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SaferinoGo Notfallhilfe+: Notrufsystem für jedes Auto

Mit der innovativen SaferinoGo Notfallhilfe+ kann man einen automatischen Unfallmeldestecker auch in älteren Fahrzeugen einfach nachrüsten

SaferinoGo Notfallhilfe+: Notrufsystem für jedes Auto

SaferinoGo Notfallhilfe+: SOS-Melder einfach nachrüsten

Das automatische Notrufsystem ecall ist in Neuwagen seit April 2018 EU-weit Pflicht. Die EU-Kommission schätzt, dass sich die Zahl der Unfalltoten dank der Einführung von ecall um ca. zehn Prozent verringern lässt. Um so mehr erstaunt, dass es bisher kaum Unfallmelder zur Nachrüstung älterer Fahrzeuge gibt. Doch auch die Besitzer älterer Fahrzeuge müssen nicht auf das lebensrettende SOS-System verzichten. Mit der innovativen SaferinoGo Notfallhilfe+ (UVP EUR 79,90) von Zubehörspezialist PMA Mobile Electronics lässt sich ein automatischer Unfallmeldestecker einfach und kostengünstig in jedem Auto nachrüsten.

SICHERHEIT FÄHRT MIT
Ein Unfall, eine Panne oder ein Überfall, aber keine Hilfe ist in Sicht? Ein Knopfdruck genügt, und die SaferinoGo Notfallhilfe+ alarmiert automatisch Freunde oder Familienmitglieder. Per Mail, SMS, Sprachnachricht oder Anruf werden die ausgewählten Notrufkontakte schnell über die Unfallsituation informiert und können dann sofort Hilfe für die Fahrzeuginsassen anfordern.

EINFACHE INSTALLATION
SaferinoGo wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und via Bluetooth mit einem Android oder iOs basierten Handy gekoppelt. Mit Hilfe der kostenlos erhältlichen App wird das SaferinoGo aktiviert und personalisiert: Man hinterlegt den Text für eine Nachricht, die dann im Notfall per SMS und E-Mail an bis zu drei Kontaktpersonen gesendet wird. Dazu kommt eine präzise GPS-Ortung des Fahrzeugs samt Übermittlung und Anzeige der exakten Positionsdaten auf Google Maps.

SICHERHEIT AUF KNOPFDRUCK
Um bei einem Unfall oder Überfall einen SOS-Ruf per Mail und SMS auszulösen, muss die Panik / Notruf Taste am SaferinoGo für zwei 2 Sekunden gedrückt werden. Solange dieser Notrufbutton gedrückt ist, kann man darüberhinaus eine bis zu 5 Minuten lange Sprachnachricht mit konkreten Handlungsanweisungen aufnehmen und an die gespeicherten Kontakte senden. Bei Android Smartphones ist es ebenfalls möglich, eine Kontaktperson direkt per Anruf zu benachrichtigen.

AUTOMATISCHE SOS-MELDUNG
Die SOS-Meldung muss jedoch nicht unbedingt manuell ausgelöst werden. Der integrierte Crash-Sensor / Kollisionsmelder des SaferinoGo erkennt eine Unfall-Aufprallsituation auch selbständig. Sollte keiner der Fahrzeuginsassen mehr in der Lage sein, den eCall per Knopfdruck auszulösen, versendet SaferinoGo die gespeicherte Alarm-Nachricht automatisch.
Auch für den Fall eines völligen Stromausfalls im Fahrzeugs ist vorgesorgt: SaferinoGo verfügt zusätzlich über eine Notstromversorgung, die das Auslösen des Alarms sicher stellt. Die SaferinoGo Notfallhilfe+ hat zwei USB-Ports, einen 2,4 A Standard- und einen 3.0 A Schnellladeanschluss. Damit können zwei Mobilgeräte gleichzeitig geladen werden.
Mit dem Quick Charger geht das sogar 4 x schneller als mit jedem normalen Ladegerät!
Egal ob Android Tablet oder Smartphone, iPad oder iPhone – leere Akkus gehören der Vergangenheit an.

Die SaferinoGo Notfallhilfe+ ist kompatibel mit allen Android Smartphones ab Betriebssystem 5.0 und iOs Handys ab Version 8, die Bluetooth 4.0 mit Niedrigenergiestandard unterstützen.

SaferinoGo ist eine registrierte Handelsmarke im Vertrieb der PMA Mobile Electronics GmbH im österreichischen Oberndorf. Die Entwicklungs- und Vertriebsfirma PMA ist Spezialist für fahrzeugspezifisches Car Media / Infotainment Zubehör, zum Beispiel CAN Bus und Lenkradadapter oder DAB+ Signalverstärker. Mit dieser Produktpalette ist PMA in Europa einer der führenden Spezialisten.
Die beiden neuen PMA Produkte, die SaferinoGo Notfallhilfe+ und SaferinoGo Notfallpfeife, sind der Anfang einer Reihe von Produkten, die Sicherheit und Technik mit Wohlfühlen und einfacher Bedienbarkeit vereinen.
PMA vertreibt seine Produkte europaweit exklusiv über den Fachgroß- und Einzelhandel.

Kontakt
PMA Mobile Electronics Entwicklungs- und Vertriebs GmbH
Peter Marik
Römerweg 50
6372 Oberndorf
+4353526777817
p-marik@pma-mobile.com
http://saferinogo.eu

Auto Verkehr Logistik

Notrufsystem bringt Sicherheit für ältere Autos

Interview mit R+V-Expertin Patricia Rehse

Notrufsystem bringt Sicherheit für ältere Autos

Patricia Rehse, Kfz-Beraterin bei der R+V Versicherung

Wiesbaden, 26. April 2018. Seit Ende März müssen in der EU neue Fahrzeugtypen mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausgestattet sein. Besitzern aller anderen Autos rät das Infocenter der R+V Versicherung die Nachrüstung mit einem ähnlichen Notrufsystem. Patricia Rehse, Kfz-Beraterin bei R+V, erklärt, warum das Sinn macht.

Frau Rehse, bei einem schweren Unfall setzt eCall (Emergency Call) automatisch einen Notruf ab. Ziel ist es, durch den schnellen Einsatz von Rettungskräften Menschenleben zu retten. Doch bisher gilt diese Pflicht in der Europäischen Union ausschließlich für Fahrzeugmodelle, für die erstmals eine Typengenehmigung beantragt wird. Die meisten Autos werden also weiterhin ohne eCall gebaut und verkauft. Außerdem fahren viele Gebrauchtwagen ohne das System. Was raten Sie diesen Autobesitzern?

Patricia Rehse: Nach Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dauert es noch fast zehn Jahre, bis auch nur die Hälfte aller Autos tatsächlich eCall an Bord hat. Deshalb haben sich die deutschen Kfz-Versicherer das EU-Vorhaben zum Vorbild gemacht und unter Federführung des GDV mit dem sogenannten „Unfallmeldedienst“ eine Nachrüstlösung entwickelt. Sie ist schon seit April 2016 auf dem Markt und hat ebenfalls die schnelle Rettung zum Ziel.
Wie funktioniert der Unfallmeldedienst genau?
Patricia Rehse: Kernstück des Unfallmeldedienstes ist der sogenannte Unfallmeldestecker, der einfach in den 12-Volt-Anschluss im Fahrzeug gesteckt wird. Er enthält Sensoren, die eine Kollision und die Schwere des Crashs erkennen. Via Bluetooth werden diese Informationen an die dazugehörige Unfallmelde-App auf dem Smartphone des Fahrers übermittelt. Die App wiederum meldet den Unfall an die Notrufzentrale der Autoversicherer, zusammen mit Informationen zur Schwere des Unfalls, der Position des Wagens und der Fahrtrichtung.

Gleichzeitig versucht die Notrufzentrale, telefonisch Kontakt zum Fahrer aufzubauen, um die Unfallsituation – sofern möglich – weiter zu klären. Je nach Unfallsituation übergibt die Notrufzentrale den Fall an die nächstgelegene Rettungsleitstelle oder organisiert eine Unfall- und Pannenhilfe. Das Ziel ist natürlich, Menschenleben zu retten. Denn im Notfall kommt es mitunter auf jede Minute an. Die EU rechnet damit, dass sich durch solche Notfallsysteme die Zeit zwischen einem Unfall und dem Eintreffen der Rettungskräfte um 40 bis 50 Prozent reduziert, je nach Unfallort. Der Unfallmeldedienst hat übrigens 2017 bei 280 schweren Unfällen schnelle Hilfe organisiert.

Wie groß ist der Aufwand für das Nachrüsten?
Patricia Rehse: Sehr gering! Ein Werkstatt-Besuch ist nicht erforderlich. R+V bietet beispielsweise den Schutzbrief „AutoNotruf“ mit Unfallmeldedienst. Die Kunden erhalten den Unfallmeldestecker nach Vertragsabschluss automatisch per Post. Den brauchen sie nur in den 12-Volt-Anschluss des Fahrzeugs stecken, „AutoNotruf-App“ downloaden, Registrierung durchführen, und schon ist das System startklar. Ab Juli wird die Registrierung übrigens noch einmal schneller gehen.

Warum macht das Nachrüsten aus Ihrer Sicht Sinn?
Patricia Rehse: 2017 haben sich mehr als 2,6 Millionen Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen ereignet. Bei über 300.000 davon waren Personen betroffen. Diese Zahlen sind ein gutes Argument dafür, ein Notrufsystem im Auto zu haben. Zudem sind viele Autofahrer im Falle eines Falles überfordert und wissen nicht, wie sie bei einem Unfall oder einer Panne reagieren sollen. Mit dem automatischen Notrufsystem erhalten sie schnelle Hilfe – genau dann, wenn sie diese am dringendsten brauchen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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eCall: Automatischer Notruf wird Pflicht

ARAG Experten erklären, was Fahrzeughalter ab April 2018 wissen müssen.

eCall: Automatischer Notruf wird Pflicht

Zuerst eine gute Nachricht: Die Zahl der Verkehrstoten ist seit einigen Jahren rückläufig. Geht es nach der EU-Kommission, kann und soll diese Zahl noch weiter gesenkt werden. Vom 31. März 2018 an müssen neue Fahrzeugmodelle daher mit dem sogenannten eCall ausgerüstet sein. Wenn der Fahrer nach einem Unfall nicht selbst einen Notruf absetzen kann, übernimmt der automatische Notruf diese Aufgabe. Was dahintersteckt, sagen ARAG Experten.

eCall – Was ist das?
eCall (kurz für emergency call) ist ein automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Im Fahrzeug montierte Geräte sollen einen Verkehrsunfall automatisch an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 melden und durch die schnell eingeleiteten Rettungsmaßnahmen die Zahl der Verkehrstoten senken. 2.500 Menschenleben können jedes Jahr durch den Einsatz solcher Notruf-Systeme gerettet werden, so die EU-Kommission. Nach einer Abstimmung des EU-Parlaments wird der eCall deshalb zur verpflichtenden Grundausstattung für alle neuen Automodelle ab Baujahr April 2018.

Wie funktioniert eCall?
Ein Pkw, das den eCall an Bord hat, ruft nach einem Unfall selbstständig die Rettungskräfte. Dazu registrieren Crashsensoren die Geschwindigkeit des Autos und schlagen Alarm, wenn es ruckartig zum Stehen kommt. Auch können sie die Druckverhältnisse im Fahrzeug messen und den Zustand der Karosserie beurteilen. Ein moderner Crashsensor ermittelt sogar, wie viele Personen sich im Kfz befinden. Mikrophon und Lautsprecher springen im Ernstfall an. Nun versucht die Rettungszentrale nach Eingang des Notrufs einen telefonischen Kontakt herzustellen. Meldet sich der Fahrer nicht, beginnt die Rettung. Per GPS wird die genaue Position des Unfallwagens automatisch übertragen. So kann eine schnelle Rettung gewährleistet werden. Bei eCall ist auch eine manuelle Betätigung des Notrufes möglich.

Sicherheit nur für Neumodelle?
Das Gesetz gilt zwar europaweit, aber nur für Neumodelle – nicht für Neuwagen! Die Zahlen der EU-Kommission sprechen allerdings für sich. ARAG Experten empfehlen daher den Inhabern von älteren Fahrzeugmodellen, diese nachzurüsten. Es gibt viele Systeme, mit denen man Gebrauchtwagen mit einem automatischen Notruf nachrüsten kann und auch jedes Auto kann notruffähig gemacht werden. Man benötigt für eCall zwar eine OBD2-Schnittstelle; die ist in fast allen Fahrzeugen ab Baujahr 1996 vorhanden. Falls nicht, gibt es auch Notruf-Lösungen für den Zigarettenanzünder, die ebenso zuverlässig funktionieren.

eCall und der Datenschutz
Die zugrunde liegende Elektronik bietet zwar zusätzliche Sicherheit, ist aber auch anfällig für Missbrauch. So könnten beispielsweise die Mikrophone des eCall-Systems im Auto dazu genutzt werden, die Insassen abzuhören. Durch die GPS-Aufzeichnungen ist es außerdem relativ einfach möglich, ein exaktes Bewegungsprofil des Autos und damit seines Besitzers zu erstellen. Diesen Möglichkeiten soll laut der EU-Verordnung 2015/758, die im April 2015 beschlossen wurde, ein Riegel vorgeschoben werden. Darin heißt es, dass „Fahrzeuge im Normalbetrieb aufgrund des … eCall-Systems nicht verfolgbar sind und dass keine dauerhafte Verfolgung erfolgt und dass der vom … eCall-System übermittelte Mindestdatensatz die Mindestinformationen enthält, die für die zweckmäßige Bearbeitung von Notrufen notwendig sind.“ Außerdem soll der Mindestdatensatz gelöscht werden, sobald er für den Zweck, für den er erhoben wurde, nicht mehr erforderlich ist, ergänzen ARAG Experten.

Download des Textes und verwandte Themen:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/ehe-und-familieauto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Gesetze in Kürze – Straßenverkehrsrecht

eCall bald Pflicht: Was müssen Autofahrer wissen?

Ab 31. März 2018 müssen alle neuen Fahrzeugmodelle mit dem elektronischen Sicherheitssystem eCall ausgestattet sein. eCall steht für „emergency call“ – also einen Notruf. Das System ermöglicht automatische Notrufe nach einem Unfall sowie eine Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale. Wie die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) berichtet, verspricht sich die EU-Kommission von der Einführung des Systems einen deutlichen Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle.
Verordnung (EU) 2015/758

Hintergrundinformation:
Die EU-Verordnung (EU) 2015/758 schreibt vor, dass alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge ab 31. März 2018 mit eCall ausgerüstet sein müssen. Das europaweite Sicherheitssystem übermittelt bei einem Unfall automatisch über das Mobilfunknetz die GPS-Koordinaten der Unfallstelle an die Notrufzentrale. Auslöser sind die Erschütterungssensoren des Airbags, die dem System einen Aufprall melden. Der Fahrer kann den Notruf aber auch per Knopfdruck auslösen. Zusätzlich ist eine direkte Sprechverbindung zum Notruf 112 möglich. Die EU-Kommission schätzt, dass eCall etwa 2.500 Menschenleben pro Jahr wird retten können. Das neue System erfordert mehrere zusätzliche Bauteile im Fahrzeug. Dazu gehören ein Steuergerät, ein Not-Akku, der auch nach einem Unfall Strom liefert, Lautsprecher, Mikrofon, Notruftaste und Kontrolllampe sowie GPS. Außerdem verfügt das System über eine eigene SIM-Karte. Diese wählt sich erst nach einem Unfall in das Mobilfunknetz ein und übermittelt nur dann eine Reihe von Daten. Dazu zählen die Fahrzeug-Identifikationsnummer, die Treibstoffart, die Position, die letzte Fahrtrichtung sowie anhand der geschlossenen Sicherheitsgurte die Anzahl der Personen an Bord. Im Hinblick auf den Datenschutz schreibt die EU-Verordnung nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice vor, dass die gesendeten Daten nur zweckgebunden zu verwenden sind und keinen anderen Fahrzeugsystemen zur Verfügung stehen dürfen. Eine eCall-Nachrüstpflicht für bereits zugelassene Fahrzeuge gibt es nicht – eine Nachrüstung ist technisch aber möglich. Hersteller, die bereits einen eigenen Notrufdienst anbieten, sind künftig verpflichtet, eCall zusätzlich einzubauen. Ein Datenaustausch zwischen beiden Systemen darf nicht stattfinden.
Verordnung (EU) 2015/758

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Auto Verkehr Logistik

Fuhrparks: Herausforderung Datenmanagement

Telematik, eCall, autonomes Fahren – mit der Digitalisierung kommt einiges auf die Fuhrparkmanager zu / Verbandsmitglieder diskutieren mit Experten

Fuhrparks: Herausforderung Datenmanagement

Prinzing: „Datensicherheit hat oberste Priorität“

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) beschäftigt sich mit relevanten Themen, die die Arbeit von Fuhrparkmanagern beeinflussen. Mit einem Büro in Berlin werden zudem die politischen Kontakte im Sinne der inzwischen rund 350 Mitglieder ausgebaut und laufend neue Online- und Offline-Tools zur Wissensvermittlung und dem persönlichen Erfahrungsaustausch entwickelt. Dazu gehören Fachreferenten zu wichtigen Themen, die E-Learningplattform „Fleetinstruct“, die Anwenderworkshops und Mediathek „Fuhrpark konkret“, die Online-Bibliothek „Fuhrparkcockpit“ und einiges mehr. Beim 18. Verbandsmeeting in Bonn ging es um die Digitalisierung und das Datenmanagement. Die mehr als 80 teilnehmenden Fuhrparkverantwortlichen und Fördermitglieder des BVF tauschten sich im Rahmen der Veranstaltung aus. Thema: „Fuhrpark- oder Datenmanager? Auswirkungen der Digitalisierung“. Anregungen zum Meinungsaustausch gab dabei das Insiderwissen der referierenden Experten.

Klaus Heimgärtner von der Juristischen Zentrale des ADAC e.V. stellte zunächst fest, dass unsere Autos bereits Festplatten auf Rädern sind und die Eigentumsfrage für Daten nach wie vor nicht geregelt sei. Es bestehe außerdem eine große Unsicherheit, welche Daten überhaupt erhoben würden. „Nur Hersteller und Zulieferer kennen Details“, so Heimgärtner. Peter Schaar, der ehemalige Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, griff das Thema auf, und behandelte die Frage, ob das Kfz als Datensammler ein Grund zur Sorge sei. Da Fuhrparks nur über Datennutzung und -analyse zu steuern seien und auch autonomes Fahren nur durch permanente Kommunikation und Datenaustausch möglich sein wird, würde sich dieses Problem laut Schaar eher noch verstärken. „Die Rahmenbedingungen müssen daher von den politischen Entscheidern mit höchster Priorität angegangen werden. Der rechtskonforme Umgang mit Daten und der Schutz von Persönlichkeitsrechten hat dabei absoluten Vorrang“, ergänzte BVF-Vorstandsvorsitzender Marc-Oliver Prinzing. Das neben den Optimierungsfragen die Digitalisierung auch Leben retten kann, beschrieb Dr. Claus Habiger von Telematics Pro e.V.. Durch die Einführung von E-Call könnten in Europa bis zu 2.000 Verkehrstote gerettet werden, dadurch dass die Rettungskräfte früher an der Unfallstelle eintreffen würden. E-Call wird ab dem 1. April 2018 in jedem neuen Automobilmodell gesetzlich vorgeschrieben sein. Die jeweils zuständige Rettungsleitstelle würde informiert, der Datenschutz sei hier vollständig gewährleistet. Um das Zukunftsmodell autonomes Fahrens ging es in dem Vortrag von Prof. Dr. Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück „Warum lieben Google, Apple & Co. Auf einmal Autos?“. Er stellte die Entwicklungsschritte bis zum vollständig autonomen Fahren dar und sagte, dass es nicht von ungefähr komme, dass die IT-Konzerne sich diesem Thema besonders widmen. „Neben dem SmartHome, ist das Fahrzeug die wichtigste Datenquelle der Zukunft“, so Lüdemann. Und wer das Betriebssystem für das autonome Fahren liefert, hätte die Hoheit über die Daten und könne diese für sich nutzen. Google und weitere IT-Unternehmen haben diese Entwicklung frühzeitig erkannt.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
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Auto Verkehr Logistik

Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Ein Jahr nach der Kickstarter-Sensation aus 2016 geben die Autoflüsterer von PACE grünes Licht für die letzte und vielleicht wichtigste Funktion des neuen Smartcar-Gadgets: Den automatischen Notruf.

Sicherheit zum Nachrüsten: Smarter Notruf von PACE geht an den Markt

Sicherheit zum Nachrüsten: Der automatische Notruf von PACE

Die Notruf-Funktion von PACE ist das Pendant zum sogenannten eCall, der ab März 2018 Pflicht für alle neuen Kraftfahrzeuge wird. Das junge Start-up ermöglicht mit seinem System ein unkompliziertes Nachrüsten für jedermann.
Die eCall-Pflicht sollte eigentlich schon 2015 eingeführt werden, doch in Deutschland regte sich Widerstand: Freie Werkstätten und Händler befürchteten Nachteile, Datenschützer sahen bereits die Bewegungsprofile der Bürger direkt an den Staat übermittelt.
Jedoch hatten die Kritiker sich vorher nicht über die genaue Technologie der automatischen Notrufe informiert. PACE Co-Founder Philip Blatter versichert: „Das Thema Datenschutz war uns bei der Entwicklung von PACE sehr wichtig. Die Daten werden auf unseren eigenen Servern in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Durch komplexe, intelligente Authentifizierungsmechanismen schützen wir PACE zudem vor unberechtigten Zugriffen.“
Die Technologie von PACE findet sich mithilfe des PACE Links, eines sogenannten OBD 2 Adapters, in der Gedankenwelt unserer Autos zurecht und liefert per Bluetooth nützliche, unterhaltsame und oft eben auch lebensrettende Informationen.
Ist der automatische Notruf einmal im Fahrzeug nachgerüstet, hat der Fahrer nach einem Unfall 30 Sekunden Zeit, um den Unfallretter-Countdown zu stoppen. Reagiert er nicht, kommt der Krankenwagen.
„Aber PACE kann noch mehr als nur den automatischen Notruf“, so Co-Founder Dr. Martin Kern, der einst gemeinsam mit Sebastian Vettel Tirendo.com aufbaute. „Mit der PACE Car App bekommt der Nutzer 9 Apps in einer. Er kann auch den Fehlerspeicher des Autos auslesen, automatisch ein Fahrtenbuch führen, das geparkte Auto wiederfinden und vieles mehr.“ Das System ist bereits online und bald auch im Einzelhandel erhältlich.

Das Karlsruher Startup PACE Telematics hat mit dem PACE Link, der PACE App und der PACE Cloud ein System entwickelt, das Autos auf einfache Weise zu Smartcars macht. Die Geschäftsidee kam so gut an, dass die Firma direkt nach der Gründung den Jackpot beim Fundraising auf Kickstarter holte: In weniger als 24 Stunden wurden 250 Prozent des Funding-Ziels erreicht.
Die Technologie von PACE funktioniert für fast alle Autos ab Baujahr 1996. Die Installation ist einfach: Wo sonst die Werkstatt ihr Diagnosegerät anschließt, wird nun der kleine PACE Link Stecker platziert und verbindet das Auto mit dem Smartphone.
Zu den Talenten des Gadgets gehören neben dem automatischen Notruf ein elektronisches Fahrtenbuch und ein Spritspartrainer, das Auslesen und Erklären von Fehlercodes des Autos, die Find-My-Car Funktion, ein Tankstellen-Preisvergleich, ein Traffic Monitor, das Benzinkostentracking und ein Performance Monitor mit Echtzeitdaten für mehr Spaß beim Fahren.
Das Aufrüsten zum Smartcar muss dabei mit PACE überhaupt nicht teuer werden. CoFounder Robin Schönbeck: „Bei der Entwicklung von PACE stand bei uns immer der Kundennutzen im Mittelpunkt. PACE bietet dem Autofahrer immer genau die Funktion, die er in der aktuellen Fahrsituation benötigt. Uns war es auch sehr wichtig, dass wir ein bezahlbares System anbieten können. PACE kann man daher für einen einmaligen, günstigen Kaufpreis von 119 EUR erwerben – ganz ohne monatliche oder jährliche Folgekosten.“

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Auto Verkehr Logistik

Über E-Mobilität, Car Sharing, Telematik und mehr

DEKRA Jahrestagung Fuhrparkmanagement: Die wichtigsten Themen im Blick / Fuhrparkverband ist Kooperationspartner

Zum elften Mal veranstaltet die DEKRA-Akademie die Jahrestagung Fuhrparkmanagement. „Wir begrüßen die inhaltlich gut abgewogene Veranstaltung und sind gerne als Kooperationspartner mit an Bord“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement.
Die DEKRA Akademie lädt Fuhrparkmanagerinnen und Fuhrparkmanager aus ganz Deutschland im September nach Berlin ein. Im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops zu praxisrelevanten Aufgabenstellungen und wichtigen Trends im Fuhrparkmanagement gibt es Impulse von Fachleuten und ausreichend Möglichkeiten, sich auszutauschen. Schäfer stellt beispielsweise die politische Situation aus Sicht der Fuhrparkmanager vor. Weitere Themen sind: CarSharing, Telematik und eCall, Wertminderung bei der Bestellung, Datenschutz und vieles mehr. Mitglieder des Fuhrparkverbandes profitieren von Sonderkonditionen, die der Veranstalter einräumt.

11. DEKRA Jahrestagung Fuhrparkmanagement
Bis zum 23.9. anmelden: Die Veranstaltung findet in Berlin statt und dauert zwei Tage: 29.9.2016 mit Abendveranstaltung sowie am 30.9.2016 mit einem abschließenden, gemeinsamen Mittagessen.

Weitere Informationen, Preise und das ausführliche Programm: https://www.dekra-akademie.de/de/160803-11-dekra-jahrestagung-fuhrparkmanagement/

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Bernd Kullmann (Fuhrparkleiter IDEAL Lebensversicherung), Guido Krings (Fuhrparkleiter Unify) und Dieter Grün (Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze). Geschäftsführer des Verbandes ist Axel Schäfer. Der Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Auto Verkehr Logistik

Geplant, gesucht, gefunden: Logistikdienstleister für die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG

Logistikexperten der Ingenics AG auf der Weltleitmesse der Intralogistik CeMAT in Hannover

Geplant, gesucht, gefunden: Logistikdienstleister für die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG

Unfallmeldestecker (Bildquelle: GDV DL)

(Ulm/Hamburg/Hannover) – Zur Unterstützung bei Entwicklung und Aufbau eines automatischen Notrufsystems holte die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) die Logistikexperten der Ingenics AG als Berater ins Boot. Deren langjährige Erfahrung im Bereich der Kontraktlogistik ermöglichte in kürzester Zeit die Entwicklung einer überzeugenden Lösung. Ein zentrales Element war das Outsourcing von Lagerung und Distribution. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase unterstützte Ingenics auch den Anlauf des Echtbetriebs.

Alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge, die ab 31. März 2018 in der Europäischen Union verkauft werden, müssen mit einem digitalen Notrufsystem (international Emergency Call, kurz: eCall) ausgestattet sein.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) und die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG, die im Auftrag der Versicherungswirtschaft wichtige Dienstleistungen bündelt und das Service Center der Autoversicherer mit dem Zentralruf der Autoversicherer und dem Notruf der Autoversicherer betreibt, haben beschlossen, einen eigenen versicherungsübergreifenden Unfallmeldedienst zu entwickeln, der den Versicherungsnehmern bereits vor dem Stichtag 31. März 2018 eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit bietet, „ältere“ Fahrzeuge mit einer eCall-ähnlichen Nachrüstlösung auszustatten.

Kernstück dieses professionellen Dienstes ist ein Unfallmeldestecker, der Vorfälle automatisch analysiert und relevante Informationen, die für die Erbringung der Hilfeleistung erforderlich sind ohne Zeitverlust per Bluetooth an eine Smartphone-App überträgt. Diese leitet die Daten an die Notrufzentrale der Autoversicherer weiter und baut eine Sprachverbindung auf. Der Meldestecker sieht aus wie ein normaler USB-Stecker und ist mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet.

Eine Lösung für die Produktion dieses Steckers in großen Stückzahlen, seine Lagerung und den Versand über eine neu konzipierte Online-Plattform an private Endkunden, war die Aufgabe, zu deren Bewältigung die GDV DL die Experten der Ingenics AG brauchte. „Es ist ja vielleicht nicht jedem bewusst, dass Ingenics auch als Partner für Logistikdienstleister eine bedeutende Rolle spielt“, sagt Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG. „Und zwar, wie in allen anderen Bereichen, von der Prozessgestaltung über die Auswahl der Logistikpartner bis zum Anlaufmanagement.“

Auswahl des Logistikdienstleisters als zentraler Erfolgsfaktor

Im ersten Schritt definierte das aus Vertretern der GDV DL und den Ingenics Logistik-Experten zusammengesetzte gemeinsame Projektteam die Logistikprozesse. Nach Erstellung eines Mengengerüsts für die Lagerung und die Distribution der Unfallmeldestecker an die Endkunden wurden die Schnittstellen zu Auftraggebern und Kunden definiert und die Anforderungen an das Leistungsportfolio des zukünftigen Logistikdienstleisters festgelegt. Ingenics übernahm die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, die Begleitung des Ausschreibungsprozesses bis hin zur finalen Auswahl des am besten geeigneten Logistikdienstleisters.

„Mit der ZUFALL logistics group haben wir einen Dienstleister gefunden, der nicht nur ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis garantiert“, sagt Maj-Britt Pohlmann, Ingenics Manager Industry für Transport und Logistik. „Wir schätzen die stets partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit ZUFALL sehr. Der GDV DL kommt in diesem Fall die Verbindung aus Fachkompetenz und langjähriger Best-Practice-Erfahrung in Outsourcing und Kontraktlogistik bei der ZUFALL logistics group und der Ingenics AG zugute.“

Wie von Ingenics vorgeschlagen und geplant, wurde die Logistik des Unfallmeldesteckers komplett ausgelagert; der Echtbetrieb konnte innerhalb des vorgesehenen Zeitplans starten. „Ohne Ingenics hätten wir das nicht so schnell und reibungslos geschafft“, versichert Sandy Röder, Teilprojektleiterin bei der GDV DL. „Bei einem optimalen Ausschreibungsergebnis haben wir eine erhebliche Entlastung der Personalressourcen erreicht. Die kompetenten Ansprechpartner und der kooperative, lösungsorientierte Umgang mit allen Aufgabenstellungen sorgten für schnelle und gute Ergebnisse.“

Das fundierte Branchen-Know-how der Ingenics AG, auch im Logistikdienstleistungsmarkt, sichert Kunden, die mit dem technischen Beratungsunternehmen zusammenarbeiten, in aller Regel einen erfolgreichen Anlauf. „Unternehmen aus Industrie und Handel, die wie die GDV DL Logistikdienstleistungen auslagern wollen oder bereits auf der Suche nach dem passenden Logistikdienstleister sind, finden bei Ingenics optimale Unterstützung“, verspricht Maj-Britt Pohlmann.

Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät.
Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Auto Verkehr Logistik

„eCall – mehr Sicherheit für Autofahrer“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Automatischer Hilferuf in Neuwagen

"eCall - mehr Sicherheit für Autofahrer" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Das elektronische Notrufsystem eCall alarmiert bei einem Unfall automatisch den Rettungsdienst

Ab Oktober 2015 müssen laut Europäischer Kommission alle Neufahrzeuge mit dem fahrzeuginternen Auto-Notruf eCall („emergency call“) ausgerüstet sein. Dieser alarmiert bei einem Unfall automatisch den Rettungsdienst. Wie eCall genau funktioniert und welche Vorteile das elektronische Notrufsystem für Autofahrer hat, erläutert ERGO Kfz-Experte Frank Mauelshagen.

Was ist eCall?

Vier Millionen Mal: So oft kracht es auf deutschen Straßen pro Jahr. „Bei den meisten Unfällen entstehen „nur“ Sachschäden“, erläutert Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Doch leider geht es nicht immer so glimpflich aus: So kamen 2013 auf Deutschlands Straßen im Durchschnitt neun Menschen pro Tag ums Leben. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer lag bei über 360.000. Entscheidend ist, bei jedem Unfall mit Verletzten sofort den Rettungsdienst unter 112 zu verständigen. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde. Fehlende oder falsche Ortsangaben bei einem Notruf kosten wertvolle Zeit. Laut EU könnte ein sofortiger Alarm und die Kenntnis über den genauen Unfallort die Reaktionszeit der Rettungskräfte um bis zu 50 Prozent reduzieren und das elektronische Notrufsystem jährlich 2.500 Menschenleben retten. Bei einigen Automobilherstellern gehört eCall deshalb schon heute zum Leistungsumfang. Das heißt: Verbraucher können diesen Service bei manchen Neuwagen optional dazukaufen. Bis spätestens Oktober 2015 müssen alle Hersteller nachgerüstet haben.

So funktioniert der automatische Auto-Notruf

Das eCall-System besteht aus einer Box mit einem GPS-Empfänger, einer Mobilfunkeinheit und einem Antennenanschluss. Es ist an verschiedene Sensoren und Sicherheitssysteme des Autos gekoppelt. Mit eCall ausgestattete Fahrzeuge senden selbstständig und unverzüglich einen Notruf an die nächstgelegene Notrufzentrale. „Auslöser für den Notruf sind dabei sogenannte Airbagsensoren im Fahrzeug. Sie erkennen, wie schwer ein Crash war. Auch wenn der Fahrer bewusstlos sein sollte, gilt: Die Notrufzentrale erhält automatisch eine genaue Standortmeldung des Fahrzeugs sowie Informationen zu Fahrzeugtyp, Unfallzeitpunkt und der letzten Fahrtrichtung“, erklärt der ERGO Kfz-Experte. Gleichzeitig baut eCall eine Sprechverbindung zu der zuständigen Rettungsleitstelle auf. Fahrzeuginsassen, die in der Lage sind zu antworten, können dann weitere Unfalldetails durchgeben. Sie können den Notruf auch manuell per Taste auslösen und für sich oder andere Verkehrsteilnehmer um Hilfe rufen – etwa bei leichteren Unfällen, einer plötzlichen Erkrankung des Autofahrers oder in jeder anderen Notsituation. „Hilfreich ist eCall auch, wenn Sie selbst Zeuge eines Unfalls werden“, ergänzt der Kfz-Experte. Übrigens: eCall funktioniert überall in der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen und der Schweiz!

Voraussetzungen für eCall

Die Technik für eCall muss ab Oktober 2015 in allen Fahrzeugen, die neu auf den Markt kommen, eingebaut sein. Ausnahmen bilden lediglich individuelle Autotypen, die nicht in Serie gefertigt werden. Für einen reibungslosen Ablauf müssen aber nicht nur die Automobilhersteller vorbereitet sein. Auch die Rettungsleitstellen müssen sich für den Empfang von eCalls rüsten. Derzeit können noch nicht alle Notrufzentralen diese Informationen auslesen. „Nach einem Beschluss des Europaparlaments soll dies aber bis spätestens 2017 der Fall sein“, weiß Frank Mauelshagen.
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Kurzfassung:

eCall – das elektronische Notrufsystem

Ab Oktober 2015 Pflicht in Neuwagen

Jährlich passieren vier Millionen Autounfälle auf deutschen Straßen. Dabei verunglücken täglich neun Menschen tödlich. Um bei einem Unfall wertvolle Zeit zu sparen, muss ab Oktober 2015 das elektronische Notrufsystem eCall („emergency call“) in Neuwagen eingebaut sein. ERGO Kfz-Experte Frank Mauelshagen gibt einen Überblick, wie eCall funktioniert.

1. Ausgangslage: Unfall oder Notsituation
Airbagsensoren im Fahrzeug erkennen einen Unfall. Bei einer Notsituation können Fahrzeuginsassen eCall auch manuell über eine Taste auslösen.

2. Automatischer Notruf an nächstgelegene Notrufzentrale
Übermittlung genauer Informationen zu Standort, Fahrzeugtyp, Unfallzeitpunkt und der letzten Fahrtrichtung.

3. Aufbau einer Sprechverbindung mit der zuständigen Rettungsleitstelle
Fahrzeuginsassen können weitere Unfalldetails durchgeben.

4. Rettungskräfte begeben sich zum Unfallort
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