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Familienunternehmen im März: Eintrübendes Wachstum

Neues Ranking der 1.000 größten Familienunternehmen

Familienunternehmen im März: Eintrübendes Wachstum

Das Ranking „Top 1.000“ zeigt die umsatzstärksten Familienunternehmen Deutschlands

Die neue März-Version des Rankings der 1.000 größten Familienunternehmen des Mediums Die Deutsche Wirtschaft (DDW) erlaubt mit den ersten eingegangenen Bilanzzahlen des Jahres 2018 einen Frühindikator für das vergangene Geschäftsjahr: Deutschlands Familienunternehmen wachsen nach wie vor, aber nicht mehr so deutlich wie 2017. DDW zeigt die Neueinsteiger und Ranggewinner.

Die gute Nachricht vorweg: Auch in der heute veröffentlichten neuesten Version des Rankings steigt der kumulierte Umsatz der 1.000 größten deutschen Familienunternehmen im Vergleich zum Januar weiter an: 1,85 Billionen Euro erwirtschaften die Top-1.000 zusammen – ein beeindruckender Aufweis der Stärke dieser für Deutschland so wichtigen Unternehmensart. Zudem wuchs die Gesamtzahl der beschäftigten Mitarbeiter (weltweit) auf 7,39 Millionen.
Für Platz 1.000 braucht es in der neuen Version schon die 254 Millionen Euro Umsatz des IT-Dienstleisters Materna SE aus Dortmund. Auch der Einstiegswert in die erweiterte Version des Rankings mit 2.000 Unternehmen stieg dank der Geschäftsentwicklungen, aber auch der laufenden Neurecherchen der DDW-Rankingredaktion: Platz 2.000 beginnt hier jetzt bei 120 Millionen Euro Umsatz (zuvor: 100 Millionen) – aktuell belegt von dem Hersteller von Lichtschächten und Gitterrosten, der MEA AG aus dem bayerischen Aichach.

Das Ranking hat das DDW auf seiner Seite veröffentlicht: https://die-deutsche-wirtschaft.de/familien-unternehmensranking-im-maerz/

Unternehmensranking: Vom 2017er-Wachstum noch weit entfernt

Auch lässt sich bei den rund 100 Unternehmen, wo die bereits vorliegenden 2018er-Zahlen einen Vergleich mit dem Vorjahr erlauben, zwar ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent ermitteln – und damit ein höherer Zuwachs als in der deutschen Wirtschaft insgesamt. Doch von den Rekordzuwächsen von 8,4 Prozent, die im DDW-Ranking für 2017 ermittelt wurden, liegt dieser Wert, auch wenn er noch vorläufig ist, noch weit entfernt.
Es deutet sich an, dass die entrübende Weltkonjunktur für die meist stark exportabhängigen deutschen Top-Unternehmen ihre Schatten vorauswirft. Die Sorgen über Handelskonflikte und die schwächelnde Konjunktur in China sowie die grundsätzlichen Herausforderungen durch Digitalisierung und globalen Wettbewerb werden für die deutschen Familienunternehmer durch innerdeutsche Entwicklungen noch verstärkt.
Die deutschen Familienunternehmen – eigentlich Motor und Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft in einem – sehen sich dabei gleich doppelt in die Zange genommen. Von Seiten der SPD drohen durch wachsende Umverteilungsphantasien mittels Vermögens- und Erbschaftsteuer Eingriffe in die Unternehmenssubstanz. Und CDU-Wirtschaftsminister Altmaier schockt die Familienunternehmer in seiner jüngst ausgerufenen „Nationalen Industriestrategie 2030“ mit seiner Entdeckung planwirtschaftlicher Lenkungsgelüste durch Förderung von Großkonzernen – wie der Präsident von Die Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlee, jüngst auf DDW scharf kritisierte.

21 Neueinsteiger im Unternehmensranking der 1.000 größten Familienunternehmen

Doch Sorgen hin – ordnungspolitische Verirrungen her: Das jetzt in der neuesten Version erschienene Ranking der 1.000 umsatzstärksten Familienunternehmen ist erneut ein Spiegel beeindruckender Unternehmensleistungen. 21 Unternehmen haben es dabei im Vergleich zur Vorversion von Anfang des Jahres neu in das Top-1.000-Ranking geschafft. In der erweiterten Vollversion des Rankings mit den 2.000 größten Familienunternehmen (erhältlich im DDW-Leserdienst) sind es gar 82 Neueinsteiger.
Zu den Neueinsteigern in das Unternehmensranking gehört der Getränkehersteller HassiaGruppe aus Bad Vilbel. „Wir haben in der gesamten Gruppe mit einem außerordentlich guten Geschäft vom Jahrhundertsommer profitiert und konnten weit über dem Branchendurchschnitt wachsen“, sagt Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter, und das mit Fug und Recht: Der Umsatz des Brunnenbetriebs stieg um rund 14 Prozent auf 280 Millionen Euro. Das Unternehmen landet damit auf Anhieb auf Rang 922.
Der höchsten Neueinstieg auf Rang 209 gehört indes der Thalia Bücher GmbH – dies aber noch nicht einmal wegen des Umsatzwachstums auf über eine Milliarde Euro. Vielmehr rückte die Buchhandelskette durch die Übernahme der Anteile des US-Finanzinvestors Advent durch ein Konsortium um den Herder-Verlag aus der ebenfalls von DDW publizierten Liste der Unternehmen in Investorenbesitz wieder in das Familienunternehmen-Ranking.
Alle weiteren 19 Neueinsteiger in die März-Version des Unternehmensrankings wie engelbert strauss GmbH & Co. KG, Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH, Riva Holding oder Dettmer Group KG sind auf der DDW-Seite veröffentlicht.

Viel Bewegung im Top-1.000-Unternehmensranking

Auch insgesamt gibt es wieder viel Bewegung im Unternehmensranking – nur 119 Unternehmen nehmen unverändert den gleichen Rang wie bei der letzten Bewertung ein. 204 Unternehmen hingegen kletterten nach oben, während 656 dafür mindestens einen Platz verloren.
Zu den Ranggewinnern gehört beispielsweise die Hardeck Möbel GmbH & Co. KG. Seit 1937 bietet das Familienunternehmen aktuelle Wohntrends und Möbelklassiker. Neben Filialen in Bochum, Bramsche, Hilden und Senden verfügt der Möbelexperte über einen umfangreichen Onlinehandel. Im DDW-Ranking springt Möbel Hardeck um 168 Plätze auf Rang 748.
Die 20 höchsten Ranggewinner gehören desweiteren Unternehmen wie die Vorwerk Autotec Gruppe aus Wuppertal, die Rücker Gruppe aus Aurich, die Senata Gruppe aus Freising oder Hardeck Möbel GmbH & Co. KG aus Bochum.

Top-100: Milliardäre unter sich

Traditionell wenig Veränderung ist bei den Größten der großen Unternehmen in Familienbesitz zu verzeichnen – zu groß sind die Milliardenumsätze für viel Bewegung. Uneinholbar liegt der größte Automobilhersteller der Welt, der Volkswagen-Konzern, auf Rang 1. Dr. Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands (Bild ganz oben / Foto: Friso Gentsch/Volkswagen), konnte anläßlich der Jahrespressekonferenz eine erneute Umsatzsteigerung von 230,7 Mrd. Euro auf 235,8 Mrd. Euro vermelden. Rang 2 belegt die BMW Group, Rang 3 die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland).
Der einzige Neueinstieg in die aktuelle Top-100 gehört Haribo: Der Süßwarenhersteller schafft es von Rang 113 auf Rang 86. Die höchsten Ranggewinne in den Top-100 schaffen die Bechtle AG (von 68 auf 51) sowie dem Bauunternehmen GOLDBECK GmbH (99 auf 67).

Top-10-Standorte: Hamburg weiter mit deutlichem Vorsprung auf Rang 1

Bei der geographischen Verteilung der Unternehmen gab es leichte Veränderungen. Bei den Standorten mit den meisten großen Familienunternehmen konnte Essen den verloren gegangen Platz 10 wieder zurückerobern. Stuttgart und Berlin tauschten die Plätze. Auf den ersten 5 Plätzen gibt es hingegen keine Veränderungen: Hamburg führt vor München, Düsseldorf, Bremen und Köln.

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Firmenliste mit neuer Nr. 1: Mittelstandsranking im April

Fast 1.000 Neueinstiege in „Mittelstand 10.000“

Firmenliste mit neuer Nr. 1: Mittelstandsranking im April

Das Rankng „Mittelstand 10.000“ von DDW

Die heute veröffentlichte neue Version des Rankings „Mittelstand 10.000“ zeugt von der hohen aktuelle Dynamik der deutschen Wirtschaft: 961 Unternehmen kamen neu in die Firmenliste, 5.100 sanken in ihren Platzierungen, 3.930 stiegen, nur 9 blieben gleich.

Quer durch alle 16 dem DDW-Mittelstandsranking zugrundeliegenden Unternehmeskennzahlen ist viel Bewegung zu verzeichnen. Das betrifft neben den Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Investitionen, die viele Unternehmen angesichts guter Geschäftszahlen tätigen. Diese schlagen sich beispielsweise im gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsanteil, in vermehrten Hochschulkooperationen oder erhöhten Anstrengungen in Online- und Social-Media-Aktivitäten nieder, die vom DDW-Ranking erfasst werden

Höchster Neueinstieg in der Firmenliste geht an Klinikverbund

Den höchsten Neueinstieg auf Rang 790 erfährt das Familienunternehmen Klinik Bavaria. Der Klinikverbund mit Schwerpunkt Rehabilitation wurde durch Rudolf Presl gegründet. Den größten Sprung innerhalb des Rankings auf Rang 3.071 verzeichnet die Kern-Haus AG aus dem rheinland-pfälzischen Ransbach-Baumbach. Energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser in Massivbauweise sind Gegenstand des 1980 gegründeten Unternehmens.

Top-100 der Firmenliste in Bewegung

Den höchsten Neueinstieg in die Top-100 schafft die Solinger Zwilling J.A. Henckels AG, die um ganze 720 Plätze auf Rang 75 stieg. Die Tochter des Neusser Werhahn-Konzern legt in den letzten Jahren einen beeindruckenden Wachstumskurs hin und erzielt mit ihren Schneid- und Küchenprodukten einen Umsatz von 864 Millionen Euro. Den zweithöchsten Sprung in die Top-100 machte die Würth Elektronik Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Niedernhall. Der rechtlich selbstständige Unternehmensverbund innerhalb der Würth-Gruppe ist Spezialist für Leiterplatten, elektronische und elektromechanische Bauelemente sowie Steuerungssysteme.

Eine neue Nummer 1

Nach langer Zeit sieht das DDW-Mittelstandsranking eine neue Nummer 1: Die Rosenheimer Kathrein-Gruppe konnte den bisherigen Spitzenreiter, die Essener ifm stiftung & Co KG, auf Platz 2 verdrängen. Kathrein ist ein international führender Spezialist für Kommunikationstechnik. Das Familienunternehmen mit rund 800 Millionen Euro Umsatz ist Innovationsführer in der vernetzten Welt von heute und arbeitet als Hidden Champion an den Technologien von morgen. Neu auf Rang 3 ist die bayerische Lindner Group, Europas führender Spezialist für Gebäudehüllen, Komplettausbau, Isoliertechnik und baurelevante Dienstleistungen.

Bei den Standorten bleibt Hamburg vor Berlin und München

In 2.385 Städten finden sich die 10.000 Top-Mittelständler Deutschlands. Bei den Top-10 mit den meisten Top-Mittelständlern am Standort bleibt es bei der Reihenfolge Hamburg vor Berlin und München, gefolgt von Köln und Bremen. Düsseldorf auf Platz 6 tauschte den Platz mit Nürnberg. Es folgen Stuttgart, Bielefeld und Frankfurt, das neu auf Platz 10 ist und Hannover verdrängte.

Die aktuellen Veränderungen im Ranking hat DDW hier veröffentlicht: Mittelstandsranking im April

Informationen zum DDW-Mittelstandsranking:
Das Ranking“Mittelstand 10.000″ von Die Deutsche Wirtschaft ist eine rein redaktionelle und auf neutraler Datenbasis erstellte Rangliste der wichtigsten deutschen mittelständischen Unternehmen. In einem permanenten Prozeß werden Unternehmen erfasst und analysiert, die mehrheitlich im Besitz deutscher Unternehmerfamilien sind und unterhalb der Schwelle von 1 Milliarde Euro Jahresumsatz liegen. Basis der Rangfolge ist der DDW-Rankingindex, der aus 16 Indikatoren besteht und in unterschiedlichen Gewichtungen Faktoren wie Umsatz- und Mitarbeiterzahl, F&E-Anteil, Forschungskooperationen, Hochschulpartnerschaften, das Angebot dualer Studiengänge, das Unternehmensalter, ISO-Zertifizierungen oder, durch die Übernahme desSixtrix-Wertes, die Sichtbarkeit im Internet berücksichtigt. Neu ist seit Februar 2018 die Aufnahme des Klimaindex XDC.

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Mittelstandsranking im Mai: Die Gewinner und Verlierer

DDW-Mittelstandsindex mit Veränderungen

Mittelstandsranking im Mai: Die Gewinner und Verlierer

Ranking der wichtigsten Mittelstandsbetriebe

Mit Beginn der Berichtssaison gibt es entsprechend deutliche Verschiebungen im Ranking der 10.000 wichtigsten Mittelstandsunternehmen Deutschands vom Medium „Die Deutsche Wirtschaft“. Hier die Gewinner und Verlierer im Mai.

Das Ranking „Mittelstand 10.000“ des Unternehmermediums DDW erfasst und bewertet die relevanten Marktteilnehmer der deutschen Wirtschaft. Eingang finden Unternehmen in mehrheitlich deutschem Familienbesitz bis maximal 1 Milliarde Euro Jahresumsatz. Das Ranking erfolgt auf Basis eines Scoringwertes, der neben Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Faktoren wie Bildungsangebote, den Forschungsanteil, Hochschulkooperationen oder die Auffindbarkeit des digitalen Auftritts (SISTRIX-Wert) umfasst. ( Hier zum Gesamtranking.)
Mit dem Eingang der letztjährigen Geschäftszahlen ist im Mai vor allem bei den top-platzierten Unternehmen viel in Bewegung geraten.

Neueinstiege und Abgänge
Zu den höchsten Neueinstiegen in das Ranking zählen der Hamburger Speditionsbetrieb Hartrodt Gruppe auf Platz 447 sowie auf Platz 615 die ebenfalls im Hamburg ansässige Wibo-Werk GmbH, ein Produzent von Elektroheizöfen. Aber auch Mittelständler wie die Hundt & Mroß Zeitarbeit GmbH aus Olpe (Platz 2.169), der Fensterbauer Josef Baumeister GmbH aus Borken (Platz 9.997) oder die Recker Feinkost GmbH aus dem niedersächsischen Wetschen (Platz 10.000) konnten neu nachrücken.
Herausgefallen aus dem Ranking sind Unternehmen nicht nur aufgrund höher zu bewertender Neueinstiege, sondern auch, weil sie ihr Erfolg über die 1-Milliarde-Umsatzgrenze und damit aus den Kritierien für dieses Ranking geführt hat. Dazu zählen beispielsweise der Außenwerber Ströer SE & Co. KGaA (jetzt 1,120 Milliarden Euro Umsatz), die Hirschvogel Automotive Group (1,011 Mrd.) oder Conrad Electronic SE (1,03 Mrd.).

Höchste Platzierungsveränderungen
Nach absoluter Rankingveränderung konnte die Berliner Media Consulta den höchsten Sprung um 937 Plätze (auf Rang 1.485) machen. Auch die Nottulner Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH (Rang 1.395 / plus 928 Plätze) und die Berliner AVM Computersysteme Vertriebs GmbH (Rang 134 / plus 810 Plätze) konnten deutlich Plätze gut machen.
Von den Rankingverschiebungen mit Platzverlusten betroffen sind unter anderem die Reifen Wagner & Co. KG aus Bamberg (- 4.753 Plätze), der Maschinenbauer Fritsch GmbH aus dem bayerischen Markt Einersheim (- 3.835 Plätze) und der Bielefelder Backbetrieb Rolf GMBH (- 2.107 Plätze).

Veränderungen in den Top-100
Auf Platz 1 des Mittelstandsrankings steht nach wie die Klüh Gruppe aus Düsseldorf. Doch danach ist fast kein Platz mehr so besetzt, wie er war: Neu auf dem zweiten Rang ist ebenfalls ein Facility Dienstleister, die Berliner Gegenbauer Holding. Sie machte mit 215 Plätzen den deutlichsten Sprung nach oben in der Spitzengruppe. Auf Platz 3 findet sich die Osnabrücker Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG (+ 6 Plätze), gefolgt von der Faber-Castell AG (+ 12 Plätze).
Insgesamt finden sich alleine in den Top-Ten 8 neue Unternehmen, in den Top-100, 29 neue Unternehmen in den Top-100.

Veränderungen im Städte-Ranking
Bei dem Ranking der Städte nach Anzahl ihrer Top-Mittelständler führen nach wie vor Hamburg (364) vor Berlin (253) und München (212). In der Spitzengruppe konnten sich Frankfurt a.M. (50 Unternehmen) und Dortmund (46 Unternehmen) um je drei Plätze auf Rang 12 und 13 verbessern; den größten Sprung in der neuen Version machten Saarbücken um zehn Plätze auf Rang 24 und Freiburg um 6 Plätze auf Rang 23. Neu im Top-100-Ranking der Städte finden sich jetzt u.a. Darmstadt, Menden , Ennepetal, Kassel, Leinfelden-Echterdingen, Trier, Tübingen oder Wangen im Allgäu.

Das Gesamtranking mit 10.000 Unternehmen ist hier im DDW-Leserservice als Liste im Excel-Format erhältlich. Es enthält neben Adress-, Umsatz- und Mitarbeiterangaben auch eine Beschreibung des Tätigkeitsfeldes jedes Unternehmens sowie Informationen über Gründungsjahr, Geschäftsführer und Inhaberstruktur.

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Gewinner und Verlierer im Mittelstandsranking

Neue Version von „Mittelstand 10.000“ erschienen

Gewinner und Verlierer im Mittelstandsranking

Das Ranking „Mittelstand 10.000“ erfasst Unternehmen bis 1 Milliarde Euro Jahresumsatz

Mit deutlichen Veränderungen ist Anfang April die neueste Version des Rankings “ Mittelstand 10.000“ des Mediums Die Deutsche Wirtschaft erschienen. 2.569 Unternehmen schafften es neu in die Rangliste des deutschen Mittelstands.

Die Unternehmensanalyse „Mittelstand 10.000“ erfasst Unternehmen, die sich im mehreitlichen Besitz deutscher Unternehmer befinden und einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro nicht überschreiten. Auf Basis eines Scoringwertes werden dabei neben Umsatz- und Mitarbeiterzahlen auch Faktoren wie Foschungs- und Hochschulkooperationen, der Anteil von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen oder das Angebot dualer Studiengänge berücksichtigt.

Sistrix Sichtbarkeitsindex mit aufgenommen

„Die neueste Version des Rankings hat nicht nur viele laufende Zahlen- und Datenaktualisierungen berücksichtigt. Vor allem die Neugewichtung des dem Ranking zugrundeliegenden Scoringindex, etwa durch die Hinzunahme des Sistrix Sichtbarkeitsindex für Unternehmenswebsites, haben zu deutlichen Platzveränderungen geführt“, so DDW-Herausgeber Michael Oelmann.

Mit der neuesten Version von „Mittelstand 10.000“ konnten es 2.569 Unternehmen neu in das Ranking schaffen. 3.245 Unternehmen konnten ihr Ranking verbessern, bei 4.184 sind die Platzierungen gesunken.

Neueinstiege: Saarbrücker Zeitung höchster Neueinstieg

Die beste Neuplatzierung schafft auf Platz 229 die mehrheitlich zur Rheinische Post Mediengruppe gehörende Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Die Werft Blohm + Voss, die jüngst von der Lürßen-Gruppe übernommen wurde, ist auf Platz 311 neu eingestiegen. Ebenfalls auf hohen Neuplatzierungen zu finden sind der Stahlverarbeiter Fischer Gruppe aus Achern sowie der Tourismus- und Hotelanbieter Rotel-Tours auf den Plätzen 395 und 396.

Klüh bleibt auf Platz 1

Bei den Top-Platzierungen sind unverändert die Düsseldorfer Klüh Gruppe auf Platz 1 sowie die WISAG Holding auf Platz 2. Von 11 auf Platz 3 konnte die Alois Dallmayr Gruppe klettern; die Multivac Sepp Haggenmüller SE & Co. KG stieg von Platz 25 auf Rang 4. Den größten Sprung in die Top-100 machten die Oettinger Brauerei GmbH auf Platz 69 (300 Plätze nach oben) sowie die Duravit AG auf Rang 44 (plus 296 Plätze).

Nordrhein-Westfalen bleibt vorne

Im Vergleich der Bundesländer konnte Baden-Württemberg den deutlichsten Zuwachs verzeichnen: Insgesamt 1.782 Top-Mittelständler sitzen in diesem Bundesland – das sind 54 mehr als in der vorherigen Version. Auch Berlin und Bayern konnten mit 37 bzw. 24 Unternehmen ein Plus verzeichnen. Ein im Vergleich negatives Saldo zur Vorversion haben Sachsen-Anhalt (-52), Thüringen (-48) und Mecklenburg-Vorpommern (-24) zu verbuchen. Im Gesamtranking tauschten Bremen (jetzt Platz 12) mit Sachsen-Anhalt (jetzt Platz 14) die Plätze. An den Top-Platzierungen hat sich dagegen nichts verändert: Nordrhein-Westfalen liegt mit 2.233 Unternehmen vor Bayern (2.123) und Baden-Württemberg.

In die Top-100 der Städte mit den meisten wichtigen Mittelstandsunternehmen sind 17 Städte neu eingestiegen. Auf den ersten Plätzen liegen weiterhin Hamburg (363 Unternehmen), Berlin (258) und München (212).

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Gerd Kichniawy: „Trotz Trump jetzt in die USA“

USA-Experte äußert sich mit Vorschlägen zum Markteintritt deutscher Unternehmen in die USA.

Gerd Kichniawy: "Trotz Trump jetzt in die USA"

USA-Experte Gerd W. Kichniawy (gatc)

Aufsehen und Sorgen im exportierenden deutschen Mittelstand bereitet die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, eine protektionistischere Politik betreiben zu wollen. In Wahrheit böten sich gerade jetzt große Chancen für deutsche Unternehmen – wenn man vor Ort ist, sagt USA-Experte Gerd W. Kichniawy m Interview auf DDW.

Herr Kichniawy, wie ist bei deutschen Unternehmen die Stimmung in Sachen USA?
Überwiegend sorgenvoll. Die Inhaberin eines großen Übersetzungsbüros mit über hundert Mitarbeitern beispielsweise befürchtet, dass ihr USA-Aufträge verloren gehen könnten. Ein Automotive-Anbieter hat Bedenken, dass Markteintrittsbeschränkungen seinen Absatz schmälern.

Teilen Sie die Sorgen?
Überhaupt nicht, weil es Lösungen gibt. Entscheidend ist jetzt mehr denn je, dass man Teile der Wertschöpfung in den USA betreibt. Das heißt vor allem: Eine eigene Niederlassung vor Ort zu haben. Das ist im übrigen ohnedies eine der entscheidenden Voraussetzungen für Markterfolg in den USA, denn die dortigen Unternehmen wollten schon immer mit Unternehmen und Ansprechpartnern vor Ort zu tun haben, und weniger mit Ausländern. Der Schlachtruf „Buy American“ ist alles andere als neu.

Also keine Einschränkung der Marktchancen?
Eher im Gegenteil. Die USA brauchen deutsches Know-how. Und das erst recht, wenn Trump tatsächlich sein riesiges Investitionsprogramm ausrollt. Gerade jetzt sollten deutsche Unternehmen also in die USA. Überhaupt bin ich sicher, dass sich vieles von dem, was gerade angekündigt wird, gar nicht umgesetzt wird. Die globalisierte Wirtschaft lässt sich nicht aufhalten, ohne dass man selbst Schaden nimmt. Das gilt auch für Trump und die USA.

Sie bringen deutsche Mittelständler in die USA, haben schon viele Marktführer gemacht. Was sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg deutscher Mittelständler in diesem riesigen Markt?
Eine eigene Firma vor Ort als Grundvoraussetzung habe ich angesprochen. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um einen Produktionsstandort, sondern um eine komplette Firmeninfrastruktur. Das kann man aber smart lösen, so wie wir es machen für unsere Kunden. Entscheidend für den Erfolg selbst ist aber das völlige Umdenken, wie der US-Markt funktioniert: Weg vom deutschen Ingenieursdenken – mehr Zuhören, was der Markt wirklich will. Dann klappt es.

Wie schätzen Sie persönlich die Wahl Trumps ein?
Ich habe seine Wahl schon im Frühjahr letzten Jahres vorausgesagt. Die Stimmung in den USA war klar Richtung Protest, klar gegen Establishment und die überbordendenen Regularien gerichtet. Viele haben das nicht ernst genommen. Auch in der EU haben die meisten Politker noch nicht begriffen, wie ernst es ist und wie groß die Distanz zum Bürger geworden ist. Auch bei uns.
Für die USA bin ich indes sehr optimistisch. Die haben sich schon immer an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen.

Das Handelsblatt berichtete jüngst ausführlich über Ihren erfolgreichen Staffelwechsel in der Leitung Ihres Unternehmens GATC an Ihren Sohn. Ist also erst einmal Schluss mit Ihren Besuchen vor Ort in Atlanta?
Ganz bestimmt nicht, denn ich liebe dieses Land und habe auch einen Wohnsitz dort. Und im Beirat meines Unternehmens bleibe ich nach wie vor den von uns betreuten Unternehmen verbunden.

Gerd W. Kichniawy ist Inhaber des USA-Experten gatc LP mit Sitz in Düsseldorf und Atlanta.
Hinweis für Redaktionen: Das Interview kann in dieser Textform übernommen werden. Der Gesprächspartner steht für weitere Fragen über Rufnummer 0211 / 683 735 zur Verfügung.

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Des Mittelstands liebste 100 Städte

Standorte der grössten Mittelständler analysiert

Des Mittelstands liebste 100 Städte

Die wichtigsten Mittelstandsunternehmen im Ranking „Mittelstand 10.000“

In welchen Städten finden Mittelstandsunternehmen besonders gute Voraussetzungen? Aufschluß gibt das Ranking der größten Mittelständler.

In der Liste „Mittelstand 10.000“ des Wirtschaftsmediums DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT wurden die wichtigsten Mittelstandsunternehmen Deutschlands zusammengeführt. Unternehmen in Familienhand mit einem Jahresumsatz bis maximal eine Milliarde Euro wurden dabei mit einem Scoringwert aus verschiedensten Kategorien analysiert und gewichtet.

Wie einzigartig die dezentrale Struktur der deutschen Wirtschaft, zeigt diese Zahl: In insgesamt 3.062 Städten sitzen die 10.000 wichtigsten Mittelständler. Und doch: In manchen von ihnen brummt die Wirtschaftskraft der Mittelständler in Familienbesitz ganz besonders.

Wo die größten Mittelständler sitzen

Kaum verwunderlich, dass die großen Ballungszentren auf den ersten Plätzen zu finden sind. Hamburg führt unangefochten mit 329 Unternehmen aus dem Ranking, gefolgt von Berlin mit 227 und München mit 188 Unternehmen. Dresden liegt als erste ostdeutsche Stadt auf Platz 12 mit 45 starken Mittelstandsunternehmen. Aber auch kleinere Standorte von Albstadt, Herford oder Norderstedt finden sich mit je 14 Unternehmen noch in den 100 Städten mit den meisten Top-Mittelstandsunternehmen.

Die Liste der Mittelstandsunternehmen nach Bundesländern

Im Ländervergleich liegen drei Bundesländer klar vorne, wenn es um die Anzahl wichtiger Mittelstandsunternehmen geht: Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Zusammen stellen sie rund 60 Prozent der im Ranking von DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT ermittelten wichtigsten Mittelstandsunternehmen. Hingegen nur nur je 1 Prozent finden sich in den Schlußlichtern Bremen, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern.

Hamburg und Bremen stark im Verhältnis zur Einwohnerzahl

Etwas anders sieht das Ranking der Bundesländer aus, setzt man die Anzahl der Top-Mittelständler in Relation zur Bevölkerungszahl. Hier liegen die Stadtstaaten Hamburg und Bremen vorne. Bayern (Platz 3) und Baden-Württemberg (4) zeigen auch in dieser Betrachtung ihre starke mittelständische Basis. Nordrhein-Westfalen belegt mit Platz 7 nur noch einen Mittelrang. Die Bundeshauptstadt Berlin liegt hiernach nur noch auf dem drittletzten Platz.

Die ganze Standort-Liste findet sich auf http://die-deutsche-wirtschaft.de/wo-sich-der-mittelstand-am-wohlsten-fuehlt/. Die Gesamtliste der 10.000 Unternehmen wird vom Verlag als Excelliste angeb Hier zur Liste der 100 Städteoten.

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Sparda-Bank München unterzeichnet Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

Klimaschutzplan 2050 muss mit Paris-Abkommen im Einklang stehen – Sparda-Bank München unterzeichnet gemeinsam mit 40 weiteren deutschen Unternehmen und Branchenverbänden

München – Der Klimaschutzplan, der mit einiger Wahrscheinlichkeit am 9. November vom Bundeskabinett verabschiedet wird, muss für Unternehmen einen Orientierungsrahmen mit klaren Sektorzielen bieten und mit dem Paris-Abkommen im Einklang stehen. Diese Ansicht vertritt auch die Sparda-Bank München eG und hat deshalb gemeinsam mit 40 weiteren führenden deutschen Unternehmen die heute veröffentlichte Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 unterzeichnet. Für die Unternehmen sei es von großer Bedeutung, dass vom Klimaschutzplan das eindeutige Signal ausgehe, Deutschland werde die in Paris gemachten Zusagen umsetzen.

„Unternehmerischer Klimaschutz schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, sagt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG. „Um bei Klimaschutz und Energiewende aber ambitioniert vorangehen zu können, benötigen wir vor allem Planbarkeit.“

Darum sei es wichtig, dass sich der Klimaschutzplan mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichte. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Die dritte Forderung in der Erklärung besagt, dass der Klimaschutzplan den Weg zu deutlich mehr Energieeffizienz und zum zügigen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien aufzeigen solle. Nicht zuletzt sei dabei eine Debatte über Wege zur Beendigung der Kohleverstromung sowie dem damit verbundenen notwendigen Strukturwandel zu eröffnen.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell über 281.000 Mitgliedern, 48 Geschäftsstellen in Oberbayern und einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro.

2016 wurde die Bank zum neunten Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet. Für ihren ganzheitlichen Ansatz der Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale der Mitarbeiter hat die Bank 2015 den Sonderpreis „Humanpotenzial förderndes Personalmanagement“ erhalten.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sie sich für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das werteorientierte Handeln des Unternehmens in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter: www.sparda-m.de/gemeinwohl oder www.zum-wohl-aller.de

Über die Töchter NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.

Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovation. Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potential entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Die Bank wird ihre Mitglieder umfassend bei diesem Prozess unterstützen und als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft ihren bisher rein wirtschaftlichen Förderauftrag auf die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ausweiten.

Firmenkontakt
Sparda-Bank München eG
Christine Miedl
Arnulfstraße 15
80355 München
089/55142- 3100
presse@sparda-m.de
http://www.sparda-m.de

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Erfolg made in Germany: Deutschlands wichtigste Familienunternehmen auf einen Blick

Von Bertelsmann bis Sixt: Familienunternehmen sind das Herz der deutschen Wirtschaft. Alles, was man über diese Firmen wissen sollte, steht auf der neuen Website deutsche-unternehmer-familien.de

Hamburg, 2. Juli 2014 – Ob der kleine Kaufmann oder der Kiosk um die Ecke, ob ein großer, börsennotierter Konzern wie BMW oder Bertelsmann – sie alle fallen unter die Bezeichnung Familienunternehmen. Also Unternehmen, die laut Definition von Familien gelenkt werden oder größtenteils einer bzw. mehreren Familien gehören. Große Familienunternehmen, das ergab kürzlich eine Studie, machen zwar nur 0,1 Prozent aller deutschen Unternehmen aus, erwirtschaften aber 18 Prozent der Gesamtumsätze und beschäftigen fast jeden sechsten Arbeitnehmer. Woher kommt dieser Erfolg? Was kann man daraus lernen? Das sind die Fragen, die auf der neuen Website http://deutsche-unternehmer-familien.de beantwortet werden.

Beispielhafte Erfolgsgeschichten deutscher Familienunternehmen

Nichts ist so anregend wie der Erfolg, und deshalb werden auf der Website „Deutsche Unternehmerfamilien“ Geschichten erzählt, die Lust zum Lesen machen. Geschichten wie die des Otto-Konzerns, die 1949 im noch vom Zweiten Weltkrieg gezeichneten Hamburg ihren Anfang nimmt: Hier bastelte Werner Otto einen Katalog, in dem er 28 Paar Schuhe anpries – der Ausgangspunkt für eine beispielhafte Erfolgsgeschichte. Bereits 30 Jahre später konnte der Konzern erstmalig einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Mark vermelden.

Besonders schön an der Erfolgsgeschichte von Faber-Castell wiederum ist, dass der traditionsreiche Stiftfabrikant auch als Arbeitgeber vorbildlich handelt. Schon im 19. Jahrhundert, als Arbeiter kaum Rechte hatten, etablierte das Unternehmen eine Betriebskrankenkasse sowie eine Renten- und Arbeitersparkasse. Auch für angemessene Unterkünfte der Beschäftigten sorgte man bei Faber-Castell. An dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert.

Eine Innovation stand wiederum am Beginn des Erfolgs der Firma Erfurt. Hugo Erfurt erfindet im 19. Jahrhundert ein Papier, das durch seine grobkörnige Struktur ideal für die Dekoration von Schaufenstern geeignet war. Später beginnt man, mit diesem Papier Wände zu tapezieren und nennt das Produkt Raufaser. Der Siegeszug dieses Wandbelags nimmt seinen Anfang mit der Bauhaus-Bewegung und hält bis heute an. Raufaser ist immer noch der in Deutschland beliebteste Wandbelag, Erfurt weltweit Marktführer.

Innovation und Engagement sind wichtige Kriterien

Das sind nur drei von vielen Geschichten, die auf der Website „Deutsche Unternehmerfamilien“ erzählt werden. Und wöchentlich kommen neue Unternehmensporträts dazu, von Firmen, die durch ihre Erfolge, ihr soziales oder ökologisches Engagement, ihre Innovationskraft zu den Vorbildern gehören, an denen sich die gesamte deutsche Wirtschaft orientieren sollte.
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Gesundheit: Natürliche Aminosäure ist Hirndoping-Pillen überlegen

Schneller reagieren, bessere Noten. Wie der Fachinformationsdienst (FID) „Länger und gesünder leben“ berichtet, ist die Aminosäure Tyrosin, die in Lebensmitteln vorkommt, ebenso wirksam wie die Hirndoping-Substanzen Modafinil oder Ritalin – allerdings ohne die sonst üblichen unerwünschten Nebenwirkungen.

Gesundheit: Natürliche Aminosäure ist Hirndoping-Pillen überlegen

Dr. Ulrich Fricke

Hirndoping wird immer mehr zum Alltagsphänomen: Studenten vor Prüfungen, Manager im Dauerstress oder ermüdete Autofahrer setzen auf Neuro-Wirkstoffe wie Modafinil oder Ritalin für mehr Leistung und eine bessere Aufmerksamkeit. Doch die Drogen aus den Pharma-Labors sind wegen ihrer Nebenwirkungen keineswegs harmlos. „Die bessere Alternative sind etwa Spinat, Eier, Hüttenkäse oder Soja“, erklärt Dr. Ulrich Fricke. Die darin enthaltene Aminosäure Tyrosin wirkt ähnlich wie die Chemiepräparate – nur ohne die unerwünschten Nebeneffekte, betont der Chefredakteur von Länger und gesünder leben, einem Gesundheitsinformationsdienst des FID Verlags in Bonn.

Studie belegt Tyrosin-Effekte

Unlängst berichtete Frickes Magazin von einer aktuellen Studie der Universität Leiden/Niederlande. 22 Freiwillige absolvierten an unterschiedlichen Tagen zweimal denselben Computer-Reaktionstest. Vorher tranken sie jeweils ein Glas Orangensaft, das entweder mit zwei Gramm der natürlichen Aminosäure Tyrosin oder einem wirkstofffreien Pulver versetzt war. „Interessanterweise reagierten die Probanden unter Tyrosin-Einfluss vor allem auf Stopp-Signale deutlich besser“, erläutert Dr. Fricke. Das kann unter anderem im Autoverkehr wichtig sein, wenn ein Fahrer plötzlich bremsen muss, beispielsweise weil ein Kind vors Auto läuft.

Positive Wirkung

Tyrosin ist nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und frei von Nebenwirkungen. „Diese Aminosäure wird in den Hirnbotenstoff Dopamin umgebaut und verbessert nicht nur das Reaktionsvermögen, sondern insgesamt die Leistungsbereitschaft des Gehirns“, berichtet Dr. Fricke. Ein Tyrosin-Mangel hingegen macht depressiv, geistig träge und teilnahmslos.
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Der FID Fachverlag für Gesundheit gehört zur FID Verlag GmbH. Er gibt heute mehr als 32 Gesundheitspublikationen heraus, die in vielfacher Hinsicht einzigartig in der Branche sind. Seit vielen Jahren ist der FID Fachverlag für Gesundheit eine anerkannte Kompetenz, wenn es um die Themen Gesundheit geht. Fundierte, fachlich überprüfte Gesundheitsinformationen werden sukzessive durch Serviceleistungen rund um das Thema Gesundheit erweitert. Passend zu den Publikationen, betreibt der Verlag die Website: www.fid-gesundheitswissen.de. Der FID Fachverlag für Gesundheit ist die Anlaufstelle für alle Gesundheitsinteressierten. Er bietet Informationen, Beratung und Unterstützung thematisch von Naturheilkunde bis hin zur klassischen Schulmedizin.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Die Image-Strategen des Jahres 2011

…und sie haben es wieder getan: zum sechsten Mal in Folge zeichnet al Dente Entertainment verantwortlich für die filmischen Einspieler für die Verleihung zum Strategen des Jahres.

Der Stratege des Jahres wird jährlich an herausragende Protagonisten der Deutschen Wirtschaft für ihre strategischen Leistungen an der Spitze von DAX-und in Deutschland börsennotierten Unternehmen verliehen. Der Event ist eine Kooperation von Bain & Company, der Financial Times Deutschland sowie der Hochschule WHU.
Dass die Münchner Corporate- und Imagefilmer auch dieses Jahr als filmischer Dienstleister gewählt wurden, ist kein Zufall. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, das Thema Strategie, aber vor allem den sehr aufwändigen Ermittlungsprozess, immer wieder neu zu erzählen. Dafür waren die Filmemacher unter anderem auf einem internationalen Poloturnier, im Science Museum London, bei den Profiseglern des Audi Med-Cup oder in der Münchner Glyptothek.
„Der Stratege des Jahres ist für uns immer wieder eine Art Ritterschlag. Es ist schon ein Privileg, für einen solchen Top-Event arbeiten zu dürfen. Die Gäste am Verleihungsabend, oder auch die Keynote-Speaker vergangener Jahre – Das ist im Grunde genommen das Who is Who der Deutschen Wirtschaft“, sagt Peter Schels, Geschäftsführer von al Dente. „Es ist aber auch ein extrem anspruchsvolles Publikum. Diese Leute immer wieder mit einem neuen Thema zu überraschen, mit den Filmen ein bisschen zur dramaturgischen Spannung des Abends beitragen zu dürfen, das macht schon einen besonderen Reiz aus.“
„Als Strategieberatung haben wir anspruchsvolle Kunden, deren Erwartungen wir auch bei unserem Gala Event „Stratege des Jahres“ erfüllen müssen. Al Dente schafft es Jahr für Jahr nicht nur unseren methodischen Ansatz zu verdeutlichen, sondern ihn auch ästhetisch und dramaturgisch immer wieder neu zu erfinden. Aus facts and figures kreiert al Dente Spannung und Unterhaltung und begeistert so unsere Gäste“, sagt Pierre Deraed, Director Marketing und Communications bei Bain & Company“.
Der Film zum Award stimmt die Gäste aus dem deutschen Top-Management traditionell auf die Preisverleihung ein. Zuviel sei noch nicht verraten, aber 2011 wird er ein rasantes Erlebnis werden.

Zum Hintergrund
Der Award „Stratege des Jahres“ ist ein Wirtschaftspreis, der von der Financial Times Deutschland, der WHU – Otto Beisheim School of Management und der Strategieberatung Bain & Company ausgelobt und vergeben wird. Ausgezeichnet werden Vorstandsvorsitzende und ihre Unternehmen, die mit einer klaren Strategie ihre Wettbewerber im Markt übertroffen haben und auch nach objektiven Kriterien überdurchschnittlich erfolgreich waren. Die Bewertung umfasst 102 börsennotierte deutsche Unternehmen mit einem Umsatz über einer Milliarde Euro. Der Preis „Stratege des Jahres“ wird im Gegensatz zu anderen Awards, bei denen eine Jury die Auswahl trifft und den Sieger kürt, allein auf der Basis objektiver Daten und wissenschaftlich fundierter Kriterien ermittelt.

Über al Dente Entertainment
Die 2004 in München gegründete al Dente Entertainment GmbH ist ein führender Dienstleister für die schnelle Konzeption und hochwertige Produktion von Imagefilmen mit hohem Unterhaltungswert. Gemäß der Unternehmensphilosophie „Du sollst nicht langweilen“ unterstützen Geschäftsführer Peter Schels und sein professionelles Team mit ihren mehrfach ausgezeichneten Filmen bei Unternehmen aller Branchen nachweislich die Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung. Zufriedene Kunden finden sich unter anderem in den Bereichen Banken, Immobilien, Automotive, Sport, Tourismus, Unterhaltungselektronik. www.aldente.biz

Über Bain & Company
Bain & Company ist mit über 5.000 Mitarbeitern und 44 Niederlassungen in 29 Ländern eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit dem Topmanagement seiner Klienten darauf hin, klare Wettbewerbsvorteile zu erreichen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.
Seit der Gründung 1973 in Boston haben über 4.600 Klienten aus praktisch allen Branchen der Kompetenz und der ergebnisorientierten Beratung von Bain vertraut.
Im deutschsprachigen Raum ist Bain seit 1982 zuhause und hat Büros in München, Zürich, Düsseldorf und Frankfurt am Main, mit derzeit rund 500 Mitarbeitern.

Die 2004 in München gegründete al Dente Entertainment GmbH ist ein führender Dienstleister für die schnelle Konzeption und hochwertige Produktion von Imagefilmen mit hohem Unterhaltungswert. Gemäß der Unternehmensphilosophie „Du sollst nicht langweilen“ unterstützen Geschäftsführer Peter Schels und sein professionelles Team mit ihren mehrfach ausgezeichneten Filmen bei Unternehmen aller Branchen nachweislich die Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung. Zufriedene Kunden finden sich unter anderem in den Bereichen Banken, Immobilien, Automotive, Sport, Tourismus, Unterhaltungselektronik.

al Dente Entertainment GmbH
Peter Schels
Infanteriestr.19, Haus 2
80797 München
+49. 89.1897 0771
www.aldente.biz, www.espressofilm.de
schels@aldente-entertainment.com

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