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Anblöken hilft nicht

Kommunikation hat oft im ersten Schritt nicht viel mit fachlicher Kompetenz, sondern viel mehr mit gegenseitiger Akzeptanz zu tun.

Anblöken hilft nicht

Konfrontation gibt keine Diskussion (Bildquelle: Bildhinweis Pixabay cco Lizenz)

Kommunikation hat oft im ersten Schritt nicht viel mit fachlicher Kompetenz, sondern viel mehr mit gegenseitiger Akzeptanz zu tun. Die Entwicklung von Beratungskompetenzen beim Energieberater, die auch diesen Bereich beinhaltet, wird mittlerweile bei der dena mit Fortbildungspunkten unterstützt.

Voraussetzung für erfolgreiche Gespräche

Kommunikation umfasst die Fähigkeit des Menschen, sich anderen mitzuteilen und andere zu verstehen. Das Wort stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“. Sich mitzuteilen bedeutet auch, von anderen verstanden zu werden. Da beginnt das erste Problem eines Gespräches: Nicht alles, was man sagen könnte muss auch gesagt werden und nicht alles, was man hört, muss auch hinterfragt werden. Erfahrene Menschen wissen viel aber leider wollen sie oft genug ihr gesamtes Wissen mit anderen teilen, unabhängig davon, ob diese es hören will oder nicht. Das zweite Problem ist das hören in einem Gespräch. Mehr als hören ist hinhören, zuhören, verstehen, anteilnehmen. Dumme Fragen gibt es nicht. Statt zuzuhören, haben wir aber heute oft schon die Antwort auf der Zunge, bevor unser Gegenüber ausgeredet hat.

Aufbau einer Kommunikation

Der erste Kontakt mit einem potentiellen Geschäftspartner kann entscheidend für eine spätere Kundenbeziehung sein. Man sagt, dass sich der Mensch unbewusst innerhalb der ersten 5 Sekunden ein Bild seines Gegenübers macht und ihn in sein persönliches Wertesystem einstuft. Da hilft am Telefon ein freundliches zurückhaltendes Auftreten, um ein Gespräch schnell in Gang kommen zu lassen. Wenn man gerade in schlechter Stimmung ist, hilft dreimal kräftig fluchen, bevor der Hörer abgenommen wird. So ist der Dampf raus und man kann sich entspannt am Telefon melden. Beim persönlichen ersten kennen lernen kommt eine offene aufrechte Körperhaltung hinzu. Hilfreich kann auch die richtige Kleidung sein, einen Banker erwartet man nicht im T-Shirt und einen Energieberater nicht in Anzug und Krawatte. Das erste Gespräch dient in den meisten Fällen nur einem groben Überblick und einer Terminvereinbarung, mehr sollte man auch nicht erwarten. Ungeduld ist kein guter Ratgeber.

Das Beratungsgespräch

Zumeist kommen Beratungsgespräche durch eine Terminvereinbarung zustande, zu der beide Parteien sich vorbereiten und entsprechend freie Zeit einplanen. Die meisten Gespräche eröffnen mit einer Small Talk Phase, die mit unverfänglichen Themen hilft, in eine aufnahmebereite Gesprächsstimmung zu kommen. Der Energieberater, der bereits das Projekt von außen taxiert und mit seinen Ideen den Gegenüber überrennt, wird es immer schwer haben. Manchmal kann er ihn überreden, selten überzeugen. Der klassische Gesprächsverlauf wird, falls noch nicht vorher geschehen, eine kurze gegenseitige Präsentation umfassen, damit beide Parteien wissen, wen sie vor sich haben und um was es geht. Danach folgt eine Analysephase, bei der der Energieberater, am besten mit standardisierten Fragen, sich einen ersten Überblick über das Projekt verschafft. In der nun folgenden Präsentationsphase wird er die weitere Vorgehensweise erläutern und mit einem Angebot abschließen. Es folgen jetzt Fragen und Einwände des Kunden, die geklärt werden müssen und eine Abschlussphase, die zum Auftrag, zur Ablehnung oder zu weiterführenden Verhandlungen führen kann.

Projektabwicklung

Ist der Auftrag erteilt, erfolgt die Umsetzung. Der Energieberater wird nach Absprache mit dem Kunden seine Bestandsaufnahme durchführen und daraufhin seinen Beratungsbericht erarbeiten. Einen Beratungsbericht zu präsentieren ist eine besondere Kunst, viele Energieberater können ein Lied davon singen. Zig Seiten zu präsentieren überfordert jeden Kunden und zumeist bleiben viele Fragezeichen zurück. Es empfiehlt sich hier eine Methode, wie sie auch in großen Unternehmen eingesetzt wird, wenn neue Projekte präsentiert werden. Hier werden die wichtigsten Inhalte auf einem Blatt zusammengefasst und präsentiert. So erhalten die Zuhörer einen Überblick und können die weitere Vorgehensweise verstehen oder beschließen. Natürlich kann jeder den Projektbericht lesen, aber die wenigsten werden es tun. Genauso ist es bei der Vorstellung des Energieberater Berichtes. Kernaussagen auf einem Blatt mit Querverweisen durch Seitennummern im Objektbericht sind leicht zu verstehen und leicht nachvollziehbar. In die Tiefe kann man jederzeit durch die Querverweise springen, wenn der Kunde es wünscht. Ein planloses hin und her blättern des Objektberichtes entfällt, Kernaussagen im Bericht werden hervorgehoben, damit sie sofort ins Auge fallen. Ein zweites Blatt mit dem Sanierungs- und Finanzierungsfahrplan und einem Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise runden die Präsentation ab. Ein solcher Bericht ist ein hoher Garant zur Kundenzufriedenheit, die sich dann auch in weiter Empfehlungen ausdrücken kann.

Diese Plattform hat sich zur Aufgabe gemacht, Wissen in der Energieeffizienz bei Privat- Gewerbe- und Industriebauten sowie bei Gebäuden der öffentlichen Hand zu vermitteln. Dazu stehen auf der Plattform verschiedene erfahrene Spezialisten im Bereich der Energieeffizienz für Seminare, Beratungen und Vorträge zur Verfügung. Ich betreue ein Netzwerk von über 5.000 Spezialisten aus diesem Bereich und unterstütze dieses Netzwerk.

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EnergieEffizienz-Messe 2018: Zertifizierte Managementsysteme und internetfähige Produkte fördern positive Energiebilanz von Unternehmen

Frankfurt am Main, 14. August 2018 – Die BSI Group, die British Standard Institution, ist Messe-Sponsor der 11. EnergieEffizienz-Messe Frankfurt, der Leitmesse für Energieeffizi-enz in Unternehmen, Kommunen und der Immobilienwirtschaft. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr neben Energiemanagement und damit der Revision ISO 50001:2018, auch die Bereiche Internet of Things und Cyber Security. Klimafreundlichkeit und Energieeffizienz sind in Deutschland nicht mehr einfach nur leere Schlagworte, sondern gelebte Wirklichkeit. Damit steigt die Nachfrage nach Zertifizierung der eigenen Bestrebungen in diesen Bereichen. Die weltweit anerkannte Norm für Energiemanagementsysteme, ISO 50001, befindet sich momentan in der Überarbeitung, um den aktuellen Markt-Anforderungen gerecht zu werden. Mit einer Zertifizierung können Unternehmen zum Ausdruck bringen, dass sie ihren Energieverbrauch systematisch verbessern und einen nachhaltigen Ressourceneinsatz betreiben. Geprüft werden sollten aber auch Geräte, die dazu beitragen: Das Thema Internet of Things spielt im Energiemanagement eine immer größer werdende Rolle.

ISO 50001: Betriebliches Energiemanagement effizient und zertifiziert
Eine systematische Verbesserung von Energieverbrauch, Energieeffizienz sowie des Res-sourceneinsatzes ist durch ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 erreichbar und eignet sich für jede Organisation – unabhängig von ihrer Größe, Branche oder von lokalen Gegebenheiten. Der weltweit etablierte ISO-50001-Standard beschreibt die Anforderungen an ein Unternehmen zur Einführung, zum laufenden Betrieb und zur kontinuierlichen Ver-besserung des betrieblichen Energiemanagements. Damit schaffen Unternehmen nicht nur die Basis zur nachhaltigen Kosteneinsparung und Erhöhung der Energieeffizienz, sondern legen mit der Senkung des Energieverbrauchs ebenfalls den Grundstein für staatliche Förderleistungen. Aktuelle Marktanalysen belegen die positiven Effekte durch die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001, wonach der Energieverbrauch pro produziertes Produkt innerhalb von fünf Jahren um mehr als 20 Prozent gesenkt werden konnte.

Vorbereitung auf die Revision im August
Die ISO 50001 wird aktuell einer Revision unterzogen und auf „High Level Struktur“ (die standardisierte Struktur für Managementsystem-Normen) umgestellt, die sie sich dann mit anderen Managementnormen wie ISO 9001 und ISO 14001 teilt. Die überarbeitet Norm wird voraussichtlich Ende August 2018 veröffentlicht – damit beginnt auch die dreijährige Umstellungsfrist für die zertifizierten Unternehmen. BSI unterstützt mit Revisionskursen die betroffenen Unternehmen und das übergreifende BSI Seminarangebot zu der ISO 50001 hilft Organisationen, Richtlinien und Verfahren zu nutzen, zu entwickeln und zu verwalten, um die Energieeffizienz zu verbessern, Zielmarken zu erreichen und Kosten zu senken.

Intelligente Geräte unterstützen energiefreundliche Prozesse
Kosten senken und Unternehmensprozesse effizienter gestalten – hier kommen auch intelligente Geräte, die beispielsweise bei Ablesetechniken oder Automatisierungen eingesetzt werden, ins Spiel. Das damit verbundene Netzwerk an Geräten, Personen und Systemen, welches den Austausch die Kombination und Analyse von Daten ermöglicht, um Effizienz und Innovation zu fördern, das beschreibt Internet of Things (IoT). Es umfasst dabei alle Arten von intelligenten Geräten: Vom Handy über e-Mobilität bei Elektrofahrzeugen bis hin zu Türschlössern. Die Möglichkeiten und Verbindungen zu Geräten sind endlos, aber die Komplexität des IoT macht es schwierig, Vertrauen in neue Produkte und Dienstleistungen aufzubauen. BSI schafft hier einen vertrauenswürdigen Rahmen für die Gestaltung, den Austausch, die Einbettung und die Unterstützung von Innovationen sowie die sichere und zuverlässige Nutzung von IoT-Anwendungen, Daten und Geräten. Denn wie in vielen wachsenden Technologiefeldern fehlt es dem IoT-Markt derzeit an anerkannten Best Practices und klaren Standards. BSI ist in der Lage, die Sicherheit und Interoperabilität der angeschlossenen Geräte unabhängig zu überprüfen. Durch das eigens dafür eingerichtete IoT-Labor bietet BSI ihren Kunden und deren Kunden die Gewissheit, dass ihr IoT-fähiges Produkt oder System sicher ist. Sichere IoT-fähige Produkte treiben Effizienz-Einsparungen voran und unterstützen letztendlich die Resilienz von Organisationen.

BSI auf der EnergieEffizienz-Messe 2018 in Frankfurt
Passend zu den diesjährigen Themenschwerpunkten Energiemanagement, Internet of Things und Cyber Security stellt die BSI Group ihre Dienstleistungen auf der EnergieEffizi-enz-Messe 2018 vor. Zudem finden eine Reihe von Fachvorträgen statt, bei denen auch die BSI Group zu den Hintergründen und Änderungen der Revision ISO 50001:2018 und den gesteigerten Anforderungen aus ISO 50003 referiert. Die Messe wird am 28. und 29. August 2018 in der IHK Frankfurt am Main veranstaltet.

BSI Group Deutschland GmbH (British Standard Institution) ist ein global agierendes Dienstleistungsunternehmen für Standardentwicklung, Training, Auditierung und Zertifizierung. BSI prüft und bewertet weltweit Produkte und Managementsysteme nach international gültigen Normen in Unternehmen verschiedenster Branchen, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, der Automotive- und Lebensmittelindustrie sowie in den Bereichen Bau, Energie, Gesundheitswesen, IT und Handel. Darüber hinaus gehören innovative Softwarelösungen, Cyber Security, Datenschutz, die Entwicklung von Standards und Normen sowie Weiterbildung zum Leistungsportfolio. Mit dem ganzheitlichen Modell zum Thema Organisatorische Widerstandsfähigkeit hilft BSI Unternehmen dabei, die eigene Organisation nachhaltig zukunftsfähig auszurichten. Als weltweit erste nationale Normungs-organisation und mit mehr als 100 Jahren Erfahrung ist BSI ein globaler Partner für 86.000 Unternehmen und Organisationen in 193 Ländern.

Weitere Informationen unter www.bsigroup.de

Kontakt
BSI Group Deutschland GmbH
Claudia Schyschka
Hanauer Landstraße 115
60314 Frankfurt am Main
+ 49 69 2222 8 9200
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Vertrieb von Energiedienstleistungen – Welche Erfahrungen machen die EVU?

Vertrieb von Energiedienstleistungen - Welche Erfahrungen machen die EVU?

Eigenversorgung | Datenschutz & Analytics | Blockchains | Energiedienstleistungen

Dem Trend sich als Energiedienstleister mit neuen Produkten und innovativen Lösungen bei seinen Kunden zu positionieren, sind bereits viele EVU gefolgt. Sich in diesem freien Markt zu behaupten und erfolgreich neue Margen zu generieren hat allerdings nicht bei allen geklappt. Es stellt sich die Frage was die kritischen Erfolgsfaktoren für neue Geschäftsfelder sind und wie der Vertrieb von neuen Produkten gelingt.

Und da es hier naturgemäss keine einfachen Antworten gibt, bietet die Vertriebsleitertagung Energie am 4. und 5. September 2018 die richtige Plattform, um diese Frage anhand von Praxisbeispielen zu beantworten. Es warten Vertreter von Repower, AEW, CKW, EWF, OLI, IWB, ADEV und Heizungsmacher als Referenten auf die Teilnehmer.

Diese werden an der Vertriebsleitertagung Energie in Zürich einen Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen und Projekten in der Schweiz geben. Darüber hinaus wird natürlich auch der aktuelle Stand der Beratungen zum Stromabkommen, der Liberalisierung, der Anwendung der Durchschnittspreismethode sowie Neuigkeiten zur Energiestrategie und dem CO-Gesetz betrachtet. Nationalrat Martin Bäumle wird mit den Teilnehmenden diese Themen diskutieren.

Weitere Informationen sind hier einsehbar.

Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmäßig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

Kontakt
Vereon AG
Johannes von Mulert
Hauptstrasse 54
8280 Kreuzlingen
0041 71 677 8700
presse@vereon.ch
http://www.e-rechnungsgipfel.de/presse

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Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Solarthermische Anlagen sind flexibel einsetzbar und vielseitig kombinierbar

Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Unterschiedliche bauliche Gegebenheiten spielen bei solarthermischen Anlagen quasi keine Rolle.

Köln, Juli 2018. Die private Nutzung der Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung ist so lukrativ wie unkompliziert. Eine solarthermische Anlage auf dem Dach sammelt kostenlose Sonnenwärme und unterstützt damit die Heizungsanlage im Keller. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich bei letzterer um Öl- oder Gaskessel, Biomasseanlage oder Wärmepumpe handelt – die Solarthermie ist kombinierbar mit jedem erdenklichen Wärmeerzeuger. So sparen Verbraucher bares Geld und entlasten zudem noch die Umwelt. Zu guter Letzt ermöglichen flexible Installations- und Montagemöglichkeiten der Solarthermie eine individuelle Anpassung an alle denkbaren baulichen Rahmenbedingungen.

Für Verbraucher, die ihre alte Heizungsanlage in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit aufrüsten oder aber im Neubau verstärkt auf grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, stellt die Solarthermie eine schlaue Lösung dar. Denn durch flexible Montagemöglichkeiten kann eine solarthermische Anlage nahezu an alle denkbaren baulichen Gegebenheiten angepasst werden. So können solarthermische Anlagen auf verschiedenste Art und Weise am Haus angebracht werden. Ausrichtung, Neigungswinkel und Fläche der Solarkollektoren sind dabei die zentralen Faktoren, welche über die Effektivität einer Anlage entscheiden. Bei der Montage ist es nebensächlich, ob es sich um ein Schrägdach, Flachdach, eine Hausfassade oder gar eine Freifläche handelt. Auch benötigen solarthermische Anlagen relativ wenig Platz. Gerade kleine oder zergliederte Hausdächer sind daher besonders geeignet für Solarthermie. Grundsätzlich ist eine Ausrichtung der Anlage gen Süden optimal, da hier die meiste Sonnenstrahlung herrscht. Jedoch bedeutet eine ungünstigere Justierung nicht automatisch weniger Wärmeertrag. Zum einen kann eine solarthermische Anlage auch mit diffuser, indirekter Sonneneinstrahlung arbeiten, zum anderen lässt sich eine Abweichung von der idealen Ausrichtung durch eine größere Kollektorfläche leicht kompensieren.

Der optimale Neigungswinkel einer Solarthermie-Anlage hängt wiederum vom individuellen Einsparungswunsch des Verbrauchers ab und kann per Aufständerung angepasst werden. Wer die Solarthermie lediglich zur Warmwassererzeugung nutzen möchte, sollte einen Winkel zwischen 20 und 50 Grad wählen. Da die Trinkwassererwärmung größtenteils im Sommer bei hohem Sonnenstand genutzt wird, ist solch eine flache Neigung die beste Wahl. Soll die Solarthermie in der Übergangszeit auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden, sind steilere Neigungswinkel ab 45 Grad ratsam, da die Sonne im Frühjahr und Herbst deutlich tiefer am Himmel steht.

Im Prinzip gibt es also für die Solarthermie bei fast jeder baulichen Ausgangssituation die passende Montagemöglichkeit. Zudem ist die Solarthermie mit jedem Wärmeerzeuger kombinierbar und unterstützt diesen flexibel durch Nutzung der Sonnenwärme. Somit kann jeder Hausbesitzer die Vorteile der Solarthermie nutzen – ob in Kombination mit einem Öl-, Gas oder Biomassekessel respektive einer Wärmepumpe. Der Staat fördert zudem den Einbau einer solarthermischen Anlage im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms (MAP). Seit Januar 2018 gilt hier der Leitsatz „Erst beantragen, dann beauftragen!“, der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf Förderung beim Staat stellen.

Mehr Infos rund um das Thema Solarthermie gibt es auch auf dem Verbraucherportal „Sonnige Heizung“ – einem Zusammenschluss führender Solaranlagen-Hersteller sowie dem BDH und dem BSW-Solar – unter www.sonnigeheizung.de Tipps rund um die Solarthermie gibt auch der SHK-Fachhandwerker.

Die Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ wird getragen von 20 Herstellern von solarthermischen Anlagen und Speichern sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH).
Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden interessierte Bauherren und Sanierer alles Wissenswerte rund um die Solarthermie sowie die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie.

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Fertighaus Weiss gewinnt Top 100: Innovationserfolg

Zum 25. Mal kürt der Wettbewerb TOP 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands. Fertighaus Weiss schaffte bereits zum zweiten Mal den Sprung in diese Innovationselite.

Fertighaus Weiss gewinnt Top 100: Innovationserfolg

Die Geschäftsleitung von Fertighaus Weiss mit Ranga Yogeshwar. (Bildquelle: @KD Busch/compamedia)

Als Mentor von TOP 100 ehrt Ranga Yogeshwar das Unternehmen aus Oberrot zusammen mit Franke und compamedia am 29. Juni 2018 auf der Preisverleihung in Ludwigsburg im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen mit 380 Mitarbeitern besonders in der Kategorie „Innovationserfolg“. Das ergab die Analyse des wissenschaftlichen Leiters von TOP 100, Prof. Dr. Nikolaus Franke.

Vor über 130 Jahren als kleiner Zimmereibetrieb gegründet, zählt die Fertighaus Weiss GmbH mittlerweile deutschlandweit zu den führenden Anbietern ihrer Branche. Bereits zum zweiten Mal wird der Mittelständler in diesem Jahr mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet. Einer der Gründe: der konsequente Fokus auf eine innovative, nachhaltige Bauweise. Dank modernster Technologie ist das Familienunternehmen in der Lage, seinen Kunden Plusenergiehäuser anzubieten. Eine ausgeklügelte Kombination aus Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Elektro- und Steuerungstechnik, Dämmmaterialien sowie Photovoltaik- und Batteriesystemen sorgt dafür, dass diese Häuser mehr Energie produzieren, als sie selbst verbrauchen. Neben Energieeffizienz beschäftigen sich die insgesamt 380 Mitarbeiter des Top-Innovators auch mit dem Thema „Smart Home“. So konstruierte das Unternehmen zwei Musterhäuser, die in der Lage sind, ihre Energiespeicher via Smart-Grid zu koppeln.

Fertighaus Weiss verfügt über insgesamt zehn Musterhäuser in Süddeutschland, produziert jedoch ausschließlich an seinem Hauptsitz im schwäbischen Oberrot. Stolze 45.000 Quadratmeter Produktionsfläche umfasst das Werk, das dank Photovoltaikanlagen und einem eigenen Windpark komplett energieautark arbeitet. Geheizt wird mit Holzabfällen aus der Produktion. Das zeigt: Nicht nur die Produkte, auch deren Fertigung sind konsequent auf Nachhaltigkeit getrimmt.

FERTIGHAUS WEISS – FERTIGHAUSANBIETER SEIT MEHR ALS 135 JAHREN

Seit 1881 entwirft, plant und baut die Fertighaus WEISS GmbH mit Sitz in Oberrot-Scheuerhalden Fertighäuser nach Maß. Getreu dem Leitsatz „Planen und Bauen aus einer Hand“ fertigt das Familienunternehmen Architektenhäuser, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit einen Maßstab für nationale Fertighausfirmen setzen. Jedes Haus wird von erfahrenen WEISS-Architekten individuell entworfen und nach bestem Wissen und Gewissen von zuverlässigen, kompetenten sowie sachkundigen Mitarbeitern umgesetzt. Präzise Planung, handwerkliches Können und innovative Lösungen sind die Basis, auf welcher der Erfolg des Unternehmens aufbaut. So kann der Fertighausanbieter auf mittlerweile mehr als 5.000 zufriedene Kunden blicken, die sich mit unserer Hilfe ihren Traum vom eigenen Haus erfüllt haben.

Kontakt
Fertighaus WEISS GmbH
Michaela Noller
Sturzbergstraße 40-42
74420 Oberrot-Scheuerhalden
+49 (0) 79 77 97 77-445
+49 (0) 79 77 97 77-25
michaela.noller@fertighaus-weiss.de
https://fertighaus-weiss.de/

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Was bedeutet die neue Norm ISO 50003 für die Unternehmen?

Was bringt diese Unternorm der ISO 50001 den Unternehmen?

Was bedeutet die neue Norm ISO 50003 für die Unternehmen?

energy+punkt

Die Norm ISO 50003 ist im September 2017 in Kraft getreten. Diese richtet sich im ersten Stepp an die Auditoren und Zertifizierer, doch sie hat unmittelbare Auswirkungen auf alle Unternehmen bezüglich der Erst- und Re-Zertifizierung nach ISO 50001.
Sie enthält die Aussage, dass „die Verbesserung der energiebezogenen Leistung“ nachgewiesen werden muss!
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Dies bedeutet, dass Sie einen plausiblen Nachweis erbringen müssen, dass sich Ihr Unternehmen energetisch verbessert hat. Diese Bestätigung kann beispielsweise durch die Energieverbräuche oder Kennzahlen (z.B. Energieeinsatz pro produzierten Teil) erfolgen. Firmen müssen somit die Fertigungsmengen mit den benötigten Energiemengen in Zusammenhang bringen können. Es wird in Zukunft auch der Energieeinsatz an den einzelnen Maschinen erfasst werden müssen. Der Vorteil für Unternehmen ist, dass Fehler in der Produktion im Umgang mit der Energie sehr schnell erkannt und abgestellt werden können.
Des Weiteren wurde die ISO 50015 „Messen und Verifizieren“ als deutsche Fassung im April 2018 veröffentlicht. Ein Schwerpunkt in der Norm liegt in der Datenqualität (Angemessenheit, Genauigkeit, Validierung, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit) und Identifikation, Anordnung von Ausreißern oder Lücken.
Um diese beiden Punkte zu erfüllen, benötigen Unternehmen entsprechende Messtechnik und Software zur Erfassung aller relevanten Energiedaten um geeignete Nachweise zum Beispiel durch Energieleistungskennzahlen (EnPI“s) oder Verbrauchswerte erbringen zu können.
Hier bietet die vom TÜV SÜD für die ISO 50001 zertifizierte Energiedatenmanagementsoftware visual energy aus dem Hause KBR die Möglichkeit zu Messen, Analysieren und Optimieren in ganz neuer Qualität: lückenlos und auf Basis 100 Prozent plausibler Daten.
Dieses Energiedatenmanagement System bietet verschiedenste Möglichkeiten diese Nachweise zu erbringen z.B. durch das erstellen individueller Dashboards oder das Excel Add-In.
Die KBR GmbH bietet Ihnen mit dem energy+punkt zusätzliche Unterstützung in Form von individuellen Schulungen zu den Themen: Erkennen von Energieeinsparpotenzialen, Bilden von unternehmensrelevante Kennzahlen (EnPI“s ), Erstellen von Auswerteberichten, uvm.

Mission Energie: www.visualenergy.de

Mehr Effizienz: Vorhandene Energien so effizient wie möglich zu nutzen gewinnt für Unternehmen immer größere Bedeutung. Es gilt Energienetze gleichmäßig auszulasten, teure Lastspitzen zu vermeiden und unnötige Energiekosten zu verhindern. Gebot der Stunde ist es exakte Prognosen zu treffen, Einsparpotenziale zu erkennen und richtige Strategien zu entwickeln. Das System von KBR hilft dem Energieverantwortlichen diese Aufgaben zu erfüllen.

Kontakt
KBR GmbH
Christian Wiedemann
Am Kiefernschlag 7
91126 Schwabach
09122/63730
Vertriebsleitung@kbr.de
http://www.kbr.de

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GfG informiert: KfW-Häuser sind effizient und schonen die Umwelt

http://www.gfg24.de

Beim Hausbau gehören Themen wie Umweltschutz und Energieeffizienz zusammen. Nur wer energieeffizient baut, kann die Umwelt und nebenbei auch den Geldbeutel schonen.

Als modernes Bauunternehmen beschäftigt sich die GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG deshalb seit vielen Jahren mit dem Bau von energieeffizienten Häusern. Unter Einhaltung der strengen Vorgaben der KfW & WK Hamburg entstehen unter der Projektierung der GfG hochwertige KfW-70, KfW-55, KfW-40 sowie KfW-Passivhäuser. Um die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV) einzuhalten und diese korrekt umzusetzen, arbeitet die GfG mit ausgewählten Industriepartnern zusammen. Gemeinsam entwickeln und bauen sie Häuser, in denen ausschließlich ausgereifte und hochwertige Technik zum Einsatz kommt. Die Kombination aus dieser optimierten Haustechnik, einer Dreifachverglasung sowie einer effizienten Wärmedämmung macht es möglich, dass Energie eingespart und der Stromverbrauch gesenkt werden kann. Durch das Einsparen der Energie wird somit automatisch die Umwelt geschont.

In diesem Zusammenhang sind auch Themen wie Be- und Entlüftungsanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen von großer Bedeutung. Mit optimaler Planung und detailgenauer Umsetzung kommt diesen Techniken eine tragende Rolle zu. Damit energetisch sehr gute Werte erzielt werden können, wird bei der GfG von Beginn an ein zum Haus und seinen Bewohnern passendes Energie- bzw. Haustechnikkonzept entwickelt. Interessierten Kunden bietet die GfG eine kostenfreie haustechnische Beratung an.

Weitere Informationen erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

Kontakt
GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG
Norbert Lüneburg
Lohekamp 4
24558 Henstedt-Ulzburg
0419388900
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ENGIE Deutschland zeigt Energiewendepotenzial auf

Innovative Fassadentechnik fuer effiziente Gebäude

ENGIE Deutschland zeigt Energiewendepotenzial auf

Beim Panel von ENGIE Deutschland diskutierten die Experten über intelligente Fassadenkonzepte. (Bildquelle: Rolf Schulten)

Berlin, 14. Mai 2018 – Welchen Beitrag können Fassaden fuer die Energieeffizienz von Gebäuden und fuer ein besseres Stadtklima leisten? Welche innovativen Konzepte gibt es derzeit auf dem deutschen Markt und wie bewähren sich diese in der Praxis? Antworten auf diese und weitere Fragen lieferte das Expertenpanel, das die ENGIE Deutschland GmbH, einer der deutschlandweit fuehrenden Spezialisten fur gebäudetechnischen Anlagenbau, Facility- und Energiemanagement, bei den Berliner Energietagen am 9. Mai 2018 veranstaltete. „Intelligente Fassadentechnik ist ein Teil der energetischen Gebäudesanierung und als solche wesentlich, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte Dr. Frank Höpner, Leiter Strategie von ENGIE Deutschland. „Deshalb treiben wir bei ENGIE entsprechende Fassadenkonzepte voran und arbeiten fur unsere Kunden an innovativen Lösungen, die die Effizienz steigern und fuer eine nachhaltige Energiezukunft relevant sind.“

Geballtes Expertenwissen beim Panel
Rund 200 Fachleute aus den Bereichen Architektur, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an dem Panel teil, das von Christian Noll, geschäftsfuehrender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), moderiert wurde. Fuenf Expertenvorträge bildeten dabei den Rahmen: Hans Erhorn vom Fraunhofer-Institut fuer Bauphysik wies in seinem Impulsvortrag auf das enorme ungenutzte energetische Potenzial von Fenster- und Fassadenflächen hin, das derzeit in Deutschland bestehe. Wuerden allein die bestehenden Außenwandflächen der Wohngebäude in Deutschland moderat mit Photovoltaik- Elementen oder anderen innovativen Technologien bestueckt, ließe sich darueber etwa ein Drittel des Strombedarfs unserer Haushalte verbrauchernah erzeugen; der gruene Strom musste nicht aufwendig vom Norden in den Sueden transportiert werden. Allerdings sei bei komplexeren Bauprojekten ein technisch-funktionaler Mock-up-Test der Fassaden bereits vor der Ausfuehrung unerlässlich: „Innovative Fassaden sind ein Spezialgebiet: Sie stellen eine Mischung von Maschinen-, Leicht- und Metallbau, Glaswesen sowie Haustechnik dar und zeichnen sich durch hohe bauphysikalische Anforderungen aus. Deshalb muss eine kontinuierliche Qualitätssicherung gewährleistet sein, um mögliche Schwachstellen der Fassade rechtzeitig zu identifizieren“, so der Leiter der Abteilung Energieeffizienz und Raumklima vom Fraunhofer-Institut. Anschließend referierte Steffen Haller, Niederlassungsleiter Energiemanagement von ENGIE, zum Thema „Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Innovation und Lebenszykluskosten miteinander verbinden?“. Dabei betonte der Energieexperte: „Intelligente Fassaden muessen immer im Gesamtzusammenhang des Gebäudes bewertet werden. Damit die Potenziale von Fassaden fuer Energieeinsparungen tatsächlich realisiert werden können, muss man die gesamte Gebäudeautomation und Anlagentechnik einbeziehen. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten ist damit auch die Fassadensanierung im Rahmen eines Energiespar-Contractings wirtschaftlich darstellbar.“

Vielversprechende Ansätze fuer innovative Fassaden
Mit ökologischen Gesamtkonzepten und Gebäudebegruenung befassten sich Brigitte Reichmann von der Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin und Marco Schmidt von der Technischen Universität Berlin. „Begruente Gebäude haben positive Auswirkungen auf die Lebensqualität, die Verdunstungskuehlung und die biologische Vielfalt. Bei entsprechender Eignung ist auch eine Nutzung der Gebäude fur die urbane Landwirtschaft möglich. Wichtig ist bei allen Maßnahmen der Gebäudebegruenung, die Qualität klar zu definieren und die Wartung und Pflege zu sichern“, resuemierte Brigitte Reichmann und stellte Berliner Projekte rund um Wand- und Fassadenbegruenung vor. Nachfolgend standen beim Vortrag von Heliatek neue Möglichkeiten der dezentralen Energieerzeugung im Fokus: „Heliatek arbeitet an Lösungen fuer die Dezentralisierung und Dekarbonisierung der Energieerzeugung. Bei Fassaden lässt sich das ueber die organische Solarfolie HeliaFilm® erreichen, die in Fassaden und Fenster integriert werden kann“, berichtete Jean-Philippe Nauwelaers aus dem Bereich Business Development von Heliatek. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Rudi Scheuermann von Arup Deutschland einen alternativen Ansatz zum Umgang mit Gebäudehüllen auf: „Unsere Forschungen haben ergeben, dass die Lebensqualität durch den Einsatz von sowohl extensiven – also natuerlichen, ungenutzten – als auch intensiven – also angelegten, genutzten – Gruenflächen in der Stadt erheblich gesteigert werden kann. Dabei sind auch kreative und interdisziplinäre Ansätze im Bereich der Fassaden gefragt. In ihrer Gesamtheit können sie dazu beitragen, die Luftqualität zu verbessern, Energie einzusparen und das Wohlbefinden der Stadtbewohner zu steigern“, fasste der Direktor des Architekturbueros zusammen.

ENGIE forciert Fachdiskussion
Die Resonanz der Teilnehmer auf das Expertenpanel war durchweg positiv. Besonders gut kam die abschließende Podiumsdiskussion aller Referenten unter dem Titel „Intelligente Fassaden – Wie praxistauglich sind die unterschiedlichen Konzepte fuer Gebäudebestand und Stadtentwicklung?“ an, an der neben den Referenten auch Annette von Hagel von der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH teilnahm. Weitere Informationen zu den Berliner Energietagen sind online erhältlich unter www.energietage.de

ENGIE Deutschland ist einer der deutschlandweit fuehrenden Spezialisten fur gebäudetechnischen Anlagenbau, Anlagen- und Prozesstechnik, Facility Management, Energiemanagement, Energiebeschaffung, Energiehandel
und industrielle Kältetechnik. ENGIE Deutschland bundelt seit Juni 2016 die Kompetenzen u.a. der ENGIE Deutschland GmbH (ehemals Cofely Deutschland GmbH), der ENGIE Refrigeration GmbH (ehemals Cofely
Refrigeration GmbH), der ENGIE Deutschland AG (vormals GDF SUEZ Energie Deutschland AG), der ENGIE Energielösungen GmbH (vormals GDF SUEZ Energy Sales GmbH) und der H.G.S. GmbH. ENGIE Deutschland ist bundesweit an 30 Niederlassungen vertreten und erwirtschaftete im Jahr 2017 mit 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,9 Mrd. Euro. Der französische Mutterkonzern ENGIE SA ist als börsennotiertes Unternehmen weltweit fuehrend uber die gesamte Wertschöpfungskette der Energie und erzielte im Jahr 2017 mit 150.000 Mitarbeitern rund 65 Mrd. Euro Umsatz.

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Immer wieder sonntags ökologisch duschen

Immer wieder sonntags ökologisch duschen

(Mynewsdesk) Zum Tag der Sonne (3. Mai): Bayernwerk nutzt Solarenergie, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet aufzuheizenEs ist ein effizienter Weg, um regenerativen Strom möglichst vor Ort einzusetzen: Das Bayernwerk nutzt erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen. Auf diese Weise können Netzkunden beispielsweise immer wieder sonntags mit grünem Gewissen duschen.

Insbesondere an sonnenreichen Wochenenden wird durch die an das Bayernwerk-Stromnetz angebundenen rund 260.000 Photovoltaik?Anlagen mehr Strom erzeugt, als im selben Moment verbraucht wird. Überschüssiger Sonnenstrom wird dann in der Regel von Bayerns größtem Netzbetreiber weitergegeben und überregional verteilt.

Regelmäßig kann somit die in einer Region erzeugte regenerative Energie nicht vollständig von den Verbrauchern vor Ort genutzt werden. Deshalb nutzt das Bayernwerk erzeugten Solarstrom, um Warmwasserspeicher im Netzgebiet ökologisch aufzuheizen.

Zusätzliche Aufladungen an Sonntagen

Die tägliche Warmwasseraufladung findet von 1.00 bis 5.00 Uhr statt. Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch an sonnigen lastschwachen Sonntagen entgegenzuwirken, lädt das Bayernwerk die Warmwasserspeicher nun zusätzlich sonntags von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf.

Die Aktion läuft bereits seit Mitte April und soll bis Ende August fortgeführt werden. Bereits im Juni 2017 hatte das Bayernwerk eine entsprechende Warmwasseraufladung erfolgreich getestet.

Durch die zusätzlichen Aufladungen des Netzbetreibers an Sonntagen wird zum einen Solarstrom ökologisch und regional verbraucht. Zum anderen nutzt das Bayernwerk auch noch die günstigeren Preise an der Strombörse, was ebenfalls den Netzkunden zu Gute kommt.

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Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Energieeffizienz und digitaler Wandel: EnOcean Alliance läd zum Open House Event

Bei dem diesjährigen Mitgliedertreffen der EnOcean Alliance am 17. Mai 2018 in Luxemburg steht auch eine Open House Exhibition für Gebäudespezialisten, Akademiker und Regierungsvertreter auf dem Programm.

Energieeffizienz und digitaler Wandel: EnOcean Alliance läd zum Open House Event

Batterielose Funksensorlösungen auf Basis des EnOcean-Funkstandards sind seit 15 Jahren im Einsatz.

San Ramon, Kalifornien (USA) – 03.05.2018 – Das diesjährige Mitgliedertreffen der EnOcean Alliance und das Open House Event 2018, das am 17. Mai von den Partnern Neobuild und der Smart Buildings Alliance (SBA) bei BGL BNP PARIBAS in Luxemburg ausgerichtet wird, stehen ganz im Zeichen von Energieeffizienz und digitalem Wandel. Denn trotz großer Fortschritte wird das Potenzial der Gebäudeautomation für die effizientere Gebäudenutzung nach wie vor nicht ausgeschöpft. Die meisten Büros sind an Geschäftstagen nur zu 60 bis 70 Prozent belegt, und der Großteil der Immobilien wird zu weniger als 50 Prozent genutzt. Seit der Einführung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) ist die klassische Gebäudeautomation einem ständigen Wandel unterworfen. Laufend werden neue Servicemodelle entwickelt, die große Veränderungen mit sich bringen, beispielsweise in den Bereichen Facility Management und sozialer Wohnungsbau. Beim Open House Event, das von den EnOcean Alliance Partnern Neobuild, der Smart Building Alliance und dem CNCD Luxembourg veranstaltet wird, dreht sich alles darum, wie die Energieeffizienz von Gebäuden verbessert und der digitale Wandel vorangetrieben werden kann. Auf dem Programm stehen eine Ausstellung sowie Vorträge renommierter Experten aus der Baubranche und Politik. Mitglieder der EnOcean Alliance und Gebäudespezialisten können sich hier über Lösungen für intelligente und kognitive Gebäude, sozialen Wohnungsbau und Wohngebäude der Zukunft informieren. Dazu gehören auch die wartungsfreien Anwendungen auf Basis des EnOcean-Funkstandards. Vor der Open House Exhibition wird die EnOcean Alliance ihr jährliches Mitgliedertreffen mit Keynotes zu IoT-Lösungen für Facility Manager und zu Nachrüstungsprojekten im sozialen Wohnungsbau sowie technischen Schulungen für Mitglieder abhalten.

Open House Exhibition

Bei der Open House Exhibition werden Besucher von 12 bis 21.30 Uhr die Gelegenheit haben, Technik hautnah zu erleben und mit wichtigen Akteuren und Spezialisten aus den Bereichen Energieeffizienz, Smart Home und kognitive Gebäude zu diskutieren. 12 Mitgliedsunternehmen der EnOcean Alliance werden ihre neuesten flexiblen, kostenoptimierten und energieeffizienten Lösungen für intelligente Gebäude präsentieren.

Darüber hinaus wird eine breite Palette an interoperablen funkbasierten Produkten zu sehen sein. Planer, Installateure, Integratoren, Bauunternehmer, Berater und Architekten haben so die Möglichkeit, praktische Tipps von Mitgliedsunternehmen der EnOcean Alliance zu erhalten und zu erfahren, wie sie in neuen und bestehenden Gebäuden schnell und einfach Energie sparen und die Effizienz steigern können. Mit den batterielosen Funkschaltern und -sensoren auf Basis des EnOcean-Standards sind Gebäudespezialisten in der Lage, den zeitlichen und finanziellen Aufwand bei der Planung, Installation und Wartung zu reduzieren und Nachrüstungen selbst während des laufenden Betriebs durchzuführen. Die Schalter und Sensoren lassen sich auf unkomplizierte Weise in sämtliche Gebäudeautomationssysteme integrieren und werden bereits in mehr als 500.000 Gebäuden weltweit erfolgreich eingesetzt.

Open House Event

„In der Gebäudeautomatisierung vollzieht sich derzeit ein äußerst interessanter Wandel. Wir haben die Entwicklung von automatisierten zu intelligenten und nun zu kognitiven, selbstlernenden Gebäuden erlebt, in denen Sensordaten analysiert und anhand der Ergebnisse bessere, effizientere Arbeitsumgebungen geschaffen werden. Weiterbildung und Vernetzung sind das A und O für den Einsatz kognitiver Gebäudetechnik. Das Open House Event stellt deshalb eine hervorragende Gelegenheit dar, um das geballte Fachwissen aller Mitglieder der EnOcean Alliance und unserer Partner zu nutzen. So möchten wir zu einer stärkeren Sensibilisierung für Umweltfragen und Energiekosten sowie zur Entwicklung neuer, spannender Lösungen für intelligente und kognitive Gebäude beitragen“, kommentiert Graham Martin, CEO und Chairman der EnOcean Alliance.

Das Open House Event findet von 14 bis 21.30 Uhr statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bruno Renders von NeoBuild, Emmanuel Francois von der Smart Buildings Alliance und Tom Eischen vom luxemburgischen Wirtschaftsministerium. Anschließend werden Experten aus den Bereichen Energieeffizienz, Smart Home und kognitive Gebäudelösungen über Wohn- und Mehrfamilienhäuser sowie sozialen Wohnungsbau sprechen. Zu den Referenten gehören Ron Van Erck und Sebastien Delpont (Greenflex), Eric Pozzo Deschanel (Bouygues Immobilier), Patrice Rismondo (Bouygues Construction), Jan Frederik Harksen (ZP Zuhause Plattform), Oliver Fischer (Digital Concepts), Andre May (Citylity) und Jean-Francois Fabri (GCC).

Danach werden Vertreter wichtiger Unternehmen aus der Gebäudeautomation Vorträge über öffentliche und Gewerbegebäude halten, darunter Michel Rausch (BGL – BNP PARIBAS Luxembourg), Luc de Cremoux (Schneider Electric), Olivier Gresle (Engie SSINGERIE), Dave Lister (IA Connect), Guy Spenner (Fond Belval) und Eric Cassar (Arkhenspaces). Im Anschluss sind Diskussionsrunden zu neuen Geschäftsmodellen für Nachrüstungsprojekte geplant. Besucher haben hier beispielsweise die Möglichkeit, mit Branchenexperten über die Finanzierung intelligenter Services in Gebäuden mithilfe von Energieeffizienz-Contracting zu sprechen. Weitere Themen sind die Sicherheit als größte Herausforderung bei der Gebäudeeffizienz sowie der Schritt vom Prototypen zur Massenproduktion.

Das Open House Event bietet die einmalige Gelegenheit, mehr über aktuelle Projekte und Chancen, staatliche Initiativen, neue Technologien und Neuigkeiten aus der EnOcean Alliance zu erfahren und sich mit Kollegen aus der EnOcean Alliance und ihren Partnerorganisationen, Gebäudespezialisten und Regierungsvertretern zu vernetzen.

Mitgliedertreffen der EnOcean Alliance

Von 9 bis 12 Uhr – also vor der Open House Exhibition – findet das jährliche Mitgliedertreffen der EnOcean Alliance statt. Den Auftakt bilden Keynotes zu IoT-Lösungen für Facility Manager und zu Nachrüstungsprojekten im sozialen Wohnungsbau. Anschließend stehen technische Schulungen für Mitglieder der EnOcean Alliance auf der Agenda. Hier werden technische Trainings der EnOcean Alliance sowie zusätzliche Hintergrundinformationen angeboten. Danach können sich Teilnehmer über Marketinginstrumente, Verkaufsförderungsmaßnahmen, aktuelle Projekte sowie neue nationale und europäische Rechtsvorschriften informieren.

Um sich für das Mitgliedertreffen der EnOcean Alliance und das Open House Event anzumelden, senden Sie bitte eine E-Mail an dita.nursanti@enocean.com.

Über EnOcean Alliance

Weltweit führende Unternehmen aus der Gebäudebranche haben sich zur EnOcean Alliance zusammengeschlossen, um innovative Automatisierungslösungen für nachhaltige Gebäudeprojekte zu etablieren und so Gebäude energieeffizienter, flexibler und kostengünstiger zu machen. Die Kerntechnologie der Alliance ist die batterielose Funktechnologie für flexibel positionierbare, wartungsfreie Sensorlösungen. Die EnOcean Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, diese Technologie zu internationalisieren und die Interoperabilität der Produkte verschiedener OEM-Partner zu sichern. Basis dafür ist der internationale Standard ISO/IEC 14543-3-1X, der für Funklösungen mit besonders niedrigem Energieverbrauch und Energy Harvesting optimiert ist. Derzeit gehören über 400 Unternehmen der EnOcean Alliance an. Der Hauptsitz der Non-Profit-Organisation befindet sich in San Ramon, Kalifornien.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.enocean-alliance.org

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