Tag Archives: Dr. Marius Ebert

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Woher nehmen? – Mitarbeitersuche außerhalb

Externe Personalbeschaffung, Möglichkeiten

Woher nehmen? - Mitarbeitersuche außerhalb

Um extern den richtigen Mitarbeiter zu finden, müssen die geeigneten Instrumente eingesetzt werden (Bildquelle: pixabay)

In Zeiten von Fachkräftemangel, demografischem Wandel, Globalisierung, Internet und Social Media wird für Unternehmen die Personalbeschaffung immer schwieriger. Generell stehen den Verantwortlichen zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter hierfür interne und externe Möglichkeiten zur Verfügung. Diese sollte auch ein angehender Betriebswirt/in IHK kennen und in einer Prüfung beispielhaft benennen können. In seinem kostenlosen Schulungsvideo greift Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diesen Themenkomplex auf und beleuchtet die Möglichkeiten der externen Personalbeschaffung.

Generell lassen sich bei der Personalbeschaffung interne und externe Maßnahmen unterscheiden. Intern bedeutet zum Beispiel, dass eigene Mitarbeiter auf anderen Stellen eingesetzt werden, dass man also innerhalb des Unternehmens sucht. Im Gegensatz dazu stehen die externen Möglichkeiten, also die Maßnahmen und Instrumente zum Recruiting neuer Mitarbeiter von außerhalb.

So lassen sich Mitarbeiter extern rekruitieren

Für die externe Personalbeschaffung gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die gängigen und klassischen Wege sind die Arbeitsagenturen und Stellenanzeigen in den Print-Medien. Diese Instrumente verlieren jedoch angesichts der aktuellen Entwicklungen zunehmend an Bedeutung.

Eine weitere Möglichkeit stellen die Personalberater im weitesten Sinne dar. Darunter fallen Headhunter, Coaches und Karriereberater, wobei manche Karriereberater sich inzwischen auch als Coach bezeichnen.
Anstelle von Print-Anzeigen werden in der Praxis nun häufig Anzeigen in Online Jobbörsen eingesetzt.

Ebenfalls an Bedeutung zugenommen hat das Personalleasing, also Zeitarbeit oder auch Leiharbeit.

Ein hoher Stellenwert kommt auch den sogenannten Recruiting-Messen zu. Ähnlich wie bei den herkömmlichen Messen, auf denen sich Unternehmen präsentieren, sind hier die Unternehmen sozusagen die Aussteller, und die Besucher der Messe sind wechselwillige Menschen, die einen neuen Arbeitgeber suchen und dort Gespräche führen über Möglichkeiten.

Nach wie vor wichtig sind die informellen Möglichkeiten über gesellschaftliche Kontakte wie zum Beispiel Sportvereine etc., also dort, wo Menschen zusammenkommen mehr unter der Überschrift Freizeit und Hobby, aber wo auch Gespräche stattfinden nach dem Motto: „Kennst du da nicht jemanden und weißt du da nicht …“ und so weiter.

Nicht zu unterschätzen in der heutigen Zeit sind die Social Networks wie Xing. Social Networks sind inzwischen auch für die Headhunter, für die Personalberater und für die Menschen im Unternehmen, die mit Personalbeschaffung zu tun haben, zum täglichen Handwerkszeug geworden.

Das komplette, kostenlose Video “ Externe Personalbeschaffung, Möglichkeiten“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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Erdbeeren zu Weihnachten?

Nennen Sie Vorteile des internationalen Güteraustauschs!

Erdbeeren zu Weihnachten?

Erdbeeren auch zu Weihnachten? Internationaler Warenaustausch macht’s möglich (Bildquelle: pixabay)

Bereits unsere Vorfahren schätzten die Möglichkeit des Imports und des Warentauschs. Daran hat sich bis in die heutige Zeit wenig geändert. Ein wesentliches Merkmal moderner Wirtschaft ist der internationale Austausch von Gütern. Doch welche Vorteile bietet dieser internationale Güteraustausch tatsächlich? Dieser Frage, die auch zum Fragenkatalog der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK gehört, geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo nach.

Erdbeeren zu Weihnachten? – Das wäre vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar gewesen. Inzwischen gehört es schon fast zum guten Händler-Ton. Aus Unternehmersicht ist internationaler Güteraustausch in der heutigen Zeit nicht mehr hinwegzudenken. Für Konsumenten dürfte diese Art der Warenbeschaffung sogar längst zur Selbstverständlichkeit gehören. Die ganzjährige Verfügbarkeit von Produkten, vor allem saisonaler Produkte wie eben Erdbeeren, aber auch von Tomaten, Gurken und anderen Produkten wird kaum noch hinterfragt.

Vorteile des internationalen Güteraustauschs

Das Erdbeer-Beispiel zeigt bereits einen der Vorteile des internationalen Güteraustauschs: Güter, die es im Inland nicht gibt, können beschafft werden. Dies wird bei saisonalen Waren wie Erdbeeren besonders deutlich. Es gilt aber auch für andere Produkte, die im eigenen Land nicht oder nicht ausreichend produziert werden.

Ein weiterer Vorteil des internationalen Güteraustauschs besteht darin, dass die Preise niedrig sind beziehungsweise gehalten werden können. Hier schließt sich allerdings gleich eine andere Frage an, nämlich warum die Preise niedrig sind. Dies lässt sich mit dem internationalen Wettbewerb beantworten.

Als dritter Vorteil des internationalen Güteraustauschs wird oft angeführt, dass die internationale Arbeitsteilung generell den Wohlstand steigert. Dieses Argument ist allerdings umstritten, besonders bei Globalisierungsgegnern. „Internationale Arbeitsteilung“ bedeutet, dass man nicht mehr alles selbst produziert, sondern dass man die Dinge, die man selbst nicht produziert, aus dem Ausland bezieht.

Das komplette, kostenlose Video “ Nennen Sie Vorteile des internationalen Güteraustauschs!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Was spricht für und gegen den direkten Absatz?

Nennen Sie Vor- und Nachteile des direkten Absatzes!

Was spricht für und gegen den direkten Absatz?

Absatz? Im Marketing: direkt oder indirekt (Bildquelle: Pixabay)

Für einen Produzenten stellt sich immer wieder die Frage, ob er direkt oder indirekt distribuieren möchte. Eine wichtige Entscheidungshilfe bildet dabei das Wissen um die Vorteile und Nachteile des direkten Absatzes. Dieses Wissen wird auch in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK abgefragt. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb nicht nur einen strukturierten Überblick über die Vor- und Nachteile des direkten Absatzes, sondern auch wertvolle Tipps für die Lösung dieser und ähnlicher Fragen.

Grundsätzlich lassen sich zwei Distributionsformen unterschieden: Der Produzent kann seine Waren über einen Händler an die Endverbraucher weiterverbreiten, also indirekt distribuieren, oder er verkauft selbst direkt an die Kunden. Dieses direkte Distribuieren wird auch als „direkter Absatz“ bezeichnet. Doch worin liegen nun die Vor- und Nachteile dieses direkten Absatzes?

Direkter Absatz – Licht und Schatten

Auf der Seite der Vorteile steht zunächst der direkte und unmittelbare Kundenkontakt. Da der Hersteller direkt an die Kunden verkauft, hat er auch den unmittelbaren Kundenkontakt mit all den damit verbundenen Vorteilen: Er erfährt zum Beispiel, was beim Kunden los ist, welche Anschlusswünsche der Kunde hat, womit der Kunde vielleicht nicht zufrieden ist, und vieles mehr. Und dabei erhält er wichtige und wertvolle Marktinformationen.

Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit von Händlern. Überspitzt könnte man formulieren, dass die Händler die Macht haben und die Hersteller entsprechend vor ihnen auf den Knien rutschen müssen. Denn wenn ein Händler ein Produkt auslistet, also aus seinem Sortiment streicht, dann kann das für den Hersteller fatale Folgen haben, weil er an dieser Stelle eben nicht mehr den Zugang zum Kunden hat.

Als dritter Vorteil wäre zu nennen, dass das Marketing selbst bestimmt wird. Beim indirekten Distribuieren bestimmt dagegen der Händler das Marketing.

Diesen Vorteilen des direkten Absatzes stehen aber auch Nachteile gegenüber. Dazu gehört, dass der Markt nicht vollständig erreicht wird. Wenn direkt distribuiert wird, kann dies kaum eine solche Reichweite haben, wie sie die Händler haben.

Der zuvor genannte Vorteil, dass das Marketing selbst bestimmt wird, hat auch seine Schattenseiten, da Funktionen des Handels übernommen werden müssen. Dafür brauchen das Unternehmen das Personal, die finanziellen Mittel, die Zeit und vieles mehr, was sonst der Handel macht.

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Woran erkennt man eine Kapitalgesellschaft?

Nennen Sie die Merkmale der Kapitalgesellschaft!

Woran erkennt man eine Kapitalgesellschaft?

Die GmbH ist eine Form der Kapitalgesellschaft (Bildquelle: Fotolia)

Zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften gibt es einige wichtige Unterschiede. Doch was sind die typischen Merkmale einer Kapitalgesellschaft? Dieser beliebten Frage aus der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo nach.

Für Kapitalgesellschaften wie eine Aktiengesellschaft, eine GmbH oder eine eingetragene Genossenschaft lassen sich typische Merkmale herausfiltern, die sie von einer Personengesellschaft unterscheiden. Ausgehend von dem Gegensatzpaar „Personengesellschaft“ und „Kapitalgesellschaft“ lassen sich die wichtigsten Merkmale einer Kapitalgesellschaft bereits sehr leicht ableiten und somit auch merken.

Vier wesentliche Merkmale einer Kapitalgesellschaft

Das Kapital steht im Vordergrund: Während bei einer Personengesellschaft die Personen im Vordergrund stehen, ist es bei der Kapitalgesellschaft das Kapital. So können bei einer börsennotierten Kapitalgesellschaft die Gesellschafter mehrmals innerhalb einer Stunde wechseln, je nachdem, wie viele Aktien verkauft oder gekauft werden, da jeder Aktionär ja Gesellschafter dieser Kapitalgesellschaft ist. Dabei ist es relativ egal, wer gerade die Aktien hat.

Die Haftung ist beschränkt: Dieses häufig missverstandene Merkmal einer Kapitalgesellschaft bedeutet, dass das Haftungsrisiko beschränkt ist auf das Gesellschaftsvermögen. Anders formuliert: Die Gesellschaft selber haftet mit allem, was sie hat. Was aber nicht haftet, ist das Privatvermögen der Gesellschafter. Das Instrument der sogenannten Durchgriffshaftung sei in diesem Zusammenhang nur der Vollständigkeit erwähnt.

Vertretung durch Organe: Stellt man sich eine Kapitalgesellschaft bildlich als eine „Person im Koma“ vor, die alleine nicht handlungs- und lebensfähig ist und die nicht selbst agieren kann, wird deutlich, wozu diese juristische Person Organe braucht. Bei der AG sind es die drei Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Bei der GmbH ist es wesentlich der GmbH-Geschäftsführer sowie die Gesellschafterversammlung und unter bestimmten Umständen ein Aufsichtsrat. Der Vorstand einer AG handelt, aber nicht für sich selber, sondern für die Aktiengesellschaft. Der GmbH-Geschäftsführer handelt, aber nicht für sich selber, sondern im Prinzip handelt die GmbH durch ihn. Das ist die Vertretung durch Organe und ein typisches Merkmal einer Kapitalgesellschaft.

Gründung durch Eintragung im Register: In der Regel wird eine Kapitalgesellschaft in das Handelsregister eingetragen. Bei einer Genossenschaft ist es dagegen das Genossenschaftsregister. Erst durch Eintragung in das Register wird die Kapitalgesellschaft zur Kapitalgesellschaft. Vorher ist sie eine Kapitalgesellschaft i.G., in Gründung. Erst, wenn sie eingetragen ist, ist sie sozusagen geboren. Das heißt die Eintragung ist konstitutiv (rechtsbegründend) und nicht nur „deklaratorisch“ (rechtsbekundend).

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4 P + 3 P = 7 P oder: Die Marketing-Instrumente

Nennen Sie die Instrumente im Marketing!

4 P + 3 P = 7 P oder: Die Marketing-Instrumente

Instrumente im Marketing (Bildquelle: Pixarbay)

Für ein erfolgreiches Marketing wurden inzwischen etliche Instrumente entwickelt, die sowohl ein Unternehmer als auch ein angehender Betriebswirt/in IHK kennen sollte und die demzufolge auch gerne in der Prüfung abgefragt werden. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen schnellen Überblick über die Instrumente im klassischen Marketing und im Dienstleistungsmarketing. Zum besseren Verständnis der etwas abstrakteren Instrumente erläutert er diese anhand zweier nachvollziehbarer Beispiele aus dem Alltag, nämlich einem Restaurantbesuch und einem Besuch beim Zahnarzt.

Das klassische Marketing oder auch Produktmarketing basiert auf vier Instrumenten. Sie sind auch als die berühmten 4 Ps in die Fachliteratur eingegangen und lassen sich somit auch über diese Anfangsbuchstaben leicht merken: Product, Place, Price und Promotion, auf Deutsch Produktpolitik, Preispolitik (oder auch Kontrahierungspolitik), Distributionspolitik und Kommunikationspolitik.

Zusätzliche Instrumente im Dienstleistungsmarketing

Mit dem zunehmenden Aufkommen von Dienstleistungen wurde es auch entsprechend wichtig, diese möglichst erfolgreich zu vermarkten. Zu den 4 Ps des klassischen Produktmarketings gesellen sich nun noch 3 weitere, nämlich People, Process und Physical Facilities, zu Deutsch Prozesse, Ausstattung oder Ambiente und Abläufe.

Für den Lernprozess im Hinblick auf die Instrumente im Marketing wichtig ist hier also zunächst einmal „4 P + 3 P“.

Während die klassischen 4 Ps recht einleuchtend sind, sieht dies bei den zusätzlichen 3i Ps im Dienstleistungsbereich etwas anders aus. Dies lässt sich jedoch beispielsweise anhand eines Restaurantbesuchs, also aus der Sicht des Dienstleistungs-Kunden, recht schnell veranschaulichen: Hier spielen die Prozesse oder Abläufe (Process) eine Rolle, bis das bestellte Essen endlich und hoffentlich noch warm und freundlich serviert auf dem Tisch steht. Dahinter stehen aber immer auch Menschen (People), wobei vor allem das Servicepersonal vom Kunden wahrgenommen wird. Auch die Ausstattung oder das Ambiente (Physical Facilities) des Restaurants sind ausschlaggebend dafür, ob der Kunde (hoffentlich) wieder kommt. Mit etwas Fantasie lässt sich das Beispiel auch auf einen Zahnarztbesuch übertragen.

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Preise angeben – aber richtig!

Nennen Sie Bestimmungen der Preisangabenverordnung!

Preise angeben - aber richtig!

Für Preisangaben gibt es gesetzliche Regeln (Bildquelle: Fotolia)

Unternehmer sollten sich darüber bewusst sein, dass Preise korrekt angegeben werden müssen. Näheres dazu regelt die Preisangabenverordnung. Nicht ohne Grund ist dies denn auch ein beliebtes Thema in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Bestimmungen der Preisangabenverordnung. Dabei erläutert er auch kurz die grundsätzliche Bedeutung dieser Verordnung.

Dass Preisangaben nicht willkürlich oder gar falsch erfolgen dürfen, belegt folgendes kleine Beispiel aus dem Alltag: Bevor ein potenzieller Kunde ein Restaurant betritt, möchte er in der Regel ganz gerne wissen, was da finanziell auf ihn zukommt, und das nicht nur ungefähr, sondern exakt. Und genau hier kommt die Preisangabenverordnung ins Spiel. Sie soll nämlich für Transparenz sorgen, also für Klarheit und Durchsichtigkeit, und zwar in Bezug auf die Preise. Oder noch einfacher formuliert: Die Preisangabenverordnung soll dafür sorgen, dass der Verbraucher erkennen kann, auf was er sich preislich einlässt. Damit wird aber auch deutlich, worin der tiefere Sinn dieser Verordnung besteht: Sie dient dem Verbraucherschutz. Um bei dem Restaurant-Beispiel zu bleiben: Ist der Kunde erst einmal drin ist, dann ist es für ihn schwerer, wieder heraus zu kommen, da hier bestimmte psychologische Drucksituationen entstehen.

Preisangabenverordnung dient dem Verbraucherschutz

Einige Beispiele erläutern diesen Grundgedanken:

Endverbraucherpreise: Auch hier taucht wieder das Wort „Verbraucher“ auf. Endverbraucherpreise werden immer inklusive Umsatzsteuer angegeben, während Preise gegenüber Unternehmern in der Regel Nettopreise sind, da der Unternehmer die Umsatzsteuer ja durchlaufen lassen kann. Anders dagegen der Endverbraucher. Er trägt die Umsatzsteuer. Also muss er hier auch wissen, auf was er sich preislich einlässt. Es darf also nicht passieren, dass er beispielsweise im Regal im Kaufhaus etwas sieht, das mit einem Preis von 100 Euro ausgezeichnet ist, damit zur Kasse geht und sich wundert, warum er statt 100 Euro plötzlich sagt 119 Euro (100 Euro plus 19 Prozent Umsatzsteuer) zahlen soll. Das darf nicht sein, sondern das Produkt muss schon mit 119 Euro ausgewiesen seien.

Versandhandel: Bei Versand muss die Höhe der Versandkosten ganz klar erkennbar sein. Gerade bei niedrigpreisigen Produkten machen die Versandkosten oft einen erheblichen Teil des Gesamtpreises aus. 3,50 Euro oder 4,80 Euro Versandkosten für ein Produkt, das eigentlich nur 1,19 Euro (inklusive Umsatzsteuer) kostet, können den Produktpreis für den Kunden dann deutlich erhöhen. Deswegen muss auch hier erkennbar sein für den Verbraucher, auf was er sich einlässt.

Schaufenster: Schaufensterware muss mit Preisschildern versehen sein. Hier gibt es zwar ein paar kleine Ausnahmen aus Sicherheitsgründen, etwa für teure Uhren, Brillanten und so weiter. Generell gilt aber hier die Preisschild-Pflicht.

Banken: Banken müssen immer den effektiven Jahreszins angegeben. Man unterscheidet ja hier den nominalen und den effektiven, und der effektive ist das, was der Verbraucher tatsächlich bezahlen muss. Der effektive Jahreszins bei Krediten liegt über dem nominalen, und bei Guthaben liegt er oft unter dem Nominalzins. Und der effektive Jahreszins, also das, was der Verbraucher tatsächlich bezahlt unter Berücksichtigung von anderen Gebühren und so weiter, muss klar ausgewiesen sein.

Restaurants: Und nochmals zum Ausgangsbeispiel: Restaurants müssen draußen einen Aushang anbringen in Form eines so genannten Leuchtkastens. Im Aushang wird jedoch nicht nur die Karte mit den Speisen aufgeführt, sondern mit Preisen, und zwar mit den Preisen, die tatsächlich drinnen genommen werden, damit der Verbraucher, ehe er das Restaurant betritt, weiß auf was er sich preislich einlässt.

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Binnen- und Außenhandelsrisiken

Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Außenhandel ist mit Risiken (und Chancen) verbunden (Bildquelle: Pixarbay)

Sowohl Binnen- als auch Außenhandel haben unbestritten ihre Vor- und Nachteile. Beide sind allerdings auch mit gewissen Risiken verbunden, die auch Unternehmer nicht immer auf dem Radar haben. Da es sich hierbei auch um ein beliebtes Prüfungsthema handelt, sollte auch ein angehender Betriebswirt/in IHK diese Gefahren kennen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Risiken im Binnen- und Außenhandel. Dabei beleuchtet er sowohl die Sicht des Verkäufers als auch die des unternehmerischen Käufers.

Um zunächst einmal eine Grundstruktur in die Thematik zu bekommen, sind zwei Begriffspaare zu klären, nämlich Binnen- und Außenhandel und Verkäufer beziehungsweise Käufer. Binnenhandel bezieht sich auf Geschäfte im Inland, hier also innerhalb Deutschlands, Außenhandel dagegen umfasst die Beziehungen zwischen dem Land, in dem der Betrachter sich befindet, und anderen Ländern. In beiden Fällen kann der Betrachter die Rolle des Käufers einnehmen oder die des Verkäufers. Im Außenhandel werden stattdessen die Begriffe Importeur (für den Käufer) und Exporteur (für den Verkäufer) verwendet.

Ein großes Risiko für den Exporteur besteht darin, dass der Kunde zu spät zahlt, auch wenn sich das Problem durch entsprechende Zahlungsmodalitäten abfedern lässt. Die verspätete Zahlung bedeutet somit für den Exporteur ein Überbrückungsrisiko oder ein Finanzierungsrisiko.

Für den Importeur besteht zum Beispiel das Risiko, dass die Ware schlecht oder mangelhaft ist. Er hat somit ein Warenrisiko oder ein Mängelrisiko.

Es kann aber auch die Situation eintreten, dass der Exporteur sich einen neuen Markt erschließen möchte. In diesem Fall hat er das komplette Markterschließungsrisiko.

Im Zusammenhang mit der Bezahlung kann ein weiteres Problem auftreten, wenn die Geschäfte nicht innerhalb der Eurozone abgewickelt werden. Hier besteht gegebenenfalls ein Währungsrisiko, wenn etwa in Euro und Dollar oder in Euro und Yen oder in Dollar und Yen fakturiert wird. Es kann nämlich durchaus sein, dass der Exporteur in seiner Währung nachher deutlich weniger bekommt, weil zum Beispiel in drei Monaten der Kurs dann ein anderer ist als zuvor. Für den Importeur kann es dagegen bedeuten, dass er deutlich mehr bezahlen muss.

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Welche Funktionen hat der Marktpreis?

Marktpreis, Funktionen

Welche Funktionen hat der Marktpreis?

Marktpreise, wie werden sie gebildet? (Bildquelle: Pixarbay)

Während für Unternehmen der Marktpreis vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessant und bedeutsam ist, sollte ein angehender Betriebswirt/in IHK sich zumindest darüber im Klaren sein, dass es hier auch eine volkswirtschaftliche Betrachtungsweise gibt. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Funktionen des Marktpreises aus volkswirtschaftlicher Sicht.

Der Preis eines Produktes am Markt, also der Marktpreis, wird durch verschiedene Faktoren bedingt. Diese Faktoren beziehen sich jedoch auf die Entstehung eines Preises. Ein Marktpreis hat allerdings auch bestimmte Funktionen. Dabei ist es wichtig, zwischen der volkswirtschaftlichen und der betriebswirtschaftlichen Sicht zu unterscheiden. Warum dies so ist, wird gleich an einem Beispiel deutlich.

Drei wesentliche Marktpreis-Funktionen aus volkswirtschaftlicher Sicht

Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind im Wesentlichen drei Funktionen des Marktpreises bedeutsam: Die Informationsfunktion, die Lenkungsfunktion und die Selektionsfunktion.

Informationsfunktion bedeutet, dass der Preis über einem bestimmten Marktzustand informiert. Das klassische Beispiel ist hier, dass der hohe Preis informiert über Knappheit. Ein hoher Preis für Kartoffeln informiert zum Beispiel darüber, dass Kartoffeln knapp sind. Dies ist allerdings ein Beispiel für das klassische Denken der Volkswirtschaft. Denn dass ein hoher Preis über Knappheit informiert, gilt natürlich nicht immer und uneingeschränkt. So kann ein hoher Preis für ein Produkt zum Beispiel auch auf Exklusivität hinweisen, aber nicht unbedingt auf Knappheit. Dazu ein Gegenbeispiel: Eine Rolex-Uhr hat einen hohen Preis. Diese Uhren sind allerdings nicht knapp, und man kann sie durchaus kaufen. Aber der Preis ist eben recht hoch. Hier geht es also um Exklusivität. Und diese Funktion spiegelt die betriebswirtschaftliche Sicht wider, nicht jedoch die volkswirtschaftliche.

Lenkungsfunktion bedeutet, dass es hier um die Ressourcen-Lenkung geht. Ein Unternehmen möchte, so darf man unterstellen, immer auch hohe Preise erzielen. Dementsprechend kann man beobachten, dass bei einem Markt die Preise zunächst einmal sehr hoch sind und dann weitere Unternehmen in diesen Markt drängen, weil dort aufgrund der hohen Preise gute Renditen zu erzielen sind. Die Unternehmen lenken somit ihre Ressourcen, ihre Investitionen in Märkte, wo hohe Preise zu erzielen sind – allerdings mit der Folge, dass durch das gestiegene Angebot die Preise dann sinken.

Und das dritte ist die Selektionsfunktion. Selektion bedeutet Auswahl und meint in diesem Zusammenhang, dass bestimmte Unternehmen wieder vom Markt verschwinden, etwa weil sie aufgrund sinkender Preise nicht mehr mitmachen können, da die Kostenstruktur oder die Liquiditätslage dies nicht zulassen. Hier findet also volkswirtschaftlich gesehen auch eine gewisse Selektion statt.

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Welche Rechte haben die Komplementäre einer KG?

Komplementär, Rechte

Welche Rechte haben die Komplementäre einer KG?

Komplementäre: Welche Rechte haben sie? (Bildquelle: Pixarbay)

Pflichten und Rechte gehen in der Regel einher. Das gilt auch für die Komplementäre einer KG. Doch welche Rechte haben die Komplementäre eigentlich? Dieser interessanten Frage geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo nach. Mit einem kleinen Lerntrick lassen sich diese Rechte sogar sehr einfach für eine anstehende Prüfung, etwa zum Betriebswirt/in IHK merken.

Im Zusammenhang mit einer KG wird unterschieden zwischen den Komplementären und den Kommanditisten. Während die Kommanditisten von Geschäftsführung und Vertretung ausgeschlossen sind, sind die Komplementäre diejenigen, die die Geschäfte führen und die Gesellschaft nach außen hin vertreten. Die Kommanditisten sind lediglich Teilhafter, die Komplementäre dagegen Vollhafter der KG.

Und genau hier lässt sich mit etwas Fachwissen an eine andere, ähnliche Konstellation anknüpfen, nämlich an den OHG-Gesellschafter. Denn dieser haftet unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Und das ist genau die gleiche Haftung wie die des Komplementärs in der KG. Somit sind auch die Rechte genau die gleichen wie die des OHG-Gesellschafters.

Die Rechte des KG-Komplementärs entsprechen denen des OHG-Gesellschafters

Doch welche sind dies nun im Einzelnen?

Der Komplementär hat das Recht zur Geschäftsführung plus Vertretung, also der internen Organisation der Arbeitsabläufe, Festlegung der Strategie etc. einerseits und der Vertretung der Gesellschaft nach außen andererseits.

Weiterhin hat er, ebenso wie übrigens der Kommanditist, das Recht auf Gewinnbeteiligung.
Außerdem hat er das Recht auf Information und auf Kontrolle. Dies bedingt sich im Grunde gegenseitig, denn die Informationen benötigt er, um gewisse Abläufe auch kontrollieren zu können.

Der Komplementär hat überdies das Recht auf Privatentnahme, das heißt er kann von seinem Kapitalanteil etwas entnehmen.

Ein weiteres Recht des Komplementärs ist das Recht auf Widerspruch. Damit die Gesellschaft letztendlich dann doch noch zu einer Entscheidung kommt und nicht etwa handlungsunfähig wird, sollte dieser Prozess der Entscheidungsfindung allerdings möglichst im Gesellschaftervertrag geregelt sein.

Zudem hat der Komplementär auch das Recht auf Kündigung, das heißt er kann sich aus diesem Gesellschaftsverhältnis auch wieder lösen. Anders sieht dies allerdings mit dem Haftungsverhältnis aus, da die Haftung nachwirkt.

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Wovon der Kapitalbedarf abhängt

Kapitalbedarf, Einflussfaktoren

Wovon der Kapitalbedarf abhängt

Kapitalbedarf bei Unternehmen (Bildquelle: Pixarbay)

Dass ein Unternehmen gelegentlich Kapital benötigt, wissen auch viele Nicht-Unternehmer. Für Unternehmer selbst stellt sich jedoch die Frage, welche Faktoren eigentlich den Kapitalbedarf beeinflussen. Und genau mit dieser Frage müssen auch angehende Betriebswirte und Betriebswirtinnen in ihrer Prüfung rechnen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die verschiedenen Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs, sondern gibt zudem auch wertvolle Tipps für die Prüfung.

„Von welchen Faktoren ist der Kapitalbedarf abhängig?“ – So lautet eine gängige Frage im Rahmen einer Prüfung zum Betriebswirt/in IHK. Insbesondere für angehende Prüfungskandidaten es allerdings wichtig zu wissen, dass diese Frage durchaus auch in anderer Gestalt auftauchen kann. Entscheidend sind dabei die Synonyme „Einflussfaktoren“, „Determinanten“ oder „Bestimmungsgrößen“ im Zusammenhang mit dem Kapitalbedarf. Prägt man sich diese unterschiedlichen Begrifflichkeiten ein, verliert die Frage in jeder Form ihren Schrecken.

Was beeinflusst den Kapitalbedarf eines Unternehmens?

Doch welches sind nun die Einflussfaktoren, Determinanten oder Bestimmungsgrößen für die Höhe des Kapitalbedarfs eines Unternehmens? Oder anders formuliert: Wovon hängt die Höhe des Kapitalbedarfs ab?

Einer der wesentlichen Faktoren ist die Betriebsgröße: In der Regel ist es so, dass ein größerer Betrieb einen höheren Kapitalbedarf hat als ein kleinerer Betrieb. Dies ergibt sich beispielsweise schon aus der höheren Mitarbeiterzahl.
Ein weiterer Einflussfaktor ist das Produktionsprogramm und dessen Breite und Tiefe.
Eine dritte Determinante für den Kapitalbedarf bildet der Absatz. Dies schließt zum Beispiel auch Kapitalbedarf für Werbekampagnen mit ein.
Auch der Investitionsplan hat einen entscheidenden Einfluss auf den Kapitalbedarf des Unternehmens.
Hinzu kommt das Zahlungsverhalten der Kunden. Werden die Leistungen beispielsweise vorwiegend auf Rechnung erbracht und zahlen die Kunden tendenziell nur schleppend, wird dies den Kapitalbedarf anders beeinflussen als eine generelle Lieferung nur auf Vorkasse.
Mit dem letzten Punkt zusammen hängen auch die in der Branche üblichen Zahlungsmodalitäten. So ist im Online-Bereich eher Zahlen mit Kreditkarte oder Zahlen per Überweisung üblich, so dass der Geldfluss relativ zeitnah erfolgt. Erfolgt dagegen einer Lieferung auf Rechnung, ist das Problem mit dem Kapitalbedarf möglicherweise sehr viel größer, vor allem, wenn der Kunde drei Monate Zahlungsziel hat.
Ein weiterer Faktor, der den Kapitalbedarf beeinflusst, ist die Konjunktur. In einer Rezession könnte der Kapitalbedarf höher sein als in einer Hochkonjunktur. Statt der Konjunktur könnte man auch die Absatzlage nennen. Denn wenn das Unternehmen viel verkauft und die Kunden vernünftig zahlen, besteht in der Regel ein niedrigerer Kapitalbedarf als wenn es schlecht läuft, weniger Konsumenten kaufen und generell die Stimmung schlecht ist.

Das komplette, kostenlose Video “ Kapitalbedarf, Einflussfaktoren“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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