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Tourismus Reisen

„Sonne, Schnee & Pistenglück“ – Verbraucherinformation der ERV

Tipps für sicheres Skifahren und Snowboarden im Frühjahr

"Sonne, Schnee & Pistenglück" - Verbraucherinformation der ERV

Wird der Schnee durch die Sonne sulzig, müssen Skifahrer mehr Kraft aufwenden.
Quelle: ERGO Group

Milde Temperaturen, Sonnenschein und weicher Schnee: Für Ski- und Snowboardfahrer sind die Frühlingstage auf den Pisten ein Genuss. Wer bei bereits wieder intensiver Sonne unterwegs ist, sollte aber einige Regeln beachten. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV, gibt Tipps zu Fahrweise, Ausrüstung und Versicherungsschutz.

Fit für wechselhafte Schneeverhältnisse

Wer zum Ende der Saison im März oder April in die Skigebiete fährt, genießt häufig schönsten Sonnenschein. Allerdings müssen sich die Urlauber im Tagesverlauf auf unterschiedliche Pistenverhältnisse einstellen: Die noch kalten Temperaturen in der Nacht führen dazu, dass es am Morgen oft noch frisch und die Pisten recht hart sind. Das bedeutet: Skifahrer sollten intensiv ihre Kanten einsetzen. Gleiches gilt natürlich auch für Snowboarder. Im Laufe des Tages schmilzt der Schnee durch die immer stärker werdende Sonne und wird sulzig. Jetzt brauchen die Sportler viel Kraft, um den schweren Schnee wegzudrücken. Wichtig ist es dann, dass die Bretter gut gewachst und genügend Kraftreserven vorhanden sind. „Wer im Frühjahr auf den Pisten unterwegs ist, sollte körperlich fit sein, um auch am Nachmittag unfallfrei durch den schweren Schnee zu kommen“, so Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Lassen die Kräfte nach, ist es besser, auf einer Hütte eine Pause zu machen und die Sonne zu genießen. Oder direkt mit Lift oder Gondel ins Tal abzufahren.

Flexible Kleidung für kalt bis warm

Frühjahrs-Skifahren bedeutet zwar viel Sonne, aber nicht unbedingt dünne Kleidung. Denn am Morgen kann eine Liftfahrt in hohen Lagen selbst Hartgesottenen eisig in die Glieder fahren. Daher empfiehlt die ERV Expertin Skikleidung in mehreren Lagen sowie einen Rucksack. Bei ansteigender Wärme oder während einer Hütten-Pause kann dann ein Oberteil in den Rucksack wandern. Handschuhe und Jacke sollten Skifahrer auf der Piste jedoch immer anbehalten: Ein Sturz ohne Handschuhe kann unangenehme Abschürfungen zur Folge haben, eine Jacke schützt gegen den Fahrtwind. Das gilt umso mehr für Snowboarder, da sie auch ohne Sturz deutlich mehr Schneekontakt haben. Zwar gibt es in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz für Erwachsene auf den Pisten keine Helmpflicht. Birgit Dreyer rät dennoch dazu, einen Helm zu tragen: Er schützt bei einem Unfall vor schweren Kopfverletzungen. Ebenfalls immer mit dabei sein sollten eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine UV-Strahlen abweisende Sonnenbrille.

Mit Skiern hin, mit Gips zurück?

Für Urlauber, die außerhalb Deutschlands, zum Beispiel in Österreich, Italien oder in der Schweiz Skifahren wollen, ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert. Zwar bietet die gesetzliche Krankenversicherung innerhalb der europäischen Union auch im Ausland einen gewissen Schutz. „Die Kassen erstatten die Arzt- und Behandlungskosten jedoch nur bis zur Höhe der deutschen Regelsätze. Im Ausland sind Medikamente und Therapiemaßnamen aber häufig teurer als in Deutschland. Das bedeutet: Der verunglückte Wintersportler muss unter Umständen kräftig zuzahlen“, weiß Birgit Dreyer. Auch für die Suche und Bergung von Verletzten kommen die gesetzlichen Kassen nicht auf. „Vor allem wenn der Verletzte mit dem Hubschrauber abtransportiert werden muss, können schnell mehrere tausend Euro anfallen“, gibt die ERV Expertin zu bedenken. Mit einer Auslandskrankenversicherung sind Winterurlauber auf der sicheren Seite; eventuelle Bergungskosten sind hier inkludiert. Sie übernimmt auch die Auslagen für einen Krankenrücktransport. Dieser wird von den gesetzlichen Krankenkassen übrigens grundsätzlich nicht übernommen – das gilt auch für Deutschland.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.644

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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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„Schilderwechsel bei Mofas und Mopeds am 1. März 2018“ – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Experten der ERGO Group informieren

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:

Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, benötigen Halter von Mopeds oder Mofas neben der Betriebserlaubnis auch ein Versicherungskennzeichen für ihr Fahrzeug. Es zeigt, dass der Halter eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und gilt wie der dazugehörige Versicherungsschutz jeweils bis zum 28./29. Februar des Folgejahres. Am 1. März 2018 verlieren die aktuell geltenden schwarzen Versicherungskennzeichen ihre Gültigkeit und das Moped damit seinen Versicherungsschutz. Dann sind ausschließlich neue blaue Kennzeichen im Straßenverkehr erlaubt, deren Gültigkeit am 28. Februar 2019 endet. Durch die jährlich wechselnden Farben ist auf den ersten Blick zu erkennen, ob das Fahrzeug mit aktuellem Versicherungsschutz unterwegs ist oder nicht. Wer mit einem ungültigen Kennzeichen unterwegs ist, macht sich strafbar. Fahren ohne Versicherungsschutz kann eine Gefängnis- und Geldstrafe zur Folge haben. Zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht- empfiehlt sich auch eine Teilkaskoversicherung, die Schäden am eigenen Fahrzeug zum Beispiel durch Brand, Explosion und Diebstahl abdeckt. Mofabesitzer erhalten das neue Versicherungskennzeichen in der nächstgelegenen Geschäftsstelle ihres Versicherers oder auch bei einigen Banken, Sparkassen und Automobilclubs. In der Regel können sie das Kennzeichen ohne längere Wartezeiten direkt mitnehmen, sobald sie den entsprechenden Betrag bezahlt haben. Wer sein Mofa beispielsweise erst im Mai in Betrieb nimmt, zahlt auch nur den Beitrag von Mai bis zum 28. Februar 2019. Übrigens: Auch Segways mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h benötigen ein Versicherungskennzeichen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.628

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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Auto Verkehr Logistik

„Tipps rund um den Kauf eines gebrauchten Motorrads“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

„Second Hand“-Bike

"Tipps rund um den Kauf eines gebrauchten Motorrads" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Interessenten sollten das Motorrad vor dem Kauf kritisch prüfen.
Quelle: ERGO Group

Die ersten warmen und trockenen Frühlingstage locken bald wieder die Motorradfahrer auf die Straßen. Wer den Saisonbeginn für den Kauf eines neuen Bikes nutzen möchte, findet auf dem Gebrauchtmarkt oft kostengünstige Modelle. Damit beim ersten Ausflug mit dem Neuerwerb alles glattgeht, sollten Käufer im Vorfeld einige Dinge beachten. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, fasst die wichtigsten Punkte für die Besichtigung zusammen und gibt Hinweise zur Ummeldung des Motorrades. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), informiert über den Unterschied zwischen einem Kauf beim Händler oder von Privat und weiß, was es mit der Sachmängelhaftung auf sich hat.

Kauf von Privat oder lieber beim Händler?

Wer ein gebrauchtes Bike bei einem Händler kauft, hat den Vorteil der sogenannten Sachmängelhaftung. „Das heißt: Für Mängel, die bei Übergabe des Motorrads an den Käufer schon vorhanden waren und von denen dieser nichts wusste, haftet der Händler“, erklärt Michaela Rassat. Die Sachmängelhaftung kann der Käufer nach dem Gesetz innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf geltend machen und zum Beispiel eine Nachbesserung verlangen. Sie gilt nicht für altersübliche Verschleißerscheinungen des Motorrads. Gewerbliche Händler haben bei gebrauchten Waren die Möglichkeit, die Zweijahresfrist per Vertrag auf ein Jahr zu verkürzen – was viele auch tun. Natürlich muss der Käufer auch beweisen können, dass der Mangel tatsächlich schon bei Übergabe der Maschine vorhanden war. Dies kann schwierig sein. Aber: „Im ersten halben Jahr nach dem Kauf hat es der Käufer etwas leichter: In diesem Zeitraum geht der Gesetzgeber davon aus, dass der Mangel schon bei der Übergabe bestand“, weiß Rassat. Der Verkäufer darf versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Nach den sechs Monaten liegt die Beweislast wieder beim Käufer. Private Verkäufer schließen die Sachmängelhaftung im Kaufvertrag oft aus. Andererseits besteht bei einem privaten Verkauf eher die Chance, ein „Schnäppchen“ zu machen oder über den Preis verhandeln zu können. Wichtig: „Bei einem Kauf von Privat vor dem Besichtigungstermin klären, ob das Motorrad zugelassen ist oder zumindest ein Kurzzeitkennzeichen hat“, empfiehlt Frank Mauelshagen. „Sonst ist eine Probefahrt nicht erlaubt.“

Kritische Prüfung statt „Liebe auf den ersten Blick“

Motorradfahrer haben oft eine enge Bindung zu ihrem Bike: Für viele ist es der Inbegriff von Freiheit. Die Begeisterung sollte sie aber nicht zu einem Spontankauf verleiten, eine intensive Begutachtung der Maschine bewahrt vor einer späteren Enttäuschung. Je älter das Motorrad, desto eher weist eines der zahlreichen Teile einen Mangel auf. Und der ist nicht immer einfach zu erkennen. „Wer sich nicht selbst sehr gut auskennt, sollte daher einen fachkundigen Begleiter mitnehmen“, rät Mauelshagen. Außerdem sollte der Interessent genügend Zeit für die Motorradbesichtigung und eine Probefahrt einplanen – und dies idealerweise mit dem Verkäufer vorab vereinbaren.

Kleine Checkliste für den Besichtigungstermin

Die aus Sicht von Mauelshagen wichtigsten Tipps für den Besichtigungstermin:
– Papiere überprüfen: Stimmt die Fahrzeugnummer mit der in der Zulassungsbescheinigung genannten Nummer überein? Liegt für nachträglich angebaute Teile eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Unbedenklichkeitserklärung des Herstellers vor oder sind die Teile in der Zulassungsbescheinigung eingetragen?

– Checken, wie viele Vorbesitzer das Motorrad hatte. Denn je mehr Halter, desto höher der Verschleiß.

– Selbst wenn der Besitzer das Motorrad als unfallfrei bezeichnet, sollte der Interessent den Rahmen auf mögliche Verformungen oder Kratzer überprüfen, ein kritischer Blick ist auch auf Anbauteile wie etwa Spiegel oder Lenkerenden zu werfen. Achtung: Eine auffällige Lackierung kann dazu dienen, Schäden zu verdecken.

– Eine ausführliche Probefahrt hilft, alle Funktionen des Zweirades zu testen.

– Und: Besichtigung und Probefahrt sollten bei Tageslicht stattfinden, damit eventuelle Mängel gut erkennbar sind.

Motorrad ummelden

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, das Motorrad in neuen Händen. Vor der ersten Ausfahrt muss der neue Besitzer die Maschine noch ummelden, damit sie auf ihn zugelassen ist. Die Ummeldung nimmt die Zulassungsstelle vor. Dafür sind die Zulassungsbescheinigungen I und II nötig, früher als Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein bezeichnet. Falls das Motorrad älter ist und nur Fahrzeugbrief und -schein vorliegen, erstellt die Zulassungsstelle die neuen Formate beim Ummelden automatisch. „Darüber hinaus muss der neue Besitzer nachweisen, dass er für das Motorrad eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat“, so der ERGO Experte. Als Nachweis dient hier die eVB-Nummer, die elektronische Versicherungsbestätigung. Der Motorradbesitzer erhält sie von seiner Kfz-Versicherung. Des Weiteren sind für die Ummeldung das noch vorhandene Kennzeichen, ein Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (HU) sowie ein aktueller Prüfbefund zu Abgas- und Funktionstests notwendig. Mit der Ummeldung erlischt dann automatisch die Versicherungs- und Steuerpflicht des Vorbesitzers.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.136

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Über die ERGO Group
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Knapp 44.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2016 nahm ERGO 17 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16 Mrd. Euro.
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„Streupflicht bei Blitzeis“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Erika K. aus Düsseldorf:
Falls es in den nächsten Tagen regnet, kann es wegen des gefrorenen Bodens zu Blitzeis kommen. Muss ich dann sofort meinen Gehweg streuen? Welche Pflichten habe ich als Hauseigentümer?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Die Gemeinden regeln in ihren jeweiligen Satzungen, wann Anwohner öffentliche Gehwege streuen müssen. Oft beginnt die Streupflicht um 7 Uhr morgens – an Sonn- und Feiertagen vielerorts erst ab 9 Uhr – und endet um 20 Uhr abends. Bei Glatteisbildung sehen viele Gemeindesatzungen jedoch eine unverzügliche Streupflicht vor. Das Problem bei Blitzeis ist: Es entsteht durch längeren Regen auf gefrorenem Boden. Häufig erscheint Streuen dann sinnlos, denn über dem Streumaterial bildet sich sofort neues Eis. Manche Gerichte billigen deshalb den Anwohnern zu, erst nach dem Regen zu streuen. Das Oberlandesgericht Schleswig erlaubte sogar, erst einmal abzuwarten, ob es wirklich aufgehört hat, zu regnen (Az. 11 U 14/2000). Erst 40 Minuten nach Regenende müssten die Anwohner streuen. Da die Gerichte hier jedoch nicht einheitlich entscheiden, sollten sich Betroffene nicht zu sehr auf diese Rechtsprechung verlassen. Denn die meisten Gerichtsurteile, die von einer eingeschränkten Streupflicht bei Blitzeis sprechen, betreffen die Streupflicht der Gemeinden auf öffentlichen Straßen. Hier spielen andere Überlegungen hinein als bei Privatleuten – zum Beispiel, dass die Gemeinde nicht überall zeitgleich streuen kann und vielbefahrene Straßen zuerst an der Reihe sind. Anwohner sollten daher bei Blitzeis möglichst schnell den Gehweg streuen und dies – wenn erforderlich – auch wiederholen. Bei Abwesenheit sollten Streupflichtige für eine Vertretung sorgen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Für den Fall der Fälle können sich Mieter oder Eigentümer, die ihr Haus selbst bewohnen, durch eine Privat-Haftpflichtversicherung gegen die Ansprüche gestürzter Passanten absichern. Für Vermieter gibt es spezielle Haftpflichtversicherungen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.742

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Auto Verkehr Logistik

„Wann Blitzeis droht“ – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Welche Signale auf Blitzeis hinweisen und wie Autofahrer reagieren können

"Wann Blitzeis droht" - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Bei Blitzeis sollten Autofahrer besonders achtsam sein.
Quelle: ERGO Group

In den kommenden Tagen ist deutschlandweit Frost vorhergesagt. Fällt anschließend Regen, kommt es zu gefährlichem Blitzeis. Es ist wesentlich rutschiger als „normales“ Glatteis oder Schneeglätte und verwandelt Straßen ruckzuck in spiegelglatte Rutschbahnen. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, erklärt, wie Blitzeis entsteht, wie Autofahrer es erkennen und darauf reagieren können.

Wie entsteht Blitzeis?

Blitzeis ist sehr plötzlich entstehendes Glatteis. Voraussetzung ist, dass auf frostige Temperaturen Tauwetter mit Regen folgt. Meteorologen sprechen daher auch von „gefrierendem Regen“, was das Phänomen gut beschreibt: „Sind Straßen längere Zeit großer Kälte ausgesetzt, liegt die Temperatur des Asphalts unter null Grad. Fällt dann Regen auf die Straßen, gefriert der Niederschlag binnen Sekunden“, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Auch hohe Luftfeuchtigkeit oder Nebel können sich schlagartig in Blitzeis verwandeln, wenn sie auf einen frostigen Boden treffen.

Blitzeis erkennen – Wachsamkeit an Gefahrenstellen

Blitzeis ist vor allem deshalb so gefährlich, weil es meist unerwartet auftritt und auf der Straße nur schwer zu sehen ist. Dennoch gibt es einige Hinweise, die Blitzeis ankündigen oder darauf schließen lassen. Ein Hilfsmittel ist beispielsweise die Temperaturanzeige im Auto: „Herrschen draußen Temperaturen unter drei Grad, ist die Gefahr von Blitzeis bei gleichzeitigem Regen groß“, weiß der Kfz-Experte. Deutliche Signale sind außerdem leise Abrollgeräusche der Reifen, eine unnatürlich leichte Lenkung und durchdrehende Antriebsräder. Autofahrer sollten auch den Verkehr aufmerksam beobachten: Wenn andere Fahrzeuge zu rutschen beginnen, kann das ebenfalls auf die gefährliche Glätte hinweisen. Besondere Aufmerksamkeit ist außerhalb von Stadtgebieten oder in Gebieten mit vielen Schattenflächen, etwa in Waldstücken, geboten. Gleiches gilt für Brücken oder Kuppen, die der Witterung schutzlos ausgesetzt sind. Da in der Nähe von Flüssen oder Seen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit herrscht, kommt es an diesen Stellen ebenfalls häufig zu Blitzeis. Vorsicht auch bei Nebenstraßen, da diese oft nicht gestreut sind.

Sicher ans Ziel kommen

Befürchten Autofahrer, auf Blitzeis zu fahren, sollten sie einen Glätte-Test versuchen. Dafür empfiehlt Frank Mauelshagen, auf gerader Strecke bei geringer Geschwindigkeit kurz abzubremsen und das Lenkrad fest in den Händen zu halten. Dies sollten Autofahrer jedoch nur auf ungefährlichen Strecken tun und nur dann, wenn kein Verkehr in unmittelbarer Nähe ist. „Reagiert das Antiblockiersystem, also das ABS des Autos, auf diese leichte Bremsung, herrscht Glatteis-Gefahr.“ Dann gilt: Langsam, vorausschauend und vorsichtig fahren sowie ausreichend Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto halten. „Auf Fahrassistenzsysteme wie ABS oder ESP ist aber nur bedingt Verlass. Denn die modernen elektronischen Hilfen laufen über die Reifen. Haben diese keinen richtigen Griff, funktionieren sie nicht“, erklärt der Experte von ERGO. Kommt das Auto ins Rutschen, sollten Fahrer auskuppeln und schnell, aber dennoch gefühlvoll gegen lenken. Hektische Lenkbewegungen können das Auto von der Straße abbringen. Wer auf der Autobahn unterwegs ist, kann langsam bei der nächsten Ausfahrt abfahren und auf einem Parkplatz oder bei der Raststätte so lange Pause machen, bis Räumdienste die Fahrbahn gestreut haben. Auf keinen Fall sollten Fahrer auf dem Seitenstreifen halten – denn hier ist die Gefahr von Folgeunfällen sehr groß.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.493

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Politik Recht Gesellschaft

„Narrenfreiheit im Büro?“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Regelungen für Arbeitnehmer in der fünften Jahreszeit

"Narrenfreiheit im Büro?" -  Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wer kostümiert ins Büro kommen möchte, sollte seinen Arbeitgeber vorher fragen.
Quelle: ERGO Group

Kostümiert ins Büro? An Weiberfastnacht den männlichen Kollegen die Krawatte abschneiden? Rosenmontag und Faschingsdienstag sind ja wohl frei? Fragen rund ums Karnevalstreiben am Arbeitsplatz beantwortet Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Matrosen am Schreibtisch?

Ob Pirat, Flamencotänzerin oder Cowboy: In der Karnevalszeit kann es passieren, dass anstatt der Kollegen plötzlich bunt gekleidete Narren mit im Büro sitzen. „Zwar gibt es grundsätzlich keine rechtliche Regelung für die Bekleidung am Arbeitsplatz“, informiert Michaela Rassat. „Allerdings müssen sich Arbeitnehmer an die Arbeitsschutz- und Hygienevorgaben halten. Wer etwa als Handwerker Bewegungsfreiheit braucht, sollte nicht durch ein voluminöses Clowns-Kostüm eingeschränkt sein. Und wer mit Lebensmitteln zu tun hat, sollte kein Pailletten- oder Federkleid tragen. Dazu kommt: Vorgeschriebene Schutzkleidung müssen Arbeitnehmer auch zur Karnevalszeit tragen.“ Außerdem darf der Arbeitgeber – basierend auf seinem Weisungsrecht (§ 106 Gewerbeordnung) – in gewissen Grenzen über das Erscheinungsbild und daher auch über die Kleidung seiner Mitarbeiter bestimmen. So kann in einem Betrieb mit Kundenkontakt wie in einer Bank seriöse Business-Kleidung oder auch ein einheitliches Auftreten der Mitarbeiter gefordert sein. In einer Bäckerei dagegen, die die Narren und Närrinnen mit Berlinern oder Krapfen versorgt, dürfen die Angestellten sicher eher verkleidet hinterm Tresen stehen. Ob sie nur eine rote Clowns-Nase tragen oder eine umfangreiche Kostümierung, sollten sie mit ihrem Vorgesetzten absprechen. Das gilt natürlich auch für die Verkleidung von Büroangestellten.

Schnipp, schnapp, Krawatte ab

Am Donnerstag vor Aschermittwoch übernehmen die Frauen die Macht im Karneval: Es herrscht Weiberfastnacht. Besonders in den Karnevalsmetropolen wie Köln oder Düsseldorf sollten Männer an diesem Tag die Krawatte lieber im Schrank lassen oder sich einen alten Schlips umbinden. Denn zu den Bräuchen der Weiberfastnacht gehört das Abschneiden dieses typisch männlichen Kleidungsstücks. Die D.A.S. Expertin rät Karnevalistinnen jedoch, nicht jeden Schlips ungefragt abzusäbeln, denn: „Wenn der Krawattenträger mit dem Abschneiden nicht einverstanden ist, liegt rein rechtlich gesehen eine Eigentumsverletzung durch vorsätzliche Sachbeschädigung vor. Er kann dann sogar Schadenersatz fordern.“

Recht auf Urlaub an Rosenmontag und Faschingsdienstag?

Sowohl Rosenmontag als auch Faschingsdienstag sind Arbeitstage. Wer sie zum Feiern nutzen will, muss daher Urlaub beantragen. „Einen Rechtsanspruch gibt es allerdings nicht“, ergänzt Rassat. Stehen gerade in der Karnevalszeit wichtige Aufträge an oder drohen Personalengpässe, kann der Chef unter Umständen darum bitten, den Urlaub zu verschieben oder ihn sogar ablehnen. Aber: Hat der Betrieb seinen Mitarbeitern mehrere Jahre lang in einer Art betrieblichem Gewohnheitsrecht ohne Vorbehalte beispielsweise den Rosenmontag als bezahlten freien Tag gewährt, ist eine sogenannte betriebliche Übung entstanden. Arbeitnehmer können daraus den Schluss ziehen, dass dies auch weiterhin so bleibt und haben dann sogar einen Anspruch darauf. Eine solche betriebliche Übung lässt sich nur schwer nachträglich wieder abschaffen. Hat der Chef aber die Freistellung immer nur unter Vorbehalt und für das aktuelle Jahr gewährt, entsteht keine betriebliche Übung und damit auch kein Anspruch auf einen freien Tag (Bundesarbeitsgericht, Az. 9 AZR 672/92). Immerhin gibt es in einigen Betrieben auch Betriebsvereinbarungen oder es gelten Tarifverträge, nach denen die Arbeitnehmer an einem der klassischen Karnevalstage frei haben. Der Arbeit einfach fernbleiben oder schon mittags gehen sollten Arbeitnehmer in keinem Fall. Denn dies kann der Arbeitgeber als Arbeitsverweigerung auslegen, das wäre ein Kündigungsgrund. Wer also unbedingt am Rosenmontag auf den Straßen feiern will, sollte frühzeitig mit Vorgesetzten und Kollegen sprechen und sich über die Regelungen in seinem Betrieb informieren.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.051

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„Kostümiert Auto fahren“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Carola M. aus Köln:
Zu Karnevalsveranstaltungen fahre ich manchmal mit dem Auto. Mein Kostüm habe ich dann schon an. Ist es erlaubt, kostümiert Auto zu fahren?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Grundsätzlich ist es erlaubt, kostümiert Auto zu fahren. Karnevalisten sollten aber einige Einschränkungen beachten: So darf das Kostüm Sicht und Gehör des Fahrers nicht beeinträchtigen oder diesen beim Fahren behindern. Gefährdet, schädigt oder behindert der Fahrer andere Verkehrsteilnehmer, drohen ihm Bußgelder zwischen zehn und 35 Euro wegen Verletzung des Rücksichtnahmegebots aus § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Kommt es zu Sach- oder Personenschäden, zum Beispiel weil die Clown-Perücke oder die Piraten-Augenklappe das Sichtfeld eingeschränkt haben, haftet der Unfallverursacher auf Schadenersatz. Versicherungen können das Fahren mit Kostüm als grobe Fahrlässigkeit ansehen und zumindest in der Kaskoversicherung – also für den Schaden am eigenen Pkw – die Auszahlung reduzieren. Auf Masken, die das Gesicht verdecken, sollten Karnevalisten beim Autofahren ganz verzichten: Seit der im Oktober 2017 verabschiedeten Änderung der StVO verbietet § 23 Abs. 4 Fahrzeugführern ausdrücklich, ihr Gesicht so zu verhüllen oder zu verdecken, dass es nicht mehr erkennbar ist. Vermummten Autofahrern droht ein Bußgeld von 60 Euro. Dies gilt natürlich nicht bei Fahrzeugen mit Helmpflicht.
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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Medizin Gesundheit Wellness

„Erkältung oder Grippe?“ – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Tipps zum Schutz vor Ansteckung

"Erkältung oder Grippe?" - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Schnupfen kann ein Anzeichen für Grippe oder eine Erkältung sein.
Quelle: ERGO Group

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: Aktuell schleppen viele eine dicke Erkältung mit sich herum. Oder handelt es sich vielleicht doch um eine Grippe? Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps, wie sich Ansteckungen vermeiden lassen, was die Abwehrkräfte stärkt und was Betroffenen im Notfall hilft.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Doch die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Reuter. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen und den Betroffenen zum Arzt führen sollten: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft über 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf die Influenza. Ältere, Kinder und Personen mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, sollten dann auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Selbst wenn die Symptome nicht eindeutig sind.

Ansteckung vermeiden

„Sowohl Erkältungen als auch die echte Grippe übertragen sich meist über Tröpfcheninfektion“, erklärt der DKV Experte. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“ Wer bereits erkrankt oder für eine Infektion besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden. Dazu gehören beispielsweise voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Erkältungszeit das A und O. Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen zum Beispiel in Treppenhäusern können sich die Viren festsetzen. Wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund, kann es schnell passiert sein. „Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht bleiben, insbesondere von den Schleimhäuten an Mund und Nase.“ Es empfiehlt sich, während einer Grippe- beziehungsweise Erkältungswelle auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

Abwehrkräfte stärken: Frische Luft und warme Kleidung

Der beste Schutz vor einem Infekt ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade jetzt ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten. „Wer den Krankheitserregern Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Reuter. Saunagänge und Wechselduschen können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Regelmäßiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte. Auch Luftbefeuchter können dazu beitragen, ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

Was hilft, wenn ich mich doch angesteckt habe?

Die meisten Infekte heilen von selbst aus: In aller Regel erreichen Erkältungen nach zwei, drei Tagen ihren Höhepunkt, nach etwa einer Woche sollte das Schlimmste überstanden sein. Währenddessen sind Ruhe und ausreichend Flüssigkeit die besten Helfer. Schnupfennasen legen sich also am besten warm eingepackt aufs Sofa und trinken zwei bis drei Liter Wasser oder Kräutertee am Tag. Die Beschwerden lassen sich mit den klassischen Hausmitteln lindern. Eine Packung mit klein gehackter Zwiebel zum Beispiel hilft bei Ohrenschmerzen. Eine heiße Hühnersuppe verbessert das Wohlbefinden, zudem lässt ihr Dampf die Sekrete aus den Atemwegen abfließen. Gurgeln mit einem Aufguss aus Salbei, wilder Malve oder Kamille wirkt wohltuend bei Heiserkeit und Halsschmerzen, bei Husten hingegen haben sich Thymian und Spitzwegerich bewährt. Auch in der Apotheke gibt es eine Reihe rezeptfreier Erkältungsmittel: Schmerztabletten stillen Kopf- und Gliederschmerzen, Nasensprays sorgen für freien Atem. Je nach Bedarf spricht nichts gegen den Einsatz von Schleimlösern, Halspastillen oder Hustenstillern. Doch all diese Mittel bekämpfen nur die Symptome: Die Ursache selbst, also die Viren, kann nur das körpereigene Immunsystem besiegen – und das braucht seine Zeit. Bei hohem Fieber, starken Schmerzen oder wenn die Symptome nach sieben Tagen nicht nachlassen, ist ein Besuch beim Arzt ratsam.

Helfen Antibiotika, um schneller wieder auf den Beinen zu sein?

Wichtig zu wissen: Antibiotika helfen meistens weder bei Erkältungen noch bei einer Grippe, denn: „Antibiotika helfen nur gegen Bakterien. Bei Grippe und Erkältungen sind aber zumeist Viren die Übeltäter“, weiß der DKV Experte. Allerdings kann es vorkommen, dass sich auf eine virale Infektion Bakterien setzen – eine sogenannte Superinfektion. Betroffene einer bakteriellen Superinfektion haben meist eitrigen Schnupfen, vereiterte Mandeln, Fieber, grünlich-gelben Auswurf oder Atemnot. Dazu können Fieber und starke Kopf- und Gliederschmerzen kommen, die Symptome ähneln damit einer echten Grippe. Im Falle einer solchen Infektion können Antibiotika jedoch sinnvoll sein. Patienten sollten dann genau abklären lassen, ob und welches Präparat zum Einsatz kommt.
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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
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„Versicherung für Bauherren“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Stefan W. aus Viechtach:
Wir möchten in diesem Jahr mit dem Bau unseres Hauses beginnen. Welche Versicherungen brauche ich als Bauherr?

Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO:
Wer ein Haus bauen möchte, hat sein Projekt meist lange im Voraus geplant. Doch auf einer Baustelle kann es trotz sorgfältiger Planung zu Schäden oder Unfällen kommen. Um dann nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, sollten sich Bauherren vor Baubeginn absichern. Die Bauherren-Haftpflichtversicherung schützt den Bauherren vor den finanziellen Folgen, wenn Dritte im Zusammenhang mit dem Bau zu Schaden kommen – wenn beispielsweise ein Gerüst auf das Auto des Nachbarn stürzt oder sich ein Besucher durch herabfallende Teile verletzt. Um Schäden durch Sturm, Frost oder andere Naturgefahren zu decken, bieten viele Versicherer im Rahmen der Wohngebäudeversicherung spezielle Bausteine an. Auch eine Bauleistungsversicherung würde hier einspringen. Wichtig ist darüber hinaus die Feuerrohbauversicherung: Sie zahlt, wenn leicht entzündliche Baustoffe, die für Rohbauten benötigt werden, in Brand geraten oder eine Explosion verursachen. Übrigens: Packt der Bauherr selbst mit an, ist er nicht versichert, sollte er auf der Baustelle einen Unfall haben. Daher kann es sich lohnen, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen.
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Weitere Ratgebertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/ratgeber bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Politik Recht Gesellschaft

„Ja-Wort unter Palmen“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für die Planung einer Hochzeit im Ausland

"Ja-Wort unter Palmen" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Eine Hochzeit unter Palmen sollten Paare rechtzeitig und gut planen. (Bildquelle: ERGO Group)

„Ja“ sagen am Strand, in Las Vegas oder auf einem Kreuzfahrtschiff: Viele Paare wollen den schönsten Tag ihres Lebens an einem besonderen Ort verbringen. Doch bei aller Romantik will eine Hochzeit im Ausland gut vorbereitet sein. Welche Formalitäten muss das Brautpaar beachten und wer übernimmt die Planung vor Ort? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), und Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV Europäische Reiseversicherung, geben praktische Tipps für ein gelungenes Hochzeitsfest im Ausland.

Welche Formalitäten gelten in welchem Land?

Wer im Ausland heiraten möchte, sollte sich frühzeitig über die notwendigen Formalitäten informieren: „Viele Länder verlangen für die Trauung eine Übersetzung deutscher Dokumente, wie etwa der Geburtsurkunde, in die Landesprache oder ins Englische. Zudem müssen diese Dokumente meist von einem Notar oder einer Behörde beglaubigt sein“, erläutert Michaela Rassat. „Das kann viel Zeit kosten.“ In manchen Ländern ist auch eine behördliche Heiratslizenz erforderlich, die zeitlich begrenzt gültig ist. Außerdem: „Je nachdem, welche Abkommen mit einem anderen Staat bestehen, erkennen deutsche Behörden eine ausländische Heiratsurkunde möglicherweise nicht an“, so die Juristin. „Das Ehepaar benötigt dann zusätzlich einen Echtheitsnachweis. Das kann eine sogenannte Legalisation oder eine Apostille sein.“ Eine Legalisation erhalten die Betroffenen beim deutschen Konsulat in dem Land, in dem die Hochzeit stattfand. Wo sie eine Apostille bekommen, ist von Land zu Land unterschiedlich. Meist gibt es dafür eine eigene Behörde. Einen Überblick über die Formalitäten sowie die zuständigen Ämter erhalten Brautpaare im Bereich „Bundesstelle für Auswanderer und Auslandstätige“ auf der Website des Bundesverwaltungsamtes sowie auf der Website des Auswärtigen Amtes. Dazu kommen Reisebestimmungen, die unabhängig von der Hochzeit gelten. So schreiben manche Länder vor, dass der Reisepass bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Andere Länder verlangen ein Visum. Einen Überblick über solche Reisebestimmungen gibt ebenfalls das Auswärtige Amt. Damit das frischgebackene Ehepaar nach seiner Traumhochzeit im Ausland auch nach deutschem Recht vermählt ist, muss es auch die hiesigen Voraussetzungen erfüllen. Das heißt: Die Partner dürfen nicht minderjährig oder verwandt sein und eine vorherige Ehe muss durch eine rechtmäßige Scheidung oder den Tod des Partners beendet worden sein.

Das Fest planen: Allein oder mit professioneller Unterstützung?

Sobald das Paar die bürokratischen Anforderungen geklärt hat, steht die Reise- und Festplanung an: Wann fliegen wir? Wer von unseren Freunden und Verwandten soll und kann dabei sein? Wo findet die Hochzeitsfeier statt? In welchem Hotel verbringen wir die Hochzeitsnacht? „Im Internet gibt es zahlreiche Portale, die bei der Organisation eines Festes im Ausland weiterhelfen – von den Formalitäten bis hin zur Frage, wie das Hochzeitskleid knitterfrei die Anreise übersteht“, so Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Natürlich können Paare sich auch professionelle Unterstützung holen. Oft bieten Reiseveranstalter und Hotels die komplette Planung einer Hochzeit an, von der Location über das Menü bis zur musikalischen Untermalung und der Dekoration. Eine weitere Möglichkeit ist ein Hochzeitsplaner vor Ort. Er hilft bei der Organisation der Feierlichkeiten, unterstützt aber auch bezüglich der Formalitäten. Wer seinem oder seiner Liebsten auf hoher See das Ja-Wort geben möchte, sollte sich bei den Kreuzfahrt-Reedereien erkundigen, auf welchem Schiff eine Hochzeit möglich ist. Ob der Kapitän den Standesbeamten ersetzen kann und somit die Hochzeit in Deutschland gültig ist, hängt davon ab, unter welcher Flagge das Schiff fährt. „Eine in Deutschland rechtlich anerkannte Trauung auf hoher See machen Malta, die Bermudas und die Bahamas möglich“, weiß Dreyer. „Dabei kann der Kapitän die Funktion eines Standesbeamten übernehmen, wenn sich das Schiff mindestens zwölf Meilen von der Küste entfernt in internationalen Gewässern befindet.“ Einen Überblick über die Angebote der Reedereien finden Interessenten beispielsweise auf www.cruisetricks.de. Viele Kreuzfahrt-Reedereien unterstützen zukünftige Ehepaare auch bei der Planung der Feierlichkeiten an Bord.

Registrierung beim deutschen Standesamt: nicht notwendig, aber empfehlenswert

„Wer die rechtlichen Bestimmungen für eine Eheschließung im ausgewählten Land und die in Deutschland eingehalten hat, der ist auch in Deutschland rechtmäßig verheiratet“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. Eine Registrierung beim deutschen Standesamt ist dann nicht notwendig. „Dennoch ist es empfehlenswert, sich registrieren zu lassen“, so Rassat. „Nur mit einem Eintrag ins deutsche Eheregister erhalten die frischgebackenen Eheleute Dokumente, die sie beispielsweise für einen Wechsel der Lohnsteuerklasse oder einen Namenswechsel benötigen.“

Romantisch – aber abgesichert

Trotz guter Vorbereitung: Nicht alles ist planbar. Eine Verletzung, eine schwerwiegende Erkrankung oder ein dringender Notfall zuhause können dazu führen, dass das Paar die Reise nicht antreten kann oder abbrechen muss. Daher sollten Braut und Bräutigam auf Nummer sicher gehen und bereits bei der Buchung eine Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung abschließen. Oft sind diese Versicherungen auch in Paketen erhältlich und damit insgesamt günstiger. „Wer auch seine Hochzeitsgäste absichern möchte, kann sich bei seiner Reiseversicherung nach Gruppentarifen erkundigen“, ergänzt Birgit Dreyer. Für Kreuzfahrten gibt es bei manchen Versicherern einen eigenen Kreuzfahrt-Schutz. Dieser greift unter anderem, wenn zum Beispiel die Braut wegen starker Seekrankheit in der Kabine bleiben muss.
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Über die ERGO Group
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Knapp 44.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2016 nahm ERGO 17 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16 Mrd. Euro.
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