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Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Hinter Lichtempfindlichkeit und Kurzsichtigkeit kann Grauer Star stecken

Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Lichtempfindlichkeit kann ein Anzeichen für den Grauen Star sein. (Bildquelle: © sebra – Fotolia.com)

Die frühe Diagnose hilft beim Grauen Star, medizinisch „Katarakt“ oder „Cataracta“. Das ist auch der Grund, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr raten. Wichtig ist zudem, körpereigene Signale richtig deuten zu können. Der Graue Star ist in der Regel eine Alterserscheinung („Cataracta senilis“), die jedoch mit dem Austausch der eingetrübten natürlichen Linse durch eine klare Kunstlinse sehr effektiv und nachhaltig behandelt werden kann. Um den optimalen Zeitpunkt für den Eingriff festlegen zu können, ist es wichtig, den Grauen Star so früh wie möglich zu erkennen.

– Eine starke Lichtempfindlichkeit, die sich vor allem beim Autofahren oder bei schlechter Sicht bemerkbar macht,
– Veränderungen der Sehstärke, unscharfes Sehen,
– verblassende Farben und
– eine verminderte Kontrastwahrnehmung

sind Hinweise auf den Grauen Star, der schleichend und dabei völlig schmerzfrei verläuft. Der Graue Star trifft im höheren Alter fast jeden Menschen. Zumeist macht sich das Augenleiden ab dem 60. Lebensjahr bemerkbar. Wird der Graue Star nicht behandelt, kann er zur Erblindung führen.

Frühe Diagnose des Grauen Stars macht die optimale Therapie planbar

Augenärzte berichten, dass das Sehvermögen von Patienten, die sich aufgrund einschlägiger Grauer Star-Symptome in ärztliche Behandlung begeben, nur noch bei rund 50 Prozent liegt. Den sogenannten „reifen“ Grauen Star kann man deutlich an der Graufärbung im Auge erkennen, dann allerdings liegt das Sehvermögen nur noch bei etwa 30 Prozent und weniger. Generell gilt – je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger gestaltet sich der Eingriff. Augenärzte raten dazu, nicht zu lange abzuwarten.

Je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger ist der Eingriff

Die Vermessung der Augen und das Entfernen der eingetrübten natürlichen Linse können sich beim reifen fortgeschrittenen Grauen Star komplizierter gestalten. Vor dem Eingriff, der in der Regel in wenigen Minuten ambulant durchgeführt wird, wird das Auge lokal betäubt. Die trübe Linse wird danach mithilfe von Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und dann entfernt. In die dann leere Linsenkapsel wird die Kunstlinse durch eine winzig kleine Öffnung eingerollt eingebracht, im Auge dann entrollt und fest verankert. Patienten stehen heute neben der bewährten Monofokallinse moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen zur Verfügung, die scharfes Sehen in Nah und Fern ermöglichen und zudem Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ausgleichen können.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
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Kunstlinsen mit Nah-Fern-Funktion bei Grauem Star

Ob mit oder ohne Nah-Fern-Funktion – Grauer Star – Patienten erhalten heute durchweg sehr gute Qualitätslinsen

Kunstlinsen mit Nah-Fern-Funktion bei Grauem Star

Ein sehr häufiger Eingriff am Auge: Die Graue Star Operation. (Bildquelle: © jayzynism – Fotolia.com)

Die Katarakt-Operation, wie die Operation am Grauen Star in der Medizin genannt wird, ist der häufigste operative Eingriff, der am Menschen durchgeführt wird – etwa 900.000 Mal im Jahr nur in Deutschland. Es ist zugleich auch einer der sichersten Eingriffe. Mit der Diagnose Grauer Star muss früher oder später jeder rechnen. Vor allem ab dem 60. Lebensjahr sollte man sich auf diese Alterserscheinung einstellen und spätestens dann, besser aber schon erheblich früher, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wahrnehmen. Der Graue Star verläuft schleichend und ohne Schmerzen. Nach und nach trübt sich die natürliche Linse ein. Eine hohe Blendempfindlichkeit, Konturen, die verschwimmen und unscharfes Sehen sind erste Hinweise auf eine Katarakt.

Blendempfindlichkeit und unscharfes Sehen sind erste Hinweise auf eine Katarakt

Die häufigste Form des Grauen Stars ist der sogenannte Altersstar – eine eigentlich ganz normale Alterserscheinung. Mit zunehmendem Lebensalter werden die Haare grau, gehen vielleicht aus, Gelenke können verschleißen. Verliert die Augenlinse an Elastizität benötigen wir eine Lesebrille – der Körper insgesamt unterliegt einem Alterungsprozess. Es gibt jedoch weitere Ursachen des Grauen Stars. Einige Beispiele:

– In sehr seltenen Fällen kann der Graue Star angeboren sein.
– Bestimmte Medikamente wie beispielsweise Cortison können einen Grauen Star verursachen.
– Auch können Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus eine Katarakt entstehen lassen.
– Unfälle, Quetschungen des Auges oder Fremdkörper im Auge können einen Grauen Star zur Folge haben.

Vor der Operation bespricht der behandelnde Augenarzt ausführlich die Therapie. Dabei erklärt er insbesondere den Eingriff sowie den Ablauf und die Bedeutung der Nachsorge. Auch wird er über die unterschiedlichen Linsentypen informieren und dem Patienten vor dem Hintergrund der Untersuchungen und den individuellen Anforderungen und Wünschen einen Vorschlag unterbreiten. Wie bei der Brille müssen auch bei Kunstlinsen die Stärken festgelegt werden. Die Stärke entscheidet darüber, in welcher Entfernung der Patient nach dem Linsentausch scharf sehen kann. Monofokale Intraokularlinsen benötigen in der Regel ergänzend eine Sehhilfe, damit man in die Nähe und in die Ferne scharf sehen kann. Werden Multifokallinsen implantiert, die an ihrer Oberfläche Brennpunkte für scharfes Sehen im Nahbereich und der Ferne haben, kann der Wunsch nach einem Leben ohne Brille Realität werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Wenn eine Sondenreparatur notwendig wird

Auf reibungslosen Service und Transparenz kommt es an, wenn eine Sondenreparatur ansteht

Wenn eine Sondenreparatur notwendig wird

Sondenreparatur bei Medi-ManAge. (Bildquelle: © joshya – Fotolia.com)

Für medizinische Einrichtungen wie Kliniken oder Arztpraxen ist es ohne Frage ein den Betrieb erheblich beeinflussender Faktor, wenn eine Ultraschallsonde, eine 3D / 4D Sonde oder eine TEE Sonde ausfällt. Eine regelmäßige Wartung von Sonden ist deshalb auch aus wirtschaftlichen Gründen und unter nachhaltigen Gesichtspunkten eine Investition in die Zukunft. Doch was tun, wenn eine Sondenreparatur ansteht? Medi-ManAge ist ein auf alle Arten von Sondenschäden spezialisiertes Fachunternehmen mit Sitz in Mainz, das über ein deutschlandweites Expertennetzwerk verfügt, um Schäden an Sonden zu diagnostizieren. Mit Blick auf die Sicherheit von Personal und Patienten ist funktionierendes medizinisches Gerät das A und O – auch, um Diagnosefehler durch schadhafte Sonden zu vermeiden.

Medi-ManAge: Sondenreparatur mit Service und Transparenz

Wie läuft eine Sondenreparatur durch Medi-ManAge ab? „Am Anfang erstellen wir eine exakte Fehleranalyse“, schildert Geschäftsführerin Monika Wüster. Dabei wird der Reparaturbedarf erfasst und alle relevanten Kosten in einem detaillierten Angebot zusammengestellt. Auf Basis dieses Kostenvoranschlags entscheiden die Kunden, ob ein Austausch des Geräts oder eine Reparatur Sinn macht. Um die Reparaturzeit zu überbrücken, stellt Medi-ManAge bei Bedarf Ersatzsonden zur Verfügung, um den Praxisbetrieb oder den Ablauf in der Klinik ungeachtet der Sondenreparatur zu gewährleisten. Dazu greift Medi-ManAge auf einen europaweiten Pool an Leihsonden zurück. Ist eine geeignete Leihsonde verfügbar, wird diese innerhalb von 48 Stunden zur Verfügung gestellt. „Standzeiten von Ultraschallsystemen können so vermieden werden – ganz im Sinne der Wirtschaftlichkeit“, betont Monika Wüster.

Was ist, wenn eine Sondenreparatur teurer ist als der Restwert der Sonde?

Medizin-technische Geräte wie Ultraschallsonden weisen meist typische Gebrauchsspuren auf. Schäden an Kabeln oder Kabelverkleidungen, beschädigte Membranen oder Pins, poröse Abdeckungsgummis oder ein gebrochener Sondenkopf gehören zu den Beschädigungen, die den Sondenexperten von Medi-ManAge häufig begegnen. Übersteigen die Kosten für eine Sondenreparatur den Restwert des Gerätes, verfügt Medi-ManAge zudem über ein großes Angebot an Gebraucht- oder Neusonden.

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur.

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Ganzheitliche Behandlung bei Stress in Schwäbisch Gmünd

Stressmedizin – Dr. med. Alexander Ehrhart hilft nachhaltig bei Burnout und Stress Symptomen

Ganzheitliche Behandlung bei Stress in Schwäbisch Gmünd

Behandlung des Burnout Syndroms in Schwäbisch Gmünd. (Bildquelle: © Jamrooferpix – Fotolia.com)

SCHWÄBISCH GMÜND. Stress mit allen seinen vielfältigen Symptomen ist nicht nur eine Begleiterscheinung der modernen, technisierten Welt. Er ist für die Menschen zu einem echten gesundheitlichen Problem geworden, das sich unter dem Begriff Burnout Syndrom zusammenfassen lässt. Stress in der Arbeitswelt oder im privaten Umfeld schlägt sich in ganz unterschiedlichen und höchst individuellen körperlichen Reaktionen nieder. „Stressmedizin nimmt sich den Beschwerden an, unter denen Menschen leiden, die in ihrem Alltag auf die ein oder andere Weise unter Druck geraten sind“, fasst Dr. med. Alexander Ehrhart zusammen, der in seiner Praxis erfolgreich einen ganzheitlichen therapeutischen Ansatz bei der Behandlung von Stress Symptomen und Burnout anwendet.

Stress macht krank – Dr. Ehrhart aus Schwäbisch Gmünd setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz

Eine übermäßige seelische Belastung kann sich in ganz unterschiedlichen körperlichen Reaktionen bemerkbar machen: Menschen mit Burnout Syndrom klagen zum Beispiel über Rückenschmerzen und Depressionen, fühlen sich ausgebrannt, müde, antriebslos, Gefühle von Sinnlosigkeit und Mutlosigkeit machen sich breit. Dr. med. Alexander Ehrhart hat sich auf dem noch recht neuen Fachgebiet der Stressmedizin weitergebildet. Dabei geht es darum, Stressreaktionen zu verstehen, zu erkennen und Krankheiten dieser Ursache zuzuordnen. „Den Stress als krankmachenden Faktor diagnostisch festzustellen und entsprechende therapeutische Schritte einzuleiten, dafür braucht es ein geschultes Auge, das den Blick auf diese häufige Ursache verschiedenster Symptome lenkt und zugleich ganzheitlich behandelt“, erklärt Dr. med. Ehrhart.

Wie wird das Burnout Syndrom bei Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd behandelt?

Anders als die traditionelle symptomorientierte schulmedizinische Behandlung setzt Dr. Ehrhart auf eine ursachenorientierte Diagnostik. Welche Faktoren führen zum Stress? Welche Symptome sind damit verbunden? Was kann an den Ursachen verändert werden oder wie kann der Patient Strategien entwickeln, Stress besser zu bewältigen bzw. zu verarbeiten. Dr. Ehrhart wendet dabei in seiner Praxis in Schwäbisch Gmünd neben der körperlichen und psychiatrischen Diagnostik und der Psychosomatik eine gesundheitsorientierte Gesprächsführung an und zielt auf die Etablierung von Entspannungsverfahren, um Patienten Perspektiven für eine Selbstorganisation zu eröffnen, die die Belastungsgrenzen berücksichtigt.

Dr. med. Alexander Ehrhart ist Arzt in Schwäbisch Gmünd. Er hat sich auf Stress / Burnout spezialisiert, sowie auf Traditionelle Chinesische Medizin und Schmerztherapie. Umfangreiche Erfahrungen und Ausbildungen haben ihn zum Experten in der Schulmedizin und der Naturheilkunde werden lassen. Dr. Ehrhart kombiniert das Beste aus zwei Welten – der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Ihr Arzt in Schwäbisch Gmünd.

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Rheuma Therapie in München: Immunsystem ohne Kontrolle

Bei Rheuma gerät die Immunabwehr außer Kontrolle – Jung und Alt können betroffen sein

Rheuma Therapie in München: Immunsystem ohne Kontrolle

Eine frühe Diagnose ist bei Rheuma sehr wichtig. (Bildquelle: © narstudio – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Rheuma kann jeden treffen und ist keine Erkrankung, die typischerweise nur alte Menschen haben. Jung oder Alt können betroffen sein. Rheuma beeinträchtigt die Immunabwehr und betrifft damit immer den ganzen Körper eines Menschen. Beschwerden in den Gelenken treten zumeist morgens nach dem Aufstehen auf. Die ersten Bewegungen sind mühsam und oft schmerzhaft. Stunden später können die Beschwerden verfliegen. Stellen sich diese Beschwerden ohne erkennbare Ursache ein, ist es an der Zeit, die Rheumatologen des Sonnen-Gesundheitszentrums (SOGZ) in München aufzusuchen.

Vor der Therapie gilt es zunächst, den Patienten eingehend zu untersuchen. Auch das Labor des SOGZ spielt dabei eine wesentliche Rolle. Es geht zunächst darum, die genaue rheumatische Erkrankung festzumachen. Der Begriff Rheuma ist nichts anderes als ein Sammelbegriff. Bis zu 400 Krankheiten zählen im weiteren Umfeld dazu.

Expertenrat von den Rheumatologen des Sonnen-Gesundheitszentrums München

Definiert man Rheuma weit, dann zählt auch die Arthrose zu den rheumatischen Krankheiten. Auch können Stoffwechselerkrankungen Gelenkschmerzen verursachen. Hier ist die Gicht zu nennen. Wenn die Konzentration von Harnsäure im Blut steigt, können schmerzhafte Entzündungen in den Gelenken die Folge sein. Weithin bekannt ist das entzündliche Rheuma. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Der Körper bildet dabei Antikörper, die körpereigene Strukturen angreifen. Bei entzündlichem Rheuma ist das Bindegewebe betroffen. Patienten können zwar nicht geheilt werden, dafür aber sehr effektiv und nachhaltig behandelt werden. Wichtig ist die frühe Diagnose. Nur so können dauerhafte Schäden möglichst vermieden werden.

Bei entzündlichem Rheuma ist eine frühe Diagnose wichtig

Nicht nur die Gelenke – auch Herz, Nieren, Lunge können betroffen sein. Rheumapatienten haben eine geschwächte Immunabwehr. Sie sind anfällig für viele Krankheiten. Die Erkrankung betrifft den ganzen Körper. Nicht selten gehen Jahre ins Land bis die definitive Diagnose feststeht. Wertvolle Zeit geht dann verloren. Die Rheumatologen des SOGZ München raten dazu, Expertenrat einzuholen. Halten die typischen Beschwerden an, kommt es also zu Gewichtsverlust, Haarausfall, fühlt man sich abgeschlagen und müde, dann sollte man einen Experten konsultieren. Je früher die Diagnose erfolgt, umso früher kann der Patient behandelt werden.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Wie Jochen B. es geschafft hat den Krebs zu überleben

Ehem. Leukämiepatient ging durch die Hölle.

Wie Jochen B. es geschafft hat den Krebs zu überleben

Jochen Beißwenger

Als Jochen Beißwenger 1999 im jungen Alter von 25 Jahren die Diagnose Leukämie bekam war dies ein Schock für ihn. Durch eine Zahnbehandlung an einem Weisheitszahn bei dem die Blutung nicht aufhörte bekam er kurz vor Weihnachten die Diagnose Krebs bzw. Leukämie.

Als ein einschneidendes Erlebnis bei der Diagnose Leukämie beschreibt Jochen Beißwenger wie ich es geschafft habe den Krebs zu besiegen die Diagnosemitteilung. Da seine Eltern, zu dem Zeitpunkt getrennt und geschieden, beide zusammen, ohne ihre jeweiligen neuen Partner, zur Diagnosestellung kamen. Vom Krankenhaus zu dem Zeitpunkt verlassen und mit einer Infobroschüre ausgestattet begann die Odyssee. Es fanden keine Gespräche statt.

Nach gründlichen Informationen über Internet und Broschüren der Deutschen Leukämie Hilfe stand Anfang 2000 fest Hilfe in der Uni Klinik für Knochenmarktransplantation zu suchen.

Aufgrund des Gespräches mit dem Oberarzt im Klinikum für Leukämie Patienten in Tübingen war schnell klar dass es aus der Sicht der Schulmedizin zu dem Zeitpunkt in Frage kam eine Knochenmarktransplantation für Leukämie Patienten durchzuführen. Unerfahren und das Gefühl zu haben nicht ausreichend informiert zu sein begann die Reise in die Welt der alternativen Heilmethoden. Wie er es beschreibt wie ich es geschafft habe den Krebs zu besiegen war in ihm das Verlangen mehr zu erfahren als es ihm die Ärzte zu vermitteln versuchten.

Deshalb war die Entscheidung gefallen sich Rat bei vielen Menschen außerhalb der Schulmedizin zu holen. Ganz offen berichtet Jochen Beißwenger die Hilfe eines Heilers bzw. Medium in Anspruch genommen zu haben. Er erklärt dies mit den Worten „Wenn Du am Rand des Abgrund stehst und nicht weißt wie es weitergeht suchst du Hilfe in allen Bereichen“. Die Worte des Mediums waren positiv und erzählt mir Jochen Beißwenger glaubte er daran und lies sich nicht von seiner Heilung abbringen. Dieser Glaube ist, wie wir später noch sehen werden, von immenser Wichtigkeit in seinem Heilungsprozess.

Eine weitere wichtige Erkenntnis in der Alternativen Medizin war die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. So wusste er, wie ich aus den Gesprächen mit Jochen Beißwenger herausfand, das der unerschütterliche Glaube „Wunder“ wie ich es geschafft habe den Krebs zu besiegen bewirkte.

Trotz alledem wurde im Gegenzug nach einem Knochenmarkspender Anfang 2000 über die DKMS gesucht. Im März 2000 wurde schnell ein Knochenmarkspender für Jochen Beißwenger gefunden. Die Überlegungen waren zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und es kam die Zeit das Leben zu reflektieren. Dabei stand fest dass dieses Leiden nicht über Hand nimmt. Es war der starke innere Glaube an die Heilung der Leukämie der dies so sicher festigen lies.

Mitte der Jahrtausendwende stand fest eine Knochenmarktransplantation durchführen zu lassen und mit der Überlegung die Selbstheilungskräfte zusätzlich zu aktivieren. Vor allem wegen der Erfahrungen mit der alternativen Medizin im Bereich Leukämie.

So begann die Odyssee im Herbst 2000 mit einer Hochdosischemotherapie die schnell Spuren hinterließ wie z. B. keinen Appetit zu haben und Gewicht zu verlieren und das ausgehen der Haare. Auch das ständige Übel sein trug nicht zum Wohlbefinden von Jochen Beißwenger bei. Dies ganze Behandlung sowie die Knochenmarktransplantation zog sich über mehrere Wochen im Krankenhaus hin. Die Folgen der Chemotherapie und der Knochenmarktransplantation waren über 20 kg Gewichtsverlust, die Mundschleimhaut war zerstört und die Haare gingen aus. Dies war, wie er erzählt, seine schlimmsten Wochen im Leben. Doch er wusste eines hier kam er gestärkt raus und der Kampf gegen die Leukämie war gewonnen.

Heute ist er ein gesundes junger Mensch mit 42 Jahren steht voll im Leben, nichts erinnert an den Kranken der Leukämie hatte und genießt jeden Tag seines neuen Lebens. In seinem Vortrag erklärt er jungen und älteren Menschen was für seien Heilung wichtig war und gibt Hoffnung für Betroffene. Als ich ihn fragte was er den Menschen in einem Satz mitgeben möchte antwortet er: „Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten!!“

Coachingbegleitung von Krebspatienten

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Glaskörpertrübung – Mainzer Augenarzt nimmt Leidensdruck

Mit einer neuen Lasertherapie werden Glaskörpertrübungen einfach aufgelöst

Glaskörpertrübung - Mainzer Augenarzt nimmt Leidensdruck

Das Leiden kann ein Ende haben. (Bildquelle: © YakobchukOlena – Fotolia.com)

Der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann setzt bei der Behandlung von Glaskörpertrübungen mit großem Erfolg auf die neue Laser-Vitreolyse. Die neue Lasertherapie beseitigt die oft sehr störenden Trübungen im Glaskörper sehr schonend, sicher und dabei schmerzfrei. Extrem kurze Lichtpulse sorgen dafür, dass die fliegenden Mücken („Mouches volantes“), Flusen oder „Floater“, wie die Glaskörpertrübungen auch bezeichnet werden, aufgelöst werden. „In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen notwendig, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen“, so der Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann.

Lasertherapie beseitigt Glaskörpertrübungen schonend, sicher, schmerzfrei

Der Glaskörper in unserem Auge besteht fast vollständig aus Wasser. Etwa zwei Prozent bestehen aus Hyaluronsäure und Kollagenfasern, die dem Glaskörper seine Struktur geben. Bei einem jungen Menschen ist der Glaskörper gallertartig und glasklar. Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich die Struktur des Glaskörpers. Kollagenfasern können verklumpen oder verkleben – Glaskörpertrübungen entstehen, da die Faserstrukturen Schatten auf die Netzhaut werfen. Die Sehstörungen – Punkte, Mücken, Schlieren oder Flusen sind also keine Sinnestäuschungen. Die Formen, die wahrgenommen werden, existieren so oder so ähnlich tatsächlich im Glaskörper.

Glaskörpertrübung vor der Therapie: Untersuchung und Diagnose

Sehstörungen wie eine Glaskörpertrübung sollten Anlass sein, sich an einen Augenarzt zu wenden. Nur eine augenärztliche Untersuchung kann zutage bringen, welche Ursache einer Sehveränderung zugrunde liegt. Für den Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann stehen insbesondere folgende Fragen im Vordergrund:

– Was sieht ein Patient genau, wenn er auf eine weiße Wand, eine Blatt Papier oder einen Bildschirm schaut?
– Ist der Patient kurzsichtig? Liegen weitere einschlägige Risikofaktoren vor? Wie sieht es aus mit Vorerkrankungen – lag bereits eine Netzhautablösung vor?
– Verändert sich die Sehstörung? Seit wann nimmt der Patient die Sehstörung wahr?
– Kamen die Beschwerden schleichend oder plötzlich?
– Werden Lichtblitze wahrgenommen?

Nachdem der Augenarzt Augentropfen verabreicht hat, die die Pupillen erweitern, kann mittels der Spaltlampe das Auge und seine einzelnen Bestandteile genau untersucht werden. Die unkomplizierte Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Erst wenn die Trübungen im Glaskörper eindeutig festgestellt wurden, plant der Augenarzt zusammen mit dem Patienten die Laser-Vitrektomie.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Zahnarzt (Vaihingen /Enz): Parodontitis – was steckt dahinter?

Die Zahnbetterkrankung ist eine systemische Erkrankung, weiß Zahnarzt Dr. Konstantinovic

Zahnarzt (Vaihingen /Enz): Parodontitis - was steckt dahinter?

Parodontitis frühzeitig erkennen. (Bildquelle: © stockWERK – Fotolia.com)

VAIHINGEN AN DER ENZ. Die medizinische Forschung weiß heute: Parodontitis ist eine systemische Erkrankung, die im Zusammenhang mit anderen körperlichen Beschwerden stehen kann. Die Zahnärzte Dr. Branislav und Pedja Konstantinovic wissen, wie wichtig es deshalb ist, die Zahnbetterkrankung frühzeitig zu diagnostizieren und nachhaltig zu behandeln. Die Parodontitis, fälschlicherweise auch Parodontose genannt, betrifft nach Angaben der Deutschen Mundgesundheitsstudie etwa 73 Prozent der Menschen im Alter von 40 Jahren. 88 Prozent der 70-jährigen sind betroffen. Erfolgt die Diagnose erst mit Auftreten der Beschwerden, kann es häufig schon zu spät sein. Liegen Vorerkrankungen oder ein Kinderwunsch vor, profitieren diese Patienten besonders von einer frühen Diagnose, hebt Dr. Konstantinovic hervor.

Zahnarzt Dr. Konstantinovic über das Risiko der chronischen Entzündung durch Parodontitis

In ihrer zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis in Vaihingen an der Enz sensibilisieren die beiden Zahnärzte ihre Patienten explizit für die Risiken von Parodontitis. Die Zahnmedizin geht davon aus, dass Patienten mit Parodontitis ein höheres Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Um das bis zu Siebenfache ist dieses Risiko nachweislich erhöht, die Gefahr, einen Herzinfarkt zu bekommen um das Zwei- bis Dreifache, für Diabetes um das Sechsfache. Frauen mit Parodontitis haben ein um das Siebenfache erhöhtes Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden. Zudem belegen Studien, dass Parodontitis-Patienten ein um das Sechsfache erhöhtes Risiko aufweisen, Arthritis zu entwickeln.

Parodontitis behandeln ist in vielerlei Hinsicht wichtig, betont Zahnarzt Konstantinovic

Wie wichtig die Behandlung von Parodontitis mit Blick auf die Gesamtgesundheit des Patienten ist, zeigt ein Zusammenhang aus der Orthopädie. Der Orthopäde Prof. Dr. med. Burkhardt Rischke aus Zürich ist nach Schilderung des Deutschen Ärzteblatts davon überzeugt, dass die Zahl von etwa 12.000 Gelenkprothesen, die jährlich aufgrund von bakteriellen Kontaminationen explantiert werden müssen, durch eine umfassende und frühzeitige Parodontitis-Prävention gesenkt werden könnte. US-amerikanische Studien gehen davon aus, dass das Herzinfarktrisiko von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen nach einer Behandlung der Parodontitis um 27 Prozent gesenkt werden kann. „Parodontitis zu behandeln ist also in vielerlei Hinsicht eine wichtige präventive Gesundheitsmaßnahme“, bilanziert Dr. Konstantinovic.

In der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic und P. Konstantinovic ist eine hochwertige Implantologie erste Wahl. Die Implantologie / Zahnersatz ist für die Zahnärzte ein Routineeingriff.

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Fragen zu Gerinnungsstörungen? SOGZ München hat Antworten

Woran erkennt man eine Gerinnungsstörung und wie lässt sie sich behandeln?

Fragen zu Gerinnungsstörungen? SOGZ München hat Antworten

Fachärzte behandeln die Gerinnungsstörung in München. (Bildquelle: © psdesign1 – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Die Blutgerinnung ist ein äußerst diffiziles System, das in seinem Zusammenspiel eine echte Faszination ausüben kann. Gerät dieses System jedoch bei einer Gerinnungsstörung aus dem Gleichgewicht, können sich für Betroffene erhebliche gesundheitliche Folgen entwickeln. Dabei kann sich dieses Ungleichgewicht sowohl in die Richtung einer verstärkten Gerinnung (Thrombophilie), als auch in Richtung einer verstärkten Blutungsneigung entwickeln. Liegt eine erhöhte Blutungsneigung, also eine nicht ausreichende Gerinnung vor, sprechen die Fachärzte von Hämophilie.

Diese Form der Gerinnungsstörung führt zu einer verstärkten Bildung von blauen Flecken (Hämatomen), Wunden bluten stark, die Blutung lässt sich kaum stillen. Besonders problematisch dabei sind Muskelblutungen, Blutungen innerer Organe oder im Kopf, die sich für den Patienten zu lebensbedrohlichen Situationen entwickeln können.

Gerinnungsstörungen diagnostizieren und behandeln im SOGZ München

Genetische bzw. familiäre Vorbelastungen spielen im Falle von Gerinnungsstörungen sehr häufig eine Rolle. Gibt es also in der Familie bereits Fälle von Thrombose oder von Hämophilie, sollte das eigene Erkrankungsrisiko in einem Behandlungszentrum wie dem SOGZ in München abgeklärt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um ein vererbtes Risiko, allerdings zeigen sich auch Neumutationen und erworbene Gerinnungsstörungen. Die Fachärzte im SOGZ verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Gerinnungsstörungen aller Art und können im hauseigenen Speziallabor eine exakte Diagnostik durchführen, aus der sich individuell die passende Therapie ableiten lässt. Im Falle von Thromboserisiken kann das zum Beispiel die Behandlung mit Gerinnungshemmern sein. Bei der Blutungsneigung, die nicht heilbar ist und in unterschiedlichen Schweregraden auftritt, können die Ärzte im SOGZ mit der auf die Bedürfnisse ihrer Patienten ausgerichteten Therapie viel bewirken.

Bei Gerinnungsstörungen: Risiken testen und richtig behandeln im SOGZ München

Sowohl im Falle von Thromboserisiken, als auch bei Hämophilie sind die Fachärzte im Sonnengesundheitszentrum München die richtigen Ansprechpartner. Hier lassen sich individuelle Risiken durch spezielle Untersuchungen abklären und die Behandlungsschritte einleiten, die Patienten zu einem durch die Gerinnungsstörung unbeeinflussten Lebensstil verhelfen können.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Grauer Star: Krankheit, ja oder nein?

Altersfolge oder Augenleiden – der Graue Star tritt häufig mit zunehmendem Lebensalter auf

Grauer Star: Krankheit, ja oder nein?

Bei der Katarakt Operation werden die natürlichen Augenlinsen ausgetauscht. (Bildquelle: © Rido – Fotolia.com)

Was ist der graue Star ( Katarakt)? Beim Grauen Star kommt es zu einer Trübung der natürlichen Linse des Auges. Aus dieser charakteristischen, milchigen Verfärbung leitet sich die Begrifflichkeit “ Grauer Star“ ab. Die Katarakt ist in den meisten Fällen eine typische Begleiterscheinung des natürlichen Alterungsprozesses, in diesem Fall der Augen. Die Wahrscheinlichkeit, eine Trübung der Linse zu erleiden, steigt also mit zunehmendem Alter an. Eines der Hauptsymptome ist der schleichende Verlust der Sehschärfe. Auch verschwommenes Sehen und Blendungsempfindlichkeit treten im Verlauf auf. Des Weiteren können diverse andere Störungen des Sehens, z. B. Doppelsehen, das Sehvermögen beeinflussen.

Grauer Star – handelt es sich hierbei um eine Krankheit?

Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst auf die ICD-10 zu verweisen. Mithilfe des Diagnoseschlüssels ICD-10 codieren Ärzte, Psychologen und Zahnärzte die Diagnosen ihrer Patienten, um Krankheiten einheitlich definieren zu können. In dieser ist die häufigste Form des grauen Stars unter H25 als „Cataracta senilis“ aufgeführt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies „Altersstar“. Somit wird klar auf den hauptsächlichen und häufigsten Entstehungsgrund der Katarakt hingewiesen – das Alter. Die Katarakt kann somit als Alterserscheinung angesehen werden. Jedoch bleibt die weitergehende Frage, ob dies als pathologisch anzusehen ist oder nicht. Ausgehend von der Tatsache, dass die Katarakt in fast allen Fällen eine große Beeinträchtigung des Patienten darstellt, ist zumindest festzustellen, dass sie aus Gründen der Erhaltung des Augenlichts und der Lebensqualität behandlungsbedürftig ist.

Der Linsentausch: Operative Behandlung des Grauen Star

Die Therapie erfolgt operativ durch den Austausch der eingetrübten Linse durch eine künstliche Linse. Unter lokaler Betäubung wird die Augenlinse entfernt und anschließend durch eine Intraokularlinse ersetzt. Diese Augen-Operation ist die in Deutschland am häufigsten durchgeführte Operation und gehört somit zu den weit ausgereiften Verfahren in der modernen Augenheilkunde. Entscheiden sich Betroffene bei dieser Form der Operation für eine sogenannte Premiumlinse, lassen sich mit der Beseitigung der Katarakt weitere Sehfehler wie zum Beispiel eine Hornhautverkrümmung beseitigen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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