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PRIOGO AG erobert mit neuem Aufsichtsrat die Elektromobilität und Digitalisierung

Technologiedienstleister für erneuerbare Energien verbindet digitalen Handwerksbetrieb mit Photovoltaikstrom vom eigenen Dach, Wärmeenergie und Elektrofahrzeugen

PRIOGO AG erobert mit neuem Aufsichtsrat die Elektromobilität und Digitalisierung

Der neue Aufsichtsrat der PRIOGO AG: Kai Eimermacher, Peter Rochel und Chef Dr. Philip Müller.

„Im ersten Jahrzehnt haben wir alle unsere Ziele erreicht. Nun gilt es, neue und noch ambitioniertere Wegmarken zu setzen“, erklärt David Muggli, Vorstandsvorsitzender des Zülpicher Energiedienstleisters PRIOGO AG. Zehn Jahre nach der Gründung haben die Anteilseigner einen ersten Wechsel im Aufsichtsrat beschlossen: Dr. Philip Müller als Aufsichtsratsvorsitzender sowie Kai Eimermacher und Peter Rochel sollen die Technologieexperten für umweltfreundlichen Strom in das nächste Jahrzehnt führen. Sie übernehmen die Mandate des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Gerd Wassenberg und der Aufsichtsratsmitglieder Philipp Spitz sowie Martin Beinlich. „Für die erfolgreiche Begleitung im ersten Jahrzehnt und die kontinuierliche Aufbauarbeit sind wir Herrn Professor Wassenberg, Herrn Spitz und Herrn Beinlich sehr dankbar“, so Muggli. In den vergangenen zehn Jahren habe Wassenberg und sein Team maßgeblich den Strukturwandel im Photovoltaikmarkt begleitet und mit neuen Ideen den Grundstein für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen gelegt. Nun gelte es als nächsten Schritt der unternehmerischen Erfolgsgeschichte, die Schlüsselthemen Digitalisierung und Elektromobilität „anzupacken“. Im Sinne der Sektorkopplung wird der selbst erzeugte Strom durch Photovoltaikanlagen um die Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen und die Speicherung von Strom ergänzt. „Nun kommt auch das Elektroauto als entscheidender Mosaikstein für unsere Kunden hinzu.“ Erst vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Aachener Elektrofahrzeugschmiede e.GO mobile AG verkündet. Der neue Aufsichtsrat „brennt darauf, uns in diesen entscheidenden Bereichen mit seinem Spezialwissen voranzubringen“, so Muggli.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzer Dr. Philip Müller (31) ist hauptberuflich Geschäftsführung des Eschweiler Familienunternehmens Uwe Müller GmbH. Im Aufsichtsrat steht er besonders für das Schlüsselthema Elektromobilität: Während seiner Zeit am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen promovierte er dort Anfang 2015 über die Fahrzeugentwicklung in einem gleichberechtigten Zulieferernetzwerk. Als Fallbeispiel diente ihm das von seinen Professoren gegründete Unternehmen StreetScooter, das heute zur Deutschen Post gehört. Bislang seien solche Entwicklungsprozesse von etablierten Fahrzeugherstellern geprägt gewesen, denen vergleichsweise kleine Zulieferer und Partnerfirmen gegenüberstanden. „Bei StreetScooter arbeiten die Akteure auf Augenhöhe zusammen und setzen so starke innovative Potenziale frei“, erklärt Müller den Unterschied. Aus dieser Zeit stammt der intensive Kontakt zu Professor Günther Schuh, der mit dem Elektroflitzer e.GO life aus Aachen für Schlagzeilen sorgt. Müller ist in Schuhs Unternehmen e.GO Mobile AG bis heute im Vertrieb aktiv. So wuchs die Verbindung von PRIOGO AG, Dr. Müller und der Aachener Elektrofahrzeugschmiede. „Wir haben uns gefragt: Wie schaffen wir es, dass ein umweltfreundliches Auto erneuerbare Energie tankt?“ Diejenige Kundschaft, die das Elektroauto ungerne mit Kohlestrom versorgen möchte, „kann die PRIOGO AG prima bedienen.“ Müller freut sich ausdrücklich auf die „wechselseitigen positiven Effekte“ und die Kooperationen mit anderen Unternehmen, die er als Aufsichtsratsvorsitzender besonders im Bereich der Elektromobilität vorantreiben möchte. „In der Branche ist noch viel Entwicklungspotential“.

Rechtsanwalt Kai Eimermacher (47) soll als zweites neues Gesicht im PRIOGO-Aufsichtsrat die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erweiterungspläne „in den Händen halten“. Seine Euskirchener Anwaltskanzlei „Schmitz – Wershoven, Eimermacher, Klein“ hat sich unter anderem auf das Bau- und Architektenrecht sowie Internetrecht spezialisiert. Bereits seit Anfang 1999 besitzt der gebürtige Bonner seine Anwaltszulassung und ist mittlerweile Fachanwalt für Arbeitsrecht und Verkehrsrecht.

Ebenfalls deutlich breiter aufstellen möchte sich die PRIOGO AG als Technologiezentrum für Energie und als digitaler Handwerksbetrieb. Diesen Bereich möchte Peter Rochel (44) maßgeblich ausbauen. Der Kölner Unternehmensberater hat sich auf mittelständische Unternehmen und Vertriebsdigitalisierung spezialisiert. In der internationalen Photovoltaik- und Energiebranche ist der passionierte Segler heimisch: Viele Jahre hat er mit einer eigenen Firma den spanischen Markt mit Solartechnologie versorgt. „So kreuzten sich schließlich unsere Wege“, erzählt Peter Rochel über Vorstand David Muggli.

„Mit diesen ausgewiesenen Experten gehen wir zuversichtlich in die Zukunft“, ist sich Muggli sicher.

Die Firma Priogo AG als Fachbetrieb für Photovoltaik, moderne Heiztechnik mit Wärmepumpen und Gas- und Holzheizungen bietet ihnen persönliche Beratung und Ihr individuelles Energiekonzept. Montage und Lieferung, sowie Service und Wartung, inklusive der Förderanträge und Entsorgung der alten Heizung gehören selbstverständlich dazu. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kontakt
PRIOGO AG
Tobias Schenk
Römerallee 80
53909 Zülpich
022528352135
t.schenk@priogo.com
http://www.priogo.com

Auto Verkehr Logistik

e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

Carsharing mit Elektroautos im ländlichen Raum vernetzt Partner bundesweit

e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

Trossingen. Was als kommunales Modellprojekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs Elektromobilität in Baden-Württemberg begann, hat nicht nur das Zeug, eine echte Alternative zum Zweitwagen oder zum Firmenfahrzeug zu werden. Ziel des Pilotprojekts e-go ist es, die so genannte letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum zu schließen.
Der Startschuss für e-go fiel am 21. Juli 2015 im Rahmen der Tesla Lounge in Trossingen. e-go ist die Mobilitätslösung für den Ländlichen Raum. Sie sei maßgeschneidert für Unternehmen, die mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar sind, so Christian Klaiber, Leiter der Zukunftsmobilität und Initiator des Projekts. Im ersten Schritt entsteht mit e-go ein Carsharingangebot mit Elektrofahrzeugen. In einem zweiten Schritt soll e-go zudem eine Anbindung an den ÖPNV und andere Mobilitätssysteme bieten und damit seine Nutzer an das Netz bundesweiter Mobilitätsangebote anbinden.
Mit drei Standorten startet das Projekt, der erste befindet sich am Theresienplatz in Trossingen, der zweite am Gasthaus Krone in Langenschiltach, der dritte in der Rottweiler Kernstadt. Claudius Hilzinger, Leiter Marketing und Vertrieb der Stadtwerke Trossingen hat das kommunale Modellprojekt gegenfinanziert und die Idee begleitet. Er weiß: „Was e-go besonders interessant macht, ist das Gesamtpaket“. Von der Ladestation bis zum Fahrzeug, von der Strom-Abrechnung bis zur Fahrzeugnutzung, vom Branding bis hin zum Hinweisschild kommt bei e-go alles aus einer Hand. Doch ist e-go weit mehr als nur Carsharing mit Elektroautos. Christian Klaiber, der zusammen mit Hilzinger die Idee zum Projekt entwickelt hat, betont: „Mit e-go können wir endlich die letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum schließen. Besonders interessant ist das für Betriebe und Nutzer, die abgeschnitten sind vom ÖPNV, ob im tiefen Schwarzwald oder in einem der vielen ortsnahen Industriegebiete.“
Eins dieser Unternehmen ist der Messdienstleister Messtronik in Langenschiltach. Noch ist, wer in das verschlafene Schwarzwalddorf fahren will, ob zum Arbeiten, zur Schulung oder zum Erholen, auf das eigene Auto angewiesen. Das könnte sich mit dem Einstieg des von Messtronik in e-go bald ändern. Jörg Weißer, einer der beiden Inhaber ist von der Idee des Lückenschlusses durch ein Carsharing-Netz mit Elektrofahrzeugen begeistert: „Als Messdienstleister bieten wir regelmäßig Kundenschulungen an, rund 20 % unserer Schulungsgäste reisen mit der Bahn an. Der spärliche Busverkehr zwischen St. Georgen und Langenschiltach macht deren Anreise für uns regelmäßig zum logistischen Problem.“ Noch im Herbst soll auf dem Parkplatz des benachbarten Gasthauses Krone ein e-go Standort mit Ladestation und E-Auto installiert werden. Weißer: „Wenn wir jetzt noch einen Standortpartner in St Georgen finden, ist der erste Netzwerkknoten mit Anbindung an den ÖPNV perfekt.“
Dass auch die Krone als letztes verbliebenes Gasthaus mit angeschlossenem Hotelbetrieb in Langenschiltach von der E-Ladestation profitieren wird, davon ist Weißer überzeugt. Diese Hoffnung mag auf den ersten Blick abwegig klingen, ist es aber nicht. So hat sich beispielsweise im Hochschwarzwald mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur längst ein regelrechter E-Tourismus entwickelt. Immer mehr Urlauber reisen mit der Bahn an, wollen aber vor Ort mobil sein und greifen dabei gern auf E-Autos zurück. In St Georgen und Umgebung suchen diese nachhaltig Reisenden derzeit noch vergeblich nach einer Lademöglichkeit. Der zügige Einstieg weiterer Unternehmen in das viel versprechende Projekt könnte daher auch für diese Region den Durchbruch bringen. Dass e-go indes mehr sei mehr als bloß eine Lademöglichkeit für e-Autos, betont Claudius Hilzinger von den Stadtwerken. „Was e-go auszeichnet ist, dass es keine Insellösung ist.“ Ganz im Gegenteil setzt das gesamte Projekt von Anfang an auf Kooperation und bundesweite Vernetzung.
So kooperiert e-go mit etablierten Anbietern. Der Carsharing-Partner hinter e-go ist Drive-Carsharing , die bereits nahezu 200 Elektrofahrzeuge betreibt. e-go kooperiert darüber hinaus mit den Carsharing-Systemen flinkster (Deutsche Bahn), car2go (Daimler), Drive-Carsharing (NRW) oder the new motion 2009 in den Niederlanden gegründet, ist The New Motion heute führender Ladeinfrastruktur- und Service-Anbieter für Elektrofahrzeuge, auch in Deutschland. Über die Lade-Karte der e-go Fahrzeuge bekommen e-go Nutzer auf diese Weise nicht nur Zugang zum eigenen Fahrzeug, sondern können ebenfalls barrierefrei an rund 15.000 Ladepunkten in Baden-Württemberg Deutschland und Europa laden. Claudius Hilzinger: „Durch diesen Zugriff auf bewährte Systeme können e-go Nutzer überall dort auf Carsharing zugreifen, wo sie gerade aus Bahn oder Flugzeug steigen. Umgekehrt können Geschäftspartner und Gäste, die in einem der genannten Partnersysteme registriert sind, e-go Fahrzeuge nutzen um in der hiesigen Region ihre Termine wahrzunehmen. Damit verbindet e-go jeden Partner zuverlässig mit dem neuesten, bundesweiten Mobilitätsangebot.“
Noch steckt e-go in den Kinderschuhen. Sein Erfolg hängt, wie alle nachhaltigen Projekte, von der Akzeptanz der Nutzer ab. Doch weil e-go auf bundesweite Vernetzung setzt, ist seine Verbreitung nicht auf die Region beschränkt. Schon vor dem offiziellen Startschuss haben erste interessierte Regionen an die Tür der Zukunftsmobilität geklopft. Christian Klaiber aber gibt sich zurückhaltend: „Wir sind zwar überzeugt, dass das Projekt funktioniert, weil das Konzept stimmig ist und wir die richtigen Partner eingebunden haben. Aber wie jedes Pilotprojekt braucht auch e-go eine Testphase, damit wir mögliche Anpassungen vornehmen können.“
Damit schauen jetzt e-go Interessenten in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und auf die Pionierunternehmen, die ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zeigen, ihren Fuhrpark optimieren oder sich ganz einfach durch einen besonderen Mobilitätservice auszeichnen wollen. Zu diesen Unternehmen gehört auch die Firma Mikko in Trossingen. Auf die eigene Ladestation vor der Türe will der Werbespezialist zwar zunächst zwar verzichten, ein e-go Fahrzeug soll aber dennoch her. Mikko-Chef Bernhard Thomma: „Als regionaler Anbieter von Werbetechnik geben bei uns täglich Kunden ihr Fahrzeug zum Branden und Bekleben ab. Diesen Kunden können wir jetzt unser firmeneigenes e-go Auto zur Verfügung stellen, natürlich mit unserem Firmenlogo.“
Auch der Messtronik Geschäftsführer Weißer verspricht sich einiges vom Werbe-Effekt des Pilotprojekts: „Vor allem die ersten Unternehmen werden von der Werbewirksamkeit des Projekts profitieren. Deshalb hoffe ich ganz schnell auf weitere Entschlossene, besonders in Bahnhofsnähe in St Georgen.“ Mit nur einem e-go Standort in St Georgen könnten Besucher, Kunden und Mitarbeiter, die in St Georgen aus dem Zug steigen, alle umliegenden Firmen und Orte endlich auch ohne eigenes Auto erreichen. Auswählen können e-go Partner aus der gesamten Palette bestehender E-Fahrzeuge aller Klassen und Hersteller, vom Twizzy über den Nissan Leaf, den BMW i3 oder den Kastenwagen Nissan eNV 200 bis hin zum Tesla Model S – je nach Anforderung und Geschmack. Auf Wunsch werden die Fahrzeuge mit dem hauseigenen Firmenlogo gebrandet.
Weniger auf Werbewirkung als auf Strategie setzt Angela Imdahl, Inhaberin des Imdahl-Instituts in Rottweil und Strategie-Coach des Projekts. Noch im August wird im Herzen der ältesten Stadt Baden-Württembergs und bundesweit bekannten Turmstadt der dritte e-go Standort entstehen. Nach Auffassung der zertifizierten Elektromobilitätsberaterin sei der Erfolgsfaktor des Projektes seine konsequente Zielgruppenorientierung. „Wir haben mit e-go nicht einfach ein neues e-Carsharing entwickelt, sondern eine Paket für alle Akteure im ländlichen Raum geschnürt, die ihren Mobilitätsengpass lösen und die dabei auf bewährte Systeme setzen wollen.“
Präsentiert wurde e-go im Rahmen der Tesla Lounge. Die Tesla Lounge ist das neue Veranstaltungsformat der Zukunftsmobilität. Bei der Veranstaltung nutzten Unternehmen zudem die Gelegenheit für eine exklusive Probefahrt mit dem Tesla Model S, das ebenfalls als e-go Fahrzeug zur Verfügung steht. Partner der Tesla Lounge sind ECONO , das Wirtschaftsmagazin und das Innovationsnetzwerk SBH e.V. Veranstaltungsort ist das Hohnerarea

Die Initiative Zukunftsmobilität, Trossingen, ist das Kompetenz- und Beratungsnetzwerk für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Mobilitätsprojekte. In ihren Projekten legt die Zukunftsmobilität den Schwerpunkt auf die Anwendung nachhaltiger Mobilität im Ländlichen Raum. Bei der Umsetzung kooperiert die Initaitive Zukunftsmobilität mit zuständigen Stellen der Landesregierungen, wie der e-mobil BW GmbH oder der Energieagentur NRW sowie mit Unternehmen wie der SWARCO Traffic Systems GmbH, der Energiedienst AG oder Mitsubishi Deutschland (MMD Automobile GmbH).

Firmenkontakt
Initiative Zukunftsmobilität
Christian Klaiber
Hohnerareal Bau V Hohnerstraße 4/1
78647 Trossingen
49 74 25 . 94 00 79-20
info@zukunftsmobilitaet.de
http://www.zukunftsmobilitaet.de

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