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WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS

Tag der Kriminalitätsopfer: Verein nimmt Krankenkassen in die Pflicht, bundesweit mehr Therapeuten zuzulassen und Opfern damit schneller und effektiver zu helfen

Krankenkassen sollen mehr Psychotherapeuten zulassen, damit Opfer schneller mit einer Therapie beginnen können – und ihnen dadurch effektiver geholfen wird. Dies fordert der WEISSE RING zum Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März. „Opfer sind nach einer Straftat nicht nur körperlichen, sondern auch enormen seelischen Belastungen ausgesetzt“, sagt Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS. „Je länger sie auf einen Therapieplatz warten müssen, desto schlimmer und auswegloser empfinden sie ihre Situation. Das ist nicht hinnehmbar.“ Krankenkassen sollten durch mehr Zulassungen von Therapeuten hier endlich gegensteuern, so Müller-Piepenkötter.

Hierfür fordert der WEISSE RING, dass Krankenkassen ihre Bedarfsplanungen anpassen, die den Zulassungen zugrunde liegen. So sollte eine für Patienten zumutbare Wartezeit von maximal fünf Wochen festgeschrieben werden. Solch kürzere Wartezeiten könnten durch mehr Therapeuten-Zulassungen erreicht werden.

Einer Studie zufolge, die in der Publikation „BPTK-spezial: Bedarfsplanung 2013 – ein Überblick“ veröffentlicht wurde, wartet rund ein Drittel aller Patienten länger als drei Monate auf ein Erstgespräch bei einem Therapeuten. Viele sind anschließend noch weit davon entfernt, mit einer Therapie auch tatsächlich starten zu können. Laut Untersuchung ist die therapeutische Unterversorgung im ländlichen Raum deutlich gravierender als in Städten. Die Versorgungslage sei bereits für Menschen, die noch nicht zum Opfer einer Straftat geworden sind, denkbar schlecht, sagt Müller-Piepenkötter. Für Kriminalitätsopfer sei sie allerdings dramatisch. „Denn sie sind es, die nach einer Straftat nachweislich mit massiven Angstzuständen, Selbstzweifeln und großer Verunsicherung kämpfen. Und sie sind es, denen eine zügig startende Psychotherapie dabei hilft, der Verzweiflung zu entkommen.“

Die Traumatherapie bietet gute Möglichkeiten, Opfer von Straftaten zu behandeln. Sie kann die Häufigkeit von Trauma-Folgestörungen wie ständiges Wiedererleben der Tat, unter denen Opfer oft zu leiden haben, effektiv reduzieren. Der WEISSE RING nimmt Kassen daher in die Pflicht, traumatherapeutische Methoden in den Psychotherapierichtlinien mehr als bisher zu berücksichtigen. „Auf diese Weise würden sie in Psychotherapien dann auch häufiger angewendet“, sagt Müller-Piepenkötter.

Aber auch Therapeuten selbst könnten viel dafür tun, auf die Belange und Nöte von Kriminalitätsopfern besser einzugehen, stellt die Bundesvorsitzende heraus. Dazu zähle beispielsweise, Weiterbildungen im Bereich der Traumatherapie in ihren jeweiligen beruflichen Werdegang zu integrieren.

Die rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfer des WEISSEN RINGS besitzen fundierte Kenntnisse über die jeweilige psychotherapeutische Versorgungslage vor Ort. Zum Spektrum ihrer Hilfeleistungen gehört unter anderem, Hilfeschecks für eine psychotraumatologische Erstberatung auszustellen, mit Traumaambulanzen zusammenzuarbeiten oder ihre Lotsenfunktion wahrzunehmen, um längerfristige therapeutische Hilfen zu organisieren.

Der vom WEISSE RING ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnert alljährlich am 22. März an die Situation von schuldlos in Not Geratenen. Unter dem diesjährigen Motto „Opfer brauchen Profis“ stellen die Mitarbeiter des Vereins bundesweit Aktionen auf die Beine. Ob Info-Stand in der Fußgängerzone, Presse-Gespräch oder Podiumsdiskussion – was zählt, ist das Nahebringen der Opferperspektive. Darüber hinaus zeigen die Mitarbeiter auch das Wirken des WEISSEN RINGS auf, der bereits seit über 40 Jahren Opfern mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Verein hat seit Bestehen für Geschädigte über 360.300 materielle Hilfeleistungen erbracht. Für den Satzungszweck Opferhilfe wurden insgesamt bereits nahezu 208 Millionen Euro bereitgestellt (beide Werte: Stand Dezember 2016). In einer Gesamtsumme nicht erfassbar ist, wie oft Trost und Beistand geleistet wurde, um Menschen in Notlagen Auswege aufzuzeigen.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfern in bundesweit 420 Außenstellen. Der WEISSE RING hat über 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen.

Kontakt
WEISSER RING e.V.
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Weberstraße 16
55130 Mainz
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Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz – CHEP veranstaltet Zero Harm Week

CHEP fördert ehrenamtliches Engagement seiner Mitarbeiter

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz - CHEP veranstaltet Zero Harm Week

Köln, 20. März 2017 – Auch dieses Jahr rückt CHEP, der weltweit führende Anbieter für Pooling von Paletten und Behältern, eine Woche lang die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter in den Mittelpunkt: zum dritten Mal in Folge richtet der Logistik-Experte vom 20. bis 24. März 2017 seine Zero Harm Week aus. An allen Unternehmensstandorten unterstützt CHEP seine Mitarbeiter aktiv mit Vorträgen und Workshops, die wertvollen Input rund um Gesundheit, Fitness, Entspannung und Sicherheit geben. Um die Sicherheitsbemühungen des vergangenen Jahres zu honorieren, vergibt das Unternehmen wieder den Zero Harm Award, der unternehmensintern besondere Leistungen in den Kategorien Sicherheit, kontinuierliche Optimierung sowie Lieferanten- und Partnerengagement auszeichnet.

Aber auch abseits des Arbeitsplatzes beweist CHEP soziales Engagement: Der Logistikexperte motiviert seine Mitarbeiter zu ehrenamtlichen Aktivitäten. Zahlreiche Angestellte nahmen so im letzten Jahr die dafür zur Verfügung gestellten Volunteering Days für diverse wohltätige Maßnahmen in Anspruch.

Zero Harm Week gegen Stress und Gefahren am Arbeitsplatz
Schwerpunkte der diesjährigen Zero Harm Week sind Prävention, Gesundheitsvorsorge und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Workshops und Vorträge vermitteln den Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Ergänzt wird das Angebot durch erlebnisorientierte Teambuilding-Maßnahmen, um den Teamgeist am Arbeitsplatz zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema Stressvermeidung: Teilnehmer erfahren unter anderem, dass eine kurze Auszeit mit Yoga- und Atemübungen gesünder ist und besser wirkt als eine Tasse Espresso, um in stressigen Arbeitsphasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Weitere Workshops drehen sich rund um die Themen Nachhaltigkeit, Bewegung und Erste Hilfe.

Brambles, der Mutterkonzern von CHEP, initiierte die Zero Harm Week unternehmensweit und für alle Tochtergesellschaften zum ersten Mal 2015, um die selbstgesteckten, hohen Zielvorgaben im Bereich Sicherheit, Sozialengagement und Nachhaltigkeit zu erfüllen. Somit ist die Zero Harm Week fester Teil von Brambles Nachhaltigkeitszielen für 2020, die unter dem Motto „Better Planet, Better Business, Better Communities“ stehen.

Ehrenamtliches Engagement
Auch außerhalb der Zero Harm Week fördert CHEP das soziale Engagement seiner Mitarbeiter: Ihnen stehen jährlich drei Volunteering Days für ehrenamtliche Tätigkeiten außerhalb des Betriebs zur Verfügung. Im vergangenen Jahr machten zahlreiche Mitarbeiter von diesem Angebot Gebrauch und engagierten sich in verschiedenen Vereinen und Einrichtungen. So verbrachten einige Mitarbeiter ihre Volunteering Days im ambulanten Hospizdienst oder im Kinder- und Jugendzentrum Köln Meschenich, wo CHEP Mitarbeiter Bewerbertrainings gaben und eine Weihnachtsgeschenkeaktion mitorganisierten. Andere setzten sich für den Tierschutz ein oder engagierten sich für die Kölner Tafel.

Auch die jüngsten Mitglieder der CHEP Belegschaft, eine Gruppe von Trainees, bewiesen Anfang des Jahres soziales Engagement, indem sie einen unternehmensinternen Flohmarkt veranstalteten. Der Verkauf nicht mehr genutzter Kaffeemaschinen und Give Aways brachte 890 Euro, die der Logistiknachwuchs dem Verein „Freunde der Kölner Straße und ihrer Bewohner“, der Kölner Obdachlosenhilfe, spendete.

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Syscound Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche und die Öl- und Gasindustrie.

Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com
Informationen zur Brambles Group finden Sie unter www.brambles.com

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Sonstiges

Münchener Tropenärztin Dr. Susanne Pechel erhält Bundesverdienstkreuz

35-jähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt / Rund eine halbe Million Menschen profitiert von Hilfsprojekten

Münchener Tropenärztin Dr. Susanne Pechel erhält Bundesverdienstkreuz

Dr. Susanne Pechel bei einem CED-Projekt in Piali, Kalkutta

Die Tropenärztin und Gründerin des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED) Dr. Susanne Pechel erhält heute aus den Händen von Staatsministerin Emilia Müller das Bundesverdienstkreuz am Bande. Damit wird ihr über 35-jähriges Engagement für Hilfsbedürftige in aller Welt gewürdigt, etwa der Bau diverser Gesundheitszentren, Obdachlosenheime und Schulen oder die basismedizinische Versorgung von 450.000 Menschen in Tansania. Zu den Gratulanten zählen die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter, die bayerische Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann sowie der emeritierte Weihbischof des Erzbistums München und Freising Engelbert Siebler.

Im Jahr 1992 gründete die damals 26-Jährige als Studentin den CED, nachdem sie sich bereits seit ihrer Kindheit für diverse Hilfsorganisationen engagiert hatte. Seitdem konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden, vom Aufbau von Armenkrankenhäusern bis hin zu Waisenhäusern, HIV/Aids-Stationen, Obdachlosenheimen und Schulen. Insgesamt hat der Entwicklungsdienst so bereits über einer halben Million Menschen geholfen. Dabei werden stets einheimische Projekte und Helfer vor Ort unterstützt, die auf vorhandene landeseigene Infrastrukturen aufbauen. Durch diesen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Ansatz wird ein langfristiger und nachhaltiger Erfolg der Projekte sichergestellt. Mit Ausnahme von zwei Teilzeit-Bürokräften engagieren sich sowohl Dr. Susanne Pechel neben ihrem Beruf als Ärztin als auch die zahlreichen Mitarbeiter und Helfer ehrenamtlich für den CED.

„Ich freue mich sehr über die Anerkennung und nehme sie gerne auch stellvertretend für alle Helfer, Unterstützer und Spender entgegen, die mit mir auf dem Weg sind und die Hilfeleistung des CED unterstützen“, sagt Susanne Pechel. „Das Bundesverdienstkreuz ist ein wunderbarer Start in unser Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des CED.“ Die bayerische Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann dankt Frau Dr. Pechel für das Engagement in den Bereichen, in denen auch sie ihren Schwerpunkt hat: „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese hohe Auszeichnung an die Richtige geht und hoffe, dass sie dem CED im Kampf gegen Armut und Krankheit von Nutzen sein wird.“

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000 aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer – regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

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Übernahme eines öffentlichen Amtes – Kündigung zulässig?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Übernahme eines öffentlichen Amtes - Kündigung zulässig?

Arbeitsrecht

Übernahme von öffentlichem Amt grundsätzlich kein Kündigungsgrund: Arbeitgeber können in der Regel keine Kündigung darauf stützten, dass der Arbeitnehmer ein öffentliches Amt oder Ehrenamt ausübt. Wer sich politisch als Mandatsträger etwa im Gemeinderat engagiert, ist darüber hinaus sogar oftmals ausdrücklich gesetzlich vor einer Kündigung geschützt.

Auch Mitgliedschaft in unliebsamer Partei taugt nicht als Kündigungsgrund: Auch wegen der Mitgliedschaft in einer politischen Partei können Arbeitnehmer in der Regel nicht gekündigt werden. Das gilt auch für die AfD, solange diese nicht vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt und verboten worden ist. Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn im jeweiligen konkreten Fall der Betriebsfrieden durch die politische Betätigung so sehr gestört wird, dass eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber nicht mehr zumutbar ist. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn sich der Mitarbeiter so aufdringlich verhält, dass die anderen Kollegen eine Zusammenarbeit ablehnen.

Kündigung bei Verstößen ohne Bezug zum öffentlichen Amt: Verletzt der Arbeitnehmer dagegen Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, ohne dass ein Bezug zu der Ausübung des öffentlichen Amtes gegeben ist, kommt eine Kündigung unter den entsprechenden Voraussetzungen in Betracht. Wenn der Arbeitnehmer etwa auf dem Weg zum Kreistag Drogen konsumiert und anschließend zur Nachtschicht antritt, kann der Arbeitgeber unter Umständen kündigen, wenn die Wirkung der Drogen anhält bzw. diese später noch nachweisbar sind.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Wenn Sie eine Kündigung erhalten, sollten Sie unbedingt innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Eine Abfindung ist in solchen Fällen immer drin. Die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage sind regelmäßig sehr gut.

Unser Angebot – Deutschlandweite Vertretung bei Kündigungen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest: Wir empfehlen Ihnen das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck haben als Autoren dieses Handbuchs ihre praktischen Kenntnisse aus jahrelanger Tätigkeit im Kündigungsschutzverfahren eingebracht. Das Handbuch ist aus wechselseitiger Arbeitnehmer- und Arbeitgeberperspektive geschrieben.

05.01.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
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Politik Recht Gesellschaft

Ehrenamtliche schmeißen Handtuch, weil sie für die Geflüchteten zu viel Bürokratie erledigen

Ehrenamtliche stoßen beim Ausfüllen von Anträgen bei der Begleitung von Geflüchteten an ihre Grenzen

Stuttgart – Die Arbeit der Caritas Rottenburg-Stuttgart mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zeigt, dass viele der freiwilligen Helfer mittlerweile aus-gebrannt sind. Den Ehrenamtlichen macht unter anderem die Flut an Formularen zu schaffen, die die Geflüchteten zu bewältigen haben. Vom Integrationskurs über Fahrkostenerstattung, dem Antrag auf Hartz IV, Antrag auf Umzug oder Übersetzung von Zeugnissen – bei jedem Formular ist Hilfe gefragt, die in sehr vielen Fällen Ehrenamtliche leisten. „Die deutsche Bürokratie bringt die Ehrenamtlichen an ihr Limit. Neben der Fülle an Anträgen ist auch zu viel Fach- und Detailwissen gefragt“, erklärt Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Aus Sicht des katholischen Wohlfahrtsverbandes ist der Einsatz von mehr Hauptamtlichen in der Flüchtlingssozialarbeit dringend geboten; nicht zuletzt um die derzeit große Nachfrage nach fachlicher Beratung, Begleitung und Unterstützung im Umgang mit An-trägen gerecht zu werden.

Zudem macht vielen freiwilligen Helfern das Behördendeutsch und eine Vielzahl an Vorschriften, die beachtet werden müssen, zu schaffen. „Die Ehrenamtlichen springen aber trotzdem ein, weil sie die Not sehen und genau wissen, dass es im System niemanden gibt, der die Geflüchteten bei ihren Anträgen unterstützt“, so Holuscha-Uhlenbrock. „Letzen Endes werden hier Aufgaben der Verwaltung auf die Ehrenamtlichen abgeschoben. Das war anfangs in der Notsituation noch nachvollziehbar, als die große Zahl der Geflüchteten hier eintraf. Inzwischen aber fühlen sich viele Ehrenamtlichen regelrecht ausgenutzt und instrumentalisiert, weil ihnen Aufgaben zugeschoben werden, die nicht zum Ehrenamt passen.“

Von der Landespolitik erwartet die Caritas Rottenburg-Stuttgart dringend, dass sie in Strukturen der Flüchtlingssozialarbeit investiert. Es geht einerseits darum, Ehrenamt professionell zu fördern und zu begleiten. Zum anderen muss die notwendige Begleitung der Geflüchteten in bürokratischen Fragen an die hauptberufliche Sozialarbeit überführt werden. Nur so könnte auch langfristig die Motivation der Ehrenamtlichen für die Arbeit mit Geflüchteten erhalten bleiben, so Holuscha-Uhlenbrock.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart rund 1.800 Einrichtungen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen knapp 30.000 Mitarbeiter/innen und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind. An 42 Standorten bieten der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Beratung für schwangere Frauen an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Sport Vereine Freizeit Events

Vereinshelden gesucht: Audentic initiiert Vereinsförderung

Vereinshelden gesucht: Audentic initiiert Vereinsförderung

Die Audentic Vereinsförderung und ihre prominente Jury: Riemer, Llambi, Breuckmann

Audentic, der Experte für Qualitätszahnersatz aus dem Ausland, startet die große Vereinsförderung. Menschen können „ihre“ Vereine und tolle Vereins-Projektideen, die ihnen am Herzen liegen, vorschlagen. Wo? Auf der Facebook-Seite der Audentic AG: facebook.com/audentic
HIER MITMACHEN und VEREIN VORSCHLAGEN!

Eine prominente Jury aus „Let“s Dance“-Juror Joachim Llambi, Sportreporter-Legende Manfred Breuckmann und Audentic-Vorstand Dr. Holger-Ludwig Riemer entscheidet am Ende über die drei Gewinner-Vereine, die mit einer Förderung in Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 EUR belohnt werden.

Die fast 600.000 bestehenden Vereine in Deutschland leisten jeden Tag wertvolle Arbeit in Sport, Kultur, Bildung und vor allem dem Sozialbereich. Oftmals ehrenamtlich! Dennoch verfügen viele von ihnen nur über knappe finanzielle Mittel und akuter Spendenmangel verbaut nicht selten den Weg zu eigentlichen Zielen.

Audentic unterstützt genau deshalb Vereine: Neue Turngeräte, Essensausgabe für Kinder, ein neuer Rollstuhl für die Behindertenarbeit, medizinische Versorgung von Obdachlosen oder ein Projekt mit Flüchtlingen? Eine tolle Idee, der einfach das nötige Budget fehlt? Die große Vereinsförderung hilft.

Weitere Informationen zu Projekt, Ablauf und Teilnahmebedingungen finden Sie auf facebook.com/audentic und/oder auf der Webseite marktfuehrerderherzen.de

Die Audentic AG mit Sitz in Mülheim an der Ruhr (Vorstand: Dr. Holger-Ludwig Riemer und Friedo vom Schemm) ist Experte für Qualitätszahnersatz aus dem Ausland. Der Dentalanbieter setzt sich auch abseits des Unternehmens für Menschen ein und fördert als „Marktführer der Herzen“ soziale Projekte, wie „buntkicktgut“, „Zahnärzte ohne Grenzen“ oder „Make A Wish“.

Kontakt
Audentic AG
Holger-Ludwig Riemer
Alexanderstraße 54
45472 Mülheim
02087826660
info@audentic-ag.de
https://www.facebook.com/audentic/

Sonstiges

Menschen für Menschen ernennt Ralf Bos zum Botschafter

Ehrenamtliche Unterstützung für die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Menschen für Menschen ernennt Ralf Bos zum Botschafter

Ralf Bos (links) ist neuer Botschafter für die Stiftung Menschen für Menschen.

München/Meerbusch, 27. Juni 2016. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ernennt Ralf Bos, Geschäftsführer von Bos Food (Meerbusch), zum Botschafter. Er wird künftig die Hilfsorganisation ehrenamtlich in der Öffentlichkeit vertreten und Aktionen von Menschen für Menschen in Deutschland unterstützen. Die Ernennungsurkunde wurde ihm am Freitag (24. Juni 2016) bei einer Veranstaltung in Meerbusch durch Menschen für Menschen-Vorstand Peter Renner überreicht.

Ralf Bos gehört bereits seit 2010 dem Kuratorium der Stiftung an. Er hat – zusammen mit Eckart Witzigmann – die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ ins Leben gerufen, die Menschen für Menschen seit Jahren großzügig unterstützt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ralf Bos einen Botschafter haben, der unsere Arbeit in Äthiopien seit Jahren aus eigener Anschauung kennt und uns damit hervorragend in der Öffentlichkeit vertreten kann“, sagt Peter Renner, Vorstand der Stiftung und u. a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien.

Die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ konnte durch zahlreiche Aktionen über 1 Million Euro einnehmen und Menschen für Menschen für den Bau von sechs Schulen in Äthiopien zur Verfügung stellen ( www.skfa.de ).

Die Botschafter von Menschen für Menschen sind: Sara Nuru (Model und Moderatorin), Ralf Bos (Initiator von „Spitzenköche für Afrika“), Haile Gebrselassie (Weltrekordläufer), die Killerpilze (Rockband), Julia Simic (Fußballerin) sowie Talia Bos und Alexander Kochanowski (Initiatoren von „Spitzenwinzer für Äthiopien“).

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier:
www.menschenfuermenschen.de

Besuchen Sie uns auch auf Facebook: https://www.facebook.com/menschenfuermenschen

Youtube
https://www.youtube.com/user/MenschenFMenschen

Spendenkonto
Stiftung Menschen für Menschen
Stadtsparkasse München
IBAN: DE64701500000018180018
SWIFT (BIC): SSKMDEMM
Online: www.menschenfuermenschen.de

Über Menschen für Menschen:
Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Firmenkontakt
Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe
Dr. Peter Schaumberger
Brienner Straße 46
80333 München
089 38397960
info@menschenfuermenschen.org
http://www.menschenfuermenschen.de

Pressekontakt
Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe
Rosanna Heinz
Brienner Straße 46
80333 München
089 38397960
info@menschenfuermenschen.org
http://www.menschenfuermenschen.de

Medizin Gesundheit Wellness

DRK-Blutspendedienste starten zum 13. Internationalen Weltblutspendertag die Kampagne MUTSPENDE 2016

Im Olympiajahr starten die DRK-Blutspendedienste unter dem Olympischen Motto – „Dabei sein ist alles!“ am 13. Internationalen Weltblutspendertag gemeinsam mit prominenten Olympioniken die bundesweite Aufmerksamkeitskampagne MUTSPENDE 2016.

DRK-Blutspendedienste starten zum 13. Internationalen Weltblutspendertag die Kampagne MUTSPENDE 2016

Logo Weltblutspendertag

+++ Olympisches Motto – Dabei sein ist alles! +++

In diesem Jahr werden die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro ausgetragen. Dort gilt, wie auch bei der uneigennützigen Blutspende, das Motto: „Dabei sein ist alles!“. Denn jede Blutspende kann drei Leben retten. Die DRK-Blutspendedienste nutzen am 14. Juni, dem 13. Internationalen Weltblutspendertag auf zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die freiwilligen und unentgeltlichen Blutspenden für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist.

Außerdem ist es in ganz Deutschland an diesem Tag möglich, bei den örtlichen Blutspendeterminen weitere Informationen zur Blutspende einzuholen. Medienvertretern werden auf Anfrage auch Interviewpartner vermittelt oder die Möglichkeit zum Dreh vor Ort eingeräumt. Eine Übersicht aller DRK-Blutspendetermine, die am 13. Internationalen Weltblutspendertag stattfinden steht hier zum Download bereit: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk-weltblutspendertag/dokumente/Bundesweite-Blutspendetermine-am-Weltblutspendertag.zip

+++ Prominente Sportler unterstützen die MUTSPENDE-Kampagne +++

Zudem, stellen die DRK-Blutspendedienste am Internationalen Weltblutspendertag im Rahmen eines Medientermins ihre neue diesjährige bundesweite Aufmerksamkeitskampagne MUTSPENDE „Dabeisein ist alles!“ ( www.mutspende.de ) im Berliner Olympiastadion vor. Prominente Olympioniken wollen mit ihrer in den Kampagnenmotiven und Videoclips festgehaltenen Blutspende Vorbild sein und Patienten Mut zur Genesung spenden. Darunter sind so prominente Sportler wie die Olympionikin Alexandra Wester (Leichtathletin), Marcel Nguyen (Turner), Raffael Holzdeppe (Stabhochsprung) und DHB-Torwart Andreas Wolff (Handball, THW Kiel – die „Zebras“).

+++ Stefan Kretzschmar und Christoph Metzelder geben den symbolischen Startschuss für die MUTSPENDE-Kampagne 2016 +++

Weitere prominente Unterstützer der diesjährigen Kampagne sind als Schirmherr der Ex-Handballprofi, Olympionik und Funktionär Stefan Kretzschmar sowie der ehemalige Bundesligaprofi und Nationalspieler Christoph Metzelder als Initiator der MUTSPENDE-Kampagne. Beide werden am 14. Juni im Olympiastadion in Anwesenheit von Dr. h.c. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, zusammen mit 65 Mitbürgern aus ganz Deutschland, die sich für das Blutspendewesen beim DRK als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender besonders eingesetzt haben, sowie Transfusionsempfängern und jungen Sportlern der Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule für ein überdimensionales Fotomotiv die Olympischen Ringe nachbilden. Als Unterstützer zum Medientermin haben ebenfalls Bernd Schröder, langjähriger Cheftrainer des 1. FFC Turbine Potsdam, mit Turbine-Spielerin Inka Wesely zugesagt.

Die jungen Sportler der Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule, die auf dem Gelände des Olympiaparks gelegen ist, unterstützen zusammen mit Klaus-Dieter Gröhler, MdB für den Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf und selbst Blutspender beim DRK, den Auftakt zur MUTSPENDE-Kampagne 2016.

+++ Mediencall im Berliner Olympiastadion +++

Medienvertreter und Fotografen sind am 14. Juni 2016, um 12:00 Uhr zum Kickoff-Fototermin und zur Präsentation der Mutspende-Kampagne im Rahmen des 13. Internationalen Weltblutspendertags herzlich eingeladen. Alle anwesenden Sportler, Politiker sowie die Vertreter der DRK-Blutspendedienste stehen gerne für O-Töne und Interviews zur Verfügung. Bitte akkreditieren Sie sich für den Mediencall bis zum 13.06. per E-Mail oder Fax mit dem folgenden Formular: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk-weltblutspendertag/dokumente/Akkreditierung-2016-06-14-Weltblutspendertag.pdf

+++ Blutspender sind Lebensretter! +++

Der Olympische Gedanke – in einen friedlichen Wettstreit zu treten, über kriegerische und andere Grenzen hinweg gemeinsam, ohne Ansehen der Person oder der sonstiger Wertungen, zusammen Sport zu treiben – lässt sich im Olympischen Jahr auch auf die lebensrettende Blutspende übertragen: sich in uneigennütziger Solidarität zu messen, gemeinsam Blut zu spenden und damit Menschen in der eigenen Region zu helfen, um im Notfall selbst Hilfe nach dem Solidarprinzip zu erhalten. „Es ist toll, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem DRK die Mutspende-Aktion durchführen und so eine hohe Aufmerksamkeit auf das so wichtige Thema Blutspenden lenken können. Besonders freut mich, dass wir dieses Jahr auch olympische „Mutspender“ im Aufgebot haben und damit den Hype um Rio für einen guten Zweck nutzen können“, so Initiator Christoph Metzelder.

Ein gutes Beispiel für dieses Prinzip ist die Berlinerin Jennifer Koch. Sie verlor bei der Geburt ihrer Tochter vor drei Jahren rund 1,5 Liter Blut. Nach einer Not-Operation erhielt sie drei Bluttransfusionen, um den lebensgefährlichen Blutverlust auszugleichen. Deshalb ist es ihr ein besonderes Anliegen, Teil des Fotomotivs für die MUTSPENDE-Kampagne zu sein. „Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die Blut spenden. Ein großes Dankeschön stellvertretend an alle Blutspender – durch ihre Hilfe kann ich meine Tochter aufwachsen sehen.“

+++ Blood connects us al +++l

Der 13. Internationale Weltblutspendertag steht unter dem Motto „Blood connects us all“ – „Blut verbindet uns alle“. Er wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin – Karl Landsteiner (1868-1943) seit 2004 jedes Jahr am 14. Juni, seinem Geburtstag, gefeiert. Landsteiner erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter:

http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz).

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Hintergrundinformationen:

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden rund 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

13. Internationaler Weltblutspendertag (World-Blood-Donor-Day)

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

Das Datum für den Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

Die Niederlande übernehmen die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag

Am 13. Internationalen Weltblutspendertag finden weltweit Veranstaltungen zum Thema Blutspende statt. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

Weitere Informationen: http://www.blutspende.de / http://www.drk-blutspende.de

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13. Internationaler Weltblutspendertag: Auszeichnung in Berlin

Bereits zum 13. Mal werden 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die sich als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender beim DRK besonders engagiert haben, zum Internationalen Weltblutspendertag am 14. Juni nach Berlin eingeladen und dort im feierlichen Rah

13. Internationaler Weltblutspendertag: Auszeichnung in Berlin

Logo Weltblutspendertag

Reichlich Gelegenheit, die berühmte „Berliner Luft“ zu schnuppern, haben die 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die im Rahmen des 13. Internationalen Weltblutspendertages vom DRK bei einer zentralen Festveranstaltung im historischen Kaisersaal am Potsdamer Platz geehrt werden. Sie stehen stellvertretend für jährlich rund 1,9 Millionen Menschen, die bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes freiwillig und uneigennützig Blut spenden.

+++ Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender am Weltblutspendertag in Berlin +++

Die rund 15.000 Blutspenden, die deutschlandweit täglich für die Patientenversorgung benötigt werden, kommen nur dank des Engagements vieler Blutspender und ehrenamtlicher Helfer zustande. Stellvertretend für sie alle, ehrt das DRK 65 Mitbürger aus ganz Deutschland im Rahmen des Weltblutspendertages bei einem Festakt in Berlin. Sie haben im Laufe ihres zum Teil jahrelangen Engagements als Blutspenderin oder Blutspender zahlreiche Blutspenden geleistet, die zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten eingesetzt werden konnten.

Unter den Personen, welche dieses Jahr ausgezeichnet werden, befinden sich:

-Aus Baden-Württemberg: Walter Fleisch aus Bretzfeld, Alexandra Gauger-Mauk und Manfed Mauk aus Lauffen am Neckar, Hans-Peter Reiß aus Offenburg, Nicolas Steiert aus Gottmadigen, Johann Thum aus Salem, Anja Wenz aus Pfinztal, Sylvia Wittig aus Salach und Claudia Wißler aus Rastatt.

-Aus Bayern: Hildegard Beer aus Pilsting, Jutta Erhard aus Volkach, Brigitte Göll aus Hemau, Tanja Mengele aus Burgau, Daniel Muschik aus Leidersbach, Benedikt Vogel aus München, Waltraud Wachter aus Pressig, Gerhard Weigl aus Lindau und Marko Windisch aus Abenberg.

-Aus Berlin: Regina Grabowski aus Berlin-Wedding.

-Aus Brandenburg: Renate Beckmann aus Finsterwalde, Daniel Neubecker aus Wittenberge und Hans-Joachim Zietermann aus Wustermark.

-Aus Bremen: Daniela Siedentopf aus Bremen-Häfen.

-Aus Hessen: Michael Eck aus Heppenheim, Manfred Frank aus Neuental, Petra Karasek aus Kaufungen, Brigitte Steinmetz aus Eppertshausen und Julia Wassermann-Klug aus Eichenzell.

-Aus Mecklenburg-Vorpommern: Richard Hammer aus Rostock und Wolfgang Hindenberg aus Neubrandenburg.

-Aus Niedersachsen: Detlef Holste aus Stade, Marita Jastrzemski aus Nörten-Hardenberg, Wilfried Renner aus Hermannsburg, Manfred Terhardt aus Oldenburg, Martin Vinke aus Georgsmarienhütte, Günther Witte aus Radbruch und Martina Zitzke aus Bückeburg.

-Aus Nordrhein-Westfalen: Arlinda Belegu aus Brilon, Alexander Boden aus Köln, Phil Brockmann aus Winterberg-Siedlinghausen, Annegret Consoir aus Wegberg, Antonius Hillemeyer aus Rietberg, Sven Kampeter aus Bünde, Ulrich Loos aus Bünde, Sonja Nottekämper aus Ibbenbüren, Karl Pöttgen aus Sprockhövel, Lukas Richter aus Jülich, Christel Schmidt aus Hamm und Markus Tobis aus Krefeld.

-Aus Rheinland-Pfalz: Martin Fislake aus Koblenz, Manfred Schleimer aus Schweich und Ellen Schleppegrell aus Tellig.

-Aus dem Saarland: Marcel Josten aus Wadern.

-Aus Sachsen: Georg Ahrens aus Oelsnitz, Eva Baumann aus Lugau, Annett Landeck aus Dittmannsdorf, Simona Pietsch aus Weißwassser und Uwe Sonntag aus Dresden.

-Aus Sachsen-Anhalt: Angelika Liebsch aus Blankenburg und Matthias Nerlich aus Halle.

-Aus Schleswig-Holstein: Ingrid Baumgart aus Reinfeld und Anneliese Schröder aus Scharbeutz.

-Aus Thüringen: Dieter Korn aus Menteroda und Sabine Lindner aus Gera.

+++ Abwechslungsreiches Programm für die Ehrengäste +++

Wie auch in den Jahren zuvor wird den Ehrengästen des 13. Internationalen Weltblutspendertages ein besonderes Programm in Berlin geboten. Bereits am Vortag, dem 13. Juni gehen sie auf eine Schifffahrt mit Abendessen auf der Spree durch die historische Mitte der Hauptstadt. Der Weltblutspendertag am 14. Juni steht dann zunächst ganz im Blickpunkt der aktuellen Kampagne MUTSPENDE der sechs DRK-Blutspendedienste gemäß dem Motto „Dabei sein ist alles“. Nachdem im letzten Jahr Bundesligafußballprofis zu den Protagonisten der mit Plakaten und Videoclips ab dem 14. Juni on- und offline geschalteten Aufmerksamkeitskampagne zählten, liegt im Olympischen Jahr 2016 der Fokus auf prominenten Olympioniken. So treffen die Ehrengäste am Weltblutspendertag beim diesjährigen Fototermin im Berliner Olympiastadion auf einige der prominenten Unterstützer der Kampagne. Anschließend gibt es für die Ehrengäste einen Mittagsimbiss im VIP Bereich mit anschließender Führung durch das beeindruckende Stadion. Am Abend des Weltblutspendertages wird dann im historischen Kaisersaal am Potsdamer Platz die Ehrungsveranstaltung mit der Verleihung der Ehrenurkunden und Ehrennadeln stattfinden. Die Urkunden sowie die von DRK-Botschafterin Jette Joop extra zu diesem Anlass entworfenen Ehrennadeln werden vom Präsidenten des DRK, Dr. Rudolf Seiters, gemeinsam mit DRK-Botschafterin Carmen Nebel und DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg überreicht.

+++ Von der Blutspende zum Arzneimittel: 30 Fachkräfte sind in einem einzigartigen logistischen Prozess an der Herstellung eines Erythrozytenkonzentrates (Blutkonserve) beteiligt. +++

Gemeinsam mit den rund 1,9 Mio. DRK-Blutspenderinnen und Blutspendern, die mit ihrer uneigennützigen Blutspende kranke Mitmenschen in ihrer jeweiligen Heimatregion unterstützen, sichern die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste bundesweit die Patientenversorgung mit qualitativ hochwertigen Blutprodukten zu 70% ab. Dies geschieht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Dabei ist die logistische Leistung der DRK-Blutspendedienste zur Herstellung jedes einzelnen Erythrozytenkonzentrates, der sogenannten Blutkonserve, sehr hoch. Vom Eintritt des Blutspenders in den Spendeort bis zum Einlagern der aufbereiteten und getesteten Blutkonserve (medizinisch: Erythrozytenkonzentrat) im Depot, von wo aus die Kliniken die Blutprodukte für die Patientenversorgung abrufen können, sind rund 30 qualifizierte Fachkräfte an diesem Prozess beteiligt.

Die Herstellung von Blutpräraten aus dem gespendeten Blut in Deutschland unterliegt dem Arzneimittelgesetz, das strikte Auflagen enthält. Innerhalb von max. 24 Stunden nach der Entnahme liegt das fertige Blutprodukt nach Testung und Aufbereitung in den Depots der Entnahmeregion vor.

Die DRK-Blutspendedienste arbeiten als gemeinnützige GmbHs ausschließlich für das Gemeinwohl. Die Erlöse aus der Abgabe der Blutprodukte an Kliniken und Arztpraxen müssen kostendeckend sein, Überschüsse werden in den fortlaufenden Entnahme- und Herstellungsprozess reinvestiert, um die kontinuierliche Patientenversorgung mit Blutpräparaten nach dem jeweils aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik zu gewährleisten. Neben den Kosten für Fachpersonal, Materialien, technisch hochwertige medizintechnische Apparaturen, Testungen, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, setzt sich dieser Selbstkostenpreis aus den folgenden Komponenten zusammen:

Prozentualer Anteil der einzelnen Bereiche der DRK-Blutspendedienste auf dem Weg vom Spenderblut zur einsatzfähigen Blutkonserve

Downloadlink zur Grafik: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk-weltblutspendertag/grafiken/DRK-Grafik-vom-Spenderblut-zur-einsatzfaehigen-Blutkonserve.zip

+++ Blood connects us all +++

Der 13. Internationale Weltblutspendertag steht unter dem Motto „Blood connects us all“ – „Blut verbindet uns alle“. Er wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin – Karl Landsteiner (1868-1943) seit 2004 jedes Jahr am 14. Juni, seinem Geburtstag, gefeiert. Landsteiner erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin. Die DRK-Blutspendedienste nutzen an diesem Tag auf zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die freiwilligen und unentgeltlichen Blutspenden für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist. Außerdem ist es in ganz Deutschland an diesem Tag möglich, bei den örtlichen Blutspendeterminen weitere Informationen zur Blutspende einzuholen. Medienvertretern werden auf Anfrage auch Interviewpartner vermittelt oder die Möglichkeit zum Dreh vor Ort eingeräumt.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter

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Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste
3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

13. Internationaler Weltblutspendertag (World-Blood-Donor-Day)

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

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13. Internationaler Weltblutspendertag: 65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt

Bereits zum 13. Mal lädt das Deutsche Rote Kreuz 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die sich für das Blutspendewesen als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender besonders eingesetzt haben, zum Internationalen Weltblutspendertag am 14. Juni nach Berlin

13. Internationaler Weltblutspendertag: 65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt

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Unter dem international einheitlichen Motto „Blood connects us all“ wird am 13. Internationalen Weltblutspendertag von den DRK-Blutspendediensten bundesweit bei zahlreichen Blutspendeterminen auf die Bedeutung der Blutspende und das Engagement der Spender hingewiesen. Wo und wann Termine stattfinden, ist unter http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz) zu erfahren.

+++ A, B , AB oder 0 – Entdeckung der Blutgruppen +++

„Wer A sagt, muss auch B sagen“, a Quadrat plus b Quadrat gleich c Quadrat, solche Zitate oder Formeln sind allgemein geläufig. Aber in wohl keinem anderen Bereich sind die Buchstaben und Ziffern A, B und 0 von größerer Bedeutung als in der Transfusionsmedizin. Das AB0-System der Blutgruppen geht auf die Entdeckungen des Mediziners Karl Landsteiner (1868-1943) zurück. Der Weltblutspendertag wird seit 2004 ihm zu Ehren am 14. Juni, seinem Geburtstag, international gefeiert. Bereits zum 13. Mal lädt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu diesem Anlass 65 besonders aktive Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland nach Berlin ein. Diese werden, stellvertretend für jährlich rund 1,9 Millionen Menschen, die bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes freiwillig und uneigennützig Blut spenden, in einer zentralen Festveranstaltung geehrt.

+++ Share life, give blood +++

Die DRK-Blutspendedienste nutzen auf zahlreichen Veranstaltungen am Internationalen Weltblutspendertag die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die Notwendigkeit der freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist.

+++ Olympisches Motto – Dabei sein ist alles! +++

In diesem Jahr werden die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro ausgetragen. Dort gilt, wie auch bei der uneigennützigen Blutspende das Motto: „Dabei sein ist alles“. Denn jede Blutspende kann drei Leben retten.

Der Olympische Gedanke – in einen friedlichen Wettstreit zu treten, über kriegerische und andere Grenzen hinweg gemeinsam, ohne Ansehen der Person oder der sonstiger Wertungen, zusammen Sport zu treiben – lässt sich im Olympischen Jahr auch auf die lebensrettende Blutspende übertragen: sich in uneigennütziger Solidarität zu messen, gemeinsam Blut zu spenden und damit Menschen in der eigenen Region zu helfen, um im Notfall selbst Hilfe nach dem Solidarprinzip zu erhalten.

Am 14. Juni, dem 13. Internationalen Weltblutspendertag, stellen die DRK- Blutspendedienste im Rahmen eines Medientermins zusammen mit prominenten Sportlern eine neue Aufmerksamkeitskampagne zur Blutspende im Berliner Olympiastadion vor. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

+++ Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender am Weltblutspendertag in Berlin +++

Die rund 15.000 Blutspenden, die deutschlandweit täglich für die Patientenversorgung benötigt werden, kommen nur dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helfer und Blutspender zustande. Stellvertretend für sie alle werden 65 Personen am Abend des 13. Internationalen Weltblutspendertag in einer festlichen Veranstaltung in Berlin geehrt. Sie haben im Laufe ihres zum Teil jahrelangen Engagements als Blutspenderin oder Blutspender mit ihrer kontinuierlichen Spendetätigkeit einen wichtigen Beitrag zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten in ihrer Heimatregion geleistet.

+++ Die Niederlande übernehmen 2016 die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag +++

Weltweit engagieren sich am 14. Juni die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS). Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz).

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
623 Wörter, 4.692 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können im Online-Pressefach schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

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Hintergrundinformationen:

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

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Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

Das Datum für den Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

Die Niederlande übernehmen die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag

Am internationalen Weltblutspendertag finden weltweit Veranstaltungen zum Thema Blutspende statt. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

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