Tag Archives: Dr. Marius Ebert

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Zwei Jahre sind genug

Wann gilt die zweijährige Verjährungsfirst?

Zwei Jahre sind genug

(Bildquelle: pixabay)

Prüfungen zum Betriebswirt/in IHK immer wieder ein beliebtes Thema. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb, was es mit der zweijährigen Verjährungsfrist auf sich hat und wann sie greift beziehungsweise wann sie nicht greift.

Ein wesentlicher Faktor im unternehmerischen Alltag ist die Zeit. Sie spielt nicht nur in Produktions- und Lieferprozesse, sondern auch in andere Abläufe hinein. Da, wo der Zeitrahmen begrenzt ist, kommen die Termine und Fristen ins Spiel. Das ist zum Beispiel der Fall bei Zahlungen, etwa bei Zahlungsfristen, oder bei Forderungen des Finanzamtes, nämlich den Abgabefristen von Unterlagen.

Wären diese Fristen an sich nicht bereits unangenehm genug, kommt noch ein zweites Erschwernis hinzu: die Unterschiedlichkeit der einzelnen Fristen. Bei manchen gibt es nur ein sehr kleines Zeitfenster, bei anderen dagegen mehrere Jahre.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Verjährungsfristen zu sehen. Ihnen gemeinsam ist, dass bestimmte Leistungen oder Ansprüche ab einem gewissen Zeitpunkt erlöschen. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Fälle. Einer davon ist die zweijährige Verjährungsfrist.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt üblicherweise drei Jahre. Die Besonderheit, die bereits in dem sprachlichen Begriff „zweijährige Verjährungsfrist“ zum Ausdruck kommt, liegt hier also zunächst einmal in der Verkürzung auf zwei Jahre.

Zwei Jahre Gewährleistungspflicht

Und bei dieser zweijährigen Verjährungsfrist handelt es sich um nichts anderes als das, was im Allgemeinen auch als „Gewährleistungsfrist“ bezeichnet wird und was Verbraucher häufig mit „Garantie“ verwechseln.

Die Gewährleistung muss erbracht werden vom Verkäufer. Der Verkäufer muss etwas gewährleisten, jedoch nicht garantieren. Und zwar muss er gewährleisten, dass die Ware frei von Sachmängeln und auch frei von Rechtsmängeln ist. Dies ist zunächst einmal der Grundansatz dieser Regelung oder auch der Leistungsanspruch des Verbrauchers an den Unternehmer.

Die Bezeichnung „zweijährige Verjährungsfrist“ begrenzt den Zeitraum dieser Gewährleistungspflicht des Unternehmers beziehungsweise des Gewährleistungsanspruchs des Kunden auf zwei Jahre. Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe und endet dann genau nach Ablauf dieser zwei Jahre. Der Käufer hat entsprechend zwei Jahre Zeit, wenn die Ware fehlerhaft war und dieser Fehler zum Zeitpunkt des Übergangs schon da war, seine Ansprüche geltend zu machen. Auf Umkehrung der Beweislast soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Die zweijährige Verjährungsfrist gilt also für die Gewährleistung des Verkäufers. Er muss zwei Jahre lang gewährleisten, dass zum Zeitpunkt des Übergangs der Ware die Ware frei von Rechts- und vor allem auch von Sachmängeln war.

Das komplette, kostenlose Video „Wann gilt die zweijährige Verjährungsfirst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Gegen den Strom

Was ist antizyklische Fiskalpolitik?

Gegen den Strom

Antizyklisch bedeutet, gegen den Konjunkturstrom zu agieren (Bildquelle: pixabay)

Fremdwörter sorgen in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK immer wieder für Verwirrung und Unsicherheit. Das gilt auch für den Begriff „antizyklische Fiskalpolitik“. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb, wie sich dieser Begriff sehr einfach auflösen lässt, so dass er seinen Schrecken verliert und sich damit auch zum Beispiel im Rahmen einer Prüfung erklären lässt.

Eine Prüfungsfrage wie „Was ist antizyklische Fiskalpolitik?“ ist durchaus dazu angetan, einen Prüfling in Angst und Schrecken zu versetzen, ihn zu lähmen und ihm so auch die Sprache zu verschlagen. Dies kann die korrekte Beantwortung der Frage torpedieren und auch den Rest der Prüfung negativ beeinflussen. Hier hilft es, Ruhe zu bewahren und die Frage systematisch anzugehen. Wie dies geht, zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert.

Staatliches Eingreifen in die Konjunktur gegen den Zyklus

Dazu werden zunächst die beiden zentralen Begriffe isoliert betrachtet: Fiskalpolitik ist nichts anderes als das staatliche Eingreifen in die Konjunktur, und antizyklisch bedeutet „gegen den Zyklus“. Dies ist bereits ein erster Ansatz. Nun bleibt nur noch, den Begriff des Zyklus näher zu bestimmen.

Mit dem Zyklus ist hier der zeitliche Verlauf des Bruttoinlandsproduktes gemeint. Steigt dieses an, liegt ein Aufschwung vor, bei einem starken Ansteigen spricht man von einer Hochkonjunktur. Werden die Zuwachsraten dagegen negativ, das heißt wenn sie abnehmen, liegt eine Schrumpfung oder eine Rezession vor. Auf diese folgt dann erfahrungsgemäß wieder ein Aufschwung. Genau dies ist mit dem Zyklus gemeint.

Eine zyklische Fiskalpolitik würde nun bedeuten: In der Hochkonjunktur, wenn die Wirtschaft wächst und somit in der Regel auch die Steuereinnahmen steigen, also mehr Geld in die Kasse kommt, ist der Staat besonders ausgabefreudig. Verhält sich der Staat nun mit seinen Maßnahmen aber gegen den Zyklus, bedeutet dies: in einer Rezession erhöht er die Staatsausgaben, und in einer Hochkonjunktur werden die Staatsausgaben gesenkt. Wenn man sie erhöht, weil auch mehr Geld reinkommt, verhält man sich zyklisch. Wenn man sie dagegen in der Hochkonjunktur senkt, dann verhält man sich antizyklisch.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist antizyklische Fiskalpolitik?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Haftung mit Haut und Haaren

Was bedeutet gesamtschuldnerische Haftung des OHG-Gesellschafters?

Haftung mit Haut und Haaren

Jeder OHG-Gesellschafter haftet gesamtschuldnerisch (Bildquelle: pixabay)

Zu den vielen Gesellschaftsformen, die es alleine in Deutschland gibt, zählt auch die OHG. Sie ist allerdings wenig bekannt. Wer Gesellschafter einer solchen OHG ist oder werden möchte, sollte sich allerdings über die schwerwiegenden Risiken bewusst sein. Dies betrifft vor allem die gesamtschuldnerische Haftung. Die Bedeutung dieses Haftungsgrundsatzes sollte auch einem angehenden Betriebswirt/in IHK zumindest für die Prüfung bekannt sein. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb die gesamtschuldnerische Haftung des OHG-Gesellschafters anhand eines anschaulichen Beispiels.

Gesellschaftsformen werden unterschieden in Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Zu ersteren gehören die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und die Partnergesellschaft bei freien Berufen, zu letzteren gehören die häufig anzutreffende GmbH und die AG. Die weniger bekannte Offene Handelsgesellschaft (OHG) zählt zu den Personengesellschaften. Dabei können sich natürliche und/oder juristische Personen zusammenschließen. Die OHG selbst ist jedoch keine juristische Person.

Im Hinblick auf die Haftung gilt unter anderem, dass jeder der Gesellschafter unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch haftet. Doch was bedeutet dieses „gesamtschuldnerisch“ oder auch „solidarisch“ eigentlich genau?

Jeder einzelne OHG-Gesellschafter haftet allein für alle Schulden der Gesellschaft

Es bedeutet: Jeder OHG-Gesellschafter haftet allein für alle Schulden der Gesellschaft. Hier sind drei Worte entscheidend: „jeder“, „allein“ und „alle“ – Jeder einzelne Gesellschafter haftet allein für alle Schulden, die im Zusammenhang mit der Gesellschaft entstanden sind.

Um zu erfassen, was das bedeutet, braucht man sich nur das folgende, etwas konstruierte, aber anschauliche Beispiel anzuschauen: Angenommen, einer der OHG-Gesellschafter kommt plötzlich auf die Idee, im Namen der Gesellschaft 10 Ferraris zu bestellen. Kann die Gesellschaft die entsprechende Rechnung bezahlen, dürfte das wohl noch das kleinere Übel sein. Übersteigt die Rechnung oder der dafür aufgenommene Überziehungskredit jedoch die finanziellen Kapazitäten der OHG, wird es eng. In diesem Fall haftet jeder einzelne OHG-Gesellschafter für die Schulden des Kollegen mit. Der Gläubiger, im Beispiel der Ferrari-Händler oder auch die Bank, die einen entsprechenden Überziehungskredit gewährt hat, kann sich nun aussuchen, an wen er sich wendet. Der Gläubiger kann sich an die Gesellschaft wenden oder an denjenigen Gesellschafter, der am meisten Vermögen besitzt. Letzteres wird ja häufig durch entsprechende Statussymbole offen zur Schau gestellt.

Dies zeigt, dass zur Gründung einer OHG eine Menge Vertrauen in die Seriosität und Loyalität der Mitgesellschafter vorhanden sein muss. Dieses Haftungsrisiko dürfte auch einer der Gründe dafür sein, warum die OHG relativ selten zu finden ist.

Das komplette, kostenlose Video “ Was bedeutet gesamtschuldnerische Haftung des OHG-Gesellschafters?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Zahlungsverzug – ab wann genau?

Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?

Zahlungsverzug - ab wann genau?

Nicht immer ist eine Mahnung erforderlich, damit ein Schuldner in Zahlungsverzug gerät (Bildquelle: pixabay)

Säumige Zahler sind für Unternehmer ein hohes Risiko, und mit nicht bezahlten Rechnungen sind häufig hohe Kosten und ein nicht unerheblicher Aufwand verbunden. Das beginnt damit, dass das Geld nicht wie geplant zur Verfügung steht, die Zahlung muss angemahnt werden, möglicherweise werden weitere Verfahren wie Mahnbescheid und Vollstreckung erforderlich. Unternehmer und der angehende Betriebswirt/in IHK sollten deshalb wissen, wann beziehungsweise ab wann ein Schuldner in Zahlungsverzug gerät, um zeitnah die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt In seinem kostenlosen Schulungsvideo, wie sich die Sachlage vor dem Hintergrund von § 286 BGB darstellt.

In der Regel läuft ein Verkauf, der nicht bar oder elektronisch abgewickelt wird, wie folgt ab: Der Kunde erhält die Ware. Zeitnah erhält er auch die dazugehörige Rechnung mit der Bitte um Zahlung beziehungsweise Überweisung. Und das tut er dann auch.

Wenn der Kunde allerdings nicht zahlt, gerät er in Zahlungsverzug. Doch wann genau setzt dieser Zahlungsverzug ein? Hierüber gibt es im unternehmerischen Alltag und vor allem auch bei laienhaft informierten Konsumenten unterschiedliche, teils abenteuerliche Auffassungen, etwa dass der Verkäufer erst einmal drei Mahnungen senden muss, bevor er rechtliche Schritte einleiten darf. Tatsächlich ist der Sachverhalt aber recht eindeutig und klar geregelt.

Zahlungsverzug auch ohne vorherige Mahnung

Die Rechtsgrundlage zur Thematik findet sich in § 286 im BGB. Hier wird auch das Thema Verzug des Schuldners. Im Falle eines Kaufs ist der Käufer der Schuldner der Geldsumme, so dass der § 286 BGB auch hier angewendet werden kann. Der gesamte Paragraf beinhaltet insgesamt fünf Absätze, von denen die ersten drei hier besonders wichtig sind.

Absatz 1 enthält bei vielen Paragrafen die jeweilige Grundregel. Dies ist auch hier so. Hier steht das Wort „Mahnung“: Wenn der der Schuldner nicht leistet, kommt er durch die Mahnung in Verzug.

In Absatz 2 sind nun Ausnahmen geregelt: Der Mahnung bedarf es nicht, zum Beispiel wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist.

Und Absatz 3 geht sogar noch weiter: Der Schuldner kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsausstellung leistet.

Diese Regelungen des § 286 BGB lassen sich nun wie folgt zusammenfassen: Der § 286 BGB stellt die Rechtsgrundlage für die Problematik des Zahlungsverzugs dar. Im Absatz 1 befindet sich das Schlüsselwort „Mahnung“. Er enthält die die Grundregel: Wenn jemand nicht zahlt, muss er erst einmal gemahnt werden. Aber es gibt die wichtige Ausnahme im Absatz 3. Dieser enthält als Kurzformel die Aussage: 30 Tage sind genug für einen Verzug. Wenn der Kunde also 30 Tage nach Zugang der Rechnung nicht bezahlt hat, gerät er auch dadurch in Verzug, und zwar ohne Mahnung. Und dann gibt Absatz 2 auch vor, dass die Mahnung entbehrlich ist, wenn für die Zahlung eine Zeit kalendermäßig bestimmt war.

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Vollstreckungsbescheid – was tun?

Vollstreckungsbescheid, Möglichkeiten des Schuldners

Vollstreckungsbescheid - was tun?

Was tun, wenn ein Vollstreckungsbescheid ins Haus flattert? (Bildquelle: pixabay)

Wenn ein Vollstreckungsbescheid ins Haus flattert, bedeutet dies für den Schuldner in der Regel Stress pur. Denn in irgendeiner Form muss er nun darauf reagieren. Doch auch der angehende Betriebswirt/in IHK sollte wissen, welche Möglichkeiten ein Schuldner hat, auf einen Vollstreckungsbescheid zu reagieren. Denn davon hängen auch aus unternehmerischer Sicht die weiteren Maßnahmen ab. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die wesentlichen Möglichkeiten des Schuldners auf und erläutert die sich daraus ergebenden Folgen.

Ein Vollstreckungsbescheid erfolgt nicht aus heiterem Himmel. Vielmehr gibt es dazu bereits eine Vorgeschichte: Der Unternehmer hat für einen Kunden eine Leistung erbracht, etwa eine Ware geliefert und dem Kunden diese Leistung in Rechnung gestellt. Aus irgendwelchen Gründen hat der Schuldner diese Rechnung nicht bezahlt. In der Folge kommt es dann beispielsweise über Mahnungen und Mahnbescheid zum Vollstreckungsbescheid. Für den Gläubiger bedeutet dies schon nahezu die ultima ratio, noch an sein Geld zu kommen und den Schuldner zur Zahlung zu verpflichten. Der damit verbundene Aufwand und die damit verbundenen Kosten sollen hier zunächst einmal außen Betracht bleiben.

Drei Handlungsmöglichkeiten des Schuldners bei einem Vollstreckungsbescheid

Nachdem dem Schuldner der Vollstreckungsbescheid zugegangen ist, hat er drei Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder er bezahlt, oder er legt Widerspruch ein, oder er tut gar nichts.

Die erste Möglichkeit ist je nach Situation für den Schuldner die beste: Wenn der Schuldner nun bezahlt, ist die Sache für ihn erledigt, und er hat dann Ruhe. Das setzt natürlich voraus, dass die Forderung berechtigt ist.

Der Schuldner kann aber auch gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen. Dieser muss allerdings innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Erfolgt der Widerspruch nicht rechtzeitig, das heißt wenn die Zwei-Wochen-Frist versäumt wird, wird der Widerspruch nicht mehr anerkannt, und dies wird gleichgesetzt mit der dritten Möglichkeit, nämlich dass der Schuldner untätig bleibt, also nichts tut und nicht reagiert. Sofern der Widerspruch gegen den Vollstreckungsbescheid aber innerhalb der Zwei-Wochen-Frist erfolgt, kommt es automatisch zur Klage.

Im dritten Fall, also bei Untätigkeit des Schuldners oder bei versäumter Klagefrist, erfolgt der für den Schuldner vielleicht unangenehmste Fall. Denn nach zwei Wochen wird der Vollstreckungsbescheid zu einem vollstreckbaren Titel. Es wird dann der Vollstreckungsbescheid erlassen, und dann kommt der Gerichtsvollzieher und führt die Zwangsvollstreckung durch.

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Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Verbraucherdarlehen, wesentliche Bestimmungen

Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Kein Geld mehr? — Die Bedingungen für Verbraucherdarlehen müssen klar geregelt sein (Bildquelle: pixabay)

Wenn das eigene Geld nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, auf Fremdgeld zurückzugreifen. In der Regel geschieht dies über ein Darlehen. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen Darlehen an Unternehmen und an Verbraucher. In der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK werden auch die wesentlichen Bestimmungen der Verbraucherdarlehen abgefragt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo die wesentlichen Bestimmungen auf und erläutert deren Hintergründe.

Entscheidend für die Lösung einer Prüfungsfrage, in der es um die wesentlichen Bestimmungen eines Verbraucherdarlehens geht, ist zunächst einmal das BBG. Dieses unterscheidet im Allgemeinen Teil zwischen Unternehmer und Verbraucher, so dass der Begriff des Verbrauchers hier klar definiert ist.

Bestimmungen für Verbraucherdarlehen dienen dem Verbraucherschutz

Der Hintergrund für die Bestimmungen für Verbraucherdarlehen ist der damalige Wille des Gesetzgebers, nämlich eine klare Erkennbarkeit der Bedingungen für den Verbraucher. Dies war nämlich in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Die Regelungen dienen damit dem Verbraucherschutz.

Hat der angehende Betriebswirt/in IHK diese Zusammenhänge erst einmal verinnerlicht, kann er die entsprechenden Bestimmungen leicht ableiten:

Der Nettobetrag des Verbraucherdarlehens muss klar erkennbar sein. Fällt bei einem Darlehen über 10.000 Euro zum Beispiel ein Disagio von 2.000 Euro an, beträgt die Nettoauszahlung nur noch 8.000 Euro.

Auch die Art und Weise der Rückzahlung muss klar dargelegt werden. Diese Tilgungsmodalitäten können zum Beispiel vorsehen, dass das Darlehen monatlich zurückgezahlt wird, oder dass monatlich zunächst die Zinsen und dann am Ende der Laufzeit die gesamte Kreditsumme.

Ebenfalls klar erkennbar müssen Zinssatz und sonstige Kosten sein. Entscheidend ist hier der effektive Jahreszins und nicht etwa der Nominalzins, der häufig sehr viel niedriger als der effektive ist.

Auch der Verzugszins muss für den Verbraucher deutlich erkennbar sein. Entscheidend ist auch hier, wie bei den anderen Bestimmungen, die Transparenz.

Generell muss der Kreditvertrag auch schriftlich abgeschlossen werden. Dies dient nicht zuletzt auch als Nachweis für die vereinbarten Konditionen.

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Die Tücke der Termine — Liefertermine klar regeln

Unterscheiden Sie Terminkauf u. Fixkauf!

Die Tücke der Termine -- Liefertermine klar regeln

Beim Vereinbaren von Lieferterminen kann es leicht zu Missverständnissen kommen (Bildquelle: pixabay)

Im Alltag wird das Thema Kauf meist in Verbindung mit der Bezahlung und gleichzeitigen Aushändigung der Ware verbunden. Dies ist jedoch nicht immer so. Vor allem bei B2B-Geschäften ist es üblich, mit Lieferterminen zu arbeiten. Vor diesem Hintergrund sollte dem angehenden Betriebswirt/in IHK auch der Unterschied zwischen Terminkauf und Fixkauf geläufig sein. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erläutert in seinem kostenlosen Schulungsvideo anschaulich, worin sich diese beiden Kaufarten unterscheiden.

Beim Einkauf von Waren kann es je nach Situation sinnvoll und wünschenswert sein, bestimmte Lieferzeiten zu vereinbaren. Wer hier jedoch keine böse Überraschung erleben möchte, sollte genau wissen, worauf er sich einlässt, also sozusagen das Kleingedruckte lesen und verstehen. Denn der Teufel steckt wie so oft auch hier im Detail. Ob ein Terminkauf oder ein Fixkauf vereinbart wurde, ist im Zweifelsfall auch juristisch relevant.

Lieferung innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem festen Zeitpunkt

Grundsätzlich kann man nämlich zwischen diesen beiden Varianten, Terminkauf und Fixkauf, unterscheiden. Der Unterschied liegt grundsätzlich in der Genauigkeit der zeitlichen Vorgabe.

Beim Terminkauf wird ein Zeitraum für die Lieferung der Ware vereinbart. Hier gibt es wiederum zwei Varianten. Entweder lautet die Formulierung „innerhalb von …“, also zum Beispiel „innerhalb von 3 Wochen ab Kauf“. Dann hat der Verkäufer 3 Wochen Zeit, die Ware zu liefern. Er ist an keinen bestimmten Liefertag gebunden. Er muss nur sicherstellen, dass die Ware an irgendeinem Tag innerhalb dieser 3-Wochen-Frist geliefert wird. Ähnlich verhält es sich mit der Formulierung „bis zum …“, also etwa „bis zum 30. August“. Hier wird der letztmögliche Tag der Lieferung also genau angegeben. Liefert der Verkäufer nicht innerhalb des vereinbarten Zeitfensters, hat er den Liefertermin nicht eingehalten.

Beim Fixkauf sind die Spielregeln sehr viel enger. Hier wird nicht ein spätester Liefertermin festgelegt, sondern ein genauer, also etwa „Lieferung am 26. August 2017“ oder „30. August 2017 fest“. Die Lieferung muss also an genau diesem Tag erfolgen. Je nach Situation kann es sogar erforderlich sein, eine genaue Uhrzeit zu vereinbaren, also zum Beispiel „Lieferung am 26. August 2017 um 14:00 Uhr MEZ“. Wenn zum Beispiel für diesen Tag um 18:30 ein Catering mit Gästen geplant ist, dann ist es sinnlos die Speisen bereits einige Tage vorher oder erst am folgenden Tag anzuliefern.

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Das Wachstum liegt im Auge des Betrachters

Unterscheiden Sie nominales u. reales Wirtschaftswachstum!

Das Wachstum liegt im Auge des Betrachters

Wirtschaftliches Wachstum kann nominal oder real betrachtet werden (Bildquelle: pixabay)

Das Thema Wirtschaftswachstum taucht in den Medien regelmäßig auf, vor allem um Regierungserfolge zu demonstrieren oder zu diskutieren. Doch entscheidend ist dabei nicht ein Anstieg oder Sinken, sondern ob sich die Diskussion um das reale oder das nominale Wirtschaftswachstum dreht. Während dies für den Verbraucher eher böhmische Dörfer sind, sollte der angehende Betriebswirt/in (IHK) diese Unterscheidung kennen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese Unterscheidung auf und erklärt auch, was das Ganze mit der Inflation zu tun hat.

Der Begriff Wirtschaftswachstum ist generell positiv belegt, da Wachstum an sich ja eine Steigerung bedeutet. Beim Wirtschaftswachstum wird das Wachstum in den Preisen mit den jeweiligen Mengen multipliziert. Doch wie so oft gilt auch hier: Alles ist relativ. Die Relationen im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum zeigen sich an den beiden Attributen „nominal“ und „real“. Doch was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Betrachtungswinkeln?

Preisunbereinigt vs. preisbereinigt

Die Bedeutung der beiden Aspekte ergibt sich aus den Begriffen selbst. „Nominal“ leitet sich von dem lateinischen Ursprungswort „nomen“ gleich „Name“ ab. Beim nominalen Wirtschaftswachstum untersucht man das Wachstum in den Preisen des jeweiligen Jahres und multipliziert diese mit den Mengen des gleichen Jahres. Das Wirtschaftswachstum für 2016 ist somit das Produkt der Preise und Mengen des Jahres 2016.

Anders dagegen das reale Wirtschaftswachstum: Hier werden zwar ebenfalls die Mengen des aktuellen Jahres genommen, also zum Beispiel von 2016, allerdings werden diese mit den Preisen des Basisjahres multipliziert, also zum Beispiel von 2015.

Das bedeutet aber auch, dass das nominale Wirtschaftswachstum nicht preisbereinigt ist und die Inflation nicht berücksichtigt. Das reale Wirtschaftswachstum dagegen ist preisbereinigt, das heißt die Inflation ist rausgerechnet.

So kann es als auch durchaus vorkommen, dass ein Wirtschaftswachstum auch allein durch Preissteigerungen entstanden ist. Wenn sich die Mengenseite überhaupt nicht geändert hat, aber die Preise gestiegen sind, dann erscheint hier als Produkt ein höherer Wert.

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Die Rechnung, bitte!

Rechnungsprüfung, Prüfschritte

Die Rechnung, bitte!

Ausgehende oder eingehende Rechnungen sollten immer sachlich und rechnerisch geprüft werden (Bildquelle: pixabay)

Rechnungen sind ein fester Bestandteil im Unternehmensalltag, aber auch im privaten Alltag. Dass sie bezahlt werden sollten, steht außer Frage. Doch nicht nur vor dem Bezahlen sollte eine Rechnung stets auch geprüft werden, sondern auch vor dem Versenden einer Rechnung. Dies geht besonders effektiv, wenn man sich an bestimmte Prüfschritte hält. Investitionen gehören zum Unternehmensalltag. Die Kenntnis dieser Prüfschritte bei der Rechnungsprüfung wird auch vom angehenden Betriebswirt/in (IHK) erwartet. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese Prüfschritte kurz auf und gibt dazu auch ein paar wichtige Tipps.

Insbesondere im Rahmen der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK sollte man sich über die Bedeutung des Begriffs Rechnungsprüfung im Klaren sein. Gemeint ist hier nämlich nicht die Prüfung der Bücher im Sinne einer Prüfung der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung. Dies wird auch als Prüfung der Rechnungslegung bezeichnet. Rechnungsprüfung dagegen meint die Überprüfung einer konkreten kaufmännischen Rechnung. Und genau dabei gibt es einige Prüfschritte, die man abarbeiten kann und so zu dem Ergebnis kommt dass die vorliegende Rechnung korrekt oder nicht korrekt ist.

Sachliche und rechnerische Prüfung

Der gesamte Prozess einer Rechnungsprüfung besteht aus zwei Hauptschritten, und zwar der sachlichen Prüfung und der rechnerischen Prüfung:

Bei der sachlichen Prüfung geht es ausschließlich um die in der Rechnung aufgeführten Waren oder Dienstleistungen und deren Menge. Die beiden Leitfragen lautet also hier: Wird die richtige Ware ausgewiesen? Wird die richtige Menge ausgewiesen? In der Praxis kann es nämlich durchaus vorkommen, dass zum Beispiel aufgrund eines menschlichen Fehlers oder eines Lieferproblems falsche oder falsch berechnete Waren in der Rechnung auftauchen.

Nach der sachlichen Prüfung erfolgt die rechnerische Prüfung der Rechnung. Diese beginnt ebenfalls mit einer sachlichen Prüfung, nämlich ob die aufgeführten Nettopreise, die Umsatzsteuer, eventuelle Rabatte und Skonti korrekt aufgeführt sind. Auch hier können in der Praxis zahlreiche Fehlerquellen auftauchen, etwa aufgrund der manchmal etwas verwirrenden Umsatzsteuerregelungen, oder weil mit dem Bestellservice vereinbarte Rabatte oder Skonti nicht an die Rechnungsstelle kommuniziert wurden. Stimmen diese Zahlen und Werte, erfolgt die eigentliche rechnerische Prüfung, nämlich das Nachrechnen der Einzelposten, der Zwischenergebnisse und des Gesamtbetrags.

Gibt es sowohl bei der sachlichen als auch bei der rechnerischen Überprüfung keinen Grund zur Beanstandung, kann die Rechnung als korrekt angesehen. Erfolgte die Prüfung beim Lieferanten, kann die Rechnung nun an den Kunden weitergeleitet werden. Erfolgte die Rechnungsprüfung beim Kunden, kann der fällige Betrag bezahlt werden.

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Warum nicht bei jedem Kauf das HGB greift

Unterscheiden Sie bürgerlichen Kauf und Handelskauf!

Warum nicht bei jedem Kauf das HGB greift

Nicht jeder Flohmarktkauf ist ein bürgerlicher Kauf – je nach Konstellation kann auch das HGB gelten (Bildquelle: pixabay)

Im Handelsrecht wird unterschieden zwischen bürgerlichem Kauf und Handelskauf. Doch was bedeutet das eigentlich genau, und worin liegt der wesentliche Unterschied? Diese ist für sowohl für Privatkonsumenten als auf für Unternehmer nicht ganz uninteressant und taucht gelegentlich auch in der Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auf. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die Unterschiede zwischen diesen beiden Varianten.

Wer eine Ware haben will und sie nicht gerade stehlen will oder geschenkt bekommt, der muss sie kaufen. Das lernen sogar Kinder schon sehr früh. Unter Privatkonsumenten kursieren aber zum Teil abenteuerliche Vorstellungen über die Unterschiede, ob man von einer Privatperson kauft oder von einem gewerblichen Anbieter, etwa im Hinblick auf Garantie, Rückgaberecht und Gewährleistung. Insbesondere auf den einschlägigen virtuellen Flohmärkten findet man dann häufig auch Hinweise wie „Privatverkauf“, „Gekauft wie gesehen“ und „kein Rückgaberecht“. Unabhängig davon, ob diese Aussagen Rechtskraft haben, stellt sich zunächst einmal die Frage, ob es hier tatsächlich einen Unterschied gibt.

BGB bei bürgerlichem Kauf, BGB plus HGB bei Handelskauf

Tatsächlich unterscheidet die Rechtsprechung zwischen einem bürgerlichen Kauf und einem Handelskauf. Diese beiden Begriffe sind klar geregelt: Sind beide Vertragspartner Bürger, aber keine Kaufleute, handelt es sich um einen bürgerlichen Kauf. Ist mindestens einer der beiden Vertragspartner Kaufmann oder Kauffrau, handelt es sich bei dem Vorgang um einen Handelskauf. In dem beschriebenen Fall ist es ein einseitiger Handelskauf. Sind beide Vertragspartner Kaufleute, liegt ein zweiseitiger Handelskauf vor.

Doch was bedeutet dies nun konkret? Sofern es sich um einen reinen bürgerlichen Kauf handelt, gilt für die Vertragspartner beziehungsweise den Vorgang das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Die oben beschriebenen Aussagen wären deshalb alleine anhand des BGB zu klären, sofern beide es sich beim Verkäufer und beim Käufer um Bürger und nicht um Kaufleute handelt. Handelt jedoch mindestens eine der Personen gewerblich, liegt ein Handelskauf vor, und für diesen gilt neben dem BGB als grundlegendem Recht zusätzlich als Spezialgesetz das Handelsgesetzbuch (HGB).

Das komplette, kostenlose Video “ Unterscheiden Sie bürgerlichen Kauf und Handelskauf!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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