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Früherkennung ist entscheidend:

Uli und Michael Roth über ihre Erfahrungen mit Prostatakrebs.

Früherkennung ist entscheidend:

Michael und Uli Roth – ehemalige Handball-Nationalspieler (Bildquelle: OpenMinded GmbH)

Männer suchen den Arzt noch immer viel seltener auf als Frauen, wenn es um das Thema Vorsorge geht. Rund 18 % der Männer nutzen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane beim Urologen, während 60 % der Frauen regelmäßig die Früherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen wahrnehmen.

Vorsorge-Kampagne der großen Urologenverbände zum Ausbau der Gesundheitsförderung

Das soll sich jetzt ändern. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) bauen ihre Aufklärungsanstrengungen weiter aus, um vor allem auch junge Männer sowie Frauen zu erreichen und auf kinderurologische Erkrankungen aufmerksam zu machen. Dazu der Generalsekretär und Sprecher des Vorstandes, Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel sowie der Präsident der DGU, Prof. Dr. med. Tilman Kälble: „Wir möchten erreichen, dass mehr Männer die Früherkennungsuntersuchung beim Urologen wahrnehmen, um Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Und wir wollen vermitteln, dass Patienten zum Beispiel bei Erkrankungen der Blase, Harninkontinenz, angeborene Fehlbildungen des Urogenitaltraktes oder Vorhautverengung bei Jungen beim Urologen kompetent behandelt werden. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie ganzheitlich der Urologe alle Belange des Urogenitaltraktes abdeckt. Das möchten wir nachhaltig ändern. Mit unserer Kampagne „Für alle. Für jeden. Für uns. Die Urologie.“ möchten wir dazu animieren, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen und über den Vorsorgeplaner Termine zu vereinbaren, sodass es für Männer ganz selbstverständlich wird, den Urologen – ähnlich wie den Zahnarzt – mindestens 1 x im Jahr aufzusuchen.“

Michael und Uli Roth setzen sich für die Krebsvorsorge ein

Michael und Uli Roth, ehemalige Handballprofis und Olympia-Silbermedaillengewinner aus Leutershausen, sind beide im Jahr 2009 im Alter von 47 Jahren an Prostatakrebs erkrankt. Eigentlich wollte Michael nur eine Magen-Darm-Spiegelung zur Vorsorge machen lassen. Ein erhöhter PSA-Wert im Blut sorgt dafür, dass weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Nach der Schock-Diagnose Prostatakrebs wird auch Uli als sein Zwillingsbruder untersucht und Prostatakrebs bei ihm festgestellt. Die Brüder gehen von Anfang an sehr offen mit der Krankheit um und beschreiben ihre Erlebnisse im Buch „Unser Leben – unsere Krankheit“.

Michael und Uli Roth im Interview: „Die Diagnose hat uns damals wie ein Blitz getroffen. Und natürlich überdenkt man in solchen Momenten sein Leben neu. Man kommt zum Kern, zur Quintessenz, und setzt all seine Energie in den Kampf gegen die Krankheit Krebs. Das ist auch der Grund, warum wir uns für die Vorsorge-Kampagne der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. einsetzen. Denn mit jedem Mann, der dadurch endlich zur Vorsorgeuntersuchung geht, kann eventuell ein Leben gerettet werden. Männer gehen ja grundsätzlich eher ungern zum Arzt. Man kann also nur an ihre Verantwortung der Familie und sich selbst gegenüber appellieren. Und an die Frauen: Bitte schickt eure Männer zur Vorsorgeuntersuchung und geht selbst auch zum Urologen, wenn ihr z. B. mit Blasenerkrankungen zu tun habt!“

Große Urologenkampagne beginnt im September 2017

Die Urologenkampagne „Für alle. Für jeden. Für uns. Die Urologie.“ spricht sowohl Männer als auch Frauen und Kinder an, den Urologen regelmäßig zu besuchen. „Verantwortung übernehmen. Vorsorge planen“, lautet das Credo der Kampagne. Urologische Praxen werden deutschlandweit mit entsprechenden Informationspaketen ausgestattet. Die Pharmakonzerne Astellas Pharma GmbH, Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co KG sowie Janssen-Cilag GmbH sind ebenso überzeugt von der Kampagne und unterstützen sie maßgeblich.

Auf der Website www.urologie-fuer-alle.de gibt es darüber hinaus Informationen und Interviews sowie in Kürze auch einen Vorsorgeplaner und eine Arztsuche, um Interessierten und Patienten Urologen in der Nähe des Wohnortes anzuzeigen.

Weitere Infos und Kontakt: info@urologie-fuer-alle.de

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Tourismus Reisen

Nachhaltig in den Urlaub fahren: Landal Winterberg erster deutscher Ferienpark mit Green Key-Zertifikat

Nachhaltig in den Urlaub fahren: Landal Winterberg erster deutscher Ferienpark mit Green Key-Zertifikat

Erstmals hat sich ein Ferienpark in Deutschland für das Nachhaltigkeits-Zertifikat Green Key qualifiziert: Landal Winterberg im Sauerland erfüllt die Kriterien dafür in Bereichen wie Umweltmanagement, Abfall, Energie und Raumklima sowie Gästeinformation und Beteiligung der Mitarbeiter. Für die Prüfung hat die für das Green Key-Programm hierzulande zuständige Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) den bisher für Hotels genutzten Kriterienkatalog auf die Besonderheiten eines Ferienparks neu zugeschnitten. Landal GreenParks brachte dabei seine Erfahrung mit Green Key in den Niederlanden ein. Weitere Landal Ferienparks – auch in Österreich und der Schweiz – sollen bald folgen. Ziel ist es, dass bis Ende 2016 alle 19 von der Zentrale in Trier betreuten Parks das Umwelt-Label tragen.

Green Key ist ein internationales Zertifizierungs-Programm, das insbesondere bei Hotels und in der Freizeitbranche die Eigentümer, Mitarbeiter und Gäste für das Umwelt- und Nachhaltigkeits-Potenzial in ihrem direkten Umfeld sensibilisieren und zum aktiven Handeln motivieren möchte. Unter Federführung der Non-Profit-Organisation Foundation for Environmental Education (FEE) wird es momentan in 36 Ländern durchgeführt und mehr als 2.000 Einrichtungen sind bereits zertifiziert. Robert Lorenz, als Projekt-Manager bei der DGU in Erfurt für die deutsche Umsetzung verantwortlich, verweist darauf, dass zu den Zielen neben Nachhaltigkeit und Verringerung der Umweltbelastung auch eine Kostenreduzierung durch geringeren Verbrauch zählt.

Vorreiter Holland – 99 Kriterien-Checkliste

Bisher hat die DGU in Deutschland ausschließlich Hotels mit dem Green Key ausgezeichnet. Im Rahmen einer Projektgruppe und in Zusammenarbeit mit Landal GreenParks können nun auch Ferienparks zertifiziert werden. Dies folgt dem Beispiel Holland. Dort hatte bereits 2012 der Ferienpark Landal Het Land van Bartje die Initiative für den Green Key ergriffen. Heute tragen weitere sieben niederländische Landal-Parks (Landal Aelderholt, Landal de Bloemert, Landal Waterparc Veluwmeer, Landal Landgoed „t Loo, Landal Coldenhove, Landal Heihaas und Landal Twenhaarsveld) das Eco-Label.

Bewirbt sich in Deutschland ein Park oder ein Hotel, müssen zunächst Antworten auf eine 99 Fragen umfassende Checkliste eingereicht werden. Dann prüft die DGU diese Informationen vor Ort. Nur wenn beim Audit alle verbindlichen Kriterien erfüllt sind, werden Zertifikat, Plakette und Fahne ausgehändigt – wie gerade in Landal Winterberg mit 200 Ferienhäusern und wetterunabhängigen Freizeit-Einrichtungen. Für die optionalen Kriterien setzen die Beteiligten Ziele, die ein Jahr später überprüft werden.

Alexander Carius, Leiter Marketing & Sales von Landal GreenParks, erklärt: „Bei Landal GreenParks fühlen wir uns eng mit unserer unmittelbaren Umgebung verbunden. Aus diesem Grund machen wir uns, auch im Interesse unserer Gäste, stark für die Natur und das gemeinsame Zusammenleben. Die Normen von Green Key gehen über die Gesetze und Vorschriften hinaus. Unsere Ambitionen gehen noch weiter. Wir möchten den Wasser-, Gas- und Energieverbrauch noch weiter reduzieren und, wo dies möglich ist, Wasser- und Wärmerückgewinnungsanlagen aufbauen sowie viele weitere Extras einführen. Green Key ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um die Nachhaltigkeit voranzubringen und das Bewusstsein bei den Mitarbeitern zu stärken.“

Für Robert Lorenz, Projekt-Manager der DGU, hat Landal Winterberg besonders durch seine genaue und detaillierte Erfassung des Verbrauchs von Energie, Wasser und Materialien gepunktet. Zudem habe der Ferienpark die Grundlagen für konkrete und umsetzbare Einsparmaßnahmen gelegt. Auch bewertet er positiv, wie die Park-Verantwortlichen mit Lieferanten, Partner und Umweltverbänden aus der Region zusammenarbeiten sowie die Mitarbeiter durch interne Fortbildungsmaßnahmen und regelmäßige Information in die Green Key-Aktivitäten einbinden.

Weitere Informationen unter www.landal.de oder bei der Reservierungszentrale von Landal GreenParks:
Tel.01806 – 700 730 (aus dem dt. Festnetz EUR 0,20/Anruf; mobil max. EUR 0,60/Anruf; andere Länder ggf. abweichend)
0820 – 988 330 (0,20 EUR/Min.) aus Österreich
Fax: 0651-43660307
E-Mail:info@landal.de
Facebook: www.facebook.com/landalferienparks

Geschäftszeiten: Montag bis Freitag: 09:00 – 21:00 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage: 10:00 – 15:00 Uhr
Buchung auch im Reisebüro

Zu den 74 Ferienparks von Landal GreenParks zählen 51 in den Niederlanden, zehn in Deutschland, zwei in Belgien, einer in Tschechien, sechs in Österreich, drei in der Schweiz und einer in Ungarn. Die Palette der Unterkünfte umfasst insgesamt rund 12.000 Ferienhäuser und -wohnungen. Sieben der Parks bieten zudem Campingplätze und Luxus-Mobilheime. Landal verzeichnet jährlich 2,2 Millionen Gäste mit rund elf Millionen Übernachtungen. Das Unternehmen ist Teil der amerikanischen Holding-Gesellschaft Wyndham Worldwide, die auf die Bereiche Hotellerie und Ferienhäuser spezialisiert ist.

Landal steht für „Urlaub im grünen Bereich“ – unbeschwerte Ferien mit zahlreichen Freizeitangeboten inmitten der Natur. Die Parks sind individuell eingebunden in die jeweilige Region mit ihren charakteristischen Eigenschaften. Weitläufigkeit für viel Ruhe und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere Gemeinsamkeiten der Ferienparks, die vor allem bei Familien mit Kindern beliebt sind. Wetterunabhängigen Urlaubsspaß bieten ganzjährig geöffnete Einrichtungen wie Schwimmbäder, Indoor-Spielparadiese oder Restaurants. Gleichzeitig legt Landal viel Wert darauf, seinen Gästen die lokalen Besonderheiten in den Bereichen Sport, Kultur und Gastronomie näher zu bringen. Immer genießen die Urlauber den Freiraum, die parkeigenen Angebote zu nutzen oder sich mit viel Privatsphäre zu erholen.

Firmenkontakt
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63263 Neu-Isenburg
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Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Deutsche Gesellschaft für Urologie würdigt Verband als Förderer der Urologischen Wissenschaft

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

BPS-Vorstand Jens-Peter Zacharias, Paul Enders, Günter Feick und DGU-Präsident Jan Fichtner (v.l.)

Bonn, den 6. Oktober 2014 – Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) ist am Samstag, den 4. Oktober auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Düsseldorf mit dem Preis „Förderer der Urologischen Wissenschaft“ ausgezeichnet worden. Am Abschlusstag der weltweit drittgrößten urologischen Tagung überreichte DGU-Präsident Professor Jan Fichtner den Wissenschaftspreis an den BPS in einem Festakt im Düsseldorfer Kongresszentrum.

„Die DGU zeichnet den BPS als kompetenten und engagierten Partner im Bereich des Prostatakarzinoms aus. Beispielhaft sei hier die Mitarbeit des BPS im Rahmen der gerade aktualisierten S3-Leitlinie Prostatakarzinom genannt. Hier wurden wichtige Beiträge und Impulse durch den BPS implementiert“, so Fichtner bei der Preisübergabe an den BPS-Vorstand. Der BPS hatte in den vergangenen sieben Jahren zusammen mit rund 100 Vertretern aus unterschiedlichen Fachgesellschaften an der Erstellung und Überarbeitung der Therapieempfehlung mit gearbeitet. Die S3-Leitlinie ist eine Handlungsempfehlung zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms. Die Empfehlung soll Männer und Ärzte bei der Entscheidung über Maßnahmen unterstützen und aktuelle Therapieverfahren anbieten.

Fichtner lobte auch das BPS-Engagement im Bereich der Forschungsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit. „Der BPS ist hier ein wichtiger und geschätzter Player zur Verbesserung der Versorgung von Männern mit Prostatakarzinom“, betonte er. Der Preis in Form einer Medaille wird seit 1999 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Industrie oder an Stiftungen und andere Einrichtungen vergeben.

Jens-Peter Zacharias, Paul Enders und Günter Feick nahmen die Auszeichnung entgegen und bedankten sich im Namen von Patienten und der 240 BPS-Selbsthilfegruppen. Sie betonten den Willen zu fortdauernder Zusammenarbeit mit der DGU und hoben die Wichtigkeit evidenzbasierter Therapien hervor und damit die notwendige Beteiligung an der präferenzbasierten, randomisierten PREFERE-Studie zur Evaluation von vier Behandlungsmodalitäten bei Prostatakarzinom mit niedrigem und frühem intermediären Risiko. „Die Arbeit des BPS für Patienten lebt von der ehrenamtlichen Unterstützung unserer Mitglieder. Dass dieses Engagement nun auch von wissenschaftlicher Seite durch die Urologische Fachgesellschaft ausgezeichnet wird, ehrt und freut uns“, sagte der BPS-Vorsitzende Feick. (Brigitte Papayannakis)

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Mittlerweile gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Frau Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-500
brigitte.papayannakis@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de