Tag Archives: Dr. Thomas Ellrott

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Familienmahlzeiten als Gesundheitsvorsorge

Ernährungswissenschaftliche Studie belegt Vorteile

Familienmahlzeiten als Gesundheitsvorsorge

Foto: stock.adobe.com / Monkey Business (No. 6099)

sup.- Wenn eine Familie häufig gemeinsam isst, führt dies zu einer gesünderen Ernährung der Kinder. Dies ist das Fazit einer Studie von kanadischen Wissenschaftlern an der Universität Guelph, Ontario. Dafür wurden die Daten von mehr als 2.700 Teenagern und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren ausgewertet, die alle noch bei ihren Eltern leben. Als Grund für die positive Wirkung der Familienmahlzeiten konnten die Forscher unter anderem die Zusammenstellung der Speisen identifizieren: Sobald sich alle Familienmitglieder um den Tisch versammeln, stehen weniger Fastfood und Softdrinks, aber dafür mehr Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Interessant sind diese Untersuchungsergebnisse vor allem deshalb, weil sie auch in eher problematischen Familienstrukturen bestätigt wurden. Mit anderen Worten: Selbst dort, wo der Haussegen üblicherweise schief hängt, kann das gemeinsame Essen für eine gewisse Entlastung sorgen und büßt nicht seine gesundheitsfördernde Wirkung ein.

Grundsätzlich betonen Ernährungswissenschaftler die Vorteile regelmäßiger gemeinsamer Mahlzeiten statt eines schnellen Snacks zwischen Tür und Angel. Der Esstisch als Familientreff bietet Gelegenheit zum Austausch und ermöglicht den Teilnehmern eine Auszeit in der Hektik des Alltags. Vor allem hilft das entspannte Essen im vertrauten Kreis, die Mahlzeiten nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern auch unter dem wichtigen Genussaspekt zu sehen. Deshalb, so ein weiteres Ergebnis der kanadischen Studie, zählt das Beisammensein mehr als der mögliche Aufwand bei der Essenszubereitung. Dass der Genuss am Essen gerade auch in Familien mit kleineren Kindern nicht zu kurz kommen sollte, betont der Göttinger Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott, Ratgeber des Internetportals www.komm-in-schwung.de. Er plädiert für eine insgesamt ausgewogene Ernährung und hält deshalb bei den Familienmahlzeiten eine strikte Einteilung in vermeintlich gesunde oder ungesunde Speisen für fasch und möglicherweise für kontraproduktiv: „Eltern können gerade Vorlieben bei ihren Kindern gut erzeugen, wenn sie mit viel klugen Worten bestimmte Lebensmittel verbieten, oder Aversionen anlegen, wenn sie mit Gesundheitsargumenten den Verzehr bestimmter Speisen verlangen.“ Sinnvoller ist es, beim gemeinsamen Essen einfach mit gutem Beispiel voranzugehen.

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Wie Eltern Ernährungsverhalten schmackhaft machen

Vorbildfunktion wichtiger als Gesundheitsargumente

sup.- „Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn.“ Diesen Rat gibt der Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott (Universitätsmedizin Göttingen) verunsicherten Eltern, die angesichts alarmierender Pressemeldungen kaum noch wissen, was sie ihren Kindern auftischen sollen. Viel wichtiger als eine Filterung des Speiseplans nach den gerade auf der Tagesordnung stehenden Warnhinweisen ist eine abwechslungsreiche Ernährung, möglichst bei gemeinsamen Familienmahlzeiten. Die Vorbildfunktion der Eltern prägt das Ernährungsverhalten des Nachwuchses nämlich wesentlich mehr als Erklärungen mit Gesundheitsargumenten. Ernährungs-Erziehung sollte deshalb grundsätzlich positiv ausgerichtet sein und auch den Genussaspekt des Essens nicht vernachlässigen. Ratgeberportale wie www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de tragen dazu bei, aus verunsicherten Eltern kompetente Vermittler einer ausgewogenen Ernährung zu machen.

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Positive Ernährungs-Erziehung

Essen soll Freude machen

Positive Ernährungs-Erziehung

Grafik: Supress (No. 6032)

sup.- Viele Eltern sind heute sehr verunsichert, wenn es um die Ernährung ihres Nachwuchses geht. Nahezu täglich werden sie mit neuen Empfehlungen und Warnungen konfrontiert, welche Nahrungsmittel sie lieber nicht auf den Tisch bringen sollten. Dabei sind diese Hiobsbotschaften, die selbst vor Milch nicht haltmachen, je nach ideologischer Ausrichtung der meist selbst ernannten Experten oftmals äußerst widersprüchlich. In der unnötig kompliziert gewordenen Ernährungsdebatte rät der Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen) zu mehr Gelassenheit und vor allem zu einer grundsätzlich positiv ausgerichteten Ernährungs-Erziehung.

Eltern sollten ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und ihre Kinder für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung begeistern. Dabei dürfen die Geschmacksvorlieben der Heranwachsenden natürlich nicht zu kurz kommen. Beste Rahmenbedingungen hierfür bilden regelmäßige Mahlzeiten im Kreise der Familie in entspannter, stressfreier Atmosphäre. Wichtig ist zudem, dass Eltern ihrem Nachwuchs vermitteln, dass Essen nicht nur dem Sattwerden dient, sondern auch eine wertvolle Quelle für Freude und Genuss ist. „Denn Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstvorsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich z. B. für die Ratgeberportale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

Nicht empfehlenswert und fast immer sogar kontraproduktiv ist es, wenn Eltern ihren Kindern eine bestimmte Ernährungsweise mit Gesundheitsargumenten schmackhaft machen wollen. Auch grundlegende Regeln der Ernährungswissenschaft sprechen gegen die oft vorgenommene Einteilung in vermeintlich gesunde bzw. ungesunde Nahrungsmittel. „Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn“, bestätigt Dr. Ellrott.

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Vorurteilsfreie Ernährungserziehung

Familiärer Genuss motiviert Kinder

Vorurteilsfreie Ernährungserziehung

Foto: Fotolia / famveldman (No. 5994)

sup.- Ein fatales Vorurteil bei vielen Kindern: Wenn es nicht schmeckt, muss es wohl gesund sein. Diese falsche Einstellung bleibt dann oft bis ins Erwachsenenalter bestehen. Wohlschmeckende Genüsse lösen ein schlechtes Gewissen aus, weil man ihnen unterstellt, ungesund zu sein.

Eltern sollten die Ernährungserziehung nicht zu einer Gesundheitsdebatte über Nährstoffe werden lassen. Erstens ist Ernährung kein isoliertes Thema, sondern Bestandteil des Lebensstils. Der sollte ausgewogen sein. Das heißt, dass auf eine Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und deren Verbrauch durch körperliche Aktivität zu achten ist. Sport treibende Kinder, und das gilt auch für Erwachsene, dürfen mehr essen als solche, die nur ihre Fingerfertigkeit an der Spielkonsole trainieren.

Zweitens ist die Einteilung in angeblich gesunde und ungesunde Lebensmittel der falsche Weg, um die Bereitschaft der Kinder für eine ausgewogene Ernährung zu fördern. Gesundheitsargumente können die meisten Kinder nicht motivieren, mit Freude zu essen. Die Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel und das Essverhalten werden im Gegenteil oft sogar eher negativ beeinflusst. Dr. Thomas Ellrott, der das Institut für Ernährungspsychologie (Universitätsmedizin Göttingen) leitet und sich als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert, rät zu einem familiären Genuss. Eltern sollten ihre Kinder motivieren, viele Nahrungsmittel zu probieren, ihnen Lust auf abwechslungsreiche Ernährung machen und diese auch selbst mit Genuss vorleben. Das sind die besten Rahmenbedingungen für das erwünschte Beobachtungslernen und das Nachahmen.

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Familie Kinder Zuhause

Familienmahlzeiten tun Kindern gut

Positiver Einfluss auf die Gesundheit

Familienmahlzeiten tun Kindern gut

Grafik: Supress (No. 5943)

sup.- Zwischen den Frühstücksgewohnheiten sowie der Häufigkeit gemeinsamer Familienmahlzeiten und dem Risiko, dass Kinder und Jugendliche Übergewicht entwickeln, gibt es einen eindeutigen Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kommt der Präventionsradar 2017 der DAK-Gesundheit, für den das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) repräsentativ knapp 7.000 Schüler im Alter von zehn bis 18 Jahren (Klassen 5 bis 10) befragt hat. Insgesamt entsprachen zwölf Prozent der Studienteilnehmer dem Kriterium für Übergewicht (BMI über dem 90. Perzentil). Kids, die nie zu Hause frühstücken, bringen mit 16 Prozent jedoch überproportional häufig zu viele Pfunde auf die Waage. Das gilt ebenso für diejenigen, die gemeinsame Mahlzeiten nur am Wochenende oder noch seltener im Kreise der Familie einnehmen.

Damit bestätigt der Präventionsradar die Erkenntnisse früherer Studien, die bereits gezeigt haben, dass Kinder, die die Morgenmahlzeit wahrnehmen, sich insgesamt mehr bewegen und seltener zu Übergewicht neigen als Frühstücksmuffel. Auch der allgemein positive Einfluss von gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten wird unterstrichen. Sie bieten gute Voraussetzungen, um die Ernährungsgewohnheiten der Sprösslinge zu prägen und ihnen auch die wichtige Fähigkeit zum Genießen zu vermitteln.

Familienmahlzeiten sollten möglichst in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre ohne Zeitdruck und Ablenkung ritualisiert werden. Das Angebot sollte dabei abwechslungsreich und unter dem Strich ausgewogen sein, die Geschmacksvorlieben des Nachwuchses dürfen aber natürlich auch nicht zu kurz kommen. Bei der Auswahl der Speisen sollten Eltern auf Vielfalt setzen und Neugier sowie Spaß am Ausprobieren der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen wecken. Die oft von Erziehungsberechtigten mit pädagogischen Absichten verknüpfte Einteilung von Nahrungsmitteln in gesund bzw. ungesund ist laut Aussagen des Göttinger Ernährungspsychologen Dr. Thomas Ellrott (u. a. Ratgeber des Portals www.komm-in-schwung.de) hingegen nicht empfehlenswert und wirkt sich meist sogar kontraproduktiv aus. Ohnehin gilt auch unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten: Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn.

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Die Mär von gesunden und ungesunden Lebensmitteln

„Ampel-Plus“-Steuerstaffelung basiert auf falschen Annahmen

Die Mär von gesunden und ungesunden Lebensmitteln

Foto: Fotolia / Syda Productions / (No. 5940)

sup.- Mit einem gestaffelten System der Mehrwertsteuer für Lebensmittel soll die Politik dafür sorgen, dass die deutsche Bevölkerung schlanker wird. Diese Forderung erheben Organisationen wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft, die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Diabetes Stiftung. Dabei berufen sie sich auf eine Studie des Betriebswirts PD Dr. Tobias Effertz (Universität Hamburg), in der die theoretischen Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten und das Gewicht der Menschen durch solch eine Staffelung eingeschätzt wurden.

Die Ergebnisse sind nicht nur sehr hypothetischer Natur, sie basieren vor allem auf einer grundsätzlich falschen Annahme: der Mär von gesunden und ungesunden Lebensmitteln. Der Betriebswirt vielleicht nicht, doch die Fachgesellschaften sollten es eigentlich besser wissen: Die moderne Ernährungswissenschaft rechtfertigt eine Kategorisierung in gesunde bzw. ungesunde oder adipogene Lebensmittel schon lange nicht mehr. Exakt diese Einteilung ist jedoch Grundlage für die angestrebte Steuerstaffelung. Die Gründe, weshalb solch eine simple Bewertung von Lebensmitteln wenig sinnvoll ist, sind relativ leicht nachvollziehbar. Darauf weist Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universitätsmedizin Göttingen, hin. Auch typisch als gesund bezeichnete Lebensmittel wie beispielsweise Obst und Gemüse enthalten längst nicht alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Erst die Kombination vieler verschiedener Lebensmittel deckt den Bedarf des Körpers optimal. „Deshalb ist eine Unterscheidung in gesund und ungesund absurd“, so Dr. Ellrott. „Es kommt vielmehr auf das wie viel, wie oft und in welcher Kombination an.“

Nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Gesamtheit aller Lebensmittel entscheidet somit über die Qualität und Ausgewogenheit der Ernährung, und dies natürlich immer in Relation zum Niveau des täglichen Bewegungspensums. Wegen dieser doch deutlich höheren Komplexität ist der von den Fachgesellschaften gerne herangezogene Vergleich mit den Auswirkungen einer erhöhten Tabakbesteuerung, die zu einem rückläufigen Konsum geführt hat, mehr als fragwürdig. Denn unbestritten gilt: Auch im Rahmen einer insgesamt ausbalancierten Lebensweise ist jede Zigarette ungesund. Das gilt für Fastfood und Süßigkeiten, die mit 19 Prozent besteuert werden sollen, genauso wenig wie für Softdrinks, für die sogar 29 Prozent Strafsteuern empfohlen werden.

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Mahlzeiten positiv besetzen

Ausgewogene Ernährung kennt keine Verbote

Mahlzeiten positiv besetzen

Grafik: Supress (No. 5913)

sup.- Viele Eltern sind heute verunsichert, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht. Die Berichterstattung darüber, welche Nahrungsmittel gesund und empfehlenswert sind, ist je nach Ausrichtung der Ideologie äußerst widersprüchlich und ändert sich zudem bei der Bewertung nahezu täglich. Und diese zweifelhaften Ratschläge sind vor allem negativ besetzt und mit Warnungen sowie Verboten verbunden.

Verloren geht bei all diesen wissenschaftlich ohnehin nicht haltbaren Hiobsbotschaften oft die Erkenntnis, dass die Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln immens ist und es zu keiner Zeit so einfach war, sich abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsgerecht zu ernähren. Psychologen appellieren deshalb an Eltern, sich auf die Stärken einer positiv ausgerichteten Ernährungserziehung zu besinnen. Im Vordergrund sollte die Vermittlung von Freude, Spaß, Neugier und Genuss stehen. Dies gelingt am besten durch die Vorbildunktion bei gemeinsam zelebrierten Mahlzeiten im Kreise der Familie. Denn es gilt nach wie vor: „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, bestätigt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen).

Wenn der Nachwuchs in angenehmer, entspannter Atmosphäre aus einem vielseitigen Angebot wählen kann, schaffen Eltern damit beste Voraussetzungen für die Entwicklung eines gesunden Ernährungsverhaltens. Ermahnungen oder gar Gesundheitsvorträge im Zusammenhang mit Mahlzeiten wirken sich hingegen eher kontraproduktiv aus. Stattdessen sollten Eltern vorleben, dass Essen und Trinken sehr viel auch mit Genießen-Können zu tun haben, dazu gehört z. B. auch das Ausprobieren von neuen Geschmackserlebnissen. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich als Experte z. B. für die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de engagiert.

Dieser wichtige Genuss-Aspekt ist mittlerweile jedoch vielen Menschen angesichts der weit verbreiteten Debatten über mutmaßliche Risiken von Nahrungsmitteln verloren gegangen. Wobei Genuss natürlich nichts mit Völlerei zu tun hat. Die Grundregeln des Genießen-Könnens besagen laut Dr. Lutz vielmehr, dass Genuss Zeit braucht, erlaubt sein muss, nicht nebenbei geht, dabei weniger mehr ist, man aussuchen soll, was einem gut tut, es ohne Erfahrung keinen Genuss gibt und dieser alltäglich ist.

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Kinder sollten frühstücken

Erste Mahlzeit besonders gesundheitsfördernd

sup.- Eltern sollten viel Wert darauf legen, dass ihre Sprösslinge frühstücken, bevor sie sich auf den Schulweg machen. Das ist leider längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vernachlässigen bereits 23 Prozent der Grundschüler die erste Mahlzeit am Morgen. Das ist sehr bedenklich, denn regelmäßiges Frühstücken ist ein wichtiger Gesundheitsaspekt. Studien belegen, dass sich Kinder, die die Morgenmahlzeit wahrnehmen, insgesamt mehr bewegen und seltener zu Übergewicht neigen als Frühstücksmuffel. Außerdem wirkt sich die Energieaufnahme am Morgen positiv auf die Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung aus. Um ihren Nachwuchs zum Frühstück zu motivieren, sollten Eltern nach Empfehlung des Göttinger Ernährungspsychologen Dr. Thomas Ellrott, Ratgeber des Portals www.komm-in-schwung.de, jedoch nicht mit dem abstrakten Thema Gesundheit argumentieren. Zielführender ist ein reichhaltiges, ausgewogenes Angebot, bei dem die Geschmacksvorlieben der Kinder natürlich auch berücksichtigt werden sollten, sowie genug Zeit für ein Frühstück in entspannter Atmosphäre ohne Ablenkung z. B. durch das Piepen von Smartphones.

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Kinder lernen durchs Beobachten

Vorbildfunktion bei Ernährungs-Erziehung nutzen

sup.- „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirken sich insbesondere in den ersten Jahren die Essgewohnheiten der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten der Sprösslinge aus. Diese Vorbildfunktion sollten sich Vater und Mutter zunutze machen, um ihre Kinder für abwechslungsreiche und ausgewogene Kost zu gewinnen. Außerdem sollten Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern entspannte Genuss-Momente im Alltag sein können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität, Marburg), der das Erlebnis-Portal www.genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat.

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Regelmäßiges Frühstücken gut fürs Herz

Mahlzeiten am Morgen schützen vor Übergewicht

Regelmäßiges Frühstücken gut fürs Herz

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5819)

sup.- Wer regelmäßig frühstückt, fördert damit seine Herzgesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt die American Heart Association (AHA) nach einer systematischen Auswertung von wissenschaftlichen Studien. Laut den Autoren um die Ernährungsmedizinerin Dr. Marie-Pierre St-Onge (Columbia-University, New York) hat z. B. eine über 16 Jahre durchgeführte Untersuchung gezeigt, dass das relative Risiko für einen Herzinfarkt bei Menschen, die auf das Frühstück verzichten, um 27 Prozent höher ist als bei denjenigen, die den Tag mit einer Mahlzeit starten.

Dieser Effekt ist den Forschern zufolge vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass regelmäßiges Frühstücken insgesamt zu gesünderen Ernährungsgewohnheiten beiträgt. Diese Annahme wird durch die Tatsache unterstützt, dass kontinuierliche morgendliche Mahlzeiten nachweislich das Risiko für Übergewicht reduzieren.

Wegen der positiven Gesundheits-Aspekte sollten sich Ernährungsberater laut den Empfehlungen der AHA unbedingt für das Frühstück stark machen. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche. Der Anteil der Heranwachsenden mit täglichem Frühstück zu Hause ist jedoch in Deutschland seit Jahren rückläufig. Bereits 23 Prozent der Grundschüler (sieben bis zehn Jahre) vernachlässigen laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts die erste Mahlzeit am Morgen. Wenn Eltern ihre Sprösslinge zum Frühstücken motivieren wollen, sollten sie nach Erfahrungen des Göttinger Ernährungspsychologen Dr. Thomas Ellrott, Co-Autor des Ratgeber-Portals www.komm-in-schwung.de, jedoch nicht mit dem abstrakten Thema Gesundheit argumentieren. Am besten kann die Frühstücksbereitschaft beim Nachwuchs stattdessen durch ein reichhaltiges, ausgewogenes Angebot gefördert werden, bei dem die Geschmacksvorlieben der Kinder natürlich auch nicht zu kurz kommen sollten.

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