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„Gewitter-Saison eröffnet“ – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Haus und Wohnung vor Blitzeinschlägen schützen

"Gewitter-Saison eröffnet" - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Ein Blitzeinschlag kann hohe Schäden anrichten.
Quelle: ERGO Group

Die Gewitter-Saison 2018 ist eröffnet, das haben die vergangenen Tage gezeigt. Bis Pfingsten sind weiter lokale Unwetter möglich. Und die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen: Es werden voraussichtlich noch viele weitere kommen. 2016 etwa schlugen insgesamt fast eine halbe Million Blitze in Deutschland ein. Sie verursachten dabei laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft Schäden in Höhe von 210 Millionen Euro. Wie sich Haus- und Wohnungsbesitzer vor Blitzeinschlägen schützen können und was sie zum Versicherungsschutz wissen sollten, erläutert Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO.

Innerer und äußerer Blitzschutz

Deutschlandweit sind Blitzschutzsysteme in den meisten Gebäuden keine Pflicht. Aus Sicht von Rolf Mertens zu Unrecht: „Schlägt ein Blitz in ein ungeschütztes Haus ein, kann das immense Schäden an Gebäudestruktur und Elektronik verursachen.“ Er rät daher dazu, das eigene Haus oder die Wohnung gegen Gewitter zu wappnen. Empfehlenswert ist eine Kombination aus äußerem und innerem Blitzschutz. Der äußere Blitzschutz, auch Blitzableiter genannt, schützt das Gebäude vor den Auswirkungen eines Blitzschlags, beispielsweise einem Brand. Er besteht aus einer Fangeinrichtung, den Ableitungen und der Erdungsanlage. „Der Blitzableiter verhindert nicht, dass der Blitz einschlägt, er leitet ihn vielmehr kontrolliert in den Boden ab“, erklärt der ERGO Experte. Was viele nicht wissen: Auch Blitzeinschläge in naher Umgebung können mit Spannungen von bis zu 1.000 Volt Schäden an Haus, elektronischen Leitungen oder Elektrogeräten verursachen. Dabei erzeugen die hohen Energiemengen eine Überspannung – und führen häufig zu Kurzschlüssen bei Computer, Fernseher und Co. Daher ist zusätzlich ein innerer Blitzschutz sinnvoll. Er besteht aus einem Überspannungsschutz beziehungsweise Überspannungsableiter im Sicherungskasten, der hohe Spannungen abbaut oder ableitet. Wie so oft gilt auch bei der Installation des Blitzschutzes: Um Fehler zu vermeiden, sollten Hausbesitzer auf Experten vertrauen. Dachdecker oder Elektrofachhändler sind hierfür die richtigen Ansprechpartner.

Vorsichtsmaßnahmen während eines Gewitters

In den eigenen vier Wänden fühlen sich die meisten bei einem Gewitter am sichersten. Laut Mertens besteht mit Blitzableiter und Überspannungsschutz normalerweise auch kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sind einige Vorsichtsmaßnahmen empfehlenswert. Steht ein Unwetter unmittelbar bevor, rät der Experte von ERGO dazu, die Rollläden zu schließen. „So können die Fensterscheiben keinen Schaden nehmen.“ Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich außerdem, alle Elektrogeräte vom Stromnetz zu nehmen. Vorsicht ist generell bei allen Metallleitungen geboten, die von draußen ins Haus führen. Das heißt: Strom-, Gas- und Telefonleitungen nicht benutzen, wenn das Gewitter in unmittelbarer Nähe ist! Denn Blitze können beispielsweise von feuchtem Gras auf Leitungen und Rohre überspringen. Das Telefonieren mit dem Handy, Tablet oder einem schnurlosen Festnetztelefon ist jedoch unbedenklich. Auf eine Dusche oder ein Bad während eines Gewitters sollten Haus- oder Wohnungsbesitzer besser verzichten. Zwar ist die Gefahr eines Stromschlags über das Leitungswasser – vor allem in modernen Häusern – sehr gering, sie ist aber selbst bei geerdeten Badewannen nicht ganz ausgeschlossen. „Unwetter-Profis“ haben übrigens immer eine Taschenlampe griffbereit, um im Falle eines Stromausfalls nicht im Dunkeln zu tappen.

Gut versichert gegen Blitz und Co.

Gewitter können große Schäden verursachen, deren Beseitigung teuer werden kann. Ein ausreichender Versicherungsschutz zahlt sich dann aus. Eine Wohngebäudeversicherung ist dabei ein absolutes Muss. „Schlägt ein Blitz ins Haus ein und löst einen Brand aus, deckt die Versicherung bei Vereinbarung der Gefahr ,Feuer“ den Schaden am Gebäude ab. Mitversichert sind dann auch Schäden durch Bäume, die gewitterbedingt auf die Immobilie gestürzt sind“, erläutert Mertens. Sinnvoll ist es laut dem ERGO Experten darüber hinaus, wenn die Police die Gefahr „Sturm“ einschließt. Dann springt die Versicherung auch ein, wenn ein Sturm ab Windstärke acht (mind. 63 km/h) Schäden an der Immobilie hinterlässt. Für Schäden an Möbeln im Haus oder in der Wohnung haftet dagegen eine Hausratversicherung. Sie kommt – bei Vereinbarung – beispielsweise dann zum Tragen, wenn ein Blitz einen Überspannungsschaden an Elektrogeräten verursacht hat. „Um im Fall der Fälle nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben, empfiehlt es sich, regelmäßig seinen Versicherungsschutz zu prüfen und gegebenenfalls an die aktuelle Situation anzupassen“, so Rolf Mertens.
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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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KYOCERA präsentierte Feinkeramik-Komponenten auf der Hannover Messe 2018

Auf der Hannover Messe 2018 vom 23.-27. April präsentierte das Unternehmen innovative Lösungen aus dem Bereich Feinkeramik für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie zum Beispiel Elektronik, Autoindustrie oder Maschinenbau.

KYOCERA präsentierte Feinkeramik-Komponenten auf der Hannover Messe 2018

Kyocera Feinkeramik-Komponenten

Kyocera präsentierte auf der Hannover Messe 2018 – der weltweit führenden Messe für industrielle Technik, die vom 23. bis 27. April stattfand – seine neuesten Produkte und Lösungen. Nach seinem erstmaligen Auftritt auf der Hannover Messe im vergangen Jahr, hat Kyocera diesmal seine Standfläche vergrößert und ein breiteres Sortiment an Produkten und Technologien vorgestellt: Darunter mehrere Innovationen, die für den Einsatz in einer größeren Bandbreite von Anwendungen entwickelt wurden.

Als einer der weltweit führenden Anbieter von Feinkeramik-Komponenten präsentierte Kyocera hoch entwickelte Materialien und Komponenten in insgesamt acht Industrie-Kategorien: Bio- und Umweltwissenschaften, Vakuum-Komponenten, Halbleiter, Elektronik, Saphire, Informationstechnik, Maschinenbau sowie für die Autoindustrie. Dabei nahm Kyocera das Motto der Messe „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ auf und stellte Produkte aus, die in innovativen Industrieanwendungen und -lösungen zum Einsatz kommen. Dazu zählten beispielsweise Komponenten zur Herstellung von Halbleiter-Bauelementen und laminierte Substrate für Leistungsmodule.

Kyocera bietet hoch entwickelte keramische Materialien in rund 200 verschiedenen Rezepturen an – darunter Aluminiumoxyd, Aluminiumnitrid, Cermet, Forsterit, Kordierit, Mullit-Saphire, Siliziumkarbid, Siliziumnitrid, Yttriumoxyd und Zirkonoxyd. Das Unternehmen hat außerdem eine große Bandbreite an Verfahrenstechnologien entwickelt, die in Anwendungen wie Trockenpresstechnik, kalt-isostatisches Pressen, heiß-isostatisches Pressen, Spritzguss, Folienguss, Mehrschicht-Komponenten sowie der Metallisierung von Keramik genutzt werden können.

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

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Workshop „Substanzregelung Elektronik“ zur Einhaltung gesetzlicher Umweltdirektiven

21. Juni 2018 in München

Workshop "Substanzregelung Elektronik" zur Einhaltung gesetzlicher Umweltdirektiven

Im Arbeitskreis Umwelt&Compliance des FBDi liegt der Fokus auf den Umwelt-Direktiven und deren Handhabung durch die Distribution. Um die praktische Umsetzung den Betroffenen näher zu bringen, kooperiert der FBDi mit der AMSYS GmbH, die auf die Themengebiete Obsoleszenz-, Konfigurations-, Change- und Abkündigungsmanagement spezialisiert ist. Im Zuge von Workshops informieren die Partner über die gesetzeskonforme Einhaltung von Umweltdirektiven.
Der nächste Termin ist:
21. Juni 2018, Novotel München City, Hochstraße 11, 81669 München
„Workshop – CE I RoHS I REACh I POP I WEEE – Konformitätsbewertung zur Prüfung und Einhaltung gesetzlicher Forderungen“
Dieser Kurs vermittelt einschlägiges Wissen zu den Grundlagen und Anforderungen der Richtlinie 2011/65/EU RoHS 2, der Verordnung (EG) 1907/2006 REACh und weiteren. Worauf ist zu achten? Welche Elektro- und Elektronikgeräte sind betroffen? Wie ist das europäische Chemikalienrecht anzuwenden? Zur Zielgruppe zählen sowohl Neueinsteiger, die Hilfe beim Einstieg in das Thema erhalten, und Fortgeschrittene, um bestehendes Wissen weiter auszubauen. Für alle, die an diesem Tag nicht verfügbar sind, gibt es einen Alternativtermin am 24.Oktober 2018.
Als praktische Anschauungshilfe kommt in Workshop der FBDi-Umwelt & Konformitätskompass zum Einsatz. Diese Handlungshilfe unterstützt Unternehmen entlang der Supply Chain unabhängig von der Branche im Umgang mit Umweltdirektiven. Indem der FBDi-Kompass das Fachwissen des Arbeitskreises Umwelt&Compliance bündelt, bietet er wertvollen Support.
Dies ist umso wichtiger, als im Zuge der Produktüberprüfung durch Marktaufsichtsbehörden und Zoll das verstärkte Augenmerk auf Qualitätssicherung der Hersteller, Importeure bzw. Distributoren liegt. Diese übernehmen die volle Produktverantwortung und müssen die Konformitätsbewertung eigenverantwortlich durchführen. Vergehen oder Nichtbeachten werden mit empfindlichen Strafen geahndet.

Über den FBDi e. V. ( www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2018):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EMG EMEA (Avnet Abacus, Avnet Silica, EBV, MSC Technologies), Beck Elektronische Bauelemente, Blume Elektronik Distribution, Bürklin Elektronik, CODICO, Conrad Electronic SE, ECOMAL Europe, Endrich Bauelemente, EVE, Farnell, Haug Components Holding, Glyn, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, mewa electronic, Mouser Electronics, pk components, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Ryosan Europe, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Amphenol FCI, Future Electronics Deutschland, TDK Europe.

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Aufforderung an die EU-Kommission

Wo bleibt der RE-D Guide für die Elektronik Bauteile Distribution?

Aufforderung an die EU-Kommission

Auch wenn am 19. Mai letzten Jahres der RE-D Guide veröffentlicht wurde, steht der Zwischenhandel bzw. die Distribution bei den Grauzonenprodukten immer noch im Regen. Denn bei diesen Produkten aus dem Bereich elektronische Komponenten und Systeme gibt es nach wie vor keine klare Regelung.
Das macht Distributoren als Zwischenhändler im Nu zu Seiltänzern, die entweder auf die legale oder aber die illegale Seite fallen können – je nach Auslegung der Marktüberwachung – hier gilt ja bei EU-Grenzübertritt als Fachgrundlage der „Blue Guide“ mit seinen Auslegungen. Denn die Distributoren übernehmen als Importeure quasi die Pflichten eines Herstellers. Sie sollen also die Bauteile, Baugruppen und Komponenten nach dem Blue Guide, respektive den CE-Richtlinien, in punkto allgemeine Produktsicherheitsanforderungen und auch spezieller nach EMV, Niederspannung und RE-D bewerten, korrekte Kennzeichnung und Dokumentation sicherstellen und Nachweise bringen – obwohl sich bei den Grauzonenprodukten die entsprechenden Leitfäden unklar ausdrücken oder sogar immer noch fehlen. Und das schon seit dem Inkrafttreten der „nach dem neuen Konzept“ entstandenen CE-Richtlinien wie z.B. der RE-D (Funkgeräterichtlinie), welche seit Mitte 2016 in Kraft ist!
Seit Anfang diesen Jahres gibt es nun beispielsweise einen Entwurf für die RE-D, allerdings ist der nur für Notified Bodies, Hersteller und die Marktüberwachung zugänglich, bzw. auf redca.eu (gegen Beitrittsgebühr) für deren Mitglieder erhältlich – und Händler können nicht Mitglied werden. Warum kann so ein wichtiger Leitfaden nicht auch kostenfrei für alle involvierten Wirtschaftsakteure verfügbar sein?

Die Lösung für die Grauzonenprodukte? Die EU-Kommission, ihre Gremien und auch die Marktüberwachungen sollten ihre Versprechen seit Mitte 2016, diese Diskussion zur Klärung voranzutreiben, endlich umsetzen. Für eine klare Handhabung müsste die EU-Kommission endlich Guidelines absegnen, und allen Wirtschaftsakteuren, also auch der Distribution, zugänglich machen. Der Zwischenhandel könnte dann beruhigt seinen Geschäften nachgehen, ohne 50/50-Chance auf fehlerhafte Aktionen. Ein gesegneter Wunsch – wenn er nur endlich erhört würde!

Autor: Jens Dorwarth, Vorsitzender AK Umwelt&Compliance im FBDi

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Hochreines Gold SJeva zum Beschichten

SJeva von Tanaka steigert die Qualität und Produktivität von Goldbeschichtungen in vielen Hightech-Produkten

Hochreines Gold SJeva zum Beschichten

Tokio, 18. Januar 2018 – Tanaka beginnt mit der Auslieferung von SJeva – hochreinem Gold zur Beschichtung von Mikroverdrahtungen, mikroelektromechanischen Halbleiterbauteilen, LEDs sowie optischen und medizintechnischen Komponenten. Die Wissenschaftler von Tanaka Kikinzoku Kogyo, das in der Tanaka Holding für das Industrie-Geschäft zuständig ist, haben verbesserte Herstellungsverfahren entwickelt und so die nicht-metallischen Einschlüsse reduziert, das Material hat also eine höhere Reinheit als früher. Früher betrug der Reinheitsgrad 4N, was einem Goldanteil von 99,99% entspricht, das neue Material erreicht einen Goldanteil von 99,999% (Reinheitsgrad 5N). Was wie ein geringer Unterschied klingt, ist tatsächlich ein großer Fortschritt, der für die Anwender erhebliche Vorteile bringt: Sie benötigen zum Beschichten hochwertiger Produkte weniger des Edelmetalls, die Produktivität steigt bei zugleich geringeren Kosten, auch lässt sich das Metall später in höherer Reinheit recyceln.

Herkömmliches Beschichtungsmaterial aus Gold enthält nichtmetallische Substanzen, darunter Oxide, Sulfide und weitere unerwünschte Stoffe. Sie kondensieren während des Schmelzvorgangs und führen zu Verunreinigungen, wenn das Gold auf die zu beschichtende Oberfläche trifft. Diese Verunreinigungen müssen durch nachträgliche Reinigungsschritte entfernt werden. Bei dem neuen Material entfällt dieser Reinigungsschritt. Weniger reines Material enthält zudem Gas, das beim Aufheizen Spritzer erzeugt, die sich als Partikel auf der dünnen Goldschicht niederschlagen oder darin Löcher hinterlassen. Höhere Reinheit bedeutet weniger Spritzer und eine höhere Qualität der Oberfläche, insbesondere wenn das Gold schnell in größeren Mengen aufgebracht wird. Dank höherer Reinheit lässt sich wertvolles Material einsparen, das keinen Beitrag zur Bildung des Films leistet.

Seit seiner Gründung 1885 hat die Tanaka Precious Metals Gruppe eine breite Palette von Geschäftsaktivitäten rund um Edelmetalle entwickelt. In Japan ist Tanaka führend was das Volumen der Edelmetalle angeht. Über viele Jahre hat Tanaka Precious Metals nicht nur Edelmetalle für die Industrie hergestellt und verkauft, sondern auch für Schmuck und Rohstoffe. Als Spezialist für Edelmetalle arbeiten innerhalb der Unternehmensgruppe in Japan und weltweit Produktion, Vertrieb und Entwicklung eng zusammen, um beste Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Mit Metalor Technologies International SA ist 2016 ein weiteres Mitglied zur Unternehmensgruppe gestoßen, das die Globalisierung vorantreibt.

Tanaka Precios Metals / Tanaka Holdings Co., Ltd.
(Holding company of Tanaka Precious Metals)
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885Etablierung: 1918 *Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter der gesamten Gruppe: 5.120 Beschäftigte (Geschäftsjahr 2016)
Konsolidierter Gruppenumsatz: 1.064.259.000.000 Yen (80.395.964 Euro) (Geschäftsjahr 2016)
Geschäftsinhalte der Gruppe: Als eine Holdinggesellschaft, die das Zentrum der Tanaka Kikinzoku-Gruppe ist, die strategische und effiziente Führung der Gruppe und Management-Beratung für Konzernunternehmen
Webseite: http://www.tanaka.co.jp/english (Tanaka Precious Metals),
http://pro.tanaka.co.jp/en (Industrial products)
* Seit dem 1. April 2010 gehört Tanaka Precious Metals zur Holdinggesellschaft Tanaka Holdings Co.Ltd.

Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K.
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885Etablierung: 1918 Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter: 2.269 Beschäftigte (31. März 2017)
Verkäufe: 1.059.003.329.000 Yen (79.998.941 Euro)
Geschäftsinhalt: Produktion, Vertrieb und Import/Export von Edelmetallen (Platin, Gold, Silber etc.) und industriellen Edelmetallprodukten
Webseite: http://pro.tanaka.co.jp/en

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Kazumo Shimano
Marunouchi 2-chome 7-3
100-6422 Tokyo
+81-3-6311-5590
k-shima@ml.tanako.co.jp
http://www.tanaka.co.jp/en/protanaka/inquiry/index.php

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72072 Tübingen
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FBDi: Neue Verordnungen und ihre Relevanz für die Elektronik-Distribution

Quecksilberverordnung … Altfahrzeugeverordnung … RoHS Ausnahmen

FBDi: Neue Verordnungen und ihre Relevanz für die Elektronik-Distribution

Gleich zu Jahresanfang 2018 treten einige neue Verordnungen in Kraft, die lt. FBDi auch für die Distribution elektronischer Bauelemente relevant sind:
[nbsp]
Die EU 2017/852 „Quecksilberverordnung“ definiert Maßnahmen und Bedingungen, die die Verwendung und Lagerung von sowie den Handel mit Quecksilber, -Verbindungen und -Gemischen und die Herstellung und Verwendung von sowie den Handel mit Quecksilber versetzten Produkten und enthält abfallrechtliche Bestimmungen zur sicheren Lagerung. Der FBDi sieht vor allem den Anhang 2 als relevant für die Distribution, da dieser die Ein-/Ausfuhr und Herstellung von mit Quecksilber versetzten Produkten regelt und für die verschiedenen Produktkategorien ein Datum definiert, ab dem Ausfuhr, Einfuhr und Herstellung von mit Quecksilber versetzten Produkten verboten sind. So gilt lt. der Bekanntmachung vom 15.11.2017 für verschiedene mit Quecksilber versetzten Kaltkathoden-Leuchtstofflampen und Leuchtstofflampen mit externen Elektroden (CCFL und EEFL) für elektronische Displays bereits der 31.12.2018 als Auslaufdatum. Für Batterien/Akkus und Schalter/Relais ebenso wie für elektronische Messgeräte (z.B. Thermometer, Achs-/Neigungsmesser) ist das Auslaufdatum auf den 31.12.2020 festgelegt.
[nbsp]
Interessantes für Distributoren elektronischer Bauelemente, die die Automobilindustrie bedienen, definiert die Richtlinie 2000/53/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Altfahrzeuge (ELV bzw. End of Life), nach der sich Autos beinahe vollständig recyceln lassen müssen. Am 15. November 2017 wurden die Ausnahmen im Anhang 2 geändert, insbesondere die Ausnahmen für Blei- und Bleiverbindungen (z.B. Blei in dielektrischen Keramikwerkstoffen, Blei in Lötmitteln) für eine schwere Betroffenheit; diese sind in den dort gelisteten Ausnahmen 8 und 10 wieder zu finden.
[nbsp]
In der Richtlinie 2017/2102 vom 15.11.2017 legte die EU u.a. Änderungen zur Richtlinie 2011/65/EU (RoHS) zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten fest. Neu und laut FBDi besonders relevant für die Distribution ist im Anhang 3 eine Ausnahmeliste für die Elektronik. Hier wurden Ablaufdaten für die Kategorien 8 (Medizin), 9 (Kontroll- und Messgeräte) und 11 (neu ab 22.7.2019) definiert:
– Kategorie 8 und Kategorie 9 für private Verbraucher: max. 7 Jahre Gültigkeitsdauer ab dem Datum der Aufnahme in RoHS (22.7.2014) : Ablaufdatum 22.7.2021
– InVitro Diagnosegeräte aus Kategorie 8 : Ablaufdatum 22.7.2023
– Kategorie 9 : Ablaufdatum 22.7.2014
– Kategorie 11 – max. 5 Jahre ab dem Datum der Aufnahme in RoHS : Ablaufdatum 22.7.2024

Demnach enden alle Ausnahmen in 2024, es sei denn, es gibt neue Ausnahmen. Allerdings sind diese Ablaufdaten wegen noch laufender Diskussionen über die Ausnahmeverlängerungen derzeit theoretisch bzw. nicht gültig.

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Lescars OD-440.uni OBD2-Diagnosegerät

Meldungen der Autokomponenten auf den Grund gehen

Lescars OD-440.uni OBD2-Diagnosegerät

Lescars OD-440.uni universelles OBD2-Diagnosegerät mit Farb-Display sowie 300 Codes, www.pearl.de

Bis zu 300 Fahrzeugdaten laufend im Blick behalten: Die Informationen und Fehlercodes der
Bordelektronik lassen sich in Echtzeit auslesen – mit Anzeige auf dem integrierten Farb-LCD-Display!

Universell einsetzbar: Der Diagnosehelfer von Lescars ist für Autos aller Marken geeignet. Alles
was das Fahrzeug braucht, ist eine OBD2-Schnittstelle.

Einfaches Handling: Den Adapter in die Diagnose-Schnittstelle stecken und schon liefert er
Informationen wie beispielsweise Motordaten mit Drehzahl und Spritverbrauch. Zu Fehlercodes hat
er sogar direkt eine entsprechende Diagnose parat!

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ISO9141-2
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Kontrolllampe
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Geschwindigkeit, Kraftstoff-Verbrauch u.v.m.
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Klimaanlage, Instrumente, Beleuchtung u.v.m
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Bestell-Nr. NX-3065-625
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Die PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit mehr als 13 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 110.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich sowie Schwesterfirmen in der Schweiz, Frankreich und über eine Onlinevermarktungsfirma in China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Zwei große Versandlager und Spezial-Versandzentren in Nordhessen und Südniedersachsen ermöglichen aus der Mitte Deutschlands eine schnelle Belieferung der Kunden. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten ( www.pearl.de).

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Elektronik Medien Kommunikation

Gewerbeabfallverordnung 2017 und die Elektronik-Distribution

Umfassende Dokumentationspflicht

Gewerbeabfallverordnung 2017 und die Elektronik-Distribution

Die Reform der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) ist seit 1. August 2017 in Kraft. Sie löst die Vorgängerversion von 2002 vollständig ab und bringt sie auf den neuesten Stand des Kreislaufwirtschaftsrechts. Als primäres Ziel soll sie eine höhere Recyclingquote erzielen und den Abfall, der verbrannt oder deponiert werden muss, verringern. Dies soll durch eine frühzeitige Trennung der stofflich verwertbaren Abfallfraktionen in möglichst sortenreine, wertstoffhaltige Stoffe für den Recyclingprozess erreicht werden. Die Vorschriften gelten für Abfallerzeuger und -besitzer der in der neuen GewAbfV genannten Abfälle sowie für die Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen. Die Verordnung regelt abgestufte Anforderungen an die Verwertung. Eine der wichtigsten Änderungen sind die umfangreichen Dokumentationspflichten über die Mengen und Entsorgungswege, die alle Gewerbe trifft. Mitglieder des FBDi ( www.fbdi.de) können auf eine eigens für sie durch die Kanzlei für Umwelt- und Planungsrecht, Frankfurt, erstellte Zusammenfassung der GewAbfV zurückgreifen.

Hier eine Kurzfassung der für die Elektronik-Distribution relevanten Punkte:
– Getrenntsammlungs- und Verwertungspflichten: Zu den wesentlichen Pflichten der Abfallerzeuger und -besitzer zählt das Getrenntsammlungsgebot für gewerbliche Siedlungsabfälle (*). So hat seit dem 1. August 2017 die getrennte Abfallsammlung direkt am Entstehungsort zu erfolgen. Bei gewerblichen Siedlungsabfällen aus Betrieb und Büro müssen nun acht verschiedene Stoffe getrennt werden – neu hinzugekommen sind Holz und Textilien. Die getrennt gesammelten Abfallfraktionen sind vorrangig der Vorbereitung zur Wiederverwendung oder einem Recycling zuzuführen. Nicht verwertbare Abfälle müssen grundsätzlich dem regionalen öffentlichen-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden.
– Ausnahmen: Die Getrenntsammlungspflicht entfällt nur in eng begrenzten Ausnahmefällen bei technischer Unmöglichkeit oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Das Vorliegen einer Ausnahme muss schriftlich begründet und dokumentiert werden.
– Vorbehandlungspflicht: Als Gemisch gesammelte gewerbliche Abfälle und gemischte Bau- und Abbruchabfälle sind einer Vorbehandlung zuzuführen. Vor der ersten Übergabe gemischter Abfälle muss der Betreiber der Vorbehandlungsanlage u.a. schriftlich bestätigen, dass er bestimmte Anlagenkomponenten hat und eine durchschnittliche Sortierquote von mindestens 85% erreicht. Die Vorbehandlungspflicht entfällt nur in Ausnahmefällen; auch hierfür gilt die Dokumentationspflicht.
– Dokumentation: Die GewAbfV normiert weitreichende Dokumentationspflichten über die Getrenntsammlung bzw. Vorbehandlung, die der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen sind. Dadurch werden Unternehmen in der Praxis zusätzliche administrative Anforderungen auferlegt.
– Bußgelder: Bei einem Verstoß gegen die Pflichten zur Sammlung und Dokumentation sind Bußgelder bis zu maximal 10.000 Euro möglich.

(*) „Gewerbliche Siedlungsabfälle“ oder auch „hausmüllähnliche Gewerbeabfälle“ sind Abfälle, die aus Industrie- und Gewerbebetrieben stammen und aus ähnlichen Stoffen wie Hausmüll bestehen. Dazu zählen auch Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien Bioabfälle sowie getrennt erfasste Wertstoffe wie Glas und Papier, Pappe, Karton. Nicht umfasst sind z.B. Elektro- und Elektronikgeräte oder Batterien.

Laut UBA (UmweltBundesAmt) lassen sich durch die neue Getrenntsammlungspflicht erhebliche bislang ungenutzte Wertstoffpotentiale erschließen. Nach Studien weisen gewerbliche Siedlungsabfälle Potentiale in einer Höhe zwischen 1,1 bis 3,2 Millionen Tonnen Wertstoffe pro Jahr aus, die nun zur Wiederverwertung zur Verfügung stehen.

Über den FBDi e. V. ( www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand September 2017):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EMG EMEA (Avnet Abacus, Avnet Silica, EBV, MSC Technologies), Beck Elektronische Bauelemente, Blume Elektronik Distribution, Bürklin Elektronik, CODICO, Conrad Electronic SE, ECOMAL Europe, Endrich Bauelemente, EVE, Farnell, Future Electronics Deutschland, Haug Components Holding, Glyn, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, pk components, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Ryosan Europe, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Amphenol FCI, mewa electronic, TDK Europe.

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Rechtssicherheit quo vadis?

Distributoren vermissen eindeutige Vorgaben

Rechtssicherheit quo vadis?

Bad Birnbach, 5. Oktober 2017 – Klare Anweisungen ergeben Sicherheit und Ordnung – und sie verhindern Missverständnisse. Logisch, oder? Und wenn etwas unklar ist, dann lassen wir es einfach aus oder umgehen es – so scheint zumindest die derzeitige Handhabe für manche Konformitäts-Regularien. Was so absurd klingt, ist traurige Wahrheit für die Elektronikbranche: Wegen unterschiedlicher Interpretationen bei Herstellern, Notified Bodies und Behörden hat die EU-Kommission verschiedene Leitfäden wieder zurückgezogen. So geschehen für die EMV-Richtlinie (siehe hierzu auch Kommentar auf der ICSMS-Webseite: „A guide will soon be available to assist with the common application of the Directive 2014/30/EU. The guide has no weight in law, but deals with a number of practical issues that will be of interest to manufacturers and other stakeholders.“) sowie für die RE-D-Richtlinie, hier in beiden Kontexten zu den Themen Bauteile, Baugruppen / Module oder „Komponenten“. Dennoch ist die Gesetzgebung anzuwenden, aber wie soll das richtig erfolgen, wenn unklar ist, ob z.B Module in der RE-D enthalten sind oder nicht, bzw. welche Anforderungen an diese bestehen? Wenn keine eindeutigen Vorgaben existieren und es am „Wer“, „Wie“ „Wo“ und „Was“ fehlt? Denn der Leitfaden hierzu klammert kritische Passagen ganz einfach aus, und verweist auf laufende Gespräche im nächsten Gremien-Meeting – allerdings ohne Termin. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wir, die Distributoren und Importeure fragen uns: Wie soll das im Tagesgeschäft funktionieren? Woran sollen wir uns nun halten? Es kann nicht angehen, dass die Marktteilnehmer ohne gesetzlichen Schutz agieren müssen. Wir brauchen dringend eine Klärung, damit endlich Schluss ist mit diesen unterschiedlichen Interpretationen! Eine Lösung ist aber nicht in Sicht, solange man sich uneins ist über die Betroffenheiten, Anforderungen, Umsetzungen und Überwachungs- und Sanktionsmaßnahmen: Für die Europäische Kommission ist das eine länderspezifische Aufgabe, deren Umsetzung bei den Mitgliedsländern liegt. So weit so gut. In Deutschland wird sie aber weiter delegiert an die Bundesländer, und da liegt sie nun – anscheinend völlig ungeliebt und ignoriert. Weil die Gesetzgebung nicht eindeutig in Betroffenheiten und Anforderungen erläutert wird, kann auch die Marktüberwachung durch den Zoll nicht nach klaren Anweisungen handeln. Alles liegt also brach. Keiner fühlt sich bemüßigt, ein Machtwort zu sprechen und das Problem aufzulösen. Solange aber die Gremien nicht Klartext sprechen, ist die Gewährleistung der Rechtssicherheit für die Importeure und Distributoren und letztlich der Schutz für die Verbraucher nicht gegeben. Denn beim besten Willen: Wie in aller Welt kann man Richtlinien ohne klare Anweisungen befolgen? Schon William Shakespeare ließ seinen Protagonisten Hamlet über „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ sinnieren – stellt man aber heute diese Frage, dann kann man mit größter Sicherheit davon ausgehen, dass die Antwort ein klares „Vielleicht?“ sein wird. Darum: Wann traut sich endlich jemand, eine Entscheidung zu treffen?

Autor: Jens Dorwarth, Vorsitzender AK Umwelt&Compliance im FBDi

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Computer IT Software

Sebastian Weinstock wechselt zu Schwartz PR

München, 20. September 2017 – Die Münchner PR-Agentur Schwartz Public Relations verstärkt mit Sebastian Weinstock ihre B2B-Expertise. Der erfahrene Berater wechselt vom internationalen PR-Netzwerk Golin in die Münchner Innenstadt. Neben seinem Technologie-Know-how aus den Bereichen Software, Industrie 4.0, Elektronik, Telekommunikation und Netzwerk bringt der 39-Jährige weitreichende Content-Marketing- und Social-Media-Erfahrung mit. Zudem war er bereits als Marketing Communications Manager bei einem mittelständischen Software-Hersteller tätig und kennt daher sowohl die Agentur- als auch die Unternehmensseite.

Sebastian Weinstock freut sich auf die neue Position: „Schwartz PR ist bekannt für exzellente Arbeit, interessante Kunden und ein gutes Arbeitsumfeld. Ich freue mich, ein Teil dieses Teams zu sein und mit meinen langjährigen Erfahrungen und Stärken zum Erfolg unserer Kunden und zum Wachstum der Agentur beitragen.“

Sebastian Weinstock hat Amerikanistik und Geschichte an der Universität Mainz sowie der University of Massachusetts, Amherst, studiert und ist DPRG-geprüfter PR-Berater.

Schwartz Public Relations hat seinen Schwerpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit für deutsche und internationale Unternehmen aus dem Technologie- und dem Dienstleistungssektor und gehört in diesem Segment zu den führenden Agenturen in Deutschland. Die Agentur bietet ihren Kunden die gesamte Bandbreite der Unternehmenskommunikation – von Corporate Communications, Social Media und Produkt-PR über interne Kommunikation und Krisenkommunikation bis hin zu Web-Content-Erstellung und Corporate Publishing. Schwartz Public Relations wurde 1994 von Christoph Schwartz in München gegründet und ist exklusiver DACH-Partner des internationalen PR-Netzwerkes Eurocom Worldwide ( www.eurocompr.com). 2016 und 2017 wurde Schwartz PR als bester Agentur-Arbeitgeber in Continental Europe mit dem Sabre-Award ausgezeichnet.

Kontakt
Schwartz Public Relations
Christoph Schwartz
Sendlinger Straße 42A
80331 München
+49 (0)89-211 871-30
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