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„Mein Kind spricht nicht“ – Selektiver Mutismus?

Selektiver Mutismus – was ist das?

"Mein Kind spricht nicht" - Selektiver Mutismus?

selektiver Mutismus – eingeschlossen im Schweigen

Starnberg, Die meisten Menschen haben noch nie von Mutismus, einer psycho-sozialen Störung bei Kinder und Jugendliche, gehört. Bereits vor 140 Jahren wurde selektiver Mutismus in der medizinischen Literatur beschrieben. Selektiver / Elektiver Mutismus ist in der ICD-10 (Internationalen Klassifizierung psychischer Störungen) unter der Ziffer F94.0 aufgenommen. Unter der Ziffer ICD10 F94.0 finden sich alle Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Das Nichtsprechen mit Fremden, im Kindergarten und später in der Schule wird als Angsterkrankung definiert.

Kinder, die unter selektivem Mutismus leiden, sprechen nicht, obwohl sie es könnten. Genauer gesagt: die Wahrnehmung, das Hör – und Sprechvermögen der Kinder funktioniert einwandfrei, aber aufgrund einer unausgesprochenen Angst, verstummen sie in bestimmten Situationen. So sprechen sie zum Beispiel zuhause, nicht im Kindergarten, nicht in der Schule, nicht mit Fremden – eben „selektiv“.

„Daraus ergeben sich zwangsläufig soziale Probleme, welche die gesamte Persönlichkeit beeinflussen“, berichtet Hans Emmerling, HeilprG (Heilpraktiker eingeschränkt auf dem Gebiet der Psychotherapie), der in seiner Praxis in Starnberg seit 23 Jahren mit betroffenen Kindern und Jugendlichen arbeitet. „Das reicht von Schwierigkeiten in der Schule über gesellschaftliche Isolation bis hin zu Depressionen.“

Oft sind es Lehrkräfte im Kindergarten oder in der Schule, die die Eltern erstmals auf dieses besondere Verhalten ihres Kindes ansprechen. Noch viel zu häufig wird das Schweigen als Schüchternheit definiert, was dann dazu führen kann, dass vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose 5 Jahre vergehen können (Prof. Dr. Steinhauser). Zeit, die das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung, im erfahren von sozialem Austausch, nicht wirklich nutzen kann. Leider wird dabei vergessen, dass die ersten Lebensjahre die entscheidenden Jahre für die Persönlichkeitsentwicklung sind. Eltern sehen sich konfrontiert mit Aussagen wie „Das wächst sich aus.“; „Lassen Sie ihr/ihm Zeit“; „Er/sie wird sich schon noch entscheiden zu sprechen.“ Selektiver / Elektiver Mutismus aber geht weiter über Schüchternheit hinaus, es ist eine ernstzunehmende psychische Angststörung.

Wenn ein Kind nach drei bis vier Monaten in außerfamiliären Situationen nicht spricht, handelt es sich nicht mehr um Schüchternheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zur Diagnostik, wenn ein Kind länger als einen Monat im außerfamiliären Bereich nicht spricht.

Je früher eine Diagnosestellung erfolgt und eine Behandlung beginnt, desto besser die Prognose für das mutistische Kind. Bei einem Kind, das über viele Jahre hinweg schweigt, wird sich die Störung verfestigen. Ältere Kinder zeigen sich, aufgrund ihrer Erfahrungen, resistenter gegenüber Therapien (Dr. Elisa Shipon-Blum, ärztliche Direktorin der Selective Mutism Group/Childhood Anxienty Network). Um einer Einengung der intellektuellen und sozialen Entwicklung sowie einer massiven Verunsicherung im Kontakt mit Gleichaltrigen vorzubeugen, ist die rasche Aufnahme einer Therapie angeraten.

Der von Hans und Irmgard Emmerling entwickelte Therapieansatz nach der MUTARI-Methode wurde auf Basis jahrelanger Erfahrung in der Therapie selektiv-mutistischer Kinder entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf ressourcen- und kompetenzorientierter Kurzzeittherapie in hochfrequenter Abfolge mit nonverbalen und verbalen Anteilen. Studien belegen, dass sich die Effektivität kurzzeittherapeutischer Interventionen mit denen herkömmlicher Therapieschulen vergleichen lässt (Burr 1993; zur Übersicht Schiepeck 1999). Aus diesem Grund ist sie vorteilhaft; sie ist zeitökonomischer, kostengünstiger und ressourcenschonender. In das Konzept der MUTAR®I-Methode fließen verhaltenstherapeutische, gestalttherapeutische, familientherapeutische und im Besonderen lösungsorientierte Behandlungsansätze ein.

Emmerling Hans GbR
Wittelsbacher Str. 2a
82319 Starnberg
Telefon 0049 (0)8151-5564155
https://www.mutismus-therapie.de

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Mutismus Beratungs Zentrum GbR
Irmgard Emmerling
Wittelsbacher Str. 2a
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081515564150
mutari@posteo.de
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Augenarzt aus Mainz: Crosslinking wird Kassenleistung

Therapie bei Keratokonus wird erstattet – Augenarzt aus Mainz informiert

Augenarzt aus Mainz: Crosslinking wird Kassenleistung

Antworten von Dr. Kauffmann, Augenarzt in Mainz.

MAINZ. Patienten mit der Diagnose Keratokonus profitieren von einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Darauf weist Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann hin, der in Mainz zusammen mit den Augenärzten Dr. Med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis leitet. Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium im Deutschen Gesundheitswesen. Er entscheidet über den Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Ausschuss hat jetzt beschlossen, die Behandlung mithilfe der sogenannten Hornhautvernetzung (Crosslinking) als Kassenleistung anzuerkennen. Keratokonus ist ein seltenes Augenleiden, bei dem sich die Hornhaut zunehmend verformt. Betroffenen sollten sich untersuchen lassen, ob sie für eine entsprechende Behandlung in Frage kommen, rät Dr. med. Thomas Kauffmann.

Für wen kommt Crosslinking beim Keratokonus in Frage? Antworten vom Augenarzt aus Mainz

In Deutschland erkrankt etwa einer von 2.000 Menschen an einem Keratokonus. Die Krankheit verläuft fortschreitend. Betroffene sehen immer schlechter und sind schon im frühen Krankheitsstadium auf spezielle Kontaktlinsen angewiesen. Im Verlauf kann eine Hornhauttransplantation die einzige Chance auf ein besseres Sehvermögen sein. Häufig tritt das Augenleiden bereits bei jungen Menschen auf. Eine Behandlungsoption ist das sogenannte Crosslinking. Über dieses Verfahren kann der Sehverlust durch die Hornhautverformung aufgehalten werden. Die Hornhaut wird dabei mit Vitamin B2 (Riboflavin) beträufelt und anschließend mit UV-Licht bestrahlt. Es kommt zu einer photochemischen Reaktion, unter der sich das Hornhautgewebe durch die Bildung von Kollagenfasern stabilisieren kann. Für die Therapie kommen laut dem Mainzer Augenarzt Patienten infrage, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören:

– Die Hornhautverkrümmung hat im Zeitraum von zwölf Monaten um mindestens ein Dioptrie zugenommen.
– Die Hornhaut ist insgesamt nicht zu dünn für die Behandlung.

Keratokonus regelmäßig untersuchen lassen, empfiehlt Augenarzt aus Mainz

Dr. med. Thomas Kauffmann empfiehlt Patienten mit der Diagnose „Keratokonus“, sich regelmäßig augenärztlich behandeln zu lassen. Der Augenarzt kann den Fortschritt der Erkrankung beurteilen und feststellen, ob eine Therapie in Anspruch genommen werden kann. Ziel ist, den Patienten rechtzeitig zu stabilisieren, damit eine Hornhauttransplantation umgangen werden kann. Dabei wird dem Patienten die Hornhaut eines Verstorbenen transplantiert. Die Hoffnung der Experten ist, durch den Einsatz des Crosslinkings die Zahl der Hornhauttransplantationen deutlich verringern zu können.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
Göttelmannstr. 13a
55130 Mainz
06131 5 78 400
presse@augenaerzte-mainz.de
http://www.augenaerzte-mainz.de

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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Für Patienten zählt die Zuwendung eines Arztes.

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Für Patienten zählt die Zuwendung eines Arztes. (Bildquelle: © Alexander Raths / Fotolia)

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Leben mit Angiom – Info im Einzugsbereich Köln

Arteriovenöse Malformation (Angiom) behandeln oder nicht? Neurochirurgie für den Raum Köln klärt auf

Leben mit Angiom - Info im Einzugsbereich Köln

Eine Einblutung im Gehirn kann eine lebensbedrohliche Situation sein. (Bildquelle: © Robert Kneschke / Fotolia)

RAUM KÖLN. Die Zahl der Diagnosen eines Angioms, medizinisch als arteriovenöse Malformation bezeichnet, steigt. Galt sie in früheren Jahren als seltene Erkrankung, wird sie heute durch moderne Bildgebungsverfahren häufiger diagnostiziert. „Bei einem Angiom handelt es sich um eine Art Kurzschluss zwischen Arterien und Venen im Gehirn“, erklärt Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Hier werden auch Patienten aus dem Großraum Köln mit einem Angiom behandelt und betreut. Das Angiom ist ein angeborenes Gefäßknäuel aus Blutgefäßen, denen in der Regel die Muskelschicht fehlt und die dadurch sehr dünn sind. Die Gefahr, dass sie platzen, ist relativ hoch. Häufig bleibt ein Angiom über Jahre hinweg unauffällig. Sie können jedoch eine Gehirnblutung oder epileptische Anfälle auslösen. Dabei wird dem umliegenden Gehirn Blut entzogen, was als sogenanntes Steal-Phänomen bezeichnet wird. Eine Blutung ist ein lebensbedrohliches Ereignis. Von einem auffälligen Angiom betroffen sind häufig jüngere Patienten oder Frauen in der Endphase einer Schwangerschaft.

Diagnose Angiom – und jetzt? Antworten aus der Neurochirurgie für den Einzugsbereich Köln

Wie häufig wird ein Angiom diagnostiziert? Derzeit zeigen sich in Deutschland etwa 1.100 Erstdiagnosen. Etwa 400 Malformationen fallen durch eine Blutung auf. Rund 700 Angiome werden im Rahmen einer Kopfschmerz- oder Epilepsie-Abklärung durch bildgebende Verfahren entdeckt. Hierbei kommt vor allem die Angiographie als diagnostischer Standard zum Einsatz. „Wird ein Angiom entdeckt, stellt sich die Frage, ob Kopfschmerzen oder Krampfanfälle tatsächlich auf die arteriovenöse Malformation zurückzuführen sind und natürlich, wie hoch das Blutungsrisiko ist“, schildert Prof. Dr. med. Veit Braun. Von 100 Patienten mit Angiom erleidet etwa einer eine Blutung. Diese Wahrscheinlichkeit muss in die Risikobewertung und die Therapieentscheidung mit einfließen. Denn auch von einer Operation geht ein nicht unerhebliches Risiko aus. Und dieses Risiko übersteigt das der Rupturgefahr eines Angioms erheblich. Bei etwa zehn Prozent der neurochirurgisch therapierten Angiom-Patienten bleiben neurologische Beschwerden nach der Operation. In Frage kommen dabei folgende Therapieverfahren:

– Endovaskuläre Embolisation
– Neurochirurgische Entfernung
– Stereotaktische Radiotherapie.

Patienten mit nichtruptiertem Angiom im Raum Köln auch psychisch stabilisieren

Derzeit arbeitet eine internationale Studie (ARUBA) daran, neue Erkenntnisse zu geeigneten Angiom-Therapien zu sammeln. Einbezogen werden Patienten mit einer nichtrupierten arteriovenösen Malformation. Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun stellt heraus, dass vor allem bei großen Angiomen das Therapierisiko in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Vor allem die Gefahr, dass Patienten nach der OP eine halbseitige Lähmung (Hemiplegie) entwickeln, überwiegt das Risiko einer Spontanblutung des Angioms. Fällt die Entscheidung gegen eine Operation, ist die psychische Stabilisierung des Patienten wichtig. „Patienten mit Angiom sind im Alltag nicht eingeschränkt und müssen sich bei körperlichen Aktivitäten nicht zurückhalten. Denn durch körperliche Belastung steigt die Rupturgefahr des Angioms nicht an“, stellt Prof. Braun heraus.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
presse@neurochirurgie-diakonie.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de

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MedtecLIVE 2019: POLYRACK zeigt Baugruppen, Gehäusesysteme und Einzelteile für viele Einsatzbereiche

MedtecLIVE 2019: POLYRACK zeigt Baugruppen, Gehäusesysteme und Einzelteile für viele Einsatzbereiche

Auf der MedtecLIVE (21.-23.5.2019, Nürnberg) präsentiert die POLYRACK TECH-GROUP in Halle 9, Stand 416 eine breite Palette an Gehäusesystemen, Baugruppen und Einzelteile für viele Einsatzbereiche in der Medizintechnik.

Lösungen aus verschiedenen Kundenprojekten demonstrieren die Breite und Tiefe des Technologiespektrums von POLYRACK. Es reicht von der mechanischen Fertigung über die Systemtechnik / Elektronik und Kunststofftechnik bis zur Oberflächenbearbeitung und Assemblierung. Damit kann POLYRACK Einzelteile und Systemlösungen aus verschiedenen Materialien (Blech, Kunststoff, Guss) und Materialkombinationen mit vielfältigen Oberflächenbearbeitungen anbieten, um so die Anforderungen der jeweiligen Applikation erfüllen. Beispielhafte Exponate umfassen die Einsatzbereiche Notfall, Diagnose, Labor, Operation sowie Intensivpflege. Aus technologischer Sicht werden repräsentative Bauteile und Baugruppen aus thermoplastischem Spritzguss sowie Schweißbaugruppen aus Blech zu sehen sein.

Bei der Projektumsetzung unterstützt POLYRACK seine Kunden angefangen von der Konzeptionsphase über die Entwicklung, Produktion und Assemblierung bis hin zu Logistiklösungen und Sourcing Services. Damit agiert das weltweit vertretene Unternehmen als technologieübergreifender Systempartner.

Über die POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com)
Die POLYRACK TECH-GROUP entwickelt und produziert hochqualitative Systemlösungen für die Elektronik. Dank breitem Technologiespektrum in der mechanischen Fertigung, Systemtechnik/ Elektronik, Kunststofftechnik und Oberflächenbearbeitung bietet POLYRACK Electronic Packaging für jeden Bedarf. Das Leistungsangebot reicht von der Beratung in der Konzeptionsphase über die Entwicklung, Produktion und Assemblierung bis hin zu Logistiklösungen und Sourcing Services.
Die Unternehmensgruppe umfasst die POLYRACK Electronic-Aufbausysteme GmbH, die RAPP Kunststofftechnik GmbH, die RAPP Oberflächenbearbeitung GmbH sowie Tochterunternehmen in der Schweiz, Belgien, Amerika und China. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt weltweit ca. 450 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen summierten Umsatz von 68,7 Millionen Euro in der Gruppe.

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Augenarzt aus Pirmasens: Grauer Star und Sturzgefahr

Erhöhtes Sturzrisiko durch Grauer Star (Katarakt) – Augenarzt für Pirmasens / Zweibrücken informiert

Augenarzt aus Pirmasens: Grauer Star und Sturzgefahr

Operation am Grauen Star. (Bildquelle: © AA+W / Fotolia)

PIRMASENS / ZWEIBRÜCKEN. Grauer Star und Sturzgefahr – wie hängt das zusammen? Augenarzt Dr. med. Attila Osvald sensibilisiert seine Patienten mit Alterskatarakt, also Grauem Star als Folge des natürlichen Alterungsprozesses des Auges, für Gefahren, die durch eine eingetrübte Sicht für ihre Gesundheit bestehen. „Mit einer ambulanten Operation am Grauen Star können wir nicht nur das Augenlicht erhalten, sondern zugleich das Sturzrisiko senken“, erklärt der Augenarzt, der gemeinsam mit Dr. med. Michael Butscher und Dr. med. Susanne Kleberger-Tuerke im Augenzentrum Südwestpfalz Patienten aus dem Raum Pirmasens und Zweibrücken mit der Diagnose Grauer Star behandelt.

Augenarzt aus Primasens: Wie sich Grauer Star (Katarakt) auf die Lebensqualität auswirken kann

Den Einfluss einer Operation am Grauen Star auf das Sterberisiko von Patienten hat eine große Beobachtungsstudie in den USA erforscht.[1] Die Autoren der Studie kommen zum Ergebnis, dass der Austausch der natürlichen Augenlinse durch eine Kunstlinse bei Grauem Star mit einem verminderten Sterberisiko in Verbindung steht. Von den rund 74.000 Teilnehmerinnen an der Studie, die eine Katarakt vorwiesen, ließen sich etwas mehr als die Hälfte am Grauen Star operieren. In dieser Gruppe waren die Todesfälle bezogen auf 100 Personen-Jahre signifikant niedriger als in der Vergleichsgruppe ohne Operation. Die Analysen zeigten zudem, dass Frauen mit Katarakt-OP seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Unfällen oder neurologischen Erkrankungen sowie Lungenerkrankungen und Infektionen starben. Ob dies jedoch einzig auf die Implantation einer Intraokularlinse zurückgeführt werden kann, kann die Studie nicht zweifelsfrei beantworten. Allerdings stellten andere Untersuchungen fest: Ein unbehandelter Grauer Star kann das Sturzrisiko erhöhen. Durch die eingeschränkte Sehfähigkeit leiden zudem die kognitiven Fähigkeiten. Das wiederum kann Einfluss auf den Lebensstil haben.

Grauer Star: Ambulante Operation um Augenzentrum Südwestpfalz für Pirmasens und Zweibrücken

Der Graue Star gilt als die häufigste Ursache für Sehstörungen im Alter. Im Augenzentrum Südwestpfalz wird bei einem ambulanten minimalinvasiven Eingriff am Auge die getrübte Augenlinse gegen eine Kunstlinse mit individuellen Funktionen ausgetauscht. „Wir sensibilisieren unsere Patienten dafür, eine Operation nicht auf die lange Bank zu schieben. Es handelt sich um einen kleinen Eingriff, der jedoch einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten haben kann“, schildert Dr. med. Attila Osvald.

[1] Quelle: JAMA Ophthalmology (2017; doi: 10.1001/jamaophthalmol.2017.4512).

Von der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) über die Therapie bei Makuladegeneration bis hin zur Anpassung von Kontaktlinsen, das bietet die Augenarztpraxis in Pirmasens. Das Kompetenzteam besteht aus drei Fachärzten und ihrem Team.

Kontakt
Augenzentrum Südwestpfalz
Dr. med. Attila Osvald
Dr.-Robert-Schelp-Platz 1
66953 Pirmasens
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Moderne Medizintechnik beim Augenarzt in Pirmasens

Dr. med. Osvald aus Pirmasens nutzt neue Technologie zur Diagnose von Augenerkrankungen

Moderne Medizintechnik beim Augenarzt in Pirmasens

Augenaufnahmen beim Augenarzt in Pirmasens. (Bildquelle: © HQUALITY / Fotolia)

PIRMASENS / ZWEIBRÜCKEN. Die Entwicklung in der Medizintechnik ist rasant – auch im Bereich der Augenheilkunde. „Schritt halten bei neuen Entwicklungen“, wollen Augenarzt Dr. med. Attila Osvald und seine Kollegen Dr. med. Michael Butscher und Dr. med. Susanne Kleberger-Tuerke. Die drei Fachärzte für Augenheilkunde vom Augenzentrum Südwestpfalz haben dazu jetzt in ein neues Diagnosegerät für Augenerkrankungen investiert. Die Ultra-Weitwinkel Bildgebungstechnologie des California Modells der Firma Optos verhilft Augenärzten mit Hilfe moderner Hardware- und Software-Technologie 200 Grad oder bis zu 82 Prozent der Netzhaut in nur einer Aufnahme in unterschiedlichen Bildmodi darzustellen. Mit dem neuen Instrument kann im Vergleich zu herkömmlichen Bildgebungsgeräten ein um 50 Prozent größerer Netzhautabschnitt abgebildet werden.

Wo liegen die Vorteile für die Patienten beim Augenarzt für Pirmasens und Zweibrücken?

„Schnell und detailgenau“, mit diesen Attributen beschreibt Dr. med. Attila Osvald den Vorteil der Ultra-Weitwinkel (UWF) Technologie, die er und seine Kollegen im Augenzentrum Südwestpfalz nutzen. Das Gerät verhilft den Augenärzten dazu, eine 200 Grad-Darstellung der Netzhaut in weniger als einer halben Sekunde zu erstellen. Dabei können sie zwischen verschiedenen Aufnahmemodi wählen. „Wir können mit dem California-Gerät von Optos die Veränderungen an der Netzhaut unserer Patienten besser kontrollieren. Das Gerät ist dazu in der Lage, die Aufnahmen pixelgenau miteinander zu vergleichen. Die Bilder werden in hoher Auflösung erzeugt und zeigen so auch feinste Details der Netzhaut unserer Patienten. Die Makula, der Sehnervenkopf oder kleinste Pathologien können bei Bedarf vergrößert dargestellt werden. Sie machen auch kleinste Narben sichtbar und erlauben die Bildmontage mit einer gesunden Netzhaut“, beschreibt Dr. med. Attila Osvald die Vorteile des hochmodernen Geräts.

Beitrag zur effizienten Praxisorganisation beim Augenarzt für Pirmasens und Zweibrücken

Dr. Michael Butscher hebt hervor, dass Untersuchungen der Netzhaut jetzt schneller durchgeführt werden können. „Das wirkt sich auch positiv auf die Abläufe in unserer Praxis aus und vermeidet längere Wartezeiten“, schildert der Augenarzt die Effekte auf eine effiziente Praxisorganisation. Dr. med. Susanne Kleberger-Tuerke schildert ihre positiven Erfahrungen bei der Netzhautuntersuchung. „Selbst bei kleinen Pupillen oder beim Vorliegen eines Grauen Stars können gute Untersuchungsergebnisse erreicht werden. Zudem erhalten wir wichtige klinische Daten von der Netzhautoberfläche bis hin zur Aderhaut.“

Von der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) über die Therapie bei Makuladegeneration bis hin zur Anpassung von Kontaktlinsen, das bietet die Augenarztpraxis in Pirmasens. Das Kompetenzteam besteht aus drei Fachärzten und ihrem Team.

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Augenarzt für Neuss: Grauer Star und Frakturrisiko

Eine Operation am Grauen Star dient auch der Sturzprophylaxe, betont Augenarzt aus Neuss

Augenarzt für Neuss: Grauer Star und Frakturrisiko

Die Operation am Grauen Star kann zur Sturzprophylaxe dienen. (Bildquelle: © Erica Smit / Fotolia)

NEUSS. Der Graue Star, auch als Katarakt bezeichnet, ist in den meisten Fällen ein altersbedingtes Augenleiden. Benno Janßen, Augenarzt aus Neuss, erklärt, was es damit sich auf sich hat: „Etwa ab dem 60. bis 70. Lebensjahr trübt sich die Augenlinse durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten fortschreitend ein und verliert an Elastizität. Für Betroffene ist damit ein zunehmender Verlust an Sehfähigkeit verbunden, der sich unter anderem in erhöhter Blendungsempfindlichkeit und eingetrübter Sicht bemerkbar macht. Patienten, die einen Grauen Star nicht behandeln lassen, riskieren unter Umständen nicht nur fortschreitenden Sehverlust, sondern setzen sich dadurch einen erhöhten Sturzrisiko aus. Zudem haben Studien gezeigt, dass eine eingeschränkte Sinneswahrnehmung das Risiko für Demenz erhöht.“

Augenarzt aus Neuss: OP am Grauen Star wirkt sich in vielerlei Hinsicht prophylaktisch aus

Augenarzt Benno Janßen weiß, dass sich eine Operation am Grauen Star in vielerlei Hinsicht prophylaktisch auswirken kann. Eine große amerikanische Datenbankstudie konnte nachweisen, dass sich durch eine Katarakt-OP die Rate von Hüftfrakturen reduzieren lässt. Wie erklärt sich dieser Zusammenhang? „Durch eine Trübung der natürlichen Augenlinse nimmt die sogenannte posturale Instabilität zu. Die posturale Instabilität beschreibt die mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung. In deren Folge kann es zu Stürzen kommen, die gerade im Alter der Einstieg in langwierige Pflegebedürftigkeit sein können – Beispiel Oberschenkelhalsfrakturen.“ Die amerikanische Studie fand heraus, dass etwa die Hälfte aller Frakturen am Oberschenkelhals auf eine verminderte Sehfähigkeit zurückzuführen ist.

Zahl der Hüftfrakturen sank laut Studie nach einer Katarakt OP, schildert Augenarzt aus der Region Neuss

Die amerikanische Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich das Risiko von Hüftfrakturen zumindest in einem geringen Umfang vermindern lässt, wenn eine Graue Star-OP mit Austausch der natürlichen gegen eine künstliche Augenlinse erfolgt ist. (Quelle: JAMA 2012; 308(5): 493-501). Die Autoren der Studie quantifizierten die Untersuchungsergebnisse: Im ersten Jahr nach der Operation sank das Risiko um 0,2 Prozent. Die Studie bezog über eine zufällige Stichprobe aus insgesamt 1,1 Millionen Krankenversicherte ab 65 Jahren mit ein, die im Zeitraum zwischen 2002 und 2009 eine Graue Star Diagnose erhalten hatten. Etwa 411.000 Patienten wurden im Zeitraum der Studie operiert. Die Untersuchung konnte nachweisen, dass vor allem Patienten in höherem Alter und mit weiteren Krankheiten von der Operation profitieren konnten.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

Kontakt
Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
Benno Janssen
Krefelder Str. 15
41539 Dormagen
02133 24 780
02133 24 7820
presse@eyedoc-janssen.de
http://www.eyedoc-janssen.de

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Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Prof. Dr. Dr. hc. Wüster aus Mainz zum Zusammenhang zwischen Knochenauf- bzw. -abbau

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Einfluss auf den Knochenauf- und abbaus haben Schilddrüsenhormone. (Bildquelle: © Kateryna_Kon / Fotolia)

MAINZ. Schilddrüsenhormone haben Einfluss auf den Prozess des Knochenauf- und -abbaus. Sie beeinflussen damit das Risiko, eine Fraktur zu entwickeln. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster hin. Er bezieht sich damit auf Untersuchungen der Forscher um Dr. Elena Tsourdi vom Universitätsklinikum Dresden (1). Wüster ist Endokrinologe und leitet eine langjährig etablierte Praxis in Mainz. Der Zusammenhang zwischen der Konzentration der Schilddrüsenhormone und dem Knochenaufbau und -abbau besteht während des ganzen Lebens, betont der Facharzt.

Endokrinologe aus Mainz stellt heraus: Auf eine frühzeitige Diagnose kommt es an

Die Forscher der Uni Dresden beschreiben, dass eine unerkannte Hypothyreose, also eine krankhafte Unterfunktion der Schilddrüse, im Kindesalter die Knochen deutlich langsamer reifen lässt und zu ausgeprägten Wachstumsverzögerungen bzw. zu -stillstand führen kann. „In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die rechtzeitige Behandlung an, um das Knochenwachstum zu unterstützen“, erklärt Prof. Wüster. Dazu wird in der Therapie das synthetische Hormon Levothyroxin (T4) medikamentös ersetzt. Liegt eine Hypothyreose bei Erwachsenen vor, beeinflusst dies die Knochenbildung und -resorption negativ. Welche Folgen dies hat, ist bisher nicht ausreichend untersucht. So ist unklar, ob dadurch zum Beispiel ein erhöhtes Frakturrisiko vorliegt.

Überproduktion von Schilddrüsenhormonen – Infos vom Endokrinologen aus Mainz

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Problemen mit Schilddrüsenhormonen ist noch in einem anderen Kontext wichtig: Denn Einfluss auf das Wachstum im Kindesalter hat auch eine sogenannte Hyperthyreose. Dabei kommt es zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. In der Folge wachsen die betroffenen Kinder überdurchschnittlich schnell. Doch nach der verfrühten Fusion der Wachstumsplatten kommt es zu einem Wachstumstopp. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann dieser Prozess beeinflusst werden, schildert Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster.
Ein relativ gut erforschter Zusammenhang zwischen der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose) und Osteoporose ist wissenschaftlich untersucht. Häufig entwickeln Frauen nach der Menopause mit einer zu hohen Konzentration von Schilddrüsenhormonen im Blut eine Osteoporose. Diese Erkrankung führt zu einem Verlust an Knochenmineralsalzgehalt und erhöht das Frakturrisiko.

(1) Tsourdi E et al., Internist 2018; 59: 661-667.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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