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Sonstiges

Verkehrte Welt an den Zapfsäulen: Benzin-Diesel-Schere auf Rekordtief

Verkehrte Welt an den Zapfsäulen: Benzin-Diesel-Schere auf Rekordtief

(Mynewsdesk) * Benzinpreise fallen leicht weiter, Dieselpreise steigen
* Günstigste Super E10-Tankstädte: Bochum, Nürnberg, Mannheim und München
* Günstigste Diesel-Tankstädte: Leipzig, Bochum und Dresden
* Super E10 am teuersten in Köln, Frankfurt und Bielefeld
* Diesel am teuersten in Nürnberg, München, Stuttgart und Köln

Nürnberg, 1. März 2019. Obwohl die Preise für Benzin und Diesel im Februar wöchentlich leicht gestiegen sind, konnten sich zumindest Super E10-Fahrer freuen. Nicht nur, dass sie im Mittel den dritten Monat in Folge weniger zahlten. Auch hat sich die Schere zu den durchschnittlichen Dieselpreisen historisch zusammengezogen. Laut monatlicher Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt im Februar 1,3184 Euro. Das war zwar nur ein halber Cent weniger als im Januar. Dieselfahrer aber zahlten im Schnitt 1,2466 Euro pro Liter – und damit rund 1,5 Cent mehr als im Vormonat. Zudem hat sich die Preisdifferenz zwischen Super E10 und Diesel weiter zusammengezogen. Sie betrug im Februar 0,0718 Euro – der niedrigste Wert seit Start der regelmäßigen Auswertungen von Clever Tanken im September 2013.

„Die durchschnittlichen Kraftstoffpreise haben sich im Februar gegenüber dem Vormonat zwar nur marginal verändert. Für Fahrer von Benzin-Pkw war die Entwicklung dennoch erfreulich, weil sich das niedrige Niveau aus dem Vormonat gehalten hat. Zudem kommt ihnen die andauernde Abwärtsspirale gegenüber den Dieselpreisen entgegen – besonders, weil sie mancherorts aktuell pro Liter sogar weniger zahlen als Dieselfahrer. Diese Situation dürfte sich aber in den kommenden Wochen wieder ändern. Wenn die Heizölnachfrage witterungsbedingt nachlässt, wird der Druck auf den Dieselpreis fallen. Damit wird der Preisunterschied gegenüber Benzin wieder größer“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Autofahrer zahlten im Februar für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 durchschnittlich 316,42 Euro. Das waren rund 1,15 Euro weniger als im Januar. Dieselfahrer zahlten für die dieselbe Menge 299,18 Euro – also etwa 3,50 Euro mehr als im Vormonat.

Die beiden teuersten Tanktage für Super E10 waren der 24. und der 25. Februar. 1,3370 Euro kostete der Liter an diesen Tagen im bundesweiten Schnitt. Auch Dieselkraftstoff war am 24. Februar mit 1,2630 Euro pro Liter am teuersten. Am wenigsten zahlten Autofahrer hingegen für Super E10 am 1. Februar (1,3020 Euro) und für Diesel am 2. Februar (1,2320 Euro).

Bochum erstmals seit November 2016
günstigste Tankstadt

Beim Clever-Tanken-Vergleich der 20 größten deutschen Städte belegte in der Sparte Super E10 Bochum erstmals seit November 2016 Platz eins der günstigsten Tankstädte. 1,2946 Euro kostete der Liter hier im Schnitt. Auf Platz zwei folgte Nürnberg mit 1,2959 Euro. Platz drei teilten sich Mannheim und München mit jeweils 1,2997 Euro pro Liter.

Am teuersten war Super E10 hingegen wiederholt in Köln (1,3301 Euro). Auf Platz zwei der teuersten Super E10-Städte folgte Frankfurt am Main (1,3207 Euro). Den dritten Platz belegte erneut Bielefeld (1,3191 Euro).

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im günstigen Bochum 310,70 Euro – und damit 8,52 Euro weniger als im teuren Köln.

In der Sparte Dieselkraftstoff schaffte es wiederholt Leipzig an die Spitze der günstigsten Tankstädte. 1,2027 Euro kostete hier der Liter im Schnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bochum (1,2169 Euro) und Dresden (1,2191 Euro). Beide Städte tauschten damit ihre jeweilige Position gegenüber dem Vormonat. Am meisten hingegen zahlten Dieselfahrer zum zweiten Mal in Folge in Nürnberg (1,2544 Euro). München sowie Stuttgart teilten sich im Februar Platz zwei (jeweils 1,2524 Euro). Auf dem dritten Platz folgte Köln (1,2460 Euro).

Ausblick

Steffen Bock: „Nach einem mehrmonatigen Anstieg der Preise für Benzin und Diesel sind diese seit November 2018 gesunken. Im Februar haben sie zwar nur leicht, dafür aber kontinuierlich und vor allem gegen Monatsende angezogen. Dieser Aufwärtstrend dürfte sich im März fortsetzen, da auch die Rohölpreise seit Mitte Februar wieder gestiegen sind und kurzzeitig sogar ein Dreimonatshoch erreicht haben.“ Als Hauptgründe dafür sieht Bock vor allem geopolitische Entwicklungen wie die seit Monaten andauernde Krise in Venezuela oder die US-amerikanischen Sanktionen gegen den Iran. Darüber hinaus setzen die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und verbündete Produzenten wie Russland ihre Ende 2018 beschlossen Förderkürzungen weiter durch – und lassen sich dabei auch nicht von US-Präsident Donald Trump unter Druck setzen.

Der Experte rät Autofahrern daher, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig via App, Navigationsgerät oder Internet zu vergleichen. Beachten sollten sie dabei die teilweise enormen Sprünge im Tagesverlauf. Am günstigsten ist Kraftstoff derzeit nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Abend zwischen 19 und 22 Uhr.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im clever-tanken.de

Über clever-tanken.de
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist clever-tanken.de einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams, werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von clever-tanken.de außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

In Deutschland ist clever-tanken.de Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die Apps mehr als 16 Millionen Mal. (Durchschnittswerte des ersten Halbjahres 2018; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Seit Ende November 2018 bietet das Unternehmen über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch zudem eine App-Erweiterung an: Über Clever Tanken gelangen Fahrer von Elektroautos auf die Oberfläche Clever Laden. Über sie lassen sich freie Ladepunkte der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von clever-tanken.de zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: http://www.clever-tanken.de

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Wissenschaft Technik Umwelt

energieberatung rolf krause setzt sich für den Umweltschutz ein

Dipl. Ing. Rolf Krause zum Vorstand von Zero Emission e.V. gewählt.

energieberatung rolf krause setzt sich für den Umweltschutz ein

Emissionsfrei leben

Der Ursprung aller Umweltschutz Probleme ist die enorm steigende Weltbevölkerung zusammen mit dem ressourcenintensiven Lebensstil der Weltbürger. In den letzten 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung fast verfünffacht. 9 Milliarden Menschen haben grundsätzlich die gleichen Bedürfnisse hinsichtlich Energie, Nahrung und Konsum.

Der weltweite Energiebedarf ist daher mit den stetig steigenden Bedürfnissen der Menschheit und der hohen Weltbevölkerungszahl rasant angestiegen. Die Produktion von Konsumgütern ist enorm gewachsen.

Gerade der Fleischkonsum trägt dazu bei. Immer häufiger finden sich Schwein, Rind, Fisch, Huhn, und Lamm auf dem Essenstisch wieder. Meere werden dadurch leer gefischt. Katastrophale Zustände in der Massentierhaltung und die Mengen an notwendigen Tieren, erzeugen einen immensen Ausstoß an Treibhausgasen, was wiederum den Klimawandel befördert.

Der weltweite Energiebedarf steigt dadurch ebenfalls. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat mittlerweile Zugang zu immer mehr steigenden Strombedarf. Dieser wird zum größten Teil durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen erzeugt. Hierbei entstehen riesige Mengen CO2 die sich in der Atmosphäre zum Treibhauseffekt auswirken.

Um sein Engagement für die Umwelt noch zu verstärken setzt sich Rolf Krause für den Aufbau von Zero Emission e.V. ( https://www.zeroemission.today) ein.

„Wie die Umwelt Konferenz in Katowice zeigt, ist es kurz vor 12. Wir müssen uns für die Reduzierung von CO2 Emissionen einsetzen“.

Durch seine jahrelange Erfahrung im Einsatz von Erneuerbaren Energien und in der Autarkie von Eigenheimen ist er prädestiniert für diese Aufgabe. „Ich begebe mich mit Freude an die Arbeit“

Er setzt sich für den Ausbau von KWK, Solaranlagen, Wasserstoffheizungen, Windkraft und Biogasanlagen ein.

Seit 15 Jahren setzt sich Dipl. Ing. Rolf Krause für Erneuerbare Energien ein. Als zugelassener Berater der Bafa, kfw Sachverständiger und Energieberater für Eigenheime hat er schon über 100 Energieaudits ( https://energieeffizienz.me) durchgeführt und weit über 1000 Energieausweis ( https://die-energieausweise.com) ausgestellt. Seine Vision ist das energieautarke Eigenheim.

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Sonstiges

Tankmonat Januar 2019: Sturzflug der Kraftstoffpreise

Tankmonat Januar 2019: Sturzflug der Kraftstoffpreise

(Mynewsdesk) Nürnberg, 1. Februar 2019. Freude an den Zapfsäulen: Nicht nur, dass die Kraftstoffpreise seit zwei Monaten sinken. Die Durchschnittspreise für Super E10 und Diesel lagen im ersten Monat des neuen Jahres auch so nah beieinander wie seit Jahren nicht mehr. 1,3232 Euro kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt – 8 Cent pro Liter weniger als im Dezember 2018 und der günstigste Wert seit März 2018 (1,3160 Euro). Der Liter Diesel kostete im Januar durchschnittlich 1,2320 Euro – rund 7 Cent pro Liter weniger als im Vormonat. Die Benzin-Diesel-Schere klaffte damit nur noch 9,12 Cent auseinander. Zu diesen Ergebnissen kommt die monatliche Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de.

„So niedrig wie im Januar ist die Differenz zwischen durchschnittlichem Benzin- und Dieselpreis seit Dezember 2013 (9,39 Cent) nicht gewesen“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Für Fahrer von Benzin-Pkw ist das eine erfreuliche Entwicklung. Dass sie aufgrund der Wettbewerbssituation mancherorts sogar weniger pro Liter zahlten als Dieselfahrer, liegt vor allem an der kalten Witterung, die die Heizölnachfrage und damit die Dieselpreise treibt.“

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Januar durchschnittlich 317,57 Euro. Das waren rund 19,73 Euro weniger als im Dezember und sogar rund 47 Euro weniger als im November, dem teuersten Tankmonat 2018. Dieselfahrer zahlten für vier Tankfüllungen à 60 Liter 295,68 Euro – und damit etwa 16,34 Euro weniger als im Vormonat sowie rund 46 Euro weniger als im November 2018.

Teuerster Tanktag für Super E10 war Dienstag, der 1. Januar 2019. Im bundesweiten Schnitt wurden an diesem Tag pro Liter 1,3470 Euro aufgerufen. Diesel war mit 1,2400 Euro pro Liter am teuersten am Sonntag, den 20. Januar. Am günstigsten hingegen war Super E10 am Donnerstag, den 31. Januar (1,2990 Euro). Diesel kostete am wenigsten am Freitag, den 4. Januar (1,2210 Euro).

Bremen zum vierten Mal in Folge günstigste Tankstadt

Beim Vergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken belegte für die Sparte Super E10 zum vierten Mal in Folge Bremen den ersten Platz. 1,2859 Euro kostete der Liter hier im Schnitt. Auf den Plätzen zwei und drei der günstigsten Super-E10-Städte folgten Hannover (1,2904 Euro) und Berlin (1,2966 Euro). Hamburg ist mit 1,2972 Euro pro Liter zum ersten Mal nach zwölf Monaten dauerhafter Präsenz in den Top drei auf Platz vier abgerutscht.

Am meisten zahlten Autofahrer pro Liter Super E10 im Januar in Köln (1,3364 Euro), Nürnberg (1,3345 Euro) und Bielefeld (1,3320 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im günstigen Bremen 308,62 Euro – und damit 12,12 Euro weniger als im teuren Köln.

Für Dieselkraftstoff wurde im Schnitt am wenigsten bezahlt in Leipzig (1,1845 Euro), Dresden (1,1913 Euro) und Bochum (1,1938 Euro). Am teuersten war Dieselkraftstoff hingegen in Nürnberg (1,2907 Euro), München (1,2615 Euro) und Stuttgart (1,2485 Euro). Alle drei Städte hatten bereits im Dezember jeweils denselben Platz belegt.

Wie geht es weiter?

Interessant dürften nach den Worten von Steffen Bock die kommenden Wochen werden. „So heizt der aktuell schwache US-Dollar die Nachfrage von Investoren außerhalb des Dollarraums an, da Rohöl für sie günstiger geworden ist – das lässt die Rohölpreise steigen. Darüber hinaus setzen die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und verbündete Produzenten wie Russland ihre Ende 2018 beschlossen Förderkürzungen durch, um den Preisverfall zu stoppen. Hinzu dürfte die hohe Heizölnachfrage auch im Februar anhalten. Dem gegenüber stehen die Turbulenzen in Venezuela. Ein Machtwechsel dort würde das Überangebot auf dem Markt verstärken – und die Preise ins Rutschen bringen“, erklärt Steffen Bock.

Im Umfeld dieser Spannungen rät Bock Autofahrern dazu, die Preise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig via App, Navigationsgerät oder Internet zu vergleichen. So können sie in jedem Fall sparen – auch bei steigenden Preisen. Beachten sollten sie dabei die teilweise enormen Sprünge im Tagesverlauf. Am günstigsten ist Kraftstoff derzeit nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Abend zwischen 19 und 22 Uhr.

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Auto Verkehr Logistik

Wertverlust vom Diesel nicht absetzbar

Seit dem Dieselskandal um manipulierte Abgaswerte ist in Deutschland die Nachfrage nach neuen und gebrauchten Diesel-Pkws rapide gesunken. Immer mehr Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Städten beunruhigen die Besitzer von betroffenen Autos. Wer sein Fahrzeug aktuell wiederverkaufen möchte, ist mit zweierlei Problemen konfrontiert. Zum einen nehmen einige Autohändler keine gebrauchten Diesel mehr in Zahlung und zum andern sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine verlängerte Standzeit und ein erhöhter Abschlag beim Verkauf hinzunehmen.

Der Imageverlust des Diesels hat zu einem erhöhten Wertverlust geführt. Der Wertverlust lässt sich nach Schwacke für eine Automarke, einen bestimmten Typ mit einer bestimmten Motorisierung anhand der Verkaufswerte bestimmen. Vergleicht man die Verkaufspreise für Diesel der vergangenen Jahre, so liegen die aktuellen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit darunter. Schön wäre es, wenn der Fiskus diesen erhöhten Wertverlust anerkennen würde. Ist aber leider nicht so. Auf dem zusätzlichen Wertverlust bleibt der Steuerzahler aufgrund der Politik und vorliegenden Gerichtsurteilen sitzen.

Einem weiteren Wertverlust kann der Pkw-Halter nur durch regelmäßige Inspektionen, Instandhaltung und Pflege seines Wagens entgegenwirken. Wer in seinem Wagen raucht, muss ohnehin einen größeren Wertverlust in Kauf nehmen. Viele sind auch von den kommenden Dieselfahrverboten gar nicht betroffen. Wer z. B. auf dem Land wohnt, muss sich genauso wenig darüber Gedanken machen wie Anwohner, Schwerbehinderte, Handwerker und Gewerbetreibende. Sie alle können den Wertverlust auch dahingehend umgehen, dass sie ihren Diesel einfach behalten und wie bisher weiterhin fahren statt ihn unter Wert zu verkaufen

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Tankmonat September 2018: Kraftstoffpreise auf neuem Vierjahreshoch

Diesel und Super E10 so teuer wie seit September 2014 nicht mehr/Teuerste Tankstädte: München, Nürnberg und Frankfurt am Main/Preise für Super E10 nähern sich der 1,50-Euro-

Tankmonat September 2018: Kraftstoffpreise auf neuem Vierjahreshoch

(Mynewsdesk) Nürnberg, 01. Oktober 2018. Tanken wird immer teurer. Im September zahlten Autofahrer an deutschen Tankstellen so viel wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie die aktuelle Monatsauswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de zeigt, wurden pro Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,4927 Euro aufgerufen, pro Liter Diesel 1,3305 Euro. Das waren rund drei beziehungsweise vier Cent pro Liter mehr als im Vormonat und rund 16 beziehungsweise 19 Cent mehr als im Vorjahresmonat. „Die weltweit steigende Nachfrage, das im November startende Ölembargo gegen den Iran, die Wirtschafts- und Finanzkrise in Venezuela, der US-Handelskrieg mit großen Wirtschaftsnationen wie China und die jüngste Entscheidung des Ölkartells OPEC, seine Fördermengen nicht anzuheben, haben den Ölpreis im September weiter nach oben getrieben. Zeitweise kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent mehr als 82 Dollar – der höchste Stand seit November 2014. Das schlägt sich an den Zapfsäulen nieder. Und ein Ende des Höhenfluges ist vorerst nicht in Sicht“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Seit April dieses Jahres steigen die Spritpreise monatlich – und haben im September ein neues Vierjahreshoch erreicht. Zuletzt teurer waren Super E10 und Diesel im September 2014 mit 1,5107 Euro beziehungsweise 1,3502 Euro pro Liter.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Schnitt 358,25 Euro – das waren 7,46 Euro mehr als noch im August, rund 37,58 Euro mehr als im Vorjahresmonat und rund 42,41 Euro mehr als im März, dem bisher preisgünstigsten Tankmonat 2018. Die gleiche Menge Diesel kostete im September 319,32 Euro und damit 9,86 Euro mehr als im Vormonat, 45,91 Euro mehr als im Vorjahresmonat und 37,42 Euro mehr als im preisgünstigen März 2018.

Am günstigsten waren Super E10 und Diesel im bundesweiten Schnitt am 26. September. 1,4720 Euro kostete an diesem Tag der Liter Super E10, 1,31 Euro der Liter Diesel. Am teuersten hingegen war Super E10 am Sonntag, den 16. September mit 1,5050 Euro pro Liter. Teuerster Tanktag für Diesel war Sonntag, der 30. September mit durchschnittlich 1,3450 Euro pro Liter. Der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten lag bei etwa 16 Cent pro Liter – und damit rund einen Cent niedriger als im Vormonat.

Städteranking: Hamburg zum neunten Mal in Folge günstigste Tankstadt

Beim monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken belegte Hamburg mit 1,4552 Euro pro Liter im September den ersten Platz unter den günstigsten Tankstädten der Republik – und ist damit zum neunten Mal in Folge unter den Top zwei der preiswertesten Tankstädte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hannover (1,4555 Euro) und Berlin (1,4613 Euro). Teuerste Super E10-Städte waren hingegen München (1,5223 Euro), Nürnberg (1,5174 Euro) und Frankfurt am Main (1,5112 Euro). Nachdem Nürnberg neun Mal aufeinanderfolgend unter den Top zwei der günstigsten Tankstädte gewesen ist, rutschte die mittelfränkische Stadt erstmals seit November 2015 in die Kategorie der teuersten Tankstädte. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten in Hamburg 349,25 Euro und damit 16,10 Euro weniger als im teuren München.

Auch bei den Dieselpreisen hatten die Hamburger im September wiederholt die Nase vorn. 1,2889 Euro kostete der Liter Diesel hier im Schnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Berlin (1,2922 Euro) und Hannover (1,2931 Euro). Die teuersten Dieselstädte waren ebenfalls München (1,3656 Euro), Nürnberg (1,3655 Euro) und Frankfurt am Main (1,3477 Euro).

Bayernoil-Explosion treibt Preise in Süddeutschland

„Dass die Preise im September insbesondere in Süddeutschland sehr hoch gewesen sind, könnte mit der schweren Explosion in der Bayernoil-Raffinerie am 1. September in Vohburg zusammenhängen“, sagt Steffen Bock. Die deutschlandweiten Preissprünge haben jedoch andere Gründe – und flächendeckende Auswirkungen. „Aufgrund der weltweiten Spannungen ist eine Kehrtwende bei den Ölpreisentwicklungen vorerst nicht in Sicht. Auch das Fracking in den USA wird vorerst keine Entspannung bringen, da neue Pipelines zum Transport des Schieferöls zu den Raffinerien und Industriezentren erst Mitte 2019 fertiggebaut sein werden. Eine Erhöhung der Fördermengen ist bis dahin nicht möglich. Finanzmarktexperten rechnen daher damit, dass der Preis für das weltweit als Referenz geltende Nordseeöl Brent in den kommenden Wochen die bedeutende Schallmauer von 100 US-Dollar pro Barrel durchbrechen wird. Die Preise an den Zapfsäulen dürften daher weiter steigen und demnächst die 1,50-Euro-Marke knacken. Interessant sein wird, inwiefern sich der Markteintritt von Aldi Süd ins Tankstellengeschäft auf die Preise hierzulande auswirkt.“

Sparen können Autofahrer allerdings in jedem Fall auch dort schon, wo der Discounter noch keine Tankstellen eröffnet hat – durch das regelmäßige Vergleichen entlang der geplanten Fahrtroute via App, Navigationsgerät oder Internet. Dabei sollten Autofahrer die teilweise enormen Preissprünge im Tagesverlauf im Blick haben. Am günstigsten ist Kraftstoff den Beobachtungen von Clever Tanken zufolge derzeit nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Abend zwischen 19 und 22 Uhr.

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=== Städteranking: Hamburg zum neunten Mal in Folge günstigste Tankstadt (Bild) ===

Städteranking: Preisvergleich für Super E10 in den 20 größten deutschen Städten im September 2018. (c) infoRoad/clever-tanken.de

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Neben der Verfügbarkeit von clever-tanken.de für alle gängigen Betriebssysteme sieht Geschäftsführer Steffen Bock als Gründe für die stetig wachsenden Nutzerzahlen vor allem die Informationsvielfalt, die den Usern zur Verfügung steht. Während andere Portale oft nur Standardspritsorten aufführen, vergleicht clever-tanken.de auch Sondersorten wie alle Super Plus- und Premiumsorten. Des Weiteren stehen den Nutzern zusätzliche Informationen zu vorhandenen Leistungsangeboten wie Zahlungsmittel, Waschanlage, Shop oder Werkstattservice an den angesteuerten Tankstellen zur Verfügung. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von clever-tanken.de außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

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Auto Verkehr Logistik

Diesel: Kosten muss Verursacher tragen

Stellungnahme des Fuhrparkverbandes: Verband begrüßt Hardware-Updates / Umrüstungskosten sind nicht Sache des Halters / Ausfallkosten kommen für Fuhrparkbetreiber noch dazu

Diesel: Kosten muss Verursacher tragen

Fuhrparkverband zu Hardwareupdates für Dieselfahrzeuge: Keine Halterbeteiligung an den Kosten

Der Fuhrparkverband begrüßt die Aktivitäten von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gegen Fahrverbote. Gewerbliche Fuhrparks nutzen überwiegend neuere Dieselmodelle, so dass hier Hardwarenachrüstungen sinnvoll sein könnten. Gut ist auch, dass die Bundesregierung nun endlich die technischen Möglichkeiten einer Umrüstung ins Kalkül genommen hat, um einen Teil der aktuell zugelassenen Dieselmodelle – dort wo es noch sinnvoll ist – umzurüsten. „Allerdings ist ein Vorschlag, die Kfz-Halter an Umrüstungskosten zu beteiligen, eine Zumutung. Schließlich haben Privatpersonen und Unternehmen im guten Glauben investiert“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Dort wo es machbar ist, sollten Hersteller zu Hardware-Nachrüstungen von modernen Dieselfahrzeugen der Euro-Klassen 5 und 6 verpflichtet werden. Der ADAC hat bereits vor über einem Jahr auf die mögliche Reduzierung von Schadstoffemissionen um bis zu 90 Prozent hingewiesen.

Hersteller und Politik sind in der Verantwortung, wobei es selbstverständlich sein muss, dass die Autoindustrie die Kosten für Umrüstungen zu übernehmen hat. „Es kann nicht sein, dass bei einem Dieselbestand von fast 90 Prozent in deutschen Firmenfuhrparks die Fuhrparkbetreiber darüber hinaus auch noch für Mobilitäts- und Arbeitszeitausfälle geradestehen müssen“, unterstreicht Prinzing. Die Ausfallkosten werden nie genannt, sind aber bereits eine faktische Belastung der Fahrzeughalter. 20 Prozent der 3.000 Euro teuren Stickoxidkatalysatoren als Zwangsbeteiligung zu definieren, sind daher ein No-Go. So zitiert das Handelsblatt aus den Gesprächen. Das lehnt der Fuhrparkverband strikt ab. „Im Gegenteil, ein weiterer Schadensersatz müsste von den betroffenen Automobilherstellern gezahlt werden“, so Prinzing. Bundesverkehrsminister Scheuer müsse das Verursacherprinzip hier anwenden und soll sich auch entsprechend geäußert haben. Weder Staat noch gutgläubige Käufer, Investoren oder Fuhrparkbetreiber haben hier eine Verpflichtung, sich an Kosten zu beteiligen, die liegt eindeutig im Feld der Automobilindustrie.

Bereits vor einem Jahr hat der Fuhrparkverband die Position des ADAC unterstützt und nochmal darauf hingewiesen, dass Nachrüstungen von E5 auf E6 die Probleme beseitigen können. Technisch ist das machbar, ob und wer es bezahlt war offen. Fuhrparkbetreiber haben bereits im Zuge der vermeintlich kostenfreien Behebung und Softwareupdates durch den Dieselskandal einen hohen Aufwand geschultert. Jeder Fuhrparkprofi weiß, dass Transaktionskosten ein Ärgernis sind. Zusätzliche Verwaltungskosten und Arbeitsausfall belasten derzeit ausschließlich den Eigentümer/Besitzer von Fahrzeugen, nicht den Verursacher.

„Auch das Gewährleistungsrecht zeigt aus unserer Sicht für sämtliche Nachbesserungen und den entstehenden Aufwand erhebliche Lücken. Dieses Thema muss im Interesse aller Beteiligten aktiv angegangen werden“, ergänzt Prinzing.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement ist Mitglied der European Fleet and Mobility Management Association EUFMA und wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 50.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Augustaanlage 57
68165 Mannheim
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Wissenschaft Technik Umwelt

dynaCERT – Europäische Homologation der HydraGEN ™ -Technologie

Zertifizierungsprozess der KBA Homologation in Kooperation mit TÜV NORD und TÜV SÜD

dynaCERT - Europäische Homologation der HydraGEN ™ -Technologie

LKW_Prüfstand

Toronto, 30. August 2018 / Hannover Messe IAA-Nutzfahrzeuge 2018 (Halle 11 / Stand F12)
Der Zertifizierungsprozess der KBA Homologation in Kooperation mit TÜV NORD und TÜV SÜD in Deutschland wird fortgesetzt. Zu Beginn wurde der Test der elektromechanischen Interfe-renz (EMI) vom TÜV SUD genehmigt. dynaCERT hat nun einen Prüfbericht vom 25. Mai 2018 erhalten, in dem die Ergebnisse dieses Tests angegeben sind, die der dynaCERT GmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft der dynaCERT Inc., eine entsprechende Genehmigung zur even-tuellen Erteilung der Homologation bewilligt hat.

Die Material- sowie die Montageprüfung durch den TÜV SUD der HG1-Einheit an einem LKW, die eine vollständige Schlagprüfung und eine Prüfung der Falllast nach Euro Code erfordert, wurde ebenfalls erfolgreich beendet und steht vor einem Abschlussbericht.

Um eine ABE (Allgemeine Betriebs Erlaubnis) für den Straßeneinsatz in Europa zu erhalten, war eine funktionierende HydraGEN ™ -Einheit erforderlich, die direkt an einem Betriebsfahr-zeug montiert wurde. Für diese Phase erhielt das Unternehmen eine spezielle Erlaubnis für den einmaligen Gebrauch, um eine HG1-45-Einheit auf einem LKW zuzulassen, der die Euro 6-Emissionsstandards erfüllt. Der Validierungstest für dieses Fahrzeug wurde von TÜV NORD im Juni 2018 auf einem Prüfstand durchgeführt. Anschließend wurde der LKW im kommerziellen Betrieb für ungefähr 40 Tage eingesetzt, bevor der nächste Test durchgeführt wurde.

Die abschließende Leistungsvalidierungsprüfung vom TÜV NORD zur Kraftstoffeinsparung und CO 2 -Emissionsreduktion für die ABE-Straßenverkehrszertifizierung fand im Juli 2018 auf ei-nem Prüfstand statt. Die noch nicht offiziellen Ergebnisse des Leistungsprüfstandes liegen über den Erwartungen von dynaCERT und übertreffen die bisherigen Ergebnisse der PIT-Gruppe. Die ungewöhnliche Stärke dieser Testergebnisse in Bezug auf Kraftstoffeinsparungen und Emissi-onsreduktionen führte bei den beteiligten Parteien dazu, diese Informationen erst zu veröffent-lichen, wenn ein endgültiger umfassender Bericht offiziell vom Testlabor veröffentlicht wurde.

Damit dynaCERT alle Validierungen für die Homologation abschließen kann, wurde ein PEMS-Test („Portable Emission Measurement System“) abgeschlossen. Die letzte endgültige Test-phase, die auf der Straße stattfand, ist nun abgeschlossen. Ein positiver Abschlussbericht des TÜV NORD wird von dynaCERT in Kürze erwartet.

Offizielle Europäische Internationale Einführung
Der Eingang der Abschlussberichte und die Homologation werden voraussichtlich vor der offizi-ellen europaweiten Einführung der HydraGEN® Technologie durch dynaCERT auf der IAA Nutz-fahrzeuge bekannt gegeben. Die IAA Nutzfahrzeuge findet vom 20. bis 27. September 2018 in Hannover statt und ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Mobilität, Transport und Logistik.

Verschiedene Sonderveranstaltungen und Vorträge, unter anderem zu den Themen „Effizienz im Straßenverkehr“ und „Finanzdienstleistungen im Nutzfahrzeuggeschäft“ sind fester Pro-grammteil. Insgesamt begrüßen die Veranstalter an den acht Messetagen rund 2.000 Ausstel-ler aus 52 Ländern und 248.000 Besucher. dynaCERT freut sich auf die Besucher und erwartet das Fachpublikum in Halle 11, Stand F12.

Top 50 innovative Unternehmen
Darüber hinaus ist dynaCERT stolz das „Certificate of Excellence“ des Silicon Review als Preis-träger des Jahres 2018 zu erhalten. Dabei werden vom Silicon Review die fünfzig (50) innova-tivsten Top-Unternehmen jährlich aufgelistet. Dabei geht es nicht darum, den Ruhm der Aus-gezeichneten hinsichtlich Produkt und Dienstleistungen zu bewerten, sondern vor allem ihren Beitrag im Business-und Technologie-Bereich zu würdigen. dynaCERT wurde dementsprechend in einem ausführlichen Interview mit Präsident und CEO Jim Payne in der Ausgabe vom Juli 2018 vorgestellt.

Enrico Schlaepfer, Vice President Global Sales: „Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) stellen ohne Frage ein sehr bedeutendes Marktpotenzial für die HydraGEN ™ -Technologie von dynaCERT dar. 2018 hat unser Team die Produkte nochmals verbessert, um die Anforderungen unserer Kunden optimal zu erfüllen. Deshalb ist Hannover für uns ein wichtiger Meilenstein. Die Emissionsreduktionen sind in Europa von entscheidender Bedeutung, da viele Regierungen und Behörden – sowohl auf lokaler als auch auf staatlicher Ebene – eine verschärfte Gesetzge-bung für Diesel-Transportfahrzeuge in Betracht ziehen, was unsere Produkteinführung sehr zeitnah macht.“

Über dynaCERT Inc., www.dynaCERT.com
dynaCERT Inc. produziert, vertreibt und installiert Carbon Emission Reduction Technology für den Einsatz mit Verbrennungsmotoren. Als Teil der wachsenden globalen Wasserstoffwirtschaft erzeugt unsere zum Patent angemeldete Technologie durch Elektrolyse bedarfsgerecht Wasserstoff und Sauerstoff. Die Gase werden durch den Lufteinlass zugeführt, um die Verbrennung zu verbessern, was in niedrigere Kohlenstoffemission und größerer Kraftstoffeffizienz resultiert. Unsere Technologie unterstützt alle Arten und Größen von Dieselmotoren in Straßen-fahrzeugen, Kühl-Aufliegern, Off-road-Anlagen, Generatoren, Bergbau- und Forstmaschinen, Schiffen und Lokomotiven.

Kontakt
dynaCERT Inc.
Melanie Kelling
Alliance Avenue #101 – 501
M6N 2J1 Toronto, Ontario
+491737472262
mkelling@dynacert.com
http://www.dynacert.com

Wissenschaft Technik Umwelt

Dieselkraftstoff und Heizöl

Natürliche Alterungsprozesse verlangsamen

Dieselkraftstoff und Heizöl

Ablagerungen in Heizölpumpe nach rund 400 Stunden Betriebszeit mit Bioheizöl (Heizöl mit 10 % FAME).

Dieselkraftstoff und Heizöl, die chemisch betrachtet zur Gruppe der Mitteldestillate zählen, unterliegen im Laufe der Lagerung einer natürlichen Alterung. Durch die Beimischung von alternativen und biogenen flüssigen Kraftstoffen zu mineralölstämmigen Mitteldestillaten können sich die Alterungsprozesse verstärken. Zum Beispiel begünstigt Fettsäuremethylester aus regenerativen Rohstoffen die verstärkte Bildung von Sedimenten und Säuren sowie die Oxidation. Die Ursachen der Sedimentbildung konnten bisher nicht vollständig aufgeschlüsselt werden. Werden Kraftstoffe aus unterschiedlichen fossilen und alternativen Rohstoffquellen hergestellt, kommt es zu Mischungseffekten, welche bisher nicht ausreichend untersucht wurden. Zudem können Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und neuen Werkstoffen sowie konstruktive Veränderungen von Bauteilen in Heizgeräten und Motoren zusätzliche Herausforderungen schaffen, wie das Verblocken von Düsen, Pumpen, Filtern, Injektoren und Vorwärmer.

Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und das ITMC Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen untersuchen daher die Mechanismen der Sedimentbildung anhand von Bioheizölen nach DIN SPEC 51603-6. Das Forschungsprojekt soll aufdecken, unter welchen Rahmenbedingungen solche betriebsstörenden Sedimente entstehen, und welche Stoffgruppen an ihrer Bildung beteiligt sind. Aus diesem Wissen lassen sich neue Methoden für die Herstellung und Analyse von Heizölen erarbeiten und neue Additivprodukte ableiten. Die Untersuchungsergebnisse sind auf Dieselkraftstoffe übertragbar, da in den jeweiligen Anwendungen brennstoffseitig sehr ähnliche Herausforderungen auftreten. Von besonderer Relevanz sind die Ergebnisse für die Mineralöl-, Biokraftstoff-, Rohstoff- und Additivindustrie bis hin zu den Firmen, die Mitteldestillate in ihren Anwendungen benutzen (Automobilindustrie, Bauteilhersteller, Analysenlabore).

Das IGF-Vorhaben 18951 N der Forschungsvereinigung Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. – DGMK, Überseering 40, 22297 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.owi-aachen.de

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Auto Verkehr Logistik

Neue Förderrichtlinie des BMVI für Dieselbusse – Stellungnahme des Fuhrparkverbandes

ÖPNV-Busse sollen sauberer gemacht werden / „Politik hätte früher reagieren müssen“ / Probleme werden mit Steuergeldern gelöst / Richtlinie gilt seit 29.3.2018

Neue Förderrichtlinie des BMVI für Dieselbusse - Stellungnahme des Fuhrparkverbandes

Fuhrparkverband: „Steuerzahler muss für politische Versäumnisse aufkommen“, kritisiert Axel Schäfer.

Mannheim, im April 2018. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat ein 107-Millionen-Euro schweres Förderprogramm auf den Weg gebracht, um Diesel-Busse nachzurüsten. „ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in den Kommunen zurück. Mit unserer neuen Förderrichtlinie unterstützen wir jetzt Verkehrsunternehmen finanziell, damit sie ihre Diesel-Busse mit Abgasnachbehandlungssystemen umweltfreundlicher machen“, so Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Das Ziel ist natürlich unterstützenswert, nämlich die Luft in den Städten spürbar besser zu machen. „Jetzt könnte man sagen, besser spät als nie. Allerdings: Hier zeigt sich abermals, dass der Steuerzahler für politische Versäumnisse aufkommen muss“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF).

Die Fahrzeuge entsprachen bisher den Zulassungsbestimmungen, die Politik hätte viel zu spät reagiert. „Dazu kommt, dass es auch einen Investitionsstau in den Kommunen gibt, bei dem man als Bund früher hätte unterstützen und gegensteuern müssen“, so Schäfer. Jetzt fahren Kommunen scheinbar völlig veraltete Busse, da die rechtzeitige Neuanschaffung aufgrund bekannter finanzieller Rahmenbedingungen und viel zu geringer Unterstützung des Bundes keine Spielräume lässt. „Es ist traurig, es zu sagen: Die Politik hat auf beiden Seiten versagt: Emissionsseitig die falschen Vorgaben gemacht und finanziell sinnvolle Investitionen der Kommunen nicht unterstützt“, so der BVF-Geschäftsführer. Das sei extrem ärgerlich.

Die Förderrichtlinie gehört zum vom Bund aufgelegten Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“, ein Maßnahmenpaket für bessere Luft in Städten. Das Sofortprogramm umfasst eine Milliarde Euro. Gegenstand sind neben der Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen vor allem Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur, für die Digitalisierung von Verkehrssystemen. Alle Maßnahmen sollen bis 2020 Wirkung entfalten.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement ist Mitglied der European Fleet and Mobility Management Association EUFMA und wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Politik Recht Gesellschaft

Ausgedieselt ab Mai: Hamburg macht Ernst

Dieselskandal: Fahrverbote in Hamburg ab Mai 2018 – Tempo 30 in Berlin – Schadenersatzklagen zunehmend erfolgreich – Neuzulassungen bei Diesel brechen ein – Razzia bei Porsche – Rückruf bei BMW – Softwareupdate ausreichend?

Ausgedieselt ab Mai: Hamburg macht Ernst

Röhlke Rechtsanwälte, Berlin

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Zulässigkeit von Fahrverboten im Kampf gegen überhöhte Stickoxid-Grenzwerte herrscht weiterhin Unklarheit, wie und ob überhaupt solche Maßnahmen vermieden werden können. Zugleich werden weitere Verbrauchertäuschungen bei BMW und Audi bekannt. Die politische und juristische Auseinandersetzung wird immer vielschichtiger. Ein Überblick von der Kanzlei RÖHLKE Rechtsanwälte.

Erste Fahrverbote sollen im Mai 2018 kommen

Die Hansestadt Hamburg macht Ernst und hat bereits begrenzte Fahrverbote für die Stresemannstrasse und die Max-Brauer-Allee angekündigt, die Ende Mai wirksam werden sollen. Entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen werden derzeit getroffen. Berlin setzt dagegen auf Tempo-30-Zonen in der Leipziger Strasse, Potsdamer Str. Hauptstrasse, Tempelhofer Damm und Kantstrasse. Auf der Leipziger Strasse, auf der das Tempolimit seit Anfang April 2018 schon gilt, zeigt sich allerdings nach Meinung vieler Beobachter die Wirkungslosigkeit dieser Maßnahme: im Berufsverkehr wäre man hier staubedingt froh, überhaupt Tempo 30 erreichen zu können. In den Nachtstunden dagegen wird weiter mit Tempo 70 über die mehrspurige Strasse gerast – kontrolliert wird in Berlin traditionell ja eher selten.

Wertverlust – Fahrverbot: Die Angst lässt die Preise für gebrauchte Diesel weiter rutschen

Nach Feststellungen des Dieselbarometers der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) wollen 29 % der Dieselfahrer ihren PKW schnellstmöglich loswerden aus Angst vor Wertverlust oder Fahrverbot – was bei den derzeitigen Preisen einer kalten Enteignung gleichkommt. Dreijährige Diesel sind danach nur noch 53,7 % des Listenneupreises wert (Vorjahr: 56,00 %), Benziner dagegen bei gleichem Alter 58 % (Vorjahr 56,00 %). Andere Schätzungen gehen von Wertverlusten bis zu 15 % aus. Bei den Neuzulassungen ging der Dieselanteil im März 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 25,4 % zurück nach Mitteilung des Kraftfahrtbundesamtes, dennoch ist weiter jeder dritte PKW ein Selbstzünder.

Rückrufe und Razzien Porsche, Audi und BMW

127.000 in Deutschland zugelassene Audi 3.0 l Euro 6 – Modelle (A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7) und 5.000 in Deutschland verkaufte BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel Euro 6 müssen auf Weisung des KBA zurückgerufen werden – bei ihnen wurden, ebenso wie bei dem Motor EA 189 des Volkswagen-Konzerns, unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden. Im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen bei Abgaswerten wurde Mitte April 2018 auch beim Sportwagenbauer Porsche eine großangelegte Razzia durchgeführt. Gegen Michael Steiner, Entwicklungsvorstand bei Porsche, wird des Verdachts auf Betrug und irreführende Werbung ermittelt. Bei BMW fand bereits im März eine Hausdurchsuchung statt.

Software-Update als Lösung

Bundesverkehrsminister Scheuer setzt bei der weiteren Entwicklung auf Software-Updates durch die Hersteller, wie er der Süddeutschen Zeitung sagte. Die wesentlich teureren Hardware-Lösungen lehnt die Bundesregierung dagegen ab. Der Automobilclub ADAC hat in Tests eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen nach einer Hardware-Lösung um bis zu 88 % gemessen, die Software-Lösung komme dagegen auf lediglich bis zu 30 %. Die Deutsche Umwelthilfe DUH scheiterte im Januar 2018 mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf (6 K 12341/17), mit der die Stilllegung eines Fahrzeugs mit EA 189 – Motor verlangt wurde. Das VG vertrat dabei die Meinung, dass die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionswerte nur auf dem Rollenprüfstand erreicht werden müssen, nicht dagegen im Echtbetrieb. Wenn das Fahrzeug nach dem Software-Update die Werte erreiche, sei der Betrieb des Autos nicht zu untersagen. Ob allerdings die betroffenen Kommunen deswegen Fahrverbote vermeiden können, ist weiter völlig offen.

Schummel-Motor EA 189: erfolgreiche Klageverfahren auf Schadensersatz und Rückabwicklung

Während in Österreich vor kurzem das Sozialministerium für 360.000 betroffene VW-Kunden aufgrund des drohenden Wertverlustes von mehr als 20 % eine Sammelklage beauftragt hat, müssen in Deutschland die getäuschten Kunden weiterhin einzeln ihr Recht einklagen. Die auf Schadenersatz, Rückabwicklung des Kaufvertrages oder des Finanzierungsdarlehens gerichteten Klagen sind zunehmend erfolgreich, berichtet Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke. Dabei sind allerdings große regionale Unterscheide zu beobachten.

„In den letzten vier Monaten ist kein einziges erfolgreiches Klageverfahren gegen VW oder einen VW-Händler vor dem Landgericht Braunschweig, zuständig unter anderem für Beklagte mit Sitz in Wolfsburg, bekannt geworden. Andere Landgerichte gehen deutlich härter mit dem Schummel-Motor EA 189 um. Sie sehen den Motor und damit das ganze Fahrzeug auch nach Aufspielen des Software-Updates als mangelhaft an – so konnte ein Käufer vor dem Landgericht Ravensburg sein Fahrzeug zurückgeben, ebenso z.B. in Arnsberg, Darmstadt, Bonn oder Hamburg und vor vielen weiteren Landgerichten. Weitgehend erfolglos blieben jedoch Klagen, in denen der Käufer eine Ersatzlieferung durch ein neues, typengleiches Fahrzeug verlangte. Dies scheiterte teilweise schon daran, dass derartige typengleiche Fahrzeuge infolge von Modellwechseln gar nicht mehr lieferbar sind,“ berichtet Rechtsanwalt Christian- H. Röhlke.

Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung: Schadensersatzanspruch für Betroffene

Der erfahrene Jurist weist auch auf eine andere, von vielen Landgerichten genutzte Argumentation hin. Nach Ansicht vieler Gerichte ist der Vertrieb und die Herstellung der Fahrzeuge mit Aschalteinrichtung eine gegen die guten Sitten verstoßende vorsätzliche Schädigung der Autokäufer aus eigennützigen Motiven, nämlich des bloßen Gewinnstrebens in sittlich anstößiger Weise. Eine solche sittenwidrige vorsätzliche Schädigung führt zu einem Schadenersatzanspruch des geschädigten Kunden auf Rückzahlung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs. Allerdings muss der Kunde der Gegenseite auch die gezogenen Nutzungen ersetzen.

„Der Vorteil bei dieser Begründung der Ansprüche liegt in der Verjährung: Mängelgewährleistungsansprüche dürften vielfach schon für den EA 189 – Motor verjährt sein, Schadenersatzansprüche verjähren dagegen erst drei Jahre nach Kenntniserlangung vom Anspruch. Das dürfte für den VW – Motor infolge des Bekanntwerdens der Manipulationen im Jahre 2015 dann Ende 2018 sein. Für andere, erst später bekannt gewordene Schummel-Motoren gilt eine entsprechend spätere Verjährung. Ohne diesen Zeitdruck gibt es aber auch noch den sog. Widerrufs-Joker, wenn das Fahrzeug kreditfinanziert war,“ erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Widerrufs-Joker bei Finanzierung

Dahinter verbirgt sich folgendes: Wenn ein sogenanntes Verbundgeschäft vorliegt, z.B. bei Finanzierung des Fahrzeugs durch eine konzerneigene Banken wie z.B. der VW Bank, kann das Darlehen noch nach Jahren widerrufen werden, wenn die Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dann muss die Bank das Fahrzeug übernehmen und behält den Vertragszins für die Dauer der Darlehensgewährung. Tilgung und Anzahlung für das Auto bekommt man zurück. Die Bank bekommt auch einen Ersatz für den eingetretenen Wertverlust. Umstritten ist aber noch, ob dieser Wertersatzanspruch auch für Darlehensverträge gilt, die nach dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden und wie dieser berechnet wird.

Fazit: Fahrverbote kommen – Wertverluste steigen – Verbraucher sind betrogen – Wer ist Diesel-Opfer? – Was tun?

Es zeigt sich, so Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: Die juristische Aufarbeitung ist noch lange nicht beendet. Die Strafverfahren laufen. Auch BMW und Audi haben getrickst und getäuscht, möglicherweise auch Porsche. Die Fahrzeuge verlieren dramatisch an Wert – jeden Tag. Zugleich bereiten die Kommunen Fahrverbote vor. Röhlke Rechtsanwälte empfehlen jedem betroffenen Dieselfahrer den Gang zum kompetenten Anwalt. Für eine kostenfreie Ersteinschätzung der Möglichkeiten stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.715 206 71 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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