksvermögen ist für den Bildungserfolg unbestritten. Denn Sprache ist sowohl der Schlüssel als auch die Grundlage für eine erfolgreiche Teilhabe am Bildungssystem“, betont Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, mit deren Unterstützung Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm zusammenstellt wird, und dem erfahrenen Kongressveranstalter Peter Sauber Agentur steht ein kompetentes, praxiserprobtes Team hinter der Fachtagung Sprache. Das wissen offenbar auch die Teilnehmer: Das Anmeldeverfahren läuft bereits auf Hochtouren, einige der Workshops sind fast ausgebucht. Wer teilnehmen möchte, sollte sich so bald wie möglich einen Platz in den begehrten Vorträgen und Workshops sichern.

Das aktuelle Vortragsprogramm ist unter www.fachtagung-sprache.de abrufbar. Dort können sich Interessierte als Teilnehmer registrieren. Für Unternehmen bietet die begleitende Ausstellung außerdem die Möglichkeit, einem Fachpublikum Produkte und Dienstleistungen gezielt vorzustellen. Weitere Informationen hierzu befinden sich ebenfalls auf der Website.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.

Weitere Informationen, das Logo und Bilder erhalten Sie bei:
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian, Tel: +49 711 656960-59, stefanie.kilian@messe-sauber.de

Links: www.fachtagung-sprache.de
Bildquelle:kein externes Copyright

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu.

Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
+49 711 656960-59
stefanie.kilian@messe-sauber.de
http://www.messe-sauber.de

eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
0711-65227930
eos@eoscript.de
http://www.eoscript.de

Bildung Karriere Schulungen

Rund um Kita und Kinder, Eltern und Sprache: Neue Titel in der Ratgeber-Reihe 55 Fragen und Antworten für Erzieher/innen und Tagespflegepersonen

Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita und Sprachliche Bildung sind die neuen Themen in der Reihe „55 Fragen & Antworten“ (Cornelsen Verlag). Die Reihe gibt Erzieher/innen und Tagespflegepersonen einen prägnanten Überblick über unterschiedliche Bereiche der professionellen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern. Übersichtlich und gut verständlich erläutern die Autoren ihr Fachwissen. Die Bücher dienen sowohl als bündige Nachschlagewerke als auch zur Vertiefung und Erschließung der entsprechenden Thematik.

Welche Erwartungen haben Eltern an die Kommunikation mit den Erzieher/innen? Was sind typische Konflikte und welche Kompetenzen sind nötig? Der neue Band „Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita“ beleuchtet die Bedeutung der Kooperation zwischen Eltern und Kita und präsentiert Antworten auf die wichtigsten Fragen, von den gesetzlichen Rahmenbedingungen über Formen und Methoden bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und aktuellen wie zukünftigen Anforderungen.

Das Wichtigste zur Sprachlichen Bildung in Kitas wird im gleichnamigen Band in den Blick genommen, etwa Fragen zum Spracherwerb, der Gestaltung sprachförderlicher Situationen im Alltag oder zu Störungen in der Sprachentwicklung. Betrachtet werden ebenfalls die Themen Mehrsprachigkeit und „Sprache in verschiedenen Bildungsbereichen“.

55 Fragen & Antworten. Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita
Von Tina Friedrich und Astrid Kerl-Wienecke
102 S.
Eur (D) 14,95 / Eur (A) 15,40 / sFr 23,70
ISBN 978-3-589-24809-4

55 Fragen & Antworten. Sprachliche Bildung in der Kita
Von Kerstin Bosch
86 S.
Eur (D) 14,95 / Eur (A) 15,40 / sFr 23,70
ISBN 978-3-589-24810-0
http://www.cornelsen.de/erzieher

Die Cornelsen Schulverlage bündeln Erfolgsmarken wie Cornelsen, Duden Schulbuch, Oldenbourg Schulbuch oder Volk und Wissen. Das Verlagsunternehmen entwickelt neue Konzepte für Schule und Unterricht, um das Lernen und Lehren zu erleichtern und den digitalen Wandel an Schulen zu unterstützen. Curriculare Vorgaben werden in mehrjährigen Bildungsgängen und unterschiedlichen Medienformaten abgebildet. Das Verlagsprogramm umfasst Bildungsmedien für alle Fächer, Schulformen und Bundesländer. Heute sind die Cornelsen Schulverlage fester Bestandteil der Bildungslandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Cornelsen Schulverlage
Judith Krieg
Mecklenburgische Straße 53
10437 Berlin
030-89785-186
judith.krieg@cornelsen-schulverlage.de
http://www.cornelsen.de

Politik Recht Gesellschaft

Kita-Qualität: GEW-Vorstand Norbert Hocke zur Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern

Kita-Qualität: GEW-Vorstand Norbert Hocke zur Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern

Foto: Konzept-e / Fabry

Wie kann es gelingen, die pädagogische Qualität in deutschen Kindertagesstätten zu sichern und auszubauen? GEW-Vorstand Norbert Hocke gibt Hinweise, was dazu beitragen kann, Kitas zu besseren Ausbildungsorten zu machen, die Weiterbildung der Fachkräfte effektiver zu gestalten und den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern. Während des Kongresses Invest in Future (14./15.10.2013 in Stuttgart, www.invest-in-future.de ) stellt er diese Themen zur Diskussion.

Stuttgart, 10. September 2013 – „Erzieherinnen und Erzieher unterstützen und fördern Kinder in den ersten Lebensjahren in ihrer Persönlichkeitsentwicklung: Eine verantwortungsvolle und umfassende Aufgabe, die sie nur mit fundierter Aus- und Weiterbildung sowie einem hohen Maß an Selbstreflexion gut ausfüllen können“, betont Norbert Hocke, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Angesichts von Krippenausbau und vielerorts zunehmendem Fachkräftemangel in den Einrichtungen ist es jedoch eine Herausforderung, eine hohe pädagogische Qualität zu halten bzw. (weiter) zu entwickeln.

Kitas als Ausbildungsorte
Personen, die bereits eine anderweitige abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung besitzen können sich inzwischen in fast allen Bundesländern als Quereinsteigerinnen oder Quereinsteiger berufsbegleitend zur Erzieherin oder zum Erzieher ausbilden lassen. Die Idee, auf diese Weise zusätzliche dringend benötigte Kita-Fachkräfte zu gewinnen, sei gut, die vielfältigen Impulse, die Menschen mit anderen beruflichen Hintergründen in die Kitas einbrächten positiv. Die Problematik dabei: „Kindertagesstätten werden immer stärker zum Lernort für angehende Fachkräfte. Neben den Auszubildenden müssen die Kita-Teams, Menschen einbinden, die ein freiwilliges soziales Jahr, ein Berufs- oder ihr Anerkennungspraktikum nach der schulischen Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher machen. Die Personalsituation lässt es jedoch vielfach kaum zu, diese Personen gut anzuleiten und zu begleiten“, sagt Norbert Hocke.

Projekt „Lernort Praxis“
Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium rief die GEW daher das Projekt „Lernort Praxis“ ins Leben. Im Rahmen des Projekts können berufserfahrene Erzieherinnen oder Erzieher mit einer halben Stelle für die Anleitung angehender Fachkräfte freigestellt werden. „Für viele ältere Kolleginnen und Kollegen, die die ganztägige Arbeit mit den Kindern oft körperlich als zu anstrengend empfinden, ist dies ein ideales Betätigungsfeld und eine gute Möglichkeit, ihre Erfahrungen an die jüngere Generation weitergeben zu können.“

Weiterbildungen: Effekte gering
Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte, sagt Norbert Hocke, gäbe es Verbesserungsbedarf. Wie die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) in einer Befragung ermittelte, nehmen 96 Prozent der Kita-Fachkräfte jährlich an mindestens einer Weiterbildungsveranstaltung teil. „Trotz dieses sehr hohen Fort- und Weiterbildungsengagements hat sich die pädagogische Qualität in den Einrichtungen seit den 1990er Jahren nicht verändert“, berichtet der GEW-Vorstand. Die Übertragung der in den Fortbildungen aufgenommenen Inhalte in die Praxis gelinge scheinbar nur unzureichend.

Teamfortbildungen in den Vordergrund stellen
„Statt Fortbildungen für Einzelpersonen, die eher der persönlichen Weiterentwicklung dienen, müssen aus unserer Sicht Teamfortbildungen im Zentrum stehen. Denn wenn es um die Gestaltung von Bildungsthemen geht, ist das eine Aufgabe, die im Team gemeinsam konzeptionell entwickelt werden muss“, sagt der Fachmann. Kita-Träger benötigten zudem ein Weiterbildungssystem, das auf die Bedarfe in den einzelnen Kitas abgestimmt sei. Längst nicht alle Träger verfügten darüber.

Zertifizierung für Weiterbildungsangebote
Ein zentraler Qualitätsaspekt in der Aus- und Weiterbildung sei die Qualität der Lehre und die Qualifikation der Dozentinnen und Dozenten, erklärt Hocke. Um dies für den Bereich der Weiterbildung transparenter zu gestalten, entwickelt die GEW gemeinsam mit der Werkstatt Weiterbildung und dem Bundesbildungsministerium gerade eine Zertifizierungsagentur für entsprechende Anbieterinnen und Anbieter. „Wir müssen sicherstellen, dass die angebotenen Fort- und Weiterbildungen den Kita-Bildungsplänen der Bundesländer entsprechen“, erklärt Hocke.

Mehr Praxiserfahrung in die Lehre
An Fachschulen und Universitäten, die frühpädagogische Fachkräfte ausbilden, unterrichte zumeist fachfremdes Personal, das selbst nie in einer Kita tätig war. „Um den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern, wäre es aus unserer Sicht wichtig, auch Erzieherinnen und Erzieher als Lehrbeauftragte an Fachschulen zu holen. In anderen Disziplinen ist ein solches Vorgehen längst üblich. Leider konnte sich die Kultusministerinnen- und -ministerkonferenz (KMK) im Bereich der Frühpädagogik noch nicht darauf einigen“, erklärt Norbert Hocke.

Workshop „Qualität pädagogischer Fachkräfte“
Seine Thesen und Forderungen zur Verbesserung der Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern stellt Norbert Hocke gemeinsam mit Nicole Spiekermann und Anna Gaigl von der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) in einem Workshop bei Invest in Future am 14. Oktober 2013 ab 14.00 Uhr vor und diskutiert sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto „Masse und Klasse – Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?“ Am 14. und 15. Oktober nutzen rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Pädagogik und Politik das Symposium im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knüpfen. Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de

Links:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Homepage
http://www.gew.de/

Weiterbildungsinitiative frühpädagogische Fachkräfte (WIFF), Homepage
http://www.weiterbildungsinitiative.de/

Karin Beher / Michael Walter: „Qualifikationen und Weiterbildung frühpädagogischer Fachkräfte. Bundesweite Befragung von Einrichtungsleitungen und Fachkräften in Kindertageseinrichtungen: Zehn Fragen – Zehn Antworten“, Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) als pdf zum Download
http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/media/Studie_BeherWalter.pdf

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de („Presse“ – „Bildmaterial“).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
birgit.hamm@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

Pressekontakt:
eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servisoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
0711-65227930
eos@eoscript.de
http://www.eoscript.de