Tag Archives: Erneuerbare Energien

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WUN Energie bringt Energiewende vor Ort voran

Grundsteinlegung für Pelletwerk mit angeschlossenem hocheffizienten BHKW

Für die Energiewende brauche es erneuerbare regionale Erzeugung, aber auch Vernetzung und Flexibilität, so Karl-Willi Beck, Erster Bürgermeister von Wunsiedel. All das berücksichtige das Konzept des Pelletwerks mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk (BHKW), das die WUN Energie GmbH am Energiepark im Wunsiedel-Holenbrunn baut und voraussichtlich in 2018 fertigstellen wird. Dort wird für die Erzeugung eines ökologischen Brennstoffs die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme verwendet. „Eine innovative Kombination, die zu hoher Effizienz führt und uns einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region erneut einen Schritt näher bringt“, betont Beck anlässlich der Grundsteinlegung am 16. Oktober 2017.

Bereits seit sechs Jahren produziert die WUN Bioenergie GmbH, einer der Gesellschafter der WUN Energie, Pellets in einem Werk in Holenbrunn. Hierfür werden Späne mit der Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk am selben Ort getrocknet. Um nun noch mehr Haushalte mit einem nachhaltigen Brennmaterial beliefern zu können, wurde die Ausweitung der Pelletierung beschlossen. Wunsiedel sei der ideale Standort für ein zweites Pelletwerk, sagt Marco Krasser, Geschäftsführer der WUN Bioenergie. „Wir haben auf den bereits gemachten Erfahrungen aufgebaut und ein Konzept entwickelt, mit dem wir gerüstet sind für die Energiewelt der Zukunft.“

Beck und Krasser freuen sich, dass sie für die WUN Energie neben der WUN Bioenergie und der Gasversorgung Wunsiedel GmbH – beide Töchter der kommunalen SWW Wunsiedel GmbH – weitere kompetente Gesellschafter gewinnen konnten: die Bayernwerk-AG-Tochter GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG und die BayWa AG, welche die Pellets abnehmen wird.

„Als Bayernwerk möchten wir mit unserer besonderen Stärke in flexibler Erzeugung auch künftig den erfolgreichen WUNsiedler Weg Energie mitgehen. Die Mitgründung der WUN Energie GmbH ist für uns als regional verwurzeltes Unternehmen die Fortsetzung und Weiterentwicklung unseres vielfältigen Beteiligungsengagements“, sagt Werner Dehmel, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur GmbH. Das Bayernwerk ist den verschiedenen WUNsiedler Energieprojekten mehrfach verbunden. Zum einen besteht seit langer Zeit eine Beteiligung der Bayernwerk AG an der Gasversorgung Wunsiedel. Zum anderen bringt sich die Bayernwerk Natur-Tochter GHD in die neue Energie-Gesellschaft in Wunsiedel ein. „Die Stärken des Projekts liegen in der regionalen Ausrichtung und in der Kombination aus Holzpelletproduktion und Kraftwerk. Das passt technologisch und ökologisch hervorragend zum Bayernwerk“, so Dehmel weiter.

Im neuen Pelletwerk sollen über 100.000 Tonnen Pellets pro Jahr produziert werden. Eine Menge, die für Raumheizung und Warmwasser von ca. 25.000 Einfamilienhäusern reicht. Dank großer Lagerflächen ist es möglich, im Sommer einen Vorrat anzulegen, der Versorgungssicherheit auch in extrem kalten Wintern garantiert. Rohmaterial sind Späne, die als Nebenprodukt in Holzsägewerken und holzverarbeitenden Industrien der Region anfallen. Für ihre Trocknung wird die Wärme aus dem BHKW verwendet, das aus drei Gasmotoren mit je 6.200 PS besteht. Die gesamte maximale elektrische Leistung beträgt 13.500 Kilowatt und entspricht etwa der Gesamtleistung im Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH. Mit dem im BHKW erzeugten Strom können ca. 40.000 Haushalte versorgt werden.

Emissionsarmes Erdgas als Brücke
Brennstoff für die BHKWs ist Erdgas, das Krasser als unverzichtbaren Brückenenergieträger bezeichnet: „Wir werden den emissionsarmen, umwelt- und klimaschonenden Energieträger noch lange brauchen.“ Bisher nämlich reiche die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen nicht aus und vor allem fehle es noch an Möglichkeiten zur Speicherung von Sonnen- und Windstrom. Gleichzeitig müsse rasch sehr viel CO2 eingespart werden. Mehr Erdgas zu nutzen, sei dafür die kostengünstigste Strategie. Mit dem sehr langen Erdgas-Leitungssystem habe man bereits sowohl ein Transport- als auch ein Speichersystem für Energie, während Überland-Stromtrassen nur dem Transport dienen. Zudem besitze das Erdgasnetz freie Kapazitäten und könne künftig mit regenerativem Strom hergestelltes Methan aufnehmen, das sich wie Erdgas einsetzen lässt.

Natürlich gilt es, aus dem Erdgas sehr viel herauszuholen und genau das leistet die neue Anlage. Zu ihrem Gesamtwirkungsgrad von 95 Prozent trägt auch die intelligente Anbindung an das Pelletwerk bei, denn: Die in die Trocknung der Späne gesteckte Wärme aus dem Kraftwerk entspricht in etwa der Erhöhung des Heizwerts im Vergleich zu an der Luft getrocknetem Scheitholz. Man habe also eine Verbindung des saubersten fossilen Brennstoffs mit extrem hoher Effizienz und Herstellung eines klimaneutralen Energieträgers, fasst Krasser zusammen. „Eine der in meinen Augen besten Strategien für schnell und bezahlbar realisierbaren Klimaschutz.“

Mehr Netzstabilität
Die beeindruckende Effizienz und die Einbindung eines nachwachsenden Rohstoffs Holz sind aber nicht alles, was das neue Pelletwerk-Kraftwerk-Duo auszeichnet. Vielmehr sei es damit möglich, besser auf Schwankungen im Stromangebot und Stromverbrauch zu reagieren, ohne wertvolle Energie zu verschenken, erläutert Krasser. Das Stichwort lautet Flexibilität. So wird die im Kraftwerk erzeugte elektrische Energie ins Netz abgegeben, wenn dieses aufnahmefähig ist. Und wenn zu viel Strom im Netz vorhanden ist, was künftig wegen des Ausbaus von erneuerbaren Energien noch öfter vorkommen dürfte? Dann will die WUN Energie das Netz entlasten, indem sie Strom entnimmt.

Letztendlich ist das schnell an- und abschaltbare BHKW also ein Regelenergie-Kraftwerk. Es dient sowohl bei einem Unter- als auch bei einem Überangebot an Strom der Stabilisierung des Netzes. Und Pelletwerk plus Kraftwerk sorgen laut Krasser für mehr Dezentralität, die unabdingbar sei, solle die Energiewende funktionieren. Bei den Pellets ist das dezentrale Element sofort einsichtig, doch auch das BHKW ist typisch dezentral. Denn: Die Wärme wird vor Ort abgenommen und das Kraftwerk hat durch die zwei Betriebsphasen die Fähigkeit, das Netz vor Ort stabiler zu machen. Letztlich dient die Trägheit der Wärme der Stützung der Frequenz im Stromnetz. Bislang werde allerdings die Bereitstellung derartiger Flexibilitäten nicht angemessen vergütet, bedauert Krasser. Er richtet daher einen Appell an den Gesetzgeber: „Es ist nötig, der Flexibilität einen Preis zu geben, damit es sich lohnt, in diese zu investieren.“

Zudem sollten die Verantwortung und damit auch die nötigen finanziellen Mittel für das Thema Netzstabilität an die Verteilnetzbetreiber gegeben werden, was letztlich unserem föderalen System entspreche. „Bottom-up statt Top-down“, bringt Krasser seine Forderung auf eine griffige Formel. Da bis zum Jahr 2022 alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden und wir gleichzeitig aus Klimaschutzgründen weniger Kohle- und mehr erneuerbaren Strom bräuchten, seien mehr regionale schnell reagierende Kraftwerkskapazitäten unumgänglich.

Und in Wunsiedel denkt man noch weiter. Beispielsweise wird dort im nächsten Jahr der bayernweit größte Batteriespeicher in Betrieb gehen. Der gemeinsam mit der Gruppe Dezentrale Energiesysteme der Siemens AG konzipierte Mega-Akku kann Strom liefern und aufnehmen – ein weiterer Beitrag zur Netzstabilität. „Nur mit solchen Ideen ist die Energiewende schnell umsetzbar und bezahlbar“, ist Krasser überzeugt. „Wir sollten von dem profitieren, was die Digitalisierung erlaubt, also Energieerzeuger und -verbraucher intelligent vernetzen.“ Viele hundert Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen, die Windstrom von Nord nach Süd bringen, würden dagegen zu teuer sein, Landschaft zerstören und auf den Widerstand der Bürger stoßen.

Schritt auf dem Wunsiedler Weg
Die Kombination aus Pelletwerk und Blockheizkraftwerk ist für den Ersten Bürgermeister Beck ein weiterer Baustein des WUNsiedler Wegs Energie, den die Stadt und ihr Energieversorger seit 2010 verfolgen. Ziel sei eine nachhaltige, umwelt- und klimaschonende Energieversorgung, bei der man alle erneuerbaren Quellen der Region nutze, aber auch Erdgas als sauberste fossile Energie. Die WUN Energie und ihr erstes Projekt fügten sich optimal in die geplante Energielandschaft ein, was auch am Input der sehr renommierten und kompetenten Mitstreiter liege. Auch künftig werde man nur erfolgreich sein, wenn das Fachwissen, das Engagement und die Visionskraft zahlreicher Partner gebündelt würden, glaubt Beck.

So geht sein Dank außer an die Gesellschafter der WUN Energie an die vielen am neuen Kraftwerk Beteiligten – etwa Berater und Planer wie Sterr-Kölln & Partner und die eta Umweltberatung, die Umweltbank AG als Kreditgeber und ausführende Firmen wie die in der Region ansässige Baufirma Roth. Dank gebühre zudem der regionalen Politik und den Behörden, ergänzt Krasser. Seitens der lokalen Politik brauche es Mut und Durchhaltevermögen den eingeschlagenen Weg auch konsequent umzusetzen. „Mit den Aufsichtsräten, allen voran Bürgermeister Karl-Willi Beck als Vorsitzender, haben wir immer die nötige Unterstützung erhalten.“ Das Landratsamt Wunsiedel als genehmigende Behörde habe das Projekt von Anfang an unterstützt. Auch das sei typisch für den WUNsiedler Weg, der nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme, denn: „Mehr Energieerzeugung vor Ort bedeutet mehr Wertschöpfung und die nun in Holenbrunn investierten rund 28 Millionen Euro werden wieder qualifizierter Arbeitsplätze schaffen.“

Die Gesellschafter der WUN Energie GmbH sind die WUN Bioenergie GmbH, die Gasversorgung Wunsiedel GmbH, die BayWa AG und die GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG. Gegründet wurde die WUN Energie GmbH im Jahr 2017 und ihr erstes Projekt ist der Bau eines Regelenergie-Kraftwerks mit drei Gasmotoren sowie eines Pelletwerks am Energiepark in Wunsiedel-Holenbrunn.

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VSB und Sabowind bringen Windpark Luko ans Netz

12 Windenergieanlagen in Rekordzeit von nur sechs Monaten errichtet

VSB und Sabowind bringen Windpark Luko ans Netz

Der Windpark Luko ist seit Ende September 2017 in Betrieb (Foto: VSB Gruppe/Sabowind,Ulrich Mertens)

Dresden/Freiberg/Luko, 29. September 2017 – Im Rahmen einer Projektpartnerschaft haben die Windparkentwickler VSB und Sabowind jetzt den 30-Megawatt-Park Luko im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) planmäßig in Betrieb genommen. Der Bau der 12 Windenergieanlagen vom Typ GE 2.5-120 startete im April dieses Jahres.

Seit Kurzem fügt sich der Windpark Luko stimmig in das Landschaftsbild nahe der Stadt Coswig (Anhalt) ein. Die umfangreiche Planungsvorgeschichte geht bis in das Jahr 2010 zurück und konnte mit der Baugenehmigung des Landratsamts Wittenberg im Dezember 2016 zu einem positiven Abschluss gebracht werden. „Wir haben immer an das Projekt geglaubt und mit Erfahrung und Bewusstsein für die Belange aller Beteiligten eine sehr gute Lösung gefunden“, so Markus Brogsitter, Geschäftsführer VSB Neue Energien Deutschland GmbH. Auch der Kooperationspartner Sabowind zeigt sich erfreut und lobt die zügige Umsetzung: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen VSB, Sabowind und allen am Bau beteiligten Firmen ist es uns gelungen, das Projekt in rekordverdächtiger Zeit von gerade einmal sechs Monaten zu realisieren“, so Dr. Rainer Sack, Geschäftsführer der Sabowind GmbH.

Beide Unternehmen bleiben dem Windpark auch nach der Inbetriebnahme verbunden. Zum einen über umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung von Natur und Landschaft und zum anderen über die technische und kaufmännische Betriebsführung der Anlagen. Den Bauabschluss nutzten die Partner zudem, um die umliegenden Ortschaften Luko und Thießen gemeinnützig zu unterstützen. Die Mittel in Höhe von 10.000 Euro helfen unter anderem dabei, Spielplätze neu herzurichten.

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks mit umfangreichem Dienstleistungsspektrum. Seit 1996 wurden mehr als 450 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 860 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind 200 Mitarbeiter tätig.

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Solar Technical Service Center von KYOCERA – jetzt DEKRA-zertifiziert

Herstellerübergreifender Rund-um-Service für Solaranlagen schließt europaweit entstehende Wartungslücke.

Solar Technical Service Center von KYOCERA - jetzt DEKRA-zertifiziert

Das Solar Technical Service Center der Kyocera Fineceramics GmbH bietet einen Rund-um-Service.

Kyoto/Neuss. Unabhängig vom Hersteller bietet das Solar Technical Service Center der Kyocera Fineceramics GmbH einen Rund-um-Service für die Kontrolle und Instandsetzung von Solaranlagen. Der Service ist jetzt auch DEKRA-zertifiziert.

Die Zahl der auf die Wartung von Solaranlagen spezialisierten Firmen hat sich in den vergangenen Jahren als Konsequenz der EEG Novelle 2014 deutlich reduziert. Die Folge: Betreiber und Besitzer von Photovoltaikanlagen suchen Partner für die Optimierung sowie zur Fehleranalyse und für Reparaturen von Solaranlagen. Das Kyocera Solar Technical Service Center übernimmt nicht nur diese Aufgaben, sondern hat seinen Service nun weiter ausgebaut. Es ist jetzt auch Partner für PV-Sachverständigengutachten.

Um die Sicherheit und den wirtschaftlichen Betrieb einer PV-Anlage für viele Jahre zu sichern, übernimmt der DEKRA-zertifizierte Sachverständige die Überprüfung der Anlage. Stellt er Mängel und Schäden an Photovoltaikanlagen fest, dient sein Gutachten zur Klärung von möglichen Gewährleistungs- und Garantieansprüchen. Es kann auch bei Regressansprüchen und Schadensregulierungen herangezogen werden, wenn die versprochene und bei der Installation geplante Leistung nicht erreicht wird.

Das Kyocera Solar Technical Service Center mit Sitz in Esslingen besitzt eine nahezu 20-jährige Expertise in der Kontrolle und Wartung von Solarinstallationen in ganz Europa. Der Fokus liegt dabei auf der Überprüfung und Instandsetzung von beschädigten PV-Anlagen. Das Kyocera Team inspiziert PV-Anlagen in regelmäßigen Intervallen, vor allem aber auch nach akuten Naturereignissen, wie heftigen Gewittern, Sturm und Hagel. Die dabei entstehenden Schäden an der PV-Installationen sind nicht immer sofort erkennbar, sie beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit jedoch erheblich. Mit Hilfe unterschiedlicher Prüfmethoden werden Beschädigungen aufgespürt.

Zum Einsatz kommt zum Beispiel die kontakt- und berührungslose Elektrolumineszenz-Methode, bei der spezielle Kameras mit Infrarot-Sensoren eingesetzt werden. Mikrorisse, die etwa durch Hagel, Schnee, PID (potenzialinduzierte Degradation) und Transporte verursacht werden können, lassen sich so sichtbar machen.

Um die Anlageneffizienz und Betriebssicherheit wiederherzustellen, kann das Solar Technical Service Center die benötigten Ersatzmodule problemlos beschaffen. So sind selbst Module für die mehr als 17 Jahre alten Kyocera-Anlagen der KC-Serie verfügbar. Das garantiert die Lagerhaltung von PV-Modul-Kleinstmengen.

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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EGRR: positiver Jahresabschluss und zehn Prozent Dividende für Mitglieder

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Plus von 392.500 Euro abgeschlossen. Von dem guten Ergebnis profitieren auch die 4.000 Mitglieder. Laut Beschluss der diesjährigen Vertreterversammlung wird ihnen die EGRR eine Dividende von zehn Prozent ausschütten.

„Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt, dass wir uns als Genossenschaft gerade in Zeiten wirtschaftspolitischer Wirrungen, die voll zu Lasten der Verbraucher gehen, als stabilisierende und ausgleichende Gemeinschaft für unsere Mitglieder und Kunden auf dem richtigen Weg befinden. Wir fühlen uns bestärkt, zum Schutz des Klimas und der Umwelt die Energiewende weiter voranzutreiben und freuen uns über jeden, der in unserer Gemeinschaft mit dazu beiträgt“, sagt der EGRR-Vorstandsvorsitzende Gerfried I. Bohlen. Jedes Mitglied der Dinslakener Energiegenossenschaft kann bis zu 50 Anteile im Wert von je 100 Euro zeichnen. Damit ergibt sich in diesem Jahr eine maximale Ausschüttung von 500 Euro pro Anteilseigner.

Ziel der EGRR ist es nicht gewinnbringend zu handeln, sondern ihren Mitgliedern durch das Handeln mit Energieleistungen wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Deshalb sind Fairness und Transparenz die wichtigsten Grundbausteine für das Handeln der EGRR. Dem hart umkämpften Markt stellt sich die EGRR als ein Anbieter mit den Kernprodukten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service. In jährlich wiederkehrenden Vertreterversammlungen werden alle Zahlen zur Diskussion gestellt und Mitglieder können durch demokratische Abstimmung das Agieren der Genossenschaft aktiv bestimmen. Außerdem erhalten Mitglieder besondere Vorteile wie zum Beispiel Thermografie-Untersuchungen, Energieausweise, -beratungen und -audits zu besonders günstigen Konditionen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Pressemitteilung der EGRR zum internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16.09.

Umstieg auf erneuerbare Energien fördert Regeneration

Pressemitteilung der EGRR zum internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht am 16.09.

Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. (Bildquelle: EGRR)

Ohne die Ozonschicht wäre ein Leben auf der Erde unmöglich. Zu ihrem Schutz wurde der 16. September von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu einem Themen-Aktions-Tag erklärt. Gerfried I. Bohlen, Klimaexperte der bundesweit aktiven Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR), erklärt: „Die Ozonschicht unseres Planeten befindet sich in etwa 15 bis 25 Kilometern Höhe und filtert einen Großteil der schädlichen UV-B Strahlung aus dem Sonnenlicht heraus. Ist dieser Schutzmantel beschädigt, strahlt mehr ultraviolettes Licht auf die Erdoberfläche. Dieses trägt unmittelbar zur globalen Erwärmung bei und sorgt für Veränderungen im weltweiten Klima, zum Beispiel zu erhöhtem Niederschlag.“

Aktuell konnten Forscher belegen, dass sich das Ozonloch nicht nur wie vorerst angenommen auf den Polarkreis auswirkt, sondern auch Folgen für das Klima der 10.000 Kilometer entfernten Tropen hat. Zwischen 1961 und 1996 führte die Ausdünnung der Ozonschicht zu einer Erhöhung der Niederschlagswerte bis 40 Prozent. Mit der Regenerierung des Ozonlochs ist dieser Trend jedoch umkehrbar.

Das Schmelzen der Pole und der dadurch ansteigende Wasserspiegel oder die zunehmende Zahl an Naturkatastrophen sind nur einige Beispiele für die weitreichenden Auswirkungen auf unser Klima. „Der Umstieg auf erneuerbare Energien fördert die Regeneration der Ozonschicht nachhaltig. Dadurch konnten die Treibhaus-Emissionen bis einschließlich 2015 im Vergleich zu 1990 um 26,5 Prozent reduziert werden. Verbraucher können durch die Nutzung von Ökostrom und -gas täglich einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und eine lebenswerte Zukunft leisten“, sagt Bohlen.

Das erste Ozonloch wurde bereits Ende der 70er Jahre über dem Südpolarkreis entdeckt. Etwa zwanzig Jahre später lokalisierten Forscher ein weiteres in der Nordpolarregion. Heute dünnt die Ozonschicht weltweit aus. „Schon vor mehreren Jahren erklärten Forscher sie würde sich bis Mitte diesen Jahrhunderts schließen. Das Ozonloch erreicht jedoch immer wieder neue Rekordgrößen“, warnt Bohlen, Geschäftsführer der EGRR. Zwar werde sich das Loch auf lange Sicht schließen, ein reines Verbot des FCKW reiche aber nicht aus. „Langfristig betrachtet müssen wir auf erneuerbare Energien setzen, um unser Klima und unsere Umwelt zu Schützen“, so Bohlen.
Der 16. September wurde 1994 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum internationalen Tag zum Schutz der Ozonschicht erklärt. Das Datum geht zurück auf den 16. September 1987 an dem das Montrealer Protokoll unterzeichnet wurde. Darin verpflichten sich 197 UN-Staaten Mensch und Umwelt vor schädlichen Auswirkungen zu schützen. Das Montrealer-Protokoll gilt heute als ein internationaler Meilenstein im Völkerrecht.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Internationaler Tag der Tropenwälder 2017: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr warnt vor den Folgen der Rodung

Internationaler Tag der Tropenwälder 2017: Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr warnt vor den Folgen der Rodung

Gerfried Bohlen von der EGRR warnt vor den Folgen der Zerstörung der Tropenwälder. (Bildquelle: EGRR)

Jedes Jahr werden weltweit etwa 60.000 Quadratkilometer des tropischen Regenwaldes vernichtet. Das entspricht 35 Fußballfeldern, die alle zwei Minuten gerodet werden. In zwei Wochen – am 14. September – ist internationaler Tag der Tropenwälder. Dieser wurde 1989 durch die Umweltorganisation WWF initiiert und soll auf die Rodung der Regenwälder aufmerksam machen. Anlässlich dieses Ereignisses macht die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR), auf die Folgen des Raubbaus aufmerksam: „In den vergangenen 30 Jahren wurde über die Hälfte des tropischen Regenwaldes vernichtet. Dadurch sterben nicht nur tausende Tier- und Pflanzenarten aus, sondern es entstehen auch katastrophale Folgen für die Umwelt und uns Menschen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Gefried Bohlen.

„In der Verantwortung für die Rodung tropischer Regenwälder stehen nicht die Menschen die um und vom Regenwald leben, sondern staatliche und private Firmen, die aus der Rodung Profit schlagen sowie auch wir selbst“, so Bohlen. In der Folge werden Brandrodungen durchgeführt, um Äcker für die Landwirtschaft und Rinderweiden zu schaffen oder Wälder für Tropenholzmöbel oder Papier abgeholzt. Ebenso muss der Regenwald immer mehr Plantagen zur Gewinnung von Agrartreibstoffen weichen.

Die Folgen dieses Raubbaus sind verheerend. Statt einer Umwandlung des Kohlenstoffdioxids in Sauerstoff, führt die Abholzung jährlich zu zusätzlichen 8,8 Milliarden Tonnen CO2, die in die Atmosphäre entweichen. Dadurch trägt die Rodung der Tropenwälder maßgeblich zur globalen Erwärmung bei. „Auch der Wasserkreislauf wird durch das Roden zerstört. Ohne unsere Einwirkung wäre er nahezu perfekt. Jedoch können sich die Wüsten nun weltweit weiter ausbreiten“, sagt Gerfried Bohlen. Das Wasser sickert durch die Rodung ungehindert in den Boden und zerstört so die wertvolle Nährstoffschicht. Dadurch wird der Boden unfruchtbar und eine Erneuerung der Tropenwälder nahezu unmöglich. Um diese weitreichenden Folgen zu mindern, sei es notwendig, das eigene Konsumverhalten zu verändern; „Jeder einzelne müsste beim Einkauf die Herkunft der Produkte hinterfragen“, erklärt Bohlen.

Übrigens: Nicht nur unser Klima und die Tier- und Pflanzenwelt müssen unter der Zerstörung der Tropenwälder leiden. Auch die indigenen Völker werden ihrer Heimat beraubt. Der EGRR-Experte erklärt: „Viele dieser Menschen werden heutzutage an ihrer autonomen Lebensweise gehindert. Deshalb ist es umso wichtiger den Raubbau zu stoppen und die Energiewende voranzutreiben.“

Der Tag der Tropenwälder wurde im Jahr 1989 durch die Umweltorganisation WWF initiiert und findet jährlich am 14. September statt. Das Datum geht auf den Geburtstag des Amazonas-Forschers Alexander von Humboldt zurück. Mit diesem Tag soll auf die Folgen der Rodung des tropischen Regenwaldes aufmerksam gemacht werden.

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Staatsekretär Möller weiht VSB-Windpark Wipperdorf ein

Staatsekretär Möller weiht VSB-Windpark Wipperdorf ein

Wipperdorf/Dresden, 28. August 2017 – Der Windpark Wipperdorf im thüringischen Landkreis Nordhausen ist am Netz. Thüringens Umweltstaatsekretär Olaf Möller (Grüne) ließ es sich nicht nehmen, den vom Projektentwickler VSB Neue Energien Deutschland GmbH errichteten Park am Samstag offiziell einzuweihen. Die sechs Anlagen produzieren pro Jahr Strom für mehr als 11.600 Haushalte.
Zahlreiche Gäste und Anwohner kamen, um gemeinsam mit Staatssekretär Möller, Wipperdorfs Bürgermeister Joachim Leßner und VSB Neue Energien Deutschland Geschäftsführer Markus Brogsitter symbolisch den Schalter umzulegen. Die 200 Meter hohen Anlagen vom Typ Nordex
N 117/2400 wurden zwischen Februar und April dieses Jahres in Betrieb genommen. Baustart für den 14,4-Megawatt-Windpark war im Mai 2016.
Umweltstaatsekretär Olaf Möller unterstrich mit seinem Grußwort das Ziel der Landesregierung, Thüringen bis zum Jahr 2040 unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen und damit die Ziele des geplanten Thüringer Klimagesetzes umzusetzen. Als Träger des bundesweit einmaligen Siegels „Faire Windenergie“ trage die VSB zu einer bürgernahen und umweltverträglichen Energiewende im Landkreis Nordhausen bei. „Mit dem Windpark Wipperdorf wird eine ganze Region zum Energie-Gewinner. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz trägt der Windpark in Wipperdorf langfristig zu einer kostengünstigen Energieversorgung im Landkreis Nordhausen bei und ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Energiewende gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingt“, so Möller.
Auch Joachim Leßner äußerte sich positiv gestimmt: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Projekt gemeinsam mit VSB umsetzen konnten. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Energiewende in unserer Gemeinde“, so der Bürgermeister. Der Ortsvorsteher setzte sich seit 2007 intensiv für den Standort ein. Die Gemeinde Wipperdorf befürwortete über den gesamten Planungszyklus die Flächen bei der Regionalplanung und leitete parallel ein vorgezogenes Bebauungsplanverfahren ein, um die Baufenster der Windräder mitgestalten zu können.
Als Gastgeber richtete auch VSB Deutschland Geschäftsführer Markus Brogsitter sein Augenmerk auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er dankte allen an der Entwicklung und Entstehung beteiligten Flächeneigentümern, Gemeindevertretern und Firmen. „Uns alle treibt eine gemeinsame Vision an. Wir wollen unabhängig werden von fossilen Energien, wir wollen unsere Umwelt schützen und wir wollen Werte für die Region schaffen. All dies ist hier auf den Weg gebracht“, freut sich Brogsitter.
Ausführliche Informationen zum Windpark Wipperdorf sind abrufbar unter www.windpark-wipperdorf.de.

VSB mit Hauptsitz in Dresden zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks mit umfangreichem Dienstleistungsspektrum. Seit 1996 hat VSB mehr als 450 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 840 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro errichtet.In der Unternehmensgruppe sind 200 Mitarbeiter tätig.

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Landwirtschaft

Asbestdächer jetzt in Solarkraftwerke wandeln

Landwirtschaft

Bundesweit wurden Dächer in der Landwirtschaft bis zum Verbot von Asbest im Jahr 1993 häufig mit asbesthaltigen Wellblech- oder Zementplatten gedeckt. Millionen Quadratmeter dieser Platten sind immer noch verbaut, doch Regen, Wind und Kälte setzen die eingegossenen Asbestfasern zunehmend frei. Bei rund 70 Prozent der landwirtschaftlichen Dachflächen stellt der Verschleiß eine ernste Gefahr für Mensch und Tier dar: Bislang gibt es keine Möglichkeit, die durch das Einatmen der Fasern ausgelöste Zerstörung der Lunge, die so genannte Asbestose, zu therapieren.

rds energies bietet mit seinen Partnern Landwirten deshalb jetzt die Möglichkeit, Dachflächen an Solarinvestoren zu verpachten. Diese finanzieren die aufwändige und teure Asbestentsorgung und Dachsanierung komplett und bestücken die Dächer mit modernen Solarkraftwerken. Das Berliner Unternehmen arbeitet deutschlandweit mit Rahmenvertragspartnern – potenten Investoren und Generalbauunternehmen – zusammen, die in der Lage sind, solche Sanierungen mit Hilfe zertifizierter Entsorgungsunternehmen professionell und zeitnah umzusetzen.

Wer sich in das Formular auf der Website www.rds-dachkampagne.de einträgt, erhält einen Anruf und wird kompetent und umfassend beraten. Im Anschluss sieht sich ein passender Partner die Situation vor Ort an, prüft die Machbarkeit, erstellt ein Angebot und nach der Unterzeichnung kann zeitnah mit dem Umbau begonnen werden. Derzeit werden insbesondere Dachflächen ab rund 3.000 Quadratmetern gesucht.

Geschäftsführerin Eva-Catrin Reinhardt dazu: „Nutzen Sie die Energie der Sonne und ihr Dachkapital, um für uns alle eine nachhaltige Energiewende herbeizuführen und sich endgültig vom gesundheitsgefährdenden Asbest zu verabschieden.“

Mit dem Projekt Dachkampagne www.rds-dachkampagne.de vermittelt das Unternehmen bundesweit zwischen Dachbesitzern und potenten Investoren für die Bebauung mit einer Solaranlage. Geprüft werden Dächer ab 3.000 Quadratmetern, deren Besitzer an der Dachkampagne und damit an der Rettung unserer gemeinsamen Umwelt mitwirken wollen.

Die rds energies GmbH arbeitet seit dem Jahr 2008 national und international mit derzeit über 100 zuverlässigen Rahmenvertragspartnern in den Geschäftsbereichen Photovoltaik und Windkraft. Das Berliner Unternehmen entwickelt Internetgestützte B2B Geschäftsmodelle, die eine nachhaltige Realisierung der Energiewende unterstützen. Das Berliner Unternehmen – gegründet von Eva-Catrin Reinhardt – bietet dafür ein Portal, welches es weltweit Kunden ermöglicht, passende Geschäftspartner und Angebote aus den Bereichen Investment, Projektentwicklung und Bau rund um Erneuerbare Energiekraftwerke zu finden.

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Digitalisierung, ein Gewinn für die Energiewende

Die Zukunft sind neue digitale Geschäftsmodelle

Digitalisierung, ein Gewinn für die Energiewende

(Bildquelle: istock/ NicoElNino)

Erfurt, 24. August 2017: Zahlreiche Experten diskutieren über den Stand und die Perspektiven digitaler Geschäftsmodelle und -prozesse in der Energieversorgung mit Erneuerbarer Energien am 7. September im Atrium der Stadtwerke Erfurt. Unterstützt von der Technischen Universität Ilmenau als wissenschaftlichen Partner, veranstaltet der ThEEN zusam-men mit dem ITnet Thüringen e.V., dem Thüringer ClusterManagement der LEG Thüringen und den Stadtwerken Erfurt dieses Fachforum.

Ziel des Forums ist es, die Herausforderungen und die Potentiale von Digitalisierung und Ener-gieumstieg auf Erneuerbare Energien mit Vertretern aus Industrie, Energieversorgung, Hoch-schulen, Forschung und Entwicklung branchenübergreifend zu diskutieren sowie Hemmnisse und Lösungsansätze aufzuzeigen.

Digitale Prozesse unterstützen die Integration der fluktuierenden regenerativen Energien aus Sonne und Wind und ermöglichen auch die Erschließung von Energieeffizienzpotentialen in Un-ternehmen, Haushalten und öffentlichen Gebäuden. „Die zunehmenden dezentralen Einspeisungen auf Verteilnetzebene bewirken darüber hinaus, auch in diesem Netzbereich Fragen zur sicheren und stabilen Netzführung zu untersuchen und hierfür technische Lösungen zu schaffen, die bisher vorrangig auf Übertragungsnetzebene gelöst wurden“, so Professor Dr. Peter Bret-schneider von der TU Ilmenau. „Spannend ist zudem die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, z.B. auf Basis von Blockchain, die teilweise disruptiven Charakter haben“, so Bretschneider weiter.

Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Wolfgang Tiefensee eröffnet wird, erfahren die Besucher im ersten Teil mehr zur Bedeutung der Digitalisierung für die Energiewende aus Sicht eines Übertragungsnetzbetreibers. Dafür wurde als Keynote-Speaker Dr. Klaus Sengbusch von 50Hertz Transmission GmbH gewonnen. Hartmut Entrup von Arvato Systems Perdata GmbH stellt vor, wie man mit Energiedaten neue Geschäftsmodelle entwickeln kann. In den darauffolgenden Themenblöcken werden das Digitale Management sowie die Sicherheit und die digitale Zukunft Thüringens beleuchtet.

Auf der ausgebuchten begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Aussteller sind u.a.: Arvato Systems Perdata GmbH, August Brötje GmbH, Fraunhofer IOSB-AST, GEON Gesellschaft für energieoptimierte Nutzung GmbH, IfE Ingenieurbüro für Energiewirtschaft GmbH, maxx-solar & energie GmbH & Co.KG, Q-SOFT GmbH, Siemens AG, TenneT TSO GmbH, TÜV Thüringen e.V.

Weitere Informationen: https://www.theen-ev.de/de/fachforum-digitalisierung-der-energiewirtschaft.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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EGRR begrüßt gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energien und Wunsch der Bevölkerung nach mehr Nachhaltigkeit.

Anknüpfung an Erfolge ist nun entscheidend

EGRR begrüßt gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energien und Wunsch der Bevölkerung nach mehr Nachhaltigkeit.

Gerfried I. Bohlen ist Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG. (Bildquelle: EGRR)

Die erneuerbaren Energien sind weiter auf dem Vormarsch – im ersten Halbjahr 2017 deckten sie rund 35 Prozent des deutschen Strombedarfs. Im vorherigen Halbjahr waren es noch 33 Prozent. Dies ergaben die vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG erklärt: „Dieser Trend ist mehr als erfreulich und sollte zum Anlass genommen werden, die Anstrengungen weiter zu erhöhen. Es müssen zur Deckung des vollständigen Bedarfs noch einige Voraussetzungen am Markt geschaffen werden.“

Als mögliche Lösung sieht der Energieexperte regional ausgerichtete virtuelle Kraftwerke, die bundesweit interagieren. Wenn man dezentrale Stromerzeugungseinheiten, wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerken, Biogas-, Windenergieanlagen und Blockheizkraftwerken zusammenschließt, sind sie ebenso zuverlässig und leistungsstark wie herkömmliche Großkraftwerke. Die Vorteile der verschiedenen Quellen werden dabei optimal kombiniert.

Unabdingbar ist für Bohlen das Engagement politischer Entscheider: „Wir benötigen klare Vorgaben, die Innovationen ermöglichen und auf die sich Entwickler verlässlich stützen können.“ Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion auf 80 Prozent erhöht werden. Dafür sei es wichtig, dass Stromnetzautobahnen, entsprechend der Verteilungs- und Ausgleichnotwendigkeit, durch unterirdische Leitungen gesichert werden. „Ich erwarte, dass kurzfristig deutlich mehr Stromspeicher geschaffen und dass in der Entwicklungsphase befindliche Modelle gezielt gefördert werden.“

An der Unterstützung der Endverbraucher, die Energiewende weiter voranzutreiben, mangelt es laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) nicht. Sie ergab, dass rund 95 Prozent der Deutschen verstärkt auf Sonne, Wind und andere Ökostromquellen setzen möchten. Mehr als die Hälfte der Befragten (65 Prozent) gab an, dass sie Erneuerbare-Energien-Anlagen im Umkreis von fünf Kilometern vom Wohnort positiv gegenüberstehen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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