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Webinar: Diabetiker in der Zahnarztpraxis

Webinar: Diabetiker in der Zahnarztpraxis

Prof. Dr. Dirk Ziebolz (Bildquelle: CP GABA)

Parodontitis und Diabetes beeinflussen sich wechselseitig – dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich gut erforscht. In einem neuen Webinar von CP GABA am 27. Juni 2018 erläutert Professor Dirk Ziebolz, warum Diabetiker für zahnärztliche Praxen eine ganz besondere Patientengruppe darstellen und gibt Tipps für die erfolgreiche Behandlung. Die kostenfreie Online-Fortbildung ist mit einem Fortbildungspunkt akkreditiert.

Über 11 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer schweren, behandlungsbedürftigen Parodontitis [1]. An Diabetes mellitus sind aktuell etwa 6,7 Millionen erkrankt – mehr als ein Drittel von ihnen weiß jedoch gar nichts von der eigenen Erkrankung [2]. Die „Zuckerkrankheit“ und die Entzündung des Zahnhalteapparates beeinflussen sich gegenseitig: So gilt Diabetes als Risikofaktor für Parodontitis, umgekehrt wirkt sich eine schlechte Einstellung des Blutzuckerspiegels negativ auf den Zahnhalteapparat aus. Der Schlüssel zu erfolgreicher Prävention und Behandlung liegt daher in umfassender Aufklärung und einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizinern und Allgemeinmedizinern bzw. Diabetologen.

In seinem exklusiven Webinar diskutiert Professor Ziebolz die Zusammenhänge zwischen beiden Erkrankungen und zeigt praktische Ansätze für die optimale Behandlung auf. Diese kann zum Beispiel mit einem routinemäßigen Diabetes-Screening im Rahmen von Zahnarztterminen beginnen. Außerdem erläutert der Experte der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig die Bedeutung der häuslichen Mitarbeit der besonderen Patientengruppe „Diabetiker“. Im Anschluss an den Online-Vortrag haben die Teilnehmer wie gewohnt Gelegenheit, dem Referenten im Live-Chat Fragen zu stellen.

Auf einen Blick
– Webinar: „Diabetiker in der Zahnarztpraxis – alles gleich oder doch ganz anders?“
– Referent: Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Universität Leipzig
– Mittwoch, 27. Juni 2018, 16 bis 17 Uhr
– Anmeldung ab sofort unter diesem Link

Quellen:
[1] Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie, 2016.
[2] Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Ausschreibung: PRÄVENTIONSPREIS 2018

„Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“

Ausschreibung: PRÄVENTIONSPREIS 2018

Die Preisträger des Präventionspreises 2017 (Bildquelle: Michelle Spillner / CP GABA)

Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA fördern interdisziplinäre Ideen und Ansätze zur präventionsorientierten Zusammenarbeit von Medizin und Zahnmedizin.

Die Gründer der „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“, Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA, prämieren 2018 Ideen, Konzepte und Projekte, die zahnmedizinische und medizinische Aspekte verknüpfen sowie das Potenzial für Verbesserungen in der Praxis haben. Von Interesse ist dabei der Blick in die Zukunft: Eine bereits erprobte Umsetzung ist nicht zwingend notwendig. Eine unabhängige Jury vergibt drei Preise, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert sind.

Gute Beispiele existieren – und was noch?

Das aktuelle Fokusthema der Initiative widmet sich der Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit von medizinischen und zahnmedizinischen Fachdisziplinen. Auch, wenn mittlerweile die Mundgesundheit schon häufig als wesentlicher Bestandteil der Allgemeingesundheit anerkannt wird, konzentrieren sich Präventionsansätze überwiegend auf die einzelnen Fachgebiete. Da es aber wichtige Risikofaktoren gibt, die zahlreiche Erkrankungen betreffen, sollte Gesundheitsförderung nicht aufgegliedert werden, so die Initiatoren. Gute Beispiele der Zusammenarbeit gibt es bereits im Hinblick auf die bi-direktionalen Beziehungen zwischen Diabetes und Parodontitis. Die Initiatoren interessiert aber auch, welche guten Ansätze darüber hinaus bestehen.

Rahmenbedingungen des Preises

Der „PRÄVENTIONSPREIS Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“ zeichnet Ideen und Ansätze für Präventionskonzepte und Gesundheitsförderungsprojekte aus. Eine bereits erfolgreiche Anwendung ist nicht notwendig. Wichtig sind aber der Zusammenhang zwischen Zahnmedizin und Medizin sowie der präventive Charakter. Ebenso sollte das Ziel der eingereichten Projekte die Verbesserung der Praxisarbeit sein. Eine nationale Umsetzbarkeit ist wünschenswert, jedoch nicht Voraussetzung. Zur Teilnahme aufgerufen sind Fachleute aus den Bereichen Zahnmedizin, Medizin, Gesundheitswesen, Public Health, Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Kommunikation und Medienwissenschaften. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Initiatoren sowie die beratenden Fachexperten, Jury-Mitglieder und deren Teams.

Bewerbungen werden ab sofort bis zum 31. August 2018 angenommen. Umfang und Format der Bewerbung (Texte, Fotos, Videos u.a.) sind offen, jedoch sollte jede Bewerbung eine maximal 2 Seiten umfassende Zusammenfassung beinhalten.

Die Initiative

Das Ziel der 2014 von BZÄK und CP GABA ins Leben gerufenen Initiative ist es, praxisrelevante Präventionskonzepte zu fördern, die zu einer mundgesunden Zukunft führen. Erfolgreiche Projekte und vielversprechende Ansätze sollen identifiziert, ausgezeichnet und durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden. Die bisherigen Fokusthemen der Initiative waren „Frühkindliche Karies“ (Early Childhood Caries – ECC), Mundgesundheit in der Pflege sowie interdisziplinäre Gruppenprophylaxe.

Kontakt / Einsendeadresse

„Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“
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Zusammenhänge Allgemein- und Mundgesundheit

Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland

Zusammenhänge Allgemein- und Mundgesundheit

Dr. Marianne Gräfin von Schmettow (CP GABA) und Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (BZÄK), Co-Initiatoren (Bildquelle: Susanne Theisen / CP GABA)

CP GABA und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) setzen ihre erfolgreiche „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“ fort. Schwerpunkt-Thema 2018 ist „Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“.

Zahnmedizin – Teil medizinischer Primärversorgung

Das aktuelle Fokusthema der Initiative widmet sich der Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit von medizinischen und zahnmedizinischen Fachdisziplinen. Auch wenn mittlerweile die Mundgesundheit schon häufig als wesentlicher Bestandteil der Allgemeingesundheit anerkannt wird, konzentrieren sich Präventionsansätze überwiegend auf die einzelnen Fachgebiete. „Die wichtigsten Risikofaktoren betreffen jedoch alle Fachgebiete. Deshalb sollte Gesundheitsförderung nicht aufgegliedert werden. Zahnmedizin und Medizin können sich gerade hier mit ihren präventiven Potenzialen ergänzen und gegenseitig positiv beeinflussen“, so Professor Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK.

Dr. Marianne Gräfin Schmettow, Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA und Co-Initiatorin, hebt ebenfalls die zunehmende Bedeutung der zahnmedizinischen Prävention mit erhöhter Evidenz der Zusammenhänge zwischen Allgemeinerkrankungen und Mundgesundheit hervor. „Für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen kann eine gute Mundgesundheit zudem die Lebensqualität verbessern“, so die Biologin. „Unser Ziel als Experten für Mundgesundheit ist es, die Arbeit der Spezialisten mit Produkten zu unterstützen, die auf wissenschaftlicher Basis entwickelt wurden.“

Interdisziplinärer Expertenkreis im Austausch

Der Expertenkreis des diesjährigen Schwerpunktthemas ist, wie bei den bisherigen Initiativ-Themen, interdisziplinär aufgestellt.

Mit Prof. Dr. Ulrich Schiffner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, ist erneut ein erfahrener zahnmedizinischer Spezialist an Bord. Sein Fokus liegt auf der Kinderzahnheilkunde sowie dem Pflegealltag. In beiden Bereichen sieht Schiffner großen Verbesserungsbedarf in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Medizin und Zahnmedizin. In vielen Risikobereichen, so der Experte, fällt die erforderliche Behandlung viel zu spät auf. Oftmals kann dann in der Kürze der Zeit keine zufriedenstellende orale Situation mehr hergestellt werden.

Chronische Entzündungsprozesse laufen in verschiedenen Bereichen des Körpers meist sehr ähnlich ab und unterliegen oftmals den gleichen Risikofaktoren. Entzündungsprozesse am Zahnhalteapparat können über
viele Jahre unentdeckt bleiben und Auswirkungen auf den Rest des Körpers haben. Eine gute Datenlage für diese Verbindungen gibt es für Diabetes, Herz-Kreislauf- und viele andere Erkrankungen.

Prof. Dr. Henrik Dommisch, Parodontologe an der Charite Universitätsmedizin Berlin betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Thema Parodontitis. Dabei möchte er die Abteilung für Parodontologie und Synoptische Zahnmedizin verstärkt mit den anderen Bereichen der Medizin verknüpfen. Es ist heute bekannt, dass sich beispielsweise Erkrankungen wie Diabetes sowie kardiovaskuläre Erkrankungen und Parodontitis gegenseitig beeinflussen können und somit interdisziplinäre Therapieansätze erfordern.

PD Dr. Erhard Siegel, Diabeteszentrum St. Josephskrankenhaus Heidelberg, erforscht insbesondere die bi-direktionalen Beziehungen zwischen Diabetes und Parodontitis. Die evidenzbasierte Datenlage bei diesem Thema ist bereits hervorragend. Das liegt u.a. auch daran, dass bei der Erforschung dieser beiden Erkrankungen seit Jahren eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche besteht. Sie kann als sehr gutes Beispiel auch für andere medizinische und zahnmedizinische Bereiche dienen. Diabetologen und Parodontologen bildeten bereits 2011 ein Expertengremium und erarbeiteten ein Konsenspapier, in dem gemeinsame Betreuungskonzepte für Diabetiker und Parodontitis-Patienten vorgeschlagen wurden.

Jetzt bewerben: Präventionspreis 2018

Auch in diesem Jahr schreiben die Initiatoren den Präventionspreis aus. Gesucht werden gute Ideen mit Potenzial. Eine bereits erprobte Umsetzung ist nicht zwingend notwendig. Es sollen Präventionskonzepte prämiert werden, die zahnmedizinische und medizinische Aspekte verknüpfen und das Potenzial für Verbesserungen in der Praxis haben.

Die Ausschreibungsdetails zum Präventionspreis sowie ein multimediales Informationspaket zur Initiative, u.a. mit Videostatements der Experten, finden Sie hier: https://bit.ly/2LnXLCC

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Mundgesundheit trifft Pädagogik

Neues Webinar von CP GABA

Mundgesundheit trifft Pädagogik

Neues Webinar von CP GABA (Bildquelle: CP GABA GmbH)

Eigenverantwortung statt Anweisungen – moderne dentale Praxis- und Behandlungskonzepte setzen verstärkt auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise und pädagogische Elemente. In einem exklusiven Webinar am 20. Juni 2018 präsentieren die Gründerinnen von „Dentropia“, Houma Kustermann und Sybille van Os-Fingberg, ihr innovatives Praxiskonzept zur Verbindung von Zahnmedizin und Pädagogik. Die kostenfreie Online-Fortbildung von CP GABA ist mit einem Fortbildungspunkt akkreditiert.

Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – ein lebenslang gesunder Mund benötigt gewissenhafte Pflege und vor allem eine ordentliche Portion Eigenverantwortung. Die Begleitung durch das zahnärztliche Team ist unverzichtbar, aber darüber hinaus müssen die Patienten für sich selbst sorgen können. Houma Kustermann und Sybille van Os-Fingberg haben erkannt, dass die Bedeutung der Gesundheitspädagogik in den kommenden Jahren zunehmen wird und gehen mit ihrem innovativen Praxiskonzept „Dentropia“ neue Wege in der Verbindung von Zahnmedizin und Pädagogik. Mit pädagogischer Expertise sensibilisieren die beiden ihre Patienten für eine lebenslange positive Einstellung zu ihren Zähnen und zum eigenen Körper, zur Zahnpflege und zum Zahnarztbesuch – einfühlsam, wertschätzend, altersgerecht und kreativ. Das Wohl des Patienten fest im Blick kommt es auf eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Praxis ebenso an wie auf ein positives Zahnarzterlebnis für Patienten, Angehörige bzw. Betreuer und Pfleger.

Im CP GABA-Webinar stellen die beiden Gründerinnen ihr Erfolgskonzept vor und sprechen über wichtige empirische Erfahrungen. Die Teilnehmer erhalten exklusive Einblicke und können im Anschluss an den Vortrag im Chat ihre Fragen an die beiden Referentinnen richten.

Auf einen Blick
-Webinar: „Dentropia: ein neues Praxiskonzept – Zahnmedizin PLUS Pädagogik“
-Referentinnen: Zahnärztin Houma Kustermann und Gesundheitspädagogin Sybille van Os-Fingberg
-Mittwoch, 20. Juni 2018, 16 bis 17 Uhr
-Anmeldung ab sofort unter diesem Link

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Erfolgreiche Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie

Erfolgreiche Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie

(v.l.n.r.) PD Dr. Bettina Dannewitz, cand. med. dent. Jacqueline Böhm und Prof. Dr. Peter Eickholz (Bildquelle: DG PARO)

Mit umfangreichem Kampagnenmaterial und zahlreichen Aktionen vor Ort nutzte die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) den 12. Mai einmal mehr zur groß angelegten Aufklärung über die Volkskrankheit Parodontitis. Das Motto in diesem Jahr: „Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“. Neben mehreren Zahnkliniken beteiligten sich auch wieder viele niedergelassene Zahnärzte in ganz Deutschland am Europäischen Tag der Parodontologie, der 2014 von der EFP initiiert wurde. Die Fach- und Publikumspresse unterstützte die Kampagne mit vielfältigen Veröffentlichungen im Online- und Printbereich.

Zum Kampagnenstart im April erhielten alle knapp 5.000 DG PARO-Mitglieder per Post die Aktionsplakate mit dem einprägsamen Motiv „Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“. Die Zahnärzte nutzten das Kampagnen-Material vielfach für die eigene Aufklärungsarbeit, zum Beispiel in der Praxis oder auf ihrer Praxis-Homepage. Zudem verlies rund eine Tonne Kampagnenmaterial die DG PARO-Geschäftsstelle in Richtung der Zahnkliniken, die sich mit Vor-Ort-Aktionen oder einem Tag der offenen Tür an dieser wichtigen Aufklärungsarbeit beteiligten. Unter anderem im Virchow Klinikum der Charite Berlin, dem Universitätsklinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg oder in einem Kieler Einkaufszentrum konnten sich die Menschen informieren, mit Experten ins Gespräch kommen und Proben von Zahnpflegeprodukten erhalten. Flankiert wurde die Kampagne durch umfangreiche Berichterstattung in der Fach- und Publikumspresse sowie auf Social Media-Plattformen.

Dauerthema Parodontitis

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind 51,6 Prozent der 35-44-Jährigen und 64,6 Prozent der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. Die Erkrankung ist gut beherrschbar, vor allem wenn sie frühzeitig erkannt wird. Die bevölkerungsweite Aufklärung und die Selbstwahrnehmung der Patienten sind jedoch mangelhaft. Mit der Kampagne rund um den Europäischen Tag der Parodontologie sollten die Patienten daher auch in diesem Jahr verstärkt über Ursachen und Risikofaktoren der „stillen Erkrankung“ Parodontitis aufgeklärt werden – mit dem Ziel, eine dauerhafte Sensibilisierung zu erreichen. Denn auch wenn die Behandlungszahlen steigen, wird noch immer viel zu wenig Parodontitistherapie in Deutschland durchgeführt. „Karies und Parodontitis sind die häufigsten Erkrankungen in der Mundhöhle. Wir können Parodontitis als Volkskrankheit nur begegnen, wenn alle rund 71.000 Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland ihren wertvollen Beitrag dazu leisten“, appelliert Dr. Bettina Dannewitz, President elect der DG PARO, an alle Kolleginnen und Kollegen. „Die Behandlung von Parodontitis, zumindest bis zu einem gewissen Schweregrad, muss genauso wie die Therapie von Karies in das Behandlungsspektrum jedes Zahnarztes gehören“, so Dannewitz weiter.

Umfangreiches Infomaterial für Patienten

Für Patienten stellt die DG PARO auf Ihrer Website multimediales Informationsmaterial bereit – nicht nur zur Kampagne anlässlich des 12. Mai. In Aufklärungsbroschüren und anschaulichen Videofilmen erfahren Patienten mehr über Ursache, Risikofaktoren und darüber, wie man mit einer Parodontitis umgehen kann. Im Film „Der Mund – Spiegel der Gesundheit“ werden die Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit sehr anschaulich erläutert. Das Video wurde in den Niederlanden produziert und mit freundlicher Genehmigung der Vereniging Medisch Tandheelkundige Interactie und KNMT Fonds Mondgezondheid durch die DG PARO übersetzt. In Video-Ratgebern geben Dentalhygiene-Experten zudem praktische Tipps für die regelmäßige häusliche Zahnpflege. Auch die Parodontitis-Selbsttest-App (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) wurde anlässlich der Aktionskampagne vielfach heruntergeladen. Ziel der unkomplizierten und validierten Anwendung ist es, Patienten und Zahnärzte dafür zu sensibilisieren, erste Symptome ernst zu nehmen und eine frühzeitige Behandlung einzuleiten. Den Selbsttest gibt es übrigens auch als Fragebogen zum Download für die allgemeinmedizinische, gynäkologische oder diabetologische Praxis.

Mit der Aktionskampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie 2018 konnte die DG PARO einmal mehr breite Aufmerksamkeit auf die Volkskrankheit Parodontitis lenken. Die komplexen Ursachen und Risikofaktoren der Krankheit sowie die Zahl der behandlungsbedürftigen Patienten verdeutlichen aber auch: Aufklärung über Parodontitis ist und bleibt ein echter Dauerbrenner.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai

„Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“

Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai

Das Aktionsplakat der DG PARO zum 12. Mai (Bildquelle: DG PARO)

Am 12. Mai ist Europäischer Tag der Parodontologie – diesen Anlass nutzt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) erneut, um in der Öffentlichkeit breit über die Volkskrankheit Parodontitis aufzuklären. Unter dem Motto „Wir helfen Ihren Zähnen, Haltung zu bewahren“ zielt die Kampagne auf frühzeitige Diagnostik, Selbsttestmöglichkeiten für Patienten und das systematische Screening in der Zahnarztpraxis. Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Auch in Deutschland sind etwa 11,5 Millionen Menschen von einer schweren Form der Erkrankung betroffen. Bei Parodontitis kommt es zu Knochenabbau, infolgedessen die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern. Unbehandelt kann Parodontitis letztlich zu Zahnverlust führen sowie Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und das allgemeine Wohlbefinden haben.

Zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai, der 2014 von der European Federation of Periodontology (EFP) ins Leben gerufen wurde, macht die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) in der Öffentlichkeit auf die Volkskrankheit Parodontitis aufmerksam. Mit der europaweiten Aufklärungskampagne soll in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Parodontitis sehr verbreitet ist, ihr vorgebeugt und sie erfolgreich behandelt werden kann, sie aber zugleich in ihrer schweren Form eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die Mund-, sondern auch für die Allgemeingesundheit darstellt.

Breite Aufklärungskampagne zum 12. Mai

Auf dem Patientenportal der DG PARO unter www.dgparo.de stehen anlässlich des Aktionstages vielfältige Informationen und multimediale Angebote bereit. In verschiedenen Broschüren und Videos erhalten die Patienten wertvolle Tipps, was sie zur Vorbeugung tun können und worauf sie im Einzelnen achten sollten. In eigens produzierten Filmen kommen Parodontitis-Patienten auch selbst zu Wort: Sie erzählen darin sehr eindrücklich, wie sie selbst die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung erlebt haben. Auch mit einer großen Plakataktion in den Zahnarztpraxen der knapp 5.000 DG PARO-Mitglieder sollen die Patienten verstärkt für die Erkrankung sensibilisiert werden. Mehrere Universitätskliniken beteiligen sich außerdem mit besonderen Aktionen am Europäischen Tag der Parodontologie. Unter anderem im Virchow Klinikum der Charite Berlin, dem Universitätsklinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg können sich Patienten vor Ort informieren, mit Experten ins Gespräch kommen und Produktproben von Zahnpflegeprodukten erhalten.

Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind 51,6 Prozent der 35-44-Jährigen und 64,6 Prozent der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. Dabei ist Parodontitis gut beherrschbar, vor allem wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird. Das Problem: Insgesamt ist die bevölkerungsweite Aufklärung ungenügend und auch die Selbstwahrnehmung bei den Patienten schlecht ausgebildet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Parodontitis eine „stille Erkrankung“ ist, die von den Betroffenen oft erst sehr spät bemerkt wird. Ursache für Parodontitis ist immer die Ansammlung von Bakterien in Form der Zahnbeläge – ohne bakterielle Beläge kann weder eine Zahnfleischentzündung noch eine Parodontitis entstehen. Individuelle Mundhygiene und Rauchen sind die stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren für Parodontitis. Raucher erkranken deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nichtraucher. Zudem können einige Allgemeinerkrankungen wie etwa Diabetes mellitus Auswirkungen auf die Mundhöhle haben und das Risiko fur die Entstehung von Parodontitis verstarken. Auch unausgewogene Ernährung und Bewegungsmangel gelten als Risikofaktoren. Für Patienten ist es wichtig, Warnsignale und Risiken für eine mögliche Parodontitis zu kennen und bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufzusuchen. Zu diesen Anzeichen gehören Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, eine Lockerung und Stellungsänderungen der Zähne. Bei einer unbehandelten Parodontitis kommt es zu Knochenabbau, infolgedessen die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern und letztlich ausfallen können.

Unkomplizierter, wissenschaftlich fundierter Selbsttest als App

Mit dem Selbsttest Parodontitis gibt die DG PARO Patienten ein neues Instrument an die Hand, mit dem unkompliziert und verlässlich das eigene Risiko einer Parodontitis bewertet werden kann. Die Antworten zu insgesamt sechs Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht oder Zahnfleischbluten werden mit Punkten bewertet. Je höher der Wert, desto höher das Parodontitis-Risiko. Der Selbsttest kann von jedem Erwachsenen ohne großen Aufwand durchgeführt werden – ob per App für das Smartphone (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) oder anhand eines ausgedruckten Fragebogens in Arztpraxen. Der im Wartezimmer ausgefüllte Fragebogen ist eine gute Basis für das Patientengespräch mit dem Hausarzt, Diabetologen oder Gynäkologen, der bei entsprechendem Ergebnis die Empfehlung aussprechen kann, den Zahnarzt zu konsultieren. Mit der DG PARO-App kann jeder Patient außerdem selbst zu Hause sein Risiko testen und bei entsprechendem Ergebnis seinen Zahnarzt aufsuchen.

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung kann Folgeschäden mindern

Der Zahnarzt kann mit einer „Früherkennungsuntersuchung des Zahnfleisch“ den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates überprüfen. Diese Untersuchung wird als Parodontaler Screening Index (PSI) bezeichnet, sie dauert nur wenige Minuten und ist kaum spürbar. Mithilfe des PSI ist es möglich, bereits frühe Formen der Erkrankung zu erkennen. Ergibt diese Untersuchung einen Verdacht auf eine Parodontitis, so kann durch eine umfassende Untersuchung die endgültige Diagnose abgeklärt und die Behandlung eingeleitet werden. Die Kosten für die Erhebung des PSI übernimmt die gesetzliche Krankenkasse alle zwei Jahre.

Fazit: Parodontitis kann durch frühzeitiges Erkennen und systematische Therapie zum Stillstand gebracht und der Zustand des Zahnhalteapparates dadurch deutlich verbessert werden. Dabei ist immer auch die Mitarbeit des Patienten gefordert. Durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Patient und zahnärztlichem Team ist Parodontitis beherrschbar und die eigenen Zähne können erhalten werden. Dies kann die Lebensqualität spürbar steigern und zudem die Folgekosten für Zahnersatz erheblich reduzieren.

Infobox – Tipps für Patienten

– Auf Veränderungen am Zahnfleisch und versteckte Warnsignale (Zahnfleischbluten, Rötung und Schwellung des Zahnfleisches) achten
– Mithilfe des Selbsttest die persönliche Erkrankungswahrscheinlichkeit ermitteln und entsprechend aktiv werden
– Besondere Sorgfalt auf die tägliche häusliche Mundhygiene verwenden
– Neben Zahnbürste auch Zahnzwischenraumbürstchen bzw. Zahnseide verwenden
– Auch ohne Beschwerden regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen bzw. Nachsorgetermine gewissenhaft wahrnehmen
– Alle zwei Jahre im Rahmen der „Früherkennungsuntersuchung des Zahnfleischs“ den PSI erheben lassen, um den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates zu kontrollieren
– Gesundheitsbewusst leben, d.h. auf das Rauchen verzichten, sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, für ausreichend Bewegung sorgen und psychischen Stress vermeiden

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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Die Zukunft der Zahnmedizin – CP GABA Symposium 2018

Die Zukunft der Zahnmedizin - CP GABA Symposium 2018

Zukunftsweisende Themen beim CP GABA Symposium (Bildquelle: CP GABA GmbH)

Am 8. und 9. Juni 2018 lädt CP GABA Zahnärzte und ihre Mitarbeiter zum Symposium ins pentahotel Leipzig. Unter dem Motto „Zukunft der Zahnmedizin – Mundgesundheit im Fokus“ warten auf die Teilnehmer zukunftsweisende Themen, renommierte Referenten und vielfache Gelegenheit zum Dialog und Netzwerken. Die Veranstaltung spannt einen weiten Bogen, von der Kinder- und Jugendzahnmedizin bis zur optimalen Versorgung in späteren Lebensjahren und im Alter. Teilnehmer erhalten neun Fortbildungspunkte.

Die namhaften Referenten präsentieren eine breite Themenvielfalt der modernen Zahnmedizin. Zum Auftakt am frühen Freitagnachmittag wird Prof. Dr. Reiner Mengel, Universität Marburg, zu aktuellen Ansätzen in der Prophylaxe bei Implantaten sprechen. Nach Zahlen der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie verfügen Menschen heute zehnmal häufiger über Implantate als noch Ende der 1990er Jahre – und diese müssen sorgfältig gepflegt und erhalten werden.
Prof. Dr. Ina Nitschke, Universität Zürich, widmet sich am Samstagvormittag dem hochaktuellen Thema Seniorenzahnmedizin: Unsere Gesellschaft wird immer älter, gleichzeitig behalten immer mehr Menschen bis ins hohe Alter ihre eigenen Zähne – eine besondere Herausforderung für die Ausbildung des zahnärztlichen Nachwuchses und die Versorgung der teils pflegebedürftigen Patienten. Weitere Vorträge bieten spannende Impulse und Wissenswertes etwa zu den Themen Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (Prof. Dr. Jan Kühnisch) oder dem Zusammenhang von schmerzempfindlichen Zähnen mit der Lebensqualität (Dr. Sonja Sälzer).

Dialog und Vernetzung statt „einfach nur“ Vorträge

Jenseits der Vorträge haben die Teilnehmer bei „Meet & Talk“ die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit den Referenten und erfahrenen Praktikern. Dabei wird es unter anderem um moderne Praxiskonzepte und digitales Marketing gehen. Neben fachlichen Diskussionen bietet das zweitägige Symposium vielfältigen Raum für Vernetzung und kollegialen Austausch – ideal auch für Berufseinsteiger und Praxisgründer.

Die Teilnehmerzahl der Veranstaltung ist begrenzt – also am besten gleich anmelden und bis zum 1. Mai den Frühbucherrabatt sichern. Bei der Anmeldung als Team (Zahnarzt plus Mitarbeiter) gibt es zudem günstigere Konditionen. Anmeldung und ausführliche Informationen zum Programm sowie zu den Referenten unter www.cpgaba-events.de

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Neues Webinar: langfristige Behandlungserfolge durch Adhärenz

Neues Webinar: langfristige Behandlungserfolge durch Adhärenz

Dr. Stefanie Kretschmar (Bildquelle: Dr. Stefanie Kretschmar)

Dauerhafte Erfolge in der Behandlung einer Parodontitis lassen sich nur im Zusammenspiel von zahnärztlichem Team und Patienten erzielen. Der Schlüssel lautet „Adhärenz“ – die Befolgung von individuell abgestimmten Therapieempfehlungen. Am 3. Mai 2018 präsentiert Dr. Stefanie Kretschmar in einem neuen, exklusiven Webinar für CP GABA aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Adhärenz und zeigt den Teilnehmern praktische Wege zum Erfolg auf.

Die Parodontitis-Therapie kann nachhaltige Erfolge erzielen – aber nur dann, wenn sie systematisch erfolgt und in eine anschließende Erhaltungstherapie mündet. Die wichtigste Person in diesem Prozess ist der Patient. Er sollte verstehen, dass seine Erkrankung eine langfristige Betreuung erfordert. Regelmäßige Recall-Termine wie auch eine optimierte häusliche Mundhygiene stellen dabei häufig große Herausforderungen dar.

In einem neuen Webinar adressiert Dr. Stefanie Kretschmar daher das hoch aktuelle Thema „Durch Patientenführung zu Adhärenz“. Die niedergelassene Parodontologin und Mitglied im Junior Committee der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V. analysiert darin unter anderem fünf Faktoren, die Patienten in der Regel von der Inanspruchnahme einer regelmäßigen Erhaltungstherapie abhalten. Die Teilnehmer erhalten zudem praktische Empfehlungen für den langfristigen Erfolg. Dr. Kretschmar ist überzeugt: „Nicht nur in der medizinischen, sondern auch in der zahnmedizinischen Patientenführung ist es Zeit für ein Umdenken – vom Konzept der Compliance hin zu Adhärenz.“ Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, im Chat mit der Expertin zu diskutieren und Fragen zu stellen. Die kostenfreie Fortbildung von CP GABA ist wie gewohnt mit einem Fortbildungspunkt akkreditiert.

Auf einen Blick – Webinar mit Dr. Stefanie Kretschmar

– Thema: „Durch Patientenführung zu Adhärenz“
– Donnerstag, 3. Mai, 16 bis 17 Uhr
– Anmeldung ab sofort unter https://bit.ly/2GtpCTX

Tipp: Die #ColgateTalks eConference am 25. und 26. April 2018, jeweils um 19 Uhr – jetzt anmelden und zukunftsweisende Vorträge rund um das Thema Prävention erleben, digital und ortsunabhängig!

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Presseinformation für Apotheken: Mit starkem Zahnschmelz in den Frühling

Intensivfluoridierung mit elmex® gelee

Presseinformation für Apotheken: Mit starkem Zahnschmelz in den Frühling

Intensivfluoridierung mit elmex® gelée (Bildquelle: CP GABA GmbH)

Menschen in jedem Alter wünschen sich gesunde und schöne Zähne – sie stehen für Attraktivität, Selbstbewusstsein und Lebensqualität. Neben gewissenhafter häuslicher Mundhygiene und einer gesunden Ernährung sorgen Produkte mit hoch konzentriertem Fluorid für eine nachhaltige Stärkung des Zahnschmelzes. Empfehlen Sie Ihren Kunden in der Apotheke den besonderen Schutz durch regelmäßige Intensivfluoridierung mit elmex® gelee.

Fluoride sind eine tragende Säule der Kariesprophylaxe. Sorgfältiges, zweimal tägliches Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta gilt nach wie vor als Goldstandard in der Kariesprophylaxe. Zusätzlich ist die regelmäßige Intensivfluoridierung der Zähne, zum Beispiel mit einem Gel, eine wirksame Maßnahme für den Kariesschutz. Mit hoch konzentriertem Aminfluorid schützt elmex® gelee vor Karies, stärkt den Zahnschmelz und remineralisiert Initialkaries. Im Vergleich zum täglichen Zähneputzen alleine senkt elmex® gelee das Kariesrisiko signifikant.[1]

Effektiver Schutz bei einfacher Handhabung

Bei der Intensivfluoridierung wird eine bis zu zehnmal höhere Dosis Fluorid als durch handelsübliche Zahnpasten an die Zähne abgegeben. Beim Auftragen entsprechender Produkte auf die Zahnoberfläche entsteht eine Calciumfluorid-Schicht, die den Zahnschmelz über längere Zeit vor Säureangriffen schützt, die Remineralisierung fördert und ein Fluoriddepot bildet. Im Vergleich zum Zähneputzen alleine erzielt die Intensivfluoridierung damit einen deutlich besseren Schutz vor Karies. Eine in England durchgeführte zweijährige Studie mit über 1.000 Schülern zeigte bei etwa einmal wöchentlicher Anwendung von elmex® gelee einen Rückgang der tiefen Kariesläsionen von 29 Prozent gegenüber der Kontrollgruppe, die nur eine Standard-Mundhygiene zu Hause durchführte.[2]

Kinder ab dem sechsten Geburtstag, Jugendliche und Erwachsene können elmex® gelee einmal in der Woche anwenden, am besten abends vor dem Schlafengehen. Das Auftragen ist ganz einfach: mit regelmäßigen Bewegungen wird das Gel für zwei Minuten eingebürstet und anschließend ausgespült. Zur gezielten Behandlung überempfindlicher Zahnhälse wird elmex® gelee direkt auf die betroffenen Flächen aufgetragen.

Quellen:

[1] Madlena M et al., Caries Research 36 (2002), 142-46.
[2] Stokes E et al., Caries Research 45 (2011), 475-485.

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Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Patientenfokussiertes Handeln statt Methodenstarrheit

Parlamentarischer Abend 2018 der DG PARO

Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends 2018 der DG PARO (Bildquelle: DG PARO)

In politisch bewegten Zeiten lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend 2018 in Berlin. Unter dem Motto „Parodontitistherapie im Fokus – Wie bewerten wir die Wirksamkeit?“ diskutierten die Gäste wissenschaftliche Nutzenbewertungen und deren versorgungspolitische Konsequenzen. Anlass war ein Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der die Wirksamkeit der Parodontitistherapie aufgrund fehlender randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) in Zweifel gezogen hatte und damit auch keine Notwendigkeit sieht, die unterstützende Parodontitistherapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. In der Diskussion zeigten sich die Gäste des Parlamentarischen Abends weitgehend einig: Methodenstarrheit in der Bewertung von Behandlungsmethoden, vor allem auf Kosten einer angemessenen Versorgung der Patienten, sei der falsche Weg.

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Frage der Bewertung von Behandlungsmethoden weit über die Zahnmedizin hinausgeht und die Medizin insgesamt in ihren Grundfesten berührt. Im Kern gehe es darum, wie Wissen gewonnen und zum Nutzen des Patienten versorgungspolitisch eingesetzt werden kann, so Dörfer. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, weg von „Eminenz“- und hin zu evidenzbasierter Medizin sei ohne jeden Zweifel begrüßenswert. Allerdings blockiert eine Reduktion evidenzbasierter Medizin auf randomisierte kontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs) die evidenzbasierte Patientenversorgung anstelle sie zu fördern, da dadurch Studien ignoriert werden, die zur ärztlichen Entscheidungsfindung beitragen. Gerade in der Parodontologie trifft dies zu, da zahlreiche Studien vorliegen, die zwar den Qualitätsstandards zur Zeit ihrer Publikation, nicht aber den heutigen entsprechen.

Erfahrungswissen nicht durch statistische Evidenz zu ersetzen

Den Aspekt der evidenzbasierten Medizin griff auch Prof. Dr. Giovanni Maio in seiner Keynote auf. Der Medizinethiker der Universität Freiburg adressierte die Frage, welche Arten von Evidenz die Zahnmedizin benötigt, um die bestmögliche Behandlung der Patienten sicherstellen zu können. Unter Rückgriff auf David Sackett, einen der Pioniere der evidenzbasierten Medizin, kritisierte er deren ideologische Überhöhung und die Gefahr, dass diese entgegen ihrer ursprünglichen Intention zu ökonomisch und politisch motivierter Versorgungssteuerung genutzt werden könnte. Gerade Zahnmediziner benötigten neben Studienwissen profunde Erfahrung und die Fähigkeit, allgemeine Erkenntnisse auf den konkreten Einzelfall jedes Patienten anzuwenden und individuell richtige Entscheidungen zu treffen. Indikationsstellung in der Zahnmedizin sei ein kreativer Prozess, der nicht auf Basis eines Algorithmus“ erfolgen könne. Maio warnte davor, RCTs als absoluten Königsweg der Evidenz zu postulieren, der jegliche andere Form des Wirksamkeitsnachweises für ungültig erklärt. Wenngleich diese in vielen Bereichen, etwa Medikamentenstudien, äußerst sinnvoll seien, stoße dieses Evidenzmodell gerade in der Zahnmedizin an seine Grenzen: Wie sollen Interaktionen des Zahnarztes mit seinem Patienten verblindet werden? Und will man Patienten erwiesenermaßen notwendige Behandlungen verweigern, um mit ihnen als Kontrollgruppe Wissen zu generieren? Der Medizinethiker plädierte daher abschließend dafür, die Sinnhaftigkeit von RCTs für den Erkenntnisgewinn auch einmal in Frage zu stellen und mutig nach anderen Wegen der Evidenz zu suchen.

Erfolgreiche Behandlung der Parodontitis

Prof. Dr. Peter Eickholz, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, verdeutlichte den Teilnehmern in seinem Vortrag die Entstehung und Entwicklung der Parodontitis und zeigte präventive Maßnahmen ebenso wie moderne Konzepte zur Behandlung der Erkrankung auf. Die menschliche Mundhöhle ist bakteriell besiedelt, was jedoch im gesunden Zustand kein Problem darstellt: Der Körper sorgt durch seinen Abwehrmechanismus dafür, dass die im Zahnbelag enthaltenen Bakterien nicht in den Körper eindringen. Wird jedoch dieser bakterielle Biofilm nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann eine Zahnfleischentzündung entstehen und in eine Parodontitis münden. Um dieser Gefahr präventiv begegnen zu können, sollten Risikofaktoren wie etwa Rauchen vermieden und der dysbiotische Biofilm durch häusliche und professionelle Mundhygiene regelmäßig entfernt werden. Kommt es zu einer Erkrankung, wird im Rahmen der aktiven wie auch der unterstützenden Parodontitistherapie der Biofilm aus den Zahnfleischtaschen entfernt, um, so Eickholz anschaulich, die „Verteidigungsmannschaften des Körpers aus Immunzellen in der Gingiva durch unsere zahnärztlichen Maßnahmen zu entlasten wie ein Einsatzheer in einer Belagerungsschlacht“ und so den Gewebeabbau zu stoppen. „Wir wissen, dass diese Behandlung effektiv dabei hilft, die Parodontitis aufzuhalten und Zähne zu erhalten. Das ist weltweit konsentiert“, so Eickholz abschließend.

Plädoyer für Methodenvielfalt

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, ging in seiner Präsentation näher auf die methodischen Kriterien des IQWiG ein und spannte den großen Bogen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns von der Epidemiologie über die Grundlagen- und klinische Forschung bis hin zu Versorgungsforschung und Public Health. Unter dem Titel „Bestmögliche vs. bestverfügbare Evidenz“ thematisierte er das Pro und Contra von RCTs, die zwar ein geringes Verzerrungsrisiko aufweisen, dafür aber unter künstlichen Bedingungen operieren würden. Gerade für komplexe Systeme wie eine Parodontitistherapie stellte diese Kontrolle der Rahmenbedingungen aber schon per se eine Verzerrung dar. Aus seiner Sicht ist der Primat der RCTs vor allem auf die Angst vor Verzerrung zurückzuführen – dieser Angst dürfe jedoch nicht jede andere Art von Erkenntnisgewinn geopfert werden. Als Gegenentwurf stellte Dörfer daher das Instrument der Leitlinien vor, die nicht allein auf RCTs basieren, sondern das publizierte Wissen umfassend einbeziehen – einschließlich einer transparenten Darstellung des Verzerrungsrisikos. Darüber hinaus werden die Studien in einem interdisziplinären Diskurs unter Einbeziehung aller Mitspieler im Gesundheitssystem bewertet. Damit werde die Methodenstarrheit überwunden, publiziertes Wissen gehe nicht verloren und Empfehlungen könnten entlang verschiedener Grade von Sicherheit abgegeben werden. Der Präsident der DG PARO ist überzeugt: Flexible, multidisziplinäre Entscheidungsprozesse spiegeln die Versorgungsrealität besser wider als rigorose methodenorientierte Vorgehensweisen. Das Risiko von Verzerrung sei zwar ein wichtiges, ganz sicher aber nicht das einzig entscheidende Beurteilungskriterium für Evidenz.

Politik sieht Gesprächs- und Handlungsbedarf

Dirk Heidenblut (SPD) stellte in seinem Statement die Frage, ob die methodischen Vorgaben des IQWiG hinsichtlich der Nutzenbewertung zielführend seien. Wenngleich RCTs in bestimmten medizinischen Bereichen angezeigt seien, müsste dennoch stets hinterfragt werden, auf welcher Grundlage Entscheidungen über den Nutzen von Behandlungen getroffen würden. Darüber müsse auch das Gespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gesucht werden. Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) sieht die Politik hinsichtlich der Nutzenbewertung ebenfalls in der Pflicht: „Für uns steht im Fokus, dass die Patienten bestmöglich versorgt werden. Nur weil keine RCTs vorliegen, bedeutet das nicht automatisch, dass bestimmte Behandlungen nicht wirken.“ Medizin sei kein „Produzieren nach Vorgaben“, sondern müsse auch Erfahrungen der Behandler berücksichtigen. Ähnlich schätzt dies Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen) ein, für die ärztliches Handeln stets auch einen fortdauernden Reflektionsprozess unter Überprüfung der Quellen beinhaltet – nicht überall wo Evidenz draufstehe, sei auch Evidenz drin. Zudem bestehe die Gefahr eines sozialen Ungleichgewichts, wenn bestimmte präventive oder nachsorgende Behandlungen wie die Unterstützende Parodontitistherapie wegen vermeintlich fehlender Evidenz nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt seien und daher privat gezahlt werden müssten.

Wissenschaftspolitische Herausforderung mit weitreichenden Folgen

In der abschließenden Diskussionsrunde wurden die Thematik der evidenzbasierten Medizin und ihre Bedeutung für die Arbeit des IQWiG nochmals kontrovers beleuchtet. Der Vertreter des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Michael Kleinebrinker, etwa wies in diesem Zusammenhang auf die Ursprünge der evidenzbasierten Medizin für die Nutzenbewertung von Therapien und deren Aufnahme in den Leistungskatalog der GKV hin. Diese solle Sicherheit schaffen und die Leistungen der GKV auf eine transparente, verlässliche Basis zum Nutzen des Patienten stellen. Die Versorgung von Versicherten sei kein Experimentierfeld und eine Veränderung der Entscheidungsgrundlage daher sorgfältig abzuwägen. Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV, sieht hier die Notwendigkeit eines versorgungspolitischen Dialogs zwischen allen beteiligten Institutionen. „Die Träger des G-BA werden entscheiden müssen, ob sie der Argumentation des IQWiG folgen oder nicht“, so Eßer. Er selbst sei der Ansicht, dass die Berücksichtigung der Parodontitistherapie in einem neuem Versorgungskonzept eine deutliche Verbesserung für die Patienten darstellen könnte. „Wir brauchen ein Versorgungssystem, das alltagstauglich und wirksam ist – immer mit dem Ziel, das Gesundheitssystem zu verbessern“, betonte auch Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Dabei sei nach Möglichkeit ein Ausgleich zwischen evidenzbasierten Methoden und Erfahrungswissen zu schaffen. Schließlich müsse immer eine Reindividualisierung der Evidenz vorgenommen werden.

Unabhängig von der konkreten Frage der methodischen Nutzenbewertung und dem Für und Wider evidenzbasierter Medizin zogen die Gäste des Parlamentarischen Abends ein eindeutiges Fazit: Das Gesundheitswissen in der Bevölkerung muss durch konsequente Aufklärungsarbeit weiter verbessert werden. Gerade die Parodontitis wird häufig bagatellisiert und in ihren Wechselwirkungen mit der Allgemeingesundheit verkannt. Diese Aufklärung ist eine gesellschaftspolitische Ausgabe, die nicht alleine von den Zahnmedizinern bewältigt werden kann, sondern breite Unterstützung erfordert. Die Realisierung des aktuellen Konzeptes der KZBV für die systematische Parodontitistherapie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Dr. Martina Neunecker

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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