Tag Archives: Detlef Brendel

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Unseriöse Ernährungsempfehlungen

Vielfach geht es nur um das Geschäft

sup.- Schon lange überschwemmt eine Fülle von immer wieder neuen Ernährungsregeln die Ratgeber-Rubriken der Zeitschriften und Internet-Portale. Viele dieser Empfehlungen sind allerdings unwissenschaftlich, durch nichts belegt und deshalb überflüssig. Letztlich komme es in erster Linie darauf an, wieviel und nicht was man esse, wie Prof. Dr. Peter Nawroth von der Uniklinik Heidelberg erklärt. Entscheidend sei es, so der Mediziner, dass man sich abwechslungsreich ernähre und nicht mehr esse als der Körper verbrenne. Dass diese Balance zwischen der Kalorienaufnahme und dem Verbrauch vor allem einen aktiven Lebensstil verlangt, wird jedoch in der Flut der Ernährungsmaximen meist verschwiegen. Der Publizist Detlef Brendel zeigt in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), welche Interessen hinter den oft unseriösen Ratgebern stehen und wie mit der Angst vor Fehlernährung viel Geld verdient wird. Denn wo es vermeintlich um die Gesundheit geht, steht oft nur das Geschäft im Vordergrund.

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WHO-Appell zu mehr körperlicher Aktivität

Gesundheitsrisiko durch Bewegungsmangel

sup.- Viele Menschen üben ihren Beruf im Sitzen aus. Auch auf dem Weg zur Arbeit sitzen sie bereits – im Auto oder in der Bahn. Und den Feierabend verbringen sie vor dem heimischen Computer sowie im TV-Sessel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor den Folgen dieses Lebensstils und appelliert zu mehr körperlicher Aktivität: „Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.“ Der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel zeigt in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“, dass dieser Bewegungsappell viel wichtiger ist als z. B. Strafsteuern für einzelne, vermeintlich dickmachende Nahrungsmittel. Denn nur wer sich bewegt, bringt den Körper in Schwung und verbraucht Kalorien. Skepsis sei deshalb auch immer dann angebracht, wenn Organisationen den längst wissenschaftlich belegten Zusammenhang von Bewegungsmangel und Übergewicht bestreiten. Oft gehe es dann um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten für einzelne Nahrungsmittel-Bausteine. Die sicherste Grundlage für ein gesundes Leben, so Brendel, sei die richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität.

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Zuckerreduktion als Gewichtsrisiko

Die Balance entscheidet

Zuckerreduktion als Gewichtsrisiko

Foto: Fotolia / Nikolay (No. 6077)

sup.- Als Mittel gegen Übergewicht wird die Reduktion von Zucker in Lebensmitteln diskutiert. Der Glaube, weniger Zucker in Pudding oder Müsli würde schlanker machen, könnte sich als Irrglaube mit negativen Folgen herausstellen.

Die Behauptung, Zucker sei der wesentliche Verursacher von Übergewicht, geht in zwei wichtigen Punkte an der Realität vorbei. Eine grundlegende ernährungswissenschaftliche Erkenntnis wird damit geleugnet. Das Missverhältnis zwischen aufgenommenen und verbrauchten Kalorien schafft Pfunde auf den Hüften. Viele Kalorien bei einem geringen Verbrauch durch eine inaktive Lebensweise sind das eigentliche Problem. Woher das Zuviel an Kalorien kommt, ist dem Körper eigentlich egal. Deshalb fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“, dass nicht über einzelne Bausteine der Ernährung spekuliert, sondern über den Lebensstil diskutiert wird. Die Balance zwischen Aufnahme und Verbrauch von Kalorien, so Brendel, ist verantwortlich für die schlanke Linie oder ein Gewichtsproblem.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Peter Nawroth von der Uniklinik Heidelberg. Die Menge der Nahrung ist aus seiner Sicht entscheidend für eventuelle Risiken. Was die Menschen essen, sei eigentlich egal. Es soll nur nicht zu viel sein. Wer sich abwechslungsreich ernähre und nicht mehr esse als sein Körper verbrenne, so Nawroth, mache alles richtig.

Das Risiko, mit der Zuckerreduktion die Entstehung von Übergewicht zu verstärken, liegt zudem in einer Fehleinschätzung der Verbraucher. Nach einer aktuellen Forsa-Studie gehen je nach Produkt 84 bis 90 Prozent der deutschen Verbraucher davon aus, dass Nahrungsmittel ohne oder mit reduziertem Zuckergehalt auch weniger Kalorien haben. Mit dieser Vorstellung neigen Verbraucher dazu, das belegen internationale Studien, dann auch einmal eine größere Portion essen zu dürfen. Dies ist ein fataler Irrtum, weil weniger Zucker nicht gleich weniger Kalorien bedeutet. Die Reduktion von Zucker in einem Lebensmittel erfordert den Ersatz durch eine andere Zutat, die ihrerseits auch Kalorien enthält. Weniger Kohlenhydrate können beispielsweise durch mehr Fett ausgeglichen werden. Auch hier bietet die Forsa-Studie eine ernüchternde Erkenntnis. Rund 69 Prozent der Verbraucher wissen nicht, dass Fett mit neun kcal also pro Gramm mehr Kalorien enthält als Zucker mit nur vier kcal pro Gramm. Das Risiko für einen Bumerang-Effekt steigt.

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Furcht vor Fehlernährung?

Nur die Balance entscheidet

Furcht vor Fehlernährung?

Foto: Fotolia / BillionPhotos.com (No. 6071)

sup.- Vollkornprodukte, wenig Fett und zudem besser pflanzliches statt tierisches, vitaminreiches Obst und Gemüse oder vielleicht vegetarisch wenn nicht sogar vegan – viele glauben zu wissen, was gesund ist und liefern dafür immer neue Ernährungsregeln. Die Angst der Verbraucher, sich nicht gesund genug zu ernähren, wächst. Prof. Dr. Peter Nawroth von der Uniklinik Heidelberg hält diese Inflation von Empfehlungen für unwissenschaftlich und durch nichts belegt. Er stellt fest, dass die Menge der Nahrung entscheidend für eventuelle Risiken ist. Zuviel zu essen, könne krank machen. Was die Menschen essen, sei dagegen eigentlich egal. Wer sich abwechslungsreich ernähre und nicht mehr esse als sein Körper verbrenne, so Nawroth, mache alles richtig.

Die Forderung, eine gesunde Balance zwischen Kalorienaufnahme und dem Verbrauch durch einen aktiven Lebensstil zu finden, stellt auch der Publizist Detlef Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag). Er enttarnt die Fülle der wissenschaftlich nicht belegten Ernährungsmaximen als ein großes Geschäft von Ärzten, Beratern, Unternehmen und angeblichen Verbraucherschutz-Organisationen, die mit der Angst vor vermeintlich drohender Fehlernährung Geld verdienen wollen.

Das Fehlen evidenzbasierter Studien für die Behauptungen, was gesund und was ungesund sein soll, kritisiert auch die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg. Nach ihrer Aussage gibt es nur eine gute Studie mit großer Teilnehmerzahl und Studienzeitdauer. Diese Studie zeige, dass es im Hinblick auf Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes völlig egal ist, wie sich die Probanden ernährt haben.

Interessante Aufklärung zu diesem Thema bietet eine TV-Dokumentation des SWR, die unter dem Titel „Gesunde Ernährung – Was dürfen wir essen?“ am 7. November 2018 um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird. Danach macht auch Genuss wieder Spaß.

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Bewegung statt Essverbote

WHO fordert aktiven Lebensstil

Bewegung statt Essverbote

Foto: Fotolia / ARochau (No. 6067)

sup.- Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmendem Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko. Nach einer aktuellen Studie bewegen sich weltweit 25 Prozent der Erwachsenen zu wenig. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent. Je reicher ein Land ist, desto inaktiver sind seine Menschen. Ursachen sind die intensive Nutzung von Computern und Technologien, das Auto als ständiges Fortbewegungsmittel und die sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz. Regina Guthold von der WHO: „Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.“

Nicht der Zucker im Müsli am Morgen ist das Problem, sondern die körperliche Inaktivität während des restlichen Tages. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel eine Lebensstil-Diskussion. Ernährungsdiktate, Strafsteuern und Werbeverbote sind keine Lösungen. Wenn Erwachsene wie auch die Kinder ruhig sitzenbleiben, statt durch körperliche Aktivität Kalorien zu verbrauchen und den Körper in Schwung zu bringen, werden die Menschen weder schlanker noch gesünder. Brendel warnt vor den Organisationen, die den durch zahlreiche Studien belegten Bewegungsmangel beharrlich bestreiten. Diese wollen mit ihren einfach strukturierten Angriffen auf einzelne Nahrungsmittel-Bausteine öffentlich Aufmerksamkeit und damit eigenen wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Entweder geht es um Spendengelder oder um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten. Den Menschen eine genussvolle Ernährung schlecht zu reden, kann die Komplexität des modernen Lebensstils nicht lösen. Eine richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität ist dagegen die beste Grundlage für ein gesundes Leben. Rad statt Auto, Fußballspiel statt Bildschirm, aufstehen und laufen helfen dabei.

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Ehrliche Aufklärung statt Verbote

Lifestyle mit Balance

Ehrliche Aufklärung statt Verbote

Foto: Fotolia / Andrey Popov (No. 6057)

sup.- Ernährung wird zunehmend zum Stress. Die steigenden Zahlen unterschiedlicher Essstörungen zeigen, dass der Genuss dem Druck bei der Nahrungsmittel-Auswahl immer mehr weicht. Nur nichts falsch machen. Milch bringt Krebs, das Ei den Herzinfarkt, Gluten gefährdet die Zivilisation und Zucker führt zu Übergewicht und Diabetes. Die allgemeine Verunsicherung wird täglich größer. Milch, Gluten, Zucker und Eier als Bestandteile unserer kulturellen Ernährung während der letzten Jahrtausende haben den Menschen nicht aussterben lassen. Wir werden sogar älter, bleiben länger gesund und glauben dennoch beim Essen alles falsch zu machen. Sogar Bananen und Apfelschorle schaden angeblich den Kinderzähnen, obwohl Karies beim Nachwuchs seit Jahren gegen Null tendiert. Die Liste der Anschuldigungen, Verbote und modernen Ernährungs-Ideologien lässt sich beliebig fortsetzen.

„Schluss mit Essverboten“ heißt das neue Buch des Publizisten Detlef Brendel. Darin belegt er mit sorgfältig recherchierten Fakten, welche wirtschaftlichen Interessen hinter einer angeblichen Ernährungsaufklärung stehen. Von Wissenschaftlern über Unternehmen bis hin zu verschiedenen Organisationen wird viel Geld damit verdient, die Verbraucher zu verunsichern und zu reglementieren.

Dem Menschen tun sie mit ihren Verbots-Strategien keinen Gefallen. Durch Angriffe auf Nahrungsmittel oder sogar einzelne Bestandteile der Nahrung sowie durch die Forderung nach Strafsteuern und Ampel-Systemen, so Brendel, versperren sie den Blick auf das eigentliche Problem. Er fordert eine Lebensstil-Diskussion. Der Körper braucht die Bewegung, für die er von der Natur gebaut worden ist. Die Evolution hatte nicht den vor dem Bildschirm sitzenden Menschen geplant. Brendel fordert deshalb ehrliche Aufklärung, damit die Menschen wieder zu einer Balance zwischen genussvoller Ernährung und einem gesunden Verbrauch der aufgenommenen Kalorien durch körperliche Aktivität finden. Und diese Balance soll individuell sein, weil die Natur die Menschen nicht in Standardgrößen vorgesehen hat. „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) macht wieder Freude am Essen.

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Aufklärung statt Bevormundung

Der Nachwuchs sitzt sich krank

Aufklärung statt Bevormundung

Foto: Fotolia / pololia (No. 6050)

sup.- Strafsteuern auf Gummibärchen? Rote Punkte auf Limoflaschen? Staatlich verordnete Rezepte für Fertiggerichte? Wer solche Forderungen stellt, schädigt die Gesundheit der Menschen. Vor allem übergewichtige Kinder und Jugendliche müssen für die ideologische Vorstellung, die Ernährung zu reglementieren, herhalten. Das eigentliche Übel wird dabei gezielt verschwiegen. Und das schadet den Betroffenen.

Der Autor des Buches „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), Detlef Brendel, fordert mehr Ehrlichkeit und eine dringend notwendige Lebensstil-Diskussion. Was wird aus einem Menschen, so Brendel, wenn dieser reichlich grün markierte Lebensmittel isst und auf dem Sofa sitzenbleibt? Er wird übergewichtig. Sein Lebensstil ist das Problem, weil die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Verbrauch durch Aktivität aus dem Gleichgewicht ist.

Speziell bei Kindern und Jugendlichen sieht Brendel dringenden Handlungsbedarf. Notwendig ist aber nicht eine Strafsteuer für Gummibärchen, sondern die Mobilisierung der nachwachsenden Generation. Aktuelle Daten bestätigen das eigentliche Problem. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) konsumiert die Hälfte der Viertklässler täglich bis zu zwei Stunden elektronische Medien. Über 17 Prozent sitzen sogar mehr als vier Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Zu den häufigsten Folgen, die auch von den Lehrern bestätigt werden, gehören krankhaftes Übergewicht, Augenbeschwerden, Schlafstörungen, ein aggressives Sozialverhalten sowie sprachliche und schulische Defizite.

Die ständige Forderung nach Ernährungs-Reglementierung oder Strafsteuern auf beispielsweise zuckerhaltige Nahrungsmittel löst diese Fehlentwicklung nicht, sondern versperrt vielmehr den Blick auf die wahren Ursachen. Aus Sitzenbleibern müssen körperlich aktive Kinder werden. Nach Einschätzung des IW und des nationalen Bildungspanels beginnt das bei der notwendigen Aufklärung der Eltern über die Gefahren eines zu starken Medienkonsums.

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„Schluss mit Essverboten“

Genussvolle Ernährung ist gesund

"Schluss mit Essverboten"

Foto: Plassen-Verlag (No. 6042)

sup.- Last statt Lust kennzeichnet heute unser Verhältnis zur Ernährung. Wir leben in einer Zeit des Überflusses an Nahrungsmitteln. Doch wir misstrauen der Lebensmittelindustrie und bezichtigen sie, uns mit Zusatzstoffen zu „vergiften“ und kaufen deshalb für viel Geld „frei von“-Lebensmittel oder setzen gleich nur noch auf Erzeugnisse aus Bioanbau oder unserem eigenen Garten. Mit genussvoller Ernährung, die für unsere seelische Balance äußerst wichtig ist, hat diese dem herrschenden Zeitgeist geschuldete Einstellung wenig zu tun. So ist es für Experten auch wenig verwunderlich, dass Essstörungen rapide zugenommen haben. Orthorexia nervosa, die krankhafte Angst vor vermeintlich ungesundem Essen, also z. B. vor Zucker, Fett und Kohlenhydraten, ist insbesondere in sozialen Netzwerken ein Riesenthema geworden.

Der bekannte gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel entlarvt in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) die wahren Motive und Profiteure, die hinter dem Feindbild von industriell gefertigten Lebensmitteln stecken. Brendel zeigt zudem auf, welche Interessen die Gesundheitsdebatten dominieren, in denen Übergewicht für nahezu alle Wohlstandskrankheiten verantwortlich gemacht wird: ein äußerst genialer Plan der Pharmaindustrie, um Menschen allein aufgrund ihres Gewichts zu Patienten zu machen und auf diese Weise milliardenschwere neue Absatzmärkte zu schaffen. Das Buch schockiert mit Fakten, die bislang im Verborgenen lagen, gleichzeitig ist es eine ideale Lektüre, damit wir endlich wieder den Genuss an der täglichen Ernährung entdecken und es uns ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen können.

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Du bist, was Du isst

Muss Ernährung problematisch sein?

Du bist, was Du isst

Foto: Fotolia / jackfrog (No. 6039)

sup.- Wer etwas auf sich hält, hat heute seine ganz eigene Ernährungsphilosophie, die aus oft vermeintlichen Unverträglichkeiten kombiniert mit speziellen ideologischen und moralischen Aspekten zusammengebastelt ist. Ernährung zu problematisieren und der Lebensmittelbranche üble Absichten zu unterstellen, liegt absolut im Trend. Menschen, die sich hingegen einfach nur mit Freude und Genuss aus dem immensen Angebot im Supermarkt bedienen, gelten als unbelehrbare Trottel. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen unter dem Strich die Grundregeln einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung erfüllen, weitaus höher als bei denjenigen, die bevorzugt zu „frei von“-Lebensmitteln greifen und per Ideologie zur Einseitigkeit neigen.

Eigentlich ist es in Gesellschaften, in denen Nahrungsmittel zu günstigen Preisen im Überfluss zur Verfügung stehen, nicht schwer, sich gesund zu ernähren. Diese simple Erkenntnis will aber niemand hören. Sie widerspricht entschieden dem Zeitgeist, der entgegen seriösen wissenschaftlichen Studien unsere heutige Ernährung zum Sündenbock für die zunehmende Anzahl übergewichtiger Menschen und zahlreicher Krankheiten erklärt. Das ist auch schön praktisch: Statt Eigenverantwortung für eine ausgeglichene Energiebilanz zu übernehmen, zu der insbesondere ein bewegungsaktiver Lebensstil gehört, wird die Schuld für zu viele Pfunde der Lebensmittelindustrie zugeschoben. Dadurch wird zwar niemand ein Gramm leichter, muss aber kein schlechtes Gewissen haben. Schuld an den Pfunden sind eben die anderen.

Und was tut die Politik? Sie greift den Zeitgeist auf und verstärkt ihn, indem sie unsinnige Forderungen nach einer Lebensmittelampel oder Zuckersteuer diskutiert. Das gefällt natürlich vor allem den Menschen mit eigener Ernährungsphilosophie, denen es ein Dorn im Auge ist, wenn Menschen noch Spass am Essen haben. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und nicht zuletzt von Geschäftemachern geworden“, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen Verlag). Er plädiert mit überzeugenden Argumenten für eine positive Einstellung zur Ernährung, die nicht durch unnötige Problematisierung und Verbote geprägt wird, sondern durch Vertrauen auf die eigenen Körpersignale und Genussbedürfnisse.

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Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Übergewichts-Debatte auf dem Holzweg

Per Gesetz zum gesunden Lebensstil?

Foto: Fotolia / gstockstudio (No. 6031)

sup.- In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert ein breites Bündnis aus 15 Ärzteverbänden, Fachorganisationen und Krankenkassen zur Bekämpfung von Fehlernährung und Übergewicht insbesondere die Einführung einer Lebensmittelampel sowie einer Zuckersteuer. Auf den ersten Blick klingt das gut und plausibel. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch das laute Getöse als blinder Aktionismus, der keinem Verbraucher zu einer ausgewogenen Energiebilanz verhelfen wird.

Die Bundeskanzlerin selbst ist von dem propagierten Normalgewicht gemessen am BMI (Body-Mass-Index) vermutlich entfernt. Aber wohl kaum, weil sie literweise Süßgetränke konsumiert oder mit Hilfe der derzeitigen Lebensmittelkennzeichnung nicht einschätzen kann, wie eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung funktioniert. Merkel hat vielmehr ein Problem, das sie mit der überwiegenden Mehrheit der Bundesbürger teilt: Ihr politischer Alltag, der weit über täglich acht Stunden intensive Arbeit hinausgeht, lässt sich grob durch Sitzen, Stehen und Raute bilden charakterisieren – alles somit Tätigkeiten, bei denen nur minimal Kalorien verbraucht werden. Nur wenigen Menschen ist es dank genetischer Veranlagung vergönnt, bei solch einem körperlich passiven Lebensstil eine gute Figur zu machen. Was im Fall der Bundeskanzlerin mit Sicherheit auch nicht zu ihren Prioritäten gehört. Sorgen um die Gesundheit von Frau Merkel müssen wir uns deshalb trotzdem nicht machen. Es gibt genügend wissenschaftlich anerkannte Studien, die belegen, dass Übergewicht selbst bis zur Ausprägung Adipositas Grad 1 keineswegs zwangsläufig mit Krankheiten und einer verkürzten Lebenserwartung verbunden ist.

Angesichts dieser Erkenntnisse, die natürlich auch den Unterzeichnern des offenen Briefs nicht unbekannt sind, fragt man sich, warum so viel Menschen glauben, sie könnten die Übergewichtsproblematik durch verschärfte Regulierung der Lebensmittelwirtschaft per Gesetz und damit durch Bevormundung des Verbrauchers, was ihm schmecken soll, beeinflussen. „Mit dieser dem herrschenden Zeitgeist geschuldeten Einstellung, der insbesondere von diversen Geschäftsinteressen gesteuert wird, gerät die Eigenverantwortlichkeit des Individuums für seinen Lebensstil und seine Prioritäten völlig aus dem Blick“, mahnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co. diktieren lassen sollten“ (Plassen Verlag). Brendel hält dirigistische Maßnahmen sogar für schädlich. Sie versperren den Blick auf die einzig wirkungsvolle Problemlösung, nämlich einen Lebensstil, bei dem ausgewogene Nahrungsaufnahme und der Verbrauch durch mehr Bewegung in Balance sind.

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