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Politik Recht Gesellschaft

Buchvorstellung: TOKOGLIFOS

Die gesellschaftlichen Schieflagen und ihre Verursacher

Buchvorstellung: TOKOGLIFOS

H. T. Thielen

Glauben Sie alles, was uns die Politik erzählt?

Wir, die Nachkommen der Dichter und Denker, verkümmern zu Opportunisten und Erfüllungsgehilfen einer herrschenden Machtelite. Unmündig, politisch desinteressiert, egozentrisch und gefühlskalt stehen wir dem Elend der Welt gegenüber.
Zeitgleich agiert die herrschende Elite, die Tokoglifos, im Verborgenen. Sie entstammen dem Adel, der Hochfinanz, Politik und Wirtschaft. Wenige Superreiche lenken die globalen politischen Geschehnisse – zu ihrem eigenen Vorteil.
Das vorliegende Buch hat ein Ziel: Es will dem Leser die wahren gesellschaftlichen Zusammenhänge offenbaren.
Der Autor klagt den menschenverachtenden Kapitalismus als Ursache der Verwerfungen unserer Zeit an. Er diskutiert die wissende Beteiligung der Politik an den herrschenden Zuständen. Er spricht uns alle an, wir, die lethargisch das Weltgeschehen tatenlos zur Kenntnis nehmen.
Doch er zeigt auch Lösungen auf, die uns helfen können, den Weg zurück zu einem denkenden, mündigen Menschen zu finden.

Der Text wendet sich an Leser, die an aktuellen politischen Fragestellungen und tieferliegenden Zusammenhängen interessiert sind. Er behauptet nicht, er bedient sich Tatsachen und weist Zusammenhänge mithilfe von Zitaten und Quellen nach. Dabei handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Publikation, vielmehr stellt der Text eine gedankliche Auseinandersetzung mit romanhaften Zügen dar, die dazu dienen sollen, das Erzählte fundiert, aber kurzweilig wiederzugeben. Darin liegt zugleich die Stärke des Textes. Er beleuchtet die jeweiligen Zusammenhänge in komprimierter Form, ohne sich in unüberschaubaren Details zu verlieren. Er gibt den Lesern einen erschütternden, aber notwendigen Einblick in Zusammenhänge, die nicht offen kommuniziert werden.
Eine brisante Aufklärungsschrift, ja eine Streitschrift, die den Leser auffordert, sich nicht länger manipulieren zu lassen.

Ein Buch, das dem Leser zuruft: Wach auf Mensch, denke nach und wach endlich auf!

„Tokoglifos“
von H. T. Thielen ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN:
978-3-7345-9608-7 (Paperback)
978-3-7345-9609-4 (Hardcover)
978-3-7345-9610-0 (e-Book)

zu bestellen.

Alle weiteren Informationen zum Buch finden Sie unter www. tredition.de sowie unter

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Dianastrasse 7
54669 Bollendorf

tokoglifos@t-online.de
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Bildung Karriere Schulungen

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
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Tourismus Reisen

Neu in Chicago Fashion Outlets und dichterische Stadtführungen

Neu in Chicago Fashion Outlets und dichterische Stadtführungen

Selbst Chicagos Hochbahn „El“ hat Dichtern schon als Inspirationsquelle gedient.

Fashion Outlets eröffnen am 1. August

In Chicagos Vorort Rosemont entsteht ein neues Einkaufsparadies für Markenmode zu günstigen Preisen: die Fashion Outlets of Chicago, die am 1. August 2013 erstmals ihre Pforten öffnen. Besucher finden dort auf knapp 50.000 Quadratmetern zahlreiche international bekannte Anbieter und Hersteller von Markenartikeln, die Mode aus ihrem aktuellen Sortiment um bis zu 75 Prozent günstiger verkaufen. Die Liste der Geschäfte ist lang und enthält unter anderem Banana Republic, Disney, Gucci, Hugo Boss, Nike, Prada und Tommy Hilfiger. Die Fashion Outlets of Chicago lassen sich bequem per Auto von Downtown Chicago erreichen. Der internationale Flughafen O“Hare ist nur wenige Minuten entfernt. fashionoutletsofchicago.com

Stadtführung mit Poeten

Eine ganz besondere Art Chicago zu entdecken, hat die Poetry Foundation in Chicago entwickelt: von Dichtungen und Gedichten inspirierte Rundgänge. Ob zur Geschichte der Stadt, einzelnen Bauwerken und typischen Institutionen wie der „El“ Hochbahn, viele Dichter und Poeten haben Chicago in großen und kleinen Werken verewigt. Auf der Website der Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org – Resources – Tours – Chicago) kann man einen 45-minütigen Podcast herunterladen, der Besucher vom Cultural Center über den Millennium Park und das Fine Arts Building bis zur Harold Washington Library führt und dabei zahlreiche Dichter zu Wort kommen lässt. Wem das nicht genügt, findet ebenfalls auf der Website einen interaktiven akustischen Reiseführer, der zahlreiche weitere Orte in der Stadt poetisch beschreibt und zu einem persönlichen Besuch anregt. Er lädt beispielsweise dazu ein, die Chess Record Studios, den legendären Jazzclub Green Mill oder den Friedhof Graceland zu entdecken, und lässt sich auch als zip-Datei kostenlos herunterladen. poetryfoundation.org

Der Reiseverkehr spielt für die Wirtschaft Chicagos eine tragende Rolle: Die Metropole am Michigan See beschäftigt im Tourismus 128.000 Menschen und erzielt mit dieser Schlüsselindustrie ein Steueraufkommen von 725 Millionen US-Dollar. Im Bereich des Reisesektors werden in Chicago jährlich rund zwölf Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Weitere Informationen zu Chicago: www.choosechicago.com

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Kunst Kultur Gastronomie

Neuerscheinung: Gedichtband „www . schicksal . komm“ von Hanna Scotti

Hanna Scotti fasst in ihrem lyrischen Debüt die Kunst des Alterns in Verse

Neuerscheinung: Gedichtband "www . schicksal . komm" von Hanna Scotti

Cover: Gedichtband „www . schicksal . komm“ von Hanna Scotti

Hanna Scotti greift in ihren Gedichten brisante Themen auf, die in Zeiten des Jugendwahns allzu gerne tabuisiert werden: Das Alter und der Tod sind die Dreh- und Angelpunkte ihrer Verse. Auch wenn Gedanken an das Altern und die eigene Vergänglichkeit gerne verdrängt werden, sind sie doch unausweichliche Fixpunkte des Lebens. Unweigerlich bringt jeder neue Lebensabschnitt spürbare Veränderungen mit sich, sowohl körperlicher als auch geistiger Natur. Diese Umbrüche spiegeln sich in Hanna Scottis Gedichten: Mal komisch, mal tragisch berichtet sie von Gebrechen und Gefühlen, die der Herbst des Lebens mit sich bringt.

Die Bremerin weiß, wovon sie schreibt: Seit zehn Jahren begleitet sie als ausgebildete Clownin demenzkranke Senioren in Tagespflegeeinrichtungen und Altenheimen, verkörpert in der Rolle der alten Närrin Bella mal zärtlich, mal zornig, mal vorlaut, mal still ihr Anliegen: das kunstvolle Altern. Ob als Clownin oder als Dichterin, Hanna Scotti möchte die Wahrnehmung der Möglichkeiten des Alters bei ihrem Publikum schärfen. Der gelassene, kreative Umgang mit altersbedingten Unzulänglichkeiten einerseits, aber auch das Bewusstsein für den gewonnenen Erfahrungsschatz sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen dabei im Fokus.

Geprägt von den emanzipatorischen Strömungen und der Lyrik der 60er- und 70er-Jahre, findet sich auch in Hanna Scottis Lyrik das Politische im Privaten. Die untrennbare Verbindung dieser Sphären manifestiert sich in der Vergangenheitsbewältigung ebenso wie in der Betrachtung aktueller gesellschaftlicher Zustände.

Bei aller Ernsthaftigkeit ihrer Themen gelingt es Hanna Scotti, in ihren poetischen Texten Leichtigkeit zu erzeugen. Als genaue Beobachterin des Zeitgeschehens hält sie in der Tradition weiser Narren der Gesellschaft augenzwinkernd einen Spiegel vor. So gelingt dieser Lyrikerin in ihrem ersten Gedichtband „www.schicksal.komm“ der waghalsige Balanceakt zwischen Komik und Kritik.

Leseprobe:

Altern

ist ein See
ohne Grund
wird man hinein
geworfen wundert
sich beim Auftauchen
über Nackensteife
Atemnot

Lebendiges
gründelt noch
in den Tiefen
watet vorsichtig
durch Schlamm
und lacht mit
den Enten

Die Autorin:

Hanna Scotti (*1946 in Osnabrück) arbeitete fast dreißig Jahre lang im Bereich Schauspiel, Regie und Improvisationstheater mit Kindern und Erwachsenen, darunter auch Menschen mit Suchterkrankungen sowie seelischen und körperlichen Handicaps. Seit zehn Jahren begleitet sie als ausgebildete Clownin Kranke und Sterbende. Hanna Scotti lebt in Bremen.

Das Buch:

Hanna Scotti
www.schicksal.komm
Gedichte
66 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2013
ISBN 978-3-943599-07-7
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Kontakt:

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Postfach 12 36
86712 Nördlingen
Telefon: 09081 / 2964-0
info@Poesie21.de
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Kunst Kultur Gastronomie

Engagement für literarisches Exotentum: 25 Jahre Igel Verlag

Der Hamburger Igel Verlag feiert sein 25jähriges Jubiläum mit einer Neuauflage des ‚Wunderfabelbuchs‘ von Paul Scheerbart

Engagement für literarisches Exotentum: 25 Jahre Igel Verlag

Programmleiterin Johanna Seegers (li) mit Volontärin Christina Schmidt-Hoberg

Entstanden aus einer Idee auf einer Paderborner Germanistenparty im Jahr 1987, blickt der kleine Literaturverlag am 7. August 2012 auf eine nunmehr 25-jährige Geschichte zurück.
Die vergrabenen und vergessenen Schätze der literarischen Moderne hatten es den Gründern Michael Schardt und Susanne Bek angetan: Da war zum Beispiel Paul Scheerbart (1863-1915), der eigenwillige Phantast und Surrealist aus den Künstlerkreisen um Richard Dehmel, Erich Mühsam und Bruno Taut, der die beiden faszinierte. 1909 war er einer der ersten Rowohlt-Autoren gewesen, nun jenseits antiquarischer Glücksfunde kaum noch greifbar. Und so kam als erstes und ursprünglich einzig geplantes Buch des Igel Verlags vor einem Vierteljahrhundert sein ‚Wunderfabelbuch‘ mit dem sperrigen Titel ‚ Ja .. was .. möchten wir nicht Alles!‘ heraus.

In diesen Tagen erinnert der Igel Verlag mit einer Jubiläumsausgabe seines ersten Titels an den Startschuss für ein dann doch beträchtlich gewachsenes Verlagsprogramm. Nach und nach gelangen diverse Wiederentdeckungen namhafter, verfemter und auch absonderlicher Autoren der Moderne. Der wirtschaftliche Erfolg setzte mit der so bahnbrechenden wie medienwirksamen Ausgrabung des Wiener Expressionisten Robert Müller (1887-1924) ein. Es folgten die Werkausgaben von Größen wie Richard Beer-Hofmann und Franz Hessel oder von Exoten wie Stanislaw Przybyszewski und den Prager deutschen Autoren Ludwig Winder und Hermann Ungar. Zusammen mit einer rasch zunehmenden Zahl von flankierenden literaturwissenschaftlichen Publikationen – Dissertationen, Dokumentationsbänden und Studienreihen – wurde dieses Igel-Programm zu einem Begriff unter Kennern und Liebhabern der Berliner, Münchner und Wiener Moderne. Bis heute ist es auf über 270 lieferbare Titel angewachsen.

Natürlich blickt der Nischenverlag nicht auf ausnahmslos glattes Fahrwasser zurück, und gerade die letzten Jahre sind auch bei Igel nicht immer einfach gewesen. Ein nicht unerheblicher Vorteil mag allerdings sein, dass ein gewisses Maß an Überlebenskampf hier ganz einfach zur guten Tradition gehört. Seit Gründer Michael Schardt sich 2007 zurückzog und seinen zuletzt sehr ruhig gewordenen Verlag an den Hamburger Diplomica Verlag verkaufte, konnte das kleine Haus in den vergangenen fünf Jahren nicht zuletzt dank dieser Imprint-Lösung langsam wieder Fahrt aufnehmen. Unter der Programmleitung von Johanna Seegers, die schon bei Schardt Mitarbeiterin gewesen war, bringt Igel Literatur und Wissenschaft mittlerweile wieder 15 bis 20 Novitäten im Jahr hervor.

Vor allem im Segment Wissenschaft kamen neue Schwerpunkte hinzu und ist die Drehzahl erheblich gestiegen – allein in diesem Jahr starteten zwei neue Studienreihen mit literatur- und medienwissenschaftlichen Hochschulschriften. Die Finanzierung größerer Editionsprojekte fällt demgegenüber angesichts knapper werdender Fördermittel und gewachsener Konkurrenz zunehmend schwerer.

Dennoch schlägt das Herz bei Igel nach wie vor auch für Ausgrabungen und Wiederentdeckungen. Frisch ausgeliefert ist beispielsweise eine kommentierte Werkausgabe zum 150. Todestag des einst gefeierten österreichischen Dichters Ernst Goll (1887-1912). Das Engagement für literarisches Exotentum bleibt also nach 25 Jahren Verlagsarbeit ungebrochen.

Der Hamburger Diplomica Verlag veröffentlicht seit 1996 Fachbücher und wissenschaftliche Studien aus allen Fachrichtungen. In sieben Imprints werden Titel aus allen wissenschaftlichen Bereichen sowie aus den Segmenten Belletristik, Literatur und Sachbuch herausgegeben.

Kontakt:
Diplomica Verlag GmbH
Esther Rehder
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
040-6559920
rehder@diplomica.de
http://www.diplomica.de

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Igel Verlag Literatur & Wissenschaft, Imprint der Diplomica Verlag GmbH
Johanna Seegers
Hermannstal 119k
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seegers@igelverlag.com
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Kunst Kultur Gastronomie

Neuerscheinung: Gedichtband „Im Flügelschlag des Harlekin“ von Rainer Rebscher

Der Liedermacher Rainer „Reno“ Rebscher lässt bei seinem Debüt als Poet Frühlingsmelodien erklingen
Neuerscheinung: Gedichtband "Im Flügelschlag des Harlekin" von Rainer Rebscher
Cover: „Im Flügelschlag des Harlekin“ von Rainer Rebscher

An seinem musikalischen Können feilt Rainer Rebscher schon seit seiner Kindheit: Mit zehn Jahren begann er Klavier und Gitarre zu spielen und seit den 60er Jahren ist er als Liedermacher aktiv. Diese Musikalität fließt auch in seinen Gedichtband „Im Flügelschlag des Harlekin“ ein: Er inszeniert ein lyrisches „Ballett im Sommerwind“ und führt den bunten Reigen seiner Figuren im Takt von „Wellenrhythmen“ über das poetische Parkett.

Die künstlerische Arbeit ist für Rebscher eine „zweite Lebensader“, denn das Musizieren und Schreiben bildet für den praktizierenden Diplom-Psychologen und Nervenarzt aus Niedereschach einen Ausgleich zu seinem anstrengenden Beruf. Die Energie, die er aus seiner kreativen Tätigkeit zieht, schwingt in seinen Versen mit.

Mal frech und fröhlich, mal kritisch und nachdenklich spüren seine Gedichte und Lieder den großen und kleinen Aus- und Umbrüchen nach. Rebschers Texte künden von der „Wendezeit“, die neue Anfänge mit sich bringt – ob im Privaten, im Politischen oder in der Natur: So pfeift beispielsweise der „erste Knospenwind ein Abschiedslied auf die Winterzeit“ und bringt den Frühling mit sich.

Das Erscheinen seines Lyrikbands markiert auch für Rainer Rebscher einen Neustart: Fast dreißig Jahre lang arbeitete er im Duo „Handstreych“ mit seinem Liedermacher-Kollegen Ulrich Kind zusammen, der 2010 nach schwerer Krankheit verstarb. Danach musste sich der Autor und Musiker Rebscher erst einmal neu orientieren. Die Konzentration auf Lyrik und Liedpoesie lag nahe: „Manche meiner Gedichte bieten sich zur Vertonung an, manche Lieder lassen sich auch in Lyrik umwandeln. Der Kreis zwischen Lyrik und Lied schließt sich, beides befruchtet sich gegenseitig“, fasst er den kreativen Schaffensprozess der letzten Monate zusammen. Als Ergebnis dieser intensiven Beschäftigung mit der Wechselwirkung zwischen Lied und Lyrik erscheint neben dem Lyrikband in Kürze auch eine Solo-CD des Künstlers („Auf stillen Pfaden“, bei Conträr Musik).

Rebscher konnte unlängst erste Früchte seiner lyrischen Arbeit ernten: Ende Januar 2012 wurde er beim Lyrikwettbewerb um den „Hochstadter Stier 2012“ im oberbayerischen Weßling vom Publikum mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Leseprobe:

Der Eyjafjalla
reißt mit lautem Knalla
und mit höllischem Geschnauf
seinen Kraterrachen auf!
Der Eyjafjalla
ist völlig ausgeflippt.

Der Eyjafjallajö
spuckt Asche in die Höh.
Er sabbert Feuersträhnen,
lacht heiße Wolkentränen.
Der Eyjafjallajö hat
am Erdlikör genippt.

Der Eyjafjallajökull
macht am Himmel Kuddelmull.
Vom Flugzeuglärm wird er verrückt!
Vom Erdlikör schwankt er verzückt –
der Eyjafjallajökull
ist fast ins Meer gekippt.

Mein Eyjafjallaknallaknuddel!
Göttlich ist dein Ascheschmuddel!
Europas Himmel ist befreit,
unglaublich still und endlos weit.
Im Garten hab ich dir zum Dank
einen Zwergvulkan geschippt.

Der Autor:

Rainer Rebscher (*1949) arbeitet als Nervenarzt und Psychotherapeut in Villingen-Schwenningen. Unter dem Musikernamen Reno Rebscher war er Mitbegründer des Liedermacher-Duos Handstreych, das von 1982 bis 2008 eine LP und vier CDs mit Platzierungen in der Liederbestenliste veröffentlichte. Lieder von Handstreych wurden u.a. im SWR und DLR gesendet. Im Frühjahr 2012 wird die CD „Auf stillen Pfaden“ (Conträr Musik) erscheinen, auf der mehrere Texte des Buches vertont zu hören sind.

Biblio- und Discografie von Rainer Rebscher

1976 Liederbuch „Longdrinks nach der Schlachtplatte“ (Ed. Venceremos, Rüsselsheim)
1982 LP „Handstreych & Funkenspiel – Da will ich doch grad hin“ mit Liederheft (Aurophon, Freiburg)
1997 CD „Handstreych – Lass die Dämonen ziehn“ (Trend Records Mannheim)
2002 CD „Handstreych singt Brassens – Neben meinem Baume“ (Trend Records, Mannheim)
2007 CD „Handstreych – Im Fluss der Zeit“ (Trend Records, Mannheim)
2008 CD „Handstreych – 30 Jahre“ (Trend Records, Mannheim)
2012 „Im Flügelschlag des Harlekin. Lieder & Gedichte“ (Poesie 21 bei Steinmeier, Deiningen)
2012 CD „Auf stillen Pfaden – Lyrik & Liedpoesie“ (Conträr Musik, Schwarzenbek)

www.Rainer-Rebscher.de

Videoclip mit Rainer Rebscher beim „Hochstadter Stier 2012“: http://youtu.be/Xu4U5_J71go

Das Buch:

Rainer Rebscher
Im Flügelschlag des Harlekin
Lieder & Gedichte
88 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2012
ISBN 978-3-939777-80-9
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de
Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Matthias Steinmeier
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86712 Nördlingen
info@Poesie21.de
09081 / 2964-0
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Neuerscheinung: Gedichtband „im tonfall des jungen sommers“ von Thomas Hald

Thomas Hald aus München gestaltet in seinem Debütband sonnige Alltagsfluchten: Seine lyrischen Lichtblicke leuchten durch die dunkle Jahreszeit!
Neuerscheinung: Gedichtband "im tonfall des jungen sommers" von Thomas Hald
Cover: „im tonfall des jungen sommers“ von Thomas Hald

Mit „im tonfall des jungen sommers“ legt Thomas Hald sein lyrisches Erstlingswerk vor. In seinen Gedichten spannt er „den großen bogen des sommers“. Als Jünger von „helios“ schreibt sich Hald „mit der feder zügig gen süden“ – und nimmt den Leser mit auf seine Reise.

Fernwehgeplagte finden in Thomas Hald einen Geistesverwandten. Immer wieder zieht es ihn an die Gleise und zu den Zügen, die „sich träge in der ferne“ verzweigen. „Meine Gedankenreisen“, so Hald, „sind für mich kurze Alltagsfluchten, die den Ausgleich zu meiner Arbeit als Bewährungshelfer bilden.“ Die Sehnsucht nach den sonnigen Augenblicken des Lebens schwingt in jedem Vers mit, doch der Münchner schließt seine Augen auch nicht vor den Schattenseiten des Großstadtlebens.

Hald schärft den Blick für das Helle und Dunkle auch in der bayerischen Heimat: Wenn dort die „verflixten wolkenbrüche“ toben, versteht es der Lyriker mit dem Gedanken zu trösten, dass es doch nur raschelndes „laub in den bäumen“ ist, das den Herbst ankündigt. Und auch die Frauen sind Fixsterne für den Autor: Wie die japanische Göttin Amaterasu bringen sie die Welt zum Strahlen. Ihre Schönheit und ihre Musik sind Leuchttürme, die dem Reisenden einen Weg in den Hafen weisen und ihn magisch anziehen.

Thomas Hald fängt selbst die letzten Sonnenstrahlen des Jahres auf, um sie lyrisch zu destillieren. Wer auf der Suche nach Glanzlichtern für die bevorstehende dunkle Jahreszeit ist, wird in Halds Gedichtband „im tonfall des jungen sommers“ fündig.

Leseprobe:

blaue stunde

hinaus dein glück zu machen
umsonst wartest du nirgendwo
siehst du sie stehen die nacht
fällt dir in den nacken der
mond zeigt dir am himmel
den sichelschnitt zum wievielten
mal kommst du vorbei an der
bepißten ecke the long way home
sagst du unterm wolkenbruch
und machst dich auf
den weg

Der Autor:

Thomas Hald, geboren 1967 in München, arbeitet seit 1994 als Diplomsozialpädagoge im Resozialisierungsbereich. Seit 2007 ist er Bewährungshelfer beim Landgericht München. Im Rahmen des Literaturwettbewerbs der Ulmer Autoren wurde er mit dem Preis für Lyrik (2000) ausgezeichnet. Nach zahlreichen Gedichtveröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien ist „im tonfall des jungen sommers“ sein erster Lyrikband.

Das Buch:

Thomas Hald
im tonfall des jungen sommers
Gedichte
66 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2011
ISBN 978-3-939777-60-1
Verlag Steinmeier
http://www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von »DAS GEDICHT, Lektorats-Service« unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Matthias Steinmeier
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86712 Nördlingen
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Grenzenlose Leselust: Den Schweizer Lyriker André Pfoertner zog die Liebe nach Wien.

In den Umzugskartons brachte er auch seinen jüngsten Gedichtband „Instinktiv lasziv“ mit in die Donaumetropole. Pfoertners erotische Lyrik feiert mit jeder Strophe die verschmitzte Lust am poetischen Akt: Nun will er in Wien, wo sich schon sein Ururgroßvater, der Bildhauer Anton Paul Wagner, künstlerisch verwirklichte, nach neuen sinnlichen Eindrücken für seine Dichtkunst suchen.
Grenzenlose Leselust: Den Schweizer Lyriker André Pfoertner zog die Liebe nach Wien.
Cover: „Instinktiv lasziv“ von André Pfoertner

Mit einer provozierenden Kombination aus intelligenter Ästhetik und archaischer Lust erschafft André Pfoertner Welten mit potenten Männern und sinnesfrohen Frauen. Anregungen für seine Dichtung zieht er aus Geschichte, Mythologie und inspirierenden Orten. Die beiden metrisch ausgefeilten Versepen im Gedichtband „Instinktiv lasziv“ widmet Pfoertner einem Götterpaar aus den Anfängen der Menschheitsgeschichte sowie der mittelalterlichen Zufallsbekanntschaft des Herrn Oswald von Wolkenstein mit der Bäuerin Anna.

Pfoertner erweist sich als ein Gourmand der Liebeslyrik. Sein sprachlich opulentes Werk ist inspiriert von der weltlichen Barocklyrik und von Meisterwerken der Antike. „Da nur wenige zeitgenössische erotische Gedichte meinen persönlichen Geschmack treffen, habe ich mich mit meiner eigenen Poesie schon früh an Ovids Liebeskunst orientiert“, sagt Pfoertner über seine Arbeit und ergänzt: „Erotische Lyrik sollte sowohl sprachlich ausgefeilt als auch gefühlsbetont sein, wie eine kluge Frau gleichzeitig auch leidenschaftlich sein kann.“

Wien, so ist sich André Pfoertner sicher, kann seiner Dichtung fruchtbare Inspirationen bieten: „Diese spezielle Mischung aus Weltoffenheit, moderner Lebenskultur und historischer Bedeutsamkeit wird ein guter Nährboden für meine Lyrik.“ Er freut sich auf seine neue Werk- und Wirkstätte, wo er auch auf den Spuren von Josefine Mutzenbacher und Arthur Schnitzler wandern kann.

Leseprobe:

Denn Anna ist von vorn und hinten gleich.
Samtweich.
Erbaulichkeit,
Ein Wunder
Runder
Fraulichkeit:
Ein Busen, der die Kanzel ist,
Von der Frau Venus die Epistel liest,
Ein Hintern, der nach dieser Lesung
Dem Liebeskranken Rettung bringt und auch Genesung.
Vier halbe Sphären sind es, die ihr All begründen.
Gern hülf ich, eine fünfte halbe Kugel ihr zu ründen.

Der Autor:

André Pfoertner wurde 1972 in Basel geboren. 1999 promovierte er mit Auszeichnung zum Dr. phil. Von 2007 bis 2011 war er im Fondsgeschäft in Sankt Gallen tätig. Im November 2011 ist er – frisch vermählt – zu seiner Frau nach Wien gezogen. Seine Leidenschaft als Autor, aber auch als Sammler gilt der erotischen Lyrik. Von ihm erschienen mehrere Gedichtbände, zuletzt „Instinktiv lasziv“.

Das Buch:

André Pfoertner
Instinktiv lasziv
Erotische Verse
92 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2010
ISBN 978-3-939777-68-7
Verlag Steinmeier
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Kontakt:

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Postfach 12 36
86712 Nördlingen
Telefon: 09081 / 2964-0
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Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von »DAS GEDICHT, Lektorats-Service« unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Neuerscheinung: Gedichtband „Balanceakt in meinen Händen“ von Renate Schön

Renate Schön serviert in ihrem neuen Gedichtband „ein Soufflé Lebensfreude“ und „zwei Fingerspitzen Übermut“: In fünf Kapiteln versammelt die Autorin freirhythmische Gedichte sowie Haikus, die von paradiesischen Gefühlen und durchwanderten Nächten erzählen.
Neuerscheinung: Gedichtband "Balanceakt in meinen Händen" von Renate Schön
Cover: „Balanceakt in meinen Händen“ von Renate Schön

„Ein Hauch heiterer Lust“ durchzieht Renate Schöns zartes Versgewebe: Die Liebe ist ein zentrales Motiv der 80-jährigen Autorin. Ihre Lyrik beschwört glückliche Sommer im Süden ebenso herauf wie Reisen durch die Jahreszeiten. Doch auch die Endlichkeit des Lebens klingt beim Lesen mit – wie das Rieseln des Sandes im Stundenglas.

Renate Schön ist eine behutsame Erforscherin der menschlichen Gedanken, Ängste und Träume. Ihre Erkenntnisse kleidet sie in eine klare poetische Sprache. „Schon als Kind war ich wissbegierig und ließ meiner Fantasie gerne freien Lauf“, erinnert sich die Lyrikerin. „Mich interessiert der Kern des Menschen, den ich in meinen Gedichten skizzieren und herausschälen möchte.“

Sowohl ihre Lebenserfahrung als auch ihr feines Gespür für die schönen Künste durchdringen ihren neuen Gedichtband: Ihre Verse präsentieren sich als Ruhepole in einer rastlosen Welt und laden dazu ein, sich auf die Stille und Zärtlichkeit einzulassen. Gleichzeitig reflektieren sie immer wieder die Vitalität einer Frau, die sich jahrzehntelang als Zahnärztin im Berufsleben behauptet hat.

Renate Schöns Liebe zur Literatur im Allgemeinen und zur Lyrik im Besonderen zeigt sich auch in der Vielzahl ihrer bisherigen Veröffentlichungen, zu denen neben mehreren Gedichtbänden auch Beiträge in Anthologien sowie zwei Kinderbücher gehören. Diese Leidenschaft teilt sie auch regelmäßig bei Lesungen mit ihrem Publikum.

Leseprobe:

Neben mir

Der Tag beginnt,
zwischen die Füße zu
laufen. Ich höre dein
Lachen von gestern –
Graugänse zerrten das

Echo im Streifzug ans
Ufer und Schlehen
lockten unsere Töne
in enges Gestrüpp.
Ich war dir nahe.

Im Vorübergehen
belegt der schattige
Morgen die Halme
mit Tau – damit auch
der Wind davon trinkt.

Die Autorin:

Renate Schön wurde 1931 in Wertingen (Schwaben) geboren und war nach ihrer Approbation bis 1986 als Zahnärztin tätig. Sie veröffentlichte mehrere Lyrik- und Prosatitel. In der Reihe Poesie 21 bei Steinmeier erschienen bereits ihre Gedichtbände „In deinen Pupillen nächtige ich“ (2007) sowie „Windgeflüster auf der Haut“ (2009). Ihre Literatur präsentiert sie bei zahlreichen Lesungen, u. a. auf der Frankfurter Buchmesse, in Budapest und in der Schweiz. Renate Schön lebt in Augsburg sowie in Herrsching am Ammersee.

Das Buch:

Renate Schön
Balanceakt in meinen Händen
Gedichte
138 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2011
ISBN 978-3-939777-92-2
Verlag Steinmeier
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Neuerscheinung: Gedichtband „Ein H in meiner Suppe“ von Andreas Hofmann

Andreas Hofmann hat einen Vers-Garten angelegt, dessen Früchte er nun in seinem Debütband präsentiert: Zwischen Gemüsebeet und Ölpest erwarten den Lese-Gourmet lyrische Delikatessen für Hartgesottene!
Neuerscheinung: Gedichtband "Ein H in meiner Suppe" von Andreas Hofmann
Cover: ?Ein H in meiner Suppe? von Andreas Hofmann

Nicht nur Liebe geht durch den Magen: Andreas Hofmanns Gedichte handeln vom alltäglichen Fressen und Gefressenwerden. Rachsüchtige Schnecken, comicbegeisterte Chinesen und andere Leckermäuler genehmigen sich einen Happen. In der „Gerüchteküche“ kann untreuen Ehemännern schon mal das Wut gewürzte Süppchen im Hals stecken bleiben. Denker, Machtmenschen, aber auch Rosenverkäufer und Öko-Demonstranten laufen Gefahr, auf der Speisekarte des Lebens zu enden.

Mit schwarzhumorigen Reimen zaubert Poesiegärtner Hofmann ein viergängiges Menü, das auch Busch oder Ringelnatz gemundet hätte.

Hofmanns Weg zur Poesie ist ebenso ungewöhnlich und konkret wie das Themenspektrum seiner Lyrik: „Ich habe mein erstes Gedicht einer Stechmücke gewidmet. Sie hat mich auf der Insel Kos zusammen mit vielen Artgenossen geplagt und um meinen verdienten Schlaf gebracht. Seitdem schreibe ich Gedichte,“ sagt Hofmann über seinen Werdegang als Autor.

Diese lyrische Bodenständigkeit verdankt sich auch Hofmanns Hauptberuf: Die Gedichte des gelernten Gärtners Hofmann sind tief verwurzelt in der Wirklichkeit – und lassen aus dieser immer wieder Skurriles und Schönes erwachsen.

Hofmanns erklärter Wunsch ist es, mit seinen Gedichten möglichst viele Menschen zum Lachen zu bringen, aber auch nachdenklich zu stimmen: ein Ziel, dem er mit „Ein H in meiner Suppe“ einen großen Schritt näher gekommen ist. Am 1. August 2011 feiert der Augsburger Lyriker und Gärtnermeister seinen 40. Geburtstag.

Leseprobe:

Der Ase

Ein Ase hüpft die Straß entlang,
ihm fehlt ein H, ihm wird ganz bang.
Ohne H in seinem Namen
fängt er langsam an zu lahmen.
In einer Kneipe in der Straße,
gleich hier vor des Asen Nase,
sitzt eine Frau am Wirtshaustisch,
ißt eine Suppe, köstlich frisch.
Urplötzlich schreit sie ganz empört
– der Ase hat sich nicht verhört –
„Da ist ein H in meiner Suppe!“
Der Ase klaubt das H heraus
und springt als Hase schnell hinaus.

Der Autor:

Andreas Hofmann wurde 1971 in Nürtingen (Kreis Esslingen) geboren. Nach einer Ausbildung zum Gärtner erhielt er im Jahr 2000 auf der Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft an der Universität Hohenheim den Meisterbrief. Seit 2005 ist er in Augsburg als Ausbilder für Werker im Gartenbau (Fachrichtung Gemüsebau) nach biologischen Richtlinien tätig. „Ein H in meiner Suppe“ ist Andreas Hofmanns erster Gedichtband.

Das Buch:

Andreas Hofmann
Ein H in meiner Suppe
Gedichte
80 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2011
ISBN 978-3-939777-69-4
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E-Mail: andreashroughage@aol.com
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