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Digitale Transformation: 15 Kernkompetenzen zeichnen erfolgreiche IT-Manager aus

SCHEELEN® AG & oneresource ag entwickeln ganzheitliches Angebot für Digital Readiness

Digitale Transformation: 15 Kernkompetenzen zeichnen erfolgreiche IT-Manager aus

Frank M. Scheelen, CEO der Scheelen AG.

Waldshut-Tiengen, 28.03.2017 – „Ist meine IT-Abteilung wirklich zukunftsfähig?“ Diese Frage stellen sich momentan viele Unternehmen, denn sie erwarten im Zuge der Digitalisierung und der Industrie 4.0 viele zusätzliche Kompetenzen und Wissen, um die richtigen Schritte der digitalen Transformation anzugehen. So wandeln sich die Kernaufgaben von IT-Chefs und -Mitarbeitern massiv – und damit auch die Anforderungen an deren Kompetenzen. Doch welche Fähigkeiten konkret für die Digitalisierung wichtig sind, war bislang kaum (einheitlich) definiert. Um hier Klarheit zu schaffen, hat die SCHEELEN® AG jetzt im Rahmen einer Kooperation mit dem IT-Experten oneresource ag ein Kompetenzmodell für Digital Leadership entwickelt. Es beschreibt die 15 Kernkompetenzen für IT-Manager und ist Basis für den „Digital Readiness Check“ – einem ganzheitlichen Lösungsansatz, der Unternehmen beziehungsweise IT-Abteilungen dabei hilft, sich entsprechend der neuen Herausforderungen erfolgreich aufzustellen.

Kostenloser Digital Readiness Check schließt Kompetenzanalyse mit ASSESS by SCHEELEN® ein
„Über die technischen Fähigkeiten hinaus brauchen IT“ler heute immer mehr auf Prozesse ausgerichtete Kompetenzen, um innovative Geschäftsmodelle im Unternehmen umzusetzen – etwa Innovationskraft, Veränderungsinitiative und ergebnisorientiertes Handeln“, gibt Frank M. Scheelen, CEO der SCHEELEN® AG, einen Einblick in das neue Kompetenzmodell. Die fünf wichtigsten Kompetenzen des Modells bilden den Ausgangspunkt für das gemeinsame Lösungsangebot mit oneresource: ein kostenloser Check, der IT-Managern zeigt, wie fit sie für die Digitalisierung sind beziehungsweise wie stark ihr Handlungsbedarf ist. Mithilfe des Kompetenzdiagnostiktools ASSESS by SCHEELEN® werden dann im Online Assessment die Kernkompetenzen für Digital Leadership mit dem Kompetenzprofil des IT-Mitarbeiters abgeglichen. Der Ergebnisbericht verdeutlicht den Entwicklungsbedarf und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen.

Mensch und Technik fit machen für die Digitalisierung
„Wir sind sehr glücklich über die Partnerschaft mit der SCHEELEN® AG. So können wir als IT-Beratungsunternehmen unseren Kunden eine ganzheitliche Lösung zur Bewältigung der digitalen Transformation bieten, die nicht nur darauf fokussiert, dass die Systeme stimmen, sondern auch den Faktor Mensch miteinbezieht – das nämlich ist für die Unternehmen wettbewerbsentscheidend“, sagt Paolo Strever, CEO der oneresource ag. Das IT-Beratungshaus selbst setzt die Kompetenzanalyse auf Basis des neuen IT-Kompetenzmodells im Übrigen nicht nur bei seinen Kunden ein, sondern nutzt sie auch intern für das Recruiting geeigneter Consultants.

SCHEELEN® AG präsentiert Kompetenzmodell für Digital Leadership auf der Personal Swiss
Ihr Kompetenzmodell für Digital Leadership beziehungsweise ihre Digital Leadership Analyse präsentiert die SCHEELEN® AG erstmals auf der Personal Swiss, die vom 4. bis 5. April 2017 in Zürich stattfindet. Interessierte Pressevertreter finden die SCHEELEN® AG in Halle 5, Stand F.10.

Sie wünschen ein Interview mit Frank M. Scheelen, CEO der SCHEELEN® AG, oder einen Fachbeitrag zu den „15 Kernkompetenzen erfolgreicher IT-Manager? Dann melden Sie sich einfach unter redaktion@text-ur.de.

Mit der Mission „Wir fördern menschliches und unternehmerisches Wachstum“ berät die SCHEELEN® AG Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen im In- und Ausland internationale Firmen in allen Aspekten der Unternehmenswertsteigerung und begleitet sie von der Definition einer Unternehmens-Vision bis hin zur Implementierung der notwendigen Maßnahmen. Die Kernkompetenzen des Instituts für Managementberatung und Diagnostik mit Sitz in Waldshut-Tiengen liegen dabei in der Kompetenzförderung und der Entwicklung menschlicher Potenziale. Hierzu setzt die SCHEELEN® AG ihre renommierten Diagnosetools INSIGHTS MDI®, ASSESS by SCHEELEN® und RELIEF ein. Zudem entwickelt sie maßgeschneiderte Kompetenzmodelle, mit deren Hilfe Unternehmen sich erfolgreich aufstellen können. Vorstand der SCHEELEN® AG ist Frank M. Scheelen, der sich als Bestseller-Autor und Speaker für die Themen „Zukunftsbusiness“ und „Kompetenzmanagement“ einen Namen gemacht hat. Von 2005 bis 2011 war er außerdem Präsident des
Q-Pool 100 e.V., der Offiziellen Qualitätsgemeinschaft internationaler Wirtschaftstrainer und -berater.

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Computer IT Software

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Hardware-basierter Schutz für kritische Infrastruktur des Schienennetzes

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Fraunhofer SIT – Projekt HASELNUSS

Die digitale Transformation eröffnet Unternehmen viele Chancen, auch im Schienenverkehr: Durch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik (LST) können die Betriebsabläufe verbessert und die Transportleistungen erhöht werden. Die Nutzung von standardisierten Datennetzen macht die Sicherungstechnik jedoch auch anfällig für potentielle Hackerangriffe. Denkbare Folgen solcher Angriffe reichen von Verspätungen bis zu Unfällen mit Auswirkungen auf Leib und Leben. Das neue Forschungsprojekt „Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Eisenbahn Leit- und Sicherungstechnik“ – kurz HASELNUSS – entwickelt ein Sicherheitssystem, welches gegen Angriffe schützt und die langen Lebenszyklen der Bahn-Infrastruktur berücksichtigt. Erstmals praktisch erprobt wird die neuartige Lösung im Testzentrum der DB Netz AG und im Eisenbahnbetriebsfeld Darmstadt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.haselnuss-projekt.de.

Der Transportkapazitätsbedarf im Schienenverkehr steigt jährlich um bis zu vier Prozent. Der Einsatz von Informationstechnologie ermöglicht eine bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur durch eine flexiblere Planung und Steuerung. Derzeit müssen viele Stellwerke immer noch von Hand betätigt werden und zahlreiche Abläufe und Wartungsarbeiten sind aufwendig und mit langen Sperrpausen verbunden. Im Zuge einer umfangreichen Modernisierung wird die Leit- und Sicherungstechnik der Deutschen Bahn schrittweise flächendeckend digitalisiert. Für eine größere Effizienz werden Leitstellen an passenden Orten zusammengefasst. Diese Modernisierung sorgt zwar einerseits für eine bessere Streckenauslastung, andererseits werden durch die vernetzten Steuergeräte neue Angriffspunkte für Hacker geschaffen.

Im Projekt HASELNUSS arbeiten die DB Netz AG, das Fraunhofer SIT, die SYSGO AG sowie die TU Darmstadt mit dem Profilbereich CYSEC gemeinsam an der Sicherheit der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik von morgen. Die Partner werden eine hardwarebasierte IT-Sicherheitsplattform entwickeln, die an die speziellen Anforderungen der Bahn, wie die Einhaltung bestimmter Echtzeitanforderungen oder den Nachweis zur Einhaltung der funktionalen Sicherheit, angepasst ist.

Sicherheitsanker für die Bahninfrastruktur

Die im Projekt HASELNUSS entwickelte Architektur basiert auf einem Hardware-Sicherheits-Modul neuester Generation, dem „Trusted Platform Module (TPM) 2.0“, welches als Sicherheitsanker fungiert und gemeinsam mit einer TPM Software-Plattform und dem Mikrokern-basierten Betriebssystem PikeOS von SYSGO AG grundlegende Sicherheitsfunktionen für den Einsatz in der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik bereitstellt. Auf dieser Grundlage können weiterführende Dienste zur Angriffserkennung, Zugriffsschutz und Zustandsüberwachung ergänzt werden.

„Die besondere Herausforderung bei HASELNUSS wird darin bestehen, die Hard- und Softwaresicherheitsplattform so zu entwickeln, dass sie auch in 20 Jahren noch nutzbar ist“, erklärt Professor Dr. Christoph Krauß, HASELNUSS-Projektkoordinator und Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT. „Gerade für die langfristige Absicherung der vernetzten Bahnanlagen ist es essenziell, dass es jederzeit möglich ist, Updates sicher einzuspielen.“ Professor Dr. Stefan Katzenbeisser vom Profilbereich CYSEC der TU Darmstadt ergänzt: „Mit der HASELNUSS-Sicherheitsplattform werden wir einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Eisenbahn-Sicherungstechnik von morgen resilient gegen Angriffe zu machen. Ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass auch im Falle eines Angriffs das System Bahn seine wichtigsten Aufgaben erfüllen kann.“

Das Projekt HASELNUSS begann Anfang 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt wird vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der neuen Hightech-Strategie gefördert.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
+49 6151 869-213
oliver.kuech@sit.fraunhofer.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Deutsche Digitale Beiräte unterstützen Unternehmer in der Digitalisierung

Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Digitale Beiräte“ von Dr. Claudia Hilker und Dr. Ralf Lauterbach

Deutsche Digitale Beiräte unterstützen Unternehmer in der Digitalisierung

Deutsche Digitale Beiräte von Dr. Claudia Hilker und Dr. Ralf Lauterbach

Geschäftsführer benötigen Unterstützung in der digitalen Transformation zur zukunftsorientierten Unternehmensausrichtung. Doch viele Firmen benötigen für den digitalen Wandel keinen Digital-Experten in Vollzeit wie einen „Chief Digital Officer“. Berater können zum Start oder als Interimslösung eingesetzt werden. Sie erfordern aber hohe Budgets und unterstützen zumeist weder die Umsetzung, noch das operative Management. Eine wirksame und kostengünstige Lösung bieten die deutschen digitalen Beiräte: Sie beraten Geschäftsführer und Gesellschafter als Sparringspartner mit Digital-Expertise langfristig auf Augenhöhe. Die deutschen digitalen Beiräte verfolgen ethische Werte zum Unternehmertum ähnlich wie Aufsichtsräte. Ein digitaler Beirat analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Unternehmen und erarbeitet fachlich konsistente Begründungen für unternehmerische Entscheidungen in Hinblick auf Investitionen, Planung und Controlling.

Komplexe Anforderungen zur Digitalisierung im Unternehmen für Unternehmensführer

Unternehmensführer müssen sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen, wenn sie ihre Firma zukunftsorientiert in die nächste Generation überführen wollen. Dazu müssen sich Geschäftsführer mit komplexen Digital-Strategien beschäftigen. In der Praxis kommen oft Probleme wie Fachkräftemangel, Innovationsschwäche und Investitionsaufschub hinzu, die manchmal jahrelang ignoriert werden. Wenn das Unternehmen gleichzeitig von Mitbewerbern mit einem hohen digitalen Reifegrad überholt wird und Startups den Markt mit innovativen Geschäftsmodellen erobern, dann steigt das Risiko, dass das rückständige Unternehmen durch beständige Umsatzverluste zum Sanierungsfall wird, was bis zur Insolvenz führen kann.

Persönliche Defizite der Unternehmensführer zur Digitalisierung

Viele Manager haben Probleme, den digitalen Wandel im Unternehmen zu meistern. Es mangelt an Strategien, Kompetenzen und Erfahrungen, um die digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Auch in der Umsetzung und im operativen Management gibt es häufig Schwächen. Oftmals haben die Unternehmensführer persönliche Defizite: Aufgrund fehlender Digital-Kenntnissen meiden sie Risiken und versäumen es, die neuen digitalen Chancen zu nutzen. So steigt der Druck auf allen Ebenen, denn die fachlichen Anforderungen und komplexen Erwartungen an Gesellschafter und Geschäftsführer steigen kontinuierlich. Dazu bieten die deutschen digitalen Beiräte Unterstützung. Die Unternehmensberater Dr. Claudia Hilker und Dr. Ralf Lauterbach haben sich zur Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Digitale Beiräte“ (DDB) zusammengeschlossen. Die deutschen digitalen Beiräte unterstützen Unternehmer als Sparringspartner auf Augenhöhe, um den digitalen Transformationsprozess sicher, erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Ein digitaler Beirat unterstützt individuelle Aufgaben im Unternehmen

Jedes Unternehmen kann sich mit einem Beirat ausstatten. Ein Beirat nimmt Beratungs- und Überwachungsaufgaben wahr, um die Interessen von Gesellschaftern und Geschäftsführern zur sicheren Unternehmensführung zu erfüllen. Der Begriff des Beirats ist nicht geschützt oder definiert. In der Schweiz wird ein Beirat auch als „Verwaltungsrat“ bezeichnet. Im Gegensatz zu Beratern verfolgen Beiräte eine andere Mission: Sie verpflichten sich den Unternehmenserfolg zu fördern und haben eine spezielle Ethik.

Ein digitaler Beirat bringt zusätzliches Expertenwissen langfristig ins Unternehmen

Viele Unternehmen im Mittelstand verfügen zumeist nicht über Stabsstellen und können Consultants nicht über einen längeren Zeitraum engagieren. Ein Beirat kann wertvolles Fachwissen zu Themen wie digitale Innovation liefern, um mit dieser Hilfe sachkundige und fundierte Entscheidungen zu treffen. Zudem kann ein Beirat die Rolle als Coach für die Geschäftsführer übernehmen und z. B. seine Medienkompetenz trainieren.

Ein digitaler Beirat moderiert die Interessen der Gesellschafter und gibt Sicherheit

Häufig haben mittelständische Unternehmen viele Gesellschafter. Oft sind die ursprünglichen Gesellschafter nicht mehr an Bord. Dafür sitzen die Erben des Gründers oder andere externe Personen mit am Tisch. Oft sind auch Fremdgesellschafter aufgenommen worden, um die Eigenkapitalausstattung zu verbessern. Der Beirat übernimmt in diesem Fall eine vermittelnde Funktion. Die Rolle kann so weit ausgestaltet werden, dass Beiräte Entscheidungen befürworten müssen, bevor sie in die Umsetzung gelangen. Ein digitaler Beirat gibt Gesellschaftern und Geschäftsführern zusätzliche Sicherheit und Rückendeckung für Entscheidungen.

Ein digitaler Beirat schlichtet Konflikte und vermeidet Schaden für das Unternehmen

In einer zersplitterten Gesellschafterversammlung sind Streitigkeiten möglich. Unterschiedliche Interessen und Ziele der Gesellschafter können die tägliche Arbeit der Geschäftsführung komplett blockieren. Es bedarf dann großer Anstrengungen diese Konflikte beizulegen oder zu verhandeln. In diesem Fall ist es Aufgabe und Rolle des digitalen Beirats aufgrund seiner Autorität zu vermitteln und zu schlichten, um gerichtliche Auseinandersetzungen und Schaden für die weitere Unternehmensentwicklung zu vermeiden.

Der Nutzen der Deutschen Digitalen Beiräte für den Mittelstand zur Digitalisierung

– Individuelle Ausrichtung: Beratung, Analyse, Planung, Controlling und Coaching in einer Person
– Erfahrungswissen: Kostengünstige Variante für wertvolles Digital-Fachwissen mit Erfahrungen
– Themenvielfalt: Bezüglich Branchen, Prozesse und aller Aufgaben zur Unternehmensführung
– Coaching: Der Beirat agiert als persönlicher Coach für Geschäftsführer oder Gesellschafter
– Controlling: Beiräte planen, prüfen und bewerten unternehmerische Entscheidungen
– Sicherheit: Ein digitaler Beirat gibt Investoren, Gesellschaftern, Geschäftsführern mehr Sicherheit
– Moderation: Der Beirat löst Konflikte im Management-Board mit unternehmerischer Ethik.

Hilker Consulting ist eine Beratung zur Digitialisierung. Die Inhaberin Dr. Claudia Hilker entwickelt Digital Strategien, um den Geschäftserfolg ihrer Kunden zu steigern. Auch die Umsetzung und Begleitung als Beirat, Coach und Speaker zählen zu den Leistungen. Mehr Infos: www.hilker-consulting.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Industrie 4.0: Digitalisierung revolutioniert auch Arbeitswelt in China

Das Machwürth Team International (MTI) führte mit Partnern in Shanghai einen Business Talk zum Thema „Digitale Transformation und Industrie 4.0“ durch.

Industrie 4.0: Digitalisierung revolutioniert auch Arbeitswelt in China

Hans Peter Machwürth: MTI Business Talk in Shanghai

Am Mittwoch, den 15. März 2017, führte das Machwürth Team International (MTI), Visselhövede, in Kooperation mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EunaCon und dem Industriedienstleister Industrie Informatik im German Centre Shanghai einen Business Talk zu aktuellen Fragen der Industrie 4.0 und deren erfolgreicher Umsetzung in Asien, insbesondere in China, durch. Dabei ergänzten sich die Perspektiven der drei Impulsreferate hervorragend.

Hans-Peter Machwürth, der Geschäftsführer des Machwürth Team International, das außerhalb des deutschsprachigen Raums unter dem Namen MTI Consultancy firmiert, eröffnete die Runde. In seinem Beitrag reflektierte er, wie die Kultur in den Unternehmen sich verändern muss und welche Herausforderungen auf das Management und die Mitarbeiter zukommen, wenn die Industrie 4.0 erfolgreich implementiert werden soll.

Im Anschluss daran zeigte Chris Döller, Geschäftsführer von Industrie Informatik China, Shanghai, welche Effekte die Industrie 4.0 in der Produktion mit sich bringt: die Transparenz und die Informationsgrundlagen zeigen, wo Effizienzpotenziale liegen und Kosten eingespart werden können bzw. die Qualität ausgebaut werden kann.

Danach gab Sebastian Wegener, der Managing Director von EunaCon Human Resources Solutions and Services, einen Überblick, in welchem Maße sich das Anforderungsprofil an Führungskräfte im Rahmen der Industrie 4.0 verändern und wie sich der gesamte Rekrutierungsprozess im Zuge der Digitalisierung wandeln wird.

Die anschließende Diskussion mit den anwesenden Führungskräften zeigte, dass in vielen Unternehmen die Industrie 4.0 auf der Agenda steht, meist jedoch noch keine Implementierungsstrategie existiert. Deshalb wünschten sich die Teilnehmer eine Folgeveranstaltung, in der Beispiele der Implementierung und Erfahrungen mit dieser vertieft besprochen werden. Die Folgeveranstaltung ist für das dritte Quartal 2017 geplant, und Dietrich Henne von der Firma Voith Digital Solutions China erklärte sich bereit, dort seine Erfahrung und Kompetenz einzubringen.

Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer fiel die Entscheidung leicht, dieselbe Veranstaltung wie in Shanghai in den nächsten Monaten in Taicang, China, und in Deutschland durchzuführen. Nähere Infos über die vom Machwürth Team International (MTI) geplanten Business Talks sowie alle sonstigen Veranstaltungen finden Interessierte auf der Webseite www.mticonsultancy.com.

Das Machwürth Team International (MTI Consultancy), Visselhövede, ist ein international agierendes Beratungs- und Trainingsunternehmen. Es unterstützt mit seinen 450 Beratern und Trainern weltweit Unternehmen beim Umsetzen ihrer Strategien. Dabei verknüpft das 1989 gegründete Beratungsunternehmen die hierfür erforderlichen Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen so, dass die Unternehmensziele erreicht werden.

Auch stellt das Machwürth Team International (MTI) seinen Kunden Online- und digitale Instrumente (wie Lernplattformen) zur Verfügung, die diese zum Managen der Strategieumsetzungsprojekte sowie des hieraus resultierenden Change- und Lernbedarfs brauchen. Außerdem vermittelt es den Mitarbeitern – wie zum Beispiel Führungskräften, Verkäufern und Servicemitarbeitern – die Skills, die diese für ein erfolgreiches Arbeiten in dem veränderten Unternehmensumfeld benötigen.

Weltweit unterstützt das Machwürth Team International (MTI) Sie mit seinen Tochtergesellschaften und Projektbüros; unter anderem in China, Nordamerika und Singapur. Der geschäftsführende Gesellschafter des Beratungsunternehmens, das 2014 sein 25-jähriges Bestehen feierte, ist Hans-Peter Machwürth.

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Gemeinsame Beratungsgesellschaft neuland.digital bündelt 4.0-Beratungsexpertise von Horn & Company und neuland

Gemeinsame Beratungsgesellschaft neuland.digital bündelt 4.0-Beratungsexpertise von Horn & Company und neuland

(Mynewsdesk) Ausbau des Geschäfts zur digitalen Transformation // Strategische Kompetenz und Umsetzungskompetenz unter einem Dach // Führung der Tochtergesellschaft durch Dr. Andreas Kricsfalussy

Düsseldorf, 21.03.2017 – Die beiden Beratungsunternehmen Horn & Company und neuland führen ihre Beratungsaktivitäten zur digitalen Transformation in der gemeinsamen Gesellschaft neuland.digital zusammen.

„neuland hat sich seit der Gründung in 2014 als führender Wegweiser im digitalen Wandel etabliert. Nach drei Jahren ungebremsten Wachstums und mit erfolgreichen Digital-Projekten im Mittelstand und bei DAX-Unternehmen springen wir mit neuland.digital auf das nächste Level. Mit vereinten Kräften können wir flexibler auf die große Nachfrage aus dem Markt reagieren und noch umfangreichere Transformationsprogramme als bisher umsetzen“, sagt Karl-Heinz Land, Gründer von neuland. Dr. Christian Horn, Gründer von Horn & Company ergänzt: „Wir sind sicher, neuland.digital durch die Verknüpfung der herausragenden Positionierung von Karl-Heinz Land mit unseren Branchen- und Umsetzungskompetenzen als ,erste Adresse´ für Beratungen zur digitalen Transformation positionieren zu können.“

Der Markt für Beratungen für neue Geschäftsmodelle sowie für digital getriebene Weiterentwicklungen der Organisation ist in den letzten Jahren stark gewachsen und wird weiterhin zunehmen. „Ich freue mich sehr, dass sich zwei in ihrem Feld exzellente Beratungsunternehmen zusammengefunden haben, um die Marktanforderungen in diesem Themenfeld bestmöglich zu bedienen. neuland.digital kann quasi von Tag 1 an auf umfangreiche Studien, Projekterfahrungen, Best Practices und Benchmarks beider Häuser aufsetzen“, sagt Dr. Andreas Kricsfalussy, Geschäftsführer von neuland.digital.

Dr. Kricsfalussy ist langjähriger Managementberater und erfahrene Führungskraft, mit Stationen bei Droege & Comp., Roland Berger, Grohe sowie der dmk Group.

neuland.digital agiert als eigenständiges Unternehmen; die Führung übernehmen neben Dr. Andreas Kricsfalussy weiterhin Karl-Heinz Land sowie die H&C-Geschäftsführer Dr. Christian Horn, Dr. Michael Lukarsch und Dr. Frank Zurlino. neuland.digital kann auf einen Beraterpool von über 70 Beratern sowie ein nationales und internationales Standortnetzwerk zurückgreifen.

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Horn & Company ist eine Top-Management-Beratung mit den Schwerpunkten Strategie und Wachstum, Operative Effizienz und Restrukturierung/Turnaround. Zu den Klienten gehören große, oft familiengeführte Mittelstandsunternehmen sowie Konzerne aus Industrie, Handel und Financial Services. Horn & Company wurde in 2016 in der breiten Beraterstudie TOP CONSULTANT (Prof. Fink) über alle Kategorien hinweg als Bester Berater für den Mittelstand ausgezeichnet.

neuland ist Champion und Pionier der digitalen rEvolution. Der Gründer Karl-Heinz Land ist anerkannter Vordenker, Keynote-Speaker, Buchautor und Berater für Entscheider im Top-Management von Konzern- und Mittelstandsunternehmen sowie in der Politik. neuland leitet die Initiative Deutschland Digital und führt zudem Startup- und Academy-Programme durch. neuland wurde vom Magazin brand eins Consulting 4.0 als eines der besten Beratungsunternehmen in der Kategorie Digitalisierung ausgezeichnet.

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Auto Verkehr Logistik

AMI stellte auf der LogiMAT 2017 smarte Lösung zur Logistiksteuerung vor

Spezialist für Förder-, Lager- und Automatisierungstechnik präsentierte neue Messeanlage und stellt sich im Software-/Service-Bereich stärker auf

AMI stellte auf der LogiMAT 2017 smarte Lösung zur Logistiksteuerung vor

Neue Messeanlage von AMI

Luckenbach, 20. März 2017 – Die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH ( www.ami-foerdertechnik.de) hat auf der LogiMAT 2017 gezeigt, wie vernetzte Prozesse in der Intralogistik funktionieren. Im Zusammenspiel mit einer neuen Messeanlage demonstrierte das Unternehmen eine IoT-Lösung, die alle intralogistischen Prozesse Software-basiert abbildet und deren Steuerung unterstützt. Damit unterstreicht das Unternehmen, dass zunehmend Lösungen zur digitalen Transformation gefragt sind.

„Fabriken werden smart. Komponenten und Systeme der Förder-, Lager- und Automatisierungstechnik werden dabei um intelligente Software ergänzt. Auf der LogiMAT haben wir eine modular aufgebaute Lösung zur Visualisierung und Steuerung der Intralogistik demonstriert. Service war auf der diesjährigen Messe das vorherrschende Thema für unsere Kunden und Interessenten“, erklärt Stefan Brenner, Geschäftsführer der AMI Förder- und Lagertechnik GmbH.

Die Software-Lösung vernetzt im Sinne des „Internet der Dinge“ Systeme und Services miteinander. Sie visualisiert und unterstützt durch Statistiken, Analysemöglichkeiten und Steuerungsmechanismen den gesamten intralogistischen Prozess – vom Wareneingang bis zum -ausgang. Dies umfasst das Tormanagement, die Materialerfassung, Stammdatenerfassung, den Materialfluss, die Transformation, die Lagerverwaltung, Endkontrolle, Verteilung und vieles mehr. Die Lösung kommuniziert dabei beispielsweise mit ERP-Systemen und macht Steuerungen wie SPS sichtbar. Sie lässt sich an mobile Endgeräte anbinden, ist NFC-, Bluetooth- und WLAN-fähig.

Das modulare System ist bedarfsgerecht konfigurier- und parametrisierbar. Es ergeben sich zahlreiche Anwendungsgebiete wie beispielsweise Wegeoptimierung in der Kommissionierung, effizientes Tormanagement und vieles mehr.

Die Lösung kommunizierte exemplarisch mit der neuen Messeanlage von AMI. Die Anlage zeigte verschiedene Komponenten der Schwerlastfördertechnik zum Handling von Paletten oder Gitterboxen im Zusammenspiel mit robotergestützter Palettierung und Depalettierung im Live-Einsatz. Des Weiteren war ein dreidimensionales Fördersystem integriert, das zum Transport von größeren Stückgütern mit hohem Stückgewicht dient, sowie ein Teilspektrum der Leichtfördertechnik von AMI.

Die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH mit Sitz in Luckenbach wurde 1987 gegründet und verfügt über rund 100 Mitarbeiter. AMI hat sich auf Förderanlagen für den Materialfluss spezialisiert – vom Wareneingang über die Fertigung, Kommissionierung und Endkontrolle bis hin zum Versand. Dies umfasst sowohl Komponenten für die Automatisierung als auch Lösungen für die Leicht- und Schwerlastfördertechnik für Lasten zwischen 1 Gramm und 10 Tonnen. AMI bietet dabei die Planung, Konstruktion, Fertigung sowie Montage der Maschinen und Anlagen aus einer Hand. Neben der Realisierung von schlüsselfertigen Förderanlagen übernimmt das Unternehmen auch die Erweiterung bestehender Anlagen – ganz gleich, von welchem Hersteller und ob es sich um manuelle, teil- oder vollautomatisierte Lösungen handelt. Auch die Implementierung eines Materialflussrechners, eines Lagerverwaltungsrechners, eines Datennetzwerks oder eines Warenwirtschaftssystems gehört zum Leistungsspektrum. Der Kundenstamm besteht aus renommierten Unternehmen sämtlicher Branchen wie DHL, Birkenstock, Continental, PHOENIX Pharmahandel, Sanicare, REWE, Fujitsu Technology Solutions, Porsche Logistik, Daimler, Orsay und dm. www.ami-foerdertechnik.de

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Computer IT Software

PARIS AG und Toposens GmbH schließen strategische Partnerschaft zu Gunsten kognitiver 4.0-Lösungen

Weltweit agierender Hersteller smarter 3D-Ultraschallsensoren ist neues Mitglied im PARIS Innovation Lab

PARIS AG und Toposens GmbH schließen strategische Partnerschaft zu Gunsten kognitiver 4.0-Lösungen

Berlin/München, 16. März 2017 – Das PARIS Innovation Lab – ein Netzwerk unterschiedlicher Technologieanbietern im Bereich der Industrie 4.0, digitale Transformation und Prozessoptimierung – kooperiert mit dem Start-Up Toposens. Das Unternehmen hat den weltweit ersten 3D-Ultraschallsensor entwickelt. Gesetztes Ziel der strategischen Partnerschaft ist die Entwicklung kognitiver Lösungen zur Optimierung von Geschäfts-, Lern- und Arbeitsprozessen in Unternehmen.

Das Kerngebiet der Toposens GmbH liegt in der Umgebungserfassung mittels ihrer patentierten 3D-Ultraschallsensorik. Diese erfasst zum Beispiel Personen oder Objekte, aber auch Gesten anhand hochfrequenter Schallsignale – ähnlich dem Prinzip der Fledermaus. Die Vorteile gegenüber traditionellen Verfahren, die mit Kameras arbeiten, liegen insbesondere in der Anonymität der „erfassten“ Personen und in der Robustheit gegenüber empfindlichen Linsen-Systemen, die auf bestimmte Lichtverhältnisse angewiesen sind.

Die PARIS AG entwickelt Technologien zur Prozessnavigation und -optimierung sowie Automatisierung, Dokumentation und Weiterbildung. Insbesondere steht der digitale Wissenstransfer mittels künstlicher Intelligenz im Fokus des Unternehmens. Die PARIS Automation Suite ist eines der Produkte und bietet als Automatisierungsplattform beispielsweise Bots, die Mitarbeitern prozessintegrierte Unterstützung bieten.

Die Anwendungsgebiete der gemeinsam geplanten Lösungen von Toposens und PARIS sind vielfältig. Beispielsweise könnten die 3D-Sensoren von Toposens bestimmte Gesten oder Bewegungen auf einer Produktionsstraße erkennen, ein Bot der PARIS AG könnte Prozessschwachstellen identifizieren, entsprechende Optimierungen vorschlagen und anleiten. Verschiedene Geschäftsprozesse könnten somit effizienter, Automatisierungspotenziale transparenter und unternehmensinterne Kosten reduziert werden.

3D-Ultraschallsensoren treffen Automatisierungslösungen
Durch die Kooperation eröffnen sich für Toposens neue Märkte. Derzeit bietet das Unternehmen seine 3D-Ultraschallsensoren als Evaluation Kit an. „Interesse an dem Sensorsystem kommt aus verschiedenen Bereichen, insbesondere Automotive, Consumer Electronics und Personentracking. Um die innovative Technologie greifbar zu machen, geben wir den Interessenten mit dem Evaluation Kit die Möglichkeit, die Sensorik zu testen“, erklärt Tobias Bahnemann, Managing Director bei Toposens. Um die Aktivitäten in Richtung Smart Buildings und Smart Factories weiter verstärken zu können, hat Toposens die Partnerschaft mit PARIS geschlossen. „Es ergeben sich Synergien – wie zum Beispiel, dass man die Personenerfassung an intelligente Schulungs- und Unterstützungssysteme koppeln oder die Sensorik für die automatische Steuerung von Heizung, Licht und Belüftung nutzen kann“, ergänzt Tobias Bahnemann.

„Unsere Innovationspartnerschaft mit Toposens ermöglicht die Gestaltung neuartiger Wissensmanagement- und Automatisierungsansätze. Gerade die Brücke zwischen Best Practice und Ist-Situation bei der Ausführung von Service- und Produktionsprozessen, aber auch deren Optimierung und Integration mit Talent Management-Lösungen, stellt derzeit in vielen Unternehmen ein großes Problem dar. Die digitale Transformation bringt hier enorme Vorteile. Zum Beispiel hinsichtlich Aufbereitung und Vermittlung von relevantem, teils sich kurzfristig änderndem Wissen und der Schaffung smarter, unkomplizierter Schnittstellen zu IT-Prozessen und -systemen. Benötigte Schulungsmaterialien oder Handlungsempfehlungen können so in Zukunft in Echtzeit kommuniziert werden, direkt arbeitsprozessintegriert, was zu unmittelbaren Effizienzsteigerungen führt“, erläutert Sebastian Grodzietzki, CGO der PARIS AG und verantwortlich für die Produktvision des Unternehmens, das Marketing und das PARIS Innovation Lab.

Sebastian Grodzietzki ergänzt: „Dieser Wandel zu smarten Prozessen – also zu Abläufen, die Metadaten bzw. einen Kontext über sich selbst erfassen, an Menschen oder andere Systeme weitergeben und sich quasi selbst optimieren können – wird einen wesentlichen Aspekt unserer Zusammenarbeit ausmachen. Unsere komplementären Lösungen – von Software über Hardware bis hin zu kognitiver Brainware – werden wir zu leicht integrierbaren Lösungssystemen mit speziellen Branchenausrichtungen weiterentwickeln, sodass unsere Kunden schnellstmöglich von den Transformationsvorteilen profitieren können.“

Die PARIS AG – Process Automation Robotics Intelligence Systems – bietet führende Technologien für die Bereiche Prozessnavigation und -optimierung sowie Automatisierung, Dokumentation und E-Learning. Die Lösungen der PARIS AG und ihrer Unternehmenseinheit datango unterstützen Kunden unter anderem durch gezielte Prozessanleitung, Qualifizierung von Mitarbeitern, Beschleunigung von Rollouts und beim reibungslosen Betrieb von Unternehmensanwendungen. Die Lösungen zeichnen sich durch eine kontextsensitive Navigationshilfe im echten Bedarfsmoment sowie die automatische Erstellung von Dokumentations- und Schulungsunterlagen, Software-Simulationen und E-Learning-Welten im Praxiseinsatz aus. So ermöglicht PARIS die Reduktion von Fehleingaben und Support-Kosten bei erhöhter Nutzerakzeptanz. Die von der datango performance suite unterstützten Funktionen sind integraler Bestandteil von Geschäftsprozessen und -applikationen in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnung.

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Computer IT Software

Contact Center Branche 2017: Aufbruchstimmung – nur wohin?

CCW in Berlin zeigt: Es fehlt an ganzheitlichen Konzepten

Contact Center Branche 2017: Aufbruchstimmung - nur wohin?

Thomas Denk, Sprecher der Geschäftsführung Deliberate (Bildquelle: Deliberate GmbH)

Böblingen, 09. März 2017. Automatisieren und digitalisieren – das ist und bleibt bis auf Weiteres das zentrale Thema der Contact Center Branche. Offen bleibt allerdings, wie sich die Zufriedenheit der Kunden mit digitalisierten Services steigern lässt. Fragen nach der übergreifenden Architektur, nach nahtloser Integration und einem Digitalisierungs-Backbone sind noch immer unbeantwortet. Es fehlt an ganzheitlichen Konzepten, meint jedenfalls Deliberate-Geschäftsführer Thomas Denk.

Ohne Zweifel: Gemessen an den Besucherzahlen war die CCW 2017 „so erfolgreich wie nie“, wie der Veranstalter in seiner Abschluss-Pressemitteilung jubelte. Und in der Tat: Mit rund 8.000 Besuchern und 260 Ausstellern aus 20 Ländern konnte Europas Leitmesse für Call und Contact Center Management erneut mit Rekordzahlen punkten. Wer allerdings glaubt, dies führe quasi automatisch auch zu steigenden Verkaufszahlen, sieht sich getäuscht.

Zwar wird viel über die alles dominierenden Hype-Themen Chatbot und digitale Assistenten, KI/AI und Automatisierung geredet, und es gibt viele Lösungsansätze, direkt einsetzbare Produkte jedoch sind noch Mangelware. Das liegt nicht nur am Stand der technischen Entwicklung, das liegt auch an der Nachfrage.

Mit versäumten Hausaufgaben beschäftigt

„Die meisten Anwender von Contact Center Technologie sind noch mit den Hausaufgaben beschäftigt, die sie die letzten fünf Jahre vor sich hergeschoben haben“ konstatiert Deliberate-Geschäftsführer Thomas Denk. Nach seinen Beobachtungen schlagen sich derzeit die meisten Anwender damit herum, aus verschiedenen zusammengekauften Kanälen einen Nutzen zu ziehen. „Der übergreifende Einsatz oder gar das systematische Auswerten der dort frei flottierenden Daten liegt noch in weiter Ferne.“

Dabei seien sich alle Marktteilnehmer einig wie selten, dass der Druck steigt, so Denk. „Unternehmen müssen lernen, auf Kundenwünsche schneller zu reagieren als bisher.“ Dennoch stünden derzeit Fragen der Architektur nicht im Vordergrund. „Doch genau diese Fragen müssen gestellt und beantwortet werden, will man die Kundenschnittstelle digital und damit schnell und flexibel gestalten. Das ist die Grundvoraussetzung, um dem genannten Druck standzuhalten beziehungsweise ihn sachgerecht umzusetzen und zu kanalisieren.“

Der Weg ist klar – nur keiner geht ihn

„Die Branche sieht zwar, wohin der Weg sie führen sollte, sie geht ihn aber noch nicht. Stattdessen wird mit Zukunftsszenarien und digitalen Assistenten gespielt.“ Kein Wunder, dass in diesem Zusammenhang die Akzeptanz für KI- Lösungen wächst und die Branche händeringend nach reibungslos funktionierenden virtuellen Assistenten sucht. „Ein bisschen wirkt es, als wolle man, dass sie auf dem Weg in die Digitalisierung vorangehen. Dass die digitale Transformation sich selbst füttert.“

Also hofft die Branche auf die Vision des Zukunftsforschers Sven Gábor Jánszky, ehe der Druck im Kessel zu groß wird. Jánszky ist überzeugt: „In zwei bis drei Jahren sind Chatbots so intelligent, dass der Kunde den Unterschied zwischen Mensch und Maschine nicht mehr spüren wird.“

Unstrittig ist: Nur wer als Kunde positive Erfahrungen macht, wird auch künftig mit Automatisierungs-Technologie arbeiten. Dazu passt die Fülle dessen, was derzeit in diesem Bereich angeboten wird: Lösungen zu „NLU“ (Natural-Language-Understanding), „Automatische Dialogsysteme“, „Conversational IVR“, „AI Robotic Process Automation“ und „Input- und Response-Management“.

Das Problem dabei: All diese Ansätze kommen bislang als Insellösungen aus den Entwicklungslabors. Ihre Integration und reibungslose Funktion stehen noch auf der ToDo-Liste.

Architektur im Fokus

Und während sich der Fachbereich mit dem Gedanken trägt, den nächsten Server unter den Tisch zu stellen, um die nächste Insellösung zu installieren, wird klar: Ganz offensichtlich sperren sich noch viele gegen die Einsicht, dass ein Digitalisierungs-Backbone dringend geboten ist. Damit schiebt sich wieder die Architektur in den Fokus.

Der Grund liegt auf der Hand: Damit der Dialog mit dem Kunden aus einem Guss und im Sinne des Unternehmens als Ganzes stattfindet, muss er parallel auch zwischen den Anforderern aus den Fachbereichen und den Realisierern aus der IT stattfinden. „Ein gemeinsames Verständnis von Architektur hilft beiden Seiten – und das Contact Center spielt dabei eine zentrale Rolle: Als Interaktionsplattform und Digitalisierungs-Backbone verbindet es die internen Prozesse mit dem Kunden und macht das Ganze transparent und steuerbar.“

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Deliberate ist der führende Contact Center Spezialist für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen unterstützt den Mittelstand in den Bereichen IT, digitale Strategie und Unternehmensentwicklung. Nach den Erfahrungen der Böblinger Experten fehlt es in vielen mittelständischen Unternehmen an Ressourcen und Knowhow, um die digitale Transformation zielgerichtet anzugehen.

Deliberate bietet ihnen das erforderliche Wissen und die Contact Center Lösungen, mit denen sie die Daten systematisch erfassen und analysieren können, die ihre Kunden im Verlauf der „Customer Journey“ hinterlassen. Damit erfüllen sie eine zentrale Anforderung der digitalen Transformation. Denn: Die Daten, die der Kunde hinterlässt, sind der Rohstoff künftiger Erfolge. Mit CSI: Deliberate hat Deliberate eine Lösung entwickelt, die exakt auf die Bedürfnisse des Mittelstandes zugeschnitten ist.

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Sicherheit im Digital Business

Die digitale Transformation verändert die Risikolandschaft für Unternehmen

Sicherheit im Digital Business

Andres Dickehut, CEO Consultix GmbH zu Unternehmensrisiken 2017

Der Weg ins digitale Business wird steiniger und Wegelagerer wittern Beute. Andres Dickehut, CEO des deutschen Marketing- und IT-Unternehmens Consultix, hat das Allianz Risk Barometer 2017 analysiert und sieht den Datenschutz und -sicherheit als zentrales Element, den Gefahren zu begegnen.

Die digitale Transformation eröffnet neue Geschäftsfelder und bietet Chancen für jeden, der Mut und Augenmaß besitzt. Daten sind das neue Gold, doch genau darin spiegeln sich auch Ängste von Unternehmern wider: Deutsche fürchten sich vor Cyberrisiken wie IT-Ausfällen, Spionage und Datenmissbrauch – zu diesem Ergebnis kommt das sechste Allianz Risk Barometer 2017, in dem jährlich die größten Unternehmensrisiken weltweit abgefragt werden. Im internationalen Vergleich steht dieses Unternehmensrisiko 2017 an dritter Stelle. Im vergangenen Jahr hat die Angst vor IT-Ausfällen, Spionage und Datenmissbrauch auch für die Deutschen noch auf Platz 3 rangiert. Allerdings hat sich der Abstand zu Platz 2 inzwischen deutlich verkleinert.

Neue Technologien gehören ebenso zu den Risiken, von denen sich die Unternehmen in Deutschland stark bedroht fühlen – wenn auch nicht so stark wie von Cyberkriminalität, so doch mit rasantem Zuwachs. 2015 lag dieses Risiko mit lediglich drei Prozent noch auf Platz 19. 2016 ist es mit einem Anteil von 16 Prozent auf Platz 9 vorgerückt. Diese Ängste sind Auswirkungen der zunehmenden Vernetzung der Maschinen und künstliche Intelligenz.

German Angst?
Wie sind diese Ängste zu bewerten? Im Zeitalter der Digitalen Transformation sind Daten das neue Gold – sie spiegeln die Forschung, Entwicklung und das Wissen im Unternehmen wider und sind vor allem im Marketing von besonderer Bedeutung. Dieses neue Gold gilt es zu schützen; Unternehmen sind sich dieser Herausforderung immer deutlicher bewusst. Maßnahmen zur Datensicherheit sind darum unerlässlich. Da die deutsche Wirtschaft wissensbasiert und „data driven“ ist besteht hier eine besondere Vorsicht. Die steigende Zahl der Cyber-Angriffe gibt den Unternehmern Recht.

Neben den konkreten Maßnahmen zur Absicherung der Daten geht es besonders um den Datenschutz im juristischen Sinne. Klare Ansagen erhalten Unternehmer hier durch den Gesetzgeber. Vor kurzem trat die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Im Fokus stehen hier personenbezogene Daten. Die EU-DSGVO gibt den Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten, Richtlinien vor, die sie umsetzen müssen. Mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung droht Unternehmen bei Verstoß gegen die Bestimmungen ab 2018 eine Geldstrafe in Höhe von bis zu vier Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Dabei reichen keine Selbstverpflichtungen wie beispielsweise im Privacy-Shield-Abkommen zwischen der EU und den USA vereinbart. Signale setzen Unternehmen nur durch nachprüfbare Zertifizierungen von Datenschutzbehörden. Unternehmen, die ein Datenschutz-Gütesiegel erwerben und bei ihren Geschäftsanwendungen auf zertifizierte Lösungen setzen, investieren damit auch in die eigene Wettbewerbsfähigkeit, Reputation und die Beziehung zu ihren Kunden. Hier ist vielerorts ein Umdenken nötig: Einwilligungserklärungen sollten beispielsweise rechtzeitig an EU-DSGVO angepasst werden, sodass Konsumenten genügend Zeit haben, diese zu bestätigen.

Ich kann hier aus Sicht des Dienstleisters, aber auch des Unternehmers allgemein sprechen: Im Bereich Datenschutz gehen wir bewusst den Weg der Zertifizierung! Dieser Faktor ist sowohl bei Lösungen, die wir in unserem Unternehmen einsetzen entscheidend als auch bei der eigenen Lösung, die wir für das Marketing anbieten. ProCampaign, unser Customer Engagement Hub, ist aktuell erneut für sein durchdachtes Datenschutzkonzept mit dem europäischen Datenschutz-Gütesiegel European Privacy Seal (EuroPriSe) ausgezeichnet worden. Mit ProCampaign bieten wir unseren Kunden in 80 Ländern also einen sicheren Datenhafen. Unsere Versicherung für interne und externe Audits lässt das Risk-Management und die Compliance-Verantwortlichen internationaler Konzerne ruhig schlafen.

Der Weg ins Digital Business ist eine Führungsaufgabe, die ein hohes Maß an technischem Verständnis und Fähigkeit zu vernetztem Denken bedarf. Cyberkriminalität, Datenverlust und IT-Ausfälle sind dabei reale Bedrohungen. Auch neuen Technologien kann man sich nicht verschließen. Unternehmen müssen sich auf alle Eventualitäten vorbereiten und ihre Prozesse auf ihre Zukunftsfähigkeit prüfen und auch aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten hinterfragen. Denn mehr denn je ist Datenschutz wettbewerbsentscheidend und dient dem Schutz der eigenen Marke!

Über den Autor:
Andres Dickehut ist geschäftsführender Gesellschafter des von ihm 1994 gegründeten Unternehmens Consultix. Flaggschiff des Technologieführers bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist das sichere Customer Engagement Hub ProCampaign. Der Fokus von Dickehut liegt auf digitalen Marketingkampagnen, eCRM, Customer LifeCycle-Management und eCommerce.

Die Consultix GmbH ist ein international agierender Marketing- und IT-Dienstleister mit Sitz in Bremen. Das inhabergeführte, deutsche Unternehmen wurde 1994 gegründet und ist Anbieter webbasierter Services und Software für das Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenbindungs-Management, Digitales Marketing und E-Commerce. Weltmarken vertrauen auf die Lösungen, die Beratung und den umfangreichen Support von Consultix. Flaggschiff ist die Customer Engagement Plattform ProCampaign. Consultix ist Technologieführer im Bereich personenbezogener Daten und wurde mehrfach und als erster CRM-Anbieter für seine Vorreiterrolle im Bereich Datenschutz und Datensicherheit ausgezeichnet – unter anderem mit den European Privacy Seal „EuroPriSe“, dem „IT Security Made in Germany“, kurz ITSMIG von TeleTrust, und dem Datenschutz-Gütesiegel vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Neben seinen Digital Business Lösungen bietet Consultix Dedicated Hosting sowie Cloud Services in seinen eigenen, hochsicheren Rechenzentren in Deutschland an. www.consultix.de / www.procampaign.de

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Hekatron – Digitalisierung: Es geht um nicht weniger als um die Sicherung der Zukunft

Sicherheitsexperte Peter Ohmberger fordert ein radikales Umdenken

Hekatron - Digitalisierung: Es geht um nicht weniger als um die Sicherung der Zukunft

Hekatron Geschäftsführer Peter Ohmberger, Feuertrutz-Brandschutzkongress

„Brandschutz 4.0 oder „Das sichere Gebäude der Zukunft'“ – mit diesem Impulsvortrag forderte Hekatron-Geschäftsführer Peter Ohmberger am 23. Februar 2017 als Keynote-Speaker auf dem Feuertrutz-Brandschutzkongress die Sicherheitsbranche zum radikalen Umdenken auf. In seinen vom Fachpublikum mit starkem Interesse verfolgten Ausführungen zeigte er, welche Chancen und welche Herausforderungen die rasant voranschreitende Digitalisierung für die Branche mit sich bringt.

„Wenn wir heute über die Digitalisierung und darüber sprechen, wie die Arbeits- und Lebenswelten in zehn Jahren aussehen werden, muss uns klar sein, dass wir uns schon mitten drin im digitalen Transformationsprozess befinden und dass dieser mit jedem Tag immer schneller voranschreitet“, betonte Peter Ohmberger einleitend. „Mehr und mehr werden unsere Smartphones zu intelligenten Assistenten, Systeme werden zunehmend die besseren Verkäufer, die dem menschlichen Verkäufer überlegen sind. Und ganz zwangsläufig wird sich mit diesem schnelldrehenden Wandel auch die Welt in den Gebäuden verändern.“

Das Gebäude der Zukunft: Integraler Bestandteil des Lebens
In weiten Bereichen des anlagentechnischen Brandschutzes werde allerdings noch gearbeitet wie schon 25 Jahre zuvor. „Denken Sie nur an die jährliche Melderprüfung vor Ort – oder auch die Tatsache, dass direkt nebeneinander innerhalb eines Gebäudes oft technisch verwandte Brandschutzgewerke wie Rauch-Wärme-Abzugsanlagen, Feststellanlagen und Brandmeldeanlagen existieren, als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ich glaube definitiv nicht, dass solche ineffizienten Prozesse in einer technologischen und vernetzten Welt der Zukunft akzeptiert werden“, führte Peter Ohmberger aus. „Um zu analysieren, wie wir angesichts solcher Herausforderungen vorgehen müssen – nicht erst in fünf oder zehn Jahren, sondern jetzt sofort – haben wir in Kooperation mit dem renommierten Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank und dem Berliner Sicherheitsfacherrichter Schlentzek & Kühn die Trendstudie „Das sichere Gebäude der Zukunft‘ erarbeitet.“ Aus dieser Studie resultieren sieben Sicherheitsversprechen des Gebäudes der Zukunft: Es wehrt Gefahren ab, wird einfach, steigert den Komfort, wird flexibel, effizient, fördert die Gesundheit und wird – als siebtes und gleichzeitig umfassendstes Sicherheitsversprechen – integraler Bestandteil des Lebens. Es schafft einen Mehrwert für den Nutzer, indem es zielgenau und individuell auf seine Bedürfnisse reagiert. „Letztendlich wird jedes Bauteil in einem Gebäude – also wirklich jedes einzelne Teil – zur Sicherheit der Nutzer und des Gebäudes beitragen“, betonte Peter Ohmberger. „Wie wir die sieben Leistungsversprechen in einer analogen und digitalen Welt realisieren, das ist für mich das eigentliche Thema.“ Vor dem Hintergrund des sich exponentiell entwickelnden technologischen Wandels werde es möglich, Rechnerleistung in praktisch jedes Bauteil eines Gebäudes zu integrieren, es mit einer Vielzahl von Aktoren und Sensoren auszurüsten und alle Gewerke über interoperable Netzwerke miteinander zu verbinden. „In diesem Umfeld werden ganz neue Geschäftsmodelle entstehen, bei denen das Produkt Mittel zum Zweck wird, und daraus resultierend werden ganze Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungscluster einfach verschwinden“, so Peter Ohmberger. „Bei der Entwicklung neuer Modelle geht es um nicht weniger als um die Sicherung unserer Zukunft und der unserer Partner.“

Brandschutz 4.0: Drei Hauptbotschaften für den Erfolg
In diesem Sinne gab Peter Ohmberger dem Fachpublikum drei Hauptbotschaften und Strategien für die Zukunft im Kontext von Sicherheit 4.0 und Brandschutz 4.0 mit auf den Weg: „Erstens: Denken Sie Brandschutz und Sicherheit neu! Wir dürfen nicht bei der Funktion der Gefahrenabwehr stehenbleiben – wir müssen unseren Kunden „security as a service‘ bieten und Schnittstellen zu anderen Lebensbereichen wie Finanzen, Energieeffizienz, Entertainment und Gesundheit schaffen.“ Als zweite Hauptbotschaft appellierte er an seine Zuhörer: „Werden Sie zum Brandschutz- und Sicherheitsmanager Ihrer Kunden! Wer in der Sicherheitsbranche im Spiel bleiben will, muss sich zum Anbieter von Komplettlösungen, Dienstleistungen und Wissensverkauf entwickeln.“ Drittens gelte es, das Thema „Kooperation und Kollaboration‘ neu zu denken: „Wir müssen uns einerseits spezialisieren und andererseits kooperieren. Wir müssen uns insbesondere gegenüber den Anbietern – beispielsweise von Gas, Wasser, Strom und Medien – öffnen, die schon Zutritt ins Gebäude besitzen“, führte Peter Ohmberger aus. „Die Welt der Kooperationen und Kollaborationen ist bunt und vielfältig – innerhalb und gerade auch außerhalb unserer Branche. Darin liegt unsere große Chance!“
Die leidenschaftlich geführte Diskussion im Anschluss an den Vortrag bestätigte das große Interesse der Sicherheitsbranche an dem Thema Brandschutz 4.0. Und bereits am 24. März 2017 haben Besucher der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover beim Future Talk Forum „Digitale Souveränität“ Gelegenheit, die Thesen von Peter Ohmberger zu diesem Thema zu erleben und zu diskutieren.

Die Trendstudie „Das sichere Gebäude der Zukunft“ steht zum kostenlosen Download bereit unter: www.2bahead.com/das_sichere_gebaeude

Hekatron ist führender Spezialist in der Entwicklung, der Herstellung und im Vertrieb von Systemen des anlagentechnischen Brandschutzes. Das Unternehmen mit Sitz im südbadischen Sulzburg gestaltet mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen die Entwicklung der Brandschutztechnik maßgeblich mit, übernimmt soziale Verantwortung und engagiert sich für den Umweltschutz. Hekatron erwirtschaftete 2015 einen Jahresumsatz von 153 Millionen Euro und beschäftigt derzeit über 790 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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