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Versetzen und auslösen

Verpfändung, Vor- und Nachteile

Versetzen und auslösen

Wer aus Geldnot seinen Besitz verpfänden möchte, sollte die Vor- und Nachteile kennen (Bildquelle: pixabay)

Wer Geld benötigt, kann dabei viele Wege gehen. Einer davon ist die Verpfändung. Doch auch sie hat ihre Licht- und Schattenseiten. Und genau diese sollten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) bekannt sein, wenn gefragt wird: „Nennen Sie Vorteile und Nachteile der Verpfändung!“ In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die Lösung, sondern gibt auch weitere wertvolle Tipps und Strategien für die Prüfung.

Grundsätzlich gilt: Wenn in einer Prüfung ganz allgemein gefragt wird nach „Vor- und Nachteile von…“, dann sollte sich der Prüfungskandidat erst einmal klarmachen: Es gibt hier zwei Parteien. Auf die Pfändung bezogen ist dies der Kreditnehmer und der Kreditgeber. Ersteren könnte man auch Schuldner nennen und den Kreditgeber Pfandleihhaus.

Sollen nun hier Vorteile und Nachteile generiert werden, um Punkte zu bekommen, besteht die geeignete Antwortstrategie darin, das Problem aus verschiedenen Perspektiven beobachten, nämlich mindestens aus diesen zwei Perspektiven. Und vielleicht gibt es sogar noch eine dritte Perspektive – die Perspektive der Gesellschaft zum Beispiel, und auch aus dieser Perspektive ergäbe sich vielleicht ein Vorteil oder Nachteil. Denn hier ist nicht gefragt „Nennen Sie Vorteile und Nachteile der Verpfändung für den Schuldner“, sondern es heißt ganz allgemein „Vorteile und Nachteile der Verpfändung“. Und da gilt grundsätzlich: Vorteile der einen Seite können Nachteile der anderen Seite sein und umgekehrt. So kann man im Grunde relativ schnell seine Punkte zusammenbekommen, wenn man sich klar macht, dass es hier keine Einschränkung in Bezug auf die Perspektive gibt.

Wie lässt sich nun vor diesem strategischen Hintergrund die Frage beantworten?

Verpfändung ist eine Art Kreditsicherheit

Wichtig ist dabei der grundlegende Zusammenhang: Verpfändung ist eine Art Kreditsicherheit. Man nimmt einen sogenannten Pfandkredit und verpfändet dafür eine Sache, etwas Materielles, wie zum Beispiel wertvollen Schmuck. Eine wertvolle Uhr kann man zum Beispiel verpfänden. Und das Entscheidende ist hier, dass man die Sache übergeben muss. Man überträgt also den Besitz auf den Kreditgeber und behält das Eigentum.

Vorteile sind also: Der Schuldner, man könnte auch Kreditnehmer sagen, bleibt Eigentümer. Er überträgt den Besitz, erhält aber die Sache zurück, wenn er den Kredit bezahlt hat. Und ein weiterer Vorteil ist: Relativ günstige Konditionen. Betonung liegt hier wirklich auf „relativ“, ja. Relativ günstige Konditionen für diese Art von Kredit.

Die Nachteile sind: Der Schuldner kann die Sache nicht mehr nutzen. An dieser Stelle könnte der mündliche Prüfer einhaken und sagen: „Können Sie mir den eine Kreditsicherheitsform nennen, bei der der Schuldner die Sache nutzen kann?“ Und wenn der Prüfungskandidat dann an dieser Stelle die Sicherheitsübereignung nennt, dann hat er gute Pluspunkte gesammelt. Denn die Sicherheitsübereignung ist genau die Alternative und löst dieses Problem der Verpfändung, dass der Kreditnehmer den Besitz übertragen muss beim Verpfänden und bei der Sicherheitsübereignung den Besitz behält und die Sache weiter nutzen kann. Bei der Verpfändung kann der Schuldner die Sache eben nicht mehr nutzen. Dann weiterer Nachteil, und das ist wiederum ein Nachteil für den Schuldner: Der Beleihungssatz ist oft gering. Was ist der Beleihungssatz? Die Sache, die man verpfänden will, wird taxiert: Was ist sie wert? Und dann kann man sie nur vielleicht zu dreißig oder vierzig Prozent beleihen. Und ein weiterer großer Nachteil bei der Verpfändung ist: Der Kreditgeber, also das Pfandleihhaus, braucht Platz. Denn er muss ja die Sachen in Besitz nehmen als Sicherheit.

Das komplette, kostenlose Video “ Verpfändung, Vor- und Nachteile“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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No market is perfect

Unterscheiden Sie vollkommene u. unvollkommene Märkte

No market is perfect

Der vollkommene Markt ist ein Idealtypus (Bildquelle: pixabay)

Märkte können viele Eigenschaften aufweisen. Vor allem in den theoretischen Betrachtungen wird häufig von einem vollkommenen Markt ausgegangen. Da dieser jedoch eher die ideale Form darstellt, wird im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) gerne gefragt: „Unterscheiden Sie vollkommene u. unvollkommene Märkte!“. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, wie die Antwort auf diese Frage ebenso einfach wie auch fachlich korrekt abgeleitet werden kann.

Um sich gegen die mögliche Frage nach der Unterscheidung zwischen vollkommenen und unvollkommenen Märkten zu wappnen, genügt es im Grunde, wenn der Prüfungskandidat sich einen einzigen kleinen Wissensanker setzt: Ausgehend von dem Begriff „vollkommen“ lässt sich folgern, dass ein unvollkommener Markt vorliegt, wenn auch nur eine einzige Bedingung eines vollkommenen Marktes verletzt ist.

Aus dieser Prämisse lässt sich die Antwort auf die Prüfungsfrage nun relativ einfach formulieren, indem die Bedingungen für einen vollkommenen Markt genannt und erläutert werden. Im Wesentlichen sind dies Homogenität der Güter, vollkommene Markttransparenz, unendlich schnelle Reaktion auf Veränderungen und die Abwesenheit von Präferenzen.

Homogenität der Güter bedeutet, dass die Güter gleichartig sind.

Vollkommene Markttransparenz oder auch vollkommene Markdurchsichtigkeit bedeutet, dass jeder alles weiß und dass jeder alle Informationen über Preisveränderungen etc. hat.

Eine unendlich schnelle Reaktion auf bedeutet: Wenn irgendwo eine Veränderung, zum Beispiel beim Preis, stattfindet, dann reagieren die Marktteilnehmer unendlich schnell.

Und keine Präferenzen bedeutet, dass es keine Bevorzugungen, zum Beispiel persönliches Bevorzugen („Ich kaufe bei dem, der ist zwar ein bisschen teurer, aber der ist so kompetent oder der ist so nett…“) vorliegen.

Sind alle diese Bedingungen erfüllt, bildet sich auf dem vollkommenen Markt ein Gleichgewichtspreis.

Bei einem unvollkommenen Markt ist mindestens eine Bedingung des vollkommenen Marktes verletzt

Ist dagegen auch nur einen einzige dieser Bedingungen verletzt, liegt ein unvollkommener Markt vor. Aufgrund der Bedingungen eines vollkommenen Marktes lässt sich so ein Markt sehr schnell auf seine Vollkommenheit oder eben Unvollkommenheit überprüfen.

So können, wie bereits beschrieben, Präferenzen vorliegen, etwa persönliche oder räumliche Präferenzen. Beispiel Friseur: Man fährt zu einem bestimmten Friseur, weil der näher ist, oder man fährt weiter zu einem anderen Friseur, weil der sich auskennt und weil man dem nicht groß erklären muss, wie die Haare geschnitten werden sollen.

Auch eine unendlich schnelle Reaktion auf Veränderungen ist eher selten gegeben. Zwar ermöglicht das Internet eine sehr schnelle Reaktion auf Veränderungen. So kennen etwa viele Anbieter, die zum Beispiel mit Amazon kooperieren, das Phänomen, wie schnell man über ein Preisvergleichsportal die Preise überprüfen kann für ein bestimmtes Produkt. Das geht tatsächlich schon sehr schnell, und die Kunden reagieren dann auch darauf.

Auch mit der vollkommenen Markttransparenz sieht es eher schlecht aus: Zwar wissen Kunden und Unternehmer heute mehr und können sich heute schneller informieren. Von einer vollkommenen Marktdurchsichtigkeit ist dies aber noch immer weit entfernt.

Das Internet hat die Märkte vielleicht ein bisschen mehr in Richtung Vollkommenheit gebracht, aber in der Praxis liegen trotzdem nur unvollkommene Märkte vor. Das ist also die Praxis, und der vollkommene Markt ist die Theorie, ein theoretischer idealer Markt.

Das komplette, kostenlose Video “ Unterscheiden Sie vollkommene u. unvollkommene Märkte“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Fair Play – UWG gegen Fouls im Wettbewerb

UWG, Grundidee

Fair Play - UWG gegen Fouls im Wettbewerb

Das UWG schützt Unternehmen vor unfairen Handlungen eines Mitbewerbers (Bildquelle: pixabay)

Eines der wesentlichen Merkmale in der nicht-monopolistischen Wirtschaft ist der Wettbewerb. Und auch hier gelten bestimmte Gesetze. Eines davon ist das UWG. Doch was besagt dieses Gesetz bzw. was ist seine Grundidee? In seinem kostenlosen Schulungsvideo zur Vorbereitung zur mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert genau diese Frage.

In einer Monopol-Wirtschaft beherrscht ein einziges Unternehmen einen bestimmten Markt. Dabei kann es sich um ein privatwirtschaftliches Unternehmen handeln oder auch um ein staatliches. Solche Monopol-Tendenzen werden im europäischen Wirtschaftsraum jedoch mit Argusaugen beobachtet und in der Regel auch unterbunden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Markt handelt oder einen großen. Typische Beispiele sind Verschmelzungen großer Unternehmen.

Gängig und typisch und auch gewollt dagegen ist das Nebeneinander von Mitbewerbern, also von Unternehmen, die in einem Wettbewerb um den Kunden stehen. Auch hier kann man sich durchaus Praktiken vorstellen, die dazu geeignet sind, einen Mitbewerber aus dem Feld zu kicken. Und genau solche unsportlichen Fouls soll das UWG verhindern.

UWG soll unfaire Wettbewerbs-Praktiken verhindern

Damit ist der Rahmen bereits abgesteckt: Es geht hier um das Wettbewerbsrecht. Das UWG ist das „Unlautere-Wettbewerbs-Gesetz“, oder, besser ausgedrückt, das „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“. Es ist also wohlgemerkt kein Gesetz gegen den Wettbewerb überhaupt. Das Wort „unlauter“ ist hier sehr wichtig. Also: Wettbewerb ist okay, aber unlauter darf er nicht sein.

Doch was ist nun die Grundidee dieses Gesetzes? Die Grundidee ist: Marktteilnehmer sollen sich anständig benehmen. Marktteilnehmer, vor allem Unternehmen, dürfen ihre Produkte anbieten, dürfen auch in Wettbewerb treten mit anderen, dürfen den andern auch irgendwie übertreffen oder unterbieten, aber das alles anständig. Und „anständig“ heißt hier: Unlautere, man könnte auch sagen: unfaire Handlungen vermeiden.
In § 4 des UWG gibt es eine Menge Beispiele dafür, was solche unlauteren Handlungen sind. Zu beachten ist dabei aber, dass der § 4 immer nur im Zusammenhang mit dem § 3 gilt. Der § 4 gibt die Beispiele zum § 3. In $ 3 steht, dass man keine unlauteren Handlungen begehen soll, und der § 4 bietet dann die Beispiele.

Wer als Unternehmer oder auch als angehender Betriebswirt/in (IHK) dann noch eine genauere Vorstellung entwickeln möchte, was „unlautere Handlungen“ sein können, sollte einfach einmal reinschauen in dieses sehr kurze und sehr übersichtliche Gesetz, weil es dort entsprechende Beispiele gibt.

Das komplette, kostenlose Video “ UWG, Grundidee“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Wenn die Firma über den Ladentisch geht

Veräußerungsverbot im Rahmen der Firmengrundsätze

Wenn die Firma über den Ladentisch geht

Eine Firma (Name) und deren Handelsgeschäft dürfen nicht getrennt voneinander verkauft werden (Bildquelle: pixabay)

Kaufen und verkaufen – das ist der wirtschaftliche Grundsatz schlechthin. Weniger profane Begriffe dafür sind erwerben und veräußern. Und genau hier setzt eine beliebte Frage im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) ein: „Was ist das Veräußerungsverbot?“ Prüfungskandidaten geraten hier schnell ins Schwimmen, denn die Frage birgt einen doppelten Pferdefuß. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, worauf bei dieser Frage zu achten ist und wie sie fachlich korrekt beantwortet werden kann.

Generell könnte ein Unternehmer davon ausgehen, dass er so ziemlich alles verkaufen oder veräußern kann, was er legal hergestellt oder erworben hat, solange dabei auch die entsprechenden anderen Gesetze, Verordnungen und Auflagen beachtet werden, etwa im Hinblick auf den Umweltschutz, auf Hygienebestimmungen usw.

Umso erstaunlicher mag es erscheinen, dass es hier offensichtlich ein Verbot über all diese Bestimmungen hinaus gibt. Anders ausgedrückt: Der Statt greift in die Geschäfte des Unternehmens ein und verbietet etwas rigoros. Was also ist hier gemeint, und worum geht es?

Genau diese Gedankengänge sind es, die einen Prüfungskandidaten und auch so manchen gestandenen Unternehmer an dieser Frage scheitern lassen. Der erste Pferdefuß besteht nämlich darin, dass sich die Frage „Was ist das Veräußerungsverbot?“ so gar nicht beantworten lässt, da der Bezug fehlt bzw. nicht offensichtlich ist und auch nicht genannt wird. Da es sich um ein Verbot handelt, muss dies also ein rechtlicher Rahmen sein.

Das Veräußerungsverbot berührt die Firmengrundsätze

Der korrekte Bezug für das Veräußerungsverbot sind die Firmengrundsätze. Damit lässt sich der Zusammenhang zunächst grob abstecken: Der Bezug ist das Handelsgesetzbuch, und zwar hier die Firma. In diesem Rahmen gibt es bestimmte Firmengrundsätze, und einer dieser Firmengrundsätze ist eben das Veräußerungsverbot.

Und hier wiederum lauert der zweite Pferdefuß. Umgangssprachlich wird der Begriff Firma häufig gleichgesetzt mit dem Gebäude, in dem sich das Unternehmen befindet, etwa wenn man sagt: „Ach, ich habe mein Telefon vergessen, ich muss nochmal die Firma fahren…“. Der Begriff „Firma“ rechtlich gesehen ist gleichbedeutend mit „Name“. Es geht also nicht um das Gebäude und entsprechendes Gebäuderecht, sondern um die Bezeichnung des Unternehmens und damit um ein Namensrecht.

Und das Veräußerungsverbot besagt nun: Eine Firma, also der Name, darf nicht ohne das Handelsgeschäft verkauft werden, für welches sie, also die Firma, geführt wird. Man darf also den Namen nicht alleine verkaufen, sondern man muss immer den Namen, also die Firma, zusammen mit dem Geschäft verkaufen. Das ist das Veräußerungsverbot im Handelsgesetzbuch.

Das komplette, kostenlose Video “ Veräußerungsverbot im Rahmen der Firmengrundsätze“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Wenn der Kuckuck winkt

Vollstreckungsbescheid, Möglichkeiten des Schuldners

Wenn der Kuckuck winkt

Bei einem Vollstreckungsbescheid droht eine Zwangsvollstreckung (Bildquelle: pixabay)

Zu den härteren Bandagen gegen Schuldner zählt der Vollstreckungsbescheid. Darauf kann der Schuldner nun wiederum auf verschiedene Weise reagieren. Und genau diese fragen die Prüfer in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) gelegentlich ab. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur auf, welche Möglichkeiten der Schuldner hat, sondern wie man sich dieses Wissen für die Prüfung merkt.

Zahlt ein Kunde seine Rechnung für erhaltene Waren oder Dienstleistungen nicht, kann der Verkäufer oder Dienstleister darauf unterschiedlich reagieren. Er kann zum Beispiel einfach geduldig und vertrauensvoll weiter warten und nichts tun, oder er kann den säumigen Kunden mahnen. Eine Steigerung, um legal Druck auf den Kunden auszuüben, bildet der Mahnbescheid. Gegen diesen wiederum kann der Schuldner Widerspruch einlegen. Versäumt er dies, besteht die nächste Stufe im Vollstreckungsbescheid. Und um genau diesen geht es hier.

Der Schuldner hat nun genau 3 Handlungsmöglichkeiten: zahlen, widersprechen oder nichts tun. Wichtig für die Wissensverankerung im Hinblick auf die Prüfung ist also zunächst einmal die Strukturzahl 3 für die 3 Möglichkeiten.

3 Handlungsmöglichkeiten bei Vollstreckungsbescheid

Doch was bedeuten diese Handlungsmöglichkeiten nun im Einzelnen?

Die erste Möglichkeit ist für den Schuldner die wahrscheinlich beste: Er zahlt. Und das bedeutet dann: Die Sache ist beendet. Das setzt natürlich voraus, dass die Forderung berechtigt ist etc. Grundsätzlich aber gilt: Wenn er zahlt, ist die Sache beendet, dann hat er Ruhe.

Die zweite Möglichkeit ist etwas unbequemer und aufwändiger: Wenn der Schuldner Widerspruch innerhalb von zwei Wochen einlegt, dann kommt es automatisch zu einer Klage. Wenn der Widerspruch allerdings erst nach zwei Wochen einlegt wird, wenn also die Frist versäumt wird, kommt es zu einer Vollstreckung.

Die dritte Möglichkeit erscheint auf den ersten Blick am bequemsten, hat dafür aber auch die weitreichendsten Konsequenzen: Wenn der Schuldner nichts tut, dann kommt es ebenfalls zur Vollstreckung, denn dann wird nach zwei Wochen der Vollstreckungsbescheid zu einem vollstreckbaren Titel, dann wird der Vollstreckungsbescheid erlassen, und dann kommt der Gerichtsvollzieher und führt die Zwangsvollstreckung durch.

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Es geht auch ohne Mahnung…

Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?

Es geht auch ohne Mahnung...

Mit einer Mahnung wird der Schuldner in Verzug gesetzt (Bildquelle: pixabay)

Was man kauft, muss man auch bezahlen – so viel steht fest. Doch wann genau wird die Kaufsumme fällig? Das sollte auch ein angehender Betriebswirt wissen. Die Frage „Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?“ taucht deshalb gerne in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auf. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erörtert die Zusammenhänge in seinem kostenlosen Schulungsvideo und zeigt, wie die Inhalte im Gedächtnis über Struktur und Schlüsselwort verankert werden können.

Wer kauft, der zahlt. Und das am besten sofort. Es geht auch im Voraus, also per Vorkasse, oder etwas später. Das hängt im Wesentlichen davon ab, was der Verkäufer und der Käufer miteinander vereinbart haben, etwa im Rahmen der AGB oder durch einen entsprechenden Passus auf der Rechnung. Doch was, wenn ein Kunde nicht sofort zahlt oder nicht spätestens bis zum vereinbarten Termin? Der Fachbegriff lautet hier „Verzug“, genauer „Zahlungsverzug“.

Zahlungsverzug ist auch ohne Mahnung möglich

Wann ein Zahlungsverzug eintritt, ist wiederum rechtlich geregelt. Die Rechtsgrundlage ist in diesem Fall § 286 BGB. Es gilt also zunächst einmal, die Struktur dieses Paragrafen zu erfassen. Der Verzug des Schuldners, also des säumigen Käufers, wird hier in insgesamt 5 Absätzen geregelt, wobei allerdings nur die ersten drei die wichtigsten sind. Der erste Absatz beschreibt wie so oft die Grundregel, der zweite die Ausnahmen und der dritte eine weitere wichtige Regel.

Die Grundregel in § 286, Abs. 1 BGB besagt, dass der nicht zahlende Kunde durch eine Mahnung in Verzug kommt.

Die wichtigste Aussage in Absatz 2 lautet: Der Mahnung bedarf es nicht, zum Beispiel wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist.

Ebenfalls wichtig ist die Regelung in Absatz 3: Der Schuldner kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsausstellung leistet.

Ein zentraler Begriff, d.h. ein Schlüsselbegriff für das Merken des Lernstoffs, ist hier also die „Mahnung“.

Damit erschließt sich der Lernstoff zum Thema Zahlungsverzug des Kunden wie folgt: Rechtsgrundlage ist § 286 BGB. Dieser enthält im Absatz 1 das Schlüsselwort „Mahnung“, das ist der Grundsatz oder die Grundregel: Wenn jemand nicht zahlt, muss er erst einmal gemahnt werden. Aber es gibt die wichtige Ausnahme im Absatz 3 — Kurzformel: 30 Tage genug für Verzug. Wenn der Kunde oder Käufer also 30 Tage nach Zugang der Rechnung nicht bezahlt hat, gerät er auch dadurch in Verzug ohne Mahnung. Und Absatz 2 enthält die wichtige Regel, dass die Mahnung entbehrlich ist, wenn für die Zahlung eine Zeit kalendermäßig bestimmt war.

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Verbotene Früchte

Was besagt der Verbotsgrundsatz?

Verbotene Früchte

Das Kartellverbot untersagt wettbewerbseinschränkende Vereinbarungen (Bildquelle: pixabay)

In der freien Wirtschaft und somit im betrieblichen Alltag ist zwar vieles erlaubt, aber auch einiges verboten. Den rechtlichen Rahmen stecken dabei die zahlreichen Gesetze und Verordnungen ab. Im Zusammenhang mit diesen Verboten taucht auch immer wieder der sogenannte Verbotsgrundsatz auf, der auch gerne in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) abgefragt wird. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erläutert in seinem kostenlosen Schulungsvideo, was es damit auf sich hat.

Wenn in der Prüfung die Frage auftaucht, was der Verbotsgrundsatz besagt, ist zunächst etwas Klärungsbedarf angesagt. Die lässt sich im Grunde nur aus dem Zusammenhang überhaupt beantworten, und diesen gilt es zunächst zu erkennen und zu benennen. Und der Zusammenhang ist das Wettbewerbsrecht. Die Frage „Was besagt der Verbotsgrundsatz?“ kann man deshalb eigentlich so gar nicht stellen, denn Verbotsgrundsätze gibt sicher auch anderswo. Im Rahmen der Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) müsste die Frage also korrekt lauten: „Was besagt der Verbotsgrundsatz im Wettbewerbsrecht?“, damit man es überhaupt einordnen kann.

Ist dieser Rahmen geklärt, ist der Bogen nun gespannt, und vor diesem Hintergrund kann die Frage nun im Sinne der Prüfungskommission richtig beantwortet werden: Das Wettbewerbsrecht besteht im Wesentlichen aus zwei Gesetzen, nämlich einmal dem GWB, also dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, und dem UWG, dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Kartellverbot

Der Verbotsgrundsatz berührt das GWB, genauer gesagt § 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung). Dort findet sich dieser Verbotsgrundsatz. Man könnte ihn auch „das Kartellverbot“ nennen, obwohl dieser Begriff dort überhaupt nicht vorkommt. Stattdessen spricht man hier von Vereinbarungen, die verboten werden. Der Verbotsgrundsatz verbietet also Vereinbarungen zwischen Unternehmen, und zwar solche Vereinbarungen, die darauf zielen, den Wettbewerb zu verhindern, einzuschränken, zu verfälschen. Verbotsgrundsatz bedeutet also: Vereinbarungen zwischen Unternehmen, die Wettbewerbsverhinderung, -einschränkung oder -verfälschung bezwecken oder bewirken, sind verboten. Das ist das Kartellverbot, § 1 GWB, und eigentlich wäre damit das GWB schon abgeschlossen.

Aber das ist es leider nicht, sondern im Folgenden kommen Ausnahmen zu diesem Kartellverbot. Andernfalls könnte man auch das Wettbewerbsrecht sehr leicht abhandeln und sehr schnell verstehen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. Falls der Prüfer nun noch fragt: „Können Sie eine Ausnahme nennen?“, könnte die Antwort darauf lauten: „Ja, zum Beispiel Mittelstandskartelle sind unter gewissen Bedingungen erlaubt.“

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Wenn die Zeit scheinbar angehalten wird

Was bedeutet Hemmung der Verjährung?

Wenn die Zeit scheinbar angehalten wird

Nach der Hemmung läuft die Verjährungsfrist weiter, die Aufschubzeit wird angehängt (Bildquelle: pixabay)

Im Zusammenhang mit Fristen taucht auch immer wieder der Begriff der Verjährung auf. Doch eine Verjährung kann auch gehemmt werden. Für die mündliche Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) sollten deshalb auch diese Zusammenhänge bekannt sein. In seinem kostenlosen Schulungsvideo geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb der Frage nach, was eine Hemmung der Verjährung eigentlich bedeutet.

Um die Prüfungsfrage „Was bedeutet Hemmung der Verjährung?“ zu beantworten, ist es hilfreich, etwas strategisch vorzugehen. Dabei hilft es zunächst einmal, sich den Begriff der Verjährung klarzumachen. Eine Verjährung bewegt sich im Rahmen der Zeit. „Hemmung“ bedeutet somit, dass die Verjährung angehalten wird. Damit ist bereits der Kern der Frage beantwortet.

Im Rahmen einer mündlichen Prüfung, die ja vom Dialog und dem Reden des Prüflings lebt, sollte nun aber noch ein wenig Fleisch an dieses einfache Antwortgerüst gehängt werden. Sofern der Prüfer nun nicht von sich aus weiterfragt, könnte man zum Beispiel die rhetorische Frage anhängen: „Was passiert denn, wenn der Grund für die Hemmung weggefallen ist?“ — Antwort: Dann läuft die Verjährung weiter.

Anhalten der Verjährung plus Verlängerung nach Wegfall des Hemmungsgrundes

Auch ein weiterer Aspekt sollte noch ausgeführt werden, nämlich der Blick auf die während der Hemmung verstrichene Zeit. Denn während die Verjährung gehemmt war, ist ja auch eine gewisse Zeitspanne vergangen. Was also bedeutet dies? — Es bedeutet ganz einfach, dass diese Zeitspanne hinten drangehängt. Anders ausgedrückt: Wenn die Verjährung gehemmt ist und dann weiterläuft, bedeutet, dass die Verjährung sich verlängert um den Zeitraum der Hemmung. Die Verjährung wurde zwar angehalten, aber in Wirklichkeit kann ja nicht die Zeit angehalten werden. Und um diese Zeitspanne verlängert sich die Verjährung. Ist der Grund für die Hemmung weggefallen, läuft die Verjährung weiter, und die Verjährung verlängert sich um diesen Zeitraum.

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(Un)Koordiniertes Chaos

Was besagt der Organisationsgrundsatz der Koordination?

(Un)Koordiniertes Chaos

Koordination erfordert Kommunikation (Bildquelle: pixabay)

Koordination spielt im Sport eine wichtige Rolle, aber auch in der Wirtschaft. Dies spiegelt sich auch wider in dem „Organisationsgrundsatz der Koordination“, den auch ein angehender Betriebswirt/in (IHK) kennen sollte. Damit dieses Wissen in der mündlichen Prüfung abgerufen werden kann, erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo diesen Grundsatz und liefert auch gleich ein praktisches Beispiel aus dem Alltag dazu.

Um Informationen in Prüfungen oder auch anderen Situationen wieder abrufen zu können, verweist Dr. Ebert immer wieder auf die Technik des Brückenbauens. Dazu werden zum Beispiel bestimmte Begriffe aus der Prüfungsfrage umformuliert und durch Synonyme ersetzt, um so einen Bogen oder eben eine Brücke zum eigentlichen Inhalt zu schlagen.

Bei dem Stichwort „Organisationsgrundsatz der Koordination“ lässt sich hier zunächst die „Organisation“ herausnehmen und umdeuten in „organisatorische Regelungen“. „Koordination“ bedeutet nichts anderes als „Abstimmung“. Der Organisationsgrundsatz der Koordination bedeutet somit nichts anderes, als dass organisatorische Regelungen aufeinander abgestimmt sein müssen.
Das klingt zunächst einmal sehr einfach und sehr banal und erscheint auch einleuchtend. Allerdings weicht die Praxis sehr oft von diesem Grundsatz ab.

Als Beispiel führt Dr. Ebert einen Kunden an, der bei einem Telekommunikationsunternehmen einen neuen Router geordert hat, der im Austausch gegen den alten Router geliefert werden soll. Der neue Router kann jedoch erst zugeschickt werden, wenn eine neue Kabelverbindung hergestellt wurde. Hier besteht offensichtlich eine Diskrepanz besteht zwischen den beiden Regelungen „Rücknahme des alten Router“ und „Zusendung des neuen Routers“. Damit ist der Organisationsgrundsatz der Koordination verletzt.

Umsetzung scheitert oft an mangelhafter Kommunikation

So einfach es auch klingt, Regelungen aufeinander abzustimmen, so schwierig ist es offensichtlich in der Praxis umzusetzen. Denn für die Umsetzung bedarf es sehr viel Kommunikation. In der Praxis kann man sehr oft feststellen, dass viele Probleme schlicht und einfach Kommunikationsprobleme sind. Anders ausgedrückt: Da haben Abteilungen oder auch Menschen innerhalb von Abteilungen nicht miteinander geredet oder sogar falsch kommuniziert oder unvollständig kommuniziert. Das Problem ist also oft ein Kommunikationsproblem, und die Heilung für dieses Problem liegt eben darin, Kommunikation zu intensivieren und zu fördern.

Das komplette, kostenlose Video “ Was besagt der Organisationsgrundsatz der Koordination?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Was ist das Handelsregister und wer führt es?

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Das Handelsregister wird vom regional zuständigen Amtsgericht geführt (Bildquelle: pixabay)

Der Begriff „Handelsregister“ taucht in den Medien gelegentlich auf und ist den meisten Bürgern zumindest vom Hörensagen her bekannt. Unternehmer sollten jedoch genauer darüber Bescheid wissen. Deshalb wird die Frage nach dem Sinn und Zweck dieser Einrichtung auch gerne in der mündlichen Prüfung zum angehenden Betriebswirt/in (IHK) gestellt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erläutert In seinem kostenlosen Schulungsvideo den Begriff selbst und geht auch auf die Details des Handelsregisters und der führenden Behörde ein. Entscheidend ist allerdings auch die Antwortstrategie.

Die Prüfungsfrage „Was ist das Handelsregister und wer führt es?“ ist tückisch, denn es handelt sich dabei um eine Doppelfrage, so dass hier auch zwei Antwortteile erforderlich sind. Da diese aber miteinander zusammenhängen, verliert das Gespenst bereits einiges von seinem Schrecken.

Strategie für die Beantwortung der Doppelfrage

Da es sich um eine mündliche Prüfung handelt, ist es durchaus legitim, die Antwort sprechend zu entwickeln. Der mündliche Prüfer erwartet hier keine aus dem Lehrbuch auswendig gelernte Definition, die wie aus der Pistole geschossen wiedergegeben wird, sondern ein Prüfungsgespräch. Dies beinhaltet durchaus auch mögliche Zwischen- und Rückfragen des Prüfers, die jedoch nicht dazu dienen, den Prüfling aus seinem Konzept zu bringen.

Für die Entwicklung der Gesamtantwort empfiehlt Dr. Ebert zunächst die Strategie, das Pferd von hinten aufzäumen. Denn die Antwort auf die zweite Teilfrage, wer das Handelsregister führt, ist recht einfach: „Das Handelsregister wird geführt vom Amtsgericht, genauer gesagt vom regional zuständigen Amtsgericht.“ Dies genügt bereits völlig für diesen Part der Frage.

Etwas kniffliger gestaltet sich der erste Frageteil. Auch hier können zwei Antwortstrategien weiterhelfen: Entweder formuliert man als Prüfling die Ist-Frage etwas um, zum Beispiel in die Frage „Was macht das Handelsregister?“ oder „Wofür ist das Handelsregister gut?“, oder man verwendet ein Synonym als Trittstein zum Inhalt. Bei dieser Strategie könnte der Prüfling zum Beispiel zunächst ansetzen mit „Das Handelsregister ist ein regionales Verzeichnis …“. Diese Aussage lässt sich nun ergänzen, etwa „Das Handelsregister ist ein regionales Verzeichnis, das die in das Handelsregister einzutragenden Unternehmen zeigt und einige Angaben dazu, vor allem Frage der Vertretungsberechtigung, Prokura.“ Ebenfalls noch integriert werden könnte hier die Angabe des Gründungsdatums des Unternehmens.

Damit ist die Frage bereits umfassend beantwortet. Wer als Prüfungskandidat noch besonders glänzen möchte, zumal es in der mündlichen Prüfung ja auch auf das Reden ankommt, kann nun noch ergänzen, dass das Handelsregister zwei Abteilungen hat, nämlich die Abteilung A für die Personengesellschaften und B für die Kapitalgesellschaften. Oder dass das Handelsregister in der heutigen Zeit elektronisch geführt wird. Oder dass die Eintragung und spätere Änderungen nicht durch persönliches Erscheinen, sondern durch einen Notar erfolgen.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist das Handelsregister und wer führt es?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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